WorldWideScience

Sample records for randomisierte kontrollierte doppelblindstudie

  1. Impact of numerical information on risk knowledge regarding human papillomavirus (HPV vaccination among schoolgirls: a randomised controlled trial [Effekt von Zahlenangaben auf das Risikowissen von Schülerinnen zur Humanen Papillomavirus (HPV-Impfung: eine randomisiert-kontrollierte Studie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Steckelberg, Anke

    2013-10-01

    recipients: Mean value of risk knowledge score (0–5 points: 4.6±1.0 vs. 2.6±1.2 (mean difference 2.0 (95% CI 1.6–2.4; (P[german] Einführung: In Deutschland wurde die Implementierung der Humanen Papillomavirus (HPV-Impfung für 12–17-jährige Mädchen von diversen Kampagnen begleitet. Evidenz-basierte Informationen, die Zahlenangaben beinhalten, wurden nicht zur Verfügung gestellt. Stattdessen führten die Standardinformationen zu einer Überschätzung des Krebsrisikos und den Effekten der HPV-Impfung. Das Vertrauen in die Fähigkeit von Kindern mit Risiken umzugehen ist gering, insbesondere wenn es sich um sozial benachteiligte Schüler handelt. Das Ziel dieser Studie ist ein Vergleich der Effekte eines Standard-Flyers mit einem Informationsflyer, der Zahlenangaben beinhaltet, hinsichtlich des Risikowissens über die HPV-Impfung bei Schülerinnen. Methoden: Randomisiert-kontrollierte Kurzzeitstudie. Es wurden alle 108 Schülerinnen aus sieben Schulklassen auf die Teilnahme angesprochen und 105 stimmten zu. Die Teilnehmerinnen waren Berufsfachschülerinnen, die den Abschluss der 10. Klasse anstrebten und zur Zielgruppe für eine HPV-Impfung gehörten. Die Kontrollgruppe wurde gebeten, den Standardflyer des Nationalen Netzwerks Frauen und Gesundheit zu lesen. Die Interventionsgruppe erhielt den gleichen Flyer, der jedoch mit numerischen Informationen zum Krebsrisiko und zu den angenommenen Effekten der HPV-Impfung auf die Krebsprävention ergänzt worden war. Als Basischarakteristika wurden Alter, Impfstatus, Einstellung zur HPV-Impfung und Aspekte bezüglich des Migrationshintergrunds erhoben. Der primäre Endpunkt war Risikowissen. Die Fragebogenerhebungen erfolgten unter experimentellen Bedingungen. Die individuelle Randomisierung, die Teilnehmerinnen und die intention-to-treat Datenanalyse waren verblindet. Die Studie wurde vom Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und der Ethikkommission der Hamburger Ärztekammer genehmigt

  2. Physostigmin und postoperatives Delir bei Vorschulkindern: eine randomisierte Doppelblindstudie

    OpenAIRE

    Häusler, Julia Maria

    2013-01-01

    Einleitung Ein Teil der Vorschulkinder erwacht nach Narkosen verzögert, schwer agitiert und desorientiert. Bei ähnlichen Zuständen Erwachsener wird Physostigmin unter der Annahme, dass es sich bei diesem postoperativen Delir meist um ein „zentrales anticholinerges Syndrom“ handelt, erfolgreich eingesetzt. Die vorgestellte Studie soll diesen Ansatz auch für Kleinkinder überprüfen. Materialien und Methoden Insgesamt wurden 211 Kinder nach standardisierter Narkose in drei Prüfzentren re...

  3. Kortikosteroidinjektionen, Physiotherapie oder eine Abwartestrategie bei lateraler Epikondylitis: randomisierte kontrollierte Studie.

    NARCIS (Netherlands)

    Smidt, N.; Windt, D.A.W.M. van der; Devillé, W.L.J.M.; Korthals-de Bos, I.B.C.; Bouter, L.M.; Assendelft, W.J.J.

    2005-01-01

    Lateral epicondylitis is generally treated with corticosteroid injections or physiotherapy. Dutch clinical guidelines recommend a wait-and-see policy. The efficacy of these approaches was compared. Patients should be properly informed about the advantages and disadvantages of the treatment options f

  4. Zielgerichtete Volumentherapie durch Optimierung von Schlagvolumen (variation) bei Hochrisikoeingriffen : eine randomisierte kontrollierte Multicenter Pilotstudie

    NARCIS (Netherlands)

    Scheeren, Thomas; Wiesenack, Christoph; Gerlach, H.; Marx, G.

    2011-01-01

    Subject: Perioperative hemodynamic optimization reduces the incidence of postoperative complications in patients after high-risk interventions. We investigated the influence of a targeted, individualized intraoperative volume therapy, based on measurements of stroke volume variation (SVV) and stroke

  5. Klinische Wirkung des Crataegus-Extraktes Li 132 bei der Therapie der Herzinsuffizienz im Stadium II der New York Heart Association. Eine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie an n=73 Patienten

    OpenAIRE

    Alexander, Andreas

    1996-01-01

    Weißdorn-Extrakte werden seit rund 700 Jahren in der Medizin als Therapeutika eingesetzt. Durch die genaue Beschreibung ihrer Wirkungen hat sich im Verlauf dieser Zeit ein Anwendungsgebiet besonders herauskristallisiert. Bestimmte Crataegus-Inhaltsstoffe wie auch Gesamtauszüge vermögen Klinik und Befindlichkeit von Patienten zu verbessern, die an einer noch nicht digitalisbedürftigen Herzinsuffizienz leiden. Das Ziel dieser Studie bestand darin, den therapeutischen Wert des Präparates ...

  6. Warum kontrolliert die Polizei (nicht)? : Unterschiede im Handlungsrepertoire deutscher und französischer Polizisten

    OpenAIRE

    Lukas, Tim; Gauthier, Jérémie

    2011-01-01

    "Vor dem Hintergrund der wiederkehrenden Unruhen in den französischen Vorstädten und deren Ausbleiben in Deutschland, wird in vorliegendem Artikel der Frage nachgegangen, inwieweit sich das kollektive Handlungsrepertoire deutscher und französischer Polizisten voneinander unterscheidet. Am Beispiel der Personenkontrolle zeigt sich die Relevanz des beruflichen Normensystems, das kontextabhängig in verschiedene Richtungen weisen kann. In der untersuchten deutschen Großstadt werden Kontrollen bes...

  7. Evidenzbasierte Verfahren in der motorischen Rehabilitation

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Liepert J

    2010-01-01

    Full Text Available Eine zunehmende Fülle wissenschaftlicher Publikationen zur motorischen Rehabilitation in der Neurologie erlaubt inzwischen, evidenzbasierte Verfahren zu benennen. In dieser Übersicht werden ältere und neue Therapieansätze für die Rehabilitation der oberen und unteren Extremität nach Schlaganfall dargestellt. Berücksichtigt wurden insbesondere randomisierte kontrollierte Studien, Metaanalysen und systematische Reviews. Zusammenfassend ergibt sich für Verfahren wie die „Constraint- Induced Movement Therapy“ und die Anwendung von Botulinumtoxin A bei fokaler Spastik bereits eine sehr gute Evidenzlage, bei anderen Verfahren wie dem „Impairment-Oriented Training“, der Spiegeltherapie, dem mentalen Training, dem Einsatz elektromechanischer Geräte und dem spezifischen Gangtraining sind zumindest deutliche Wirksamkeitshinweise vorhanden. Zweifelsohne besteht jedoch sowohl für schon bekannte als auch für neue Therapieansätze weiterer Forschungsbedarf.

  8. Kyphoplasty - Vertebroplasty. A critical assessment; Kyphoplastie - Vertebroplastie. Eine kritische Standortbestimmung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kasperk, C. [Medizinische Universitaetsklinik Heidelberg, Sektion Osteologie, Heidelberg (Germany)

    2015-10-15

    Wirksamkeit osteoplastischer Verfahren, einhergehend mit Verbesserung von Lebensqualitaetsparametern. Aussagekraeftige Sham-kontrollierte prospektiv-randomisierte und verblindete Studien liegen bisher weder fuer die Kyphoplastie und auch nicht fuer die Vertebroplastie vor. Zwei angeblich Sham-kontrollierte Vertebroplastiestudien weisen zahlreiche Schwaechen auf, die eine tatsaechliche Abgrenzung der Intervention von der Sham-behandelten Gruppe nicht zulassen. Dennoch belegen die verfuegbaren Studien eine gegenueber einer Standardschmerztherapie nachhaltig bessere Schmerzreduktion durch osteoplastische Verfahren. Schmerztherapierefraktaere oder progrediente Wirbelkoerpersinterungsfrakturen sollten in einem interdisziplinaeren Team hinsichtlich der technischen Durchfuehrbarkeit und hinsichtlich der Aussichten, durch ein osteoplastisches Verfahren eine fuer den Patienten nachhaltig spuerbare Schmerzreduktion zu erreichen, beurteilt werden. (orig.)

  9. CT-guided screw fixation of vertical sacral fractures in local anaesthesia using a standard CT; CT-kontrollierte Schraubenosteosynthese von vertikalen Frakturen des hinteren Beckenringes in Lokalanaesthesie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Reuther, G.; Dehne, I. [Thueringen-Klinik, Saalfeld (Germany). Radiologische Klinik; Roehner, U.; Will, T.; Petereit, U. [Thueringen-Klinik, Saalfeld (Germany). Orthopaedics and Trauma Surgery

    2014-12-15

    To evaluate time efficiency, radiation dose, precision and complications of percutaneous iliosacral screw placement under CT-guidance in local anaesthesia. Retrospective analysis of 143 interventions in 135 patients during a period of 42 months. Implant failures could be evaluated in 85/182 screws and bony healing or refracturing in 46/182 screws. A total of 182 iliosacral screw placements in 179 vertical sacral fractures (105 unilateral, 37 bilateral) took place in 135 patients. 166/179 of the sacral fractures were detected in Denis zone 1, 10 in Denis zone 2 and 3 in Denis zone 3. No screw misplacements including the simultaneous bilateral procedures were noted. The average time for a unilateral screw placement was 23 minutes (range: 14-52 minutes) and 35 minutes (range: 21-60 minutes) for simultaneous bilateral screwing. The dose length product was 365 mGy x cm (range: 162-1014 mGy x cm) for the unilateral and 470 mGy x cm (range: 270-1271 mGy x cm) for the bilateral procedure. 1 gluteal bleeding occurred as the only acute minor complication (0.7%). Fracture healing was verified with follow-up CTs in 42/46 sacral fractures after screw placement. Backing out occurred in 12/85 screws between 6 and 69 days after intervention. In 8 patients contralateral stress fractures were detected after unilateral screw placement between day 10 and 127 (average: 48 days). CT-guided iliosacral screw placement in sacral fractures is a safe tool providing a very high precision. The radiation dose is in the order of a diagnostic CT of the pelvis for both unilateral and bilateral screws. Contralateral stress fractures in unilateral screw placements have to be considered during the first weeks after intervention.

  10. Effects of different injection parameters on the performance of gasoline engines with controlled self-ignition; Auswirkungen unterschiedlicher Einspritzparameter auf das Betriebsverhalten mit kontrollierter Selbstzuendung von Ottokraftstoff

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Sarikoc, Fatih [MOT Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft fuer Motorentechnik, Optik und Thermodynamik mbH, Karlsruhe (Germany); Guenthner, Michael; Rottengruber, Hermann; Spicher, Ulrich [BMW Group, Muenchen (Germany)

    2010-07-01

    The flexibility in injection parameters associated with direct injection provides additional variables to influence the combustion behavior of the controlled autoignition process. In addition to the injection timing, the injection pressure and the type of injector (multihole injector vs. outward-opening injector) can be included with these injection parameters. In this work, the influence of these injection parameters on engine operating behavior with controlled autoignition are presented and discussed. These investigations were performed on a single-cylinder research engine with a centrally located injector. In addition to thermodynamic analyses, 3D-CFD calculations of the mixture formation process and the fuel distribution were performed. Injecting during the negative valve overlap period enhances the combustion stability, especially at lower loads and lower engine speeds. Optical investigations compare the spray evaporation behavior of two different injector types during the negative valve overlap period with various injection configurations. (orig.)

  11. Systems for controlled ventilation of new or modernized buildings. Energy-saving blowers; Kontrollierte Wohnungslueftung fuer Neubau und Sanierung. Energie sparende Ventilatoren

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Salig, Andreas [ebm-papst, Mulfingen (Germany). Verkauf Inland; Reiff, Ellen-Christine [Redaktionsbuero Stutensee (Germany)

    2010-07-01

    In its Energy Conservation Ordinance of 2009 (EnEV), the German government reduced the maximum energy consumption of a new building by 30 percent as compared to the EnEV 2007. From 2012, another 30 percent reduction is envisaged. This applies also to modernized buildings. (orig.)

  12. Fractionated X-ray treatment for Dupuytren`s contracture. Ultrasound-controlled results; Roentgenweichstrahltherapie der Dupuytrenschen Kontraktur. Ultraschall-kontrollierte Ergebnisse

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kowalzick, L. [Hautklinik, Vogtlandklinikum, Plauen (Germany); Karnbach, C.; Stahlberg, B.; Mohr, P.; Weichenthal, M.; Schreer, I.; Wisch, K. [Universitaets-Hautklinik und -Frauenkliniken, Hamburg (Germany)

    1997-09-19

    The retrospective evaluation included 180 patients (137 m, 43 f, 63{+-}9 years), while serial ultrasound data were available for 15 patients (9 m, 6 f, 62{+-}4 years) with D.C. grade 1 to 2 according to Iselin. X-ray treatment (4 Gy per session, 55 kV) was given on two consecutive days every four months until 3 to 5 series had been aministered. Thus, total does per patient range from 24 to 40 Gy. Ultrasound examinations were carried out using 7.5 MHz equipment (B-mode). The 180 patients were interviewed after a median period of 10 years following treatment. Of these patients, 28% reported a complete remission of their symptoms, 53% had regained full functional use of their hands, and 19% did not observe any improvement following X-ray treatment. In 7%, later progression of the disease had necessitated surgery. Local side effects of the X-ray treatment consisted of dry skin (68%), scaling (5%), roughness (10%), and exsudative reactions (2%). In all 15 patients of the prospective study, palmar nodules could be measured by ultrasound. In these patients, the average diameter area of the nodules had decreased from 31.7{+-}17.8 mm{sup 2} before beginning treatment to 24.8{+-}19.4 mm{sup 2} after completing. The differences is stastistically significant (p<0.005). The overall decrease resulted from a reduction of the size of the nodules in 53% of the patients. In 27% the disease was stable, and in 20% progression was noticed. X-ray treatment has a therapeutic efficacy comparable to surgery in D.C. 7.5 MHz ultrasound is a suitable method for the quantitative evaluation of noninvasive treatment modalities in D.C. (orig./MG) [Deutsch] In die retrospektive Untersuchung gingen die Daten von 180 Patienten (137 m, 43 w, 63{+-}9 Jahre), in die prospektive Untersuchung die Daten von 15 Patienten (9 m, 6 w, 62{+-}4 Jahre) mit D.K. im Stadium 1 und 2 nach Iselin ein. Die Therapie erfolgte mit jeweils 4 Gy an zwei aufeinanderfolgenden Tagen (55 kV). Insgesamt wurden je nach Verlauf 3 bis 5 dieser Serien in 4monatlichen Abstaenden appliziert (Gesamtdosis 24 bis 40 Gy). Die Ultraschalldickenmessung der palmaren Knotenbildungen erfolgte mit einem 7,5-MHz-Geraet im B-Mode-Verfahren. Bei einem medianen Nachbeobachtungszeitraum von 10 Jahren gaben 28% der 180 Patienten eine voellige Rueckbildung der Knoten und Straenge an, 53% eine Besserung mit Wiederherstellung der funktionellen Gebrauchsfaehigkeit und 19% keine Veraenderung unter der Therapie. Im weiteren Verlauf der Erkrankung erfuhren 7% eine Progression, die noch zu einer spaeteren operativen Therapie fuehrte. An lokalen Nebenwirkungen infolge der Roentgenweichstrahltherapie fuehrten 68% Hauttrockenheit, 5% Schuppung, 10% Rissigkeit und 2% naessende Hautveraenderungen an. In der prospektiven therapiebegleitenden Ultraschalluntersuchung liessen sich die palmaren Knoten bei allen 15 Patienten darstellen. Die mittere Knotenquerschnittsflaeche betrug praetherapeutisch 31,7{+-}17,8 mm{sup 2} und posttherapeutisch 24,8{+-}19,4 mm{sup 2}. Insgesamt nahm unter der Therapie bei 53% der Patienten die Knotengroesse ab, bei 27% blieb sie stabil und bei 20% liess sich eine Progression nachweisen. Die Roentgenweichstrahltherapie besitzt einen nachweisbaren, der operativen Therapie vergleichbaren Effekt bei der D.K. Die 7,5-MHz-Ultraschalldiagnostik ist geeignet, zur Verlaufskontrolle bei konservativen Therapieverfahren der D.K. zu dienen. (orig./MG)

  13. Behandlung von Herzrhythmusstörungen mit Magnesium bei Patienten mit Herzinsuffizienz

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Wink K

    2002-01-01

    Full Text Available Die medikamentöse Behandlung von Herzrhythmusstörungen ist unbefriedigend, da bei guter Wirksamkeit durch die Proarrhythmie eine Verbesserung der Prognose gefährdet und nicht gesichert ist. Man kann davon ausgehen, daß Magnesiumsalze keine arrhythmogene Effekte aufweisen. Bei Patienten mit einer Herzinsuffizienz besteht häufig ein Mg-Mangel, der durch gastrointestinale Störungen, neurohormonale Regulationen, aber auch durch die Therapie (Diuretika,Digitalisbedingt ist. An Patienten mit einer Herzinsuffizienz müßte sich demnach zeigen lassen, ob die Mg-Substitution einen antiarrhythmischen Effekt aufweist. In fünf placebokontrollierten Studien konnte gezeigt werden, daß sich teil weise signifikant und mit ausreichen der Aussagekraft (PowerArrhythmien bei Patienten mit Herzinsuffizienz durch orale und parenterale Gabe von Mg-Salzen reduzieren lassen. Trotz Einschränkungen wie z.B. inadäquates Design, fehlende Vermeidung von Bias, ungenügende Vergleichbarkeit der Behandlungsgruppen, inadäquate Auswertung und ungenügende Berücksichtigung der Spontanvariation läßt sich aufgrund der Ergebnisse der Studien die Hypothese aufstellen, daß Magnesiumsalze bei Patienten mit Herzinsuffizienz Herzrhythmusstörungen günstig beeinflussen können. Prospektive, randomisierte,verblindete und kontrollierte konfirmatorische Studien mit ausreichenden Fallzahlen sind jedoch notwendig, um diese Hypothese zu bestätigen.

  14. [Homöopathisch-phytotherapeutische Behandlung des Reizdarmsyndroms mit Magen-Darm-Entoxin N®: Eine Anwendungsbeobachtung].

    Science.gov (United States)

    Märtens, Diane; Range, Natasha; Günnewich, Nils; Gruber, Nicola; Schmidt, Stefan

    2017-01-01

    Hintergrund: In dieser Anwendungsbeobachtung wird zum ersten Mal die Behandlung des Reizdarmsyndroms (RDS) mit einem homöopathisch-phytotherapeutischen Komplexpräparat beschrieben. Methodik: Ziel der 6-wöchigen Therapie mit dem Magen-Darm-Entoxin N® war die Reduzierung der RDS-Symptomatik sowie die Verbesserung der Lebensqualität. Zielkriterien waren die Veränderungen in der Irritable Bowel Syndrome - Severity Scoring System (IBS-SSS) und der Irritable Bowel Syndrome - Quality-of-Life Scale (IBS-QoL). Die Patient/innen (N = 41; Alter 44,0 ± 15,74 Jahre) wurden zu gleichen Teilen in einer Hausarztpraxis (N = 20) und einer Heilpraktikerpraxis (N = 21) rekrutiert. Ergebnisse: Der IBS-QoL-Score verringerte sich signifikant (prä: 35,9 ± 16,3; post: 20,1 ± 13,4; t = 8,504; p mit einer Effektstärke von d = 1,24. Die Neben- und Wechselwirkungen waren minimal und signifikante Unterschiede zwischen beiden Praxen wurden nicht gefunden. Schlussfolgerungen: Magen-Darm-Entoxin N® ist eine sichere und sinnvolle Therapieoption bei der Behandlung des RDS. Allerdings sollten randomisierte kontrollierte Studien folgen, um die Spezifizität der Ergebnisse dieser Anwendungsbeobachtung zu stützen. © 2017 S. Karger GmbH, Freiburg.

  15. Isovlavone und Soja haben keine Wirkung auf die Knochendichte

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Burckhardt P

    2013-01-01

    Full Text Available Isoflavone sind eine Untergruppe von östrogenähnlichen Pflanzensteroiden, welche sich vor allem in Sojaprodukten finden. Es wird ihnen eine östrogenähnliche, knochenschützende Wirkung zugeschrieben. Aber die genaue Analyse der wissenschaftlichen Literatur ergibt, dass abgesehen von den Tierversuchen nur wenige klinische Versuche mit diesen Substanzen als kontrollierte, randomisierte Studien durchgeführt worden sind. Dabei wurden positive Teilresultate hochgespielt. Wissenschaftliche Metaanalysen dieser Versuche kamen eindeutig zum Schluss, dass Soja und Isoflavone keine Wirkung auf die Knochendichte aufzeigen. Es hat sich aber ergeben, dass Equol, das von bestimmten Bakterien im Darm aus dem Isoflavon Daidzein gebildet wird, die Substanz ist, welche am meisten mit den Östrogen-Rezeptoren beta bindet, und dass nur ca. 30 % der Frauen zur Equol-Bildung befähigt sind, in Asien aber 50 %. Deswegen wurden auch mit Equol klinische Versuche durchgeführt, und zwar bei Frauen, die kein Equol bilden konnten. Aber wiederum blieben die Resultate negativ bezüglich einer Wirkung auf die Knochendichte. Es muss daher geschlossen werden, dass Isoflavone und Equol in der Prävention und Therapie der Osteoporose wirkungslos sind.

  16. Moderne Behandlungsoptionen des sekundären Hyperparathyreoidismus vor dem Hintergrund kardiovaskulärer Kalzifizierung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Zitt E

    2014-01-01

    Full Text Available Der sekundäre Hyperparathyreoidismus (sHPT hat unbehandelt deletäre Auswirkungen auf verschiedene Organsysteme. In den vergangenen Jahren ist die kardiovaskuläre Kalzifizierung als Folge der mit dem sHPT einhergehenden Veränderungen des Knochen- und Mineralstoffwechsels und der zu dessen Therapie eingesetzten medikamentösen Interventionen in den Mittelpunkt der Forschung und Behandlungskonzepte gerückt. Sämtliche eingesetzten Therapien sind effektiv im Hinblick auf eine Korrektur der laborchemisch fassbaren Veränderungen im Rahmen des sHPT, aber nur sehr wenige auch klinisch in ihrer Auswirkung auf die kardiovaskuläre Kalzifizierung und patientenbezogene Endpunktdaten (Mortalität, kardiovaskuläre Morbidität in aussagekräftigen Studien untersucht. Das Fehlen qualitativ hochwertiger randomisierter kontrollierter Studien darf nicht zu einem nihilistischen Ansatz führen. Aufgrund unzureichender Daten ist keine der Therapieoptionen (Phosphatbinder, Vitamin-D-Substitution, Kalzimimetikum, Parathyreoidektomie grundsätzlich den anderen überlegen. Ein breiteres therapeutisches Fenster verlangt oft eine Kombination dieser Behandlungsoptionen und eine Individualisierung der sHPT-Therapie.

  17. 50% adherence of patients suffering chronic conditions – where is the evidence? [50% Adhärenz bei Patienten mit chronischen Erkrankungen – wo ist die Evidenz?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Mathes, Tim

    2012-11-01

    Full Text Available [english] The World Health Organization states that in a widespread report that “in developed countries, adherence among patients suffering chronic diseases averages only 50%”. We followed the quoted references to this statement. The data basis for this statement is one randomized controlled trial (RCT on hypertensive steel workers in Canada published in 1975 and one study dealing with neurotic outpatients in Pennsylvania, USA published in 1965. Both studies are not suitable to assume such generalized adherence estimation and are not for different reasons transferable to today’s patient care.[german] Die Weltgesundheitsorganisation (WHO gibt in einem sehr verbreiteten Bericht an, dass die Therapietreue bei Patienten mit chronischen Erkrankungen bei durchschnittlich 50% in entwickelten Ländern liegt. Wir haben anhand der Literaturhinweise die Basis dieser Aussage verfolgt. Die Basis dieser Aussage ist lediglich eine randomisierte kontrollierte Studie (RCT an kanadischen Stahlarbeitern mit Hypertension von 1975 sowie eine US-amerikanische Studie an neurotischen Patienten von 1965. Beide Studien sind nicht geeignet eine derart generalisierte Aussage zu treffen und darüber hinaus nicht auf die gegenwärtige Patientenversorgung übertragbar.

  18. Cerebrolysin bei Schädel-Hirn-Trauma - Eine neurotrope und neurogene Substanz in der Initialbehandlung akuter Schädel-Hirn-Verletzungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    König P

    2006-01-01

    Full Text Available Schädel-Hirn-Verletzungen (SHV, SHT und daraus resultierende akute wie chronische Traumafolgen werden von der WHO als eine der größten Gesundheitsschädigungen weltweit angesehen. Alle Therapeutika, die dazu beitragen, die Folgen eines SHT zu reduzieren, sind daher von besonderem theoretischem wie praktischem Interesse. Cerebrolysin ist ein standardisiert aus Schweinehirn gewonnenes Peptidgemisch, dessen Eiweißkörper aufgrund ihres niedrigen Molekulargewichtes die Bluthirnschranke zu passieren vermögen. Die neurotrophen, neuroprotektiven und neurogenetischen Eigenschaften von Cerebrolysin wurden in verschiedenen präklinischen Studien dokumentiert. Auch für dementielle Hirnerkrankungen und die Schlaganfallbehandlung mit Cerebrolysin liegen klinische Studien vor. Wir führten eine placebokontrollierte Doppelblindstudie mit Cerebrolysin als Add-on-Therapie in der Behandlung akuter SHV in 5 Zentren durch. In die Studie wurden 44 Patienten aufgenommen, 22 in die Verum- und 22 in die Placebogruppe. Beurteilungskriterien waren die GCS (Glasgow-Coma-Scale, die CGI (Clinical-Global-Impression und der SKT (Syndrom-Kurztest, Nebenwirkungen wurden mit der DOTES/TWIS erfaßt. Die Vitalparameter und Laborwerte wurden kontrolliert. Cerebrolysin bzw. Placebo wurde durch 21 Tage einmal täglich i.v. infundiert. Die statistische Analyse der Unterschiede zwischen Therapiebeginn und den wöchentlichen Kontrollen zeigte signifikante Unterschiede zwischen Cerebrolysin und Placebo: Cerebrolysin verbesserte die Hirnleistungsfähigkeit signifikant rascher und deutlicher. Die Verträglichkeit von Cerebrolysin war, wie bekannt, ausgezeichnet. Zusätzlich ergaben sich in zwei spezifischen Behandlungsaspekten relevante Resultate für die Cerebrolysingruppe in der Behandlung des SHT: Einerseits in der praktischen Anwendbarkeit einer Substanz, die sich stabilisierend auf Metabolismus und intrazelluläre Strukturen von Neuronen, somit antiapoptotisch, auswirkt und

  19. Supportive treatment with megestrol acetate during radio-(chemo-)therapy. A randomized trial; Supportive Behandlung mit Megestrolacetat waehrend der Radio-(Chemo-)Therapie bei Patienten mit Tumoren im Kopf-Hals-Bereich. Eine randomisierte Studie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Fietkau, R. [Erlangen-Nuernberg Univ., Erlangen (Germany). Strahlentherapeutische Klinik; Riepl, M. [Erlangen-Nuernberg Univ., Erlangen (Germany). Strahlentherapeutische Klinik; Kettner, H. [Bristol Arzneimittel GmbH, Muenchen (Germany). Medizinische Abt.; Hinke, A. [Wissenschaftlicher Service Pharma, Monheim (Germany); Sauer, R. [Erlangen-Nuernberg Univ., Erlangen (Germany). Strahlentherapeutische Klinik

    1996-03-01

    Background: The value of megestrol acetate in treating tumor anorexia and cachexia of terminal patients is well known. However, the supportive effect of megestrol acetate during intensive radio-(chemo-)therapy was not investigated up to now. Therefore a randomized trial was performed including patients with advanced tumors in the head and neck region. Patients and Methods: From June 1991 to December 1993 a total of 64 patients were admitted to a randomized, double-blind placebo-controlled study. During and up to 6 weeks following radiotherapy patients received 160 mg/d megestrol acetate or placebo. The nutritional status (anthropometric and laboratory parameters) and the quality-of-life index according to Padilla et al. were determined prior to therapy, 1, 4, 6 weeks later during radiotherapy and 12, 18 weeks after completion. Results: Sixty-one out of 64 patients were evaluable (control group: n=30; megestrol acetate patients: n=31). One patients refused further participation after randomization. One patient in each arm was excluded due to side effects (impotence, diarrhoea). Further side effects were not observed. In the control group the nutrititional parameters (body weight, triceps skinfold) and the subjective feeling of the patients deteriorated during radiotherapy and did not restore following radiotherapy. By contrast, the patients of the megestrol acetate group were able to stabilize these parameters. This difference was most prominent in the orally nourished patients (weight loss during therapy: Control group: -4.1 kg; megestrol acetate group: -0.8 kg; p=0.004); but not in the patients fed by percutaneous endoscopically guided gastrostomy (weight loss control group: -2.4 kg; megestrol acetate group: -0.8 kg; p=0.14). Conclusion: In patients on radiochemotherapy megestrol acetate prevents patients from further deterioration of the nutritional status and quality of life. (orig.) [Deutsch] Hintergrund: Die Wirksamkeit von Megestrolacetat zur Behandlung der Tumoranorexie und -kachexie bei Patienten mit infauster Prognose ist bekannt. Ob sich ein supportiver Effekt von Megestrolacetat waehrend einer intensiven Radio-(Chemo-)Therapie ergibt, wurde bislang noch nicht untersucht. Dies erfolgte jetzt bei Patienten mit fortgeschritten Tumoren im Kopf-Hals-Bereich. Waehrend und bis sechs Wochen nach der Strahlentherapie erhielten die Patienten des Therapiearmes 160 mg/d Megestrolacetat. Vor, waehrend und nach der Strahlentherapie wurden anthropometrische und laborchemische Parameter bestimmt sowie die subjektive Lebensqualitaet der Patienten mittels des `Quality of life`-Index nach Padilla et al. erfasst. Ergebnisse: Zur endgueltigen Auswertung standen 61 Patienten (Kontrollarm: n=30, Therapiearm: n=31) zur Verfuegung. Ein Patient lehnte nach Randomisation die weitere Teilnahme ab. Je ein Patient im Kontroll- und Placeboarm schieden bei Verdacht auf Nebenwirkungen (Impotenz, Diarrhoe) aus. Weitere Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet. Im Kontrollarm verschlechterten sich die Ernaehrungsparameter (Koerpergewicht, Trizepshautfaltendicke) und das subjektive Befinden unter der Bestrahlung sehr schnell und erholten sich anschliessend kaum. Im Gegensatz dazu konnten die mit Megestrolacetat behandelten Patienten diese Werte auf dem Ausgangsniveau stabiliseren. Dieser Unterschied zeigt sich am deutlichsten bei den ausschliesslich oral ernaehrten Patienten (Gewichtsverlust waehrend der Therapie im Kotrollarm: -4,1 kg; im Therapiearm: -0,8 kg; p=0,004), weniger bei den mittels perkutaner endoskopisch kontrollierten Gastrostomie (PEG) versorgten Patienten (Gewichtsverlust im Kontrollarm: -2,4 kg; im Therapiearm: -0,8 kg; p=0,14). Schlussfolgerungen: Die prophylaktische Gabe von Megestrolacetat kann bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren waehrend einer Radio/(Chemo-)Therapie eine Verschlechterung des Ernaehrungszustands und tendenziell der Lebensqualitaet verhindern.

  20. Chitosan pads vs. manual compression to control bleeding sites after transbrachial arterial catheterization in a randomized trial; Randomisierte Untersuchung zur Anwendung eines Chitosan-Gerinnungspads zur Blutstillung bei transbrachialen Angiographien

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Poretti, F.; Rosen, T.; Koerner, B.; Vorwerk, D. [Inst. fuer diagnostische und interventionelle Radiologie, Klinikum Ingolstadt (Germany)

    2005-09-01

    Purpose: until now, no mechanical closure devices were available to achieve fast and secure hemostasis for vessel closure after catheterization of small arterial vessels. Material and methods: eighty patients were randomized to evaluate the effect on hemostasis by use of a chitosan pad (Chito-Seal, Abbott Vascular Devices, Galway/Ireland) in comparison to manual compression after diagnostic transbrachial arterial catheterization. Hemostasis after three minutes and one hour as well as local development of a hematoma after one and twenty-four hours were assessed. Results: the use of chitosan pads significantly decreased the bleeding time in the first three minutes after manual compression time (p < 0.01). Significant decrease in bleeding risk at three minutes by use of the chitosan closure pads was also found in subgroups of patients with hypertension (p < 0.001) or diabetes (p < 0.01) and also in patients under anticoagulation therapy (p < 0.01). In addition, long-term protection from bleeding complications such as the risk of hematoma was decreased by the use of chitosan closure pads one hour (p < 0.01) or twenty-four hours (p < 0.001) after catheter removal. Conclusion: the use of an intravascular anchor or suture system is not safely applicable in these vessels due to the small diameter of the brachial artery. Our results document a significant improvement in hemostasis by using chitosan pads in these cases. (orig.)

  1. Surgery of malignant pancreatic tumors; Chirurgie maligner Pankreastumoren

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Loos, M.; Friess, H.; Kleeff, J. [Klinikum rechts der Isar, Technische Universitaet Muenchen (Germany). Chirurgische Klinik und Poliklinik

    2009-02-15

    durchfuehrbar und sinnvoll, wenn eine makroskopische Tumorfreiheit erreicht werden kann. Multimodale Therapiekonzepte bieten viel versprechende Ansaetze, wobei derzeit jedoch nur die adjuvante Chemotherapie aufgrund randomisierter kontrollierter Studien zur Standardtherapie nach chirurgischer Resektion gehoert. (orig.)

  2. Neue Therapieoptionen bei Neuroendokrinen Tumoren des Gastrointestinaltraktes

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Lipp RW

    2016-01-01

    Full Text Available Neuroendokrine Tumoren (NET des Gastrointestinaltraktes und des Pankreas (GEP-NET werden zu den seltenen Tumoren gezählt. Auch wenn die jährliche Inzidenz dieser Erkrankung gering erscheint, weist diese Tumorentität die zweithöchste Prävalenz des Gastrointestinaltraktes auf. In den letzten beiden Jahrzehnten bewährten sich Somatostatinanaloga zur Behandlung symptomatischer NET-Patienten mit niedrigen Proliferationsindex Ki67 ≤ 10 % und zeigten zuletzt auch einen antiproliferativen Effekt unabhängig von der Hormonsynthese. In den letzten Jahren konnte das antiproliferative Potential von Everolimus (Afinitor® – ein m-Tor-Inhibitor – und Suntinib (Sutent® – ein Multikinase-Inhibitor – in der Behandlung von symptomatischen und asymptomatischen pankreatischen NET-Patienten gezeigt werden.br Im letzten Jahr wurden zwei Phase-III-Studien veröffentlicht bzw. präsentiert. Die Radiant- 4-Studie zeigte eine Verbesserung des progressionsfreien Überlebens bei asymptomatischen Patienten mit NETs des Gastrointestinaltraktes, der Lunge und bei NET-Patien ten mit „cancer of unknown primary“ (CUP, mit radiologisch gesicherter Tumorprogression zum Studien eintritt. Die NETTER-1-Studie ist die erste randomisierte kontrollierte Multicenter-Studie, die den Effekt der Radioligandentherapie auf das progressionsfreie Überleben bei Patienten mit progredientem Dünndarm-NET untersucht. Diese Übersicht fasst nun die Ergebnisse beider Studien zusammen und gibt einen möglichen Ausblick für die tägliche Praxis.

  3. Medikamentöse und alternative Konzepte zur Behandlung von Vorhofflimmern: Neuere Klasse-III-Antiarrhythmika, Hybridtherapien (Kardioversion-Defibrillation, Ablation, Pacing

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Pürerfellner H

    2004-01-01

    Full Text Available Trotz Fortschritten in der nicht-pharmakologischen Therapie spielen antiarrhythmische Medikamente noch immer eine führende Rolle in der Behandlung kardialer Arrhythmien. Große randomisierte kontrollierte klinische Studien haben die Wichtigkeit einer geeigneten Risiko-Nutzen-Evaluierung bei unterschiedlichen Patientengruppen herausgearbeitet. Das hat dazu geführt, daß Natrium-Kanal-Blocker wegen ihrer potentiell proarrhythmischen Wirkung speziell bei Patienten mit eingeschränkter linksventrikulärer Funktion und ischämischer Herzerkrankung immer weniger eingesetzt wurden. Dagegen wurden Betablocker und komplexere Klasse- III-Substanzen wie Sotalol und Amiodaron immer öfter verordnet. Allerdings haben häufig auftretende Nebenwirkungen die Entwicklung von Substanzen mit einer einfachen Ionen-Kanal-Blockade vorangetrieben. In diesem Review werden neuere sogenannte reine Klasse-III-Substanzen diskutiert. Ihr gemeinsamer Wirkmechanismus ist ein antifibrillatorischer Effekt auf Vorhof und Kammer. Klinisch werden sie bei der medikamentösen Kardioversion und zur Prävention von Vorhofflimmern oder Vorhofflattern genauso wie zum Erhalt des Sinusrhythmus nach dessen erfolgreicher Wiederherstellung eingesetzt. Der Bericht enthält eine detaillierte Analyse zur Pharmakokinetik, referiert die Ergebnisse klinischer Studien und erläutert Implikationen in bezug auf die tägliche Anwendung dreier spezieller Substanzen: Ibutilid, Dofetilid und Azimilid. Nachdem ihre Effektivität noch immer begrenzt ist, wird die gegenwärtige und zukünftige Rolle von Hybridtherapien, d. h. eine Kombination von medikamentöser Therapie mit alternativen Behandlungsmethoden (implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren, Katheterablation, Schrittmacher diskutiert. Darüber hinaus gibt es einen Ausblick auf ein zukünftiges Medikamentendesign, dessen Ziel das im Sinne eines Remodellings elektrisch veränderte Vorhofgewebe darstellt.

  4. Naturheilkunde und Komplementärmedizin bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Langhorst J

    2016-01-01

    Full Text Available iZiel:/iNaturheilkundliche und komplementäre Verfahren werden häufig von Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED als Therapieoptionen erwogen. Im Rahmen des vorliegenden Beitrags stellen wir die aktuelle Datenlage zu komplementären und alternativen Therapieverfahren (CAM bei CED entsprechend der Definition der National Institutes of Health bzw. der Cochrane Collaboration mit Ausnahme von Diät- und Nahrungsergänzungsmittel sowie „manipulative and body-based methods“ vor.br iMethoden:/iIm März 2014 erfolgte die Recherche nach Originalarbeiten und systematischen Reviews in medizinischen Datenbanken (Cochrane Library, Pubmed / Medline, Psychinfo und Scopus. Eingeschlossen wurden randomisiert-kontrollierte und klinische Studien in englischer oder deutscher Sprache für CAM bei „Inflammatory Bowel Disease“, „Crohns Disease“ und „ulcerative colitis“.br iErgebnisse:/i Vorgestellt werden Arbeiten zu den Themen Phytotherapie, wie z. B. Aloe-vera- Gel, Kalmegh, Artemisia absinthium, Blutwurz, Boswellia serrata, Cannabis, Curcumin, eine Kombination aus Myrrhe, Kamillenblüten und Kaffeekohle, Plantago ovata, Weizengras-Saft und Wermut, Mind-Body Medizin und Lebensstilmodifikation, Hypnotherapie, Entspannungstraining und Achtsamkeit sowie Akupunktur.br iFazit:/i Verschiedene Studien zeigen erste Hinweise auf eine mögliche Wirksamkeit von komplementären und naturheilkundlichen Therapieverfahren in der Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Aufgrund der geringen Anzahl an Studien zu den einzelnen Verfahren, der relativ geringen Zahl der eingeschlossenen Patienten und der heterogenen methodischen Qualität der Studien ist weitere hochqualitative klinische Forschung notwendig.

  5. Die psychosomatische Dimension der funktionellen gastrointestinalen Störungen - Erfolg der Psychotherapie unter besonderer Berücksichtigung der Hypnotherapie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Moser G

    2004-01-01

    Full Text Available Funktionelle gastrointestinale Störungen (FGIS stellen die häufigsten Erkrankungen in den ärztlichen Ordinationen dar. Die FGIS sind mit häufiger Arbeitsunfähigkeit, Verminderung der Lebensqualität und hohen medizinischen Kosten verbunden. Die meisten Patienten leiden unter psychosozialen Problemen. Deshalb ist es wichtig, die Beschwerden der Betroffenen in bezug auf ihre bio-psycho-soziale Situation zu beurteilen und ihr Zustandsbild nicht allein als biomedizinische Krankheit zu definieren. Betreuende Ärzte und Ärztinnen sollten die Relevanz der psychosozialen Aspekte erkennen, damit sie die Betroffenen für eine Überweisung zu Spezialisten (Psychosomatiker/innen, Psychotherapeut/inn/en vorbereiten und dafür interessieren bzw. motivieren können, beteiligte psychologische Faktoren weiter explorieren zu lassen. Die meisten Forschungsergebnisse zu Psychotherapie bei FGIS fokussieren auf das Reizdarmsyndrom, wobei verschiedenen Therapiemethoden (z. B. Verhaltenstherapie, Psychodynamische Therapie, Hypnotherapie oder Entspannungstechniken untersucht wurden. Randomisierte kontrollierte Psychotherapie-Studien mit Nachuntersuchung zeigen eine deutliche Überlegenheit der Psychotherapien gegenüber den konventionell medikamentösen Therapien. Enorm erfolgreich scheint die "gut-directed" Hypnose zu sein. Positives Ansprechen auf Psychotherapie allgemein ist wahrscheinlich, wenn (1 Stress die Symptome verstärkt oder auslöst, (2 milde Angst und Depression vorhanden ist, (3 das vorherrschende Symptom Schmerz und Durchfall und nicht Verstopfung ist, (4 der Schmerz sich mit Nahrungsaufnahme, Defäkation oder Stress verändert und nicht konstant vorhanden ist, und (5 das Beschwerdebild noch relativ kurz andauert. Psychotherapie ist zu Beginn relativ teuer, denn sie bedarf mehrerer längerer Sitzungen. Ihr Erfolg bleibt aber bestehen oder verstärkt sich langfristig sogar, da die Arztbesuche und medizinischen Kosten auf Dauer reduziert und dadurch

  6. Experimental studies on a single-stage compressor equipped with profiles with controlled retardation. Phase 2. Final report; Experimentelle Untersuchungen an einem einstufigen Verdichter mit Profilen mit kontrollierter Verzoegerung. Phase 2. Schlussbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Blaha, C.; Schulze, G.

    1996-04-01

    As part of the TurboTech study detailed measurements were performed on compressor cascades, single-stage machines, and whole compressors. The purpose of this was to gain greater clarity concerning flow conditions in compressors. The experimental results obtained were to permit a refinement of the calculation methods thus creating a reliable tool for dimensioning the HTGT compressors. The project described here is dedicated to the single stage. The tasks of phase II can be divided as follows: determination of the performance map; numerical simulation of operating behaviour; dimensioning check; analysis of the simulation and measurements and their comparison; and further measurements for the study of special flow phenomena and development of an experimental - data base for the validation of calculation methods. (orig./GL) [Deutsch] Im Rahmen von TurboTech werden detaillierte Messungen an Verdichtergittern, einstufigen Maschinen und Gesamtverdichtern durchgefuehrt, um groessere Klarheit ueber die Stroemungsverhaeltnisse in Verdichtern zu erlangen. Hierbei sollen mit Hilfe der Versuchsergebnisse die Rechenverfahren verfeinert werden, um so ein zuverlaessiges Werkzeug zur Auslegung des HTGT Verdichters in die Hand zu bekommen. Das beschriebene Vorhaben ist der Einzelstufe gewidmet. Die Aufgaben der Phase II unterteilten sich in folgende Punkte: - Vermessung des Kennfeldes - Numerische Simulation des Betriebsverhaltens - Ueberpruefung der Auslegung - Analyse der Simulation und der Messungen sowie deren Vergleich - Durchfuehrung weiterer Messungen zur Untersuchung spezieller Stroemungsphaenomene und Schaffung einer Basis experimenteller Daten zur Validierung von Rechenverfahren. (orig./GL)

  7. Apartment building with controlled ventilation. East Germany: High-efficiency blowers provide fresh air for the heat recovery system of a new apartment building; Miethaus mit kontrollierter Wohnungslueftung. Beim Neubau einer ostdeutschen Wohnanlage erfolgt die Frischluftzufuhr der Waermerueckgewinnungsanlage ueber Hochleistungsluefter

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Anon.

    2000-11-01

    The Energy Conservation Ordinance contains specifications for energy conservation in the construction of new buildings and the modernisation of old ones. Ventilation is a crucial point. A wholesome room climate and fresh air are important factors in keeping the inhabitants healthy and well. [German] Bei Erstellung von Neubauten und der Sanierung von Altbauten sollten schon heute die Inhalte der aktuell gueltigen Energiesparverordnung beachtet werden. Sie soll bei der Einsparung von Energie sorgen. Doch besonders in Gebaeuden mit guter Waermedaemmung, insbesondere bei Niedrigenergiehaeusern, muss richtig be- und entlueftet werden. Ein wohliges Klima und gute Luft in Wohnraeumen sind wichtig fuer die Gesundheit der Bewohner. (orig.)

  8. Diagnostic value of whole-body MRI and bone scintigraphy in the detection of osseous metastases in patients with breast cancer - a prospective double-blinded study at two hospital centers; Diagnostischer Stellenwert der Ganzkoerper-MRT und der Skelettszintigrafie in der ossaeren Metastasendetektion bei Mammakarzinompatientinnen - eine prospektive Doppelblindstudie an zwei Klinikzentren

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Ohlmann-Knafo, Susanne; Pickuth, D. [Caritasklinik St. Theresia, Akademisches Lehrkrankenhaus der Univ. des Saarlandes, Saarbruecken (Germany). Inst. fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie; Kirschbaum, M. [Caritasklinik St. Theresia, Akademisches Lehrkrankenhaus der Univ. des Saarlandes, Saarbruecken (Germany). Klinik fuer Gynaekologie und Geburtshilfe, Brustzentrum Saar Mitte; Fenzl, G. [Knappschaftskrankenhaus Puettlingen (Germany). Inst. fuer Radiologie und Nuklearmedizin

    2009-03-15

    The purpose of this study was to compare the diagnostic accuracy of whole-body MRI (WB-MRI) and bone scintigraphy (BS) for the screening of bone metastases for the first time in a large and homogeneous patient collective with breast cancer in a systematic and controlled study. 213 breast cancer patients were evaluated for bone metastases under randomized, double-blinded and prospective conditions at two hospitals. All participants were examined by WB-MRI and BS over an average period of four days. The examinations were performed separately at two different locations. The WB-MRI protocol included T 1-TSE and STIR sequences. WB-MRI and BS were reviewed independently by experienced radiologists and nuclear medicine specialists in a consensus reading. In 66 % of cases bone metastases were excluded by both procedures, and bone metastases were detected concordantly in 2 % of cases. In 7 % of cases there were discrepant results: in 7 cases BS was false-positive when WB-MRI was negative. In 5 / 7 cases BS was negative when WB-MRI identified bone metastases. In 89 % of cases BS was uncertain when WB-MRI was true-negative. In 17 % of cases WB-MRI showed important (non-) tumor-associated findings. The sensitivity, specificity, positive and negative predictive value and diagnostic accuracy for WB-MRI were 90 %, 94 %, 82 %, 98 % and 99 % and for BS those were 40 %, 81 %, 36 %, 91 % and 93 %. (orig.)

  9. The value of radiotherapy in comparison with extracorporeal shockwave therapy for supraspinatus tendinitis; Die Wertigkeit der Strahlenbehandlung im Vergleich zur extrakorporalen Stosswellentherapie (ESWT) beim Supraspinatussehnensyndrom

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Gross, M.W.; Engenhart-Cabillic, R. [Klinik fuer Strahlentherapie und Radioonkologie der Philipps-Univ. Marburg (Germany); Sattler, A.; Haake, M.; Schmitt, J.; Hildebrandt, R. [Orthopaedische Klinik der Philipps-Univ. Marburg (Germany); Mueller, H.H. [Inst. fuer Medizinische Biometrie und Epidemiologie, Philipps-Univ. Marburg (Germany)

    2002-06-01

    Background and Aim: Supraspinatus tendinitis is usually treated by antiinflammatoric drugs, local injections, physiotherapy or low-dose irradiation. A novel approach is the use of extracorporeal shock wave therapy (ESWT) if conservative therapies have failed. So far there has been no controlled study comparing the effectiveness of ESWT with an established conservative method of therapy such as X-ray stimulation radiotherapy. Patients and Methods: 30 patients with chronic supraspinatus tendinitis were admitted into the prospective randomized study. After randomization the patients were treated either with X-ray stimulation radiotherapy with 6 x 0.5 Gy on the ICRU reference point (1 fraction/day) with cobalt 60 gamma rays or three times with 2000 pulses (energy flux density ED+ 0.1 mJ/mm{sup 2}) in 1 week intervals using a Storz Minilith SL1. Primary endpoint was the age-corrected constant score 3 months after intervention. Results: Acute side effects caused by the irradiation were not observed, as expected. One patient described pain and one patient showed a moderate skin irritation after ESWT. In the radiotherapy group average the age-corrected constant score improved from 47.6 through 79.5 points to 87.4 points. In the ESWT group it rose from 50.1 points before ESWT to 91.4 points after 12 weeks and 97.8 after 52 weeks. Conclusion: No statistically significant differences were proven between ESWT and radiotherapy. ESWT appears to be equivalent but not superior to radiotherapy in treating chronic supraspinatus tendinitis syndrome. A comprehensive randomized study is, however, necessary to ensure the equivalence of ESWT. (orig.) [German] Hintergrund und Studienziel: Neben den medikamentoesen Therapieverfahren stehen beim Supraspinatussehnensyndrom die niedrig dosierte Strahlentherapie und, als neuere Methode, die extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT) zur Verfuegung. Bislang fehlt jedoch eine kontrollierte Studie, die die Wirksamkeit der ESWT im Vergleich zur

  10. Effective local control of vertebral metastases by simultaneous integrated boost radiotherapy. Preliminary results

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Lubgan, Dorota; Ziegaus, Anke; Semrau, Sabine; Lambrecht, Ulrike; Lettmaier, Sebastian; Fietkau, Rainer [Erlangen University Hospital, Department of Radiation Oncology, Erlangen (Germany)

    2014-11-14

    akuten und chronischen Nebenwirkungen sowie das Gesamtueberleben. 33 Patienten mit spinalen Metastasen wurden am Universitaetsklinikum Erlangen behandelt. SBRT wurde in 12 oder 10 Fraktionen appliziert. Die erreichte Maximaldosis in der Metastase (PTV-Boost) war 42,0 Gy (24,36-48,0 Gy) bei einer Einzeldosis von 3,6 Gy (Spanne 3,0-4,51 Gy). Die mediane Referenzgesamtdosis im Wirbelkoerper (PTV-Elektiv) betrug 32,39 Gy (Spanne 21,60-38,0 Gy) bei einer Einzeldosis von 2,85 Gy (Spanne 1,8-3,6 Gy). Die Nachsorge der Patienten wurde in 3-monatigen Abstaenden durchgefuehrt. Nach einer Beobachtungszeit von 12 und 24 Monaten waren 93 % der Laesionen lokal kontrolliert. Das Gesamtueberleben belief sich nach einem Jahr auf 54 %, nach 2 Jahren auf 38 % und nach 3 Jahren auf 18 %. In keinem Fall trat eine Myelitis auf, in 3 Faellen wurde eine Oesophagitis (Grad 2) als akute Nebenwirkung berichtet. Die SBRT von Wirbelkoerpermetastasen mit integrierter moderater Boostbestrahlung zeigt exzellente Ergebnisse. Die lokale Kontrolle betraegt 93 % nach 24 Monaten. Dies Daten belegen, dass es moeglich ist, die Dosis zu eskalieren, ohne die Nebenwirkungsrate zu erhoehen. Diese Arbeit bildet die Basis fuer eine randomisierte, kontrollierte Studie, die eine konventionelle Radiotherapie (10 x 3 Gy) mit einer hypofraktionierten, dosisintensivierten SBRT (12 x 3 Gy + integriertem Boost 12 x 4 Gy) vergleicht, um so die lokale Tumorkontrolle zu verbessern und Schmerzen zu verringern. (orig.)

  11. Stent-assisted angioplasty for atherosclerotic stenosis of the carotid artery. An overview; Stentgeschuetzte Angioplastie der arteriosklerotischen Stenose der A. carotis interna. Ein Ueberblick

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Boeckh-Behrens, T.; Brueckmann, H. [Klinikum Grosshadern der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Abteilung fuer Neuroradiologie, Muenchen (Germany)

    2008-11-15

    For symptomatic stenosis of the carotid artery the invasive options for treatment (by means of stent or operation) are superior to conservative medical treatment. Recent multi-center randomized controlled trials, which will be presented here, indicate that stenting in the treatment of symptomatic carotid stenosis is neither safer nor more effective than carotid endarterectomy. When carried out by an experienced interventionalist stent-assisted angioplasty (CAS) is an alternative to carotid endarterectomy. Subgroup-analysis indicates that for patients older than 70 years of age invasive techniques should be the method of choice. In the case of contralateral high-grade stenosis or occlusion, CAS is the method of choice. For patients treated by stenting, the periprocedural complication rate is not influenced by the use of protection systems. The present results on symptomatic carotid stenosis should not be transferred to the therapy of asymptomatic carotid stenosis. A 3-armed study (SPACE2) on the comparison of the best medical treatment with the invasive treatment modalities (CAS or CEA) is in preparation and will be started in 2 months. (orig.) [German] Bei symptomatischen arteriosklerotischen Stenosen der A. carotis sind die invasiven Behandlungen (mittels Stent oder Operation) der medikamentoesen konservativen Therapie ueberlegen. Multizentrische randomisierte kontrollierte Studien der letzten Jahre, die hier vorgestellt werden, haben gezeigt, dass die endovaskulaere Therapie zur Behandlung symptomatischer Karotisstenosen weder sicherer noch effektiver ist als die operative Therapie. In der Hand eines erfahrenen Interventionalisten ist die stentgeschuetzte Angioplastie (CAS) eine ebenbuertige Behandlungsalternative zur Karotisendarterektomie. Subgruppenanalysen weisen darauf hin, dass Patienten, die aelter als 70 Jahre sind, primaer operiert werden sollten. Bei gleichzeitig bestehender kontralateraler hochgradiger Stenose oder Verschluss ist die CAS Methode der

  12. FODMAP-arme Diät bei Reizdarmsyndrom: Literaturübersicht und Pilotstudie über Österreich-adaptierte Diät

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Auer A

    2016-01-01

    Full Text Available Hintergrund: Die FODMAP-arme Diät beruht auf dem Konzept einer Reduzierung von fermentierbaren, kurzkettigen Kohlenhydraten in der Ernährung mit dem Effekt, unspezifische gastrointestinale Symptome vorrangig bei Reizdarmsydrom (RDS zu mildern. Methode: Eine unsystematische Literaturrecherche und ein Pilotprojekt mit einer Diät, welche österreichische Ernährungsgewohnheiten berücksichtigte, wurden durchgeführt. 10 Patienten mit abdominellen Symptomen (laut ROM-III-Kriterien wurden im Zeitraum Juni 2014 bis Oktober 2014 in die Studie eingeschlossen. Die Behandlung erfolgte mit einer 2-wöchigen FODMAP-armen Diät unter stationären Bedingungen und einer selbständigen Weiterführung der Diät für 2 Monate. Symptome wurden mit dem IBS-SSS-Fragebogen erfasst. Ergebnisse: Bei 10 Patienten konnte die Schwere der Bauchschmerzen um 85 % (p = .01, die Schwere der Blähungen um 75 % (p = .01 und die Zufriedenheit mit den Stuhlgewohnheiten um 43 % (p = .004 signifikant und klinisch relevant gemessen auf der VAS-Skala verbessert werden. Der Effekt auf das Leben im Allgemeinen war nicht signifikant. Nach 2 weiteren Monaten der selbständigen Durchführung der Diät hielten alle befragten Patienten (n = 5 täglich die FODMAP-arme Diät ein. Zusammenfassung: Die Ergebnisse unserer Pilotstudie sind vergleichbar mit der derzeitigen Studienlage, allerdings fehlen bislang randomisierte kontrollierte Studien. Wenige Patienten sind notwendig, um bei starken Effektgrößen von meist über 50 % statistische Signifikanz zu erreichen. Der FODMAP-Gehalt ist noch nicht von allen Lebensmitteln bekannt, weshalb die Empfehlungen für eine FODMAP-arme Diät auf Erfahrungen beruht. Ein stufenweiser Aufbau der FODMAP-armen Diät erscheint sinnvoll. Schlussfolgerung: Die an österreichische Ernährungsgewohnheiten adaptierte FODMAP-arme Diät kann Reizdarmsymptome reduzieren.

  13. Lung cancer screening with thoracic X-ray and CT. Current situation; Lungenkarzinomscreening mit Roentgenthorax oder CT. Aktuelle Datenlage

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Stackelberg, O. von; Kauczor, H.U. [Universitaetsklinikum Heidelberg, Diagnostische und Interventionelle Radiologe, Heidelberg (Germany); Translationales Lungen Forschungszentrum Heidelberg (TLRC), Mitglied des Deutschen Zentrums fuer Lungenforschung (DZL), Heidelberg (Germany)

    2016-09-15

    Raucher waren, mit der CT nachweisen. Eine Bestaetigung dieses Erfolgs erscheint dringend geboten, sodass die Daten der groessten europaeischen Studie (NELSON) sehnlichst erwartet werden. Die Daten der zahlreichen europaeischen Studien werden zusammengefasst, um wichtige Informationen und Evidenz fuer die Etablierung zukuenftiger CT-Screeningprogramme liefern. Randomisierte kontrollierte Studien sind die Basis der evidenzbasierten Medizin. Daher duerfen die positiven Ergebnisse der auch methodisch sehr guten NLST-Studie nicht ignoriert werden, selbst wenn bisher nur eine solche aussagestarke Studie abgeschlossen ist. NLST macht jedoch auch klar, dass positive Effekte fuer die Gesundheit der Bevoelkerung nur zu erwarten sind, wenn die Prozesse klar definiert und die Qualitaet gesichert sind. (orig.)

  14. Power-Sharing in the Local Arena: Man – a Rebel-Held Town in Western Côte d’Ivoire Machtteilung auf lokaler Ebene: Man – eine von Rebellen kontrollierte Stadt im Westen der Côte d’Ivoire

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kathrin Heitz

    2009-01-01

    Full Text Available In general, peace agreements with power-sharing provisions are analysed at a national level. This article offers insights into the practices of power-sharing in the local arena of western Côte d’Ivoire, in the town of Man. It investigates what brought about a change towards peace in the region of Man and then presents local forms of power-sharing between the community leaders and the rebels who have established a rather complex system of domination and taxation in the territory they occupy. Moreover, the implementation of a territorial power-sharing device, which is part of the peace agreement negotiated among the warring parties at the national level, is analysed: the redeployment of state administration to the rebel-held zones of the country. The ethnographic data on which the article is based reveals that the actors at the local level have their own strategies to address urgent needs and that they play a more active role in peacemaking than is usually acknowledged. Im Allgemeinen werden Friedensabkommen, die Machtteilungsklauseln vorsehen, im nationalen Rahmen analysiert. Der vorliegende Beitrag vermittelt Einsicht in die praktische Wirkung solcher Klauseln in lokalem Rahmen, und zwar in der Stadt Man im Westen der Côte d’Ivoire. Untersucht wird, wodurch in der umliegenden Region ein Wandel hin zum Frieden erreicht werden konnte. Es werden lokale Formen der Machtteilung zwischen den führenden Persönlichkeiten lokaler Gemeinschaften und den Rebellen ermittelt, die ein komplexes Herrschafts- und Steuersystem in den von ihnen besetzten Gebieten eingerichtet haben. Zudem wird die Durchführung einer territorialen Machtteilungsregelung untersucht, die auf nationaler Ebene als Bestandteil des Friedensabkommens zwischen den Kriegsgegnern ausgehandelt worden war: die Wiedereinsetzung der staatlichen Verwaltung in den von den Rebellen gehaltenen Gebieten des Landes. Das ethnographische Material, auf dem der Artikel basiert, belegt, dass Akteure auf lokaler Ebene ihre eigenen Strategien haben, drängende Bedürfnisse anzugehen, und dass sie eine deutlich aktivere Rolle bei der Schaffung von Frieden spielen, als gewöhnlich anerkannt wird.

  15. Impact of numerical information on risk knowledge regarding human papillomavirus (HPV) vaccination among schoolgirls: a randomised controlled trial.

    Science.gov (United States)

    Steckelberg, Anke; Albrecht, Martina; Kezle, Anna; Kasper, Jürgen; Mühlhauser, Ingrid

    2013-01-01

    Einführung: In Deutschland wurde die Implementierung der Humanen Papillomavirus (HPV)-Impfung für 12–17-jährige Mädchen von diversen Kampagnen begleitet. Evidenz-basierte Informationen, die Zahlenangaben beinhalten, wurden nicht zur Verfügung gestellt. Stattdessen führten die Standardinformationen zu einer Überschätzung des Krebsrisikos und den Effekten der HPV-Impfung. Das Vertrauen in die Fähigkeit von Kindern mit Risiken umzugehen ist gering, insbesondere wenn es sich um sozial benachteiligte Schüler handelt. Das Ziel dieser Studie ist ein Vergleich der Effekte eines Standard-Flyers mit einem Informationsflyer, der Zahlenangaben beinhaltet, hinsichtlich des Risikowissens über die HPV-Impfung bei Schülerinnen. Methoden: Randomisiert-kontrollierte Kurzzeitstudie. Es wurden alle 108 Schülerinnen aus sieben Schulklassen auf die Teilnahme angesprochen und 105 stimmten zu. Die Teilnehmerinnen waren Berufsfachschülerinnen, die den Abschluss der 10. Klasse anstrebten und zur Zielgruppe für eine HPV-Impfung gehörten. Die Kontrollgruppe wurde gebeten, den Standardflyer des Nationalen Netzwerks Frauen und Gesundheit zu lesen. Die Interventionsgruppe erhielt den gleichen Flyer, der jedoch mit numerischen Informationen zum Krebsrisiko und zu den angenommenen Effekten der HPV-Impfung auf die Krebsprävention ergänzt worden war. Als Basischarakteristika wurden Alter, Impfstatus, Einstellung zur HPV-Impfung und Aspekte bezüglich des Migrationshintergrunds erhoben. Der primäre Endpunkt war Risikowissen. Die Fragebogenerhebungen erfolgten unter experimentellen Bedingungen. Die individuelle Randomisierung, die Teilnehmerinnen und die intention-to-treat Datenanalyse waren verblindet. Die Studie wurde vom Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und der Ethikkommission der Hamburger Ärztekammer genehmigt. Ergebnisse: Risikowissen wurde für alle 105 randomisierten Teilnehmerinnen analysiert. Die Basischarakteristika der beiden Gruppen

  16. Konsensuspapier der D.A.CH.-Liga Homocystein über den rationellen klinischen Umgang mit Homocystein, Folsäure und B-Vitaminen bei kardiovaskulären und thrombotischen Erkrankungen - Richtlinien und Empfehlungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Stanger O

    2003-01-01

    homocysteinvermittelte oxidative Streßbelastungen zugrunde. Zahlreiche Wirkstoffe, Medikamente, Erkrankungen und Lebensstilfaktoren beeinflussen den Homocysteinstoffwechsel, zumeist als direkte oder indirekte Antagonisten von Kofaktoren und Enzymaktivitäten. Als häufigste Ursache erhöhter Homocysteinwerte gilt der Folsäuremangel. Die ausreichende Versorgung mit mindestens 400 µg Folat/d ist auch bei ausgewogener Ernährung schwierig und besonders für Risikogruppen häufig nicht realisierbar. Aufgrund der bereits vorliegenden Erkenntnisse werden zunehmend die Bestimmung und Behandlung erhöhter Homocysteinkonzentrationen bei Hochrisikogruppen und besonders von Patienten mit manifesten Gefäßerkrankungen gefordert. In beiden Fällen sollte zunächst eine Homocysteinbestimmung durchgeführt werden (Ausgangswert. Außer bei Manifestationen richtet sich das weitere Vorgehen nach dem Befund. In Übereinstimmung mit anderen Arbeits- und Konsensusgruppen ist als Therapieziel ein Homocysteinspiegel unter 10 µmol/l anzustreben. Durch Senkung erhöhter Homocysteinspiegel könnten, basierend auf verschiedenen Berechnungsgrundlagen, theoretisch bis zu 25 % der kardiovaskulären Ereignisse vermieden werden. Aufgrund der billigen, potentiell effektiven und nebenwirkungsfreien Therapiemöglichkeit besteht ein außerordentlich günstiger Kosten-Nutzen-Quotient. Vor einer möglichen Empfehlung für die generelle Bestimmung und Behandlung erhöhter Homocysteinwerte bei Gesunden müssen die Ergebnisse derzeit laufender kontrolliert-randomisierter Interventionsstudien bekannt sein.

  17. DEGRO practical guidelines: radiotherapy of breast cancer II. Radiotherapy of non-invasive neoplasia of the breast

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Souchon, R. [University Hospital Tuebingen, Klinik fuer Radioonkologie, Tuebingen (Germany); Sautter-Bihl, M.L. [Municipal Hospital Karlsruhe, Karlsruhe (Germany); Sedlmayer, F. [LKH Salzburg, Paracelsus Medical University Hospital, Salzburg (Austria); Budach, W. [University Hospital Duesseldorf, Duesseldorf (Germany); Dunst, J. [University Hospital Schleswig-Holstein, Luebeck (Germany); Feyer, P. [Klinikum Neukoelln, Berlin (Germany); Fietkau, R.; Sauer, R. [University Hospital Erlangen, Erlangen (Germany); Harms, W. [St. Clara Hospital, Basel (Switzerland); Wenz, F. [University Hospital Mannheim, Mannheim (Germany); Haase, W.

    2014-01-15

    . Randomized clinical trials and a huge number of mostly observational studies have unanimously demonstrated that RT significantly reduces recurrence risks of ipsilateral DCIS as well as invasive breast cancer independent of patient age in all subgroups. The recommended total dose is 50 Gy administered as whole breast irradiation (WBI) in single fractions of 1.8 or 2.0 Gy given on 5 days weekly. Retrospective data indicate a possible beneficial effect of an additional tumor bed boost for younger patients. Prospective clinical trials of different dose-volume concepts (hypofractionation, accelerated partial breast irradiation, boost radiotherapy) are still ongoing. Postoperative radiotherapy permits breast conservation for the majority of women by halving local recurrence as well as reducing progression rates into invasive cancer. New data confirmed this effect in all patient subsets - even in low risk subgroups (LoE 1a). (orig.) [German] Aktualisierung und Ergaenzung der 2007 von der DEGRO-Expertengruppe Mammakarzinom publizierten Leitlinie zur Radiotherapie (RT) des Mammakarzinoms. Aufgrund der zunehmenden klinischen Relevanz nicht-invasiver epithelialer Neoplasien der Brust wurde diesen in der aktuellen Version ein eigenes Kapitel gewidmet. Schwerpunkte der hier vorgelegten Empfehlungen sind - in Ergaenzung zu den S3-Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft von 2012 - die Indikation und Technik der postoperativen RT nach brusterhaltender Operation. Die DEGRO-Expertengruppe fuehrte eine Literaturrecherche aktueller klinisch kontrollierter Studien, systematischer Reviews und Metaanalysen, orientiert an den Kriterien der evidenzbasierten Medizin, im Hinblick auf neue Aspekte gegenueber 2005 und 2007 durch. Die Recherche umfasst die Zeitspanne 2008 bis September 2012 und erstreckte sich auf in PubMed und Guidelines International Network (G-I-N) gelisteten Publikationen. Suchbegriffe waren ''non invasive breast cancer'', ''ductal carcinoma in situ

  18. Therapy of the burnout syndrome [Therapie des Burnout-Syndroms

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Korczak, Dieter

    2012-06-01

    Einschlusskriterien sind Burnout, therapeutische Intervention und Treatment outcome.17 Studien erfüllen die Einschlusskriterien und werden für den HTA-Bericht berücksichtigt. Die Studien sind sehr heterogen (Fallzahl, Stichprobe, Intervention, Messverfahren, Evidenzlevel. Sie haben aufgrund ihres Studiendesigns (u.a. vier Reviews, acht randomisierte kontrollierte Studien eine vergleichsweise hohe Evidenz: dreimal 1A, fünfmal 1B, einmal 2A, zweimal 2B und sechsmal 4. 13 der 17 Studien befassen sich mit der Wirkung von Psychotherapie und psychosozialen Interventionen (teilweise in Kombination mit anderen Techniken Reduktion von Burnout. Der Einsatz kognitiver Verhaltenstherapie (KVT führt in der Mehrheit der Studien zu Verbesserungen der emotionalen Erschöpfung. Die Evidenz der Wirkung von Stressmanagementtraining auf die Reduktion des Burnout ist ebenso wie die Wirkung von Musiktherapie uneinheitlich. Zwei Studien zur Wirksamkeit der Qigong-Therapie kommen zu keinem eindeutigen Ergebnis. Durch eine Studie mit dem Evidenzgrad 1B wird die Wirksamkeit von Rhodiola rosea (Rosenwurz belegt. Physiotherapie wird nur in einer Studie isoliert untersucht und ist dort der Standardtherapie nicht überlegen. Trotz einer Reihe von Studien mit hohen Evidenzleveln haben die Aussagen zur Wirksamkeit von Burnout-Therapien vorläufigen Charakter und sind von begrenzter Reichweite. Die Autoren der Studien beklagen die zu geringe Anzahl qualifizierter Studien zur Therapie des Burnout-Syndroms und weisen auf die unzureichende Evaluation von Therapiestudien sowie auf die Notwendigkeit weiterer Forschung hin. Einige Autoren berichten beträchtliche Effekte natürlicher Erholung.Zahlreiche Einschränkungen beeinträchtigen die Qualität der Ergebnisse. Interventionsinhalte und -dauer, Studiendesign und Untersuchungspopulationen sind sehr unterschiedlich und lassen direkte Vergleiche nicht zu. Die Stichproben sind überwiegend klein mit geringer statistischer Power, es fehlen längerfristige Follow

  19. Zur Effektivität von Sports Vision Training

    OpenAIRE

    Cordes, Jessica

    2014-01-01

    Sports Vision Trainings versprechen dem Anwender eine Leistungssteigerung im visuellen und sportlichen Bereich. Aufbauend auf einer Literaturrecherche zu aktuellen Studien in diesem Bereich, wurde eine Studie erstellt, in der ein Sports Vision Training mit koordinativen, visuell-dynamischen und blickmotorischen Übungselementen mit einem Placebo- Training verglichen werden sollte. Sportler wurden nach einer visuellen Leistungsdiagnostik randomisiert in ein Trainings- (n=18) und ein...

  20. Mit dem Joystick gegen die Abhängigkeit. Computergestützte Trainings zur Rückfallprävention

    NARCIS (Netherlands)

    Scheibner, H.; Woud, M.L.

    2012-01-01

    Der Artikel gibt einen leicht verständlichen Überblick über den theoretischen Hintergrund und die bisherigen Studienergebnisse des in der salus klinik Lindow entwickelten Joystickprogramms zur Rückfallprävention bei Alkoholabhängigen. In mehreren randomisiert kontrollierten Studien konnte eine Steig

  1. Long-term outcomes of trimodality treatment for squamous cell carcinoma of the esophagus with cisplatin and/or 5-FU. More than 20 years' experience at a single institution

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Fakhrian, Khashayar [Ruhr-Universitaet Bochum, Department of Radiation Oncology, Marien Hospital Herne and Sankt Josef Hospital Bochum, Bochum (Germany); Technische Universitaet Muenchen, Department of Radiation Oncology, Klinikum rechts der Isar, Munich (Germany); Universitaetsklinikum der Ruhr-Universitaet Bochum, Klinik fuer Strahlentherapie und Radio-Onkologie, Marienhospital Herne, Herne (Germany); Ordu, Arif Deniz; Molls, Michael [Technische Universitaet Muenchen, Department of Radiation Oncology, Klinikum rechts der Isar, Munich (Germany); Lordick, Florian [University Clinic Leipzig, University Cancer Center Leipzig (UCCL), Leipzig (Germany); Technische Universitaet Muenchen, Department of Internal Medicine III (Hematology/Oncology), Munich (Germany); Theisen, Joerg [Technische Universitaet Muenchen, Department of Surgery, Klinikum rechts der Isar, Munich (Germany); Haller, Bernhard [Technische Universitaet Muenchen, Institute for Medical Statistics and Epidemiology, Klinikum rechts der Isar, Munich (Germany); Omrcen, Tomislav [Technische Universitaet Muenchen, Department of Radiation Oncology, Klinikum rechts der Isar, Munich (Germany); University Hospital Split, Center of Oncology and Radiotherapy, Split (Croatia); Nieder, Carsten [Department of Oncology and Palliative Medicine, Nordland Hospital Trust, Bodoe (Norway); University of Tromsoe, Institute of Clinical Medicine, Faculty of Health Sciences, Tromsoe (Norway); Geinitz, Hans [Technische Universitaet Muenchen, Department of Radiation Oncology, Klinikum rechts der Isar, Munich (Germany); Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz, Department of Radiation Oncology, Linz (Austria)

    2014-12-15

    besseres Ergebnis fuer Patienten der Gruppe 2, welche jedoch statistisch nicht signifikant war. Die 5-Jahres-Gesamtueberlebensraten, krankheitsfreies ueberleben und rezidivfreies ueberleben in Gruppe 1 waren 36 ± 7 %, 35 ± 6 und 36 ± 7 % bzw. 55 ± 7, 49 ± 7 und 53 ± 7 in Gruppe 2 (p = 0,117, p = 0,124 und p = 0,087). Bezueglich der postoperativen Morbiditaet und Mortalitaet gab es keinen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Gruppen. Eine intensivere N-RCT fuehrte zu einer hoeheren kompletten Remissionsrate. Kontrollierte randomisierte Studien sind noetig, um zu beurteilen, ob intensivierte N-RCT-Konzepte die Ergebnisse von Patienten mit ESCC verbessern koennen. (orig.)

  2. Produktion und Qualitätssicherung von Pyrethrumpräparaten

    OpenAIRE

    Prokop, Andreas

    2001-01-01

    In Kenia wird seit 1928 Pyrethrum-Anbau betrieben. Organisiert und gemanagt wird der Pyrethrum-Anbau der Kleinbauern in Kenia vom sog. „Pyrethrum Board of Kenia“. Bei dieser Institution handelt es sich um eine staatlich kontrollierte Genossenschaft, die alle notwendigen Aktivitäten organisiert und verwaltet. Anbaubedinungen sowie Aufbereitung oder Fertigung des Flüssigextraktes werden beschrieben.

  3. Bone graft substitutes for the treatment of traumatic fractures of the extremities [Knochenersatzmaterialien zur Behandlung von traumatischen Frakturen der Extremitäten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hagen, Anja

    2012-06-01

    Knochenersatzmaterialien eingesetzt.Es stellt sich die Frage nach der Wirksamkeit, Kostenwirksamkeit sowie nach ethischen, sozialen und juristischen Implikationen beim Einsatz von Knochenersatzmaterialien bei traumatischen Frakturen.Eine systematische Literaturrecherche wird in den medizinischen elektronischen Datenbanken MEDLINE, EMBASE etc. im Dezember 2009 durchgeführt. In die Bewertung werden randomisierte kontrollierte Studien (RCT ggf. mit gesundheitsökonomischen Analysen sowie Publikationen zu ethischen, sozialen sowie juristischen Aspekten einbezogen. Die medizinische Informationssynthese erfolgt nach Bewertung der Studienqualität u.a. in Form von Metaanalysen, die gesundheitsökonomische Informationssynthese deskriptiv.14 RCT werden in die medizinische und zwei Analysen in die gesundheitsökonomische Bewertung einbezogen, zu ethischen, sozialen und juristischen Aspekten werden keine Publikationen identifiziert. Beim Vergleich Bone morphogenetic protein (BMP-2 gegenüber Standardtherapie ohne Knochentransplantat bei Frakturen ergeben sich in einem RCT (mit erhöhtem Verzerrungspotenzial signifikante Unterschiede zugunsten BMP-2 bezüglich mehrerer Endpunkte. Bei Calciumphosphat (CaP-Zementen und knochenmarkhaltigen Kompositmaterialien zeigen sich beim Vergleich gegenüber Knochentransplantaten in den RCT (alle mit hohem Verzerrungspotenzial signifikante Unterschiede zugunsten der Knochenersatzmaterialien bezüglich einzelner Endpunkte. Bei allen anderen Materialien finden sich in fast allen Vergleichen keine signifikanten Unterschiede.Die BMP-2-Anwendung zusätzlich zur Standardbehandlung ohne Knochentransplantation führt bei Betrachtung aller Patienten mit traumatischen offenen Frakturen zur Kostenerhöhung. Einsparungen durch zusätzlichen BMP-2-Einsatz lassen sich allerdings bei der Patientensubgruppe mit hochgradig offenen Frakturen (Gustilo-Anderson-Grad-IIIB errechnen. Die Kostenwirksamkeit beim BMP-2-Einsatz vs. Standardbehandlung mit Knochentransplantation sowie beim

  4. Einfluss der Koordination von Spurenelementen in Silikatschmelzen auf Verteilungsprozesse

    OpenAIRE

    Sebastian Simon

    2016-01-01

    Das Wissen um die lokale Struktur von Seltenen Erden Elementen (SEE) in silikatischen und aluminosilikatischen Schmelzen ist von fundamentalem Interesse für die Geochemie der magmatischen Prozesse, speziell wenn es um ein umfassendes Verständnis der Verteilungsprozesse von SEE in magmatischen Systemen geht. Es ist allgemein akzeptiert, dass die SEE-Verteilungsprozesse von Temperatur, Druck, Sauerstofffugazität (im Fall von polyvalenten Kationen) und der Kristallchemie kontrolliert werden. All...

  5. Entwicklung eines autothermen Poröses-Medium-Verdampfers zur Gemischaufbereitung für die Vormischtechnik

    OpenAIRE

    Ates, Hilmi Baris

    2012-01-01

    Die Vormischtechnik, als eine effiziente und saubere Verbrennungsmethode, erfordert bei Flüssigbrennstoffen die vollständige Verdampfung des Brennstoffes vor der Vermischung mit Luft. Eine Methode für eine energetisch günstige Verdampfung bietet eine kontrollierte Teiloxidation des Brennstoffes und die Nutzung der dabei freigesetzten Energie zur Verdampfung des restlichen Brennstoffes. So kann auf eine externe Energiezufuhr verzichtet werden. Für einen derartigen, kontrollierten Umsatz eignen...

  6. Rehabilitation im Alter

    OpenAIRE

    Meinck, Matthias

    2003-01-01

    Internationale kontrollierte Studien haben die Wirksamkeit geriatrischer Rehabilitation grundsätzlich bestätigt. Die Ergebnisse sind jedoch nur eingeschränkt auf Deutschland übertragbar. Geriatrische Rehabilitation gewinnt in Deutschland aufgrund der demographischen Veränderungen an Bedeutung. Der Vorrang ambulanter vor stationärer Leistungserbringung wurde schon vor einigen Jahren gesetzlich verankert. Der Anteil ambulanter Reha-Maßnahmen an den geriatrischen Reha-Leistungen ist jedoch gerin...

  7. Molekulargenetische Analyse eines evolutionär konservierten Silencer-Elements aus dem murinen H19-Locus in Drosophila melanogaster

    OpenAIRE

    Schönfelder, Stefan

    2005-01-01

    Die genomische Prägung (“Genomic Imprinting“) bestimmter Säugergene resultiert in ihrer allelspezifischen Expression. Die monoallelische Expression genomisch geprägter Gene wird durch ein Zusammenwirken cis-regulatorischer DNA-Elemente kontrolliert, zu denen differentiell methylierte Regionen, Chromatin-Insulators, Enhancer und Silencer zählen. Das murine H19-Gen ist einer der am intensivsten erforschten genomisch geprägten Loci. Eine zentrale Rolle in der monoallelischen Expression des H19-G...

  8. Quality of Life in patiens with Atrial Fibrillation after Catheter Ablation

    OpenAIRE

    Kindsmüller, Sibylle Anne

    2011-01-01

    Ziel der Arbeit war, die Lebensqualität (QoL) von Patienten mit persistierendem und paroxysmalem Vorhofflimmern (VHF) nach einer Katheterablation bezüglich der Ablationsstrategie und dem Einfluss von Alter, Geschlecht und Symptomatik zu vergleichen. 133 Patienten (57,5+/- 9 Jahre, 98 Männer, 87 persistierendes VHF) wurden nach der Art ihres VHF in je zwei verschiedene Ablationsgruppen randomisiert und füllten sowohl vor Ablation als auch 3 Monate danach einen Fragebogen zu ihrer QoL aus. Alle...

  9. Vergleich therapeutischer Effekte von Laserakupunktur und medikamenteller Therapie bei der COB (RAO) des Pferdes

    OpenAIRE

    Reitz, Astrid geb. Geisler

    2006-01-01

    Das Ziel der vorliegenden Arbeit war der Vergleich der Wirksamkeit der Laserakupunktur bei der Behandlung der COB/RAO beim Pferd mit der medikamentellen Therapie. Die Effektivität der medikamentellen Kombinationstherapie ist vielfach belegt und dient als Positivkontrolle. Insgesamt 60 Pferde mit COB wurden zwischen November 2001 und Mai 2005 stationär in der Klinik für Pferde mit Lehrschmiede, Innere Medizin, der Justus-Liebig-Universität Gießen aufgenommen und randomisiert in zwei Therapi...

  10. MRI diagnosis of and follow-up after humoral head necrosis as complication after chemotherapy; MRT-Diagnose und Verlauf beidseitiger Humeruskopfnekrosen aus Komplikation nach Chemotherapie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Morakkabati, N. [Bonn Univ. (Germany). Radiologische Klinik; Strunk, H. [Bonn Univ. (Germany). Radiologische Klinik; Gutjahr, P. [Mainz Univ. (Germany). Kinderklinik

    1997-01-01

    A 14-year old female patient was treated with chemotherapy including cortisone for malignant T-cell lymphoma. After chemotherapy she complained of pain in both hips and shoulders. Bone scientigraphy failed to show any abnormality. However, bilateral femoral and humeral head necrosis was seen with MR imaging, which was also useful for follow up. (orig.) [Deutsch] Eine 14jaehrige Patientin wurde aufgrund eines malignen Non-Hodgkin-Lymphoms zystostatisch behandelt, unter anderem mit Cortison. Nach dieser Chemotherapie traten Schmerzen in der Huefte und in beiden Schultern auf. Skelettszintigraphie und Roentgenuebersichtsaufnahme zeigten zunaechst keinen pathologischen Befund. In der MRT konnten jedoch beidseitige Humerus- und Femurkopfnekrosen nachgewiesen sowie im Verlauf kontrolliert werden. (orig.)

  11. Resistenz von Hopfen, Humulus lupulus L., gegen die Hopfenblattlaus, Phorodon humuli (Schrank)

    OpenAIRE

    2010-01-01

    Die große ökonomische Bedeutung der Hopfenblattlaus Phorodon humuli (Schrank) und die zunehmenden Probleme bei ihrer chemischen Bekämpfung lassen nicht-chemische Kontrollverfahren stärker in den Vordergrund treten. Da bislang keine effizienten biologischen Kontrollmethoden zur Verfügung stehen, bleibt nur die Resistenzzüchtung, und hier die klassische 'Genetisch kontrollierte Re©sistenz', als aussichtsreiches Verfahren übrig. Dabei übt die Pflanze negative Einflüsse auf das Verhalten des Scha...

  12. Prophylaxis and treatment of side effects due to iodinated contrast media relevant to radiological practice; Radiologisch praxisrelevante Prophylaxe und Therapie von Nebenwirkungen jodhaltiger Kontrastmittel

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Becker, C. [Klinikum Grosshadern der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Institut fuer Klinische Radiologie, Muenchen (Germany)

    2007-09-15

    Increased utilization of iodinated contrast media may be associated with increased incidence of adverse events. The most important side effects include contrast-induced nephropathy, anaphylactoid reaction, thyrotoxicosis, and extravasation. In patients with moderate renal dysfunction, saline hydration and reduction of contrast media volume are recommended. No regime to prevent anaphylactoid reactions has yet proven to be efficient. If subclinical hyperthyroidism has been determined, prophylaxis with sodium perchlorate is advised. Contrast-induced nephropathy is commonly transient and needs to be followed over time. Mild general anaphylactoid reactions may be treated with antihistaminic drugs and corticosteroids. Furthermore the choice of the X-ray contrast media might influence the risk of any adverse effects. (orig.) [German] Durch den zunehmenden Einsatz jodhaltiger Kontrastmittel in der Radiologie steigt auch die Rate der Nebenwirkungen; zu den wichtigsten gehoeren die kontrastmittelinduzierte Nephropathie, anaphylaktoide Reaktion, thyreotoxische Krise und Extravasation. Bei Patienten mit mittelgradig eingeschraenkter Nierenfunktion wird eine Prophylaxe durch Hydrierung und Reduktion der KM-Menge empfohlen. Bei hochgradig eingeschraenkter Nierenfunktion sollte die Kontrastmittelgabe nur noch kontrolliert im interdisziplinaeren Konsens erfolgen. Eine nachgewiesen wirkungsvolle Prophylaxe anaphylaktoider Reaktionen ist bisher nicht bekannt. Bei Nachweis einer sublatenten Hyperthyreose ist die Gabe von Natriumperchlorat eine sinnvolle Gegenmassnahme. Eine kontrastmittelinduzierte Nephropathie ist meistens transient und sollte mehrfach im Verlauf kontrolliert werden. Leichte allgemeine anaphylaktoide Reaktionen koennen mit Antihistaminika und Kortikosteroiden behandelt werden. Auch die Wahl des Roentgenkontrastmittels koennte Einfluss auf das Risiko von Nebenwirkungen haben. (orig.)

  13. Gerbstoffe aus Potentilla officinalis wirken entzündungshemmend im UV-Erythem-Test und bei Anwendung auf atopischer Haut.

    Science.gov (United States)

    Hoffmann, Julia; Wölfle, Ute; Schempp, Christoph M; Casetti, Federica

    2016-09-01

    Das Rhizom von Potentilla officinalis (PO) ist reich an Gerbstoffen und wird traditionell zur äußerlichen Behandlung von Entzündungen der Haut und der Schleimhäute verwendet. Ziel der vorliegenden Arbeit war die Bestätigung der antiinflammatorischen Eigenschaften von PO mittels eines UV-Erythem-Tests und einer klinischen Anwendungsstudie bei atopischer Haut. Die antiinflammatorische Wirkung eines PO-Extrakts (standardisiert auf 2 % Trockensubstanz) wurde in einer prospektiven, randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudie mit 40 gesunden Erwachsenen im UV-Erythem-Test im Vergleich zu 1 % Hydrocortisonacetat untersucht. Im Rahmen einer prospektiven nicht kontrollierten Studie wurde die Wirkung und Verträglichkeit der 2 % PO-Creme an zwölf Erwachsenen und zwölf Kindern mit atopischer Haut nach Anwendung über zwei Wochen in einem definierten Testareal anhand eines Teil-SCORAD untersucht. Zusätzlich wurde die Beeinflussung der Hautrötung im Testareal photometrisch gemessen. Im UV-Erythem-Test zeigte die PO-Creme eine signifikante Reduktion des Erythemindex im Vergleich zum Vehikel. Die antiinflammatorische Wirkung des Verums entsprach der der 1 % Hydrocortisonacetat-Creme. Die klinische Studie bei Atopikern zeigte eine signifikante Abnahme des Teil-SCORAD und des Erythems im Testareal. Es wurden keine Unverträglichkeitsreaktionen beobachtet. PO als 2%ige Zubereitung besitzt entzündungshemmende Eigenschaften und ist wirksam und gut verträglich auf atopischer Haut. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  14. Wirksame Alternativen zur Behandlung von klimakterischen Beschwerden

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Stute P

    2011-01-01

    Full Text Available Vasomotorische Beschwerden (VMS werden von 75 % der postmenopausalen Frauen angegeben. Neben der konventionellen Hormontherapie stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten aus dem Bereich der Alternativ- und Komplementärmedizin (CAM zur Verfügung. Soja Isoflavone und Traubensilberkerze können bei jüngeren peri- und frühen postmenopausalen Frauen mit leichten bis moderaten VMS hilfreich sein. Die Studienlage zur CMA ist jedoch insgesamt unzureichend. In Zukunft wäre es wünschenswert, nicht nur das Wirkungsvermögen, sondern auch die Effizienz einer Behandlung in randomisiert-kontrollierten Studien zu untersuchen. Hierfür bietet sich die ICF Klassifikation der WHO an.

  15. Frühe Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose - die CHAMPS-Studie und ihre Konsequenzen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Berger T

    2000-01-01

    Full Text Available Die CHAMPS-Studie wurde als randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Multizenter-studie in Nordamerika durchgeführt. 383 Patienten mit einer wahrscheinlichen Multiplen Sklerose (MS aufgrund einer rezenten klinischen Monosymptomatik und typischen MRT-Veränderungen wurden entweder mit Interferon beta-1a (Avonex® 30 mcg einmal wöchentlich i.m. oder Placebo behandelt. Nach einer geplanten Interimsanalyse nach 18 Monaten wurde die Studie aus ethischen Gründen frühzeitig abgebrochen. Zum Zeitpunkt dieser Interimsanalyse zeigte sich, daß Interferon beta-1a die Entwicklung einer definitiven MS klinisch und anhand von MRT-Parametern signifikant hinauszögert. Dieser Übersichtsartikel diskutiert die Konsequenzen, die sich aus den Ergebnissen der CHAMPS-Studie ergeben. Diese Konsequenzen beinhalten die dringende Notwendigkeit von und Forderung nach neuen diagnostischen Kriterien bei MS, viel mehr aber die Etablierung von individuellen prognostischen Kriterien bei Patienten mit isolierter klinischer Symptomatik.

  16. Privacy im Social Semantic Web

    Science.gov (United States)

    Nagenborg, Michael

    Der Schwerpunkt dieses Beitrages liegt auf dem Design von Infrastrukturen, welche es ermöglichen sollen, private Daten kontrolliert preiszugeben und auszutauschen. Zunächst wird daran erinnert, dass rechtliche und technische Maßnahmen zum Datenschutz stets auch dazu dienen, den Austausch von Daten zu ermöglichen. Die grundlegende Herausforderung besteht darin, der sozialen und politischen Bedeutung des Privaten Rechnung zu tragen. Privatheit wird aus der Perspektive der Informationsethik dabei als ein normatives, handlungsleitendes Konzept verstanden. Als Maßstab für die Gestaltung der entsprechenden Infrastrukturen wird auf Helen Nissenbaums Konzept der privacy as contextual integrity" zurückgegriffen, um u. a. die Ansätze der end-to-end information accountability" [38] und des Privacy Identity Management for Europe"- Projektes zu diskutieren.

  17. Up-to-date der Betreuung von Chorionkarzinompatientinnen - ein Fallbeispiel

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Söhnchen N

    2010-01-01

    Full Text Available Das Chorionkarzinom tritt in Europa bei einer von 30.000 Schwangerschaften auf. Betroffen sind vor allem junge und ältere Mütter sowie Patientinnen mit einer positiven Anamnese für Trophoblasterkrankungen. Kardinalsymptome sind persistierende vaginale Blutungen nach der Geburt. Bei Diagnosestellung liegen häufig bereits pulmonale Metastasen vor. In der Behandlung spielt die Chirurgie nur eine untergeordnete Rolle. Der rasche und ununterbrochene Beginn einer Chemotherapie ist hingegen entscheidend. Oft reicht eine Monochemotherapie aus. Hochrisikopatienten werden hingegen mit einer Kombinationschemotherapie (EMA/CO behandelt. Das Ansprechen auf diese Therapie ist ausgesprochen gut. Wichtig sind die weiteren Kontrollen der Patientinnen mithilfe von biochemischen Markern und radiologischer Diagnostik. Kinder betroffener Frauen sollten ebenfalls kontrolliert werden, da es auch bei ihnen zu einer intrauterinen Metastasierung gekommen sein kann. Wir stellen das diagnostische und therapeutische Vorgehen anhand eines aktuellen Fallbeispiels aus unserer Klinik dar.

  18. Beurteilungsmöglichkeiten der ovariellen Reserve

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Shebl O

    2010-01-01

    Full Text Available Die Überprüfung der Funktionstüchtigkeit der Ovarien ist für die Beratung und Planung einer IVF-Behandlung von besonderer Bedeutung. Die Funktionstüchtigkeit wird im Allgemeinen als ovarielle Reserve bezeichnet. Diese setzt sich aus der Anzahl der im Rahmen einer kontrollierten ovariellen Stimulation gewonnenen Eizellen und der Qualität eben dieser zusammen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese zu bestimmen, jedoch keinen Parameter, der beide Kriterien optimal erfüllt. Auch zeigen sich viele Parameter als nicht unabhängig voneinander oder als zu aufwendig für die routinemäßige Verwendung bei Frauen mit Kinderwunsch. Die Kombination einzelner Parameter erlaubt jedoch eine gute Aussage über die zu erwartende Antwort der Ovarien auf eine kontrollierte ovarielle Stimulation und somit die Anpassung der Stimulation.

  19. Solar-optimized building construction. TC3: Solar-optimized new building ECOTEC 1 and 2: Construction of a new office and laboratory building in two stages, optimised according to solar, energetic and ecological aspects. Phase 1: Projecting, construction and system optimisation. Final report; Solaroptimiertes Bauen. TK 3: Solaroptimierter Neubau ECOTEC 1 und 2: Neubau eines Buero und Laborgebaeudes in zwei Bauabschnitten, optimiert nach solaren, energetischen und oekologischen Gesichtspunkten. Phase 1: Planung, Bauausfuehrung und Systemoptimierung. Schlussbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    NONE

    1999-07-01

    The two ECOTEC buildings are constructed on the premises of Bremen university. They are identical mirror buildings with optimised solar technology and heat pumps to reduce the dependence on external energy supply. The results achieved so far are promising. [German] Im Mittelpunkt des Vorhabens stand die Errichtung der solaroptimierten Niedrigenergie-Gebaeude ECOTEC in zwei Bauabschnitten gleichem, aber spiegelverkehrtem Grundrissen auf dem Gelaende des Technologieparks der Universitaet Bremen. Das Planungskonzept sah zur Reduktion des Fremdenergiebedarfs den optimierten Einsatz und die Kopplung von Solarenergie, Waermepumpe ueber die Gebaeudeleittechnik vor. Basis fuer alle Berechnungen und Planungen war der Niedrigenergiestandard, der durch erhoehte Waermedaemmung der Gebaeudehuelle, kontrollierte Lueftung, solartechnische Module und solararchitektonische Merkmale erreicht und sogar ueberschritten wurde. Durch den gezielten Einsatz der Gebaeudeleit- und -systemtechnik wird ein energiesparender Betrieb insbesondere der Gebaeudebeheizung, der Lueftungsanlage sowie der Beleuchtung schon in der Planungsphase vorbereitet. Zusammenfassend laesst sich feststellen, dass das entwickelte Technikkonzept nach erfolgter Abstimmung mit den Nutzerbeduerfnissen geringste Energieverbraeuche bei sehr gutem Komfort bietet. (orig.)

  20. Unterschiedliche beta-blockierende Wirkungen von Carvedilol, Metoprolol und Bisoprolol

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Stoschitzky K

    2001-01-01

    Full Text Available Metoprolol und Bisoprolol sind beta1-selektive Beta-Blocker, Carvedilol ist ein nicht-selektiver Beta-Blocker mit zusätzlicher alpha1-blockierender Wirkung. Wir verglichen die Wirkungen von klinisch empfohlenen Dosen von Carvedilol (25, 50 und 100 mg, Metoprolol (50, 100 und 200 mg und Bisoprolol (2,5, 5 und 10 mg mit Placebo in einer randomisierten, überkreuzten, placebokontrollierten Doppelblind-Studie an 12 gesunden männlichen Freiwilligen. Zwei Stunden (Bisoprolol: drei Stunden nach oraler Applikation der jeweiligen Substanzen wurden arterieller Blutdruck und Herzfrequenz in Ruhe, nach 10 Minuten Belastung und nach weiteren 15 Minuten Erholung gemessen. Verglichen mit Placebo führten ansteigende Dosen von Metoprolol und Bisoprolol in Ruhe zu ansteigenden Wirkungen auf die Herzfrequenz (jeweils -13 %, -15 % und -18 % während ansteigende Dosen von Carvedilol abfallende Wirkungen zeigten (-13 %, -7 % und -3 %. Die Herzfrequenz unter Belastung wurde von Metoprolol (-21 %, -25 % und -24 %, Bisoprolol (-17 %, -21 % und -25 % und Carvedilol gesenkt (-16 %, -16 % und -18 %, die Wirkung von Metoprolol erschien dabei etwas ausgeprägter als jene von Carvedilol. Der systolische Blutdruck wurde sowohl von Metoprolol (-9 %, -16 %, -16 % unter Belastung und -7 %, -7 %, -9 % nach 15 min Erholung, Bisoprolol (-8 %, -12 %, -15 % unter Belastung als auch von Carvedilol (-7 %, -17 %, -20 % unter Belastung und -8 %, -11 %, -14 % nach 15 min Erholung deutlich gesenkt. Auf den diastolischen Blutdruck zeigten die Substanzen (mit Ausnahme von 50 und 100 mg Carvedilol in Ruhe jedoch keine signifikanten Wirkungen. Wir schließen aus unseren Ergebnissen, daß klinisch empfohlene Dosen von Carvedilol bei gesunden Freiwilligen klinisch relevante beta-blockierende Wirkungen nur unter Belastung zeigen, während die von Carvedilol bewirkte Beta-Blockade in Ruhe bestenfalls als schwach zu bezeichnen ist. Auf der anderen Seite zeigen Metoprolol und Bisoprolol sowohl in

  1. Neoadjuvant chemoradiation therapy with gemcitabine/cisplatin and surgery versus immediate surgery in resectable pancreatic cancer. Results of the first prospective randomized phase II trial

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Golcher, Henriette; Merkel, Susanne; Hohenberger, Werner [University Hospital Erlangen, Department of Surgery, Erlangen (Germany); Brunner, Thomas B. [University Hospital Erlangen, Department of Radiation Oncology, Erlangen (Germany); University Hospital Freiburg, Department of Radiation Oncology, Freiburg (Germany); Witzigmann, Helmut [University Hospital Leipzig, Department of Surgery, Leipzig (Germany); Hospital Dresden-Friedrichstadt, General Surgery, Dresden (Germany); Marti, Lukas [Hospital of Kanton St. Gallen, General Surgery, St. Gallen (Switzerland); Bechstein, Wolf-Otto [University Hospital Frankfurt, Department of Surgery, Frankfurt/Main (Germany); Bruns, Christiane [University Hospital Munich, Department of Surgery - Hospital Campus Grosshadern, Munich (Germany); University Hospital Magdeburg, Department of Surgery, Magdeburg (Germany); Jungnickel, Henry [Hospital Dresden-Friedrichstadt, General Surgery, Dresden (Germany); Schreiber, Stefan [University Hospital Leipzig, Department of Surgery, Leipzig (Germany); Grabenbauer, Gerhard G. [University Hospital Erlangen, Department of Radiation Oncology, Erlangen (Germany); Hospital Coburg, Department of Radiation Oncology, Coburg (Germany); Meyer, Thomas [University Hospital Erlangen, Department of Surgery, Erlangen (Germany); Hospital Ansbach, General Surgery, Ansbach (Germany); Fietkau, Rainer [University Hospital Erlangen, Department of Radiation Oncology, Erlangen (Germany)

    2014-09-25

    neoadjuvante Radiochemotherapie bereits zum Therapiestandard. Analog wurde der Stellenwert einer Radiochemotherapie beim Pankreaskarzinom in einer randomisierten Phase-II-Studie untersucht. Das praetherapeutische radiologische Staging war Grundlage dieser Studie im Gegensatz zu adjuvanten Therapiestudien, die auf pathohistologischem Staging basieren. Patienten mit resektablem Pankreaskopfkarzinom wurden randomisiert in primaere Operation (Arm A) versus neoadjuvante Radiochemotherapie gefolgt von einer Operation (Arm B). Beide Gruppen erhielten eine adjuvante Chemotherapie. Es waren 254 Patienten erforderlich, um eine Verbesserung des medianen Gesamtueberlebens von 4,33 Monaten zu erfassen. Die Studie wurde wegen zoegerlicher Rekrutierung nach Einschluss von 73 Patienten beendet. Insgesamt konnten 66 Patienten ausgewertet werden. Die ihnen zugeordnete Radiochemotherapie erhielten 29 von 33 Patienten. Alle Patienten bekamen die vollstaendige Bestrahlungstherapie. Wegen der Toxizitaet wurde bei 3 Patienten die Chemotherapie reduziert. Eine Pankreastumorresektion erhielten 23 vs. 19 Patienten (A vs. B). Die R0-Resektionsrate betrug 48 % (A) und 52 % (B, P = 0,81). Bei 30 % (A) versus 39 % (B, P = 0,44) der resezierten Patienten waren keine Lymphknotenmetastasen vorhanden. Die postoperativen Komplikationen waren in beiden Gruppen vergleichbar. Das mediane Gesamtueberleben betrug 14,4 vs. 17,4 Monate (A vs. B; ''Intention-to-treat''-Analyse; P = 0,96). Nach Pankreastumorresektion stieg das Gesamtueberleben auf 18,9 vs. 25,0 Monate (A vs. B; P = 0,79). Diese weltweit erste randomisierte Studie zur neoadjuvanten Radiochemotherapie beim Pankreaskopfkarzinom war in Bezug auf Toxizitaet sowie perioperative Morbiditaet und Mortalitaet gut durchfuehrbar. Die Ergebnisse sind jedoch nicht signifikant, da diese randomisierte Studie vorzeitig wegen mangelnder Rekrutierung beendet werden musste. ISRCTN78805636; NCT00335543. (orig.)

  2. Prostata-Screening: sinnvoll und teuer?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Recker F

    2008-01-01

    Full Text Available Im Jahr 2008 lautet die wesentlichste Aussage zur individuellen Vorsorge: "Nicht jedes früh erkannte Prostatakarzinom muss behandelt werden, aber das behandlungsbedürftige muss früh erkannt werden!" Das Prostatakarzinom kann nur dann einer kurativen Therapie zugeführt werden, wenn es in einem organbegrenzten Stadium entdeckt wird. Hier ist es jedoch asymptomatisch. Miktionsbeschwerden entstehen durch die benigne Prostatahyperplasie. Bevor eine "Kaskade" mit Messungen des prostataspezifischen Antigens und digital-rektaler Untersuchung ausgelöst wird, muss nicht nur über das Risiko Prostatakrebs, sondern auch über die evtl. Therapieschritte inkl. Nebenwirkungen informiert werden. Eine Altersgruppe von 50 bis 70 Jahren, bei familiärer Vorgeschichte ab 45 Jahren, ist anzusprechen. Bei Bejahung der Abklärung hat direkt ab einem PSA von 4,0 ng/ml oder auffälliger digitalrektaler Untersuchung eine weitere bioptische Abklärung zu erfolgen. Die früher beschriebene PSA- "Grauzone" 4–10 ng/ml mit abwartender Haltung existiert nicht, da sie vermehrt zu organüberschreitenden, nicht mehr kurativ behandelbaren Stadien geführt hat. Außerdem darf ein erhöhter Anteil des freien PSA oberhalb des Cut-offs 4,0 ng/ml nicht zu einer Aufschiebung der Biopsieindikation führen. Eine besondere Risikogruppe besteht bei PSA 3–4 ng/ml und reduziertem freien Anteil von ca. ≤ 12 %. Hier scheint eine Indikation zur Biopsie frühzeitiger gegeben. Zirka 2,3–25 % der initial entdeckten Karzinome können klinisch irrelevant sein und lassen sich durch Vorhersagemodelle mittels PSA-Dichte, Gleason-Score und Tumorbefall der Biopsien prätherapeutisch bestimmen. Sie können einer Active-Surveillance-Strategie (lediglich kontrollierte Beobachtung zugeführt werden. Diese Patienten werden kontrolliert beobachtet mit initial halbjährlichem PSA und jährlicher Prostatabiopsie. Auf der Kostenseite gibt es eher rudimentäre Daten, die jedoch darauf hinweisen, dass eine

  3. Radiotherapy for management of Langerhans' cell histiocytosis. Two case reports and a literature review; Strahlentherapie bei der Langerhanszell-Histiozytose. Zwei Einzelfallberichte - Literaturuebersicht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Heyd, R.; Strassmann, G.; Martin, T.; Zamboglou, N. [Staedtische Kliniken Offenbach, Offenbach am Main (Germany). Strahlenklinik; Donnerstag, F. [Staedtische Kliniken Offenbach, Offenbach am Main (Germany). Inst. fuer Roentgendiagnostik

    2000-07-01

    13 Untersuchungen ebenfalls eine vollstaendige Sanierung erreicht wurde und in durchschnittlich 94,3% die Erkrankung lokal kontrolliert wurde. Die Uebersicht ueber 12 weitere Studien, in denen insgesamt 344 Manifestationen in anderen Organsystemen mittels einer Radiotherapie behandelt wurden, zeigt, dass die Erkrankung in durchschnittlich 64,8% lokal kontrolliert wurde (Spannweite: 14,3-100%). Basierend auf unseren eigenen Beobachtungen und den Literaturdaten folgern wir, dass die niedrig dosierte Radiotherapie einen hohen Stellenwert bei der lokalen Behandlung von Langerhanszell-Histiozytosen inne hat. Zur Minimierung des Risiko der radiogenen Induktion von Neoplasien ist trotz der grossen Effektivitaet der Strahlentherapie eine kritische Indikationsstellung und schonende Bestrahlungstechnik empfohlen. (orig.)

  4. Carotid artery stenosis. Current state of therapy; Karotisstenose. Aktueller Stand der Therapie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schmidt, K.I.; Papanagiotou, P.; Zimmer, A.; Reith, W. [Universitaetsklinikum des Saarlandes, Klinik fuer Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie, Homburg/Saar (Germany); Schaefers, H.J. [Universitaetsklinikum des Saarlandes, Klinik fuer Thorax- und Herz-Gefaess-Chirurgie, Homburg/Saar (Germany)

    2010-07-15

    Ipsilateral occlusive or embolizing carotid artery stenoses are found in 20-30% of all cases of ischemic stroke. Several randomized studies revealed endarterectomy to be the gold standard in the therapy of severe symptomatic (NASCET, ESCT) and to some extent of asymptomatic carotid stenoses (ACAS, ACST). Stent angioplasty has been established as an alternative therapeutic option although non-inferiority of this procedure has not yet been proven. We provide an overview of both procedures as well of the state of current trials. (orig.) [German] Okkludierende oder embolisierende Stenosen der A. carotis interna sind in 20-30% der Faelle fuer einen ipsilateralen ischaemischen Schlaganfall verantwortlich. Nach Abschluss mehrerer randomisierter Studien erscheint die Karotisendarteriektomie als Therapie der Wahl bei hochgradigen symptomatischen (NASCET, ESCT) und z. T. auch asymptomatischen Stenosen (ACAS, ACST). Seit einigen Jahren hat sich die (Stent-)Angioplastie zunehmend als Therapiealternative etabliert, auch wenn die bislang veroeffentlichten Studien die Gleichwertigkeit beider Verfahren noch nicht zeigen konnten. Wir geben einen Ueberblick ueber beide Verfahren sowie ueber die derzeitige Studienlage. (orig.)

  5. Schrittmachertherapie bei Vorhofflimmern

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Zweng A

    2006-01-01

    Full Text Available Vorhofflimmern ist die häufigste kardiale Rhythmusstörung, die aufgrund unserer alternden Gesellschaft eine steigende Inzidenz zeigt und zunehmend Ursache für Hospitalisierung und Mortalität ist. Herzschrittmacher werden beim Vorhofflimmern einerseits zur Überbrückung bradykarder Phasen eingesetzt (VVI-Modus, andererseits wurde nachgewiesen, daß durch sogenanntes physiologisches Pacing (Vorhofstimulation – AAI-Modus oder häufiger Zweikammersysteme – DDD-Modus im Vergleich zur Einkammerstimulation (VVI-Modus das Auftreten von Vorhofflimmern signifikant reduziert werden kann. In den letzten Jahren wurden Schrittmacher zunehmend aktiv zur Reduktion der Vorhofflimmerlast bei paroxysmalem Vorhofflimmern eingesetzt. Aufgrund der Ergebnisse der bisher durchgeführten Studien ist noch nicht geklärt, welcher Algorithmus (permanente oder intermittierende atriale Überstimulation, antitachykardes Pacing den größten Vorteil zeigt. Weiters wurden alternative Sondenpositionen im Vorhof, Multi-Site-Pacing bzw. biatriales Vorhofpacing zur Reduktion der Vorhofflimmerlast untersucht. Auch hier fehlen noch konsistente Daten großer randomisierter Studien, sodaß heute noch keine Indikation zum routinemäßigen Einsatz dieser Techniken besteht.

  6. Selective internal radiotherapy (SIRT) of liver tumors; Selektive interne Radiotherapie (SIRT) von Lebertumoren

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Duan, H. [Universitaetsklinik fuer Radiologie und Nuklearmedizin, Medizinische Universitaet Wien, Klinische Abteilung fuer Nuklearmedizin, Wien (Austria); Hoffmann, M. [Institut fuer Nuklearmedizin, Radiology-Center, Wien (Austria)

    2014-12-19

    Selective internal radiotherapy (SIRT) is a safe and efficacious, minimally invasive procedure to treat primary and secondary unresectable liver tumors. For hepatocellular carcinoma (HCC), SIRT has proven to be a well-tolerated therapy option even in advanced stages of disease. In cases of portal vein thrombosis SIRT is the alternative to transarterial chemoembolization (TACE). The role of SIRT regarding downstaging and bridging to transplantation is promising and SIRT has also been shown to be highly effective and well-tolerated in metastastic liver disease. The results of prospective randomized trials are awaited to prove the efficiency and safety of SIRT described in numerous retrospective and prospective non-randomized studies. The indications are established within the framework of a tumor board. (orig.) [German] Die SIRT ist ein sicheres und effizientes, minimal-invasives nuklearmedizinisch-radiologisches Verfahren zur Therapie von primaeren und sekundaeren nicht resezierbaren Lebertumoren. Beim hepatozellulaerem Karzinom (HCC) stellt die SIRT eine gut vertraegliche Therapieoption auch in fortgeschrittenem Stadium dar. Im Falle einer Pfortaderthrombose ist SIRT eine Alternative zur transarteriellen Chemoembolisation (TACE). Die Rolle der SIRT beim Downstaging/Bridging zur Transplantation ist vielversprechend. Auch bei sekundaeren Lebertumoren zeigt die SIRT gute Ansprechraten und ausgezeichnete Vertraeglichkeit. Ergebnisse prospektiver randomisierter Studien stehen noch aus, um die in zahlreichen retrospektiven oder prospektiven nichtrandomisierten Studien beschriebene Effektivitaet zu bestaetigen. Die Indikation wird im Rahmen eines Tumorboards gestellt. (orig.)

  7. Zum Stellenwert der Unterdruck-Instillationstherapie in der Dermatologie.

    Science.gov (United States)

    Müller, Cornelia Sigrid Lissi; Burgard, Barbara; Zimmerman, Monika; Vogt, Thomas; Pföhler, Claudia

    2016-08-01

    Die Methoden zur Behandlung akuter und chronischer Wunden unterliegen einer steten Weiterentwicklung, Reevaluierung und Anwendung innovativer Therapieformen. Die Vakuumtherapie zur Wundbehandlung gehört zu den etablierten Behandlungsmodalitäten. Ein innovatives Verfahren kombiniert die Vakuumtherapie mit der automatisierten, kontrollierten Zufuhr und Drainage wirkstoffhaltiger Lösungen zur topischen Wundbehandlung im Wundbett und auch wirkstofffrei durch Instillation physiologischer Kochsalzlösung (Unterdruck-Instillationstherapie). Hierdurch können die Effekte der konventionellen Vakuumtherapie mit denen der lokalen Antisepsis kombiniert werden. Hierdurch kommt es zu einer Reduktion der Wundfläche, einer Induktion von Granulationsgewebe sowie einer Reduktion der Keimbesiedelung der Wunden. Bisher publizierte Studien konzentrieren sich auf die Anwendung dieses Therapieverfahrens zur Behandlung orthopädisch-chirurgischer Krankheiten. Die Datenlage bezüglich der Vakuum-Instillationstherapie in der Dermatochirurgie beschränkt sich derzeit auf Fallberichte und Einzelfallerfahrungen. Randomisierte, prospektive Studien zum Vergleich der Vakuum-Instillationstherapie zur Behandlung dermatologischer Krankheitsbilder existieren bislang nicht. Ziele des vorliegenden Artikels sind die Vorstellung der Vakuumtherapie mit Instillation einschließlich ihres Wirkprinzips, deren mögliche Komplikationen, die Diskussion erdenklicher Kontraindikationen sowie eine Übersicht über die aktuell verfügbare Datenlage. Zusammenfassend scheint sich die Evidenz zu verdichten, dass mittels Unterdruck-Instillationstherapie sowohl einfache als auch komplizierte Wunden effizient behandelt werden können, was sich in einer deutlichen Beschleunigung der Wundgranulation mit konsekutiv früher möglichem Defektverschluss äußert.

  8. MR imaging of the prostate; MRT der Prostata

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Asbach, P.; Haas, M.; Hamm, B. [Charite Campus Benjamin Franklin, Klinik fuer Radiologie, Berlin (Germany)

    2015-12-15

    Prostate cancer is the most common form of cancer in men in Germany; however, there is a distinct difference between incidence and mortality. The detection of prostate cancer is based on clinical and laboratory testing using serum prostate-specific antigen (PSA) levels and transrectal ultrasound with randomized biopsy. Multiparametric MR imaging of the prostate can provide valuable diagnostic information for detection of prostate cancer, especially after negative results of a biopsy prior to repeat biopsy. In addition the use of MR ultrasound fusion-guided biopsy has gained in diagnostic importance and has increased the prostate cancer detection rate. The prostate imaging reporting and data system (PI-RADS) classification has standardized the reporting of prostate MRI which has positively influenced the acceptance by urologists. (orig.) [German] Das Prostatakarzinom ist in Deutschland die haeufigste Krebserkrankung des Mannes, wobei ein deutlicher Unterschied zwischen Inzidenz und Mortalitaet besteht. Die Detektion des Prostatakarzinoms basiert auf klinischer und laborchemischer Untersuchung (prostataspezifisches-Antigen[PSA]-Wert) sowie der transrektalen Ultraschalluntersuchung mit randomisierter Biopsie. Die multiparametrische MR-Tomographie kann zur Detektion des Prostatakarzinoms, insbesondere bei negativer Biopsie vor einer erneuten Biopsie wertvolle diagnostische Informationen liefern. Zudem wird zunehmend die MRT-Ultraschall-Fusionsbiopsie in der Diagnostik eingesetzt, wodurch die Detektionsrate des Prostatakarzinoms deutlich gesteigert werden kann. Mit Einfuehrung der PI-RADS-Klassifikation (Prostate Imaging-Reporting and Data System) konnte zudem eine Standardisierung der Befundung erreicht werden, was die Akzeptanz der MRT der Prostata in der Urologie erhoeht hat. (orig.)

  9. [COPD und Klangtherapie: Pilotstudie zur Wirksamkeit einer Behandlung mit Körpertambura bei COPD-Patienten].

    Science.gov (United States)

    Hartwig, Bernhard; Schmidt, Stefan; Hartwig, Isabella

    2016-01-01

    Hintergrund: Erkrankungen der Atemorgane treten mit steigendem Alter öfter auf, nehmen weltweit zu und sind häufige Ursachen für Morbidität und Mortalität. In dieser Pilotstudie wurde der Frage nachgegangen, ob eine einmalige 10-minütige Behandlung mit einer Körpertambura eine signifikante und effektive Verbesserung der Lungenfunktion von Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD; GOLD-Stadium A oder B) erbringen kann. Patienten und Methoden: 54 Probanden konnten je zur Hälfte in eine Behandlungsgruppe (Körpertambura) und eine aktive Kontrollgruppe (Atemtherapie) randomisiert werden. Eine Bestimmung der Lungenfunktionsmessparameter «Einsekundenkapazität» (FEV1) und «inspiratorische Vitalkapazität» (IVC) zu den Zeitpunkten T1 (Baseline), T2 (direkt nach Behandlung) und als Follow-up etwa 3 Wochen nach T1 (T3). Ergebnisse: Die Behandlungsgruppe zeigte sich der Kontrollgruppe in beiden Werten signifikant überlegen. Die Zeit-×-Gruppe-Interaktion (Varianzanalyse) ergab p = 0,001 (FEV1) bzw. p = 0,04 (IVC). Die Behandlungsgruppe zeigte bei beiden Werten eine Verbesserung von klinischer Relevanz. Schlussfolgerung: Diese Ergebnisse zeigen, dass die Klangbehandlung mittels einer Körpertambura - neben den schulmedizinischen, leitliniengerechten Therapien - eine zusätzliche, nebenwirkungsarme, aber durchaus klinisch wirksame Option für die Behandlung von COPD-Patienten darstellen kann, um deren Lebensqualität zu stabilisieren und zu verbessern. © 2016 S. Karger GmbH, Freiburg.

  10. Use of elaborate feedback and an audience-response-system in dental education.

    Science.gov (United States)

    Rahman, Alexander; Jacker-Guhr, Silke; Staufenbiel, Ingmar; Meyer, Karen; Zupanic, Michaela; Hahnemann, Merle; Lührs, Anne-Katrin; Eberhard, Jörg

    2013-01-01

    Einleitung: Die Studie soll die Frage klären, ob sich durch Anwendung von elaboriertem Feedback und einem Audience-Response-Systems (ARS) der Lernerfolg im Studienfach Zahnerhaltung signifikant verbessert. Methodik: Die Studierenden des 1. klinischen Semesters wurden in eine Studien- und eine Kontrollgruppe randomisiert eingeteilt. Die Randomisierung erfolgte unter Berücksichtigung der Faktoren Alter, Geschlecht und Note im Physikum. Im Verlauf von 10 Vorlesungen wurden pro Vorlesung 5 Multiple-Choice-Fragen zu den formulierten Lernzielen gestellt. Diese wurden unter Anwendung eines ARS von den Studierenden beantwortet. Nur die Studiengruppe erhielt sofort ein elaboriertes Feedback zu den Ergebnissen. Die am Ende durchgeführte Abschlussklausur und Evaluation sollten ermitteln, ob das elaborierte Feedback zu einem Lernerfolg führt und welchen Effekt das ARS auf die Vorlesungsatmosphäre hat. Ergebnisse: Die Ergebnisse der Abschlussklausuren ergaben keinen signifikanten Unterschied zwischen dem Lernerfolg der Studien- und der Kontrollgruppe. Schlussfolgerung: Durch das elaborierte Feedback zeigte sich in dieser Untersuchung kein Unterschied im Lernerfolg. Mit dem ARS ließ sich jedoch eine interaktivere, positivere Lernatmosphäre schaffen.

  11. Thrombozyteninhibitortherapie zur Sekundärprophylaxe atherothrombotischer Ereignisse

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Theiss W

    2001-01-01

    Full Text Available Basierend auf einer Vielzahl randomisierter Studien sind Thrombozytenfunktionshemmer zum festen Bestandteil der medikamentösen Sekundärprophylaxe atherothrombotischer Erkrankungen geworden. Sie reduzieren die Gesamtmortalität sowie insbesondere die vaskulären Todesfälle, die Häufigkeit neuer Herzinfarkte und neuer Schlaganfälle und die Häufigkeit peripherer Gefäßverschlüsse nach peripheren Bypassoperationen und perkutaner transluminaler Angioplastie. Besonders gut dokumentiert ist ihre Wirksamkeit bei der koronaren Herzkrankheit und bei klinisch manifesten zerebralen Durchblutungsstörungen, aber auch ihr Wert bei symptomatischer peripherer arterieller Verschlußkrankheit ist gesichert. Am häufigsten wird Acetylsalicylsäure in einer Tagesdosis von 75 bis 375 mg verwendet. Inwieweit Dipyridamol in Kombination mit Acetylsalicylsäure eine weitere Verbesserung der Prophylaxe darstellt, ist umstritten; auch der Stellenwert der Kombination anderer Thrombozytenfunktionshemmer ist derzeit unklar. Unterschiedlich beurteilt wird auch, ob die Überlegenheit von Clopidogrel, einem Nachfolgepräparat von Ticlopidin, über Acetylsalicylsäure so gut belegt und so groß ist, daß sein Einsatz als Thrombozytenfunktionshemmer der ersten Wahl trotz des großen Preisunterschiedes generell gerechtfertigt ist.

  12. Aktuelles Management der HIV/HCV-Koinfektion

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Payer BA

    2012-01-01

    Full Text Available Die HIV/HCV-Koinfektion findet sich sehr häufig bei HIV-Patienten mit intravenösem Drogenabusus. In dieser Patientengruppe stellt die HCV-assoziierte chronische Lebererkrankung heute auch die wichtigste Todesursache dar, da die HIV-Infektion meist sehr gut kontrolliert werden kann, die Hepatitis C aber oft nicht behandelt wird. Dabei sind die Therapieprinzipien sowohl für die HIV- als auch für die HCV-Infektion in der Zwischenzeit gut etabliert und auch allgemein akzeptiert: Eine retrovirale Therapie (cART sollte bei Koinfektion immer und unabhängig vom Immunstatus durchgeführt werden, da dies die Progression der Lebererkrankung positiv beeinflusst. Und die Hepatitis C sollte durch Standardtherapie mit Peginterferon plus Ribavirin therapiert werden, wobei in absehbarer Zeit auch bei Koinfektion die Dreifachtherapie mit den Proteaseinhibitoren Boceprevir und Telaprevir zum Einsatz kommen wird. Die Beachtung von Medikamenteninteraktionen wird dabei allerdings eine große Rolle spielen.

  13. Myokardinfarkt und Beta-Blocker

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Stühlinger H-G

    2003-01-01

    Full Text Available Im Rahmen eines akuten koronaren Syndroms (akuter Herzinfarkt, Angina pectoris kommt es, aufgrund eines Ungleichgewichtes zwischen Angebot und Bedarf, zu einem akuten Mangel an Sauerstoff im Herzmuskel. Ursache ist eine reduzierte Sauerstoffzufuhr durch verengte bzw. verschlossene Gefäße. Bis zur Behebung der Ursache vergehen oft mehrere Stunden. In dieser Phase muß - durch Verminderung des Sauerstoffbedarfs im Herzmuskel - eine Verlangsamung der Nekroseentwicklung erreicht werden. Das Ausmaß der Nekrose wird reduziert, somit die für die Langzeitprognose wichtige Linksventrikelfunktion verbessert. Eine Verminderung des Sauerstoffbedarfs erreicht man durch kontrollierte Frequenzsenkung mittels intravenöser Beta-Blockade. In optimaler Weise wird diese Methode durch die Anwendung eines kardioselektiven Beta-Blockers mit kurzer Halbwertszeit durchgeführt. Beta-Blocker haben nicht nur auf die Nekroseentwicklung, sondern auch auf die Inzidenz von Rhythmusstörungen - besonders in der Akutphase - Auswirkungen. Vor allem die mit dieser therapeutischen Maßnahme verbundene Reduktion von Kammerflimmern ist von großer Bedeutung.

  14. Kyphoplasty and vertebroplasty for spinal trauma; Kyphoplastie und Vertebroplastie bei Wirbelsaeulentraumata

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Ahlhelm, F. [Kantonsspital Baden AG, Abteilung fuer Neuroradiologie, Institut fuer Radiologie, Baden (Switzerland); Omidi, R. [Kantonsspital Baden AG, Interventionelle Radiologie, Institut fuer Radiologie, Baden (Switzerland)

    2016-08-15

    Minimally invasive treatment of spinal fractures. Conservative treatment versus spinal surgery. Minimally invasive stabilization techniques, such as percutaneous (assisted) cementoplasty have been introduced as new procedures. Magnetic resonance imaging (MRI), X-rays and computed tomography (CT) are the imaging techniques of first choice. The most important questions concern recent fractures, instability and indications for minimally invasive treatment. Vertebroplasty and kyphoplasty are established methods for the treatment of patients with osteoporosis. Cementoplasty techniques are promising treatment options for traumatic spinal injuries. The application of the techniques should best be carried out in individual cases within the framework of prospective controlled studies. (orig.) [German] Minimal-invasive Behandlung von Wirbelsaeulentraumata. Konservative Behandlung vs. Wirbelsaeulenchirurgie. Als neue Verfahren wurden minimal-invasive Stabilisationstechniken, z. B. perkutane (assistierte) Zementoplastien eingefuehrt. Roentgen, MRT und CT sind die bildgebenden Verfahren der ersten Wahl. Die wichtigsten Fragestellungen sind: Frische Fraktur? Instabilitaet? Indikation fuer minimal-invasive Behandlung ?Vertebroplastie und Kyphoplastie sind bei Osteoporosepatienten etabliert. Bei Wirbelsaeulentraumata sind Zementoplastietechniken vielversprechende Therapieoptionen. Die Anwendung der Techniken sollte im individuellen Fall am besten im Rahmen prospektiver kontrollierter Studien erfolgen. (orig.)

  15. Epilepsie und polyzystisches Ovarialsyndrom

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Rösing B

    2012-01-01

    Full Text Available Epilepsien sind gehäuft mit endokrinen Funktionsstörungen vergesellschaftet. Bei Frauen gehören Zyklusstörungen, Hyperandrogenismus, Gewichtszunahme und Subfertilität dazu. Die vorliegende Übersicht zeigt aktuelle Daten und pathophysiologische Vorstellungen zum Zusammenhang zwischen einer Erkrankung mit Epilepsie, ihrer Therapie, dem polyzstischen Ovarialsyndrom (PCOS, sowie assoziierten metabolischen Abweichungen. Mögliche Ursachen für das Auftreten endokriner Störungen bei Epilepsie sind (1. der direkte Einfluss temporal gelegener epileptogener Läsionen oder der antiepileptischen Medikamente (AED auf die hypothalamisch-hypophysär gonadale Achse (HHG, (2. der Einfluss von AED auf die ovarielle Funktion, (3. der Einfluss der AED auf den Steroidhormonmetabolismus inklusive ihrer Serumeiweißbindung und (4. AED-bedingte sekundäre endokrine Störungen durch Gewichtszunahme und veränderten Insulinmetabolismus. Die regelmäßige ärztliche Kontrolle klinischer endokriner Parameter wie Gewichtsentwicklung, Regeltempostörungen und Hirsutismus ist bei Frauen mit Epilepsie obligat. Einzelne auffällige Laborparameter (z. B. sinkendes sexualhormonbindendes Globulin [SHBG], ansteigende Testosteronwerte, Dysbalance der Gonadotropine luteinisierendes Hormon zu follikelstimulierendem Hormon (LH/FSH oder bildgebende Befunde (polyzystische Ovarien ohne klinisches Korrelat sollten engmaschig, zunächst 1–3-monatlich kontrolliert werden, um entstehende Endokrinopathien frühzeitig behandeln zu können.

  16. European initiative for a new generation of satellite navigation services - Galileo; Die europaeische Initiative fuer eine neue Generation von Satellitennavigationsdiensten - GALILEO

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Tusk, S. [Bundesministerium fuer Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Berlin (Germany)

    2000-07-01

    The currently existing satellite navigation systems GPS and GLONASS have impressively demonstrated the possibilities of using satellite navigation; there are numerous civilian applications worldwide. However, both systems are controlled nationally and designed for military applications and cannot meet the basic requirements in terms of continuity, integrity and precision required for safety-relevant and sovereign applications. Therefore, the Federal Republic of Germany supports the activities initiated by the EU, which consist of - developing, first of all, technical augmentations to make the existing systems useable without delay also for applications involving exacting requirements (GNSS 1, EGNOS), - carrying out in parallel the definition phase for the development of a global, civilian satellite navigation system (GNSS 2, Galileo). (orig.) [German] Die bisher existierenden Satellitennavigationssysteme GPS und GLONASS haben die Einsatzmoeglichkeiten der Satellitennavigation in eindrucksvoller Weise demonstriert; weltweit haben sich zahlreiche zivile Anwendungen ergeben. Jedoch sind beide Systeme national kontrolliert, auf militaerische Anwendungen zugeschnitten und koennen die fuer sicherheitsrelevante und hoheitliche Anwendungen notwendigen Grundanforderungen nach Kontinuitaet, Integritaet und Praezision nicht garantieren. Daher unterstuetzt die Bundesrepublik Deutschland die von der EU eingeleiteten Aktivitaeten, die daraus bestehen - zunaechst die bestehenden Systeme durch technische Ergaenzungen kurzfristig auch fuer hohe Anforderungen stellende Anwendungen nutzbar zu machen (GNSS 1, EGNOS) - parallel dazu die Definitionsphase zum Aufbau eines globalen zivilen Satellitennavigationssystems (GNSS 2, GALILEO) durchzufuehren. (orig.)

  17. Therapiemöglichkeiten chronischer urologischer Schmerzsyndrome am Beispiel der Interstitiellen Zystitis

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    van Ophoven A

    2008-01-01

    Full Text Available Nach wie vor sind sowohl Ätiologie als auch Pathogenese chronisch abakterieller Schmerzsyndrome der Beckenregion, wie z. B. bei der sog. Interstitiellen Zystitis, nicht vollends entschlüsselt. Ihre kausale Behandlung ist folglich zurzeit nach wie vor nicht möglich. Es existiert weder ein evidenzbasierter Therapiealgorithmus noch eine sog. Standardtherapie für die mannigfaltigen Therapieansätze. Die therapeutischen Konzepte können in orale, intravesikale, operative und physikalische Verfahren unterteilt werden. Auch gibt es sinnvolle ergänzende Therapieverfahren jenseits der klassischen Schulmedizin. Grundlage jeder Schmerztherapie stellt das WHO-Stufenschema dar. Unter den oralen Therapieverfahren werden zurzeit folgende Medikamente mit unterschiedlichen Evidenzlevels empfohlen: Amitriptylin, Hydroxyzin und Pentosanpolysulfat. Viele weitere orale Medikamente werden eingesetzt, wobei der Nachweis ihrer Wirksamkeit z. T. lückenhaft ist, darunter Antikonvulsiva, L-Arginin und verschiedene Immunmodulatoren und -suppressiva. Bei den intravesikalen Therapieverfahren finden Botulinumtoxin A, Dimethylsulfoxid, Heparin und Glykosaminoglykan- Ersatzstoffe Anwendung. Unter den physikalischen Therapieverfahren gilt neben der Blasendistension die hyperbare Sauerstofftherapie als wirksame Therapieform. Bei Versagen der konventionellen Therapieverfahren stellen die operative (Teil- Entfernung der Harnblase oder Harnumleitungsoperationen die therapeutische Ultima Ratio dar. Kontrollierte Studien zu alternativen Heilverfahren existieren kaum; recht gute Resultate bei chronischen Beckenschmerzsyndromen konnten aber mit Akupunktur als additivem Therapieverfahren erreicht werden.

  18. Anticholinergika bei überaktiver Blase und benignem Prostatasyndrom

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Gabuev A

    2007-01-01

    Full Text Available Das klinische Bild des benignen Prostatasyndroms (BPS ist vielfältig. Standardmäßig werden die Patienten mit benigner prostatischer Obstruktion operativ behandelt. Ein wesentlicher Anteil der betroffenen Männer leidet vorwiegend unter Drangsymptomen wie Pollakisurie und gehäuftem imperativen Harndrang mit oder ohne Harninkontinenz. Nach dem Versagen der primären konservativen Behandlung mit selektiven Alpha-1- Adrenoblockern und/oder 5-alpha-Reduktasehemmern in dieser Patientengruppe (Non-Responder wird häufig die Indikation zu weniger akzeptablen invasiven Therapieoptionen gestellt. Die Ergebnisse von internationalen multizentrischen Studien zur Wirkung von Anticholinergika bei Patienten mit dem Syndrom „überaktive Blase“ zeigten deren Effizienz und günstiges Nebenwirkungsprofil. Dies führte zur kritischen Betrachtung des Problems der Anwendung von Anticholinergika bei benigner Hyperplasie der Prostata als „klassische“ Kontraindikation und zu einer breiteren Indikationsstellung zur konservativen Therapie bei Non-Respondern. Die vorliegende Analyse der aktuellen Publikationen zur Anwendung von Anticholinergika zeigt, daß ein selektioniertes Patientenkollektiv mit irritativen Beschwerden bei BPS von dieser Therapie profitieren kann. Eine Tendenz zur Entwicklung des akuten Harnverhaltes konnte nicht eindeutig nachgewiesen werden. Eine kontrollierte Anwendung von Anticholinergika in Kombination mit selektiven Alpha-1-Blockern scheint möglich zu sein. Weitere Studien auf diesem Gebiet müssen noch nicht geklärte Fragen beantworten und die Wirkung von neuen anticholinergen Substanzen wie M3-selektiven Antimuskarinika oder Fesoterodin prüfen.

  19. Ustekinumab in der Therapie der Pustulosis palmoplantaris - Eine Fallserie mit neun Patienten.

    Science.gov (United States)

    Buder, Valeska; Herberger, Katharina; Jacobi, Arnd; Augustin, Matthias; Radtke, Marc Alexander

    2016-11-01

    Die Pustulosis palmoplantaris ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die mit bedeutenden Einschränkungen der Lebensqualität und der Belastbarkeit einhergeht. Aufgrund von Zulassungsbeschränkungen und einem häufig therapierefraktären Verlauf sind die Behandlungsmöglichkeiten limitiert. Nach zuvor frustranen Therapien erhielten 9 Patienten mit Pustulosis palmoplantaris nach Ausschluss einer latenten Tuberkulose Ustekinumab (45 mg Ustekinumab bei  100 kg KG) in Woche 0, 4, 12 und 24. Reguläre Visiten erfolgten nach 4 und 12 Wochen, im weiteren Verlauf alle 12 Wochen. Das Durchschnittsalter bei Therapiebeginn betrug 48 Jahre. Drei Patienten waren männlich. Bei n  =  4 Patienten (44,4 %) wurde eine Verbesserung um 75 % des Palmoplantar-Psoriasis-Area-Severity-Index (PPPASI) erreicht. Insgesamt verbesserte sich der PPPASI nach 24 Wochen durchschnittlich um 71,6 %. Eine komplette Abheilung zeigte sich bei n  =  2 Patienten nach 24 Wochen. Bis auf lokale Injektionsreaktionen und leichte Infekte wurden keine unerwünschten Wirkungen beobachtet. Die Fallserie ist ein weiterer Beleg für die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Ustekinumab in der Therapie der Pustulosis palmoplantaris. Zur Beurteilung der Langzeitwirkung und -sicherheit sowie der Wirksamkeit einer intermittierenden Therapie sind kontrollierte Studiendaten sowie Beobachtungen im Rahmen von Patientenregistern notwendig. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  20. Therapie mit Vitamin D: Gibt es Grenzen?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Scharla SH

    2014-01-01

    Full Text Available Vitamin D wird in der Leber zum 25-Hydroxyvitamin D umgewandelt, welches die Speicherform darstellt. Die Serumkonzentration von 25-Hydroxyitamin D ist ein Maß für die Vitamin- D-Versorgung. In der Niere wird die Hormonform von Vitamin D, das 1,25-Dihydroxyvitamin D (= Calcitriol oder D-Hormon, hergestellt (endokrine Funktion, aber auch einige extrarenale Gewebe können Calcitriol lokal bilden (autokrine und parakrine Wirkung. Calcitriol hat pleiotrope Effekte: Neben dem Mineralhaushalt werden auch Immunsystem, Zelldifferenzierung, Insulinwirkung und kardiovaskuläres System beeinflusst. Die Therapie mit Vitamin D wird deshalb heute nicht nur zur Behandlung von Störungen des Mineralhaushaltes, sondern auch zur Prävention und Therapie von Infektionen, Autoimmunerkrankungen, Krebs, Bluthochdruck und Herzerkrankungen propagiert. Derzeit fehlen jedoch noch vielfach kontrollierte Studien, die den Nutzen einer Vitamin-D-Behandlung außerhalb von Risikogruppen nachweisen oder die prophylaktische Vitamin-D-Supplementation der allgemeinen Bevölkerung rechtfertigen würden. Überdies ist Vorsicht bei zu hohen Dosierungen geboten, da hohe Vitamin-D-Konzentrationen möglicherweise auch negative Effekte haben können. Die Anwendung einer Vitamin-D-Stoßtherapie (hohe Einmaldosierung ist obsolet.

  1. Drug-eluting Stents - Grundlagen, Indikationen und klinische Ergebnisse

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Vogt AM

    2003-01-01

    Full Text Available Die Wiederverengung eines Koronargefäßes nach zunächst erfolgreicher Ballondilatation (Restenose ist ein häufiges, bislang unzureichend gelöstes Problem der interventionellen Kardiologie mit bedeutenden gesundheitsökonomischen Auswirkungen. Die sogenannten drug-eluting Stents (DES stellen diesbezüglich ein erfolgversprechendes Therapiekonzept dar: Solche meist mit einer Polymermatrix überzogenen endovaskulären Prothesen setzen nach ihrer Implantation Substanzen frei, die bekannte Mechanismen der Restenoseentstehung - zelluläre Proliferation, Migration, Inflammation und Zellteilung - hemmen und somit einer Wiederverengung des Interventionsbereiches entgegenwirken. Mit Taxol und seinen Derivaten sowie mit dem Immunsuppressivum Rapamycin (Sirolimus und Analoga stehen heute bereits zwei Substanzgruppen zur Auswahl, deren Nutzen hinsichtlich angiographischer Restenoserate und klinischem Verlauf für ausgewählte Indikationen im Rahmen kontrollierter klinischer Studien nachgewiesen werden konnte. Weitere, z. T. bereits laufende Studien werden zeigen, welcher Stellenwert dieser erfolgversprechenden neuen Technologie tatsächlich zukommt und ob die therapeutischen Vorteile der DES - angesichts limitierter finanzieller Ressourcen - ihren höheren Preis rechtfertigen.

  2. Zur Problematik des Thoracic Outlet-Syndroms

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Mamoli B

    2008-01-01

    Full Text Available Das Thoracic Outlet-Syndrom (TOS ist ein äußerst kontrovers diskutiertes Engpasssyndrom, das für ca. 4 % aller nicht-traumatischen Paresen des Plexus brachialis verantwortlich ist [1]. Nach Wilbourn [2] wird zwischen einem neurogenen TOS (klassisches TOS und einem fraglichen (disputed TOS differenziert. Aus pathophysiologischer Sicht wird ein neurogenes (ca. 90 % aller TOS, ein arterielles und ein venöses TOS differenziert [3, 4]. Die einzelnen Formen können aufgrund unterschiedlicher Symptome gut voneinander abgegrenzt werden. Häufigste Ursachen sind abnorme anatomische Strukturen (fibröse Bänder etc. oder über Jahre ausgeübte muskuläre Tätigkeiten (z. B. Sportler, Musiker. Zur Diagnose werden klinische, lektrophysiologische, radiologische und Neuroimaging-Verfahren herangezogen. Wenngleich die neuen Techniken wie MRT, MRA und Sonographie die diagnostische Sicherheit erhöht haben, ähnelt die Diagnose eines TOS einem Indizienprozess und erfordert eine sorgfältige Analyse aller Daten. Therapeutisch ist bis heute der Wert der konservativen Therapie nicht durch kontrollierte Studien belegt. Die Therapieansätze basieren auf pathophysiologischen Überlegungen. Während beim vaskulären TOS ein rasches chirurgisches Eingreifen erforderlich ist, sollte beim neurogenen TOS, außer bei Progredienz der Symptomatik, zunächst ein konservativer Therapieversuch unternommen werden.

  3. Low-energy buildings. Room heating, service water heating, ventilation; Niedrigenergiehaus. Heizung, Warmwasser und Lueftung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    NONE

    2000-07-01

    Emissions and primary energy consumption of technical facilities in low-energy buildings are discussed in the ASUE brochure 'Energy consumption and carbon dioxide emissions: Heating systems in low-energy buildings'. This brochure discusses the specific characteristics of heat supply in a low-energy building. It also describes controlled ventilation, the effects of the users' behavour patterns, possibilities of integrating renewables, and examples from heating systems in low-energy single family dwellings to district heating with cogeneration systems. [German] Eine Uebersicht ueber die Emissionen und Primaerenergieverbraeuche verschiedener Systeme im Niedrigenergiehaus gibt die ASUE-Broschuere 'Energieverbrauch und CO{sub 2}-Emissionen: Heizsysteme im Niedrigenergiehaus'. Die vorliegende Broschuere geht auf die geaenderten Anforderungen an die Waermeversorgung in einem Niedrigenergiehaus ein. Die Broschuere stellt ferner die kontrollierte Wohnungslueftung, den Einfluss des Nutzerverhaltens, die Moeglichkeiten zur Einbindung erneuerbarer Energien sowie Beispiele von der Heizung im Niedrigenergie-Einfamilienhaus bis zur Nahwaermeloesung mit Blockheizkraftwerk vor. (orig.)

  4. Open Catalog: Eine neue Präsentationsmöglichkeit von Bibliotheksdaten im Semantic Web?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Louise Rumpf

    2012-07-01

    Full Text Available Seit Jahrhunderten produzieren Bibliotheken mit großem Aufwand Metadaten zu ihren Beständen – Katalogdaten. Lange Zeit waren diese für spezielle Zwecke produzierten Informationen ausschließlich in Bibliothekskatalogen auffindbar und konnten von Anderen nicht nachgenutzt werden. Diese Situation ändert sich momentan durch die Freigabe von Katalogdaten und anderen von Bibliotheken produzierten Daten als linked open data (LOD. In diesem Beitrag wird nach einer allgemeinen Einführung in das Thema LOD erläutert, welche Gründe es für die Freigabe von Bibliotheksdaten gibt und welche technischen, rechtlichen und inhaltlichen Anforderungen die Daten dafür erfüllen müssen. Im Folgenden wird dargestellt, welche Nutzungsmöglichkeiten sich inner- und außerhalb von Bibliotheken für deren Katalogdaten, kontrollierte Vokabulare und Nutzungsdaten ergeben. Anhand aktueller Projekte aus dem Bibliotheksumfeld werden Potenziale und Probleme der Datenfreigabe erläutert.

  5. Investigations on the effects of ``Ecstasy`` on cerebral glucose metabolism: an 18-FDG PET study; Untersuchungen zum Einfluss von ``Ecstasy`` auf den zerebralen Glukosemetabolismus: eine 18-FDG-PET-Studie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schreckenberger, M.; Sabri, O.; Arning, C.; Tuttass, T.; Schulz, G.; Kaiser, H.J.; Wagenknecht, G.; Buell, U. [Klinik fuer Nuklearmedizin, Universitaetsklinik, RWTH Aachen (Germany); Gouzoulis-Mayfrank, E.; Sass, H. [Klinik fuer Psychiatrie, Universitaetsklinikum, RWTH Aachen (Germany)

    1998-12-31

    Doppelblindstudie wurden 16 gesunde Probanden ohne Drogenanamnese mittels 18-FDG-PET 110-120 min nach oraler Verabreichung von 2 mg/kg KG MDE (n=8) oder Placebo (n=8) untersucht. Zwei Minuten vor Injektion des Radiopharmazeutikums startend erfolgte ueber insgesamt 32 min eine konstante kognitive Stimulation ueber ein Wortrepetitionsparadigma, um konstante und vergleichbare mentale Bedingungen waehrend der zerebralen 18-FDG-Aufnahme zu gewaehrleisten. Die Darstellung der Individualanatomie erfolgte anhand T1-gewichteter 3D-flash MRT mit anschliessender manueller Regionalisierung in 108 Regions-of-Interest und PET/MRT Overlay. Absolute Quantifizierung der rMRGlu sowie Normierung auf den Globalmetabolismus mit anschliessendem Vergleich MDE versus Placebo mittels U-Test nach Mann und Whitney. Ergebnisse: Gegenueber der Placebo-Gruppe fand sich unter MDE keine signifikante Aenderung der globalen MRGlu (MDE: 41,8{+-}11,1 {mu}mol/min/100 g, Placebo: 50,1{+-}18,1 {mu}mol/min/100 g, p=0,298). Die normierten metabolischen Daten zeigten eine signifikante Minderung der rMRGlu im beidseitigen Frontalkortex: Links frontal posterior (-7,1%, p<0,05) und rechts praefrontal superior (-4,6%, p<0,05). Signifikante Steigerungen der rMRGlu fanden sich dagegen im beidseitigen Zerebellum (rechts: +10,1%, p<0,01; links: +7,6%, p<0,05) sowie im rechten Putamen (+6,2%, p<0,05). Schlussfolgerung: In der vorliegenden Studie konnten unter dem Akuteinfluss des `Ecstasy`-Analogons MDE neurometabolische Veraenderungen im Sinne einer fronto-striato-cerebellaeren Dysbalance nachgewiesen werden, die parallelen zu sowohl anderen psychotropen Substanzen als auch verschiedenen endogenen Psychosen aufweisen. (orig.)

  6. Alpha-linolenic acid intake prevents endothelial dysfunction in high-fat diet-fed streptozotocin rats and underlying mechanisms.

    Science.gov (United States)

    Zhang, Wei; Fu, Fang; Tie, Ru; Liang, Xiangyan; Tian, Fei; Xing, Wenjuan; Li, Jia; Ji, Lele; Xing, Jinliang; Sun, Xin; Zhang, Haifeng

    2013-11-01

    Hintergrund: Die endotheliale Dysfunktion ist ein wichtiger Faktor in der Pathogenenese von diabetes- assoziierten Gefäßkomplikationen. Alpha-Linolensäure (ALA) kann die flußvermittelte Dilatation der diabetischen Arterie vier Stunden postprandial erhöhen. Es ist aber weitgehend unklar, ob eine chronische ALA Supplementierung eine endotheliale Dysfunktion verhüten kann. Material und Methoden: Streptozotozin (HFD-STZ) Ratten unter hochdosierter Fettdiät (HFD-STZ) stellen ein Tiermodell für den Typ 2 Diabetes (T2DM) dar. Altersgleiche normale und HFD-STZ Ratten bekamen randomisiert eine normale Diät oder ALA (500 mg/kg pro Tag). Nach 5 Wochen wurde die endotheliale Dysfunktion gemessen. Ergebnisse: Diabetes verursachte eine signifikante endotheliale Dysfunktion (maximale Vasorelaxation auf Azetylcholin) in aortalen Segmenten. ALA Aufnahme milderte die endotheliale Dysfunktion. Superoxide Produktion and Peroxynitrite (ONOO-) Bildung waren unter ALA Supplementierung in den diabetischen Gefäßsegmenten vermindert. Bemerkenswerterweise verstärkte die ALA Aufnahme eNOS, hemmte aber die iNOS Aktivität in diabetischen Gefäßen. Darüber hinaus steigerte ALA die Aufnahme der eNOS Phosphorylation signifikant. Andererseits waren gp91phox und iNOS Überexpression moderat bei ALA Aufnahme reduziert. Schlussfolgerungen: ALA wirkt präventiv auf eine diabetes-induzierte endotheliale Dysfunktion, indem es die eNOS Aktivität verstärkt und den oxidativen/nitrativen Stress durch Hemmung der iNOS und NADPH Oxidase Expression und ONOO-Production mildert.

  7. Thrombolyse bei Pulmonalembolie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kasper W

    2003-01-01

    Full Text Available Die Lungenembolie ist eine gutartige Erkrankung, wenn sie rechtzeitig entdeckt und effektiv mit Antikoagulanzien behandelt wird. Das Rechtsherzversagen ist die Todesursache bei Lungenembolie. Die Rechtsherzinsuffizienz ist abhängig vom Ausmaß der embolischen Obstruktion der Lungenstrombahn, vom Grad der kardiopulmonalen Vorschädigung und vom Ausmaß der Restthromben in der periphervenösen Zirkulation als Risikofaktor für eine Rezidivembolie. Das Auftreten einer rechtsventrikulären Dysfunktion oder einer Troponin T/I-Erhöhung ist von prognostischer Bedeutung. Für gewöhnlich ist die Prognose während des Krankenhausaufenthaltes gut, wenn keiner der beiden Parameter beobachtet wird. Die thrombolytische Therapie der Lungenembolie ist den Patienten mit hämodynamischer Instabilität vorbehalten. Die klinische Unsicherheit, ob auch Patienten mit submassiver Lungenembolie von einer Thrombolyse profitieren, erklärt sich aus der einzigartigen Beziehung zwischen der embolischen Obstruktion der Lungenstrombahn und der daraus resultierenden Nachlasterhöhung für den rechten Ventrikel. Innerhalb eines engen Bereichs (Miller-Index 17 geht die rechtsventrikuläre Dysfunktion in ein Rechtsherzversagen über. Diese Übergangsphase kann schon durch eine geringe Zunahme der embolischen Obstruktion ausgelöst werden und ist intraindividuell nicht vorhersagbar. Kürzlich wurde eine randomisierte Therapiestudie bei Patienten mit submassiver Lungenembolie durchgeführt, die eine thrombolytische Behandlung gegen eine alleinige Heparintherapie verglich. Die Studie läßt den Schluß zu, daß Patienten mit einer rechtsventrikulären Dysfunktion und einem niedrigen Blutungsrisiko ebenfalls von einer Thrombolyse im Krankheitsverlauf profitieren, obwohl sich kein Unterschied hinsichtlich der Mortalität ergab.

  8. National Austrian PTCA Registry 1998

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Mühlberger V

    2000-01-01

    Full Text Available Eine komplette und kontrollierte Nationale Datenbank, offen für einen Auditor, ist die Voraussetzung für Qualitätskontrolle, Qualitätsmanagement und Verbesserungen. Wir vergleichen in Österreich invasive (Koronarangiographie und interventionelle (PTCA = PCI Resultate von Jahr zu Jahr und von Region zu Region seit dem Jahr 1990. Gleichzeitig führen wir Monitorvisiten (Audits durch und nehmen an der Europäischen Datensammlung teil. 31.419 diagnostische Koronarangiographien (CA und 8.559 PTCA (= PCI wurden an 27 Erwachsenenzentren (22 davon führen PTCA durch während des Jahres 1998 in Österreich durchgeführt. Das entspricht einer Zunahme von 5,4 % bei Angiographien (CA und 11,1 % bei PTCA (= PCI gegenüber 1997. 70 % der PTCA (allerdings nur in jenen Zentren, welche dies berichten werden während der diagnostischen Angiographie (CA ausgeführt, eine direkte PTCA wegen oder während eines Myokardinfarktes in 5,5 %. Insgesamt 5.838 Stents (bei 68 % der PTCA-Fälle wurden implantiert. Der internationale Vergleich zeigt Österreich unter den Spitzenreitern mit 3927 CA und 1070 PTCA pro Million Einwohner. Als Konsequenz aus einer diagnostischen Angiographie resultiert in 39 von 100 Fällen eine Revaskularisation, sei es durch PTCA oder durch Operation. Die Spitalssterblichkeit betrug nach PTCA 0,5 %, die Rate notfallmäßiger Operationen 0,15 % nach PTCA, während ein Myokardinfarkt im Herzkatheterlabor als Folge des Eingriffes in 0,9 % auftrat. In den Jahren 1993 bis 1996 stieg die Mortalität infolge notfallmäßiger Bypassoperationen nach fehlgeschlagener PTCA von 3,3 über 8,3 und 18,3 auf 28,6 %, fiel dann auf 8,3 % im Jahr 1997 und stieg 1998 wieder auf 15,4 % (das sind 2 von 13 Fällen. Ähnlich wie in den Vorjahren wurde auch 1998 innerhalb jener 22 Zentren mit PTCA-Aktivität der Ischämienachweis vor PTCA in 3.644 Fällen (15 Zentren, die Primärerfolgsrate in 6.390 Fällen (18 Zentren sowie eine Kontrollergometrie innerhalb drei

  9. Opportunities and risks of hydraulic fraction treatment of tight gas-carrying rocks in redbeds; Chancen und Risiken hydraulischer Fracbehandlungen von dichten Erdgasspeichergesteinen im Rotliegenden

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Buhrow, C. [BEB Erdgas und Erdoel GmbH, Hannover (Germany)

    1998-12-31

    In the last 20 years more and more hydraulic fraction treatments have been carried out in natural gas-carrying strata of the redbed. By pumping high-viscosity liquids into the rocks one attempts to control the fraction. Towards the end of the treatment the fraction is filled with a proppant in order to create a flow path with high permeability to the borehole after the pressure of the liquid drops. The trend moves from large-volume single fractures - more than 2000 cubic m of liquid as several tons of proppant were used in some cases -. to smaller fraction treatments consisting of a minimum of two fractures: the first one, which usually employs small amounts of liquid and proppant, serves to gain information on the deposit and its suitability for fraction treatment. The one or several fractures that follow serve to increase production or enlarge the drainage area. Ground pressure measurements can provide important information about the development of the fracture before, during and after fracturing. (orig.) [Deutsch] Seit ca. 20 Jahren werden vermehrt hydraulische Fracbehandlungen in den Erdgasspeichergesteinen des Rotliegenden durchgefuehrt. Durch Verpumpen von Fluessigkeiten hoher Viskositaet soll kontrolliert ein Riss `Frac` genannt, im Gebirge geschaffen werden. Dieser wird gegen Ende der Behandlung mit Stuetzmittel angefuellt, um nach Abfall des Fluessigkeitsdrucks einen bleibenden Fliessweg hoher Permeabilitaet zum Bohrloch zu schaffen. Dabei hat es eine Entwicklung von grossvolumigen Einzelfracs - in Einzelfaellen wurden mehr als 2.000 m{sup 3} Fluessigkeit und mehrere hundert Tonnen Stuetzmittel verpumpt - hin zu kleineren Fracbehandlungen aus zumindest zwei Fracs gegeben: Ziel des ersten, zumeist nur geringe Fluessigkeitsvolumina und Stuetzmittelmengen enthaltenen Fracs ist es, Informationen ueber die Lagerstaette und deren Fracbehandelbarkeit zu erlangen. Der oder die nachfolgenden Fracs dienen dann dem eigentlichen Ziel, der Produktionssteigerung und der

  10. The transjugular portosystemic stent shunt (TIPSS) as an intervention in clinical complication of portal hypertension; Der transjugulaere portosystemische Stentshunt (TIPSS) als Intervention bei klinischen Komplikationen der portalen Hypertonie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Thalhammer, A.; Jacobi, V.; Schwarz, W.; Balzer, J.; Abolmaali, N.; Vogl, T.J. [Frankfurt Univ. (Germany). Zentrum der Radiologie

    2001-10-01

    Most frequent complications in patients with liver cirrhosis are due to portal hypertension. Beside ascites circumvent vessles formate with vasodilatation. Due to counterregulation a secondary hyperaldosteronism develops with release of vasocontrictive agents. If conservative and endoscopic methods fail, indication for building a portosystemic shunt is given. The TIPSS procedure is less invasive than the surgical method of Warren-Shunt, so the radiological intervention has replaced surgery. Reducing the portal pressure by the shunt, the clinical complications change for the better. Still problems are defined as hepatic encephalopathy and right ventricular heart failure. Regular follow up investigations have to be performed to detect complications in the shunt. Using regular clinical and radiological check up TIPSS is of clinical benefit with good long term results. (orig.) [German] Die haeufigsten Komplikationen bei Patienten mit einer Leberzirrhose lassen sich auf das Vorliegen einer portalen Hypertension zurueckfuehren. Neben einer Aszitesbildung kommt es zur Vasodilatation mit Ausbildung portaler Umgehungskreislaeufe, gegenregulatorisch zu einem sekundaeren Hyperaldosteronismus und Ausschuettung vasokonstriktiver Substanzen. Sind mittels konservativer und endoskopischer Methoden die Komplikationen nicht mehr zu beherrschen, ist die Indikation zur Shuntanlage gegeben. Wegen der geringeren Invasivitaet einer TIPSS-Anlage gegenueber der operativen Methode eines Warren-Shunts hat sich die interventionell radiologische Methodik in den letzten Jahren immer mehr durchgesetzt. Durch den mittels Shuntanlage reduzierten Pfortaderdruck kommt es zu einer deutlichen klinischen Besserung der unterschiedlichen Komplikationen. Als klinisch problematische Symptome bei der Shuntanlage sind die hepatische Enzephalopathie und eine Zunahme der Rechtsherzbelastung zu werten. Um Komplikationen im Bereich des Shunts frueh zu erkennen, muss dieser engmaschig kontrolliert werden. Unter

  11. Principles of feeding cancer patients via enteral or parenteral nutrition during radiotherapy

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Fietkau, R. [Strahlentherapeutische Klinik und Poliklinik, Rostock Univ. (Germany)]|[Strahlentherapeutische Klinik und Poliklinik, Erlangen Univ. (Germany)

    1998-11-01

    Background: The nutritional status of cancer patients is frequently impaired already before any therapy starts and may deteriorate even more by radio(chemo)therapy. Methods: This review describes the possibilities and risks of enteral and parenteral nutrition during radiotherapy. The indications of enteral nutrition will be derived from own results. Results: Enteral nutrition is the most preferable way of artificial long-term nutrition. In a prospective non-randomized trial we demonstrated that enteral nutrition via percutaneous endoscopic gastrostomy (PEG) not only improves the anthropometric and biochemical parameters during radio(chemo)therapy but also the quality of life of patients with advanced cancers of the head and neck. Moreover supportive use of megestrolacetate can improve the nutritional status. Parenteral nutrition is only recommended if enteral nutrition is not possible e.g. during radio(chemo)therapy of tumors of the upper gastrointestinal tract. Conclusions: Today adequate nutritional support is feasible during intensive radio(chemo)therapy. (orig.) [Deutsch] Hintergrund: Der Ernaehrungsstatus von Tumorpatienten ist haeufig bereits vor jeder antitumoroesen Therapie reduziert und kann sich durch die notwendige Radio(chemo)therapie weiter verschlechtern. Methode: Im Rahmen dieses Uebersichtsartikels werden die Moeglichkeiten und Risiken der enteralen und parenteralen Ernaehrung waehrend einer Radiotherapie besprochen. Die Indikationen der enteralen Ernaehrung werden anhand von eigenen Ergebnissen begruendet. Ergebnisse: Die Langzeiternaehrung wird am besten ueber einen enteralen Zugang durchgefuehrt. In einer prospektiven, nichtrandomisierten Studie konnten wir zeigen, dass eine enterale Ernaehrung mittels perkutaner endoskopisch kontrollierter Gastrostomie (PEG) nicht nur die anthropometrischen und biochemischen Parameter waehrend einer Radio(chemo)therapie verbessert, sondern auch die Lebensqualitaet. Eine weitere Moeglichkeit besteht in der

  12. Rezidivierende kurze depressive Störung. Übersicht und eigene klinische Erfahrungen zu einer unterdiagnostizierten Depressionsform

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Pezawas L

    2001-01-01

    Full Text Available Die "rezidivierende kurze depressive Störung" (RKD ist durch wenige Tage andauernde und etwa monatlich rezidivierende depressive Episoden charakterisiert, wobei diese mit einem Suizidrisiko ähnlich dem von "klassischen" depressiven Episoden (DE assoziiert sind. Das gemeinsame Vorliegen einer RKD und von DE wird als "kombinierte Depression" (KD bezeichnet und erhöht dieses Risiko noch weiter. RKD-Patienten werden in der allgemeinmedizinischen Versorgung gegenwärtig noch kaum erkannt. Die diagnostischen Kriterien der RKD finden sich im ICD-10 und sind für den klinischen Gebrauch und die Forschung gut geeignet. Die Differentialdiagnose stellt sich vor allem gegen andere kurzdauernde psychiatrische Störungen. Die prospektive Bestätigung der Diagnose und die Evaluation des Therapieerfolges einer prophylaktischen antidepressiven Intervention bei einer RKD unterscheidet sich wesentlich von der DE und ähnelt formal vielmehr dem klinischen Vorgehen wie es bei der Behandlung von Migräne oder Epilepsie üblich ist. Der formal unterschiedliche Verlauf von RKD und einer DE hat zur Folge, daß unterschiedliche Methoden in der Durchführung von Therapiestudien angewendet werden müssen. Die fehlende Berücksichtigung dieser speziellen methodischen Aspekte in RKD-Therapiestudien und der Einschluß von hoch selektierten Patientenstichproben haben vermutlich zu falsch negativen Studienergebnissen in der Vergangenheit geführt. Obwohl einige Autoren über eine erfolgreiche Therapie der RKD bei derzeit etwa 70 Fällen berichten, ist gegenwärtig daraus noch kein eindeutiger therapeutischer Algorithmus ableitbar. Zukünftige kontrollierte Studien ohne die Mängel der Vergangenheit sind daher dringend nötig.

  13. Angeleitete internetbasierte Patienteninformation - Studie zur Effektivität eines Informationssystems für Kopfschmerzpatienten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Wilfried Honekamp

    2009-11-01

    Full Text Available Eine stetig wachsende Zahl von Nutzern sucht im Internet nach Gesundheitsinformationen. Hierzu steht ihnen eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Anbieter zur Verfügung, die bei divergierenden Interessen gesundheitsrelevante Angebote im Internet vorhalten. Abgesehen von der Informationsflut, mit der die Nutzer bei der Suche überhäuft werden, erhalten sie auch falsche, irreführende, veraltete und sogar gesundheitsgefährdende Informationen. In den letzten zehn Jahren haben verschiedene Wissenschaftler die Anforderungen an ein ideales Gesundheitsinformationssystem ermittelt.Im Rahmen des in diesem Beitrag beschriebenen Projekts wurde ein Gesundheitsinformationssystem als Prototyp zur anamnesebezogenen, internetbasierten Patienteninformation entwickelt und anhand einer Studie evaluiert. Dabei wird die Untersuchung auf deutschsprachige Erwachsene mit Kopfschmerzen eingegrenzt. Insgesamt wird die Hypothese überprüft, dass eine computerunterstützte, anamnesebezogene Internetsuche für den Patienten bessere Ergebnisse liefert, als diese durch die herkömmliche Nutzung von Gesundheitsportalen oder Suchmaschinen erreicht werden kann.Zur Evaluation wurde eine kontrollierte Zweigruppenstudie mit insgesamt 140 Teilnehmern in zwei Studienabschnitten durchgeführt. Dabei wurde im ersten Abschnitt festgestellt, dass bei einfach strukturierten Krankheitsfällen das Informationssystem gleichgute Ergebnisse liefert, wie die herkömmliche Suche. Im zweiten Abschnitt konnte allerdings festgestellt werden, dass bei komplexen Kopfschmerzfällen mit Hilfe des Prototyps signifikant (P=0,031 bessere Diagnosen gestellt werden konnten als ohne. Medizinische Expertensysteme in Kombination mit einer Meta-Suche nach maßgeschneiderten qualitätsgesicherten Informationen erweisen sich als probate Möglichkeit, den Ansprüchen an eine geeignete Versorgung mit Gesundheitsinformationen gerecht zu werden.

  14. Development of a new thin film technology for PV systems: Open-system CCSVT process for production of ZnSe/CuGaSe{sub 2} hetero diodes. Final report; Entwicklung einer neuen Duennschichttechnologie fuer die Photovoltaik: CCSVT-Verfahren im offenen System zur Herstellung von ZnSe/CuGaSe{sub 2}-Heterodioden. Abschlussbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Lux-Steiner, M.C.; Jaeger-Waldau, A.

    2000-07-01

    A new technology for fast, large-surface deposition of high-quality semiconducting thin films for PV systems. The new technology, CSVT (close-space vapour transport), is based on a combination of VPE (vapour phase epitaxy) in open systems and CVT (chemical vapour phase transport) in closed systems. The two-source CVD experiments with two different transport gases, i.e. Cu{sub 2}Se with iodine and Ga{sub 2}Se{sub 3} with HCl, enabled controlled variation of the Cu:Ga ratio in the gaseous phase. The solar cells produced had efficiencies of more than 4%. The best solar cell produced had an efficiency of 4.8% and an open terminal voltage of 863 mV. [German] Ziel des Vorhabens war die Entwicklung einer neuen Technologie zur schnellen, grossflaechigen Abscheidung von qualitativ hochstehenden, halbleitenden Duennschichten fuer die Photovoltaik. Das Konzept des neuen Abscheideverfahrens, CSVT (close-space vapour transport) im offenen System, basiert auf einer Kombination der etablierten Methoden VPE (vapour phase epitaxy) im offenen und CVT (chemical vapour phase transport) im geschlossenen System. Die 2-Quellen-CVD-Experimente mit den zwei unterschiedlichen Transportgasen (Cu{sub 2}Se mit Iod; Ga{sub 2}Se{sub 3} mit HCl) ermoeglichten die kontrollierte Variation des Cu:Ga=Verhaeltnisses in der Gasphase. Bisher konnten so Solarzellen mit Wirkungsgraden ueber 4% hergestellt werden, wobei bei der bisher besten Solarzelle ein Wirkungsgrad von {eta}=4.8% und eine offene Klemmenspannung von V{sub oc}=863 mV erreicht wurde. (orig.)

  15. Autoimmunität der Schilldrüse und Bedeutung bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Quadbeck B

    2009-01-01

    Full Text Available Autoimmunthyreopathien können bei Schilddrüsenstoffwechselstörungen (v. a. Hypothyreose Zyklusstörungen (v. a. Oligomenorrhö verursachen und sich somit auf die Fertilität der Frau negativ auswirken. Häufigste Ursache einer erworbenen Hypothyreose bei Frauen im gebärfähigen Alter ist eine atrophisch verlaufende Autoimmunthyreoiditis mit einer Prävalenz von 0,5 % für manifeste und 5 % für milde Hypothyreosen. Risikopatientinnen sollten daher, da der Bedarf an Schilddrüsenhormon in der Schwangerschaft bis zu 50 % steigen kann, erkannt und frühzeitig mit Schilddrüsenhormon behandelt werden. Eine Schilddrüsenüberfunktion wird im gebärfähigen Alter der Frau in bis zu 85 % der Fälle durch eine immunogene Hyperthyreose vom Typ Morbus Basedow verursacht. Die milden Verlaufsformen sind zumeist nicht mit Zyklusstörungen assoziiert. Eine Therapie mit niedrig dosierten antithyreoidalen Medikamenten ist auf alle Fälle erforderlich, ggf. sollte vor einer Schwangerschaft bei bekannter hoher immunologischer Aktivität über eine frühzeitige definitive Therapie (Operation, Radiojodtherapie nachgedacht werden. Eine im ersten Jahr nach der Geburt auftretende Postpartum-Thyreoiditis kommt bei 2–20 % der Schwangeren vor. Bei ca. 10 % der Schwangeren sind bereits in der Frühschwangerschaft TPO-Antikörper messbar. Von diesen entwickelt jede 2. Schwangere eine Postpartum-Thyreoiditis. Diese kann einen unterschiedlichen Verlauf nehmen (monophasisch – zumeist Entwicklung einer Hypothyreose, vollkommen ausheilen oder nach anfänglich hyperthyreoter Phase in eine manifeste Hypothyreose münden (biphasischer Verlauf. Frühschwangerschaft und die Postpartalzeit gelten bei allen Autoimmunthyreopathien als immunologisch empfindliche Phasen, in denen Risikopatientinnen kontrolliert werden sollten.

  16. Zeitlicher Verlauf der avaskulären Nekrose des Hüftkopfes bei Patienten mit Pemphigus vulgaris.

    Science.gov (United States)

    Balighi, Kamran; Daneshpazhooh, Maryam; Aghazadeh, Nessa; Saeidi, Vahide; Shahpouri, Farzam; Hejazi, Pardis; Chams-Davatchi, Cheyda

    2016-10-01

    Pemphigus vulgaris (PV) wird in der Regel mit systemischen Corticosteroiden und Immunsuppressiva behandelt. Avaskuläre Nekrose (AVN) des Hüftkopfes ist eine gut bekannte schwerere Komplikation einer Corticosteroid-Therapie. Die Charakteristika dieser schweren Komplikation bei PV sind nach wie vor unbekannt. Nicht kontrollierte, retrospektive Untersuchung aller PV-bedingten AVN-Fälle, die in einer iranischen Klinik für bullöse Autoimmunerkrankungen zwischen 1985 und 2013 diagnostiziert wurden. Anhand der Krankenakten von 2321 untersuchten PV-Patienten wurden 45 Fälle (1,93 %) von femoraler AVN identifiziert. Dreißig davon waren Männer. Das mittlere Alter bei der Diagnose der AVN betrug 47,4 ± 14,2 Jahre. Der mittlere Zeitraum zwischen der Diagnose des PV und dem Einsetzen der AVN lag bei 25,3 ± 18,3 Monaten. Mit Ausnahme von acht Fällen (17,8 %) setzte die AVN bei der Mehrheit der Patienten innerhalb von drei Jahren nach Diagnose des PV ein. Die mittlere kumulative Dosis von Prednisolon bei Patienten mit AVN betrug 13.115,8 ± 7041,1 mg. Zwischen der Prednisolon-Gesamtdosis und dem Zeitraum bis zum Einsetzen der AVN bestand eine starke Korrelation (p = 0,001). Bei Patienten mit Alendronateinnahme in der Vorgeschichte war dieser Zeitraum signifikant kürzer (p = 0,01). Die AVN ist eine schwere Komplikation einer Corticosteroid-Behandlung bei Patienten mit PV. Sie wird bei 2 % der Patienten beobachtet und tritt vor allem in den ersten drei Behandlungsjahren auf. Bei Patienten, die höhere Dosen von Prednisolon erhalten, setzt die AVN tendenziell früher ein. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  17. Multiparametric prostate MRI for follow-up monitoring after radiation therapy; Multiparametrische MRT der Prostata zum Therapiemonitoring nach Strahlentherapie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Weidner, A.M.; Dinter, D.J.; Bohrer, M.; Sertdemir, M.; Hausmann, D.; Wenz, F.; Schoenberg, S.O. [Universitaetsmedizin Mannheim, Medizinische Fakultaet Mannheim der Universitaet Heidelberg, Institut fuer Klinische Radiologie und Nuklearmedizin, Mannheim (Germany)

    2012-03-15

    Radiation therapy is a therapeutic option with curative intent for patients with prostate cancer. Monitoring of prostate-specific antigen (PSA) values is the current standard of care in the follow-up. Imaging is recommended only for symptomatic patients and/or for further therapeutic options. For detection of local recurrence magnetic resonance imaging (MRI) of the prostate is acknowledged as the method of choice. Good results for primary diagnosis were found especially in combination with functional techniques, whereas in recurrent prostate cancer only few studies with heterogeneous study design are available for prostate MRI. Furthermore, changes in different MRI modalities due to radiation therapy have been insufficiently investigated to date. As the initial results were promising prostate MRI and available therapeutic options for detection of local recurrence should be considered in patients with increased PSA. (orig.) [German] Fuer Patienten mit Prostatakarzinom stellt die Radiatio eine potenziell kurative lokale Therapieoption dar. Im Rahmen der Nachsorge nach lokal kurativ intendierter Therapie wird aktuell der Verlauf des PSA-Werts (PSA prostataspezifisches Antigen) kontrolliert, der Einsatz bildgebender Verfahren wird lediglich bei symptomatischen Patienten und/oder zur Planung einer Salvagetherapie empfohlen. Die MRT der Prostata stellt derzeit die Methode der Wahl zur lokalen Rezidivdiagnostik dar. Insbesondere in Verbindung mit funktionellen Untersuchungstechniken zeigen Studien gute Ergebnisse in der Primaerdiagnostik. Zum Einsatz der MRT der Prostata in der Rezidivsituation wurden bisher nur wenige Studien mit heterogenem Studiendesign publiziert. Auch die in der MRT nach Bestrahlung sichtbaren Veraenderungen in den unterschiedlichen Modalitaeten sind noch wenig evaluiert. Da die ersten Studienergebnisse auch bei Patienten nach Radiatio viel versprechend sind, sollte bei unklarem PSA-Anstieg und vorhandener Therapieoption eine MRT der Prostata zur

  18. Planning of a 54 km long GRP pipeline for the brine process of the Ruedersdorf gas storage facility in Brandenburg; Planung einer 54 km langen GfK-Rohrleitung fuer den Solprozess des Brandenburger Gasspeichers Ruedersdorf

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schmidt, T. [EWE AG, Oldenburg (Germany)

    2002-07-01

    EWE Aktiengesellschaft is building a cavern storage facility in Ruedersdorf, 10 km east of Berlin, for the gas supply in Brandenburg. The creating of cavern volume is a result of the controlled solution mining process with water out of the watersystem in the neighbourhood of Ruedersdorf. For the transportation of the brine, which will be produced during the construction of the caverns, EWE will build up a pipeline from Ruedersdorf to Heckelberg with a total length of 54 km and an inside diameter of 17 inch. Pipes and fittings are made of glassfiber reinforced epoxy (GRE). In Heckelberg the brine will be injected into porous sandstone layers in a depth of nearly 1,000 m without any danger for the environment and for the underground water. The planning of the transportation pipeline with respect to the material options, alignment, technology and safety systems is described in the article. A buried leakage detection system is an important contribution to the safety of the pipeline. (orig.) [German] Die EWE Aktiengesellschaft baut fuer die Gasversorgung in Brandenburg einen Kavernenspeicher im Salzgebirge in Ruedersdorf, 10 km oestlich von Berlin. Die Erstellung des Kavernenvolumens erfolgt durch kontrolliertes Aussolen des Salzkissens mit Wasser aus dem Gewaessersystem um Ruedersdorf. Fuer den Transport der in der Bauphase des Speichers anfallenden Sole wird EWE eine 54 km lange Rohrleitung DN 450 aus glasfaserverstaerktem Kunststoffrohr (GfK-Rohr) von Ruedersdorf nach Heckelberg verlegen. Dort in Heckelberg wird die Sole in tiefen Sandsteinformationen im Untergrund in einer Teufe von etwa 1000 m ohne Gefaehrdung der Umwelt und des Grundwassers versenkt. Im Beitrag wird die Planung der Leitung im Hinblick auf Werkstoffwahl, Trasse, technische Daten und Sicherheitseinrichtungen beschrieben. Ein wesentlicher Beitrag zur Sicherheit der Leitung ist die Mitverlegung eines Leckortungs- und Ueberwachungssystems. (orig.)

  19. Modifizierte objective structured practical examination (OSPE als Leistungskontrolle im Kurs der Mikroskopischen Anatomie an der Universität Ulm [A modified objective structured practical examination (OSPE for medical student assessment in microscopic anatomy at Ulm University, Germany

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Boeckers, Anja

    2006-11-01

    Full Text Available [english] In 2005 we introduced a modified objective structured examination (OSPE to assess practical capabilities in the course of microscopical anatomy for medical students at Ulm university. This test was intended to change and improve the working behaviour of students with respect to active participation during the course hours. During the OSPE examination the students had to examine 8 different tissue slides and pinpoint on substructures in a given time. The results were checked and documented by the supervisors in a standardized manner. The practical course and the novel examination procedure were subsequently evaluated by the students. The OSPE showed to be a practical, well accepted and personal ressources saving instrument for student assessment. The test showed a positive influence on student behaviour. [german] Im Sommersemster 2005 wurde an der Universität Ulm eine modifizierte objective practical examination als Erfolgskontrolle der mikroskopisch anatomischen Fähigkeiten von Medizinstundenten eingeführt. Dieser Test sollte als ein integrierendes Instrument, die vorhandenen Lehrangebote auf die Prüfung orientiert sinnvoll miteinander verknüpfen, und dadurch die Motivation zum eigenständigen Lern- und praktischen Arbeitsverhalten während der Kurszeiten erhöhen. In der Prüfung wurden den Studierenden 8 unterschiedliche histologische Schnittbild-präparate vorgelegt, in denen je eine Substruktur in einer vorgegeben Zeit bezeichnet werden sollte. Die Ergebnisse wurden vom Prüfer in standardisierter Weise kontrolliert und dokumentiert. Anschließend wurden der praktische Kurs der mikroskopischen Anatomie sowie die neue Prüfungsart von den Studierenden evaluiert. Zusammenfassend konnte gezeigt werden, dass ein OSPE in der mikroskopischen Anatomie einfach zu organisieren und praktikabel durchführbar ist. Es gelang durch die Einführung der OSPE-Prüfung in der mikroskopischen Anatomie unter Schonung der personellen Ressourcen

  20. Epilepsie und psychiatrische Erkrankungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Baumgartner C

    2008-01-01

    Full Text Available Psychiatrische Erkrankungen treten bei Epilepsiepatienten signifikant häufiger auf als in der Allgemeinbevölkerung und als bei Patienten mit anderen chronischen Erkrankungen. Die Depression stellt die häufigste psychiatrische Begleiterkrankung bei Epilepsie dar. Die Häufigkeit von Depressionen korreliert mit der Anfallskontrolle: Sie liegt zwischen 3 und 9 % bei gut kontrollierter Epilepsie, jedoch zwischen 20 und 55 % bei Patienten mit therapieresistenten Epilepsien. Umgekehrt ist bei Patienten mit neu diagnostizierten Epilepsien anamnestisch signifikant häufiger eine Depression zu erheben als in einem Vergleichskollektiv. Diese bidirektionale Beziehung zwischen Epilepsie und Depression könnte durch gemeinsame Pathomechanismen beider Erkrankungen erklärt werden. Obwohl das Vorliegen und der Schweregrad einer Depression die wichtigsten Prädiktoren für die Lebensqualität bei Epilepsiepatienten darstellen, werden Depressionen bei Epilepsiepatienten unterdiagnostiziert und unterbehandelt. Eine psychopharmakologische Behandlung sollte bei Vorliegen einer Begleitdepression deshalb unverzüglich initiiert werden, das epileptogene Potential von Antidepressiva stellt dabei ein vernachlässigbares Risiko dar. Die Prävalenz psychotischer Störungen bei Epilepsiepatienten liegt zwischen 2 und 8 %, wobei sogenannte episodische Psychosen (iktale, postiktale und Alternativpsychosen, die in einem zeitlichen Bezug zum Anfallsgeschehen stehen, und chronische Psychosen (interiktale Psychosen ohne zeitlichen Bezug zu den Anfällen, unterschieden werden können. Die Prävalenz von Angststörungen bei Epilepsiepatienten liegt zwischen 15 und 25 %. Man kann zwischen präiktaler, iktaler, postiktaler und interiktaler Angst unterscheiden.

  1. Effect of magnesium oxide on interfraction prostate motion and rectal filling in prostate cancer radiotherapy. Analysis of a randomized clinical trial

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Harder, Annemarie M. den; Kotte, Alexis N.T.J.; Vulpen, Marco van; Lips, Irene M. [University Medical Center Utrecht, Department of Radiation Oncology, Utrecht (Netherlands); Gils, Carla H. van [University Medical Center Utrecht, Julius Center for Health Sciences and Primary Care, Utrecht (Netherlands)

    2014-08-15

    der Strahlentherapie in eine Magnesiumoxid- (500 mg 2-mal taeglich) oder eine Plazebogruppe randomisiert. Zuvor haben wir die Wirkung von Magnesiumoxid auf die Bewegung zwischen den einzelnen Bestrahlungsapplikationen untersucht und keinen Unterschied zwischen den Behandlungsarmen gefunden. Die interfraktionaere Prostatabewegung zwischen den beiden Behandlungsarmen als auch das Fuellen des Rektums sowie rektale Luftblasen wurden am Planungs-CT- und MRI-Scan vor der Behandlung geprueft. Es gab keinen statistisch signifikanten Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen in Translation und Rotation der Prostata zwischen den Behandlungsfraktionen, ausgenommen fuer die Rotation um die kranial-kaudale Achse. Die Differenz betrug aber weniger als 1 und war daher klinisch nicht relevant. Es gab keinen signifikanten Unterschied in der Menge der rektalen Fuellung und rektaler Lufttaschen zwischen den Behandlungsgruppen. Magnesiumoxid ist nicht wirksam, um bei aeusserer Bestrahlungstherapie die interfraktionaere Prostatabewegung, die Menge der rektalen Fuellung oder rektales Gas zu reduzieren. (orig.)

  2. Interventional oncology in urology; Interventionelle Onkologie in der Urologie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Tacke, J. [Klinikum Passau, Institut fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Neuroradiologie, Passau (Germany)

    2007-12-15

    angewendete Verfahren. Moderne Sondentypen ermoeglichen Laesionsgroessen zwischen 2 und 5 cm. Die RFA wird ueberwiegend perkutan unter Ultraschall- oder CT-Kontrolle vorgenommen, gilt als sicher und komplikationsarm. Wenngleich randomisierte Vergleichsstudien zu operativen Verfahren noch immer fehlen, sind die bisherigen Erfahrungen gut und lassen die RFA gegenueber den anderen thermischen Verfahren vorteilhaft erscheinen. Fuer die RFA sowie die seltener angewendete Kryotherapie betragen die klinischen Erfolgsraten ueber 90%; Tumorrezidive sind sehr selten. (orig.)

  3. Checkpoint inhibitors and radiation treatment in Hodgkin's lymphoma. New study concepts of the German Hodgkin Study Group

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Baues, C.; Semrau, R.; Marnitz, S. [University of Cologne, Medical Faculty, Department of Radiooncology, Cologne (Germany); University of Cologne, German Hodgkin Study Group (GHSG), Cologne (Germany); Gaipl, U.S. [University Hospital Erlangen, Department of Radiooncology, Erlangen (Germany); Broeckelmann, P.J.; Engert, A. [University of Cologne, German Hodgkin Study Group (GHSG), Cologne (Germany); University of Cologne, Medical Faculty, Department of Internal Medicine I, Cologne (Germany); Rosenbrock, J. [University of Cologne, Medical Faculty, Department of Radiooncology, Cologne (Germany)

    2017-02-15

    Patients with classical Hodgkin's lymphoma (cHL) have a good prognosis even in advanced stages. However, combined chemo- and radiotherapy, as the standard of care, is also associated with treatment-related toxicities such as organ damage, secondary neoplasias, infertility, or fatigue and long-term fatigue. Many patients suffer from this burden although their cHL was cured. Therefore, the efficacy of immune checkpoint inhibitors like anti-PD1/PD-L1 antibodies in the treatment of solid cancers and also in HL offers new options. A remarkable and durable response rate with a favorable toxicity profile was observed in heavily pretreated cHL patients. Planning to perform prospective randomized clinical trials in the content of radio-immune treatment in patients with Hodgkin's lymphoma (HL), we transferred the results of preliminary clinical studies and basic research in clinical relevant study concepts. Based on these promising early phase trial data, the German Hodgkin Study Group (GHSG) will investigate innovative treatment regimens in upcoming phase II trials. The therapeutic efficacy and potential synergies of anti-PD1 antibodies in combination with chemo- or radiotherapy will be investigated in various settings of HL. (orig.) [German] Patienten mit einem klassischen Hodgkin-Lymphom (cHL) haben ueber alle Stadien hinweg eine gute Prognose. Allerdings treten unter der kombinierten Therapie mit Chemotherapie und Bestrahlung therapieabhaengige Toxizitaeten wie z. B. Organschaeden, Sekundaertumoren, Fatigue oder Langzeit-Fatigue auf. Viele Patienten leiden trotz einer Heilung an diesen Symptomen. Daher bietet die nachgewiesene Wirksamkeit der Anti-PD1/PD-L1-Antikoerper bei soliden Tumoren, aber auch beim HL neue Behandlungsoptionen. Bei intensiv vorbehandelten Patienten mit rezidiviertem cHL wurde bei guter Vertraeglichkeit eine hohe Ansprechrate mit z. T. langanhaltenden Remissionen beobachtet. Im Rahmen der Planung prospektiver randomisierter Studien im

  4. Physikalische Therapie der Beckenbodeninsuffizienz - Methodenvergleich

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Bocker B

    2002-01-01

    Full Text Available Harninkontinenz wird von der Internationalen Gesellschaft für Kontinenz als soziales und hygienisches Problem durch unwillkürlichen Harnverlust definiert [1]. Um Aussagen über die Wirksamkeit einzelner Therapieformen in der Behandlung dieser Erkrankung treffen zu können, untersuchten wir 24 Patientinnen mit neuromuskulärer Beckenbodenschwäche sowie 24 männliche Patienten nach Prostatektomie. In einer kontrollierten, prospektiven Längsschnittstudie erhielten je 8 Patienten jeder Diagnosegruppe nach randomisierter Zuordnung eine Serie Elektrostimulation der Beckenbodenmuskulatur (ES, Biofeedbacktherapie (BF und EMG-getriggerte Elektrostimulation (EMG-ES in Kombination mit einer standardisierten Krankengymnastik (KG. Hauptzielparameter ist der Harninkontinenzgrad, Nebenzielparameter die Häufigkeit der Inkontinenzepisoden und Beckenbodenspannung, gemessen über den Oberflächen-EMG-Bereich. In bezug auf den Harninkontinenzgrad sind die Ergebnisse am Studienende bei Einsatz der Feedbackverfahren signifikant besser als nach isolierter Elektrostimulation. Durch BF sank der Harninkontinenzgrad nach Ingelmann-Sundberg im Mittelwert von Therapiebeginn bis zum Ende des Follow-up um 1,2; nach EMG-ES um 1,05. Passive ES führte zu einer Harninkontinenzreduktion um 0,36. In der Beeinflussung der Inkontinenzepisoden ist die bessere Wirkung der Biofeedbackverfahren im Follow-up gesichert (Häufigkeit / d von 2,5 auf 0,75 gegenüber einer Abnahme von 2,6 auf 1,9 infolge ES. Bezüglich des EMG-Bereiches zeigt die reine Elektrostimulation im Gegensatz zu den Feedback-gekoppelten Verfahren (Zunahme der Aktivität um 13,6 bzw. 12 µV keine Wirkung auf die Muskelaktivität. Bei isolierter Betrachtung der Diagnosegruppen führt reine Biofeedbackbehandlung bei den prostatektomierten Patienten zur Abnahme der Harninkontinenz über das Therapieende hinaus: MV = 2,0 bei SD = 0,17 zu Beginn auf MV = 0,7 bei SD = 0,14 zwölf Wochen nach Therapie. Dagegen hat EMG

  5. Prospective randomized clinical studies involving reirradiation. Lessons learned

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Nieder, Carsten [Nordland Hospital, Department of Oncology and Palliative Medicine, Bodoe (Norway); University of Tromsoe, Department of Clinical Medicine, Faculty of Health Sciences, Tromsoe (Norway); Langendijk, Johannes A. [University Medical Centre Groningen, Department of Radiation Oncology, Groningen (Netherlands); Guckenberger, Matthias [University Hospital Zuerich, Department of Radiation Oncology, Zuerich (Switzerland); Grosu, Anca L. [University Hospital Freiburg, Department of Radiation Oncology, Freiburg (Germany)

    2016-10-15

    Studiendesign, der primaere Endpunkt und die statistischen Hypothesen waren sehr unterschiedlich. Die Resultate tragen hauptsaechlich zur Wahl von Rebestrahlungskonzepten fuer Nasopharynxkarzinome und Knochenmetastasen bei. Die Studien mit laengerer Nachbeobachtungszeit bestaetigen, dass ernste Nebenwirkungen nach hohen kumulativen Totaldosen ein Problem darstellen. Um Studien mit ausreichender Fallzahl abschliessen zu koennen, sind multizentrische Kollaborationen erforderlich. Obwohl man sich auf wenige grosse randomisierte Studien stuetzen kann, haben viele Institutionen eine Rebestrahlung fuer zahlreiche klinische Fragestellungen etabliert. Geeignete Patienten werden meist in interdisziplinaeren Tumorboards vorgestellt und mittels fortschrittlicher Techniken hochkonformal und moeglichst schonend bestrahlt. (orig.)

  6. Activation of blood clotting and fibrinolysis in angiocardiography with ionic and non-ionic contrast medium; Aktivierung von Blutgerinnung und Fibrinolyse nach Angiokardiographie mit ionischem und nichtionischem Kontrastmittel

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Winkler, U.H. [Gerinnungsphysiologisches Lab., Zentrum fuer Frauenheilkunde, Universitaetsklinikum Essen (Germany); Park, J.W. [Herz-Zentrum Kaiser-Wilhelm-Krankenhaus, Duisburg (Germany); Weber, S. [Schering AG, Geschaeftsbereich Deutschland, Berlin (Germany); Kothe, A. [Gerinnungsphysiologisches Lab., Zentrum fuer Frauenheilkunde, Universitaetsklinikum Essen (Germany); Schnitker, J. [Inst. fuer Angewandte Statistik GmbH, Bielefeld (Germany); Behrends-Steins, B. [Schering AG, Geschaeftsbereich Deutschland, Berlin (Germany); Albring, M. [Schering AG, Geschaeftsbereich Deutschland, Berlin (Germany)

    1997-06-01

    Purpose: To study the effects of a ionic (amidotrizoate) and a nonionic X-ray contrast medium (iopromid) during routine levocardiography and coronary angiography, we employed assays that detect reaction products of thrombin and plasmin to assess the activation of the haemostatic system. Methods: Subsequent to informed consent, 20 patients were randomly assigned to receive either amidotrizoate or iopromid during standard levocardiography and coronary angiography in a double-blind comparative study. Groups were comparable in respect of age, weight, sex and severity of the disease. No anticoagulation was provided. Coronary angiography was performed according to a standardised protocol. Consumption of contrast media and duration of the examination were comparable in both groups. Results: Thrombin generation (F.1+2) and thrombin activity (TAT) were higher with the ionic contrast medium but did not attain statistical significance. Fibrin generation and degradation as expressed by D-dimer fibrin split products was significantly increased in patients who had been receiving amidotrizoate (p<0,05, U-Test). Conclusion: The non-ionic X-ray contrast medium induced significantly less haemostatic activation in vivo than did the ionic medium amidotrizoate. These data suggest that earlier in vitro observations of more pronounced anticoagulant effects of ionic X-ray contrast media are of limited significance for the evaluation of in vivo effects of X-ray contrast media on haemostatic function. (orig.) [Deutsch] Ziel: Bestimmung der Aktivitaet des haemostatischen Systems in vivo nach Gabe von ionischem und nichtionischem Roentgenkontrastmittel in der Angiokardiographie. Material und Methoden: In eine randomisierte doppelblinde Vergleichsstudie mit den Kontrastmitteln Amidotrizoat und Iopromid wurden 20 Patienten (10 pro Gruppe) einbezogen. Bei der aus medizinischen Gruenden indizierten Angiokardiographie wurden 5 repraesentative Reaktionsprodukte der thrombin- und plasmininduzierten

  7. Machbarkeit und Effizienz einer extramuralen Nachsorge von Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz - das Tiroler Modell

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Pölzl G

    2007-01-01

    Full Text Available Dekompensierte Herzinsuffizienz ist die häufigste Ursache für stationäre Behandlung bei älteren Patienten. Die Wiederaufnahmerate innerhalb der ersten Monate beträgt bis zu 50 %. Durch ein umfassendes Patientenmanagement kann die Zahl der Krankenhauswiederaufnahmen reduziert werden. In der vorliegenden Pilotstudie sollen neben Machbarkeit und Effizienz auch die ökonomischen Konsequenzen einer auf den Großraum Innsbruck zugeschnittenen Ambulanz-basierten Heimbetreuung von älteren Patienten mit Herzinsuffizienz (HI durch speziell geschultes Pflegepersonal untersucht werden. Von Juli bis September 2003 wurden 17 Patienten, die wegen dekompensierter HI an der Universitätsklinik Innsbruck stationär behandelt wurden, in die Studie eingeschlossen. Nach intensiver Schulung durch speziell ausgebildete "HI-Schwestern" und Therapieoptimierung in der HI-Ambulanz wurden acht Patienten einer Interventionsgruppe und neun Patienten einer Kontrollgruppe randomisiert zugeordnet. Patienten der Interventionsgruppe wurden nach der Entlassung und in weiterer Folge in variablen Abständen von der "HI-Schwester" zu Hause besucht und die Therapie in Absprache mit der HI-Ambulanz angepaßt. Patienten der Kontrollgruppe wurden dem niedergelassenen Arzt zur weiteren Betreuung zugewiesen. Die Wiederaufnahmerate innerhalb von sechs Monaten betrug in der Interventionsgruppe 37 %, in der Kontrollgruppe 78 % (p 0,05. Die Zeit bis zur Wiederaufnahme (127 ± 24 vs. 84 ± 23 Tage war in der Interventionsgruppe tendenziell länger als in der Kontrollgruppe. Ebenso zeigte sich in der Interventionsgruppe nach sechs Monaten ein Trend zu einer verbesserten neurohumoralen Therapie. Die Reduktion der Krankenhauswiederaufnahmen ist nach Abzug der Kosten für die HI-Schwester mit einer Kosteneinsparung von € 2266/Patient/Jahr verbunden. Auf das gesamte Bundesland Tirol hochgerechnet würde ein derartiges Hybrid-Betreuungsmodell eine Kosteneinsparung von ca. € 1,172.820 j

  8. Intracavitary afterloading boost in anal canal carcinoma. Results, function and quality of life

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Vordermark, D.; Flentje, M.; Koelbl, O. [Wuerzburg Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie; Sailer, M. [Wuerzburg Univ. (Germany). Klinik fuer Chirurgie

    2001-05-01

    tumorassoziiert. Das einzige Lokalrezidiv konnte durch lokale Exzision kontrolliert werden. Alle drei Kolostomien waren toxizitaetsbedingt. Der mediane Ruhedruck und Willkuerdruck waren gegenueber einem Normalkollektiv um 51% bzw. 71% reduziert, die Lebensqualitaet jedoch vergleichbar mit der von gesunden Probanden. Schlussfolgerung: Das beschriebene Behandlungsschema ist sehr effektiv, aber mit erhoehter Toxizitaet verbunden. (orig.)

  9. Endovascular interventions for multiple trauma; Endovaskulaere Interventionen beim Polytrauma

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kinstner, C.; Funovics, M. [Klinik fuer Radiologie und Nuklearmedizin, Medizinische Universitaet Wien, Klinische Abteilung fuer Kardiovaskulaere und Interventionelle Radiologie, Wien (Austria)

    2014-09-15

    In recent years interventional radiology has significantly changed the management of injured patients with multiple trauma. Currently nearly all vessels can be reached within a reasonably short time with the help of specially preshaped catheters and guide wires to achieve bleeding control of arterial und venous bleeding. Whereas bleeding control formerly required extensive open surgery, current interventional methods allow temporary vessel occlusion (occlusion balloons), permanent embolization and stenting. In injured patients with multiple trauma preinterventional procedural planning is performed with the help of multidetector computed tomography whenever possible. Interventional radiology not only allows minimization of therapeutic trauma but also a considerably shorter treatment time. Interventional bleeding control has developed into a standard method in the management of vascular trauma of the chest and abdomen as well as in vascular injuries of the upper and lower extremities when open surgical access is associated with increased risk. Additionally, pelvic trauma, vascular trauma of the superior thoracic aperture and parenchymal arterial lacerations of organs that can be at least partially preserved are primarily managed by interventional methods. In an interdisciplinary setting interventional radiology provides a safe and efficient means of rapid bleeding control in nearly all vascular territories in addition to open surgical access. (orig.) [German] Innerhalb der letzten Jahre hat die interventionelle Radiologie das Management des Polytraumas massiv beeinflusst. Um eine Kontrolle einer arteriellen oder venoesen Blutung zu erreichen, koennen heute nahezu alle Gefaesse mithilfe spezieller Katheter und Draehte in kuerzester Zeit erreicht werden. Waehrend frueher eine Blutung nur in einem aufwendigen operativen Eingriff kontrolliert werden konnte, stehen heute Methoden zur Verfuegung, die Gefaesse temporaer zu okkludieren (Okklusionsballon), zu embolisieren

  10. Diagnostic strategy and differential therapeutic approach for cystic lesions of the pancreas; Diagnostische Strategie und differenzialtherapeutisches Vorgehen bei zystischen Laesionen des Pankreas

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Mayer, P.; Klauss, M. [Universitaetsklinikum Heidelberg, Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Heidelberg (Germany); Tjaden, C. [Universitaetsklinikum Heidelberg, Chirurgie, Heidelberg (Germany)

    2016-04-15

    Einordnung von ZPL. Der Ganganschluss ist das entscheidende diagnostische Kriterium, um IPMN von den uebrigen ZPL zu differenzieren. Eine Ausnahme stellt die Pseudozyste dar, die ebenfalls einen Ganganschluss aufweisen kann. ZPL ohne Ganganschluss lassen sich anhand morphologischer Kriterien und Korrelation des radiologischen Befundes mit Patientenalter, -geschlecht, Anamnese und klinischer Symptomatik weiter klassifizieren. Abhaengig von der Diagnose und damit dem Malignitaetsrisiko muss im interdisziplinaeren Konsens entschieden werden, ob die ZPL kontrolliert oder operiert werden sollte. Aufgrund ihres hervorragenden Weichteilkontrasts ist die MRT der CT bei der Abbildung morphologischer Eigenschaften von ZPL ueberlegen. (orig.)

  11. Amlodipin im Study Program on Physical activity and on Risk reduction in Treated Hypertensives (SPORT-H - hämodynamische, metabolische und hormonale Effekte bei körperlich aktiven Patienten mit arterieller Hypertonie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schramm T

    2001-01-01

    Full Text Available Hintergrund: Im Rahmen des SPORT-H-Studienprogramms (Study program on Physical activity and on Risk reduction in Treated Hypertensives führten wir die präsentierte Pilotstudie durch, um die Effekte des langwirksamen Kalziumantagonisten Amlodipin auf die Hämodynamik, den Energie-Stoffwechsel und die Hormonspiegel sowie die Sauerstoffaufnahme in Ruhe und bei körperlicher Maximal- und Ausdauerbelastung bei physisch aktiven Patienten mit arterieller Hypertonie ohne Sekundärschäden zu untersuchen. Studiendesign: Dreizehn physisch aktive Patienten mit milder bis mittlerer EH wurden eingeschlossen: Alter: 43 ± 3 Jahre, Gewicht: 80 ± 2 kg, Blutdruck (BP: 151 ± 3/101 ± 3 mmHg, Herzfrequenz: 72 ± 3/Min. Nach einer 14-tägigen Wash-out-Periode wurde eine Spiroergometrie bis zur maximalen Erschöpfung (WHO-Schema durchgeführt, gefolgt von einer 60-minütigen submaximalen fahrradergometrischen Belastung auf der 2 mmol/l Laktat-Schwelle 48 h später. Vor, während und direkt nach den Belastungen wurden Blutproben entnommen. Das gleiche Protokoll wurde nach einer 42-tägigen Behandlungsphase mit 5 mg Amlodipin o.d. wiederholt. Ergebnisse: Die Amlodipintherapie führte zu einer signifikanten Senkung des systolischen und diastolischen Blutdrucks in Ruhe und während maximaler und submaximaler Belastung. LDL- und HDL-Cholesterin, Glukose, freie Fettsäuren, Plasma-Insulin, Cortisol und der belastungsinduzierte Anstieg von Beta-Endorphinen und hGH blieben unverändert. Maximale Herzfrequenz, Maximalleistung und Ausdauerleistungsfähigkeit, maximale Sauerstoffaufnahme wurden durch die Amlodipintherapie nicht beeinflußt. Das Druck-Frequenz-Produkt (PFP wurde durch Amlodipin signifikant verringert. Diskussion: Amlodipin kontrolliert den Blutdruck effektiv in Ruhe, während der Maximalbelastung und während der submaximalen Belastung, denen der körperlich aktive Patient, häufig ausgesetzt ist. Die Abnahme des PFP weist auf einen reduzierten myokardialen

  12. Production AVT development: Lotus and Eaton's Electrohydraulic Closed-Loop Fully Variable Valve Train System

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Turner, J.W.G.; Kenchington, S.A. [Lotus Engineering, Norwich (Norway); Stretch, D.A. [Eaton Automotive, Southfield, MI (United States)

    2004-07-01

    Lotus and Eaton are collaborating to bring a production closed loop control Fully Variable Valve Timing system, known as Active Valve Train (AVT), to market in the 2008-9 timeframe. The system uses electrohydraulic operation, movement of the engine poppet valves being initiated by oil flow into and out of a hydraulic chamber which is controlled by fast acting electrohydraulic servo valves developed by the two companies. This in turn allows infinitely variable timing, duration and lift. The system, which is currently being engineered in prototype form for an OEM, will allow ready application of many advanced engine control strategies, such as throttleless operation, Controlled Auto Ignition (or Homogeneous Charge Compression Ignition), fast start, variable firing order, differential cylinder loading and ultimately air hybridisation. However, to gain acceptance in the marketplace, the two partners understand that productionisation must not come at the expense of high Bill Of Materials cost, and in controlling that requirement, the performance of the system must not be allowed to suffer. This paper relates the present developmental status of the system from a valve control standpoint and describes some of the design features which have been adopted to fulfil the above requirements. An estimate of BOM costs for a typical light duty automotive application is also given. [German] Lotus und Eaton entwickeln zusammen einen voll variablen Ventiltrieb, auch 'active valve train' oder AVT genannt, der etwa 2008 / 2009 Serienreife haben wird. Das System verfuegt ueber einen 'closed loop Controller' und benutzt eine Elektrohydraulik, die die Bewegung der Ventile durch Oelfluss steuert. Der Oelfluss in und aus der Hydraulikkammer wird durch schnell schaltende elektrohydraulische Servoventile kontrolliert, die Lotus und Eaton miteinander entwickelt haben. Hierdurch werden ein variabler Ventilhub sowie variable Oeffnungszeiten ermoeglicht. Das System, das sich

  13. Endovascular brachytherapy to prevent restenosis after angioplasty; Endovaskulaere Brachytherapie in der Restenoseprophylaxe nach Angioplastie und Stentimplantation: Eine Uebersicht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Wohlgemuth, W.A.; Bohndorf, K. [Klinikum Augsburg (Germany). Klinik fuer Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie

    2003-02-01

    Endovascular radiotherapy is the first effective prophylaxis of restenosis after percutaneous transluminal angioplasty (PTA) and stenting. The FDA recently approved two devices for the delivery of intracoronary radiation following coronary artery stenting. Published multicenter, double-blind, randomized trials of intracoronary radiation therapy report good results for preventing in-stent restenosis, while the data for the peripheral circulation are still inconclusive. Beta-emitters are easier applicable and probably also safer, whereas gamma-emitters have been more extensively evaluated clinically so far. Primary indication for endovascular brachytherapy are patients at high risk for restenosis, such as previous restenoses, in-stent hyperplasia, long stented segment, long PTA lesion, narrow residual vascular lumen and diabetes. Data from coronary circulation suggest a safety margin of at least 4 to 10 mm at both ends of the angioplastic segment to avoid edge restenosis. To prevent late thrombosis of the treated coronary segment, antiplatelet therapy with clopidogrel and aspirin are recommended for at least 6 months after PTA and for 12 months after a newly implanted stent. An established medication regimen after radiotherapy of peripheral arteries is still lacking. (orig.) [German] Die endovaskulaere Radiotherapie stellt das erste erfolgreiche Therapiekonzept in der Restenoseprophylaxe nach PTA und Stentimplantation dar. Am 3.11.2000 hat die amerikanische Food and Drug Administration erstmalig zwei Brachytherapiegeraete zur Restenoseprophylaxe nach Koronararterien-Stenting zugelassen. Grosse multizentrische, kontrollierte Studien wurden fuer das koronare Stromgebiet mit positiven Ergebnissen publiziert, die Datenlage im peripheren Stromgebiet ist noch ungenuegend. Beta-Strahler bieten Vorteile in der Anwendung, moeglicherweise auch in der Sicherheit, Gamma-Strahler dagegen sind besser klinisch evaluiert. Die primaere Indikation zur endovaskulaeren Brachytherapie

  14. Facet blockade, peridural and periradicular pain therapy; Facettenblockade, peridurale und periradikulaere Schmerztherapie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Waggershauser, T.; Reiser, M. [Klinikum Grosshadern der Ludwig-Maximilians-Universitaet, Institut fuer klinische Radiologie, Muenchen (Germany); Schwarzkopf, S. [Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universitaet, Institut fuer Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften, Muenchen (Germany)

    2006-06-15

    angewendet. Ihre Wirksamkeit wurde aber bisher bis auf die epidurale Injektion von Kortikosteroiden bei radikulaeren Schmerzen in kontrollierten Studien nicht nachgewiesen. Epidural und epiradikulaer applizierte Kortikosteroide scheinen bei radikulaeren Schmerzen zumindest kurzfristig wirksam zu sein, obwohl kontrollierte Studien zu kontroversen Ergebnissen kommen. Die Problematik liegt z. T. in der raeumlich exakten Applikation des Medikaments an der betroffenen Wurzel. Dies ist bei der kaudalen Injektion kaum, bei der lumbalen epiduralen Injektion und bei periradikulaeren Injektionen sicher nur unter Roentgenkontrolle oder besser noch CT-gesteuert moeglich. (orig.)

  15. Prevention of gas escape from abandoned mines; Vermeidung von Gaszutritten aus stillgelegten Grubenfeldern

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kunz, E.; Meiners, H.; Christensen, H.J.; Litte, B.; Luhmann, L.; Opahle, M.; Pollak, R.; Sheta, H. [Deutsche Montan Technologie GmbH, Essen (Germany). Gas and Fire Div.

    2003-07-01

    Many mines were abandoned in the Ruhr district during the past decade. Methane is still released from abandoned mines, although the termination of forced ventilation and backfilling of shafts have largely prevented it, so that only barometric gas release will take place. This project started by identifying the relevant influencing factors of gas release from abandoned mines. Knowledge of residual gas volumes and cavity volumes is of prime importance. For an exemplary coal mine in the central Ruhr district, the remaining coal and gas volumes were estimated in order to calculate residual gas emissions. Gas flow underground and to the surface is governed by available flow paths and obstacles. For this reason, the flow resistance of dams, backfilled shafts and ventilation lines was measured, and fundamental studies on permeability of the top rock were carried out. The influence of technical pressure sinks (blowers, gas removal) on underground gas flow was investigated. Finally, gas flow in different conditions was simulated by model calculations. (orig.) [German] Der aktive Steinkohlenbergbau im Ruhrrevier hat sich sowohl durch Zusammenfuehrung von einzelnen Bergwerken zu Verbundbergwerken als auch durch Anschlussbergwerke flaechenmaessig in noerdlicher Richtung weiter ausgedehnt. Zwangslaeufig folgte eine Zunahme stillgelegter Feldesteile, in denen auch nach Beendigung des Abbaus weiterhin eine Methanabgabe des Gebirges stattfindet. Durch das Beenden der technischen Zwangsbelueftung (=Bewetterung) und Verfuellen der Schaechte wird das kontrollierte Abstroemen des Gases zur Tagesoberflaeche allerdings weitgehend unterbunden. Zu Beginn des Vorhabens stand die Erkundung und Untersuchung der fuer die Ausgasung aus stillgelegten Bereichen relevanten Einflussgroessen im Mittelpunkt. Da nach der Schliessung von Bergwerken nur noch eine barometrische Ausgasung vorhanden ist, ist die Kenntis von Restgasmengen und Hohlraumvolumina von vorrangiger Bedeutung. Daher wurden

  16. The Erlangen Dose Optimization trial for low-dose radiotherapy of benign painful elbow syndrome. Long-term results

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Ott, O.J.; Hertel, S.; Gaipl, U.S.; Frey, B.; Schmidt, M.; Fietkau, R. [University Hospital Erlangen, Department of Radiation Oncology, Erlangen (Germany)

    2014-03-15

    Langzeitschmerzreduktionseffektivitaet zweier Dosisfraktionierungskonzepte bei der Niedrigdosis-Strahlentherapie von Patienten mit schmerzhaftem Ellenbogensyndrom. Zwischen 2006 und 2010 wurden 199 auswertbare Patienten in diese prospektive und randomisierte Phase-IV-Studie eingeschlossen. Alle Patienten erhielten die Niedrigdosis-Bestrahlung in Orthovolt-Technik. Eine Bestrahlungsserie bestand aus 6 Fraktionen/3 Wochen. Bei ungenuegendem Ansprechen der Schmerzsymptomatik nach 6 Wochen wurde eine zweite Bestrahlungsserie durchgefuehrt. Die Patienten wurden auf die beiden Studienarme randomisiert und erhielten je nach Ergebnis Einzeldosen von 0,5 bzw. 1,0 Gy. Der Endpunkt der vorliegenden Analyse war die Schmerzreduktion. Die Schmerzintensitaet wurde vor, unmittelbar nach (''early response''), 6 Wochen nach (''delayed response'') sowie etwa 3 Jahre nach der Strahlentherapie (''long-term response'') mittels visueller Analogskala (VAS) und einem umfassenden Schmerzscore (CPS) gemessen. Die mediane Nachbeobachtungszeit fuer Langzeitevaluation betrug 35 Monate (9-57 Monate). Die Raten fuer das fruehe, verzoegerte und Langzeitansprechen aller Patienten betrugen 80, 90 und 94 %. Die mittleren VAS-Werte vor Behandlung, fuer das fruehe, verzoegerte und Langzeitansprechen waren fuer die 0,5- und 1,0-Gy-Gruppe jeweils 59,6 ± 20,2 und 55,7 ± 18,0 (p = 0,46), 32,1 ± 24,5 und 34,4 ± 22,5 (p = 0,26), 27,0 ± 27,7 und 23,5 ± 21,6 (p = 0,82) sowie 10,7 ± 15,0 und 21,5 ± 26,9 (p = 0,12). Die mittleren CPS-Werte vor Behandlung, fuer das fruehe, verzoegerte und Langzeitansprechen betrugen jeweils 8,7 ± 2,9 und 8,1 ± 3,1 (p = 0,21), 4,5 ± 3,2 und 5,0 ± 3,4 (p = 0,51), 3,9 ± 3,6 und 2,8 ± 2,8 (p = 0,19) sowie 1,5 ± 2,3 und 2,4 ± 3,5 (p = 0,27). Keinerlei statistisch signifikante Unterschiede in der Qualitaet des Langzeit-Ansprechens konnten zwischen den Studienarmen mit 0,5 und 1,0 Gy festgestellt werden (p = 0,28). Die Strahlentherapie mit niedrigen

  17. Radiotherapy for benign achillodynia. Long-term results of the Erlangen Dose Optimization Trial

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Ott, Oliver J.; Jeremias, Carolin; Gaipl, Udo S.; Frey, Benjamin; Schmidt, Manfred; Fietkau, Rainer [University Hospital Erlangen, Department of Radiation Oncology, Erlangen (Germany)

    2015-12-15

    Patienten in diese prospektive und randomisierte Phase-IV-Studie eingeschlossen. Alle Patienten erhielten die Bestrahlung in Orthovolt-Technik. Eine Bestrahlungsserie bestand aus 6 Fraktionen/3 Wochen. Bei ungenuegendem Ansprechen der Schmerzsymptomatik nach 6 Wochen wurde eine zweite Bestrahlungsserie durchgefuehrt. Die Patienten wurden auf die beiden Studienarme randomisiert verteilt und erhielten je nach Ergebnis Einzeldosen von 0,5 bzw. 1,0 Gy. Der Endpunkt der vorliegenden Analyse war die Schmerzreduktion. Die Schmerzintensitaet wurde vor, nach (''early response''), 6 Wochen nach (''delayed response'') sowie etwa 3 Jahre nach der Strahlentherapie (''long-term response'') mittels Visueller Analogskala (VAS) und einem umfassenden Schmerzscore (CPS) gemessen. Die mediane Nachbeobachtungszeit fuer die Langzeitevaluation betrug 24 (11-56) Monate. Die Raten fuer das fruehe, verzoegerte und Langzeitansprechen aller Patienten betrugen 84, 88 und 95 %. Die mittleren VAS-Werte vor Behandlung, fuer das fruehe, verzoegerte und Langzeitansprechen lagen fuer die Gruppe mit 0,5 und 1,0 Gy bei 55,7 ± 21,0 und 58,2 ± 23,5 (p = 0,53), 38,0 ± 23,2 und 30,4 ± 22,6 (p = 0,08), 35,5 ± 25,9 und 30,9 ± 25,4 (p = 0,52) sowie 11,2 ± 16,4 und 15,3 ± 18,9 (p = 0,16). Die entsprechenden mittleren Werte im Schmerzscore betrugen 8,2 ± 3,0 und 8,9 ± 3,3 (p = 0,24), 5,6 ± 3,1 und 5,4 ± 3,3 (p = 0,76), 4,4 ± 2,6 und 5,3 ± 3,8 (p = 0,58) sowie 2,2 ± 2,9 und 2,8 ± 3,3 (p = 0,51). Es wurden keinerlei statistisch signifikante Unterschiede in der Qualitaet des Langzeitansprechens zwischen den beiden Studienarmen festgestellt (p = 0,73). Die Strahlentherapie ist langfristig eine sehr effektive Massnahme zur Behandlung der Achillodynie. Aus Strahlenschutzgruenden sollte eine Gesamtdosis von 3 Gy pro Bestrahlungsserie nicht ueberschritten werden. (orig.)

  18. GILT - A randomised phase III study of oral vinorelbine and cisplatin with concomitant radiotherapy followed by either consolidation therapy with oral vinorelbine and cisplatin or best supportive care alone in stage III non-small cell lung cancer

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Flentje, Michael [University Hospital Wuerzburg, Dept. of Radiotherapy, Wuerzburg (Germany); Huber, Rudolf M. [University Hospital Munich, Member of the German Center for Lung Research (DZL CPC-M), Munich (Germany); Engel-Riedel, Walburga [University Hospital Merheim, Dept. of Pneumonology, Cologne (Germany); Andreas, Stefan [Dept. of Pneumonology, Immenhausen (Germany); Kollmeier, Jens [Helios Emil-von-Behring Hospital, Berlin (Germany); Staar, Susanne [Municipal Hospital Bremen-Mitte, Bremen (Germany); Dickgreber, Nicolas [University Hospital Hannover, Hannover (Germany); Vaissiere, Nathalie; Almeida, Cecilia de [Institut de Recherche Pierre Fabre, Boulogne (France); Edlich, Birgit [Pierre Fabre Pharma GmbH, Freiburg (Germany); Fietkau, Rainer [University Hospital Erlangen, Erlangen (Germany)

    2016-04-15

    widerspruechliche Ergebnisse. In dieser Phase-III-Studie wurde CRT mit anschliessender ''best supportive care'' (BSC) oder Konsolidierung mit oralem Vinorelbin und Cisplatin bewertet. Die Patienten wurden mit 2 Zyklen oralem Vinorelbin (50 mg/m{sup 2}, Tag 1, 8 und 15) + Cisplatin (20 mg/m{sup 2}, Tag 1-4) q4w + Radiotherapie (RT, 66 Gy) behandelt. Patienten, die mindestens eine Krankheitskontrolle aufwiesen, wurden zu 2 Zyklen oralem Vinorelbin (60-80 mg/m{sup 2}, Tag 1 und 8) + Cisplatin (80 mg/m{sup 2}, Tag 1) q3w mit BSC oder alleiniger BSC randomisiert. Primaerer Endpunkt war das progressionsfreie Ueberleben (PFS). Fuer die CRT wurden 279 Patienten eingeschlossen und 201 Patienten fuer CC oder BSC randomisiert. CRT und CC wurden jeweils gut vertragen und wiesen wenige Faelle von strahlenbedingten Grad-3/4-Toxizitaeten (CRT/CC/BSC: oesophagitisassoziierte Ereignisse 12,9 %/3,1 %/0 %, G3-Pneumonitis 0 %/0 %/2 %) und chemotherapiebedingte Grad-3/4-Toxizitaeten [CRT/CC: Neutropenie 11,2 %/22,1 %, Leukopenie 18,3 %/26,7 %; Uebelkeit 5,0 %/2,3 % (G3), Erbrechen 3,2 %/3,5 % (G3)] auf. Im CC- und BSC-Arm betrug das mediane PFS vom Zeitpunkt der Randomisierung jeweils 6,4 (5,0-8,7) bzw. 5,5 (3,8-7,4) Monate [Hazard Ratio (HR) 0,93 (0,69-1,26); p = 0,63] und das mediane Ueberleben (OS) 20,8 (13,5-25,3) bzw. 18,5 (13,6-24,7) Monate. CC nach simultaner CRT fuehrte nicht zu einer Verlaengerung des PFS oder OS. Simultane RT mit oralem Vinorelbin und Cisplatin wies ein vorteilhaftes Sicherheitsprofil auf und stellt damit ein geeignetes Behandlungsregime fuer NSCLC-Patienten mit inoperablem Stadium III dar. (orig.)

  19. Radiotherapy for benign calcaneodynia. Long-term results of the Erlangen Dose Optimization (EDO) trial

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Ott, Oliver J.; Jeremias, Carolin; Gaipl, Udo S.; Frey, Benjamin; Schmidt, Manfred; Fietkau, Rainer [University Hospital Erlangen, Dept. of Radiation Oncology, Erlangen (Germany)

    2014-07-15

    The goal of this work was to evaluate the long-term efficacy of two dose-fractionation schedules for radiotherapy of calcaneodynia. Between February 2006 and February 2010, 457 evaluable patients were recruited for this prospective trial. All patients received orthovoltage radiotherapy. One course consisted of 6 fractions/3 weeks. In case of insufficient remission of pain after 6 weeks a second series was performed. Patients were randomly assigned to receive either single doses of 0.5 or 1.0 Gy. Endpoint was pain reduction. Pain was measured before, right after (early response), 6 weeks (delayed response), and approximately 2.5 years after radiotherapy (long-term response) with a questionnaire-based visual analogue scale (VAS) and a comprehensive pain score (CPS). The median follow-up was 32 months (range 9-57 months). The overall early, delayed, and long-term response rates for all patients were 87, 88, and 95 %. The mean VAS values before treatment, for early, delayed, and long-term response for the 0.5 and 1.0 Gy groups were 65.5 ± 22.1 and 64.0 ± 20.5 (p = 0.19), 34.8 ± 24.7 and 39.0 ± 26.3 (p = 0.12), 25.1 ± 26.8 and 28.9 ± 26.8 (p = 0.16), and 16.3 ± 24.3 and 14.1 ± 19.7 (p = 0.68). The mean CPS values before treatment, for early, delayed, and log-term response were 10.1 ± 2.7 and 10.0 ± 3.0 (p = 0.78), 5.6 ± 3.7 and 6.0 ± 3.9 (p = 0.34), 4.0 ± 4.1 and 4.3 ± 3.6 (p = 0.26), and 2.1 ± 3.3 and 2.3 ± 3.2 (p = 0.34), respectively. No significant differences in long-term response quality between the two arms were found (p = 0.50). Radiotherapy is a very effective treatment for the management of benign calcaneodynia. For radiation protection reasons, the dose for a RT series should not exceed 3.0 Gy. (orig.) [German] Untersuchung der Langzeiteffektivitaet zweier Dosisfraktionierungskonzepte bei der Strahlentherapie von Patienten mit Calcaneodynie. Zwischen 2006 und 2010 wurden 457 auswertbare Patienten in diese prospektive und randomisierte Phase

  20. Automatically gated image-guided breath-hold IMRT is a fast, precise, and dosimetrically robust treatment for lung cancer patients

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Simeonova-Chergou, Anna; Jahnke, Anika; Siebenlist, Kerstin; Stieler, Florian; Mai, Sabine; Boda-Heggemann, Judit; Wenz, Frederik; Lohr, Frank; Jahnke, Lennart [University Medical Center Mannheim, University of Heidelberg, Department of Radiotherapy and Oncology, Mannheim (Germany)

    2016-03-15

    delivery precision for patients with small and larger lung tumors. (orig.) [German] Die Hochdosisstrahlentherapie des Bronchialkarzinoms ist eine Herausforderung. Bis zu 2 cm kann sich der Tumor in kraniokaudaler und anteroposteriorer Richtung bewegen - abhaengig vom Atemzyklus. Die Tumorverschiebung nimmt mit der Behandlungsdauer zu, was also die Behandlungsunsicherheit vermehrt. In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob die automatisch gesteuerte, Cone-Beam-Computertomographie(CBCT)-kontrollierte, intensitaetsmodulierte stereotaktische Strahlentherapie (''stereotactic body radiation therapy'', SBRT) im Atemanhalt nach schneller tiefer Inspiration (''deep inspiration breath hold'', DIBH) ohne Ausgleichskoerper (''flattening filter free'', FFF) und die mit einem Ausgleichskoerper applizierte normal fraktionierte intensitaetsmodulierte DIBH-Strahlentherapie/volumenmodulierte Strahlentherapie mit Rotation des Bestrahlungsarms (''volumetric-modulated arc therapy'', VMAT) der Lunge mit ausreichender Genauigkeit innerhalb eines klinisch akzeptablen Zeitfensters angewendet werden koennen. Die Bestrahlungsplaene von 34 Patienten mit Bronchialkarzinomen wurden ausgewertet. Von diesen Patienten erhielten 17 eine computergesteuerte SBRT mit schneller DIBH und einer Dosis von 60 Gy (5 Fraktionen a 12 Gy oder 12 Fraktionen a 5 Gy) in FFF-VMAT-Technik (FFF-SBRT) jeden 2. Tag, und 17 erhielten eine konventionelle VMAT mit Ausgleichskoerper (conv-VMAT) und taeglichen Teildosen von 2 Gy (kumulative Dosis: 50-70 Gy). Fuer Plaene mit FFF-SBRT waren mehr Ueberwachungseinheiten (''monitor units'', MU) erforderlich als fuer Plaene mit con-VMAT (2956,6 ± 885,3 MU fuer 12 Gy/Fraktion bzw. 1148,7 ± 289,2 MU fuer 5 Gy/Fraktion vs. 608,4 ± 157,5 MU fuer 2 Gy/Fraktion). Die Dauer der Gesamttherapie und der Beam-on-Zeit (''Strahl ein'') waren fuer FFF-SBRT-Plaene kuerzer

  1. CT-guided high-dose-rate brachytherapy of unresectable hepatocellular carcinoma

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Collettini, Federico; Schreiber, Nadja; Schnapauff, Dirk; Denecke, Timm; Hamm, Bernd; Gebauer, Bernhard [ChariteUniversitaetsmedizin Berlin, Department of Diagnostic and Interventional Radiology, Berlin (Germany); Wust, Peter [ChariteUniversitaetsmedizin Berlin, Department of Radiation Oncology, Berlin (Germany); Schott, Eckart [Universitaetsmedizin Berlin, Department of Gastroenterology, Berlin (Germany)

    2015-05-01

    -64 Monate, Median 20 Monate). Der mittlere Tumordurchmesser betrug 5 cm (Spanne 1,8-12 cm). Nach einer mittleren LTC von 21,1 Monaten zeigten 18 von 212 Tumoren (8,5 %) eine lokale Progression. Im weiteren Verlauf schritt die Tumorerkrankung bei 67 Patienten (68,4 %)in Form eines nichtlokalen Tumorprogress voran. Das mittlere PFS betrug 15,2 Monate. Waehrend der Nachbeobachtungszeit verstarben 46 Patienten. Das mediane OS betrug 29,2 Monate. Die 1-Jahres-, 2-Jahres- und 3-Jahres-OS-Raten waren 80, 62 und 46 %. Die CT-HDRBT ist eine effektive Therapie zur lokalen Kontrolle des Tumors bei Patienten mit inoperablem HCC. Vergleichende prospektive, randomisierte Studien gegenueber den Standardtherapien, wie Radiofrequenzablation (RFA) und Chemoembolisation (TACE) werden benoetigt. (orig.)

  2. Consensus and differences in primary radiotherapy for localized and locally advanced prostate cancer in Switzerland. A survey on patterns of practice

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Panje, Cedric M. [Kantonsspital St. Gallen, Department of Radiation Oncology, St. Gallen (Switzerland); Universitaetsspital Zuerich, Department of Radiation Oncology, Zurich (Switzerland); Dal Pra, Alan [Inselspital Bern, Department of Radiation Oncology, Bern (Switzerland); Zilli, Thomas [Hopitaux Universitaires de Geneve, Department of Radiation Oncology, Geneva (Switzerland); Zwahlen, Daniel R. [Kantonsspital Graubuenden, Department of Radiation Oncology, Chur (Switzerland); Papachristofilou, Alexandros [Universitaetsspital Basel, Department of Radiation Oncology, Basel (Switzerland); Herrera, Fernanda G. [Centre Hospitalier Universitaire Vaudois, Department of Radiation Oncology, Lausanne (Switzerland); Matzinger, Oscar [Hopital Riviera-Chablais, Department of Radiation Oncology, Vevey (Switzerland); Plasswilm, Ludwig; Putora, Paul Martin [Kantonsspital St. Gallen, Department of Radiation Oncology, St. Gallen (Switzerland)

    2015-10-15

    randomisierte Studien bestehen weiterhin unterschiedliche Behandlungskonzepte, die besonders hinsichtlich der Gesamtdosis der RT sowie der Dauer der ADT variieren. Das Ziel der vorliegenden Studie ist eine Analyse der Behandlungskonzepte fuer die kurative RT des Prostatakarzinoms in der Schweiz. Die Behandlungsempfehlungen fuer das lokalisierte und lokal fortgeschrittene Prostatakarzinom bezueglich Bestrahlungsdosis und ADT-Dauer wurden von 23 Schweizer Zentren fuer Strahlentherapie eingeholt. Die einzelnen Empfehlungen wurden mittels einer speziellen Software in zentrumsspezifische Therapiealgorithmen umgewandelt und automatisch auf Konsens und Differenzen mit den uebrigen Zentren verglichen. Zusaetzlich erfolgte eine Umfrage ueber den Einsatz besonderer Behandlungstechniken. Die am haeufigsten verschriebene Gesamtdosis war 78 Gy fuer alle Risikogruppen (Spanne 70-80 Gy). Eine ADT wurde fuer Patienten der mittleren Risikogruppe fuer 6 Monate von ueber 80 % der Zentren und fuer Hochrisiko-Patienten fuer 2-3 Jahre von ueber 90 % der Zentren empfohlen. Fuer die kombinierten Therapieempfehlungen bezueglich RT-Gesamtdosis und ADT-Dauer ergab sich in keinem klinischen Szenario ein Konsens von mehr als 39 %. Intensitaetsmodulierte Rotationstechniken werden in 96 % der Zentren als Standard fuer die RT des Prostatakarzinoms verwendet. In der Therapie des lokalisierten und lokal fortgeschrittenen Prostatakarzinoms werden in der Schweiz verschiedene Therapiekonzepte bezueglich RT-Gesamtdosis und ADT-Dauer angeboten, die in der ueberwiegenden Mehrheit innerhalb der von evidenzbasierten Leitlinien empfohlenen Spanne liegen. (orig.)

  3. New therapeutic strategies for Hodgkin lymphoma in cooperation of Radiation Oncology and Medical Oncology; Neue Therapiestrategien des Morbus Hodgkin in Kooperation von Radioonkologie und Internistischer Onkologie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Eich, H.T.; Mueller, R.P.; Hansemann, K. [Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie der Univ. zu Koeln (Germany); Ansen, S.; Josting, A.; Engert, A.; Pfistner, B.; Wolf, J.; Diehl, V. [Klinik fuer Innere Medizin der Univ. zu Koeln (Germany); Willich, N. [Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie-Radioonkologie, Universitaetsklinikum Muenster (Germany)

    2004-07-01

    Patients and methods: The 4{sup th} study generation (1998-2002) includes the following trials: In the HD10 trial (early stages) 4 x ABVD are tested against 2 x ABVD followed by 20 Gy Involved Field (IF)-RT vs. 30 Gy IF-RT (4 arms). In order to optimize CT-regimen and IF-RT dose for pts. with intermediate stage, the HD11 trial compares 4 x ABVD with 4 x BEACOPP baseline followed by 20 Gy IF-RT vs. 30 Gy IF-RT in a 4 arm design. Concerning advanced stages (HD12), the BEACOPP regimen is to be optimized and the necessity of additive RT is tested. The standard arm (8 x BEACOPP escalated) is compared with the toxicity reduced arm (4 x BEACOPP escalated + 4 x BEACOPP baseline) followed by 30 Gy RT on initial bulky disease and/or residual tumor vs. no RT (4 arms). Results: Interim results (without arm comparisons) with a median follow-up of 18 months for HD10 and HD11 and 20 months for HD12 are as follows: Freedom from Treatment Failure (FFTF) at 18 months is in the HD10 trial (390 pts.) 96.4%, in the HD11 trial (480 pts.) 91.5% and in the HD12 trial (550 pts.) 90.2%. The overall survival (OS) at 18 months is in HD10 98.2%, in HD11 98.5%, in HD12 93.5%. In HD10, HD11 and HD12 respectively, 1.8%, 1.9% and 2.5% of pts. died and 1.0%, 2.5% and 2.2% suffered early progression. (orig.) [German] Patienten und Methode: Die 4. Studiengeneration (1998-2002) umfasst folgende Studien: In der HD10-Studie (fruehe Stadien) werden 4 x ABVD gegen 2 x ABVD kombiniert mit 30 Gy bzw. 20 Gy Involved Field (IF)-RT in einer vierarmigen Studie randomisiert verglichen. Um die CT und die Strahlendosis der IF-RT fuer Patienten in intermediaeren Stadien zu optimieren, werden in der HD11-Studie 4 x ABVD mit 4 x BEACOPP basis gefolgt von 20 Gy vs. 30 Gy IF-RT in einem vierarmigen Design verglichen. In den fortgeschrittenen Stadien (HD12) wird in vier Studienarmen versucht das BEACOPP Schema zu optimieren und die Notwendigkeit einer additiven RT geprueft. Der Standardarm (8 x BEACOPP eskaliert) wird

  4. Intermittent use of amifostine during postoperative radiochemotherapy and acute toxicity in rectal cancer patients

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Dunst, J.; Semlin, S.; Pigorsch, S.; Mueller, A.C.; Reese, T. [Halle-Wittenberg Univ., Halle (Germany). Abt. fuer Radiotherapie

    2000-09-01

    Radiochemotherapie wegen eines Rektumkarzinoms in die offene Phase-II-Studie eingebracht. Die Radiochemotherapie erfolgte nach den Empfehlungen der Deutschen Krebsgesellschaft (28 Fraktionen grossvolumig mit 1,8 Gy in Drei-Felder-Technik, drei Fraktionen Boost auf Sakrum und Praesakralregion, zwei Kurse 5-FU mit 1000 mg/m{sup 2} pro Tag als 120-Stunden-Dauerinfusion in Woche 1 und 5). Amifostin wurde nur an den Chemotherapietagen (Tage 1 bis 5 und 29 bis 33) in einer Dosis von jeweils 500 mg direkt vor der taeglichen Bestrahlungsfraktion intravenoes appliziert. Die Zustimmung der Ethikkommission der Martin-Luther-Universitaet lag vor. Waehrend des Studienzeitraums wurden weitere 15 Patienten mit Rektumkarzinom, die die Einschlusskriterien erfuellten, aber an der Studie nicht teilnehmen wollten, mit einer identischen Radiochemotherapie ohne Amifostin behandelt; diese dienten als nicht randomisierte Kontrollgruppe. Ergebnisse: Alle Patienten beendeten die Therapie ohne Komplikationen oder ungeplante Unterbrechungen. Die Toxizitaet von Amifostin war mild (Hypotension Grad I in 53% und Grad II in 7%, Nausea Grad I in 47% und Grad II in 13%). Patienten mit Amifostin hatten im Vergleich zur nicht randomisierten Kontrollgruppe signifikant weniger akute Nebenwirkungen an der Haut und am Darm (maximaler Erythem-Score 1,47{+-}0,64 ohne vs. 0,87{+-}0,52 mit Amifostin, p=0,009 und maximaler Diarrhoe-Score 1,07{+-}1,03 ohne vs. 0,40{+-}0,63 mit Amifostin, p=0,044). Haematomologische Toxizitaet und orale 5-FU-Mukositis waren nicht signifikant verschieden. (orig.)

  5. Radiotherapy of prostate cancer; Strahlentherapie des Prostatakarzinoms

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Krause, S.; Herfarth, K. [Universitaetsklinikum Heidelberg, Klinik fuer Radioonkologie und Strahlentherapie, Heidelberg (Germany)

    2011-11-15

    des biochemischen rezidivfreien Ueberlebens (''biochemical recurrence-free survival'', BFS). Zum Beispiel konnte im Memorial Sloan-Kettering Cancer Center (MSKCC) ein 5-Jahres-BFS von bis zu 98% erreicht werden. Eine weitere Steigerung von Effektivitaet und Sicherheit wird von der Hypofraktionierung erwartet, wie Daten von Kupelian et al. nahelegen, die nach 5 Jahren bei nur 4,5% der Patienten Nebenwirkungen des Rektums {>=}2. Grades beobachteten. Die Ergebnisse randomisierter Studien stehen jedoch noch aus. Patienten mit intermediaerem oder hohem Risiko sollten zusaetzlich eine neoadjuvante (NHT) und adjuvante Androgendeprivation (AHT) erhalten. So konnten Bolla et al. mit einer AHT das 5-Jahres-Gesamtueberleben von 62 auf 78% steigern. Der Einsatz der Beckenbestrahlung (''whole pelvic radiotherapy'', WPRT) ist weiterhin strittig. In der RTOG-94-13-Studie konnte nach 60 Monaten ein signifikanter Vorteil der WPRT fuer das krankheitsfreie Ueberleben gezeigt werden, nicht jedoch in der Langzeitbeobachtung. Eine adjuvante Radiotherapie nach Prostatektomie wird von den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft fuer Urologie fuer Patienten mit pT3 N0 R+-Situation mit Empfehlungsgrad A empfohlen, bei R- oder pT2 N0 R+-Tumoren sind die Empfehlungen weicher. Bis zur Veroeffentlichung der randomisierten Studien bleibt die postoperative AHT eine individuelle Entscheidung. Retrospektive Daten von Spiotto et al. weisen auf einen positiven Effekt der Beckenbestrahlung auf die biochemische Kontrolle hin. Dieser Artikel fasst die entscheidenden Publikationen zur definitiven und adjuvanten Radiotherapie zusammen und diskutiert den zusaetzlichen Einsatz einer antihormonellen Therapie und der WPRT. (orig.)

  6. Concurrent chemotherapy and radiation therapy for unresectable locally advanced carcinoma of the esophagus. Phase II study and clinical review on literature; Primaere Radiochemotherapie inoperabler fortgeschrittener Oesophaguskarzinome. Ergebnisse einer Phase-II-Studie und Literaturuebersicht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Fritz, P. [Abt. Klinische Radiologie (Schwerpunkt Strahlentherapie und Poliklinik) der Univ. Heidelberg (Germany); Klinik fuer Radioonkologie, St.-Marien-Krankenhaus, Siegen (Germany); Stoll, P. [Inst. fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Krankenhaus Muenchen-Schwabing, Muenchen (Germany); Wannenmacher, M.; Zierhut, D. [Abt. Klinische Radiologie (Schwerpunkt Strahlentherapie und Poliklinik) der Univ. Heidelberg (Germany)

    2003-05-01

    . Due to the heterogeneous data available, the value of the primary, sequential treatment combining chemotherapy and radiation therapy is uncertain. (orig.) [German] Hintergrund: Weder die chirurgischen noch die strahlentherapeutischen Fortschritte konnten die Mortalitaet des Oesophaguskarzinoms signifikant senken. Die seit Jahrzehnten unbefriedigenden Ergebnisse von ''Stahl und Strahl'' motivieren zu multimodalen Therapiekonzepten. Patienten und Methodik: Bei 50 Patienten mit inoperablen lokal fortgeschrittenen Oesophaguskarzinomen wurde eine palliative simultane Radiochemotherapie nach dem ''Intent to treat''-Prinzip durchgefuehrt. Es sollte eine Mindestdosis von 40 Gy angestrebt werden. Die simultane Chemotherapie wurde mit Cisplatin/5-FU in der 1. und 4. Bestrahlungswoche durchgefuehrt. Bei partieller oder kompletter Remission sollte die Chemotherapie als Erhaltungstherapie mit maximal vier Zyklen fortgesetzt werden. Bei ''No Change'' oder ''Minor Response'' sollte statt einer Erhaltungschemotherapie eine Erhoehung der lokalen Strahlendosis mittels Brachytherapie durchgefuehrt werden. Ergebnisse: Die mediane Ueberlebenszeit des Gesamtkollektivs betrug 8,7 Monate. Die 1-, 2-, 3-, 4- und 5-Jahres-Ueberlebensraten waren: 38%, 20,5%, 13,7%, 6,8% und 6,8%. Die Remissionsraten waren NC: 14 Patienten (28%), PR: 32 Patienten (64%) und CR: vier Patienten (8%). Die volle simultane Chemotherapie vertrugen 17 (34%), eine simultane und adjuvante Chemotherapie nur zwoelf Patienten (24%). Mit dem Ueberleben korrelierten signifikant: die Intensitaet der Chemotherapie, der Karnofsky-Index, das Lebensalter sowie die Verbesserung der oralen Ernaehrungsmoeglichkeit. Schlussfolgerungen: Die simultane Chemotherapie war toxisch und der Benefit fuer den Patienten fraglich. Metaanalysen randomisierter Studien auf der Basis der ''Evidence-based Medicine'' koennen fuer die simultane

  7. Transobturatorielle Schlingensysteme (Monarc(R, Serasis TO(R: Ein erster Erfahrungsbericht von 150 Fällen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Fischer A

    2005-01-01

    werden. Die postoperativen Kontinenzraten lagen bei beiden verwendeten Systemen bei über 80 % in Halbjahres-Follow-up. Signifikante Unterschiede bezüglich Nebenwirkungen und Erfolg zwischen den beiden hier eingesetzten transobturatoriellen Systemen fanden sich nicht. Schlußfolgerungen: Die transobturatorielle Technik scheint eine echte Bereicherung des "Schlingen-OP-Spektrums" zu sein. Die erzielten Kontinenzraten liegen im Halbjahres-Follow-up bei über 80 % und damit im Bereich der Ergebnisse, die wir bei ähnlichem Patientenkollektiv mit den retropubischen Schlingenoperationen seit Einführung dieser Technik erzielten. Die kurze Operationszeit, die geringen Komplikationszahlen mit nur einer intraoperativen Komplikation und drei Revisions-OPs können die transobturatorielle Technik bei auch unter Langzeitbeobachtung guten Kontinenzergebnissen zur Methode der Wahl werden lassen. Die Präzision der Bandplazierung ist enorm hoch. Weitere prospektive randomisierte Studien zu speziellen Fragestellungen im Vergleich mit konventionellen spannungsfreien mitturethralen Schlingen sind dringend erforderlich und werden anlaufen. Vor allem sind weitere Daten für den Effektivitätsvergleich bei Patientinnen mit z. B. schwerer urethraler Hypotonie (ISD (VDUR 20 cm H2O mit und ohne ausgedehnten paraurethralen Defekt (Defekte der Aufhängung der vorderen Scheide seitlich der Urethra im Vergleich mit paraurethralen Techniken oder konventionell-retropubischen Schlingen wie TVT nötig.

  8. Radiotherapy of painful heel spur with two fractionation regimens. Results of a randomized multicenter trial after 48 weeks' follow-up

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Prokein, Benjamin; Dzierma, Yvonne; Ruebe, Christian; Fleckenstein, Jochen; Niewald, Marcus [Saarland University Hospital, Department of Radiotherapy and Radiooncology, Homburg (Germany); Holtmann, Henrik [Saarland University Hospital, Department of Radiotherapy and Radiooncology, Homburg (Germany); University Hospital of Duesseldorf, Department of Oral and Maxillofacial Surgery, Duesseldorf (Germany); Hautmann, Matthias G. [University Hospital of Regensburg, Department of Radiotherapy, Regensburg (Germany); Roesler, Hans-Peter [University Hospital of Mainz, Department of Radiooncology and Radiotherapy, Mainz (Germany); Graeber, Stefan [Saarland University Hospital, Institute of Medical Biometrics, Epidemiology and Medical Informatics, Homburg (Germany)

    2017-06-15

    In this randomized multicenter trial, we compared the effect of a lower single dose of 0.5 Gy vs. a standard single dose of 1 Gy concerning pain relief and quality of life, while maintaining a uniform total dose of 6 Gy. On the basis of laboratory observations, the lower single dose would be expected to be more effective. A total of 127 patients suffering from painful heel spur were randomized: Patients in the standard group were treated with single fractions of 6 x 1 Gy twice a week, while the experimental group was treated with single fractions of 12 x 0.5 Gy three times a week. Patients who did not show satisfactory pain relief after 12 weeks were offered re-irradiation with the standard dose. The study's primary endpoints were pain relief and quality of life. Therapy results were evaluated and compared based on follow-up examinations after 12 and 48 weeks. The data of 117 patients could be evaluated. There was no significant difference between the groups concerning the results of a visual analogue scale (VAS), Calcaneodynia Score (CS), and the somatic scale of the 12-Item Short-Form Health Survey(SF-12). Patients undergoing re-irradiation showed a significant benefit concerning pain relief. Their total outcome was comparable to patients showing a good response from the beginning. No relevant acute or chronic side effects were recorded. Both patient groups showed good results concerning pain relief. A fractionation schedule of 12 x 0.5 Gy was not superior to the current standard dose of 6 x 1 Gy. Further trials are necessary to explore the best fractionation schedule. (orig.) [German] In dieser randomisierten Multizenterstudie wurde der Effekt einer niedrigen Einzeldosis von 0,5 Gy hinsichtlich Schmerzen und Lebensqualitaet mit demjenigen einer Standarddosis von 1,0 Gy verglichen, dies bei konstanter Gesamtdosis von 6 Gy. Nach Laborergebnissen war eine Ueberlegenheit der niedrigen Einzeldosis zu erwarten. Es wurden 127 Patienten randomisiert - einerseits in

  9. DEGRO practical guidelines for radiotherapy of breast cancer IV. Radiotherapy following mastectomy for invasive breast cancer

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Wenz, Frederik; Sperk, Elena [Universitaetsmedizin Mannheim, Klinik fuer Strahlentherapie und Radioonkologie, Mannheim (Germany); Budach, Wilfried [Heinrich-Heine-University, Duesseldorf (Germany); Dunst, Juergen [University Hospital Schleswig-Holstein, Luebeck (Germany); Feyer, Petra [Vivantes Hospital Neukoelln, Berlin (Germany); Fietkau, Rainer; Sauer, Rolf [University Hospital Erlangen, Erlangen (Germany); Haase, Wulf [Formerly St.-Vincentius-Hospital, Karlsruhe (Germany); Harms, Wolfgang [St. Clara Hospital, Basel (Switzerland); Piroth, Marc D. [Helios Hospital, Wuppertal (Germany); Sautter-Bihl, Marie-Luise [Municipal Hospital, Karlsruhe (Germany); Sedlmayer, Felix; Fussl, Christoph [Paracelsus Medical University Hospital, Salzburg (Germany); Souchon, Rainer; Collaboration: Breast Cancer Expert Panel of the German Society of Radiation Oncology (DEGRO)

    2014-08-15

    ;'Expertengruppe Mammakarzinom'' der Deutschen Gesellschaft fuer Radioonkologie (DEGRO) zur Strahlentherapie nach Mastektomie (PMRT) hat sich die Evidenz fuer die Effektivitaet der PMRT aufgrund von Ueberarbeitungen der nationalen S3- und internationaler Leitlinien sowie neuer Daten und Metaanalysen verstaerkt. Hieraus resultierende neue Erkenntnisse wurden bei der Aktualisierung der DEGRO-Leitlinien beruecksichtigt. Die Autoren fuehrten eine umfassende Literaturrecherche durch. Es wurden Daten aktueller (Meta-)Analysen, randomisierter klinischer Studien und Leitlinien internationaler Krebsgesellschaften auf Neuerungen gegenueber 2008 ueberprueft und diskutiert. Daraus abgeleitete Aenderungen wurden in die aktuellen Empfehlungen eingearbeitet. Es wurden spezielle Fragestellungen in Bezug auf eine PMRT bei speziellen Konstellationen wie dem Vorliegen von Risikofaktoren (lymphovaskulaere Invasion, vaskulaere Invasion, positive ''lymph node ratio'' > 20 %, Resektionsraender < 3 mm, Grading G3, junges Alter/Praemenopausalstatus, extrakapsulaere Invasion, negative Hormonrezeptoren, invasive lobulaere Tumoren, Tumorgroesse > 2 cm oder eine Kombination von ≥ 2 Risikofaktoren) und von 1-3 positiven Lymphknoten untersucht. Die Evidenz fuer verbesserte Ueberlebenswahrscheinlichkeit und lokoregionale Kontrolle nach PMRT bei T4-Tumoren, positivem Resektionsstatus, > 3 positiven Lymphknoten und zusaetzlich bei Patientinnen mit T3 N0-Situation und Risikofaktoren wie lymphovaskulaerer Invasion, G3-Tumoren, kleinem Sicherheitssaum und jungem Alter hat sich verstaerkt. Neue Risikofaktoren wie invasiver lobulaerer Subtyp und negativer Hormonrezeptorstatus wurden eingeschlossen. Fuer Patientinnen mit 1-3 positiven Lymphknoten hat die PMRT ein Evidenzlevel (''level of evidence'') 1a erreicht. PMRT ist obligat bei Patientinnen mit einem T4-Tumor und/oder positiven Lymphknoten und/oder positiven Schnittraendern. Eine PMRT sollte auch bei Patientinnen mit T3 N0

  10. DEGRO practical guidelines: radiotherapy of breast cancer III - radiotherapy of the lymphatic pathways

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Sautter-Bihl, M.L. [Staedtisches Klinikum Karlsruhe, Klinik fuer Radioonkologie und Strahlentherapie, Karlsruhe (Germany); Sedlmayer, F.; Fussl, C. [LKH Salzburg, Paracelsus Medical University Hospital, Department of Radiotherapy and Radiation Oncology, Salzburg (Austria); Budach, W. [University Hospital Duesseldorf, Duesseldorf (Germany); Dunst, J. [University Hospital Schleswig-Holstein, Luebeck (Germany); Feyer, P. [Klinikum Neukoelln, Berlin (Germany); Fietkau, R.; Sauer, R. [University Hospital Erlangen, Erlangen (Germany); Harms, W. [St. Clara Hospital, Basel, Basel (Switzerland); Piroth, M.D. [Helios-Klinikum Wuppertal, Klinik fuer Strahlentherapie und Radioonkologie, Wuppertal (Germany); Souchon, R. [University Hospital Tuebingen, Tuebingen (Germany); Wenz, F. [University Hospital Mannheim, Mannheim (Germany); Haase, W.

    2014-04-15

    suggest that the current restrictive use of RNI should be scrutinized because the risk-benefit relationship appears to shift towards an improvement of outcome. (orig.) [German] Aktualisierung der DEGRO-Leitlinie von 2008 zur adjuvanten Strahlentherapie des regionalen Lymphabflusses bei Mammakarzinom und Ergaenzung der allgemeinen Empfehlungen der interdisziplinaeren S3-Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft von 2012 durch spezifisch radioonkologische Leitlinien zur Indikation, Zielvolumendefinition und Technik der postoperativen Radiotherapie. Die DEGRO-Expertengruppe Mammakarzinom fuehrte eine systematische Literaturrecherche nach randomisierten Studien, Metaanalysen sowie internationalen Leitlinien durch, die nach 2008 publiziert wurden und sich an den Kriterien evidenzbasierter Medizin orientierten. Suchbegriffe waren ''breast cancer'', ''radiotherapy'' und ''regional node irradiation''. Die Studien wurden sowohl auf ihre Ergebnisse als auch hinsichtlich der Unterschiede in den Zielvolumina analysiert und auf 3-D-Planungsschnittbilder mit CT-konturierten Lymphabflussgebieten projiziert. Die Indikation zur regionalen Lymphabflussbestrahlung (RNI) wird in internationalen Leitlinien unterschiedlich gestellt. Bei Patientinnen mit 1-3 befallenen axillaeren Lymphknoten wurden nach RNI im Vergleich zur alleinigen Bestrahlung der Brust oder Brustwand Verbesserungen der lokoregionalen Kontrolle und des Ueberlebens beobachtet. Mehrere randomisierte Studien und eine Metaanalyse zeigten nach RNI (mit unterschiedlichen Zielvolumina) eine zwar geringe, jedoch signifikante Verbesserung des Ueberlebens. Bei positivem Sentinel-Lymphknoten (SN) ist die Lymphabflussbestrahlung einer axillaeren Lymphonodektomie (ALND) gleichwertig in der lokalen Tumorkontrolle, geht aber mit einer deutlich geringeren Lymphoedemrate einher. Zur Frage, ob ein solch limitierter Lymphknotenbefall und selbst eine Mikrometastasierung langfristig

  11. Targeted intraoperative radiotherapy tumour bed boost during breast-conserving surgery after neoadjuvant chemotherapy

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kolberg, Hans-Christian; Akpolat-Basci, Leyla; Stephanou, Miltiades [Marienhospital Bottrop gGmbH, Department of Gynecology and Obstetrics, Bottrop (Germany); Loevey, Gyoergy [BORAD, Bottrop (Germany); Fasching, Peter A. [University of Erlangen, Erlangen (Germany); Untch, Michael [Helios Klinikum Berlin-Buch, Berlin (Germany); Liedtke, Cornelia [University Hospital Schleswig-Holstein/Campus Luebeck, Luebeck (Germany); Bulsara, Max [University of Notre Dame, Fremantle (Australia); University College, London (United Kingdom); Vaidya, Jayant S. [University College, London (United Kingdom)

    2017-01-15

    wurden 116 Patientinnen nach NACT eingeschlossen. Verglichen wurden 61 Patientinnen, die waehrend der Lumbektomie einen Boost als IORT erhalten hatten, mit 55 Patientinnen, die in den vergangenen 13 Monaten mit einem externen Boost (EBRT) behandelt worden waren. Bei allen 116 Patientinnen wurde postoperativ eine Granzbrustbestrahlung durchgefuehrt. Verglichen wurden lokales rezidivfreies (LRFS), krankheitsfreies (DFS) und fernmetastasenfreies Ueberleben (DDFS) sowie Brustkrebs- (BCM), nichtbrustkrebsbezogene (NBCM) und Gesamtmortalitaet (OS). Das mediane Follow-up betrug 49 Monate. Die Unterschiede bezueglich LRFS, DFS und BCM waren statistisch nicht signifikant. Die 5-Jahres-Kaplan-Meier-Schaetzung fuer das OS ergab einen signifikanten Vorteil von 15 % fuer die IORT: IORT 2 Ereignisse (96,7 %, 95%-KI 87,5-99,2), EBRT 9 Ereignisse (81,7 %, 95%-KI 67,6-90,1), Hazard Ratio (HR) 0,19 (0,04-0,87), Log Rank p = 0,016, vor allem durch eine Reduktion von 10,1 % bei der NBCM: IORT 100 %, EBRT 89,9 % (77,3-95,7), HR (nicht berechenbar), Log Rank p = 0,015. Des Weiteren zeigte sich eine signifikante Verbesserung beim DDFS: IORT 3 Ereignisse (95,1 %, 85,5-98,4), EBRT 12 Ereignisse (69,0 %, 49,1-82,4), HR 0,23 (0,06-0,80), Log Rank p = 0,012. Die IORT im Rahmen der Lumpektomie nach NACT als Tumorbett-Boost ist der EBRT nicht unterlegen. Diese Daten unterstreichen die Wichtigkeit der Rekrutierung in die randomisierte TARGIT-B-(Boost-)Studie, die untersucht, ob der IORT- dem EBRT-Boost ueberlegen ist. (orig.)

  12. Einmaliges studentisches standardisiertes Training der chirurgischen Händedesinfektion nach EN1500: Quantifizierung des Trainingseffektes, Nutzen der Methode und Vergleich mit klinischen Referenzgruppen [A single standardized practical training for surgical scrubbing according to EN1500: Effect Quantification, value of the standardized method and comparison with clinical reference groups

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Wullenk, Katharina

    2013-05-01

    Studierende der Medizin eines 8. Semesters wurden in Kontroll- und Interventionsgruppe randomisiert. Die Interventionsgruppe erhielt ein 45-minütiges standardisiertes Training durch geschulte Mitstudierende zum Verhalten im OP mit dem Teilaspekt der chirurgischen Händedesinfektion nach EN1500. Dem Desinfektionsmittel wurde Fluoreszenzfarbstoff beigemischt. Nach der Desinfektion wurden die 4 Handflächen eines jeden Probanden digital fotografiert und teilautomatisiert die nicht ausreichend benetzte Handfläche bestimmt. Die Ergebnisse aller studentischer Probanden wurden verglichen, sowie das Kompetenzniveau anhand zweier klinischer Referenzgruppen eingeordnet.Ergebnisse: Die Interventionsgruppe erreichte nach dem studentisch angeleiteten Training eine zu durchschnittlich 4,99% (SD 2,34 der gesamten vier Handflächen nicht sicher ausreichende Benetzung und war damit hoch signifikant (p<0,01 besser als die Kontrollgruppe mit 7,33% (SD 3,91. Im Vergleich zu den Referenzgruppen konnte in der Kontrollgruppe kein signifikanter Unterschied gezeigt werden, die Interventionsgruppe zeigte aber im Vergleich zu beiden Referenzgruppen hoch signifikant bessere Ergebnisse: Operateure 9,32% (SD 4,97, OP-Pflege 8,46% (SD 4,66. Der Methodenfehler ist vernachlässigbar gering. In der Subgruppenanalyse hinsichtlich der studentischen Vorerfahrungen zeigten sich gute Trainingseffekte in den Gruppen mit geringer und moderater Vorerfahrung, weniger in den Gruppen ohne bzw. mit großer Vorerfahrung. Alle Probanden zeigten die größten Benetzungslücken an den Handrücken im Vergleich zu den Handflächen.Diskussion: Ein einmaliges standardisiertes, studentisch angeleitetes Training der Einreibemethode EN1500 ist geeignet, die Benetzungslücken der Teilnehmer nach der chirurgischen Händedesinfektion um ein Drittel zu reduzieren und gleichzeitig das Kompetenzniveau klinischer Referenzgruppen von OP-Pflege und Operateuren zu erreichen oder gar zu übertreffen.

  13. Dose reduction of radiographs of the pediatric pelvis for diagnosing hip dysplasia using a digital flat-panel detector system; Dosisreduktion bei Roentgenaufnahmen des kindlichen Beckenskelettes zur Diagnostik der Hueftgelenksdysplasie unter Verwendung eines digitalen Flachdetektorsystems

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Ludwig, K.; Ahlers, K.; Kloska, S.; Vieth, V.; Meier, N.; Heindel, W. [Inst. fuer Klinische Radiologie, Westfaelische Wilhelms-Univ. Muenster (Germany); Sandmann, C.; Gosheger, G. [Orthopaedische Klinik, Westfaelische Wilhelms-Univ. Muenster (Germany)

    2003-01-01

    Hueftgelenksdysplasie zugewiesenen Kinder randomisiert mittels Speicherfoliensystem oder Flachdetektorsystem - letztere bei halbierter Strahlendosis - untersucht. 30 Paare von Roentgenaufnahmen wurden hinsichtlich der Sichtbarkeit von 16 anatomischen Details und der Bestimmbarkeit von 5 orthopaedisch-radiographischen Messgroessen bewertet (5-gliedrige Skala, 1 = sehr gut, 3 unabhaengige Observer). Fuer alle Aufnahmen wurden Projektionsindices nach Ball und Kommenda und nach Toennis und Brunken berechnet. Fuer die Flachdetektor- und die Speicherfolienaufnahmen wurden die Bewertungen der Observer, das Patientenalter und die Projektionsindices mittels Student'schem t-Test verglichen. Ergebnisse: Aus insgesamt 7560 Beobachtungen ergab sich fuer die Sichtbarkeit anatomischer Details/Bestimmbarkeit orthopaedisch radiographischer Messgroessen fuer das Flachdetektorsystem ein Score von 2,72/2,64, fuer das Speicherfoliensystem von 2,93/2,79. Ein signifikanter Unterschied zwischen dem Flachdetektorsystem und dem Speicherfoliensystem ergab sich nicht (p > 0,05). Patientenalter und Projektionsindices waren ebenfalls ohne signifikanten Unterschied (p > 0,05). Schlussfolgerung: Kindliche Beckenroentgenaufnahmen zur Diagnostik der Hueftgelenksdysplasie koennen ohne diagnostisch relevante Einbussen mit einem Flachdetektorsystem bei einer im Vergleich zu einem Speicherfoliensystem halbierten Dosis angefertigt werden. (orig.)

  14. Simultaneous radiochemotherapy in cervical cancer: recommendations for chemotherapy

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Dunst, J.; Haensgen, G. [Halle Univ., Wittenberg (Germany). Dept. of Radiotherapy

    2001-12-01

    , Empfehlungen fuer die taegliche Praxis auf der Basis der Literaturdaten nach den Kriterien der evidenzbasierten Medizin abzuleiten. Material und Methodik: Analysiert wurden sieben randomisierte Studien der letzten Jahre, in denen eine Radiochemotherapie gegenueber einer alleinigen Radiotherapie geprueft wurde. In den Studien wurden unterschiedliche Zytostatikaregime eingesetzt (viermal Cisplatin oder Cisplatin/5-FU, jeweils einmal 5-FU, Mitomycin C oder Epirubicin als Monotherapie). Ergebnisse: Alle Studien zeigten einen einheitlichen Effekt, naemlich eine Verbesserung des Ueberlebens durch die Radiochemotherapie. In den Studien mit Cisplatin war dieser Effekt groesser und signifikant. Die verbesserten Ueberlebensraten beruhten auf einer signifikanten Senkung der Lokalrezidivrate, waehrend die Fernmetastasierung in den meisten Studien nicht signifikant beeinflusst wurde. Die Wirkung der Chemotherapie beruht also im Wesentlichen auf einer ''Radiosensibilisierung''. Cisplatin allein war ebenso wirksam wie eine Kombination von Cisplatin/5-FU, wobei allerdings in den Kombinationsregimen niedrigere Platindosen gegeben wurden. Eine Monotherapie mit Cisplatin kann deshalb als Regime der ersten Wahl fuer die definitive Radiochemotherapie empfohlen werden. Bei Cisplatinunvertraeglichkeit kommt als Ersatz Mitomycin C in Frage. Bei der postoperativen Radiochemotherapie liegen bisher nur Daten fuer die Kombination von Cisplatin/5-FU vor. Bei Lokalrezidiven nach Operation existieren keine Studien zur Wertigkeit der Radiochemotherapie im Vergleich zur alleinigen Radiotherapie; dennoch sollte man die Radiochemotherapie in Erwaegung ziehen. Schlussfolgerungen: Die Radiochemotherapie ist bei der grossen Mehrheit von Patientinnen mit Zervixkarzinomen bei Bestrahlung in kurativer Intention indiziert. (orig.)

  15. Evaluierung zur kardialen Resynchronisationstherapie (CRT - Die echokardiographische Untersuchung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Binder T

    2007-01-01

    Full Text Available bEinleitung/b Die kardiale Resynchronisationstherapie (CRT stellt einen wesentlichen Fortschritt in der Behandlung von Patienten mit eingeschränkter Pumpfunktion und dyssynchronem Kontraktionsablauf dar a href="#1"[1]/a a href="#2"[2]/a. Vor dem Hintergrund einer Nonresponder-Rate zwischen 20 und 30 % ist die Selektion jener Patienten, welche jedoch von der CRT profitieren, nach wie vor eine Herausforderung a href="#3"[3]/a. In zahlreichen Publikationen konnte gezeigt werden, daß die Echokardiographie einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der „Ansprechrate“ leisten kann a href="#4"[4]/a. Auch wenn der endgültige Beweis in Form großer randomisierter Studien derzeit noch nicht vorliegt, wird in den meisten Zentren die Echokardiographie in den Entscheidungsprozeß, ob eine CRT durchgeführt werden soll, mit eingebunden. Die Vielzahl an verschiedenen Meßwerten, Quantifizierungsmethoden und Protokolle, welche bisher propagiert wurden, und das Fehlen von klaren echokardiographischen Richtlinien hat aber dazu geführt, daß Unsicherheit besteht, wie eine Analyse der Dyssynchronie durchzuführen ist. Der folgende Fallbericht stellt exemplarisch einen „klassisch“ geeigneten Patienten für eine CRT dar. Die echokardiographische Aufarbeitung dieses Falles soll weiters eine praktische Anleitung für die Analyse der Dyssynchronie darstellen. Zusätzlich werden die einzelnen Meßwerte bezüglich ihrer Wertigkeit diskutiert und Zukunftsperspektiven besprochen. bAnamnese/b Bei einer 57jährigen Frau (164 cm, 70 kg ist seit 8 Jahren eine Kardiomyopathie bekannt. Anläßlich einer Urlaubsreise sind damals Beinödeme und Atemnot aufgetreten. Die Ursache der Herzmuskelschwäche ist nicht bekannt. Eine koronare Herzerkrankung konnte jedoch ausgeschlossen werden. Die Patientin war unter medikamentöser Therapie über viele Jahre stabil. Im letzten Jahr kam es allerdings trotz Erhöhung der Herzinsuffizienztherapie zu einer Zunahme der Atemnot. Die

  16. Biocompatibility of coronary stent materials: effect of electrochemical polishing

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Scheerder, I. de [University Hospital Leuven (Belgium). Dept. of Cardiology; Sohier, J.; Froyen, L.; Humbeeck, J. van [Louvain Univ. (Belgium). Dept. of Metallurgy and Materials Engineering; Verbeken, E. [University Hospital Leuven (Belgium). Dept. of Pathology

    2001-02-01

    are under development in order to decrease the neointimal hyperplastic response. (orig.) [German] Perkutane Transluminale Koronare Revaskularisierung (PTKR) ist heutzutage eine weit akzeptierte Behandlungsmodalitaet koronararterieller Krankheit. Heutige randomisierte Vielzentrenstudien vergleichen PTKR und mehr intervenierende Koronaraterie-Ueberbrueckungs-Chirurgie (KABC) miteinander. Sie konnten keine signifikanten Unterschiede zeigen. In den letzten 10 Jahren wurden Fortschritte gemacht um PTKR weiter zu optimieren. Die logische Weise um atherosklerotische Koronarverengungen zu behandeln, ist die Entfernung des atherosklerotischen Materials mit speziellen Hilfsmitteln. Aber verschiedene Studien konnten kein signifikantes heilsames Resultat zeigen nach Gebrauch dieser Hilfsmittel im Vergleich mit der gewohnten Ballonangioplastie. Eine andere Methode war die Einpflanzung einer Koronarprothese (Stent), die die kranke Koronaraterie nach PTCA stuetzen sollte. Diese Arbeitsweise resultierte in einem verringerten Restenosegrad bei Nachuntersuchungen. Das heilsame Ergebnis des Stents war jedoch nicht verbunden mit der Sperrung der neointimalen zellularen Vervielfaeltigung nach vaskulaerer Verletzung, sondern war einfach das mechanische Resultat der Ueberdehnung des behandelten Blutgefaesses. Das wichtigste klinische Problem nach dem Stenten bleibt jedoch die Hyperplasie im Stent, resultierend in einer signifikanten Verengung des Stents bei 13 bis 30% der Patienten. Weitere Anstrengungen um die klinischen Ergebnisse koronaren Stentes zu verbessern sollten sich auf die Reduktion der neointimalen Hyperplasie konzentrieren. Die neointimale Hyperplasie nach Einpflanzung eines Stents resultiert aus (1) einer heilenden Antwort auf die Verletzungen verursacht durch die Einpflanzung eines Stents und (2) eine Fremdkoerper-Antwort gegen den Stent selbst. Die Faktoren, die die neointimale Hyperplasie wahrscheinlich beeinflussen sind Faktoren, die in Verbindung stehen mit der Genetik

  17. Intracoronary radiation for the prevention of restenosis following PTCA; Intrakoronare Bestrahlung zur Verhinderung einer Restenose nach PTCA

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Silber, S. [Kardiologische Praxis in der Klinik Dr. Mueller, Muenchen (Germany)

    2001-12-01

    . Behandlung einer nach Ballondehnung von Koronarstenosen in ca. 30% auftretenden Restenose durch intravaskulaere Bestrahlung beruht auf der jeder Strahlentherapie inhaerenten Proliferationshemmung. Insgesamt liegen 12 plazebokontrollierte, randomisierte Studien vor: 7 bei In-Stent-Restenose, 2 bei De-novo-Stenosen (oder Restenosen ohne Stent) als striktes Einschlusskriterium und 3 mit allen Stenosearten. In diesen 12 Studien wurden 1676 Patienten den Plazebogruppen und 1794 den Therapiegruppen zugeordnet. Bei den In-Stent-Restenosen lag die Gefaessgroesse als Einschlusskriterium zwischen 2,4 mm und 5,5 mm, die Stenosenlaenge zwischen < 20 mm und {<=} 80 mm. In allen Studien mit In-Stent-Restenosen wurden die primaeren Endpunkte erreicht, die Restenoseraten im laengsten analysierten Koronarsegment lagen in den Kontrollgruppen zwischen 45% und 68,8% und in den Brachytherapiegruppen zwischen 21% und 53,5%. Die entsprechenden Werte fuer die TVR lagen in den Kontrollgruppen zwischen 24,1% und 67,6%, in den Brachytherapiegruppen zwischen 16% und 41,7%. MACE in den Kontrollgruppen lag zwischen 25,9% und 67,6%, in den Brachytherapiegruppen zwischen 18% und 41,7%. Bei De-novo-Stenosen waren die Ergebnisse problematisch, da das 'geographic miss' hier eine groessere Rolle zu spielen scheint. Unter Beruecksichtigung dieser Tatsache liessen sich jedoch auch bei De-novo-Stenosen gute Resultate erzielen. Die bekannten Limitationen durch spaete Stentthrombosen (in aelteren Studien 4-15%) und durch Randeffekte konnten durch eine einjaehrige Clopidogrelgabe bzw. die Verwendung laengerer Strahlenquellen weitgehend beseitigt werden. Bei De-novo-Stenosen ist in Anbetracht der antiproliferativ beschichteten Stents jetzt nicht mehr mit einer wichtigen Rolle der intrakoronaren Brachytherapie zu rechnen. Im Gegensatz hierzu stellt die intrakoronare Brachytherapie bei In-Stent-Restenose die einzige evidenzbasierte interventionelle Therapieform dar. (orig.)

  18. Der Einfluss von Anonymität in der Lehrevaluation durch Studierende [The Effects of Anonymity on Student Ratings of Teaching and Course Quality in a Bachelor Degree Programme

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schaffner, Noemi

    2013-08-01

    is being taken seriously; consequently, they feel able to provide a constructive and honest evaluation.[german] Zielsetzung und Fragestellung: Unterscheiden sich die Ergebnisse anonymisierter und personalisierter Evaluationen? Methodik: Während zweier Jahre wurden bei jeder Modulevaluation alle Studierenden randomisiert den Halbgruppen „anonym“ und „personalisiert“ zugeteilt. Die Qualität des Moduls in seinen relevanten Aspekten wurde mit einem standardisierten Fragebogen erhoben. Zusätzlich konnten optionale Textantworten formuliert werden. Drei unabhängige Personen bewerteten die Aussagequalität der Antworten gemäss einem Leitfaden. Dieser beinhaltete die fünf Dimensionen positiv-negativ, differenziert-absolut, Nennung einer Person-allgemein, Befehl enthaltend-neutral und optisch akzentuiert-blank. Der Datensatz bestand aus 615 Fragebogen, davon waren 306 in anonymer Form. Mit einer multivariaten Varianzanalyse wurde überprüft, ob sich zwischen anonym und personalisiert erhobenen Daten ein Unterschied sowohl bei den durch Skalen bewerteten Aspekten als auch bei der Qualität der optionalen Textantworten zeigte. Zusätzlich wurde untersucht, ob sich die Häufigkeit der optionalen Textantworten unterschied.Ergebnisse: In der Aussagequalität liess sich kein signifikanter Unterschied zwischen anonym und personalisiert erhobenen Daten nachweisen. Hingegen haben Studierende aus der personalisierten Gruppe tendenziell häufiger optionale Textantworten geliefert.Schlussfolgerung: Personalisierte Evaluationen generieren dann keine verfälschten Resultate im Sinne der sozialen Erwünschtheit, wenn der Evaluationszirkel geschlossen und transparent ist: Die Verantwortlichen melden den Studierenden die Evaluationsergebnisse konsequent zurück und Änderungs-, Optimierungswünsche und Umsetzungsmöglichkeiten werden mit ihnen diskutiert. Die Studierenden erfahren so, dass ihre Rückmeldungen ernst genommen werden. So können sie sich echte Kritik erlauben.

  19. Frontalunterricht oder interaktive Gruppenarbeit? Ein Vergleich des Lernerfolgs und der studentischen Evaluation für das Fach Biochemie [Didactic lecture or interactive group discussion? A comparison of the learning success and the student evaluation in biochemistry

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kadmon, Martina

    2009-05-01

    Unterrichtsformen bisher nur wenig erprobt. Die vorliegende Studie wurde mit dem Ziel durchgeführt, herauszufinden, welchen Einfluss die Unterrichtsform auf den Wissenszuwachs und die studentische Beurteilung des Biochemie-Unterrichts hat. Methodik: Studierende des 4. Fachsemesters (n=421 wurden für eine Seminarveranstaltung in zwei Gruppen randomisiert. Die Kontrollgruppe erhielt konventionellen Frontalunterricht, die Studiengruppe erarbeitete sich dieselben Lerninhalte anhand konkreter Fragestellungen in interaktiven Arbeitsgruppen. Als Messinstrument zur Beurteilung des kognitiven Erfolges diente ein Wissenstest unmittelbar nach der Veranstaltung und nach 4-6 Wochen. Die Beurteilung der beiden Unterrichtsformen durch die Studierenden erfolgte anhand eines Fragebogens. Ergebnisse: Studierende, die Frontalunterricht erhielten, schnitten in einem ersten Wissenstest, direkt nach der Veranstaltung, signifikant besser ab als Studierende, die sich die Inhalte in interaktiven Gruppen selbst erarbeiteten. Im Wiederholungstest waren keine signifikanten Wissensunterschiede mehr messbar. In der Evaluation beurteilten Studierende, die Frontalunterricht erhielten, die Veranstaltung signifikant besser als diejenigen, die in Gruppen arbeiteten. Schlussfolgerung: Die schlechtere studentische Bewertung der interaktiven Unterrichtsform gegenüber Frontalunterricht in einem Biochemieseminar kann verschiedene Ursachen haben. Eine Ursache könnte die starke Orientierung des Faches an Faktenwissen sein. Dieses Wissen wurde nach Meinung der Studierenden - in dem in dieser Studie gegebenen Rahmen – vom Dozenten besser vermittelt als es in einer interaktiven Gruppenarbeit von Studierenden selbst erarbeitet werden konnte. Andere Ursachen könnten Prüfungsmethoden und curriculare Vorgaben sein.

  20. Lietuvių poezijos modernėjimas sovietmečiu: bandymas konceptualizuoti | Das Modernwerden der litauischen Poesie in der Sowjetzeit: ein Versuch der Konzeptualisierung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Rimantas Kmita

    2006-01-01

    Full Text Available In diesem Artikel wird der Versuch unternommen, über die Ordnung, die Literatur kontrollierte, und die Prozesse des Modernwerdens der Poesie in der Sowjetzeit konzeptuell nachzudenken, während man die Chronologie dieser Prozesse präzisiert und ihre Prinzipien, Logik sowie Voraussetzungen, die es für die Kulturordnung zulassen, verändert zu werden und sich zu verändern, zu verstehen versucht, und geschichtlichen Konturen der Legitimierung der modernen Schöpfung zu markieren. Man verfolgt dabei das Trajektorium der Poesie von einer Generation (Bložė, Vaičiūnaitė, Martinaitis, Geda, Juškaitis, T. Venclova, weil die Poesie von dieser Generation eben am meisten gegen ästhetische und ideologische Kanone zu streiten begann und die moderne Poetik im Rahmen des Sozialrealismus festigte.Für die Verallgemeinerung dieser Prozesse wird der Begriff der Fabrikordnung von V. Kavolis zu Hilfe gezogen, mit dem man den ganzen Faktorenkomplex (die kommunistische Ideologie, die Kulturpolitik, den Kanon des Sozialrealismus und die Logik ihres Wirkens verallgemeinern kann. Diese Ordnung basiert auf die Dominierung einer monologen Kultur, die dem ideologischen Propaganda dient, und auf die Einschränkung und Vernichtung aller konkurrierenden bzw. anderen Programme. Die Geschichte des Modernwerdens der litauischen Poesie in der Sowjetzeit kann man als Entstehung, Reifen und Legalisierungselbständiger Programme im Rahmen der Fabrikordnung betrachten. Eine authentische kulturelle Tätigkeit wird als eine Alternative für die offizielle Kulturdoktrine und als ein Widerstand gegen die Fabriknivelierung projiziert.Die Poesie wird im Modell der Fabrikordnung in der Sowjetzeit moderner, sie festigt ihre Prinzipien, während sie sich damit motiviert, was legal und zugelassen ist – vor allem Folklore, Werke alter Autoren (Donelaitis, Starzdas, Vienažindis und Suchen nach dem modernen Sozialrealismus im Formbereich (Žmogus von Mieželaitis. Die Fabrik wurde

  1. Experten-Statement Souvenaid®: Ein diätetisches Lebensmittel in der Behandlung der frühen Alzheimer-Krankheit

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Winkler A

    2013-01-01

    Full Text Available In der medizinisch-wissenschaftlichen Literatur finden sich klare Hinweise dafür, dass sowohl die Zahl als auch die Funktion neuronaler Synapsen gedächtnisrelevanter zerebraler Areale bereits in frühen Stadien der Alzheimer-Krankheit (AK reduziert sind. Darüber hinaus gibt es fundierte Belege dafür, dass Patienten mit AK spezielle Ernährungsbedürfnisse haben und eine Substitution spezifischer Nährstoffe dem Verlust von Synapsen und ihrer Funktion entgegenwirken könnte. Während bislang verfügbare medikamentöse Therapieansätze auf die symptomatische Behandlung der Erkrankung beschränkt sind, ist ein zusätzlicher diätetischer Ansatz von besonderem Interesse, der auf die Verbesserung der Synapsenfunktion und -bildung zielt. Souvenaid® ist ein neues diätetisches Lebensmittel zur Behandlung der AK im Frühstadium (ergänzende bilanzierte Diät. Die Behandlung erfolgt durch die 1× tägliche Einnahme von Souvenaid® (125-ml-Trinkflasche und sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Souvenaid® enthält Fortasyn Connect™, eine einzigartige patentierte Kombination aus Nährstoffen (Docosahexaensäure, Eicosapentaensäure, Uridinmonophosphat und Cholin und weiteren biologischen Kofaktoren (Phospholipide, Folsäure, Vitamine B, C und E sowie Selen. Diese Nährstoffe zeigen in präklinischen Untersuchungen, dass sie die Synthese von Phospholipiden, den Hauptbestandteilen von neuronalen Membranen, in idealer Weise unterstützen, was eine Stabilisierung bzw. Verbesserung der Gedächtnisleistung zur Folge haben könnte. Das klinische Entwicklungsprogramm von Souvenaid® umfasst bisher 3 abgeschlossene kontrollierte Studien (Souvenir I, Souvenir II, S-Connect, in die insgesamt 1000 Alzheimer-Patienten eingeschlossen wurden. Souvenir I und Souvenir II, deren Studienpopulationen aus Patienten mit milder AK bestanden (episodische Gedächtnisleitung, MMSE ≥ 20 Punkte, zeigten eine klinische Verbesserung in der für die AK typischerweise fr

  2. Radioiodine treatment of feline hyperthyroidism in Germany; Radioiodtherapie bei Katzen mit Hyperthyreose in Deutschland

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Puille, M.; Bauer, R. [Klinik fuer Nuklearmedizin der Justus-Liebig-Univ. Giessen (Germany); Knietsch, M.; Spillmann, T.; Gruenbaum, E.G. [Medizinische und Gerichtliche Veterinaerklinik I, Innere Krankheiten der Kleintiere der Justus-Liebig-Univ. Giessen (Germany)

    2002-12-01

    erfolgte nach Unterschreiten der Freigrenze fuer Iod-131. Ergebnisse: 17/20 mit 150 MBq und 15/15 mit 250 MBq mit Iod-131 therapierte Katzen erreichten eine Euthyreose, im Mittel war die periphere Euthyreose nach zwei, die Normalisierung der TSH-Konzentration nach drei Wochen erreicht. 14 der zunaechst euthyreoten Patienten wurden 3-6 Monate nach Therapie kontrolliert und die euthyreote Stoffwechsellage bestaetigt. Der thyroidale Ioduptake betrug 24 {+-} 10%, die effektive Halbwertszeit 2,5 {+-} 0,7 Tagen. Eine Ganzkoerperaktivitaet <1 MBq war nach 13 {+-} 4 Tagen erreicht. Basierend auf den Werten fuer effektive Halbwertszeit und thyroidalen Ioduptake wurde die Strahlenexposition der Patientenbesitzer abgeschaetzt. Fuer einen Erwachsenen ergaben sich 1,97 {mu}Sv/MBq. Schlussfolgerung: Die Radioiodtherapie ist eine effektive, nebenwirkungsfreie Therapie der felinen Hyperthyreose, die unter Beachtung der deutschen Strahlenschutzvorschriften problemlos durchfuehrbar ist. Die etwa zweiwoechige Hospitalisierung erscheint aufgrund praktischer Strahlenschutzueberlegungen nicht erforderlich. Regularien zum Einsatz radioaktiver Stoffe in der Veterinaermedizin analog zur Richtlinie Strahlenschutz in der Medizin, die die derzeitige strahlenschutzrechtliche Betrachtung der behandelten Tiere als Sachen abloesen, sind dringend erforderlich. (orig.)

  3. DART-bid: dose-differentiated accelerated radiation therapy, 1.8 Gy twice daily. High local control in early stage (I/II) non-small-cell lung cancer

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Zehentmayr, Franz; Wurstbauer, Karl; Deutschmann, Heinz; Sedlmayer, Felix [Landeskrankenhaus Salzburg, Univ.-Klinik fuer Radiotherapie und Radio-Onkologie, Univ.-Klinikum der Paracelsus Medizinischen Privatuniversitaet, Salzburg (Austria); Paracelsus Medizinische Privatuniversitaet, Institute for Research and Development of Advanced Radiation Technologies (radART), Salzburg (Austria); Fussl, Christoph; Kopp, Peter; Dagn, Karin; Fastner, Gerd [Landeskrankenhaus Salzburg, Univ.-Klinik fuer Radiotherapie und Radio-Onkologie, Univ.-Klinikum der Paracelsus Medizinischen Privatuniversitaet, Salzburg (Austria); Porsch, Peter; Studnicka, Michael [Landeskrankenhaus Salzburg, Univ.-Klinik fuer Pneumologie, Univ.-Klinikum der Paracelsus Medizinischen Privatuniversitaet, Salzburg (Austria)

    2014-09-23

    akzeptiert ist. Internationale Leitlinien empfehlen verschiedene Therapieoptionen, darunter Koerperstereotaxie fuer kleine Tumoren, konventionelle Radiotherapie ≥ 60 Gy fuer groessere insbesondere zentral gelegene Tumoren oder eine Behandlung nach dem CHART(''continuous hyperfractionated accelerated radiotherapy'')-Regime. Diese Studie zeigt klinische Ergebnisse und Toxizitaet nach akzelerierter Radiotherapie mit 2 x 1,8 Gy taeglich (DART-bid). Von 04/2002 bis 12/2010 wurden 54 Patienten (medianes Alter 71 Jahre, medianer Karnofsky-Index 70 %) mit NSCLC im Fruehstadium behandelt. Die Gesamtdosis wurde nach Tumordurchmesser verordnet: 73,8 Gy (< 2,5 cm), 79,2 Gy (2,5-4 cm), 84,6 Gy (4,5-6 cm), 90 Gy (> 6 cm). Die mediane Nachsorgedauer aller Patienten betrug 28,5 Monate (2-108), die aktuarische Lokalkontrolle (LC) nach 2 und 3 Jahren 88 % und die regionaere Kontrolle 100 %. Tumorbedingt verstarben 10/54 (19 %) Patienten, 18/54 (33 %) an kardiovaskulaeren oder pulmonalen Erkrankungen. Interkurrent verstarben 11/54 (20 %) Patienten, wobei die Tumorerkrankung zum Zeitpunkt der letzten Nachsorge kontrolliert war und keine therapieassoziierte Toxizitaet feststellbar war; 15/54 (28 %) Patienten leben noch. Sieben Patienten erlitten eine akute Oesophagitis ≤ Grad 2, 2 eine chronische Lungenfibrose Grad 2. DART-bid ermoeglicht eine hohe Lokalkontrollrate ohne wesentliche Toxizitaet. Insbesondere fuer zentral gelegene und/oder grosse (> 5 cm) Tumoren, bei denen eine Koerperstereotaxie nicht durchfuehrbar ist, koennte diese Methode als moegliche radiotherapeutische Alternative zu den derzeit gueltigen Empfehlungen dienen, mit der Notwendigkeit der Validierung in groesseren Kohorten. (orig.)

  4. Long-term safety and efficacy of fractionated stereotactic body radiation therapy for spinal metastases

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Mantel, Frederick; Glatz, Stefan; Toussaint, Andre; Flentje, Michael; Guckenberger, Matthias [University Hospital Wuerzburg, Department of Radiation Oncology, Wuerzburg (Germany)

    2014-12-15

    Ergebnisse fraktionierter stereotaktischer Radiotherapie (''stereotactic body radiation therapy'', SBRT) von Wirbelsaeulenmetastasen bei Patienten mit guter Lebenserwartung basierend auf dem Allgemeinzustand, dem Ausmass der Metastasierung, der Histologie und dem Intervall bis zur Metastasierung. Im Zeitraum von 2004 bis 2010 wurden 36 Behandlungen mit fraktionierter SBRT bei 32 Patienten durchgefuehrt (medianes Alter 55 Jahre, 61 % maennlich, medianer Karnofsky-Index 85). Die mediane Behandlungsdosis betrug 60 Gy (Spanne 48,5-65 Gy), appliziert in 20 Fraktionen (Spanne 17-33); die mediane maximale Rueckenmarksdosis (PRV-SC) betrug 46,6 Gy. Alle Patienten mit Schmerzen vor RT berichteten nach der Behandlung von einer Schmerzlinderung. Nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von 20,3 Monaten waren 61 % der behandelten Laesionen schmerzfrei, 25 % waren mit milden Schmerzen assoziiert. Mit 86 % der behandelten Laesionen waren bei der letzten klinischen Kontrolle keine neurologischen Ausfaelle verbunden. Akute Grad-1-Toxizitaeten (CTCAE 3.0) wurden bei 11 Patienten beobachtet. Eine Myelopathie trat nicht auf. Die radiologisch kontrollierte lokale Progressionsfreiheit betrug 92 % nach 12 und 84 % nach 24 Monaten. Das mediane Gesamtueberleben (OS) betrug 19,6 Monate. Die angewendete Patientenselektion erzielte ein langes OS trotz metastasierter Erkrankung und die dosisintensivierte fraktionierte SBRT erreichte eine lang anhaltende lokale Kontrolle und Schmerzpalliation unter guenstigem Nebenwirkungsprofil. (orig.)

  5. Reactive organic air components (C{sub 6}-C{sub 12}) of anthropogenic and biogenic origin in deciduous and coniferous forests. Final report; Reaktive organische Luftkomponenten (C{sub 6}-C{sub 12}) anthropogenen und biogenen Ursprungs in Laub- und Nadelwaeldern. Abschlussbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Steinbrecher, R.; Fehsenfeld, U.; Hauff, K.; Jocher, M.; Kolb, C.; Reichmann, A.; Steinbrecher, J.; Tranos, S.; Wiedemann, M.

    1996-08-01

    -/Eichenwaeldern, Grasland und der mediterranen Garigue wurde das Emissions- und Depositionsverhalten von fluechtigen organischen Verbindungen (C{sub 6}-C{sub 12}; VOC) untersucht. Die Boden-, Stamm- und Zweigemissionen in einem Fichtenwald wurden mit Hilfe der Kuevettentechnik im Detail charakterisiert. Mit der Gradient- und REA-Technik wurden Bestandfluesse fuer VOC bestimmt. Waelder und die mediterrane Garigue stellen, im Gegensatz zu Grasland, bedeutende Quellen fuer VOC, ueberwiegend Monoterpene, dar. Waelder koennen zudem auch Senken fuer anthropogene VOC darstellen. In einem geschlossenen Fichtenbestand traegt der Boden nur unwesentlich zur Bestandemission an Monoterpenen bei. Der Beitrag des Stammraums kann zwischen 1 und 64% schwanken. In einem geschlossenen Fichtenbestand stellt die Sonnenkrone mit ca. 80% der Nadelflaeche den groessten Anteil der emissionsaktiven Flaeche. Fuer die Fichtenzweige der Sonnenkrone wurde ein Emissionsfaktor von 636 pmol {alpha}-Pinen m{sup -2} Gesamtnadelflaeche s{sup -1} (30 C Blattemperatur; PAR 1000 {mu}E) errechnet. Im Gegensatz zu bisheringen Annahmen, wird die {alpha}-Pinen-Emission von Fichtenzweigen, wie auch die Monoterpenemission von mediterranen Eichen, durch Licht und Temperatur kontrolliert. Die Ergebnisse dieser Arbeit flossen in neue biogene Emissionsinventuren auf europaeischer und globaler Ebene ein. (orig.)

  6. New aspects from legislation, guidelines and safety standards for MRI; Neues aus Gesetzen, Richtlinien und Sicherheitsstandards fuer die MRT

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Muehlenweg, M. [Krankenhaus Martha-Maria Halle-Doelau, Institut fuer Radiologie, Halle (Saale) (Germany); Schaefers, G. [MR:comp GmbH, Gelsenkirchen (Germany); Trattnig, S. [Exzellenzzentrum Hochfeld-Magnetresonanz, Medizinische Universitaet Wien, Universitaetsklinik fuer Radiodiagnostik, Wien (Austria)

    2015-08-15

    Betriebsanleitung der MR-Scanner. Die verpflichtenden Inhalte der Betriebsanleitung werden in einer zentralen Norm der International Electrotechnical Commission (IEC) 60601-2-33 geregelt. In dieser Norm wurde juengst die Anwendung statischer Magnetfelder in der MRT bis zu 8 Tesla (T) in der klinischen Routine (kontrollierte Betriebsart 1. Stufe) zugelassen. Die ebenfalls notwendige CE-Zertifizierung der Ultrahochfeldscanner (7-8 T) in Europa ist fuer zukuenftige Geraete zu erwarten. Bestehende Installationen werden nicht automatisch zertifiziert, sondern behalten ihren experimentellen Status. Die aktuelle Erweiterung der IEC 60601-2-33 fuehrt eine neue Zusatzoption, die sog. ''fixed parameter option'' (FPO) ein. Diese Option kann zusaetzlich zu den etablierten Betriebsarten geschaltet werden und definiert eine fixe Geraetekonstellation und bestimmte Parameter des Energieoutputs von MR-Scannern, die zukuenftig die Untersuchungen von Implantatpatienten vereinfachen soll. Die Beschaeftigung schwangerer Mitarbeiterinnen in einer MRT-Einrichtung ist nach wie vor nicht allgemein in Europa geregelt. In Deutschland und Oesterreich wurden 2014 in Teilregionen Beschaeftigungsverbote fuer Schwangere und Stillende im der MR-Kontrollzone (0,5 mT) erteilt. Zugrunde liegt die meist ungeklaerte Frage der Anwendbarkeit von Grenzwerten fuer Beschaeftigte (Extremitaetenexposition fuer statische Magnetfelder bis 8 T erlaubt) oder der Grenzwerte fuer die Allgemeinbevoelkerung (maximal bis 400 mT). Das Verwerfen von Muttermilch nach i.v.-Gabe von gadoliniumhaltigen Kontrastmitteln bei einer stillenden Frau wird laut Gesellschaft fuer urogenitale Radiologie (ESUR) nur noch bei Gabe von Kontrastmitteln der Nephrogenic-systemic-fibrosis(NSF)-Hochrisikoklasse empfohlen. (orig.)

  7. Editorial: Informationstechnische Bildung und Medienerziehung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Annemarie Hauf-Tulodziecki

    2001-10-01

    Berücksichtigung der informatischen Perspektive aussehen kann. Dieser Frage gehen die vorliegenden Beiträge aus verschiedenen Blickwinkeln nach. Die Beiträge von Herzig, Schulte und Wagner zeigen einen systematischen Zugang: Bardo Herzig entwickelt mit einem zeichenorientierten Ansatz einen interdisziplinären Zugang zu einem gemeinsamen Medienbegriff. Über die Semiotik wird eine theoretische Grundlage geschaffen, die es ermöglicht, medienpädagogische und informationstechnische Sichtweisen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien miteinander zu verbinden. Carsten Schulte untersucht Sichtweisen der Fachwissenschaft und Fachdidaktik Informatik, die medialen Aspekte des Computers berühren, entwickelt hieraus Aufgabenbereiche einer «informatischen Medienbildung» und weist nach, dass mit ihnen die Anforderungen der «medienpädagogischen Aufgabenbereiche» bezogen auf computerbasierte Medien erfüllt werden können. Aus einer eher medienpädagogischen Perspektive beschreibt Wolf-Rüdiger Wagner Anforderungen, durch aus spezifischen Gefahren durch die Informationstechnologien erwachsen: Medienkompetenz als Fähigkeit zum Selbstschutz erfordert (Un- Sicherheitsbewusstsein, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, ein technisches Grundverständnis sowie ein angemessenes Kommunikationsverhalten. Zu vergleichbaren Ergebnissen kommt übrigens auch Klaus Brunnstein in seinem Vortrag bei der Fachtagung «Informatikunterricht und Medienbildung», die im September 2001 stattgefunden hat. Er plädierte für eine drastische Revision der Informatikcurricula: Statt vertiefender Programmierkenntnisse sei die Beherrschbarkeit unsicherer Informationstechniken in den Vordergrund zu stellen. Verantwortlicher Umgang mit diesen Techniken bedeutet die kontrollierte Nutzung, Verständnis der Leistungsfähigkeit und Grenzen von Produkten sowie Kenntnisse der wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen (2. Die weiteren Beiträge sind eher als eine

  8. Digital teaching file. Concept, implementation, and experiences in a university setting; Digitales Lehrarchiv. Konzept, Implementation und Erfahrungen im universitaeren Umfeld

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Trumm, C.; Wirth, S.; Treitl, M.; Lucke, A.; Kuettner, B.; Pander, E.; Clevert, D.-A.; Glaser, C.; Reiser, M. [Klinikum Grosshadern der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Institut fuer Klinische Radiologie (Germany); Dugas, M. [Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Institut fuer Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie (Germany)

    2005-08-01

    mittlerweile die sog. ''Workflowintegration'' der Verbreitung radiologischer Lehrfaelle innerhalb einer Institution (Intranet) oder im World Wide Web (Internet). Ein digitales Lehrarchiv (DLA) sollte mehrere Grundfunktionen erfuellen: Import von verschiedenen digitalen Bildquellen und -formaten, Editieren von importierten Bildern, einheitliche Fallklassifizierung, Qualitaetskontrolle (Peer Review), kontrollierter Zugang von Mitarbeitern/externen Benutzern sowie eine effiziente Retrievalstrategie. Das Bildformat PNG (Portable Network Graphics) ist fuer den Einsatz in DLA durch vollen Pixelsupport, 2D-Interlacing, Gammakorrektur und verlustfreie Kompression besonders geeignet. Der ACR-Code (American College of Radiology) eignet sich aufgrund seiner hierarchischen Struktur als Klassifizierungssystem fuer DLA. In zahlreichen Publikationen werden radiologische Anwendungen von Computer-Based Training (CBT) beschrieben, von der Ergaenzung traditioneller Lernmethoden bis zur zertifizierten Fortbildung ueber das WWW. Die Attraktivitaet einer CBT-Applikation kann durch Einbindung graphischer oder interaktiver Elemente erhoeht werden, erschwert jedoch die Workflowintegration der taeglichen Falleingabe in ein DLA. Unser DLA wurde mit etablierten Internetinstrumenten erstellt und in eine heterogene PACS-/RIS-Umgebung (PACS: Picture Archiving and Communication System, RIS: Radiologisches Informationsystem) integriert. Es ermoeglicht einen einfachen Bildtransfer (DICOM{sub S}end; DICOM: Digital Imaging and Communication in Medicine) vom radiologischen Befundarbeitsplatz und im Intranet des Universitaetsklinikums einen zeit- und ortsunabhaengigen Zugriff auf die Lehrarchivapplikation ueber Standardwebbrowser. Ein DLA bildet einen kleinen, aber wichtigen Baustein einer Gesamtstrategie von ''knowledge management'' in einem radiologischen Institut. (orig.)

  9. The mean lung dose (MLD). Predictive criterion for lung damage

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Geyer, Peter; Appold, Steffen [Dresden University of Technology (TU Dresden), Clinic and Polyclinic for Radiotherapy and Radiation Oncology, Carl Gustav Carus Medical Faculty, Dresden (Germany); Herrmann, Thomas

    2015-07-15

    Voraussage der Lungenbelastung erlaubt. Insgesamt 43 Minischweine wurden in vier Dosisgruppen (25, 29, 33 und 37 Gy) entweder mit einer homogenen Bestrahlung der gesamten rechten Lunge oder mit einer Teillungenbestrahlung (jeweils Anteile beider Lungen auch mit niedrigerer Dosis) mit vergleichbarer MLD nach CT-gestuetzter Bestrahlungsplanung am Linearbeschleuniger in fuenf Fraktionen bestrahlt. Die Tiere wurden 48 Wochen nachbeobachtet und in regelmaessigen Abstaenden sowohl hinsichtlich ihrer klinischen Lungenreaktion (Atemfrequenzerhoehung) als auch der im CT nachweisbaren bildmorphologischen Veraenderungen kontrolliert. Es besteht eine klare Dosis-Effekt-Beziehung in beiden Versuchsarmen. Allerdings zeigte sich kein eindeutiger Zusammenhang zwischen der MLD und dem relativen Response hinsichtlich verschiedener Grade der Atemfrequenzerhoehung fuer beide Versuchsarme. Hierfuer scheint ein morphologisch basierter Parameter NTCP{sub lung} besser geeignet zu sein. Der Verlauf dieses Parameters in Abhaengigkeit der MLD unterscheidet sich deutlich fuer beide Versuchsarme. Die MLD kann in der klinischen Praxis fuer die Vorhersage der Lungentoxizitaet eines Bestrahlungsregims genutzt werden, sofern in Abhaengigkeit von der zu applizierenden Dosis nicht mit einer schwereren Nebenwirkung gerechnet wird. Sind jedoch schwerere Lungenreaktionen zu erwarten, so sind Einschraenkungen hinsichtlich der Vorhersage der Lungentoxizitaet mittels MLD moeglich. Schwere Radiopneumonitisverlaeufe werden besser durch einen NTCP{sub lung}-Wert beschrieben. Dieser Vorteil scheint auch bei der Bewertung und dem Vergleich stark differierender Dosisverteilungen, wie im vorliegenden Versuch, erhalten zu bleiben. (orig.)

  10. Initial results using MRI-guided laser-induced interstitial thermotherapy for head and neck tumors; Erste Ergebnisse der MRT-gesteuerten laserinduzierten interstitiellen Thermotherapie von Kopf- und Halstumoren

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Jaeger, L. [Inst. fuer Radiologische Diagnostik, Klinikum Grosshadern der Ludwig-Maximilians-Universitaet, Muenchen (Germany); Mueller-Lisse, G.U. [Inst. fuer Radiologische Diagnostik, Klinikum Grosshadern der Ludwig-Maximilians-Universitaet, Muenchen (Germany); Gutmann, R. [Klinikum und Poliklinik fuer Hals-, Nasen- und Ohrenkranke, Klinikum Grasshadern der Ludwig-Maximilians-Universitaet, Muenchen (Germany); Feyh, J. [Klinikum und Poliklinik fuer Hals-, Nasen- und Ohrenkranke, Klinikum Grasshadern der Ludwig-Maximilians-Universitaet, Muenchen (Germany); Thoma, M. [Inst. fuer Radiologische Diagnostik, Klinikum Grosshadern der Ludwig-Maximilians-Universitaet, Muenchen (Germany); Reiser, M. [Inst. fuer Radiologische Diagnostik, Klinikum Grosshadern der Ludwig-Maximilians-Universitaet, Muenchen (Germany)

    1996-03-01

    zirkularpolarisierten Kopfspule, durchgefuehrt. Mit T1- und T2-gewichteten Sequenzen nach T1-gewichteten Sequenzen nach intravenoeser Applikation von Gd-DTPA wurde die zu therapierende Region in axialer und koronarer Schichtfuehrung kontrolliert. Die Ueberwachung der Temperaturverteilung im Gewebe erfolgte mit einer T1-gewichteten 2D-FLASH-(fast low angle shot) Sequenz. Es wurden 5 Patienten mi inoperablen Tumoren der orofazialen Region mit LITT unter kontinuierlicher MRT-Kontrolle therapiert. Die Eingriffe erfolgten in Vollnarkose. Die Laserlichtleiter wurden unter MRT-Kontrolle eingebracht. Die Laserung wurde mit einem Nd:YAG-Laser durchgefuehrt. Mit Hilfe der T1-gewichteten 2D-FLASH-Sequenz gelang das Monitoring der Temperaturverteilung unter LITT. Die Nekrose konnte bereits auf den kontrastverstaerkten T1-gewichteten Bildern unmittelbar im Anschluss an die Intervention bestimmt werden. Sie entsprach in ihrer Groesse dem entstehenden Defekt. Nach unseren ersten Erfahrungen scheint die von uns vorgestellte interventionelle MRT zum Monitoren der LITT von Kopf- und Halstumoren geeignet zu sein. (orig.)

  11. Spect in epilepsy; SPECT bei Anfallsleiden

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Feistel, H. [Nuklearmedizinische Klinik mit Poliklinik und Neurologische Klinik, Friedrich-Alexander-Univ. Erlangen-Nuernberg, Erlangen (Germany); Weis, M. [Nuklearmedizinische Klinik mit Poliklinik und Neurologische Klinik, Friedrich-Alexander-Univ. Erlangen-Nuernberg, Erlangen (Germany); Michalik, K. [Nuklearmedizinische Klinik mit Poliklinik und Neurologische Klinik, Friedrich-Alexander-Univ. Erlangen-Nuernberg, Erlangen (Germany); Schueler, P. [Nuklearmedizinische Klinik mit Poliklinik und Neurologische Klinik, Friedrich-Alexander-Univ. Erlangen-Nuernberg, Erlangen (Germany); Platsch, G. [Nuklearmedizinische Klinik mit Poliklinik und Neurologische Klinik, Friedrich-Alexander-Univ. Erlangen-Nuernberg, Erlangen (Germany); Stefan, H. [Nuklearmedizinische Klinik mit Poliklinik und Neurologische Klinik, Friedrich-Alexander-Univ. Erlangen-Nuernberg, Erlangen (Germany); Wolf, F. [Nuklearmedizinische Klinik mit Poliklinik und Neurologische Klinik, Friedrich-Alexander-Univ. Erlangen-Nuernberg, Erlangen (Germany)

    1997-06-01

    In the Federal Republic of Germany it is assumed that about 80 000 patients suffer from a focal form of epilepsy which can not be sufficiently controlled with medication. As potential candidates for surgery, these patients undergo stepwise monitoring procedure in which the epileptic focus is located by means of increasingly invasive methods. In Erlangen the periictal SPECT is performed, whereby the perfusion tracer is injected after onset (ictal SPECT), immediately after cessation of the seizure (postictal scan) or between the seizures (interictal scan). To administer the tracer strongly in ictal or postictal state a close functional cooperation between the neurology and nuclear medicine department must be arranged. Injection inside the monitoring unit must be attuned to federal antiradiation precaution law. In temporal lobe epilepsy, different injection-times demonstrate a large area of hyperperfusion after ictal onset, which refines in the first two postictal minutes to the generating focus together with a decreased parietal blood flow pattern. Later, the entire temporal lobe epilepsy an early tracer injection within 40 seconds has to be achieved, otherwise an ictal propagation into distant brain areas, possibly contralateral, may occur. Extratemporal epilepsy is often linked to trauma or congenital malformations, and is difficult to categorize. In difficult cases with equivocal results, efforts can be undertaken by means of receptor scintigraphy with, for example, iomazenil, to localize the focus as a cold lesion caused by neuronal loss. (orig.) [Deutsch] In der Bundesrepublik Deutschland leiden nach vorsichtigen Schaetzungen ca. 80 000 Patienten an einer fokalen Epilepsieform, die mit Medikamenten nur unzureichend kontrolliert werden kann. Als potentielle Kandidaten fuer einen epilepsiechirurgischen Eingriff werden sie einem intensiven Monitoringverfahren unterzogen, in dem stufenweise nach dem Grad der Invasivitaet gesteigert, verschiedene Moeglichkeiten zu

  12. Determination of factors influencing the outcome of radioiodine therapy in patients with Graves` disease; Bestimmung von Einflussgroessen fuer den Therapieerfolg der Radioiodtherapie bei Patienten mit Morbus Basedow

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Sabri, O.; Schulz, G.; Zimny, M.; Schreckenberger, M.; Zimny, D.; Wagenknecht, G.; Kaiser, H.J.; Dohmen, B.M.; Bares, R.; Buell, U. [Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule (RWTH), Aachen (Germany). Klinik fuer Nuklearmedizin

    1998-05-01

    -Uptake, effektive Halbwertszeit) abhaengt. Methode: Bei 78 Patienten mit gesichertem MB wurden 626{+-}251 MBq {sup 131}Iod oral zur Ablation der Schilddruese appliziert. 3 Monate nach RIT wurden 60 Patienten kontrolliert. Ergebnisse: Bei Patienten mit einer Hyperthyreose oder TRAK>11 U/l zu Beginn der RIT wurden eine signifikant niedrigere Therapiedosis bzw. Halbwertszeit gefunden als bei nichthyperthyreoten Patienten bzw. Patienten mit TRAK{<=}11 U/l. Patienten mit einem SDVol{<=}25 ml zeigten signifikant niedrigere {sup 131}I-Uptakewerte unter Therapie, jedoch signifikant hoehere Relativuptakewerte ({sup 131}I-Uptake/SDVol) als solche mit SDVol>25 ml. Alle Therapieversager wurden waehrend der RIT thyreostatisch behandelt, sie wiesen im Mittel signifikant niedrigere Therapiedosen und Relativuptakewerte sowie signifikant hoehere SdVol als Therapieerfolge auf. Durch die RIT reduzierte sich das SDVol der Patienten um 44%, wobei Versager eine signifikant geringere Volumenreduktion aufwiesen. Patienten mit einer Therapiedosis{<=}250 Gy zeigten signifikant schlechtere Therapieresultate als solche mit >250 Gy, nur ein Versager erreichte mehr als 250 Gy, waehrend immerhin 50% der Versager >200 Gy (aber <250 Gy) erreichten. Die Anwendung multivariater Analysen (MANOVA und Faktorenanalysen) ergab die Thyreostase als den entscheidenen Negativfaktor fuer den Erfolg einer RIT. Schlussfolgerung: Aufgrund der gehaeuften Therapieversager bei Patienten mit Thyreostase empfehlen wir daher fuer diese Patienten eine Erhoehung der Zieldosis auf 250 Gy. (orig.)

  13. Local lysis with Alteplase for the treatment of acute embolic leg ischemia following the use of the Duett {sup trademark} closure device: preliminary results; Lokale Alteplase-Lyse zur Therapie der akuten embolischen Beinischaemie nach Einsatz des Duett {sup trademark} -Verschluss-Systems: vorlaeufige Ergebnisse

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schuermann, K.; Buecker, A.; Wingen, M.; Tacke, J.; Wein, B.; Guenther, R.W. [Klinik fuer Radiologische Diagnostik des Universitaetsklinikums der RWTH Aachen (Germany); Janssens, U. [Medizinische Klinik I (Kardiologie) des Universitaetsklinikums der RWTH Aachen (Germany)

    2004-04-01

    unter intravaskulaeren Ballonschutz der arteriellen Punktionsstelle in den Punktionskanal gespritzt wird. Bei 9 Patienten (0,64%) wurde das Prokoagulans unbemerkt in die Femoralarterie injiziert, und es trat eine akute Beinischaemie auf. Acht Patienten erhielten ueber einen kontralateralen femoralen Zugang eine lokale Alteplase-Lyse. Ein Patient wurde operiert. Im Mittel wurden 21 mg Alteplase (4-35 mg) in 14 h (4-21 h) appliziert. Der Verlauf der Lyse wurde angiographisch und klinisch kontrolliert. Die Patienten wurden nach 23 Monaten (4-35 Monaten) telefonisch befragt. Ergebnisse: Bei 3 Patienten war die Lyse vollstaendig, bei 5 Patienten verblieb wenig Restmaterial. In allen Faellen bildete sich die Ischaemiesymptomatik vollstaendig innerhalb der ersten Stunden nach Lysebeginn zurueck. In 5 Faellen trat waehrend der Lyse eine Blutung aus der mit dem Duett-System verschlossenen Punktionsstelle auf, in 2 Faellen mit Ausbildung eines falschen Aneurysmas. Dies fuehrte zum vorzeitigen Ende (n=2) oder zur Unterbrechung der Lyse (n=3). Alle Komplikationen wurden konservativ behandelt. Klinisch verblieben als Spaetfolgen bei 2 lysierten und dem operierten Patienten Par- und Hypaesthesien am Unterschenkel bzw. Fuss. (orig.)

  14. Bevacizumab treatment in malignant meningioma with additional radiation necrosis. An MRI diffusion and perfusion case study

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Bostroem, J.P. [University of Bonn Medical Center, Department of Neurosurgery, Bonn (Germany); MediClin Robert Janker Clinic and MVZ MediClin, Department of Radiosurgery and Stereotactic Radiotherapy, Bonn (Germany); Seifert, M.; Greschus, S. [University of Bonn Medical Center, Department of Radiology, Bonn (Germany); Schaefer, N.; Herrlinger, U. [University of Bonn Medical Center, Division of Clinical Neurooncology, Department of Neurology, Bonn (Germany); Glas, M. [University of Bonn Medical Center, Division of Clinical Neurooncology, Department of Neurology, Bonn (Germany); University of Bonn Medical Center, Stem Cell Pathologies, Institute of Reconstructive Neurobiology, Bonn (Germany); MediClin Robert Janker Clinic, Clinical Cooperation Unit Neurooncology, Bonn (Germany); Lammering, G. [MediClin Robert Janker Clinic and MVZ MediClin, Department of Radiosurgery and Stereotactic Radiotherapy, Bonn (Germany); MediClin Robert Janker Clinic, Clinical Cooperation Unit Neurooncology, Bonn (Germany); Heinrich-Heine-University of Duesseldorf, Department of Radiotherapy and Radiation Oncology, Duesseldorf (Germany)

    2014-04-15

    anaplastischen Meningeomen gezeigt werden. Eine weitere erfolgreiche therapeutische Option von Bevacizumab scheint die Behandlung der Radionekrose zu sein. Die Effekte einer solchen antiangiogenen Therapie auf die MR-Diffusion und -Perfusion sind bisher bei Meningeomen noch nicht im Detail beschrieben worden. Unser Ziel war es, klinische und MR-Effekte unter Bevacizumab-Therapie bei einer Patientin mit malignem Meningeom und zusaetzlicher Radionekrose nach wiederholter Bestrahlung zu beschreiben. Wir berichten ueber eine 80-jaehrige Frau, die Bevacizumab (5 mg/kg alle 2 Wochen fuer 2 Monate) zur Behandlung einer symptomatischen Radionekrose nach wiederholter Bestrahlung bei Vorliegen einer malignen Meningeomatose vom WHO-Grad III erhielt. Die Patientin wurde engmaschig magnetresonanztomographisch einschliesslich Diffusions- und Perfusionsstudien kontrolliert. Unter Bevacizumab wurde die klinische Situation ueber einen Zeitraum von 4 Monaten zunaechst gut stabilisiert, bis die Patientin leider im Rahmen einer Sepsis nach Pneumonie - wahrscheinlich unabhaengig von der Bevacizumab-Therapie - verstarb. Die MRT-Untersuchungen zeigten folgende 4 wichtige Aspekte: (1) erheblicher Rueckgang der Kontrastmittel-(KM-)aufnehmenden Radionekrose, (2) gemischte Reaktion in Bezug auf die Meningeomatose mit stabilen, aber ueberwiegend progredienten Tumorlaesionen, (3) Auftreten einer neuen diffusionsgestoerten Laesion in einem KM-aufnehmenden Tumorknoten, wie es auch in Gliomen unter Bevacizumab beschrieben worden ist, die wir hier aber nicht als Reaktion auf die Bevacizumab-Therapie interpretieren, und (4) neue thrombembolische Infarkte, die als Nebenwirkung einer Bevacizumab-Therapie bekannt sind. Bevacizumab ist bei der Behandlung der Strahlennekrose gut wirksam. Wir konnten in unserem Fall einer malignen Meningeomatose aber nicht die potentielle antitumoroese Wirkung von Bevacizumab bestaetigen. Allerdings konnten wir mehrere neue MRT-Effekte unter Bevacizumab-Therapie bei einem malignen

  15. Chemoradiation in cervical cancer with cisplatin and high-dose rate brachytherapy combined with external beam radiotherapy. Results of a phase-II study

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Strauss, H.G.; Laban, C.; Puschmann, D.; Koelbl, H. [Dept. of Gynecology, Martin-Luther Univ. Halle-Wittenberg (Germany); Kuhnt, T.; Pigorsch, S.; Dunst, J.; Haensgen, G. [Dept. of Radiotherapy, Martin-Luther Univ. Halle-Wittenberg (Germany)

    2002-07-01

    chemoradiation with cisplatin 40 mg/m{sup 2} weekly x 6 using HDR brachytherapy represents a promising treatment of cervical cancer with an acceptable toxicity. (orig.) [German] Hintergrund: 1999 zeigten fuenf randomisierte Studien, dass die simultane Radiochemotherapie mit Cisplatin und einer Low-Dose-Rate-Brachytherapie fuer Patientinnen mit einem lokal fortgeschrittenen Zervixkarzinom und in der adjuventen Hochrisikosituation einen Ueberlebensvorteil bringt. Wir untersuchten die Sicherheit und Effektivitaet der simultanen Radiochemotherapie mit Cisplatin und High-Dose-Rate-Brachytherapie bei diesen Patientinnen. Patientinnen und Methode: 27 Patientinnen wurden in unserer Phase-II-Studie eingeschlossen: 13 mit lokal fortgeschrittenen Zervixkarzinomen (Gruppe A) und 14 adjuvante Hochrisikopatientinnen (Gruppe B). Die primaer radiochemotherapierten Faelle erhielten 25 Fraktionen einer perktuanen Hochvolttherapie des Beckens (1,8 Gy pro Fraktion/Einbringen eines Mittelblocks nach elf Fraktionen). Die Brachytherapie wurde bei den FIGO-Stadien IIB-IIIB nach dem High-Dose-Rate-Afterloading-Prinzip mit 7 Gy pro Fraktion in Punkt A (Gesamtdosis 35 Gy) appliziert. Die Gesamtdosis der kombinierten Therapie war 70 Gy in Punkt A und 52-54 Gy in Punkt B. Bei den FIGO-Stadien IVA erfolgte keine Brachyhtherapie. Bei der adjuvanten Strahlentherapie wurde die perkutane Hochvolttherapie des Beckens mit Fraktionen von 1,8 Gy bis zu einer Gesamtdosis von 50,4 Gy appliziert. Die High-Dose-Rate-Afterloading-Brachytherapie mit zwei Fraktionen von 5 Gy erfolgte nur bei Patientinnen, bei denen sich im Operationspraeparat tumorbefallene Resektionsraender oder ein Befall der Scheide fanden. Das Chemotherapieregime mit 6 woechentlichen Gaben von 40 mg/m{sup 2} Cisplatin entsprach dem der Studien 120 und 123 der GOG. Ergebnisse: 18 von 27 Patientinnen (66,7%) erhielten alle sechs Cisplatingaben. Eine Unterbrechung der Strahlentherapie aufgrund von Nebenwirkungen war in keinem Fall erforderlich. Die G3

  16. Detection of coronary calcium with electron beam tomography in coronary artery disease; Stellenwert der Kalkbestimmung mit Elektronenstrahltomographie bei koronarer Herzkrankheit

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Haberl, R.; Knez, A.; Becker, A. [Muenchen Univ. (Germany). Medizinische Klinik 1; Becker, C.; Bruening, R.; Reiser, M. [Muenchen Univ. (Germany). Inst. fuer Radiologische Diagnostik; Maass, A.; Steinbeck, G.

    1998-12-01

    moeglich ist (nicht belastbar, Linksschenkelblock), und Patienten mit atypischen Thoraxschmerzen. Das Fehlen von Koronarkalk schliesst eine signifikante KHK jedoch nicht mit Sicherheit aus. Der Stellenwert fuer asymptomatische Patienten ist noch nicht definiert: Randomisierte Studien sind noch erforderlich. Eine Indikation koennte bestehen bei Patienten mit bekannten Risikofaktoren, um die Gefaehrdung fuer ein kardiales Ereignis naeher einzugrenzen und damit eine effizientere Primaerpraevention zur erreichen. Das Spiral-CT neuer Generation kann ebenfalls zur Kalkbestimmung herangezogen werden. (orig./AJ)

  17. DEGRO practical guidelines for radiotherapy of breast cancer VI: therapy of locoregional breast cancer recurrences

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Harms, Wolfgang [St. Claraspital, Abteilung fuer Radioonkologie, Basel (Switzerland); Budach, W. [Heinrich-Heine-University, Duesseldorf (Germany); Dunst, J. [University Hospital Schleswig-Holstein, Kiel (Germany); Feyer, P. [Vivantes Hospital Neukoelln, Berlin (Germany); Fietkau, R.; Sauer, R. [University Hospital Erlangen, Erlangen (Germany); Krug, D. [University Hospital Heidelberg, Heidelberg (Germany); Piroth, M.D. [Witten/Herdecke University, HELIOS-Hospital Wuppertal, Wuppertal (Germany); Sautter-Bihl, M.L. [Municipal Hospital, Karlsruhe (Germany); Sedlmayer, F. [Paracelsus Medical University Hospital, Salzburg (Austria); Wenz, F. [University of Heidelberg, University Medical Center Mannheim, Medical Faculty Mannheim, Mannheim (Germany); Haase, W.; Souchon, R.; Collaboration: Breast Cancer Expert Panel of the German Society of Radiation Oncology (DEGRO)

    2016-04-15

    depend on the time interval to first radiotherapy, presence of late radiation effects, and concurrent or sequential systemic treatment. Combination with hyperthermia can further improve tumor control. In patients with isolated axillary or supraclavicular recurrence, durable disease control is best achieved with multimodality therapy including surgery and radiotherapy. Radiation therapy significantly improves local control and should be applied whenever feasible. (orig.) [German] Aktualisierung der Strahlentherapieleitlinien bei Patienten mit lokoregionalen Mammakarzinomrezidiven, basierend auf der aktuellen S3-Leitlinie. Es erfolgte eine umfassende Recherche der wissenschaftlichen Literatur mit den Suchbegriffen: ''lokoregionales Mammakarzinomrezidiv'', ''Thoraxwandrezidiv'', ''Lokalrezidiv'', ''regionales Rezidiv'' und ''Mammakarzinom'', eingeschraenkt durch die Begriffe ''klinische Studie'', ''randomisierte Studie'', ''Metaanalyse'', ''systematischer Review'' und ''Leitlinie''. Patienten mit isolierten In-Brust- oder regionalen Rezidiven sollten mit kurativer Intention behandelt werden. Bei Patienten mit einem ipsilateralen In-Brust-Rezidiv ist eine Mastektomie die Standardbehandlung. Bei einem Teil der Patienten ist eine erneute Brusterhaltung mit anschliessender Teilbrustbestrahlung eine angemessene Alternative zur Mastektomie. Nach erneuter Brusterhaltung sollte eine Bestrahlung obligat durchgefuehrt werden. Die groessten Erfahrungen zur Rebestrahlung existieren fuer die Multikatheter-Brachytherapie. Dennoch sind prospektive Studien notwendig, um Selektionskriterien sowie Langzeittoxizitaet und -kontrollraten genauer zu bestimmen. Patienten mit resektablen lokoregionalen Mammakarzinomrezidiven nach primaerer Mastektomie sollten mit einem multimodalen Therapiekonzept mit

  18. Radiation therapy for Morbus Ledderhose - indication and clinical results; Strahlentherapie beim Morbus Ledderhose - Indikation und klinische Ergebnisse

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Seegenschmiedt, M.H.; Attassi, M. [Klinik fuer Radioonkologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin, Alfried-Krupp-Krankenhaus, Essen (Germany)

    2003-12-01

    were minimal: during and within 3 months of the RT course only a slight erythema (CTC 1 ) was seen in five treated lesions, while dry skin changes within the RT portal were observed in three cases (11%) in long term FU (> 12 months). Conclusions: radiotherapy is effective in treating ML and may prevent otherwise necessary surgical interventions. Nodules, cords and symptoms regress, but long-term outcome of at least 5 years has to be awaited. Prospective phase III studies should confirm these results. (orig.) [German] Hintergrund: Der morbus ledderhose (ML) ist eine hyperproliferative Erkrankung der Plantaraponeurose, die dem morbus dupuytren (MD) sehr aehnlich ist. Wir prueften, ob eine Bestrahlung die Symptome lindern und die Progression der Erkrankung aufhalten kann. Patienten und Methoden: Von Juni 1996 bis Dezember 2002 wurden zwoelf Frauen und 13 Maenner im Alter von 9-76 (median 56) Jahren mit symptomatischem ML bestrahlt und mindestens 1 Jahr kontrolliert. Insgesamt wurden 36 Fuesse (16 rechts, 20 links) bestrahlt, da elf Patienten beidseits einen Befall hatten. Zwoelf (48%) Patienten hatten auch einen MD. An 36 Fuessen lagen 63 Knoten (mit 0,5-6,5 cm Groesse) und an 13 (52%) Fuessen 20 Straenge (mit 1-4 cm Laenge) vor. Zusaetzlich bestanden 14-mai (56%) starke Fussschmerzen, achtmal (32%) Probleme beim Laufen, zwoelfmal (48%) andere Symptome (Druck, Schwellung, Spannung). Die Orthovolt-Radiotherapie erfasste alle tastbaren Knoten und Straenge. Es wurden zwei Serien zu je 5 x 3 Gy pro Woche (gesamt: 30 Gy) im Abstand von 8-12 Wochen gegeben. Die Auswertung erfolgte am Ende der RT, nach 3 und 12 Monaten und zuletzt im Dezember 2002. Primaerer Endpunkt war die Vermeidung einer Progression bzw. Operation; sekundaere Endpunkte waren mehrere objektive morphologisch-funktionelle sowie subjektive Parameter (visuelle analogskala (VAS)). Ergebnisse: Nach 38 (12-67) Monaten medianem FU war kein Fuss progredient oder musste operiert werden. Bei 11 von 36 (44%) Fuessen nahm

  19. Herstellung von Chitosan und einige Anwendungen

    Science.gov (United States)

    Struszczyk, Marcin Henryk

    2001-05-01

    1. Die Deacetylierung von crabshell - Chitosan führte gleichzeitig zu einem drastischen Abfall der mittleren viscosimetrischen Molmasse ( Mv), insbesondere wenn die Temperatur und die Konzentration an NaOH erhöht werden. Diese Parameter beeinflussten jedoch nicht den Grad der Deacetylierung (DD). Wichtig ist jedoch die Quelle des Ausgangsmaterials: Chitin aus Pandalus borealis ist ein guter Rohstoff für die Herstellung von Chitosan mit niedrigem DD und gleichzeitig hoher mittlerer Mv, während Krill-Chitin (Euphausia superba) ein gutes Ausgangsmaterial zur Herstellung von Chitosan mit hohem DD und niedrigem Mv ist. Chitosan, das aus Insekten (Calliphora erythrocephala), unter milden Bedingungen (Temperatur: 100°C, NaOH-Konzentration: 40 %, Zeit: 1-2h ) hergestellt wurde, hatte die gleichen Eigenschaften hinsichtlich DD und Mv wie das aus Krill hergestellte Chitosan. Der Bedarf an Zeit, Energie und NaOH ist für die Herstellung von Insekten-Chitosan geringer als für crabshell-Chitosan vergleichbare Resultaten für DD und Mv. 2. Chitosan wurde durch den Schimmelpilz Aspergillus fumigatus zu Chitooligomeren fermentiert. Die Ausbeute beträgt 25%. Die Chitooligomere wurden mit Hilfe von HPLC und MALDI-TOF-Massenspektrmetrie identifiziert. Die Fermentationsmischung fördert die Immunität von Pflanzen gegen Bakterien und Virusinfektion. Die Zunahme der Immunität schwankt jedoch je nach System Pflanze-Pathogen. Die Fermentation von Chitosan durch Aspergillus fumigatus könnte eine schnelle und billige Methode zur Herstellung von Chitooligomeren mit guter Reinheit und Ausbeute sein. Eine partiell aufgereinigte Fermentationsmischung dieser Art könnte in der Landwirtschaft als Pathogeninhibitor genutzt werden. Durch kontrollierte Fermentation, die Chitooligomere in definierter Zusammensetzung (d.h. definierter Verteilung des Depolymerisationsgrades) liefert, könnte man zu Mischungen kommen, die für die jeweilige Anwendung eine optimale Bioaktivität besitzen. 3

  20. Bau eines besseren Krankenhauses. Wertschöpfendes Management & Planung von Immobilien

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Johan van der Zwart

    2015-06-01

    nderungsmanagementprozess der Organisation (3 und ihrer Immobilie (7. Das Änderungsmanagement der Organisation (3 wird durch die Leitung gelenkt und behandelt die Politik & das Management von Ressourcen, einschließlich personeller Ressourcen und Immobilien. In diesem Teil des Modells müssen verschiedene Ressourcen für die Produktion gegeneinander ausgeglichen werden. Dies führt zu einem Prozess, der in einer physikalischen Umgebung implementiert werden muss. In diesem Modell ist der Rahmen für die Strategie zur Planung einer Einrichtung [Designing an Accommodation Strategy - DAS] die Grundlage für das Änderungsmanagement der Immobilie (7. In einem schrittweisen Prozess erfolgt eine Anpassung zwischen der Nachfrage und Angebot, jetzt und in der Zukunft, die zu einem Gebäude führt, das die Primären Prozesse der Organisation unterstützen kann. Die Abstimmung des Managements der Einrichtung mit organisatorischen Veränderungen kann somit folgerichtig zu einem stufenweisen Plan für die Umwandlung der Einrichtung führen. Sowohl die Prozesse als auch das Gebäude werden mit den Anforderungen der Interessenvertreter und den zugehörigen Perspektiven auf die Immobilie verglichen.Zusätzlich wird eine Fünf-Punkte-Skala für alle Punkte in dem integrierenden Rahmen für eine dreifache Bewertung der Entwicklungsstufe der Organisation und ihrer Einrichtungsentscheidungen entwickelt. Diese dreifache Bewertung der Organisation und Einrichtung zeigt, wo die Organisation steht, wie Immobilien kontrolliert werden und die erstrebte Zielsetzung mit einem dazu passendem Fokus auf Produkt, Prozess, System, Ketten oder Gesellschaft. Wertschöpfung durch KrankenhausimmobilieWert wird in dieser Studie als die bewertete Leistung eines Produkts oder Dienstes definiert, der zu der Erreichung der Ziele, welche durch die Interessenvertreter festgelegt werden, beiträgt. Folglich hängt der Wert von der (subjektiven Bewertung der Interessenvertreter ab. Die Mehrwerte von Immobilien sind im Voraus (vorab zu