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Sample records for bei patienten nach

  1. Langzeitverlauf nach Rektumwandverschiebelappen bei Patienten mit Morbus Crohn

    OpenAIRE

    Lutz, Angelika R.

    2004-01-01

    Ziel dieser Studie war es, den Langzeitverlauf von Morbus-Crohn-Patienten zu untersuchen, bei denen transsphinktäre Analfisteln mittels eines Rektumwandverschiebe-lappens verschlossen worden waren. Der für die Fragestellung der Studie relevante Beobachtungszeitraum erstreckte sich für den jeweiligen Patienten vom Zeitpunkt seiner ersten Flap-OP bis zum Auftreten eines Fistelrezidivs bzw. bis zum letzten wahrgenommenen Untersuchungstermin, an dem der Fistelverschluss noch intakt war (durchschn...

  2. Ergebnisse der mikrochirurgischen Refertilisierungsoperation bei 1000 Patienten nach Vasektomie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Oesterwitz H

    2010-01-01

    Full Text Available Die Vasovasostomie (VVS und/oder Tubulovasostomie (TVS sind die Behandlungsmethoden der ersten Wahl zur Realisierung des Kinderwunsches nach Vasektomie (VE. Wir haben den Einfluss des Alters der Partnerin und der Operationstechnik (VVS vs. TVS auf die funktionellen Ergebnisse (positives Spermiogramm, Schwangerschaftsrate ermittelt, um sichere Empfehlungen für die Kinderwunschpaare geben zu können. Von 1994 bis 2009 wurden in Potsdam 1969 VVS/TVS bei 1000 Männern nach VE durchgeführt. Die VE lag median 8,3 (0,5–30 Jahre zurück, die (meist neue Partnerin war 32,8 (18–46 Jahre alt. Die VVS nach Silber bzw. TVS nach Thomas (Seit-zu-End wurden mit 11–0 und 10– 0 ETHILON 3- bzw. 2-schichtig bei 20–25-facher Vergrößerung ausgeführt. Analysiert wurden das intraoperative Spermiogramm (SG und die entsprechende TVS-Frequenz sowie die postoperative Durchgängigkeitsrate (positives SG und die Schwangerschaftsrate (SSR in Abhängigkeit von der Operationstechnik (VVS vs. TVS und dem Alter der Partnerin. Intraoperativ war bei 21,8 % der Männer (124/ 570 mindestens einseitig ein negatives SG als TVS-Indikation zu finden, bei Verschlusszeit (VZ von 5 Jahren in 4,4 %, bei 5–10 Jahren in 21,9 % und nach 10 Jahren in 41,4 %. Insgesamt 91,2 % (539/591 der mit einem Mindest-Follow-up von 6 Monaten nachuntersuchten Männer hatten ein positives SG: bei VVS-VVS 93,9 %, bei VVS-TVS 87,8 % und 69 % bei TVS-TVS. In nur 43,1 % fand sich eine Normozoospermie. Die SSR betrug bei einem Mindest-Follow-up von 15 Monaten 69,8 % (337/483 Paare: bei VVS-VVS 73 %, bei VVSTVS 62,3 % und 48,6 % bei TVS-TVS. In Abhängigkeit vom Alter der Partnerin wurden folgende SSR ermittelt: 30 Jahre 80,3 %, 30–39 Jahre 70,4 % und 22,2 % ≥ 40 Jahren. In allen Fällen sind die SSR besser als bei vergleichbaren Paaren mit künstlicher Befruchtung.

  3. Langzeit-Follow-up der endoskopischen und/oder perkutan transhepatischen Therapie bei Patienten mit Gallengangsstenose nach orthotoper Lebertransplantation

    OpenAIRE

    Gerngroß, Carlos

    2013-01-01

    Die Gallengangsstenose nach orthotoper Lebertransplantation stellt eine häufige und schwerwiegende Komplikation dar. Die vorliegende Arbeit evaluiert den Langzeitverlauf der endoskopischen und/oder perkutan transhepatischen Therapie bei Patienten mit Gallengangsstenose nach orthotoper Lebertransplantation. Insgesamt konnten über 75% der Patienten mit einer medianen Therapiedauer von 10 Monaten erfolgreich therapiert werden. Dabei lag der mediane Nachbeobachtungszeitraum bei 69 Monaten. Zu...

  4. Asymptomatische zerebrale Mikroembolien nach Lungenvenenablation unter therapeutischer Antikoagulation bei Patienten mit Vorhofflimmern

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Sigmund E

    2013-01-01

    Full Text Available Einleitung: Patienten nach Pulmonalvenenisolation (PVI bei Vorhofflimmern (VHF zeigen eine erhöhte Inzidenz für asymptomatische zerebrale Mikroembolien. Ziel unserer Untersuchung war es, erstmals unter laufender therapeutischer oraler Antikoagulation die Häufigkeit dieser Läsionen aufzuzeigen. Zur Veranschaulichung dieser Ereignisse wurde jeweils vor und nach linksatrialer Ablationsbehandlung eine diffusionsgewichtete zerebrale Magnetresonanztomographie (DW-MRT durchgeführt und zudem relevante klinische und prozedurale Parameter dokumentiert. Methodik: Insgesamt wurden 80 konsekutive Patienten mit paroxysmalem (n = 52; 65,0 % oder persistierendem VHF (n = 28; 35,0 % im Rahmen dieser Pilotstudie einer linksatrialen Radiofrequenzablation unterzogen. Bei Patienten mit persistierendem VHF erfolgten zusätzlich zur PVI lineare Ablationen (Dachlinie, mitrale Isthmuslinie und/oder CFAE-Ablation („complex fractionated atrial electrograms“ mit einem 3,5 mm offen gekühlten Ablationskatheter. Präund postinterventionell wurde bei allen Patienten ein zerebrales MRT durchgeführt. Ergebnisse: Nach PVI konnten bei 13 von 80 Patienten (16,3 % neu aufgetretene mikroembolische zerebrale Läsionen nachgewiesen werden. Alle Patienten waren neurologisch völlig asymptomatisch. Einziger signifikanter klinischer Parameter in der univarianten Analyse, welcher eine Korrelation dieser Läsionen zeigte, war die Art des VHF (5/52 paroxysmal – 9,6 % vs. 8/28 persistierend – 28,6 %; p = 0,033. Signifikante periprozedurale Parameter waren die Durchführung einer elektrischen Kardioversion im Rahmen der Ablationsbehandlung (p = 0,009 sowie die CFAE-Ablation (p = 0,05. In der multivarianten Analyse zeigte lediglich die Elektrokardioversion einen Trend zur Signifikanz mit 3,98-fachem Risiko (95 %-CI: 0,83–19; p = 0,08. Schlussfolgerung: Auch unter kontinuierlicher therapeutischer Antikoagulation konnte die Inzidenz zerebraler Mikroembolien nach Lungenvenenablation im

  5. Der Einsatz von Clopidogrel bei Patienten mit akuten Koronarsyndromen, nach perkutaner koronarer Intervention und Stentimplantation

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Huber K

    2006-01-01

    Full Text Available Clopidogrel ist eines der derzeit wichtigsten und bestuntersuchten antithrombotischen Medikamente in der Begleittherapie akuter Koronarsyndrome. Trotz der im Vergleich zu anderen Substanzen sehr guten Datenlage sind aber einige Fragen offen, die in der vorliegenden Übersichtsarbeit aufgezeigt und diskutiert werden. Dabei handelt es sich um klinisch bedeutsame Fragestellungen, wie die Höhe der optimalen Loading-dose, die prähospitale Anwendung der Substanz, die Vorgangsweise bei kardialen und nichtkardialen Operationen in der Phase nach Stentimplantation bzw. in der chronischen Therapiephase, die Dauer der Therapie nach geplanter Implantation von "Drug-eluting-Stents" (DES im Vergleich zu "Baremetal-Stents" (BMS, die Notwendigkeit einer Kombinationstherapie mit Glykoprotein-IIb/IIIa-Inhibitoren bei Hochrisikopatienten mit akutem Koronarsyndrom, die Kombination mit Vitamin-K-Antagonisten nach Stentimplantation bei chronisch antikoagulierten Patienten sowie die Häufigkeit von "Non-Respondern" gegenüber Clopidogrel. Das Manuskript kam durch eine Initiative der Arbeitsgruppe "Atherosklerose, Thrombose und vaskuläre Biologie" (ATVB der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft zustande und basiert auf den Erfahrungen österreichischer Experten. Es erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll nicht als "Richtlinie", sondern als Empfehlung und Anleitung für die Praxis gesehen werden.

  6. Zerebrovaskuläre Komplikationen nach retrograder Katheterisierung der Aortenklappe bei Patienten mit Aortenklappenstenose - Fact or Fiction?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Lamm G

    2004-01-01

    Full Text Available Einleitung: Bei Patienten mit Aortenklappenstenose wird häufig neben einer echokardiographischen Untersuchung eine retrograde Katheterisierung der Aortenklappe zur Beurteilung des Stenoseschweregrades vorgenommen. Hierbei wurde in rezenten Publikationen das vermehrte Auftreten von zerebralen Embolien berichtet. Methodik: Wir untersuchten die Häufigkeit von neurologischen Komplikationen in einer retrospektiven Analyse von 325 Patienten, bei denen im Zeitraum von Jänner 2000 bis Dezember 2003 aufgrund einer Aortenklappenstenose eine Koronarangiographie mit retrograder Katheterisierung der Aortenklappe durchgeführt worden war. Als Vergleichsgruppe diente ein Patientenkollektiv von 1.868 konsekutiven Patienten mit koronarer Herzerkrankung ohne Aortenklappenstenose, bei denen ebenfalls eine Koronarangiographie mit Laevogramm durchgeführt worden war. Ergebnisse: Bei keinem der Patienten mit Aortenklappenstenose traten innerhalb von 72 Stunden nach retrograder Katheterisierung der Aortenklappe klinisch faßbare neurologische Komplikationen (zerebraler Insult oder transitorisch ischämische Attacke auf. In der Vergleichsgruppe kam es bei 2 von 1.868 Patienten innerhalb des oben genannten Zeitraumes zu neurologischen Komplikationen. Schlußfolgerung: In unserer retrospektiven Analyse war bei Patienten mit Aortenklappenstenose und durchgeführter retrograder Katheterisierung der Aortenklappe kein höheres Risiko für das Auftreten von klinisch manifesten neurologischen Ereignissen zu beobachten.

  7. Onkologisches Outcome nach laparoskopischer und offener Sigmaresektion bei Patienten mit Sigmakarzinom

    OpenAIRE

    Unterhitzenberger, Maria

    2010-01-01

    Vom März 1999 bis Oktober 2005 wurden am Uniklinikum Regensburg 79 Patienten mit einem Adenokarzinom des Sigmas laparoskopisch assistiert operiert. Als Vergleichsgruppe dienten 70 konventionell operierte Patienten aus dem Zeitraum vom Februar 1998 bis September 2005. Im Rahmen einer prospektiven Studie erfolgte die Auswertung chirurgisch onkologischer Kurz- und Langzeitergebnisse nach laparoskopischer Resektion. Die eigenen Ergebnisse und Literaturdaten zeigen, dass die laparoskopisc...

  8. Einfluss der periduralen Schmerztherapie auf postoperative Schmerzen und Darmtätigkeit bei Patienten nach offener Nephrektomie, Teilnephrektomie oder Nephroureterektomie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Rud O

    2015-01-01

    Full Text Available Einleitung: Wir untersuchten prospektiv den Einfluss der periduralen Schmerztherapie auf postoperativen Schmerz und Darmtätigkeit bei Patienten nach elektiver offener Nephrektomie, Teilnephrektomie oder Nephroureterektomie. Patienten und Methoden: Es wurden 38 konsekutive Patienten (mittleres Alter 62,39 ± 16,09 mit einem mittleren Body-Mass-Index von 27,33 ± 3,77 untersucht, die sich zwischen Januar und Dezember 2013 in unserer Klink einer offenen Nephrektomie, Teilnephrektomie oder Nephroureterektomie unterzogen hatten. Zur postoperativen Schmerztherapie wurden 20 (52,63 % Patienten präoperativ mit einem Periduralkatheter (PDK versorgt. Die Angabe der Schmerzintensität erfolgte anhand einer numerischen Ratingskala (NRS von 0–10. Zudem wurden der „postoperative Opioidverbrauch“ und der „Zeitpunkt des ersten Stuhlgangs“ zwischen beiden Gruppen auf signifikante Unterschiede mittels T-Test überprüft. Die Patienten mit PDK wurden hinsichtlich sensomotorischer Defizite und Kraftminderung untersucht. Ergebnisse: Die Patienten mit PDK hatten im Vergleich zu den Patienten ohne PDK signifikant weniger Schmerzen (maximaler Schmerz 3,35 vs. 6 Punkte auf der NRS, weniger Opioidverbrauch (2 von 20 Pat. in der PDK-Gruppe und 15 von 18 Pat. in der Gruppe ohne PDK und früher ersten Stuhlgang (p = 0,014. 6 von 20 Patienten gaben am 1. postoperativen Tag Parästhesien in Ober und/oder Unterschenkel an. Bis zum 3. postoperativen Tag waren sie bei allen Patienten nicht mehr nachweisbar. Schlussfolgerung: In unserer kleinen Studie zeigte sich ein positiver Einfluss der periduralen Analgesie auf die postoperativen Schmerzen, den Opioidverbrauch sowie auf die Darmtätigkeit. Dieses Verfahren soll gegenüber möglichen Komplikationen abgewogen werden. Hierzu sind Studien mit größerer Fallzahl notwendig.

  9. Rekurrensparese nach Larynxmaskennarkose bei einem Patienten mit M. Forestier (Diffuse idiopathische Skeletthyperostose DISH)

    OpenAIRE

    Lehnert, B.; Prescher, A; Neuschaefer-Rube, C

    2008-01-01

    Wir beschreiben den Fall eines 74-jährigen Patienten mit M. Forestier der HWS, der nach einer Larynxmaskennarkose eine linksseitige Rekurrensparese zeigte. Rekurrensparesen nach Larynxmasken-Narkose sind bisher in 14 Einzelfällen beschrieben. Rekurrensparesen durch Osteophyten der Halswirbelsäule, z.B. im Rahmen eines M. Forestier, wurden ebenfalls in Einzelfällen beschrieben. Wir beschreiben anhand anatomischer Präparate das cricothyreoidale Gelenk als einen Ort, an dem eine Druck...

  10. Langzeitlebensqualität bei Patienten nach multimodaler Therapie eines Rektumkarzinoms

    OpenAIRE

    Villanueva, Marie-Therese

    2012-01-01

    1 ZUSAMMENFASSUNG 1.1 Hintergrund und Thema Die deutsche Multicenter-Studie CAO/ARO/AIO-94, deren Patienten zwischen 1995 und 2002 rekrutiert wurden, verglich die Prognose von Patienten mit neoadjuvanter und adjuvanter Radiochemotherapie (RCT) beim lokal fortgeschrittenen Rektum-karzinom. Im neoadjuvanten Therapiearm war bei geringerer Toxizität die 5-Jahres-Lokalrezidivrate signifikant niedriger als im adjuvanten Therapiearm (6% vs. 13%). Bezüglich des Überlebens war jedoch kein Unterschied ...

  11. Hämodynamisches Monitoring und Leberfunktionsüberwachung mittels Doppelindikatorverdünnungsmethode bei Patienten vor und nach orthotoper Herztransplantation

    OpenAIRE

    Seebauer, Tobias

    2010-01-01

    Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine prospektive Vergleichsstudie zwischen verschiedenen Alternativen des hämodynamischen Monitoring bei Patienten vor und nach orthotoper Herztransplantation. Es wurde hierbei untersucht, welches Verfahren des hämodynamischen Monitoring - konventionell mit Pulmonaliskatheter (PAK) und Bestimmung der Füllungsdrücke ZVD und PCWP oder alternativ mittels Doppelindikatorverdünnungsmethode (TDD) -bei der Überwachung und Steuerung des Volumenhaushaltes...

  12. Schilddrüsenfunktionsänderungen nach Gabe jodhaltiger Röntgenkontrastmittel bei Coronarangiographien und PTCA : Eine prospektive Studie an 102 Patienten

    OpenAIRE

    Schlüter, Stefan

    2000-01-01

    In einer prospektiven Studie wurde die Schilddrüsenstoffwechsellage bei 102 Patienten, welche sich einer Koronarangiogaphie unterziehen mußten, unter Berücksichtigung der Schilddrüsenmorphologie untersucht. Vor der intraarteriellen Kontrastmittelgabe und drei Wochen nach dem Eingriff wurden die Serumkonzentrationen von "TT3, rT3, TT4, fT4 und TSH" sowie die Urinjodausscheidung gemessen. In die Untersuchung wurden nur Patienten mit euthyreoter Schilddrüsenfunktion eingeschlossen, um d...

  13. Anpassung nach körperlichem Training und Detraining bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Volaklis KA

    2004-01-01

    Full Text Available Ziel der vorliegenden Studie war es, die Trainingsadaptationen eines Rehabilitationsprogramms sowie die Folgen einer Trainingspause bei Herzpatienten bezüglich der anthropometrischen, kardiopulmonalen und muskulären Parameter zu untersuchen. In einer prospektiven Studie wurde deshalb bei 27 männlichen Koronarpatienten (Intervention n = 14, Kontrolle n = 13 ein achtmonatiges kombiniertes Trainingsprogramm (2mal wöchentlich aerobes Training bei 60–85 % der bei symptomlimitierter Belastungsuntersuchung erreichten Werte und 2mal Krafttraining bei 60 % der Maximalkraft durchgeführt. Vor und nach dem therapeutischen Programm sowie nach einem dreimonatigen Trainingsabbruch wurden die anthropometrischen Größen, die Leistungsfähigkeit (mittels Laufbandergometrie, die Ruhe bzw. Belastungshämodynamik und die muskuläre Kraft überprüft. Das systematische Trainingsprogramm wirkte positiv auf die Körperzusammensetzung (Körpergewicht: –3,4 %, Hautfaltendicke: –5,8 %, p 0,05, das Herz-Kreislauf-System (V.O2max: +15,4 %, p 0,05 und die Muskelkraft (+27,8 %, p 0,05 der Trainingsgruppe. Andererseits hatte der dreimonatige Trainingsabbruch eine Rückbildung der trainingsinduzierten Adaptationen zur Folge (Körpergewicht: +1,8 %, Hautfaltendicke: +3,8 %, V.O2max: –10 %, Muskelkraft: –12,9 %, p 0,05. Die gewonnenen Daten der vorliegenden Studie zeigen die günstigen Effekte eines Ausdauertrainingsprogramms in Kombination mit Kraftbelastungen auf hämodynamische, kardiopulmonale und muskuläre Parameter bei Koronarpatienten. Andererseits scheint eine mehrwöchige Trainingspause einen signifikanten Verlust der Trainingsgewinne hervorzurufen. Um eine ständige Leistungsverbesserung von Herz, Kreislauf, Muskeln und Stoffwechsel zu erzielen und die kardiale Morbidität bzw. Mortalität zu reduzieren, müssen Koronarpatienten regelmäßig und mit ausreichender Intensität trainieren.

  14. Vorlastsensitivität verschiedener klinisch gebräuchlicher Parameter nach definierter Volumengabe bei postoperativen herzchirurgischen Patienten

    OpenAIRE

    Schmidt, Christian

    2007-01-01

    Insgesamt zwanzig maschinell beatmete Patienten wurden nach einer herzchirurgischen Operation mit einer definierten Volumenmenge eines kolloidalen Lösung belastet. Untersucht wurde, welcher der mit in die Untersuchung eingeschlossenen Parameter die Veränderung der Vorlast am besten widerspiegelt. Ermittelt wurden die Größen ZVD, PCWP, EDA, ITBV, GEDV, RHEDV, RVEDV, LHEDV, TBV, SPV sowie SVV. Festzuhalten ist, daß klassische Parameter wie etwa ZVD und PCWP enttäuschten, während "neuere" Parame...

  15. Korrelation von monoklonalem und polyklonalem Ciclosporinspiegel bei Patienten nach allogener Stammzelltransplantation

    OpenAIRE

    Rech, Dorit

    2010-01-01

    Hintergrund und Ziele: Die allogene Stammzelltransplantation hat sich zu einem Standardverfahren bei zahlreichen malignen und auch nicht malignen hämatologischen Erkrankungen entwickelt. Ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung war die Einführung potenter Immunsuppressiva, um die potentielle Komplikation einer akuten Graft-versus-Host Erkrankung (GvHD) zu verhindern. Ein hauptsächlicher Bestandteil der GvHD-Prophylaxe ist Ciclosporin A (CSA). Um Toxizitäten durch das Medikament zu vermei...

  16. Acute or chronic transplant rejection - high resolution CT of the chest in lung transplant recipients; Akute oder chronische Transplantat-Abstossung? - HRCT des Thorax bei Patienten nach Lungentransplantation

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Herber, S.; Heussel, C.P.; Thelen, M.; Kauczor, H.U. [Mainz Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Radiologie; Lill, J. [3. Medizinische Klinik, Schwerpunkt Pneumologie, Johannes-Gutenberg-Univ. Mainz (Germany); Mayer, E. [Klinik und Poliklinik fuer Herz-Thorax-Gefaess-Chirurgie, Johannes-Gutenberg-Univ. Mainz (Germany)

    2001-09-01

    ] Zielsetzung: Ziel der Studie ist es, die postoperativ auftretenden Veraenderungen in der HRCT bei Patienten nach Einzel- oder Doppellungentransplantation zu erfassen und diese mit klinischen Befunden zu korrelieren. Material und Methoden: 29 Patienten nach Einzel- (SLTX, n = 14) oder Doppellungentransplantation (DLTX, n = 15) wurden ueber einen Zeitraum von ca. 6 Jahren in regelmaessigen Abstaenden mittels HRCT (n = 82) untersucht. Die Untersuchungen erfolgten in Inspiration und Exspiration (n = 70) mit einer Schichtdicke von 1 mm und einem Tischvorschub von 10 mm. Die Auswertung des Bildmaterials erfolgte durch zwei Radiologen im Konsens. Kriterien fuer eine akute Abstossung in der HRCT waren: milchglasartige Dichteanhebungen und ein fokales Air trapping. Als Zeichen einer chronischen Abstossungsreaktion wurden Bronchusdilatation, Verbreiterung der Bronchuswand sowie Verdickungen der Interlobaersepten gewertet. Die klinische Diagnostik umfasste neben laborchemischen Analysen die Spirometrie und im Einzelfall die Bronchoskopie. Ergebnisse: 20/29 Patienten lebten im Mittel seit 21 Monaten mit dem Spenderorgan. 5/9 Patienten starben aufgrund einer chronischen Abstossungsreaktion, ein Patient verstarb nach Entwicklung eines rechtsseitig hilaer lokalisierten Non-Hodgkin-Lymphoms. Pneumonien fanden sich in 13 Faellen. 10/29 Patienten zeigten eine akute Abstossungsrekation. Die HRCT in Exspiration wies in allen Faellen ein fokales Air trapping sowie in 11/14 Untersuchungen ausgedehnte milchglasartige Dichteanhebungen nach. Bronchusdilatationen bei akuter Abstossung wurden in 9/14 Faellen beobachtet. 12/29 Patienten entwickelten eine chronische Organabstossung. Die HRCT zeigte in 26/27 Faellen eine Bronchusdilatation sowie in 21/27 Untersuchungen milchglasartige Dichteanhebungen. Verdickungen der Interlobaersepten sowie zentrilobulaere Verdichtungen fanden sich in >50% der Untersuchungen. Schlussfolgerung: Die HRCT des Thorax bei Patienten mit Lungentransplantation ist in der Lage

  17. Aufwachverhalten von adipösen Patienten nach Narkosen mit Desfluran oder Isofluran

    OpenAIRE

    Salz, Svenja

    2003-01-01

    Aufgrund der physikochemischen Eigenschaften (niedriger Fett- und Blutlöslichkeitskoeffizient) von Desfluran kann man bei adipösen Patienten eine kürzere postoperative Erholungsphase erwarten. Die vorliegende Studie untersuchte, ob adipöse Patienten nach einer Desflurannarkose schneller aus dem Aufwachraum (AWR) zu verlegen sind als Patienten, die mit Isofluran narkotisiert wurden. 40 adipöse Patienten erhielten eine mindestens 2-stündige standardisierte Narkose mit Desfluran bzw....

  18. Arterial steal syndrom in patients after liver transplantation: transarterial embolization of the splenic and gastroduodenal arteries; Arterielles Steal-Syndrom bei Patienten nach Lebertransplantation: transarterielle Embolisation von A. lienalis oder A. gastroduodenalis

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Vogl, Th.J.; Pegios, W.; Balzer, J.O.; Lobo, M. [Frankfurt Univ. (Germany). Inst. fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie; Neuhaus, P. [Klinik fuer Allgemeinchirurgie und Transplantationschirurgie Campus Charite, Virchow-Klinikum (Germany)

    2001-10-01

    Purpose: To evaluate transaterial embolization of splenohepatic and gastroduodenal steal syndrome in patients with impaired liver function tests after liver transplantation. Methods and Material: In a prospective study 22 patients (10 male, 12 female; mean age 49.5 years) with unexplained elevation of hepatic enzymes after liver transplantation underwent transcatheter arterial embolization of splenohepatic (n = 18) and gastroduodenal (n = 4) steal syndrome with use of Gianturco coils or microcoils. Liver and spleen parenchyma were surveyed and evaluated before and after embolization with plain helical CT, including volumetry of liver and spleen. Results: DSA examinations revealed a dilated splenic artery (n = 18) or gastroduodenal artery (n = 4) combined with a slightly decreased perfusion of the hepatic arteries, while immediately after successful embolization a normal perfusion of the hepatic arteries could be noted. Volumetric measurements before and after embolization showed no significant changes in liver parenchyma (x = + 7% {+-} 2), and variable changes in splenic volume of - 5% to + 28% (mean, + 11%), with initial measurements. Clinical follow-up examinations revealed a normalization of the previously elevated hepatic enzymes and a normalization of liver function tests after successful embolization. Complications were observed in 4 patients (infarction of the spleen). Conclusions: The preliminary results reveal that in liver transplant candidates with splenohepatic and gastroduodenal steal syndrome successful embolization results in an improvement of organ perfusion with normalization of function tests. (orig.) [German] Einleitung: Evaluierung der transarteriellen Embolisation von A. lienalis/A. gastroduodenalis-Steal-Syndromen bei Patienten mit erhoehten Laborparametern nach Lebertransplantation. Material und Methode: Im Rahmen einer prospektiven Studie wurden 22 Patienten (maennlich/weiblich: 12/10) mit aetiologisch unklarer Erhoehung der Leberenzyme nach

  19. Risikoevaluation der systematischen Lymphadenektomie in verschiedenen Stadien der Lymphknotenmetastasierung bei Patienten mit malignem Melanom

    OpenAIRE

    Hartje, Christina

    2012-01-01

    Die Lymphadenektomie der regionären Lymphknotenstation bei Patienten mit malignem Melanom wird derzeit in verschiedenen Stadien der Metastasierung durchgeführt: zum einen bei mikroskopischen Lymphknotenmetastasen, d.h. Nachweis eines positiven Schildwächterlymphknotens, dem sog. Sentinel Lymphknoten. Weiterhin bei Patienten die bereits klinisch tastbare Lymphknoten und damit makroskopische Metastasen aufweisen. Während die Resektion nach klinisch palpablen Lymphknoten einheitlich befürwor...

  20. Körperliche Belastbarkeit und myokardiale Perfusion bei Patienten mit Transposition der großen Arterien nach Arterieller Switch Operation

    OpenAIRE

    Beckmann, Mareike

    2006-01-01

    Bei 22 Kindern mit einer Transposition der großen Arterien (TGA) wurde 10 Jahre nach Arterieller Switch Operation (ASO) der myokardiale Blutfluß (MBF) in Ruhe und unter Belastung mittels Positronenemissionstomographie (PET) gemessen sowie die Laborparameter Creatinkinase (CK), kardiales Troponin I (cTn I) und Glycogenphosphorylase Isoenzym BB (GPBB) bestimmt. Zusätzlich wurde eine qualitative Analyse der Myokardperfusion durchgeführt. Die Untersuchung zeigte im Vergleich zur gesunden Kontroll...

  1. Koronarbefunde bei Patienten mit Diabetes mellitus

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Säly Ch

    2002-01-01

    Full Text Available Patienten mit Diabetes mellitus haben ein etwa 3fach erhöhtes Risiko für koronare Herzerkrankung, und die koronare Herzerkrankung hat bei diesen Patienten eine schlechtere Prognose. Die Ursachen dafür sind nicht vollständig klar, zahlreiche Studien belegen aber morphologische Besonderheiten der koronaren Atherosklerose beim Patienten mit Diabetes, die zu dessen schlechter Prognose beitragen. Während die klassische Lehrbuchmeinung einer diffusen, distal lokalisierten Atherosklerose der Koronargefäße beim Patienten mit Diabetes mellitus eher für den Patienten mit Typ-1-Diabetes zu gelten scheint, stehen bei der koronaren Herzkrankheit des Patienten mit Typ-2-Diabetes andere morphologische Charakteristika, z. B. ein Muster von multiplen Koronarstenosen, im Vordergrund.

  2. Pre- and postoperative assessment of hemodynamics in patients with chronic thromboembolic pulmonary hypertension by MR techniques; Erfassung haemodynamischer Parameter bei Patienten mit chronischer thromboembolischer pulmonaler Hypertonie mittels MRT vor und nach Thrombendarteriektomie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Ley, S.; Kauczor, H.U. [Mainz Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Radiologie; Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg (Germany). Inst. fuer Radiologie und Pathophysiologie; Kramm, T.; Mayer, E. [Mainz Univ. (Germany). Klinik fuer Herz- Thorax- und Gefaesschirurgie; Heussel, C.P.; Thelen, M.; Kreitner, K.F. [Mainz Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Radiologie

    2003-12-01

    -up studies MRI could be considered the modality of choice. (orig.) [German] Ziel: Ziel der Studie war die Beurteilung der prae- und postoperativen funktionellen kardialen Beeintraechtigung und der pulmonalen Hypertension bei Patienten mit chronisch thromboembolischer pulmonaler Hypertonie (CTEPH) mittels MRT im Vergleich zum Rechtsherzkatheter. Material und Methoden: 35 Patienten mit CTEPH wurden vor und nach pulmonaler Thrombendarteriektomie (PTE) untersucht. Haemodynamische Parameter wurden mit Phasenkontrastmessungen in den Pulmonalarterien und der Aorta ascendens (Spitzengeschwindigkeit, Flussvolumen) und Kurzachsen-Cine-Untersuchungen (Ejektionsfraktion (EF)) erfasst. Die Werte von 10 Probanden dienten als Referenzwerte. Die Flussmessungen wurden mit dem im Rechtsherzkatheter bestimmten mittleren pulmonalarteriellen Druck (MPAP) und dem Gefaesswiderstand (PVR) verglichen. Ergebnisse: Patienten mit CTEPH zeigten signifikant reduzierte rechtsventrikulaere EF und pulmonalarterielle Spitzengeschwindigkeiten bei signifikant dilatierten Pulmonalarterien (p<0,001). Nach PTE war der Gefaessdurchmesser signifikant verringert und die Spitzengeschwindigkeit gestiegen (p<0,001). Der Anstieg der Spitzengeschwindigkeit zeigte eine Korrelation von r=0,5 mit der Reduktion des PVR und von r=0,6 mit der Reduktion des MPAP. Die EF des rechten Ventrikels korrelierte linear mit dem PVR (r=0,6) und dem MPAP (r=0,7). Die postoperative Abnahme des MPAP korrelierte mit der Zunahme der EF des rechten Ventrikels (r=0,8). Alle Patienten zeigten praeoperativ eine paradoxe Septumbeweglichkeit. Diese normalisierte sich postoperativ bei 68% der Patienten. Schlussfolgerung: Mittels MR-Techniken ist eine nicht-invasive Abschaetzung der Haemodynamik bei Patienten mit CTEPH moeglich. Fuer postoperative Kontrollen kann die MRT als Modalitaet der Wahl angesehen werden. (orig.)

  3. Dynamische Darstellung und Quantifizierung des Bewegungsumfanges der Lamina terminalis anhand EKG- getriggerter Cine True FISP- Sequenzen bei Patienten mit Liquorzirkulationsstörungen

    OpenAIRE

    Kapeller, Anja

    2016-01-01

    Der Bewegungsumfang der Lamina terminalis wurde bereits 2009 in einer Vorstudie bei gesunden Probanden untersucht und Normwerte aufgestellt. Nun sollten entsprechende Messungen bei Patienten mit unterschiedlichen Liquorzirkulationsstörungen erfolgen. Die Krankheitsbilder umfassten Patienten mit Syringomylie, Chiari-Malformation, Normaldruckhydrocephalus (NPH), Hydrocephalus occlus, Arachnoidalzysten und postoperativ nach Ventrikulostomie Hierfür wurden n= 94 Patienten mit mit einer EKG-get...

  4. Hypokalzämie nach totaler Thyreoidektomie: Welche Patienten sind gefährdet?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kern B

    2010-01-01

    Full Text Available Die Hypokalzämie bedingt durch eine Dysfunktion der Nebenschilddrüsen ist eine mögliche Komplikation nach totaler Thyreoidektomie. Die Inzidenz des passageren Hypoparathyreoidismus liegt bei 8 %, die des permanenten Hypoparathyreoidismus bei 1,5 %. Ursachen sind hauptsächlich die Devaskularisation oder die akzidentielle Entfernung der Nebenschilddrüse intraoperativ. Üblicherweise erfolgen nach totaler Thyreoidektomie repetitive Kalziumkontrollen, um einer symptomatischen Hypokalzämie vorzubeugen. Durch die intraoperative Parathormonmessung können Patienten mit postoperativem Hypoparathyreoidismus frühzeitig erkannt und behandelt werden. Dadurch sind auch immer kürzere Spitalsaufenthalte möglich. Ein postoperatives intaktes Parathormon unterhalb des Normwerts oder ein intraoperativer Abfall 75 % vom Ausgangswert zeigt zuverlässig gefährdete Patienten an, welche prophylaktisch behandelt werden sollten.

  5. 6-Minuten-Gehtest bei Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie : Belastungsuntersuchung bei der Diagnosestellung und im Verlauf

    OpenAIRE

    Zuber, Martina

    2014-01-01

    Über 6 Wochen erfolgte die Begleitung von 23 Patienten im Verlauf der Rekonvaleszenz nach einer ambulant erworbenen Pneumonie. An vier Zeitpunkten (Diagnosestellung, Entlassung, Ende der Arbeitsunfähigkeit, 6 Wochen nach Diagnosestellung) wurden durch 6-Minuten-Gehtest, Lungenfunktion und Blutgasanalyse die körperlichen Einschränkungen objektiv beurteilt, in der Selbstbeurteilung per St. Georges Respiratory Questionnaire die subjektiven Beschwerden erfasst. Bei Abschluss der Unter...

  6. Komplikationen nach chirurgischer Therapie von Malignomen der Kopf- und Hals-Region bei Patienten in fortgeschrittenem Lebensalter - Eine Evaluation anhand des McPeek-Outcome-Scores

    OpenAIRE

    Schotte, Tobias Lennart

    2011-01-01

    Ziel der vorliegenden retrospektiven Untersuchung ist es, etwaige Unterschiede hinsichtlich des postoperativen Outcomes älterer und jüngerer Patienten offenzulegen, um gegebenenfalls eine Entscheidungshilfe hinsichtlich der chirur-gischen Behandlung älterer Patienten an die Hand zu bekommen. Zu diesem Zweck wurden aus Patientenakten des Tumorarchivs der Universitäts-HNO-Klinik, Marburg vor allem schwerwiegende perioperati...

  7. Ausprägung von Persönlichkeitsmerkmalen bei Patienten mit Suizidversuch

    OpenAIRE

    Schwarz, Gabriela

    2007-01-01

    Analyse der Ausprägungen von Persönlichkeitsmerkmalen bei Patienten mit Suizidversuch. Als Untersuchungsinstrument wurde das MMPI-2 eingesetzt. Eine Multivariate Varianzanalyse für die zehn klinischen Basisskalen des MMPI-2 nach bestimmten Merkmalen der Suizidpatienten wurde durchgeführt. Anhand der Ergebnisse konnten die Persönlichkeitsmerkmale der Suizidpatienten genauer beschrieben werden.

  8. Perianale Fisteln bei Patienten mit Morbus Crohn - Krankheitsverlauf, Therapie, Langzeitprognose

    OpenAIRE

    Glaß, Heidi

    2011-01-01

    Unsere Studie konnte all die Problematik der Behandlung der Patienten mit perianalen Crohn-Fisteln aufzeigen. Trotz erheblichen thera-peutischen Entwicklungen wird ein hoher Anteil (47 %) der betroffenen Patienten ein Stoma benötigen. Die meisten Patienten müssen mehrfach operiert werden. Etwa ¾ aller Patienten präsentieren sich mit den sog. „hohen“ Fisteln. Bei diesen Patienten gilt auch heute zwischen Symptomkontrolle durch Abszesspaltungen, Fadeneinlage und/oder Immunsuppression auf der...

  9. Sport bei Patienten mit angeborenen Herzfehlern

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Gabriel H

    2005-01-01

    Full Text Available Angeborene Herzfehler sind die häufigsten angeborenen Defekte, die bei ca. 0,8 % aller Geburten vorkommen. Diese hohe Inzidenz der kongenitalen Herzdefekte (CHD bedingt, daß Kardiologen und Leistungsphysiologen nicht selten diese Patienten evaluieren, behandeln und Empfehlungen in bezug auf die körperliche Belastbarkeit abgeben müssen. Diese Richtlinien wurden zuletzt für "Wettkampfsportler" in der "26th Bethesda Conference" veröffentlicht. Die meisten der Patienten mit CHD planen jedoch keine Teilnahme am Wettkampf, sondern wünschen sich einen aktiveren Lebensstil mit sportlichen Aktivitäten aus Freude an der Bewegung oder wegen des Gesundheitsbenefits. Ebenso wie die Lebenserwartung dieser Patienten ansteigt, steigt auch die Inzidenz für Krankheiten wie koronare Herzerkrankung, Hypertonie oder Diabetes, die in einer erwachsenen Population auftreten. Konsequenterweise spielt auch die Prävention atherosklerotischer Veränderungen von kardiovaskulären Risikofaktoren eine immer größere Rolle. Daneben brauchen Patienten mit CHD eine konkrete Anleitung für ein Trainingsprogramm, um eine verbesserte Belastungstoleranz, vermehrtes Wohlbefinden und andere positive psychische Effekte zu erreichen. Dieser Artikel bezieht sich auf den aktuellen Wissensstand über körperliche Belastungen der Patienten mit angeborenem Herzfehler und beinhaltet diesbezügliche praxisbezogene Empfehlungen.

  10. Therapeutische Effekte von Ibandronsäure, Kalzium und Vitamin D bei Patienten mit Osteopenie oder Osteoporose nach Magenresektion oder Gastrektomie

    OpenAIRE

    Schwitalla, Andreas

    2006-01-01

    Einleitung. In der Vergangenheit wurde wiederholt über Störungen der Kalziumregulation nach Magenresektion oder Gastrektomie berichtet. Die aufgezeigten Veränderungen gingen mit einer hohen Prävalenz von Osteopenie, Osteoporose oder Wirbelkörperfrakturen und einem erhöhten peripheren und zentralen Frakturrisiko einher. Bisher konnte jedoch der genaue Pathomechanismus dieser Kalziumregulations- und Knochenstoffwechselstörungen nicht geklärt werden. Experimentelle und klinische Studien deuteten...

  11. Stellenwert der ambulanten Blutdruck-Langzeitmessung bei Patienten mit Tinnitus

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Gaspar L

    2010-01-01

    Full Text Available Obwohl die arterielle Hypertonie ein wichtiger Faktor in der Entstehung und Fortdauer des Tinnitus sein dürfte, zeigen unsere Erfahrungen, dass ihrer Diagnostik zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird. Wir untersuchten 18 Personen, die unter Tinnitus leiden, mithilfe der ambulanten Blutdruck-Langzeitmessung (ABDM. Zwölf (67 % von ihnen hatten eine bislang nicht bekannte Hypertonie, die erst durch das ABDM-Verfahren erfasst wurde. Die ABDM sollte deshalb bei allen Patienten mit Tinnitus Anwendung finden und zwar gleich nach dem Beginn sowie auch während der Fortdauer des Tinnitus. Möglichen Komplikationen einer arteriellen Hypertonie wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Herz- und/oder Nierenversagen könnte man so potenziell zuvorkommen.

  12. Radiological imaging after lung transplantation; Radiologische Diagnostik bei lungentransplantieren Patienten

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schmidt, D. [Inst. fuer Radiologische Diagnostik, Klinikum Grosshadern, Muenchen (Germany); Berger, H. [Inst. fuer Radiologische Diagnostik, Klinikum Grosshadern, Muenchen (Germany); Forst, H. [Inst. fuer Anaesthesiologie, Klinikum Grosshadern, Muenchen (Germany); Willkomm, G. [Chirurgische Klinik, Klinikum Grosshadern, Muenchen (Germany); Dienemann, H. [Chirurgische Klinik, Klinikum Grosshadern, Muenchen (Germany)

    1994-09-01

    Based on the imaging studies obtained from 13 patients after lung transplantation, radiological findings have been correlated with the clinical charts. The intention was to describe the radiological manifestations of the particular transplant complications of these patients. 12 episodes of reimplantation response were seen in the early postoperative period as a perihilar accented perivasal consolidation with typically short-termed appearances. 16 episodes of acute rejection showed various manifestations on the radiographs. They were characterised by immediate response to a bolus therapy with corticosteroids. This decisive observation allows the exclusion of other causes contributing to a condition following thoracotomy with similar radiological manifestations. Stenoses of the pulmonary or the bronchial anastomoses occurred once each and were confirmed in the course of further examinations. Chest radiograph proved to be the appropriate tool for the diagnosis of technical complications following iatrogenic measures (pleural effusion, pneumothorax). Clinical symptoms and follow-up observations are necessary for the interpretation of the radiographs. Chest radiography represents an important help concerning problems in differential diagnosis and further therapeutic decisions. (orig.) [Deutsch] In einer retrospektiven Analyse wurden bei 13 Patienten mit 14 Lungentransplantationen die radiologischen Untersuchungsbefunde mit dem klinischen Verlauf korreliert. Intention war, die bildgebenden Merkmale bei den besonderen Problemen dieser Patienten darzustellen. 12 mal war ein Reperfusionsoedem nachzuweisen, mit meist typischen Veraenderungen und kurzfristiger Rueckbildung. Es traten insgesamt 16 Episoden einer akuten Abstossungsreaktion auf. Die damit verbundenen Veraenderungen im Roentgenbild waren sehr variabel, zeigten jedoch eine prompte Rueckbildung nach einer Stosstherapie mit Kortikosteroiden. Dies ist ein wichtiges differentialdiagnostisches Kriterium zur

  13. Lebensmittelpräferenzen bei Patienten mit gastrointestinalen Tumoren

    OpenAIRE

    Priepke, Sandra

    2006-01-01

    Inappetenz und Gewichtsverlust sind bei Patienten, die an gastrointestinalen Tumoren erkrankt sind, häufige Symptome. Kenntnisse über Lebensmittelpräferenzen und Ernährungsgewohnheiten bei diesen Patienten sind wichtig für die Betreuung und diätetische Therapie dieser Tumorpatienten. Bei 100 Patienten, die an gastrointestinalen Tumoren (TP) erkrankt waren, untersuchten wir Ernährungsgewohnheiten, Verzehrhäufigkeiten und Lebensmittelpräferenzen mit Hilfe eines Fragebogens. Zusätzlich wurde zur...

  14. Schlafentzug und motorische Aktivität bei depressiven Patienten

    OpenAIRE

    Brückner, Torsten Ulf

    2007-01-01

    Schlaf, Aktivität und Depression beeinflussen sich wechselseitig. In der vorliegenden Arbeit wird erstmals die motorische Aktivität depressiver Patienten während eines therapeutischen Schlafentzuges über 40 Stunden mit Hilfe eines Aktometers durchgehend erfaßt. Die Gruppe der Patienten, deren Stimmung sich durch den Schlafentzug verbessert, zeigt eine andere Ausprägung der motorischen Aktivität als die Gruppe der Patienten, bei denen keine Besserung eintritt. Anhand des Zusammenhangs zwischen...

  15. Untersuchung von Tryptophanhydroxylase 2 Varianten an Patienten mit Persönlichkeitsstörungen nach DSM-IV-TR

    OpenAIRE

    Markert, Christoph

    2009-01-01

    Variationen im Gen der Tryptophanhydroxylase 2 (TPH2), das den geschwindigkeitsbestimmenden Schritt der Serotoninsynthese katalysiert, wurden mit psychiatrischen Erkrankungen, die durch emotionale Dysregulation charakterisiert sind, in Verbindung gebracht. Die vorliegende Arbeit evaluierte die Rolle von TPH2 Varianten und Haplotypen bei Persönlichkeitsstörungen der Cluster B und C. Dazu wurden 420 Patienten mit Cluster B oder Cluster C Persönlichkeitsstörung (nach DSM-IV-TR) sowie 336 gesunde...

  16. Hormonersatztherapie bei Patientinnen nach Mammakarzinom

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Mueck AO

    2006-01-01

    Full Text Available Zur Hormonsubstitution (HRT nach Brustkrebs liegen vier prospektiv randomisierte Studien und mindestens 15 Beobachtungsstudien vor. Nur die HABITS-Studie zeigt ein erhöhtes Rezidivrisiko. Dies ist möglicherweise durch einen relativ hohen Anteil der HRT-Anwendung nach ER-positiven Karzinomen bedingt sowie durch die bevorzugte Anwendung von Estrogen/Gestagen-Kombinationspräparaten. Bekanntlich wird für die primär erhöhte Diagnosewahrscheinlichkeit für Brustkrebs unter HRT vor allem die Gestagenkomponente verantwortlich gemacht. Die Fallzahlen aller Studien für eine HRT nach Brustkrebs sind jedoch gering. Daher soll eine HRT erst eingesetzt werden, wenn Alternativen, wie spezielle, nicht kontraindizierte Phytopräparate oder Serotonin-Reuptake-Inhibitoren (SRI keine befriedigende Wirkung zeigen. Dies gilt primär aus forensischen Gründen. Nach medizinischen Kriterien ist die Datenlage zu den Alternativen eher noch unsicherer, da zu Nebenwirkungen, Risiken oder auch zu Interaktionen mit adjuvanter Antihormontherapie noch wichtige Fragen offen sind.

  17. Lung Clearance Index bei erwachsenen Patienten mit Mukoviszidose

    OpenAIRE

    Rückel, Helena Sophie

    2011-01-01

    Die Spirometrie mit Bestimmung des forcierten exspiratorischen Volumens in einer Sekunde gilt derzeit als Gold-Standard bei der Beurteilung der Lungenfunktion von Patienten mit Cystischer Fibrose. Da die spirometrische Untersuchung eine aktive Mitarbeit des Patienten erfordert, kann sie jedoch erst etwa ab dem fünften Lebensjahr durchgeführt werden. Im Gegensatz dazu kann der Lung Clearance Index (LCI), der aus Gasdilutionsuntersuchungen abgeleitet wird, in jedem Alter, d.h. auch im Säugl...

  18. Wirbelsäulenfrakturen bei Patienten mit Spondylitis ankylosans : eine retrospektive Analyse mit 45 Patienten

    OpenAIRE

    Smajic, Samir

    2011-01-01

    Problem: Wirbelsäulenfrakturen bei Patienten mit Morbus Bechterew sind selten und immer als hochinstabil zu bewerten. Es gibt wenige Erkenntnisse über Demographie, klinisches Bild, chirurgisches Vorgehen und Komplikationen, welche in der vorliegenden Arbeit untersucht wurden. Ergebnis: 45 Patienten wiesen insgesamt 70 Wirbelkörperfrakturen auf, wobei die untere Hals- und untere Brustwirbelsäule bevorzugt involviert waren. Fast 60 % wiesen zum Operationszeitpunkt neurologische Ausf...

  19. Radiochirurgie und stereotaktisch fraktionierte Strahlentherapie am Linearbeschleuniger bei Patienten mit Meningeomen;Wertigkeit der L-[Methyl-11C] Methionin (MET)-PET-Untersuchung als Ergänzung zu morphologischen bildgebenden Verfahren wie CT und MRT bei der Erstellung der Therapieplanung und Definition des Zielvolumens der Schädelbasismeningeome

    OpenAIRE

    Ciuchendea-Dobrei, Mihaela-Andreea

    2012-01-01

    Diese Studie untersuchte die Effektivität der stereotaktischen Strahlentherapie von gutartigen Schädelbasismeningeomen sowie die Wertigkeit der Methionin-PET-Bildgebung für die Bestrahlungsplanung. Bei 137 Patienten zeigte sich nach fraktionierter stereotaktischer Strahlentherapie (121 Patienten) bzw. Radiochirurgie (16 Patienten) eine Ansprechrate von 26,3% und eine Tumorkontrollrate von 93% nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von 32 Monaten. Die Symptome verbesserten sich in 38% de...

  20. Diagnostik der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK bei geriatrischen Patienten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Sturm W

    2015-01-01

    Full Text Available Die Prävalenz der symptomatischen und asymptomatischen peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK steigt mit dem Alter der Patienten, häufig liegen bei den Betroffenen neben der PAVK mehrere Begleiterkrankungen gleichzeitig vor. Diese Multimorbidität beeinflusst die Symptomatik (verschleierte Symptome bei diabetischer Neuropathie, die Diagnostik (z. B. eingeschränkte Aussagekraft der Knöchel-Arm-Blutdruckmessung [Ankle-brachial- Index, ABI] und auch das therapeutische Procedere im Anschluss an die Diagnostik. Bereits bei der initialen angiologischen Einschätzung sollten wesentliche Therapieziele bei älteren Patienten in den weiteren diagnostischen Ablauf miteinbezogen werden, nämlich Erhalt der Lebensqualität, behinderungsfreie Lebensjahre, Erhalt der Mobilität mit geringem Sturzrisiko und Vermeidung einer unnötigen Polypharmazie.

  1. Prozessforschung in der Psychotherapie bei manisch-depressiven Patienten

    OpenAIRE

    Schweyer, Daniel

    2007-01-01

    Während zahlreiche kontrollierte Studien zur Wirksamkeit von Kurzzeittherapien bei der unipolaren Depression vorliegen, sind im Vergleich dazu Studien zur bipolaren Störung rar (Hautzinger & Meyer, 2007; Miklowitz & Otto, 2006; Scott, 2006). In dieser Studie handelt es sich daher um die bislang erstmalige Untersuchung des therapeutischen Prozesses einer kognitiven Verhaltenstherapie bei bipolaren Patienten im Vergleich zu einer Kontrollbedingung. Nachdem in Kapitel 1 einführend Informationen ...

  2. Diagnostik der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) bei geriatrischen Patienten

    OpenAIRE

    Sturm W

    2015-01-01

    Die Prävalenz der symptomatischen und asymptomatischen peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) steigt mit dem Alter der Patienten, häufig liegen bei den Betroffenen neben der PAVK mehrere Begleiterkrankungen gleichzeitig vor. Diese Multimorbidität beeinflusst die Symptomatik (verschleierte Symptome bei diabetischer Neuropathie), die Diagnostik (z. B. eingeschränkte Aussagekraft der Knöchel-Arm-Blutdruckmessung [Ankle-brachial- Index, ABI]) und auch das therapeutische Proce...

  3. Schlaf und Atmung bei Patienten mit Morbus Parkinson

    OpenAIRE

    Georg, Wulf-Martin

    2001-01-01

    Bei 9 Patienten mit Morbus Parkinson wurden anhand polysomnografischer Meßdaten Schlafverhalten und Atmung untersucht. Es wurden Hypnogramme erstellt und Sauerstoffsättigung, Atemzugvolumen, Atemzykluszeit, endexspiratorischer CO2- Partialdruck, Anteil periodischer Atmung und Laboured Breathing Index (LBI) ermittelt. Bei 8 Pat. wurde CO2-Atemantwort durchgeführt. Schlafstruktur ist gestört. Pat. haben fragmentierten Schlaf mit häufigem Erwachen und langen Wachphasen. Tiefschlaf is...

  4. Hyperhomocysteinämie bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit vor aortokoronarer Bypass-Operation (CABG

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Stanger O

    1999-01-01

    Full Text Available Erhöhte Plasmakonzentrationen der schwefelhaltigen Aminosäure Homocystein (Hcy wurden mit einer frühzeitigen Entwicklung arteriosklerotischer Gefäßveränderungen, thromboembolischer Komplikationen und schlechter Prognose der koronaren Herzkrankheit (KHK in Verbindung gebracht. Um das Vorkommen einer Hyperhomocysteinämie und die Wertigkeit des oralen Methionin-Belastungs-Tests (oMBT bei Patienten mit angiographisch nachgewiesener koronaren Herzkrankheit unmittelbar vor einer geplanten aortokoronaren Bypass-Operation (CABG zu untersuchen, wurde bei 150 KHK-Patienten und 80 gesunden Kontrollen nüchtern und 6 Stunden nach Methionin-Belastung totales Homocystein (tHcy im Plasma gemessen, ebenso u. a. Folsäure (Plasma und die Vitamine B6 und B12. Insgesamt hatten 32 % der Patienten eine Hyperhomocysteinämie. Die Höhe von Homocystein korrelierte dabei signifikant mit der Folsäure, ebenso der Anstieg unter Belastung und grenzwertig mit dem Body Mass Index (BMI. Ein solcher Zusammenhang konnte nicht für die Vitamine B6, B12 sowie Cholesterin, Triglyceride und Fibrinogen beobachtet werden. 37% der Patienten mit erhöhten Hcy-Werten wurden nur durch den Einsatz des oMBT erkannt. Daraus schließen wir, daß die Prävalenz einer Hyperhomocysteinämie in der untersuchten Patientengruppe im Vergleich zu einer gesunden Population sehr hoch ist. Der orale Methionin-Belastungs-Test stellt ein wichtiges Mittel zur Identifizierung von Patienten mit Hyperhomocysteinämie dar, dessen Einsatz den Aufwand rechtfertigt.

  5. Aspekte der Osteoporosetherapie und Frakturprävention bei geriatrischen Patienten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Gosch M

    2010-01-01

    Full Text Available Aktuell beträgt der Anteil der Personen 65 Jahre in Österreich 17 %. Nach Schätzungen der WHO wird sich dieser Anteil bis 2025 verdoppeln. Parallel mit der demographischen Veränderung steigt auch die Inzidenz der Oberschenkelhalsfraktur von zurzeit 16.000/Jahr auf 25.000 im Jahr 2050. Mit einer jährlichen Inzidenz von 19,7/100.000 Einwohner weist Österreich innerhalb der EU eine der höchsten Zahlen auf. Die hüftnahen Frakturen sowie die Wirbelkörperfrakturen treten überwiegend als Folge einer bestehenden Osteoporose auf. Die Qualität der Osteoporosebehandlung stellt die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen präventiven Behandlungsansatz dar. Eine ausreichende Kalzium- und Vitamin-D-Zufuhr hat gerade im höheren Alter große Bedeutung, insbesondere auch im Hinblick auf die Sturzprävention. Für einzelne Bisphosphonate, Teriparatid und Strontiumranelat konnte eine signifikante Reduktion des Frakturrisikos bei geriatrischen Patienten nachgewiesen werden. Aus aktuellen Studien wissen wir, dass wir bei Patienten mit einem hohen Risiko eine „number needed to treat“ (NNT von 1:15 erreichen können. Trotz zahlreicher therapeutischer Möglichkeiten steigt die Inzidenz weiter an. Aus verschiedenen internationalen Studien sind uns mögliche Ursachen für diese Entwicklung bekannt. Neben der ungenügenden Compliance der Patienten ist auch die fehlende Awareness der Ärzte problematisch. Eine weitere Herausforderung in der Behandlung der Osteoporose und deren Folgen stellt beim älteren Patienten das Sturzrisiko dar. Screeninguntersuchungen werden in vielen Leitlinien empfohlen, sind im klinischen Alltag jedoch eher die Ausnahme. Wissenschaftliche Daten für geriatrische Patienten bestätigen die Wirksamkeit einer Therapie auch in dieser Altersgruppe. Bedauerlicherweise fließen die vorliegenden Erkenntnisse kaum in die klinische Praxis ein.

  6. Neuropathie bei Patienten mit Diabetes mellitus in Tansania

    OpenAIRE

    Michaelsen, Jens Kersten

    2011-01-01

    Ziel der Studie ist es Daten bezüglich Eigenschaften, Stoffwechseleinstellung, den Prävalenzen von Neuropathien und Komplikationen bei Patienten mit Diabetes mellitus in Tansania zu sammeln. Im Kilimanjaro Christian Medical Centre werden 96 - Typ 1 und Typ 2 - Diabetiker im Alter von 13 bis 95 Jahren untersucht. Der HbA1c- Wert wird gemessen und anhand des Neuropathy Symptome Score (NSS) und Neuropathy Deficit Score (NDS) der Neuropathiegrad bestimmt. Ergebnis: Die mittlere Diabete...

  7. Beurteilung der Rehabilitationsfortschritte nach Gelenkersatz bei älteren Menschen

    OpenAIRE

    Akhavan, Fariba

    2012-01-01

    Die vorliegende prospektive Untersuchung der körperlichen Leistungsfähigkeit von Patienten zu bei Beginn und in der zweiten Woche einer Rehabilitationsmaßnahme von Patienten mit proximaler Femurfraktur, wurde zwischen dem 1. September 2007 und dem 31. März.2009 durchgeführt. Es sollten drei Fragestellungen untersucht werden: 1) Weist ein apparatives Assessment während der Rehabilitation eine größere Objektivität und externe Validität auf, im Vergleich zur Befragung des Patienten mittels F...

  8. Individuelle Strahlenempfindlichkeit bei Patienten mit HNO- und Rektumkarzinomen

    OpenAIRE

    Hochreuther, Fabian

    2013-01-01

    Hintergrund und Ziele Die Wirkung von ionisierender Strahlung lässt sich bisher nur sehr schwer quantifizieren. Welche prognostischen Auswirkungen sich nach Strahlen-exposition zeigen, wird bei Großereignissen wie nuklearen Katastrophen oder atomaren Bombenabwürfen, aber auch bei medizinischer Therapie, nur über eine statistische Aussage für alle Betroffenen festgelegt. Eine individuelle Aussage für die Einzelperson ist bisher nicht möglich. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es nun einen repro...

  9. Demenz und Depression bei Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Herting B

    2007-01-01

    Full Text Available Das idiopathische Parkinson-Syndrom (IPS ist eine progressive neurodegenerative Erkrankung mit motorischen und nicht-motorischen Symptomen. Bei Patienten mit IPS sind kognitive Defizite und Demenzen mit einer Prävalenz von 20–40 % nachgewiesen worden. Risikofaktoren für das Auftreten einer Parkinson-Demenz (PDe sind hohes Alter bei Krankheitsbeginn, schwere und/oder beidseitige motorische Symptomatik, Verwirrtheitszustände unter Levodopa-Medikation, aber auch Demenzerkrankungen in der Familie und niedriges Bildungsniveau. Patienten mit PDe weisen eine erhöhte Morbidität und Mortalität im Vergleich zu Patienten mit IPS ohne Demenz und der altersgleichen Normalbevölkerung auf, die unabhängig von der Schwere der motorischen Einbußen zweifach erhöht ist. Die Depression ist das häufigste psychiatrische Symptom beim IPS (die Angaben zur Prävalenz schwanken zwischen 4 % und 70 % und beeinflußt neben den Aktivitäten des täglichen Lebens wesentlich die Lebensqualität der Betroffenen. Darin liegt auch die Herausforderung, kognitive und affektive Symptome effizient zu behandeln.

  10. Hormonprofilveränderungen unter DHEA-Substitution bei Patienten mit erektiler Dysfunktion

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Reiter WJ

    2001-01-01

    Full Text Available Dehydroepiandrosteron (DHEA ist das verbreitetste Hormon im menschlichen Körper und wird der Gruppe der Steroidhormone zugeordnet. Nach Bildung in der Zona reticularis der Nebennierenrinde wird es mit Hilfe des Leberenzyms Dehydroepiandrosteronsulfotransferase in das Sulfat Dehydroepiandrosteronsulfat (DHEAS umgewandelt, zirkuliert so relativ stabil im Blut und wird in die Sexualhormone Testosteron und Östrogen im Gewebe transformiert. Eine bisher wissenschaftlich nicht abgeklärte Frage ist die Wirkung einer DHEA-Substitution auf die Serumspiegel der Sexualhormone beim Mann. Zu diesem Zweck wurden an allen Patienten mit ED, die an unserer Klinik und in zwei urologischen Kassenpraxen dieser Hormonsubstitution unterzogen wurden, im Rahmen einer prospektiven Studie ein Monitoring der wichtigsten Sexualhormone durchgeführt. Zwischen Oktober 1997 und Februar 2000 wurden 187 Patienten mit einem mittleren Alter von 52,4 Jahren, welche primär unsere Ambulanz oder zwei urologische Kassenpraxen wegen einer ED aufsuchten, nach urologischer und endokrinologischer Abklärung in diese prospektive, offene Studie aufgenommen. Alle Patienten wurden sorgfältig auf medizinische Faktoren untersucht, die einen Einfluß auf endokrinologische Abläufe haben könnten. Jeder Patient wurde mit einer Kapsel DHEA 50 mg 1 x 1 tgl. therapiert und für einen geplanten Studienzeitraum von 6 Monaten in die Studie aufgenommen. Eine statistisch signifikante Veränderung zeigten nur die Östradiolwerte. Dieser Anstieg schon begann 3 Monaten und diese Tendenz wurde bis zum Studienende beibehalten. Es konnte in dieser prospektiven Studie erstmalig in einem großen Patientenkollektiv gezeigt werden, daß sich bei männlichen Patienten mit erektiler Dysfunktion nach Substitutionstherapie mit 50 mg DHEA einmal tgl. eine statistisch signifikante Steigerung der Östradiolwerte, jedoch keine Veränderung der Testosteronwerte nachweisen läßt. Ob nun die DHEA-Wirkung beim ED-Patienten

  11. Hintergründe und spezielle Aspekte der Therapie chronischer Hepatitis C bei opioidabhängigen Patienten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Ebner N

    2008-01-01

    Full Text Available Über 170 Millionen Menschen weltweitleiden an chronischer Hepatitis C. Die Mehrzahl der Neuerkrankungen lässt sich durch Infektionen nachintravenösem Substanzkonsum erklären. Substanz-abhängige Patienten, die an Einrichtungen zur Be-handlung ihrer Abhängigkeitserkrankung vorstelligwerden, sollten routinemäßig auf das Vorliegen von Viruserkrankungen wie Hepatitiden und HIV/AIDSuntersucht werden. Bei Identifizierung einer chroni-schen Hepatitis C besteht Handlungsbedarf: Nebengenauer Information über Erkrankungsverlauf und In-fektiosität ist eine weitere Abklärung von hepatolo-gischer und suchtmedizinischer Seite anzustreben. Multiprofessionelle Behandlungseinrichtungen stellendie optimale Anlaufstelle für diese Patienten dar. Liegteine Opioidabhängigkeit vor, kann mit Erhaltungs-therapie mit Opioiden in Kombination mit psycho-edukativen Maßnahmen gestartet werden. Mit derAnbahnung einer Behandlung der Hepatitis C im Sinnevon notwendigen Untersuchungen wie Genotypisie-rung, Ultraschall etc. kann bereits zu diesem Zeit-punkt gestartet werden. Patienten, die sich stabil seitmindestens sechs Monaten in Erhaltungstherapiebefinden und keine komorbide psychiatrische Störungaufweisen, können nach internistischer Abklärungund Indikationsstellung nach klassischen hepatolo-gischen Kriterien mit der derzeit empfohlenen antivi-ralen Behandlung mit Ribavirin/Interferon beginnen.Bei aktivem Zusatzkonsum von illegalen Substanzen,welcher in regelmäßigen Abständen mittels urintoxi-kologischer Untersuchungen nachgewiesen werdenkann, gilt es – nach heutigen Empfehlungen –, erstdie Suchterkrankung zu stabilisieren. Bei Vorliegenvon psychiatrischen Störungen wie affektiven oderpsychotischen Störungen zum Zeitpunkt der Screening-Untersuchung oder in der Vorgeschichte wird einesorgfältige Abklärung und Evaluierung des Therapie-bedarfs notwendig. Für Patienten mit akuten depres-siven Symptomen ist – vor Start einer antiviralenTherapie – der

  12. Kontinuierliche intravenöse Verabreichung von Vancomycin bei Patienten der Intensivtherapiestation

    OpenAIRE

    Nowack, Marisa Claudia Michelle

    2016-01-01

    Das Ziel dieser Dissertation ist es, die kontinuierliche intravenöse Gabe von Vancomycin bei schwer kranken Patienten auf der internistischen Intensivstation im Vergleich zu einer intermittierenden Infusion zu analysieren und zu bewerten. Durchgeführt wurde dazu eine retrospektive Kohortenstudie mit 239 Patienten. Unsere Ergebnisse zeigen, dass bei diesen Patienten eine kontinuierliche Gabe von Vancomycin ausreichend ist, um die Zielserumspiegelkonzentrationen zu erzielen. Allerdings führte ...

  13. Angiotensin II-Rezeptorblockade im Vergleich zu ACE-Hemmung bei Patienten mit chronischem Nierenversagen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Rump LC

    1999-01-01

    Full Text Available Angiotensin-Converting-Enzym (ACE-Hemmer verzögern die Progression des chronischen Nierenversagens [1-3]. Chronisches Nierenversagen ist durch ein aktiviertes sympathisches Nervensystem charakterisiert [4], welches zumindest im Herz durch Angiotensin (Ang II-Rezeptor-Antagonisten besser unterdrückt wird als durch ACE-Hemmer [5]. Unsere Hypothese war, daß Ang II Rezeptor-Antagonisten besser als ACE-Hemmer in bezug auf die Behandlung der Hypertonie von Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wirken. Die Patienten wurden in zwei Gruppen randomisiert und erhielten entweder Benazepril (10 mg, n = 9 oder Losartan (50 mg, n = 9. Proteinurie, Bradykinin im Urin, Ang II Plasma-Spiegel, Serum-Kreatinin, 24-Stunden-Blutdruck und die Lebensqualität (Beltz-Test wurden bei Einschluß sowie 4 und 24 Wochen nach Beginn der Studie erfaßt. Der mittlere arterielle Blutdruck nach 0, 4 und 24 Wochen war 97 ± 3, 96 ± 3 and 95 ± 4 mmHg in der Benazepril- und 98 ± 4, 93 ± 1 und 90 ± 2 mmHg in der Losartan-Gruppe. Ang II-Spiegel stiegen unter Losartan und fielen unter Benazepril. Kein Unterschied fand sich bei der Bradykinin-Ausscheidung. Die Proteinurie fiel initial (4 Wochen um 0,7 g/24 h in der Losartan-Gruppe und 1,2 g/24 h in der Benazepril-Gruppe, zeigte im Verlauf der Studie wieder eine steigende Tendenz. Parameter der Lebensqualität stiegen in der Losartan-Gruppe leicht an und fielen in der Benazepril-Gruppe leicht ab. Beide Substanzen reduzierten vorübergehend die Proteinurie ohne negativen Effekt auf die Kreatinin-Clearance, die in beiden Gruppen stabil blieb. Tendenziell fanden sich eine bessere Lebensqualität unter Ang II Rezeptor-Blockade.

  14. Unterschiede in der Schmerzwahrnehmung sind eine mögliche Ursache für den Zeitverzug beim akuten Myokardinfarkt bei älteren Patienten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Rittger H

    2008-01-01

    Full Text Available Hintergrund: Ein wichtiger Unterschied zwischen älteren und jüngeren Menschen, welche einen akuten Myokardinfarkt erleiden, ist das verspätete Aufsuchen medizinischer Hilfe bei älteren Patienten. Als mögliche Ursache für dieses Phänomen wurde eine verzögerte Schmerzwahrnehmung bei alten Menschen während der myokardialen Ischämie postuliert. Ziel der Studie war es, diese Hypothese invasiv unter den Bedingungen einer kontrollierten myokardialen Ischämie zu bestätigen. Methoden: Bei 66 Patienten (16 weiblich, 50 männlich; mittl. Alter 67 ± 14 Jahre; 15 Diabetiker, welche sich einer elektiv ausgeführten koronaren Intervention unterziehen mussten, wurde die Zeit von der vollständigen Entfaltung des PTCA-Ballons bis zum Auftreten einer thorakalen Schmerzsymptomatik gemessen. Der PTCA-Ballon wurde maximal 60 Sekunden inflatiert, im Falle des Fehlens einer anginösen Symptomatik wurde der Ballon nach dieser Zeit deflatiert. Zeitgleich erfolgte eine EKG-Aufzeichnung in 3 Kanälen, wobei das Ausmaß der EKG-Veränderungen (ST-Senkung oder Hebung 0,1 mV registriert wurde. Ergebnisse: Der mittlere Gefäßdurchmesser betrug 3,03 ± 0,33 mm, es wurden nur Gefäße mit einem Diameter zwischen 2,75 mm und 3,5 mm in die Studie eingeschlossen. Alle Patienten hatten eine lävokardiographisch bestimmte linksventrikuläre Ejektionsfraktion (EF von mehr als 60 %. Nach der PTCA wurden die Patienten entsprechend dem Alter in zwei Gruppen aufgeteilt. 30 Patienten waren ≤ 65 Jahre (mittl. Alter 57 ± 6 Jahre, Gruppe 1, 36 Patienten 65 Jahre (mittl. Alter 74 ± 4 Jahre, Gruppe 2. Patienten der Gruppe 1 entwickelten nach einer mittleren Dauer von 31 ± 14 Sekunden anginöse Beschwerden, wohingegen Patienten der Gruppe 2 erst nach einer mittleren Dauer von 43 ± 12 Sekunden über Angina pectoris klagten. Es fand sich ein signifikanter Unterschied von 12 Sekunden bis zur Schmerzwahrnehmung (p 0,005 zwischen den beiden Gruppen. Das Ausmaß der EKG

  15. Pathophysiologie des Kollagenstoffwechsels bei Patienten mit Induratio penis plastica (IPP

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Lahme S

    2000-01-01

    Full Text Available Die Pathogenese der IPP ist bis heute nicht geklärt. Histopathologische Untersuchungen zeigen, daß der Kollagenstoffwechsel eine Rolle spielt. Dies veranlaßte uns zur genauen Analyse der Kollagenstoffwechselparameter bei IPP. Bei 11 Patienten mit IPP und 11 Kontrollpersonen wurden Kollagenstoffwechselparameter (Prokollagen III [PIIIP], PMN-Elastase [PMN-E], Fibronektin [FN], Fibronektinrezeptor [FN-R] und alpha1-Proteinase-Inhibitor [alpha1-PI] im cavernösen und peripheren Blut bestimmt. PMN-E, PIIIP, FN und FN-R waren in den beiden Untersuchungsgruppen nicht unterschiedlich. Die peripher venösen unterschieden sich nicht von den cavernösen Blutproben. Sowohl im peripher venös (158,55 mg/dl als auch im cavernös entnommenen Blut (168,29 mg/dl war die Konzentration des a1-PI signifikant niedriger als in der Kontrollgruppe (214,82 mg/dl. An einem zweiten Kollektiv von 23 Patienten wurden Analysen des Phänotyps für alpha1-PI im Hinblick auf das Vorliegen von genetisch determinierten Mangelallelen vorgenommen. Hier zeigte sich kein signifikanter Unterschied zu einem Kontrollkollektiv von 19 gesunden Probanden. Die alpha1-PI Erniedrigung der IPP-Patienten ist signifikant und liegt unterhalb des Normalwertbereichs für die gesunde Population. Ein Mangel an alpha1-PI kann zur Aktivitätserhöhung der Proteasen und zum Umbau des Kollagengewebes führen. Möglicherweise kommt es zusammen mit einem lokal wirksamen Einflußfaktor schließlich zur dystrophen Kalzifikation. Die humangenetischen Untersuchungen sprechen nicht für eine genetische Determinierung des alpha1-PI-Mangels, sondern legen eine erworbene hepatische Störung nahe.

  16. Erhöhter oxidativer Streß bei Patienten mit instabiler Angina pectoris

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Bodlaj G

    1998-01-01

    Full Text Available Die instabile Angina pectoris führt oft zum akuten Myokardinfarkt. Da die Lipid-Peroxidation im Verdacht steht, chronische und akute Ereignisse der Atherosklerose und der koronaren Herzkrankheit zu fördern, untersuchten wir die Lipid-Peroxidations-Parameter und alpha-Toco-pherol-Spiegel bei 100 KHK-Patienten und verglichen sie mit denen einer entprechenden Kontrollgruppe. 50 konsekutive Patienten mit stabiler Angina pectoris (SAP und 50 konsekutive Patienten mit instabiler Angina pectoris (IAP wurden untersucht und mit 100 klinisch gesunden Personen verglichen. Zusätzlich zur herkömmlichen Lipid- und Lipoprotein-Analyse wurden die Lipid-Peroxidations-Produkte als Hydroperoxide und Thiobarbituric acid reactive substances (TBARS gemessen. Die konjugierten Diene wurden nur bei den Patienten bestimmt. Da alpha-Tocopherol eines der wichtigsten Antioxidantien ist, wurde es ebenfalls quantifiziert. Wie erwartet hatten die Patienten wesentlich höhere Cholesterin-, Triglyzerid-, LDL-C- und Lp(a-Spiegel und niedrigere HDL-C-Spiegel als die Kontrollgruppe. Als die Patienten in Gruppen mit stabiler und instabiler Angina pectoris geteilt wurden, waren Peroxide und TBARS in der letzteren Gruppe wesentlich höher als bei den anderen Patienten und der Kontrollgruppe. Auch konjugierte Diene waren eindeutig höher bei den Patienten mit instabiler Angina pectoris. Der alpha-Tocopherol-Gesamtspiegel war in allen 3 Gruppen vergleichbar, aber der alpha-Tocopherol-Gehalt pro LDL-Partikel war bei den Patienten mit IAP am niedrigsten, gefolgt von denen mit SAP und der Kontrollgruppe. Wir schließen daraus, daß die Lipid-Peroxidations-Parameter bei Patienten mit IAP erhöht sind und SAP-Patienten von IAP-Patienten unterscheiden.

  17. Segmentale ostiale Katheterablation der Pulmonalvenen bei paroxysmalem Vorhofflimmern: Ergebnisse nach einjähriger Erfahrung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Pürerfellner H

    2002-01-01

    Full Text Available Hintergrund: Die Behandlung von Patienten (Pat. mit medikamentös schwer einstellbarem paroxysmalem Vorhofflimmern (paroxysmal atrial fibrillation, PAF stellt heute nach wie vor eine Herausforderung im klinischen Alltag dar. Aufbauend auf bahnbrechenden Beobachtungen hinsichtlich der Entstehung von PAF in den Pulmonalvenen (PV hat die Arbeitsgruppe um Haissaguerre jüngst ein Verfahren entwickelt, das eine hohe klinische Ansprechrate zeigt. Dabei wird eine segmentale Ablation am Ostium mehrerer PV durchgeführt, um (arrhythmogene elektrisch leitende Faszikel zu eliminieren, die sich vom linken Atrium (LA in die PV erstrecken. Nachstehend berichten wir über unsere Ergebnisse nach einjähriger Erfahrung. Methodik: Im Rahmen der Prozedur wird nach vorausgehender transseptaler Punktion und direkter PV-Angiographie ein zirkulärer 10poliger Elektrodenkatheter (LASSO Katheter, Fa. Biosense-Webster in das Ostium der PV eingebracht. Nach Analyse der elektrischen Aktivierungssequenz (Mapping an der PV-Zirkumferenz werden ein oder mehrere Faszikel durch eine segmentale Radiofrequenz (RF-Ablation eliminiert. Primärer Endpunkt der Prozedur ist die elektrische Isolation der PV. Resultate: Im Zeitraum von Dezember 2000 bis Dezember 2001 wurden 37 Pat. (30 m, 7 w, Alter 53 ± 11 Jahre mit häufigen Rezidiven (28 Pat. größer/gleich 1x/Woche bei medikamentös schwer einstellbarem PAF (3,3 ± 0,2 Antiarrhythmika und ohne signifikante kardiale Grunderkrankung behandelt. Insgesamt wurden an 115 PV (3,1 PV/Pat. 57 Interventionen (1,5/Pat. durchgeführt. Die Dauern für Prozedur und Durchleuchtung lagen dabei bei 234 ± 7 min bzw. 62,2 ± 2,4 min. In 32/37 Pat. (86 % war PAF bei einer Nachbeobachtungszeit von 275 ± 100 Tagen entweder eliminiert oder wesentlich gebessert, 18 Pat. (49 % sind aktuell frei von Antiarrhythmika. Die Auswertung von regelmäßig durchgeführten Patientenbefragungen bezüglich der Lebensqualität ergab eine signifikante Besserung von

  18. Analyse von 12 Patienten mit konservativer Behandlung nach Paracetamolintoxikation

    OpenAIRE

    Zulueta La Rosa, Pia Noreen

    2013-01-01

    Paracetamol ist ein häufig angewendetes Schmerzmittel mit einem geringen Nebenwirkungsprofil, wirkt jedoch in hohen Dosen hepatotoxisch. Aufgrund seiner leichten Zugänglichkeit kommt es häufig zu Überdosierungen, versehentlich oder in suizidaler Absicht und spielt somit im klinischen Alltag eine zunehmende Rolle. In dieser retrospektiven Untersuchung, die einen Zeitraum von fünf Jahren umfasst, wurden die Daten von zwölf Patienten (Alter 16-51 Jahre) mit Paracetamolintoxikation ausgewertet...

  19. Kognitive Funktionen bei adoleszenten Patienten mit Anorexia nervosa und unipolaren Affektiven Störungen

    OpenAIRE

    Sarrar, Lea

    2014-01-01

    Anorexia nervosa und unipolare Affektive Störungen stellen häufige und schwerwiegende kinder- und jugendpsychiatrische Störungsbilder dar, deren Pathogenese bislang nicht vollständig entschlüsselt ist. Verschiedene Studien zeigen bei erwachsenen Patienten gravierende Auffälligkeiten in den kognitiven Funktionen. Dahingegen scheinen bei adoleszenten Patienten lediglich leichtere Einschränkungen in den kognitiven Funktionen vorzuliegen. Die Prävalenz der Anorexia nervosa und unipolaren Affektiv...

  20. Radiological intervention in postoperative complications following liver transplantation; Interventionelle radiologische Verfahren bei postoperativen Komplikationen nach Lebertransplantation

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Berger, H. [Inst. fuer Radiologische Diagnostik, Klinikum Grosshadern, Univ. Muenchen (Germany); Staebler, A. [Inst. fuer Radiologische Diagnostik, Klinikum Grosshadern, Univ. Muenchen (Germany); Kunzfeld, A. [Inst. fuer Radiologische Diagnostik, Klinikum Grosshadern, Univ. Muenchen (Germany); Zuelke, C. [Chirurgische Klinik und Poliklinik, Klinikum Grosshadern, Univ. Muenchen (Germany); Anthuber, M. [Chirurgische Klinik und Poliklinik, Klinikum Grosshadern, Univ. Muenchen (Germany); Kraemling, H.J. [Chirurgische Klinik und Poliklinik, Klinikum Grosshadern, Univ. Muenchen (Germany)

    1997-03-01

    Purpose: Postoperative complications contribute significantly to the morbidity and mortality of liver transplant patients. The management of these complications requires a multidisciplinary approach in which interventional radiology plays an integral role. Indications, techniques, and results of radiological interventions in the management of the liver transplant patient are presented. Material and methods: During a 10-year period, 52 out of 420 liver transplant recipients underwent radiological interventions, including angioplasty (n=20), embolization (n=2), percutaneous drainage (n=11), and biliary interventions (n=19). Results: Nine out of ten arterial stenoses located at the anastomoses (n=8), within the liver (n=1) and in the coeliac trunk (n=1) were successfully treated by balloon dilatation. Angioplasty of supra- or infrahepatic anastomotic stenoses of the IVC (n=5) provided long-term success only in combination with stent implantation. Portal vein stenoses and chronic thrombosis were treated by balloon dilatation and stent insertion via transhepatic catheterization of the portal vein. Late strictures of bile-duct anastomoses can be managed by ante- or retrograde interventions. If biliary complications are related to inflammatory or septic problems, the prognosis of graft survival is poor. Conclusion: Interventional radiological procedures are very useful in the management of vascular and biliary complications after liver transplantation. These techniques provide a cure in many situations, and thus, surgical interventions may be avoided in selected cases. (orig.) [Deutsch] Die komplexe chirurgisch-technische Operation sowie immunologische und ischaemieverursachte Probleme tragen zur relativ hohen Komplikationsrate nach Lebertransplantation bei, die grundsaetzlich organ- bzw. lebensbedrohlich fuer den Patienten sind. Interventionelle radiologische Techniken sind aufgrund ihres minimal-invasiven Charakters in der klinischen Versorgung dieser Komplikationen

  1. Der Effekt von Remifentanil im Vergleich zu Fentanyl auf postoperatives Erbrechen und Schmerzen nach Strabismusoperationen bei Kindern : (eine doppelblinde randomisierte Studie)

    OpenAIRE

    Eissler, Bernd Jürgen

    2005-01-01

    Postoperatives Erbrechen nach Strabismusoperationen bei Kindern führt häufig zu verlängerten Krankenhausaufenthalten. Es ist bekannt, dass Opiate die Häufigkeit von PONV erhöhen. Das Opiat Remifentanil hat eine kontext-sensitive Halbwertszeit von 3 bis 4 Minuten. In wie weit diese kurze Halbwertszeit PONV bei oben genannten Patienten beeinflusst ist bislang unbekannt. Daher führten wir bei 89 Kindern im Alter zischen 2 und 12 Jahren mit ASA Status I oder II, die sich im Rahmen einer Strabismu...

  2. Überlebter plötzlicher Herzkreislaufstillstand bei einem Patienten ohne strukturelle Herzerkrankung: das Brugada-Syndrom

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Scherr D

    2003-01-01

    Full Text Available Bei überlebtem plötzlichem Herzkreislaufstillstand bzw. bei Patienten mit Synkopen unklarer Genese ist das Brugada-Syndrom eine mögliche Differentialdiagnose. Bei Verdacht auf Brugada-Syndrom und unauffälligem 12-Kanal-EKG sollte ein Ajmalin-Test durchgeführt werden. Bei Patienten mit Brugada-Syndrom ist eine ICD-Implantation indiziert. Weiters sollte ein Familien-Screening durchgeführt werden.

  3. Prognostic significance of positron emission tomography using fluorine-18-fluorodeoxyglucose in patients treated for malignant lymphoma; Prognostische Bedeutung der Therapiekontrolle durch die Positronen-Emissions-Tomographie mit Fluor-18-Deoxyglukose bei Patienten mit malignen Lymphomen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Cremerius, U.; Zimny, M.; Bares, R.; Buell, U. [Dept. of Nuclear Medicine, Univ. of Technology, Aachen (Germany); Fabry, U.; Osieka, R. [Dept. of Internal Medicine IV, Univ. of Technology, Aachen (Germany); Neuerburg, J. [Dept. of Diagnostic Radiology, Univ. of Technology, Aachen (Germany)

    2001-02-01

    konventionellen Restagingverfahren (CRS) bei Patienten, welche wegen eines Morbus Hodgkin (HD) oder eines Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL) behandelt wurden. Methoden: 56 Patienten wurden eingeschlossen, hierunter 22 mit HD, 26 mit NHL und acht mit einem zentrozytisch-zentroblastischen NHL. Die PET wurde bei 41 Patienten als Therapiekontrolle innerhalb von drei Monaten nach Therapieende durchgefuehrt. 10 Patienten wurden wegen persistierender residualer Raumforderungen und fuenf wegen eines Rezidivverdachtes vier bis zwoelf Monate nach Therapieende untersucht. Die PET-Untersuchungen wurden qualitativ und quantitativ mittels des >>standardised uptake value<< (SUV) befundet. Das progressionsfreie Ueberleben (PFS) wurde als klinischer Endpunkt erhoben und der klinische Verlauf als Goldstandard betrachtet. Ergebnisse: 19 von 41 Patienten, welche zur Therapiekontrolle untersucht wurden, wiesen pathologische PET-Befunde auf. Bei 16 von 19 Patienten wurde nach einer positiven PET ein Lymphomprogress beobachtet, dagegen nur bei drei von 22 Patienten nach einer negativen PET (p <0,001). Die mediane Zeitdauer bis zum Auftreten eines Progresses betrug zwei Monate (Spannweite 0-15 Monate), die mediane Beobachtungsdauer bei progressionsfreiem Verlauf 21 Monate (Spannweite 6-72 Monate). Bei Patienten mit einer partiellen Remission in der konventionellen Diagnostik war ein Progress ebenfalls signifikant haeufiger nach einer positiven PET (5 von 7 versus 1 von 14 Faellen; p <0,01). Die zwischen vier und zwoelf Monate nach Therapie durchgefuehrten PET-Studien waren richtig negativ bei sieben, richtig positiv bei fuenf und falsch positiv bei drei Patienten. Ein SIV >11,35 des Restlymphoms war mit einem signifikant kuerzeren PFS (p <0,025) assoziiert. Schlussfolgerung: Wir schliessen hieraus, dass die FDG-PET bei Patienten, welche wegen eines malignen Lymphoms therapiert wurden, eine hohe prognostische Bedeutung besitzt und insbesondere bei der Persistenz von Residualbefunden empfohlen werden sollte

  4. Kognitives Training bei Alzheimer-Patienten unter Anwendung der "Spaced Retrieval Technik"

    OpenAIRE

    Gabriel, Christine

    2005-01-01

    Mit der Arbeit soll ein Beitrag zur psychologischen Alzheimer-Forschung geleistet werden. In der Untersuchung galt es den Einsatz der "Spaced Retrieval Technik", eine von Landauer und Bjork (1979) entwickelte mnemonische Lerntechnik, bei Alzheimer-Patienten im Rahmen einer alltagsrelevanten Aufgabe zu erproben. Dabei war das Ziel, die Benutzung von externalen Gedächtnishilfen zu erlernen, was einem Training des prospektiven Gedächtnisses gleichgesetzt werden kann. Es wurden 14 Patienten (MMS ...

  5. Prognostische Indices bei älteren Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie

    OpenAIRE

    Niklaus, David

    2010-01-01

    Problem: Die Studie prüft, ob der CURBA-Index dem Pneumonie-Schwere-Index (PSI) bei älteren Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie gleichwertig ist für die Abschätzung der Intrahospitalmortalität. Methode: Eine retrospektive Kohortenstudie wertet Daten stationärer Patienten ≥ 65 Jahre mit ambulant erworbener Pneumonie des Marienhospital Herne aus. Die Indices werden daraus generiert und evaluiert. Alle Patienten sind ≥ 65 Jahre, so wird der kürzere CURB-Score verwendet. Er...

  6. Neurofeedback bzw. Biofeedback versus Aufbiss-Schienentherapie bei CMD-Patienten mit chronifizierter myogener Leitkomponente

    OpenAIRE

    Roknic, Radovan

    2010-01-01

    Ziel der vorliegenden Pilotstudie war es, zu klären, ob mit dem Neurofeedback- oder dem Biofeedbackverfahren (NeXus-10 mit Software Biotrace+, Mind Media BV-NL) bei einem wohlgemerkt selektierten Patientengut eine im Vergleich zur herkömmlichen okklusal orientierten Schienentherapie effektivere Beschwerde-reduktion bei Patienten mit chronifizierter CMD erzielt werden kann. Des Weiteren sollte auf der Basis der RDC TMD ermittelt we...

  7. Bei Patienten mit Metabolischem Syndrom und leichtem – mittelschwerem Hypertonus verbessert Telmisartan, aber nicht Amlodipin, die myokardiale und die vaskuläre Funktion insbesondere postprandial

    OpenAIRE

    Salmen, Bettina

    2014-01-01

    In der vorliegenden prospektiven Studie im Crossover-Design wurde untersucht, ob der AT1-Rezeptorblocker Telmisartan im Vergleich zu Amlodipin günstigere Auswirkungen auf frühe kardiovaskuläre Veränderungen bei herzgesunden Patienten mit Metabolischem Syndrom aufweist. Die Messungen erfolgten nüchtern und zusätzlich postprandial mit Echokardiographie und myokardialem Gewebedoppler. Die vaskulären Parameter wurden mittels Echo-tracking ermittelt. Nach 12-wöchiger Monotherapie zeigte sich nur m...

  8. Einfluß von Ramipril auf die Nierenfunktion von Patienten mit Diabetes mellitus und Hypertonie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Dienstl F

    1998-01-01

    Full Text Available 120 Patienten mit milder Hypertonie (oder Grenzwert-Hypertonie und Diabetes mellitus wurden über einen Zeitraum von 12 Monaten ambulant behandelt. Sie erhielten 2,5 mg Ramipril (Tritace® einmal täglich, bei Bedarf wurde nach 4 Wochen die Dosis auf 5 mg täglich angehoben bzw. nach 8 Wochen zusätzlich 5 mg Felodipin (Munobal® verabreicht. Kontrolluntersuchungen wurden nach 1, 3, 6, 9 und 12 Monaten durchgeführt. In die Auswertung der Wirksamkeits-Variablen wurden 104 Patienten aufgenommen (54 Männer und 50 Frauen. Das Alter betrug im Median 64 Jahre (29-81 Jahre, der body-mass Index war im Median 26,7. Zu Studienbeginn bestand bei 12 Patienten eine Grenzwert-Hypertonie (RR diastolisch 90-94 mm Hg, bei 87 eine milde (RR diastolisch 95-104 mm Hg und bei 5 eine mittelschwere Hypertonie (RR diastolisch  104 mm Hg. 11 Patienten hatten einen insulinabhängigen (Typ-I- Diabetes, ein nicht-insulinabhängiger (Typ-II- Diabetes lag bei 93 Patienten vor. 39 Patienten waren mit der Dosis von 2,5 mg Tritace täglich gut eingestellt, bei 50 war eine Dosiserhöhung auf 5 mg notwendig, und 15 Patienten benötigten eine Kombination mit Munobal. Zum Ende der Studie (im Median nach 368 Tagen war bei 67 Patienten der diastolische Blutdruck unter 90 mm Hg, bei 34 bestand eine Grenzwert-Hypertonie und bei 3 noch eine milde Hypertonie. Die Einstellung der Hypertonie wurde vom Prüfer bei 80 Patienten als "sehr gut", bei 13 als "gut", bei 8 als "befriedigend", und bei 2 als "genügend" eingestuft. Nüchternblutzucker, HbA1c und Glukosurie verbesserten sich signifikant. Der Serumkreatininspiegel nahm gering, aber signifikant ab. Während bei Studienbeginn bei 38 % der Patienten eine Mikroalbuminurie bestand, waren es nach 12 Monaten nur mehr 17 %. Unerwünschte Ereignisse traten bei 9 Patienten (7,5 % auf, 3 davon hatten mehr als ein unerwünschtes Ereignis: Husten (5, Orthostase (2, Nausea (1, Flush (1, Cephalea (1; bei 2 Patienten wurde Tritace

  9. Magnetic resonance imaging (MRI) used for the investigation of recti extraocular muscle paths in normal and highly myopic subjects; Magnetresonanztomographische Messungen des Verlaufs der geraden aeusseren Augenmuskeln bei Normalpersonen und bei Patienten mit hochgradiger Kurzsichtigkeit

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schroeder, B. [Giessen Univ. (Germany). Augenklinik fuer Schielbehandlung und Neuroophthalmlogie]|[Marburg Univ. (Germany). Medizinisches Zentrum fuer Augenheilkunde; Krzizok, T. [Giessen Univ. (Germany). Augenklinik fuer Schielbehandlung und Neuroophthalmlogie; Traupe, H. [Giessen Univ. (Germany). Abt. fuer Neuroradiologie

    1998-05-01

    Purpose: To investigate the paths of the rectus extraocular muscles (EOMs) in patients with high axial myopia, using high-resolution magnetic resonance imaging (MRI). Results: In comparison to the controls, patients with high axial myopia were found to have significant misplacement of the recti EOMs. Thus in group 1 (group 2 within brackets) the lateral rectus muscle (LR) was misplaced 2.9 (1.4) mm into the lower temporal quadrant p<0.001 (p=0.07). The course of the superior rectus muscle (SR) was shifted 1.5 (1.5) mm medially p=0.02 (p=0.03) and the path of the inferior rectus muscle (IR) 1.3 (1.3) mm medially p=0.06 (p=0.06). The medial rectus muscle (MR) showed a 1.3 (1.2) mm downward mislocation p=0.01 (p=0.07). Conclusions: In patients with high axial myopia (group 1 and group 2) misplacement of all rectus EOMs could be demonstrated by high resolution MRI with controlled gaze. All patients showed an approximately equal amount of MR, SR and IR mislocation. However, misplacement of the LR was significantly greater in patients with high myopia and restrictive eye motility (group 1) than in those without restrictive ocular motility (group 2), p=0.03. We therefore assume that LR downward mislocation is a major determinant for restrictive eye motility in high myopia. (orig./AJ) [Deutsch] Ziel: Die magnetresonanztomographische (MRT) Untersuchung von Veraenderungen im intraorbitalen Verlauf der geraden aeusseren Augenmuskeln bei Patienten mit hochgradiger Kurzsichtigkeit (Myopie). Ergebnisse: Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten die Patienten mit hochgradiger Kurzsichtigkeit deutliche Verlagerungen der geraden Augenmuskeln. In Gruppe 1 (Gruppe 2 in Klammern) war der Musculus rectus lateralis (MRL) um durchschnittlich 2,9 (1,4) mm nach medio-kaudal disloziert p<0,001 (p=0,07), der Musculus rectus superior (MRS) fand sich 1,5 (1,5) mm nach medial verlagert p=0,02 (p=0,03). Der Musculus rectus inferior (MRI) war 1,3 (1,3) mm nach medial p=0,06 (p=0,06), der Musculus

  10. Aspekte des Rehabilitationssports bei Patienten mit Schizophrenie unter Neuroleptikatherapie

    OpenAIRE

    Siemßen, Gunda

    2005-01-01

    Die Bedeutung des Sports in der Behandlung und Rehabilitation schizophrener Patienten ist bisher kaum untersucht worden. Die Literaturrecherche ist unergiebig. Vereinzelt durchgeführte Studien aus der Psychiatrie, der Sportwissenschaft sowie der Physiologie und Pharmakologie finden keinen Eingang in die Wissenschaftsliteratur, sondern sind nur als Projektberichte zugänglich. Eine systematische fachbereichsübergreifende Auseinandersetzung mit dem Thema fand bisher nicht statt. Die wenigen best...

  11. Lösliches interzelluläres Adhäsionsmolekül-1 und koronare Herzkrankheit bei Patienten mit Typ 2-Diabetes

    OpenAIRE

    Schink, Axel Burkhard

    2003-01-01

    Es wurde der Zusammenhang zwischen der Konzentration des sICAM-1 im Serum und einer KHK bei 200 Patienten mit Typ 2- Diabetes mittels ELISA untersucht. Es bestand kein Unterschied zwischen der sICAM-1 Konzentration bei Patienten mit KHK und bei Patienten ohne KHK. Nicht mit sICAM-1 korrelierten ein späterer Myokardinfarkt, Alter, Geschlecht, Rauchen, Bluthochdruck, Triglyzeride und HDL-Cholesterin, Bestehen einer Nephropathie, Neuropathie, Retinopathie, Insulintherapie, ACVB, PTCA...

  12. MRI for therapy control in patients with tetralogy of Fallot; MRT zur Therapiekontrolle bei Patienten mit Fallot-Tetralogie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Theisen, D.; Reiser, M.F. [Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Campus Grosshadern, Institut fuer Klinische Radiologie, Muenchen (Germany); Dalla Pozza, R.D. [Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Campus Grosshadern, Abteilung fuer Kinderkardiologie und Paediatrische Intensivmedizin, Kinderherzzentrum, Muenchen (Germany); Malec, E. [Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Campus Grosshadern, Herzchirurgische Klinik, Kinderherzzentrum, Muenchen (Germany)

    2011-01-15

    With prevalences ranging from 0.26 to 0.8 permille of all live births tetralogy of Fallot (TOF) is the most common congenital heart disease with primary cyanosis. Due to improvements in surgical techniques, nearly all patients can nowadays expect to reach adulthood. After surgical repair, pulmonary regurgitation (PR) occurs in almost every child and is an important contributing factor in long-term morbidity and mortality. Cardiac magnetic resonance imaging is well established for functional assessment and flow measurements and is an ideal tool for serial post-surgical follow-up examinations, as it is non-invasive and does not expose patients to ionizing radiation. The timing of pulmonary valve replacement is crucial as right ventricular (RV) volumes have only proven to normalize when preoperative end-diastolic volumes are <170 ml/m{sup 2} and end-systolic volumes are <85 ml/m{sup 2}. After surgical repair up to 15% of patients have residual or recurrent pulmonary artery stenosis. Distal pulmonary branch stenosis can aggravate PR and lead to right heart failure due to combined pressure and volume overload. Therefore, it has to be diagnosed in time and treated by angioplasty with or without stenting. (orig.) [German] Die Fallot-Tetralogie (TOF) ist mit einer Praevalenz zwischen 0,26 und 0,8 permille aller Lebendgeburten der haeufigste Herzfehler mit primaerer Zyanose. Durch verbesserte Operationstechniken erreichen heute nahezu alle Patienten das Erwachsenenalter. Bei fast allen Patienten tritt eine postoperative Pulmonalinsuffizienz (PI) auf, die entscheidenden Einfluss auf die langfristige Morbiditaet und Mortalitaet hat. Die kardiale Magnetresonanztomographie (MRT) ist fuer Quantifizierung von Ventrikelfunktion und Klappeninsuffizienzen etabliert und aufgrund ihrer fehlenden Invasivitaet und Strahlenexposition sehr gut fuer regelmaessige Verlaufskontrollen der heranwachsenden Patienten geeignet. Insbesondere der Zeitpunkt fuer einen Pulmonalklappenersatz darf

  13. Determination of factors influencing the outcome of radioiodine therapy in patients with Graves` disease; Bestimmung von Einflussgroessen fuer den Therapieerfolg der Radioiodtherapie bei Patienten mit Morbus Basedow

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Sabri, O.; Schulz, G.; Zimny, M.; Schreckenberger, M.; Zimny, D.; Wagenknecht, G.; Kaiser, H.J.; Dohmen, B.M.; Bares, R.; Buell, U. [Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule (RWTH), Aachen (Germany). Klinik fuer Nuklearmedizin

    1998-05-01

    -Uptake, effektive Halbwertszeit) abhaengt. Methode: Bei 78 Patienten mit gesichertem MB wurden 626{+-}251 MBq {sup 131}Iod oral zur Ablation der Schilddruese appliziert. 3 Monate nach RIT wurden 60 Patienten kontrolliert. Ergebnisse: Bei Patienten mit einer Hyperthyreose oder TRAK>11 U/l zu Beginn der RIT wurden eine signifikant niedrigere Therapiedosis bzw. Halbwertszeit gefunden als bei nichthyperthyreoten Patienten bzw. Patienten mit TRAK{<=}11 U/l. Patienten mit einem SDVol{<=}25 ml zeigten signifikant niedrigere {sup 131}I-Uptakewerte unter Therapie, jedoch signifikant hoehere Relativuptakewerte ({sup 131}I-Uptake/SDVol) als solche mit SDVol>25 ml. Alle Therapieversager wurden waehrend der RIT thyreostatisch behandelt, sie wiesen im Mittel signifikant niedrigere Therapiedosen und Relativuptakewerte sowie signifikant hoehere SdVol als Therapieerfolge auf. Durch die RIT reduzierte sich das SDVol der Patienten um 44%, wobei Versager eine signifikant geringere Volumenreduktion aufwiesen. Patienten mit einer Therapiedosis{<=}250 Gy zeigten signifikant schlechtere Therapieresultate als solche mit >250 Gy, nur ein Versager erreichte mehr als 250 Gy, waehrend immerhin 50% der Versager >200 Gy (aber <250 Gy) erreichten. Die Anwendung multivariater Analysen (MANOVA und Faktorenanalysen) ergab die Thyreostase als den entscheidenen Negativfaktor fuer den Erfolg einer RIT. Schlussfolgerung: Aufgrund der gehaeuften Therapieversager bei Patienten mit Thyreostase empfehlen wir daher fuer diese Patienten eine Erhoehung der Zieldosis auf 250 Gy. (orig.)

  14. Malignome der Prostata bei Patienten mit invasivem Harnblasenkarzinom: Onkologische Auswirkungen auf mögliche apexerhaltende Zystektomieverfahren

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Gakis G

    2010-01-01

    Full Text Available Einleitung: Aktuelle Studien legen nahe, dass Zystektomien mit Erhalt des Prostataapex bei Patienten mit invasivem Harnblasenkarzinom die postoperative Kontinenz und erektile Funktion verbessern können. Jedoch existieren Bedenken hinsichtlich des postoperativen onkologischen Ergebnisses. Material und Methoden: Zwischen 2004 und 2007 wurden die klinischen und histologischen Parameter von 95 konsekutiven, radikal zystektomierten Patienten mit invasivem Harnblasenkarzinom hinsichtlich eines im Prostataapex lokalisierten Malignoms sowie der prä- und postoperativen PSA-Werte untersucht. Ergebnisse: Ein inzidentelles Prostatakarzinom (PCa wurde histologisch bei 26 von 95 Patienten (27,4 % nachgewiesen, wobei 7 hiervon im Prostataapex lokalisiert waren (mittleres Alter: 69 Jahre. Der mittlere präoperative PSA-Wert lag bei 3,3 ± 0,8 ng/ml (0,2–14 und war postoperativ unterhalb der Nachweisgrenze bei allen Patienten (mittleres Follow-up: 14,3 Monate; 3–32. Der präoperative Gesamt-PSAWert lag bei im Prostataapex lokalisierten PCa bei 5,7 ± 2,0 ng/ml (0,22–14 im Vergleich zu 2,0 ± 0,6 ng/ml (0,2–9 beim außerhalb des Prostataapex lokalisierten PCa (p 0,04. Weitere 7 der 95 (7,4 % Patienten wiesen ein Urothelkarzinom im Prostataapex ohne weitere pathologische Hinweise in der präoperativen transurethralen Resektion auf. Schlussfolgerungen: Basierend auf unseren Daten trägt ein apexerhaltendes Zystektomieverfahren bei Patienten mit invasivem Harnblasenkarzinom ein Gesamtrisiko von 14,8 % für einen Verbleib von Malignomgewebe in situ und ist deshalb nicht zu empfehlen. Weiterhin waren die PSA-Werte bei im Prostataapex lokalisierten PCa signifikant erhöht. Keiner der präoperativen Parameter konnte ein Malignom im Prostataapex sicher ausschließen.

  15. MRI of the cerebellopontine angle in patients with cleido-cranial dysostosis; MRT der Kleinhirnbrueckenwinkelregion bei Patienten mit Dysostosis cleido-cranialis

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Scherer, A.; Engelbrecht, V.; Nawatny, J.; Moedder, U. [Duesseldorf Univ. (Germany). Inst. fuer Diagnostische Radiologie; Messing-Juenger, M. [Duesseldorf Univ. (Germany). Neurochirurgische Klinik; Reifenberger, G. [Duesseldorf Univ. (Germany). Inst. fuer Neuropathologie

    2001-04-01

    Purpose: Cleidocranial dysostosis (CCD) is an autosomal dominant bone disorder in which deafness is common secondary to malformation of the middle ear structures. The study aimed at MRI evaluation of the cerebellopontine angle in 7 patients with a history of CCD - two generation spanned relatives. Material and methods: Cranial MRI in 7 patients with CCD (4 women/3 men aged between 8 and 46 years) was performed. In two patients hearing disorders were present. The examinations encompassed multi-planar spinecho sequences of the cerebellopontine angle in 3-mm slice thickness before and after administration of contrast medium. Results: The clinically most conspicuous female patient (hearing loss, ataxia, headache) showed a strongly contrast-enhancing tumor in MRI that was histologically proved to be an acoustic schwannoma. Concerning the other family members, no pathological findings were noted except for non-pneumatized mastoids. Conclusion: The first report of a patient with CCD and an acoustic schwannoma shows that in case of hearing loss in these patients also a retrocochlear cause must be considered. (orig.) [German] Ziel: Die Dysostosis cleido-cranialis (DCC) ist eine autosomal-dominant erbliche Knochenerkrankung, bei der aufgrund von Mittelohrmissbildungen gehaeuft Hoerstoerungen beobachtet werden. Wir ueberpruefen bei 7 von diesem Syndrom betroffenen Verwandten 1. und 2. Grades, ob sich kernspintomographisch Auffaelligkeiten der Kleinhirnbrueckenwinkelregion nachweisen lassen. Material und Methoden: MRT-Untersuchungen des Schaedels bei 7 Patienten mit DCC (4 Frauen, 3 Maenner im Alter zwischen 8 und 46 Jahren). Bei zwei Patienten lagen klinisch Hoerstoerungen vor. Die Bildgebung umfasste multiplanare Spin-Echo-Sequenzen und wurde im Bereich des Kleinhirnbrueckenwinkels in 3 mm Schichtdicke vor und nach Gadoliniumgabe durchgefuehrt. Ergebnisse: Die klinisch auffaelligste Patientin (progredienter Hoerverlust, Ataxie, Cephalgien) zeigte in der MRT einen kraeftig

  16. Sonographische, klinische und laborchemische Parameter bei nicht durch Alkohol bedingten Fettlebererkrankungen : Untersuchung an 65 Patienten der Medizinischen Klinik Marienhospital Herne

    OpenAIRE

    Alpaslan, And Alper

    2005-01-01

    Einleitung: Bei 65 Patienten mit sonographisch verdichteten Leberbinnenechos (SVLBE) wurden die Ultraschallbefunde mit klinischen und laborchemischen Parametern verglichen, die als Risikofaktoren (RF) für NAFLD/NASH gelten. Methode: Eingeschlossen wurden Patienten mit SVLBE und erhöhten Transaminasen GOT und/oder GPT. Ergebnis: Als RF für NAFLD gelten: Alter >50 Jahre, Adipositas, Hypertriglyzeridämie, arterielle Hypertonie, erhöhte freie Fettsäuren und Metabolisches Syndrom (p

  17. Komplette Revaskularisation am schlagenden Herzen bei Patienten mit koronarer Mehrgefäßerkrankung: Stellenwert einer neuen Operationstechnik

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Czerny M

    2000-01-01

    Full Text Available Ziel der Studie: Die komplette Revaskularisation am schlagenden Herzen ohne Herz-Lungenmaschine (HLM wird an einer immer größer werdenden Anzahl von Patienten durchgeführt. Klare Vorteile dieser Methode, elektive Patienten mit einem niedrigen Risikoprofil ohne HLM zu operieren, sind bis jetzt nicht nachgewiesen. Material und Methoden: 40 elektive Patienten mit einem niedrigen Risikoprofil wurden in diese Studie eingeschlossen. Anhand der präoperativen Koronarangiographie wurde zunächst beurteilt, ob die komplette Revaskularisation am schlagenden Herzen ohne HLM technisch durchführbar ist. Die Machbarkeit, klinische Ergebnisse und eine wiederauftretende Angina pectoris-Symptomatik wurden neben akkuratem Monitoring klinischer Parameter evaluiert. Der mittlere Nachbeobachtungszeitraum betrug 13,4 ± 6,5 Monate. Ergebnisse: Nur 26 der 40 Patienten konnten am schlagenden Herzen ohne HLM komplett revaskularisiert werden (65 %. 5 Patienten (12,5 % wurden inkomplett revaskularisiert und bei 9 Patienten (22,5 % wurde intraoperativ die HLM doch angewendet. Kein Patient ist verstorben. Es trat kein Myokardinfarkt auf. Alle Patienten blieben während des gesamten Nachbeobachtungszeitraums asymptomatisch. Schlußfolgerungen: Die komplette Revaskularisation am schlagenden Herzen ohne HLM bei Patienten mit Mehrgefäßerkrankungen ist mit exzellenten Kurz- und Langzeitergebnissen durchführbar, läßt sich jedoch in einer geringeren Patientenzahl durchführen, als man das anhand der präoperativen Koronarangiographie annehmen könnte. Es ließ sich kein klarer Vorteil dieser Operationsmethode bei elektiven Patienten mit einem niedrigen Risikoprofil herausarbeiten.

  18. Molekularzytogenetische Diagnostik bei Patienten mit dem Rubinstein-Taybi-Syndrom in Korrelation zu den klinischen Befunden

    OpenAIRE

    Wilmes, K.B.B. (Kerstin)

    2006-01-01

    Das autosomal-dominant vererbbare Rubinstein-Taybi-Syndrom ist gekennzeichnet durch verbreiterte Daumen- und Großzehenendglieder, kraniofaziale Dysmorphien und mentale Retardierung. Bis 1993 kristallisierte sich eine Deletion in der Chromosomenregion 16p13.3 als Ursache für das Syndrom heraus. In einer eigenen Studie wurden die phänotypischen Merkmale von 19 Patienten analysiert und bei neun von ihnen mit der Sonde RT 100 eine Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) der o.g. Chromosomenregi...

  19. Anhedonie als psychopathologisches Symptom - Eine Untersuchung zur hedonischen Bewertung von Geruchsstoffen bei psychiatrischen Patienten

    OpenAIRE

    Clepce, Marion

    2010-01-01

    Hintergrund und Ziele: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Erfassung von Veränderungen in der Geruchswahrnehmung bei psychiatrischen Patienten. Der Schwerpunkt liegt auf der hedonischen Bewertung olfaktorischer Stimuli und möglichen Zusammenhängen mit dem psychopathologischen Symptom der Anhedonie. Anhedonie beschreibt das Phänomen der Unfähigkeit, Freude an Aktivitäten des täglichen Lebens zu empfinden, die normalerweise als angenehm erlebt werden. Es handelt sich um ein häufiges...

  20. Thrombolyse bei Herzstillstand - Komplikationen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kürkciyan I

    2003-01-01

    Full Text Available Eine Thrombolyse bei Patienten mit erfolgreicher Reanimation nach Herz-Kreislauf-Stillstand im Rahmen eines akuten Myokardinfarktes kann Komplikationen verursachen und wird kontrovers diskutiert. Wir haben in einer retrospektiven Studie ein Kollektiv präklinisch erfolgreich reanimierter Patienten mit thrombolytischer Therapie einer konservativ behandelten Gruppe gegenübergestellt und im Hinblick auf Blutungskomplikationen untersucht. Innerhalb von 10,5 Jahren wurde bei 313 aller erfolgreich präklinisch reanimierten Patienten ein akuter Myokardinfarkt als Ursache des HKS diagnostiziert. In der Thrombolyse-Gruppe wurden bei insgesamt 13 (10 % von 132 Patienten schwere Blutungskomplikationen beobachtet. Von diesen konnten 5 Patienten in gutem neurologischem Zustand entlassen werden. In der konservativen Gruppe wurden bei 7 (5 % von 133 Patienten schwere Blutungskomplikationen beobachtet, 2 von 7 konnten entlassen werden. Die Komplikationsrate in der Thrombolyse-Gruppe war geringgradig höher, der Unterschied jedoch statistisch nicht signifikant (p = 0,16. Die Blutungskomplikationen waren unabhängig von der Dauer der Reanimation (p = 0,41. Zusammenfassend gesehen sollte auch bei lang reanimierten Patienten bei entsprechender Indikation und fehlenden Kontraindikationen auf eine Thrombolyse nicht verzichtet werden.

  1. Alterationen der immunologischen Antwort im Rahmen des eskalierenden SIRS nach kardiopulmonalem Bypass unter Berücksichtigung ihrer prognostischen Wertigkeit

    OpenAIRE

    Mann, Valesco Wladimir

    2003-01-01

    Bei der Untersuchung der Pathophysiologie des Systemic Inflammatory Response Syndrome´s (SIRS) sind die Patienten nach herzchirurgischen Eingriffen unter extrakorporaler Zirkulation eine geeignete Patientenklientel, da sie postoperativ regelhaft die nötigen Kriterien nach der ACCP- und SCCM-Definition des SIRS erfüllen. Deshalb haben wir in der vorliegenden Studie männliche Patienten zwischen 50 und 75 Jahren nach elektiver Koronararterienbypassoperation unter extrakorporaler Zirkulation ...

  2. Neurologisches Outcome nach CPR bei schockresistentem Kammerflimmern unter Gabe von Sedacoron(R

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Müller R

    2003-01-01

    Full Text Available Bei einer protrahierten CPR mit schockresistentem Kammerflimmern kann unter Gabe von Sedacoron(R ein zufriedenstellender internistischer Zustand erreicht werden. Neurologisch bleiben nach 6 Wochen geringe Defizite des Kurzzeitgedächtnisses. Der Autor regt mit dieser Kasuistik eine Fortsetzung der ARREST- und der ALIVE-Studie an, wobei das neurologische Outcome Beachtung finden sollte.

  3. Sind atypische Mykobakterien im Trinkwasser eine Gefahr für neutropene Patienten

    OpenAIRE

    Forke, Adrian

    2013-01-01

    Atypische Mykobakterien sind ubiquitär vorkommende Bakterien, die vornehmlich in natürlichen und künstlichen Wasserquellen, wie zum Beispiel Leitungswasser, nachgewiesen werden. Sie werden immer häufiger als Ursache unterschiedlicher Krankheitsbilder, insbesondere bei immunsupprimierten Patienten, identifiziert. Zur Evaluation einer möglichen Gefährdung solcher Patienten wurden nach Entlassung aus der stationären Therapie Leitungswasserproben im Haushalt der jeweiligen Patienten entnommen....

  4. Körperliche Leistungsfähigkeit bei Patienten mit HLA B27 positiver juveniler idiopathischer Arthritis in Remission

    OpenAIRE

    Fischer, Michael Johannes

    2013-01-01

    Mit dieser Arbeit sollte untersucht werden, ob es eine Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit bei Patienten bis zum 20. Lebensjahr mit inaktiver juveniler idiopathischer Arthritis bzw. einer Arthritis in Remission im Vergleich zu gesunden Gleichaltrigen gibt und wenn ja, ob ein Zusammenhang zu dem Eiweißkörper HLA B27 besteht.

  5. Individuelle Therapieziele bei über 60jährigen Patienten in stationärer Psychotherapie im Vergleich mit 30-50jährigen Patienten und den Therapiezielen der sie behandelnden Therapeuten

    OpenAIRE

    Kappes, S. (Susanne)

    2006-01-01

    Es wurden retrospektiv Individuelle Therapieziele (ITZ) und soziodemographische Daten über 60jähriger Psychotherapiepatienten (N = 98) eines psychosomatischen Fachkrankenhauses mit einer Vergleichsgruppe von 30-50jährigen Patienten sowie die Therapieziele der sie behandelnden Therapeuten untersucht. Beim Vergleich der genannten ITZ ließen sich bei den Patienten altersabhängige Unterschiede nachweisen, bei den Therapeuten nicht. Therapeuten hielten sich wenig an theoretische Überlegungen zu Th...

  6. Percutaneous transpapillary extraction of biliary calculus for symptomatic choledocholithiasis after unsuccessfully endoscopic treatment; Perkutane transpapillaere Gallensteinextraktion bei symptomatischer Choledocholithiasis nach frustranem endoskopischen Behandlungsversuch

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Zorger, N.; Manke, C.; Lenhart, M.; Voelk, M.; Link, J.; Feuerbach, S. [Klinikum der Univ. Regensburg (Germany). Inst. fuer Roentgendiagnostik

    2001-02-01

    Faellen bestand ein Ikterus, in je zwei Faellen zusaetzlich eine Cholangitis oder Koliken. Nach Ballondilatation der Papilla vateri ueber einen perkutanen transhepatischen Zugang wurden fuer die Entfernung der Konkremente im Ductus choledochus Ballon-Okklusionskatheter und Dormia-Koerbchen verwendet. Als technischer Erfolg wurde die komplette Entfernung der Steine, als klinischer Erfolg die Normalisierung der Cholestase- und Entzuendungsparameter gewertet. In einer Nachuntersuchung erfolgten eine Ultraschalluntersuchung des Abdomens und die Kontrolle der Cholestaseparameter. Ergebnisse: Bei allen 4 Patienten war die Behandlung technisch und klinisch erfolgreich und komplikationslos. Bei zwei Patienten war eine weitere Intervention zur kompletten Steinentfernung noetig. In allen Faellen wurde eine intern-externe Drainage ueber durchschnittlich 7 Tage (3 - 13 Tage) belassen. Im mittleren Nachbeobachtungszeitraum von 30,5 Monaten (6 - 50 Monaten) waren alle Patienten beschwerdefrei, keine weiteren Eingriffe am Gallenwegssystem wurden durchgefuehrt. Schlussfolgerung: Die perkutane transpapillaere Entfernung von Steinen des D. choledochus ist eine effektive Alternative zur Operation bei endoskopisch nicht sondierbarem D. choledochus. (orig.)

  7. Riech- und Schmeckstörungen bei Patienten mit Polyneuropathie: Eine prospektive Studie zu chemosensorischen Störungen

    OpenAIRE

    Höcherl, Constanze

    2011-01-01

    Im Rahmen dieser Studie wurden 53 Patienten mit einer elektrophysiologisch gesicherten Polyneuropathie unterschiedlicher Ätiologie, Pathogenese und Krankheitsausprägung auf Störungen der Chemosensorik hin untersucht. Im Rahmen der Testung wurde neben einer ausführlichen Anamnese zwei Geschmacks- und drei Geruchstests (Schwellen-, Diskriminations- und Identifikationstest) nach einem standardisierten Schema durchgeführt. Die Geruchstests wurden mit den „Sniffin´ Sticks“ durchgeführt, für die Ge...

  8. Neurochirurgische OP-Indikation bei malignen Mediainfarkten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Gruber A

    2011-01-01

    Full Text Available Bei Patienten mit malignen Mediainfarkten kann durch dekompressive Hemikraniektomie (DHC die unter konservativem Management bei 80 % liegende Mortalität auf 30 % gesenkt werden. Überleben und gutes neurologisches Outcome nach Mediainfarkt und DHC sind vor allem dann zu erwarten, wenn jüngere Patienten ( 60 Jahre früh ( 48 Stunden nach Symptombeginn zur Operation gelangen. Für 60-jährige Patienten sowie für den Zeitraum 48 Stunden nach Symptombeginn gibt es derzeit keine sicheren Daten und die Entscheidung über eine mögliche Operation muss einzelfallabhängig erfolgen. Die diesen Überlegungen zugrunde liegenden Metaanalysen weisen methodische Probleme, konkret Post-hoc- Subgruppenanalysen (2009 und eine Modifikation des primären Studienendpunkts (2007 auf. Die Grundaussage der Studien und damit die Rationale für DHC bei malignem Mediainfarkt bleiben davon jedoch unberührt.

  9. Lebensqualität bei Langzeitüberlebenden nach akuter lymphatischer Leukämie des Erwachsenen

    OpenAIRE

    Hellenbrecht, Anja

    2009-01-01

    Ein zentrales Ergebnis dieser Studie war, dass viele Patienten ein hohes Maß an Lebens-qualität zeigten. Verglichen mit anderen hämatologisch-onkologischen Kollektiven lag die Lebensqualität der Patienten dieser Studie deutlich näher bei den Werten der gesunden Normalbevölkerung. Als signifikant negative Einflussfaktoren auf die verschiedenen Dimensionen der Lebensqualität zeigte sich die allogene Stammzelltransplantation und ein Alter > 55 Jahren. Stammzelltransplantierte und ältere Patiente...

  10. Chromosomale Residualschäden nach Radiochemotherapie mit und ohne Gabe von Amifostin

    OpenAIRE

    Claussen, Mareike Franziska

    2007-01-01

    Hintergrund: Amifostin ist eine radioprotektiv wirkende Substanz, die zur Verringerung der akuten Nebenwirkungen bei konventionell fraktionierter Radiotherapie angewandt wird. In der vorliegenden Studie wurde Amifostin bei Patienten eingesetzt, die wegen eines Rektumkarzinoms eine postoperative Radiochemotherapie erhielten. Es wurde bereits beschrieben, dass diese Patienten nach zusätzlicher Amifostingabe eine geringere Akuttoxizität an Haut und Darm zeigten. Nun sollte festgestellt werden, o...

  11. Operative Revaskularisation bei Diabetes mellitus

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hausmann H

    2003-01-01

    Full Text Available Patienten mit KHK und Diabetes mellitus haben sowohl bei interventioneller als auch bei chirurgischer Koronarrevaskularisation ein erhöhtes Mortalitätsrisiko. Allerdings ist nach chirurgischer Revaskularisation vor allem die Rate an notwendigen Reinterventionen wesentlich geringer als nach PTCA. Gegenwärtig liegen keine Ergebnisse über den Langzeitverlauf nach Stentimplantation vor. Außerdem ist das Risiko für einen Diabetiker mit KHK, nach einer Bypassoperation an einem Myokardinfarkt zu versterben, deutlich geringer als nach PTCA. Die Bypassoperation mit Sternotomie trägt allerdings bei Diabetikern ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer postoperativen Mediastinitis, vor allem dann, wenn bei "totaler arterieller" Revaskularisation beide Aa. mammariae verwendet werden. Deshalb sollte bei Diabetikern zur chirurgischen Revaskularisation die A. mammaria nur einseitig genutzt werden. Prä- und perioperativ ist auf eine besonders sorgfältige Blutzuckereinstellung zu achten. Verkalkungen der herznahen Gefäße, wie z. B. der Aorta ascendens und der Karotiden, müssen präoperativ abgeklärt werden. Die Operation ist möglichst schonend durchzuführen, die Wundfläche sollte minimiert werden. Reexplorationen sind unbedingt zu vermeiden. Bei Beachtung dieser Richtlinien sind auch bei Patienten mit KHK und Diabetes mellitus sehr gute chirurgische Revaskularisationsergebnisse zu erreichen.

  12. Einfluss ausgewählter Schädelakupunkturpunkte auf schmerzbedingte Bewegungseinschränkungen bei Schulter-Arm-Syndrom und Lendenwirbelsäulen-Syndrom

    OpenAIRE

    Delonge, Ulrich Christoph

    2008-01-01

    Grundlagen: In dieser Studie wurde die Wirksamkeit der Schädelakupunktur nach Yamamoto bei akutem Schulter-Arm-Syndrom und LWS-Syndrom als alternative Schmerzbehandlung zu den konventionellen Theampieformen untersucht. Methoden: Es wurden 90 Patienten mit Schulter-Arm-Syndrom und 60 Patienten mit LWS-Syndrom untersucht. Alle Patienten (n = 150) erhielten nach Randomisierung zunächst eine Akupunkurbehandlung eines entsprechenden YNSA-Akupunkturpunktes (Verumbehandlung), eines Placeboakupunk...

  13. Deskriptive Studie zum klinischen Outcome nach Implantation einer ConforMIS iUni-Schlittenprothese bei unikompartimentaler Kniegelenksarthrose

    OpenAIRE

    Drastig, Kai Peter

    2013-01-01

    Aufgrund der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung ist in Deutschland mit einer Zunahme der Arthrose bedingten Gesundheitskosten zu rechnen. Die Versorgung der unikompartimentalen Gonarthrose mittels Hemischlittenprothese zeigt wegen der deutlich verbesserten klinischen Ergebnisse in den letzten Jahren große Zuwachsraten. Unsere prospektive, einarmige Studie untersuchte das klinische Outcome von 20 Patienten nach Versorgung mit einer individualisierten iUni-Hemischlittenprothese (Confo...

  14. C-terminales Pro-Endothelin-1 als Verlaufsmarker bei herzchirurgischen Operationen mit kardiopulmonalem Bypass

    OpenAIRE

    J. Köster

    2009-01-01

    Bei herzchirurgischen Operationen mit kardiopulmonalem Bypass beeinflusst die Erhöhung des Endothelin-1 (ET-1) Körperfunktionen negativ. Das ist eine Synthesevorstufe des ET-1. Es wurde zu 12 Messzeitpunkten der Verlauf des C-terminalen Pro-ET1 nach herzchirurgischen Engriffen mit kardiopulmonalem Bypass sowie das Langzeitoutcome bei 123 Patienten prospektiv mittels Immunossay bestimmt. Nach 2 Jahren wurde die Überlebensrate erhoben. Es zeigte sich ein spezifischer Verlauf: nach Einleitung de...

  15. Tubusbrand bei der Laserchirurgie in den Luftwegen - Sofortmassnahmen

    OpenAIRE

    Sapundzhiev, N; Chalakov, I; Zenev, I; Kovachev, T; Hartova, A

    2006-01-01

    Eine Entzündung des Endotrachealtubus stellt nach wie vor die grösste Gefahr bei der CO2-Laser Larynx-Chirurgie. Das Standardverfahren in solchen Fällen bekannt im englischsprachigen Raum als "the four Es rule" ist Extubation, Eliminierung, Löschen (Extinguish) und Beurteilung (Evaluate).Bei einem Patienten mit beidseitiger Stimmlippenlähmung wurde eine laserchirurgische Glottiserweiterung durchgeführt. Die Betamung des Patienten erfolgte über einen konventionellen mit Alufolie bedeckten PVC ...

  16. Retrospektive Untersuchung zum Implantaterfolg bei Risikopatienten unter Berücksichtigung von patienten-, implantat- und restaurationsabhängigen Einflussfaktoren

    OpenAIRE

    Merk, Martin

    2007-01-01

    Im Rahmen der vorliegenden Studie kamen die Daten zum Erfolg der implantatprothetischen Versorgung von 82 Risikopatienten zur Auswertung, wobei (a) Besonderheiten in der allgemeinmedizinischen Anamnese (n = 60), (b) Besonderheiten im Mundbefund (n = 16) und (c) die Durchführung einer Augmentation (n = 39) als Risikofaktoren definiert waren. Insgesamt wurden innerhalb des Beobachtungszeitraums von durchschnittlich 34,7 plusminus 18,6 Monaten bei 82 Patienten mit 353 Implantaten 7 Implantatmis...

  17. Klinische Ergebnisse der Schulterendoprothetik bei Patienten mit Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis im Vergleich zu Patienten mit degenerativ bedingter Omarthrose

    OpenAIRE

    Wätzig, Christine

    2010-01-01

    Im Rahmen dieser retrospektiven Studie wurden 23 Patienten mit Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, überwiegend rheumatoide Arthritis und 22 Kontrollpersonen mit degenerativ bedingter Omarthrose, welchen zwischen 1993 und 2005 eine Schulterendoprothese unterschiedlichen Typs implantiert worden war, durchschnittlich 28 Monate postoperativ klinisch und radiologisch nachuntersucht. Das Alter zum Zeitpunkt der Operation betrug im Mittel 65 Jahre. Die Ergebnisse wurden anhand des Consta...

  18. Diagnostic problems of MRI in studying the effect of G-CSF therapy in bone marrow of patients with malignoma; Diagnostische Probleme der Magnetresonanztomographie des Knochenmarks bei Patienten mit Malignomen unter G-CSF-Therapie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Layer, G.; Sander, W.; Traeber, F.; Block, W.; Koenig, R.; Vahlensieck, M.; Schild, H.H. [Bonn Univ. (Germany). Radiologische Klinik; Ko, Y. [Bonn Univ. (Germany). Medizinische Poliklinik; Ziske, C.G. [Bonn Univ. (Germany). Medizinische Klinik

    2000-08-01

    maligner Grunderkrankungen analysiert. Ergebnisse. Nach G-CSF-Medikation wurde bei 8/13 (lumbal) bzw. 11/13 (femoral) Patienten in T1w- und opGE-Bildgebung ein pathologischer Knochenmarkbefund erhoben. Die Veraenderung waren in der Mehrzahl diffus (6 bzw. 8), seltener fokal (2 bzw. 3). Bei den erfolgreich stimulierten Patienten wurde ein signifikanter Anstieg der Wasserfraktion nachgewiesen (+17 bzw. +24%). Die T2-Zeiten aenderten sich nicht signifikant und korrelierten nicht mit dem Stimulationserfolg. Diskussion. Die MRT und MRS der LWS sind geeignet, die zentrale Knochenmarkstimulation nach G-CSF-Medikation qualitativ und (semi)quantitativ zu erfassen. Der G-CSF-Effekt kann das Bild einer malignen KMI simulieren. Die Beurteilung einer moeglichen malignen KMI ist daher ohne Ausgangsbefund nach G-CSF-Therapie nicht moeglich. (orig.)

  19. CT in ureterolithiasis with a radiation dose equal to intravenous urography: results in 209 patients; CT der Ureterolithiasis mit der Strahlendosis einer Ausscheidungsurographie: Ergebnisse bei 209 Patienten

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Knoepfle, E.; Bohndorf, K. [Klinikum Augsburg (Germany). Klinik fuer Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie; Hamm, M.; Wartenberg, S. [Klinikum Augsburg (Germany). Klinik fuer Urologie

    2003-12-01

    Purpose: To evaluate a low-dose, nonenhanced helical CT protocol for the diagnosis of renal colic using an effective dose equivalent of radiation not higher than that of intravenous urography. Materials and Methods: A new low-dose helical-CT protocol (120 kV; 70 mA; rotation time 0.75 s; collimation 5 mm, pitch=2) was used to examine 209 consecutive patients with symptoms of renal colic. The initial CT reports were compared with retrograde ureterography, ureteral endoscopy, stone retrieval, surgical or clinical findings. The effective radiation dose was calculated by the method published by Nagel. The prevalence of ureterolithiasis was 70%. Results: Sensitivity and specificity of the low-dose-helical CT in detecting ureteral calculi were 97.7% and 96.8%, respectively. The positive predictive value was 99.3% and negative predictive value 92.4%. The mean effective radiation dose equivalent was 0.97 mSv in male and 1.35 mSv in female patients. Conclusions: the diagnostic value of the reported CT protocol does no differ from previously published protocols. However, the effective radiation dose equivalent is at least 50% lower than stated in the published protocols. We recommend the low-dose helical CT protocol as the method of choice. (orig.) [German] Fragestellung: Pruefung der diagnostischen Aussagekraft eines nativen Spiral-CT-Protokolls mit einer niedrigen, einer Ausscheidungsurographie aequivalenten Strahlendosis bei der Abklaerung einer Harnleiterkolik. Methode: 209 konsekutive Patienten mit der klinischen Verdachtsdiagnose einer Harnleiterkolik wurden mit einem neuen CT-Protokoll untersucht (120 kV; 70 mA; Rotationszeit 0,75 s; Kollimation 5 mm; Pitch=2). Die prospektiv erhobenen CT-Befunde wurden mittels retrograder Ureterdarstellung, Ureterendoskopie, Steinasservierung, operativ oder im klinischen Verlauf validiert. Die effektive Dosis der CT-Untersuchung wurde nach Nagel berechnet. Die Praevalenz der Ureterolithiasis betrug 70%. Ergebnisse: Die Niedrig

  20. Clinical importance of digitized chest X-ray for detection of pulmonary infiltrations in bone marrow transplant patients during aplasia; Wertigkeit der digitalen Thoraxaufnahme bei der Detektion von Lungeninfiltraten knochenmarktransplantierten Patienten in der Aplasie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Weber, C.; Maas, R.; Steiner, P.; Kramer, J.; Bumann, D.; Buecheler, E. [Universitaetskrankenhaus Eppendorf, Hamburg (Germany). Abt. fuer Roentgendiagnostik; Zander, A.R. [Universitaetskrankenhaus Eppendorf, Hamburg (Germany). Zentrum fuer Knochenmarktransplantation

    1999-10-01

    Purpose: Evaluation of digitized chest X-ray for the detection of pulmonary infiltrations in bone marrow transplant patients during aplasia. Methods: Digitized chest X-rays of 40 patients (21 female, 19 male) with 'Fever of unknown origin' (FUO) were evaluated concerning radiological signs of pulmonary infiltrations and correlated to clinical findings, blood chemistry, microbiology and bronchoscopy. Additionally, an individual risk profile was established. Results: In 11/40 patients pulmonary infiltrations were detected in digitized chest X-rays (group 1). 10/11 developed an infectious pulmonary infiltration. 29/40 patients developed no pulmonary infiltration (group 2). When fever increased for the first time (initial chest X-ray) a sensitivity, specificity, positive and negative predictive value of 46%, 86%, 56%, 81% and for the chest X-rays in process of 61%, 79%, 68% and 73% was found. C-reactive protein and temperature increase occured statistically significantly earlier (p<0.05) in group 1 compared to group 2. The average latency of digital chest X-rays in comparison to c-reactive protein and temperature increase was 6 days. The incidence of risk factors was significantly higher in group 1 in comparison to group 2 (p<0.05). Conclusion: Digitized chest X-rays are not a reliable method for primary detection of pulmonary infiltrations after bone marrow transplantation. Individual risk factors have to be taken into consideration to indicate further diagnostic methods such as computed tomography at an earlier time. (orig.) [German] Ziel: Wertigkeit der digitalen Thoraxaufnahme bei der Detektion pulmonaler Infiltrate bei knochenmarktransplantierten Patienten in der Aplasie. Methoden: Digitale Thoraxaufnahmen von 40 Patienten (21 Frauen, 19 Maenner) in Aplasie mit Fieber unklarer Genese wurden nach Zeichen pulmonaler Infiltrate ausgewertet und mit klinischen, laborchemischen, mikrobiologischen und bronchoskopischen Befunden korreliert. Zusaetzlich wurde ein

  1. Radikale Operation bei Nierenkarzinom mit Tumorthrombose im rechten Herzvorhof

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Morávek P

    2002-01-01

    Full Text Available Einleitung: Die Ansicht über eine radikale Operation bei Nierenkarzinom mit einer Tumorthrombose im rechten Herzvorhof ist in der Literatur bisher kontrovers. Nach Meinung der Autoren ist der Tumorthrombus in erster Linie ein ernsthaftes Problem der Operabilität. Sie entschieden sich für eine radikale Operation. Methode: Die Autoren operierten 11 Patienten im Zeitraum von 1978 bis 2001. Die grundlegenden Bedingungen für eine Operation waren die exakte Festlegung der Diagnose und des Stadiums der Erkrankung (T1-T3, N0, M0. Bei 9 Patienten haben die Autoren eine Entfernung des Tumorthrombus in extrakorporaler Zirkulation bei Kreislaufstillstand und bei 2 Kranken mittels kavoatrialem Shunt ohne Herz-Lungen-Maschine durchgeführt. Ergebnisse: 2 Patienten sind in der 2. bis 4. Woche nach der Operation gestorben, 1 Patientin ist 2 Jahre nach der Operation gestorben, 1 Patient ist nach 4 Jahren und 1 Patient nach 8 Jahren gestorben. 6 Patienten leben 1, 2, 3, 3,5, 3,5 und 5 Jahre nach der Operation. Schlußfolgerung: Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Operation sind die richtige Indikation, die Wahl der passenden Operationsmethode sowie die Zusammenarbeit von Urologen und Kardiochirurgen. Die Autoren halten eine Entfernung des Thrombus mittels Atriotomie sowie Kavotomie in extrakorporaler Zirkulation und tiefer Hypothermie mit Kreislaufstillstand für die beste Methode.

  2. Zusammenhang zwischen der kardialen autonomen Neuropathie und linksventrikulären Masse bei Typ 2-Diabetes

    OpenAIRE

    Ferrière, Anke

    2009-01-01

    Wir untersuchten bei 103 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und 107 Patienten ohne Diabetes mellitus (Kontrollgruppe) den Zusammenhang zwischen der CAN und LVM sowie des linksventrikulären Massenindex (LVMI). Zur Bestimmung der LVM nach der Formel von Devereux wurde der linke Ventrikel echokardiografisch vermessen. Der LVMI resultierte aus LVMI = LVM / KOF (Körperoberfläche). Parameter der Herzfrequenzvariabilität (HRV) wurden mittels 24h- EKG gemessen. Patienten mit Diabete...

  3. Untersuchung der Auswirkungen operativ versorgter hüftgelenksnaher Femurfrakturen bei pflegebedürftigen Patienten im ersten postoperativen Jahr anhand von Routinedaten

    OpenAIRE

    Tietz, Alexandra

    2014-01-01

    Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen operativ versorgter hüftgelenksnaher Frakturen bei pflegebedürftigen Patienten. Mittels Routinedaten der Versicherung Knappschaft Bahn-See aus den Jahren 2007 und 2008 aus dem Versorgungsraum NRW wurde ein Datenmodell erstellt, mit dem sowohl wichtige Parameter des stationären Primäraufenthalts als auch eventuell erforderliche Spätrevisionen eines jeden Patienten analysiert werden konnten. Des Weiteren erarbeiteten wir mittels Log...

  4. Korrelation klinischer Parameter mit der Anreicherung eines in-vivo Indikators für Amyloid bei Patienten mit Demenz bei Alzheimer-Krankheit

    OpenAIRE

    Grimmer, Timo

    2009-01-01

    In der vorgelegten Arbeit ist zunächst die Hypothese geprüft worden, dass zwischen dem klinischen Schweregrad des dementiellen Syndroms, eingeschätzt an Hand der CDR, und der zerebralen Aufnahme des Radiopharmakons PIB als Maß für die Menge des abgelagerten cerebralen Amyloid-Proteins, bei Patienten mit Alzheimer-Krankheit ein positiver Zusammenhang bestehe. Ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen diesen beiden Maßen ist gezeigt worden. Die Stärke des Zusammenhangs liegt in einer ...

  5. Vergleich der Imitation und Perzeption von Gesten der Finger, der Hand und des Fußes bei Patienten mit links- oder rechtszerebralen Läsionen

    OpenAIRE

    Strauß, Stefan

    2005-01-01

    Ziel der Arbeit ist es, ein bestehendes Modell zur Imitation von bedeutungslosen Gesten zu überprüfen und einen Test für die Imitation und Perzeption von Fußstellungen zu entwickeln, und in dieses Modell zu integrieren. Untersucht wurde prospektiv eine Stichprobe von 50 Patienten mit linkszerebralen (LZL) oder rechtszerebralen Läsionen (RZL) und 20 Kontrollpersonen. Patienten mit LZL haben bei der Imitation der Handstellungen mehr Schwierigkeiten als solche mit RZL, bei der Imitation der Fußs...

  6. Prävention der Kontrastmittelnephrophatie durch Ubiquinon (Coenzym Q10) bzw. durch die Kombination Ubiquinon/ Theophyllin bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und Volumenüberladung

    OpenAIRE

    Teuber, Sven Alexander

    2007-01-01

    In verschiedenen Studien konnte gezeigt werden, dass die Hydratation eine Möglichkeit zur Prävention der Kontrastmittelnephropathie (KMN) bei Patienten mit bereits eingeschränkter Nierenfunktion darstellt. Doch bisher konnte sich leider noch keine Strategie zur Vermeidung von kontrastmittelinduzierten Nierenschäden bei Patienten durchsetzen, bei denen eine ausreichende Prähydratation aufgrund von Volumenüberladung (Herzinsuffizienz, nephrotisches Syndrom etc.) nicht möglich ist. Der Adenosina...

  7. Reverse Epidemiologie bei nephrologischen Patienten: Paradoxe Risikofaktoren für Mortalität und Atherosklerose

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Rantner B

    2004-01-01

    Full Text Available Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz gelten in Hinblick auf kardiovaskuläre Komplikationen zurecht als Hochrisikopatienten: Verglichen mit der allgemeinen Bevölkerung weisen sie ein 10- bis 20fach höheres Risiko auf und dies bereits in jungen Jahren. In den vergangenen Jahrzehnten wurden zahlreiche Faktoren als klare Risikofaktoren in der Genese der koronaren Herzkrankheit (KHK identifiziert und beschrieben: Neben dem Body Mass Index (BMI, erhöhten Cholesterin- und Homozysteinkonzentrationen gelten die Hypertonie sowie erhöhte Lipoprotein(a-Konzentrationen in der Allgemeinbevölkerung als Risikofaktoren. Deutlich komplizierter sind die Zusammenhänge bei Patienten mit terminalem Nierenversagen. Für dieses Patientenkollektiv bringen die üblicherweise als negativ angesehenen Faktoren paradoxerweise einen Überlebensvorteil. Dieses Phänomen wird in der Literatur als "reverse Epidemiologie" oder "paradoxe Risikofaktoren" bezeichnet. Als Erklärung für dieses Phänomen werden ein "Survival Bias" sowie das "Malnutritions-Inflammationssyndrom" diskutiert. Auch der zeitliche Faktor spielt im Krankheitsverlauf eine wesentliche Rolle. Für viele dieser Zusammenhänge gibt es bei näherer Betrachtung gute pathophysiologische Erklärungen.

  8. Katamnestische Verlaufsanalyse nach dekompressiver Kraniektomie bei 131 Patienten mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma

    OpenAIRE

    Ahmadi, Sebastian Alexander Kyros

    2010-01-01

    Objective: To assess long-term clinical outcome and identify its predictors at least 1 year after decompressive craniectomy (DC) in patients with severe traumatic brain injury (TBI). Materials and Methods: 131 patients with severe TBI received DC at the Unfallkrankenhaus Berlin (UKB), a level I trauma center, between September 1997 and September 2005. Overall outcome was measured using the Glasgow Outcome Scale (GOS). The extended outcome analysis was performed using the Glasgow Outcome S...

  9. Auswirkungen der Inhalationsnarkotika Enfluran und Isofluran auf die mesenterische Oxygenierung bei größeren abdominal-chirurgischen Eingriffen

    OpenAIRE

    Eustermann, J. (Jutta)

    2004-01-01

    In dieser Studie wurde der Einfluß der Inhalationsnarkotika Isofluran und Enfluran auf die mesenteriale Oxygenierung bei ausgedehnten Eingriffen untersucht. Bei 20 Patienten wurde nach Gabe von Enfluran oder Isofluran, die lebervenöse Sauerstoffsättigung bestimmt. Bei steigender Enflurankonzentration erhöhte sich die mesenteriale Sauerstoffextraktionsrate als Zeichen eines reduzierten Sauerstoffangebotes. Im Gegensatz hierzu ist bei der Isofluran Narkose keine Reduktion der lebervenösen Sauer...

  10. Kognitive Dysphasie und Angst : linguistische Untersuchungen bei Patienten mit Epilepsie und Angsterkrankung

    OpenAIRE

    Schneider, Barbara

    2007-01-01

    In der vorliegenden Arbeit wird der Frage nachgegangen, wie sich hirnorganische Erkrankungen, die nicht die klassischen perisylvischen Sprachareale betreffen, auf sprachliche und sprachorganisierende Funktionen auswirken. Dazu wurde eine Gruppe von Patienten mit fokaler Epilepsie und Angstaura (n = 8) sowie eine Gruppe von Patienten mit Angsterkrankung (n = 8) linguistisch untersucht. Ziel war es zum einen, Kognitive Dysphasien als sekundäre Sprach- bzw. Kommunikationsstörungen infolge kognit...

  11. Nachuntersuchung von Patienten mit arthroskopisch subacromialer Dekompression in Korrelation mit Klinik, MRT und isokinetischen Kraftverhältnissen

    OpenAIRE

    Oppelt, Britta

    2005-01-01

    Die arthroskopisch subakromiale Dekompression (ASD) ist eine häufig angewandte Methode, Patienten mit Impingement-Syndrom eine Linderung der Beschwerdesymptomatik zu verschaffen. 31 Patienten mit Impingement-Syndrom wurden präoperativ und nach ASD untersucht und die Ergebnisse mit Hilfe der MRT und des Cybex-Dynamometers korreliert.Ob die MRT eine Entscheidungshilfe bei der Indikationsstellung zur ASD beitragen kann, wurde ebenfalls untersucht. Die Ergebnisse zeigten eine Verbesserung des Con...

  12. Conventional X-ray after shoulder prosthesis; Nativschulterroentgen nach Schulterendoprothese bei Omarthrose

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Wurnig, C. [Universitaetsklinik fuer Orthopaedie, Wien (Austria)

    2006-09-15

    Three types of shoulder prostheses are commonly used to cover the different indications of shoulder joint replacements: classical modular, inverse and cup. The modular prosthesis can replace the glenoid as well as the humeral head components. Exact visualization of the interface between the glenoid component and bone (or cement-bone interface) is necessary to detect osteolysis, which is relatively common. Therefore, it is mandatory to make true AP and axial projections. When describing the humeral component, the interface between bone and implant must again be considered. Additionally, the position of the humeral head in relation to the glenoid has to be noted. The glenoid component is usually fixed by screws to the bone and an osteolysis is often present at the inferior pole of the glenoid component due to prosthesis bone notching. If the implants are modular devices (classic modular prosthesis, inverse shoulder prosthesis) there is the possibility of dissociation of components and any suspicion of this should be reported. In case of reporting the conventional x-ray of cup prosthesis, the bone implant interface should be mentioned. Again the position of the humeral head to the glenoid requires attention. In all types of prostheses, dislocation of the glenohumeral joint is obvious and has to be addressed in the medical report. (orig.) [German] Zur Beurteilung eines Nativroentgenbildes nach Schulterendoprothesenimplantation muessen die Prinzipien der 3 gaengigen Schulterendoprothesenmodelle - klassische modulare/inverse/Cup-Schulterendoprothese - bekannt sein. Bei der modularen Endoprothese muss beschrieben werden, ob sowohl das Glenoid als auch der Humeruskopf endoprothetisch ersetzt wurden. Zur Beurteilung des Glenoids bzw. dessen Verankerung sind eine a.-p. und eine axiale Aufnahme mit sichtbarem Gelenkspalt erforderlich (Glenoidkomponente und Knochen-Zement- bzw. -Implantat-Uebergang exakt einsehbar). Auch das Interface im Schaftbereich sowie die Position des

  13. Gastric pouch dilatation: Complication after laparoscopic implantation of a LAP-BAND in pathological adiposity; Die Magen-Pouch-Dilatation: Komplikationen nach laparoskopisch implantiertem Silikon-Magenband bei pathologischer Adipositas

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Wiesner, W.; Kacl, G.M. [Universitaetsspital Zurich (Switzerland). Inst. fuer Diagnostische Radiologie; Schlumpf, R.; Schoeb, O. [Universitaetsspital Zurich (Switzerland). Klinik fuer Viszeralchirurgie; Hauser, R.

    1998-11-01

    In 20 patients with morbid obesity a laparoscopic silicon gastric banding was installed using a LAP-BAND. All patients were examined postoperatively with water-soluble oral contrast material according to the usual protocol. 8 weeks after the operation a second control with thickened barium sulfate was added to measure and adjust the width of the silicon band. There were no early postoperative complications. But in the follow-up three patients presented with a pathologic gastric pouch-dilatation. This severe complication, which can have different etiologies, requires early detection and specific therapy. (orig.) [Deutsch] Bei 20 Patienten mit therapieresistenter pathologischer Adipositas wurde laparoskopisch ein einstellbares Silikon-Magenband (LAP-BAND) implantiert. Alle Patienten wurden postoperativ gemaess Protokoll mittels oralem wasserloeslichem Kontrastmittel untersucht. 8 Wochen nach der Implantation erfolgte eine zweite radiologische Kontrolle mittels eingedicktem Bariumsulfat zur Bestimmung und Neueinstellung der exakten Manschettenweite des Magenbandes. Fruehkomplikationen traten keine auf. Als Spaetkomplikation wurde bei drei Patientinnen eine Magen-Pouchdilatation festgestellt. Diese schwerwiegende Komplikation, welche rechtzeitig erfasst werden sollte, kann verschiedene Ursachen haben und bedarf somit unterschiedlicher Therapien. (orig.)

  14. Nierentransplantierte Patienten nach Intensivstation

    OpenAIRE

    Petereit, Frank

    2016-01-01

    The hospital mortality rate of renal transplant patients admitted to intensive care units (ICU) is considered to be significantly higher compared to general ICU patients. Data concerning the long term outcomes of these patients is lacking. Furthermore, little data exists to guide the management of immunosuppression (IS) in critically ill patients on ICU. The author hypothesizes that a reduced IS on ICU will not lead to significantly increased long-term mortality, rejections and transplant fai...

  15. Anwendung der extrakorporalen Stoßwellentherapie bei kalzifizierender Periathropathia humeroscapularis, Fersensporn und Epicondylitis humeri - Erfahrungsbericht aus dem Wilhelminenspital

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Feyertag J

    2004-01-01

    Full Text Available Die Stoßwellentherapie wird bei verschiedenen Indikationen, die unter konservativen Therapien schwer zu schwer zu behandeln sind, eingesetzt. Dazu zählen die kalzifizierenden Schultererkrankungen (Tendinitis calcarea, Epicondylitis humeri (EHR und die plantare Fasciitis mit/ohne plantarem Fersensporn (FSP. Berichtet werden die Ergebnisse von 147 Patienten (102 Frauen/45 Männer, mittleres Alter betrug 57,8 Jahre, die mittels einer einmaligen extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT (Tend. calc. 82 %, FSP 11 % oder EHR 7 % mittels eines HMT-ReflecTron therapiert wurden. Verabreicht wurden im Mittel 1.800 Stoßwellen. Untersucht wurde die subjektive Verbesserung der Schmerzen anhand einer visuellen Analogskala vor und 6 Wochen nach der Therapie bei allen Patienten. Bei Patienten mit Tendinitis calcarea wurde auch eine Verbesserung der Funktion sowie Veränderungen der Kalzifizierungen untersucht. Bei allen Patienten konnte eine statistisch signifikante Verbesserung der Schmerzen sowie des Bewegungsumfanges beobachtet werden (p 0,0001. Röntgenaufnahmen ergaben eine partielle Verkleinerung der Kalkdepots bei ca. 80 % der Patienten. Aufgrund der geringen Zahl der Patienten fand sich für die EHR keine signifikante Verbesserung der Schmerzsymptomatik. Eine einmalige ESWT kann zu einer deutlichen Verbesserung der Schmerzsymptomatik und zu einer Verbesserung des Bewegungsumfanges führen. Bei 80 % der Patienten mit einer Tendinitis calcarea findet sich weiter eine partielle Verkleinerung der Kalkdepots 6 Wochen nach Therapie.

  16. Magnetic resonance imaging in patients with cardiac pacemakers: In vitro- and vivo-evaluation at 0.5 Tesla; MRT bei Patienten mit Herzschrittmachern: In-vitro- und In-vivo-Evaluierung bei 0,5 Tesla

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Sommer, T.; Block, W.; Schild, H. [Bonn Univ. (Germany). Radiologische Klinik; Lauck, G. [Innere Medizin, Kardiologie, Krankenhaus Marienhof, Koblenz (Germany); Schimpf, R. [Bonn Univ. (Germany). Medizinische Poliklinik; Smekal, A. v. [Muenchen Univ. (Germany). Radiologische Klinik und Poliklinik; Wolke, S. [Bonn Univ. (Germany). Inst. fuer Strahlen- und Kernphysik; Gieseke, J. [Philips Medizin Systeme Unternehmensbereich der Philips GmbH, Hamburg (Germany); Schneider, C.; Funke, H.D. [Bonn Univ. (Germany). Klinik fuer Herz- und Gefaesschirurgie

    1998-01-01

    Purpose: MRI is currently regarded as absolutely contraindicated in patients with implanted cardiac pacemakers. In this prospective study safety and feasibility of MRI in patients with new generation pacemakers (PM) was evaluated in vitro and in vivo. Results: In the static magnetic field all PM switched to the asynchronous mode due to activation of the Reed switch, resulting in continuous pacing at a fixed rate. In three PM models in vitro, however, after activation of the Reed switch, there was a software-induced switch back to the demand mode. In these PM inhibition and triggering were observed after starting the MRI scan due to influence of the pulsed magnetic fields. PM program changes, damage of PM components, dislocation/torque of the PM and rapid pacing of the PM were observed neither in vitro nor in vivo. Atrial and ventricular stimulation thresholds remained unchanged. Conclusion: MRI at 0.5 Tesla should not be regarded as absolutely contraindicated in patients with implanted new generation PM. However, knowledge of the behaviour of the specific PM model in static and pulsed magnetic fields is required, if necessary also changes of the PM program prior of the MRI exam, continuous ECG monitoring and cardiological stand-by. (orig.) [Deutsch] Ziel: MRT-Untersuchungen galten bisher bei Patienten mit implantierten Herzschrittmachern als absolut kontraindiziert. In dieser prospektiven Studie wurde erstmals die Durchfuehrbarkeit einer MRT-Untersuchung bei modernen Schrittmachern in vitro und in vivo evaluiert. Ergebnisse: Im statischen Magnetfeld kam es erwartungsgemaess zu einer Aktivierung des Reed-Kontraktes mit festfrequenter Stimulation im asynchronen Modus. Drei in vitro untersuchte Schrittmachermodelle schalteten im statischen Magnetfeld wieder zurueck in den Demand-Modus und zeigten unter dem Einfluss der gepulsten Magnetfelder intermittierende Inhibitionen und Triggerungen. Beeinflussung des Schrittmacherprogramms, Beschaedigungen von

  17. 3D-stereophotogrammetrische Analyse der operativen Effekte nach breiter medianer Kraniektomie bei prämaturer Sagittalnahtsynostose

    OpenAIRE

    Bittner, Malte Leander

    2013-01-01

    6 Zusammenfassung Die 3D-stereophotogrammetrische Analyse ermöglicht ohne Strahlenbelastung und ohne Narkose zusätzlich eine zeitlich nahe prä- und postoperative Datenerfassung und damit die Vergleichsmöglichkeit der direkten operativen Effekte. Die 3D-stereophotogrammetrische Analyse der operativen Effekte nach breiter medianer Kraniektomie bei prämaturen Sagittalnahtsynostosen zeigte einen positiven Effekt auf • die Zirkumferenz des Kopfes • die Breite des Kopfes • den CI-Ind...

  18. Zum Einfluß von Hypertonie, Adipositas und Stoffwechselkontrolle auf die Mikroalbuminurie bei nicht mit Insulin behandelten Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Jungmann E

    1999-01-01

    Full Text Available Wie die Daten des Diabetes Control and Complications Trial (DCCT bestätigen, bestimmt bei Patienten mit Typ-1-Diabetes vorrangig die Güte der Stoffwechseleinstellung die Entwicklung oder Progredienz der Mikroalbuminurie. Die United Kingdom Prospective Diabetes Study (UKPDS macht dagegen klar, daß sich dieses eindeutige Fazit nicht einfach auf Patienten mit Typ-2-Diabetes übertragen läßt. Es wurde deshalb in einer prospektiven Studie bei 24 mikroalbuminurischen Typ-2-diabetischen Patienten (Alter: 60 ± 3 Jahre, bekannte Diabetesdauer: 4 ± 2 Jahre untersucht, welche Einflußfaktoren beim Typ-2-Diabetes verhindern, daß eine nahezu normale Stoffwechseleinstellung durch Diabetesschulung und intensivierte orale Diabetestherapie die Mikroalbuminurie ähnlich günstig beeinflußt wie beim Typ-1-Diabetes. In einer retrospektiven Analyse wurden die Patienten deshalb in 15 "Responder" (Gruppe 1 und 9 "Non-Responder" (Gruppe 2 aufgeteilt, entsprechend Normalisierung bzw. Nicht-Normalisierung der Mikroalbuminurie am Studienende. Der HbA1c-Wert sank bei allen Patienten von 7,6 ± 0,4% auf 6,1 ± 0,2% (p 0,01. Die Patienten in Gruppe 2 unterschieden sich von denen in Gruppe 1 weder in Alter, bekannter Diabetesdauer noch HbA1c-Wert. Der Body Mass-Index lag in Gruppe 2 mit 31,1 ± 1,1 kg/m² höher als in Gruppe 1 mit 27,9 ± 0,7 kg/m² (p 0,05. Die Patienten in Gruppe 2 hatten durchgängig höhere Blutdruckwerte als in der Gruppe 1 (158/91 ± 5/4 mmHg vs. 143/85 ± 6/3 mmHg trotz häufigerer Einnahme von Antihypertensiva (7/9 vs. 5/15 (p 0,05. Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus ist der günstige Einfluß einer nahezu normalen Stoffwechseleinstellung auf den Risikomarker Mikroalbuminurie in viel stärkerem Maße als beim Typ-1-Diabetes davon abhängig, daß gleichzeitig eine ähnlich konsequente Kontrolle von Metabolischem Syndrom und vor allem der Hypertonie erreicht wird.

  19. Untersuchung zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen von Metoprolol in Abhängigkeit vom CYP2D6-Genotyp bei ambulanten Patienten

    OpenAIRE

    Pröhmer, Anne Marie Theres

    2008-01-01

    Diese prospektive klinische Studie wurde mit dem Ziel durchgeführt, den Einfluss des polymorph exprimierten Cytochrom P450 (CYP) 2D6 auf erwünschte und unerwünschte Wirkungen von Metoprolol in einem ambulanten Setting zu untersuchen. Die mittels eines Tagebuchs abgefragten unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) umfassten zentralnervöse und kardiovaskuläre Beschwerden, die sexuelle Funktion und Lebensqualität des Patienten, sowie zusätzlich bei den Patienten mit diagnostizierter Psoriasis v...

  20. Evaluation von präoperativem Risikopotential und postoperativer Morbidität bei Patienten mit Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen

    OpenAIRE

    Ströh, Antje

    2012-01-01

    Ziel der Studie war die Erfassung der Morbidität und Mortalität nach operativer Therapie von Patienten mit Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen mit speziellem Fokus auf die Anwendbarkeit eines Risiko-Score-Systems, dem POSSUM score (Physiological and Operative Severity Score for the Enumeration of Mortality and Morbidity) zur präoperativen Risikoabschätzung und Prognose der postoperativen Morbidität

  1. Clinical value of FDG-PET for therapy monitoring of malignant lymphoma - results of a retrospective study in 72 patients; Klinische Wertigkeit der FDG-PET zur Therapiekontrolle bei malignen Lymphomen - Ergebnisse einer retrospektiven Studie an 72 Patienten

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Cremerius, U.; Kroell, U.; Zimny, M.; Buell, U. [Technische Hochschule Aachen (Germany). Klinik fuer Nuklearmedizin; Fabry, U.; Osieka, R. [Technische Hochschule Aachen (Germany). Medizinische Klinik 4; Neuerburg, J. [Technische Hochschule Aachen (Germany). Klinik fuer Radiologische Diagnostik

    1999-06-01

    Aim of the present retrospective study was to validate the clinical value of FDG-PET for therapy control of malignant lymphoma. Method: 72 patients (41 non-Hodgkin lumphomas, 29 Hodgkin`s disease, 2 unclassified) received static FDG-PET scans of initially involved regions (n=53) or of the entire neck and trunk (n=19) after therapy. CT imaging (n=70) and serum LDH measurement (n=64) were also performed. Results were validated either by biopsy (n=7) or by clinical follow-up (n=65). The predictive value of PET was analysed in relation to different prognostic factors (stage, recurrence status, number of prior therapy regimen). Results: PET obtained a sensitivity of 88%, a specificity of 83% and an overall accuracy of 85% for detection of residual disease. The values for CT were 84%, 31% resp. 54%, and for serum LDH 50%, 92% and 73%. The predictive value of PET was related to the prevalence of residual disease. PET predicted complete remission in more than 90% of patients with moderate risk (stage I-III, no relapse, no more than two different therapy regimens). In high risk patients, however, the negative predictive value of PET was 50-67%. Conclusion: FDG-PET is more accurate than CT imaging and LDH measurement for therapy monitoring of malignant lymphoma. Therapy success can be reliably predicted in patients with moderate risk. (orig.) [Deutsch] Ziel: Retrospektive Validierung der klinischen Wertigkeit von FDG-PET zur Therapiekontrolle bei Patienten mit malignen Lymphomen. Methode: 72 Patienten erhielten nach Therapie eines malignen Lymphoms (41 Non-Hodgkin-Lymphome, 29 Morbus Hodgkin, 2 unklassifiziert) eine statische FDG-PET im Bereich initial befallener Regionen (n=53) oder von Hals und Koerperstamm (n=19), sowie CT (n=70) und LDH-Bestimmung im Serum (n=64). Die Resultate wurden durch Biopsien (n=7) oder durch den klinischen Verlauf (n=65) validiert. Die praediktive Wertigkeit der PET wurde in Abhaengigkeit von verschiedenen Risikofaktoren (Stadium, Rezidivstatus

  2. A prospective, double-blind study of prophylaxis of radioxerostomia by coumarin/troxerutine in patients with head and neck cancer; Prospektive, doppelblinde Therapiestudie zur Prophylaxe der Radioxerostomie durch Cumarin/Troxerutin bei Patienten mit Kopf-Hals-Karzinomen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Groetz, K.A.; Al-Nawas, B.; Wagner, W. [Universitaetsklinik fuer Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Mainz (Germany); Henneicke-von Zepelin, H.H.; Wuestenberg, P.; Naser-Hijazi, B. [Schaper und Bruemmer, Salzgitter (Germany). Hauptbereich Medizin; Kohnen, R. [Institute for Medical Research Management and Biometrics, Nuernberg (Germany); Bockisch, A. [Universitaetsklinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin, Essen (Germany); Kutzner, J. [Universitaetsklinik und Poliklinik fuer Radiologie, Mainz (Germany); Belz, G.G. [Zentrum fuer Kardiovaskulaere Pharmakologie, Mainz (Germany)

    1999-08-01

    size was too low to prove statistically also the benefit of coumarin/troxerutine with the scintigraphic method. Sialometry seems not suitable for the assessment of early radiation effects. (orig.) [German] Fragestellung: Eine kausale Behandlung der radiogenen Sialadenitis ist bislang nicht etabliert. In einer prospektiven, randomisierten, plazebokontrollierten Doppelblindstudie sollte die pharmakologische Wirksamkeit von Cumarin/Troxerutin (Venalot {sup trademark} Depot) zur Speicheldruesenprotektion unter einer Kopf-Hals-Bestrahlung bei Malignompatienten ueberprueft werden. Patienten und Methode: 48 Patienten mit Strahlentherapie (60 Gy) eines Kopf-Hals-Malignoms wurden in die Untersuchung eingeschlossen. Die Speicheldruesen lagen ueberwiegend im Herdvolumen der Bestrahlung. Primaere Zielparameter waren Sialometrie, Speicheldruesenfunktionsszintigraphie und fruehe Strahlenfolgen (RTOG-Score). Alle Befunde wurden zu sechs Untersuchungszeitpunkten erhoben: Eine Woche vor Bestrahlung (U1), zu Beginn (U2), zur Haelfte (U3) und am Ende der Bestrahlung (U4) sowie sieben Tage (U5) und 28 Tage post radiationem (U6). Ergebnisse: 23 Patienten (elf mit Verum-, zwoelf mit Plazebobehandlung) beendeten die Studie pruefplankonform mit allen Untersuchungen. Sialometrisch zeigten alle Patienten ab der Haelfte der Strahlentherapie (U3) stark verminderte Mundfluessigkeitsfliessraten, danach betrugen die Mediane der Flussraten 0 ml/min fuer beide Gruppen bis zu U6 (28 Tage nach Bestrahlung). Im Gesamtwirkungsmass nach O'Brien aus Sialoszintigraphie und klinischer Beurteilung war eine tendenzielle Ueberlegenheit von Verum gegenueber Plazebo zu beobachten (p=0,068). Der RTOG-Score zeigte bei allen Untersuchungen nach Bestrahlungsbeginn unter Verum signifikant niedrigere Befundauspraegungen frueher Strahlenfolgen als unter Plazebo (U3 bis U6: Jeweils p<0,05; 'Area under the Curve': p=0,032). Die szintigraphisch bestimmte Exkretionsfraktion zeigte fuer Verum eine tendenziell

  3. Management von Patienten vor und nach Implantation eines transjugulären intrahepatischen portosystemischen Shunts (TIPS - Bericht der Vienna TIPS Study Group

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Angermayr B

    2003-01-01

    Full Text Available Die Implantation eines transjugulären intrahepatischen portosystemischen Shunts (TIPS ist ein minimal-invasiver Eingriff zur Therapie und Prävention der Komplikationen von portaler Hypertension durch Senkung des portalvenösen Drucks. In Wien werden seit 1991 TIPS-Implantationen durchgeführt und bis heute wurden über 560 Patienten an 5 verschiedenen Zentren mit TIPS therapiert. Im Rahmen der multizentischen Kooperation wurde es offensichtlich, daß durch ein einheitliches Vorgehen innerhalb der Zentren, welche TIPS-Implantationen durchführen, die Evaluation von Patientendaten und Ergebnissen wesentlich vereinfacht würde und die Qualität der Betreuung verbessert werden könnte. Weiters würde dies einen Vergleich der verschiedenen Institutionen auch in Hinblick auf Qualitätsmanagement vereinfachen. Deshalb einigten sich die beteiligten Zentren auf (1. Erhebung von Basisdaten und Durchführung von gewissen Untersuchungen im Rahmen der TIPS-Evaluation, (2. einen standardisierten Befundbericht der Implantation und (3. eine einheitliche medikamentöse Therapie nach TIPS. Das vorliegende Statement repräsentiert die aktuellen Konsensus-Empfehlungen für TIPS-Implantationen in Wien, die auf jeden TIPS-Patienten angewendet werden sollten, unabhängig von anderen individuellen Untersuchungen und Therapien.

  4. TSH-Rezeptor-Antikörper mit stimulierender und blockierender Funktion bei Patienten mit M. Basedow und anderen Schilddrüsen- und Autoimmunerkrankungen

    OpenAIRE

    Wangler, Anna-Maria

    2004-01-01

    Mithilfe der klinischen Routinemethode, TRAK-Assay®, wurden bei Patienten TSH-Rezeptor-Antikörpern (TRAK) nachgewiesen, um die Diagnose M. Basedow zu erhärten oder auszuschließen. Diese Methode ist aber nur in der Lage die Gesamtheit aller TRAK zu erfassen. In dieser Studie wurde eine andere Methode, der cAMP-Assay verwendet, bei welchem Chinesische Hamster Ovarien (CHO)-Zellen eingesetzt wurden, die auf ihrer Oberfläche stabil exprimierte humane TSH-Rezeptoren besitzen, und welcher in der La...

  5. Zentralnervöse Verarbeitung von essensrelevanten Reizen bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 – eine fMRT-Studie

    OpenAIRE

    Klamer, Silke

    2009-01-01

    Diabetes mellitus Typ 2 wird aufgrund weltweit zunehmender Inzidenz bereits in naher Zukunft eine der führenden Ursachen von Morbidität und Mortalität darstellen. Das Risiko diabetesassoziierter Folgeerkrankungen kann jedoch durch eine erfolgreiche Modifikation der Essgewohnheiten anhand spezifischer Ernährungsempfehlungen reduziert werden. Allerdings haben viele Patienten Schwierigkeiten, diese Diätvorschriften dauerhaft einzuhalten. Bereits bei Gesunden führen eine temporäre Essensdeprivati...

  6. Obstruktives Schlafapnoesyndrom bei diabetischen Patienten ohne übermäßige Tagesschläfrigkeit im Patientengut einer niedergelassenen Praxis

    OpenAIRE

    Müller, Michael

    2010-01-01

    1.1. Hintergründe, Epidemiologie und Ziele der Studie: Diabetes mellitus und obstruktives Schlafapnoe Syndrom (OSAS) teilen sich eine hohe Prävalenz in Industrienationen. Beide Krankheitsbilder treten häufig zusammen mit anderen Manifestationen des Metabolischen Syndroms auf. Das Vorhandensein von OSAS scheint aktuell die Entwicklung eines Diabetes mellitus zu fördern sowie umgekehrt. Mehrere Studien zeigten eine erhöhte Insulin-Resistenz bei Patienten mit OSAS. In einem Patientenkollektiv in...

  7. Randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studie zur kontinuierlichen, lokalen Dexamethason-Applikation als "Rettungstherapie" bei hochgradigem Hörsturz

    OpenAIRE

    Plontke, S; Löwenheim, H; J. Mertens; Weidner, A.; Meisner, C; Zimmermann, R.; Preyer, S; Koitschev, A; Zenner, HP

    2007-01-01

    Einleitung: Die Prognose für die Erholung der Hörschwelle nach erfolgloser, systemischer Therapie bei hochgradigem Hörsturz ist unbefriedigend. Bei der lokalen Medikamentenapplikation an das Innenohr können höhere Medikamentenspiegel im Innenohr erreicht und Nebenwirkungen einer systemischen Therapie vermieden werden.Methode: Im Rahmen einer randomisierten, Placebo-kontrollierten, Doppelblind-Studie wurde bei 23 Patienten mit akutem, idiopathischem, hochgradigem Hörverlust oder akuter Surdi...

  8. Neuroimaging of affect processing in schizophrenia; Funktionelle Bildgebung von emotionalem Verhalten und Erleben bei schizophrenen Patienten

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Habel, U. [Universitaetsklinikum Aachen (Germany). Klinik fuer Psychiatrie und Psychotherapie; Universitaetsklinikum, Klinik fuer Psychiatrie und Psychotherapie, Aachen (Germany); Kircher, T.; Schneider, F. [Universitaetsklinikum Aachen (Germany). Klinik fuer Psychiatrie und Psychotherapie

    2005-02-01

    Functional imaging of normal and dysfunctional emotional processes is an important tool for a better understanding of the pathophysiology of affective symptoms in schizophrenia patients. These symptoms are still poorly characterized with respect to their neural correlates. Comparisons of cerebral activation during emotional paradigms offered the possibility for a better characterization of cerebral dysfunctions during emotional processing in schizophrenia. Abnormal activation patterns reveal a complex dysfunctional subcortical-cortical network. This is modulated by respective genotypes as well as psycho- and pharmacotherapy. (orig.) [German] Die funktionell bildgebende Untersuchung emotionaler Prozesse und ihrer Dysfunktionen ist fuer ein besseres Verstaendnis der Pathophysiologie emotionaler Stoerungen wesentlich. Schizophrene Patienten zeigen eine Reihe affektiver Symptome, die klinisch relevant, aber nur unzureichend bzgl. ihrer neurobiologischen Korrelate bekannt sind. Der Vergleich zerebraler Aktivierung zwischen gesunden und schizophrenen Patienten waehrend unterschiedlicher emotionaler Paradigmen hat dazu beigetragen, zerebrale Dysfunktionen naeher zu charakterisieren. So weisen auffaellige Aktivierungsmuster auf eine komplex gestoerte subkortikal-kortikale Netzwerkstruktur hin. Deren Modulation durch genetische Faktoren und durch psycho- wie auch pharmakologische therapeutische Interventionen konnte mittlerweile nachgewiesen werden. (orig.)

  9. Risk of leukaemia following intravenous treatment with {sup 224}Ra - results of a long term follow-up study of ankylosing spondylitis patients; Leukaemierisiko nach intravenoeser {sup 224}Ra-Behandlung - Ergebnisse einer Langzeitstudie an Bechterew-Patienten

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Wick, R.R. [GSF - Forschungszentrum fuer Umwelt und Gesundheit Neuherberg GmbH, Oberschleissheim (Germany). Inst. fuer Strahlenbiologie; Chmelevsky, D. [GSF - Forschungszentrum fuer Umwelt und Gesundheit Neuherberg GmbH, Oberschleissheim (Germany). Inst. fuer Strahlenschutz; Goessner, W. [GSF - Forschungszentrum fuer Umwelt und Gesundheit Neuherberg GmbH, Oberschleissheim (Germany). Inst. fuer Pathologie

    1993-12-31

    Inkorporation eines kurzlebigen {alpha}-Strahlers werden in der GSF 1473 Bechterew-Patienten beobachtet, die in den Jahren 1948 - 75 zur Behandlung ihrer Krankheit wiederholte intravenoese Injektionen von {sup 224}Ra erhalten haben. Das uebliche Therapieschema beinhaltete 10 - 12 Injektionen a 1,036 MBq (28 {mu}Ci) {sup 224}Ra in woechentlichem Abstand; dies fuehrt bei einem Menschen mit 70 kg Koerpergewicht (Standardmensch) zu einer {alpha}-Skelettdosis von 0,56 - 0,67 Gy. Daneben besteht eine Kontrollgruppe von 1338 Bechterew-Patienten, die nicht mit radioaktiven Praeparaten und/oder Roentgenstrahlen behandelt worden sind. Bis Mai 1993 (mittlere Beobachtungszeit 19,9 Jahre) sind in der Expositionsgruppe 595 und in der Kontrollgruppe 722 Patienten verstorben, fuer 578 bzw. 668 Patienten ist die Todesursache gesichert. Unter anderen beobachteten wir in der Expositionsgruppe 10 Leukaemien (gegenueber 2,7 - 2,8 erwarteten Faellen, p < 0,001) und 6 in der Kontrollgruppe (3,3 - 3,5 erw., p = 0,14). Eine genauere Subklassifikation zeigt, dass in der Expositionsgruppe im besonderen die chronisch-myeloischen Leukaemien (CML) erhoeht sind (4 beob. Faellen gegenueber 0,8 erw., p = 0,009), waehrend sich in der Kontrollgruppe die beobachteten Faelle mit CML im Rahmen des Erwartungswertes bewegen. Aehnliche Beobachtungen wurden in einer anderen, mit weitaus hoeheren Dosen/Dosisleistungen behandelten Patientengruppe, die von Spiess und Mitarbeitern untersucht wird, bisher nicht festgestellt. Diese erhoehte Leukaemiesterblichkeit in unserem Patientenkollektiv stimmt mit Beobachtungen an mit {sup 224}Ra behandelten Maeusen ueberein, die geringe Mengen von knochensuchenden {alpha}-Strahlern erhalten hatten. (orig.)

  10. {sup 1}H-MR-spectroscopic imaging in patients with Alzheimer`s disease; {sup 1}H-MR-spektroskopische Bildgebung bei Patienten mit klinisch gesichertem Morbus Alzheimer

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Block, W. [Radiogische Klinik der Univ. Bonn (Germany); Traeber, F. [Radiogische Klinik der Univ. Bonn (Germany); Kuhl, C.K. [Radiogische Klinik der Univ. Bonn (Germany); Fric, M. [Psychiatrische Universitaetsklinik, Bonn (Germany); Keller, E. [Radiogische Klinik der Univ. Bonn (Germany); Lamerichs, R. [Philips Medical Systems, Best (Netherlands); Rink, H. [Radiogische Klinik der Univ. Bonn (Germany); Moeller, H.J. [Psychiatrische Universitaetsklinik, Bonn (Germany); Schild, H.H. [Radiogische Klinik der Univ. Bonn (Germany)

    1995-09-01

    To detect regional differences in accompanying metabolic changes, {sup 1}H-Magnetic Resonance Spectroscopic Imaging was performed in 16 patients with Alzheimer`s disease (AD); the clinical diagnosis was based upon DSM-III-R and NINCDS-ADRDA guidelines. In the hippocampal region metabolic maps of the local distribution of N-acetylaspartate (NAA), choline (Cho), creatine compounds (P(Cr)) and lactate were determined. Ratios of Cho/NAA, (P)Cr/NAA and Cho/(P)Cr calculated from selected hippocampal spectra were compared to those from healthy volunteers (n=17). AD patients demonstrated an increase of Cho/NAA and (P)Cr/NAA ratios caused by increased choline compounds and decreased NAA. These alterations were observed in 11/12 cases in the hippocampal and in 7/12 in the temporo-occipital region. Hippocampal Cho/NAA ratios (0.56{+-}0.19) were significantly elevated compared with controls. The observed elevation of choline compounds in the hippocampus supports the hypothesis that alterations in the cholinergic system play an important role in Alzheimer`s disease. The observed reduction of NAA is due to neuronal degeneration. (orig./MG) [Deutsch] Zur Darstellung von regionalen metabolischen Veraenderungen bei Morbus Alzheimer wurden mit dem Verfahren des {sup 1}H-Magnetic-Resonance-Spectroscopic-Imaging 16 Patienten untersucht, deren Diagnose klinisch entsprechend DSM-III-R- und NINCDS-ADRDA-Kriterien gestellt wurde. In Hoehe des Hippocampus wurden transaxiale ``Metabolitenkarten`` der regionalen Verteilung von N-Acetyl-Aspartat (NAA), cholinhaltiger Verbindungen (Cho), Gesamtkreatin (P(Cr)) und Laktat erstellt. Zur Quantifizierung der Unterschiede zum Normalkollektiv (n=17) wurden die Metabolitenquotienten Cho/NAA, (P)Cr/NAA und Cho/(P)Cr, insbesondere aus der Hippocampusregion, ermittelt. Das Krankheitsbild des M. Alzheimer stellte sich durch eine Erhoehung der Quotienten Cho/NAA und Cho/(P)Cr dar, wobei neben einer Cholinerhoehung die Reduktion des Neurotransmitters NAA

  11. Wirksamkeit von körperlichem Training und Phytotherapie auf Schmerzen bei Patienten mit rheumatoider Arthritis

    OpenAIRE

    Lovric, Sanja; Z’Brun Schnyder, Sylvia

    2014-01-01

    Problembeschreibung: Rheumatoide Arthritis ist die häufigste Erkrankung in der Kategorie der entzündlichen Erkrankungen. Der Schmerz ist das Hauptsymptom. Die Ursachen sind ungeklärt. Die Wirksamkeit von körperlichem Training und Phytotherapie ist bei rheumatoider Arthritis noch nicht abschliessend belegt. Körperliches Training ist in der Nursing Intervention Classification (NIC) als Pflegeintervention aufgeführt. Bis Ende 2017 muss nachgewiesen werden, dass die Phytotherapie wirksam, zweckmä...

  12. Faktoren, die Heißhungerattacken bei Patienten mit Morbus Parkinson auslösen

    OpenAIRE

    Lehmden, Eileen von

    2011-01-01

    Verschiedene Studien haben einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Dopaminagonisten (DA) und dem Auftreten von Impulskontrollstörungen bei M. Parkinson gezeigt (Dodd et al. 2005; Voon et al. 2006; Driver-Dunckley et al., 2006). Weniger häufig wurden Heißhungerattacken (HA) beschrieben (Nirenberg et al., 2005). DA greifen direkt in das dopaminerge (mesolimbische) Belohnungssystem ein, welches als wesentlicher Bestandteil für die Entstehung einer Sucht diskutiert wird. Daher...

  13. Empathie und deren neuronale Korrelate bei Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung

    OpenAIRE

    Preißler, Sandra

    2012-01-01

    Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist eine schwere psychiatrische Störung, die durch tiefgreifende Probleme in Emotionsregulation und zwischenmenschlichen Beziehungen gekennzeichnet ist. Die gestörten Beziehungsmuster werden als ein Kernmerkmal von BPS betrachtet, obwohl die empirische Evidenz dafür weitestgehend fehlt. Bisherige Ergebnisse sind auf behavioraler und neuronaler Ebene bei BPS durch das häufig komorbide Auftreten einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) verzerrt. ...

  14. MR volumetry of the trigeminal nerve in patients with unilateral facial pain; MR-Volumetrie des N. trigeminus bei Patienten mit einseitigen Gesichtsschmerzen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kress, B.; Fiebach, J.; Sartor, K.; Stippich, C. [Abt. Neuroradiologie, Neurologische Klinik, Universitaetsklinikum Heidelberg (Germany); Rasche, D.; Tronnier, V. [Neurochirurgische Klinik, Universitaetsklinikum Heidelberg (Germany)

    2004-05-01

    Purpose: to assess whether MRI can detect atrophy of the trigeminal nerve in patients with trigeminal neuralgia. Materials and methods: a prospective MRI study was conducted in 39 patients (trigeminal neuralgia, trigeminal neuropathy, or atypical facial pain) and 25 volunteers. Using a coronal orientation (T1 flash 3D; T2 CISS 3D), regions of interest were delineated in the cisternal part of the trigeminal nerve along the border of the nerve to calculate the volume of the nerve. The volume of the nerve was compared side-by-side in each patient (t-test, p < 0.05) and the volume difference compared between patients and volunteers. Results: the volume of the compromised trigeminal nerve in patients with trigeminal neuralgia was lower than on the contralateral healthy side, with the difference between healthy and compromised side statistically significant (p < 0.05). In all other patients and in all volunteers, no significant difference was found between the volume of the healthy and compromised nerve. The volume difference between the healthy and compromised side in patients with trigeminal neuralgia was significantly higher (p < 0.05) than in all other patients and volunteers. Conclusion: atrophy of the trigeminal nerve caused by a nerve-vessel conflict can be detected by MRI. Only patients with trigeminal neuralgia show this unilateral atrophy. Therefore, it is possible to demonstrate the result of the nerve-vessel conflict and to determine the consequences of such a conflict. (orig.) [German] Ziel: Die Studie wurde mit der Frage durchgefuehrt, ob die bei Patienten mit Trigeminusneuralgie durch einen Gefaess-Nerven-Konflikt bedingte Atrophie des Nervs magnetresonanztomographisch darstellbar ist. Methodik: 39 Patienten (Trigeminusneuralgie, Trigeminusneuropathie, atypischer Gesichtsschmerz) und 25 Probanden wurden prospektiv magnetresonanztomographisch untersucht. In koronaren T1- und T2-Gradientenechosequenzen wurde der zisternale Abschnitt des N. trigeminus mittels

  15. Randschluss von Klasse V Kavitäten nach neunmonatiger Lagerung der Adhäsivsysteme bei Raumtemperatur

    OpenAIRE

    Spelmanns, Dominik

    2011-01-01

    Der entscheidende Faktor für den Langzeiterfolg einer Kompositfüllung ist der Verbund zwischen Zahnhartsubstanz und Füllungsmaterial. Ziel dieser Untersuchung war die In-Vitro-Evaluation der Randadaptation von Klasse V Kavitäten nach neunmonatiger Lagerung von 8 All-In-One Adhäsiven bei Raumtemperatur. Zu diesem Zweck wurden von 80 extrahierten Zähnen Klasse V Kavitäten hergestellt. Sie wurden in 8 Gruppen eingeteilt ( Adper Prompt L-Pop, 3M ESPE; iBond, Heraeus Kulzer; Clearfil S3 Bond, Kura...

  16. Kombinierte radiologisch-interventionelle und radiotherapeutische Behandlung von Patienten mit zentralen Gallengangsmalignomen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Riedmann E

    2005-01-01

    Full Text Available Einleitung: In einer retrospektiven Analyse von 24 Patienten mit inoperablen oder nicht radikal resezierten Karzinomen des Gallentraktes wurde der Einfluß einer HDR-(high-dose-rate192-Ir-Brachytherapie oder der kombinierten Tele-/Brachytherapie auf Überlebenszeit und Verbesserung der Lebensqualität untersucht. Methode und Material: Von 1996 bis 2001 wurden 24 Patienten mit einem Karzinom, welches die extrahepatischen Gallenwege obstruierte (16 Klatskin-Tumoren, 6 Gallenblasenkarzinome, 2 Metastasen eines GI-Tumors, einer palliativen Radiatio unterzogen. 14 von 24 Patienten wurden bei einem lokal fortgeschrittenen inoperablen Tumor, 5 Patienten nach einer R1-Resektion und 5 Patienten im Rezidiv behandelt. Bei allen Patienten wurde eine perkutane transhepatische Cholangiographie (PTC und anschließend die Implantation eines oder mehrerer selbstexpandierbarer Stents zur Behandlung der biliären Okklusion durchgeführt. 23 Patienten erhielten eine endoluminale Brachytherapie, 10 davon kombiniert mit einer Teletherapie; ein Patient erhielt eine alleinige Teletherapie. Im ersten Jahr wurde sechs Patienten die Brachytherapie mit einer Dosis von 15 Gray (Gy in drei Fraktionen verabreicht. Ab 1997 wurden 17 Patienten mit hyperfraktionierter Brachytherapie (2 x täglich mit einer mittleren Dosis von 20 Gy (5 x 4 Gy behandelt. Die mittlere Dosis der Teletherapie in beiden Gruppen betrug 40 Gy (Range 22–60 Gy. Ergebnisse: Das mediane Überleben für alle Patienten betrug 7,7 Monate. Patienten, die mit hyperfraktionierter Brachytherapie behandelt wurden, zeigten einen Trend zu einem verlängerten Überleben mit 11,6 Monaten verglichen mit 5,7 Monaten in der konventionell behandelten Gruppe. Die akuten Nebenwirkungen waren moderat.

  17. Untersuchungen zu molekularen Mechanismen der hepatozellulären Cholestase und zur Induktion der Hämoxygenase-1 als therapeutische Strategie bei experimenteller kalter Ischämie und Reperfusion der Rattenleber

    OpenAIRE

    Krienen, Anna

    2014-01-01

    Nach Lebertransplantationen kommt es bei einem Viertel der Patienten zu einer anhaltenden Cholestase, die mit einer erhöhten Mortalität einhergeht. Molekulare Mechanismen der Cholestase nach kalter Ischämie und Reperfusion sind weitgehend unbekannt und therapeutische Strategien bisher nicht etabliert. Zukünftige therapeutische Maßnahmen zur Verminderung der Cholestase nach Ischämie und Reperfusion sollten die Wiederherstellung der Lokalisation und Expression der hepatobiliären Transporter erz...

  18. Die Wirkung einer hochdosierten Langzeittherapie mit Cerivastatin auf Letalität, Hämodynamik und linksventrikuläres Remodeling nach Myokardinfarkt bei weiblichen Ratten

    OpenAIRE

    Schweizer, German

    2007-01-01

    Die Wirkung einer hochdosierten Langzeittherapie mit Cerivastatin auf Letalität, Hämodynamik und linksventrikuläres Remodeling nach Myokardinfarkt bei weiblichen Ratten Um die Wirkung einer hochdosierten Statintherapie auf das linksventrikuläre Remodeling und Überleben nach Myokardinfarkt zu studieren, behandelten wir weibliche Ratten nach Koronarligatur mit dem HMG-CoA-Reduktase-Inhibitor Cerivastatin (0.6 mg/kg Körpergewicht). Zusätzlich wurde einigen Tieren der NO-Synthase Inhibitor N-Nitr...

  19. Deposition of radon decay products on the skin of balneotherapy patients in Gastein; Anlagerung von Radon-Folgeprodukten auf der Haut von Patienten bei der Baedertherapie in Gastein

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Tempfer, H.; Schober, A.; Lettner, H.; Hofmann, W. [Inst. fuer Physik und Biophysik, Univ. Salzburg (Austria); Foisner, W. [Thermentempel Bad Hofgastein (Austria); Steger, F. [Oesterreichisches Forschungszentrum Seibersdorf GesmbH (Austria)

    2001-07-01

    ). Eine der Anwendungen des Thermalwassers ist die Exposition der Patienten in einer 450 1 fassenden Wanne (Best'sche Wanne) mit anschliessender Ruhephase. Um die Hypothese, dass die Zerfallsprodukte des Radons eine wichtige Rolle bei der therapeutischen Wirkung spielen, zu ueberpruefen, sollte das Anlagerungsverhalten der Rn-Folgeprodukte untersucht werden. Nach einem Aufenthalt der Testpersonen von 20 Minuten in der Wanne wurde der Aktivitaetsverlauf an verschiedenen Punkten des Koerpers (Unterarme, Bauch, Unterschenkel) alpha-spektrometrisch gemessen. Aus den Spektren und den Zerfallskurven koennen die Aktivitaeten der einzelnen Folgeprodukte {sup 218}Po, {sup 214}Pb und {sup 214}Bi/{sup 214}Po unterschieden werden. Um den zeitlichen Verlauf der Zerfallsproduktanlagerung zu untersuchen, wurde eine Versuchsperson dem Wasser jeweils fuer 10, 20, 30, 40 und 60 Minuten ausgesetzt; danach wurde wieder der Aktivitaetsverlauf ueber 30 Minuten aufgezeichnet. Die Messungen zeigten, dass sich die Aktivitaeten der einzelnen Zerfallsprodukte auf der Haut stark unterscheiden. Einerseits scheint die Verteilung am Koerper keineswegs homogen zu sein, andererseits konnten individuelle Unterschiede zwischen den einzelnen Person beobachtet werden. So schwankten die Mittelwerte der Aktivitaeten auf der Haut zwischen 1,2 Bq/cm{sup 2} und 4,1 Bq/cm{sup 2}. Die Exposition und Messung von Kupfer- und PVC-Platten bestaetigten fruehere Ergebnisse, nach denen sich Radonzerfallsprodukte auf unbelebten Flaechen weniger stark anlagern als auf belebten. Aus der Tatsache, dass die Zerfallsprodaktivitaeten auf der Haut bemerkenswert hoch sind, erscheint ein moeglicher Zusammenhang mit der Heilwirkung seht wahrscheinlich. (orig.)

  20. Mid-term results after midcarpal arthrodesis using an iliac crest cortical chip for grade II/III SLAC/SNAC-wrists [Mittelfristige Ergebnisse nach mediokarpaler Teilarthrodese mit kortikospongiösem Beckenkammspan bei SLAC/SNAC-wrist Grad II/III

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Zeplin, Philip H.

    2013-06-01

    Full Text Available [english] Purpose: The four-corner-fusion is an option for grade II/III SNAC-/SLAC-wrists. The case-control study evaluates the results of a four-corner-f with a screw-fixed iliac crest cortical chip. Methods: Ten patients with SNAC/SLAC-wrist ≥ grade II were treated. The evaluation occurred after 24 months using a standard study protocol. Results: The mean postoperative active range of motion were 46% (extension/flexion and 52% (radial/ulnar deviation of the contralateral wrist respectively. The postoperative mean grip strength was 43% of the contralateral side, and 84% compared to the preoperative values. The mean Cooney-Bussey Score was 63 and the mean DASH score was 25 (p≤0.05. Four of the patients (40% had to undergo a partial removal of the osteosynthetic material because of radiodorsal impingement. Conclusions: The four-corner fusion using an iliac crest cortical chip represents an alternative operating procedure for treatment, even though the period of immobilisation cannot be reduced. [german] Hintergrund: Die mediokarpale Teilarthrodese stellt eine anerkannte Behandlungsmethode bei karpalen Kollaps nach Skaphoidpseudarthrose (SNAC-wrist oder nach Ruptur des skapholunären Bandes (SLAC-wrist dar. Anhand der vorliegenden Fall-Kontrollstudie wurden die Ergebnisse nach mediokarpaler Teilarthrodese unter Verwendung eines kortikospongiösen Beckenkammspanes evaluiert. Material und Methoden: Zehn Patienten wurden 24 Monate nach mediokarpaler Teilarthrodese bei mit SLAC/SNAC-wrist Grad II/III mit einem kortikospongiösen Beckenkammspan nachuntersucht. Ergebnisse: Das mittlere postoperative Bewegungsausmaß des Handgelenkes betrug für Extension/Flexion 46% und für Radial-/Ulnaradduktion 52% im Vergleich zur unbehandelten Gegenseite. Die postoperative Griffstärke betrug im Mittel 43% der Gegenseite und 84% der präoperativen Werte. Der mittlere Cooney-Bussey-Score lag bei 63, der mittlere DASH-Score bei 25 (p≤0.05. Bei vier Patienten

  1. Ödipale Konstellationen bei Anorexia nervosa

    OpenAIRE

    Deegener, Günther

    1982-01-01

    Es wird davon ausgegangen, daß ödipale Konflikte bei der Therapie von Patienten mit Anorexia nervosa oft nicht genügend beachtet werden. Nach allgemeinen theoretischen Einführungen zum ödipalen Konflikt sowie der psychosexuellen Entwicklung im Rahmen verschiedener Modellvorstellungen werden diese Probleme dann speziell in den Zusammenhang der Psychodynamik und Pathogenese der Anorexia nervosa integriert. Die Darstellungen werden anhand eines Fallbeispiels verdeutlicht.

  2. SPECT Imaging of patients with parkinsonian syndromes; SPECT-Untersuchungen bei Patienten mit Parkinson-Syndromen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Tatsch, K. [Klinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin, Klinikum der Univ. Muenchen-Grosshardern (Germany)

    2002-09-01

    Stimulated by the commercial availability of specific radioligands in vivo characterization of the dopaminergic system with single-photon emission tomography (SPECT) has gained clinical importance in the diagnostic work-up of patiens with parkinsonism. Currently interest is focused on two aspects of the dopaminergic neurotransmission: Cocaine analogues bind to the presynaptically located striatal dopamine transporter and herewith allow to assess the structural integrity of the presynaptic terminals which are the striatal projections of neurons originating in the substantia nigra. For functional assessment of the postsynaptic aspect of the dopaminergic synapse binding of specific receptor antagonists to postsynaptically located D2 receptors is analyzed. Depending on the clinical question and the pathology expected both methods - either each one alone or a combination of both - provide valuable diagnostic information. Currently those SPECT methods are applied to confirm or exclude a Parkinsonian syndrome, in the early and differential diagnosis of Parkinsonian syndromes, to assess disease severity and measure disease progression, and to monitor the effects of therapy e.g. with potentially neuroprotective drugs. This paper offers a comprehensive summary of the SPECT results reported in the literature dealing with the mentioned clinical applications. (orig.) [German] Stimuliert durch die kommerzielle Verfuegbarkeit spezifischer Radioliganden gewinnt die In-vivo-Charakterisierung des dopaminergen Systems mit der single-photon-emissions-computertomographie (SPECT) bei der diagnostischen Abklaerung von Parkinson-Syndromen zunehmend an Bedeutung. Hierbei stehen zwei Aspekte der dopaminergen Neurotransmission im Blickpunkt des Interesses: Die Bindung von Kokainanaloga an den praesynaptischen Dopamintransporter laesst Rueckschluesse auf die Integritaet von Neuronen der Substantia nigra mit ihren zum Corpus striatum projizierenden Axonen (praesynaptische Nervenfasern) zu. Die

  3. Ein Jahr nach stationärer Rehabilitation - was blieb?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Laimer H

    2004-01-01

    Full Text Available Im Anschluß an die Erstmanifestation einer koronaren Herzkrankheit sind umfassende sekundärpräventive und rehabilitative Maßnahmen erforderlich, um den weiteren Verlauf der Krankheit zu optimieren. Ein intensiver erster Einsatz der Rehabilitation erfolgt unmittelbar nach dem Krankenhausaufenthalt in der Phase 2, die in Österreich überwiegend stationär in einem Rehabilitationszentrum durchgeführt wird. Im Rahmen eines Anschlußheilverfahrens werden die Risikofaktoren Lipide, Gewicht und Rauchverhalten sowie die medikamentöse Einstellung erfolgreich beeinflußt. Diese günstigen Effekte zeigen sich jedoch nach einem Jahr teilweise wieder abgeschwächt, wobei vor allem die neuerliche Gewichtszunahme der Patienten imponiert. Das Ausmaß der Verschlechterung nach einem Jahr ist jedoch bei weitem nicht so ausgeprägt wie bei den Daten von 5.556 Patienten aus 15 europäischen Ländern in der EUROASPIRE-II-Studie. Zur Optimierung des Langzeiterfolges ist eine Fortführung rehabilitativer Maßnahmen auch nach der Anschlußheilbehandlung erforderlich. Ein stationäres Wiederholungsheilverfahren ein Jahr nach dem Akutereignis führt zu einer weiteren Verbesserung des Risikoprofils, kann jedoch aus Kostengründen nicht generell empfohlen werden. Als Alternative bietet sich eine der stationären Phase-2-Rehabilitation angeschlossene ambulante Phase-3-Rehabilitation an.

  4. Lebensqualität nach chirurgischen Eingriffen. Eine Längsschnittsstudie an Patienten mit Darmtumoren und -entzündungen

    OpenAIRE

    Weiss, Maren

    2005-01-01

    Die chirurgische Behandlung von Darmtumoren und –entzündungen wurde in den letzten Jahrzehnten immer differenzierter. Dabei wurde vor allem versucht, den Anteil der Operationen, die einen dauerhaften künstlichen Darmausgang (Stoma) nach sich ziehen, auf ein Minimum zu reduzieren. Dadurch sollten Einschränkungen der Lebensqualität (LQ) verringert werden. Die Literatur zeigt aber, dass der Einfluss eines künstlichen Darmausgangs auf die LQ noch nicht endgültig geklärt ist. Die vorliegende Arbei...

  5. Sildenafil zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit bei Patienten mit angeborenem Herzfehler und Fontan-Kreislauf

    OpenAIRE

    Weber, Ruth Valerie

    2014-01-01

    Patienten mit Fontan-Kreislauf leiden unter einer gestörten Gefäßreagibilität und haben eine reduzierte Leistungsfähigkeit gemessen an der maximalen Sauerstoffaufnahme. In dieser Studie wurden 36 Patienten des Deutschen Herzzentrums München nachuntersucht. Die Patienten wurden in zwei Spiroergometrien, ohne und mit einer oralen Einmalgabe von 50 mg Sildenafil, belastet. Diese Studie konnte eine deutliche Leistungssteigerung unter Einfluss von Sildenafil zeigen. Zusätzlich konnte ein schlechte...

  6. Entwicklung, klinische Verläufe, Auswirkungen und Behandlung von Funktionseinschränkungen und Deformitäten der Extremitäten bei Patienten mit proximalen spinalen Muskelatrophien

    OpenAIRE

    Kopschina, Carsten

    2010-01-01

    Hintergrund und Ziele Diese Arbeit beschäftigt sich mit der umfangreichen Problematik der Entwicklung, der klinischen Verläufe, der Auswirkungen und Behandlung von Funktionseinschränkungen und Deformitäten der Extremitäten bei Patienten mit proximalen spinalen Muskelatrophien. Das Spektrum der Publikationen zu diesem Thema in der Literatur ist eingeschränkt. In dieser Studie sollen diese Informationen zusammengefasst und mit eigener Erfahrung und Beobachtung unserer Patienten verglichen und d...

  7. Herzbeteiligung bei Myopathien

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Finsterer J

    2001-01-01

    Full Text Available Herzbeteiligung bei Patienten mit Myopathien wird zunehmend häufiger diagnostiziert. Sie manifestiert sich bei diesen Patienten als Störung der Erregungsbildung und -ausbreitung, Wandverdickung, abnorme Textur des Myokards, linksventrikuläre Hypertrabekulierung, Dilatation der Herzhöhlen mit/ohne sekundärer Klappeninsuffizienz, Reduktion der Koronarreserve, intrakardiale Thrombusbildung, Endo-/Myokardfibrose, regionale Wandbewegungsstörung und systolische und/oder diastolische Funktionsstörung mit/ohne Herzinsuffizienz. Herzbeteiligung wurde bisher bei Dystrophinopathien, Emery-Dreifuss-Muskeldystrophie, fazioskapulohumeraler Muskeldystrophie, Sarcoglycanopathien, kongenitaler Muskeldystrophie Fukuyama, myotoner Dystrophie Typ 1 und 2, proximal myotoner Myopathie, Glykogenose Typ II, III, IV, VII und IX, Carnitinmangel, Myoadenylat-Deaminase-Mangel, Acyl-CoA-Dehydrogenase-Mangel, lysosomaler Glykogen-Speicherkrankheit, Mitochondriopathien, Desmin-Myopathie, Nemalin-Myopathie, Central Core-Krankheit, kongenitaler Fasertypen-Dysproportion, Barth-Syndrom, McLeod-Syndrom und Bethlem-Myopathie beschrieben. Herzbeteiligung bei Myopathien kann über Monate oder Jahre progredient verlaufen oder auch akut auftreten bzw. sich bis hin zum kardialen Notfall verschlechtern. Die Therapie der Herzbeteiligung richtet sich nach den spezifischen kardialen Abnormitäten und umfaßt Digitalis, Diuretika, ACE-Hemmer, Kalziumantagonisten, Amiodaron, Betablocker, L-Carnitin, Antikoagulation, Kardioversion, Schrittmacher, Defibrillator, Hochfrequenz-Katheter-Ablation und die Herztransplantation. Generell sollten Myopathie-Patienten kardiologisch untersucht werden, sobald die neurologische Diagnose feststeht, da eine suffiziente kardiale Therapie die Herzbeteiligung bei Myopathien positiv beeinflußt. Ein kardiologisches Follow-up ist angezeigt, wenn die Herzbeteiligung klinisch manifest wird bzw. bei rascher Progredienz.

  8. Herzbeteiligung bei Myopathien

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Finsterer J

    2001-01-01

    Full Text Available Herzbeteiligung bei Patienten mit Myopathien wird zunehmend häufiger diagnostiziert. Sie manifestiert sich bei diesen Patienten als Störung der Erregungsbildung und -ausbreitung, Wandverdickung, abnorme Textur des Myokards, linksventrikuläre Hypertrabekulierung, Dilatation der Herzhöhlen mit/ohne sekundärer Klappeninsuffizienz, Reduktion der Koronarreserve, intrakardiale Thrombusbildung, Endo-/Myokardfibrose, regionale Wandbewegungsstörung und systolische und/oder diastolische Funktionsstörung mit/ohne Herzinsuffizienz. Herzbeteiligung wurde bisher bei Dystrophinopathien, Emery-Dreifuss-Muskeldystrophie, fazioskapulohumeraler Muskeldystrophie, Sarcoglycanopathien, kongenitaler Muskeldystrophie Fukuyama, myotoner Dystrophie Typ 1 und 2, Glykogenose Typ II, III, IV, VII und IX, Carnitinmangel, Myoadenylat-Deaminase-Mangel, Acyl-CoA-Dehydrogenase-Mangel, lysosomaler Glykogen-Speicherkrankheit, Mitochondriopathien, Desmin-Myopathie, Nemalin-Myopathie, Central Core-Krankheit, kongenitaler Fasertypen-Dysproportion, Barth-Syndrom, McLeod-Syndrom und Bethlem-Myopathie beschrieben. Herzbeteiligung bei Myopathien kann über Monate oder Jahre progredient verlaufen oder auch akut auftreten bzw. sich bis hin zum kardialen Notfall verschlechtern. Die Therapie der Herzbeteiligung richtet sich nach den spezifischen kardialen Abnormitäten und umfaßt Digitalis, Diuretika, ACE-Hemmer, Kalziumantagonisten, Amiodaron, Betablocker, L-Carnitin, Antikoagulation, Kardioversion, Schrittmacher, Defibrillator, Hochfrequenz-Katheter-Ablation und die Herztransplantation. Generell sollten Myopathie-Patienten kardiologisch untersucht werden, sobald die neurologische Diagnose feststeht, da eine suffiziente kardiale Therapie die Herzbeteiligung bei Myopathien positiv beeinflußt. Ein kardiologisches Follow-up ist angezeigt, wenn die Herzbeteiligung klinisch manifest wird bzw. bei rascher Progredienz.

  9. Einfluss von supraphysiologisch dosiertem Testosteron auf das Remodeling nach Myokardinfarkt bei der Ratte

    OpenAIRE

    Zur Mühlen, Constantin von

    2004-01-01

    In den letzten Jahren wurden verstärkt die Auswirkungen von Androgenen auf das kardiovaskuläre System des Menschen untersucht, wobei das mögliche Wirkspektrum sowohl positive als auch negative Aspekte umfasst. Anzumerken ist jedoch, dass gerade negative Beobachtungen, wie der plötzliche Herztod von Bodybuildern nach Androgenmissbrauch, jeweils Einzelfalldarstellungen sind und klinische Studien hierzu fehlen. Epidemiologische Daten zeigen wiederum eine höhere Lebenserwartung von Männern nach H...

  10. Veränderungen verschiedener Symptomenscores nach transurethraler Prostataresektion

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hakenberg OW

    1999-01-01

    Full Text Available Das Ziel der vorliegenden Arbeit war die Untersuchung der Aussagekraft verschiedener Symptomen- und Lebensqualitäts-Scores bei Patienten mit symptomatischer Prostatahyperplasie. Der Internationale Prostata-Symptomenscore mit Lebensqualitätsindex, der "Bother Score" der American Urological Association und der "Benign Prostatic Hyperplasia Impact Index" wurden benutzt, um Symptomenprofile von Patienten vor, sowie drei und sechs Monate nach transurethraler Prostataresektion (TURP zu erheben. Untersucht wurden 96 Patienten mit einem Durchschnittsalter von 69,9 Jahren, die zwischen Dezember 1996 und Dezember 1997 transurethral reseziert wurden. Der Durchschnittswert für das präoperativ sonographisch bestimmte Prostatavolumen betrug 50,2 ml, für das Resektionsgewicht 25,9 g, sowie für den maximalen Flow vor TURP 9,68 ml/Sek und 21,2 ml/Sek drei Monate postoperativ. Die statistische Analyse der Ergebnisse zeigte eine signifikante Verbesserung aller Symptomenscores 3 Monate nach TURP (p jeweils 0,001, und weitere signifikante Verbesserungen nach 6 Monaten (p 0,007 bis p 0,05. Alle zeitgleich erhobenen vier Symptomenscores korrelierten miteinander (Spearmans Korrelation, p 0,001 bis 0,002. Der präoperative IPSS-Wert zeigte eine hohe Sensitivität und Spezifität in der Vorhersage der postoperativen Verbesserung: positiver und negativer prädiktiver Wert bei einem IPSS-Grenzwert von 15 Punkten lagen bei 84 % bzw. 78,6 %. Somit zeigten alle vier Scores deutliche Verbesserungen nach TURP, wobei der IPSS bei hohem prädiktivem Aussagewert als Indikationsparameter für die TURP am geeignetsten erscheint, und die Verwendung zusätzlicher Lebensqualitäts-Scores damit keine Vorteile bringt.

  11. Therapeutisches Drug Monitoring von Ribavirin bei Patienten mit chronischer Hepatitis C und Patienten mit einer Koinfektion mit dem Hepatitis-C-Virus und dem Humanen Immundefizienz-Virus

    OpenAIRE

    Romberg, Sophie

    2010-01-01

    Weltweit sind etwa 170 Millionen Menschen chronisch mit Hepatits-C-Virus (HCV) infiziert, in der Bundesrepublik Deutschland leben ca. 500.000 HCV-Infizierte. Ein großes Problem bereitet die hohe Chronifizierungsrate der Erkrankung mit 60 – 80 %. Die Therapieerfolge konnten deutlich gesteigert werden, seitdem die Behandlung aus Interferon in Kombination mit Ribavirin besteht. Es gibt jedoch noch immer viele Patienten, die unzureichend auf die Therapie ansprechen. Es ist Gegenstand der For-schu...

  12. Untersuchungen zur Pharmakokinetik und Verträglichkeit von Doxycyclin bei Brieftauben nach oraler Applikation

    OpenAIRE

    Weilacher, Eva-Maria

    2009-01-01

    In den letzten Jahren zeichnet sich bei der Behandlung der Ornithose der sportlich genutzten Brieftaube die Entwicklung ab, anstelle der traditionellen intramuskulären Applikation von Doxycyclin eine orale Applikation über das Trinkwasser vorzuziehen, wofür bisher eindeutig experimentell belegte Dosierungsschemata fehlen. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, ein oral zu verabreichendes Doxycyclin-Präparat auf seine Pharmakokinetik und Verträglichkeit bei Brieftauben zu untersuchen und ein gee...

  13. Langzeitergebnisse nach chirurgischer Intervention bei kongenitalen linksventrikulären Ausflusstraktobstruktionen

    OpenAIRE

    Bierwirth , Hannelore

    2016-01-01

    In einer retrospektiven Studie untersuchten wir Langzeitergebnisse von Patienten mit kongenitaler linksventrikulärer Ausflusstraktobstruktion (LVOTO) welche im Deutschen Herzzentrum München operativ versorgt wurden. Insgesamt wies die LVOTO Korrektur eine verhältnismäßig niedrige Mortalität sowie gute hämodynamische Ergebnisse auf, was mit vergleichbaren Publikationen übereinstimmt. Operative Vorgehensweise, Zeitpunkt und Anzahl der Operationen ebenso wie Risikofaktoren für Mortalität und Reo...

  14. Die Auswirkungen Ketamin-basierter Narkoseprotokolle auf den intraokularen Druck bei der Katze – eine prospektive randomisierte Blindstudie

    OpenAIRE

    McIntosh, Jenny

    2013-01-01

    Der Einsatz von Ketamin erfolgt in der Humananästhesie, vor allem aufgrund seiner vielfältigen Nebenwirkungen, nur noch nach strenger Indikation. In der Veterinärmedizin ist Ketamin tierartenübergreifend für die Injektionsnarkose weit verbreitet. Um den bekannten Nebenwirkungen vorzubeugen, wird Ketamin mit verschiedenen anderen Anästhetika kombiniert und stellt so ein sicheres Narkoseverfahren bei Tieren dar. Eine besondere Herausforderung ist die Anästhesie bei ophthalmologischen Patienten ...

  15. Langzeitergebnisse und Patientenzufriedenheit bei der kontinuierlichen subkutanen Apomorphin-Infusionstherapie (csAI) - katamnestische Erhebung von Patienten mit Parkinson

    OpenAIRE

    Kavaldjieva, Galina

    2016-01-01

    Die kontinuierliche subkutane Apomorphin-Infusionstherapie (csAI) mit portabler Minipumpe ist eine etablierte aber nicht standardisierte Therapieoption für Patienten mit idiopathischem Parkinsonsyndrom im Stadium der Wirkungsfluktuationen. In der vorliegenden Arbeit wurden mit einem semistrukturierten Interview die Langzeittherapieergebnisse, die Gründe für einen eventuellen Therapieabbruch und relevante Nebenwirkungen aller jener Patienten der Schön Klinik Schwabing, Neurologische Klinik der...

  16. Perkutane transhepatische Cholangiodrainage (PTCD): Indikation, Erfolg, Langzeitverlauf, Komplikationen und deren Risikofaktoren bei Patienten mit benignen und malignen Gallengangstenosen

    OpenAIRE

    Nennstiel, Simon

    2014-01-01

    Die Arbeit untersucht retrospektiv über zehn Jahre an 385 Patienten mit benignen und malignen Gallengangstenosen die perkutane transhepatische Cholangiodrainagen (PTCD) Therapie. Hierbei wird u.a. auf Indikationen, Erfolgs- und Komplikationsraten, mit Fokus auf der PTCD Langzeittherapie, eingegangen. Zum Nutzen zukünftiger Patienten werden Risikofaktoren für das Auftreten von katheterassoziierten Komplikationen beschrieben und mögliche Strategien zur Reduzierung dieser Komplikationen diskutie...

  17. Die erektile Funktion zwei Jahre nach nervenerhaltender radikaler Prostatektomie – Wie viel bringt die Rehabilitation mit täglichem niedrig dosiertem Sildenafil (25 mg zur Nacht wirklich?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Bannowsky A

    2014-01-01

    Full Text Available Ziel dieser prospektiven Studie war es zu untersuchen, welchen Einfluss niedrig dosiertes Sildenafil (25 mg auf die Rehabilitation der erektilen Funktion (EF nach nervenerhaltender radikaler Prostatektomie (RP nimmt. Bei 43 präoperativ sexuell aktiven Patienten führten wir eine nervenerhaltende RP durch. Die präoperative EF wurde mit dem IIEF-5-Fragebogen evaluiert. Unmittelbar nach Katheterentfernung am 7.–14. postoperativen Tag erfolgte eine NPTR-Messung. 23 Patienten mit nachweisbaren nächtlichen Erektionen erhielten täglich 25 mg Sildenafil zur Nacht. Als Vergleichsgruppe dienten 18 Patienten, ebenfalls mit positiver NPTR-Messung, ohne Einnahme eines PDE-5-Inhibitors täglich oder nach regelmäßigem Schema. Eine Re-Evaluation mittels IIEF-5 erfolgte nach 1,5, 3, 6, 9, 12, 18 und 24 Monaten (Mo. Alle Patienten wiesen einen präoperativen IIEF-Score 16 auf. Bei 41 der 43 Patienten (95 % waren im Mittel 2,7 (1–5nächtliche Erektionen nachweisbar. Im postoperativen Verlauf steigerte sich der IIEF-5-Score unter 25 mg Sildenafil vs. Kontrolle von 3,6 vs. 2,4 nach 1,5 Mo auf 3,8 vs. 3,8 nach 3 Mo, auf 5,9 vs. 5,3 nach 6 Mo, auf 9,6 vs. 6,4 nach 9 Mo, auf 14,1 vs. 9,3 nach 12 Mo, auf 19,3 vs. 13,2 nach 18 Mo und auf 21,0 vs. 14,8 nach 24 Mo. Ein signifikanter Unterschied zeigte sich im zeitlichen Verlauf der Wiedererlangung der erektilen Funktion unter 25 mg Sildenafil sowie auch im abschließenden Anteil der Patienten mit GV-fähigen Erektionen von 93 % vs. 68 % in der Kontrollgruppe (p 0,001. Die NPTR-Messung nach nervenerhaltender RP zeigt eine vorhandene EF schon in der 1. Nacht nach Katheterentfernung. Im Falle einer vorliegenden Früh-Erektion führt die supportive Medikation mit niedrig dosiertem Sildenafil (25 mg zur Steigerung der erektilen Funktion und damit zur weiteren Organrehabilitation im Vergleich zur Spontanerholung.

  18. Neural correlates of working memory deficits in schizophrenic patients. Ways to establish neurocognitive endophenotypes of psychiatric disorders; Neuronale Korrelate gestoerter Arbeitsgedaechtnisfunktionen bei schizophrenen Patienten. Ansaetze zur Etablierung neurokognitiver Endophaenotypen psychiatrischer Erkrankungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Gruber, O. [Universitaet des Saarlandes, Klinik fuer Psychiatrie und Psychotherapie, Homburg (Saar) (Germany); Max-Planck-Institut fuer Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig (Germany); Gruber, E.; Falkai, P. [Universitaet des Saarlandes, Klinik fuer Psychiatrie und Psychotherapie, Homburg (Saar) (Germany)

    2005-02-01

    This article briefly reviews some methodological limitations of functional neuroimaging studies in psychiatric patients. We argue that the investigation of the neural substrates of cognitive deficits in psychiatric disorders requires a combination of functional neuroimaging studies in healthy subjects with corresponding behavioral experiments in patients. In order to exemplify this methodological approach we review recent findings regarding the functional neuroanatomy of distinct components of human working memory and provide evidence for selective dysfunctions of cortical networks that underlie specific working memory deficits in schizophrenia. This identification of subgroups of schizophrenic patients according to neurocognitive parameters may facilitate the establishment of behavioral and neurophysiological endophenotypes and the development of a neurobiological classification of psychiatric disorders. (orig.) [German] Dieser Beitrag befasst sich mit einigen methodischen Problemen funktionell-bildgebender Studien mit psychiatrischen Patienten, aufgrund derer die Untersuchung der neuronalen Korrelate kognitiver Defizite bei psychiatrischen Erkrankungen einer Kombination funktionell-bildgebender Studien bei gesunden Normalprobanden mit Verhaltensuntersuchungen bei Patienten bedarf. Dieser methodische Ansatz wird am Beispiel von Arbeitsgedaechtnisfunktionen erlaeutert, wobei zunaechst neuere Erkenntnisse zur funktionellen Neuroanatomie verschiedener Komponenten des menschlichen Arbeitsgedaechtnisses referiert werden. Anschliessend werden bei schizophrenen Patienten erhobene Befunde vorgestellt, die auf spezifische Stoerungen der funktionellen Integritaet neuronaler Netzwerke mit Arbeitsgedaechtnisfunktionen hinweisen. Die damit verbundene Identifikation von Subgruppen schizophrener Patienten koennte zur Etablierung verhaltensneurophysiologisch definierter Endophaenotypen psychiatrischer Stoerungsbilder fuehren und die Entwicklung einer neurowissenschaftlich

  19. 4G5G-Polymorphismus des PAI-1-Genes und Restenoserisiko nach koronarer Stentimplantation

    OpenAIRE

    Lahn, Christina

    2005-01-01

    In dieser Studie wurde der 4G5G-Polymorphismus des PAI-1 von 1850 Patienten mit koronarer Stentimplantation, bei denen nach 6 Monaten eine angiographische Kontrolluntersuchung erfolgte und das klinische Follow-up über 1 Jahr erhoben wurde, evaluiert. Untersucht wurde, ob der Insertions-Deletions-Polymorphismus in der Promotorregion des PAI-1-Genes einen Einfluss auf die Instent-Restenose hat. Die 4G-Allel-Frequenz betrug 0,56. 32,5 % der für das 4G-Allel homozygoten Patienten entwickelten ein...

  20. Therapiemöglichkeiten nach Nichtansprechen von TNF-Blockern bei rheumatoider Arthritis

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Georgi A

    2010-01-01

    Full Text Available 2009 hat sich die Familie der „Biological Response Modifiers“ deutlich erweitert. Mittlerweile stehen in Europa zur Behandlung der chronischen Polyarthritis 5 TNF-Blocker, der Anti-B-Zell-Antikörper Rituximab, der Kostimulationsblocker Abatacept und der Interleukin-6- Rezeptorblocker Tocilizumab zur Verfügung, die sequenziell eingesetzt werden können. Hinweise, für welche Patienten welche Biologikatherapie die höchste Ansprechchance hat, sind aber nur spärlich vorhanden. Diese Übersicht versucht, die vorhandenen Informationen aufzuzeigen.

  1. Inzidenz postoperativer pulmonaler Komplikationen bei der Anwendung von Muskelrelaxanzien während der Narkose am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München

    OpenAIRE

    Flensberg, Sandra

    2015-01-01

    Eine wichtige Ursache von postoperativen pulmonalen Komplikationen ist eine neuromuskuläre Restblockade. Pulmonale Komplikationen innerhalb 28 Tage nach der Narkose waren das primäre Ziel der Untersuchung. Innerhalb einer Zeitspanne von 27 Tagen konnten 1005 Patienten erfolgreich in die Studie eingeschlossen werden. Einschlußkriterien waren die Nutzung von Muskelrelaxanzien und die Einwilligung in die Studie. Die pulmonalen Komplikationen waren bei Patienten, die intubiert auf eine Intensivst...

  2. Einfluss der prophylaktischen Gabe von Faktor XIII auf die Wundheilung nach Neck Dissection bei Patienten mit chronischem Alkoholkonsum

    OpenAIRE

    Asmussen, Marie

    2016-01-01

    Wound healing disorders are a common complication in patients with Alcohol Use Disorder (AUD) after neck dissection. They can be differentiated into haematomas, seromas, wound dehiscences and wound infections. Important for wound healing are blood coagulation, an adequate immune response and tissue reformation. Factor XIII (FXIII) stabilises fibrin as well as collagene and supports fibroblasts and angiogenesis amongst others. Patients with AUD probably have a reduced level of FXlll. In thi...

  3. Umstellung von Tacrolimus auf Cyclosporin A aufgrund Tacrolimus-induzierter Nebenwirkungen bei Patienten nach Nieren- und Lebertransplantation

    OpenAIRE

    Saamer, Kristina

    2010-01-01

    Tacrolimus (Tac) is a potent immunosuppressive agent after liver and kidney transplantation and has lowered the rate of acute rejection episodes among transplant recipients. Up to 20% of liver and kidney transplant patients with Tac therapy develop drug-related side effects, such as nephrotoxicity, neurotoxicity, post-transplant diabetes mellitus and gastrointestinal symptoms. These side effects may cause significant morbidity and impair the patients quality of life. These adverse effects are...

  4. Receptor imaging of schizophrenic patients under treatment with typical and atypical neuroleptics; Nuklearmedizinische Rezeptordiagnostik bei schizophrenen Patienten unter Therapie mit typischen und atypischen Neuroleptika

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Dresel, S.; Tatsch, K. [Klinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin der Ludwig-Maximilians-Univ. Muenchen (Germany); Meisenzahl, E. [Psychiatrische Klinik der Ludwig-Maximilians-Univ. Muenchen (Germany); Scherer, J. [Bezirkskrankenhaus Haar (Germany)

    2002-09-01

    -motorische Nebenwirkungen hervorzurufen. Die Besetzung postsynaptischer Dopamin-D2-Rezeptoren wird als ein wesentlicher Aspekt der antipsychotischen Wirksamkeit der Neuroleptika angesehen. Diese koennen nuklearmedizinisch durch [I-123]IBZM-SPECT dargestellt werden. Fuer das typische Neuroleptikum Haloperidol wurde eine dosisabhaengige, exponentielle Besetzung der Dopamin-D2-Rezeptoren nachgewiesen. Ab einem Schwellenwert des spezifischen Bindungsindex von 0,4 (Norm: >0,95) zeigten mit einer Ausnahme alle untersuchten Patienten extrapyramidal-motorische Nebenwirkungen. Auch unter Therapie mit dem atypischen Neuroleptikum Clozapin ergab sich eine exponentielle Dosis-Wirkungsbeziehung mit jedoch einem deutlich flacheren Kurvenverlauf im Vergleich zu Haloperidol. Extrapyramidalmotorische Nebenwirkungen traten bei diesen Patienten nicht auf. Neuere, als atypisch eingestufte Neuroleptika wie Risperidon und Olanzapin zeigten ebenfalls eine exponenzielle Dosis-Wirkungsbeziehung, wobei deren Kurvenverlaeufe zwischen denen von Haloperidol und Clozapin lagen. Extrapyramidal-motorische Nebenwirkungen traten bei den letzteren Neuroleptika seltener als bei Haloperidol, bei Olanzapin nur bei einem Patienten in unserem eigenen Patientengut auf. Das pharmakologische Profil atypischer Neuroleptika zeichnet sich neben der Bindung an die postsynaptischen Dopamin-D2-Rezeptoren auch durch Bindung an Rezeptoren diverser anderer Neurotransmittersysteme, insbesondere des serotonergen Systems, aus. Somit ist wahrscheinlich, dass die niedrigere Inzidenz fuer extrapyramidal-motorische Nebenwirkungen bei atypischen Neuroleptika durch (orig.)

  5. Zur Therapiemotivation bei Schülern: Der Wunsch nach pädagogisch-therapeutischer Hilfe

    OpenAIRE

    Gasteiger Klicpera, Barbara; Klicpera, Christian

    2000-01-01

    Im Rahmen einer Untersuchung zur Tätigkeit der Beratungslehrer in Österreich wurde 9-14-jährigen Schülern aus 25 Klassen der Grund- und Sekundarstufe ein Fragebogen zu ihrer eigenen Situation in der Klasse vorgelegt, in dem Fragen zum Wunsch nach pädagogisch-therapeutischer Hilfe durch einen Beratungslehrer enthalten waren. Gleichzeitig wurde eine Mitschüler-Nominierung zur Beliebtheit und zum Verhalten aller Schüler durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, daß etwa ein Viertel der Schüler den W...

  6. Zur Therapiemotivation bei Schülern: Der Wunsch nach pädagogisch-therapeutischer Hilfe

    OpenAIRE

    Gasteiger Klic pera, Barbara; Kliepera, Christian

    2000-01-01

    Im Rahmen einer Untersuchung zur Tätigkeit der Beratungslehrer in Österreich wurde 9-14-jährigen Schülern aus 25 Klassen der Grund- und Sekundarstufe ein Fragebogen zu ihrer eigenen Situation in der Klasse vorgelegt, in dem Fragen zum Wunsch nach pädagogisch-therapeutischer Hilfe durch einen Beratungslehrer enthalten waren. Gleichzeitig wurde eine Mitschüler-Nominierung zur Beliebtheit und zum Verhalten aller Schüler durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, daß etwa ein Viertel der Schüler...

  7. Neuroimaging bei Schlaganfall

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Nasel Ch

    2013-01-01

    Full Text Available Während zunächst die Differenzialdiagnosen des Schlaganfalls erfasst werden sollten, wurde sehr bald das Neuroimaging in den Dienst der Behandlung der akuten Ischämie gestellt. Hier kommt der neuroradiologischen Bildgebung eine besondere Rolle zu, da zunehmend die Auswahl von Patienten für eine bestimmte Therapie von der Bildgebung abhängt. Der Verlauf von zerebralen Ischämien ist, bedingt durch stark variierende Faktoren wie Kollateralisation, frühe Rekanalisation etc., sehr unterschiedlich. Die multimodale MR- und CTBildgebung, welche eine Kombination aus konventioneller Bildgebung des Gehirns, angiographischen Verfahren und funktionellen Messungen, wie z. B. Perfusionsmessungen, darstellt, kann jede Ischämie sehr genau charakterisieren. Wichtig ist dabei ein klares Interpretationskonzept. Bei Patienten, deren Symptombeginn eindeutig innerhalb der letzten 3–4,5 h liegt, kann die Nativ- CT, am besten in Kombination mit der CTA, als ausreichend zur Durchführung der anerkannten systemischen i.v.-Lyse sowie zur Feststellung eines Gefäßverschlusses, der einer weiteren Behandlung bedarf, angesehen werden. Im Zeitfenster 4,5 h, bei unklarem Zeitfenster oder nach frustraner i.v.-Lyse, ist, insbesondere bei einem im Weiteren geplanten endovaskulären Eingriff, die multimodale MRI mit Anwendung des „Mismatch-match“-Konzepts zwischen diffusionsgewichtetem MRI und Perfusions-MRI jedenfalls die Methode der ersten Wahl. Steht diese nicht zur Verfügung, kann alternativ das multimodale CT eingesetzt werden.

  8. Die respiratorische Katastrophe des adipösen Patienten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Staudinger T

    2012-01-01

    Full Text Available Beim morbid adipösen Patienten besteht neben der Neigung zu Atelektasen einerseits eine restriktive Lungenerkrankung mit herabgesetzten Lungenvolumina und damit einer deutlich reduzierten Reservekapazität, andererseits das Bild einer chronischen Obstruktion. Der Sauerstoffpartialdruck ist erniedrigt und es liegt häufig eine chronische Hyperkapnie vor. Diese Veränderungen bewirken eine Atmung unter submaximaler Heranziehung kompensatorischer Mechanismen, sodass ein zusätzlicher Trigger, wie z. B. eine Infektion, Bettlägerigkeit oder ein anderer akut krankhafter Prozess, rasch zu einer völligen und lebensbedrohlichen Dekompensation des respiratorischen Systems führen kann. Obwohl adipöse Patienten bei kritischer Erkrankung eine bessere Prognose als Normal- und Untergewichtige haben (so genanntes „Obesity Paradoxon“, leiden morbid Adipöse (BMI 40 an zahlreichen Komorbiditäten, die diesen Effekt wieder zunichtemachen. Spezielle therapeutische Maßnahmen bei respiratorischen Krisen sind eine adäquate Lagerung (Vermeidung von Flachund Kopftieflage, durchgehende Oberkörperhochlagerung bei beatmungspflichtigem Lungenversagen Bauchlagerung, die Verwendung von auf das erhöhte Körpergewicht abgestimmten Materialien wie Spezialbetten, Stühlen und Instrumenten, sowie eine Beatmungstherapie mit adäquat hohem „Positive End-Expiratory Pressure“ (PEEP nach entsprechend gut vorbereiteter endotrachealer Intubation (Aspirationsprophylaxe, Positionierung unter Einbeziehung von Spontanatmungsanteilen und unter Berücksichtigung des idealen (nicht absoluten! Körpergewichts für die Berechnung der Atemzugsvolumina. Dem Wissen um pathophysiologische Veränderungen und spezifische Therapiemaßnahmen bei respiratorischer Insuffizienz kommt im Rahmen des Managements eines Patienten mit Adipositas permagna eine entscheidende Rolle zu und es trägt mit Sicherheit dazu bei, das akute Problem erfolgreich und komplikationsarm zu beherrschen.

  9. Perioperative Veränderungen der Sauerstoffsättigungskurve anhand des p50-Wertes sowie Beeinflussung über die Hämoglobin-bezogene 2,3-Diphosphoglycerat-Konzentration durch postoperative Gabe von Kaliumphosphat bei herzchirurgischen Patienten

    OpenAIRE

    Sehlleier, Simone

    2002-01-01

    Das Thema dieser Studie behandelt die perioperativen Veränderungen der Sauerstoffsättigungskurve bei herzchirurgischen Patienten, dargestellt anhand des p50-Wertes. Darüberhinaus wird versucht, durch postoperative Gabe von anorganischem Phosphat in Form von Kaliumphosphat den 2,3-DPG-Metabolismus zu stimulieren und somit den p50-Wert anzuheben. Im Mittelpunkt steht die 'Phosphat-Gruppe', deren Patienten postoperativ Kaliumphosphat erhalten haben. Die p50- und 2,3-DPG-Werte wurden mit den W...

  10. Diagnostic accuracy of dual energy CT angiography in patients with diabetes mellitus; Diagnostische Genauigkeit der Dual-energy-CT-Angiographie bei Patienten mit Diabetes mellitus

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schabel, C.; Bongers, M.N.; Syha, R. [Klinikum der Eberhard-Karls-Universitaet, Abteilung fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Tuebingen (Germany); Klinikum der Eberhard-Karls-Universitaet, Sektion fuer Experimentelle Radiologie der Abteilung fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Tuebingen (Germany); Ketelsen, D.; Homann, G.; Notohamiprodjo, M.; Nikolaou, K.; Bamberg, F. [Klinikum der Eberhard-Karls-Universitaet, Abteilung fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Tuebingen (Germany); Thomas, C. [Universitaetsklinikum Duesseldorf, Abteilung fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Duesseldorf (Germany)

    2015-04-01

    Herausforderung dar. Ziel dieser Arbeit war die Ermittlung der diagnostischen Genauigkeit der Dual-energy-CT-Angiographie (DE-CTA) im Vergleich zum Goldstandard, der invasiven digitalen Subtraktionsangiographie (DSA) bei der Stenoseerkennung, da die DE-CTA potenziell eine Differenzierung von Verkalkungen und jodhaltigem Kontrastmittel ermoeglicht. Dreissig Patienten mit dem Verdacht auf das Vorliegen oder bekannter PAVK und zusaetzlich bestehendem Diabetes mellitus wurden retrospektiv in die Studie eingeschlossen. Bei allen Teilnehmern wurde eine DE-CTA (Somatom Definition Flash, Siemens Healthcare, Germany), gefolgt von einer invasiven Angiographie durchgefuehrt. Das Vorhandensein von Stenosen in gekruemmten multiplanaren Reformationen (MPR) und Projektionen maximaler Intensitaet (MIP) wurde verblindet evaluiert. Die diagnostische Genauigkeit wurde mit der Angiographie als Goldstandard errechnet. Bei den 30 in die Analyse eingeschlossenen diabetischen Patienten (83 % maennlich, 70,0 ± 10,5 Jahre alt, 83 % Diabetes mellitus Typ 2) war die Praevalenz behandlungsbeduerftiger Stenosen in 331 evaluierten Gefaesssegmenten hoch (30 %). Die DE-CTA detektierte kritische Stenosen mit einer hohen Sensitivitaet und guten Spezifitaet anhand gekruemmter MPR (100 und 93,1 %) und MIP (99 und 91,8 %). In einer Subanalyse war die diagnostische Genauigkeit am hoechsten fuer Stenosen im Bereich der Beckenstrombahn (gekruemmte MPR 97,1 % vs. MIP 100 %) und im Oberschenkelbereich (99,2 vs. 96,6 %) verglichen mit dem Unterschenkelkompartiment (90,9 vs. 88 %). Die DE-CTA weist eine hohe diagnostische Genauigkeit bei der Stenosenerkennung und -charakterisierung im Rahmen der PAVK bei Patienten mit Diabetes mellitus auf, hat jedoch eine eingeschraenkte Genauigkeit im Bereich des Unterschenkelkompartiments. (orig.)

  11. Evaluation of passive cardiomyoplasty using left- and right-ventricular volume measurements by EBCT and MRI in patients with chronic congestive heart failure; Evaluierung der passiven Kardiomyoplastie mittels links- und rechtsventrikulaerer EBCT- und MRT-Volumetrie bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Lembcke, A.; Enzweiler, C.N.H.; Wiese, T.H.; Kivelitz, D.E.; Rogalla, P.; Hamm, B. [Inst. fuer Radiologie, Universitaetsklinikum Charite, Campus Charite Mitte, Humboldt Univ. zu Berlin (Germany); Hotz, H.; Dushe, S.; Konertz, W. [Klinik fuer Kardiovaskulaere Chirurgie, Universitaetsklinikum Charite, Campus Charite Mitte, Humboldt Univ. zu Berlin (Germany)

    2003-08-01

    Purpose: To evaluate the efficacy of passive cardiomyoplasty with the determination of biventricular volumes, global systolic function as well as left-ventricular muscle mass. Materials and Methods: In 19 patients with congestive heart failure of idiopathic or ischemic origin, a polyester mesh-graft was implanted around both ventricles for stabilization and functional support. Before and three months after surgery, 15 patients underwent EBCT and 4 patients with impaired renal function underwent MRI, for the evaluation of the volume and ejection fraction of both ventricles. Results: EBCT demonstrated a decrease from 385 to 310 ml in LV-EDV, from 312 to 242 ml in LV-ESV, from 209 to 160 ml in RV-EDV and from 149 to 87 ml in RV-ESV, and an increase from 20 to 26% in LV-EF and from 37 to 50% in RV-EF as well as a reduction of LV-MM from 300 to 274 g (p < 0.05 each). Similar results were obtained by MRI. Conclusion: Following passive cardiomyoplasty, EBCT and MRI revealed an improvement of the global systolic function as well as a reduction of biventricular volumes and left-ventricular muscle mass. (orig.) [German] Ziel: Evaluierung des Therapieerfolges der passiven Kardiomyoplastie durch Bestimmung der biventrikulaeren Volumina und global systolischen Funktion sowie der linksventrikulaeren Muskelmasse. Methoden: Bei 19 Patienten mit idiopathisch und ischaemisch bedingter Herzinsuffizienz erfolgte die Implantation eines Polyesternetzes um die Ventrikel zu deren Stabilisierung und funktioneller Unterstuetzung. Praeoperativ sowie drei Monate postoperativ wurden bei 15 Patienten durch EBCT und bei 4 Patienten mit eingeschraenkter Nierenfunktion durch MRT die Volumina und Ejektionsfraktion beider Ventrikel sowie die linksventrikulaere Muskelmasse bestimmt. Ergebnisse: Die EBCT zeigte eine Abnahme des LV-EDV von 385 auf 310 ml, des LV-ESV von 312 auf 242 ml, des RV-EDV von 209 auf 160 ml und des RV-ESV von 149 auf 87 ml, eine Zunahme der LV-EF von 20 auf 26% und der RV

  12. Intraossäre Anästhesie X-tip® bei Zahnextraktionen

    OpenAIRE

    Augello, M; Furrer, T; Locher, M.

    2009-01-01

    Zusammenfassung: Ziel der vorliegenden Studie war es herauszufinden, ob mit alleiniger Applikation der IOA mit dem intraossären Anästhesie-Applikations-System X-tip® eine ausreichende Anästhesie möglich ist sowie Nebenwirkungen festzustellen. Bei 55 Patienten wurden 62 Zähne extrahiert, bei einem Zahn eine Pulpektomie durchgeführt und einmal eine Kürettage bei Alveolitis sicca vorgenommen. Nach der Schleimhautanästhesie mit Ubistesin forte® wurde mit dem X-tip® die Kortikalis perforiert...

  13. Komprehensive Behandlungsstrategien zur Ergebnisoptimierung nach perkutaner koronarer Intervention

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Benzer W

    2006-01-01

    Full Text Available Die Koronarsklerose ist eine dynamische Erkrankung. Deshalb benötigen Patienten mit KHK nach einer PCI zur Vermeidung von Wiederholungsereignissen und Verbesserung des Wohlbefindens eine optimale medikamentöse Langzeittherapie und eine konsequente Lebensstil- und Risikofaktorenmodifikation. Eine konsequente Vorschreibung der Begleitmedikation und Aufklärung über deren Bedeutung und Wirksamkeit ist für den unkomplizierten Verlauf und die Langzeitprognose nach PCI ebenso essentiell wie die Einleitung sinnvoller und strukturierter Nachsorgemaßnahmen. Abgesehen von den interventionsbezogenen Nebenwirkungen ist die Ereignisrate bei Patienten mit KHK nach einer Intervention aber vor allem krankheitsbezogen. Um einer Progredienz der KHK und dadurch bedingtem Risiko eines PCI-unabhängigen Folgeereignisses entgegenzutreten, ist die anerkannte und in den diversen Guidelines niedergeschriebene medikamentöse Therapie einzusetzen. Neben der zur Vermeidung einer subakuten Stentthrombose obligaten Plättchenhemmung mit ASS und Clopidogrel sind Betablocker nach Myokardinfarkt, Statine und ACE-Hemmer bzw. AT-II-Antagonisten durch ihre günstige Wirkung auf den Verlauf der KHK zu nennen. Nichtmedikamentöse Begleitmaßnahmen wie die Empfehlung zu einer Modifizierung des Lebensstils einschließlich körperlichem Training sind anerkannte Maßnahmen zur Vermeidng von Wiederholungsereignissen nach PCI. Der klinische Alltag zeigt leider, daß sowohl die medikamentösen als auch die nichtmedikamentösen Therapieempfehlungen zur Ergebnisoptimierung nach PCI nur unzureichend umgesetzt werden. Eine Verbesserung dieser Situation ist im Hinblick auf die vorliegende Evidenz des Effektes von kardiologischen Rehabilitationsprogrammen zur allgemeinen Ergebnisoptimierung nach PCI dringend anzustreben.

  14. Das Alter ist der wichtigste Risikofaktor der postoperativen erektilen Dysfunktion nach radikaler nerverhaltender Prostatektomie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Gruschka M

    2009-01-01

    Full Text Available Die radikale Prostatektomie ohne Nerverhalt geht mit Impotenz einher. Bei nerverhaltendem Vorgehen kann das Risiko der erektilen Dysfunktion gesenkt, aber nicht ausgeschlossen werden. Die präoperative Beratung der Patienten erfordert bei nerverhaltender Prostatektomie die Kenntnis der Faktoren, die Einfluss auf die postoperative Potenz haben. Patienten & Methoden: 110 Patienten antworteten 24 Monate nach radikaler perinealer nerverhaltender Prostatektomie auf einen per Post übermittelten Fragebogen. Die Patienten wurden, entsprechend dem Erection Hardness Score, nach der Rigidität ihrer Erektionen befragt. Überwiegend erfolgte der Nerverhalt unilateral (104/110. Verschiedene potenzielle Risikofaktoren (Alter, Qualität der präoperativen Erektion, Serum-PSA, Gleason-Score, Tumorvolumen, Prostatavolumen, adjuvante Strahlentherapie, ASA-Score, Chronic Disease Score [CDS], arterielle Hypertonie, Hypercholesterinämie, Diabetes mellitus, KHK, Nikotinkonsum wurden univariat mit der postoperativ erzielten Potenz korreliert. Multivariat wurden dann jene Parameter untersucht, die in der univariaten Analyse einen signifikanten (p ≤ 0,05 oder einen tendenziellen Zusammenhang (p ≤ 0,2 mit der postoperativen erektilen Funktion aufwiesen. Ergebnisse:Das Alter (p 0,001 und der ASAScore (p = 0,018 waren in der univariaten Analyse negative Prädiktoren der postoperativen Potenz. In der multivariaten Analyse war lediglich das Alter (p = 0,028 von signifikanter Bedeutung. Mit jedem Lebensjahr der Männer steigt das Risiko einer um eine Stufe im EHS schlechteren Erektion um das 1,128-Fache an. Bei einem Altersunterschied von 10 Jahren ist das Risiko eines postoperativ schlechteren Erektionsvermögens um den Faktor 3,334 erhöht, bei einem um 20 Jahre höheren Alter beträgt dieser Faktor 11,121. Diskussion & Praxisrelevanz: Das Lebensalter der Patienten wurde im Einklang mit der Literatur als signifikanter Faktor für die postoperative Potenz identifiziert

  15. Avascular bone necrosis: MR imaging findings before and after core decompression; MR-Tomographie avaskulaerer Knochennekrosen: Primaerbefunde und Verlaufsbeobachtungen nach Markraumdekompression

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Adam, G. [Technische Hochschule Aachen (Germany). Klinik fuer Radiologische Diagnostik; Keulers, P. [Technische Hochschule Aachen (Germany). Klinik fuer Radiologische Diagnostik; Forst, J. [Technische Hochschule Aachen (Germany). Klinik fuer Orthopaedie; Neuerburg, J. [Technische Hochschule Aachen (Germany). Klinik fuer Radiologische Diagnostik; Kilbinger, M. [Technische Hochschule Aachen (Germany). Klinik fuer Radiologische Diagnostik; Guenther, R.W. [Technische Hochschule Aachen (Germany). Klinik fuer Radiologische Diagnostik

    1995-10-01

    17 patients with avascular epiphyseal necrosis were examined by MRI using T{sub 1}-weighted spin echo sequences before and after gadopentetate dimeglumine application, T{sub 2}-weighted spin echo sequences and in some patients with fat-saturated 2D gradient echo sequences up to 22 months after core decompression. All patients but one recovered from symptoms after core decompression. Although the signal morphology of the necrotic area remained unchanged in the majority of the cases, a decrease of the joint effusion was observed as well as an ongoing signal increase after gadopentetate dimeglumine application. The last examinations displayed similar signal characteristics as on the preoperative scans; however, a reduction of the necrotic zone became evident. (orig./MG) [Deutsch] 17 Patienten mit avaskulaerer Epiphysennekrose wurden mit T{sub 1}-gewichteten Spin-Echo-Sequenzen vor und nach Gadolinium-DTPA-Gabe, T{sub 2}-gewichteten Spin-Echo-Sequenzen und teilweise mit fettsupprimierten 2-D-Gradienten-Echo-Sequenzen bis zu 22 Monate nach Markraumdekompression untersucht. Mit einer Ausnahme waren alle Patienten nach dem Eingriff beschwerdefrei. Obwohl sich die Signalmorphologie zunaechst nicht oder wenig aenderte, konnte eine Abnahme des begleitenden Gelenkergusses bei weiterhin nachweisbarem Signalanstieg im Nekroseareal nach Kontrastmittelgabe beobachtet werden. Bei den letzten Untersuchungen nach Dekompression (bis zu 22 Monate) konnten zum Teil noch aehnliche Signalveraenderungen wie bei der Erstuntersuchung, jedoch keine Verkleinerung des Nekroseareals nachgewiesen werden. (orig./MG)

  16. Kieferorthopädische Behandlungsprinzipien bei Juveniler Idiopathischer Arthritis : ein Systematic Review

    OpenAIRE

    Nau, Daniel

    2011-01-01

    Ziel dieser Arbeit war die Durchführung einer systematischen Literaturrecherche zu kieferorthopädischen Behandlungsprinzipien bei Patienten mit Juveniler Idiopathischer Arthritis (JIA) und Kiefergelenkbefall. Mehrere elektronische Datenbanken (PubMed, Medpilot, Web of Science, DIMDI) wurden systematisch nach Studien durchsucht, die bis einschließlich April 2008 publiziert worden waren. Des Weiteren wurde eine Handsuche der kieferorthopädischen und rheumatologischen Fachliteratur vorgenomme...

  17. "Spreading Depolarization" bei Migräneaura und Schlaganfall im menschlichen Gehirn

    OpenAIRE

    Dreier JP; Vajkoczy P; Bohner G; Graf R; Vatter H; Sakowitz OW; Martus P; Dohmen C; Sarrafzadeh A.; Scheel M; Major S; Woitzik J

    2013-01-01

    Neuere Studien belegen eine hohe Frequenz von Spreading Depolarizations bei Patienten mit aneurysmatischer Subarachnoidalblutung, verzögerter zerebraler Ischämie nach Subarachnoidalblutung, malignem ischämischem Schlaganfall, spontaner intrazerebraler Blutung und Schädel-Hirn-Trauma. Spreading Depolarization führt in der grauen Substanz zum zytotoxischen Ödem. Langandauernde Spreading Depolarizations leiten im Tierexperiment Kaskaden ein, die zum Zelltod führen. Therapien, die Spre...

  18. Kontinenzprobleme und Darmfunktionsstörungen nach kolorektalen Resektionen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Rickert A

    2013-01-01

    Full Text Available Darmfunktionsstörungen sind nach tiefer Rektumresektion häufig. Die typischen Symptome werden auch als „Low Anterior Resection Syndrome“ (LARS zusammengefasst und beinhalten Inkontinenz, erhöhte Stuhlfrequenz, schmerzhafte und fraktionierte Stuhlentleerungen und imperativen Stuhldrang. Neueren Studien zufolge weisen bis zu 75 % der Patienten im Verlauf derartige Beschwerden auf. Der Wegfall des Kolons oder eines Teils davon wird dagegen in der Regel besser toleriert. Dennoch leiden zwischen 10 und 20 % der Patienten an einer Stuhlinkontinenz. Die Therapie kann zumeist konservativ erfolgen (Ernährungsumstellung, medikamentös, Beckenbodengymnastik, Biofeedback. Neuere Therapieansätze sind die sakrale Nervenstimulation und die periphere Stimulation des N. tibialis posterior. Eine operative Therapie mit permanenter Stomaanlage als Ultima Ratio ist nur selten erforderlich, bei schweren therapierefraktären Störungen aber eine sinnvolle Option.

  19. Zu Verlauf und Prognose der Anorexia nervosa: Katamnese von 41 Patienten

    OpenAIRE

    Finzer, Patrick; Haffner, Johann; Müller-Küppers, Manfred

    1998-01-01

    Ziel der vorliegenden Studie war es, eine mehrdimensionale Betrachtung des Verlaufs der Anorexia nervosa durchzuführen. In der vorgestellten Katamnese konnten von 51 Patienten unserer Klinik, bei denen die Diagnose einer Anorexia nervosa - gemäß dem DSM-III R - gestellt wurde, 41 nach im Mittel 5;3 Jahren nachuntersucht werden. Die Ausgangsstichprobe zeigte einen frühen Krankheitsbeginn (im Mittel 14;2 Jahre), keine oder wenige psychiatrische Vorbehandlungen und restriktives Eßverhalten (72,5...

  20. Osteoporose bei Mb. Bechterew - neue Ansätze

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Obermayer-Pietsch B

    1999-01-01

    Full Text Available Eine axiale Osteoporose und daraus resultierende vertebrale Kompressionsfrakturen sind häufige Symptome eines Mb. Bechterew (MbB, Spondylarthritis ankylosans. Als ein möglicher genetischer Faktor der Osteoporose wurde eine Assoziation der Knochendichte (BMD mit BsmI- und FokI-Polymorphismen im Vitamin D-Rezeptor-(VDR-Gen publiziert. In der vorliegenden Studie wurden die Beziehungen zwischen diesen Polymorphismen, Knochenstoffwechsel, BMD und Aktivitätsindizes bei Patienten mit MbB untersucht. Bei 47 MbB-Patienten wurden Aktivitätsindizes und morphologische Parameter sowie BMD-Messungen (Dual-Röntgen-Absorptiometrie an Wirbelsäule und Schenkelhals im Vergleich zu 52 gesunden, altersgleichen Personen erhoben. Die Laborbestimmungen umfaßten biochemische Aktivitätsparameter, HLA-Typisierung sowie Knochenan- und -abbaumarker. Aus peripheren Leukozyten wurde genomische DNA präpariert und mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR und anschließender FokI- und BsmI-Restriktion der VDR-Genotyp nach vorhandenen bzw. fehlenden Schnittstellen (f/b bzw. F/B bestimmt. Bei MbB-Patienten fand sich eine Osteoporose deutlich häufiger als in der Kontrollgruppe. Eine Zuordnung von Aktivitätsindizes, BMD und Knochenstoffwechselparametern zu den Genotypen zeigte bei männlichen MbB-Patienten sowohl eine Assoziation der WS-Knochendichte als auch der Entzündungsmarker mit FokI-, nicht jedoch mit BsmI-Genotypen des VDR. Die pathophysiologischen Mechanismen dieser Assoziation, insbesondere mit der entzündlichen Aktivität des Mb. Bechterew, sind noch ungeklärt. Eine frühzeitige Erfassung des Osteoporoserisikos bei MbB-Patienten mittels molekularbiologischer Tests könnte eine rechtzeitige Prophylaxe und Therapie dieser Komplikation ermöglichen.

  1. Aspects of vulnerable patients and informed consent in clinical trials [Aspekte schutzbedürftiger Patienten sowie der Einwilligung nach Aufklärung in klinischen Prüfungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hundt, Ferdinand

    2013-01-01

    Full Text Available [english] Scope: To discuss the rationale behind informed consent in clinical trials focusing on vulnerable patients from a European and German viewpoint. Methods: Scientific literature search via PubMed, Medline, Google.Results: Voluntary informed consent is the cornerstone of policies regulating clinical trials. To enroll a patient into a clinical trial without having obtained written and signed consent is to be considered as a serious issue in the conduct of a clinical trial. Development of ethical guidance for physicians started before Christ Era with the Hippocratic Oath. Main function of consent, as articulated in all guidelines developed for clinical research, is to facilitate an individual’s freedom of choice, respect autonomy, and thus to ensure welfare of the participants in clinical trials. Minors are unable to provide legally binding informed consent, this issue is addressed through a combination of parental permission and minor’s assent. Illiteracy is a critical problem that affects all corners of our earth; it has no boundaries and exists among every race and ethnicity, age group, and economic class. New strategies to improve communication with patients including the use of videotapes or animated cartoon illustrations could be taught. Finally the time with the potential participant seems to be the best way to improve understanding. Conclusion: Discovery of life saving and life enhancing new treatments requires partnership that is based on good communication and trust between patients and researchers, sponsors, ethics committees, authorities, lawyers and politicians so that vulnerable patients can benefit from the results of well controlled clinical trials. [german] Ziel: Diskussion der Aspekte der Einwilligung schutzbedürftiger Patienten nach Aufklärung zur Teilnahme an klinischen Prüfungen aus europäischem und deutschem Blick.Methoden: Wissenschaftliche Literaturrecherche via PubMed, Medline und Google. Ergebnis: Das

  2. Epidemiologie und Therapie der Hyperlipidämie bei Typ-II-Diabetes: nach LDL-Cholesterin oder absolutem kardiovaskulärem Risiko? Resultate der österreichischen Online-Evaluation

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Wascher TC

    2003-01-01

    Full Text Available Patienten mit Typ-II-Diabetes haben ein deutlich erhöhtes kardiovaskuläres Risiko. Deshalb wird von aktuellen Guidelines vorgeschlagen, diese Patienten hinsichtlich ihres LDL-Cholesterins a priori wie Patienten in der Sekundärprävention der KHK mit einem Statin zu behandeln. So ein Vorgehen läßt jedoch die Berücksichtigung des absoluten kardiovaskulären Risikos außer acht, wie es für Nichtdiabetiker vorgeschlagen wird. Die vorliegende Arbeit beleuchtet anhand epidemiologischer Daten von 2048 Typ-II-Diabetikern sowohl die Therapiebedürftigkeit als auch den möglichen Erfolg einer Statintherapie hinsichtlich des nach dem Framingham-Algorithmus berechneten absoluten Risikos.

  3. Wirkung der Thrombolyse auf die Plaquemorphologie bei akutem Myokardinfarkt

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Gyöngyösi M

    2000-01-01

    Full Text Available Hintergrund und Hypothese: Mit Hilfe des intravaskulären Ultraschalls (IVUS kann das Ausmaß und die Morphologie der Koronarplaque effizient erfaßt werden. Wir postulieren, daß die systemische Thrombolyse die Inzidenz von koronaren Thromben bei Patienten mit Myokardinfarkt verringert und die Plaquemasse im Vergleich zu Patienten ohne Thrombolyse reduziert. Die Wirkung der systemischen Thrombolyse könnte im IVUS dargestellt und quantifiziert werden. Methode: IVUS-Daten von 27 Patienten mit Herzinfarkt und Thrombolyse (57,3 ± 3,4 Jahre, Gruppe 1 und 23 Patienten mit Herzinfarkt ohne Thrombolyse (61,8 ± 6,2 Jahre, Gruppe 2, die 1 bis 30 Tage (Mittelwert 10,5 Tage nach Infarkt erhoben wurden, wurden retrospektiv untersucht. Die qualitativen IVUS-Parameter waren: weiche oder harte Plaque, Thrombus, Plaque-Ruptur, Verkalkung, Dissektion und Plaque-Exzentrizität. Die quantitativen Messungen erfolgten mittels semiautomatischem Analyseprogramm. Die Plaquefläche wurde aus der Differenz zwischen Gefäß- und Lumen-Fläche berechnet. Ergebnisse: Intrakoronare Thromben wurden bei Patienten ohne Lyse signifikant häufiger gefunden (78,3 vs. 48,1 %, p = 0,029. Die Lumenfläche der schuldigen Läsion sowie der proximalen und distalen Referenzsegmente waren signifikant größer bei Patienten der Gruppe 1 als der Gruppe 2 (schuldige Läsion: 4,47 ± 2,71 vs. 3,84 ± 1,81 mm2, p = 0,013; proximales Referenzsegment: 9,77 ± 3,78 vs. 8,91 ± 3,93 mm2, p = 0,039; distales Referenzsegment: 7,81 ± 3,69 vs. 6,61 ± 2,7 mm2, p = 0,044. Die Plaquemasse unterschied sich jedoch nicht zwischen den beiden Gruppen. Schlußfolgerung: Die Lumenfläche der schuldigen Läsion sowie der proximalen und distalen Referenzsegmente war bei Patienten mit Lyse signifikant größer als bei Patienten ohne Lyse. Trotz Thrombolyse wurden intrakoronare Thromben in infarktbezogenen Gefäßen bei 48,1 % der Infarktpatienten gefunden.

  4. Radiotherapy of heterotopic bone formation in patients with paraplegia. Preliminary results; Strahlentherapie heterotoper Ossifikationen bei Querschnittsgelaehmten. Praeliminaere Ergebnisse

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Sautter-Bihl, M.L. [Klinik fuer Strahlentherapie, Staedtisches Klinikum Karlsruhe (Germany); Liebermeister, E. [Klinik fuer Strahlentherapie, Staedtisches Klinikum Karlsruhe (Germany); Heinze, H.G. [Klinik fuer Strahlentherapie, Staedtisches Klinikum Karlsruhe (Germany); Nanassy, A. [Klinik fuer Orthopaedie, Rehabilitationskrankenhaus Langensteinbach (Germany); Stoltze, D. [Klinik fuer Orthopaedie, Rehabilitationskrankenhaus Langensteinbach (Germany)

    1995-08-01

    In 20 patients with paralysis, 25 regions were irradiated with (mostly) 10 Gy in single fractions of 2 to 2.5 Gy using 8 MW photons. In 15 patients radiotherapy was performed as a primary treatment in the status of myositis; 7 patients were treated after (subtotal) resection of already manifest ossifications (2 patients were treated twice, primarily and postoperatively). In a minimum follow-up 12 weeks, none of the 20 irradiated patients showed any progression of the developing or already manifest ossification; thus mobilisation and rehabilitation could be carried out as desired. No side effects occurred. The preliminary results of the present study suggest that radiotherapy is an effective local treatment with minimal side effects for the prevention of heterotopic bone formation in patients with paraplegia. (orig.) [Deutsch] Bei 20 Patienten (18 Maenner, zwei Frauen, Alter 19 bis 62 Jahre) mit Querschnittssyndrom wurden 25 Regionen mit ueberwiegend 10 Gy a 2 bis 2,5 Gy Einzeldosis mit 8-MW-Photonen bestrahlt. Die Radiatio erfolgte bei 15 Patienten als Primaerprophylaxe im entzuendlichen Stadium, bei sieben Patienten sekundaer nach (subtotaler) Resektion von Ossifikationen (zwei Patienten wurden sowohl primaer als auch sekundaer bestrahlt). Bei einer Mindestnachbeobachtungszeit von zwoelf Wochen trat in keinem Fall eine Progression der sich entwickelnden bzw. bereits bestehenden heterotopen Ossifikationen auf: saemtliche Patienten konnten wunschgemaess mobilisiert und im Rahmen ihrer neurologischen Ausfaelle rehabilitiert werden. Nebenwirkungen traten nicht auf. Die vorliegende praeliminaeren Ergebnisse deuten hin, dass die Strahlentherapie eine effektive und nebenwirkungsarme lokale Therapie zur Verhinderung heterotoper Ossifikationen beim Querschnittssyndrom darstellt. (orig.)

  5. Postoperative MRI findings after anterior cruciate ligament reconstruction. A prospective study with 50 patients; Die postoperative MRT-Morphologie des vorderen Kreuzbandes nach primaerer Bandnaht oder Bandplastik. Eine prospektive Studie an 50 Patienten

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Uhl, M. [Abt. Radiodiagnostik, Chirurgische Klinik und Poliklinik, Sektion Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Universitaetsklinik Heidelberg (Germany); Schmidt, C. [Abt. Radiodiagnostik, Chirurgische Klinik und Poliklinik, Sektion Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Universitaetsklinik Heidelberg (Germany); Riedl, S. [Abt. Radiodiagnostik, Chirurgische Klinik und Poliklinik, Sektion Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Universitaetsklinik Heidelberg (Germany); Brado, M. [Abt. Radiodiagnostik, Chirurgische Klinik und Poliklinik, Sektion Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Universitaetsklinik Heidelberg (Germany); Kauffmann, G.W. [Abt. Radiodiagnostik, Chirurgische Klinik und Poliklinik, Sektion Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Universitaetsklinik Heidelberg (Germany); Friedl, W. [Abt. Radiodiagnostik, Chirurgische Klinik und Poliklinik, Sektion Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Universitaetsklinik Heidelberg (Germany)

    1996-01-01

    Aim: Identification of typical postoperative change after anterior cruciate ligament reconstruction (sutures, tendon grafts) and comparison with clinical tests and ultrasound. Patients and methods: 50 patients with anterior cruciate ligament ruptures were examinated with MRI (1.0 T, surface coil, sagittal T{sub 1}-3DFT-Fast and sagittal spin-echo), US and clinical function tests (Lachmann, pivot-shift, anterior drawer test). Results: In 19 of 21 patients with continuous low-intensity ligament structures in the MRI, knee stability was very good or good in the clinical tests and US. In 17 of 20 patients with a diagnosis of partial rupture at MRI, we also found a stable knee. 5 of 7 patients with the MRI-signs of ligament rupture showed knee stability at US and clinical tests. Furthermore, at MRI we found minor effusions in 10 patients, meniscus tears in 8 patients and ligament impingement in 2 patients. Conclusion: MRI is a valuable method for evaluating and assessing anterior ligament reconstructions. We found a good correlation between the continuous low-intensity ligaments at MRI and knee-stability. In contrast there is a bad correlation between discontinuous ligament structures at MRI and clinical stability of the knee. MRI seems to provide more information than US and clinical tests (for example: minor effusion, meniscus tears, ligament impingement, bone lesions). (orig.) [Deutsch] Methode: 50 Patienten mit Rekonstruktionen des vorderen Kreuzbandes (43 primaere Bandnaehte, 7 Sehnenplastiken) wurden 2-5 Jahre postoperativ mittels MRT, (1,0 T Picker, Oberflaechenspule, sagittale 1,5 mm dicke MRT-Schichten in T{sub 1}-3DFT-Fast) und Gelenkultraschall untersucht und einer detaillierten uniformen klinischen Untersuchung inklusive Lachmann-Test, vordere Schublade und Pivot-Shift unterzogen. Ergebnisse: Bei 19 von 21 Patienten mit durchgehend signalarm dargestelltem vorderen Kreuzband waren die Stabilitaetsverhaeltnisse des Kniegelenkes klinisch und sonographisch gut

  6. Darstellung des Raums Circumflexus mittels TEE zur minimalinvasiven Diagnostik des Versorgungstyps und zur prophylaktischen Kontrolle eines iatrogenen Verschlusses bei Mitralklappenrekonstruktion

    OpenAIRE

    Selbach, Michael

    2015-01-01

    Im Rahmen dieser Dissertation wurde in einer prospektiven klinischen Studie bei 110 kardiochirurgischen Patienten, welche sich einer Mitralklappenrekonstruktion [MKR] unterzogen, untersucht, ob mittels transösophagealer Echokardiographie [TEE] die Durchblutung der Koronarien zu Beginn, während und nach der Operation dargestellt werden kann und ob die anatomischen Gegebenheiten gut abzugrenzen sind. Dabei wurden der Ramus Circumflexus [RCX] und der Sinus Coronarius [SC] im gesamten Verlauf ...

  7. Der Einfluß von Vitamin B12-Mangel auf Schweregrad und Krankheitsverlauf bei Morbus Alzheimer und Major Depression

    OpenAIRE

    Mehnert, C.M. (Cordula)

    2007-01-01

    Die Studie bestätigt an Kollektiven zweier Kliniken Zusammenhänge zwischen B12-Spiegel und Alzheimerdemenz (AD) und Depression: Von 371 Patienten litten 202 Patienten an AD und 169 an Major Depression. Die Patientengruppen wurden nach Diagnose und Höhe des B12-Spiegels gebildet. Abhängige Variable war der Schweregrade der Erkrankung (MMST, MADRS, SIDAM). Es wurde die Auftretenshäufigkeit zusätzlicher psychopathologischer Phänomene außerhalb der kognitiven Defizite bei Alzheimer-Demenz (Delire...

  8. Botulinumtoxin-A in der Behandlung neurogener Blasenfunktionsstörungen bei Kindern: Funktionelle und histomorphologische Langzeitergebnisse

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schulte-Baukloh H

    2004-01-01

    Full Text Available Die etablierte Therapie der neurogenen Detrusorhyperaktivität bei Kindern besteht in der Gabe von Anticholinergika und begleitendem intermittierendem Einmalkatheterismus. Eine hohe Nebenwirkungsrate der Anticholinergika oder eine nicht ausreichende Dämpfung der Detrusoraktivität limitiert jedoch die Anwendung und zwingt nicht selten zu einem operativen Vorgehen. Wir untersuchten deshalb die Wirksamkeit von Botulinumtoxin-A (BTX-A auf die neurogene Detrusorhyperaktivität bei Kindern mit neurogener Blasenfunktionsstörung. Hierzu wurden 24 Kinder (11 Mädchen, 13 Jungen; 2,5–20 (Ø 11,9 Jahre mit maximalem Detrusordruck 40 cm H2O trotz anticholinerger Medikation in die Studie eingeschlossen. Nach urodynamischer Evaluierung wurden gewichtsadaptiert 85–300 U BTX-A (Botox(R zystoskopisch an 30–40 Stellen in den M. detrusor injiziert. Urodynamische Kontrollen erfolgten nach 1, 3 und 6 Monaten. Urodynamisch fand sich ein erhöhtes Reflexvolumen nach 1 Monat um +84 %, nach 3 Monaten um +68 % und nach 6 Monaten um +23 %. Entsprechend verhielten sich die Maximalkapazitäten: +35 % (nach 1 Monat, +23 % (nach 3 Monaten und +36 % (nach 6 Monaten. Die Maximaldrücke veränderten sich im o.g. Zeitraum um –41 %, –22 % bzw. +4 %. Die korrespondierenden Veränderungen der Inkontinenzrate betrug –46 %, –15 % bzw. –13 %. Bei 5 Kindern konnte jedoch auch mit dieser Therapie keine zufriedenstellende Drucksituation sichergestellt werden; nach der daraufhin durchgeführten Blasenaugmentation fanden sich in den Blasenresektaten histomorphologisch typische BTX-A bedingte Veränderungen, die jedoch in ihrer Ausprägung keinen signifikanten Gradienten aufwiesen. Zusammenfassend läßt sich festhalten, daß es nach Botulinumtoxin-A-Injektion in den Detrusormuskel bei der Mehrzahl der Patienten zu einer ausgeprägten und therapeutisch relevanten Verbesserung sämtlicher urodynamischer Parameter bei sehr guter Verträglichkeit des Medikamentes kommt

  9. MR diagnostics after Ross procedure; MR-Diagnostik nach Ross-Operation

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Steffens, J.C. [Klinik fuer Radiologische Diagnostik, Univ. Kiel (Germany); Link, J. [Klinik fuer Radiologische Diagnostik, Univ. Kiel (Germany); Harringer, W. [Klinik fuer Herz- und Gefaesschirurgie, Kiel Univ. (Germany); Haverich, A. [Klinik fuer Herz- und Gefaesschirurgie, Kiel Univ. (Germany); Heller, M. [Klinik fuer Radiologische Diagnostik, Univ. Kiel (Germany)

    1996-11-01

    Purpose: To determine the ability of MRI to diagnose morphological and functional changes in patients after Ross procedure. Material and methods: During one year, 5 patients after Ross procedure were studied by MRI. T{sub 1}-weighted spin-echo sequences in different orientations as well as cine sequences and a VENC-sequence were used. Results: In all patients the morphology including the postoperative changes could be visualised by MRI. The cine sequences provided functional information on valvular and ventricular function. VENC-MR yielded an exact quantification of the regurgitant fraction. Conclusion: MRI is capable of providing all important diagnostic information in patients after Ross procedure such as valvular and ventricular function and valvular and outflow tract morphology in a single examination. (orig.) [Deutsch] Ziel: Untersuchung der Moeglichkeit, mit Hilfe der MRT sowohl morphologische als auch funktionelle Veraenderungen bei Patienten nach einer Ross-Operation zuverlaessig zu erkennen. Material und Methoden: Im Zeitraum von einem Jahr wurden 5 Patienten nach Ross-Operation magnetresonanztomographisch untersucht. Dabei wurden T{sub 1}-gewichtete Spin-Echo-Sequenzen in mehreren Ebenen, Cine-Sequenzen und geschwindigkeitskodierte VENC-Sequenzen angewandt. Ergebnisse: Bei allen Patienten liess sich die postoperative Morphologie darstellen. In den Cine-Sequenzen konnten Klappen- sowie Ventrikelfunktion beurteilt werden. Die VENC-Sequenz ermoeglichte eine genaue Analyse der Regurgitationsfraktion. Schlussfolgerung: Die MRT ermoeglicht die Beantwortung saemtlicher postoperativ wichtigen Fragestellungen wie Ventrikelfunktion, Klappenfunktion, postoperative Klappenmorphologie und Morphologie des aortalen und pulmonalen Ausflusstraktes in einem Untersuchungsgang. (orig.)

  10. Cytoprotection with amifostine in the simultaneous radio-chemotherapy of recurrent head and neck cancer; Zytoprotection mit Amifostin im Rahmen der Radiochemotherapie bei vorbestrahlten Kopf-Hals-Karzinomen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Buentzel, J.; Weinaug, R.; Kuettner, K. [Zentralklinikum gGmbH Suedthueringen, Suhl (Germany). Klinik fuer Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Plastische Operationen; Glatzel, M.; Froehlich, D. [Zentralklinikum gGmbH Suedthueringen, Suhl (Germany). Klinik fuer Strahlentherapie; Schuth, J. [Essex Pharma, Muenchen (Germany)

    1999-11-01

    diese Situation aendert, ist Gegenstand der vorgelegten Analyse erster eigener Erfahrungen. Patienten und Methode: Zwischen 1995 und 1997 unterzogen wir 14 Patienten mit einem Rezidiv- oder Zweitkarzinom des HNO-Gebiets einer nochmaligen Radiochemotherapie (20mal, 1,5 Gy, Carboplatin 70 mg/m{sup 2} an Tag 1 bis 5 und 16 bis 20 der Bestrahlung, 500 mg Amifostin vor jeder Carboplatin-Infusion). 6/14 Patienten erhielten zur weiteren Dosisaufsaettigung eine zusaetzliche Brachytherapie (10 bis 15 Gy). Bei vier der 14 Patienten erfolgte die Radiochemotherapie nach chirurgischem Tumor-Debulking. Resultate: Wir erreichten mit der multimodalen Behandlung drei komplette (21,4%) and acht partielle Remissionen (57,1%). Bei einer medianen Beobachtungsdauer von 13 Monaten sind derzeit 3/14 Patienten verstorben. Haematologische Nebenwirkungen Grad 2 der WHO sahen wir bei einem Patienten. Akute nichthaematologische Nebenwirkungen waren: Mukositis Grad 0/1 bei sieben Patienten, Mukositis Grad 2 bei sieben Patienten, Dysphagie Grad 0/1 bei neun Patienten, Dysphagie Grad 2 bei fuenf Patienten, Xerostomie Grad 1 bei neun Patienten, Xerostomie Grad 2 bei drei Patienten. Einzige schwerwiegende Spaetnebenwirkung war bisher die Ausbildung einer submentalen Fistel im Pharynxtrichter eines laryngektomierten Patienten vier Monate nach Abschluss einer Brachytherapie. Schlussfolgerung: Diese ersten Ergebnisse deuten auf eine moegliche Erweiterung der Behandlungsmoeglichkeiten von Rezidivkarzinomen im Kopf-Hals-Gebiet hin, wenn das selektive Zytoprotektivum Amifostin in eine nochmalige Radiochemotherapie integriert wird. (orig.)

  11. Functional MRI of the pelvic floor: postpartum changes of primiparous women after spontaneous vaginal delivery; Funktionelle Magnetresonanztomographie (MRT) des Beckenbodens: Postpartale Veraenderungen bei Erstgebaerenden nach vaginaler Spontangeburt

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Lienemann, A.; Fischer, T.; Reiser, M. [Inst. fuer Klinische Radiologie, Klinikum der Univ. Muenchen (Germany); Anthuber, C. [Klinik und Poliklinik fuer Geburtshilfe und Frauenheilkunde, Klinikum der Univ. Muenchen/Grosshadern (Germany)

    2003-08-01

    Purpose: Detection of morphological and functional changes of the pelvic floor with functional MRI in primiparous women after spontaneous vaginal delivery. Methods and Materials: The study comprises 26 primiparous women after vaginal delivery and a control group of 41 healthy asymptomatic nulliparous volunteers. MRI was performed on a 1.5 T system in supine position with vagina and rectum opacified with Sonogel. The static images consisted of sagittal and axial T{sub 2}-weighted SE sequences and functional images of true FISP sequences in midsagittal and axial planes acquired with the patient at rest, straining and during defecation. Evaluation of morphometric parameters included pelvimetry, thickness of the puborectal muscle and width of the urogenital hiatus as well as position and movement of the pelvic organs relative to the pubococcygeal reference line. Results: The configuration of the bony pelvis did not differ for both groups. The puborectal muscle was significantly thinner in the study group (0.8 cm vs 0.6 cm). The functional images showed no significant differences between both groups at rest but a significantly increased incidence in the descent of the bladder neck, vaginal fornix and anorectal junction in the study group during straining. In addition, the primiparous women had more prominent rectoceles (0.6 cm vs 1.5 cm). Conclusion: Static imaging alone fails to demonstrate relevant pelvic floor changes and a functional method is necessary to evaluate the interactions of the pelvic organs regarding organ descent. Functional MRI of the pelvic floor is an excellent method to reveal the significant changes of the pelvic floor after vaginal birth without exposing the uterus to radiation. (orig.) [German] Ziel: Darstellung von morphologischen und funktionellen Veraenderungen am Beckenboden bei Erstgebaerenden nach spontanvaginaler Entbindung mittels funktioneller MRT. Methodik: Funktionelle MRT des Beckenbodens von 26 Erstgebaerenden nach vaginaler

  12. Späte Seed-Migration nach LDR-Brachytherapie der Prostata mit I125-Permanentimplantaten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Maletzki P

    2015-01-01

    Full Text Available Hintergrund: Nach einer „Lowdose-rate“- (LDR Brachytherapie der Prostata kommt es häufig zu einer Seed-Migration. Trotz mehrerer Arbeiten über eine Seed-Migration in der frühen postoperativen Phase nach Seed-Implantation gibt es bisher nur wenige Daten über eine Seed-Migration mehrere Jahre nach erfolgter Intervention. Unser Ziel war eine Datenerhebung zur Inzidenz, Lokalisation, Symptomatik und therapeutischen Konsequenz einer späten Seed-Migration 3 Jahre nach Seed-Implantation. Methoden: Wir untersuchten retrospektiv 63 unselektionierte Patienten, die mittels transrektaler, Ultraschall-gesteuerter, transperinealer interstitieller LDR-Brachytherapie der Prostata zwischen 2001 und 2010 behandelt wurden. Es wurden hierbei verknüpfte („stranded“ Seeds verwendet. Am ersten Tag nach der Intervention erfolgte eine Symphysenzielaufnahme und 6 Wochen postoperativ eine erneute Symphysenzielaufnahme in Kombination mit einem CT/MRI des Beckens mit Bildfusionstechnik zur dosimetrischen Untersuchung. Die radiologische Spätkontrolle wurde mehr als 3 Jahre postoperativ mittels einer Symphysenzielaufnahme und eines Thorax-Röntgens durchgeführt. Ergebnisse: Mehr als 3 Jahre nach Brachytherapie zeigten 36 der 63 Patienten (57 % einen Seed-Verlust. Die Anzahl fehlender Seeds lag zwischen 1 und 9. Neben einer frühen Seed-Migration zeigte sich eine späte Seed-Migration bei 2 der 36 Patienten (6 % mit Migration in die Lunge, Leber und das kleine Becken. Alle Spätmigrationen waren asymptomatisch und ohne therapeutische Konsequenz. Diskussion: Neben häufig auftretenden Seed-Verlusten scheint eine Seed-Migration mehrere Jahre nach erfolgter Implantation eine seltene Erscheinung zu sein. Langzeitkontrollen mit ergänzenden radiologischen Nachuntersuchungen könnten dennoch hilfreich zur Dokumentation einer relevanten Seed-Migration sein.

  13. Radiographic evaluation of total hip arthroplasty; Radiologische Veraenderungen nach Implantation zementfreier Hueftgelenkendoprothesen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Wilhelm, K.; Conrad, R.; Ziegler, H.; Schild, H. [Radiologische Universitaetsklinik Bonn (Germany); Reich, H. [Universitaetsklinik und Poliklinik fuer Orthopaedie, Bonn (Germany)

    1998-09-01

    Purpose: To evaluate early reliable radiographic signs of loosening in cementless total hip arthroplasty compared to clinical follow-up. Methods: Within a time interval of 5 years 89 patients with 101 hips underwent total hip arthroplasty using the Autophor 900 S-prosthesis. Clinical and radiographic follow-up were first performed retrospectively followed by a prospective investigation. Results: Radiographic evaluation showed prosthesis fixation in 93%. Loosening of the prosthesis was identified in 4 cases of the acetabular component and in 4 cases of the femoral stem. Pain was associated with radiographically detectable loosening of the cementless arthroplastic components in only two cases. Conclusion: Within a follow-up period of up to five years, loosening of cementless total hip arthroplasty occurs in about 7%. The most reliable radiographic signs of loosening are complete radiolucent zones wider than 2 mm at the bone-component interface, progressive subsidence, migration, or tilt of the component. Pain and movement disorders are not specific symptoms and do not necessarily indicate a loosening of the prosthesis. (orig.) [Deutsch] Ziel: Fruehzeitige radiologische Erkennung von aseptischen Lockerungen nach zementfreier Hueft-TEP im Vergleich zur klinisch-orthopaedischen Nachuntersuchungen. Methodik: In einem Zeitraum von 5 Jahren wurden bei 89 Patienten 101 zementfreie Hueftgelenkendoprothesen des Typs Autophor 900 S implantiert. Die roentgenologischen und klinischen Daten wurden zunaechst retrospektiv ausgewertet und nach Wiedereinbestellung der Patienten erneut prospektiv korreliert. Ergebnisse: Roentgenologisch wurde im Verlauf in 93% eine knoecherne Integration festgestellt. Eine aseptische Prothesenlockerung wurde jeweils in 4 Faellen der Prothesenschaefte bzw. der Pfannen diagnostiziert. In einem Fall lag eine Lockerung der Pfanne als auch des Prothesenschaftes vor. Die bei der klinischen Nachuntersuchung von 9 Patienten angegebenen Hueftschmerzen zeigten

  14. Kombination aus TUR-P und hochintensiv fokussiertem Ultraschall (HIFU zur Behandlung des lokoregionären Prostatakarzinoms - Erfahrungen mit 70 Patienten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Walter B

    2004-01-01

    Full Text Available Ziel: HIFU ist eine minimal invasive Behandlungsalternative des lokoregionären Prostatakarzinoms. Eine vorgeschaltete TUR-P verkleinert die Drüse, insbesondere die meist karzinomfreie Transitionalzone, so daß sich die Behandlung im Idealfall ganz auf die peripheren Drüsenanteile konzentrieren kann. Zudem sollte durch die Resektion der Zeitraum einer allfälligen ödembedingten postoperativen Blasenauslaßobstruktion verkürzt werden. Patienten und Methoden: Wir haben 70 Patienten mit bioptisch gesichertem, lokoregionärem Prostatakarzinom (T1/T2, N0, M0 mit einer Kombination aus TUR-P und HIFU (Ablatherm-Gerät, EDAP, Lyon, Frankreich behandelt. Die Einschlußkriterien umfaßten einen PSA-Wert 15 ng/ml und einen Gleason-Score 7. Das mittlere Patientenalter lag bei 66,78 (± 6,3 Jahren, der mittlere PSA-Wert bei 7,25 ± (3,5 ng/ml, und der mittlere Gleason-Score bei 5,1 (± 1,2. Das initiale Prostatavolumen lag bei 32 (± 11,6 cm3 und wurde durch die TUR-P auf 22,8 (± 7,2 cm3 reduziert. Das Nachsorgeintervall betrug durchschnittlich 15 (± 6,8 Monate. Das Follow-up beinhaltete bei allen Patienten PSA-Kontrollen und Biopsien der Restdrüse. Die Daten von allen 70 Patienten konnten ausgewertet werden. Ergebnisse: Der PSA-Nadir lag im Mittel bei 0,14 (± 0,34 ng/ml und wurde nach 3 Monaten erreicht. Der durchschnittliche PSA-Wert der letzten Kontrolle betrug 0,21 (± 0,38 ng/ml. 94 % der Patienten zeigten negative Kontrollbiopsien. Die postoperative Katheterverweildauer lag bei durchschnittlich 7 Tagen (± 4,2. Bei 13,6 % der Patienten trat eine urodynamisch wirksame Blasenauslaßobstruktion auf, bei der konsekutiv endoskopisch interveniert werden mußte. IPS-Score und Quality of Life Index haben sich durch die Behandlung nicht signifikant geändert. Diskussion: Durch die vorgeschaltete TUR-P ist die Drüsengröße kaum noch ein Ausschlußkriterium für eine HIFU. Die postoperative ödembedingte infravesikale Obstruktion läßt sich gegen

  15. Verlaufskontrolle nach Katheterablation von Vorhofflimmern: Bedeutung asymptomatischer Arrhythmierezidive

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Sommer P

    2007-01-01

    Full Text Available Die Katheterablation von Vorhofflimmern wird als attraktive kurative Behandlungsmethode zunehmend eingesetzt. Für die Bewertung des Behandlungserfolges sind Methode und Intensität der Nachbeobachtung von entscheidender Bedeutung, da neben den symptomatischen Arrhythmierezidiven auch die asymptomatischen Rezidive erfaßt werden müssen. Im Rahmen mehrerer kontrollierter Studien wurde die Häufigkeit von symptomatischen und asymptomatischen Arrhythmierezidiven nach katheterinterventioneller Behandlung von Vorhofflimmern untersucht. Neben seriellen digitalen 7-Tage-Langzeit-EKGs wurden auch die Möglichkeiten und Grenzen einer engmaschigen transtelefonischen Rhythmusüberwachung untersucht. Die Häufigkeit von asymptomatischen Episoden von Vorhofflimmern nahm nach der Ablation im Vergleich zu den vor der Ablation erhobenen EKG-Daten signifikant zu: Im 7-Tage-EKG vor Ablation hatten weniger als 10 % der Patienten ausschließlich asymptomatische Episoden von Vorhofflimmern, nach der Ablation trat bei 26 % (3 Monate nach Ablation bzw. 36 % (6 Monate nach Ablation ausschließlich asymptomatisches Vorhofflimmern auf. Insgesamt erwiesen sich beide Methoden zur Nachbeobachtung (7-Tage-EKG und transtelefonisches Rhythmusmonitoring zur Detektion von Arrhythmierezidiven als gleichwertig. Als mögliche Gründe für die Zunahme von asymptomatischem Vorhofflimmern nach katheterinterventioneller Behandlung von Vorhofflimmern kommen autonome Effekte, Veränderungen der Arrhythmiemuster oder des atrialen Kontraktionsablaufes und auch ein möglicherweise erheblicher Placeboeffekt in Betracht. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen belegen, daß der Ablationserfolg nicht durch den subjektiven Eindruck der Rhythmusstabilität definiert werden darf, da hierdurch die Behandlungseffektivität deutlich überschätzt wird. Intensive Rhythmuskontrollen sind nach Katheterablation notwendig, um Rezidivfreiheit zu dokumentieren und ggf. wesentliche Therapieentscheidungen (z

  16. Betablockertherapie mit Bisoprolol bei Herzinsuffizienz in der Praxis - die CORAM-Anwendungsbeobachtung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Fruhwald FM

    2002-01-01

    Full Text Available Die Therapie mit Betablockern bei chronischer Herzinsuffizienz wird häufig nicht in studienkonformen Dosierungen durchgeführt. Wir sind im Rahmen einer österreichweiten Anwendungsbeobachtung der Frage nachgegangen, wie sich Fachärzte für Innere Medizin verhalten, wenn sie Patienten mit chronisch stabiler Herzinsuffizienz auf den Betablocker Bisoprolol einstellen. Von 177 teilnehmenden Internisten (sowohl im niedergelassenen Bereich als auch in Krankenhäusern tätig wurden 1011 Patienten dokumentiert. Diese Patienten erhielten nach einer mitgegebenen (an CIBIS-II angelehnten Dosierungsempfehlung Bisoprolol zusätzlich zu ihrer bisherigen Therapie für einen Zeitraum von 6 Monaten. Es stand den Ärzten frei, die Dosierung von Bisoprolol zu wählen und die Begleittherapie zu verändern. Die Patienten füllten am Beginn und am Ende der Untersuchung einen Fragebogen zur Lebensqualität aus, der dem Minnesota-Questionnaire entnommen worden war. Die Mehrzahl der Patienten war männlich (62 %, die Ätiologie war überwiegend ischämisch (48 %, die Mehrzahl der Patienten war zu Beginn in den NYHA-Stadien II (46 % und III (50 %. Nach einer mittleren Behandlungsdauer von 4,6 Monaten hatten 325 Patienten eine Dosierung von 10 mg Bisoprolol/Tag erreicht, gefolgt von 311 Patienten mit 5 mg Bisoprolol/Tag. Die Begleittherapie (ACE-Hemmer und Diuretikum wurde nur sehr selten verändert oder abgesetzt. Die überwiegende Zahl der Patienten zeigte eine Verbesserung der NYHA-Klasse und der Lebensqualität. Bisoprolol führte zu einer Reduktion der Herzfrequenz (87 ± 15/min vs 67 ± 10/min, p kleiner 0,001 sowie zu einem Rückgang des systolischen Blutdrucks (145 ± 25 mmHg vs 125 ± 17 mmHg, p kleiner 0,001 und des diastolischen Blutdrucks (86 ± 13 mmHg vs. 77 ± 8 mmHg, p kleiner 0,001. Bisoprolol führt bei Patienten mit stabiler Herzinsuffizienz innerhalb von knapp 5 Monaten zu einer deutlichen Verbesserung der Symptomatik sowie der Lebensqualität. Das

  17. Die Wirksamkeit von Diphenylcyclopropenone (DCP) bei der Alopecia areata

    OpenAIRE

    Todorova, Antonia

    2008-01-01

    Im Rahmen unserer retrospektiven Studie wurden 108 Alopecia-areata-Patienten befragt, die sich in dem Zeitraum von 1990 bis Februar 2006 wegen einer ambulanten DCP-Immuntherapie in der Klinik für Dermatologie und Allergologie der Technischen Universität München befanden. Die Ergebnisse unserer Studie für DCP-Wirksamkeit bei der A. a.-Therapie zeigten:75% Ansprechbarkeit; 26% vollständiges Haarwachstum; 11% unvollständiges Haarwachstum; 38% Haarwachstum mit Rezidiven nach DCP-Therapie; 22% kei...

  18. Mittelfristige Ergebnisse nach Implantation der rotations-achsgeführten Knietotalendoprothese RT-PLUS TM Solution bei Gonarthrose

    OpenAIRE

    Müller, Christoph

    2009-01-01

    Ziel dieser Studie war die Untersuchung mittelfristiger klinischer und röntgenologischer Ergebnisse der primären Knie-Endoprothetik unter Verwendung des rotations-achsgeführten Implantats RT-PLUSTM Solution. Die Ergebnisse wurden vor dem Spiegel der deutsch- und englischsprachigen Fachliteratur kritisch bewertet. Diese Arbeit stellt die erste Veröffentlichung von 5-Jahres-Ergebnissen nach primärer Implantation des Implantats dar. Im Zeitraum von April 1998 bis Dezember 2001 wurden im Medi...

  19. Zytokin und Adhäsionsmolekülveränderungen im Serum bei an Multiple Sklerose erkrankten Patienten (RRMS und SPMS) ohne und unter Therapie mit Interferon-beta 1a und 1b

    OpenAIRE

    Frielinghaus, Pamela

    2006-01-01

    Die Multiple Sklerose ist eine demyelinisierende Entmarkungskrankheit des zentralen Nervensystems unklarer Ursache, bei der es zu neurologischen Ausfällen der Sensibilität, der Motorik, des Zerebrums und der Sehfunktion kommen kann. Der häufigste Verlauf ist die schubförmig remittierende Multiple Sklerose, die nach ein paar Jahren meist in die sekundär chronische Verlaufsform übergeht. Während Kortikosteroide der schnellen Rückbildung der Symptome im akuten Schub dienen, kann die nachweislich...

  20. Die Pseudarthrose nach Sprunggelenksarthrodese

    OpenAIRE

    Günter, Uwe

    2000-01-01

    Die Sprunggelenksarthrodese ist bei therapieresistenter Schmerzsymptomatik einer Sprunggelenksarthrose, nicht beherrschbarer Entzündung im Bereich des Rückfußes, Talusnekrose, schmerzhafter Pseudarthrose nach Arthrodese der Sprunggelenke sowie kontrakter Deformität des Rückfußes mit Gangstörung und Hautkomplikation indiziert. Sie stellt immer noch einen komplizierten Eingriff mit einer hohen Komplikationsrate dar. Dazu trägt neben den häufigen Wundheilungsstörungen die Pseudarthrose bei. Das ...

  1. HRCT and bronchial asthma: visualization of the pathophysiologic changes of the pulmonary parenchyma after inhalation provocation; HRCT und Asthma bronchiale: Visualisierung pathophysiologischer Veraenderungen des Lungenparenchyms nach inhalativer Provokation

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schueller, G.; Neumann, K.; Helbich, T.; Herold, C.J. [Univ. Klinik fuer Radiodiagnostik, Abt. fuer konservative Faecher, Vienna (Austria); Riemer, H. [Univ. Klinik fuer Innere Medizin IV, Abt. fuer Pulmologie, Vienna (Austria); Backfrieder, W. [Allgemeines Krankenhaus, Vienna (Austria). Inst. fuer Biomedizinische Technik und Physik; Sertl, K. [Krankenhaus der Stadt Wien-Floridsdorf (Austria). Abt. fuer Innere Medizin; Pittner, B. [Vienna Univ. (Austria). Inst. fuer Medizinische Statistik

    2004-03-01

    alterations of the lung parenchyma subsequent to inhalation provocation. In healthy individuals, these parenchymal alterations were not documented by pulmonary function tests. (orig.) [German] Ziel: Bei Patienten mit leichtem intermittierenden Asthma bronchiale, aber mit Hyperreaktivitaet auch im freien Intervall, und bei gesunden Probanden sollen mithilfe der hoch aufloesenden Computertomographie (HRCT) roentgenmorphologische Veraenderungen des Lungenparenchyms vor sowie nach inhalativer Histaminprovokation und darauf folgender Lyse durch Salbutamol charakterisiert und mit Ergebnissen von Lungenfunktionstests (FEV{sub 1}, Blutgase) verglichen werden. Methoden: Fuenfzehn Asthmatiker mit bronchialer Hyperreaktivitaet mit FEV{sub 1}-Abfall>20% und PaO{sub 2}-Abfall>10 mmHg nach Provokation (PC20%+), zwoelf Asthmatiker mit FEV{sub 1}-Abfall<20% und PaO{sub 2}-Abfall>10 mmHg nach Provokation (PC20%-) sowie acht Probanden ohne bronchiale Hyperreaktivitaet wurden mit der spirometrisch kontrollierten HRCT bei hohen Fuellungsvolumina vor und nach inhalativer Bronchoprovokation sowie nach Broncholyse untersucht. Es wurden die gesamte und periphere Lungendichte sowie der strukturelle Anteil solider pulmonaler Strukturen bestimmt. Ergebnisse: In allen Gruppen fand sich nach Provokation eine signifikante Abnahme (p<0,0005), nach Broncholyse eine signifikante Zunahme (p<0,0002) der Lungendichte. Die Aenderungen solider Lungenanteile waren nach Provokation und Lyse nicht signifikant unterschiedlich (p>0,05). Bei den hyperreaktiven Patienten fanden sich signifikante PaO{sub 2}-Abnahmen nach Provokation sowie signifikante PaO{sub 2}-Steigerungen nach Lyse (p<0,05). In der Gruppe PC20%+ wurde nach Provokatio ein mittlerer FEV{sub 1}-Abfall von 27,8% beobachtet, in den anderen Gruppen war dieser <20%. Es wurden keine signifikanten Korrelationen zwischen radiologischen und funktionellen Lungentestergebnissen asthmatischer Patienten und Probanden beobachtet. Die bei gesunden Probanden mit der

  2. Multiparametric prostate MRI for follow-up monitoring after radiation therapy; Multiparametrische MRT der Prostata zum Therapiemonitoring nach Strahlentherapie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Weidner, A.M.; Dinter, D.J.; Bohrer, M.; Sertdemir, M.; Hausmann, D.; Wenz, F.; Schoenberg, S.O. [Universitaetsmedizin Mannheim, Medizinische Fakultaet Mannheim der Universitaet Heidelberg, Institut fuer Klinische Radiologie und Nuklearmedizin, Mannheim (Germany)

    2012-03-15

    Radiation therapy is a therapeutic option with curative intent for patients with prostate cancer. Monitoring of prostate-specific antigen (PSA) values is the current standard of care in the follow-up. Imaging is recommended only for symptomatic patients and/or for further therapeutic options. For detection of local recurrence magnetic resonance imaging (MRI) of the prostate is acknowledged as the method of choice. Good results for primary diagnosis were found especially in combination with functional techniques, whereas in recurrent prostate cancer only few studies with heterogeneous study design are available for prostate MRI. Furthermore, changes in different MRI modalities due to radiation therapy have been insufficiently investigated to date. As the initial results were promising prostate MRI and available therapeutic options for detection of local recurrence should be considered in patients with increased PSA. (orig.) [German] Fuer Patienten mit Prostatakarzinom stellt die Radiatio eine potenziell kurative lokale Therapieoption dar. Im Rahmen der Nachsorge nach lokal kurativ intendierter Therapie wird aktuell der Verlauf des PSA-Werts (PSA prostataspezifisches Antigen) kontrolliert, der Einsatz bildgebender Verfahren wird lediglich bei symptomatischen Patienten und/oder zur Planung einer Salvagetherapie empfohlen. Die MRT der Prostata stellt derzeit die Methode der Wahl zur lokalen Rezidivdiagnostik dar. Insbesondere in Verbindung mit funktionellen Untersuchungstechniken zeigen Studien gute Ergebnisse in der Primaerdiagnostik. Zum Einsatz der MRT der Prostata in der Rezidivsituation wurden bisher nur wenige Studien mit heterogenem Studiendesign publiziert. Auch die in der MRT nach Bestrahlung sichtbaren Veraenderungen in den unterschiedlichen Modalitaeten sind noch wenig evaluiert. Da die ersten Studienergebnisse auch bei Patienten nach Radiatio viel versprechend sind, sollte bei unklarem PSA-Anstieg und vorhandener Therapieoption eine MRT der Prostata zur

  3. Zur Durchführbarkeit eines regelmäßigen Trainings mit der Nintendo Wii Fit Plus bei Frauen nach der Schwangerschaft

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Nitzsche N

    2011-01-01

    Full Text Available Sport im Sinne eines regelmäßigen körperlichen Trainings sollte aus gesundheitlichen Gründen nach einer Schwangerschaft empfohlen werden. Jedoch müssen an diese Aktivitäten besondere Ansprüche gestellt werden. Die Beanspruchung sollte moderat und mit geringem Risiko sein. Weiters muss die körperliche Aktivität in den Tagesablauf einer jungen Mutter integrierbar sein. Hierzu könnten digitale Spiele mit Ganzkörperaktivitäten sinnvoll eingesetzt werden. Ziel dieser Trainingsstudie war es, möglichen Einsatz und mögliche Wirkung ausgewählter Übungen der Nintendo Wii Fit Plus bei postnatalen Frauen zu überprüfen. Dabei wurden subjektive Eindrücke wie das Spielerleben und wahrgenommene Beanspruchung erhoben. Die Wirkung auf die aerobe Ausdauerleistungsfähigkeit wurde durch eine 6-wöchige Intervention überprüft. An der Studie nahmen 8 Probandinnen (Alter 29,0 ± 4,6 Jahre, Größe 1,7 ± 0,1 m, Body-Mass-Index [BMI] 25,1 ± 3,1 kg/m², postnatal 6,3 ± 1,9 Wochen teil. Ergebnisse: Die Probandinnen zeigten nach einmaligem Spielen eine hohe bis sehr hohe Motivation, dieses Spiel noch mal zu spielen. Es wurde als nicht stressig mit mittlerer Spielgeschwindigkeit bei einfacher und übersichtlicher Bedienung bewertet. Über den Beobachtungszeitraum nahmen die Frauen eine moderate (etwas anstrengende Beanspruchung mit hohem Spaßempfinden wahr. Signifikante Gewichtsreduktionen sowie eine Verbesserung der aeroben Leistungsfähigkeit konnten nicht festgestellt werden. Schlussfolgernd bleibt festzuhalten, dass trotz nicht-signifikanter metabolischer und morphologischer Adaptionen eine hohe Motivation zu erwarten ist, was unter gegebenen Übungsvariationen der Nindento Wii Fit Plus zu regelmäßigem Training führen kann. Da diese Studie nur Pilotcharakter hatte, wäre unter randomisierten kontrollierten Bedingungen eine Untersuchung mit größerem Probandenumfang durchzuführen.

  4. Intraorale Therapie obstruktiver schlafbezogener Atmungsstörungen : Vergleichsstudie zwischen dem thermoplastischen Testgerät nach Prof. Hinz und dem IST-Gerät nach Prof. Hinz

    OpenAIRE

    Wiegand, Thorsten

    2006-01-01

    Hinsichtlich obstruktiver schlafbezogener Atmungsstörungen wirken UK-Protrusiontherapien nur bei ca. 60-70% der Patienten, wobei positive Prädiktoren für den Therapieerfolg fehlen. Das thermoplastische Testgerät nach Prof. Hinz wurde diesbezüglich gegen das IST-Gerät getestet. Einschlusskriterien war ein AHI >10/h9 Punkte auf der ESS), die unter IST-Therapie erneut evaluiert wurde. 52 Probanden (AHI 14,1±5,85/h; AAI 29,92±7,87/h) wurden eingeschlossen. Unter Thermoplasten- und IST-Th...

  5. Perkutane Intervention bei akutem Myokardinfarkt - Erfahrungen mit dem 24-Stunden-Bereitschaftsdienst im Einzugsgebiet der Stadt Linz

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Lang W

    2006-01-01

    Full Text Available Einleitung: Bei akutem ST-Hebungsinfarkt (STEMI stellt die rasche Wiedereröffnung des Infarktgefäßes eine entscheidende Maßnahme dar. Bei rascher Verfügbarkeit der primären Katheterintervention (PCI ist dieses Verfahren der Lysebehandlung überlegen. Der 24-Stunden-Katheter-Bereitschaftsdienst der 3 Linzer Interventionszentren ermöglicht seit mehreren Jahren eine weitgehend flächendeckende primäre PCI-Versorgung bei STEMI. Methode und Ergebnisse: Wir analysierten die Linzer Ergebnisse der primären PCI von 1.10.2000 bis 31. 12. 2003. Insgesamt wurden 415 Patienten mit STEMI (Alter 63,8 ± 13,1 a, 290 Männer und 125 Frauen behandelt. Nach dem klinischen Zustand bei Aufnahme (Schock, präklinische Reanimation, Intubation wurden 74 Patienten (17,8 % einer Hochrisikogruppe und 314 Patienten (82,2 % einer Niedrigrisikogruppe zugeteilt. Das Delay zwischen Schmerzbeginn und Eintreffen im Zentrum betrug Median 135 min (tagsüber: 165 min, nachts: 120 min; p = 0,002. Das Delay zwischen Eintreffen im Zentrum und Beginn der Katheteruntersuchung betrug Median 40 min (tagsüber: 35 min, nachts: 45 min; p = 0,01. Eine Koronarintervention erfolgte bei 391 Patienten (94,2 %, eine Thrombusaspiration wurde in 19,2 % vorgenommen und 76,1 % aller Patienten erhielten Abciximab. Eine erfolgreiche Gefäßeröffnung mit TIMI-3-Fluß konnte in 89 % (tagsüber 92,3 %, nachts: 86,3 %; p = 0,05 erreicht werden. Peri- oder postinterventionelle Komplikationen traten bei 66/415 Patienten (15,9 % auf. Die Dauer des Krankenhausaufenthaltes betrug 9,8 ± 7 Tage. Die Hospitalmortalität betrug in der Gesamtgruppe 9,6 %, bei Hochrisikopatienten 36,5 % und bei Niedrigrisikopatienten 3,8 %. Konklusion: Das Linzer Bereitschaftsdienstmodell ermöglicht eine exzellente durchgehende Versorgung des STEMI-Patienten mit primärer PCI.

  6. Anticholinergika bei überaktiver Blase und benignem Prostatasyndrom

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Gabuev A

    2007-01-01

    Full Text Available Das klinische Bild des benignen Prostatasyndroms (BPS ist vielfältig. Standardmäßig werden die Patienten mit benigner prostatischer Obstruktion operativ behandelt. Ein wesentlicher Anteil der betroffenen Männer leidet vorwiegend unter Drangsymptomen wie Pollakisurie und gehäuftem imperativen Harndrang mit oder ohne Harninkontinenz. Nach dem Versagen der primären konservativen Behandlung mit selektiven Alpha-1- Adrenoblockern und/oder 5-alpha-Reduktasehemmern in dieser Patientengruppe (Non-Responder wird häufig die Indikation zu weniger akzeptablen invasiven Therapieoptionen gestellt. Die Ergebnisse von internationalen multizentrischen Studien zur Wirkung von Anticholinergika bei Patienten mit dem Syndrom „überaktive Blase“ zeigten deren Effizienz und günstiges Nebenwirkungsprofil. Dies führte zur kritischen Betrachtung des Problems der Anwendung von Anticholinergika bei benigner Hyperplasie der Prostata als „klassische“ Kontraindikation und zu einer breiteren Indikationsstellung zur konservativen Therapie bei Non-Respondern. Die vorliegende Analyse der aktuellen Publikationen zur Anwendung von Anticholinergika zeigt, daß ein selektioniertes Patientenkollektiv mit irritativen Beschwerden bei BPS von dieser Therapie profitieren kann. Eine Tendenz zur Entwicklung des akuten Harnverhaltes konnte nicht eindeutig nachgewiesen werden. Eine kontrollierte Anwendung von Anticholinergika in Kombination mit selektiven Alpha-1-Blockern scheint möglich zu sein. Weitere Studien auf diesem Gebiet müssen noch nicht geklärte Fragen beantworten und die Wirkung von neuen anticholinergen Substanzen wie M3-selektiven Antimuskarinika oder Fesoterodin prüfen.

  7. Imaging after lever transplatation; Bildgebung nach Lebertransplantation

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Turetschek, K. [Universitaetsklinik fuer Radiodiagnostik, Wien (Austria). Abt. fuer Konservative Faecher; Schima, W. [Universitaetsklinik fuer Radiodiagnostik, Wien (Austria). Abt. fuer Konservative Faecher; Stift, A. [Universitaetsklinik fuer Chirurgie, Wien (Austria); Schober, E. [Universitaetsklinik fuer Radiodiagnostik, Wien (Austria). Abt. fuer Konservative Faecher; Dock, W. [Universitaetsklinik fuer Radiodiagnostik, Wien (Austria). Abt. fuer Chirurgische Faecher; Mostbeck, G. [Universitaetsklinik fuer Radiodiagnostik, Wien (Austria). Abt. fuer Konservative Faecher

    1997-03-01

    Introduction: Orthotopic liver transplantation (OLT) has become an accepted treatment for endstage liver disease. However, postoperative complications result in significant patient morbidity and mortality. Early detection and treatment of these complications is therefore of utmost importance. Materials and methods: We retrospectively reviewed the postoperative complications of the patients who underwent OLT at our institution. Duplex Doppler sonography and cholangiography were the primary imaging modalities in postoperative evaluation of the transplanted liver. Other important techniques were CT, MRI, and angiography, which may contribute to a reliable diagnosis of vascular or biliary complications. Results: Second to primary organ dysfunction, vascular complications are the most frequent cause of graft loss. Thrombosis of the hepatic artery is the most common and most serious vascular complication, with a reported incidence from 4 to 42%. Bile duct sludge, leaks and strictures are frequent complications after liver transplantation, which can contribute to graft dysfunction. Biliary tract complications usually occur within the first 3 months and require interventional radiological or surgical therapy. Since liver transplant recipients undergo immunosuppressive therapy, they are at increased risk of developing late post-transplant malignancies, which are best depicted by US, CT or MRI. However, radiological diagnosis of lymphoproliferative disorder has to be confirmed by liver biopsy. Conclusion: Cholangiography and Duplex sonography are routinely used in the postoperative evaluation of patients with OLT. CT, MRI, and angiography are problem-solving tools in equivocal cases. (orig.) [Deutsch] Einleitung: Die orthotope Lebertransplantation hat sich zu einer etablierten Therapie bei Lebererkrankungen im Endstadium entwickelt. Der fruehe Nachweis und die prompte Therapie eventueller Komplikationen sind fuer das Ueberleben des Patienten und des Organs entscheidend

  8. Changes of the fat/water ratio in the erector trunci muscle in patients with lumbar disc herniation: a comparative study with {sup 1}H-MRS; Veraenderungen des Fett/Wasser-Quotienten im Musculus erector trunci bei Patienten mit lumbalem Bandscheibenvorfall: eine vergleichende {sup 1}H-MRS Studie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schilling, A.M.; Heidenreich, J.O.; Graessmann, A.; Wolf, K.J. [Klinik und Poliklinik fuer Radiologie und Nuklearmedizin, Universitaetsklinikum Benjamin Franklin, Freie Univ. Berlin (Germany); Schulte, T.; Stendel, R.; Brock, M. [Klinik und Poliklinik fuer Neurochirurgie, Universitaetsklinikum Benjamin Franklin, Freie Univ. Berlin (Germany)

    2004-02-01

    Purpose: To evaluate whether metabolic changes of the erector trunci muscle in patients with lumbar disc herniation can be detected with proton magnetic resonance spectroscopy ({sup 1}H-MRS). Materials and Methods: In 10 patients with lumbar disc herniation and 16 healthy volunteers, proton spectra were obtained from the erector trunci muscle and analyzed for fat-water ratio. The axial images were evaluated for the degree of atrophy of the erector trunci muscle. The muscular tissue was histopathologically examined in 2 patients. Results: The examination was well tolerated by all patients and volunteers and all acquired spectra could be analyzed. Patients with lumbar disc herniation have a significantly increased fat-water ratio of 0.19 compared to 0.09 in the control group, with a p-value of 0.003. This result correlates well with the bioptical findings of increased intracellular lipid deposits and lipomatous transformation of the muscle parenchyma. Conclusion: {sup 1}H-MRS is a useful method to detect metabolic changes in lumbar back musculature and, as a non-invasive technique, might play a role in monitoring exercise in lumbar disc herniation. It can be expected that muscle regeneration will be shown as precisely as muscle degeneration. This hypothesis, however, remains to be proven. (orig.) [German] Ziel: Ziel der Untersuchung war es zu pruefen, ob man mit der Protonen-Magnetresonanz-Spektroskopie ({sup 1}H-MRS) Veraenderungen des Fett/Wasser-Quotienten im M. erector trunci bei Patienten mit lumbalem Bandscheibenvorfall nachweisen kann. Material und Methoden: Bei 10 Patienten mit lumbalem Bandscheibenvorfall und 16 gesunden Probanden wurden im M. erector trunci Protonenspektren generiert und hinsichtlich des Fett/Wasser-Verhaeltnisses analysiert. Die axialen Untersuchungen wurden hinsichtlich des Atrophiegrades des M. erector trunci beurteilt. Bei 2/10 Patienten wurde Muskelgewebe histopathologisch aufgearbeitet. Ergebnisse: Die Untersuchung wurde von allen

  9. Suche nach Sleptonen und leptonisch zerfallenden Charginos in $e^+ e^-$ Kollisionen bei Schwerpunktsenergien bis zu 184 GeV mit dem ALEPH-Detektor

    CERN Document Server

    Van Gemmeren, P

    1998-01-01

    In den Jahren 1996 und 1997 konnte der ALEPH--Detektor bei Schwerpunktsenergien zwischen 161 GeV und 184 GeV Daten mit einer integrierten Luminosit"at von mehr als 80 pb^-1 aufzeichnen. Diese Daten wurden nach einem "Uberschu"s an Ereignissen mit acoplanaren Leptonen untersucht. Da sowohl deren Anzahl als auch deren Ereignisgr"o"sen mit der Standardmodell- erwartung gut vertr"aglich sind, kann die Produktion von Selektronen, Smyonen und Charginos, falls diese leptonisch zerfallen, f"ur bestimmte Massenkombi- nationen mit einem Vertrauensinterval von $95\\%$ ausgeschlossen werden: - Rechtsh"andige Selektronen m"ussen schwerer als 81 GeV/c^2 sein, falls die Massendifferenz zum leichtesten Neutralino Delta m mindestens 10 GeV/c^2 gro"s ist. - F"ur Selektronen mit Delta m > 5 GeV/c^2 (Delta m > 3 GeV/c^2) wird eine untere Grenze von 74 GeV/c^2 (68 GeV/c^2) gefunden. - Rechtsh"andige Smyonen m"ussen schwerer als 71 GeV/c^2 sein, falls die Massendifferenz mindestens 5 GeV/c^2 betr"agt. Hierbei wird ein Verzweigungs-...

  10. Wirksamkeit und Verträglichkeit von Mepartricin (Iperplasin® bei benigner Prostatahyperplasie: Ergebnisse eine Anwendungsbeobachtung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Madersbacher H

    2000-01-01

    Full Text Available Ziel der Studie: Das Ziel dieser Anwendungsbeobachtung war es, Wirksamkeit und Verträglichkeit von Mepartricin-Filmtabletten (Iperplasin® bei der Behandlung von Patienten mit benigner Prostatahyperplasie (BPH bzw. Prostatavergrößerung (BPE zu untersuchen. Patienten und Methoden: Im Rahmen einer österreichweiten Anwendungsbeobachtung wurden Patienten mit unterer Harntraktsymptomatik (LUTS, verursacht durch eine BPH/BPE, untersucht. Die wichtigsten Einschlußkriterien waren eine reduzierte maximale Harnflußrate (Qmax von 6-15 ml/sec und ein Restharn 100 ml. Als Studienmedikation erhielten die Patienten 3 x 1 Tbl. Iperplasin®. Ein, drei und sechs Monate nach Studienbeginn wurden die Patienten nachkontrolliert. Die wichtigsten Zielparameter waren eine Verbesserung des Internationalen Prostata Symptomen Scores (IPSS, der Lebensqualitätsfrage des IPSS (IPSS-Ql sowie des Qmax. Ein Einfluß auf die Sexualität wurde anhand des GRISS-Scores erhoben. Ergebnisse: Insgesamt wurden 130 Patienten (67,4 ± 8,4 Jahre; Durchschnitt ± Standardabweichung in diese Studie aufgenommen. Der IPSS sank von 16,4 ± 5,0 zu Studienbeginn auf 9,4 ± 6,0 (-41 %; p 0,0001 nach 6 Monaten Therapie, der IPSS-Ql von 3,3 ± 0,8 auf 2,0 ± 1,1 (-39 %; p 0,0001. Im gleichen Zeitraum stieg der Qmax von 11,3 ± 6,0 auf 12,5 ± 6,4 ml/sec (+11 %; p 0,0001, der Restharn sank von 49 ± 36 ml auf 33 ± 35 ml (-33 %; p 0,0001. Insgesamt war die Therapie mit Iperplasin® gut verträglich, bei 10 % traten im Rahmen der Studie unerwünschte Ereignisse oder interkurrente Erkrankungen auf, bei zwei Patienten mußte eine TURP durchgeführt werden. Der GRISS-Score blieb über den gesamten Studienzeitraum konstant. Schlußfolgerung: Diese Anwendungsbeobachtung belegt die Sicherheit von Iperplasin® bei Patienten mit LUTS und BPH/BPE, vor allem kommt zu keiner Beeinträchtigung der Vita sexualis. Obwohl eine signifikante Verbesserung von subjektiven und objektiven Parametern in dieser

  11. Echokardiographische Befunde vor und nach Mitralklappenrekonstruktion im 10 Jahresverlauf im Landeskrankenhaus-Universitätsklinikum Graz

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Anelli-Monti B

    1999-01-01

    Full Text Available Die Echokardiographie stellt eine Basisuntersuchung zur Beurteilung der Klappendysfunktion vor und nach Eingriffen an der Mitralklappe dar. Besonders im Hinblick auf eine Rekonstruktion ist eine genaue Evaluierung der Klappenmorphologie wichtig. Wir haben die 149 Patienten, welche im Zeitraum 1988-1998 an der Klinischen Abteilung für Herzchirurgie Graz einer Mitralklappenrekonstruktion unterzogen wurden, nach den Richtlinien von Carpentier in 3 funktionelle Gruppen eingeteilt und eine retrospektive Analyse bezüglich Mortalität, Reoperationsrate und klinischen Verlauf durchgeführt. Die Gesamtmortalität über 10 Jahre betrug 12%, davon 5,3% perioperativ. Eine Reoperation war bei 8,7% (13 Patienten notwendig. Als Indikation zur Reoperation fanden sich 8 Rezidivmitralinsuffizienzen, davon 2 Ausrisse des Annuloplastieringes, 2 transfusionspflichtige Hämolysen, 1 SAM-Phänomen und 2 Rezidivstenosen. Die präoperative Linksventrikelfunktion blieb im wesentlichen von der Operation unbeeinflußt, ein präoperativ bestehender Sinusrhythmus konnte in 75% postoperativ erhalten werden. Insgesamt war das Ergebnis in einem 10 Jahres-Verlauf nach Mitralklappenrekonstruktion zufriedenstellend, eine genaue echokardiographische Beurteilung der Klappenfunktion im Langzeitverlauf ist im Hinblick auf das rechtzeitige Erkennen von Dysfunktionen mit eventueller Indikation zur Revision von großer Bedeutung.

  12. Der Einfluß von Bisoprolol und Nifedipin retard auf den zirkadianen Rhythmus der Herzfrequenzvariabilität von Patienten mit koronarer Herzerkrankung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Weber F

    1999-01-01

    Full Text Available Problemstellung: Untersuchung der Wirkung einer Therapie mit Bisoprolol und Nifedipin auf die Herzfrequenzvariabilität (HRV von Patienten mit koronarer Herzerkrankung und stabiler Angina pectoris. Patienten und Methodik: Die HRV wurde im Frequenzbereich über 24 Stunden bei 32 Patienten der Total Ischemic Burden Bisoprolol Study (TIBBS gemessen, welche sich im Einjahresverlauf nach Randomisierung einer Bypassoperation unterzogen. 12 Patienten erhielten 1 x 10 mg/d Bisoprolol, 20 Patienten erhielten 2 x 20 mg/d Nifedipin retard. Folgende Parameter wurden bestimmt: Mittleres Normalschlag-Normalschlag-Intervall (NN-m, Total Power (TP, High Frequency Power (HF, Low Frequency Power (LF, Very Low Frequency Power (VLF und Ultra Low Frequency Power (ULF. Ergebnisse: Bisoprolol führte zu einem Anstieg von NN-m über die gesamten 24 Stunden. Es bewirkte gleichfalls einen HRV-Anstieg insbesondere am Tage. Nifedipin führte zu einer signifikanten Abnahme der HRV besonders während der Nacht. Schlußfolgerung: Der als prognostisch günstig anzusehende HRV-Anstieg wurde überwiegend unter Bisoprolol gesehen. Nifedipin führte auch in der retardierten Form zu einer HRV-Abnahme. Dies kann ein Indikator für neurohumorale Aktivierung und sympathovagale Dysbalance sein.

  13. Langzeitergebnisse der ostialen Pulmonalvenenisolation bei paroxysmalem Vorhofflimmern

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Pürerfellner H

    2005-01-01

    Full Text Available Einleitung: Die ostiale Pulmonalvenenisolation (PVI stellt eine potentiell kurative kathetergestützte Therapie bei medikamentös therapierefraktärem paroxysmalem Vorhofflimmern (PAF dar. Wenig ist über den Langzeiterfolg dieses Verfahrens bekannt. Methodik: Unsere Patienten (Pat. wurden 3, 6 und ca. 24 Monate nach einer PVI untersucht. Dabei wurde das klinische Ergebnis wie folgt klassifiziert: Kurativer Erfolg (KE, ohne Rezidiv, keine Antiarrhythmika, Teilerfolg (TE, weitgehend rezidivfrei, mit Antiarrhythmika und Mißerfolg (ME, klinisch unverändert. Die klinische Ansprechrate (KA wurde aus KE und TE berechnet. Ergebnisse: Insgesamt wurden bei 117 Pat. (96 m, 21 w im Alter von 51 ± 11 Jahren (range 25–73 Jahre 166 Prozeduren (1,42/Pat. an 2–4 Pulmonalvenen (PV durchgeführt. Bei 115 Pat. (98 % stellte AF die primäre Arrhythmie dar (109/115 Pat. mit PAF. 113 Pat. aus dem Zeitraum 2001 bis 2003 wurden zur Evaluierung des klinischen Erfolges nach 6 (3 Monaten erfaßt. Dabei wurden 63 Pat. (55,8 % einer singulären Prozedur unterzogen, 45 Pat. (39,8 % einer Zweit- und 5 Pat. (4,4 % einer Drittprozedur. Das klinische Ansprechen errechnte sich mit 52 % KE (59 Pat., 26 % TE (29 Pat. und 22 % ME (25 Pat., was eine KA von 78 % (88 Pat. ergab. Eine PVI an allen 4 PV zeigte dabei tendentiell einen höheren KE (54 % vs. 44 % im Vergleich zur Ablation an 3 PV (ohne die rechts inferiore PV, die in der frühen Erfahrung ausgespart blieb. Bei 39 Pat. mit einer Ablation an 3 PV wurde der Langzeiterfolg nach einer mittleren Nachbeobachtung von 21 ± 6 Monaten ermittelt. Dieser betrug für KE 41 % (16 Pat., für TE 21 % (8 Pat. und für ME 38 % (15 Pat., somit lag die KA bei 62 % (24 Pat.. Schlußfolgerung: Das klinische Ansprechen von Pat. mit medikamentös therapierefraktärem PAF beträgt nach 6 Monaten 78 %. Eine PVI an allen 4 PV erbringt einen tendenziell höheren KE bei gleicher KA. Die KA verringert sich für Pat. mit einer PVI an 3 PV in der

  14. Perioperatives Management bei Antiplättchentherapie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Mahla E

    2013-01-01

    Full Text Available 10–15 % der Patienten mit akutem Koronarsyndrom müssen sich zeitnah einer aorto-koronaren Bypassoperation unterziehen, 5–25 % der Patienten brauchen eine nichtkardiochirurgische Operation während der ersten 1–5 Jahre nach Stentimplantation. Um Blutungskomplikationen und Transfusionen zu minimieren, wird von europäischen Fachgesellschaften empfohlen, elektive nicht-kardiochirurgische Operationen erst nach vollständiger Dauer der empfohlenen P2Y12-Rezeptorblockertherapie und, sofern vertretbar, unter laufender Therapie mit Aspirin durchzuführen. Bei dringlicher Operationsindikation sollten Clopidogrel und Ticagrelor 5 Tage und Prasugrel 7 Tage präoperativ abgesetzt werden, sofern nicht hohes Ischämierisiko oder Zeichen einer „low clopidogrel responsiveness“ für einen früheren Operationszeitpunkt sprechen. Demgegenüber empfehlen amerikanische Richtlinien, die präoperative Wartezeit an der gemessenen Thrombozytenfunktionshemmung zu orientieren. Die Definition eines „idealen“ Testsystems und eines „Blutungs-Cut-off“ bleiben beide Richtlinien schuldig.

  15. Lipidtherapie beim älteren Patienten: Was ist zu beachten?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Savvatis K

    2010-01-01

    Full Text Available Die kardiovaskulären Erkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen bei älteren Patienten. Im Alter kommt es zu einem Anstieg des Gesamt- und LDL-Cholesterinspiegels. Ansteigender Cholesterinspiegel ist auch bei älteren Menschen mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden, dieser Zusammenhang ist aber nicht so ausgeprägt wie bei jüngeren Patienten. Allerdings steigt im Alter das absolute Risiko für atherosklerotische Ereignisse. Eine lipidsenkende Therapie, hauptsächlich mit Statinen, hat sich bei älteren Patienten effektiv in der Sekundärprävention in mehreren großen randomisierten Studien erwiesen. Patienten im Alter von 65– 75 Jahren profitieren ebenso von einer Statintherapie in der Primärprävention, die Datenlage ist allerdings bei Patienten 75 Jahre nicht sehr eindeutig. Im Gegensatz profitieren Patienten in spezifischen Gruppen mit Endorganschädigung, wie terminaler Herz- oder Niereninsuffizienz, von einer Statintherapie nicht, wie es in 2 großen Studien (CORONA und 4D gezeigt werden konnte. Paradoxerweise werden ältere Patienten trotz des ähnlich erhöhten kardiovaskulären Risikos aufgrund des erhöhten Cholesterinspiegels seltener mit der entsprechenden Medikation behandelt als jüngere Patienten. Nebenwirkungen einer Statintherapie sind ein wichtiges Bedenken und können im Alter ausgeprägter sein. Deswegen sollten Statine bei Indikation in angepasster Dosierung und Kombination mit anderen Medikamenten bei älteren Patienten eingesetzt werden, um Interaktionen und Nebenwirkungen möglichst zu vermeiden.

  16. Kinematic MRI of the cervical spine in patients with degenerative disease; Kinematische MRT bei degenerativen Halswirbelsaeulenveraenderungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Muhle, C. [Klinik fuer Radiologische Diagnostik, Christian-Albrechts-Universitaet, Kiel (Germany); Wiskirchen, J. [Klinik fuer Radiologische Diagnostik, Christian-Albrechts-Universitaet, Kiel (Germany); Brinkmann, G. [Klinik fuer Radiologische Diagnostik, Christian-Albrechts-Universitaet, Kiel (Germany); Falliner, A. [Klinik fuer Orthopaedie, Christian-Albrechts-Universitaet, Kiel (Germany); Weinert, D. [Klinik fuer Neurochirurgie, Christian-Albrechts-Universitaet, Kiel (Germany); Reuter, M. [Klinik fuer Radiologische Diagnostik, Christian-Albrechts-Universitaet, Kiel (Germany); Heller, M. [Klinik fuer Radiologische Diagnostik, Christian-Albrechts-Universitaet, Kiel (Germany)

    1995-08-01

    Kinematic MRI of the cervical spine was done from 50 of inclination to 30 of reclination. Depending on the maximum inclination and reclination the range of motion was divided into 9 equal angle positions. At each angle position sagittal T{sub 2}{sup `} weighted gradient echo sequences were performed. In relation to the neutral position a physiological narrowing of the ventral epidural space was seen in healthy volunteers at inclination (50 ) in up to 50% and respectively widening at reclination (30 ) in up to 10%. An increase of spinal canal stenosis or even spinal cord compression was seen at inclination in 5 patients (22%) and in 15 patients (65%) at reclination. No change of spinal canal stenosis was found in three patients (13%). (orig./MG) [Deutsch] Bei 23 Probanden und 23 Patienten mit degenerativen Veraenderungen der Halswirbelsaeule erfolgte nach Abschluss der statischen MRT-Untersuchung die Funktionsuntersuchung der Halswirbelsaeule von maximal 50 Anteflexion bis maximal 30 Retroflexion in bis zu 9 unterschiedlichen Flexionsstellungen. In jeder Flexionsstellung wurden sagittale Aufnahmen in T{sub 2}{sup `}-gewichteten Gradienten-Echo-Sequenzen angefertigt. In der Probandengruppe konnten bei max. Anteflexion (50 ) eine physiologische Verschmaelerung des ventralen Subarachnoidalraumes von ca. 50% gegenueber der horizontalen Ausgangstellung (0 ) und eine Erweiterung des ventralen Subarachnoidalraumes von ca. 10% waehrend max. Retroflexion (30 ) festgestellt werden. Die Funktionsuntersuchungen zeigten bei 5 Patienten (22%) in Anteflexion und bei 15 Patienten (65%) in Retroflexion eine zunehmende Spinalkanalstenose bzw. Myelonkompression durch dorsale osteophytaere Randanbauten. Gegenueber der Ausgangsstellung war bei nur 3 Patienten (13%) eine Befundkonstanz zu beobachten. (orig./MG)

  17. Magnet discolation - An increasing and serious complication following MRI in patients with chochlear implants; Magnetdiskolation - eine zunehmende und folgenreiche Komplikation nach MRT bei Patienten mit Cochlea Implantat

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Hassepass, F.; Staubenau, V.; Arndt, S.; Beck, R.; Grauvogel, T.; Aschendorff, A. [Univ. Medical Center Freiburg (Germany). Dept. of Otorhinolaryngology-Head and Neck Surgery; Bulla, S. [Univ. Medical Center Freiburg (Germany). Dept. of Diagnostic Radiology

    2014-07-15

    Cochlear implantation (CI) represents the gold standard in the treatment of children born deaf and postlingually deafened adults. Initial magnetic resonance imaging (MRI) was contraindicated in CI users. Meanwhile, there are specific recommendations concerning MRI compatibility depending on the type of CI system and the device manufacturer. Some CI systems are even approved for MRI with the internal magnet left in place. The aim of this study was to analyze all magnet revision surgeries in CI patients at one CI center and the relationship to MRI scans over time. Between 2000 and 2013, a total of 2027 CIs were implanted. The number of magnet dislocation (MD) surgeries and their causes was assessed retrospectively. In total 12 cases of MD resulting from an MRI scan (0.59 %) were observed, accounting for 52.2 % of all magnetic revision surgeries. As per the labeling, it was considered safe to leave the internal magnet in place during MRI while following specific manufacturer recommendations: MRI intensity of 1.5 Tesla (T) and compression head bandage during examination. A compression head bandage in a 1.5 T MRI unit does not safely prevent MD and the related serious complications in CI recipients. We recommend a Stenvers view radiograph after MRI with the internal magnet in place for early identification of MD, at least in the case of pain during or after MRI examination. MRI in CI patients should be indicated with restraint and patients should be explicitly informed about the possible risks. Recommendations regarding MRI compatibility and the handling of CI patients issued with MRI for the most common CI systems are summarized.

  18. Einfluss auf die Lebensqualität bei Patienten mit unerwünschter Unverträglichkeitsreaktion nach Injektion eines Füllmaterials

    OpenAIRE

    Düker, Dorit

    2015-01-01

    Injectable filler substances are commonly used in aesthetic medicine. Adverse reactions are rare but may cause severe impact on quality of life. To our knowledge, data on the impact of adverse reactions caused by injectable filler substances on quality of life is missing. To evaluate the impact of adverse filler reactions on the quality of life. The Injectable Filler Safety (IFS)-Study is a partially population based registry for adverse reactions due to injectable filler substances. Fo...

  19. Notwendigkeit einer Druckveränderung bei Patienten mit CPAP (Continuous Positive Airway Pressure)-Therapie 2 - 3 Monate nach der Ersteinstellung

    OpenAIRE

    Hofmann, Markus

    2007-01-01

    Study objectives: To investigate the need for pressure change in a larger group of patients with sleep disordered breathing (SDB) several weeks after initial CPAP (continuous positive airway pressure)/Bilevel-CPAP and auto-CPAP titration. Design: Prospective cohort study of consecutive patients with sleep disordered breathing and CPAP/Bilevel-CPAP/auto-CPAP therapy. Setting: Sleep laboratory in a regional hospital. Patients: 905 patients (740 m, 165 f) with SDB confirmed by polysomno...

  20. Costs and role of ultrasound follow-up of polytrauma patients after initial computed tomography; Kosten und Stellenwert von Ultraschallverlaufskontrollen bei polytraumatisierten Patienten nach initialer Computertomografie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Maurer, M.H.; Winkler, A.; Powerski, M.J.; Elgeti, F.; Huppertz, A.; Roettgen, R.; Marnitz, T. [Charite - Universitaetsmedizin Berlin (Germany). Klinik fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie; Wichlas, F. [Charite - Universitaetsmedizin Berlin (Germany). Centrum fuer Muskuloskeletale Chirurgie

    2012-01-15

    Purpose: To assess the costs and diagnostic gain of abdominal ultrasound follow-up of polytrauma patients initially examined by whole-body computed tomography (CT). Materials and Methods: A total of 176 patients with suspected multiple trauma (126 men, 50 women; age 43.5 {+-} 17.4 years) were retrospectively analyzed with regard to supplementary and new findings obtained by ultrasound follow-up compared with the results of exploratory FAST (focused assessment with sonography for trauma) at admission and the findings of whole-body CT. A process model was used to document the staff, materials, and total costs of the ultrasound follow-up examinations. Results: FAST yielded 26 abdominal findings (organ injury and/or free intra-abdominal fluid) in 19 patients, while the abdominal scan of whole-body CT revealed 32 findings in 25 patients. FAST had 81 % sensitivity and 100 % specificity. Follow-up ultrasound examinations revealed new findings in 2 of the 25 patients with abdominal injuries detected with initial CT. In the 151 patients without abdominal injuries in the initial CT scan, ultrasound follow-up did not yield any supplementary or new findings. The total costs of an ultrasound follow-up examination were EUR 28.93. The total costs of all follow-up ultrasound examinations performed in the study population were EUR 5658.23. Conclusion: Follow-up abdominal ultrasound yields only a low overall diagnostic gain in polytrauma patients in whom initial CT fails to detect any abdominal injuries but incurs high personnel expenses for radiological departments. (orig.)

  1. Prädiktoren für den Wunsch nach Autonomie in der Patienten-Arzt-Beziehung bei Raucherinnen und Rauchern einer innerstädtischen Rettungsstelle

    OpenAIRE

    Kebesch, Rebekka

    2012-01-01

    Introduction: Smoking is one of the leading causes of illness and death in the western world. 27% of the German adult population are smokers. Thus primary and secondary preventive measures are of utmost importance to public health. A possible preventive measure is the implementation of tobacco control interventions in emergency departments (ED). One means to improve the outcome of tobacco control interventions in EDs could be the increasing consideration of patient autonomy in patient-doctor-...

  2. Radiotherapy for treatment of induratio penis plastica; Strahlentherapie bei Induratio penis plastica

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Bruns, F.; Kardels, B.; Schaefer, U.; Schoenekaes, K.; Willich, N. [Westfaelische Wilhelms-Univ., Muenster (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie-Radioonkologie

    1999-06-01

    Radiotherapy is shown to be an effective, low-cost and non-invasive modality for treatment of induratio penis plastica. Its efficiency could be proven especially for inflammatory stages of the disease, or as an alternative after failure of conventional treatment. A total dose of no more than 20-25 Gy was found to achieve clear improvements in two thirds of the patients treated, while avoiding at the same time cosmetically disadvantageous late effects. (orig./CB) [Deutsch] Die Strahlentherapie ist eine wirksame, kostenguenstige und nicht-invasive Behandlungsmoeglichkeit bei Induratio penis plastica. Ihren Stellenwert konnte sie insbesondere im inflammatorischen Stadium und nach Versagen anderer konservativer Therapieansaetze zeigen. Eine Gesamteinstrahldosis von 20-25 Gy reicht aus, um bei 2/3 der Patienten eine deutliche Besserung der Symptomatik zu erzielen bei gleichzeitiger Vermeidung kosmetisch relevanter Spaetnebenwirkungen. (orig.)

  3. Das Verhalten des Kohlenstoffdioxid-Partialdruckes während des 6-Minuten-Gehtests und in der Nacht bei Patienten mit COPD IV

    OpenAIRE

    Plagmann, Maren

    2015-01-01

    COPD-Patienten sind besonders im fortgeschrittenen Krankheitsstadium durch eine Hyperkapnie bis hin zur lebensbedrohlichen CO2-Narkose gefährdet. Ein Anstieg des pCO2 kann dabei vor allem unter Belastung aufgrund der erforderlichen Atmungssteigerung sowie im Schlaf mit geringerer Ventilationstiefe auftreten. Das Verhalten von Kohlenstoffdioxid im Blut (pCO2) unter Belastung wurde bisher nur in sehr wenigen Studien evaluiert. Diaz ...

  4. Prognosefaktoren des differenzierten Schilddrüsenkarzinoms : Retrospektive Analyse bei 1174 Patienten des interdisziplinären Tumorregisters der Universität Würzburg

    OpenAIRE

    Offenberger, Katrin

    2011-01-01

    In der vorliegenden retrospektiven Analyse wurden Prognosefaktoren des differenzierten Schilddrüsenkarzinomes untersucht anhand eines Patientenkollektiv von 1174 Patienten, die im Zeitraum von 01.01.1980 bis 31.12.2004 an der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Universität Würzburg eine Behandlung erhielten bzw. betreut wurden. Analysiert wurden sowohl tumorbezogene Prognosefaktoren wie Histologie, Tumorstadien, Lymphknotenstatus und Fernmetastasierung, zudem patientenspezifische Fak...

  5. Funktionelle MRT bei Probanden und Patienten mit Mukoviszidose: Messung von Lungenvolumina, Einfluss des Volumens auf die Signalintensität und Versuch der Quantifizierung von Airtrapping

    OpenAIRE

    Puhm, Barbara Maria

    2011-01-01

    Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Quantifizierung der Beziehung zwischen MRT-Signal des Lungenparenchyms und Volumen der Lunge. Die Auswertung erfolgte anhand von vorhandenem Datenmaterial, dass primär zur visuellen Berteilung der Lunge akquiriert worden war. Zehn gesunde Probanden sowie 32 Mukoviszidose-Patienten im Alter von 8 bis 39 Jahren (Median 13,6 Jahre) wurden in diese retrospektive Studie eingeschlossen. Die MRT-Untersuchung erfolgte an einem MR-Tomographen mit einer Feldstä...

  6. Magnetic resonance imaging (MRI) of liver and brain in haematologic-organic patients with fever of unknown origin; Magnetresonanztomographie (MRT) der Leber und des Gehirns bei haematologisch-onkologischen Patienten mit Fieber unbekannter Ursache

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Heussel, C.P.; Kauczor, H.U.; Poguntke, M.; Schadmand-Fischer, S.; Mildenberger, P.; Thelen, M. [Mainz Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Radiologie; Heussel, G. [Mainz Univ. (Germany). 3. Medizinische Klinik und Poliklinik

    1998-08-01

    To examine the advantage of liver and brain MRI in clinically anomalous haematological patients with fever of unknown origin. Material and Methods: Twenty liver MRI (T{sub 2}-TSE, T{sub 2}-HASTE, T{sub 1}-FLASH{+-}Gd dynamic) and 16 brain MRI (T{sub 2}-TSE, FLAIR, T{sub 1}-TSE{+-}Gd) were performed searching for a focus of fever with a suspected organ system. Comparison with clinical follow-up. Results: suspected organ system. Comparison with clinical follow-up. Results: A focus was detected in 11/20 liver MRI. Candidiasis (n=3), mycobacteriosis (n=2), relapse of haematological disease (n=3), graft versus host disease (n=1), non-clarified (n=2). The remaining 9 cases with normal MRI were not suspicious of infectious hepatic disease during follo-wup. In brain MRI, 3/16 showed a focus (toxoplasmosis, aspergillosis, mastoiditis). Clinical indication for an infectious involvement of the brain was found in 4/16 cases 2--5 months after initially normal brain MRI. No suspicion of an infectious involvement of brain was present in the remaining 9/16 cases. Conclusion: In case of fever of unknown origin and suspicion of liver involvement, MRI of the liver should be performed due to data given in literature and its sensitivity of 100%. Because of the delayed detectability of cerebral manifestations, in cases of persisting suspicion even a previously normal MRI of the brain should be repeated. (orig.) [Deutsch] Untersuchung des Nutzens der MRT der Leber und des Gehirns bei klinisch auffaelligen haematologischen Patienten mit Fieber unbekannter Ursache. Material und Methoden: Es wurden 20 MRT der Leber (T{sub 2}-TSE, T{sub 2}-HASTE, T{sub 1}-FLASH{+-}Gd dynamisch) und 16 MRT des Gehirns (T{sub 2}-TSE, FLAIR, T{sub 1}-TSE{+-}Gd) zur Fokussuche bei Infektionsverdacht und Organhinweisen durchgefuehrt. Es erfolgte der Abgleich mit dem weiteren klinischen Verlauf. Ergebnisse: 11/20 MRT-Untersuchungen der Leber zeigten einen Herdbefund: Candidiasis (n=3), Mykobakteriose (n=2

  7. Die Veränderung des cornealen Astigmatismus bei limbalem Schnitt

    OpenAIRE

    Lodes, Heiko

    2007-01-01

    In dieser retrospektiven Fall-Kontrollstudie wurden 139 Augen von 103 Patienten untersucht, die mit der modernen 3mm Clear-Cornea Technik von 12 Uhr am Grauen Star operiert wurden. Aus dem präoperativen und dem 3-6 Monate postoperativ gemessenen Hornhautastigmatismus wurde durch Vektoranalyse der chirurgisch induzierte Astigmatismus (SIA) bestimmt. Im Gesamtkollektiv betrug der SIA 0,66 ± 0,44 D gegen die Regel. Die Einteilung der Augen nach präoperativem Hornhautastigmatismus zeigt bei den P...

  8. 1H-MR-spectroscopy in Anorexia nervosa; characteristic differences between patients and normal controls; 1H-MR-Spektroskopie bei Anorexia nervosa: Charakteristische Unterschiede zwischen Patienten und gesunden Probanden

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Hentschel, F. [ZI Mannheim (Germany). Abt. fuer Neuroradiologie; Moeckel, R.; Schlemmmer, H.P.; Gueckel, F.; Koepke, J.; Georgi, M. [Universitaetsklinik Mannheim (Germany). Inst. fuer Klinische Radiologie; Markus, A.; Goepel, C.; Schmidt, M.H. [ZI Mannheim (Germany). Klinik fuer Kinder- und Jugendpsychiatrie

    1999-03-01

    Results: The ratio of NAA/PCr in both voxels were not significantly different when comparing patients vs. controls. Patients showed significantly higher ratios of choline-containing components (Cho) or, respectively Cho/PCr and NAA/PCr in the white matter. Distinct, but not significant differences were detected both for m-Ino and m-Ino/PCr in the parieto-occipital region and for the Cho- and m-Ino cotained ratios in the thalamus. Conclusion: AN is not associated with neuronal damage. The ratio of Cho/PCr and NAA/Cho may reflect the disturbance of membrane-turnover. It is possible that the increase of membrane catabolism leads to a hyperosmolar state. The change of m-Ino/PCr ratio may reflect the regulation of osmolarity. (orig.) [Deutsch] Ergebnisse: In den beiden Voxeln wies N-acetylspartat (NAA) als NAA/PCr keine relevanten Unterschiede zwischen Patienten mit AN und Kontrollen auf. Signifikante Unterschiede wurden ausschliesslich fuer Cholin (Cho) resp. die Quotienten Cho/PCr und NAA/Cho in der POR gefunden. Die Ergebnisse fuer myo-Inositol (m-Ino) resp. den Quotienten m-Ino/PCr in der POR und beider relevanter Cho-Metabolitenratios in der ThR unterschieden sich z.T. deutlich, aber nicht signifikant. Diskussion: Unveraendertes NAA als NAA/PCr spricht in Korrelation mit den reversiblen klinischen und hirnmorphologischen Befunden dafuer, dass es bei der AN nicht zu einem neuronalen Untergang kommt. Als Ursache fuer die Erhoehung des Peaks von Cho/PCr ist ein vermehrter Membrankatabolismus bei der AN zu diskutieren, der zu einer Veraenderung des osmotischen Druckes im Gewebe fuehrt. In diesem Zusammenhang ist auch die Bedeutung des m-Ino als Osmolyt zu eroertern, wenngleich die Ergebnisse bei differierenden Einzelwerten fuer m-Ino/PCr noch keine einheitliche Interpretation zulassen. (orig.)

  9. Eisenablagerungen in den Basalganglien bei Morbus Huntington

    OpenAIRE

    Leske, Daniel

    2008-01-01

    Diese Arbeit untersucht mittels MRT nachgewiesene Eisenablagerungen in den Basalganglien bei Patienten mit Chorea Huntington. Diese werden besonders im Putamen und Nucleus caudatus gefunden. Das erste Ziel war es, nachzuweisen, wie objektiv dieses Verfahren bei der Diagnostik von Patienten mit Chorea Huntington ist. Dazu legten wir getrennt zwei Neuroradiologen die Bilder von 40 Patienten mit genetisch nachgewiesener Chorea Huntington vor. Dabei ergab sich in fast allen Fällen eine sehr gute ...

  10. Untersuchung der Inzidenz von postoperativen Unruhezuständen im Aufwachraum nach Adenotomien bei Kindern in Abhängigkeit von dem zur Anästhesie verwendeten Opioid

    OpenAIRE

    Classen, Ingo

    2011-01-01

    Bei Kindern nach Narkosen ist das Auftreten von deliranten Zuständen postoperativ ein wiederkehrendes Problem. Die Ätiologie ist bis heute nicht endgültig geklärt. Zum jetzigen Zeitpunkt wird ein multifaktorielles Geschehen diskutiert, das unter anderem von so unterschiedlichen Dingen wie dem Alter, der Art der Operation, der Art der Narkose, dem Temperament des Kindes und dem Setting der Operation abhängig ist. In der vorliegenden Untersuchung wurde das Auftreten dieser Unruhezustände in Abh...

  11. Antihypertensive Therapie bei Typ 2-Diabetes: State of the Art 2002

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schernthaner GH

    2002-01-01

    Full Text Available In den letzten Jahren wurden zahlreiche Studien bei hypertensiven Patienten mit Diabetes mellitus beendet. Die Blutdrucksenkung bei Diabetespatienten ist für die Prognoseverbesserung außerordentlich wichtig. Bei Patienten ohne Mikroalbuminurie sollten Blutdruckzielwerte von 135/80 mmHg angestrebt werden. Bei Patienten mit Mikroalbuminurie oder manifester diabetischer Nephropathie sind Werte von 120/80 mmHg erforderlich. Die Blutdrucksenkung bei Diabetespatienten ist bezüglich der Risikosenkung und Prognoseverbesserung wesentlich erfolgreicher als bei nichtdiabetischen Patienten.

  12. Das Erkennen mimisch kodierter Basisemotionen durch Patienten mit Panikstörung

    OpenAIRE

    Bruckner, Julia

    2009-01-01

    Ziel unserer Untersuchung war es, Defizite der Emotionserkennung zu untersuchen und die Einflüsse auf die Emotionserkennungsfähigkeit bei Patienten mit Panikstörung zu erfassen. An der Untersuchung nahmen 37 Patienten mit Panikstörung und 43 Patienten mit leichteren neurologischen Erkrankungen teil, sie absolvierten hierbei den computergestützten FEEL-Test (Facially Expressed Emotion Labeling). Ergebnisse: Patienten mit Panikstörung weisen im Vergleich zu psychisch gesunden Kontrollp...

  13. Leberversagen bei Sepsis und Multiorganversagen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kapral C

    2005-01-01

    Full Text Available Eine Störung der Leberfunktion wird bei etwa 20–25% der Patienten mit Organversagen im Rahmen einer schweren Entzündungsreaktion beobachtet. Obwohl der klinische Parameter hierfür – der Anstieg des Bilirubins – in der Regel erst nach Funktionsstörungen anderer Organe auftritt, zeigen sehr sensitive Nachweismethoden einer hepatalen Dysfunktion wie die Indozyangrünclearance, daß die Leberbeteiligung ein sehr frühes Ereignis darstellt. Ursache für die Funktionseinschränkung der Leber sind vor allem Zytokine, die großteils direkt in der Leber selbst auf die verschiedenen Stimuli (Endotoxine, Hypoxie usw. freigesetzt werden. Spezifische Therapiemaßnahmen zur Verbesserung der Leberfunktion stehen dem Kliniker derzeit nicht zur Verfügung. Es gilt auch hier der Grundsatz, daß durch eine frühzeitige Herdsanierung und effektive Kreislauftherapie die Zytokinaktivierung möglichst gering gehalten werden soll, um damit auch Organtoxizitäten zu vermindern. Die zur Verfügung stehenden, kreislaufaktiven Substanzen zeigen eine individuell nur schwer voraussagbare, sehr unterschiedliche Wirkung auf Kreislauf und Funktion der Leber. Einzig Adrenalin dürfte aufgrund der vorliegenden Untersuchungen eine eher ungünstige Wirkung haben und sollte daher nicht zur Anwendung kommen. In der letzten Zeit konnten jedoch durch neue Maßnahmen erste klinische Erfolge nachgewiesen werden, bzw. im Tierexperiment eine Verbesserung der Leberfunktion beobachtet werden. So konnte durch Normalisierung der Blutzuckerkonzentration bei Patienten mit Sepsis eine Verbesserung der Mortalität und auch Verbesserung der mitochondrialen Funktion von Leberzellen beobachtet werden. Durch die Gabe von N-Acetylcystein wurde in Studien an kleinen Fallzahlen eine günstige Wirkung beobachtet, größere Studien werden hier Klarheit schaffen. Ebenfalls in klinischer Erprobung ist die orale Gabe von Gallensäuren, die den Gallensäuregehalt des Darmes erhöhen und damit die

  14. Lassen Veränderungen des Prostata-spezifischen Antigen- (PSA- Spiegels nach Prostatastanzbiopsie Rückschlüsse auf das pathologische Ergebnis zu?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Volkmer BG

    2004-01-01

    Full Text Available Einleitung: Die diagnostische Biopsie der Prostata führt bekanntermaßen zum Anstieg des Serum-PSA-Spiegels. Diese prospektive Untersuchung sollte die Frage klären, ob die Änderungen des Serum-PSA-Spiegels nach Stanzbiopsie Rückschlüsse auf das histologische Ergebnis zulassen und so als Entscheidungshilfe bei der Frage der Rebiopsie dienen können. Patienten und Methoden: Insgesamt 79 konsekutive Patienten mit klinischem Verdacht auf das Vorliegen eines Prostatakarzinoms (PCA und einem Gesamt-PSA 50 ng/ml wurden in die Studie eingeschlossen. Ausschlußkriterien waren klinische Hinweise für eine Prostatitis und Prostatabiopsie innerhalb der letzten 3 Monate. Die Serum-PSA-Werte wurden mit einem ultrasensitiven Enzymimmunoassay bestimmt. Die Bestimmung des Gesamt-PSA und des freien PSA im Serum erfolgte unmittelbar vor und 60 Minuten nach der Biopsie. Die Spiegel des Gesamt-PSA und freien PSA, sowie die f/t-PSA-Ratio vor und nach Biopsie wurden in Korrelation zum histologischen Ergebnis gesetzt. Ergebnisse: 86 Biopsieserien wurden bei 79 Patienten durchgeführt. 38 Biopsieserien diagnostizierten ein PCA, 48 eine benigne Prostatahyperplasie (BPH. Die abschließende Histologie nach wiederholter Biopsie war PCA und BPH in je 43 Fällen. Insgesamt fand sich ein Anstieg des durchschnittlichen Gesamt-PSA von 18,39 ng/ml auf 107,8 ng/ml, des durchschnittlichen freien PSA von 3,43 ng/ml auf 33,7 ng/ml und der durchschnittlichen f/t PSA-Ratio von 18,1 % auf 52,0 %. Es fand sich keine Korrelation zwischen dem Anstieg dieser Parameter und der Anzahl der Biopsiezylinder (4–51. Bezüglich des histologischen Befundes ergaben sich statistisch signifikante Unterschiede für das Gesamt-PSA vor und die f/t PSA-Ratio vor und nach Stanzbiopsie. Schlußfolgerung: Die Analyse der PSA-Parameter nach Stanzbiopsie bietet keine zusätzliche Information über die konventionellen PSA-Parameter vor der Biopsie hinaus. Sie korrelieren vor allem nicht mit falsch

  15. Präoperative Vorhersge der Rezidivrate des klinisch lokalisierten Prostatakarzinoms nach einer radikalen Prostatektomie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Graefen M

    1999-01-01

    Full Text Available Die radikale Prostatektomie scheint die zur Zeit effektivste Therapie des klinisch lokalisierten Prostatakarzinoms zu sein. Dennoch liegt die Rezidivrate bei bis zu 40 % der operierten Patienten. Mit dieser Arbeit wurde anhand präoperativer Befunde ein Algorithmus entwickelt, mit welchem die Prognose des klinisch lokalisierten Prostatakarzinoms bereits vor einer operativen Therapie abgeschätzt werden kann. Hierzu wurden multiple präoperative Befunde, welche bei der Diagnose des Prostatakarzinoms erhoben werden, bezüglich ihres Einflusses auf einen PSA-Progress nach radikaler Prostatektomie geprüft. Dies erfolgte mittels einer univariaten Kaplan-Meier Analyse sowie einer multivariaten Statistik (Cox-Regression und CART-Analyse. Schwerpunkt bildete hierbei die Einbeziehung der Ergebnisse der systematischen Sextanten-Biopsie der Prostata. Alle präoperativen Befunde haben in der univariaten Kaplan-Meier Analyse einen signifikanten Einfluß auf ein PSA-Rezidiv. In der Cox-Regression hatte der Anteil an niedrigdifferenziertem Prostatakarzinom den größten Einfluß auf das Auftreten eines Tumorprogresses, gefolgt von der Anzahl der positiven Stanzen in der Biopsie und dem präoperativen PSA-Wert; alle anderen Parameter hatten keinen unabhängig signifikanten Einfluß auf den Tumorprogress. Mittels der zusätzlich durchgeführten CART Analyse konnten verschiedene Risikogruppen definiert werden, deren Rezidivrisiko bei 3 % für Patienten mit geringem Rezidivrisiko sowie 80 % für solche mit einem hohen Rezidivrisiko 2 Jahre nach der Operation betrug. Der niedrigdifferenzierte Tumoranteil hat somit den größten Einfluß auf die Prognose eines klinisch lokalisierten Prostatakarzinoms. Anhand der präsentierten CART-Analysen wurden einfach anwendbare Entscheidungsbäume entwickelt, mit denen eine Abschätzung des Therapieerfolges des klinisch lokalisierten Prostatakarzinoms bereits vor einer Operation möglich ist.

  16. Untersuchungen mit der transkraniellen Magnetstimulation des primärmotorischen Handareals zur kortikospinalen motorischen Erregbarkeit bei älteren gesunden Personen und Patienten mit Morbus Parkinson

    OpenAIRE

    Lehner, Christian

    2006-01-01

    Mit der transkraniellen Doppelreiz- und Einzelreizstimulation wurde die Erregbarkeit des primärmotorischen Handareals bei 11 alten gesunden Probanden und 15 an Morbus Parkinson Erkrankten untersucht. Im Alter zeigte sich eine Anhebung der motorischen Ruheschwelle, eine Verkürzung der postexzitatorischen Innervationsstille und eine aufgehobene intrakortikale Doppelpulsinhibition im linken M1-Hand. Die Parkinsonpatienten zeigten eine fazilitierte Stimulus-Antwort-Kurve und eine reduzierte intra...

  17. Echokardiographie aktuell: Herzinsuffizienz bei mechanischer Aortenklappenprothese

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Glaser F

    2007-01-01

    Full Text Available bVorgeschichte/bbr Bei einem 75jährigen Patienten wurde vor 10 Jahren eine 4fach-Bypassoperation und ein mechanischer Aortenklappenersatz (Tecna 21 mm bei koronarer Dreigefäßerkrankung und schwerer Aortenstenose durchgeführt. Seit damals ist eine mäßig reduzierte linksventrikuläre Pumpfunktion bekannt, mit einer Auswurffraktion von 40 % und ausgedehnter posterolateraler und lateraler Akinesie (Abb. 1, 2. Als kardiovaskuläre Risikofaktoren liegen ein inzwischen insulinpflichtiger Diabetes, eine Hypertonie und stattgehabter Nikotinabusus vor. Im Jahr 2004 wurde wegen mäßiger Angina pectoris-Beschwerden eine Koronarangiographie durchgeführt, wobei ein Verschluß des LIMA-Bypasses zum LAD und ein Verschluß eines Venenbypasses zu einem marginalen Ast des Ramus circumflexus nachgewiesen wurde. Der LIMA-Verschluß war allerdings nicht sehr bedeutend, da ein gut funktionierender Venenbypass zum Diagonalast auch den peripheren LAD gut mitversorgt. Die therapeutische Konsequenz war konservativ. Die laufenden kardiologischen Kontrollen, einschließlich regelmäßiger Echokardiographie, wurden vom niedergelassenen Internisten durchgeführt. Der echokardiographische Befund hatte sich über die Jahre nicht verändert. Das Management der Risikofaktoren und die Herzinsuffizienztherapie wurden von seiten des Internisten vorbildlich durchgeführt, bis vor kurzem war der Patient mit seiner mäßig eingeschränkten Leistungsfähigkeit zufrieden.br bDas aktuelle kardiale Problem/bbr In den vergangenen Monaten kam es zu zunehmender Herzinsuffizienzsymptomatik mit Müdigkeit und Leistungslimitierung durch Dyspnoe ohne wesentliche Angina pectoris, entsprechend NYHA III–IV. Echokardiographisch fanden wir bezüglich der Linksventrikelfunktion den oben beschriebenen Befund. Von seiten der diastolischen Parameter fand sich ein nach allen Kriterien „restriktives“ Muster entsprechend einem erhöhten linksventrikulären Füllungsdruck (Abb. 3, 4 und dazu

  18. Das Krankheitsbild und die Behandlungsalternativen der Unterlidretraktion bei Patienten mit Morbus Basedow nach transpalpebraler Orbitadekompression : Gegenüberstellung der Ergebnisse nach Konchaknorpel- und PDS-Folienimplantation in Hinsicht auf Funktionalität und Ästhetik

    OpenAIRE

    Archontaki, Maria

    2010-01-01

    Several biological and synthetical materials are used for the treatment of Lower Eyelid Retraction in patients with Endocrine Ophthalmopathy. The purpose of this retrospective study was to assess and compare the functional and aesthetical postoperative results in 38 patients treated with thin Poly-p-dioxanone foil (PDS-foil) to those in 39 patients treated with auricular cartilage, between 1999 and 2005 at the Department of Plastic Surgery of Dreifaltigkeits-Hospital, Wesseling/Koeln. The rec...

  19. Radiotherapy of degenerative joint disorders. Indication, technique and clinical results; Radiotherapie bei schmerzhaften degenerativ-entzuendlichen Gelenkerkrankungen. Indikation, Technik und klinische Ergebnisse

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Keilholz, L.; Sauer, R. [Erlangen-Nuernberg Univ. (Germany). Strahlentherapeutische Klinik und Poliklinik; Seegenschmiedt, M.H. [Erlangen-Nuernberg Univ. (Germany). Strahlentherapeutische Klinik und Poliklinik]|[Alfred-Krupp-Krankenhaus, Essen (Germany). Klinik fuer Strahlentherapie und Radioonkologie

    1998-05-01

    Gelenke) konnten langfristig untersucht werden, 17 Patienten mit Omarthrose (27 Gelenke), 19 mit Rhizarthrose (20 Gelenke), 31 mit Gonarthrose (49 Gelenke) und sechs Patienten mit Koxarthrose (sieben Gelenke). Die Patienten waren lange und intensiv vorbehandelt mit einer mittleren Symptomdauer von vier Jahren. Die Strahlentherapie erfolgte je nach Gelenk mit geringen technischen Unterschieden in zwei Serien (6 x 0,5 bzw. 1 Gy pro Serie in drei Fraktionen pro Woche). Die zweite Serie erfolgte sechs Wochen nach der ersten. Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug vier (ein bis zehn) Jahre. Vor Radiotherapie, sechs Monate danach und zum aktuellen Zeitpunkt wurde das Schmerzprofil beurteilt. 46 (63%) Patienten (64 Gelenke) sprachen auf die Therapie an; 16 dieser Patienten waren `wesentlich gebessert`, 14 `beschwerdefrei`, Knie und Schulter sprachen besser an (je 64%) als die Rhizarthrose (53%). Alle Schmerzkategorien und -grade und deren Summenscore waren ruecklaeufig. Der staerkste Rueckgang trat bei `Ruheschmerzen` ein. Alle orthopaedischen Scores korrelierten gut mit den subjektiven Angaben der Patienten. Der Daumenscore besserte sich bei elf Faellen (57%), der Schulter-Score nach Constant et al. bei 16 (59%), der Knie-Score nach Sasaki et al. bei 33 (67%), der Hueft-Score nach Harris bei fuenf (71%). 9/19 Faelle, die zur Vermeidung der Operation bestrahlt wurden, mussten operiert werden, drei davon mit Totalendoprothese. In multivariater Analyse fuer das Zielkriterium `komplette Beschwerdefreiheit` bzw. `wesentliche Besserung` der Beschwerden war die lange Symtomdauer einziger Parameter mit negativer prognostischer Bedeutung. (orig./MG)

  20. Currarino syndrome: variability of imaging findings in 22 moleculargenetically identified (HLXB9 mutation) patients from five families; Currarino-Syndrom: Variabilitaet der bildgebenden Befunde bei 22 molekulargenetisch identifizierten (HLXB9-Mutation) Patienten aus fuenf Familien

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Riebel, T.; Scheer, I. [Abt. Paediatrische Radiologie d. Klinik fuer Strahlenheilkunde, Charite - Universitaetsmedizin Berlin (Germany); Koechling, J. [Klinik fuer Paediatrie mit Schwerpunkt Onkologie u. Haematologie, Charite - Universitaetsmedizin Berlin (Germany); Oellinger, J. [Klinik fuer Strahlenheilkunde, Charite - Universitaetsmedizin Berlin (Germany); Reis, A. [Inst. fuer Humangenetik, Charite - Universitaetsmedizin Berlin u. Friedrich-Alexander-Univ., Erlangen-Nuernberg (Germany)

    2004-04-01

    von fuenf weiblichen, nicht miteinander verwandten 'Index-Patienten', bei denen ein Currarino-Syndrom zunaechst allein auf der Basis klinischer und radiologischer Befunde diagnostiziert worden war, waren im Hinblick auf Veraenderungen im Homeobox-Gen HLXB9 untersucht worden. Bei 22 von 23 Individuen mit nachgewiesenen Mutationen in diesem Gen (incl. der fuenf 'Index-Patientinnen') konnten die bereits vorhandenen radiologischen Bilddokumente zusammengetragen werden, und es konnte ggf. eine weitere Bildgebung (moeglichst: Nativroentgenaufnahme des Sakrums und/oder MRT der lumbosakralen Region) veranlasst werden. Sodann erfolgte eine Evaluation der Befunde im Os sacrum/coccygis sowie im praesakralen, intraspinalen, anorektalen und urogenitalen Bereich. Ergebnisse: Die Bildgebung erbrachte bei allen, einschliesslich neun sogar klinisch asymptomatischen Individuen mit HLXB9-Mutationen auch phaenotypische Abnormalitaeten. Konstant wurde ein Sakrokokzygealdefekt unterschiedlichen Ausmasses angetroffen. Eine komplette Currarino-Triade (Sakrokokzygealdefekt, praesakraler Tumor und/oder anteriore Meningozele, anorektale Malformation) fand sich nur bei den fuenf 'Index-Patientinnen' und drei weiteren Verwandten. Mit abnehmender Frequenz wurden ansonsten folgende Anomalien in variabler Kombination miteinander erfasst: anteriore Meningozele (12), praeskraler Tumor (11), tethered cord (10), intraspinales Lipom (8), anorektale Stenose/Atresie (8), Hydromelie (5), rektale Fistel (3), urogenitale Anomalien (2). (orig.)

  1. Functional CT imaging of the lung in the axial and coronal plane after single-lung transplantation; Computertomographische Funktionsuntersuchung der Lunge nach einseitiger Lungentransplantation mit axialer und koronarer Akquisition

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kauczor, H.U. [Mainz Univ. (Germany). Klinik fuer Radiologie; Buchenroth, M. [Mainz Univ. (Germany). 3. Medizinische Klinik - Pneumologie; Heussel, C.P. [Mainz Univ. (Germany). Klinik fuer Radiologie; Mayer, E. [Mainz Univ. (Germany). Klinik fuer Herz-, Thorax-, Gefaesschirurgie

    1996-05-01

    After single-lung transplantation in a patient suffering from obstructive emphysema lung function parameters worsened during follow-up. To conplement the routine high-resolution CT (HRCT) scans acquired in inspiration, additional scans were obtained to evaluate regional lung function. The comparison of HRCT scans acquired in inspiration and in expiration revealed different ventilation conditions of both lungs, continuous acquisition in a single slice (dynamic multiscan acquisition) in the axial and coronal plane demonstrated mediastinal shifting and the movement of the diaphragm during the whole breathing cycle. Both modalities can provide important information concerning regional differences of ventilation after single-lung transplantation. Expiratory HRCT should be applied on a regular basis in the follow-up of patients after single-lung transplantation. Expiratory HRCT should be applied on a regular basis in the follow-up of patients after single-lung transplantation. The application of axial and coronal dynamic multiscan acquisitions will be helpful in particular clinical conditions, like increasing hyperinflation, mediastinal shifting or bronchial collapse within the region of the anastomosis. (orig.) [Deutsch] Nach Einzellungentransplantation wegen eines obstruktiven Emphysems wurden bei einem Patienten in der Nachsorge zur Abklaerung einer Verschlechterung der Lungenfunktionsparameter neben einer hochaufloesenden CT (HRCT) in Inspiration zusaetzliche Aufnahmen zur Funktionsbeurteilung durchgefuehrt. Der Vergleich von HRCT-Aufnahmen in In- und Exspiration zeigte die unterschiedlichen Ventilationsverhaeltnisse bei beiden Lungen; kontinuierliche Aufnahmen in einer Schicht (Multirotationsaufnahmen) stellten bei axialer und insbesondere bei direkter koronarer Akquisition die Mediastinal- und Zwerchfellbewegung waehrend des gesamten Atemzyklus dar. Beide Verfahren koennen wichtige Zusatzinformationen ueber regionale Ventilationsdifferenzen nach einseitiger

  2. Funktionserholung und Plastizität nach Schädigung der zentralen Sehbahn

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Gall C

    2010-01-01

    Full Text Available Das visuelle System ist auch jenseits der kritischen Entwicklungsperiode nicht fest verschaltet und unveränderlich. Auf allen Stufen der visuellen Informationsverarbeitung (Retina, Nucleus geniculatum laterale und primärer visueller Kortex zeigt das Gehirn selbst bis ins hohe Alter eine gewisse Veränderlichkeit (Plastizität. Dies ist besonders deutlich nach Läsionen zu beobachten. So wurden Reorganisationsprozesse rezeptiver Felder und Veränderungen der kortikalen Aktivierungsmuster nach retinalen sowie prä- und postchiasmatischen Läsionen der zentralen Sehbahn gefunden. Hinweise auf neuronale Plastizität sind sowohl in Tiermodellen als auch bei Patienten mit Schädigungen der Retina (Makuladegeneration, Glaukom, des Nervus opticus (z. B. nach Trauma und postchiasmatischen Arealen, insbesondere des primären visuellen Kortex (Hemianopsien gefunden worden. An die durch die Schädigungen hervorgerufenen Gesichtsfelddefekte versucht sich das Gehirn in gewissen Grenzen anzupassen. Zeichen der Postläsions-Plastizität sind (1 Ausbildung exzentrischer Fixation bei fovealen Läsionen, (2 funktionelle Erholung in den ersten Wochen nach dem Schaden (Spontanremissionen, (3 pseudo-halluzinative Wahrnehmungen von Phosphenen und komplexeren Gebilden als Zeichen der kortikalen Hyperaktivierung sowie (4 Blindsight und Residualsehen in geschädigten Gesichtsfeldarealen. Selbst wenn der Prozess der spontanen Plastizität abgeschlossen ist, kann die Plastizität durch repetitive Stimulation von residualen Gesichtsfeldarealen mittels Sehtraining oder, wie erst kürzlich gezeigt, durch transorbitale Elektrostimulation wieder angeregt werden. Das Sehsystem hat somit ein Plastizitätspotenzial, das hinsichtlich seiner spontanen und induzierten Anpassungsfähigkeit nicht weniger ausgeprägt ist als in anderen funktionellen Systemen. Es gilt nun, dieses Plastizitätsund Reparaturpotenzial besser in der klinischen Anwendung zu nutzen.

  3. Fertilitätsprotektion bei onkologischen Erkrankungen der Frau

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    von Wolff M

    2009-01-01

    Full Text Available Die steigenden Überlebensraten und die zunehmende Bedeutung der Lebensqualität nach einer Krebserkrankung haben den Fertilitätserhalt bei zytotoxischen Therapien in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Fortschritte in der Reproduktionsmedizin und die Bildung von regionalen, nationalen und internationalen interdisziplinären Netzwerkstrukturen ermöglichen inzwischen auch bei Frauen die effektive Durchführung von fertilitätsprotektiven Techniken. Angeboten werden einzeln oder in Kombination die ovarielle Stimulation und Kryokonservierung von unfertilisierten und fertilisierten Oozyten, die Entnahme und Kryokonservierung von Ovargewebe und die Gabe von GnRH-Analoga. Die Wahl der Methode muss jedoch insbesondere bei Frauen interdisziplinär und ausschließlich auf dem Boden einer großen reproduktionsmedizinischen Erfahrung gestellt werden. Das Netzwerk FertiPROTEKT (http://www.fertiprotekt.de umfasst spezialisierte Zentren und bietet Unterstützung bei der Beratung der Patienten, der Auswahl, Evaluation und Optimierung der z. T. noch nicht voll etablierten Techniken

  4. Clinical experience of cerebral protection with balloon occlusion during carotid artery stenting; Zerebrale Protektion mit Ballonokklusion bei der Stentimplantation der A. carotis - Erste Erfahrungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Jaeger, H.J.; Mathias, K.D.; Drescher, R.; Bockisch, G.; Hauth, E.; Demirel, E.; Gissler, H.M. [Staedtische Kliniken Dortmund (Germany). Radiologische Klinik; Witten/Herdecke Univ. (Germany). Lehrstuhl fuer Radiologie und Mikro-Therapie

    2001-02-01

    fuer den Einsatz des Protektionssystems. In allen Faellen wurde eine Aspiration jedoch keine Spuelung vor Deflation des Ballons durchgefuehrt. Bei 17 der 20 Patienten wurden diffusions-gewichtete (DW-)MRT des Gehirns vor und 24 Stunden nach dem Eingriff ausgefuehrt. Ergebnisse: Die Stentimplantation konnte bei allen Patienten erfolgreich durchgefuehrt werden. Bei 3 Patienten traten neurologische Symptome waehrend der Okklusionszeit der A. carotis auf. Die symptome verschwanden bei diesen 3 Patienten unmittelbar nach Deflation des Ballons. Bei einem Patienten zeigte sich eine Dilatation der A. carotis interna an der Stelle der Okklusion. 3 der 17 DW-MRT zeigten neue ipsilaterale Laesionen und eine neue kontralaterale Laesion. Schlussfolgerungen: Die zerebrale Protektion ist technisch durchfuehrbar. Die Okklusion der A. carotis interna wurde nicht von allen Patienten toleriert. Die DW-MRT zeigte zerebrale Laesionen, die auf eine zerebrale Mikroembolisation waehrend des Eingriffes hinweisen. Weitere Untersuchungen sind notwendig, um nachzuweisen, ob der Einsatz der zerebralen Protektion die Ergebnisse der Stentimplantation der A. carotis bei hochgradigen Stenosen verbessern kann. (orig.)

  5. Untersuchung der diagnostischen Treffsicherheit der Polygraphie gegenüber der Polysomnographie zur Diagnostik des Schlafapnoesyndroms bei Patienten miteingeschränkter Pumpfunktion des HerzensEine Untersuchung am Patientenklientel der SAHERZ-Studie(Schlafapnoe bei Herzinsuffizienz)

    OpenAIRE

    Kahle, Susann

    2014-01-01

    Zusammenfassung Einleitung Herzinsuffizienz und Schlafapnoe sind weit verbreitete Krankheiten in der hiesigen Bevölkerung. Die schlaf-bezogenen Atmungsstörungen teilen sich in zentrale und obstruktive Formen ein. Der zentralen Schlafapnoe liegt eine Störung der Atemregulation zugrunde, während bei der obstruktiven Schlafapnoe ein Kollabieren der oberen Luftwege die Ursache darstellt. Zur Diagnose Schlaf-bezogener Atmungsstörungen ...

  6. Hirnstrukturelle Veränderungen bei Transienter Globaler Amnesie (TGA)

    OpenAIRE

    Linder, Stefan Johannes

    2007-01-01

    In der vorliegenden Studie wird mit Hilfe der voxel-basierten Morphometrie untersucht, ob sich bei TGA-Patienten lokalisierte Volumen- oder Konzentrationsänderungen an grauer Substanz im limbisch-hippokampalen System nachweisen lassen. 19 TGA-Patienten sowie 19 alters- und geschlechtskorrelierte gesunde Probanden werden in die Studie eingeschlossen. Erstmals können signifikante Volumen- und Konzentrationsänderungen an grauer Substanz bei TGA-Patienten nachgewiesen werden. Diese liegen im rech...

  7. Klinischer und radiologischer Verlauf nach ventraler zervikaler Diskektomie und Fusion mit vier verschiedenen intersomatischen Materialien bei degenerativen Erkrankungen der Halswirbelsäule

    OpenAIRE

    Schneevoigt, Birte-Swantje

    2010-01-01

    The ventral cervical disectomie and fusion with autologeus bone graft for degenerative disease of the cervical spine often shows complications and pain at the donor graft site. For this reason more and more alternative fusion materials so called intervertebral cages are used. At this time the choice of the most valuable fusion material is in discussion because of a lack of studies about the comparison of different implants. Between 2000 and 2003 55 Patientens with degenerative disease of the...

  8. CT-guided sympathicolysis in peripheral artery disease. Indications, patient selection and long-term results; CT-gesteuerte Sympathikolyse bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit. Indikationen, Patientenauswahl, Langzeitergebnisse

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Huttner, S.; Huttner, M.; Antes, G. [Abt. fuer Radiologie, Klinikum Kempten (Germany); Neher, M. [Abt. fuer Allgemein- und Viszeralchirurgie, Klinikum Kempten (Germany)

    2002-04-01

    Purpose: Assessment of long-term results of CT-guided lumbar sympathicolysis (LSL) in advanced peripheral arterial vascular disease (pavd). Establishment of a suitable patient selection. Patients and Methods: LSL was performed in 138 cases with Fontaine stages III (13%) and IV (87%). 250 consecutive patients were examined with a radionuclide perfusion study of the feet prior to and during peridural anaesthesia (PDA) in order to select suitable patients for LSL. LSL was not performed in patients with impaired perfusion under PDA (n = 112). Early and long-term results after one to five years were evaluated. Results: In 79% an initial improvement was found after LSL. After more than one year success was established in 38%. 49% of the cases had a progression of the disease. This is significantly better compared to a control group with conservative treatment and an initial improvement of 36%. After more than one year only 21% revealed an improvement. In 82% the disease was progressive. Diabetics showed also a positive response to LSL. Conclusion: LSL has a positive influence on the course of pvad in patients selected by radionuclide perfusion studies. Diabetes and angiographic findings do not play any first role in patient selection for LSL. (orig.) [German] Ziel: Pruefung der Langzeitergebnisse der CT-gesteuerten lumbalen Sympathikolyse (LSL) bei fortgeschrittener peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK). Erarbeitung einer geeigneten Patientenauswahl. Material und Methode: Bei 138 Faellen von pAVK im Stadium III (13%) und IV (87%) nach Fontaine wurde eine LSL durchgefuehrt. Zur Auswahl geeigneter Patienten erfolgte bei 250 konsekutiven Patienten eine nuklearmedizinische Perfusionsstudie der Fuesse vor und unter Periduralanaesthesie (PDA). Bei Verschlechterung der Durchblutung wurde auf eine LSL (n = 112) verzichtet. Ausgewertet wurden die klinischen Fruehergebnisse und die Ergebnisse nach 1 - 5 Jahren. Ergebnisse: Eine initiale Besserung des Stadiums AVK fand

  9. Evidence-Performance-Gap bei Typ-2-Diabetikern in Schweizer Hausarztpraxen: Sind Patienten mit einem HbA1c über 7% tatsächlich schlecht eingestellt?

    OpenAIRE

    Djalali, Sima; Frei, Anja

    2013-01-01

    Diabetes-Typ-2 Patienten mit einem höheren HbA1c sind älter, schwerer, leiden schon länger unter der Krankheit und eher unter Komorbiditäten als Patienten mit einem tieferen HbA1c. Oder doch nicht? Eine Studie in Schweizer Hausarztpraxen brachte Überraschendes zu Tage.

  10. High resolution MRI via endorectal coil. Results in rectal tumors; Hochaufloesende Magnetresonanztomographie mittels Endorektalspule - Ergebnisse bei Tumoren des Rektums

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Pegios, W. [Humboldt-Univ., Berlin (Germany). Strahlenklinik und Poliklinik; Vogl, T.J. [Humboldt-Univ., Berlin (Germany). Strahlenklinik und Poliklinik; Huenerbein, M. [Abt. fuer Chirurgie, Robert-Roessle-Klinik, Max-Delbrueck-Zentrum, Berlin-Buch (Germany); Mack, M.G. [Humboldt-Univ., Berlin (Germany). Strahlenklinik und Poliklinik; Hintze, R. [Humboldt-Univ., Berlin (Germany). Abt. fuer Gastroenterologie und Endoskopie; Adler, A. [Humboldt-Univ., Berlin (Germany). Abt. fuer Gastroenterologie und Endoskopie; Soellner, O. [Humboldt-Univ., Berlin (Germany). Strahlenklinik und Poliklinik; Lobeck, H. [Abt. fuer Pathologie, Robert-Roessle-Klinik, Max-Delbrueck-Zentrum, Berlin-Buch (Germany); Wust, P. [Humboldt-Univ., Berlin (Germany). Strahlenklinik und Poliklinik; Schlag, P. [Abt. fuer Chirurgie, Robert-Roessle-Klinik, Max-Delbrueck-Zentrum, Berlin-Buch (Germany); Felix, R. [Humboldt-Univ., Berlin (Germany). Strahlenklinik und Poliklinik

    1996-02-01

    10 volunteers and in 31 patients with suspected rectal tumors were examined. In 17 patients (n=17) with rectal carcinoma, of which 15 subsequently underwent radical surgery, the preoperatively obtained tumor stage was compared with histology. In 12 patients (n=12) with rectal adenoma (severe and medium graded epithelial dysplasias according to the WHO) who underwent endoscopy the results of the endorectal surface coil examination were compared with endoscopy and histology. In 4 patients (n=4) with large rectal adenomas the surface coil was used before and as follow-up after endoscopic electro laser resection and the absence of adenoma after therapy also in the deeper layers of the rectal wall could be confirmed. Visualization of anatomical structures of rectum and adjacent structures is improved by the use of the endorectal surface coil. The diagnosis of carcinoma and adenoma of the rectum and the documentation of the exact extension can be reached with high accuracy (85%). (orig./MG) [Deutsch] Die Wertigkeit dieser neuen Methode wurde bei insgesamt 10 Probanden und 29 Patienten mit Verdacht auf Neoplasien des Rektums bestimmt. An einem 1,5-T-Magnetom wurden alle Untersuchungen mittels einer Endorektalspule unter Anwendung von T{sub 2}-gewichteten Turbo-Spin-Echo-Sequenzen nativ und T{sub 1}-gewichteten- und Turbo-FLASH-Sequenzen vor und nach Applikation von Gd-DTPA (0,1 mmol/kgKG) durchgefuehrt. Bei 17 Patienten mit Rektumkarzinomen sowie bei 12 Patienten mit Rektumadenomen konnte das praeoperativ erhobene Tumorstadium mit dem histologischen Ergebnis verglichen werden. Bei 4 Patienten mit Adenomen wurde die MRT-Endorektalspule vor und nach endoskopischer Elektro-Laserresektion zur Verlaufs- und Therapiekontrolle eingesetzt. Die Detailerkennbarkeit der anatomischen Strukturen im Bereich des Rektums war mit Hilfe der Endorektalspule verbessert. Das praeoperative Staging mittels endorektaler MRT im Vergleich zur Histologie stimmte bei 15 von 17 Karzinomen und 10 von

  11. Das "Kremser Modell": Erfolgreiches Disease-Management zur Betreuung von Patienten mit Herzinsuffizienz

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Böhmer A

    2011-01-01

    Full Text Available Die Prävalenz der chronischen Herzinsuffizienz nimmt zu, häufige Krankenhausaufnahmen und lange Krankenhausaufenthalte aufgrund von kardialen Dekompensationen verursachen steigende Kosten. Das vorliegende Projekt hatte das Ziel zu prüfen, wie sich ein Disease-Management-Programm im Sinne einer intensivierten Betreuung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz in einer Ambulanz mit Telemonitoring auf medizinische und ökonomische Parameter auswirkt. Es wurden insgesamt 200 Patienten mit systolischer Herzinsuffizienz (LVEF 40 % aus dem Einzugsgebiet des LK Krems in das Projekt eingeschlossen. Die Interventionsgruppe durchlief eine 6-monatige Betreuungsphase. Die Interventionsgruppe erhielt eine aufwendige Schulung, Untersuchungen, eine schrittweise Medikamentenaufdosierung möglichst auf die empfohlenen Zieldosen, regelmäßige ambulante Kontrollen im Krankenhaus sowie telefonische Betreuung durch die Tele-Nurse zur Evaluierung auftretender Probleme und zur Kontrolle von Verträglichkeit und regelmäßiger Einnahme der vorgeschriebenen Medikamente. Die Kontrollgruppe wurde wie bisher an die niedergelassenen Hausärzte und Internisten mit der Empfehlung einer guidelinekonforme Aufdosierung der Herzinsuffizienzmedikamente rücküberwiesen. Alle Patienten (Intensiv- und Kontrollgruppe wurden nach 6 Monaten re-evaluiert, die Aufteilung in Betreuungs- und Kontrollgruppe war 2:1. Insgesamt zeigte sich eine durch alle erhobenen Parameter untermauerte erhebliche Verbesserung der Lebensqualität in der Betreuungsgruppe. Die LVEF ist in der Interventionsgruppe im Unterschied zur Kontrollgruppe signifikant angestiegen. Des Weiteren zeigt sich eine erhebliche Verbesserung der Qualität der medikamentösen Versorgung der Patienten in der Interventionsgruppe. Es konnte der durchschnittliche Erreichungsgrad der prognoserelevanten Medikamente (ACEHemmer, Betablocker auf knapp 90 % (im Vergleich zu 60 % in der Kontrollgruppe gesteigert werden. Durch eine

  12. Anlage einer Interskalenusblockade in Allgemeinnarkose oder im Wachzustand des Patienten: Eine kontroverse Diskussion

    OpenAIRE

    Schafer, Alexander

    2007-01-01

    Hintergrund: Die Häufigkeit von Nervenschädigungen soll durch die Anlage einer Interskalenusblockade in Allgemeinnarkose erhöht sein. Methode: 536 Patienten, welche eine Schulter/Arm-Operation bei sich durchführen lassen mussten, wurden in die Studie aufgenommen. 396 erhielten eine Interskalenusblockade in Allgemeinnarkose, 140 wurden nur in Allgemeinnarkose operiert. 74 Patienten wurden bezüglich ihrer Wünsche bei der Anlage einer Interskalenusblockade befragt. Ergebnisse: Die Häufigkeit von...

  13. Radiation treatment of painful degenerative skeletal conditions; Schmerzbestrahlung bei degenerativ bedingten Skeletterkrankungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schaefer, U. [Muenster Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie - Radioonkologie; Micke, O. [Muenster Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie - Radioonkologie; Willich, N. [Muenster Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie - Radioonkologie

    1996-10-01

    The study reported was intended to present own experience with irradiation for treatment of painful degenerative skeletal conditions and examine the long-term effects of this treatment. A retrospective study was performed covering the period from 1985 until 1991, examining 157 patients suffering from painful degenerative skeletal conditions who entered information on the success of their radiation treatment in a questionnaire. 94 of the questionnaires could be used for evaluation. Pain anamnesis revealed periods of more than one year in 45% of the cases. 74% of the patients had been treated without success with drug or orthopedic therapy. Immediately after termination of the radiotherapy, 38% of the patients said to be free of pain or to feel essentially relieved, while at the time the questionnaire was distributed, the percentage was 76%. Thus in our patient material, radiotherapy for treatment of painful degenerative skeletal lesions was successful in 76% of the cases and for long post-treatment periods, including those cases whith long pain anamnesis and unsuccessful conventional pre-treatment. (orig./MG) [Deutsch] Ziel dieser Untersuchung war es, die eigenen Erfahrungen mit der Schmerzbestrahlung degenerativer Skeletterkrankungen darzustellen und vor allem die Langzeitergebnisse zu untersuchen. Im Zeitraum von 1985 bis 1991 wurden 157 Patienten mit schmerzhaften degenerativen Gelenkerkrankungen retrospektiv untersucht. Der Therapieerfolg wurde mittels Fragebogenaktion ermittelt. Insgesamt waren 94 Frageboegen auswertbar. Die Schmerzanamnese betrug in 45% der Faelle ueber 1 Jahr. Bei 74% der Patienten war eine erfolglose medikamentoese oder orthopaedische Vorbehandlung erfolgt. Sofort nach Beendigung der Radiotherapie gaben insgesamt 38% der Patienten eine Schmerzfreiheit oder wesentliche Besserung der Beschwerden an, zum Zeitpunkt der Fragebogenaktion 76% der Patienten. Die Schmerzbestrahlung degenerativer Skeletterkrankungen erzielte in unserem Patientengut in

  14. Effect of radiosynovectomy in patients with inflammatory joint disorders not caused by rheumatoid arthritis; Wirksamkeit der Radiosynoviorthese bei degenerativ-entzuendlichen und chronisch-entzuendlichen Gelenkerkrankungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kroeger, S.; Klutmann, S.; Bohuslavizki, K.H.; Clausen, M. [Universitaetskrankenhaus Eppendorf, Hamburg (Germany). Abt. fuer Nuklearmedizin; Sawula, J.A.; Brenner, W.; Henze, E. [Kiel Univ. (Germany). Klinik fuer Nuklearmedizin

    1999-07-01

    Gelenke) mit peripherem Gelenkbefall bei Morbus Bechterew, reaktiver Arthritis, undifferenzierter Kollagenose mit Gelenkbeteiligung, Psoriasis-assoziierter Arthritis, pigmentierter villo-nodulaerer Synovialitis und chronisch-entzuendliche Reizzustaende nach vorangegangener Operation. Die Veraenderung der Beschwerdesymptomatik wurde anhand eines standardisierten Fragebogens entsprechend den ARA-Kriterien subjektiv erfasst und mit T/B-Quotienten in der Blutpoolphase der Skelettszintigraphie vor und nach der RSO quantifiziert. Ergebnisse: In der ersten Gruppe berichteten die Patienten ueber eine deutliche Besserung der Beschwerdesymptomatik in 40% der Faelle. In 51% fand sich eine Beschwerdekonstanz, in 9% eine Verschlechterung des Beschwerdebildes. Analoge Verhaeltnisse fanden sich in der zweiten Patientengruppe. Die Mehrzahl der als unveraendert beschriebenen Gelenke waren kleine Fingergelenke. Hingegen zeigten Hand- und Kniegelenke bessere Ergebnisse. Eine Uebereinstimmung zwischen szintigraphischem Befund und subjektiver Einschaetzung fand sich in der ersten Gruppe bei 38% und in der zweiten Gruppe bei 67%. Schlussfolgerung: Die Radiosynoviorthese stellt auch bei der aktivierten Arthrose und den nicht durch eine rheumatoide Arthritis verursachten Synovialitiden eine nebenwirkungsarme, gut nutzbare lokal anwendbare Therapieoption dar. (orig.)

  15. Vergleich der Narbenausprägung und Bewertung der Kosmetik bei Patientinnen mit brusterhaltend operiertem Mammakarzinom und einseitiger Strahlenbehandlung nach simultaner Reduktionsmastektomie beidseits

    OpenAIRE

    Gatti, Alessia

    2014-01-01

    Mit der hier vorgelegten Arbeit sollte im Hinblick auf die Narbenbildung der Einfluss der alleinigen Operation verglichen werden mit dem Effekt einer Operation plus adjuvanter Strahlentherapie. Dazu wurde ein Patientinnenkollektiv mit bilateraler Operation, aber unilateraler Strahlenbehandlung ausgewählt. Diese Bedingungen sind bei Patientinnen mit unilateralem Mammakarzinom und gleichzeitiger beidseitiger Reduktionsmastektomie gegeben. Mit der beidseitigen Reduktionsmastektomie wird auf der ...

  16. Mg++-Stoffwechselkorrelationen als Diagnose und Prognose beim Sport und bei Hypertonikern

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Porta S

    2012-01-01

    Full Text Available Anhand eines Vergleichs der Daten dreier verschiedener Untersuchungen konnten wir demonstrieren, dass Veränderungen von ionisiertem Magnesium im Blut sowohl mit metabolischen Veränderungen als auch mit diastolischen und systolischen Blutdruckveränderungen korrelieren. Zuerst gelang es darzulegen, dass man imstande ist, durch die Bestimmung von Mg++ zusammen mit pH, Laktat und Leistungspunkten bei einem sportlichen Wettbewerb schon vor dem Bewerb anhand einer Mg++/pH-Korrelation die Chancen für anschließendes erfolgreiches Abschneiden vorherzusagen [1, 2]. Untersuchungen dieser Werte nach dem Bewerb gestatteten durch korrelative Analysen von Mg++-Veränderungen, Leistungspunkten und Laktatveränderungen einen tieferen Einblick in das Anstrengungs- Erfolgs-Verhältnis der Teilnehmer. Ähnlich den Resultaten beim Sport konnten durch Korrelation von Mg++ und diastolischem RR nach dem Test die signifikant-prognostischen Wirkungen der Mg++-Bestimmung gezeigt werden. Ähnlich wie beim Verhältnis zwischen Mg++ und Leistungspunkten zeigten auch hier diejenigen Patienten mit den geringsten Mg++-Abweichungen nach Provokation [1–3] auch die geringsten erregungsbedingten Veränderungen von diastolischem RR und Herzfrequenz durch den Test. Schließlich konnten wir bei 300 hypertonen Diabetikern zeigen, dass Blutzuckerveränderungen im Rahmen eines Glukoseprofils abhängig vom systolischen Blutdruck sind und eng mit Mg++-Veränderungen einhergehen, was einige neue Gedanken über den Mechanismus des Elektrolytverlusts bei Typ-2-Diabetikern und die Rolle des Blutdrucks bei Blutzuckerschwankungen zulässt [4–6].

  17. Indirect MR-arthography in the fellow up of autologous osteochondral transplantation; Indirekte MR-Arthrographie zur Verlaufskontrolle nach autologer osteochondraler Transplantation

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Herber, S.; Pitton, M.B.; Kalden, P.; Thelen, M.; Kreitner, K.F. [Mainz Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Radiologie; Runkel, M. [Mainz Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Unfallchirurgie

    2003-02-01

    following autologous osteochondral transplantation. Assessment of transplant vitality, osseous fixation and stability is possible. (orig.) [German] Zielsetzung: Evaluation der Befunde nach indirekter MR-Arthrographie bei Patienten mit autologer osteochondraler Transplantation. Patienten und Methoden: 10 konsekutive Patienten mit einer Mosaik-Plastik wurden drei, 6 und 12 Monate nach dem Eingriff mittels indirekter MR-Arthrographie untersucht. Das MR-Protokoll bei 1,5T beinhaltete neben nativen PD- und T{sub 2}-gewichteten TSE-Sequenzen mit und ohne Fett-Suppression T{sub 1}-gewichtete, fettsupprimierte SE-Sequenzen vor und unmittelbar nach Kontrastmittelgabe sowie nach Bewegung des Gelenkes. Die Bildanalyse wurde gemeinsam von zwei Radiologen durchgefuehrt und beinhaltete die Auswertung der Signalintensitaet (SI) und Integritaet des knoechernen Zylinders ebenso wie der Knorpeloberflaeche, das Vorhandensein eines Knochenmarkoedems und eines Gelenkergusses. Ergebnisse: Drei Monate nach dem Eingriff zeigte sich in allen Faellen in der T{sub 2}-TSE-Sequenz ein ausgepraegtes Knochenmarkoedem auf Empfaenger- und Donorseite, korrespondierend zu einem deutlichem Signalintensitaetsanstieg nach Kontrastmittelgabe. Die Grenzzone zwischen dem Transplantat und dem originaerem Knochen zeigte eine erhoehte SI nach drei und 6 Monaten in der T{sub 2}-TSE-Sequenz sowie nach i.v. Gd-DTPA-Gabe. Eine Transplantatdislokation wurde in keinem Fall beobachtet. Als Zeichen der Vitalitaet des osteochondralen Transplantats normalisierte sich das Marksignal in der T{sub 1}-SE-Sequenz in den meisten Faellen nach 6 bzw. 12 Monaten. Die indirekte MR-Arthrographie war dem Nativ-Scan ueberlegen bei der Beurteilung der knorpeligen Ueberdeckung des Transplantats. In allen Faellen zeigte sich eine komplette Ueberdeckung des knoechernen Zylinders mit Gelenkknorpel. Transplantierter und originaerer hyaliner Knorpel zeigten einen deutlichen Anstieg der SI in der indirekten MR-Arthrographie. Signalalterationen und

  18. Treatment of malignant biliary obstructions via the percutaneous approach; Interventionen bei malignen Gallenwegstenosen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Radeleff, B.A.; Lopez-Benitez, R.; Hallscheidt, P.; Grenacher, L.; Libicher, M.; Richter, G.M.; Kauffmann, G.W. [Radiologische Klinik der Ruprecht-Karls-Universitaet Heidelberg (Germany). Abteilung fuer Radiodiagnostik

    2005-11-01

    This paper gives an overview of experience and success of percutaneous transhepatic interventions in malignant biliary obstruction. Even after exhaustion of surgical and endoscopic therapy options, the percutaneously inserted stents provide effective palliation. The palliative treatment of malignant jaundice using a stent is an established procedure in clinical practice, particularly whenever the endoscopic, transpapillary approach is not possible due to high obstructions or previous surgery. The technical success rate is very high (about 95-100%), and the complication rate is about 10-30%. Since the patency rate of stents is higher than that of plastic endoprostheses, their primary use is justified despite higher costs, provided the patients are adequately selected. (orig.) [German] Vorgelegt wird eine Uebersicht ueber den gegenwaertigen Stellenwert radiologischer Interventionen bei malignen Gallenwegstenosen, die nur bei 10-20% der Patienten heilbar sind. Wenn ein endoskopisch transpapillaerer Zugang nicht moeglich ist, z. B. bei hohen Obstruktionen oder nach frueheren Eingriffen, ermoeglichen die perkutane transhepatische Punktion und Implantation von Metallendoprothesen eine gute Palliation. Die perkutane Gallengangdrainage und Stentplatzierung sind fuer den erfahrenen, interventionell taetigen Radiologen wenig kompliziert und mit einer Erfolgsrate von 95-100% dem endoskopischen Vorgehen deutlich ueberlegen. Morbiditaet und Mortalitaet der endoskopischen Verfahren waren in aelteren Arbeiten noch geringer als die der perkutanen Methoden. Aktuellen Studien zufolge sind beide Verfahren gleichwertig, wahrscheinlich aufgrund technischer Verbesserungen der perkutanen Interventionen. Die technische Erfolgsrate bei der Stentapplikation liegt ueber 95%. Mittels perkutaner transhepatischer biliaerer Drainageneinlage (PTCD) eingelegte Metallstents bleiben haeufiger und laenger offen als Plastikstents. Bei entsprechender Lebenserwartung des Patienten ist ihr Einsatz daher

  19. Antithrombotische Therapie bei Vorhofflimmern

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Huber K

    2000-01-01

    Full Text Available Im Vergleich zu Patienten mit Sinusrhythmus haben Patienten mit nichtrheumatischem Vorhofflimmern (NVAF ein 5- bis 6fach erhöhtes Schlaganfallrisiko. Als zusätzliche Risikofaktoren gelten zunehmendes Alter, die arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus, zerebrale und systemische Thromboembolien in der Anamnese sowie bestimmte echokardiographische Kriterien, wie z. B. eine Vergrößerung des linken Vorhofes, der Nachweis von Thromben im linken Vorhof oder linken Ventrikel und eine reduzierte Linksventrikelfunktion. Patienten, die älter als 65 Jahre sind und einen der genannten thromboembolischen Risikofaktoren aufweisen, sollten eine Langzeit-Antikoagulation mit einer Ziel-INR von 2,0 bis 3,0 erhalten, sofern keine Kontraindikationen gegen eine Antikoagulation vorliegen. In diesem Falle sollte Aspirin in einer Dosierung von 300 mg täglich verabreicht werden. Patienten, die jünger als 65 Jahre sind und bei denen ein Vorhofflimmern ohne begleitende thromboembolische Risikofaktoren vorliegt, haben ein sehr geringes Risiko, einen thromboembolischen Schlaganfall zu erleiden: Es besteht bei diesen Patienten daher keine Notwendigkeit für eine prophylaktische Antikoagulation.

  20. Psychoherzchirurgie - Krankheitsverarbeitung kardiochirurgischer Patienten

    OpenAIRE

    Solf, Mark Alexander

    2016-01-01

    Die vorliegende Arbeit untersuchte mittels des Fragebogens FKV - 102 zwölf Krankheitsverarbeitungsstrategien herzchirurgischer Patienten. Zwischen 05/10 und 03/12 wurden 101 Patienten (m = 75 / w = 26) der Klinik für Herzchirurgie des städtischen Klinikums Bogenhausen für das eigene Kollektiv rekrutiert. Die Ergebnisse des eigenen Kollektivs wurden mit Daten aus der Literatur verglichen (319 Patienten insgesamt; 212 Dialysepatienten / 107 Brustkrebspatientinnen). This doctoral thesis inve...

  1. Abducensparese bei metastasiertem Prostatakarzinom: kleinvolumige Bestrahlung der Schädelbasis

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Mayer R

    2001-01-01

    Full Text Available Wir berichten über drei Patienten mit Prostatakarzinom, bei denen eine Metastase im Bereich der Schädelbasis zu einer Abducensparese geführt hatte. Die Patienten klagten über Doppelbilder, die sie bei Verrichtungen des täglichen Lebens behinderten und zu Schwindel beim Gehen bis hin zur Übelkeit führten. Die Bestrahlung mit hochenergetischen Photonen (23 MeV und einer Dosis von 40-50 Gy/2 Gy erfolgte bei zwei Patienten über opponierende Gegenfelder und bei einem Patienten in Drei-Feld-Technik. Zwei Patienten waren bereits vorher wegen eines Adenokarzinoms der Prostata perkutan lokal im Beckenbereich bestrahlt worden, bei einem Patienten stellte die Abducensparese das Erstsymptom dar und das Prostatakarzinom wurde erst im Laufe der weiteren Exploration diagnostiziert. Durch die Bestrahlung der Schädelbasismetastase konnte bei allen drei Patienten ein guter palliativer Effekt erreicht werden, der bis zu ihrem Ableben anhielt. Bei einem Patienten kam es zu einem vollständigen Verschwinden der Doppelbilder, obwohl die Tumorausdehnung bei der Kontrolluntersuchung unverändert war; die beiden anderen Patienten gaben eine deutliche Besserung der Beschwerden und damit verbundene Hebung der Lebensqualität an. Zusammenfassend ist zu sagen, daß durch den Einsatz moderner Planungs- und Bestrahlungsmethoden die externe Strahlentherapie im Bereich der Schädelbasis nebenwirkungsarm und effizient durchgeführt werden kann.

  2. MR arthrography of the shoulder: possible indications for clinical use; Einsatzmoeglichkeiten der MR-Arthrographie bei Erkrankungen des Schultergelenkes

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kreitner, K.F. [Mainz Univ. (Germany). Klinik mit Poliklinik fuer Radiologie; Grebe, P. [Mainz Univ. (Germany). Klinik mit Poliklinik fuer Radiologie; Kersjes, W. [Mainz Univ. (Germany). Klinik mit Poliklinik fuer Radiologie; Runkel, M. [Mainz Univ. (Germany). Klinik fuer Unfallchirurgie; Kirschner, P. [Elisabeth-Hospital, Mainz (Germany). Abt. fuer Unfall- und Wiederherstellungschirurgie St. Vincenz; Schild, H.H. [Mainz Univ. (Germany). Klinik mit Poliklinik fuer Radiologie

    1994-02-01

    In a prospective study possible indications for MR arthrography of the shoulder were evaluated. 37 patients were examined before and after intraarticular administration of a 2-mmolar solution of Gd-DTPA. MR arthrography was performed if there was no joint effusion and/or an uncertain finding concerning the rotator cuff or the capsulolabral complex on plain MR images. MR arthrography leads to a better demonstration of labrum pathology in 11/22 patients and to a superior delineation of the capsuloligamentous apparatus in 20/22 cases. In 9/15 patients with impingement lesions MR arthrography allowed a differentiation of severe tendinitis from partial and small full-thickness tears of the rotator cuff. MR arthrography of the shoulder joint enhances the accuracy of MR in case of an uncertain finding on plain MR images. (orig.) [Deutsch] In einer prospektiven Studie sollten Einsatzmoeglichkeiten der MR-Arthrographie bei Erkrankungen des Schultergelenkes herausgearbeitet werden. 37 Patienten wurden sowohl nativ als auch nach intraartikulaerer Gabe einer 2mmolaren Gd-DTPA-Loesung untersucht. Voraussetzungen fuer die KM-Gabe waren ein fehlender Gelenkerguss und/oder ein unklarer Befund des Labrum-Kapsel-Komplexes oder der Rotatorenmanschette in der Nativuntersuchung. Durch die MR-Arthrographie wurde bei 11/22 Patienten eine verbesserte Darstellung der Labrumpathologie erzielt; in 20/22 Faellen ergabe sich eine zuverlaessige Beurteilung der Gelenkkapsel. Bei 9/15 Patienten mit Erkrankungen der Rotatorenmanschette konnten Tendinitiden von partiellen und kleinen kompletten Rotatorenmanschettenrupturen sicher differenziert werden. Die MR-Arthrographie des Schultergelenkes fuehrt bei nicht eindeutigen Befunden in der Nativuntersuchung zu einer verbesserten Treffsicherheit der MR-Diagnostik. (orig.)

  3. Verhalten klinisch-chemischer und hormonanalytischer Parameter bei Kühen mit und nach einem Prolapsus uteri : Versuch einer Kausalitätsklärung

    OpenAIRE

    Seitz, Klaus

    2008-01-01

    Das Ziel der vorgelegten Arbeit bestand zum einen darin, anhand der Bestimmung klinisch–chemischer und hormonanalytischer Parameter von Rindern, welche an einem Prolapsus uteri erkrankt waren sowie von gesunden Kontrolltieren im gleichen postpartalen Status, Hinweise über die Kausalität dieser Erkrankung zu erlangen. Zum anderen war zu eruieren, ob im Verlauf des Frühpuerperiums bei den betroffenen Tieren anhaltende Imbalanzen bestimmter Stoffwechselparameter bestehen. Weiterhin sollte eine M...

  4. Untersuchungen zur Rolle des Transkriptionsfaktors NF-IL6 in der Hypothalamus-Hypophysen-Achse bei Ratten und Mäusen nach psychologischem und inflammatorischem Stress

    OpenAIRE

    Fuchs, Franziska

    2013-01-01

    Hintergrund und Zielsetzung der Arbeit Mit der systemischen Injektion von Lipopolysaccharid [LPS, Zellwandbestandteil gram-negativer Bakterien und Mitglied der sog. PAMPS (Pathogen-assoziierte Molekülstrukturen)] kann bei Versuchstieren eine Entzündung nachgeahmt werden, die zentralnervös kontrollierte Krankheitssymptome wie Fieber und andere zum Komplex des sog. „sickness behavior“ gehörende Erscheinungen (Anorexie, Adipsie und Lethargie) zur Folge hat. Der gesamte Organismus reagiert mit...

  5. Eine experimentelle Studie zur Untersuchung der Schmerzmodulation durch phobische Stimuli und der elektrokortikalen Verarbeitung phobischer Bilder bei Zahnbehandlungsphobie vor und nach erfolgter Expositionstherapie

    OpenAIRE

    Baumgarten, Johanna Luise

    2016-01-01

    In der vorliegenden Arbeit wurde die Wirksamkeit einer Expositionstherapie in virtueller Realität bei Zahnbehandlungsphobikern untersucht. Über eine Vorher- und Nachher-Analyse sollte herausgefunden werden, inwieweit die Angst vor phobischen Stimuli reduziert werden kann. Die Untersuchungen dieser Studie stützten sich auf zwei empirische EEG-Studien von Kenntner-Mabiala & Pauli (2005, 2008), die evaluierten, dass Emotionen, die Schmerzwahrnehmung und die Toleranz der Schmerzschwelle modul...

  6. Parenterale und orale Glykoprotein IIb/IIIa-Antagonisten bei instabiler Angina pectoris - gibt es noch eine Chance für oral wirksame Substanzen?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Darius H

    2001-01-01

    Full Text Available Die intravenösen Glykoprotein IIb/IIIa-Antagonisten Abciximab, Tirofiban und Eptifibatide sind wissenschaftlich ohne Zweifel für die Therapie der instabilen Angina und als Begleitmedikation bei Koronarinterventionen etabliert, auch wenn die Anwendung dieser Substanzen in der klinischen Praxis noch ungenügend ist. Insbesondere für das Abciximab konnte eine Letalitätsreduktion auch 3 Jahre nach der Therapie für ein Hochrisikokollektiv von Patienten überzeugend nachgewiesen werden. Für die Therapie des akuten Myokardinfarktes zusammen mit verschiedenen Fibrinolytika werden alle drei Substanzen zur Zeit in größeren Studien untersucht. Die sehr umfangreichen Untersuchungen bei Patienten mit instabiler Angina und nach Koronarinterventionen, die mit den oralen Glykoprotein IIb/IIIa-Antagonisten durchgeführt wurden, haben allesamt enttäuschende Ergebnisse erbracht. Es konnten nur schwache therapeutische Effekte im Sinne einer Reduktion von ischämischen Rezidivereignissen festgestellt werden, wobei jedoch bei allen Untersuchungen eine Tendenz zu einer leicht erhöhten Letalität in der Therapiegruppe im Vergleich zur jeweiligen Placebogruppe festgestellt werden konnte. In einer Metaanalyse wurde eine ca. 35%ige Erhöhung der Sterblichkeit für die mit den oralen Antagonisten behandelten Patienten errechnet. Die Gründe für diesen therapeutischen Fehlschlag könnten in der geringen Bioverfügbarkeit der verschiedenen Substanzen liegen oder in dem bisher noch ungenügenden Verständnis des Verhaltens des thrombozytären GPIIb/IIIa-Rezeptors beim Versuch einer Langzeitblockade. Weitere Substanzen mit anderen pharmakokinetischen Eigenschaften sind derzeit noch in der klinischen Entwicklung.

  7. Echokardiographie aktuell: Lyseversagen bei ST-Hebungsinfarkt?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Glaser F

    2007-01-01

    örungen, die linksseitigen Klappen morphologisch und funktionell in Ordnung. Der rechte Ventrikel war deutlich dilatiert und diffus schlecht kontraktil (Abb. 4, 5. Das interventrikuläre Septum war etwas abgeplattet bzw. nach links gedrängt. Es bestand eine mäßig schwere Trikuspidalinsuffizienz mit einer Geschwindigkeit von knapp 3 m/sek. (Abb. 6. Bei nicht gestauten Lebervenen errechnete sich somit ein systolischer Pulmonalarteriendruck von etwa 45 mmHg.br Bei der Fragestellung „akute Lungenembolie“ streben wir immer den direkten Thrombus- bzw. Embolusnachweis an: Oft findet man bei akuter Pulmonalembolie einen Embolus im Bereich des rechten Vorhofs oder Ventrikels, seltener in den einsehbaren Anteilen des pulmonalarteriellen Systems. Im Falle unseres Patienten fand sich ein flottierender Thrombus in der linken Vena superficialis (Abb. 7, 8. Ein direkter Thrombusnachweis gilt bei Patienten mit entsprechender Verdachtsdiagnose als nahezu 100 % spezifisch für das Vorliegen einer Pulmonalembolie. Dementsprechend konnte von der Koronarintervention abgesehen werden. Unter Fortführung der schon etablierten Therapie mit niedermolekularem Heparin, später Marcoumar, kam es innerhalb der nächsten Stunden klinisch zur völligen Stabilisierung, die echokardiographischen Zeichen der Rechtsherzbelastung bildeten sich innerhalb von 4 Wochen vollständig zurück.br bKommentar/bbr 1. Bei der Diagnostik des akuten kardiorespiratorischen Notfalls ist neben dem klinischen Beurteilungsvermögen eine profunde Kenntnis des Elektrokardiogramms nötig. Im Falle unseres Patienten lag elektrokardiographisch das typische Bild einer Pulmonalembolie vor: Der akute SI QIII-Typ, Rechtsschenkelblock sowie die T-Negativierungen in Ableitung III sind typisch für die akute Pulmonalembolie. Weniger bekannt und ursächlich für die ursprüngliche fälschliche Annahme eines Infarktes ist jedoch, daß es in der Akutphase einer akuten schweren Pulmonalembolie zu infarktähnlichen ST-Streckenhebungen in den

  8. Comparison between endorectal MRI (EMRTI) and endorectal sonography (ES) after surgery or therapy for rectal tumors to exclude recurrent or residual tumor; Vergleich zwischen endorektaler MRT (EMRT) und endorektaler Sonographie (ES) postoperativ bzw. posttherapeutisch bei rektalen Tumoren zum Ausschluss von Rezidiv- bzw. Residualtumoren

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Pegios, W.; Vogl, T.J. [Frankfurt Univ. (Germany). Inst. fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie; Huenerbein, M.; Schlag, P. [Chirurgische Abt., Robert-Roessle-Klinik Berlin Buch (Germany); Schroeder, R.; Wust, P.; Felix, R. [Strahlenklinik und Poliklinik, Virchow-Klinikum, Medizinische Fakultaet der Humboldt-Univ. Berlin (Germany)

    2002-06-01

    nach Kontrastmittelapplikation und ES (Compison 530, Kretz-Technik mit 7,5 bzw. 10 MHz Sonden) untersucht. Ergebnisse: Das Patientenkollektiv umfasste 8 Patienten mit Rektumadenomen nach Elektro-Laser-Resektion, 8 Patienten mit Rektumkarzinomen Stadium pT1 nach transanaler Vollwandresektion, 8 Patienten mit Stadium pT2 und 6 Patienten mit Stadium pT3 nach hyperthermer Radiochemotherapie. Im Rahmen der posttherapeutischen Verlaufskontrolle in Korrelation mit der Histologie ergaben sich folgende Ergebnisse: Korrektes Staging bei 86,6% der Patienten (EMRT) bzw. bei 63,3% (ES), ein Overstaging bei 8% (EMRT) bzw. bei 23% (ES) und ein Understaging bei 0% (EMRT) bzw. 7% (ES). Die hoechste diagnostische Treffsicherheit fand sich in der EMRT bei Patienten mit Rektumadenomen bzw. Rektumkarzinomen (pT1) und bei Z.n. Elektro-Laser-Resektion bzw. transanaler Vollwandresektion im Rahmen der Verlaufskontrolle. Schlussfolgerungen: Die hochaufloesende, endorektale MRT ist im Vergleich zu der endorektalen Sonographie eine vielversprechende Methode zur postoperativen bzw. posttherapeutischen Diagnostik rektaler Tumoren und eignet sich zur Verlaufs- und Therapiekontrolle von Rezidiven bzw. Residualtumoren. (orig.)

  9. Takotsubo-Kardiomyopathie nach HNO-Eingriff

    OpenAIRE

    Windisch, T.; Lorenz, KJ; Mühlmeier, G; Tisch, M

    2016-01-01

    Bei HNO Routineeingriffen bei Kindern und Jugendlichen sind anästhesiologische Komplikationen selten.Gelegentlich treten aber auch seltene Entitäten auf, die ein rasches und intensives Eingreifen erfordern.Fall: Eine 16-jährige Patientin erhielt eine Revisions-Tympanoplastik mit Tubendilatation und zeigte ein verzögertes Aufwachverhalten nach Ende der Op, nachdem die Narkosen vorheriger Eingriffe komplikationslos beendet werden konnten.Rasch entwickelte sich eine Verschlechterung der pulmona...

  10. Genetische und physiologische Einflußfaktoren sowie deren Wechselwirkungen auf die Trichothecenbildung bei Roggen, Triticale und Weizen nach Inokulation mit Fusarium culmorum (W. G. Sm.) Sacc.

    OpenAIRE

    Reinbrecht, Carsten

    2002-01-01

    Eine besondere Gefahr für die Getreidequalität durch Fusarium culmorum besteht in der Bildung von Trichothecenen. Die Prophylaxe durch pflanzenzüchterische Maßnahmen kann in hohem Maße effektiv sein. Ziel dieser Arbeit war es, die durch Fusarium culmorum verursachten Trichothecengehalte bei Getreide in Abhängigkeit von Wirts- und Erregergenotyp, von physiologischen Faktoren sowie deren Interaktionen zu untersuchen. In Feldversuchen mit bis zu 12 Roggen-, 6 Triticale- und 8 Weizen-Genotypen...

  11. {sup 123}Iodine scintigraphy and perchlorate discharge test in the diagnosis of congenital hypothyroidism; {sup 123}I-Szintigraphie und Perchlorat-Depletionstest bei der Diagnostik der kongenitalen Hypothyreose

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Meller, J.; Conrad, M.; Emrich, D.; Becker, W. [Goettingen Univ. (Germany). Abt. fuer Nuklearmedizin; Zappel, H.; Roth, C. [Goettingen Univ. (Germany). Abt. Paediatrie

    1998-01-01

    Aim: Thirty eight children suffering from congenital primary permanent hypothyroidism were studied to determine the diagnostic impact of {sup 123}I scintigraphy in comparison to laboratory findings and ultrasonography. Methods: In all patients {sup 123}I scintigraphy was performed after intravenous administration of 3,7 MBq {sup 123}I. If accumulation of the radiotracer in thyroid tissue occured a perchlorate discharge test was performed subsequently. Results: Scintigraphy revealed athyrosis in 7 children. In 9 children a lingual thyroid was observed. Deficiency in iodine organification was diagnosed by a significant discharge of {sup 123}I in 15 patients. In four of these children the diagnosis of Pendred`s syndrome could be established. Ectopic thyroid tissue could be demonstrated only by scintigraphy where clinical examination and sonography failed in the diagnosis in all cases. Hypoplasia of the thyroid gland as it was diagnosed in 2 cases by ultrasonography appeared to be unlikely because of normal {sup 123}I uptake was seen in these patients. In 2 patients with scintigraphic proven athyrosis an orthotopic gland had been falsely considered by ultrasound. In 44% of our patients the final diagnosis could only be established if {sup 123}I scintigraphy and perchlorate discharge test were performed. Conclusion: This findings suggest that scintigraphy is indispensible in the correct diagnostic work up of congenital hypothyroidism. (orig.) [Deutsch] Ziel: Die vorliegende retrospektive Studie an 38 Kindern soll Aufschluss ueber den aktuellen Stellenwert der {sup 123}I-Szintigraphie im Vergleich mit der Sonographie und laborchemischen Methoden bei der Diagnostik der kongenitalen primaeren Hypothyreose geben. Methoden: Alle Patienten erhielten 3,7 MBq {sup 123}I intravenoes zur Lokalisationsdiagnostik der Schilddruese. Liess sich {sup 123}I speicherndes Schilddruesengewebe nachweisen, wurde ein Depletionstest nach oraler Gabe von 300 mg Perchlorat (Irenat {sup trademark

  12. Einschätzung des PSA-Rezidivs nach kurativer Therapie des Prostatakarzinoms

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Weißbach L

    2004-01-01

    Full Text Available Das in die Nachsorge kurativ behandelter Patienten mit Prostatakarzinom aufgenommene PSA-Monitoring schafft einen neuen klinischen Status. Wir haben es jetzt mit einem "bio-chemisch Kranken" zu tun, bei dem nicht selten kein lokales Rezidivgeschehen und schon gar nicht eine Fernmetastasierung nachgewiesen werden kann. Um zwischen der lokalen und systemischen Erkrankung unterscheiden zu können, hat man sich früher der "pathohistologischen Prädiktion" bedient. Hierauf beruht auch ein großer Teil der häufig eingesetzten Nomogramme. Mit der Bestimmung der PSA-DT ist eine Methode in das diagnostische Repertoire aufgenommen worden, die nach weiterer Evaluierung dazu dienen könnte, lokale Maßnahmen (RT nach RP oder Salvage-Prostatektomie, HIFU bzw. Kryotherapie oder eine Androgendeprivation vorzunehmen. Vieles deutet darauf hin, daß wir in Zukunft nicht nur mit einer Berechnung der PSA-DT die lokale von der systemischen Progression unterscheiden können, sondern auch das Übergangsstadium zur klinischen Metastasenerkrankung voraussagen und das Risiko, am Prostatakrebs zu sterben, einschätzen können.

  13. Analysis of cardiac energy metabolism in valve disease using {sup 31}P-MR-spectroscopy; Untersuchungen des kardialen Energiestoffwechsels bei Herzvitien mit der {sup 31}P-MR-Spektroskopie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Beer, M.; Viehrig, M.; Seyfarth, T.; Sandstede, J.; Lipke, C.; Pabst, T.; Kenn, W.; Hahn, D. [Wuerzburg Univ. (Germany). Inst. fuer Roentgendiagnostik; Harre, K.; Horn, M.; Neubauer, S. [Wuerzburg Univ. (Germany). Medizinische Klinik; Landschuetz, W.; Kienlin, M. von [Wuerzburg Univ. (Germany). Physikalisches Inst. 5

    2000-02-01

    Patients and methods: 10 healthy volunteers and 10 patients with aortic stenosis (pressure gradients >60 mmHg) were included. For assessment of energy metabolism, {sup 31}P-MR spectra were obtained with a double oblique 3D-CSI technique (voxel size 25 cm{sup 3}). In 5 of 10 patients, follow-up examination was performed 3 months after surgical valve replacement (SVR). Left ventricular (LV) function was analyzed by cine MRI. Results: Before SVR the myocardial phosphocreatine to adenosinetriphosphate (PCr-ATP) ratio was significantly (p=0.0002) reduced to 0.80{+-}0.25 in patients compared to 1.65{+-}0.21 in volunteers. 3 months after SVR, LV mass had significantly (p=0.04) decreased from 238{+-}33 g to 206{+-}47 g. At the same time a significant (p=0.04) increase of the PCr-ATP ratio from 0.80{+-}0.25 to 1.28{+-}0.22 was observed. A slight, but not significant, reduction of the phosphodiester ATP ratio was observed before SVR, with a trend towards normalization after SVR. (orig.) [German] Patienten und Methode: 10 gesunde Probanden und 10 Patienten mit Aortenklappenstenose (Druckgradient >60 mmHg) wurden untersucht. Zur Erfassung des kardialen Energiestoffwechsels wurde eine doppelt angulierbare 3D-CSI-Technik verwendet (Voxelgroesse 25 ccm). 3 Monate nach Aortenklappenersatz (AKE) erfolgte bei 5 Patienten eine Nachkontrolle. Bei den Patienten wurden zusaetzlich linksventrikulaere (LV) Funktionsparameter mittels cine-MRI-Technik analysiert. Ergebnisse: Vor Klappenersatz war bei den Patienten das Phosphokreatin-Adenosintriphosphat (PCr-ATP)-Verhaeltnis mit 0,80{+-}0,25 signifikant im Vergleich zu Gesunden (1,65{+-}0,21; p=0,0002) erniedrigt. 3 Monate nach AKE konnte eine signifikante (p=0,04) Verringerung der LV-Masse von 238{+-}33 g auf 206{+-}47 g nachgewiesen werden. Die LV-Ejektionsfraktion aenderte sich jedoch nicht wesentlich (von 61{+-}11% auf 65{+-}7%; p=0,22). Zur selben Zeit zeigte sich ein signifikanter (p=0,04) Anstieg des PCr-ATP-Verhaeltnis von 0

  14. MRI with oral filling in patients with chronic inflammatory bowel diseases; MRT mit oraler Duenndarmdistension bei entzuendlichen Darmerkrankungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Born, C.; Nagel, B.; Leinsinger, G.; Reiser, M. [Institut fuer Klinische Radiologie, Klinikum der Universitaet Muenchen (Germany)

    2003-01-01

    Aim Evaluation of mannitol-MRI in patients with suspected or established Crohn's disease (CD). 75 patients with suspected or established Crohn's disease were included. 1.5 l of mannitol-solution were administered orally within 1 h before imaging.A rectal filling was also employed.Butylscopolamin was applied i.v. Native-sequences were acquired. T1w sequences (axial, coronal) were acquired before and after (fs-T1-w-BH) i.v.Gd-DTPA.Additionally a dynamic CM-study was performed. In 45% of the examinations good image quality was achieved. In 28% opacification of the terminal ileum was insufficient. However, diagnostic assessment was possible. Motion artifacts due to breathing were rare, artifacts due to peristalsis were noted in 16% of the examinations. Alterations indicative to CD were found in 69% of the patients.The SI-increase of the thickened bowel-wall was significantly higher than the increase of not thickened wall (117 vs.75%; p = 0,001 in t-test).We detected stenoses in 56%, fistulas in 23% and an abscess in one patient. Mannitol-MRI is a valuable method in the diagnostic work-up of inflammatory bowel disease. Improvement of distal distension should be attempted, because of the good acceptance of the patients and high diagnostical value. (orig.) [German] Fragestellung Evaluation eines MRT-Untersuchungsprotokolls mit oraler Gabe von Mannitolloesung bei Patienten mit Verdacht auf oder gesichertem Morbus Crohn (MC).Patienten und Methode 75 Patienten wurden mittels Mannitol-MRT untersucht. Die Patienten wurden gebeten,1 h vor Untersuchungsbeginn 1,5 l Mannitol kontinuierlich zu trinken.Zur Unterdrueckung der Peristaltik wurde Butylscopolamin injiziert. HASTE- und T1w-Sequenzen wurden nativ in Atemanhaltetechnik akquiriert. Nach i.v.-Gd-DTPA folgten eine dynamische Kontrastmittelstudie in koronarer Schnittfuehrung und transversale fs-T1w-Sequenzen.Ergebnisse Bei 45% der Untersuchungen wurde eine gute Bildqualitaet erreicht.Bei 28% war die Distension

  15. Breathhold MRI of the small bowel in Crohn`s disease after enteroklysis with oral magnetic particles; Duenndarm-MRT mit schnellen MR-Sequenzen bei Morbus Crohn nach Enteroklysma mit oralen Eisenpartikeln

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Holzknecht, N.; Helmberger, T.; Gauger, J.; Faber, S.; Reiser, M. [Inst. fuer Radiologische Diagnostik, Klinikum Grosshadern, Ludwig-Maximilians-Univ. Muenchen (Germany); Ritter, C. von [Medizinische Klinik 2, Klinikum Grosshadern, Ludwig-Maximilians-Univ. Muenchen (Germany)

    1998-01-01

    Purpose: To evaluate the efficacy of breathhold MRI following enteroclysis with addition of oral magnetic particles to study the extension, detection of stenoses and extraluminal manifestations in Crohn`s disease. Results: Typical findings were marked bowel wall thickening with strong contrast enhancement. 95.8% of affected small bowel segments and 94.7% of stenoses were correctly detected by MRI. All four fistulas were detected and important extraluminal findings were seen in 6/18 patients. Additionally, one ileoileal and two ileosigmoidal adhesions, two extraluminal abscesses and affection of the right ureter were delineated. Conclusion: MRI in Crohn`s disease offers the potential to avoid radiation exposure in this relatively young patient group. Important additional findings relevant to indication of surgery are seen in approximately one third of cases. The replacement of transduodenal intubation by oral contrast application remains to be further studied. (orig./AJ) [Deutsch] Das Ziel dieser Arbeit war der Vergleich der diagnostischen Effizienz des konventionellen Duenndarmenteroklysmas mit anschliessender MRT mit negativem oralem Kontrastmittel bezueglich der Ausdehnung, Stenoseerkennung und relevanter Zusatzinformation bei Morbus Crohn. Im Vergleich mit dem Enteroklysma konnte die MRT-Untersuchung 95,8% der befallenden Segmente und 94,7% der Stenosen identifizieren. Alle 4 Fisteln wurden detektiert und zusaetzlich relevante Befunde in 6 von 18 Patienten gesehen (eine ileoileale und 2 ileosigmoidale Adhaesionen, 2 extraluminale Abzesse und ein entzuendlicher Pseudotumor mit Einbeziehung des rechten Ureters). Das Stenosegrading zeigte keine signifikanten Unterschiede (p=0,11). Zusaetzlich wurden extraluminal eine mesenteriale Lymphadenopathie (15/18) und mesenteriale Fettgewebsproliferation (12/18) mittels MRT nachgewiesen. (orig./AJ)

  16. Radiation risk to patient and intervention personell from intracoronary brachytherapy; Die Dosisbelastung von Patienten und Interventionspersonal in der intravaskulaeren Brachytherapie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Hefner, A. [Austrian Research Centers Seibersdorf (Austria); Kirisits, C.; Georg, D.; Poetter, R. [Universitaetsklinik fuer Strahlentherapie und Strahlenbiologie, Wien (Austria); Aiginger, H. [Atominstitut der Oesterreichischen Universitaeten, Wien (Austria)

    2001-07-01

    During the last years coronary brachytherapy has been extensively explored as a new treatment to prevent restenosis after percutaneous coronary interventions. While clinical and physical aspects of such treatments are addressed in literature, there is little information available on radiation protection and radiation safety aspects. In this paper we estimate the radiation risk for the patient using analytical methods and Monte Carlo calculations for three delivering systems currently used in clinics. Additionally, radiation risk to personell involved in such treatments is investigated. For gamma emitting sources the radiation exposure to patients is in the order of magnitude of the exposure due to diagnostic angiography. Doses to organs at risk when applying beta emitting sources are significantly lower. Measured doses for intervention personell are consistent with the estimated whole body dose. They are smaller than 7,5 {mu} {mu}Sv per intervention, which is a dose much less than 0,1 permille of the annual radiation workers maximum permissible dose (MPD) recommended by EC regulations. (orig.) [German] Intrakoronaere Brachytherapie ist in den letzten Jahren zu einer vielversprechenden Methode der Strahlenbehandlung geworden, um die Rate an Wiederverschluessen von Gefaessen nach revaskularisierenden Eingriffen zu verringern. Waehrend ueber die klinischen Behandlungsmethoden ausreichend Literatur vorhanden ist, stehen auf dem Gebiete des Strahlenschutzes fast keine Veroeffentlichungen zur Verfuegung. In dieser Veroeffentlichung gehen wir insbesondere auf die Abschaetzung des Strahlenrisikos des Patienten durch analytische Methoden und Monte Carlo-Rechnung fuer die drei derzeit in den Kliniken verwendeten Systeme ein. Ausserdem geben wir eine Abschaetzung des Strahlenrisikos des mit der Behandlung betrauten Personals. Die Strahlenbelastung des Patienten mit Systemen mit Gammastrahlern lieht in der Groessenordnung der Dosisbelastung bei der diagnostischen Angiographie

  17. Klinische Studie über die psychosoziale Langzeitprognose im Schulalter von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten-Patienten

    OpenAIRE

    Krönicher, Julia

    2008-01-01

    Zusammenfassung Trotz erheblicher Verbesserungen in der operativen Behandlung von Patienten mit Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten in den letzten Jahrzehnten stellt die damit einhergehende physische und psychische Belastung für Patienten und Angehörige nach wie vor ein ernstes Problem dar. Abgesehen von all den Schwierigkeiten, die sich durch die häufigen Operationen und die damit verbundenen Krankenhausaufenthalten ergeben, müssen die betroffenen Kinder und Jugendlichen früh lernen, mit Abwertunge...

  18. Interventionelle Therapie der Aortenklappenstenose für alle Patienten?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Höllriegel R

    2010-01-01

    Full Text Available Die senile, kalzifizierte Aortenklappenstenose ist bei 70-Jährigen der häufigste Herzklappenfehler in der westlichen Welt. Insbesondere ältere Patienten mit hochgradiger Stenose und verschiedenen Komorbiditäten werden aufgrund einer erhöhten operativen Mortalität nicht dem Goldstandard des operativen Klappenersatzes zugeführt. Für diese Patienten stellt die Entwicklung des perkutanen Klappenersatzes einen Meilenstein in der Therapie der Aortenklappenstenose dar. Die beiden kommerziell verfügbaren Klappensysteme, das CoreValve- ReValving-System (Medtronic, Tolochenaz, Schweiz und die Edwards SAPIEN-Prothese (Edwards Lifescience Corporation, Irvine, CA, ermöglichen die Implantation einer biologischen Herzklappe von transfemoral und/oder transapikal. Die Daten erster klinischer Studien zeigen, dass die Implantation beider Systeme machbar sowie sicher ist und zu einer signifikanten Verbesserung der hämodynamischen Situation führt. Aufgrund fehlender Langzeiterfahrungen und sehr guter chirurgischer Ergebnisse bei Patienten mit niedrigem Operationsrisiko kommen jedoch derzeit nur Patienten mit erhöhtem perioperativen Risiko für diese Therapie in Frage. Die alleinige Valvuloplastie der Aortenklappe, als weitere Möglichkeit der interventionellen Therapie, wird aktuell nur für hämodynamisch instabile Hochrisikopatienten als Überbrückung bis zur endgültigen operativen Versorgung oder als palliative Maßnahme für inoperable Patienten empfohlen.

  19. MRI and endosonography in preoperative staging of advanced rectal carcinomas after hypothermoradiochemotherapy; Magnetresonanztomographie und Endosonographie beim praeoperativen Staging fortgeschrittener Rektumkarzinome nach Hyperthermoradiochemotherapie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schroeder, R.J. [Strahlenklinik und Poliklinik, Virchow-Klinikum, Medizinische Fakultaet, Humboldt-Univ., Berlin (Germany); Pegios, W. [Strahlenklinik und Poliklinik, Virchow-Klinikum, Medizinische Fakultaet, Humboldt-Univ., Berlin (Germany); Huenerbein, M. [Strahlenklinik und Poliklinik, Virchow-Klinikum, Medizinische Fakultaet, Humboldt-Univ., Berlin (Germany); Vogl, T.J. [Strahlenklinik und Poliklinik, Virchow-Klinikum, Medizinische Fakultaet, Humboldt-Univ., Berlin (Germany); Hidajat, N. [Strahlenklinik und Poliklinik, Virchow-Klinikum, Medizinische Fakultaet, Humboldt-Univ., Berlin (Germany); Gellermann, J. [Strahlenklinik und Poliklinik, Virchow-Klinikum, Medizinische Fakultaet, Humboldt-Univ., Berlin (Germany); Wust, P. [Strahlenklinik und Poliklinik, Virchow-Klinikum, Medizinische Fakultaet, Humboldt-Univ., Berlin (Germany); Rau, B. [Strahlenklinik und Poliklinik, Virchow-Klinikum, Medizinische Fakultaet, Humboldt-Univ., Berlin (Germany); Schlag, P. [Strahlenklinik und Poliklinik, Virchow-Klinikum, Medizinische Fakultaet, Humboldt-Univ., Berlin (Germany); Felix, R. [Chirurgische Abt., Robert-Roessle-Klinik, Berlin-Buch (Germany)

    1997-03-01

    Purpose: Comparison of diagnostic accuracy of staging of endorectal sonography (ES) and body coil MRI after preoperative hyperthermoradiochemotherapy in patients with advanced rectal cancer. Methods: Prospective analysis of MRI and ES in 30 patients after hyperthermoradiochemotherapy and correlation with histopathological patterns. Results: T-staging by MRI was correct in 47% and by ES in 53% of the cases. Despite similar accuracy of staging in T{sub 0}- and T{sub 1}-tumours, we found different accuracies concerning T{sub 2}-tumour staging about 63% versus 73% (MRI/ES), concerning perirectal infiltration 70% for both techniques, concerning invasion of adjacent organs 90% versus 87%, and concerning lymph node metastases without respect to the N-stage 63% versus 63%. Conclusion: Both imaging modalities provide useful information for operation planning despite limited accuracy after hyperthermoradiochemotherapy. The body coil MRI does not seem to be severely inferior to ES in posttherapeutic staging, despite better contour line imaging by ES. With respect to the determination of invasion of other organs, MRI seems to be more useful. (orig.) [Deutsch] Ziel: Vergleich der diagnostischen Aussagekraft von Endosonographie (ES) und MRT fuer das Staging nach praeoperativer Hyperthermoradiochemotherapie bei Patienten mit fortgeschrittenem Rektumkarzinom. Methodik: 30 Patienten wurden prospektiv mittels der MRT und ES nach Hyperthermoradiochemotherapie untersucht und die Ergebnisse mit dem histopathologischen Befund korreliert. Ergebnisse: Ein korrektes T-Staging ergab sich MR-tomographisch in 47% und endosonographisch in 53% der Faelle. Bei aehnlicher Treffsicherheit von MRT und ES bei den Stadien T{sub 0} und T{sub 1} zeigte sich im Stadium T{sub 2} eine Treffsicherheit von 63% gegenueber 73% (MRT/ES), bezueglich eines perirektalen Infiltrationsnachweises von 70% fuer beide Methoden, bezueglich einer Nachbarorganinfiltration von 90% gegenueber 87% und hinsichtlich eines

  20. Einfluss der clear-cornea-Phakoemulsifikation auf den Augeninnendruck bei Glaukompatienten - eine pro- und retrospektive Analyse

    OpenAIRE

    Schneider, Anja

    2008-01-01

    Anhand dieser Untersuchung sollte geklärt werden, welchen Einfluss eine extrakapsuläre Kataraktoperation mit clear-cornealer Schnitt-Technik, Phakoemulsifikation und Implantation einer Hinterkammerlinse auf den Augeninnendruck bei Patienten mit Offenwinkelglaukom hat. Dabei wurden sowohl retrospektiv die Daten von 76 Patienten als auch prospektiv die Daten von 49 Patienten aus der Universitätsaugenklinik Würzburg verglichen. Alle Patienten wiesen entweder ein Primäres Offenwinkelglaukom oder ...

  1. Fondaparinux bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Ein neues Antithrombin mit herausragenden Eigenschaften

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Huber K

    2008-01-01

    Full Text Available Fondaparinux, ein synthetisches Pentasaccharid, führt zu einer indirekten Hemmung des Gerinnungsfaktors Xa und behindert in der Folge die Bildung von Thrombin. Fondaparinux wurde als Vergleichssubstanz gegenüber unfraktioniertem (Standard- Heparin oder dem niedermolekularen Heparin Enoxaparin in der Prophylaxe oder Therapie von venösen Thrombosen getestet. Zuletzt wurde Fondaparinux auch bei Patienten mit akuten Koronarsyndromen (ACS untersucht: bei Patienten mit ACS ohne ST-Hebung (NSTE-ACS waren sowohl die Blutungsrate als auch die Kurz- und Langzeitmortalität im Fondaparinuxarm (2,5 mg/Tag s. c. signifikant geringer als in den Enoxaparin-behandelten Patienten (1 mg/kg KG 2×/Tag s. c. (OASIS-5-Studie. Bei Patienten mit akutem ST-Strecken-Hebungsinfarkt (STEMI war Fondaparinux in den Subgruppen der konservativ behandelten Patienten (ohne Reperfusion und der Patienten, die eine pharmakologische Reperfusion erhielten (Thrombolyse von Vorteil gegenüber Placebo oder unfraktioniertem Heparin. Hingegen zeigte sich bei Patienten mit STEMI, die einer Akut-PCI unterzogen wurden, eine starke Tendenz zugunsten von unfraktioniertem Heparin gegenüber Fondaparinux (OASIS-6-Studie. Daher wird Fondaparinux in den internationalen Richtlinien als das Antithrombin mit der günstigsten Risiko/Nutzen-Ratio bei NSTEMI aber auch bei STEMI-Patienten mit Ausnahme jener Patienten, die sich einer Akut-PCI unterziehen, empfohlen. Fondaparinux könnte schon in der nahen Zukunft die Heparine in diesen Indikationen weitgehend ersetzen.

  2. Multivariate analysis of factors influencing the effect of radiosynovectomy; Multivariate Analyse der Einflussfaktoren auf die Wirkung der Radiosynoviorthese bei entzuendlichen Gelenkerkrankungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Farahati, J.; Schulz, G.; Koerber, C.; Geling, M.; Schmeider, P.; Reiners, Chr. [Wuerzburg Univ. (Germany). Klinik fuer Nuklearmedizin; Wendler, J. [Erlangen-Nuernberg Univ. (Germany). Klinik fuer Innere Medizin III; Kenn, W. [Wuerzburg Univ. (Germany). Inst. fuer Roentgendiagnostik; Reidemeister, C. [Wuerzburg Univ. (Germany). Klinik fuer Innere Medizin

    2002-04-01

    Objective: In this prospective study, the time to remission after radiosynovectomy (RSV) was analyzed and the influence of age, sex, underlying disease, type of joint, and duration of illness on the success rate of RSV was determined. Methods: A total number of 57 patients with rheumatoid arthritis (n = 33) and arthrosis (n = 21) with a total number of 130 treated joints (36 knee, 66 small and 28 medium-size joints) were monitored using visual analogue scales (VAS) from one week before RSV up to four to six months after RSV. The patients had to answer 3 times daily for pain intensity of the treated joint. The time until remission was determined according to the Kaplan-Meier survivorship function. The influence of the prognosis parameters on outcome of RSV was determined by multivariate discriminant analysis. Results: After six months, the probability of pain relief of more than 20% amounted to 78% and was significantly dependent on the age of the patient (p = 0.02) and the duration of illness (p = 0.05), however not on sex (p = 0.17), underlying disease (p = 0.23), and type of joint (p = 0.69). Conclusion: Irrespective of sex, type of joint and underlying disease, a measurable pain relief can be achieved with RSV in 78% of the patients with synovitis, whereby effectiveness is decreasing with increasing age and progress of illness. (orig.) [German] Ziel: In dieser prospektiven Studie wurde die Zeit bis zur Remission nach einer Radiosynoviorthese (RSO) untersucht. Ebenso wurde der Einfluss von Alter, Geschlecht, Grunderkrankung, Gelenktyp und Erkrankungsdauer auf die Erfolgsrate der RSO ermittelt. Methodik: Bei insgesamt 57 Patienten mit rheumatoider Arthritis (n = 33) und Arthritis bei aktivierter Arthrose (n = 24) wurden 130 Gelenke (36 Kniegelenke, 66 kleine und 28 mittelgrosse Gelenke) behandelt. Die Patienten wurden unter Verwendung so genannter visueller Analogskalen eine Woche vor RSO und vier bis sechs Monate danach 3-mal taeglich zur Schmerzintensitaet des

  3. Diagnose und Therapie der Depression bei Morbus Parkinson

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Klein N

    2004-01-01

    Full Text Available Depressive Episoden sind die häufigsten psychiatrischen Komplikationen bei MP, erschweren oft wesentlich dessen Verlauf und setzen die Lebensqualität der Patienten weiter herab. Als mögliche Risikofaktoren für die Entstehung einer depressiven Symptomatik bei MP gelten: junges Lebensalter und jugendlicher Ausbruch des MP, weibliches Geschlecht, rechtsseitiger Hemiparkinsonismus, zunehmender Schweregrad der körperlichen Beeinträchtigung, Akinesie, Angst und psychotische Symptomatik. Durch die große Überschneidung von Symptomen des MP und der Depression kann es schwierig sein, die Diagnose "Depression bei MP" zu stellen. Der Neuropsychiater sollte diese Komplikation bei MP erwarten bzw. suchen. Pathophysiologisch korreliert die Depression bei Patienten mit MP sowohl mit dem Mangel an Dopamin als auch mit der Beeinträchtigung serotonerger und noradrenerger Neurotransmission. Eine nicht unwesentliche Ursache der Depression bei MP ist auch der Streß, den eine behindernde, chronische und unheilbare Erkrankung subjektiv im Patienten erzeugt. Obwohl die Depression einen entscheidenden Einfluß auf die Lebensqualität der Patienten und ihrer Angehörigen hat und der Behandlung daher ein wichtiger Stellenwert zukommt, wurden bis zum heutigen Tag nur unzureichende Untersuchungen zur Therapie der Depression bei MP durchgeführt. Für die Zukunft gilt es, anhand der Ergebnisse von randomisierten, doppelblinden Studien, Behandlungsalgorithmen für die Therapie der Depression bei Patienten mit MP zu entwickeln.

  4. MRI dacryocystography after conjunctival application of gadolinium solution; MRT-Dakryozystographie nach Applikation gadoliniumhaltiger Augentropfen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Wilhelm, K.; Keller, E.; Textor, J.; Schueller, H.; Schild, H. [Radiologische Universitaetsklinik Bonn (Germany); Walther, E. [Universitaets-Hals-Nasen-Ohrenklinik Bonn (Germany)

    1997-07-01

    Purpose: To determine the efficacy of MRI for the lacrimal drainage system after conjunctival application of gadolinium-DTPA solution. Material and methods: MRI dacryocystography of 32 nasolacrimal duct systems was performed in 16 patients additional to digital subtraction dacryocystography. The gadolinium solution was prepared by diluting the commercially available gadolinium-DTPA (Magnevist{sup R}, Schering AG, Berlin) 1:10 in sterile saline solution. 3x2 drops of this contrast medium were instilled bilaterally immediately before MRI scanning. Results: MRI dacryocystography provided detailed information on the nasolacrimal duct system in all 32 cases. In 16 cases localisation and functional degree of nasolacrimal duct obstruction or stenosis was determined reliably. In 15 cases normal nasolacrimal duct system showed no contrast enhancement. In one case stenosis of the canaliculus was observed. Conclusion: MRI dacryocystography provides detailed morphological soft tissue information of the lacrimal drainage system. Local conjunctival application of gadolinium solution allows functional tests of the lacrimal duct system in patients suffering from epiphora. (orig.) [Deutsch] Ziel: Darstellung des Traenenapparates nach lokaler Applikation gadoliniumhaltiger Augentropfen mittels MRT-Dakryozystographie. Material und Methode: Bei 16 Patienten wurden 32 Traenenapparate untersucht. Appliziert wurden 3x2 Tropfen einer 1:10 verduennten Gadolinium-Loesung (Magnevist{sup R}, Schering AG, Berlin). Als Kontrolluntersuchungen standen die klinische Untersuchung und die Dakryozystographie zur Verfuegung. Ergebnisse: Die 16 postsakkalen Traenenwegsverschluesse und -stenosen wiesen jeweils ein praestenotisches Kontrastmitteldepot im Traenenapparat auf und stellten sich MR-tomographisch funktionell als Traenenwegsverschluss dar. Bei den 15 klinisch unauffaelligen Traenenapparaten erfolgte dagegen der Kontrastmittelabstrom so schnell, dass keine Kontrastmittelretention auftrat. In

  5. MR imaging after osteotomy of the proximal tibia with high-grade steel staples; MR-Bildgebung nach Tibiakopf-Umstellungsosteosynthese mit Fixierung durch Edelstahl-Klammern

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schick, F. [Abt. fuer Radiologische Diagnostik, Tuebingen Univ. (Germany)]|[Physikalisches Inst., Tuebingen Univ. (Germany); Duda, S. [Abt. fuer Radiologische Diagnostik, Tuebingen Univ. (Germany); Heinrich, F.E. [Abt. fuer Allgemeine Orthopaedie, Tuebingen Univ. (Germany)

    1993-12-31

    Metallic implants may change static as well as radio frequency magnetic fields in the surrounding tissues during MR imaging. The influence of staples made of high-grade steel on MR spin-echo, inversion recovery spin-echo, and gradient-echo imaging techniques was evaluated. The healing in 6 patients after osteotomy of the proximal tibia was investigated. The artifacts in spin-echo techniques are influenced by the amplitudes of the static field gradients. The applied echo times and repetition times are irrelevant. The artifacts which result from the staples are linear structures with high signal superimposed to the regular signals in the images. In contrast gradient-echo techniques show a loss of signal near the staples depending on the echo time used. The inversion recovery method allows to determine the distribution of the water protons in the surroundings of the osteotomy. Sequential MR imaging is suitable to non-invasively examine the healing process after osteotomy. Some special aspects of MR techniques in the presence of metallic foreign bodies must be considered. (orig.) [Deutsch] Der Einfluss von Edelstahl-Fixationsklammern, die durch ihre magnetischen Eigenschaften sowohl das statische als auch das Hochfrequenzfeld bei der MR-Tomographie beeinflussen, wird fuer Spinecho-, Inversion-Recovery-Spinecho- und Gradientenecho-Verfahren untersucht. Dabei konnte der Heilungsverlauf bei 6 Patienten nach Tibiakopf-Osteosynthese verfolgt werden. Es wird gezeigt, dass bei Spinecho-Verfahren die verwendeten Feldgradientenamplituden die Artefakte beeinflussen, waehrend die gewaehlte Echozeit und Repetitionszeit unerheblich sind. Die Artefakte zeichnen sich durch linienfoermige Hyperintensitaeten aus, die richtig ortskodierten Strukturen ueberlagert sind. Dagegen ergaben Gradientenecho-Verfahren echozeitabhaengige Signalausloeschungen im Bereich der Fixationsklammern. Das Inversion-Recovery-Verfahren erlaubt eine selektive Beurteilung der Wassersignale im Osteotomiebereich

  6. Die Orangerie in Belvedere bei Weimar

    OpenAIRE

    Hoiman, Sibylle

    2015-01-01

    Die Orangerie des ehemaligen Lustschlosses der Herzöge von Sachsen-Weimar-Eisenach in Belvedere bei Weimar zeichnet sich im besonderen Maße durch ihre kontinuierliche Nutzung seit den 1720er-Jahren bis heute aus. Daran knüpfen sich unmittelbar Fragen an, denen in der Untersuchung nachgegangen wird: nach den Formen und den Funktionen der Orangerie, nach ihrer Einbindung in den baulichstrukturellen wie auch semantischen Zusammenhang der Schloss- und Gartenanlage und nicht zuletzt nach ihrer Iko...

  7. Klinische Ergebnisse nach Implantation einer OrTra-Schulterprothese

    OpenAIRE

    Rommelspacher, Yorck

    2009-01-01

    In dieser Studie wurden die in der Universitätsklinik Ulm von April 1998 bis September 2004 implantierten OrTra®-Schulterprothesen nachuntersucht. Im Constant-Score (48 Patienten) wurden im Durchschnitt 37 (12 - 78) von 100 Punkten erreicht (53 % des alters- und geschlechtskorrigierten Referenzwertes). Ausschlaggebend hierfür ist die schlechte Bewertung bei der Bewegung und Kraft. Bei der Beweglichkeit wurden im Durchschnitt 12,7 (2 - 40) Punkte erreicht (32 % der maximalen 40 Punkte). Für...

  8. Richtlinien zum Beginn und zur Fortsetzung einer TNF-Blocker-Therapie bei Patienten mit chronisch entzündlichen rheumatologischen Erkrankungen unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Gegebenheiten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Pflugbeil S

    2004-01-01

    Full Text Available Neben der chronischen Polyarthritis haben TNF-Blocker auch ihren Stellenwert in der Behandlung des Morbus Bechterew und der Psoriasisarthritis etabliert. Diese Richtlinien sind eine Zusammenfassung aus nationalen und internationalen Konsensfindungen, basierend auf einer Vielzahl von Studienergebnissen und Expertenmeinungen. Eine Gewichtung von Effizienz, unerwünschten Wirkungen und Kosten gewährt größtmögliche Sicherheit beim Einsatz dieser Medikamente für unsere Patienten.

  9. Richtlinien zum Beginn und zur Fortsetzung einer TNF-Blocker-Therapie bei Patienten mit chronisch entzündlichen rheumatologischen Erkrankungen unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Gegebenheiten

    OpenAIRE

    Pflugbeil S; Smolen J

    2004-01-01

    Neben der chronischen Polyarthritis haben TNF-Blocker auch ihren Stellenwert in der Behandlung des Morbus Bechterew und der Psoriasisarthritis etabliert. Diese Richtlinien sind eine Zusammenfassung aus nationalen und internationalen Konsensfindungen, basierend auf einer Vielzahl von Studienergebnissen und Expertenmeinungen. Eine Gewichtung von Effizienz, unerwünschten Wirkungen und Kosten gewährt größtmögliche Sicherheit beim Einsatz dieser Medikamente für unsere Patienten.

  10. Bildgebende Befunde bei der transienten globalen Amnesie

    OpenAIRE

    Hengge, Helga

    2005-01-01

    Es handelt sich um eine retrospektiv durchgeführte Fall (n=22 post-TGA-Patienten)-Kontroll-Studie auf dem Boden eines viergliedrigen Studiendesigns (Fragebogen, Duplexsonographie, cDWI, cPWI) unter Einbeziehung bestehender pathophysiologischer Konzepte. Es erfolgte deren Validierung. Im Ergebnis zeigte sich in der cPWI eine relative mediotemporale Hypoperfusion bei TGA-Patienten mit insuffizienten Klappen der Vena jugularis interna, als pathophysiologisches Korrelat der TGA mit reversiblem ne...

  11. Klinische Ergebnisse mit Dronedaron (Multaq® bei nicht-permanentem Vorhofflimmern - Resultate des DEMETER-Registers

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Pürerfellner H

    2015-01-01

    Full Text Available iEinleitung:/i Dronedaron (Multaq®, Sanofi wird als Mehrkanalblocker bei nicht-permanentem Vorhofflimmern (VHF eingesetzt und ist in Österreich seit 02/2010 verfügbar. Wir berichten über die klinischen Resultate aus dem prospektiven DEMETER Register (02/2010– 12/2011.iMethoden:/i Sechs österreichische Kliniken schlossen 94 ambulante oder stationäre Patienten in die Studie ein. Einschlusskriterien waren Erstmanifestation von VHF (2,2 %, paroxysmales VHF (72,3 %, persistierendes VHF (24,4 % und lang anhaltend persistierendes VHF (1,1 %. Zur Baseline (BL wurden EKG-Parameter (Rhythmus, Herzfrequenz, PQ, QTC, Nieren- und Leberwerte, NYHA-Stadien, CHADS2- Scores und echokardiographische Parameter (LVEF, linksatrialer Diameter erfasst und nach 3 sowie 6 Monaten zusammen mit einer Einschätzung der Lebensqualität (QoL hinsichtlich VHF re-evaluiert. iResultate:/i 55 % der Patienten konnten die Studie protokollkonform abschließen, 20 % waren nicht auswertbar („Lost-to- Follow-up“ und bei 15 % wurde ein Abbruch dokumentiert. Der Hauptgrund für einen Studienabbruch war rezidivierendes VHF (75 %; proarrhythmogene Effekte oder Todesfälle traten nicht auf. Die Rate an Rehospitalisierungen war gering (8,3 % und auf VHF-Rezidive beschränkt; über einen Zeitraum von 6 Monaten konnte keine relevante Progression von Sinusrhythmus (SR in persistierendes VHF beobachtet werden. Die Leberwerte und Nierenwerte blieben im Verlauf stabil, Serumkreatinin stieg pharmakodynamisch erwartungsgemäß signifikant an. Relevante EKG-Veränderungen kamen nicht vor, die NYHA-Stadien nahmen von Visite zu Visite signifikant ab, und bereits ab dem ersten Follow-up (FU1 wurde eine signifikant gebesserte QoL angegeben. iSchlussfolgerungen:/i Unter Beobachtung von Klinik, EKG, Serumkreatinin und Leberwerten zeigte sich Dronedaron bei Patienten mit nicht-permanentem VHF ohne rezente kardiale Dekompensation sicher und nebenwirkungsarm in der Anwendung. Zudem kam es zu einer

  12. Längsschnittstudie zur Versorgung und Entwicklung von Patienten mit schizophrener Erkrankung in Apulien Italien.

    OpenAIRE

    Fuchs, Rüdeger Maximilian August

    2008-01-01

    Die Studie liefert Daten zum naturalistischen Verlauf der schizophrenen Erkrankung über 20 Jahre bei 50 schizophrenen Patienten (ICD 9) aus einem Untersuchungsgebiet in Süditalien. Zum Zeitpunkt der Erstuntersuchung werden standardisierte Instrumente zur Erhebung der psycho-sozialen Funktionsfähigkeit, Krankenakten, soziodemografische Fragebogen und ein strukturiertes Interview bezüglich der Coping-Strategien eingesetzt, zum Katamnesezeitpunkt wird auch die Zufriedenheit der Patienten mit ver...

  13. Use of portable computed tomography in non-transportable patients on the intensive care unit: preclinical experience; Einsatz der mobilen Computertomographie bei nicht transportfaehigen Patienten auf der Intensivstation - ein Erfahrungsbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Pinkernelle, J.G.; Teichgraeber, U.K.M.; Born, C.; Ricke, J.; Felix, R. [Charite Campus Virchow-Klinikum, Medizinische Fakultaet der Humboldt-Univ. zu Berlin (Germany)

    2002-06-01

    Purpose: To evaluate different concepts of the application of a portable CT (PCT) directly in a patient's ICU room versus in a specially designed interventional suite (IS). Methods: 13 patients with maximum ICU treatment were examined by PCT and assessed with regard to their health status by ICU scores (TISS 28, MODS). Only patients with a therapeutic intervention scoring system 28 (TISS 28) value of 40 or greater were included in the study. A TISS 28 value of 40 or more characterizes a patient requiring maximal ICU treatment. Patients were examined by PCT either in the patient's room or in the IS on the ICU. Scanning time and personnel resource expense were determined. The multiple organ dysfunction score (MODS) was utilized for patient characterization. Results: An average of 1.4 hours was needed to perform a PCT scan in the interventional room. A minimum of 4.5 hours or up to a maximum of 7.2 hours were required to perform a bedside scan in the patient's room. There is a noticeable difference between patients with respect to TISS 28. Patients examined by bedside CT were more acutely ill than the others by reason of MODS (8 - 18 patient-room group vs. 3 - 12 IS group). Conclusions: PCT performed on an ICU assures optimal treatment of patients during CT examination. Portable CT had more time exposure and required more personnel resources than examination in the IS. All PCT examinations performed directly in the patient's room demonstrated the diagnostic value and had direct therapeutic consequences. (orig.) [German] Ziel: Die unterschiedlichen Arbeitskonzepte der mobilen CT beim Einsatz im Patientenzimmer oder einem speziell eingerichteten Interventionsraum auf der Intensivstation sollen herausgestellt werden. Methode: Es wurden 13 Intensivpatienten mit der mobilen CT untersucht und ausgewertet. Fuer die Aufnahme in das Kollektiv mussten die Patienten einen Therapeutic Intervention Scoring System 28-Wert (TISS 28) von mindestens 40 am

  14. Veränderung der Laktatakkumulation bei Senkung des hohen Blutdrucks

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Thonack J

    2009-01-01

    Full Text Available Der hohe Blutdruck ist eine häufige Erkrankung in unserer Gesellschaft. Durch die Behandlung mit pharmakologischen Substanzen wird er gesenkt und eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Patienten erreicht. Die Leistungsfähigkeit wird häufig mit Fragebögen erfasst, die der Subjektivität des Patienten unterliegen. Die Frage dieser Studie lag darin, ob sich die Leistungsfähigkeit durch die Veränderung des Laktatwertes im Blut zwischen Eingangsund Enduntersuchung objektivieren lässt. Es wurden ausschließlich Männer eingeschlossen, weil Männer einen größeren Anteil an Muskelmasse haben und damit gewährleistet wurde, dass eine Veränderung des Laktatwertes nach dem beobachteten Zeitraum von 3 Monaten zu erwarten war. Die Leistungsfähigkeit wurde mit der Fahrradergometrie und gleichzeitiger Laktatwertbestimmung durchgeführt. Diese Untersuchung erfolgte am Anfang und Ende der Studie. Die sportliche Aktivität des Patienten wurde erfasst, um die Fehlerquelle eines intensiven Trainingsumfanges auszuschließen. Die Ergebnisse zeigten, dass der hohe Blutdruck erfolgreich gesenkt werden konnte, was zu erwarten war. Das wichtigere Ergebnis lag in der Korrelation zwischen der Veränderung der Laktatwerte und der Senkung des hohen Blutdrucks. Hier sah man, dass der Laktatwert mit der Senkung des hohen Blutdrucks bei 100 Watt korreliert. Bei den Nichtsportlern war die Diffehörenz der Laktatakkumulation im Blut deutlich ausgeprägter gegenüber den Sportlern. Aufgrund der geringen Probandenzahl (n = 12 kann nur von einer Trendaussage gesprochen werden. Eine statistische Auswertung war nicht sinnvoll. In weiteren Untersuchungen zur Evaluierung der Leistungsfähigkeit sollten man mehr biologische Leistungsparameter als Fragebögen heranziehen. Diese Leistungsparameter können auch als Erfolgskontrolle bei Lifestyle-Modifikation dienen. Objektiviert dargestellte Parameter sind für die Motivation des Patienten zur Bewegung wie auch als

  15. Interventionelle Bltungen, Hämatome und Narbenbildung nach stereotaxiegesteuerter Vakuumbiopsie : Mammotome®-System 11G/8G vs. ATEC® 12G/9G

    OpenAIRE

    Kroj, Karen Susanne

    2014-01-01

    Untersucht werden die Zusammenhänge zwischen interventionellen Blutungen, Hämatomen und Narbenbildung nach stereotaxiegesteuerter Vakuumbiopsie bei Anwendung verschiedener Vakuumbiopsiesysteme sowie Nadelgrößen.

  16. Kontrastmittelverstärkte Magnet-Resonanz-Urographie unter forcierter Diurese - Stellenwert in der Differentialdiagnostik bei Obstruktionen des oberen Harntraktes

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Jung P

    2001-01-01

    Full Text Available Die Magnet-Resonanz-Urographie (MRU ist ein relativ neues Verfahren in der Diagnostik des oberen Harntraktes. Das Ziel dieser Studie war der Vergleich der Aussagefähigkeit der MRU unter Gabe von Gadolinium und Furosemid und dem konventionellen Urogramm (IVU in der Diagnostik der Ursache von Obstruktionen im Bereich des Harnleiters. 82 Patienten mit im IVU nachgewiesener Obstruktion des oberen Harntraktes oder urographisch stummer Niere bei sonographisch nachgewiesener Dilatation wurden der MRU zugeführt. Die Bilder beider Untersuchungsmethoden wurden von voneinander unabhängigen Untersuchern befundet. Zwei Urologen befundeten die IVU-Bilder, zwei Radiologen die MRU-Bilder, die Radiologen kannten die IVU-Diagnose nicht. Bei unklarer Diagnose wurden weitere Untersuchungen wie Computertomographie, retrograde Pyelographie oder Ureteroskopie durchgeführt. Die Diagnosen waren: Harnleitersteine bei 72 Patienten, Harnleitertumore bei 8 Patienten und extraureterale Tumore bei 2 Patienten. Eine richtige Diagnose bei den Steinpatienten wurde durch IVU bei 49 von 72 Patienten und durch MRU bei 64 von 72 Patienten gestellt. In dieser Patientengruppe wurden durch die MRU zwei falsche Diagnosen gestellt. Fehlende Kontrastmittelausscheidung war der Hauptgrund für Versagen der IVU. 3 der 8 Patienten mit Harnleitertumoren wurden durch die IVU richtig dignostiziert, bei dreien wurde eine falsche Diagnose gestellt. Durch die MRU konnten in dieser Gruppe 7 von 8 Patienten korrekt diagnostiziert werden, es wurde keine falsche Diagnose erhoben. IVU wird zunächst die Standarduntersuchungstechnik zur Darstellung des oberen Harntraktes bleiben, aber durch diese Studie konnte die Möglichkeit gezeigt werden, die in der MRU in Kombination mit Gadolinium und Furosemid liegt. Die größte Bedeutung dieser Untersuchung liegt in der urographisch stummen Niere, bei Untersuchungen in der Schwangerschaft, bei Kindern und bei Patienten mit Kontrastmittelunverträglichkeit.

  17. Aktuelle Technik der Bruststraffung beim Mann nach Gewichtsverlust [Modern technique in male breast contouring after weight loss

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Stoff, Alexander

    2013-08-01

    bei Patienten nach starkem Gewichtsverlust oftmals als stark überdehnter, nicht retraktionsfähiger Hautmantel zurückbleibt, ist eine der am häufigsten zu korrigierenden Regionen beim männlichen Patienten. Hierbei steht uns als Plastischer Chirurg eine Auswahl von Verfahren zur Verfügung, die abhängig vom Lokalbefund alleine oder in Kombination mit Straffungsverfahren übergreifender Regionen angewendet werden können. Wir möchten unsere modifizierte Technik der männlichen Bruststraffung vorstellen, die der Technik nach Aly entspricht, allerdings eine MAK-Transposition mit zentralem Stiel beinhaltet. Der zentrale Stiel wird dabei nach vorausgegangener Lipoaspiration zur Volumenverminderung zirkulär umschnitten und im Resektat ausgespart. Diese gestielte MAK-Technik erlaubt eine sichere und unkomplizierte MAK-Transposition mit deutlichen Vorteilen zu freien MAK-Techniken im Hinblick auf Ästhetik und Funktionalität.

  18. Appropriate uptake period for myocardial PET imaging with {sup 18}F-FDG after oral glucose loading; Optimaler Akquisitionszeitpunkt fuer die Herz-PET mit {sup 18}F-FDG nach oraler Glukosebelastung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Brink, I.; Hentschell, M.; Hoegerle, S.; Moser, E. [Abt. Nuklearmedizin, Radiologische, Universitaetsklinik Freiburg (Germany); Nitzsche, E.U. [Abt. Nuklearmedizin und PET, Universitaetsklink Basel (Switzerland); Mix, M.; Schindler, T. [Div. of Nuclear Medicine and Biophysics, UCLA School of Medicine, Los Angeles, CA (United States)

    2003-02-01

    Akquisitionszeitpunkts fuer die myokardiale Vitalitaetsdiagnostik mittels statischer {sup 18}F-FDG-PET bei Patienten mit und ohne Diabetes mellitus nach oraler Glukoseapplikation. Methodik: Statische PET-Aufnahmen wurden bei 27 Patienten mit koronarer Mehrgefaesserkrankung und anamnestisch dokumentiertem Myokardinfarkt nach 4-stuendiger Nahrungskarenz zu unten genannten Zeitpunkten nach Injektion von 330 {+-} 20 MBq FDG akquiriert. Die Bildbewertung erfolgte semiquantitativ nach ROI-Analyse durch Bestimmung des Aktivitaetsverhaeltnisses zwischen Myokard und Blutpool (M/B). I.) Scans 30 min, 60 min und 90 min p. i. bei zehn stoffwechselgesunden Patienten (60 g Glukose oral, 1 h vor FDG-Injektion, Insulin nach Bedarf); II.) Scans 30 min, 60 min und 90 min p. i. bei zehn Patienten mit KHK und nicht insulinpflichtigem Diabetes mellitus (20 g Glukose oral, 1 h vor FDG-Injektion, Insulintriggerung); III.) Scans 90 min p. i. bei sieben Patienten mit KHK und nicht insulinpflichtigem Diabetes mellitus mit Nuechtern-Blutzuckerkonzentration zwischen 140 und 200 mg/dl (nur Insulin, keine Glukose). Ergebnisse: I.) Der Quotient M/B erhoeht sich signifikant bei Stoffwechselgesunden mit Verlaengerung der Uptake-Zeit (30 min 1,95 {+-} 0,20; 60 min 2,96 {+-} 0,36; 90 min 3,78 {+-} 0,43). II.) Nicht insulinpflichtige Diabetiker weisen ein deutlich geringeres M/B-Verhaeltnis auf, das jedoch ebenfalls mit der Uptake-Zeit signifikant steigt (30 min 1,56 {+-} 0,10; 60 min 2,15 {+-} 0,14; 90 min 2,71 {+-} 0,19). III.) Auch bei erhoehter Nuechtern-Blutzuckerkonzentration ergab eine kombinierte Glukose/Insulingabe gegenueber alleiniger Insulinapplikation 90 min p. i. eine hoehere Bildqualitaet (M/B 2,71 {+-} 0,19 versus 2,16 {+-} 0,07). Schlussfolgerung: Die Uptake-Zeit von 90 min fuehrt gegenueber kuerzeren Intervallen bei stoffwechselgesunden Patienten und Patienten mit nicht insulinpflichtigem Diabetes mellitus zu verbesserter Bildqualitaet. (orig.)

  19. Life-threatening colonic hemorrhage in Crohn`s disease: angiographic appearance; Angiographische Diagnostik einer lebensbedrohlichen Kolonblutung bei Morbus Crohn

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Muhr, T.; Lenglinger, F.X.; Froehler, W.; Meindl, S.; Spoettl, A. [Allgemeines oeffentliches Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz, Wels (Austria). Inst. Radiologie I; Allinger, S. [Allgemeines oeffentliches Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz, Wels (Austria). Abt. Interne I; Balon, R. [Allgemeines oeffentliches Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz, Wels (Austria). Inst. Pathologie I

    1997-09-01

    Life-threatening colonic hemorrhage is a very rare condition in Crohn`s disease. Lower gastroinstestinal hemorrhage in Crohn`s disease occurs in 0.6-2.5% of cases. In a patient presenting with severe gastrointestinal bleeding after ileocolectomy, mesenteric angiography provided precise localisation of the bleeding site in the area of the splenic flexure. (orig.) [Deutsch] Lebensbedrohliche durch einen Morbus Crohn hervorgerufene Blutungen im Dickdarmbereich sind mit einer Inzidenz von 0,6-2,5% eine Raritaet. Wir berichten ueber einen an Morbus Crohn erkrankten Patienten, bei dem nach einer Ileozoekalresektion eine massive Blutung des unteren Gastrointestinaltraktes aufgetreten war. Angiographisch gelang eine exakte Lokalisation der Blutungsquelle im Bereich der linken Kolonflexur. (orig.)

  20. Retrospektive Untersuchungen zu Todesursachen bei Patienten nach Hochdosis-Chemotherapie und autologer Blutstammzell-Transplantation (ABSZT) im Autopsiematerial des Instituts für Pathologie des Klinikums Bad Saarow

    OpenAIRE

    Tayefeh, Najaf

    2010-01-01

    From 1994 to 2005, 303 patients (119 with Non-HodgkinŽs lymphomas, 99 with plasmocytomas, 33 with solide tumors) underwent 348 cycles of high-dose chemotherapy and autologous stem cell transplantation (ASCT) at the Department of Internal Medicine of Klinikum Bad Saarow (Germany). We retrospectively analyzed the causes of death in patients which died in the investigation period (n = 140) and in which an autopsy was performed in our Institute of Pathology (n = 34). The pati...

  1. Assessment of the radiation sensitivity of patients after conditioning irradiation as preparation for bone marrow or stem cell transplantation; Ermittlung der Strahlenempfindlichkeit bei Patienten nach kondtionierender Bestrahlung zur Vorbereitung einer Knochemarks- bzw. Stammzellentransplantation

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Severin, Erhard; Pascher, Elke; Greve, Burkhard; Wedemeyer, Niels; Kienast, Joachim; Willich, Normann; Goehde, Wofgang

    2005-07-01

    The knowledge on the radiation sensitivity of individual patients would allow a better planning of conditioning irradiation including the possibility of dose increase that might enhance the chance of a successful bone marrow or stem cell transplantation. The study was focused on the search of reliable and fast laboratory test procedures to predict the individual radiation sensitivity. Several blood tests were evaluated with respect to their appropriateness: mostly flow-cytometric test on lymphocytes: micronuclei, cell proliferation, apoptosis activation of cytokines and the total number of leucocytes, blood stem cells CD4+ and CD8+ lymphocytes, and a spectro-photometric test of blood plasma for the determination of the antioxidative capacity.

  2. Antithrombotische Behandlung von Patienten mit Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz in 155 österreichischen Krankenhausabteilungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Stöllberger C

    1998-01-01

    Full Text Available Ziel der Studie Zu evaluieren 1 wieviele Patienten mit Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz mit welcher antithrombotischen Therapie aus dem Krankenhaus entlassen werden, 2 ob das Vorhandensein von Risikofaktoren zusätzlich zur Herzinsuffizienz die Art der antithrombotischen Therapie beeinflußt, 3 ob das Vorhandensein von Demenz und Alkoholismus die Art der antithrombotischen Therapie beeinflußt und 4 ob es Unterschiede zwischen dem Typ der Krankenhausabteilung bei der Verwendung antithrombotischer Therapie gibt. Methode Im November 1996 wurde an 155 Krankenhausabteilungen in Österreich eine Erhebung durchgeführt. Eingeschlossen wurden 1566 Patienten mit Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz. Mittels eines Fragebogens wurden klinische Daten, Risikofaktoren und antithrombotische Therapie erfaßt. Ergebnisse Bei der Entlassung hatten 26% der Patienten eine orale Antikoagulation (OAK, 31 % Azetylsalizylsäure (ASS, 2 % eine Kombination von OAK und ASS und 41% keine antithrombotische Therapie. Die Risikofaktoren Alter 65 Jahre, Hypertonie, Diabetes und früherer Schlaganfall beeinflußten nicht die Entscheidung für eine OAK. Demenz, aber nicht Alkoholismus, beeinflußte die Entscheidung gegen OAK. Konklusion OAK sollte häufiger bei Patienten mit Vorhofflimmern in Betracht gezogen werden, besonders bei Vorhandensein zusätzlicher klinischer Risikofaktoren. Schulung und Aufklärung von Ärzten und Organisationen des Gesundheitswesens sind notwendig, um Patienten mit Vorhofflimmern und Risikofaktoren zu identifizieren, und optimale Bedingungen für OAK zu schaffen.

  3. Erythropoietin-Resistenz bei Dialysepatienten

    OpenAIRE

    Fischer, Martina

    2010-01-01

    Hintergrund Sowohl die Anzahl der Patienten, die an Diabetes mellitus Typ II erkrankten als auch die Zahl der Patienten, die sich einer Dialysetherapie unterziehen mussten, stiegen in den letzten Jahren stetig an. Im Vergleich zur Normalbe-völkerung ist die Mortalität bei Dialysepatienten um ein Vielfaches erhöht. Da mit dem Verlust der Nierenfunktion nicht nur die exkretorischen sondern auch die inkretorischen Aufgaben der Nieren, wie beispielsweise die Ausschüttung des Hormons Erythropoie-t...

  4. Follow-up radiographs of the cervical spine after anterior fusion with titanium intervertebral disc; Roentgen-Verlaufsuntersuchung der Halswirbelsaeule nach anteriorer Fusion mit Titaninterponaten

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Biederer, J.; Hutzelmann, A.; Heller, M. [Kiel Univ. (Germany). Klinik fuer Diagnostische Radiologie; Rama, B. [Paracelsus Klinik, Osnabrueck (Germany). Klinik fuer Neurochirurgie

    1999-08-01

    Purpose: We examined the postoperative changes of the cervical spine after treatment of cervical nerve root compression with anterior cervical discectomy and fusion with a new titanium intervertebral disc. Patients and Methods: 37 patients were examined prior to, as well as 4 days, 6 weeks, and 7 months after surgery. Lateral view X-rays and functional imaging were used to evaluate posture and mobility of the cervical spine, the position of the implants, and the reactions of adjacent bone structures. Results: Implantation of the titanium disc led to post-operative distraction of the intervertebral space and slight lordosis. Within the first 6 months a slight loss of distraction and re-kyphosis due to impression of the implants into the vertebral end-plates were found in all patients. We noted partial infractions into the vertebral end-plates in 10/42 segments and slight mobility of the implants in 14/42 segments. Both groups of patients showed reactive spondylosis and local symptoms due to loosening of the implants. The pain subsided after onset of bone bridging and stable fixation of the loosened discs. Conclusions: The titanium intervertebral disc provides initial distraction of the fusioned segments with partial recurrence of kyphosis during the subsequent course. Loosening of the implants with local symptoms can be evaluated with follow-up X-rays and functional imaging. (orig.) [German] Ziel: An Patienten mit zervikalen Kompressionssyndromen wurden Stellung und Funktion der Halswirbelsaeule nach Diskektomie und Fusion mit einem neuartigen Titaninterponat untersucht. Patienten und Methoden: Bei 37 Patienten (42 Segmente) wurden praeoperativ sowie 4 Tage, 6 Wochen und 7 Monate postoperativ mit seitlichen Uebersichts- und Funktionsaufnahmen Stellung und Mobilitaet der HWS beurteilt. Erfasst wurden Lageveraenderungen des Titaninterponates und die Reaktion der angrenzenden Wirbelkoerperabschlussplatten. Ergebnisse: Das Titaninterponat bewirkte postoperativ eine

  5. Alternative Rekonstruktionsmöglichkeit bei Salvage Laryngo-Pharyngektomie und beidseitig negativem Allen-Test

    OpenAIRE

    Obermeier, A; Ünal, N; Calero, L; Demir, E.; Maune, S

    2016-01-01

    Einleitung: Die rekonstruktive Versorgung von Patienten mit ausgedehnten Tumoren im Bereiche der oberen Schluck- und Atemwege ist heutzutage unter Einsatz eines Radialislappen zur Routine geworden. Beim seltenen Vorliegen einer unzureichenden Versorgung durch die Arteria ulnaris sind Alternativen gefragt. Falldarstellung: Wir berichten über einen 59-jährigen Patienten nach definitiver Radiochemotherapie eines cT4-Larynxkarzinoms. Ein ausgedehntes Zweitkarzinom machte nach 13 Jahren die Lary...

  6. Low-dose fractionated percutaneous teletherapy in age-related macular degeneration with subfoveolar neovascularization - 3 year results; 3 Jahre Erfahrung mit der niedrig dosierten fraktionierten perkutanen Teletherapie bei subfoveolaeren Neovaskularisationen. Klinische Ergebnisse

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schittkowski, M.; Schneider, H.; Guthoff, R. [Universitaetsaugenklinik Rostock (Germany); Grueschow, K.; Ziegler, P.G.; Fietkau, R. [Zentrum fuer Radiologie, Univ. Rostock (Germany)

    2001-07-01

    The effect of low dose fractionated percutaneous teletherapy to visual acuity and the changes in subfoveolar neovascular membranes in age-related macular degeneration were investigated. Patients and Method: 126 eyes of 118 patients (age 55-89 years; mean 74 ys.) were treated. Best distal and near visual acuity was assessed prior to (= initial visual acuity [IVA]) and 3, 6, 12, 18, 24, and 36 months after teletherapy. Fluorescein angiography was performed prior to and 6, 12, 24 and 36 months after radiation therapy. For analysis patients were divided into different groups by IVA and membrane size. Maximal duration of observation was 36 months. Teletherapy was done by a 9-MeV photon linear accelerator through a lateral port in half-beam technique with a single dose of 2 Gy up to a total dose of 20 Gy within 12 days. Results: No severe negative side effects have been observed. Eight patients reported of epiphora and four patients complained of transient sicca syndrome. Visual acuity decreased more than one line in the group IVA 0.05-0.2. The group IVA 0.3-0.5 remained unchanged for 1 year. We found a tendency for increased visual acuity in group IVA {>=} 0.6 for 18 months. After that time both groups showed decreased visual acuity, but all these patients reported of reduced metamorphopsia and increased color and contrast perception. Conclusions: There is an influence of low dose fractionated percutaneous teletherapy on visual acuity, subfoveal neovascular membranes and metamorphopsia. IVA and duration of anamnesis play an important role. There seems to be no persistent effect; possibly increased dosage will bring a benefit. (orig.) [German] Es wurde die Wirkung der Bestrahlung auf die Sehschaerfe bei altersabhaengiger Makuladegeneration mit chorioidalen Neovaskularisationen, die nach den MPS-Kriterien einer Laserkoagulation nicht zugaenglich sind, untersucht. Patienten und Methode: 126 Augen von 118 Patienten im Alter von 55-89 Jahren (Mittel 74) wurden behandelt. Ein

  7. Craniocerebral trauma. Magnetic resonance imaging of diffuse axonal injury; Schaedel-Hirn-Trauma. MRT bei diffuser axonaler Verletzung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Mallouhi, A. [Medizinische Universitaet Wien, Allgemeines Krankenhaus, Abteilung fuer Neuro- und Muskuloskelettale Radiologie, Klinik fuer Radiologie und Nuklearmedizin, Wien (Austria)

    2014-09-15

    fuer Behinderung oder Tod. Es fuehrt haeufig zu einer axonalen Scherverletzung. Die daraus resultierende Pathologie wird als diffuse axonale Verletzung (''diffuse axonal injury'', DAI) bezeichnet. Die DAI-assoziierten Laesionen treten bilateral und verteilt auf und werden in der oberflaechlichen und in der tiefen weissen Substanz beobachtet. Sie finden sich sowohl in der Naehe als auch weit entfernt von der Aufprallstelle. Bei klinischem Verdacht auf eine diffuse axonale Verletzung ist die Magnetresonanztomographie (MRT) zur weiteren Abklaerung die Methode der Wahl, dies insbesondere bei Patienten mit einer unauffaelligen Computertomographie des Schaedels. Zur Abklaerung des Gehirns nach einem Schaedel-Hirn-Trauma (SHT) wird ein multimodales MR-Verfahren angewendet, das in 2 Kategorien unterteilt werden kann: strukturelle und funktionelle MR-Bildgebung. Fuer die strukturelle MRT kommen hauptsaechlich die Fluid-attenuated-inversion-recovery(FLAIR)-Gewichtung und die suszeptibilitaetsgewichtete Bildgebung (SWI) zum Einsatz. Die SWI ist ausserordentlich auf Blutabbauprodukte empfindlich, welche als kleine Signalausloeschungen an 3 typischen Lokalisationen (an der Rinden-Mark-Grenzzone, im Corpus callosum und im Hirnstamm) zur Darstellung kommen. Die funktionelle MRT umfasst eine Gruppe staendig in Entwicklung befindlicher Techniken, welche ein grosses Potenzial zur optimalen Evaluierung der weissen Substanz bei Patienten nach einem SHT haben. Diese modernen bildgebenden Verfahren ermoeglichen die Visualisierung der mit Scherverletzungen assoziierten Veraenderungen, wie die Funktionsbeeintraechtigung der Axone, die verminderte Durchblutung und abnormale metabolische Aktivitaet der betroffenen Gehirnanteile. Die multimodale MR-Abklaerung bei Patienten mit DAI fuehrt zu einer detaillierteren und differenzierteren Darstellung der zugrunde liegenden pathophysiologischen Veraenderungen der verletzten Nervenbahnen und traegt zur Verbesserung der

  8. Retrospektive Erfassung mikrobiologischer und klinischer Daten sowie der Behandlungsergebnisse von Dakryocystitis und Canaliculitis bei pädiatrischen und erwachsenen Patienten der Universitäts-Augenklinik München in den Jahren 1990-1998

    OpenAIRE

    Rodt, Susanne

    2002-01-01

    Infektionen der Tränenwege können sowohl bei Kindern als auch beim Erwachsenen zum Problemfall in der niedergelassenen Praxis werden. Stenosen und Tränenstau, welche sich vor allem an den physiologischen Engstellen der Tränenwege entwickeln, bieten ideale Bedingungen für ein Bakterienwachstum. Es kann selbst bei adäquater Therapie oft zu langwierigen und rezidivierenden Verläufen kommen. Probleme treten vor allem dann auf, wenn ohne entsprechenden Erregernachweis antibiotisch behandelt wird o...

  9. Laterale 10-fach-Biopsie der Prostata liefert bei Karzinomverdacht überlegene Detektionsraten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    von Knobloch R

    2012-01-01

    Full Text Available Einleitung:Die Sextantenbiopsie der Prostata ist für eine verlässliche Karzinomdiagnostik nicht ausreichend. Vielerorts werden bereits bei der Erstbiopsie 12 Stanzen entnommen. In einer großen Serie von 10-fach-Biopsien unter bilateraler lokaler Leitungsanästhesie, wie bereits 2002 publiziert [1], überprüften wir die Qualität unserer Technik als Standard für die Erstbiopsie. Methode:Zwischen April 2005 und Dezember 2007 führten wir bei 736 Männern (Durchschnittsalter 67,5 ± 8,39 Jahre die Erstbiopsie der Prostata durch. Indikation für die Biopsie war entweder ein erhöhter PSA-Wert oder ein auffälliger Tastbefund. Bei allen Männern erfolgte die Biopsie der Prostata unter bilateraler lokaler Leitungsanästhesie. Es wurden nur Proben aus der peripheren Zone der Prostata unter transrektaler Ultraschallkontrolle entnommen. Ergebnisse:Durch die Biopsie wurde in 372 von 736 Fällen (50,5 % ein Karzinom identifiziert. Die Karzinomdetektionsrate war proportional zum PSA-Wert und indirekt proportional zum Organvolumen. Es zeigte sich eine eindeutige Korrelation zwischen der Anzahl positiver Stanzen bei der Biopsie mit dem pathologischen Stadium des Prostatektomiepräparates. 12 Männer (1,6 % mussten wegen akuter Prostatitis und 5 (0,7 % wegen rektaler Blutung wieder ins Krankenhaus eingewiesen werden. Von den 182 Patienten des Untersuchers R. v. K. wurde der durchschnittliche Schmerz der Biopsie mit 1,69 von maximal 10 angegeben. Die Detektions- und Komplikationsraten dieser Biopsietechnik unterschieden sich nicht nach Durchführung von Assistenz- oder Fachärzten. Schlussfolgerung: Die präsentierte Biopsietechnik liefert mit nur 10 Stanzen eine überlegene Detektionsrate und eine geringe Rate an Komplikationen. Sie sollte als Basis für die Definition eines Standards für die Erstbiopsie der Prostata bei Karzinomverdacht dienen.

  10. Medical-oncological aspects in the treatment of pancreatic cancer; Internistisch-onkologische Aspekte bei der Behandlung des Pankreaskarzinoms

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Heinemann, V. [Klinikum Grosshadern, Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen (Germany). Medizinische Klinik und Poliklinik III

    2009-02-15

    Pancreatic cancer is a highly malignant disease and despite progress in systemic therapy survival is still short. For patients with R0/R1 resected disease, adjuvant chemotherapy with gemcitabine has been established as the standard treatment. More controversy exists with regard to optimal treatment of locally advanced non-metastatic pancreatic cancer. However, there is evidence to suggest that patients who respond to an initial phase of chemotherapy may be those who benefit most from sequential chemoradiotherapy. Specifically, in the treatment of advanced and metastatic disease chemotherapy or radiotherapy cannot stand alone but must be accompanied by multidisciplinary treatment approaches involving pain management, weight control, psychooncological care and palliative care. Monotherapy with gemcitabine and the combined use of gemcitabine with erlotinib are established standards for treatment of metastatic pancreatic cancer. Patients in a good general condition but where the gemcitabine-based therapy failed should be offered second-line treatment. (orig.) [German] Das Pankreaskarzinom ist eine hochmaligne Erkrankung, die trotz nachweisbarer klinischer Fortschritte weiterhin mit einem meist kurzen Ueberleben verbunden ist. Bei R0/R1-resezierten Patienten gilt eine adjuvante Behandlung mit Gemcitabin gegenwaertig als etablierter Behandlungsstandard. Weniger eindeutig ist die optimale Therapie des lokal fortgeschrittenen, nichtmetastasierten Pankreaskarzinoms (LAPC). Es gibt aber Hinweise dafuer, dass Patienten, die auf eine initiale Chemotherapiephase ansprachen, von einer nachgeschalteten Radiochemotherapie profitieren koennen. Gerade zur Behandlung des metastasierten Pankreaskarzinoms sollten die Chemo- oder die Radiochemotherapie nicht allein stehen, sondern durch multidisziplinaere Behandlungsansaetze unterstuetzt werden. Dazu gehoeren die Schmerz- und Ernaehrungstherapie, Psychoonkologie und Palliativmedizin. Bei der Behandlung des metastasierten

  11. Functional MRI in schizophrenia. Diagnostics and therapy monitoring of cognitive deficits of schizophrenic patients by functional MRI; Funktionelle MRT bei Schizophreniepatienten. Diagnostik und Therapiemonitoring kognitiver Defizite schizophrener Patienten mittels funktioneller MRT

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Furtner, J.; Prayer, D. [Medizinische Universitaet Wien, Univ.-Klinik fuer Radiodiagnostik, Wien (Austria); Sachs, G. [Medizinische Universitaet Wien, Univ.-Klinik fuer Psychiatrie und Psychotherapie, Wien (Austria)

    2010-02-15

    Cognitive impairments are core psychopathological components of the symptomatic of schizophrenic patients. These dysfunctions are generally related to attention, executive functions and memory. This report provides information on the importance of using functional magnetic resonance imaging (fMRI) for the diagnostics and therapy monitoring of the different subtypes of cognitive dysfunctions. Furthermore, it describes the typical differences in the activation of individual brain regions between schizophrenic patients and healthy control persons. This information should be helpful in identifying the deficit profile of each patient and create an individual therapy plan. (orig.) [German] Kognitive Defizite sind ein zentraler Bestandteil der Symptomatik schizophrener Patienten. Diese Defizite betreffen v. a. die Aufmerksamkeit, exekutive Funktionen sowie das Gedaechtnis. Der vorliegende Beitrag zeigt den Stellenwert der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) in Hinblick auf Diagnostik und Therapiemonitoring der unterschiedlichen kognitiven Teilbereiche auf. Darueber hinaus werden die Unterschiede in Bezug auf die Aktivierung der einzelnen Gehirnareale zwischen schizophrenen Patienten und gesunden Kontrollpersonen dargestellt. Diese Informationen sollen helfen, in der Praxis ein Profil der kognitiven Leistungsreduktionen sowie ein darauf angepasstes Therapiekonzept zu erstellen. (orig.)

  12. Behandlungskonzepte für Patienten mit malignen Gliomen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Oberndorfer S

    2009-01-01

    Full Text Available In der Behandlung von Patienten mit malignen Gliomen hat sich in den vergangenen Jahren die Standardtherapie der konkomitanten Radiochemotherapie nach dem so genannten „Stupp-Protokoll“ etabliert. Im Falle eines Nichtansprechens oder einer Tumorprogression ist die Therapieentscheidung nach wie vor nicht einheitlich und wird von Zentrum zu Zentrum unterschiedlich gehandhabt. Neue molekularbiologische und neuroradiologische Techniken zeigen zunehmend die Heterogenität dieser Tumoren auf und erklären auch teilweise das unterschiedliche Ansprechen auf verschiedene Therapieansätze. Patienten mit gleicher histologischer Diagnose zeigen unterschiedlichste genetische Veränderungen und unterschiedliches Wachstumsverhalten. Ziel zukünftiger Entwicklungen wird es sein, entsprechend den individuellen Eigenschaften der malignen Gliome auch individuelle Therapiekonzepte zu entwickeln. Vielversprechend scheint hier für die nähere Zukunft die Kombination von so genannten zielgerichteten Therapien und klassischen Chemotherapien wie Alkylantien. Um eine optimale Betreuung dieser Patienten zu gewährleisten, ist ein neuroonkologisches Tumor-Board mittlerweile internationaler Standard.

  13. Thrombolyse bei Pulmonalembolie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kasper W

    2003-01-01

    Full Text Available Die Lungenembolie ist eine gutartige Erkrankung, wenn sie rechtzeitig entdeckt und effektiv mit Antikoagulanzien behandelt wird. Das Rechtsherzversagen ist die Todesursache bei Lungenembolie. Die Rechtsherzinsuffizienz ist abhängig vom Ausmaß der embolischen Obstruktion der Lungenstrombahn, vom Grad der kardiopulmonalen Vorschädigung und vom Ausmaß der Restthromben in der periphervenösen Zirkulation als Risikofaktor für eine Rezidivembolie. Das Auftreten einer rechtsventrikulären Dysfunktion oder einer Troponin T/I-Erhöhung ist von prognostischer Bedeutung. Für gewöhnlich ist die Prognose während des Krankenhausaufenthaltes gut, wenn keiner der beiden Parameter beobachtet wird. Die thrombolytische Therapie der Lungenembolie ist den Patienten mit hämodynamischer Instabilität vorbehalten. Die klinische Unsicherheit, ob auch Patienten mit submassiver Lungenembolie von einer Thrombolyse profitieren, erklärt sich aus der einzigartigen Beziehung zwischen der embolischen Obstruktion der Lungenstrombahn und der daraus resultierenden Nachlasterhöhung für den rechten Ventrikel. Innerhalb eines engen Bereichs (Miller-Index 17 geht die rechtsventrikuläre Dysfunktion in ein Rechtsherzversagen über. Diese Übergangsphase kann schon durch eine geringe Zunahme der embolischen Obstruktion ausgelöst werden und ist intraindividuell nicht vorhersagbar. Kürzlich wurde eine randomisierte Therapiestudie bei Patienten mit submassiver Lungenembolie durchgeführt, die eine thrombolytische Behandlung gegen eine alleinige Heparintherapie verglich. Die Studie läßt den Schluß zu, daß Patienten mit einer rechtsventrikulären Dysfunktion und einem niedrigen Blutungsrisiko ebenfalls von einer Thrombolyse im Krankheitsverlauf profitieren, obwohl sich kein Unterschied hinsichtlich der Mortalität ergab.

  14. Rezidiv eines Larynxkarzinoms nach wiederholter topischer Behandlung mit einem injizierbaren Filler

    OpenAIRE

    Schedler, MGJ; Schedler, N

    2014-01-01

    Bericht über den Fall eines mittlerweile 60-jährigen Patienten mit Zustand nach Larynxkarzinom des Stadiums T3N1M0 links und erfolgreicher Radio-Chemotherapie 10 Jahre zuvor (Erstdiagnose 2/2003). Die histologische Sicherung des Rezidivs erfolgte fast auf den Tag genau 10 Jahre nach Diagnosestellung (ED 2/2003) des Primärtumors. Das Hauptproblem des Patienten bis zu diesem Zeitpunkt war eine glottische Insuffizienz wegen derer zweimal Unterspritzungen mit dem Präparat Poly-Acrylamid (Aquamid...

  15. Dynamic contrast-enhanced MRI for the evaluation of bone marrow microcirculation in hematologic malignancies before and during thalidomide therapy; Dynamische kontrastverstaerkte MRT zur Beurteilung der Knochenmarksmikrozirkulation bei malignen haematologischen Erkrankungen vor und waehrend einer Thalidomidtherapie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Scherer, A.; Wittsack, H.J.; Engelbrecht, V.; Moedder, U. [Duesseldorf Univ. (Germany). Inst. fuer Diagnostische Radiologie; Strupp, C.; Germing, U.; Gattermann, N.; Haas, R. [Duesseldorf Univ. (Germany). Klinik fuer Haematologie, Onkologie und klinische Immunologie; Willers, R. [Duesseldorf Univ. (Germany). Universitaetsrechenzentrum

    2002-03-01

    Normalpersonen, 20 Patienten mit Myelodysplastischen Syndromen (MDS), 10 Patienten mit Osteomyelofibrose (OMF) und 10 Patienten mit Multiplem Myelom (MM) wurde eine schnelle Gradientenechosequenz (Turbo fast low angle shot 2D) mit pumpengesteuerter Gd-DTPA-Applikation vor und bei 18 davon durchschnittlich 4,3 Monate nach Therapiebeginn mit Thalidomid durchgefuehrt. Zwei Perfusionsparameter (Amplitude und Austauschratenkonstante) wurden berechnet und es erfolgten ein statistischer Vergleich der Werte zwischen Probanden und Patienten sowie eine Korrelation der klinischen Verlaufsparameter der Patienten mit den d-MRT-Ergebnissen. Ergebnisse. Bei den Patienten wurden im Vergleich zu den Normalpersonen durchschnittlich hoehere Amplituden (Normalpersonen 14,4{+-}5,2; MDS 24,8{+-}8,1; OMF 35,9{+-}4,3; MM 23,4{+-}3,6) und Austauschratenkonstanten (Normalpersonen 0,124{+-}0,042; MDS 0,136{+-}0,036; OMF 0,144{+-}0,068; MM 0,131{+-}0,034) gemessen. Bei 14 von 18 im Verlauf untersuchten Patienten konnte eine signifikante (p<0,005) Reduktion der Perfusionsparameter in der d-MRT unter Thalidomidtherapie nachgewiesen werden. Klinisch zeigten saemtliche dieser Patienten eine Krankheitsremission. Schlussfolgerungen. Bei den untersuchten haematologischen Erkrankungen liegen im Vergleich zu Normalpersonen signifikant hoehere d-MRT-Perfusionsparameter der Lendenwirbelsaeule vor. Unter antiangiogenetischer Therapie mit Thalidomid kommt es im Falle eines Therapieansprechens zum Abfall dieser Werte. (orig.)

  16. Results after placement of memotherm stents in iliac and common femoral arteries; Ergebnisse nach Memotherm-Stent-Implantation in Becken- und Leistenarterien

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Manke, C.; Djavidani, B.; Link, J. [Regensburg Univ. (Germany). Inst. fuer Roentgendiagnostik; Hackethal, S.; Mueller-Huelsbeck, S.; Heller, M. [Kiel Univ. (Germany). Klinik fuer Diagnostische Radiologie

    2001-03-01

    Purpose: To evaluate the effectivity, safety and midterm patency rates of iliac and femoral stent placement with the Memotherm stent (Bard-Angiomed, Karlsruhe). Material und methods: In 41 patients (11 female, 30 male, mean age 63.9 years) 49 lesions were treated with 50 stents. Mean lesion length was 4.8 cm for 5 occlusions and 3.1 cm for 44 stenoses. Lesions were located in the common iliac (n=31), the external iliac (n=15), and the common femoral artery (n=3). Patients were followed-up clinically, with ankle-brachial indices (ABI), and angiography. Angiographic patency rates ({<=}50% restenosis) were calculated using the Kaplan-Meier method. ABIs were compared before and after therapy with the Wilcoxon test. Results: An immediate technical success was achieved in 48/49 lesions (98%, intention-to-treat). Visibility of the stent was poor. Four stent placement procedures were complicated by an advancement of the stent, which could not be corrected. A thrombosis of one stent during deployment had to be treated surgically. After a mean of 10.4 months (6-24) 33 lesions were followed-up with angiography. The primary angiographic patency rate was determined to be 89,9% after 9 months. An improvement of at least one Fontaine stage was observed in 85,4%. The mean ABI increased significantly from 0.64 to 0.84 after therapy. Conclusions: The patency rate of the Memotherm stent is comparable to that of other stent systems. The poor visibility and the advancement of the stent during deployment requires further modifications. (orig.) [German] Ziel: Untersuchung der Effektivitaet, Sicherheit und Offenheitsrate bei der Behandlung von Beckenarterienlaesionen mit dem Memotherm-Stent (Bard-Angiomed, Karlsruhe). Material und Methode: Bei 41 Patienten (11 Frauen, 30 Maenner, Alter im Mittel 63,9 Jahre) wurden 49 Laesionen mit 50 Stents behandelt. Es lagen 5 Verschluesse mit einer mittleren Verschlusslaenge von 4,8 cm und 44 Stenosen mit einer mittleren Laenge von 3,1 cm vor. Die

  17. A review of endocrine late effects in children after brain tumor therapy; Endokrinologische Funktionsstoerungen nach Hirntumortherapie im Kindesalter

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Marx, M.; Langer, T.; Beck, J.D.; Doerr, H.G. [Erlangen-Nuernberg Univ., Erlangen (Germany). Kinderklinik mit Poliklinik

    1999-07-01

    : In der Regel kommt es als erstes und am haeufigsten zu Stoerungen der Wachstumshormonsekretion. Stoerungen der spontanen Wachstumshormonsektretion wurden bereits nach konventionell fraktionierter Schaedelbestrahlung mit 18 Gy beobachtet. Mit einiger Latenz koennen auch Stoerungen der anderen hypothalamo-hypophysaeren Achsen bis hin zum Panhypopituitarismus auftreten. Die Pubertaet kann verfrueht oder verspaetet beginnen oder ganz ausbleiben. Insbesondere bei Maedchen kommt es nach Hirntumortherapie gehaeuft zur fruehen und im Ablauf beschleunigten Pubertaetsentwicklung, die durch eine akzelerierte Knochenreifung zu einer weiteren Verminderung der Endgroesse fuehrt. Hypothalamo-hypophysaer bedingte Stoerungen der Schilddruesenfunktion und der Nebennierenrindenfunktion sind seltener und werden in der Regel erst nach hypothalamo-hypophysaeren Strahlendosen von ueber 40 Gy beobachtet. Schlussfolgerung: Ueberlebende eines Hinrtumors im Kindesalter muessen als Langzeitueberlebende betrachtet werden, bei denen bereits kurz nach Ende der Tumortherapie die ersten der therapiebedingten Spaetfolgen auftreten. Um fuer den individuellen Patienten eine maximale Lebensqualitaet zu erreichen, ist eine langfristige Betreuung mit enger Kooperation der verschiedenen beteiligten Fachdisziplinen unabdingbar. (orig.)

  18. Contrast-enhanced 3D MR angiography of the pulmonary arteries with integrated parallel acquisition technique (iPAT) in patients with chronicthromboembolic pulmonary hypertension CTEPH - sagittal or coronal acquisition?; Kontrastmittelverstaerkte 3D-MRA der Pulmonalarterien mit integrierter paralleler Akquisitionstechnik (iPAT) bei Patienten mit CTEPH - sagittale oder koronare Datenaufnahme?

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Oberholzer, K.; Romaneehsen, B.; Kunz, P.; Thelen, M.; Kreitner, K.F. [Klinik fuer Radiologie, Johannes Gutenberg-Univ. Mainz (Germany); Kramm, T. [Klinik fuer Herz-, Thorax- und Gefaesschirurgie, Johannes Gutenberg-Univ. Mainz (Germany)

    2004-04-01

    Purpose: Comparison of two different types of contrast-enhanced 3D-MR angiography (CE-MRA) with integrated parallel acquisition technique (iPAT) in patients with chronic-thromboembolic pulmonary hypertension (CTEPH) and evaluation whether sagittal acquisition with higher resolution and minimized acquisition time is superior to common coronal orientation. Materials and Methods: CE-MRA was performed on 15 patients with CTEPH preoperatively and on 10 patients also postoperatively, while 5 other patients received only a postoperative MRA. All 30 MR studies with one coronal and two sagittal acquisitions were blindly evaluated and compared. The resolution of coronal and sagittal MRA was 1.3 x 0.6 x 1.4 mm{sup 3} and 1.2 x 1.2 x 1.2 mm{sup 3}, and acquisition time 20 and 17 sec (iPAT factor 2, GRAPPA), respectively. Image quality, coverage of the pulmonary arteries, delineation of patent segmental and subsegmental vessels and pathological findings were assessed. A total of 1980 vessels were evaluated. Results: Sagittal 3D-MRA was superior in overall image quality and complete coverage of the vessels compared to coronal MRA, 18% of subsegmental and 4.3% of segmental arteries as well as 1.1% of the lobar vessels were not covered by coronal acquisition. Only 0.5% of sagittal subsegments were missed. The number of depicted patent segmental and subsegmental arteries was higher in sagittal MRA (460 vs 489 and 573 vs. 649, respectively), the total difference of patent vessels was 105. Sagittal MRA revealed more pathological findings in segmental arteries (especially thrombotic material and stenoses). (orig.) [German] Ziel: Vergleich zweier kontrastmittelverstaerkter MR-Angiographie-Techniken der Pulmonalarterien mit integrierter paralleler Akquisitionstechnik (iPAT) bei Patienten mit chronisch-thromboembolischer pulmonaler Hypertonie (CTEPH), Ueberpruefung der Hypothese, dass mit sagittaler Datenaufnahme eine bessere Bildqualitaet und Detailerkennbarkeit durch hoehere Aufloesung

  19. Low-dose testicular irradiation in seminoma patients. In-vivo dosimetry; Gonadenbelastung bei Lymphabflussbestrahlung operierter Seminome. In-vivo-Dosimetrie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Gruber, G.; Schwegler, N. [Kantonsspital Aarau (Switzerland). Abt. Strahlentherapie

    1999-04-01

    measurements. (orig.) [Deutsch] Hintergrund: Dieser Beitrag soll die Problematik bezueglich Gonadenbelastung bei der Lymphabflussbestrahlung operierter Seminome, eigene Ergebnisse von Schutzmassnahmen sowie moegliche Konsequenzen fuer Therapie und Patientenberatung aufzeigen. Patienten und Methode: Seit November 1993 wurde im Rahmen der `Hockey-stick`-Bestrahlung bei 43 Patienten im Stadium I/II nach Royal Marsden die Gonadendosis mit Hilfe zweier Ionisationskammern in insgesamt 80 Messungen bestimmt, bei sechs Patienten im Direktvergleich mit und ohne Schutz. Die Bestrahlung erfolgte anterior-posterior/posterior-anterior (ap/pa) an einem 6-MV-Linearbeschleuniger bis zu einer Gesamtdosis von 34,2 (n=13), spaeter 30,6 Gy (n=30). Eine Abschirmung, anfaenglich selbst kreiert (n=6), spaeter in Form einer industriell gefertigten Hodenkapsel von ap, wurde 33mal verwendet. Zehn Patienten mit abgeschlossenem Kinderwunsch erhielten keinen Gonadenschutz. Bei sechs konnte ein Direktvergleich mit und ohne Schutz vorgenommen werden. Mit der Anfertigung eines Spermiogramms kurz vor Radiotherapiebeginn erklaerten sich 25 Patienten einverstanden. Ergebnisse: Bei 56% der untersuchten Patienten liess sich eine Oligo- oder Azoospermie vor Radiotherapiebeginn feststellen. Die mittlere Gonadendosis betrug bei Patienten ohne Hodenschutz (n-Patienten=10, m-Messungen=15) rund 2,4% der Referenzdosis (RD) (4,8 cGy), bei Patienten mit dem Eigenbau (n=6, m=7) 1,8% RD (3,2 cGy) und zusaetzlich angelegter Hodenkapsel (n=33, m=58) lediglich 1,0% RD (1,8 cGy) pro Fraktion. Die korrespondierenden Medianwerte betrugen 2,1% (SD 1,07), 1,7% (SD 0,28) und 1,0% (SD 0,41) RD. Aufgrund des Direktvergleichs bei sechs Patienten laesst sich im Normalfall eine Reduktion auf rund die Haelfte erwarten. Individuelle Dosisschwankungen von 11,6% im Mittel (median 10%) muessen dabei beruecksichtigt werden. Schlussfolgerung: Schutzmassnahmen stellen neben einer Abstandserhoehung eine ausgezeichnete Moeglichkeit dar, die

  20. Optimization of radiotherapy for Dupuytren's disease; Optimierung der Radiotherapie bei Morbus Dupuytren. Erste Ergebnisse einer kontrollierten Studie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Seegenschmiedt, M.H.; Olschewski, T.; Guntrum, F. [Alfried-Krupp-Krankenhaus Essen (Germany). Klinik fuer Radioonkologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin

    2001-02-01

    prophylactic radiotherapy for the contralateral hand due to disease progression. Conclusions: Prophylactic radiotherapy reduces symptoms and prevents disease progression in early-stage Dupuytren's disease. Both treatment concepts are well-tolerated and equally effective. Acute toxicity is slightly increased with treatment concept B (7 times 3 Gy), while chronic sequelae are low in both treatment groups. Long-term evaluation with follow-up of more than 5 years has to be awaited to recommend one or the other dose concept. (orig.) [German] Ziel: Es werden zwei Dosiskonzepte bei Bestrahlung des Morbus Dupuytren verglichen, um die Progression der Erkrankung bzw. eine Handoperation zu verhindern. Patienten und Methode: 129 Patienten (67 Maenner, 62 Frauen) wurden prospektiv in zwei Gruppen behandelt und fuer mindestens ein Jahr nachbeobachtet. 69 Patienten waren an beiden Haenden, 60 an einer Hand erkrankt (gesamt: 198 bestrahlte Haende). Nach Tubiana befanden sich 73 Haende im Stadium N, 61 im Stadium N/I ({<=}10 Beugekontraktur), 59 im Stadium I (11 bis 45 ) und fuenf im Stadium II (46 bis 90 ). Bestrahlt wurde am Orthovoltgeraet (120 kV) mit 40 cm Abstand und individuellen Bleigummi-Blenden. Gruppe A (63 Patienten/95 Haende) erhielt 10-mal 3 Gy (gesamt: 30 Gy); 5-mal 3 Gy taeglich in zwei Serien, acht Wochen Pause zwischen den Serien; Gruppe B (66 Patienten/103 Haende) erhielt 7-mal 3 Gy (gesamt: 21 Gy) in zwei Wochen. Die Patienten- und Krankheitsparameter waren in beiden Gruppen gleich verteilt. Die Auswertung (Toxizitaet, Effektivitaet) erfolgte drei und zwoelf Monate nach Bestrahlung. Subjektive (Patient) und objektive Parameter (Palpation, Messungen, Photovergleich-Arzt) wurden bewertet. Ergebnisse: Die Akuttoxizitaet war gering: 76 (38%) Haende hatten Hautreaktionen CTC-Grad 1 und zwoelf (6%) CTC-Grad 2. Chronische Folgen (Trockenheit, Atrophie, Sensibilitaetsstoerungen, LENT-Grad 1) traten bei neun (5%) Haenden auf. Drei und zwoelf Monate nach Radiotherapie wurde

  1. Echocardiographic changes after mantle-irradiation. Results obtained in a group of patients at Erlangen; Kardiale Spaetfolgen nach Mantelfeldbestrahlung. Ergebnisse im Erlanger Patientenkollektiv

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Friedrich, S.A. [Univ. Erlangen-Nuernberg, Erlangen (Germany). Strahlentherapeutische Klinik und Poliklinik; Unverdorben, M. [Univ. Erlangen-Nuernberg, Erlangen (Germany). Medizinische Klinik 2 und Poliklinik; Kunkel, B. [Univ. Erlangen-Nuernberg, Erlangen (Germany). Medizinische Klinik 2 und Poliklinik; Dunst, J. [Univ. Erlangen-Nuernberg, Erlangen (Germany). Strahlentherapeutische Klinik und Poliklinik

    1996-01-01

    Morbus Hodgkin erkrankte Patienten (Alter 39,8{+-}13 Jahre), die sich in den Jahren 1979 bis 1984 einer Mantelfeldbestrahlung (Mediastinaldosis 41,8{+-}7 Gy), zum Teil in Kombination mit Chemotherapie (n=19), unterzogen hatten, wurden untersucht. Die Nachbeobachtungszeit nach Primaertherapie betrug fuenf bis elf Jahre. Das Untersuchungsprogramm umfasste Anamnese, koerperliche Untersuchung, Farb-Doppler-Echokardiographie und Fahrradergometrie. Als Vergleichskollektiv dienten 122 nichtbestrahlte Patienten und Probanden der kardiologischen Ambulanz (Alter 46,1{+-}16 Jahre). Zeichen einer klinisch manifesten kardialen Funktionseinschraenkung ergaben sich nicht. In 26% fand sich eine Perikardverdickung. Eine Ruhetachykardie (Frequenz >100) bestand bei 30% der Patienten, erhoehte Blutdruckwerte bei 33%. Die linksventrikulaere Ejektionsfraktion war normal. Allerdings fanden sich Veraenderungen der diastolischen Parameter: Die Verkuerzungsfraktion war im Vergleich zum Kontrollkollektiv signifikant vermindert (p<0,05), ebenso die fruehdiastolische Relaxationszeit (p<0,05). Ischaemiezeichen (5%), Reizleitungsstoerungen (7%) und Rhythmusstoerungen (7%) waren nicht gehaeuft. Nach Mantelfeldbestrahlung zeigten die Patienten in dieser Nachuntersuchung innerhalb der ersten zehn Jahre nach Therapie nur minimale kardiologische Veraenderungen. Der sensitivste Parameter ist die echokardiographische Messung der fruehdiastolischen Relaxationszeit. Die klinische Relevanz dieser Befunde ist bisher unklar. Eine kardiologische Kontrolle von Patienten in Langzeitremission erscheint indiziert. (orig./MG)

  2. Spinal metastases. Early diagnosis and course of disease as demonstrated with conventional radiography, Ct, MRI and {sup 99m}Tc bone scan; Wirbelsaeulenmetastasen. Wertigkeit diagnostischer Verfahren bei der Erstdiagnostik und im Verlauf

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Link, T.M. [Muenster Univ. (Germany). Inst. fuer Klinische Radiology; Sciuk, J. [Muenster Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin; Fruendt, H. [Muenster Univ. (Germany). Inst. fuer Klinische Radiology; Konermann, W. [Muenster Univ. (Germany). Klinik fuer Orthopaedie; Schober, O. [Muenster Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin; Peters, P.E. [Muenster Univ. (Germany). Inst. fuer Klinische Radiology

    1995-01-01

    In this retrospective study plain radiographs, radionuclide bone scans, computed tomography (CT) and magnetic resonance (MRT) examinations of 115 patients with metastatic carcinoma of the spine were analyzed. In 32 patients metastases were proven histologically and in the remainder by follow-up studies. Altogether, 513 vertebrae were evaluated. Forty-one patients had histologically proven breast cancer, 14 renal cell carcinoma, 11 prostate cancer, 8 melanoma. 8 tumors of the gastrointestinal system and 7 bronchial carcinoma. Evaluation of the plain films showed that the initial site of metastasis (n = 463) was the vertebral body in 441 cases and the pedicles in 294 cases. In CT scans most of the lesions confined to one part of the vertebral body (36 of 98) were localized in the posterior part. Twelve percent of the metastases were diagnosed with conventional radiography and 17% of those diagnosed with CT were not detected in skeletal scintigraphy. MRI was rarely used in diagnosing occult vertebral metastases (n = 37); 22% of the metastases demonstrated by MRI were not detected in skeletal scintigraphy. We concluded that only in 63.8% was the pedicle sign the initial site of metastasis on plain films. Bone scans and plain films are the most important diagnostic procedures for detecting and monitoring vertebral metastases. CT and MRI are only needed in patients with neurological symptoms and persistent pain. (orig.) [Deutsch] 513 Wirbelkoerper bei 115 Patienten mit histologisch gesicherter maligner Grunderkrankung (44 Mammakarzinome, 14 Nierenkarzinome, 11 Prostatakarzinome, 8 Melanome, 8 Tumore des Gastrointestinaltrakts, 7 Bronchialkarzinome, uebrige: 23) wurden im Verlauf analysiert. Retrospektiv wurden konventionelle Roentgenaufnahmen, Computertomogramme, Magnetresonanztomographien und Skelettszintigramme ausgewertet. Die Sicherung der Diagnose Wirbelkoerpermetastasen erfolgte bei 32 Patienten durch die Histologie und bei den uebrigen Patienten durch die

  3. Long-term tumor control and fertility after limited paraaortic radiotherapy in stage I seminoma; Langzeittumorkontrolle und Fertilitaet nach paraaortal limitierter Radiotherapie des Seminoms im Stadium I

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Sedlmayer, F.; Deutschmann, H.; Rahim, H.; Merz, F.; Kogelnik, H.D. [Landeskliniken Salzburg (Austria). Inst. fuer Radiotherapie und Radio-Onkologie; Joos, H. [Landeskliniken Salzburg (Austria). Urologische Abt.

    1999-07-01

    very unlikely. (orig.) [Deutsch] Hintergrund: Nach alleiniger paraaortaler Bestrahlung testikulaerer Seminome im Stadium I wurden bislang nur wenige Langzeitdaten publiziert. Unser Patientengut wurde retrospektiv hinsichtlich Lokalisation und Zeitpunkt des Auftretens von Rezidiven analysiert. Hodenstreudosen und ihre Auswirkungen auf die Serumspiegel des follikelstimulierenden Hormons (FSH) wurden prospektiv erfasst. Patienten und Methodik: Von 1980 bis 1995 wurden 58 Patienten mit Seminomen im klinischen Stadium I nach der Semikastration ausschliesslich paraaortal bestrahlt (Th12 bis L4). Die applizierte mittlere Gesamtdosis betrug 28,07 Gy ({+-}2,2 SD), die Einzeldosis im Mittel 1,62 Gy ({+-}0,083 SD). Seit 1989 wurde routinemaessig die Streudosis am Resthoden mittels Thermolumineszenzdosimetrie (TLD) erfasst (45 Patienten). FSH-Serumspiegel wurden nach dem Ende der Radiotherapie bei 26 Patienten mit normalen FSH-Ausgangswerten wiederholt bestimmt, um potentielle bestrahlungsinduzierte Stoerungen in der Spermiogenese zu erfassen. Ergebnisse: 57 Patienten wurden im Mittel 69,4 Monate (30 bis 210 Monate) nachbeobachtet, ein Patient wurde aus der Nachbeobachtung verloren. Zwei der 57 Patienten entwickelten ipsilaterale iliakale Lymphknotenrezidive (3,5%), wobei die Rezidive nach 14 Monaten bzw. fuenf Jahren auftraten. Das rezidivfreie Ueberleben betrug nach fuenf Jahren 96,5%, das Gesamtueberleben nach Salvage-Chemotherapie 100%. Die mittlere Hodenstreudosis betrug 22,4 cGy ({+-}8,73 SD). Sieben von 26 Patienten (26,9%) zeigten einen passageren FSH-Anstieg ueber den oberen Normbereich, wobei die Maximalwerte im Mittel 4,2 Monate nach dem Ende der Radiatio erreicht wurden und sich spaetestens innerhalb von 18 Monaten normalisierten. Unterhalb von 20 cGy wurden keine FSH-Erhoehungen beobachtet. Die Hodenstreudosen zeigten keine klare Korrelation zur Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer FSH-Erhoehung. Schlussfolgerung: Nach alleiniger paraaortaler Radiotherapie liegt

  4. Entwicklung therapeutischer Konzepte zur Stimulation der Frakturheilung bei postmenopausaler Osteoporose

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Gruber R

    2006-01-01

    Full Text Available Östrogenmangel bedingt sowohl mikro- als auch makrostrukturelle Veränderungen des Knochens, die als Hauptursache des gesteigerten Frakturrisikos bei Patienten mit postmenopausaler Osteoporose angesehen werden. Tritt trotz Therapie eine Fraktur ein, müssen die Knochenfragmente konservativ oder chirurgisch stabilisiert werden, um den natürlich ablaufenden Regenerationsprozeß zu unterstützen. Das regenerative Potential des Knochens ist folglich ein Schlüsselfaktor, um die funktionelle Belastbarkeit des Stützapparates wiederherzustellen. Präklinische Experimente an der ovariektomierten Ratte führen zu dem Schluß, daß ein alleiniger Mangel an Östrogen keine substanziell negativen Effekte auf die Frakturheilung ausübt. Die Gruppe der postmenopausalen Frauen umfaßt jedoch zumeist ältere Patientinnen, die relative Bedeutung des Östrogenmangels als Ursache einer verzögerten Knochenregeneration läßt sich folglich schwer ableiten. Tierexperimentelle Studien verdeutlichen, daß mit zunehmendem Alter die Heilungskapazität des Knochens abnimmt. Als mögliche Ursachen werden die altersassoziierte geringere Menge an osteogenen Zellen und die beeinträchtigte Fähigkeit des Organismus zur Gefäßneubildung diskutiert. Obwohl weltweit an der Entwicklung von Strategien zur Förderung der Knochenregeneration gearbeitet wird, bleiben die pathophysiologischen Veränderungen im alternden Patienten zumeist unberücksichtigt, nicht zuletzt deshalb, weil sie weitgehend unbekannt sind. Es gilt daher, diese Veränderungen zu erkennen und – basierend auf diesem Wissen – Therapien zu entwickeln, die gezielt eine Wiederherstellung der regenerativen Kapazität des Knochens nach osteoporosebedingten Frakturen bewirken.

  5. Die Modifikation nicht-symptomspezifischer Parameter nach einer Reizkonfrontationstherapie

    OpenAIRE

    Hekler, Nicole

    2001-01-01

    Die Studie untersucht das Befinden von 69 Angstpatienten in Bezug auf nicht symptomspezifische Parameter sowohl 6 Wochen als auch 1 Jahr nach Vollendung einer Reizkonfrontationstherapie. Untersucht wird dabei die Verbesserung der interpersonalen Probleme, der Selbstsicherheit, der Partnerschaft und der sozialen Unterstützung der Patienten und ihr Zusammenhang mit der Verbesserung der angstspezifischen Variablen. Zusätzlich wird die zu erwartende hoch signifikante Verbesserung in Bezug auf An...

  6. Kontinenzprobleme und Darmfunktionsstörungen nach kolorektalen Resektionen

    OpenAIRE

    Rickert A; Kienle P.

    2013-01-01

    Darmfunktionsstörungen sind nach tiefer Rektumresektion häufig. Die typischen Symptome werden auch als Low Anterior Resection Syndrome (LARS) zusammengefasst und beinhalten Inkontinenz, erhöhte Stuhlfrequenz, schmerzhafte und fraktionierte Stuhlentleerungen und imperativen Stuhldrang. Neueren Studien zufolge weisen bis zu 75 % der Patienten im Verlauf derartige Beschwerden auf. Der Wegfall des Kolons oder eines Teils davon wird dagegen in der Regel besser toleriert. Dennoch leiden ...

  7. Migration measurement of acetabular components in cementless total hip arthroplasty; Messung der Pfannenwanderung bei zementfreien Hueftimplantaten

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Eckardt, A.; Karbowski, A.; Schwitalle, M.; Vogel, J.; Boden, F.; Seeleitner, C. [Mainz Univ. (Germany). Orthopaedische Klinik und Poliklinik; Schunk, K. [Mainz Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Radiologie; Mayrhofer, P. [Innsbruck Univ. (Austria). Inst. fuer Mathematik und Geometrie

    1998-08-01

    Migration measurements of acetabular components using a special computer aided method (EBRA = abbrevation for the German term ``Ein-Bild-Roentgenanalyse``) were performed to evaluate early results of the implants and predict aseptic loosening. Methods: Standard ap-radiographs of the pelvis were marked, specific points were digitised. Simulating the spatial situation the programme computes lengitudinal and vertical migration of the cup. 74 acetabular components in 71 patients could be studied by migration measurements. Results: 14 patients showed migration of more than 1 mm, which is the confidence limit of this method. Each of these patients showed diverse reasons for the migration, i.e. osteoporosis of the acetabular bone stock or problems concerning the surgical technique which means malposition of the cup or insufficient reaming of the bone. There were some patients with severe congenital dysplasia of the hip and in some cases the inclination angle of the cup was too great. Conclusion: The technique applied for measuring migration of acetabular components can be useful for evaluating early instability of the implant and can be helpful in detecting problems concerning the surgical technique. (orig.) [Deutsch] Mittels der Ein-Bild-Roentgenanalyse wurden Pfannenwanderungen nach Implantation von zementfreien, sphaerischen Hueftgelenkspfannen erfasst, um Praediktoren fuer die langfristige Prognose der Implantate zu evaluieren. Methoden: Nach Markierung von Referenzpunkten in den Beckenuebersichtsaufnahmen wurden diese digitalisiert, vom Programm verrechnet und die Wanderung des Implantats im Verlauf angegeben. Bei 71 Patienten wurden von 74 Pfannen ueber einen Mindestnachuntersuchungszeitraum von 12 Monaten Migrationsmessungen durchgefuehrt. Das Konfidenzintervall der Methode liegt bei <1 mm. Bei jedem dieser Patienten fanden sich Hinweise entweder auf ein schlechtes Knochenlager, auf operationsbedingte Probleme, wenn keine ausreichende Primaerstabilitaet der Pfanne

  8. Astronomie in der Steinzeit : Grabkammern bei Carnac/Bretagne ; mit 1 Tabelle

    OpenAIRE

    Hänel, Andreas

    2012-01-01

    Die Horizontausrichtung von 48 jungsteinzeitlichen Ganggräbern bei Carnac in der Bretagne wurde ausgemessen. Der größte Teil (40, entsprechend 83 %) ist nach Südosten orientiert. Es wird diskutiert, inwieweit diese Ausrichtung nach den Gestirnen erfolgt sein könnte, etwa nach dem Aufgangspunkt der Sonne zum Winteranfang.

  9. Naturheilkunde und Komplementärmedizin bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Langhorst J

    2016-01-01

    Full Text Available iZiel:/iNaturheilkundliche und komplementäre Verfahren werden häufig von Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED als Therapieoptionen erwogen. Im Rahmen des vorliegenden Beitrags stellen wir die aktuelle Datenlage zu komplementären und alternativen Therapieverfahren (CAM bei CED entsprechend der Definition der National Institutes of Health bzw. der Cochrane Collaboration mit Ausnahme von Diät- und Nahrungsergänzungsmittel sowie „manipulative and body-based methods“ vor.br iMethoden:/iIm März 2014 erfolgte die Recherche nach Originalarbeiten und systematischen Reviews in medizinischen Datenbanken (Cochrane Library, Pubmed / Medline, Psychinfo und Scopus. Eingeschlossen wurden randomisiert-kontrollierte und klinische Studien in englischer oder deutscher Sprache für CAM bei „Inflammatory Bowel Disease“, „Crohns Disease“ und „ulcerative colitis“.br iErgebnisse:/i Vorgestellt werden Arbeiten zu den Themen Phytotherapie, wie z. B. Aloe-vera- Gel, Kalmegh, Artemisia absinthium, Blutwurz, Boswellia serrata, Cannabis, Curcumin, eine Kombination aus Myrrhe, Kamillenblüten und Kaffeekohle, Plantago ovata, Weizengras-Saft und Wermut, Mind-Body Medizin und Lebensstilmodifikation, Hypnotherapie, Entspannungstraining und Achtsamkeit sowie Akupunktur.br iFazit:/i Verschiedene Studien zeigen erste Hinweise auf eine mögliche Wirksamkeit von komplementären und naturheilkundlichen Therapieverfahren in der Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Aufgrund der geringen Anzahl an Studien zu den einzelnen Verfahren, der relativ geringen Zahl der eingeschlossenen Patienten und der heterogenen methodischen Qualität der Studien ist weitere hochqualitative klinische Forschung notwendig.

  10. CT densimetry for graduating subcutaneous fibrosis after photon/neutron therapy; CT-Dichtemessungen zur Graduierung subkutaner Fibrosen nach Photonen-Neutronen-Therapie maligner Speicheldruesentumoren

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Eich, H.T.; Eich, P.D.; Mueller, R.D. [Zentralinstitut fuer Roentgendiagnostik, Universitaetsklinikum Essen (Germany); Stuschke, M.; Sack, H. [Klinik fuer Strahlentherapie, Universitaetsklinikum Essen (Germany)

    1999-03-01

    . Especially in characterising subclinical or slight changes of connective tissue after radiotherapy computed tomography is of value. (orig.) [Deutsch] Hintergrund: Zur Bewertung alternativer Behandlungsschemata, wie der Neutronentherapie, ist es wichtig, sowohl die Effektivitaet als auch die Nebenwirkungen der Therapie zu bestimmen. Die Sensitivitaet der Computertomographie (CT) zur Detektion von Bindegewebsveraenderungen wurde an Patienten nach Neutronentherapie untersucht. Patienten und Methode: Zwoelf Patienten mit malignen Speicheldruesentumoren, bei denen postoperativ eine Neutronen- (1/12) oder kombinierte Photonen-Neutronen-Therapie (11/12) durchgefuehrt worden war, wurden im Rahmen der Nachsorge (mittlere Nachbeobachtungszeit 45 Monate) mittels CT-Dichtemessungen an drei repraesentativen Schichten im Bestrahlungsareal untersucht. In drei ROI (regions of interest) im subkutanen Fettgewebe wurden auf der bestrahlten und unbestrahlten Seite Dichten in Hounsfield-Einheiten (HE) bestimmt und gemittelt. Die mittleren Dichten beider Seiten wurden vergleichend gegenuebergestellt und mit dem klinischen Fibrosegrad nach LENT SOMA korreliert. Ergebnisse: Bei allen CT-Messungen (216 ROI, 18 ROI pro Patient) wurden auf der bestrahlten Seite hoehere Dichtewerte bestimmt als auf der unbestrahlten Seite. Die mittlere Dichte der bestrahlten Seite betrug -57,7{+-}4,7 HE, die der unbestrahlten Seite -69,4{+-}5,8 HE (p=0,002). Bei 3/12 Patienten wurden klinisch keine Fibrosen, jedoch relative Dichteabweichungen zwischen bestrahlter und unbestrahlter Seite von bis zu 8% beobachtet. Ursaechlich koennten minimale Veraenderungen sein, die weder von den Patienten noch vom Untersucher bemerkt wurden. In der Patientengruppe mit einer Fibrose Grad 1 (8/12) wurden relative Dichteabweichungen von 4 bis 39% bestimmt. Bei 1/12 Patienten mit einer Fibrose Grad 2 wurde eine relative Dichteabweichung von 50% bestimmt. Grad-3- und -4-Fibrosen waren nicht aufgetreten. Schlussfolgerungen: Das CT

  11. Beeinflussung des CPAP-Druckes bei obstruktivem Schlaf-Apnoe-Syndrom durch Gabe von Theophyllin

    OpenAIRE

    Grootoonk, Sandra

    2003-01-01

    Problem: Theophyllingabe bei obstruktivem Schlafapnoe-Syndroms (OSAS) ist umstritten. Diese Studie untersucht, ob zur CPAP(continuous positive airway pressure)-Therapie appliziertes Theophyllin bei OSAS-Patienten zu Veränderungen von Ventilation und Schlafarchitektur sowie Reduktion des CPAP-Druckes führt. Methode: In randomisiertem, doppelblinden, placebo-kontrollierten Design erhielten 16 OSAS-Patienten mit CPAP-Therapie oral 900 mg Retard-Theophyllin(T)/Placebo(P) in dreitägige...

  12. Transösophageale Echokardiographie zum Ausschluss von Thromben vor Elektrokardioversion bei Vorhofflimmern

    OpenAIRE

    Reismann, J. (Johannes)

    2003-01-01

    Im nicht selektionierten Patientengut eines Akutkrankenhauses ist das Vorhofflimmern eine häufige Herzrhythmusstörung. Die Ergebnisse dieser Studie haben gezeigt, dass die TEE-gesteuerte elektrische Kardioversion - auch bei Patienten mit einem sehr hohen kardio-embolischen Risiko - ein sicheres Verfahren zur Wiederherstellung des Sinusrhythmus im klinischen Alltag ist. Bei Patienten mit einer arteriellen Hypertonie waren die AT1-Antagonisten sowohl hinsichtlich des Kardioversionserfolges als ...

  13. Der Einfluss der Anästhetika Sevofluran und Propofol auf die Regulation der apoptoseassoziierten Proteine Bax, Bcl-2, Mdm-2 und p53 nach inkompletter zerebraler Hemisphärenischämie bei der Ratte

    OpenAIRE

    Bachl, Monika Maria

    2005-01-01

    Der Einfluss der Anästhetika Sevofluran und Propofol auf apoptoseassoziierte Proteine während zerebraler Ischämie ist bisher nicht erforscht. In der vorliegenden Studie wurden die Effekte dieser Narkotika auf die Regulation der Apoptosefaktoren Bax, Bcl-2, Mdm-2 und p53 bei 36 narkotisierten Sprague-Dawley-Ratten untersucht, bei denen eine inkomplette zerebrale Hemisphärenischämie mit anschließender Reperfusion induziert wurde. Die Apoptosefaktoren wurden mittels Immunfluoreszenz- und Western...

  14. Lung dose depending on exact patient positioning during total body irradiation (TBI) - isoeffective considerations to assess the risk of interstitial pneumonitis after TBI; Lungendosis in Abhaengigkeit von der Lagerungsgenauigkeit bei Ganzkoerperbestrahlungen (TBI). Isoeffektivitaetsueberlegungen zur Einschaetzung des Risikos einer interstitiellen Pneumonitis nach Ganzkoerperbestrahlung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Piroth, M.D.; Zierhut, D.; Sroka-Perez, G.; Wannenmacher, M. [Radiologische Klinik der Univ. Heidelberg (Germany). Abt. fuer Klinische Radiologie; Kampen, M. van [Krankenhaus Nord-West, Frankfurt am Main (Germany). Radioonkologische Klinik

    2002-01-01

    Purpose: In this case report, we studied the effect of patient's movements on total lung dose during total body irradiation (TBI). The dose-effect relationship regarding the development of interstitial pneumonitis and the problem of defining a threshold value are discussed. Based on considerations about the isoeffects we calculated the pneumonitis risk in dependence of increasing lung dose. Patient and Method: We calculated dose-volume histograms of the lung for defined lateral deviations (0-3 cm) from the isocenter. Total dose was 12 Gy, given in six fractions over 3 days. Lung shields were used after a total dose of 9 Gy. Lung shields were transferred into the Helax-TMS trademark planning system to quantify the influence of lateral deviation to lung dose. Results: The child's lateral deviation amounted up to 3 cm. Median dose of the whole lung amounted up to 11.64 Gy depending on lateral deviation. Discussion: In TBI, the lung limits the total dose. To estimate the risk of radiation pneumonitis, we calculated the isoeffective lung dose of our TBI regime for a fractionation scheme of 2 Gy daily using a formalism of van Dyk. The increase of median lung dose from 9.76 to 11.64 Gy would isoeffectively correspond to the increase from 19 Gy (no deviation) to 20.9 Gy (3 cm lateral deviation) with conventional fractionation. According to Burman, a pneumonitis risk of approximately 20% could be expected. Conclusion: With an estimated pneumonitis risk of approximately 20%, an indication for irradiation in general anesthesia seems to be reasonable. This is practicable in cooperation with radiation oncologists, anesthesists and pediatricians and should be included into therapeutic concepts. (orig.) [German] Hintergrund: An einem Fallbeispiel werden die Auswirkungen von Lagerungsungenauigkeiten auf die Gesamtlungendosis bei Ganzkoerperbestrahlung eines Kindes erlaeutert. Die Dosis-Wirkungs-Beziehung bezueglich der Entstehung einer interstitiellen Pneumonitis nach

  15. Radiologic assessment of the outcome of Keller and Brandes arthroplasty for hallux rigidus; Hallux rigidus operiert nach Keller und Brandes: Radiologische Erfolgs- und Prognoseparameter

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Breitenseher, M.J. [Abt. fuer Osteologie, Universitaetsklinik fueer Radiodiagnostik und Besondere Klinische Einrichtung Magnet Resonanz, Wien (Austria)]|[Ludwig-Boltzmann-Institut fuer Radiologische Tumordiagnostik, Wien (Austria); Toma, C.D. [Universitaetsklinik fuer Orthopaedie, Wien (Austria); Gottsauner-Wolf, F. [Universitaetsklinik fuer Orthopaedie, Wien (Austria); Imhof, H. [Abt. fuer Osteologie, Universitaetsklinik fueer Radiodiagnostik und Besondere Klinische Einrichtung Magnet Resonanz, Wien (Austria)]|[Ludwig-Boltzmann-Institut fuer Radiologische Tumordiagnostik, Wien (Austria)

    1996-06-01

    The aim of this study was to evaluate the pre- and postoperative radiographic findings of hallux rigidus treated with Keller and Brandes arthroplasty to determine the radiographic outcome and to identify a prognostic marker. 83 patients with a total of 121 cases of hallux rigidus operated using Keller and Brandes arthroplasty were followed up (mean 9.7 y). A comparison of the pre- and postoperative radiographs, the clinical and subjective findings was predicated on a five point scale: 1. Percentage of proximal phalanx resected (<33%, 33-50%, >50%), 2. joint space, 3. ratio of the length of the first and second metatarsals, 4. first intermetatarsal angle, and 5. hallux valgus angle. In the patient group which had 33-50% of the proximal phalanx excised (n=67. 55%) the highest patient satisfaction was observed (96%). If resection of the proximal phalanx exceeded 50% (n=13. 11%), non physiologic dorsiflexion of the toe occurred and patients were unsatisfied (62%). Excision of less than 33% of the hallux (n=41. 34%) was associated with a recurrent hallux rigidus. No other evaluated radiological parameter proved to be of significance. The most important radiological parameter in the evaluation of the outcome of Keller and Brandes arthroplasty as the percentage of the proximal phalanx which had ben excised. (orig.) [Deutsch] Ziel der Studie war es, auf prae- und postoperativen Roentgenbildern des Hallux rigidus radiologische Parameter zu ermitteln, die den Erfolg der Arthroplastik nach Keller und Brandes abschaetzen und von prognostischer Relevanz sind. 121 Hallux-rigidus-Operationen bei 83 Patienten wurden nachuntersucht (9,7 a). 5 Kriterien wurden an den prae- und postoperativen Roentgenbildern ausgewertet: 1. Anteil der Grosszehengrundgliedresektion in Prozent (<33%, 33-50%, >50%), 2. Gelenkspaltbreite, 3. Laengenverhaeltnis von erstem und zweitem Metartasalknochen, 4. erster Intermetatarsalwinkel und 5. Hallux-valgus-Winkel und mit den klinischen Ergebnissen

  16. PET in diagnosing exocrine pancreatic cancer; PET bei Tumoren des exokrinen Pankreas

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Bares, R.; Besenfelder, H.; Dohmen, B.M. [Abt. Nuklearmedizin, Radiologische Klinik des Universitaetsklinikums Tuebingen (Germany)

    2003-06-01

    Despite dramatic improvements in diagnostic imaging (ultrasonography, in particular endoscopic ultrasound, CT, MRI) treatment results of pancreatic cancer are still poor. Due to the lack of early symptoms, most tumors are diagnosed at an advanced stage of disease which excludes curative surgical treatment. FDG-PET has been shown to be effective in detecting pancreatic cancer as well as differentiating benign from malignant pancreatic tumors. Results might be further improved by applying quantitative analyses, in particular kinetic modelling of FDG metabolism. Nevertheless false negative as well as false positive findings may occur. Small lesions (lymphnode or liver metastases < 1 cm) might be missed, furthermore hyperglycemia often present in patients with pancreatic disease might reduce tumor uptake and subsequently tumor detectability by PET. False positive findings were reported in active pancreatitis and some benign tumors. Although PET proved to be superior to CT or ERCP in detecting cancer, clinical relevance of PET is limited due to the absence of therapeutic consequences to be derived from PET. As a consequence PET should only be used in patients with equivocal findings of morphological imaging (CT, ERCP) who are potential candidates for surgical treatment. (orig.) [German] Trotz verbesserter diagnostischer Moeglichkeiten (endoskopischer Ultraschall, Spiral-CT, MRT) sind die Behandlungsergebnisse bei Tumoren des exokrinen Pankreas nach wie vor unbefriedigend. Aufgrund der spaet einsetzenden klinischen Symptomatik wird die Diagnose meist erst bei lokaler Inoperabilitaet gestellt. Die FDG-PET has sich sowohl im Nachweis von Pankreaskarzinomen als auch bei der Differenzialdiagnose pankreatischer Raumforderungen bewaehrt und den etablierten bildgebenden Verfahren (Ultraschall, CT) als ueberlegen erwiesen. Weitere Verbesserungen erscheinen durch absolute Quantifizierung der FDG-Kinetik moeglich. Dennoch koennen falsch negative wie auch falsch positive Ergebnisse

  17. Magnetresonanztomographie-Diagnostik bei kraniellen und spinalen Malformationen im Kindesalter

    OpenAIRE

    Bömmer, Michael

    2003-01-01

    Zielsetzung: Die Studie beinhaltet die Betrachtung von kraniellen und spinalen MRT-Untersuchungen im Kindesalter hinsichtlich Malformationen des ZNS. Methode: Von Januar 1991 bis April 1996 wurden in der Abteilung Kernspintomographie des Marienhospitals Herne 899 MRT des ZNS bei 706 Patienten im Kindes- und Jugendalter vorgenommen. 507 MRT wurden in Narkose durchgeführt. Die Untersuchungen wurden bezüglich Malformationen des ZNS ausgewertet. Ergebnis: 277 der 706 Patienten (39....

  18. Cortisol im Speichel und arterieller Blutdruck im Rahmen einer psychophysiologischen Stresstestung an Patienten mit idiopathischen, ventrikulären Tachykardien aus dem rechtsventrikulären Ausflußtrakt

    OpenAIRE

    Kudielka, Patrick

    2006-01-01

    In einer Fallkontrollstudie wurden n=28 Patienten mit ventrikulären Tachykardien aus dem rechtsventrikulären Ausflußtrakt (RVOT) und eine alters- und geschlechts-gematchte Kontrollgruppe einer standardisierten Stresssituation ausgesetzt und untersucht, ob RVOT-Patienten auf akute Stresssituationen mit veränderten automatisierten Anpassungsreaktionen reagieren. Bei RVOT-Patienten konnten zum Zeitpunkt der maximalen Stressbelastung signifikant höhere Speichelcortisolwerte festgestellt werden (p...

  19. Value of 13-MHz high-frequency ultrasound of the lateral ankle ligaments and the anterior tibiofibular ligament; 13-MHz-Hochfrequenzsonographie der lateralen Baender des oberen Sprunggelenkes einschliesslich der ventralen Syndesmose. Ein Vergleich mit den Ergebnissen der MRT bei 64 Patienten

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Milz, P.; Steinborn, M.; Reiser, M. [Muenchen Univ. (Germany). Inst. fuer Radiologische Diagnostik; Milz, S. [Muenchen Univ. (Germany). Anatomische Anstalt; Mittlmeier, T. [Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Virchow-Klinikum, Humbolt-Univ. Berlin (Germany)

    1999-01-01

    Purpose: Determination of the value of 13-MHz high-frequency ultrasound in the diagnosis of acute injuries of the lateral ankle ligaments and the anterior tibiofibular ligament by comparison with MRI. Method: Sonography was performed prospectively in 64 acutely injured patients using a mechanical 13-MHz sector probe; for diagnosis of the anterior tibiofibular ligament a 15-MHz sector probe was employed during the course of this trial. Using a 0.2-T unit for MRI examination, T1-weighted (TR 580 ms, TE 24 ms) and T2-weighted (TR 3000 ms, TE 80 ms) spin-echo sequences were obtained in various oblique axial imaging planes. Results: In the differentiation of intact and injured ligaments, ultrasound and MRI agreed in 95.3/% of cases for the anterior fibulotalar ligament, in 88.3% for the fibulocalcanear ligament and in 85.0% for the anterior tibiofibular ligament. Conclusion: Lesions of the anterior talofibular and fibulocalcanear ligament can be accurately demonstrated by ultrasound if a 13-MHz sector scanner is used. The detection of lesions in the anterior tibiofibular ligament is more difficult. With increasing experience and by using a 15-MHz sector scanner, better results can be expected for this ligament. (orig.) [Deutsch] Fragestellung: Durch einen Vergleich mit den Befunden der MRT sollte die Aussagekraft der hochaufloesenden 13-MHz-Sonographie in der Diagnostik von akuten Verletzungen des Aussenbandapparates des Sprunggelenkes und der Syndesmose ueberprueft werden. Methodik: 64 akut verletzte Patienten wurden prospektiv mit einem mechanischen 13-MHz-Sektorscanner untersucht. Zur Beurteilung des Lig.tibiofibulare anterius wurde ergaenzend ein 15-MHz-Sektorscanner verwendet. Alle MRT wurden an einem 0,2-Tesla-Niederfeldgeraet durchgefuehrt. In unterschiedlichen schraeg axialen Schichtkippungen wurden T1-gewichtete SE-Sequenzen (TR 580 ms, TE 24 ms) und T2-gewichtete SE-Sequenzen (TR 3000 ms, TE 80 ms) angefertigt. Ergebnisse: Bei der Differenzierung intakter und

  20. Hydro-MRI with fast sequences in Crohn`s disease: Comparison with barium studies; Hydro-MRT mit schnellen Sequenzen bei Morbus Crohn: Vergleich mit der fraktionierten Magen-Darm-Passage

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schunk, K.; Kern, A.; Heussel, C.P.; Kalden, P.; Thelen, M. [Mainz Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Radiologie; Orth, T.; Wanitschke, R. [Mainz Univ. (Germany). 1. Medizinische Klinik und Poliklinik

    1999-04-01

    Purpose: To compare the value of hydro-MRI with that of barium studies in patients with Crohn`s disease. Materials and methods: After an oral bowel opacification using 1000 ml of a 2.5% mannitol solution, axial and coronal breathhold sequences (T2W HASTE{+-}FS, contrast-enhanced T1W FLASH FS) were acquired in 46 patients with Crohn`s disease at 1,0 T. The findings of hydro-MRI were compared with those of barium studies. Results: In the stomach and the small bowel, hydro-MRI and barium studies demonstrated similar numbers of Crohn`s involvements (39 vs. 36); in the colon, hydro-MRI showed clearly more affections (23 vs. 10). Hydro-MRI showed 12.7 cm of inflamed bowel per patient, on average (barium studies: 10,4 cm; p=0,004). There was a good agreement between the two methods regarding the assessment of the extent of Crohn`s disease and the severity of bowel stenoses (r=0.89 and 0.88, respectively). Conclusions: For the assessment of Crohn`s disease, hydro-MRI is preferable to the barium study because of the superior imaging quality and the lack of radiation exposure. (orig.) [Deutsch] Ziel: Die Aussagekraft der Hydro-MRT mit schnellen Bildsequenzen bei M. Crohn sollte mit der der fraktionierten Magen-Darm-Passage (f-MDP) verglichen werden. Patienten und Methodik: Bei 46 Patienten mit einem M. Crohn wurden nach einer oralen Darmkontrastierung mit 1 l einer 2,5%igen Mannitol-Wasser-Loesung transversale und koronare atemangehaltene Sequenzen (T{sub 2}-gewichtete HASTE-Sequenzen ohne und mit Fettunterdrueckung sowie T{sub 1}-gewichtete fettunterdrueckte FLASH-Sequenzen vor und nach intravenoeser Gadolinium-Applikation) bei einer Feldstaerke von 1,0 T akquiriert. Die Befunde dieser Hydro-MRT wurden mit denen der f-MDP verglichen. Ergebnisse: Im Magen und im Duenndarm wiesen beide Verfahren eine vergleichbare Anzahl entzuendlicher Laesionen nach (39 vs. 36); im Kolon zeigte die Hydro-MRT deutlich mehr Veraenderungen als die f-DP (23 vs. 10). Durchschnittlich fanden sich

  1. Echokardiographie aktuell: Gelungene Implantation eines Defibrillators mit Resynchronisationsfunktion, aber dem Patienten geht es schlechter ...

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Neuhold U

    2008-01-01

    Full Text Available bVorgeschichte/bbr Vor 4 Jahren fand bei dem 73-jährigen Patienten ein Vorderwandinfarkt infolge Plaqueruptur statt, damals wurde koronarangiographisch der Ausschluss einer signifikant stenosierenden KHK getroffen. Seither ist eine reduzierte Linksventrikelfunktion (LVF bekannt. Im letzten Jahr mehrfach stationäre Aufnahmen wegen kardialer Dekompensation, in diesem Zeitraum wurde die medikamentöse Herzinsuffizienztherapie, bestehend aus ACE-Hemmer und Betablocker in Maximaldosis, Spironolacton und Torasemid, optimiert. Auch Levosimendan wurde verabreicht. Der Pat. präsentiert sich jetzt überwiegend in NYHA-Stadium II–III, sodass die Indikation zur Implantation eines prophylaktischen Defibrillators (ICD gestellt wird. Bei inkomplettem Linksschenkelblock mit einer QRS-Breite von 130 msec (Abb. 1 wird echokardiographisch auch in Richtung Resynchronisation (CRT evaluiert.br bEchokardiographie präoperativ/bbr Es zeigt sich eine stark reduzierte LVF mit einer geschätzten EF von 35 % mit optisch gering vorhandener Asynchronie, sowie zusätzlicher Hypokinesie apikal und distal lateral (Abb. 2–4. Von den gemessenen Dyssynchronieparametern fand sich lediglich auf AV-Ebene ein signifikanter Wert mit einer "diastolic filling time" (dft von 38 % (Cut-off: 40 % (Abb. 5. Auf interventrikulärer Ebene war das interventrikulär- elektromechanische Delay (IVEMD mit 20 und das intraventrikuläre Delay (gemessen mittels M-Mode in der parasternalen kurzen Achse und PW-TDI in den apikalen Schnitten außerhalb des signifikanten Bereiches. Es wird somit die Indikation zur Implantation eines ICD-CRT gestellt, da nach geltender Expertenmeinung auch die Dyssynchronie auf AV-Ebene alleine ausreichend ist, um einen Benefit durch zusätzliche Resynchronisation mit höherer Wahrscheinlichkeit voraussagen zu können. In einer 2-stündigen Operation in Vollnarkose wird eine ICD-Elektrode in den Apex des rechten Ventrikels (RV geschraubt, eine steuerbare Elektrode

  2. {sup 31}P-MR spectroscopy of the brain in patients with anorexia nervosa: characteristic differences in the spectra between patients and healthy control subjects; {sup 31}P-MRS des Hirns bei Anorexia nervosa: charakteristische Unterschiede in den Spektren von Patienten und gesunden Vergleichspersonen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Rzanny, R.; Reichenbach, J.R.; Mentzel, H.J.; Pfleiderer, S.O.R.; Kaiser, W.A. [Inst. fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Klinikum der Friedrich-Schiller-Univ. Jena (Germany); Freesmeyer, D.; Klemm, S.; Gerhard, U.J.; Blanz, B. [Klinik fuer Kinder- und Jugendpsychiatrie, Klinikum der Friedrich-Schiller-Univ. Jena (Germany)

    2003-01-01

    energiereichen Phosphaten, wie PCr und NTP, aufgrund einer reduzierten Stoffwechselaktivitaet nachweisbar sind und ob sich aus den Spektren Hinweise auf Stoerungen des Membranstoffwechsels ergeben. Methodik: Untersucht wurden 10 Patientinnen mit klinisch diagnostizierter AN (ICD-10, F50.0) im Alter von 12-20 Jahren und mit einem mittleren Body-Mass-Index (BMI) von 14,8 {+-} 1,6 kg/m{sup 2} sowie 10 weibliche Kontrollpersonen ohne Ernaehrungsstoerung im Alter von 12-21 Jahren und mit einem mittleren BMI von 19,0 {+-} 2,1 kg/m{sup 2}. Die {sup 31}P-MRS wurde mit Einzelvolumenselektion (ISIS) in der frontalen/praefrontalen Hirnregion bei einer Feldstaerke von 1,5 T durchgefuehrt. Die Quantifizierung der Metaboliten erfolgte durch Normierung der Einzelsignale mit der Gesamtflaeche P{sub ges} des Phosphorspektrums sowie mit der Einzelpeakflaeche des β-NTP. Ergebnisse: Signifikante Unterschiede zwischen Patienten und Kontrollpersonen wurden lediglich fuer die Quotienten PDE/P{sub ges}, PDE/β-NTP und {alpha}-NTP/P{sub ges} gefunden, die mit Ausnahme des Quotienten {alpha}NTP/P{sub ges} bei den Patienten mit AN erniedrigt waren. Diese Quotienten zeigten darueber hinaus eine Korrelation mit dem BMI (r{sub PDE}/p{sub ges} = 0,747, r{sub PDE/β-NTP} = 0,57, r{sub {alpha}}{sub -NTP/Pges} = -0.56; p {<=} 0,01). Anzeichen verminderter relativer Konzentrationen von PCr/P{sub ges}, β-NTP/P{sub ges} oder Pi/P{sub ges} wurden nicht beobachtet. Schlussfolgerungen: Die Verminderung des PDE/P{sub ges}-Quotienten bei Patientinnen mit AN und die Korrelation mit dem BMI lassen darauf schliessen, dass mit abnehmendem BMI Aenderungen der Phospholipidzusammensetzung im Gehirn auftreten, die zu einer Reduzierung des Anteils mobiler Phospholipide fuehren. (orig.)

  3. Radiological interventions in inflammatory bowel disease; Interventionelle Verfahren bei entzuendlichen Darmerkrankungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Krolak, C.; Rock, C.; Reiser, M. [Institut fuer Klinische Radiologie, Klinikum der Universitaet Muenchen (Germany)

    2003-01-01

    Abscesses, fistulas,hemorrhages and stenoses are common complications of inflammatory bowel diseases.This study provides an overview on various methods of radiological intervention and the clinical usefulness of these methods is analyzed. The success rate of percutaneous abscess drainage (PAD), embolisation of hemorrhages and dilatation of bowel stenoses is reviewed and current literature is adressed.Success rate is defined in terms of cure rate and need for subsequent surgery. After PAD, surgery can be avoided during the observation period in about 50% of patients with abscesses due to Crohn's disease and diverticulitis.Preoperative PAD reduces the degree of invasiveness and thus the risk of surgery.Abscess recurrence is found with the same frecuency following surgery or PAD.Bowel dilatation can be performed both with radiological and with endoscopic guidance.Embolisation of GI-hemorrhage is technically feasible, but the indication should be limited to strictly selected cases. In treating abscesses and fistulas associated with Crohn's disease and diverticulitis, PAD is a valuable treatment option.Embolisation or dilatation are restricted to rare cares. (orig.) [German] Fragestellung Abszesse, Fisteln, Blutungen und Darmstenosen sind typische Komplikationen entzuendlicher Darmerkrankungen. Es werden verschiedene radiologisch-interventionelle Verfahren vorgestellt und ihre Wertigkeit fuer die Behandlung geprueft.Methodik Unter Beruecksichtigung der neueren Literatur werden der Erfolg der perkutanen Abszessdrainage (PAD) hinsichtlich der Ausheilung und Notwendigkeit einer folgenden OP, die perkutane Embolisation und die Dilatation von Darmstenosen bewertet.Ergebnisse Die PAD vermeidet bei 50% der Patienten mit Morbus Crohn und bei 20% der Patienten mit Divertikulitis eine OP im kurzfristigen Verlauf.Die PAD verringert die Invasivitaet einer nachfolgenden OP.Rezidivabszesse treten nach PAD und OP gleich haeufig auf.Die Dilatation entzuendlicher Darmstenosen

  4. Die Veränderung der Lebensqualität von Patienten mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom unter CPAP-Therapie

    OpenAIRE

    Kempkens, Daniela Jennifer

    2003-01-01

    Studienziel: Untersuchung des Einflusses von CPAP auf LQ von OSAS Patienten und des Einflusses der Nutzungsdauer des CPAP-Geräts auf LQ. Methodik: 85 Patienten (66 compliante, 19 nicht-compliante) mit OSAS werden zu Therapiebeginn und nach 1 Jahr zu LQ mit Nottingham Health Profile (NHP), Visueller Analogskala LQ (VAS) und Spitzer-Index befragt. Ein Vergleich der zwei Gruppen erfolgte. Ergebnis: Die LQ der Therapieanwender verbessert sich unter CPAP-Therapie signifikant in NHP ...

  5. Fallbericht: Primäre PCI bei akutem Vorderwandinfarkt und kardiogenem Schock bei einer 94jährigen Patientin mit Hauptstammbeteiligung mit intraaortaler Ballonpumpengegenpulsation (IABP

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Wallner H

    2006-01-01

    .br Verlaufbr Nach erfolgreichem Eingriff kommt es zu rascher Kreislaufstabilisierung. Die maximal gemessene CK-Auslenkung beträgt 1270 U/l (Norm 130 U/l.br Diskussionbr Eine Revaskularisationstherapie wird beim sehr alten Patienten (WHO-Definition 90 Jahre im akuten Myokardinfarkt trotz fehlender Kontraindikation häufig nicht vorgenommen. Gründe sind die oft atypische Beschwerdesymptomatik mit Dyspnoe und Lungenödem, häufig neurologische Symptome wie Verwirrtheit, Agitiertheit, Synkopen etc. und die oft längere Prähospitalzeit. Von akuten koronaren Syndromen sind bei den 75jährigen Patienten vorwiegend Frauen betroffen. Eine leitliniengerechte Therapie propagiert auch eine primäre PCI bei einem Delay von weniger als 3 Stunden (I/A, wenn eine PCI innerhalb von 90 Minuten durchgeführt werden kann.

  6. Eine Untersuchung zur Prophylaxe von Injektionsschmerz bei einer Narkoseinduktion mit Propofol 1% und Lidocain versus Propofol 1% und Metoclopramid versus Propofol 1% und Plazebo

    OpenAIRE

    Heyden, Martin von der

    2010-01-01

    Problem: Propofol verursacht bei Induktion einer Narkose einen als unangenehm empfundenen Schmerz. Wir untersuchten ob Lidocain und MCP bei direkter Beimischung zum Propofol den Injektionsschmerz äquipotent unterdrücken können. Methode: Die Untersuchung erfolgte an 300 Patienten. Die Untersuchung erfolgte prospektiv, randomisiert und doppelblind. Ergebnis: Bei der Auswertung der Daten zeigte sich weder bei der i. v.-Gabe noch bei der postoperativen Befragung ein signifika...

  7. A method for retrospectively estimating the dose to the bone marrow after radioiodine therapy of children and young adolescents; Eine Methode zur retrospektiven Bestimmung der Knochenmarksdosis bei Radiotherapie von Kindern und Jugendlichen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schelper, L.F.; Lassmann, M.; Haenscheid, H.; Biko, J.; Reiners, C. [Wuerzburg Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin

    1998-12-31

    Aim of the study is the development of a simple method for the determination of the bone marrow dose to children after radioiodine therapy using only the whole body retention function as input. For nine juvenile patients we determined the specific activity of 4-5 blood samples after oral application of 2 to 6 GBq {sup 131}I and the whole body retention function. Assuming 70 ml blood per kilogram body mass the mean fraction f of blood activity to whole body activity was calculated (f=19{+-}6%). Knowing the fraction of blood activity compared to whole body activity for children allows easily the additional determination of the dose to the red bone marrow. (orig.) [Deutsch] Ziel der Studie ist es, ein einfaches Verfahren zu entwickeln, mit dem die Knochenmarksdosis nach Radioiodtherapie bei Kindern ohne Blutabnahmen ausschliesslich durch Messung der Ganzkoerperretention ermittelt werden kann. Dazu wurden bei neun jugendlichen Patienten innerhalb der ersten 90 Stunden nach oraler Verabreichung von 2 bis 6 GBq {sup 131}I 4-5 Blutproben entnommen und deren spezifische Aktivitaet sowie die {sup 131}I-Aktivitaet im Ganzkoerper gemessen. Unter der Annahme einer Blutmenge von 70 ml pro Kilogramm Koerpergewicht ergibt sich aus den Messdaten der mittlere Anteil f des Blutes an der Ganzkoerperaktivitaet zu f=19{+-}6%. Aus der Kenntnis des Blutanteils an der Ganzkoerperaktivitaet laesst sich die Dosis des roten Knochenmarks bestimmen. (orig.)

  8. Früherkennung von Dysphagien bei Parkinson (IPS)

    OpenAIRE

    Simons, Janine Anja

    2012-01-01

    Kontext: Dysphagien stellen bei Parkinson-Syndromen einen negativen prognostischen Prädiktor für die verbleibende Überlebenszeit dar. Sie führen zu Aspirationen, Aspirationspneumonien, Malnutrition und Dehydration und schränken die Lebensqualität der Patienten massiv ein. Die aktuelle Studienlage weist darauf hin, dass die durchschnittliche Überlebensdauer von Parkinson-Patienten mit manifester Dysphagie bei ein bis zwei Jahren liegt und (Aspirations-) Pneumonien eine der häufigsten Todesursa...

  9. Postoperative radiotherapy for endometrial carcinoma. A retrospective analysis of 541 cases; Die postoperative Strahlentherapie beim Endometriumkarzinom. Eine retrospektive Analyse von 541 Patienten

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Haensgen, G.; Nagel, M.; Dunst, J.; Enke, H. [Halle-Wittenberg Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie

    1999-11-01

    ] Ziel: Im Rahmen der Diskussion um die Wertigkeit der postoperativen Strahlentherapie bei Patientinnen mit einem Endometriumkarzinom haben wir das Patientengut der Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie der Martin-Luther-Universitaet Halle-Wittenberg analysiert. Patienten und Methode: In diese retrospektive Analyse wurden die Daten von 541 zwischen 1980 und 1988 postopertiv bestrahlten Patientinnen aufgenommen. Die Auswertung der Daten erfolgte getrennt nach Therapiemodi, entweder einer alleinigen intravaginalen Strahlentherapie (HDR-AL) mit Iridium-192 oder aber einer Kombination von HDR-AL und zusaetzlicher perkutaner Bestrahlung. Ergebnisse: Im Stadium I betrug die Fuenf-Jahres-Ueberlebensrate nach HDR-AL 94.3%, im Stadium II 73,6% (p=0,0007). Ebenfalls signifikant war die Abhaengigkeit der Fuenf-Jahres-Ueberlebensrate vom Grading: Sie betrug 94,1% bei G1-, 91,9% bei G2- und 78,9% bei G3-Formen (p=0,0007). Nach kombinierter Strahlentherapie betrug die Fuenf-Jahres-Ueberlebensrate im Stadium I 91,8%, Stadium II 81,1%, Stadium III 70,4% sowie im Stadium IV 46,9% (p=0,0001). Durch eine multivariate Analyse der Daten wurde die Abhaengigkeit der Ueberlebensraten von Stadium und Differenzierungsgrad gefunden. Lokalrezidive traten bei 2% der Patientinnen nach HDR-AL und bei 3,2% nach kombinierter Strahlentherapie auf. Ein wichtiger Einflussfaktor auf das Auftreten von lokoregionaeren Rezidiven war die Infiltrationstiefe. Low-risk-Patientinnen, die zusaetzlich perkutan bestrahlt worden waren, hatten mit 93,3% eine ebenso gute Ueberlebenswahrscheinlichkeit wie Patientinnen mit alleinigem HDR-Al (94,8%), wobei in dieser Gruppe sechs Rezidive auftraten. Die Risikofaktoren Diabetes mellitus, Hypertonie und/oder Adipositas bestanden bei 31,6% aller Patientinnen. Die Rate an schweren chronischen Nebenwirkungen betrug 2,8% bei allen kombiniert strahlentherapeutisch behandelten Patientinnen. Nach alleinigem HDR-AL wurden bei zwei diabetischen Patientinnen (0,7%) Rektum

  10. Spätfolgen nach Stimmlippenaugmentation mit Teflon: Klinisches Bild und Rehabilitation

    OpenAIRE

    Reiter, R.; J. Veit; Brosch, S

    2012-01-01

    Hintergrund: Teflon wurde vor allem bis etwa 1990 zur Stimmlippenaugmentation bei einer einseitigen Stimmlippenparese eingesetzt. Aufgrund mehrerer Beobachtungen von Teflongranulomen bzw. Dislokation in Zusammenhang mit der Applikation im Larynx gilt die Substanz inzwischen als obsolet.Material und Methoden: Wir beschreiben mögliche Komplikationen, deren Diagnostik und Therapie bei 2 Patienten mit vorangegangener permanenter Stimmlippenaugmentation mittels Teflon.Ergebnisse: Ein 61-jährige...

  11. MRI in Crohns disease after transduodenal contrast administration using negative oral MRI constrast media; MRT-Diagnostik des Morbus Crohn nach transduodenaler Fuellung mit negativem oralem MR-Kontrastmittel

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Holzknecht, N.; Helmberger, T.; Herrmann, K.; Reiser, M. [Institut fuer Klinische Radiologie, Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen (Germany); Ochsenkuehn, T.; Goeke, B. [Medizinische Klinik II, Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen (Germany)

    2003-01-01

    To compare the efficacy and quality of conventional and MR enteroclysis with different filling methods regarding the assessment of extension and extraluminal manifestations in Crohn's disease.Material and Methods 190 patients with known Crohn's disease were studied following small bowel enteroclysis, after oral administration or direct transduodenal filling in the MRI-department.T1- and T2-weighted breathhold MRI-scans w/o spectral fat suppression w/o i.v.Gd-DTPA were applied using negative oral superparamagnetic contrast media. Typical findings were marked bowel wall thickening with laminated wall contrast enhancement.In 135 patients 98,2% of affected bowel segments, 97,5% of stenoses and all 16 fistulas were detected,when conventional enteroclysis was employed as standard of reference.Additional important extraluminal findings such as ileoileal (n = 18), ileosigmoidal adhesions (n = 12), extraluminal abscesses (n = 35) and pseudotumors (n = 8) were visualized in 73/135 patients. Concerning the distension of jejunum and ileum, oral filling was rated significantly inferior to transduodenal filling in all small bowel segments,whereas filling in the MRI-unit was rated superior to fluoroscopic, mostly due to a mean transport time of 20 min to the MRI-unit. No clinically important findings of enteroclysis were missed when using MRI. Therefore, in patients with Crohn's disease, conventional enteroclysis can be replaced by MRI.For optimal bowel distension oral contrast administration is inferior to transduodenal filling, if a larger time delay between filling and the MRI-scan can be avoided. (orig.) [German] Zielsetzung Vergleich der diagnostischen Effizienz und Qualitaet von konventionellem und MRT-Enteroklysma mit unterschiedlichen Fuellungsmethoden und negativem oralem KM bzgl.Ausdehnung und relevanter Zusatzinformationen bei Morbus Crohn.Material und Methoden 190 Patienten mit bekanntem Morbus Crohn wurden teils nach Enteroklysma, oraler KM-Gabe, oder

  12. Erste Erfahrungen mit der subkutanen Harnableitung bei der palliativen Therapie von Ureterobstruktionen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Würnschimmel E

    2003-01-01

    Full Text Available Eine Harnableitung in Form von Nephrostomien oder inneren Schienen ist bei Patienten mit Harnstauungsnieren aufgrund retroperitonealer Malignome nicht selten die einzige palliative Therapiemöglichkeit. Die subkutane Harnableitung mittels einer Prothese aus Silikon-PTFE ist eine neue, minimal-invasive Therapieoption. Wir haben bisher bei 4 Patientinnen diese Behandlung mit ausgezeichneten Ergebnissen angewendet.

  13. Pulmonary complications of induction therapy for acute myeloid leukemia in adults. Findings of chest X-rays and computed tomography; Pulmonale Komplikationen der Induktionstherapie bei akuter myeloischer Leukaemie des Erwachsenen. Befunde in Thoraxuebersichtsaufnahme und Computertomographie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kirchner, J.; Huettmann, C.; Jacobi, V. [Univ. Frankfurt am Main (Germany). Inst. fuer Roentgendiagnostik; Boehme, A. [Frankfurt Univ. (Germany). Medizinische Klinik 3

    1998-03-01

    To exclude pulmonary complications, 359 chest radiographs and 50 computed tomographs of the lung were performed in 95 patients suffering from acute myeloid leukemia. The radiological findings were registered, described and correlated with clinical findings in the present study on 2395 days of observation. Results: In summary, 52 patients showed alterations of the lung. Pulmonary hyperhydration was seen in 21 cases, bacterial pneumonia was found in 18 cases, invasive pulmonary aspergillosis was documented in 14 cases, and 5 cases of severe haemorrhage were seen. An unexplained pulmonary edema in 13 patients with interstitial and alveolar infiltrates is considered to be a complication of treatment with cytosine-arabinoside. Conclusion: The results demonstrate that chest X-ray and computed tomography have a high impact in detection and treatment of pulmonary complications following intensive chemotherapy. We may expect the development of diffuse opacity following administration of cytosine-arabinoside in medium-sized doses. (orig.) [Deutsch] Zum Ausschluss pulmonaler Komplikationen durchgefuehrte Thoraxuebersichtsaufnahmen (n=359) und computertomographische Untersuchungen der Lunge (n=50) von 95 Patienten mit akuter myeloischer Leukaemie werden in der vorliegenden Arbeit systematisch erfasst, beschrieben und mit den klinischen Symptomen an insgesamt 2395 Beobachtungstagen korreliert. Ergebnisse: Hierbei wiesen 52 Patienten Lungenveraenderungen auf. Eine pulmonale Ueberwaesserung wurde in 21 Faellen beobachtet, bakterielle Pneumonien in 18 Faellen, eine invasive pulmonale Aspergillose in 14 Faellen. Es wurden 5 Lungenblutungen beobachtet. Ein bei 13 Patienten aufgetretenes unklares Lungenoedem mit diffuser interstitieller Zeichnungsvermehrung und auch alveolaerer Komponente wird von uns als Komplikation der Anwendung von Cytosin-Arabinosid angenommen. Schlussfolgerung: Thoraxuebersichtsaufnahme und Computertomographie besitzen einen hohen Stellenwert bei der Erkennung

  14. Harnableitung bei Kindern und Jugendlichen mit neurogener Blasenfunktionsstörung: auch langfristig eine sichere Therapieoption?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Stein R

    2002-01-01

    Full Text Available Einleitung: Pharmakotherapie, der saubere Einmalkatheterismus (clean intermittent catheterization = CIC und die Infektionsprophylaxe sind die drei Säulen der konservativen Therapie bei Patienten mit neurogener Blasenfunktionsstörung. Während der Pubertät werden die Patienten zunehmend unabhängiger vom Elternhaus. Gleichzeitig nimmt jedoch die Compliance der Medikamenteneinnahme und der Durchführung des regelmäßigen CIC ab. Der orthopädische und/oder neurologische Status kann sich ebenfalls verändern. Dies kann letztlich zum Fehlschlagen der konservativen Therapie (Inkontinenz, Restharn, Verschlechterung der Funktion des oberen Harntraktes führen. In einem multidisziplinären Team wird diese Problematik der Kinder und Jugendlichen unter Berücksichtigung der Wünsche des Patienten als auch der medizinischen Ziele (z. B. Schutz der Nierenfunktion in unserer Klinik diskutiert. Die Harnableitung wurde hierbei in einigen Fällen als notwendige Kompromißlösung angesehen. In der vorliegenden retrospektiven Studie untersuchten wir, ob die Harnableitung auch langfristig ein sicheres Verfahren darstellt. Material und Methode: Zwischen 1967 und 1997 erfolgte bei 149 Kindern und Heranwachsenden die Anlage einer Harnableitung. 129 Patienten konnten durchschnittlich 11,8 Jahre (0,8-28,5 nachbeobachtet werden. Das durchschnittliche Alter bei der Operation betrug 12,1 Jahre (0,8-20. Ein Colon-Conduit wurde bei 59 Patienten (in der Mehrzahl der Fälle vor der Ära des CIC und der kontinenten Harnableitung angelegt, eine orthotope Blasensubstitution erfolgte bei 12, eine kontinente kutane Harnableitung bei 58 Patienten (50 % Rollstuhlfahrer. Ergebnisse: Der obere Harntrakt blieb bei 95-97 % der renoureteralen Einheiten (RUE stabil, bzw. verbesserte sich. Alle Patienten mit einer orthotopen Blasensubstitution sind tagsüber kontinent; eine Patientin benötigt zur Sicherheit zeitweise eine Vorlage während der Nacht. 7 der 12 Patienten führen einen

  15. Strafschadensersatz als Rechtsfolge nach § 15 AGG

    OpenAIRE

    Küster, Michelle

    2010-01-01

    Die Dissertation untersucht die Rechtsfolgen nach § 15 AGG bei Verstößen gegen das AGG. Dabei werden anhand der entsprechenden Richtliniengebung und der Vorläufernorm des § 611a BGB zunächst die Voraussetzungen des europäischen Rechts geklärt. Ausgehend von diesen wird die Norm des § 15 AGG bezüglich Gesetzgebungsgeschichte und insbesondere strafenden Elementen als Inhalt vorgestellt. Rechtsvergleichend wird untersucht, ob mit § 15 AGG punitive damages aus dem anglo-amerikanischen Recht in da...

  16. Endokrinologische Korrelate der akuten Belastungssymptomatik nach Unfalltrauma

    OpenAIRE

    Dahler, Dominik Philemon

    2005-01-01

    In zahlreichen Studien wurde belegt, dass traumatische Ereignisse zu psychischen Störungen führen können. Bei der Klärung der physiologischen Ätiologie dieser Störungsbilder kommt der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse besondere Bedeutung zu. In der vorgelegten Studie sollte überprüft werden, ob ein Zusammenhang zwischen der Ausbildung einer akuten psychischen Belastungsreaktion und der Sekretion von Katecholoaminen und Kortisol auch nach Unfällen mit moderater Verletzungsschwere...

  17. Activation of blood clotting and fibrinolysis in angiocardiography with ionic and non-ionic contrast medium; Aktivierung von Blutgerinnung und Fibrinolyse nach Angiokardiographie mit ionischem und nichtionischem Kontrastmittel

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Winkler, U.H. [Gerinnungsphysiologisches Lab., Zentrum fuer Frauenheilkunde, Universitaetsklinikum Essen (Germany); Park, J.W. [Herz-Zentrum Kaiser-Wilhelm-Krankenhaus, Duisburg (Germany); Weber, S. [Schering AG, Geschaeftsbereich Deutschland, Berlin (Germany); Kothe, A. [Gerinnungsphysiologisches Lab., Zentrum fuer Frauenheilkunde, Universitaetsklinikum Essen (Germany); Schnitker, J. [Inst. fuer Angewandte Statistik GmbH, Bielefeld (Germany); Behrends-Steins, B. [Schering AG, Geschaeftsbereich Deutschland, Berlin (Germany); Albring, M. [Schering AG, Geschaeftsbereich Deutschland, Berlin (Germany)

    1997-06-01

    Purpose: To study the effects of a ionic (amidotrizoate) and a nonionic X-ray contrast medium (iopromid) during routine levocardiography and coronary angiography, we employed assays that detect reaction products of thrombin and plasmin to assess the activation of the haemostatic system. Methods: Subsequent to informed consent, 20 patients were randomly assigned to receive either amidotrizoate or iopromid during standard levocardiography and coronary angiography in a double-blind comparative study. Groups were comparable in respect of age, weight, sex and severity of the disease. No anticoagulation was provided. Coronary angiography was performed according to a standardised protocol. Consumption of contrast media and duration of the examination were comparable in both groups. Results: Thrombin generation (F.1+2) and thrombin activity (TAT) were higher with the ionic contrast medium but did not attain statistical significance. Fibrin generation and degradation as expressed by D-dimer fibrin split products was significantly increased in patients who had been receiving amidotrizoate (p<0,05, U-Test). Conclusion: The non-ionic X-ray contrast medium induced significantly less haemostatic activation in vivo than did the ionic medium amidotrizoate. These data suggest that earlier in vitro observations of more pronounced anticoagulant effects of ionic X-ray contrast media are of limited significance for the evaluation of in vivo effects of X-ray contrast media on haemostatic function. (orig.) [Deutsch] Ziel: Bestimmung der Aktivitaet des haemostatischen Systems in vivo nach Gabe von ionischem und nichtionischem Roentgenkontrastmittel in der Angiokardiographie. Material und Methoden: In eine randomisierte doppelblinde Vergleichsstudie mit den Kontrastmitteln Amidotrizoat und Iopromid wurden 20 Patienten (10 pro Gruppe) einbezogen. Bei der aus medizinischen Gruenden indizierten Angiokardiographie wurden 5 repraesentative Reaktionsprodukte der thrombin- und plasmininduzierten

  18. Das Komplikationsmanagement bei koronarer Perforation während perkutanen koronaren Interventionen: Übersicht und Algorithmus für die Diagnostik und Therapie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schöbel WA

    2005-01-01

    Full Text Available Koronare Perforationen oder Rupturen sind als Folge von perkutanen transluminalen koronaren Angioplastien in bis zu 0,9 % der Fälle beschrieben worden, nach Verwendung von verschiedenen neuen Verfahren, wie direktionaler koronarer Atherektomie, in bis zu 5,7 %. Perforationen vom Typ II und III haben als akute klinische Folge häufig einen bedeutsamen Perikarderguß. Die Therapiestrategien bei koronarer Perforation sind wesentlich vom Typ der Perforation und dem hämodynamischen Zustand des Patienten abhängig. Prinzipiell ist es im Falle von Perforationen erforderlich, den Ort der Perforation zu lokalisieren und abzudichten, die Blutungszeit zu verkürzen, die hämodynamische Situation des Patienten zu stabilisieren, ggf. auch durch Perikardpunktion, und für den Notfall eine chirurgische Therapie zu ermöglichen. Wesentlich für die Therapie von Perforationen im Herzkatheterlabor sind die sogenannten Stentgrafts, die mit einer Poly-Tetra-Fluor-Ethylen- (PTFE- Hülle ummantelt sind, und die für die Therapie von Perforationen in jedem Katheterlabor zur Verfügung stehen sollten. Neben einer Literaturübersicht wird abschließend ein modifizierter Algorithmus für die Diagnostik und Therapie von koronaren Perforationen während perkutanen koronaren Interventionen vorgestellt.

  19. Adaptive Methoden zur Pfadverfolgung bei Entfestigung

    OpenAIRE

    Pohl, Tanja

    2014-01-01

    Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung robuster und effizienter numerischer Kontrollmethoden zur Ermittlung statischer Gleichgewichtspfade. Insbesondere bei entfestigenden Strukturen versagen konventionelle Pfadverfolgungsmethoden häufig nach Erreichen von Traglastpunkten. Der Fokus der Arbeit liegt auf Adaptivitätskriterien, die den Auswertungsort eines Kontrollparameters in Abhängigkeit des Entfestigungsprozesses in jedem Lastschritt festlegen. Diese selbst-adaptierende Kontrollregio...

  20. Osteoporose bei Spondylitis ankylosans - Einfluß von Lebensgewohnheiten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Aglas F

    2004-01-01

    Full Text Available Krankheitsbedingte Artefakte können bei der SpA (Spondylitis ankylosans; Mb. Bechterew die Sensitivität einer Knochendichtemessung im Lumbalbereich beeinträchtigen. Das bei dieser rheumatischen Erkrankung bekannte Osteoporoserisiko ist neben genetischen Faktoren und Entzündungsmechanismen auch von verschiedenen exogenen Einflüssen abhängig. An 47 SpA-Patienten wurde mittels DEXA eine vergleichende Knochendichtemessung (BMD an der Hüfte (Schenkelhals und Ward'sches Dreieck sowie im Bereich der Wirbelsäule (L1-L4 vorgenommen. Zusätzlich erfolgte eine Erhebung der Lebens-Ernährungsgewohnheiten der SpA-Patienten in bezug auf die BMD, um exogene Einflüsse erfassen zu können. Die Knochendichtemessungen ergaben an der LWS wesentlich häufiger eine BMD im Normbereich als am proximalen Femur. Besonders deutliche Unterschiede traten im höheren Lebensalter auf, bei dem aufgrund von Kalzifizierungsvorgängen und Syndesmophyten an der LWS fälschlicherweise eine Dichtezunahme vorgetäuscht wird. Es kann daher bei SpA empfohlen werden, die wesentlich sensitivere Dichtemessung am Schenkelhals durchzuführen. Die über einen Zeitraum von 3 Jahren beobachteten, signifikant erhöhten, medianen CRP-Spiegel zeigen, daß eine permanente Aktivierung von Entzündungsprozessen bei SpA auch einen negativen Faktor betreffend des Knochenmasseverlustes darstellt. Die Analyse der Lebensgewohnheiten ergab, daß SpA-Patienten mit normaler BMD ausnahmslos regelmäßig kalziumreiche Nahrungsmittel zu sich nehmen; bei verminderter BMD wurde in der Mehrheit ein fehlender Konsum an Milchprodukten beobachtet. Leider war auch mit abnehmender BMD eine Verminderung der bei SpA empfohlenen Bewegungsübungen festzustellen. Aufgrund der Resultate ergibt sich eine generelle Empfehlung zu regelmäßigen Bewegungsübungen plus Osteoporosediät bei allen Bechterew-Patienten.

  1. Die Auswirkung von Propofol auf die Expression von Apoptose-assoziierten Proteinen nach inkompletter cerebraler Hemisphärenischämie im zeitlichen Verlauf von 28 Tagen bei der Ratte

    OpenAIRE

    Stegemann, Uta

    2004-01-01

    Es wurden 72 männliche Sprague-Dawley Ratten (403 ± 59g) mit Halothan anästhesiert, intubiert und mit Isofluran (1,5-2,5 Vol % in N2O/O2 mit FiO2 = 0,33) beatmet. Zur Kontrolle des arteriellen Blutdrucks, zur Blutentnahme und zur Applikation der Medikamente legte man in die A. und V. femoralis sowie in die V. jugularis Katheter. Zur Kontrolle der perikraniellen und rektalen Temperatur und weiterer Parameter wurden Sonden angebracht. Nach Beendigung der Präparation wurden die Tiere randomis...

  2. Time dependent impact of diabetes on mortality in patients with stroke: Survival up to 5 years in a health insurance population cohort in Germany [Zeitabhängiger Einfluss des Diabetes-Effekts auf die Mortalität in Patienten mit Schlaganfall: 5-Jahres-Überleben in einer bundesweiten Krankenkassen-Bevölkerung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Morbach, Stephan

    2013-03-01

    ännlich, durchschnittliches Alter: 68,1 Jahre, 32,2% mit Diabetes.Mit Hilfe der Cox-Regression wurden stratifiziert nach Geschlecht zeitabhängige Hazard Ratios (HR geschätzt, um die Mortalität von Patienten mit und ohne Diabetes miteinander zu vergleichen.Ergebnisse: Die kumulative 5-Jahres Mortalität nach Schlaganfall betrug für männliche und weibliche Personen mit Diabetes 40,0% und 54,2%, während sie bei entsprechenden Personen ohne Diabetes bei 32,3% bzw. 38,1% lag. Innerhalb der ersten 30 Tage nach Schlaganfall war das Mortalitätsrisiko bei diabetischen Männern signifikant niedriger im Vergleich zu männlichen Patienten ohne Diabetes (multipel-adjustiertes HR: 0,67; 95% Konfidenzintervall 0,53–0,84. In der darauf folgenden Zeit erhöhte sich das Risiko der Personen mit Diabetes derart, dass sich nach etwa einem Vierteljahr die Überlebenskurven überkreuzten und das Risikoverhältnis sich signifikant umkehrte (1-2 Jahre HR: 1,42; 1,09–1,85. Am Ende des Beobachtungsraumes glichen sich die Überlebenskurven wieder an, so dass das Risiko für Männer mit und ohne Diabetes wieder auf einem ähnlichen Niveau lag (3-5 Jahre HR: 1,00; 0,67–1,41, Zeitabhängigkeit des Diabetes, p=0,008. Bei den Frauen war ein ähnliches Muster zu erkennen, wenngleich die Zeitabhängigkeit nicht statistisch signifikant war (p=0,89. Des Weiteren waren zunehmendes Alter, durch Blutung verursachter Schlaganfall, Nierenversagen (nur bei Männern, erhöhte Pflegestufe sowie die Anzahl verschriebener Medikationen signifikant assoziiert mit der Mortalität.Schlussfolgerungen: Mögliche Erklärungen für das mit der Zeit variierende Mortalitätsrisiko des Diabetes könnten der Schlaganfalltyp oder die frühere und intensivere Behandlung potentieller Risikofaktoren bei Patienten mit Diabetes sein.

  3. Therapeutische Angiogenese bei PAVK - quo vadis?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kirchmair R

    2011-01-01

    Full Text Available Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit sind oft asymptomatisch, jedoch weist eine, wenn auch prozentuell geringe, so doch signifikante Anzahl von Patienten eine schwere Minderdurchblutung mit Ruheschmerzen und/oder Gewebsdefekten auf. Die therapeutischen Möglichkeiten sind bei dieser kritischen Extremitätenischämie oft limitiert und daher ist die Prognose für das betroffene Bein meist schlecht und die Mortalität der Patienten hoch. In der vergangenen Dekade wurden mehrere Faktoren, die die Neubildung von Blutgefäßen induzieren, sogenannte angiogenetische Zytokine, in Tiermodellen und in klinischen Studien am Menschen getestet. Obwohl die Ergebnisse initial sehr erfolgversprechend waren, zeigte eine kürzlich durchgeführte Phase-IIIGentherapiestudie mit Fibroblast-Growth-Faktor- 1 keinen Unterschied zwischen Placebo und Verum. Neben angiogenetischen Faktoren wurden auch Studien mit Zellen durchgeführt, um die Durchblutung bei diesen Patienten zu verbessern. Wenn auch die Ergebnisse erfolgversprechend sind, ist das Design dieser Studien doch sehr heterogen, sodass auch in diesem Bereich große, randomisierte Studien zu fordern sind, um die Wirksamkeit dieser Therapie zweifelsfrei nachzuweisen.

  4. Perzeption und Produktion von Gesten bei Apraxie

    OpenAIRE

    Hovorka, Sonja Christina

    2016-01-01

    Die Dissertation untersucht Perzeption und Produktion von Gesten bei linkshirngeschädigten Patienten mit Apraxie. Die Studie führt Tests zu Pantomime, Hand-, Fingerstellungen, Aphasie und den FAT an 50 Probanden durch. Für Pantomime und Fingerstellungen kann erfolgreiche Perzeption einer Geste als Voraussetzung für ihre Produktion bestätigt werden. Schließlich wird anhand von Einzelfallanalysen die These Liepmann’s eines posterior-anterior Stroms der Handlungskontrolle von Gesten diskutiert. ...

  5. SYNTAX-, STS- und EuroSCORE - Wie genau sind sie in der Risikobewertung bei Herzerkrankungen?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Metzler B

    2011-01-01

    Full Text Available Tests, welche eine Vorhersage von ungewollten Ereignissen nach chirurgischen oder nicht-chirurgischen Eingriffen bei kardiologischen Patienten erlauben, sind von großer klinischer Bedeutung, weil diese auch die klinische Entscheidungsfindung unterstützen können. Die neu entwickelten perkutanen Techniken, kombiniert mit den derzeitig verfügbaren Risikoscores, erfordern immer bessere Vorhersagemodelle. Im Zusammenhang mit den sich kontinuierlich verbessernden chirurgischen Techniken und auch der perioperativen Behandlung einerseits und der Unzulänglichkeit der regionalen Patientendaten für eine generelle Risikoabschätzung andererseits, ist eine Anpassung und Überarbeitung der Scoresysteme, von welchen einige bereits veraltet, aber weiterhin in Verwendung sind, notwendig. Die Genauigkeit der Vorhersagemodelle hängt sowohl von deren richtiger Anwendung als auch vom Wissen um deren individuelle Stärken und Schwächen ab. Der EuroSCORE und der STSScore berücksichtigen Risikofaktoren, welche mit der Mortalität verbunden sind, wohingegen der SYNTAX-Score nur auf der Koronaranatomie und der Komplexität der koronaren Läsionen basiert. Eine Kombination von ausgewählten Score- Komponenten aus dem EuroSCORE, welche das Mortalitätsrisiko abschätzen, und von solchen des SYNTAX-Scores, welche die Koronaranatomie und Erkrankungskomplexität beschreiben, ließe erwarten, dass damit eine genauere Risikoabschätzung für den individuellen Patienten möglich wäre. In diesem Review wird v. a. die Vorhersagemöglichkeit mittels des SYNTAX-Scores, des EuroSCOREs und des STS-Scores diskutiert.

  6. Das Adrenogenitale Syndrom bei der Frau. Gemeinsame Stellungnahme der DGGEF e.V. und des BVF e.V.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Rabe T

    2012-01-01

    Full Text Available Das adrenogenitale Syndrom (AGS („congenital adrenal hyperplasia“, CAH umfasst eine Gruppe von autosomal rezessiv vererbten Enzymdefekten der adrenalen Gluko- und Mineralokortikoidbiosynthese. Die erniedrigte Glukokortikoidbiosynthese vor allem bei einem 21-Hydroxylasemangel führt zu einer Stimulation der Steroidbiosynthese vor dem Enzymdefekt, und je nach Schweregrad zu einer Nebennierenrindeninsuffizienz, die von einem Salzverlust begleitet sein und mit einer Störung der Geschlechtshormonbiosynthese einhergehen kann. Diese führt je nach Enzymdefekt entweder zu einer Androgenisierung bis hin zu einer Virilisierung von Mädchen oder zu einer Untervirilisierung von Jungen. Die Ursache hierfür sind Mutationen im 21-Hydroxylase-Gen (CYP21A2 (über 90 % der Fälle, 11β-Hydroxylase-Gen (CYP11B1 und 3β-Hydroxysteroid-Dehydrogenase-Gen (HSD3B2, ein Aldosteronsynthase-Mangel (CYP11B2, eine Kongenitale Lipoidhyperplasie (Defekt des StAR-Proteins und P450SCC-Mangel, ein 17α-Hydroxylase/17,20-Lyase-Gen-Defekt (CYP17A1; P450c17 sowie ein P450-Oxidoreduktasemangel (PORD. Bei der Diagnostik ist in Deutschland das Gendiagnostikgesetz (GenDG, in Deutschland seit 01.02.2010 in Kraft zu beachten. Die Symptome des AGS variieren je nach Form des AGS (klassisch oder nicht-klassisch und dem Geschlecht des Patienten, da sie zu einem großen Teil durch eine Überproduktion von Androgenen hervorgerufen werden. Klinisch wird bei der häufigsten Form des AGS, dem 21-Hydroxylasemangel, ein klassisches AGS – ohne und mit Salzverlust – und ein nicht-klassisches AGS (sog. „Late-onset“-AGS unterschieden. Die Labordiagnostik bei Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen sieht ein stufenweises Vorgehen mit Bestimmung des basalen Testosterons, DHEA und 17-Hydroxyprogesterons vor. Je nach Laborbefunden erfolgen ein ACTH-Test bzw. eine weitere Differenzierung durch Gendiagnostik. Seit 2005 besteht deutschlandweit ein Neugeborenenscreening, wodurch die klassischen Formen

  7. Fallbericht: Intrakranielle kontrastmittelaufnehmende Raumforderung 58 Jahre nach Resektion eines Vestibularisschwannoms: Entzündung oder Tumor?

    OpenAIRE

    Zeller, N.; Dalchow, C.; Knecht, R.

    2014-01-01

    Einleitung: Jahre nach Entfernung intracranieller Tumoren können raumfordernde Prozesse im Operationsgebiet vorkommen. Es kommen entzündliche oder neoplastische Ursachen in Betracht. In diesem Fall trat 58 Jahre nach Resektion eines Vestibularisschwannoms ein schnell progredienter Prozess auf.Fallbericht: Eine 76-jährige Patientin bei der 1955 die Resektion eines "Hühnerei-großen" Vestibularisschwannoms der mittleren Schädelgrube über eine temporale Kraniotomie und radikale Mastoidektomie r...

  8. Gruppenpsychotherapie bei Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung im Erwachsenenalter

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Philipsen A

    2013-01-01

    Full Text Available Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS im Erwachsenenalter stellt einen Risikofaktor für komorbide psychische Störungen und negative psychosoziale Konsequenzen dar. Die bisher evaluierten Psychotherapiekonzepte zur Behandlung der ADHS im Erwachsenenalter basieren auf verhaltenstherapeutischen Ansätzen und zeigen positive Effekte. Sowohl kognitiv- als auch dialektischbehaviorale Therapieansätze wurden angewendet. Ziel der verschiedenen Konzepte ist einerseits der Umgang der Betroffenen mit der Kernsymptomatik der Erkrankung, andererseits aber auch mit assoziierten bzw. Rest- und Folgeproblemen (z. B. Komorbiditäten, Selbstwert- und interaktionelle Probleme. Von den bisher evaluierten Konzepten profitierten sowohl Patienten ohne Medikation als auch jene, die nach einer ADHS-spezifischen medikamentösen Behandlung noch Restsymptome aufwiesen hinsichtlich der Schwere der ADHS-Symptomatik sowie der Ausprägung anderer assoziierter Symptome (z. B. Depressivität, Angst. Es existieren auch erste Hinweise darauf, dass eine Kombinationsbehandlung aus Medikation und Psychotherapie einer alleinigen Medikation überlegen sein kann. Bei Gruppenkonzepten wird von den Teilnehmern die dabei mögliche gegenseitige Unterstützung als besonders hilfreich erlebt. Im Folgenden werden die bisher vorliegenden Studienergebnisse untersuchter Gruppentherapieansätze für Erwachsene mit ADHS zusammengefasst sowie der Ablauf und Inhalt eines eigenen evaluierten Gruppenkonzepts exemplarisch vorgestellt.

  9. Curiosity und die Suche nach einem Heureka! im All

    OpenAIRE

    Köhler, Ulrich; Spohn, Tilman

    2012-01-01

    Mit der Landung der Raumsonde Curiosity am 6. August 2012 auf dem Mars markiert die NASA einmal mehr einen Meilenstein in der Raumfahrt. Auch wissenschaftlich setzen die Amerikaner Maßstäbe: Sie wollen nun ernsthaft herausfinden, ob auf dem Mars Leben existiert haben könnte. Eine extrem spannende Frage! Auch der forschende Nachwuchs hierzulande ist bei der Suche nach Antworten aktiv.

  10. Back to life – Exoskeletal finger-prosthesis in a semiprofessional boxer – limitations of reconstructive surgery in symbrachydactyly [Zurück ins Leben – Epithesenversorgung bei einer semiprofessionellen Boxerin – Limitationen der rekonstruktiven Chirurgie bei der Symbrachydaktylie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Jokuszies, Andreas

    2012-04-01

    Lebensqualität wendeten wir den SF-36 (Short Form 36-Item Health Survey an. Dieser Test erfasst acht Dimensionen der subjektiven Gesundheit.Entgegen der Beschreibung bei Patienten nach Fingeramputation konnte in diesem speziellen Fall keine Verbesserung der Fingerfertigkeit erzielt werden. Es zeigte sich jedoch eine deutlliche Verbesserung im Hinblick auf die Lebensqualität der Patientin.Insbesondere Frauen sind durch fehlgebildete Hände und Finger infolge angeborener Fehlbildungen, aber auch nach Trauma häufig psychisch stark belastet, was nicht selten zu sozialer Isolation und Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls führt.Hier können Epithesen dazu beitragen, das ästhetische Erscheinungsbild der Hand deutlich zu verbessern und die Lebensqualität der Patienten zu steigern.

  11. Ranking of MR tomography after transsphenoidal resection of the pituitary. Retrospective comparison between endocrinology, surgery and MRT; Wertigkeit der MR-Tomographie nach transsphenoidaler Hypophysenresektion. Retrospektiver Vergleich zwischen Endokrinologie, Operation und MRT

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Siewert, B. [Bonn Univ. (Germany). Radiologische Klinik; Layer, G. [Bonn Univ. (Germany). Radiologische Klinik; Mueller, M.F. [Beth Israel Hospital, Harvard Medical School, Boston, MA (United States); Kaiser, W.A. [Bonn Univ. (Germany). Radiologische Klinik; Hochstetter, A. [Bonn Univ. (Germany). Neurochirurgische Klinik; Solymosi, L. [Bonn Univ. (Germany). Radiologische Klinik; Bootsveld, K. [Bonn Univ. (Germany). Radiologische Klinik

    1994-03-01

    Postoperative magnetic resonance images of 40 patients after transsphenoidal surgery for pituitary adenoma were evaluated retrospectively. The signal intensities of packing material and residual tumour were analysed. T{sub 1}-weighted spin-echo sequences were obtained in coronal and sagittal views with and without intravenous injection of contrast media. Residual tumour demonstrated homogeneous or inhomogeneous signal intensity on the native scan with homogeneous or inhomogeneous enhancement. Packing material demonstrated a homogeneous signal intensity on the images obtained without injection of contrast media with a peripheral enhancement or alternate layers of low and intermediate signal intensity with alternate enhancement after injection of contrast media. In 5 of 54 examinations different results were found in MRI, endocrinology and surgery (two false negative and one false positive MRI in correlation with endocrinology; two residual tumours on MRI where surgery was supposed to be complete). Application of intravenous contrast media facilitates the interpretation of postoperative examination of the pituitary gland as well as comparison with preoperative examinations and the knowledge of the intraoperative procedure. (orig.) [Deutsch] MR-Untersuchungen von 40 Patienten nach transsphenoidaler Hypophysenresektion wurden retrospektiv bezueglich Signalintensitaet und Morphologie von Tumorrest, implantiertem Fremdgewebe und Narbe analysiert und mit klinischen Befunden und OP-Berichten korreliert. T{sub 1}-gewichtete Spin-Echo-Sequenzen in sagittaler und koronarer Projektion wurden vor und nach intravenoeser Kontrastmittelinjektion angefertigt. Tumorrest stellte sich nativ als homogenes oder inhomogenes weichteildichtes Gewebe und nach i.v. KM-Applikation homogen oder inhomogen dar. Fremdmaterial zeigte eine homogene mittlere Signalintensitaet auf den Nativaufnahmen mit einer scharf begrenzten ringfoermigen Kontrastmittelanreicherung oder Schichten von alternierender

  12. Comparison of relative {sup 18}FDG uptake to metabolic rate (MRGlucose) in the myocardium in CAD, classified by {sup 99m}Tc MIBI; Vergleich von relativer {sup 18}FDG-Aufnahme mit metabolischer Rate (MRGlukose) im Myokard bei KHK, klassifiziert mit {sup 99m}Tc-MIBI

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Buell, U. [RWTH, Klinikum Aachen (Germany). Klinik fuer Nuklearmedizin; Foroutan, Y. [RWTH, Klinikum Aachen (Germany). Klinik fuer Nuklearmedizin; Hellwig, D. [RWTH, Klinikum Aachen (Germany). Klinik fuer Nuklearmedizin; Kaiser, H.J. [RWTH, Klinikum Aachen (Germany). Klinik fuer Nuklearmedizin; Schulz, G. [RWTH, Klinikum Aachen (Germany). Klinik fuer Nuklearmedizin; Sabri, O. [RWTH, Klinikum Aachen (Germany). Klinik fuer Nuklearmedizin; Schreckenberger, M. [RWTH, Klinikum Aachen (Germany). Klinik fuer Nuklearmedizin; Vom Dahl, J. [RWTH, Klinikum Aachen (Germany). Medizinische Klinik 1

    1995-12-01

    In 55 non-diabetic patients with CAD, relative myocardial perfusion ({sup 99m}Tc MIBI SPECT at rest) and relative {sup 18}FDG uptake (PET after glucose load) were used to separate for various flow/metabolism constellations. In addition, regional glucose metabolic rate (rMRGlu in {mu}mol/100 g/min; dynamic-graphic analysis from Gambhir/Patlak) was determined in 13 segments of the left ventricle each (i.e., in a total of 715 segments). rMRGlu revealed wide standard deviations (up to 51%). It decreased from normal (52.7{+-}27.3 {mu}mol/100 g/min), mismatch (45.3{+-}17.3) and intermediate (35.2{+-}12.4) to match (`non viable`; 26.7{+-}13.3) significantly (p<0.01). In 26% of the perfusion maxima, MRGlu was <40 {mu}mol/100 g/min. Out of these, only in five patients (of 28) with 3-vesell disease, it was even smaller (<30 {mu}mol). In three out of the latter, glucose blood levels were below euglycemia. rMRGlu in CAD revealed an identical perfusion/metabolism pattern as relative {sup 18}FDG uptake. Thus, the higher efforts employed to compute rMRGlu do not yield diagnostic advantage. The segmental perfusion maximum, used for normalization of relative {sup 18}FDG uptake (100% MIBI uptake=100% FDG uptake) was reliable in euglycemic patients even with 3-vessel disease. (orig.) [Deutsch] Bei 55 Patienten mit KHK wurden die relative myokardiale Speicherung von {sup 99m}Tc-MB (in Ruhe; SPECT) und von {sup 18}FDG (nach Glukoseladung, PET) vergleichend zu rMRGlu (in {mu}mol/100 g/min) in je 13 Segmenten des linken Ventrikels (insgesamt 715 Segmente) bestimmt. Die rMRGlu zeigte Streubreiten von bis zu 51%. Sie nahm in der Reihenfolge normal (52,7{+-}27,3 {mu}mol/100 g/min), mismatch (p<0,01) ab. In 26% der Perfusionsmaxima war MRGlu <40 {mu}mol/100 g/min, darunter nur bei fuenf Dreigefaesserkrankungen (von 28) <30 {mu}mol. Die Serumglukosewerte zeigten bei drei dieser fuenf Patienten eine ungenuegende Antwort auf die orale Glukosebelastung. rMRGlu erbrachte bei KHK die gleichen

  13. Imaging of hip joint arthroplasty; Bildgebung bei Hueftgelenkendoprothesen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Mayerhoefer, M.E.; Fruehwald-Pallamar, J.; Czerny, C. [Univ.-Klinik fuer Radiodiagnostik, Medizinische Universitaet Wien, Abteilung fuer Neuroradiologie und Muskuloskelettale Radiologie, Wien (Austria)

    2009-05-15

    . Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) haben sich im Laufe der Jahre fuer spezielle Fragestellungen und bei unklarem projektionsradiographischem Befund etabliert. So lassen sich entzuendliche Prozesse mit (CT) oder auch ohne (MRT) Kontrastmittel ausgezeichnet beurteilen. Unabhaengig von der bildgebenden Modalitaet ist in jedem Fall eine Korrelation mit der klinischen Symptomatik des Patienten unerlaesslich. (orig.)

  14. Diätetische Maßnahmen bei Prostatakarzinom

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hübner W

    2001-01-01

    Full Text Available Der Einfluß diätetischer Gewohnheiten und Maßnahmen auf Krebserkrankungen und im speziellen auf das Entstehen eines Prostatakarzinoms haben im vergangenen Jahr auch in Europa große Publizität gewonnen. Es ist unsere Aufgabe als Urologen, auch auf diesem Gebiet kompetente Hilfestellung für unsere Patienten zu bieten. In der Folge möchte ich kurz auf Möglichkeiten, Grenzen und Indikationen diätetischer Maßnahmen beim Prostatakarzinom eingehen. Der Zusammenhang zwischen diätetischen Maßnahmen und klinischem Entstehen eines Prostatakarzinoms ist uns aus den sogenannten Emigrantenstudien bekannt. So konnte festgestellt werden, daß das Verhältnis der Prostatakrebsentstehung zwischen Japanern und weißen Amerikanern 1:5 beträgt, sich aber bei Japanern, die in 2. Generation in Amerika leben, gegenüber den weißen Amerikanern auf 1:1 verändert. Von den verschiedenen Umweltfaktoren und Lebensgewohnheiten werden in erster Linie Änderungen der Eßgewohnheiten nach der Emigration dafür verantwortlich gemacht. Der Einfluß verschiedener Eßgewohnheiten auf die Karzinomentstehung wurde in der Vergangenheit nicht nur von Naturheilern und Komplementärmedizinern angesprochen, in mehr als 1500 Artikeln zum Thema "Krebs und Diät" wurde diese Thematik in den vergangenen 2 Jahren auch in den Standard- und Topjournals der medizinischen Fachliteratur behandelt. Informationen zu den wichtigsten Diätinhaltsstoffen möchte ich hier zusammenfassen.

  15. Pharmakogenetik bei der ovariellen Stimulationstherapie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Greb RR

    2005-01-01

    Full Text Available Die Individualisierung der ovariellen Stimulationstherapie entpuppt sich oft als klinische Herausforderung, zumal die ovarielle Stimulationsreaktion bei den Patientinnen sehr variabel ausfallen kann. Die Pharmakogenetik hat sich als vielversprechendes wissenschaftliches Betätigungsfeld herauskristallisiert, um das Verhältnis zwischen erwünschten und unerwünschten Medikamentenwirkungen, basierend auf der genetischen Prädisposition des individuellen Patienten, zu verbessern. Klinische Studien haben gezeigt, daß der p.N680S-Polymorphismus des FSH-Rezeptor- Gens die ovarielle Stimulationsreaktion von Patienten, die sich einer In-vitro-Fertilisation unterziehen, entscheidend bestimmt. Homozygote Ser680/Ser680-genotypisierte Frauen scheinen eine erhöhte Resistenz gegenüber FSH aufzuweisen, was sich bereits in normalen Menstruationszyklen nachweisen läßt. Die Genotypisierung von Frauen, bei denen eine ovarielle Stimulationstherapie zur assistierten Reproduktion geplant ist, könnte daher zu einem attraktiven Testverfahren werden, um die Gonadotropindosis an die individuelle ovarielle Sensitivität der Patientin anzupassen. Vor routinemäßiger Einführung der p.N680S-Genotypisierung wären aber noch mehr klinische Daten wünschenswert.

  16. Arterioskleroserisiko und Thrombozytenfunktion bei Patienten mit Phenylketonurie (PKU)

    OpenAIRE

    Nee, Jens

    2012-01-01

    Patients with phenylketonuria (PKU) have to keep to a special phenylalanine-poor diet. The present study analyses the risk of early atherosclerotic changes and platelet function by flow cytometry in 43 patients with phenylketonuria (PKU). To examine the early risk of arteriosclerosis the surrogate markers intima-media thickness (IMT), pulsatility index (PI) and beta stiffness index of the Common Carotid Artery was measured by ultrasound. Furthermore the influence of substitution with omega -...

  17. Arthroskopische Subakromiale Dekomprssion bei PAtienten mit Impingementsyndrom; 1 - 4 Jahresergebnisse

    OpenAIRE

    Beuche, Jens

    2010-01-01

    The arthroscopic subacromial decompression is gaining wide acceptance in treatment of impingement syndrome. Aim of the study was to analyse retrospect the own results in relation to differential diagnosis. A further question was to detect if different shoulder scores and parameters of examination could assess valid on telephone. From April 1998 to September 2001 244 patients with an average age of 51 years (27-77) got a ASD. 225 patients could be evaluated from the total amount (92,2% fol...

  18. Sterotaktische, fraktionierte Strahlentherapie bei Patienten mit Optikusscheidenmeningeomen und Keilbeinmeningeomen

    OpenAIRE

    Dörr, Stefan

    2009-01-01

    Das OSM ist ein seltener, gutartiger Tumor der Sehnervenscheide, dessen klinisches Bild durch langsamen, progredienten Visusverlust und Gesichtsfeldeinschränkungen geprägt ist. Neben klinischer Beobachtung und Operation steht seit einigen Jahren auch die Strahlentherapie zur Verfügung. Wir zeigen die Ergebnisse eines dreistelligen Patientenkollektivs, das zwischen 1993 und 2005 eine SFRT in Tübingen erhielt und vergleichen die Ergebnisse mit älteren Studien ähnlichen Konzepts, sowie mit den E...

  19. Untersuchungen zum Aktivierungszustand peripherer Lymphozyten bei Patienten mit Morbus Crohn

    OpenAIRE

    Weiss-Breckwoldt, Anja

    2011-01-01

    Crohn's disease is a chronic intestinal inflammation of unknown origin. Immunologic processes are likely to play an important pathological role, especially the final inflammation steps seem to be T-lymphocyte driven. Therefore, we examined peripheral blood T-lymphocytes (PBL) referring to signs of inflammation corresponding to the intestinal disease. The aim of the study was to improve clinical monitoring of patients. Methods: In 23 CD-patients (14 with active...

  20. Wirksamkeit pflegerischer Interventionen bei Angst von Patientinnen mit Mammakarzinom:: systematische Literaturübersicht

    OpenAIRE

    Schnidrig, Nadia; Jost-Jossen, Renata

    2012-01-01

    Problembeschreibung: Das Mammakarzinom ist eine komplexe Krankheit, die auch psychische Probleme wie Angst mit sich bringt. Die Angst stellt für viele Onkologiepatienten im Zusammenhang mit der Krebserkrankung eines der am stärksten belastenden Probleme dar. Um die Angst zu reduzieren, werden bei onkologischen Patienten Psychopharmaka eingesetzt. Die medikamentöse Therapie kann Nebenwirkungen auslösen. Das Pflege-personal soll den Patienten im Umgang mit der Angst unterstützten. In der Litera...

  1. Funktionelle Ergebnisse des Nervus facialis nach transtemporaler und translabyrinthärer Resektion von Akustikusneurinomen

    OpenAIRE

    Herreiner, Eva

    2005-01-01

    Die Arbeit befasst sich mit Untersuchungen des Funktionserhalts des N. facialis nach transtemporaler und translabyrinthärer Resektion von Akustikusneurinomen. Es wurden retrospektiv 477 Patienten in Bezug auf anamnestische Daten, Tumorlokalisation und -größe, sowie die prä- und postoperative Fazialisfunktion erfasst, die im Zeitraum von 1989 - 2000 in der Hals-, Nasen-, Ohrenklinik der Universität Würzburg operiert wurden.

  2. Lymphoscintigraphy for non-invasive long-term follow-up of the functional outcome in patients with autologous lymph vessel transplantation; Lymphsequenzszintigraphie fuer die nichtinvasive Langzeitbeobachtung des funktionellen Therapieerfolges nach Transplantation autologer Lymphgefaesse

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Weiss, M. [Klinikum Grosshadern, Klinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin, Muenchen Univ. (Germany); Baumeister, R.G.H. [Klinikum Grosshadern, Chirurgische Klinik, Abt. fuer Mikro-, Hand- und Rekonstruktionschirurgie, Muenchen Univ. (Germany); Tatsch, K. [Klinikum Grosshadern, Klinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin, Muenchen Univ. (Germany); Hahn, K. [Klinikum Grosshadern, Klinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin, Muenchen Univ. (Germany)

    1996-12-01

    Lymphoedem zu einer signifikanten Verbesserung der Lymphabflussverhaeltnisse. Die vorliegende Studie untersucht, ob die Lymphsequenzszintigraphie geeignet ist, die persistierende Funktion autologer Lymphgefaesstransplantate und damit den Erfolg dieser Operationsmethode zu dokumentieren. In die Studie gingen die Daten von 20 Patienten (17 Frauen und 3 Maenner) ein. Anlass fuer die Operation war in 4 Faellen ein primaeres, in 16 Faellen ein sekundaeres Lymphoedem. Szintigraphische Analogaufnahmen mit semiquantitativer Beurteilung des Lymphtransportes erfolgten als Ausgangsuntersuchung vor Transplantation und anschliessend ueber einen Zeitraum von sieben Jahren. Bei 17 von 20 Patienten (Transplantationssitus: Obere Extremitaet n=12, untere Extremitaet n=8) war postoperativ eine persistierende Verbesserung des Lymphtransportes im Vergleich zur praeoperativen Situation an einem signifikanten Abfall der Transportindices nachweisbar. Bei 5 Patienten gelang zusaetzlich die direkte szintigraphische Darstellung der Lymphgefaesstransplantate. In diesen Faellen konnte postoperativ ein signifikant hoeherer Abfall der Transportindices im Vergleich zu Patienten ohne szintigraphisch darstellbares Transplantat beobachtet werden. Lediglich 3 von 20 Patienten zeigten keine Besserung im Vergleich zur Ausgangssituation. Somit erwies sich die Lymphsequenzszintigraphie mit semiquantitativer Einschaetzung der Lymphabflussverhaeltnisse vor und nach autologer Lymphgefaesstransplantation als einfache, nicht invasive Untersuchungsmethode zur objektiven Beurteilung des Therapieerfolges im Langzeitverlauf. Eine szintigraphisch direkte Darstellung des autologen Lymphgefaesstransplantats scheint einen prognostisch guenstigen Faktor bezueglich der postoperativen Lymphdrainage darzustellen. (orig./MG)

  3. CT angiography in carotid stenosis; CT-Angiographie bei Karotisstenosen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Mildenberger, P.; Kauczor, H.U.; Ehrhard, K.; Thelen, M. [Johannes Gutenberg-Universitaet Mainz (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Radiologie; Schmiedt, W. [Johannes Gutenberg-Universitaet Mainz (Germany). Klinik fuer Herz-, Thorax- und Gefaesschirurgie

    1997-11-01

    Purpose: Prospective evaluation of the accuracy CT angiography (CTA) with different postprocessing for extracranial carotid artery in comparison with DSA. Method: one hundred patients were studied with standarized CTA. For postprocessing, MPR, MIP, and 3D reconstruction based on segmentation with upper and lower threshold were used. Intravascular density profiles were considered. All CTA studies were correlated with intra-arterial angiography. The degree and classification of stenoses was determined using the guidelines established by the NASCET collaborators. Results: Measurement of stenosis was possible by MPR in 82.5%, by MIP in 85%, and 3D in 100%. Correct classification was found in 65.5% for MPR, 66% for MIP and 88.5% for 3D. The sensitivity for severe stenoses was 74% for MPR, 82% for MIP, and 93% for 3D. The specificity of these methods was 98%, 96%, and 97%, respectively. All carotid occlusions were correctly identified, no carotid artery was wrongly classified as occluded. (orig./AJ) [Deutsch] In einer prospektiven Untersuchung sollte die Genauigkeit verschiedener Nachverarbeitungsmethoden der CT-Angiographie (CTA) der extrakraniellen Karotis im Vergleich zur DSA untersucht werden. 100 Patienten wurden mit einer standardisierten CTA untersucht. Zur Nachverarbeitung wurden MPR, MIP und 3D-Rekonstruktion nach Segmentation mit doppeltem Schwellenwert eingesetzt. Fuer die Durchmesserbestimmung wurden die intravasalen Dichteprofile beruecksichtigt. Alle CTA-Untersuchungen wurden mit intraarteriellen DSA-Untersuchungen korreliert. Die Bestimmung des Stenosegrades und die Klassifizierung erfolgte nach den NASCET-Kriterien. Die Auswertung der CTA war mit MPR in 82,5% mit MIP in 85% und mit der 3D in 100% moeglich. Die Uebereinstimmung zwischen DSA und CTA in der Klassifikation der Stenosegrade betrug fuer MPR 65,5%, fuer die MIP 66% und fuer die 3D-Rekonstruktion 88,5%. Die Sensitivitaet im Nachweis relevanter Karotisstenosen ist fuer die MPR 74%, fuer die MIP 82

  4. Kyphoplasty combined with intraoperative radiotherapy (Kypho-IORT). Alternative therapy for patients with oligometastatic spinal metastases; Kyphoplastie kombiniert mit intraoperativer Radiotherapie (Kypho-IORT). Therapiealternative fuer den oligometastasierten Patienten mit Wirbelsaeulenmetastasen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Bludau, F.; Obertacke, U. [Universitaetsklinikum Mannheim, Med. Fakultaet Mannheim der Universitaet Heidelberg, Orthopaedisch-Unfallchirurgisches Zentrum, Mannheim (Germany); Reis, T.; Schneider, F.; Clausen, S.; Wenz, F. [Universitaetsklinikum Mannheim, Med. Fakultaet Mannheim der Universitaet Heidelberg, Klinik fuer Strahlentherapie und Radioonkologie, Mannheim (Germany)

    2015-10-15

    deutlich verbesserten Ueberlebenszeit, sondern auch zu einer Zunahme an ossaeren Metastasen bei Tumorpatienten. Die haeufigste Lokalisation stellt dabei die Wirbelsaeule dar, die Folge koennen Instabilitaet, Schmerz und neurologische Defizite sein. Das interdisziplinaere Tumormanagement der Wirbelsaeule umfasste bisher insbesondere die Stabilisierung und anschliessende Bestrahlung der Metastasen. Eine Reduktion der Eingriffsschwere und Morbiditaet sind ebenso wie die Beachtung und Erhalt der Autarkie des Patienten wichtige Zielparameter bei diesen palliativen Patienten. Die Kyphoplastie kombiniert mit intraoperativer Radiotherapie (Kypho-IORT) stellt eine weitere, moderne Behandlungsoption fuer Patienten dar, bei welcher minimal-invasiv eine lokale Hochdosisbestrahlung im Wirbelkoerper mittels niedrigenergetischen Roentgenstrahlen (50 kV) transpedikulaer vorgenommen wird. Unmittelbar anschliessend erfolgt die Stabilisierung des Wirbelkoerpers ueber das gleiche Portal mittels Kyphoplastie, sodass eine einzeitige Prozedur mit guter Schmerzreduktion und guter lokaler Tumorkontrolle erzielt werden kann. Neben der Praesentation klinischer Daten werden die Indikationsstellungen zur Kypho-IORT in diesem Artikel kritisch dargestellt und mit anderen Therapieoptionen verglichen. Methodische Verbesserungen und Moeglichkeiten zur weiteren Individualisierung der Therapie werden aufgezeigt. Die Kypho-IORT ist eine neue Behandlungsoption fuer Patienten mit Wirbelsaeulenmetastasen. Nach ueber 100 erfolgreichen Anwendungen sind technische Machbarkeit, Patientensicherheit und gute lokale Tumorkontrolle dargelegt, sodass eine Anwendung im klinischen Alltag moeglich und sinnvoll erscheint. Eine Phase-II-Dosiseskalationsstudie ist abgeschlossen und zur Publikation eingereicht, eine Phase-III-Studie zum Vergleich mit konventioneller Bestrahlung ist begonnen worden. (orig.)

  5. Effiziente Finite-Element-Modellierung gekoppelter starrer und flexibler Strukturbereiche bei transienten Einwirkungen [online].

    OpenAIRE

    Goettlicher, Burkhard

    2007-01-01

    Kurzfassung Die Kombination komplizierter Geometrien und Randbedingungen, aufwendiger Materialmodelle sowie der Wunsch nach hoher Berechnungsgenauigkeit führen insbesondere bei der Simulation transienter Vorgänge in der Strukturmechanik auf anspruchsvolle numerische Modelle mit sehr vielen Freiheitsgraden. Der dabei erforderliche hohe numerische Berechnungsaufwand schränkt die Anwendungen oft ein, insbesondere Langzeituntersuchungen bei transienter Belastung können ka...

  6. MR tomography of focal liver lesions using the superparamagnetic contrast agent AMI-25 at 1.5 tesla; MR-Tomographie fokaler Leberlaesionen mit dem superparamagnetischen Kontrastmittel AMI-25 bei 1,5 Tesla

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Duda, S.H. [Tuebingen Univ. (Germany). Abt. fuer Radiologische Diagnostik; Laniado, M. [Tuebingen Univ. (Germany). Abt. fuer Radiologische Diagnostik; Kopp, A.F. [Tuebingen Univ. (Germany). Abt. fuer Radiologische Diagnostik; Groenewaeller, E. [Tuebingen Univ. (Germany). Abt. fuer Radiologische Diagnostik; Aicher, K.P. [Tuebingen Univ. (Germany). Abt. fuer Radiologische Diagnostik; Pavone, P. [Univ. `La Sapienza`, Rome (Germany). Abt. fuer Radiologische Diagnostik; Jehle, E. [Tuebingen Univ. (Germany). Abt. fuer Allgemeinchirurgie; Claussen, C.D. [Tuebingen Univ. (Germany). Abt. fuer Radiologische Diagnostik

    1994-01-01

    Superparamagnetic iron oxide particles (AMI-25) were evaluated as a liver contrast agent in high-field MR imaging (1.5 T). 16 patients with up to 5 presumed focal liver lesions (liver metastases n=8, HCC n=5, Klatskin tumours n=2, FNH n=1) received 15 {mu}mol Fe/kg BW intravenously and were examined via standard T{sub 1}- and T{sub 2}-weighted spin-echo sequences. Quantitative image analysis showed a post-contrast increase of the contrast-to-noise ratio (C/N) from 1.6 to 7.4 on SE 2,500/15 images (p<.05). However, C/N was in the same range on plain SE 2,500/90 scans. Blind evaluation by two independent readers revealed that AMI-25-enhanced images did not provide a significantly increased number of lesions. Two patients reported minor, self-limited side-effects (flush, back pain). We conclude that in contrast to reports at mid-field MR imagers, the use of AMI-25 at 1.5 T does not significantly improve the detection of focal liver lesions on conventional SE images. (orig.) [Deutsch] Die Vertraeglichkeit und diagnostische Wirksamkeit eines superparamagnetischen MR-Leberkontrastmittels wurde untersucht. Die Eisenoxidpartikel (AMI-25, Guerbet, Frankreich) wurden 16 Patienten (Lebermetastasen n=8, HCC n=5, Klatskin-Tumor n=2, FNH n=1) mit bis zu 5 vermuteten fokalen Leberlaesionen in einer Dosis von 15 {mu}mol Fe/kg i.v. verabreicht. Vor und 60 Minuten nach Infusionsbeginn erfolgten T{sub 1}- und T{sub 2}-gewichtete SE-Aufnahmen bei 1,5 T. Die quantitative Auswertung ergab einen Anstieg des KRV von 1,6{+-}6,3 auf 7,4{+-}4,9 nach Gabe von AMI-25 (p<0,05) (SE 2500/15). Das KRV nativer T{sub 2}-gewichteter Aufnahmen lag jedoch mit 6,3{+-}3,1 in derselben Groessenordnung (SE 2500/90). Die Blindanalyse der Prae- und Postkontrastbilder durch zwei Auswerter ergab keinen signifikanten Anstieg der Sensitivitaet nach AMI-25. Zwei der 16 Patienten berichteten jeweils eine voruebergehende Nebenwirkung (Flush, Rueckenschmerzen). Bei 1,5 T liess sich an unserem kleinen

  7. Thromboembolierisiken und präventive Maßnahmen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Novacek G

    2011-01-01

    Full Text Available Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED haben ein erhöhtes Risiko für venöse Thromboembolien (VTE. Diese relative Risikoerhöhung betrifft besonders junge Patienten und ist eine relevante Ursache für Morbidität und Mortalität. Die häufigsten VTE sind tiefe Beinvenenthrombosen und Pulmonalembolien, aber auch seltenere Lokalisationen wie Pfortaderund Mesenterialvenenthrombosen und zerebrovaskuläre Thrombosen sind möglich. Die genaue Ursache für das erhöhte Risiko ist nicht bekannt. Es scheinen aber erworbene Risikofaktoren eine entscheidende Rolle zu spielen. Die Mehrzahl der Patienten hat eine aktive Erkrankung und/oder Fisteln und Abszesse zum Zeitpunkt des thromboembolischen Ereignisses. Diagnostik und Therapie der VTE sollten entsprechend internationalen Richtlinien wie bei Nicht-CED-Patienten durchgeführt werden. Schwerwiegende Blutungskomplikationen bei CED-Patienten unter Antikoagulation sind möglich, scheinen aber selten zu sein. Eine Thromboseprophylaxe sollte mit niedermolekularem Heparin postoperativ durchgeführt, aber auch bei allen hospitalisierten Patienten in Erwägung gezogen werden, insbesondere bei Vorliegen einer aktiven Erkrankung, Immobilisation und zentralvenösem Katheter.

  8. Kraftfahrzeugverkehr 2007: alternative Antriebe bei Pkw auf dem Vormarsch

    OpenAIRE

    Dominika Kalinowska; Uwe Kunert

    2008-01-01

    In den Jahren 2006 und 2007 ist die Gesamtfahrleistung der in Deutschland zugelassenen Kraftfahrzeuge im Zuge der konjunkturellen Entwicklung insbesondere bei Nutzfahrzeugen leicht gestiegen. Trotz steigender Kraftstoffpreise bewegt sich die Fahrleistung nach wie vor knapp unterhalb von 700 Milliarden Kilometern jährlich. Auch der Trend zum Diesel-Fahrzeug hält weiter an: Bei fast 50 Prozent der Neuzulassungen und einem Viertel des Bestandes erbringen die Selbstzünder mittlerweile 37 Prozent ...

  9. Fistulas and abscesses in patients with Crohn's disease: Cost-effectiveness analysis of two different imaging strategies; Radiologische Diagnostik von Fisteln und Abszessen bei Morbus Crohn: Kosten-Effektivitaetsanalyse zweier bildgebender Verfahren

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Roesch, M.; Leidl, R. [Ulm Univ. (Germany). Abt. Gesundheitsoekonomie; Rieber, A. [Ulm Univ. (Germany). Abt. fuer Radiologische Diagnostik

    2001-08-01

    Purpose: To analyze cost-effectiveness of magnetic resonance imaging and conventional enteroclysis in the assessment of fistuals and abscesses in patients with Crohn's disease (CD). Methods: A decision analytic model was used to compare enteroclysis with MRI, performing a cost-effectiveness analysis of both diagnostic strategies. Data from 84 patients undergoing a clinical trial were used. Primary outcome was defined as one correctly diagnosed patient regarding Crohn's disease, fistulas, and abscesses, including true-positive and true-negative cases. Costs of the two procedures were estimated in German Marks (DM) using fee schedules. The influence of different definitions of effects was calculated. For all variables single and multiple sensitivity analyses were performed. Results: Incremental cost effectiveness of MRI vs. enteroclysis was 3,119.33 DM per one additional correctly diagnosed patient. The results of sensitivity analyses suggest that MRI use in certain patient subgroups (patients at higher prevalence of CD, fistulas, and abscesses) even becomes more cost-effective. In this case one additional effect could be gained below 1,650 DM. Conclusions: From an economic perspective, decision makers should consider the use of MRI in the work-up of patients with Crohn's disease as an efficient procedure under certain conditions. To support treatment policies for physicians or insurance coverage of certain diagnostic strategies the costs possibly saved with MRI should also be considered. (orig.) [German] Ziel: Beurteilung der Kosten-Effektivitaet von Magnetresonanztomographie und konventionellem Enteroklysma nach Sellink in der Diagnostik von enteralen Fisteln und Abszessen bei Patienten mit Morbus Crohn. Material und Methode: Die Kosten-Effektivitaet der beiden bildgebenden Verfahren wurde mit Hilfe eines entscheidungstheoretischen Modells berechnet, wobei die Daten von 84 Patienten einer klinischen Studie Verwendung fanden. Als primaere

  10. Neurostimulation bei refraktärer Angina pectoris

    OpenAIRE

    Theres H; Baumann G; Eddicks S; Maier-Hauff K; Schenk M.; Spies C

    2005-01-01

    Trotz großer Fortschritte der katheterinterventionellen und operativen Versorgung der koronaren Herzkrankheit (KHK) verbleiben Patienten, bei denen eine Revaskularisierung nicht möglich ist. Besteht eine ausgeprägte Angina pectoris (CCS IIIIV), so sprechen wir von einer "refraktären Angina pectoris". Eine Arbeitsgruppe der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie führt die Neurostimulation an erster Stelle der alternativen Therapiemöglichkeiten für diese Patienten an. Zahlreiche Studien b...

  11. Percutaneous abscess drainage in Crohn`s disease; Perkutane Abszessdrainage bei Morbus Crohn

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Strotzer, M.; Manke, C.; Feuerbach, S. [Klinikum der Univ. Regensburg (Germany). Inst. fuer Roentgendiagnostik; Lock, G.; Bregenzer, N.; Schoelmerich, J. [Klinikum der Univ. Regensburg (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Innere Medizin I

    1998-11-01

    Purpose: To evaluate the success of percutaneous, CT-guided abscess drainage (PAD) in patients with Crohn`s disease. Methods: Within the last 5 years 8 patients with Crohn`s disease were treated by PAD for intra-abdominal abscesses. A fistula was determined to be the cause in 4 patients. The abscesses arose spontaneously in 7 patients while one patient had a postperative abscess. We used single lumen 10F- and double lumen 12F- and 14F-catheters for drainage (duration of drainage 8-20 days). Results: In all cases the abscess was successfully drained by PAD. However, an operation-free interval of at least three months was achieved in only two patients. A healing of the fistula was not attained in any of the 4 patients with a proven fistula. No enterocutaneous fistulas arose within the course of PAD. Conclusions: PAD is also useful for patients with Crohn`s disease since it improves the starting situation for the necessary operative interventions. In most cases (especially with enterogenic fistulas), however, a long-lasting therapeutic result cannot be expected. (orig.) [Deutsch] Ziel: Bewertung des Erfolges der perkutanen CT-gezielten Abszessdrainage (PAD) bei Patienten mit Morbus Crohn. Methoden: 8 Patienten mit Morbus Crohn wurden innerhalb der letzten 5 Jahre wegen intraabdomineller Abszesse mittels PAD behandelt. Als Ursache wurde bei 4 Patienten eine Fistel nachgewiesen. Bei 7 Patienten waren die Abszesse spontan entstanden, bei einem Patienten handelte es sich um einen postoperativen Abszess. Zum Einsatz kamen einlumige 10F- und doppellumige 12F- und 14F-Drainagekatheter (Drainagedauer 8-20 Tage). Ergebnisse: In allen Faellen konnte durch die PAD eine Entlastung der Abszesse erzielt werden. Ein operationsfreies Intervall von mindestens drei Monaten wurde nur bei zwei Patienten erreicht. Bei keinem der 4 Patienten mit Fistelnachweis wurde eine Ausheilung der Fistel erreicht. Es kam im Rahmen der PAD zu keiner Bildung von enterokutanen Fisteln. Schlussfolgerungen

  12. Intraoperative Brachytherapie bei Mammakarzinompatientinnen: Erste Ergebnisse

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Denison U

    2008-01-01

    Full Text Available Knapp 80 % aller invasiven Mammakarzinome können heute brusterhaltend operiert werden. Danach stellt unter anderem die Strahlentherapie den "standard of care" dar. Die Lokalisation des ehemaligen Tumorbettes kann vor allem nach onkoplastischen Techniken eine Herausforderung für den Strahlentherapeuten darstellen. Schlauchapplikatoren bereits intraoperativ zu positionieren kann den „geographic miss“ minimieren und reduziert die Dauer der Strahlentherapie um eine Woche. Erste Ergebnisse der Anwendungsbeobachtung zeigen weder erhöhte Komplikations- noch Lokalrezidivraten. Die Therapie führt zu einer hohen Zufriedenheit der Patienten.

  13. Multicenter study of radiosynoviorthesis. Clinical outcome in osteoarthritis and other disorders with concomitant synovitis in comparison with rheumatoid arthritis; Multizenterstudie zur Radiosynoviorthese: Klinische Ergebnisse bei aktivierten Arthrosen und anderen Gelenkerkrankungen mit chronischer Synovialitis im Vergleich zur rheumatoiden Arthritis

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Rau, H.; Lohmann, K.; Spitz, J. [Praxis fuer Nuklearmedizin, am Staedtischen Klinikum Wiesbaden (Germany); Franke, C. [Praxis fuer Nuklearmedizin, Hamburg (Germany); Goretzki, G. [Praxis fuer Nuklearmedizin, Bielefeld (Germany); Lemb, M.A. [Praxis fuer Nuklearmedizin, Bremen (Germany); Mueller, J. [Klinik fuer Nuklearmedizin, Kantonspital St. Gallen (Switzerland); Panholzer, P.J. [Abt. fuer Nuklearmedizin und Endokrinologie, PET-Zentrum, Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern, Linz (Austria); Stelling, E. [Praxis fuer diagnostische und therapeutische Nuklearmedizin, Berlin (Germany)

    2004-04-01

    Aim: evaluation of the effectiveness of radiosynoviorthesis (RSO) in osteoarthritis and other disorders with concomitant synovitis versus rheumatoid arthritis by means of a standardized questionnaire. Patients, methods: 803 RSO treatments were monitored in 691 patients by standardized questionnaires of 7 centers in 3 countries. Patients were assigned to 3 groups according to their age (20-40, 41-60, 61-80 years). Additionally, the data were analyzed separately for patients with rheumatoid arthritis (group A) and those with osteoarthritis, psoriasis arthritis, pigmental villonodular synovitis or persistent effusions after joint replacement (group B). Results: ameliorations of joint pain, swelling/effusion or flexibility were found in 80% of group A and 56% of group B (p <0.01). Quality of life improved in 78% of group A and 59% of group B (p <0.01). The response rate was similar for small- and large-sized joints in group A, but significantly higher for large-sized joints in group B (p <0.01). The positive effects on joint pain, swelling/effusion or flexibility lasted longer in group A (p <0.01). Repeated RSOs were as effective as initial ones. The clinical outcome was neither influenced by age, nor gender, nor transient immobilisation for 48 hours after RSO. Conclusion: although slightly more efficient in rheumatoid arthritis, RSO represents an effective treatment option also in osteoarthritis and other disorders with concomitant synovitis. (orig.) [German] Ziel: Effektivitaetsvergleich der Radiosynoviorthese (RSO) bei aktivierter Arthrose und anderen Gelenkerkrankungen mit chronischer Synovialitis versus rheumatoider Arthritis. Ueberpruefung der Eignung eines standardisierten Fragebogens fuer Multizenterstudien. Patienten, Methoden: Bei 691 Patienten wurden 803 RSO-Behandlungsverlaeufe von 7 Zentren in 3 Laendern mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens erfasst. Die Patienten wurden 3 Alterskategorien (20-40, 41-60 und 61-80 Jahre) zugeordnet. Ausserdem wurden

  14. Die Bedeutung des Proliferations-Tumormarkers TPS (Tissue Polypeptide Specific Antigen) bei malignen und benignen Erkrankungen

    OpenAIRE

    Hatlen-Rebhan, Peter Wilhelm

    2005-01-01

    Ziel dieser Studie war es, TPS bei verschiedenen benignen und malignen Erkrankungen zu bestimmen und die Ergebnisse auszuwerten. Bei der Betrachtung aller gewonnenen Werte stellte sich heraus, dass der vom Hersteller angegebene Grenzwert für TPS von 95 U/l zu niedrig war. Nach den Ergebnissen dieser Studie sollte der Grenzwert bei 125 U/l festgelegt werden. In der Gruppe der malignen Erkrankungen, die in dieser Studie mit Colonkarzinom, Bronchialkarzinom und Mammakarzinom untersucht wur...

  15. Chromogranin A als bedeutender Faktor für die Einschätzung der Tumorlast, der Prognose sowie der Überlebenszeit von Patienten mit metastasierten gut differenzierten neuroendokrinen Tumoren.

    OpenAIRE

    Wilke, Alexandra

    2008-01-01

    Hintergrund und Ziele: Plasma Chromogranin A ist ein anerkannter Tumormarker bei Patienten mit malignen neuroendokrinen Tumoren. Seine Bedeutung bezüglich Prognoseeinschätzung ist jedoch noch unklar. Deshalb wurde das Überleben der Patienten mit metastasierten neuroendokrinen Tumoren in Abhängigkeit des Plasma-Chromogranin A-Spiegels untersucht. Weiter wurde der Zusammenhang zwischen der Höhe des Chromogranin A-Wertes im ...

  16. Luther-Rezeption bei Gottfried Arnold

    OpenAIRE

    Lee, Sang Jo

    2011-01-01

    Der Titel der Dissertation ist „Luther-Rezeption bei Gottfried Arnold“. Das Thema ist in zweifacher Hinsicht von forschungsgeschichtlichen Interesse: zum einen tritt eine wichtige Etappe in der Rezeptions- und Wirkungsgeschichte des Reformators in den Blick, zum andern kann die Untersuchung einen aufschlussreichen Beitrag zu der Frage nach dem Verhältnis des Pietismus zur Reformation leisten. Trotzdem wurde dieses Thema in der For...

  17. Phasengleichgerichtete Signalmittelung der Kardiotokographie bei intrauteriner Wachstumsretardierung

    OpenAIRE

    Huhn, Evelyn Annegret

    2007-01-01

    Die Variabilität der fetalen Herzfrequenz ist bei intrauteriner Wachtumsretardierung (IUWR) eingeschränkt. Eine Abnahme im Verlauf der Schwangerschaft wird als ein Zeichen einer akuten Gefährdung des Feten angesehen. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird eine neue Methode, die phasengleichgerichtete Signalmittelung (PRSA), anhand von Ruhe-Kardiotokogrammen von 74 wachstumsretardierten und 161 normalen Feten getestet. Die Methode analysiert Tachogramme vor und nach Beschleunigungen der Herzfr...

  18. Comparison of the reliability of subjective evaluation and quantitative measurements of MR signal intensity in inflammations of the intratemporal facial nerve; Vergleich der Reliabilitaet von subjektiver Beurteilung und quantitativer Messung der MR-Signalintensitaet bei Entzuendungen des intratemporalen N. facialis

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kress, B. [Universitaetsklinikum Heidelberg, Abt. Neuroradiologie (Germany); Abt. Neuroradiologie, Neurologische Klinik, Universitaetsklinik Heidelberg (Germany); Griesbeck, F. [Abt. Neurologie/Psychiatrie, Bundeswehrkrankenhaus Ulm (Germany); Stippich, C.; Sartor, K. [Abt. Neuroradiologie, Neurologische Klinik, Universitaetsklinik Heidelberg (Germany); Baehren, W. [Universitaetsklinikum Heidelberg, Abt. Neuroradiologie (Germany)

    2003-01-01

    Purpose: To compare in a single-blind study the reliability of quantitative measurements and subjective evaluations of contrast enhancement of the facial nerve in patients with idiopathic facial paralysis. Materials and Methods: Magnetic resonance images with a 0.7 mm slice thickness (surface coil) were obtained in patients with idiopathic facial paralysis before and after administration of Gd-DTPA, 0.1 mmol/kg. The five intratemporal segments of the facial nerve were quantitatively measured and subjectively assessed by five radiologists as to the degree of enhancement. The results were compared as to the reliability of both methods. Results: Using the quantitative measuring method, 175 measurements were calculated from a total of 350 regions of interest. At all 35 measured sites, the five quantitative measurements produced identical results. In contrast, the subjective assessment of the five radiologists arrived at a majority consensus in only 16 sites. A complete agreement was not reached for any measured site. Conclusion: The measured quantitative increase in signal intensity after administration of contrast medium is more reliable than subjective assessment. The quantitative method enables reproducible signal intensity measurements even for different window settings and can be easily and swiftly performed at the workstation. (orig.) [German] Untersuchungsziel: In einer einfach geblindeten Untersuchung sollte geprueft werden, wie hoch die Reliabilitaet der quantitativen Messung des Kontrastmittelanstieges im N. facialis bei idiopathischer Fazialisparese im Vergleich zur subjektiven Einschaetzung ist. Methodik: Bei 7 Patienten mit idiopathischer Fazialisparese wurde eine MRT in Duennschichttechnik (0,7 mm, nativ und nach Gabe von 0,1 mmol GdDTPA/kg) unter Verwendung einer Oberflaechenspule durchgefuehrt. 5 intratemporale Abschnitte des N. facialis wurden sowohl quantitativ als auch subjektiv durch 5 Radiologen beurteilt, und die Methoden wurden im Hinblick auf

  19. Nur dem Schnabel nach?

    DEFF Research Database (Denmark)

    Solov'yov, Ilia; Schulten, Klaus; Greiner, Walter

    2010-01-01

    Tiere haben offenbar die Fähigkeit, das Magnetfeld der Erde wahrzunehmen und sich daran zu orientieren. Seit Mitte der 1960er Jahre gelang es, diesen Magnetsinn bei höheren Organismen experimentell nachzuweisen. Am besten untersucht ist heute der ``Magnetkompass'' der Zugvögel. Dennoch gelten des...

  20. Nachweis von zentral wirksamen Arzneimitteln im Kopfhaar psychiatrischer Patienten mittels LC-TOF MS

    OpenAIRE

    Schröter, Christiane

    2008-01-01

    Es handelt sich bei meiner Arbeit um haaranalytische Untersuchungen, welche häufig zum forensischen Nachweis von illegalen Drogen oder zentralwirksamen Arzneimitteln im Haar eingesetzt werden, was auch noch Monate bis Jahre nach erfolgter Einnahme möglich ist. Eine der Fragestellungen dieser Arbeit war, ob sich die mittlerweile universell eingesetzte Detektionsmethode LC-TOF MS mit der in der Haaranalyse etablierten Methanolextraktionsmethode zu einem Haarscreeningverfahren kombinieren lässt,...

  1. Stenosen bei Morbus Crohn: Endoskopie vs. Chirurgie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Bachleitner-Hofmann T

    2012-01-01

    Full Text Available Etwa 1/3 aller Patienten mit Morbus Crohn entwickelt im Krankheitsverlauf Fibrostenosen mit Symptomen der intestinalen Obstruktion. Gemäß dem Verteilungsmuster der Erkrankung kommen Fibrostenosen im gesamten Intestinaltrakt vor, wenngleich sie am häufigsten im terminalen Ileum, Kolon sowie im Bereich ileokolonischer Anastomosen auftreten. Als Behandlungsoptionen stehen die chirurgische Resektion, chirurgische Strikturplastik-Techniken sowie die endoskopische Ballondilatation zur Verfügung. Bei langen bzw. komplizierten Stenosen (mit Fistel- oder Abszessbildung ist die chirurgische Resektion Therapie der Wahl. Die Resektion sollte so sparsam wie möglich erfolgen, um den Verlust intestinaler Resorptionsfläche zu minimieren. Strikturplastik-Techniken ermöglichen den kompletten Verzicht auf eine Darmresektion, was insbesondere bei Patienten mit multiplen Stenosen von Vorteil ist. Bei kurzen, unkomplizierten und endoskopisch erreichbaren Stenosen ist die endoskopische Ballondilatation eine vielversprechende Alternative zur Chirurgie mit guten Langzeitergebnissen und niedriger Komplikationsrate. Eine adäquate präoperative/ präinterventionelle Diagnostik ist von zentraler Bedeutung, um die jeweiligen Verfahren bestmöglich einsetzen zu können.

  2. Spermienmaturation in vitro nach Inkubation testikulärer Biopsien

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Mock K

    1998-01-01

    Full Text Available In circa 50 % der Patienten mit hochgradiger tubulärer Insuffizienz waren Spermien aus Hodengewebe extrahierbar. In 75 % der Fälle erreichten die Spermien eine Motilität. Bei obstruktiven Azoospermien waren immer motile Spermien zu gewinnen. Die Motilität und der Anteil der motilen testikulären Spermien nimmt unter Inkubationsbedingungen in vitro deutlich zu. Das Maximum der Motilität war bei Störungen der Germinalzelldifferenzierung zwischen 24 und 48 Stunden, und bei obstruktiven Azoospermien zwischen 48 und 72 Stunden vorhanden. Der Grad der Motilität war bei testikulärer Azoospermie mit nur vereinzelt langsam progressiv motilen Spermien deutlich geringer im Vergleich zu posttestikulär azoospermen Männern mit rasch progressiv beweglichen Samenzellen. Daraus ist zu schließen, daß die Potenz der Spermien, eine Motilität zu entwickeln, eine intrinsische Eigenschaft darstellt, und prinzipiell unabhängig von epididymalen Faktoren ist. Dieser Prozeß benötigt jedoch Zeit und gewisse Inkubationsbedingungen. Die Motilität ist das einzige sichere Kriterium in der Selektion der Spermien und für den Erfolg der intrazytoplasmatischen Spermieninjektion. Das Hodenbiopsat sollte mindestens 24 Stunden vor einer ICSI mit testikulären Spermien inkubiert werden.

  3. Kinderwunschbehandlung mit SERMs und Aromatasehemmern bei Frauen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Bals-Pratsch M

    2010-01-01

    Full Text Available Selektive Östrogenrezeptormodulatoren (SERMs und Aromatasehemmer (AI werden hauptsächlich in der Behandlung des Mammakarzinoms eingesetzt. Beide Wirkstoffe werden aber auch in der Kinderwunschbehandlung angewendet, wobei nur der SERM Clomifen als Ovulationsauslöser zugelassen ist. Allerdings betragen die Schwangerschaftsraten nach Clomifenstimulation selbst für junge Frauen 35 Jahre maximal 10 %. Häufig kommt es durch die antiöstrogene Wirkung von Clomifen zu einem eingeschränkten Zervix- und Endometriumfaktor und das Risiko von Polyovulationen mit anschließenden Mehrlingsschwangerschaften ist bekannt. Seit einigen Jahren werden AI bei zyklischen und anovulatorischen Frauen zur Ovarstimulation getestet. Eine Zulassung zur Ovulationsinduktion (OI besteht jedoch nicht. Randomisierte kontrollierte Studien mit hohen Fallzahlen fehlen. Weder bei der Schleimhauthöhe noch in den Schwangerschaftsraten scheinen AI wie Letrozol gegenüber einer Stimulation mit SERMs Vorteile zu bringen. Auch unter AI werden höhergradige Mehrlingsschwangerschaften beobachtet. Allerdings ist der Östradiolwert bei der Stimulation mit AI signifikant niedriger als bei SERMs. AI können auch erfolgreich zur Senkung des Risikos für ein ovarielles Hyperstimulationssyndrom (OHSS nach Gonadotropinstimulation eingesetzt werden, da hohe Östrogen- und Progesteronspiegel effektiv gesenkt werden. Onkologen bevorzugen SERMs und AI für die Stimulation bei Patientinnen mit hormonabhängigen Tumoren im Rahmen der Fertilitätsprotektion. Es ist aber nicht erwiesen, dass diese Wirkstoffe für die Prognose der Tumorerkrankung einen Vorteil bringen, wenn man sie an der Standardtherapie mit Gonadotropinen misst. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass verglichen mit der Gonadotropinstimulation die Schwangerschaftsraten nach Ovulationsinduktion mit SERMs wie auch mit AI enttäuschend niedrig sind. Dies gilt sowohl für die alleinige OI wie auch für die OI im Rahmen der

  4. Einführung eines Patientenaufnahmescreenings nach MRSA an einem Universitätsklinikum

    OpenAIRE

    Barekzai, Jasmin

    2011-01-01

    Nosokomiale Infektionen gehören in Deutschland zu den häufigsten Komplikationen medizinischer Behandlung. Staphylococcus aureus mit einem zunehmenden Anteil von MRSA ist dabei einer der wichtigsten Verursacher. Niedrige MRSA-Raten in den Niederlanden und Skandinavien zeigen, dass konsequente MRSA-Präventionsstrategien die Verbreitung verhindern können. Basis der Transmissionkontrolle im Krankenhaus ist die frühzeitige Erkennung von MRSA durch Screeninguntersuchungen bei Aufnahme des Patienten...

  5. Grenzen der interventionellen Kardiologie bei alten Hochrisikopatienten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Remondino A

    2006-01-01

    Full Text Available Junge Patienten mit koronarer Herzkrankheit profitieren meistens von einer Revaskularisierung in bezug auf Symptomfreiheit und Prognose. Beim älteren Patienten sind Vorteile und Risiken im Hinblick auf eine koronare Intervention verglichen mit einer medikamentösen Therapie anders zu gewichten. Um das Risiko einer perkutanen koronaren Intervention (PCI beim mindestens 80jährigen besser einschätzen zu können, gibt es ein Nomogramm, das Begleiterkrankungen und funktionellen Status mit einbezieht. Zudem müssen wir uns vergegenwärtigen, daß bei 80jährigen die Lebensqualität wohl ebenso wichtig, wenn nicht wesentlicher ist als die "Langzeit"-Prognose. Es konnte gezeigt werden, daß eine invasive Strategie bei älteren Patienten mit symptomatischer koronarer Herzkrankheit, im Gegensatz zur alleinigen medikamentösen Therapie, zu signifikant besserer Lebensqualität und zu vermehrter Beschwerdefreiheit führt. Beim Hochrisikopatienten mit ST-Hebungsinfarkt (STEMI hat ein invasives Prozedere die bessere Prognose als die Thrombolyse (immer im Bewußtsein, daß jede Therapieoption ein hohes Risiko aufweist. Der alte Patient im kardiogenen Schock hat eine schlechte Prognose. Allerdings gibt es zur Zeit widersprüchliche Angaben darüber, ob PCI von Vorteil sei. Beim Nicht-ST-Hebungsinfarkt (NSTEMI konnten klare Vorteile zugunsten der PCI gezeigt werden. Das Alter alleine ist demnach kein Grund, von einer PCI abzusehen. Allerdings kommt der Kombination von Alter und Begleiterkrankungen große Bedeutung zu. PCI kann eindrücklich zu einer Verringerung der Symptomatik und Verbesserung der Lebensqualität führen. Dies sollte alten Patienten nicht vorenthalten werden. Es ist wichtig, prognostische Vorteile genau zu analysieren und Risiken einer medikamentösen Therapie, Vorteile der PCI und das patientenspezifische Risiko der PCI sorgfältig zu evaluieren.

  6. Die Rolle der Physiotherapie bei der Inkontinenz des Mannes

    OpenAIRE

    Pages I-H

    2004-01-01

    Harninkontinenz des Mannes kann durch einen insuffizienten Verschlußmechanismus nach Verletzung des Schließmuskels bei Prostataoperationen vorkommen. Hier hat die Physiotherapie einen hohen Stellenwert. Die Belastungsinsuffizienz kann mit Kontinenztraining, Biofeedback und Elektrostimulation erfolgreich behandelt werden. Das Therapiekonzept kann individuell mit reflextherapeutischen Verfahren wie Massagen, manuelle Therapie, Wärmebehandlung, Neuraltherapie und Akupunktur ergänzt werden. Auch ...

  7. Patientens Self-Efficacy : Skillnader mellan sjukgymnastens och patientens skattning

    OpenAIRE

    Sörling, Anna-Karin; Lindblom, Matilda

    2011-01-01

    Sjustegsmodellen är väl känd inom beteendemedicinsk sjukgymnastik och kännetecknas av ett samarbete mellan sjukgymnast och patient för att uppnå högt prioriterade mål. Att dosera efter patientens förutsättningar är av stor vikt för att uppnå god behandlingsföljsamhet. Tilltro till den egna förmågan, Self-Efficacy (SE), är då en betydelsefull faktor att ta hänsyn till. Bedömningen av en annan individs hälsa antas vara komplex, då studier har visat att sjukgymnastens uppfattning om problematike...

  8. Small cell bronchial carcinoma and pleural empyema after pneumonectomy for tuberculosis; Kleinzelliges Bronchialkarzinom und Pleuraempyem nach Pneumonektomie wegen Tuberkulose

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Lange, W. [St.Augustinus-Krankenhaus, Dueren-Lendersdorf (Germany). Abt. fuer Diagnostische Radiologie; Stern, W. [Kreiskrankenhaus Marienhoehe, Wuerselen (Germany). Radiologische Abt.; Kindler, J. [Kreiskrankenhaus Marienhoehe, Wuerselen (Germany). Innere Abt.

    1997-05-01

    We report the case of a 60-year-old man with a destructive ipsilateral bronchial carcinoma after pneumonectomy performed for tuberculosis several decades previously. The diagnosis steps in this case report are demonstrated and the correlations between the two diseases are discussed. The early diagnosis of malignant processes after thoracotomy performed because of tuberculosis is emphasized. (orig.) [Deutsch] Vorgestellt wird die Fallstudie eines 60jaehrigen Patienten mit einem ipsilateralen destruierenden kleinzelligen Bronchialkarzinom nach einer vor Jahrzehnten durchgefuehrten Pneumonektomie wegen Tuberkulose. Anhand der vorliegenden Kasuistik werden einerseits das diagnostische Vorgehen und andererseits moegliche ursaechliche Zusammenhaenge der vorliegenden Krankheitsbilder diskutiert. Die fruehzeitige Diagnosesicherung von malignen Prozessen nach Thorakotomien aufgrund einer Tuberkulose wird betont. (orig.)

  9. Sacroiliitis in children with spondyloarthropathy: therapeutic effect of CT-guided intra-articular corticosteroid injection; Sakroiliitis bei Kinder mit Spondylarthropathie: Therapeutischer Effekt der CT-gestuetzten intraartikulaeren Kortikosteroid-Injektionen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Fischer, T.; Hermann, K.G.A.; Diekmann, F.; Hamm, B. [Humboldt-Universitaet, Berlin (Germany). Universitaetsklinikum Charite, Inst. fuer Radiologie; Biedermann, T. [HELIOS Klinikum Berlin (Germany). II. Klinik fuer Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Abt. Kinderrheumatologie; Braun, J. [Rheumazentrum Ruhrgebiet, St. Josefs-Krankenhaus (Germany); Bollow, M. [Augusta-Krankenhaus, Bochum (Germany). Inst. fuer Radiologie

    2003-06-01

    . The follow-up dynamic MRI (0.1 mmol/kg body weight) during therapy showed a statistically significant lower contrast-enhancement in both groups (group 1: 117{+-}43% versus 38{+-}24%, p<0.05; group 2: 127{+-}59% versus 38{+-}22%, p<0.05). One third of the patients of group 2 showed progression of joint destruction despite absence of subjective complaints. (orig.) [German] Ziel: Prospektive Pruefung des therapeutischen Effektes der CT-gesteuerten intraartikulaeren Kortikosteroid-Injektion entzuendlicher Sakroiliakalgelenke (SIG) bei Kindern mit juveniler Spondylarthropathie (jSpA) im Vergleich zur konventionellen Therapie mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) sowie Bestimmung der Wertigkeit der Magnetresonanztomographie (MRT) bei der Indikationsstellung und der Therapieverlaufskontrolle. Material und Methode: Bei 89 Kindern mit bekannter jSpA wurden mittels dynamischer MRT uni- oder bilaterale Sakroiliitiden diagnostiziert. Bei allen 89 Patienten wurde daraufhin eine Therapie mit NSAR eingeleitet bzw. bereits bestehende Therapien fortgesetzt. Vier Wochen nach der diagnostischen MRT wurden zwei Gruppen definiert: 33 Patienten mit klinischem Response auf NSAR (Gruppe 1) und 56 Nonresponder (Gruppe 2). Die Patienten der Gruppe 2 wurden unter Belassung der NSAR zusaetzlich einer CT-gestuetzten (Low-Dose-Technik) intraartikulaeren Kortikosteroid-Injektion zugefuehrt, wobei insgesamt 83 SIG punktiert und infiltriert wurden (27 bilateral, 29 unilateral). Die Indikationsstellung zur Intervention beruhte auf der zuvor MR-tomographisch gesicherten Entzuendungsaktivitaet. Klinische Therapieverlaufskontrollen erfolgten in 8- bis 12-woechigen Intervallen ueber einen Zeitraum von 20 Monaten. MRT-Verlaufskontrollen wurden bei allen 56 Kindern der Gruppe 2 und bei 15 von 33 Kindern der Gruppe 1 in einem Zeitraum von 8{+-}4 Monaten nach der Erstuntersuchung durchgefuehrt. Ergebnisse: Ingesamt 87,5% der komplikationslos punktierten Kinder der Gruppe 2 (Standardtherapie

  10. Signale ohne Antwort? Die Suche nach außerirdischem Leben.

    Science.gov (United States)

    Davoust, E.

    This book is a German translation, by M. Röser, of the English version "The cosmic water hole", published in 1991 (see 53.003.080). The original French edition "Silence au point d'eau" was published in 1988 (see 45.003.059). Contents: I. Leben auf der Erde. 1. Kometen und der Ursprung des Lebens. 2. Die zeitliche Dimension des Lebens. 3. Evolution und Katastrophen. 4. Liegt unsere Zukunft im Weltall? II. Leben im Universum. 5. Die Suche nach Leben in der Sonnenumgebung. 6. Die Suche nach Planetensystemen. III. Intelligentes Leben im Universum. 7. Demographie außerirdischer Zivilisationen. 8. Soziologie außerirdischer Zivilisationen. 9. UFO's und Besuche in der Vergangenheit. 10. Strategien bei der Suche nach außerirdischen Zivilisationen. 11. Die Suche nach künstlichen Signalen. 12. Die Diskussion innerhalb der Gesellschaft. 13. Die Stellung des Menschen im Universum.

  11. Diagnostische Besonderheiten bei der Inkontinenz des Mannes

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Fischer M

    2004-01-01

    Full Text Available Es gibt 3 Ursachen für die männliche Harninkontinenz: die Detrusorfehlfunktion (drangbedingter Harnverlust bei Blasenreizung; die Obstruktion, meistens durch die Prostata bedingt, welche zur Überlaufinkontinenz führen kann; die (postoperative oder posttraumatische Sphinkterinkompetenz (Schließmuskelläsion mit Stressinkontinenz. Die Aufgabe der Diagnostik ist es, die Ursache(n herauszufinden, teilweise mit therapeutischen Mitteln. In der Stufendiagnostik erfolgt die erste Abklärung beim Facharzt mit Harnanalyse, Restharnbestimmung, Uroflow und je nach Symptomatik sofortiger Endoskopie. Eine alleinige Drangsymptomatik kann medikamentös anbehandelt werden. Die Beseitigung einer Obstruktion muß meist operativ erfolgen, da die medikamentöse Therapie kaum ausreicht. Bei unklaren Befunden bezüglich einer Obstruktion, Therapieresistenz bei Dranginkontinenz, Postprostatektomie-Inkontinenz und bei Verdacht auf neurogene Ursache der Inkontinenz sollte die weitere Abklärung über eine Spezialambulanz großteils inkl. Urodynamik erfolgen (mit Blasendruckmessung, Flow/EMG, Urethradruckmessung und Harnröhrenröntgen. Je nach Ergebnis kann dann eine gezielte Therapie eingeleitet werden.

  12. Neurostimulation bei refraktärer Angina pectoris

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Theres H

    2005-01-01

    Full Text Available Trotz großer Fortschritte der katheterinterventionellen und operativen Versorgung der koronaren Herzkrankheit (KHK verbleiben Patienten, bei denen eine Revaskularisierung nicht möglich ist. Besteht eine ausgeprägte Angina pectoris (CCS III–IV, so sprechen wir von einer "refraktären Angina pectoris". Eine Arbeitsgruppe der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie führt die Neurostimulation an erster Stelle der alternativen Therapiemöglichkeiten für diese Patienten an. Zahlreiche Studien belegen, daß es sich dabei um eine effiziente und sichere adjuvante Therapie handelt. Sie führt zu einer Abnahme der Angina pectoris-Symptomatik mit konsekutiver Zunahme der körperlichen Leistungsfähigkeit. Ingesamt wird eine entscheidende Verbesserung der Lebensqualität erzielt, die Angina pectoris als Warnsymptom bei Myokardinfarkt wird jedoch nicht maskiert.

  13. Wirksamkeit der modifizierten Dualtherapie mit Omeprazol und Amoxicillin bei Helicobacter pylori -Infektionen mit Metronidazol- und Clarithromycin-resistenten Stämmen : eine Pilotstudie

    OpenAIRE

    Schröder, Holger

    2002-01-01

    Die Bedeutung einer HP-Gastritis ist bekannt. Therapiestudien haben gezeigt, dass eine prätherapeutische Resistenz von HP gegenüber Metronidazol und/oder Clarithromycin zu einer Minderung der Eradikationsrate von 20-30% bis hin zum Versagen führt. Die Zahl der Patienten mit doppelresistentem HP-Stamm nimmt rasch zu. Dies macht die Suche nach einer alternativen bzw. Reservetherapie erforderlich. 49 Patienten mit kulturell nachgewiesener Doppelresistenz von HP gegen Metronidazol und...

  14. Osseous abnormalities and CT findings in stueve-wiedemann-syndrome (SWS); Ossaere Manifestationen und CT-Befunde bei der seltenen Skelettdysplasie Stueve-Wiedemann (SWS)

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Langer, R. [UAE University, Dept. of Radiology, Al Ain (United Arab Emirates); Al-Gazali, L. [UAE University, Dept. of Paediatrics (United Arab Emirates); Haas, D. [FMHS - UAE Univ. and Tawam Hospital - Dept. of Radiology (United Arab Emirates); Raupp, P.; Varady, E. [Dept. of Paediatrics Al Ain (United Arab Emirates)

    2004-02-01

    -Wiedemann-Syndrom (SWS) werden anhand des eigenen Patientenkollektives analysiert. Methode: Bei 16 dysmorphen, kleinwuechsigen Neugeborenen wurden zur Klassifizierung der Dysplasie Thorax- und Skelettaufnahmen sowie in einem Fall erstmalig eine CT des Gesichtsschaedels durchgefuehrt. Die Diagnose eines SWS konnte nach Korrelation der klinischen und radiologischen Befunde frueh gestellt werden. Bei vier ueberlebenden Patienten erfolgten radiologische Verlaufskontrollen. Ergebnisse: Alle Neugeborene mit SWS wiesen Kleinwuchs, eine Mittelgesichtshypoplasie, verkruemmte lange Roehrenknochen mit Betonung der unteren Extremitaeten, dreieckige kortikale diaphysaere Sklerosen an den Konkavseiten der Verbiegungen und erweiterte Metaphysen mit abnormer Trabekelstruktur auf. Vier ueberlebende Patienten zeigten bei radiologischen Verlaufskontrollen progrediente Verkruemmungen der unteren Extremitaeten und zunehmende metaphysaere Entkalkungen. Schlussfolgerungen: Die Diagnose des seltenen SWS kann wegen der charakteristischen Roentgenveraenderungen bereits frueh postpartal gestellt werden. Hierzu ist eine gute Kooperation zwischen Radiologen, Klinikern und Genetikern erforderlich. Neben dem meist frueh letalen Verlauf gibt es auch selten Faelle, die die Neugeborenenperiode ueberleben. (orig.)

  15. Modulation oxidativer Zellschäden bei Hämodialysepatienten

    OpenAIRE

    Spormann, Thomas

    2008-01-01

    Diese Arbeit beschäftigte sich mit der Modulation oxidativer Zellschäden bei Hämodialysepatienten durch Pro- und Antioxidantien. Im ersten Teil wurden die prooxidativen Auswirkungen der drei zur intravenösen Applikation bestimmten Eisenmedikamente Ferrlecit® (Glukonat) [ältestes Medikament], Venofer® (Saccharat), CosmoFer® (Dextran) in vitro sowie die Modulation des oxidativen Stress durch eine Ferrlecit®-Gabe bei HD-Patienten bestimmt. Die Bestimmungen der DNA-Schäden mittels Comet Assay und...

  16. Hydro-MRI in inflammatory bowel diseases: a comparison with colonoscopy and histopathology; Hydro-MRT bei entzuendlichen Darmerkrankungen - Eine koloskopisch-histologische Vergleichsstudie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schunk, K.; Reiter, S.; Kern, A. [Mainz Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Radiologie; Orth, T.; Wanitschke, R. [Mainz Univ. (Germany). Medizinische Klinik und Poliklinik

    2001-08-01

    Purpose: To compare hydro-MRI with colonoscopy and biopsy specimen regarding the assessment of inflammatory activity and the differentiation of inflammatory bowel diseases. Material and methods: After an oral bowel opacification using 1000 ml of a 2.5% mannitol solution and a rectal bowel opacification using 250-500 ml of a 0.9% saline solution, axial and coronal breath-hold sequences {+-}Gd-DTPA (HASTE-['half-Fourier acquisition single-shot turbo spin echo'] and dynamic FLASH-['fast low angle shot']) were acquired in 27 patients with inflammatory bowel disease. The enhancement of the bowel wall as well as morphological MRI findings were correlated with colonoscopy and biopsy specimens. By means of the MRI findings, Crohn's disease (CD) and ulcerative colitis (UC) should be differentiated. Results: In CD, a significant correlation between the contrast enhancement of the inflamed bowel wall ({delta} SI) and the endoscopic/histopathologic indices could be established (r=0.52; p=0.02 and r=0.72; p=0.001). In UC, no correlations between {delta} SI and the endoscopic/histopathologic indices could be found. The correct diagnosis of CD and UC by MRI findings was possible in 22/27 patients (81%). Conclusion: Hydro-MRI with dynamic studies is suitable for the assessment of disease activity in CD, but unreliable in UC. Hydro-MRI provides useful information for the differentiation of CD and UC. (orig.) [German] Zielsetzung: Vergleich der Hydro-MRT mi Koloskopie und Histopathologie bezueglich der Beurteilung der entzuendlichen Aktivitaet und der Differenzierung entzuendlicher Darmerkrankungen. Patienten und Methodik: Bei 27 Patienten mit einer entzuendlichen Darmerkrankung wurden nach einer oralen Darmkontrastierung mit 1000 ml einer 2,5%igen Mannitolloesung und einer rektalen Darmkontrastierung mit 250-500 ml einer 0,9%igen NaCl-Loesung atemangehaltene transversale und koronare Sequenzen {+-} intravenoese Gd-DTPA-Applikation (HASTE

  17. Der Einfluss von Anästhetika auf klinische und elektrophysiologische Wirksamkeitsparameter bei Durchführung der Elektrokonvulsionstherapie

    OpenAIRE

    Steng, Yvonne

    2012-01-01

    Die Elektrokonvulsionstherapie ist nach wie vor das wirksamste somatische Behandlungsverfahren bei psychiatrischen Erkrankungen. Allerdings kann die klinische Wirksamkeit der Elektrokonvulsionsbehandlung durch Stimulations-variablen und begleitende psychopharmakologische Medikation beeinflusst werden. Außerdem haben die meisten Anästhetika die zur Narkose bei der Elektrokonvulsionsbehandlung verwendet werden potente antikonvulsive Eigenschaften. Dementsprechend sind wir in der vorliegend...

  18. Entwicklung therapeutischer Konzepte zur Stimulation der Frakturheilung bei postmenopausaler Osteoporose

    OpenAIRE

    Gruber R

    2006-01-01

    Östrogenmangel bedingt sowohl mikro- als auch makrostrukturelle Veränderungen des Knochens, die als Hauptursache des gesteigerten Frakturrisikos bei Patienten mit postmenopausaler Osteoporose angesehen werden. Tritt trotz Therapie eine Fraktur ein, müssen die Knochenfragmente konservativ oder chirurgisch stabilisiert werden, um den natürlich ablaufenden Regenerationsprozeß zu unterstützen. Das regenerative Potential des Knochens ist folglich ein Schlüsselfaktor, um die funktionelle Belastbar...

  19. PET/CT in lymphoma patients; PET-CT bei Lymphompatienten

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Steinert, H.C. [Universitaetsspital Zuerich, Klinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin (Switzerland)

    2004-11-01

    First results of PET/CT in Hodgkin's disease (HD) and aggressive non-Hodgkin's lymphoma (NHL) are reported. From March 2001 to August 2004 822 PET/CT were performed at our clinic in lymphoma patients for primary staging, restaging after therapy, and diagnosis of recurrence. For coregistration non contrast-enhanced low-dose CT were used. Due to the exact anatomic localization of {sup 18}F-FDG accumulating lesions equivocal or false positive PET findings are avoided. In comparison to contrast enhanced CT, PET/CT has a higher sensitivity and specificity in patients with HD and aggressive NHL. Integration of PET/CT in treatment planning of radiation therapy optimizes the field volume. Even in the initial phase of clinical evaluation, PET/CT has proven useful in staging and restaging of lymphoma. The exact anatomic localization of the PET findings is essential for a precise report, for treatment planning of radiation therapy, and for planning surgical biopsy. (orig.) [German] Erste Ergebnisse der PET-CT bei Morbus Hodgkin (HD) und den aggressiven Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) werden beschrieben. Von Maerz 2001 bis August 2004 wurden 822 PET-CT bei Lymphompatienten zum primaeren Staging, zum Restaging nach Therapie und zur Rezidivdiagnostik an unserer Klinik durchgefuehrt. Fuer die Koregistration wurde ein Low-dose-CT ohne i.v.-Kontrastmittel verwendet. Durch die exakte anatomische Zuordnung der {sup 18}F-FDG aufnehmenden Laesionen wurden unklare oder falsch-positive PET-Befunde vermieden. Die PET-CT erzielte im Vergleich zur KM-verstaerkten CT eine hoehere Sensitivitaet und Spezifitaet bei Patienten mit HD und aggressiven NHL. Die Integration der PET-CT in die Planung der Strahlentherapie fuehrte zu einer Optimierung der Feldgrenzen. Die PET-CT hat sich bereits in der Phase der initialen klinischen Evaluation als wertvoll beim Staging und Restaging von Lymphomen erwiesen. Die exakte anatomische Zuordnung der PET-Informationen ist fuer eine sichere Befundung

  20. Untersuchungen zur klinischen Anwendung von niederenergetischem, gepulstem Ultraschall bei der Distraktionsosteogenese : eine prospektiv randomisierte Studie

    OpenAIRE

    Dudda, Marcel

    2008-01-01

    Einleitung: Im Rahmen der vorliegenden Untersuchung zur Wirksamkeit von niederenergetischem, gepulstem Ultraschall bei Distraktionsosteogenesen sollte gezeigt werden, ob sich eine Beschleunigung der Regeneratreifung durch die Behandlung mit Ultraschall erzielen lässt. Methode: Hierzu wurden 40 Patienten in einer prospektiven, randomisierten Studie mit Distraktionskortikotomien >2cm eingeschlossen. Ergebnis: Es konnte eine deutliche Verkürzung der Behandlungszeit in der Untersuc...

  1. Zum Einfluß der SAB bei Pericallosa-Aneurysma auf die Lebensqualität

    OpenAIRE

    Lehner, Jonas

    2009-01-01

    Die Studie umfasst eine Gruppe von 24 Patienten, die sich mit der Diagnose "Subarachnoidalblutung bei Aneurysma der Arteria Pericallosa" an der Universitätsklinik zwischen 1993 und 2006 vorstellten. Klinische Daten wurden in Bezug gesetzt zur Lebensqualität, welche mit dem SF-36 ermittelt wurde.

  2. Von Willebrand-Faktor (vWF), Faktor VIII sowie frei und zellulär in Thrombozyten zirkulierende Wachstumsfaktoren der Angiogenese vor und nach Resektion eines kolorektalen Karzinoms

    OpenAIRE

    Schmieger, Tobias

    2011-01-01

    1.1. Zusammenfassung Hintergrund und Ziele Bisherige Arbeiten über erhöhte Konzentrationen zirkulierender Wachstumsfaktoren bei Patienten mit einem kolorektalen Karzinom kranken wesentlich an schwerwiegenden präanalytischen Fehlern. Die Fragen, in welchen Konzentrationen sich der von-Willebrand-Faktor (vWF), der Blutgerinnungsfaktor VIII und die Wachstumsfaktoren VEGF, PDGF-AB und TGF-ß1, welche sich frei zirkulierend oder in Thrombozyten gespeichert befinden, im Blut von Patienten mit kolore...

  3. Beidseitige hochgradige Schallempfindungsschwerhörigkeit beim Kleinkind nach Vollnarkose - der besondere Fall

    OpenAIRE

    Tisch, M; Tisch, C

    2016-01-01

    Einleitung: Während einer Vollnarkose auftretende Innenohrstörungen sind ein sehr seltenes Ereignis.Fall: Ein 311/12 Jahre altes Kind wurde nach üblicher Vorbereitung zu einer ausgedehnten Zahnsanierung narkotisiert. HNO Erkrankungen, insbesondere Hörstörungen waren bei diesem Kind zuvor nicht bekannt. Direkt nach der Narkose fiel den Eltern eine Verhaltensänderung auf, die in den folgenden Tagen noch weiter zunahm. Ein zentrales Geschehen (Apoplex, etc.) als Ursache hierfür konnte ausgesch...

  4. Prävalenz des Komplexen Schlafapnoesyndroms

    OpenAIRE

    Leistner, Sandra

    2009-01-01

    Das Komplexe Schlafapnoesyndrom (CompSAS) bezeichnet das Auftreten von 5 oder mehr zentralen Apnoen pro Stunde unter ansonsten effizienter nCPAP-Therapie bei Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe. Wir führten eine prospektive Studie durch, um Patienten mit CompSAS zu identifizieren und den Verlauf nach 3 Monaten zu beobachten. Von 675 Patienten entwickelten 82 (12,2%) CompSAS. Nach 3 Monaten zeigten nur 30 von 436 bei Therapiekon...

  5. Langzeitergebnisse bei Aderhautmelanom nach 106Ruthenium-Brachytherapie

    OpenAIRE

    Krause, Nona

    2015-01-01

    Introduction: 106Ruthenium-brachytherapy (106Ru-brachytherapy) is an established therapy for small and medium-sized uveal melanomas. The aim of this study was to examine the long-time results in regard to recurrence rate, complication rate, ocular preservation, metastasis rate and survival with malignant uveal and ciliary body melanoma, as well as relevant prognosis factors, subsequent to 106Ru-brachytherapy. Methodology: In this retrospective study of all cases with uveal or with ciliary ...

  6. Biphasisches Insulinaspart 70 (BIAsp 70, NovoMix(R 70 in der intensivierten konventionellen Insulintherapie bei Typ-2-Diabetes: Eine österreichische Anwendungsbeobachtung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Francesconi C

    2009-01-01

    Full Text Available Insulin NovoMix® 70 ist ein modernes biphasisches Insulin. Durch eine neue Zusammensetzung des kurz- und langwirksamen Anteils (70 % schnellwirksames Insulin und 30 % langwirkende Insulinaspart-Protamin-Kristalle ist es nun möglich, eine bereits existierende Insulin-Therapie zu intensivieren oder eine moderne Mischinsulin-Therapie patientengerecht anzupassen. Die Ergebnisse zahlreicher klinischer Studien und bisherige klinische Erfahrungen stellen folgende therapeutische Vorteile von NovoMix® 70 in den Vordergrund: ● Einfache Intensivierung der Insulintherapie. ● Vergleichbare Wirksamkeit wie unter Basis- Bolus-Therapie beim Typ-2-Diabetes [1, 2]. ● Individuelle Therapie (Monotherapie oder in Kombination mit NovoMix® 30 [2] bzw. in Kombination mit Metformin. ● Physiologische Zusammensetzung der schnellwirkenden und langsamen Insulinkomponenten (Bolus- und Basis-Insulin in einem Insulinprodukt. ● Gute Wirksamkeit bezogen auf postprandiale Blutzuckeranstiege [1]. ● Mahlzeitbezogene Injektion (unmittelbar davor, während oder nach der Hauptmahlzeit. ● Kein Bedarf für Zwischenmahlzeiten – bessere Gewichtskontrolle möglich. ● Verabreichung mit NovoPen® 4. ● Kostengünstige und effiziente Insulintherapie. Die NovoMix® 70-Anwendungsbeobachtung ist eine Beobachtungsstudie (Anwendungsbeobachtung nach § 2 des österreichischen Arzneimittelgesetzes mit dem Ziel, das Konzept der modernen konventionellen Insulintherapie mit NovoMix® 70 Penfill® (mit NovoPen® 4 bei Typ-2-Diabetikern im klinischen Alltag zu untersuchen. Neben den Wirksamkeits- und Verträglichkeitsparametern wurde der Therapieerfolg, beurteilt durch Arzt und Patient, untersucht. Insgesamt nahmen während einer durchschnittlichen Beobachtungsdauer von 91 Tagen 619 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 teil. 48,1 % der Teilnehmer waren männlich und 51,1 % weiblich (0,8% ohne Geschlechtsangabe. Die Teilnehmer hatten ein Durchschnittsalter von 63,4 Jahren, eine

  7. Magnetic resonance tomography in the diagnosis of intraarticular tibial plateau fractures: value for fracture classification and spectrum of fracture-associated soft tissue injuries; Die Magnetresonanztomographie in der Diagnostik der intraartikulaeren Tibiakopffraktur: Stellenwert bei der Frakturklassifikation und Spektrum der frakturbegleitenden Weichteilverletzungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Fischbach, R.; Maintz, D.; Zaehringer, M.; Landwehr, P. [Koeln Univ. (Germany). Inst. und Poliklinik fuer Radiologische Diagnostik; Prokop, A. [Koeln Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie

    2000-07-01

    protonengewichteten Turbo-Spin-Echo-Sequenz, einer STIR Sequenz und einer T{sub 2}-gewichteten Gradienten-Echo-Sequenz untersucht. Die Frakturen wurden nach der AO-Klassifikation eingeteilt. Das Ausmass der Gelenkflaechenimpression sowie die Fragmentanzahl wurden bestimmt und die Weichteilverletzungen dokumentiert. Ergebnisse: Anhand der MRT wurden 7 Frakturen als Typ B1, 6 als B2 und 6 als B3 eingeteilt. Komplexe Typ C-Frakturen lagen in 8 Faellen vor. MRT- und Tomographie-Einteilung stimmten mit Ausnahme von zwei B3-Frakturen ueberein, die durch die Tomographie als Typ B1 klassifiziert wurden. Die Tomographie unterschaetzte das Ausmass der Gelenkflaechenzertruemmerung. 63% der Patienten hatten Meniskusrisse oder komplette Kreuzbandrupturen. 10 Meniskusrisse wurden bei 9 der 27 Patienten diagnostiziert. Vordere Kreuzbandrisse fanden sich bei 4 und hintere Kreuzbandrisse bei zwei Patienten. Schlussfolgerungen: Die MRT gestattet eine detaillierte Beurteilung akuter Tibiakopffrakturen und kann die konventionelle Tomographie ersetzen. Die grosse Haeufigkeit von frakturassoziierten Weichteilverletzungen macht die MRT zu einer besonders hilfreichen Methode. (orig.)

  8. Experimentelle erzeugung der immun. Insulitis bei mausen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Okada,Soji

    1976-04-01

    Full Text Available Experimentelle Produktion der Immun-Insu1itis wurde aufgrund der aktiven Immunisierung der Mause vom dd-Stamm durch wiederholte Gabe vom rekristallisierten Rinderinsulin im Abstand von 4 Wochen unternommen. Wahrend der Zeitdauer vom 3. Tag bis zur 28. Woche nach der ersten Sensibilisierung wurden serologische sowie histo1ogische Untersuchungen an diesen Tieren vorgenommen. Dabei ergaben sich fo1gende Befunde: (1 Die Immunlnsulitis kam bei allen von 58 Fallen bis zu 16 Wochen nach dem Sensibilisierungsbeginn nicht zur Erscheinung, und trat bei 2 von 8 Fallen erst in der 20. Woche und dann bei 3 von 8 Fallen in der 28. Woche in die Erscheinung. (2 Kein signifikanter Unterschied bestand in Hinsicht des insulinverbindenden Antikorpertiters im Blut zwischen den Fallen mit und ohne Immun-Insulitis in der 20. Woche sowie in der 28. Woche. (3 1m Zeitlauf gab es aber eine gute Koinzidenz zwischen der Entstehung der Immun-Insulitis und der Herabsetzung des Antikorpertiters im Blut. (4 Untersuchungen des Pankreas mit Hi1fe der direkten Fluoreszenz-Antikorpermethode ergaben keine erkennbare spezifische Fluoreszenz innerhalb der Langerhansschen Inseln. Diese Untersuchungsergebnisse liefern der Ansicht einen Beweis, da~ die Insulitis, die fUr den mensch1ichen Diabetes mellitus spezifisch ist, mindestens zum Teil durch einen immuno1ogischen Mechanismus entstehen konnte.

  9. Die Bedeutung von Endocannabinoiden im kardiogenen Schock und bei der Entwicklung der chronischen Herzinsuffizienz

    OpenAIRE

    Karcher, Jan Christoph

    2004-01-01

    Es konnte gezeigt werden, dass die in Monozyten und in Thrombozyten produzierten Cannabinoide Anandamid und 2-Arachidonylglycerol zur Blutdruckernierdrigung nach akutem Myokradinfarkt der Ratte beitragen. Durch CB1-Rezeptor-Blockade wurde der Abfall des arteriellen Mitteldruckes verhindert, aber die Mortaliät zwei Stunden nach MI erhöht. Dies geschieht möglicherweise durch Beeinträchtigung der endothelialen Funktion. Durch chronische CB1-Rezeptorstimulation konnte bei Ratten mit grossen Infar...

  10. Endoparasitosen bei Kälbern in Mutterkuhhaltung : Vorkommen sowie haltungsbedingte und genetische Einflüsse

    OpenAIRE

    Jäger, Michael

    2003-01-01

    Ziel der vorliegenden, unter Feldbedingungen durchgeführten Untersuchung an insgesamt 443 Kälbern in Mutterkuhhaltung war, das Vorkommen und die Verbreitung von Endoparasiten bei Kälbern in Mutterkuhhaltung zu bestimmen und den Einfluss der Haltungsform sowie den genetischen Einfluss des Vaters auf die Parasitosen zu untersuchen. Dazu wurden über einen Zeitraum von 17 Wochen nach der Geburt Extensität und Intensität der Ausscheidung verschiedener Parasitenstadien im Kot untersucht. Die nach ...

  11. Änderungen der Elektrodenimpedanzmesswerte eines Cochlea-Implantat-Systems nach Wechsel der Sprachkodierungsstrategie

    OpenAIRE

    Rottmann, T; Gärtner, L; Lenarz, T.; Büchner, A

    2014-01-01

    Die Messung von Impedanzwerten bei Cochlea-Implantaten (CI) gehört zur klinischen Routine. Veränderungen der Impedanzen aufgrund von Bindegewebswachstum nach der Operation sind bekannt. Bei regulärer Nutzung des CI können Impedanzanstiege Hinweise auf entzündliche Prozesse darstellen und bedürfen besonderer Beachtung. Anhand eines außergewöhnlichen Fallbeispiels sollen die möglichen Auswirkungen von Veränderungen der Parameter im Bereich der Sprachverarbeitungsstrategie auf die Impedanzmesswe...

  12. Vestibulo-ocular Monitoring in severe Traumatic Brain Injury - Prediction of Outcome Vestibulo-oculäres Monitoring bei Patienten nach schwerem Schädel-Hirn-Trauma zur Prognose des Outcomes zur Erlangung der Lehrbefähigung für das Fach Neurochirurgie

    OpenAIRE

    Schlosser, Hans-Georg

    2010-01-01

    Introduction: Oculomotor response (OMR) to galvanic labyrinth polarization (GaLa) recorded soon after TBI should indicate the outcome of patients when considering the extent of brainstem damage after severe traumatic brain injury (TBI) as critical for the evaluation. This importance of brainstem for outcome has been demonstrated by previous studies employing imaging techniques to visualize structural or functional brainstem lesions. Methods: Vestibulo-ocular monitoring (VOM)...

  13. Added diagnostic benefit of 16-row whole-body spiral CT in patients with multiple trauma differentiated by region and injury severity according to the ATLS {sup registered} concept; Diagnostischer Zugewinn der 16-Zeilen-Ganzkoerper-Spiral-CT bei polytraumatisierten Patienten differenziert nach Koerperregion und Verletzungsschwere gemaess ATLS {sup registered} -Konzept

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Maurer, M.H.; Knopke, S.; Schroeder, R.J. [Klinik fuer diagnostische und interventionelle Radiologie, Charite-Universitaetsmedizin Berlin (Germany)

    2008-12-15

    Purpose: to determine the added diagnostic benefit of using MS-CT in multiple trauma patients differentiated by severity of injury and affected body region. Materials and methods: a retrospective analysis was performed of the 16-row whole-body spiral CT findings in 275 multiple trauma patients (73% men, 27% women; age 39.6 {+-} 18.9 years) with regard to additional findings and new findings obtained with CT compared to the findings obtained by conventional projection radiography and abdominal ultrasound in the emergency room. The additional and new findings were differentiated by body region (head, face, chest, pelvis, abdomen, spine) and the degree of severity according to the three classes of injuries distinguished by the ATLS {sup registered} concept (class 1: simple injury, class 2: potentially life threatening, class 3: immediately life threatening). Results: a total of 921 additional findings (= findings potentially relevant for further diagnosis and therapy in addition to the findings obtained by conventional radiography or ultrasound) were obtained by MS-CT in all patients. The distribution by number of patients and body region was as follows: 22 neck, 76 face, 125 chest, 112 abdomen, 50 pelvis, and 91 spine. Most additional findings were categorized as potentially life threatening (ATLS class 2). In addition, there were 439 completely new findings, involving the head in 128 patients (mostly ATLS class 3), the face in 18, the chest in 47, the abdomen in 26, and the spine in 9 patients. Most new findings involving the face, abdomen, and spine were ATLS class 2 injuries. (orig.)

  14. Identification of predictive CT angiographic factors in the development of high-risk type 2 endoleaks after endovascular aneurysm repair in patients with infrarenal aortic aneurysms; Identifikation praediktiver CT-angiographischer Faktoren fuer die Entstehung eines Hochrisiko Typ-2 Endoleaks nach endovaskulaerem Aortenrepair bei Patienten mit infrarenalen Bauchaortenaneurysmen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Loewenthal, D.; Herzog, L.; Rogits, B.; Bulla, K.; Pech, M.; Ricke, J.; Dudeck, O. [Magdeburg Univ. (Germany). Radiology and Nuclear Medicine; Weston, S. [Magdeburg Univ. (Germany). Biometry and Medical Informatics; Meyer, F.; Halloul, Z. [Magdeburg Univ. (Germany). General, Visceral and Vascular Surgery

    2015-01-15

    An extensive analysis of the value of computed tomography (CT) parameters as potential predictors of the clinical outcome of type 2 endoleaks after endovascular aortic aneurysm repair (EVAR). Initial CT scans of 130 patients with abdominal aortic aneurysms (AAAs) were retrospectively reviewed. On the basis of postoperative CT scans and angiographies, patients were stratified into a low-risk group (LRG; without or transient type 2 endoleak; n = 80) and a high-risk group (HRG, persistent type 2 endoleak or need for reintervention; n = 50). Statistical analysis comprised a univariate and multivariate analysis. Anatomical, thrombus-specific, as well as aortic side branch parameters were assessed on the initial CT scan. Of all anatomical parameters, the diameter of the immediate infrarenal aorta was significantly different in the univariate analysis (LRG 22.4 ± 3.8 mm; HRG 23.6 ± 2.5 mm; p = 0.03). The investigation of the thrombus-specific parameters showed a trend towards statistical significance for the relative thrombus load (LRG 31.7 ± 18.0 %; HRG 25.3 ± 17.5 %; p = 0.09). Assessment of aortic side branches revealed only for the univariate analysis significant differences in the patency of the inferior mesenteric artery (LRG 71.3 %; HRG 92.0 %; p = 0.003) and their diameter (LRG 3.3 ± 0.7 mm; HRG 3.8 ± 0.9 mm; p = 0.004). In contrast, the number of lumbar arteries (LAs; LRG 2.7 ± 1.4; HRG 3.6 ± 1.2; univariate: p = 0.01; multivariate: p = 0.006) as well as their diameter (LRG 2.1 ± 0.4 mm; HRG 2.4 ± 0.4 mm; univariate: p < 0.001; multivariate: p = 0.006) were highly significantly associated with the development of type 2 endoleaks of the HRG. The most important predictive factors for the development of high-risk type 2 endoleaks were mainly the number and the diameter of the LAs which perfused the AAA.

  15. Visual assessment of functional lungs parenchyma on HRCT and {sup 3}He-MRI in patients after single lung transplantation: comparison with quantitative volumetric results; Visuelle Abschaetzung der funktionellen Lungenanteile in der HRCT und {sup 3}He-MRT bei Patienten nach Einzel-Lungentransplantation: Vergleich mit der absoluten Volumetrie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Zaporozhan, J.; Ley, S. [Klinik und Poliklinik fuer Radiologie, Johannes Gutenberg-Univ. Mainz (Germany); DKFZ, E010 - Radiologie, Heidelberg (Germany); Gast, K.K.; Heussel, C.P.; Thelen, M. [Klinik und Poliklinik fuer Radiologie, Johannes Gutenberg-Univ. Mainz (Germany); Biedermann, A. [III. Medizinische Klinik und Poliklinik, Johannes Gutenberg-Univ. Mainz (Germany); Eberle, B. [Klinik und Poliklinik fuer Anaesthesiologie, Univ. und Inselspital Bern (Switzerland); Mayer, E. [Klinik und Poliklinik fuer Herz-, Thorax- und Gefaesschirurgie, Johannes Gutenberg-Univ. Mainz (Germany); Kauczor, H.U. [DKFZ, E010 - Radiologie, Heidelberg (Germany)

    2005-04-01

    Purpose: Visual assessment of the ventilation using HRCT and {sup 3}He-MRI in patients after single lung transplantation (SLTX). Analysis of specific ventilation defects found with {sup 3}He-MRI and morphological changes found with HRCT. Materials and Methods: We evaluated 8 male patients (54{+-}6 years) suffering from emphysema and six patients (3 males and 3 females, 58{+-}9.5 years) suffering from idiopathic pulmonary fibrosis (IPF) after SLTX. The morphological changes at HRCT were classified and localized. In {sup 3}He-MRI (2D FLASH), 10 to 14 slices (slice thickness 10 mm, gap 5 mm) were acquired in coronal orientation to cover the whole lung. Ventilation defects were localized and characterized. The visually estimated ventilation was recorded on a 5-point scoring system. A double threshold technique was applied to volumetric quantification in {sup 3}He-MRI to serve as internal reference. Results: We found no correlation between morphological changes in HRCT and ventilation defects in {sup 3}He-MRI. The visual assessment of ventilation in {sup 3}He-MRI was sufficient in patients with emphysema, but this was not confirmed in patients with IPF. The visual assessment in HRCT did not correlate with the volumetric evaluation in both conditions. Conclusion: The various ventilation defects were not linked to specific morphological changes. For the visually assessed ventilation in patients with emphysema, {sup 3}He-MRI is superior to HRCT. (orig.)

  16. Clinical effectiveness and cost-effectiveness of central venous catheters treated with Minocycline and Rifampicin in preventing bloodstream infections in intensive care patients [Medizinische Wirksamkeit und Kosteneffektivität von Minocyclin/Rifampicin-beschichteten zentralvenösen Kathetern zur Prävention von Blutbahninfektionen bei Patienten in intensivmedizinischer Betreuung

    OpenAIRE

    Neusser, Silke; Bitzer, Eva Maria; Mieth, Ingeborg; Krauth, Christian

    2012-01-01

    [english] The use of central venous catheters coated with antibiotics can avoid bloodstream infections with intensive care patients. This is the result of a scientific examination which has been published by the DIMDI. Costs could be also saved in this way. However, according to the authors, the underlying studies do not allow absolutely valid statements.[german] Der Einsatz bestimmter Antibiotika-beschichteter Venenkatheter kann bei Intensivpatienten Blutbahninfektionen vermeiden. So das Erg...

  17. Welche Bedeutung hat die Nachsorge nach bariatrischer Chirurgie?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Bender G

    2010-01-01

    Full Text Available In der Mehrzahl der adipösen Patienten, insbesondere bei morbider Adipositas mit einem Body-Mass-Index (BMI 40, ist ein konservativer Versuch der dauerhaften Gewichtsreduktion frustran. Hier hat sich die bariatrische Chirurgie als eine sehr wirksame Therapie für eine erhebliche und auch anhaltende Gewichtsreduktion erwiesen. Auch die metabolischen Komorbiditäten (arterielle Hypertonie, Dyslipidämie, Diabetes mellitus Typ 2 bzw. gestörte Glukosetoleranz zeigen eine rasche postoperative Verbesserung. Hier muss insbesondere der insulinpflichtige Patient engmaschig nachbetreut werden. Abhängig von der Art des Eingriffs (restriktive, malabsorptive oder kombinierte Verfahren treten postoperativ unterschiedlich häufig und variabel ausgeprägt Nährstoffdefizite auf, die frühzeitig erkannt und adäquat behandelt werden müssen. Eine generelle Multivitamingabe ist hierbei essenziell.

  18. Tc-99m ciprofloxacin in clinically selected patients suspected for peripherial osteomyelitis, spondylodiscitis and fever of unknown origin: preliminary results; Tc-99m-Ciprofloxacin bei Verdacht auf periphere Osteomyelitis, Spondylodiszitis und Fieber unklarer Genese in einem klinisch selektierten Patientengut - vorlaeufige Ergebnisse

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Gallowitsch, H.J.; Heinisch, M.; Mikosch, P.; Kresnik, E.; Kumnig, G.; Gomez, I.; Lind, P. [Landeskrankenhaus Klagenfurt (Austria). Abt. fuer Nuklearmedizin und Endokrinologie

    2002-02-01

    Fragestellung periphere Osteomyelitis (OM), Spondylodiszitis (SD) und Fieber unklarer Genese (FUO). Methoden: Insgesamt wurden die Ergebnisse von 20 Patienten mit Verdacht auf OM und positivem Knochen-3-Phasen-Szintigramm (K3P; n = 12), SD und positivem -2-Phasen-Szintigramm (K2P; n = 3) und FUO (n = 5) beruecksichtigt. Die Aufnahmen (Ganzkoerperszintigramm und planare Zusatzaufnahmen) erfolgten eine und 4 Stunden nach Applikation von 370 MBq Tc-99m-Ciprofloxacin. Bei 10 Patienten mit Verdacht auf OM wurde zusaetzlich eine Immunszintigraphie mit Mab BW 250/183 (Tc-99m-markierter Antigranulozytenantikoerper) durchgefuehrt. Ergebnisse: OM: Eine bakterielle Infektion konnte in 8 von 15 knochenszintigraphisch suspekten Laesionen bestaetigt werden. Infecton zeigte richtig positive Ergebnisse in 7 von 8, richtig negative in 2 von 7, falsch positive in 5 von 7 Lokalisationen und ein falsch negatives Ergebnis. Eine enge Korrelation wurde zwischen den Zaehlraten von Infecton nach 1 und 4 Stunden und der Bloodpool-Sequenz der K3P (r = 0,84 bzw. 0,88) sowie zwischen Infecton und Mab BW 250/183 (r = 0,92 bzw. 0,90) gefunden. Waehrend eine T/NT-Ratio von 1,0-2,0 die Diskriminierung zwischen aseptischer und septischer Entzuendung mittels Infecton nicht ermoeglichte, zeigten lediglich bakteriell entzuendliche Prozesse Zaehlratenverhaeltnisse <2,0. Konkordante Ergebnisse von Infecton und Mab BW 250/183 wurden bei 5 von 10 Patienten (4 RP, 1 RN) gefunden. Schlussfolgerung: Eine maessige Anreicherung von Tc-99m-Ciprofloxacin ist bei diversen klinischen Situationen zu beobachten. Dabei besteht eine enge Korrelation zur Intensitaet der Bloodpool-Darstellung im Knochenszintigramm. Eine intensive Anreicherung scheint jedoch fuer einen septisch entzuendlichen Prozess beweisend zu sein. (orig.)

  19. Lung manifestation in rheumatoid arthritis: High-resolution CT in mutual relation to skeletal changes and laboratory parameters; Lungenmanifestation bei rheumatoider Arthritis: Hochaufloesende Computertomographie in Wechselbeziehung zur Skelettmanifestation und zu laborchemischen Veraenderungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Mueller-Leisse, C. [RWTH Aachen (Germany). Klinik fuer Radiologische Diagnostik; Bussmann, A. [Rheumaklinik der Landesversicherungsanstalt Rheinprovinz, Aachen (Germany); Meyer, O. [RWTH Aachen (Germany). Klinik fuer Radiologische Diagnostik; Vorbrueggen, W. [Rheumaklinik der Landesversicherungsanstalt Rheinprovinz, Aachen (Germany); Genth, E. [Rheumaklinik der Landesversicherungsanstalt Rheinprovinz, Aachen (Germany); Guenther, R.W. [RWTH Aachen (Germany). Klinik fuer Radiologische Diagnostik

    1996-11-01

    Parameters zu ermitteln. Material und Methode: Bei 83 Patienten mit rheumatoider Arthritis wurden prospektiv hochaufloesende CT-Untersuchungen (HRCT) in ueblicher Technik durchgefuehrt, die Veraenderungen nach Schwere- und Auspraegungsgrad bewertet und mit der Serumkonzentration von Rheumafaktoren (RF), antinukleaeren Antikoerpern (ANA), C-reaktivem Protein (CRP) und dem Schweregrad der radiologisch erkennbaren Gelenkveraenderungen verglichen. Ergebnisse: Von den 83 Patienten zeigten 70% pathologische Lungenveraenderungen, davon 24% vom Schweregrad 3. Es zeigten sich unabhaengig vom Schwere- und Auspraegungsgrad eine Verdickung des interlobulaeren (44,5%) und intralobulaeren (34%) Interstitiums, bandfoermige Parenchymverdichtungen (35%), Pleuraverdickungen (32,5%), mattglasartige Dichteanhebungen (19%), zentrilobulaere knoetchenfoermige Infiltrate (13%), Wabenmuster (13%) und Bronchiektasen (9%). Eine Vedichtung des intralobulaeren Interstitiums, Honigwabenmuster und Pleuraverdickungen kamen haeufiger bei hoehergradigen Gelenkveraenderungen vor, bei Pleuraverdickungen, Wabenmuster und mattglasartigen Dichteanhebungen war ein hoeherer RF erkennbar. Wechselbeziehungen zur Laufzeit der Erkrankung, zur ANA oder zur Konzentration des CRP waren nicht feststellbar. Zusammenfassung: Interstitielle Lungenveraenderungen sind unabhaengig von der Laufzeit ein haeufiger Befund bei Patienten mit RA. Ihr Auftreten ist haeufiger und das Ausmass der Veraenderungen groesser bei positivem RF und hoehergradigen Gelenkveraenderungen. (orig.)

  20. Refinement von Injektionsanästhesien bei Sprague-Dawley-Ratten

    OpenAIRE

    Hüske, Theresia Christin

    2014-01-01

    Der heute noch gängige Einsatz von Injektionsanästhetika bei Laborratten basiert zum großen Teil auf empirischen Daten. Auf der Grundlage des deutschen Tierschutzgesetzes sind Wissenschaftler verpflichtet, das nach dem derzeitigen Kenntnisstand schonendste Betäubungsmittel zu verwenden. Die wissenschaftlichen Daten zur intra- und postoperativen Belastung bei vielen Anästhetika sind lückenhaft. Daher wurden in dieser Studie im Sinne des „Refinements“ von Tierversuchen verschiedene Injektionsna...

  1. Tiergesundheit, Verhalten und Leistung unter besonderer Berücksichtigung der Besatzdichte bei Legehennen in Volierenhaltung

    OpenAIRE

    Baumgart, Bianca

    2005-01-01

    Die Haltung von Legehennen ist einem grundsätzlichen Strukturwandel unterworfen. Verantwortlich dafür ist die in der Gesellschaft schwindende Akzeptanz gegenüber intensiven Haltungsverfahren bei Nutztieren, insbesondere die Batteriekäfighaltung bei Legehennen. Durch die Aufnahme ins Grundgesetz hat sich der Stellenwert des Tierschutzes deutlich erhöht. Nach einem Urteil des BGH zur Legehennenhaltung, gemäß der Tierschutz- Nutztierhaltungsverordnung 2001 (Abschnitt 3 § 13) muss den Hennen i...

  2. Erektile Funktion und Dysfunktion nach radikaler Prostatektomie - Ist die sexuelle Rehabilitation Mythos oder Wirklichkeit?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Bannowsky A

    2011-01-01

    Full Text Available Die radikale Prostatektomie (RP stellt derzeit als Standardverfahren des lokal begrenzten Prostatakarzinoms den größten Anteil der definitiven invasiven Therapieformen dar. Der exakte zeitliche Verlauf der Wiedererlangung der Erektionsfähigkeit nach nervenerhaltender RP, sowie dessen Beeinflussbarkeit hinsichtlich Zeitspanne und erfolgreichem Erektionsstatus ist derzeit Ziel verschiedener Studien. Trotz vielversprechender Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen ist die optimale Therapiestrategie noch nicht eindeutig geklärt. Eigene Untersuchungen konnten bei nervenschonend operierten Männern in der akuten postoperativen Phase nach Entfernung des transurethralen Dauerkatheters eine spontane nächtliche erektile Aktivität und die Wirksamkeit einer abendlichen niedrig dosierten PDE-5-Hemmer-Einnahme (25 mg Sildenafil 18 Monate nach nervenerhaltender RP nachweisen. Diese positive Beeinflussung der sexuellen Rehabilitation war der Spontanerholung signifikant überlegen.

  3. Pharmakogenetische Untersuchungen psychiatrischer Patienten: Bestimmung ausgewählter genetischer Varianten in pharmakokinetischen und pharmakodynamischen Strukturen und deren Bedeutung für die Psychopharmakotherapie

    OpenAIRE

    Stäker, Julia

    2014-01-01

    Für den Nachweis von 38 Polymorphismen in 17 Kandidatengenen wurden Real-Time-PCR-Methoden entwickelt und 585 Psychiatrie-Patienten genotypisiert. Mittels HPLC-MS/MS wurden die Serumkonzentrationen der sechs häufigsten Psychopharmaka bestimmt. Für CYP450-Gen-Polymorphismen zeigten sich Unterschiede in den Serumwerten, was sich zum Teil in Assoziationen zu Response- und Nebenwirkungsunterschieden widerspiegelte (CYP2D6 und CYP2C19). Bestimmte Serotonintransporter-Genvarianten waren bei SSRI-Pa...

  4. Konsensuspapier der D.A.CH.-Liga Homocystein über den rationellen klinischen Umgang mit Homocystein, Folsäure und B-Vitaminen bei kardiovaskulären und thrombotischen Erkrankungen - Richtlinien und Empfehlungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Stanger O

    2003-01-01

    homocysteinvermittelte oxidative Streßbelastungen zugrunde. Zahlreiche Wirkstoffe, Medikamente, Erkrankungen und Lebensstilfaktoren beeinflussen den Homocysteinstoffwechsel, zumeist als direkte oder indirekte Antagonisten von Kofaktoren und Enzymaktivitäten. Als häufigste Ursache erhöhter Homocysteinwerte gilt der Folsäuremangel. Die ausreichende Versorgung mit mindestens 400 µg Folat/d ist auch bei ausgewogener Ernährung schwierig und besonders für Risikogruppen häufig nicht realisierbar. Aufgrund der bereits vorliegenden Erkenntnisse werden zunehmend die Bestimmung und Behandlung erhöhter Homocysteinkonzentrationen bei Hochrisikogruppen und besonders von Patienten mit manifesten Gefäßerkrankungen gefordert. In beiden Fällen sollte zunächst eine Homocysteinbestimmung durchgeführt werden (Ausgangswert. Außer bei Manifestationen richtet sich das weitere Vorgehen nach dem Befund. In Übereinstimmung mit anderen Arbeits- und Konsensusgruppen ist als Therapieziel ein Homocysteinspiegel unter 10 µmol/l anzustreben. Durch Senkung erhöhter Homocysteinspiegel könnten, basierend auf verschiedenen Berechnungsgrundlagen, theoretisch bis zu 25 % der kardiovaskulären Ereignisse vermieden werden. Aufgrund der billigen, potentiell effektiven und nebenwirkungsfreien Therapiemöglichkeit besteht ein außerordentlich günstiger Kosten-Nutzen-Quotient. Vor einer möglichen Empfehlung für die generelle Bestimmung und Behandlung erhöhter Homocysteinwerte bei Gesunden müssen die Ergebnisse derzeit laufender kontrolliert-randomisierter Interventionsstudien bekannt sein.

  5. Stressbehandlungen bei Einlegegurken (Cucumis sativus L.)

    OpenAIRE

    Magnussen, Alexandra

    2005-01-01

    An Einlegegurkenfrüchten wurde eine Verschlechterung der Qualität beobachtet, deren Ursache nicht bekannt war, und ohne dass Veränderungen der Verfahren bei Ernte und Verarbeitung voraus gingen. Die Qualitätsprobleme äußerten sich durch Ablösen der Fruchtschale der frischen und konservierten Früchte sowie zum Teil dramatisch in Chlorophyllabbau und Texturverschlechterung nach der Konservierung. Es wurde angenommen, dass dies eine Reaktion der Einlegegurkenfrüchte auf Stress sei. Um die Auswir...

  6. Die Rolle der Physiotherapie bei der Inkontinenz des Mannes

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Pages I-H

    2004-01-01

    Full Text Available Harninkontinenz des Mannes kann durch einen insuffizienten Verschlußmechanismus nach Verletzung des Schließmuskels bei Prostataoperationen vorkommen. Hier hat die Physiotherapie einen hohen Stellenwert. Die Belastungsinsuffizienz kann mit Kontinenztraining, Biofeedback und Elektrostimulation erfolgreich behandelt werden. Das Therapiekonzept kann individuell mit reflextherapeutischen Verfahren wie Massagen, manuelle Therapie, Wärmebehandlung, Neuraltherapie und Akupunktur ergänzt werden. Auch die Therapie der Dranginkontinenz kann mit physikalischen Maßnahmen lohnenswert sein. Bei neurologischen Krankheiten mit begleitender Harninkontinenz ist das Toilettentraining sinnvoll.

  7. Evaluierung des Tumormarkers (TU M2-PK) bei Lungenkrebspatienten und Anwendung in der arbeitsmedizinischen Berufskrebsforschung

    OpenAIRE

    Neu, Kathleen

    2005-01-01

    Inzidenz- und Mortalitätszahlen belegen, daß sich der Lungenkrebs mit ca. 40.000 Neuererkrankungen jährlich zu einem bedeutsamen Krankheitsbild entwickelt. Ätiologisch gilt der Zigarettenrauch als wichtigster Risikofaktor für den Lungenkrebs. Bestätigend lagen in unserem Bronchialkarzinom-Kollektiv (n = 53 Patienten; 43 männlich, 10 weiblich; Alter zwischen 34 und 77 Jahren) ohne Ausnahme Raucher oder ehemalige Raucher vor. Zusätzlich ließen sich bei ca. 23 % der Patienten beruflich bedingte ...

  8. Quantifizierung des Remifentanilverbrauchs mit und ohne Lachgas bei intravenöser Anästhesie

    OpenAIRE

    Bernard, Christoph

    2008-01-01

    Seit der Einführung des ultrakurz wirksamen Opioids Remifentanil gewinnt dessen klinische Anwendung stets mehr an Bedeutung und es ersetzt zunehmend Lachgas als intraoperatives Analgetikum. Unklar ist jedoch, in welchem Ausmaß ein Lachgasverzicht zu einer Erhöhung der erforderlichen Opioiddosis führt. In dieser Studie werden 59 Patienten mit größtenteils unfallchirurgischen Eingriffen auf zwei Untersuchungsgruppen einfach blind randomisiert und nach einem festen Studienprotokoll anästhesiert:...

  9. Die Sprache des Traums: Verschiebung und Verdichtung. Der Ort des Unbewussten bei Freud und Lacan.

    OpenAIRE

    Tholen, Georg Christoph

    1999-01-01

    Die Psychoanalyse des Traums ist keine Wahrsagung und kein illusionärer Bilderrausch. Die Traumdeutung dient auch nicht als Hilfsmittel für die Therapie eines ichkonformen Patienten. Sie hält vielmehr eine stets imperfekte Zukunft offen, indem sie vergangene Wunden und Wünsche wiederholt. Sie bewegt sich nur im Austausch von Worten, die sie dem Analysanten auf seine Frage nach dem Begehren zurückgibt.

  10. Accelererede operationsforløb - patientens perspektiv

    DEFF Research Database (Denmark)

    Norlyk, Annelise; Harder, Ingegerd

    2010-01-01

    Artiklen beskriver uddrag af interview med 16 patienter og refleksioner over patienternes udsagn. Artiklen er baseret på en ph.d.-afhandling, og konsekvensen for praksis er, at accelererede operationsforløb fordrer særlig opmærksomhed på asymmetriske magtforhold og patientens autonomi, og at støt...

  11. Möglichkeiten der Erfassung leichter kognitiver Beeinträchtigungen bei 50 bis 59-Jährigen Patienten in stationärer psychosomatischer Behandlung : Einflussgrößen und Zusammenhänge zur beruflichen Leistungsfähigkeit

    OpenAIRE

    Wagner, Stefanie

    2007-01-01

    Durch die Alterung der Gesellschaft und einen möglichen Anstieg der Lebensarbeitszeit kommt dem Erhalt des kognitiven Leistungsvermögen älterer Arbeitnehmer große Bedeutung zu. Dass viele Arbeitnehmer nicht bis ins höhere Alter leistungsfähig sind, zeigt sich am rapiden Anstieg der vorzeitigen Berentung von Personen mit psychischen Erkrankungen. Die Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit wurde bisher nur bei älteren Personen über 65 Jahren vor allem im Zusammenhang mit dem heterogenen Kons...

  12. MR imaging of the lateral collateral ligaments after ankle sprain; Aussenbandrupturen des Sprunggelenkes - Darstellung mit der MRT vor und nach funktioneller Therapie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Grebe, P. [Klinik fuer Radiologie der Universitaetsklinik, Mainz (Germany); Kreitner, K.F. [Klinik fuer Radiologie der Universitaetsklinik, Mainz (Germany); Roeder, W. [Abt. fuer Chirurgie, St-Hildegardis-Krankenhaus, Mainz (Germany); Kersjes, W. [Klinik fuer Radiologie der Universitaetsklinik, Mainz (Germany); Hennes, R. [Abt. fuer Allgemein- und Unfallchirurgie, St. Josefshospital, Wiesbaden (Germany); Runkel, M. [Unfallchirurgische Klinik der Unversitaetsklinik, Mainz (Germany)

    1995-09-01

    35 patients with ankle sprain were examined by MRI and stress radiographs. 13 were operated afterwards, 22 patients underwent a functional conservative therapy and were examined by MRI and stress radiographs and second time after three months. MRI reports were correct in 12 of 13 operated cases. After conservative therapy we did not find any disrupted ankle ligament. MRI showed intact ligaments thickened by scar. (orig./MG) [Deutsch] 35 Patienten mit klinischem Verdacht auf Aussenbandruptur wurden mit der MRT untersucht. 13 Patienten wurden operiert, 22 konzervativ therapiert. Letztere wurden nach drei Monaten erneut mit MRT und gehaltenen Aufnahmen untersucht. Die MRT-Befunde stimmten in 12 von 13 Faellen mit den operativ erhobenen Befunden ueberein. Nach dreimonatiger konzervativer Therapie waren alle 22 Sprunggelenke stabil. Die rupturierten Baender stellten sich verdickt und durchgaengig dar. (orig./MG)

  13. Besonderheiten der ektopen Schwangerschaft nach IVF/ICSI

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Tews G

    2004-01-01

    Full Text Available Es ist allgemein bekannt, daß die weltweit erste Schwangerschaft nach In-Vitro-Fertilisation (IVF in einer Eileiterschwangerschaft endete [1]. Seit damals wurde in zahlreichen Arbeiten die Problematik der Extrauterinschwangerschaft im Rahmen der Reproduktionsmedizin beschrieben. Die Inzidenz schwankt je nach Arbeit zwischen 2 und 11 %. Teilweise konnte man keine Risikofaktoren entdecken, andere Autoren beschreiben erhöhte Inzidenzen bei kleineren Cavi uteri. Manchmal wurden beschädigte Tuben insbesondere für ektope Schwangerschaften als Risiko erwähnt. Das Ziel einer eigenen Untersuchung und einer Literaturanalyse war, die Inzidenz der ektopen Schwangerschaft, insbesondere der heterotopen Schwangerschaft (gleichzeitig intrauteriner und extrauteriner Sitz und deren Besonderheiten im Rahmen eines IVF/ICSI-Programms herauszuarbeiten. Die Untersuchung von 19 ektopen Schwangerschaften nach IVF aus dem eigenen Klientel und der Vergleich mit der Literatur hat ergeben, daß diese nach reproduktionsmedizinischen Eingriffen gehäuft vorkommen, wobei insbesondere tubare Faktoren mit nachfolgender IVF und weniger ICSI dafür verantwortlich sind. Von besonderer Wichtigkeit ist, daß zwar die Progesteronwerte im Vergleich zu spontan entstandenen Schwangerschaften erhöht sind, nicht jedoch β -hCG-Werte bzw. deren Anstieg. Weiters ist darauf zu achten, daß heterotope Schwangerschaften, also die Kombination von intra- und extrauterinen Graviditäten, ungleich häufiger vorkommen und in die diagnostischen Überlegungen unbedingt miteinbezogen werden müssen. Leider ist die Existenz einer derartigen heterotopen Schwangerschaft mit gleichzeitigem Vorkommen einer Überstimulation vor Eintritt einer Ruptur gelegentlich undiagnostizierbar.

  14. Mechanismen des Lumengewinns und der Restenosierung nach koronarer Stentimplantation von Patienten mit Metabolischem Syndrom

    OpenAIRE

    Ullerich, Falk Peter

    2008-01-01

    The metabolic syndrome is an established risk factor for diabetes mellitus and coronary heart disease. The impact of the metabolic syndrome on acute and long- term results after coronary stent imlpantation, however, is unknown. This systematic examination evaluated 322 patients undergoing coronary stent implantation. Clinical and angiographic follow- up was performed in all patients. In summary, there was no association between the metabolic syndrome and results after stent implantation. This...

  15. Regulation des Na+-D-Glucose Kotranporters SGLT1 im Dünndarm nach bariatrischen Operation und durch von Protein RS1 (RSC1A1) abgeleitete Peptide

    OpenAIRE

    Rikkala, Prashanth Reddy

    2016-01-01

    Bariatrische Operationen repräsentieren die Behandlung erster Wahl bei krankhafter Fettleibigkeit, resultierend in Gewichtsverlust und verbesserter Diabetes-Kontrolle. Der positive Effekt bariatrischer Operationen auf den Typ-2 Diabetes ist unklar. Erhöhte Sekretion von Insulin, welches das Enterohormon „Glucagon-like-peptide 1“ (GLP-1) reguliert, wurde beobachtet bei Ratten mit experimentellem Typ 2-ähnlichem Diabetes nach duodenalem-jejunalem Bypass (DJB) und ilealer Transposition (IT). Der...

  16. Indirect MR arthrography of the wrist in the diagnosis of TFCC-lesions; Indirekte MR-Arthrographie des Handgelenks bei TFCC-Laesionen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Herold, T.; Lenhart, M.; Held, P.; Feuerbach, S.; Link, J. [Regensburg Univ. (Germany). Inst. fuer Roentgendiagnostik; Babel, M.; Ruf, S. [Regensburg Univ. (Germany). Chirurgische Klinik und Poliklinik

    2001-11-01

    Purpose: The objective of this prospective study was to assess the value of the indirect MR arthrography (MR-AR) of the wrist in the detection of lesions of the TFCC. Material and methods: Indirect MR-AR was performed in 45 patients (23 f/22 m) with unclear ulnar wrist pain. After i.v. injection of 0.1 mmol/kg Gd-DTPA and after a motion-phase of the wrist (15 minutes) MRI was performed in a coronal plane. We used a STIR-, a fatsaturated (fs) T1-SE and a 3D-DESS sequence. The images were evaluated by two radiologists using a consensus score. The lesions were assigned to the system of Palmer and correlated with arthroscopy. Results: Indirect MR-AR showed in 35 of 45 patients a lesion of the TFCC, but arthroscopy only revealed a defect in 32 cases. This means three false positive but no false negative assessments by MRI. Using this MRI protocol sensitivity and specificity in the detection of TFCC lesions were calculated as 100% and 77%. The accuracy was 93%. Small degenerative changes of the fibres were most common (Palmer type IIA). In trauma patients the ligaments usually showed tears near the insertion at the ulna (Palmer type IB). The sensitivity and specificity was 88% and 95% for evaluation of the scapho-lunate (SL) ligament, the accuracy was 93%. Arthroscopy and MRI did not diagnose any rupture of the lunate-triquetral (LT) ligament. Conclusion: Indirect MR-AR is a non-invasive method with a high sensitivity in the evaluation of the TFCC and associated injuries. Therefore, it is an excellent screening procedure to assess the indication for therapeutic arthroscopy. (orig.) [German] Ziel dieser Studie ist die Evaluierung der Leistungsfaehigkeit der indirekten MR-Arthrographie (MR-AR) bei der Erfassung von TFCC-Laesionen. Material und Methode: Es wurden 45 Patienten (23 w/22 m) mit unklarem ulnaren Handgelenksschmerz mittels einer indirekten MR-AR untersucht. Nach i.v. Injektion von 0,1 mmol/kg Gd-DTPA und einer anschliessenden Bewegungsphase von 15 Minuten wurde

  17. Langzeitfolgen nach Tumortherapie im Kindesalter: Untersuchung von radiogenen Spätfolgen an den Herzklappen durch Strahlentherapie im Bereich des Thorax

    OpenAIRE

    Trenkle, Katharina

    2015-01-01

    Zusammenfassung: Dank guter therapeutischer Möglichkeiten hat das Hodgkin-Lymphom heute in den meisten Fällen eine gute Überlebensprognose. Studien zeigten jedoch, dass nach einer Bestrahlung im Thoraxbereich vermehrt Schäden an den Herzklappen auftraten. 26 Patienten (Pat.), die am Universitätsklinikum Ulm zwischen 1981-1998 im Kinder- und Jugendalter im Mediastinalbereich wegen eines Hodgkin-Lymphoms bestrahlt wurden, nahmen an der Studie teil. Es wurde eine Nachuntersuchung inklusi...

  18. Register zur verzahnten Nachsorge von ICD-Patienten durch Home Monitoring: Erfahrungen mit den ersten Patienten im 1-Jahres-Follow-up

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Perings SM

    2008-01-01

    Full Text Available Das sogenannte Home Monitoring (HM bietet niedergelassenen Kardiologen (NK und implantierenden Zentren (IZ für elektrotherapeutische Systeme wie Herzschrittmacher und implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren (ICD die Möglichkeit, via Internet parallel Zugriff auf Nachsorgedaten gemeinsamer Patienten (P zu nehmen, ohne dass der P physisch anwesend sein muss. Auf dem Boden dieses Prinzips einer verzahnten Nachsorge (VZ von niedergelassenen Kardiologen und implantierenden Zentren mittels Home Monitoring wurden erstmals in Deutschland im Rahmen einer Studie Patienten eingeschlossen und über einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten in Hinblick auf folgende Zielparameter nachbeobachtet: (1 Häufigkeit der Nachsorge beim NK/IZ; (2 Dauer der Nachsorge beim NK/IZ; (3 Häufigkeit der Konsultationen zwischen NK/IZ; (4 Kosten für die Krankenversicherung und den P. Wir berichten über die ersten 19 P, bei denen die Indikation zur ICD-Implantation durch den NK gestellt und ein ICD mit HM-Option im IZ implantiert wurde. Das durchschnittliche Alter betrug 61 ± 9 Jahre, die Auswurffraktion (EF 32 ± 12 %. Bei allen P konnten die Implantatdaten über das Internet, sowohl beim NK als auch im IZ, problemlos abgefragt werden. Die Nachsorgen beim NK wurden routinemäßig alle 3 Monate durchgeführt. Die Dauer der Nachsorge betrug 10 ± 6 Minuten. Im IZ war keine Nachsorge notwendig. Es wurden 2 Konsultationen zwischen NK und IZ mit einer Dauer von 6 bzw. 8 Minuten durchgeführt. Insgesamt konnte erstmals erfolgreich eine verzahnte Nachsorge zwischen NK und IZ mit Reduktion der Nachsorge von ICD-P im IZ durch HM gezeigt werden.

  19. Etablierte Therapieoptionen bei postmenopausaler Osteoporose

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Dimai H-P

    2004-01-01

    Full Text Available Osteoporose ist eine systemische Skeletterkrankung, deren schwerwiegendste Komplikation im Auftreten von Frakturen nach inadäquatem Trauma liegt. Typische Prädilektionsstellen osteoporotischer Frakturen sind die Wirbelkörper, der distale Unterarm, sowie die Hüfte. Am stärksten betroffen ist hierbei die Bevölkerungsgruppe weißer postmenopausaler Frauen. Das Risiko einer fünfzigjährigen Frau, eine osteoporotische Fraktur zu erleiden, liegt bei rund vierzig Prozent. In den westlichen Ländern liegt die Inzidenz osteoporotischer Frakturen höher als die Inzidenz von Herzinfarkt, Schlaganfall und Mammakarzinom zusammen. Dementsprechend umfangreich ist mittlerweile auch das Angebot an pharmakologisch wirksamen Substanzen, welche zur Therapie der Osteoporose zur Verfügung stehen. Die Wirksamkeit dieser Pharmaka wird an deren Fähigkeit zur Frakturrisiko-Reduktion gemessen. Eine Reduktion des Hüftfrakturrisikos konnte für Alendronat und Risedronat, sowie bei Vitamin D-defizienten postmenopausalen Frauen für eine Kombination aus 1.200 mg Kalzium mit 800 I.U. Vitamin D gezeigt werden. Eine Reduktion des vertebralen Frakturrisikos ist unter Alendronat, Risedronat, Raloxifen und Teriparatid sowie mit großer Wahrscheinlichkeit auch unter Etidronat sowie Lachs-Calcitonin-Nasalspray zu erwarten. Im Hinblick auf eine Antifraktur-Wirksamkeit einer Hormonersatztherapie stehen derzeit keine ausreichend aussagekräftigen Studienergebnisse zur Verfügung. Die zusätzliche Verabreichung von Kalzium und Vitamin D wird allgemein als eine sinnvolle Therapie-Ergänzung insbesonders bei entsprechenden Mangelzuständen angesehen.

  20. Das metabolische Muster der Demenz bei idiopathischem Parkinson-Syndrom

    OpenAIRE

    Laaser, Kathrin

    2007-01-01

    Die FDG-PET Methode erlaubt die Untersuchung des Gehirns in vivo. Es ermöglicht eine nicht invasive Quantifikation des cerebralen Glukosestoffwechsels. Hierdurch könnte in Zukunft eine einfache, schmerzfreie Differenzierung zwischen den verschiedenen, oft klinisch schwierig unterscheidbaren Demenzerkrankungen wie beispielsweise IPSD, DLB und AD erleichtert werden. Gerade bei diesen Krankheiten ist häufig eine frühe Diagnosestellung schwierig, da die Symptome oft nur leicht und erst nach Monat...

  1. Richtungseffekte bei Bildblattvorlagen im demoskopischen Face-to-face-Interview

    OpenAIRE

    Lamp, Erich

    2004-01-01

    'Anknüpfend an impressionistische und empirische Beobachtungen zur Links-Rechts-Asymmetrie in der Wahrnehmung optisch dargebotener Stimuli geht die vorliegende Untersuchung der Frage nach, ob sich eine Vorzugsrichtung in der Wahrnehmung auch bei Bildblattvorlagen im demoskopischen Interview auswirkt. Dazu wurden insgesamt 16 Fragebogenexperimente mit fünf verschiedenen Skalenmodellen durchgeführt, die in ihrer Richtung (horizontal/vertikal) und Achsenführung (links/rechts, rechts/links, unten...

  2. Postoperative syndrome after spine surgery; Postoperatives Syndrom nach Wirbelsaeuleneingriffen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Ahlhelm, F.; Reith, W.; Naumann, N.; Schulte-Altedorneburg, G.; Papanagiotou, P. [Universitaetsklinikum des Saarlandes, Klinik fuer Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie, Homburg/Saar (Germany); Kelm, J. [Universitaetsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar (Germany). Orthopaedische Universitaetsklinik; Nabhan, A. [Universitaetsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar (Germany). Neurochirurgische Klinik

    2006-06-15

    Postoperative syndrome after spine surgery, i.e., symptoms or syndromes caused by complications or procedure-related consequences, is gaining more and more importance. Due to great improvements concerning imaging and operative techniques (microsurgery, instrumentation) the total number of spinal surgeries as well as their related complications are increasing. Procedure-related postoperative complications including neurological deficit syndromes can occur acutely or at a later date. Concerning imaging techniques for postoperative evaluation after spinal surgery there are several modalities available. Their indications depend on complex factors including initial pathology the surgery was performed for, kind of surgical technique (surgical approach, instrumentation), anatomy of the patient as well as the time between onset of symptoms and surgery. In cases of ambiguous findings, the combination of different imaging techniques can be instrumental. (orig.) [German] Die moderne Bildgebung beim postoperativen Syndrom der Wirbelsaeule, d. h. Symptomen bzw. Symptomkomplexen aufgrund von Komplikationen oder prozedural bedingten Folgen eines Wirbelsaeuleneingriffs, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Bei grossen Fortschritten auf den Gebieten der Diagnostik und operativen Techniken (Mikrochirurgie, moderne Instrumentation) ist die Gesamtzahl der Operationen und damit auch der prozedural bedingten Komplikationen gestiegen. Postoperative Beschwerden und/oder neurologische Ausfallsyndrome koennen akut oder zu einem spaeteren Zeitpunkt auftreten. Fuer die postoperative Bildgebung der Wirbelsaeule stehen verschiedene Verfahren zur Verfuegung, deren Indikationen von komplexen Faktoren wie initialer Pathologie, Art des Eingriffs (chirurgischer Zugang, Instrumentation), Anatomie des Patienten und der Zeit zwischen Operation und Symptombeginn abhaengen. Bei unklaren bildgebenden Befunden kann auch die Kombination mehrerer Verfahren hilfreich sein. (orig.)

  3. Spiral CT in patients with chronic thromboembolic lung disease; Spiral-CT bei chronisch-thromembolischer Lungenerkrankung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kontrus, M. [Universitaetsklinik fuer Radiodiagnostik, Ludwig Boltzmann Institut fuer Radiologisch-Physikalische Tumordiagnostik, Wien (Austria); Bankier, A.A. [Universitaetsklinik fuer Radiodiagnostik, Ludwig Boltzmann Institut fuer Radiologisch-Physikalische Tumordiagnostik, Wien (Austria); Winkelbauer, F.W. [Universitaetsklinik fuer Radiodiagnostik, Ludwig Boltzmann Institut fuer Radiologisch-Physikalische Tumordiagnostik, Wien (Austria); Klepetko, W. [Abteilung Herz-Thoraxchirurgie, Universitaetsklinik fuer Chirurgie, Wien (Austria); Lang, I. [Abteilung Kardiologie, Universitaetsklinik fuer Innere Medizin 2, Wien (Austria); Wiesmayr, M.N. [Universitaetsklinik fuer Radiodiagnostik, Ludwig Boltzmann Institut fuer Radiologisch-Physikalische Tumordiagnostik, Wien (Austria); Herold, C.J. [Universitaetsklinik fuer Radiodiagnostik, Ludwig Boltzmann Institut fuer Radiologisch-Physikalische Tumordiagnostik, Wien (Austria)

    1996-06-01

    Veraenderungen in den Segmentarterien gibt. Die Diagnose der CTEPH ist alleine durch die Spiral-CT im Literaturvergleich in etwa 90% zu stellen. Sowohl die Literatur als auch unsere eigenen Ergebnisse zeigen, dass bei ca. 80% der Patienten die Entscheidung ueber die Operabilitaet des Patienten allein aufgrund der Spiral-CT Untersuchung moeglich ist. Die Spiral-CT ist als nichtinvasive Untersuchung sowohl zum Screening als auch zur postoperativen Verlaufskontrolle geeignet und ermoeglicht in Kombination mit der Pulmonalisangiographie eine optimale Operationsplanung. (orig.)

  4. Geburtseinleitung mit 2 mg Prostaglandin-E 2-Vaginalgel bei unreifem Zervixbefund (Bishop-Score 5)

    OpenAIRE

    Bernar, Thomas

    2004-01-01

    Das Ziel einer medikamentösen Geburtseinleitung ist, durch die Beendigung der Schwangerschaft ein besseres perinatales Ergebnis für Mutter und Kind zu erreichen als bei einer abwartenden Haltung. Da bei unreifem Zervixbefund die Applikation von 2 mg PGE2-Vaginalgel der Applikation von 1 mg PGE2-Vaginalgel und 0,5 mg PGE2-Intrazervikalgel überlegen erscheint wurde in dieser Studie überprüft, ob die Geburtseinleitung nach 12 Stunden mit 2 mg PGE2-Gel intravaginal bei unreifer Zervix (Bishop-Sco...

  5. MR imaging in chronic epicondylitis humeri radialis at 1.0 T: is Gd-DTPA administration useful?; MRT bei chronischer Epicondylitis humeri radialis an einem 1,0 T-Geraet - Kontrastmittelgabe notwendig?

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Herber, S.; Kalden, P.; Kreitner, K.-F.; Thelen, M. [Tuebingen Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Radiologie; Riedel, C.; Rompe, J.D. [Klinik und Poliklinik fuer Orthopaedie Johannes-Gutenberg-Univ. Mainz (Germany)

    2001-05-01

    eine Flash 2D-Sequenz. Au paragraph erdem wurde eine T{sub 1}-gewichtete, fettsupprimierte SE-Sequenz vor und nach i.v. KM-Gabe angefertigt. Ergebnisse: In 39/42 Faellen wurden pathologische Veraenderungen der Extensorensehnen beobachtet. Eine pathologische Verdickung oder eine Ruptur respektive Partialruptur des Lig. collaterale radiale zeigte sich in 15/42 Faellen, ein Knochenmarkoedem am lateralen Epicondylus wiesen 6 Patienten und einen Gelenkerguss 18/42 auf. Nach KM-Gabe zeigte sich in der T{sub 1}-gewichteten SE-Sequenz in 29/42 Faellen ein durchschnittlicher Anstieg des Signal-zu-Rausch-Verhaeltnisses um den Faktor 1,5. Zusatzinformationen durch Kontrastmittelgabe wurden im Vergleich zur Nativdiagnostik nicht gewonnen. Schlussfolgerung: Im Rahmen der MRT-Bildgebung bei chronischer Epicondylitis kann auf die i.v. Gabe von Gadolinium-DTPA bei fehlendem diagnostischen Zugewinn verzichtet werden. (orig.)

  6. Clinical effectiveness and cost-effectiveness of central venous catheters treated with Minocycline and Rifampicin in preventing bloodstream infections in intensive care patients [Medizinische Wirksamkeit und Kosteneffektivität von Minocyclin/Rifampicin-beschichteten zentralvenösen Kathetern zur Prävention von Blutbahninfektionen bei Patienten in intensivmedizinischer Betreuung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Neusser, Silke

    2012-10-01

    Full Text Available [english] The use of central venous catheters coated with antibiotics can avoid bloodstream infections with intensive care patients. This is the result of a scientific examination which has been published by the DIMDI. Costs could be also saved in this way. However, according to the authors, the underlying studies do not allow absolutely valid statements.[german] Der Einsatz bestimmter Antibiotika-beschichteter Venenkatheter kann bei Intensivpatienten Blutbahninfektionen vermeiden. So das Ergebnis einer wissenschaftlichen Untersuchung, die das DIMDI veröffentlicht hat. Auch ließen sich damit Kosten einsparen. Allerdings erlauben, laut den Autoren, die zugrunde gelegten Studien keine uneingeschränkt gültigen Aussagen.

  7. Histomorphological changes of vessel structure in head and neck vessels following preoperative or postoperative radiotherapy; Histomorphologische Strukturveraenderungen von Kopf-Hals-Gefaessen nach prae- oder postoperativer Radiotherapie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schultze-Mosgau, S.; Wehrhan, F.; Wiltfang, J. [Klinik und Poliklinik fuer Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie, Friedrich-Alexander-Univ. Erlangen-Nuernberg (Germany); Grabenbauer, G.G.; Sauer, R.; Roedel, F. [Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie, Friedrich-Alexander-Univ. Erlangen-Nuernberg (Germany); Radespiel-Troeger, M. [Inst. fuer Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, Friedrich-Alexander-Univ. Erlangen-Nuernberg (Germany)

    2002-06-01

    dose of 40-50 Gy and chemotherapy given at a median interval of 1.5 months prior to operation did not lead to significant histological changes to the recipient vessels. (orig.) [German] Im Zeitraum von Oktober 1995 bis Maerz 2002 wurden insgesamt 348 Patienten mit 356 freien mikrovaskulaeren Hart- und Weichgewebetransplantaten primaer oder sekundaer rekonstruiert. In Abhaengigkeit von der strahlentherapeutischen Vorbehandlung wurde folgende Gruppeneinteilung vorgenommen: Gruppe 1 = Patienten (n = 27) mit ausschliesslich chirurgischer Behandlung. Gruppe 2 = Patienten (n = 29) mit einer neoadjuvanten Radiochemotherapie (40-50 Gy; 800 mg/m{sup 2} 5-Fluorouracil [5-FU] und 20 mg/m{sup 2} Cisplatin) und primaerer Rekonstruktion. Gruppe 3 = Patienten (n = 20) mit vorausgegangener Radiotherapie, (60-70 Gy) und sekundaerer Rekonstruktion. 209 Gefaessproben der Anschluss- und Transplantatgefaesse wurden qualitativ histologisch auf Veraenderungen der Media und Intima sowie quantitativ histomorphometrisch (NIH-Image) auf eine anteilige Zu- oder Abnahme der Media, der Intima oder des Lumens am Gesamtquerschnitt des Gefaesses untersucht (ANOVA SPSS V9). Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten ein signifikantes Ueberwiegen von Gefaessveraenderungen des Grades II (Hyalinose der Media und Intima und eine Intimaabloesung, p = 0,009) an den Anschlussarterien in der Gruppe 3 (praeoperative Radiotherapie mit 60-70 Gy). An Transplantatarterien (p = 0,127), Anschluss- (p = 0,43) und Transplantatvenen (p = 0,54) wurden keine signifikanten qualitativen Gefaesswandveraenderungen zwischen einer vorausgegangenen Radiotherapie und keiner Bestrahlung gesehen. Bei der Analyse der Anschlussarterien war die Ratio Media/Gesamtflaeche in Gruppe 3 (Median 0,51; IQR 0,10) signifikant kleiner als in Gruppe 1 (p = 0,02) (Median 0,61; IQR 0,29) und Gruppe 2 (p = 0,046) (Median 0,58; IQR 0,19). Ein signifikanter Unterschied der Ratio Lumen/Gesamtflaeche zeigte sich zwischen Gruppe 1 und 3 (p = 0,01) (Gruppe 1

  8. Akustisch evozierte Hirnstammpotentiale bei Hunden zur Untersuchung der primär sekretorischen Otitis media im Rahmen der laserassistierten Chirurgie des Brachyzephalen Syndroms

    OpenAIRE

    Truar, Katrin

    2015-01-01

    Durch die höhere Verfügbarkeit von Schnittbildverfahren in der Kleintiermedizin treten Flüssigkeitsansammlungen in der Bulla tympanica immer häufiger als Zufallsbefund bei Hunden, insbesondere bei brachyzephalen Rassen, auf. Aufgrund der fehlenden klinischen Symptome der Patienten ist eine akute Entzündung unwahrscheinlich. Daher bezeichnen neuere Studien diese Flüssigkeitsansammlung als primär sekretorische Otitis media (PSOM). In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob Hunde der Ras...

  9. MRCP in primary sclerosing cholangitis; MRCP bei primaerer sklerosierender Cholangitis

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Weber, C.; Krupski, G.; Lorenzen, J.; Adam, G. [Universitaetsklinikum Hamburg-Eppendorf (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie; Grotelueschen, R.; Rogiers, X. [Universitaetsklinikum Hamburg-Eppendorf (Germany). Abt. fuer Hepatobilaere Chirurgie; Seitz, U. [Universitaetsklinikum Hamburg-Eppendorf (Germany). Klinik fuer Interdisziplinaere Endoskopie

    2003-02-01

    }-gewichteter Sequenzen. Material und Methoden: 55 Patienten (34 m, 21 f), durchschnittliches Alter 40 Jahre (16-65), mit Verdacht auf PSC wurden in einem 1,5T MRT (Magnetom Vision, Siemens, Erlangen) unter Verwendung einer atemangehaltenen, transversalen und koronaren HASTE-, parakoronaren RARE und Duennschicht-HASTE(DS-HASTE)-Sequenz untersucht. Die qualitative Analyse zur Bildqualitaet erfolgte anonymisiert anhand einer 5-Punkte-Skala mittels ROC-Analyse durch zwei Radiologen. Morphologische Kriterien der PSC wurden fuer die MRCP dokumentiert und zur ERCP korreliert. Die ERCP diente als Goldstandard. Sensitivitaet, Spezifitaet und diagnostische Treffsicherheit wurden in Korrelation zum Goldstandard berechnet. Ergebnisse: Bei 40/55 Patienten konnte eine PSC nachgewiesen werden (ERCP 55/55, Leberbiopsie 37/55). 27/40 Patienten zeigten als Begleiterkrankung eine Colitis ulcerosa, 6/40 einen Morbus Crohn. Die qualitative Analyse zur Bildqualitaet ergab keinen signifikanten Unterschied zwischen RARE, HASTE und DS-HASTE (3,4/3,5/3,2). Sensitivitaet, Spezifitaet und diagnostische Treffsicherheit bei der Detektion der PSC waren in der RARE-Sequenz mit 97% bzw. 64% bzw. 84% am hoechsten, der Unterschied zu HASTE und DS-HASTE war statistisch signifikant (p<0,01). Die MRT wurde bei 29/40 Patienten zu Verlaufskontrollen herangezogen, bei 3/40 Patienten erfolgte eine Lebertransplantation im Verlauf, 1/40 Patienten zeigte bei falsch positiver MRCP buerstenzytologisch einen Klatskin-Tumor. Die Untersuchervariabilitaet war abhaengig von der Sequenz ausreichend bis gut (Kappa 0,4-0,7). (orig.)

  10. Verbesserung des klinischen Behandlungserfolges bei der partiellen Duodenopankreatektomie durch Implementierung und Modifikation eines „enhanced recovery“ Programmes

    OpenAIRE

    Bischof, S.I. (Sonja)

    2009-01-01

    Die Implementierung multimodaler Behandlungskonzepte kann zu einer schnelleren und komplikationsärmeren postoperativen Rekonvaleszenz führen. In einer seriellen retro-spektiven Datenanalyse wurden die Auswirkungen auf den Behandlungserfolg nach Implementierung von enhanced recovery after surgery-Modulen und Modifikation durch postoperative continuous positive airway pressure-Therapie bei der Whipple-OP überprüft. Nach ERAS-Einführung konnte ein Rückgang des Erythrozytenkonzentratbedarfs festg...

  11. Todesfallanalyse 2 Jahre nach invasiven kardiologischen Eingriffen in Innsbruck im Jahr 1998 mit Hilfe eines "Record-linkage"-Verfahrens zur "Statistik Österreich"

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Mühlberger V

    2001-01-01

    Full Text Available Kontrolle, Sicherung und Management von Qualität im Herzkatheterlabor gewinnen aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Herzkatheteruntersuchungen immer mehr an Bedeutung.Das Messen von Zahlen über Untersuchungshäufigkeiten und Komplikationen ist nach wie vor Grundlage eines guten Qualitätsmanagements und vor allem die unmittelbare und mittelfristige Mortalität ist und bleibt einer der härtesten Parameter in der Medizin. Wir haben uns mit der zugrundeliegenden Technik der Datenerhebung im Herzkatheterlabor beschäftigt und in Innsbruck für das Jahr 1998 retrospektiv noch einmal die Zahlen überprüft. Zum Vergleich gelangten einerseits die eigenen damaligen Daten, sowie jene des sogenannten MEDAS-Dokumentationssystems innerhalb der Krankenanstalt und andererseits jene der "Statistik Österreich" als Bundesanstalt öffentlichen Rechts. Verglichen wurde mittels des sogenannten "record-linkage"-Verfahrens mit dem Ziel, die Mortalität zu überprüfen. Die Mortalität bis 31. 12. 1999 nach einem Eingriff während des Jahres 1998 in Innsbruck beträgt 123 von 2229 Patienten, davon 7 von 486 nach PCI und 116 von 1743 verbleibenden Patienten nach Koronarangiographie ohne PCI. Wenn man jeden Todesfall der jeweils letzten PCI zuordnet, entspricht das 1,44 % nach PCI (Gesamtmortalität ist gleich kardiale Mortalität und 6,65 % nach KAG (Gesamtmortalität 6,65 %, kardiale Mortalität 4,59 %. Die zwei Fälle von Hospitalmortalität nach PCI am Tag Null und am Tag 1 nach PCI im Report der "Statistik Österreich" stimmen genau mit jenen zwei Fällen überein, die seinerzeit der Arbeitsgruppe unserer Gesellschaft aus Innsbruck gemeldet worden waren. Die "Drei-Tages"-Mortalität nach PCI und nach KAG ist fast identisch (0,41 bzw. 0,40 %. Theoretisch wäre es möglich, mit mäßigem Aufwand, flächendeckend für ganz Österreich, die Gesamtmortalität nach Herzkatheteruntersuchungen mit hoher Präzision festzulegen, eine lohnende Herausforderung für die

  12. Spinal dural arteriovenous fistula: clinical and radiological findings in 54 patients; Die spinale durale arteriovenoese Fistelerkrankung (SDAVF): klinische und radiologische Befunde von 54 Patienten

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Koch, C.; Kucinski, T.; Eckert, B.; Zeumer, H. [Abt. fuer Neuroradiologie, Universitaetsklinikum Hamburg Eppendorf (Germany); Roether, J. [Klinik fuer Neurologie, Universitaetsklinikum Hamburg Eppendorf (Germany)

    2003-08-01

    Purpose: Presentation of the clinical and radiological findings in spinal dural arteriovenous fistulas (SDAVF) based on the experience in 54 patients. Material and Methods: Evaluation of patients' records and myelography (n = 23), MRI (n = 54) as well as conventional angiography (n = 54) with respect to history, symptoms, clinical and radiological results. Results: Clinically, a long history (mean 20 months) with progressive ascending paresis (100%), sensory deficits (93%) and loss of control over bladder and bowel function (89%) in male patients (78%) of advanced age (mean 60 years) indicates the disease. Typical signs in MRI are central cord hyperintensity (100%) with slight medullary distension (74%), contrast enhancement (79%) and distended perimedullary veins (89%), the latter being disclosed by myelography in 78% of cases. For diagnosis spinal angiography is necessary which most often shows a thoracic location of the fistula (69%), more than one feeding artery (67%) and caudal as well as rostral venous drainage (63%). Conclusion: MRI is superior to myelography to detect diagnostic signs of SDAVF in patients with typical clinical presentation. For definitive diagnosis spinal angiography is still indispensable. (orig.) [German] Ziel: Darstellung der klinischen und radiologischen Befunde der spinalen duralen arteriovenoesen Fistelerkrankung (SDAVF) anhand von 54 diagnostizierten Faellen. Methoden: Auswertung der Krankengeschichten und der radiologischen Untersuchungsbefunde (23 Myelographien, 54 Magnetresonanztomographien, 54 Katheterangiographien) hinsichtlich Anamnese, klinischer Symptome und krankheitsspezifischer Befunde. Ergebnisse: Lange Anamnesedauer (Mittelwert 20 Monate) mit progredienten, aufsteigenden Paresen (100%), Sensibilitaetsstoerungen (93%) und Blasen-Mastdarmstoerungen (89%) bei maennlichen Patienten (78%) im fortgeschrittenen Lebensalter (Mittelwert 60 Jahre) weisen auf die Krankheit hin. Typische Befunde der MRT sind eine zentrale

  13. Magnetic resonance imaging for ankylosing spondylitis; Magnetresonanztomographie bei ankylosierender Spondylitis (Morbus Struempell-Marie-Bechterew)

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Bollow, M. [Augusta-Kranken-Anstalt, Inst. fuer Radiologie, Bochum (Germany)

    2002-12-01

    ] Die ankylosierende Spondylitis (AS) gilt als Prototyp der Spondylarthropathien, welche mit einer Praevalenz von 2% zu den haeufigsten rheumatischen Erkrankungen gerechnet werden. Die Spondylarthropathie umfasst die 5 Entitaeten AS, reaktive Arthritis, Psoriasis arthropathica, enteropathische Arthritis bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa und die undifferenzierte Spondylarthropathie. Bei 99% der Patienten mit AS sind die ersten pathologischen Befunde an den Sakroiliakalgelenken zu finden. Die zur Diagnose einer AS geforderten Roentgenbefunde treten erst mit einer Latenz von 5-9 Jahren nach Beginn der klinischen Symptome in Erscheinung. Mit Hilfe der MRT der Sakroiliakalgelenke lassen sich sowohl chronisch-entzuendliche Veraenderungen (Erosionen, Sklerosierungen, Knochenbruecken) als auch akut-entzuendliche Veraenderungen (Synovitiden, Kapsulitiden, Osteitiden) sicher nachweisen und bezueglich ihrer Chronizitaet und Akuitaet graduieren. Enthesitiden der Ligamenta interossea des Spatium retroarticulare gehoeren zum Bild der AS. Eine Spondylodiszitis (Andersson 1937) kann als entzuendliche und als nichtentzuendliche Form (transdiskaler Ermuedungsbruch) auftreten. Zur Ankylosierung fuehrende Entzuendungen der Facetten- und der kostospinalen Gelenke sind fuer die AS typisch. Veraenderungen der Wirbelkoerper finden sich als Spondylitis anterior (Romanus 1952), posterior und marginalis. Charakteristisch fuer alle Spondylarthropathien sind darueberhinaus asymmetrische Synovitiden an den grossen Gelenken vor allem der unteren Extremitaet (Gonarthritis, Coxitis, Tarsitis, periphere Oligoarthritis), die Fibroostitis rheumatica (pelvine Enthesitis, Calcaneopathia rheumatica) und die Peri- und Synchondritiden der Symphysis pubica und der Synchondrosis sternalis. Da sich bei der AS fruehe entzuendliche Veraenderungen an der Wirbelsaeule und an den extravertebralen Manifestationsorten in der MRT vor deren Auftreten im Roentgenbild nachweisen lassen und damit die diagnostische Luecke

  14. MRT of the abdomen in combination with enteroclysis in Crohn disease with oral and intravenous Gd-DTPA; MRT des Abdomens in Kombination mit der Enteroklyse bei Morbus Crohn unter Verwendung von oralem und intravenoesem Gd-DTPA

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Rieber, A.; Wruk, D.; Nuessle, K.; Aschoff, A.J.; Brambs, H.J.; Tomczak, R. [Abt. Roentgendiagnostik, Radiologische Klinik der Univ. Ulm (Germany); Reinshagen, M.; Adler, G. [Abt. fuer Innere Medizin 1 (Gastrenterologie) der Univ. Ulm (Germany)

    1998-01-01

    60 patients between 17 and 72 years of age were investigated. First, an enteroclysis was performed in typical manner. The applicated methylcellulosis was blended with positive oral MR contrast media (Magnevist oral, Schering). After enteroclysis, MRI of the abdomen was performed using T1- and T2-weighted breathhold sequences (Flash 2D pre- and postcontrast and TSE) in axial and coronal planes. The length of the affected bowel and the stenosis seen with enteroclysis correlated well with the visible thickening of the small bowel wall and the stenosis seen in MRI. Using MRI, additional findings could be obtained in 28 patients, such as fistulas, abscesses or a hydronephrosis, or a better assessment of the stenosis was possible with MRI, because of the avoidance of overshadowing of the affected bowel loop with MRI. A brilliant MR-tomographic imaging of the small bowel is possible under the condition, that the small bowel contrast is optimal. The main prerequisite is a large filling volume of the small bowel to reach a homogeneous contrast and a good distension of the small bowel lumen. (orig./AJ) [Deutsch] 60 Patienten im Alter von 17-72 Jahren wurden untersucht. Zunaechst wurde eine Enteroklyse in konventioneller Technik durchgefuehrt, wobei der Methylzellulose in einer Mischung von 1:10 positives orales MR-Kontrastmittel (Magnevist enteral) zugesetzt wurde. Nach Abschluss der Enteroklyse erfolgte die MRT unter Verwendung T1- und T2-gewichteter Sequenzen (Flash 2D vor und nach i.v. Gd-DTPA bzw. TSE) in Atemanhaltetechnik in koronarer und axialer Schnittffuehrung. Die in der Enteroklyse nachweisbaren Schleimhautveraenderungen und Stenosenlaenge entsprachen einer nachweisbaren Darmwandverdickung bzw. Stenose in der MRT. Mit der MRT konnten bei 28 Patienten Zusatzbefunde wie Fisteln, Abszesse oder Hydronephrosen diagnostiziert werden, oder die Stenose war wegen der ueberlagerungsfreien Darstellung in der MRT besser beurteilbar als mittels Enteroklyse. Mit der MRT kann

  15. Monitoring bei Vorhofflimmern

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Martinek M

    2011-01-01

    Full Text Available Einleitung: Obwohl Vorhofflimmern (VHF die absolut häufigste Arrhythmie im höheren Lebensalter darstellt, unterschätzen epidemiologische Daten immer noch die Prävalenz der Erkrankung, da adäquate Monitordaten aus größeren Populationen fehlen. Symptomatisches VHF ist nur die Spitze des Eisbergs, da VHF-Episoden in bis zu 90 % asymptomatisch verlaufen. Um dieser großen Anzahl asymptomatischer Episoden und der resultierenden Morbidität (Insult, Herzinsuffizienz und Mortalität Herr zu werden, ist der Einsatz verbesserter Monitoringtechnologien in einer größeren Patientengruppe mit erhöhtem Risiko zu fordern. Nicht-invasives Monitoring: Hier stehen für das Monitoring von VHF-Standard-EKG, Holter- EKGs, Eventrecorder oder transtelefonisches Monitoring zur Verfügung. Ein Großteil der Diagnostik wird aktuell mit einzelnen EKGs oder kurzen Monitoringperioden (24–48-Stunden-Langzeit- EKG durchgeführt, da die Kapazität an längeren Holter-Methoden über 7–30 Tage sehr beschränkt ist. Neuere Methoden könnten hier die Kapazitäten durch automatische Detektionsalgorithmen und „Outsourcing“ aus dem Krankenhaus erhöhen. Invasives Monitoring: Als Goldstandard für das Monitoring von VHF sind sicherlich implantierte Schrittmacher- oder ICDAggregate mit entsprechender Möglichkeit zur Vorhofarrhythmiedetektion anzusehen. Über die Daten dieser Geräte konnten wertvolle, neue Erkenntnisse über Symptomatik, Akut- und Langzeitverlauf sowie Effizienz verschiedener Therapien gewonnen werden. Für Patienten ohne Indikation zur Device-Therapie stehen seit Kürzerem implantierbare Loop-Recordersysteme mit speziellen Softwarealgorithmen zur atrialen Arrhythmiedetektion als permanente Überwachungsmöglichkeit zur Verfügung. Erste Studiendaten ergaben eine durchaus beachtliche Sensitivität von 96,1 % bei einer Spezifität von 85,4 % für die Vorhofflimmerdetektion. Zusammenfassung und Zukunftsperspektiven: Für eine korrekte Diagnostik und

  16. Die Bedeutung asymptomatischer Reststeine nach extrakorporaler Stoßwellenlithotripsie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Wilbert DM

    1999-01-01

    Full Text Available Abhängig vom Zeitpunkt der Nachuntersuchung sind asymptomatische Reststeine nach extrakorporaler Stoßwellenlithotripsie in 10-40 % anzutreffen. Sind sie kleiner als 5 mm, werden sie als "clinically insignificant residual fragments" bezeichnet, was nicht immer zutrifft. Sehr wohl können diese Reststeine symptomatisch werden und zu einer weiteren Behandlung Anlaß geben. Das mögliche neue Wachstum der Restfragmente hängt wesentlich von der metabolischen Aktivität der Steinerkrankung ab. Bei Infektsteinen, Harnsäure- und Cystinsteinen sollte eine zusätzliche medikamentöse Therapie durchgeführt werden. Dies gilt auch für Kalziumoxalatsteinträger mit hoher Steinbildungsfrequenz.

  17. Pankreaskrankheiten und Diabetes mellitus

    OpenAIRE

    Galonska M; Hartje I; Büchsel R

    2012-01-01

    Pankreatogener Diabetes entsteht nach akuter oder chronischer Pankreatitis, nach Pankreasresektion, bei einem Pankreaskarzinom sowie bei autoimmuner Pankreatitis. Bei der chronischen Pankreatitis haben die Krankheitsdauer, die Ätiologie sowie das Auftreten von Kalzifikationen Bedeutung für das Ausmaß der endokrinen Dysfunktion. Die Ätiologie und das Ausmaß der Operation bestimmen die Ausprägung der endokrinen Dysfunktion nach Pankreasresektion. Etwa 85 % der Patienten mit Autoimmunp...

  18. Erhöhter Blutdruck und abdominale Adipositas sind die häufigsten Faktoren des metabolischen Syndroms in einer Kohorte von 35.869 Patienten in der primärärztlichen Versorgung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Moebus S

    2008-01-01

    Full Text Available Einleitung: Das metabolische Syndrom (MetS beschreibt eine Konstellation kardiovaskulärer und metabolischer Zustände, deren klinische Bedeutung in einem erhöhten Risiko für Diabetes und kardiovaskuläre Erkrankungen liegt. Die Diagnose eines metabolischen Syndroms erfolgt, wenn mindestens drei der folgenden Faktoren vorliegen: Fehlregulation der glykämischen Kontrolle, viszerale Adipositas, erhöhter Blutdruck, erhöhte Triglyzerid- und reduzierte HDL-Werte. Ziel dieser Analyse war die quantitative Bestimmung der Einzelfaktoren und deren Auswirkung auf die Prävalenz des metabolischen Syndroms bei Patienten in der hausärztlichen Versorgung in Deutschland. Methoden: Im Rahmen des German Metabolic Risk Project (GEMCAS wurde eine Prävalenzstudie zur Schätzung des metabolischen Syndroms in Deutschland durchgeführt. Für die Querschnittstudie wurden in 1511 zufällig ausgewählten hausärztlichen Praxen an einem vorgegebenen Stichtag alle Patienten ≥ 18 Jahre hinsichtlich Körpergröße und -gewicht, Taillenumfang, Blutdruck, Blutglukose und Serumlipiden sowie Angaben zu Lebensstil, Medikation und soziodemographischen Merkmalen erfasst. Ergebnisse: Vom 10.–21.10.2005 wurden insgesamt 35.869 Patienten (Altersbereich 18–99, 61 % Frauen eingeschlossen. Erhöhter Blutdruck wurde bei 67 % (95%-Konfidenzintervall [CI]: 65,5–67,6 der Männer und 53 % (95%-CI: 51,9– 53,9 der Frauen festgestellt, abdominale Adipositas bei 36 % (35,4–37,4 bzw. 42 % (40,6– 42,4. In allen Alterklassen waren die häufigsten Einzelkriterien des metabolischen Syndroms ein erhöhter Blutdruck (93 % Männer bzw. 92 % Frauen sowie abdominale Adipositas (84 % bzw. 93 %. Bei den jüngeren Patienten trugen insbesondere erhöhte Triglyzerid- sowie erniedrigte HDL-Cholesteringehalte zum metabolischen Syndrom bei, während dies bei den älteren Patienten erhöhte Blutglukosewerte waren. Schlussfolgerung: Die Häufigkeit und relative Bedeutung von erhöhtem arteriellem

  19. Prävention und Rehabilitation nach radikaler Prostatektomie - Teil II: Harninkontinenz

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Müller C

    2010-01-01

    Full Text Available Die Harninkontinenz als Komplikation der radikalen Prostatektomie ist zwar in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend seltener geworden, für die betroffenen Patienten stellt sie aber eine wesentliche Beeinträchtigung der Lebensqualität dar. Das Alter des Patienten zum Zeitpunkt des Eingriffs ist ein naturgemäß nicht beeinflussbarer Risikofaktor. Als präventive Maßnahmen kommen Veränderungen des Lebensstils, Meiden bestimmter Risikofaktoren, das präoperative Beckenbodentraining zur Optimierung der präoperativen Kontinenz sowie präventive und therapeutische Maßnahmen zur Verbesserung der präoperativen Potenz infrage. Während die anlagebedingte Länge der Urethra und die Größe der Prostata naturgemäß vorgegeben sind, lässt sich die Prävalenz der Harninkontinenz nach radikaler Prostatektomie durch schonende Operationstechniken und durch die intraoperative Hypothermie reduzieren. Darüber hinaus gibt es eine Reihe rehabilitativer Maßnahmen, speziell das postoperative Beckenbodentraining, elektrische Beckenbodenstimulation, Magnetfeldtherapie und erste pharmakologische Ansätze. Auch die Rehabilitation der postoperativen erektilen Funktion kann sich günstig auf die Kontinenz auswirken. Obwohl die Studienlage für die Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen nach den Kriterien der evidenzbasierten Medizin insgesamt insuffizient ist, zeigt die in den vergangenen Jahrzehnten abnehmende Prävalenz der Harninkontinenz nach radikaler Prostatektomie, dass die oben genannten Maßnahmen gemeinsam angewandt außerordentlich wirksam sind.

  20. Symptomatische Effekte von Coenzym Q10 bei Morbus Parkinson

    OpenAIRE

    Gholipour, Ali Farshad

    2005-01-01

    Im Rahmen M. Parkinson können auch die Sinnesorgane beeinträchtigt werden. Die Defizite des visuellen Systems können sich neben Visusverschlechterung und Störung der Kontrastsensitivität auch in Form einer Farbwahrnehmungsstörung äußern. Das Ziel unserer Arbeit war die Wirkung von Coenzym Q10 auf die Farbwahrnehmungsfähigkeit bei Parkinson zu eruieren. Die Untersuchungen wurden in Form einer Doppelblindstudie mit 28 Parkinson-Patienten durchgeführt, wobei die eine Hälfte der Pa...

  1. Untersuchung von Cystatin C als prognostischer Parameter bei pulmonaler Hypertonie

    OpenAIRE

    Schombert, Katharina Viktoria Ursula

    2014-01-01

    Um den Verlauf von Krankheiten besser abschätzen und das Outcome von Patienten verbessern zu können, ist die Etablierung von Biomarkern essentiell. Besondere Aufmerksamkeit ist vor allem den Parametern zu schenken, welche relativ schnell und einfach z.B. durch Blutuntersuchungen erhoben werden können. Die vorliegende Arbeit verfolgte vor diesem Hintergrund drei Untersuchungsziele. Zunächst war zu klären, ob Plasma-Cystatin C ein Prädiktor hinsichtlich des Überlebens bei verschiedenen Ätiol...

  2. Unerwünschte Gedanken bei Angststörungen

    OpenAIRE

    Fehm, Lydia Birgit

    2000-01-01

    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Diagnostik unerwünschter Gedanken sowie der Spezifität von Gedankenunterdrückung bei phobischen Patienten. Zwei Fragebogenverfahren zum Thema Sorgen sowie ein Instrument zur Erfassung von Strategien im Umgang mit intrusiven Gedanken wurden bezüglich der Gütekriterien der deutschen Übersetzung in einer klinischen Stichprobe evaluiert. Dabei handelt es sich um den Worry Domains Questionnaire (WDQ), der Sorgeninhalte erhebt, den Penn State Worry Qu...

  3. Cannabinoidrezeptor2-Exprimierung bei Essstörungen

    OpenAIRE

    Jedtberg, Sabine

    2011-01-01

    1. Hintergrund und Ziele Das Endocannabinoid System spielt eine zentrale Rolle bei der Regulierung der Nahrungsaufnahme und Energiehomöostase, aber auch des Immunsystems. Nachgewiesenermaßen gehen Essstörungen (AN, BN) mit Beeinträchtigungen des Immunsystems einher. Dies zusammen mit den Beobachtungen, dass übergewichtige Patienten eine CB2-Rezeptor Hochregulierung in subkutanem Fettgewebe aufweisen, führte uns zu der Frage, wie sich Essstörungen auf die CB2-Rezeptor Expression auswirken. 2. ...

  4. Die Rolle der Autoimmunreaktion gegen das SLA/LP-Molekül bei autoimmuner Hepatitis

    OpenAIRE

    Cheruti, Uta

    2005-01-01

    In der vorliegenden Arbeit wurde die Rolle des SLA/LP Proteins bei der autoimmunen Hepatits untersucht. Zum einen sollte die Hypothese einer aberranten Expression des SLA/LP Moleküls als Auslöser der Autoimmunreaktion gegen SLA/LP überprüft werden. Hierzu wurde die Expression des SLA/LP Moleküls in Leber und Lymphozyten von Patienten mit verschiedenen hepatischen Erkrankungen und bei gesunden Personen bestimmt. Die quantitativen Expressionsanalysen wurden mittels real-time PCR unter Ein...

  5. Untersuchung zur pharmakokinetischen Interaktion zwischen Budesonid und Metronidazol bei gesunden Freiwilligen

    OpenAIRE

    Röck, Daniel

    2009-01-01

    Das CYP3A-Enzym spielt eine wichtige Rolle bei der oxidativen Metabolisierung von Arzneimitteln. Die Hälfte der Arzneimittel, die heutzutage im Einsatz sind, werden durch das CYP3A-Enzym metabolisiert. Aufgrund von neuen Fallberichten könnte die zusätzliche Gabe von hochdosiertem Metronidazol in Verbindung mit erhöhten Plasmakonzentrationen von CYP3A-Substraten stehen. Zum Beispiel profitieren Patienten mit perianalen Fisteln bei Morbus Crohn von einer Behandlung mit hochdosiertem Metronidazo...

  6. PCR-Typisierung von Candida spezies im Oro-Intestinal-Trakt bei immunsupprimierten und endokarditisprophylaxepflichtigen Kindern

    OpenAIRE

    Zöller, Ina

    2010-01-01

    Ziel der vorliegenden Studie war es, die Häufigkeit der Candidabesiedelung der Mundhöhle und des Magen-Darm-Traktes in Bezug auf die genetische Stammverwandtschaft der Candida-Stämme bei herzgesunden, immunsupprimierten und/oder endokarditisprophylaxepflichtigen Kindern zu untersuchen. Insgesamt nahmen 103 Patienten der Gießener Universitätskinderklinik im Alter zwischen 2 und 16 Jahren an der Studie teil. Bei den 31 herztransplantierten (Gr.III), 24 herzkranken (Gr.II), 25 tumorkranken (G...

  7. Vitamin D-Rezeptor als Regulator des TGF-β-Signalwegs bei systemischer Sklerose

    OpenAIRE

    Vollath, Stefan

    2013-01-01

    1.1.1. Hintergrund und Ziele Der Vitamin D-Rezeptor (VDR) zählt zur Superfamilie der nukleären Rezeptoren. Sein physiologischer Ligand, 1,25-Dihydroxycholecalciferol (1,25-(OH)2D3), ist ein metabolisch aktives Hormon, das von Vitamin D3 stammt. Die Vitamin D3-Spiegel sind typischerweise bei Patienten mit systemischer Sklerose (SSc) vermindert. In dieser Arbeit soll die Rolle des VDR-Signalwegs bei fibrotischen Erkrankungen am Beispiel der SSc analysiert werden. 1.1.2. Material und M...

  8. Naturheilkunde und Komplementärmedizin bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

    OpenAIRE

    Langhorst J

    2016-01-01

    iZiel:/iNaturheilkundliche und komplementäre Verfahren werden häufig von Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) als Therapieoptionen erwogen. Im Rahmen des vorliegenden Beitrags stellen wir die aktuelle Datenlage zu komplementären und alternativen Therapieverfahren (CAM) bei CED entsprechend der Definition der National Institutes of Health bzw. der Cochrane Collaboration mit Ausnahme von Diät- und Nahrungsergänzungsmittel sowie manipulative and body-based metho...

  9. Dichte CGRP-positiver und Substanz-P-positiver Nervenfasern bei Rheumatoider Arthritis und Osteoarthrose

    OpenAIRE

    Dirmeier, Matthias

    2011-01-01

    Sensible NF enthalten zwei wesentliche Neuropeptide, SP und CGRP. Die proinflammatorische Rolle von SP ist bekannt. CGRP hat antiinflammatorische Effekte, indem es T-Helferzellen Typ 1 Zytokine, die TNF Sekretion und die Leukozytenproliferation inhibiert. Die Zunahme von SP-positiven Fasern bei RA im Vergleich zu OA wurde bereits gezeigt. Diese Arbeit untersuchte die Dichte CGRP-positiver NFs im Vergleich zu SP-positiven oder sympathischen NFs in Synovialgewebe von Patienten mit RA und OA. Mi...

  10. Hyperglykämie bei akutem Myokardsyndrom und operativer Myokardrevaskularisation: Risiken und Management

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Tschöpe D

    2007-01-01

    Full Text Available Ein deutlich erhöhtes periinterventionelles Risiko (PCI und CABG bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 kann durch eine normnahe Blutglukoseeinstellung reduziert werden. Die normnahe Blutglukoseeinstellung sollte akut durch Glukose-Insulin-(Kalium- Infusionen (GIK erfolgen. In der Langzeitbetreuung gilt die Zielwerterreichung unabhängig vom pharmakologischen Prinzip der Blutglukosesenkung. Im Spektrum der verfügbaren oralen Antidiabetika scheinen Metformin, Acarbose und Glitazone über pleiotrope Effekte kardioprotektiv zu wirken.

  11. Der Einfluß viszeraler afferenter Nervenfasern auf den postoperativen Ileus bei der Ratte

    OpenAIRE

    Meile, Tobias

    2003-01-01

    Der postoperative Ileus steht häufig einer schnellen Genesung der Patienten im Wege. Frühere Untersuchungen haben erkennen lassen, daß Capsaicin-sensible, afferente Nervenfasern bei der Induktion des postoperativen Ileus wahrscheinlich eine entscheidende Rolle spielen. Ratten in der vorliegenden Arbeit wurden Dehnungsmeßstreifen zur Registrierung der gastrointestinalen Motilität auf die Darmwand genäht. Capsaicin wurde entweder intraperitoneal oder intraluminal in das Zökum appliziert, gle...

  12. Histomorphologische Untersuchungen zur Anzahl und Lokalisation von Entzündungszellen bei pulmonalarterieller Hypertonie (PAH)

    OpenAIRE

    Kolbe, Julia

    2015-01-01

    Bei der pulmonalarteriellen Hypertonie (PAH) handelt es sich um ein fortschreitendes Krankheitsbild mit verheerenden Folgen für das kardiopulmonale System der betroffenen Patienten. Die pulmonalarterielle Hypertonie ist charakterisiert durch ein pathologisches Remodelling innerhalb der pulmonalen Gefäßwandschichten, sowie durch eine vermehrte Vasokonstriktion dieser Gefäße. Aktuelle Studien haben gezeigt, dass sowohl immunologische, wie auch inflammatorische Prozesse eine Schlüsselrolle b...

  13. Corticotropin-Releasing-Hormon induzierte psychoendokrine und psychoimmunologische Reaktion bei Fibromyalgiepatienten und Gesunden

    OpenAIRE

    Wiegand, Stephanie

    2005-01-01

    Die vorliegende Arbeit untersucht psychoendokrine und psychoimmunologische Reaktionen unter einer standardisierten hormonellen Stimulation mit Corticotropin-Releasing-Hormon bei 13 Patienten mit Fibromyalgie im Vergleich zu 13 gesunden, streng parallelisierten Probanden und berücksichtigt dabei den Einfluss der Depressivität auf die Hormonparameter. Gemessen werden hierzu zum einen verschieden Hormone der HPA-Achse (ACTH, Cortisol) und Prolaktin in einem Untersuchungszeitraum von drei Stunden...

  14. Die repetitive transkranielle Magnetstimulation des primärmotorischen Handareals bei Morbus Parkinson

    OpenAIRE

    Mentschel, Claudia

    2005-01-01

    Die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) wird erfolgreich in der Erforschung der Pathophysiologie neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen eingesetzt. Dabei wird in einer Stimulationsspule ein rasch wechselndes magnetisches Feld erzeugt, das im angrenzenden Hirnareal zu einer Erregung kortikaler Neurone führt. In zwei Versuchsreihen wurden die Effekte der rTMS auf die motorische Funktion und die kortikospinale Exzitabilität bei Patienten mit Morbus Parkinson untersucht. D...

  15. Entwicklungsneurologischer Verlauf bei Hochrisiko-Frühgeborenen der Geburtsjahrgänge 2000-2004

    OpenAIRE

    Plattner, Erika

    2012-01-01

    Ziel: Analyse der Beziehungen zwischen neonatologischen Risikoparametern und kognitivem Entwicklungsergebnis. Definition prognostischer Kriterien zur Abschätzung der entwicklungsneurologischen Langzeitprognose bei ehemaligen sehr unreifen Frühgeborenen des Perinatalzentrums der Universität Erlangen mit einem Geburtsgewicht unter 1500g. Patienten und Methoden: Die retrospektive Studie umfasst peri- und neonatologische Daten von 61 (28 m/33 w), in den Jahren 2000-2004 im Perinatalzentrum der Un...

  16. Laparoskopisch kontrollierte Biopsie der Blinddarm- und Dünndarmlymphknoten zur Paratuberkulose-Frühdiagnostik bei Kälbern

    OpenAIRE

    Berisha, Petrit

    2013-01-01

    Ziel der vorliegenden Arbeit war die Entwicklung eines Verfahrens zur laparoskopisch kontrollierten Biopsie von Blinddarm- und Dünndarmlyphknotens bei Kälbern. Denn die Untersuchung dieser Lymphknoten gilt noch wie vor als Goldstandard in der Paratuberkulose- Diagnostik bei Rindern. Material und Methodik: Nach einer Pilotstudie am 5 Kälbern wurden 15 klinisch gesunde männliche Kälber der Rasse Deutsche Holsteins in die eigentliche Studie einbezogen. Der Altersdurchschnitt (x overline) all...

  17. Genpolymorphismen und 24 Stunden-Blutdruckprofile im Zeitverlauf bei Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus Typ 1

    OpenAIRE

    Dickgießer, Vera Antonie

    2009-01-01

    Ein wesentlicher Bestandteil der erhöhten kardiovaskulären Morbidität von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 (D.m.1) ist die arterielle Hypertonie. Für die Ätiopathogenese und den Verlauf der arteriellen Hypertension wird der Einfluß genetischer Variationen zunehmend erkannt. In dieser Studie wurden im Zeitraum von 2 Jahren zu 2 Zeitpunkten (Zp.) ambulante 24 h-Blutdruckprofile (Spacelabs ABPM) bei 95 Patienten mit D.m. 1 (Geschlecht: 50 m., 45 w.; Alter (im Median):12 (Zp.1), 14 (Zp.2)...

  18. Die Rolle von Laktat produzierenden Milchsäurebakterien bei Kindern mit Kurzdarmsyndrom und D- Laktat Azidose assoziierter Encephalopathie

    OpenAIRE

    Glowatzki, Fabian

    2015-01-01

    Die D- Laktat Azidose assoziierte Encephalopathie ist eine wenig bekannte Komplikation, welche im Rahmen eines Kurzdarmsyndroms auftreten kann. Als Ursache gilt eine Fehlbesiedelung des verkürzten Dünndarmabschnittes mit D- Laktat produzierenden Milchsäurebakterien. Im Vergleich zu dem im Rahmen der Glykolyse anfallenden L- Laktat, hat der menschliche Körper nur wenige Kapazitäten, D- Laktat abzubauen. Das vermehrt anfallende D- Laktat im Darm der Patienten mit Kurzdarmsyndrom führt nach Reso...

  19. New imaging strategies for monitoring molecular pharmacotherapy of GIST; Neue bildgebende Strategien zum Monitoring molekularer Pharmakotherapien bei GIST

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Berger, F.; Reiser, M. [Klinikum Grosshadern der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Institut fuer Klinische Radiologie, Muenchen (Germany)

    2008-09-15

    Prognosis and clinical management of patients with gastrointestinal stromal tumors (GIST) has changed significantly with the introduction of new molecular-targeted drugs such as imatinib. This development is accompanied by a need to re-evaluate the established imaging criteria used to assess treatment response. The frequently used response evaluation criteria in solid tumors (RECIST) are mainly based on one-dimensional tumor size and do not take into account functional changes in responding GISTs such as a decrease in CT density or in the number of intratumoral vessels. Positron emission tomography (PET) has been found to be highly sensitive in detecting early response and to have a predictive value in the long term response to imatinib treatment. Monitoring the course of the disease by PET is limited due to scanner availability and economic constraints. Modified CT response criteria using a combination of tumor density and tumor size are especially promising in early response assessment and have a good prognostic value. Further optimization of existing response criteria and evaluation of new candidate markers of treatment response, such as quantitative perfusion will be the key for optimized monitoring of targeted therapies in GIST. (orig.) [German] Prognose und klinisches Management von Patienten mit gastrointestinalem Stromatumor (GIST) haben sich nach Einfuehrung neuer molekularer Pharmakotherapien wie Imatinib dramatisch geaendert. Damit einhergegangen ist die Notwendigkeit, bisher etablierte bildgebende Methoden zur Beurteilung des Ansprechens auf die Therapie zu ueberdenken. Die derzeit am haeufigsten eingesetzten Responsekriterien, die RECIST- (Response-evaluation-criteria-in-solid-tumors-)Kriterien, beruhen wesentlich auf der unidirektionalen Messung tumoroeser Laesionen. Aenderungen in der CT-Dichte oder der Anzahl intratumoraler Blutgefaesse werden hierbei nicht beruecksichtigt. Die Positronenemissionstomographie (PET) ist ein sensitives Verfahren zur

  20. Die Patellaproblematik nach alloplastischem Kniegelenkersatz (unter Berücksichtigung der Frühergebnisse der Prothese vom Typ Natural Knee II

    OpenAIRE

    Seitz, Stefan

    2002-01-01

    Im Zeitraum vom 1.11.1997 bis zum 30.06.1998 wurde in der Orthopädischen Universitätsklinik am St.-Anna Hospital Herne eine prospektive Studie an insgesamt 100 Patienten durchgeführt, bei denen eine Kniegelenksendoprothese des Typs Natural Knee II Primary System implantiert wurde. Einen Hauptanteil der postoperativ und im Rahmen der Nachuntersuchungen beklagten Probleme stellten sogenannte peripatellare Beschwerden dar. Neben einer ausführlichen Ergebnisdarstellung wird in der ...