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Sample records for bei der behandlung

  1. Endokrinologische Behandlung der Geschlechtsdysphorie bei Menschen mit Geschlechtsinkongruenz

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Flütsch N

    2015-01-01

    Full Text Available Es gibt Menschen, die die innere Gewissheit besitzen, dass ihre Geschlechtsidentität nicht zu ihrem biologischen Ursprungsgeschlecht passt. Durch die Entwicklungen in der Medizin in den letzten hundert Jahren ist es möglich geworden, die körperlichen Geschlechtsmerkmale an das innerlich erlebte Geschlecht anzupassen. Die Zahl der Hilfesuchenden in den ärztlichen Ambulanzen und Privatpraxen hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Das Vorgehen bei der Diagnostik und Therapieeinleitung erlebt zurzeit eine deutliche Veränderung hin zu mehr Patientenzentriertheit und Individualisierung des Transitionsprozesses. Dabei bildet die geschlechtsangleichende Hormontherapie ein wesentliches Standbein in der körperlichen Angleichung an das Gegengeschlecht. Unter Beachtung von bestimmten Sicherheitsaspekten ist eine Hormontherapie mit Sexualhormonen sicher und einfach durchzuführen. Regelmäßige Verlaufskontrollen sowie der offene und affirmative Umgang mit den Betroffenen tragen zudem wesentlich zur Sicherheit in der Behandlung bei.

  2. Rationale Behandlung der Nierenarterienstenose

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Siostrzonek P

    2010-01-01

    Full Text Available Atherosklerotische Nierenarterienstenosen (NAST finden sich relativ häufig bei Patienten mit Hypertonie und koronarer Herzkrankheit oder peripherer Gefäßerkrankung, sind aber nicht beweisend für eine renovaskuläre Genese der Hypertonie. Dennoch ist das Vorliegen einer NAST mit einem deutlich erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden. Bei therapierefraktärer Hypertonie, akutem hypertonieassoziiertem Lungenödem und progressiver Niereninsuffizienz ist der Nachweis einer Nierenarterienstenose mittels bildgebender Diagnostik indiziert. Neben der exakten Beurteilung der hämodynamischen Signifikanz der Stenose ist eine renale Minderperfusion von einer chronischen Nierenschädigung abzugrenzen, da nur im ersten Fall ein Nutzen durch eine interventionelle Therapie erwartet werden kann. Nierenarterieninterventionen sind bei schonender Technik mit einer hohen Erfolgsrate und einer geringen Komplikationsrate durchführbar. Obwohl einzelne Patienten mit NAST zweifellos von einer interventionellen Behandlung profitieren, konnte ein systematischer Benefit in bisherigen Studien nicht schlüssig nachgewiesen werden. Laufende Multicenterstudien an größeren Patientenkollektiven sollen zeigen, welche Patientengruppen tatsächlich von einer interventionellen Behandlung profitieren und ob die Intervention auch Einfluss auf kardiovaskuläre Endpunkte mit sich bringt. Unabhängig von der Art des primären Vorgehens müssen präventive Maßnahmen wie die Einnahme von Aspirin, Statinen und Hemmern des Renin-Angiotensin-Systems begonnen werden.

  3. Medical-oncological aspects in the treatment of pancreatic cancer; Internistisch-onkologische Aspekte bei der Behandlung des Pankreaskarzinoms

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Heinemann, V. [Klinikum Grosshadern, Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen (Germany). Medizinische Klinik und Poliklinik III

    2009-02-15

    Pancreatic cancer is a highly malignant disease and despite progress in systemic therapy survival is still short. For patients with R0/R1 resected disease, adjuvant chemotherapy with gemcitabine has been established as the standard treatment. More controversy exists with regard to optimal treatment of locally advanced non-metastatic pancreatic cancer. However, there is evidence to suggest that patients who respond to an initial phase of chemotherapy may be those who benefit most from sequential chemoradiotherapy. Specifically, in the treatment of advanced and metastatic disease chemotherapy or radiotherapy cannot stand alone but must be accompanied by multidisciplinary treatment approaches involving pain management, weight control, psychooncological care and palliative care. Monotherapy with gemcitabine and the combined use of gemcitabine with erlotinib are established standards for treatment of metastatic pancreatic cancer. Patients in a good general condition but where the gemcitabine-based therapy failed should be offered second-line treatment. (orig.) [German] Das Pankreaskarzinom ist eine hochmaligne Erkrankung, die trotz nachweisbarer klinischer Fortschritte weiterhin mit einem meist kurzen Ueberleben verbunden ist. Bei R0/R1-resezierten Patienten gilt eine adjuvante Behandlung mit Gemcitabin gegenwaertig als etablierter Behandlungsstandard. Weniger eindeutig ist die optimale Therapie des lokal fortgeschrittenen, nichtmetastasierten Pankreaskarzinoms (LAPC). Es gibt aber Hinweise dafuer, dass Patienten, die auf eine initiale Chemotherapiephase ansprachen, von einer nachgeschalteten Radiochemotherapie profitieren koennen. Gerade zur Behandlung des metastasierten Pankreaskarzinoms sollten die Chemo- oder die Radiochemotherapie nicht allein stehen, sondern durch multidisziplinaere Behandlungsansaetze unterstuetzt werden. Dazu gehoeren die Schmerz- und Ernaehrungstherapie, Psychoonkologie und Palliativmedizin. Bei der Behandlung des metastasierten

  4. Endovaskuläre Behandlung der Karotisstenose

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Mathias K

    2004-01-01

    Full Text Available Die Behandlung der Karotisstenose mit Angioplastie und Stentimplantation (CAS hat sich zu einer echten Alternative zur gefäßchirurgischen Therapie (CEA entwickelt. Mit dem Einsatz der zerebralen Protektion werden neurologische Komplikationsraten so weit abgesenkt, daß bei Normalrisikopatienten gleichwertige oder bessere Resultate, bei Hochrisikopatienten durchweg bessere Ergebnisse erzielt werden. Ein technischer Erfolg wird bei mehr als 98 % der Behandlungen erreicht und geht mit Schlaganfall, Herzinfarkt und Tod bei weniger als 3 % der Patienten einher. Komplikationen, wie Herzinfarkt, Hirnnervenschäden oder Wundinfektionen, werden fast nur bei der Gefäßoperation gesehen. Auch bei den Langzeitverläufen sind Zahl behandlungsbedürftiger Rezidivstenosen zwischen CAS und CEA und die Rate ipsilateraler Schlaganfälle gleichwertig.

  5. The value of radiotherapy for the treatment of meningeal melanocytoma; Stellenwert des Strahlentherapie bei der Behandlung des meningealen Melanozytoms

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Rades, D.; Karstens, J.H. [Abt. fuer Strahlentherapie und spezielle Onkologie, Medizinische Hochschule Hannover (Germany); Tatagiba, M. [Abt. fuer Neurochirurgie, Medizinische Hochschule Hannover (Germany); Brandis, A. [Abt. fuer Neuropathologie, Medizinische Hochschule Hannover (Germany); Dubben, H.H. [Abt. fuer Strahlentherapie und Radioonkologie, Universitaetsklinikum Hamburg-Eppendorf (Germany)

    2002-06-01

    , es liegen lediglich Fallberichte vor. Patienten und Methoden: 1997 wurde eine Patientin aufgrund eines Rezidivs, 1999 aufgrund zerebraler Metastasen eines spinalen meningealen Melanozytoms in unserer Abteilung bestrahlt. Dieser Fall gab Anlass zu einer Literaturrecherche im Hinblick auf moegliche Therapieoptionen. Alle seit Einfuehrung des Begriffs meningeales Melanozytom (1972) publizierten und ausreichend dokumentierten Faelle wurden analysiert. Anhand publizierter und durch persoenlichen Kontakt mit den Autoren gewonnener Daten wurden Rezidiv- und Gesamtueberlebensraten bis 5 Jahre nach Operation fuer die Therapiemodalitaeten komplette Tumorresektion, inkomplette Resektion plus postoperative Strahlentherapie und alleinige inkomplette Resektion ermittelt. Die statistische Auswertung erfolgte mittels {chi}{sup 2}-Test sowie Kaplan-Meier-Analyse. Ergebnisse: 53 Patienten (inklusive der eigenen Patientin) erfuellten die Selektionskriterien. Nach kompletter Resektion ergaben sich verglichen mit der alleinigen inkompletten Resektion niedrigere Rezidiv- (4-38% versus 50-92%) und hoehere Gesamtueberlebensraten (86-95% versus 30-58%). Nach inkompletter Resektion scheint eine postoperative Strahlentherapie die Prognose verbessern zu koennen (Rezidivraten 15-45%; Gesamtueberlebensraten 91-92%). Zwischen den Therapiemodalitaeten komplette Resektion und inkomplette Resektion plus Strahlentherapie waren keine signifikanten Unterschiede erkennbar. Schlussfolgerungen: Bei der Behandlung des meningealen Melanozytoms muss von den drei verglichenen Therapiemodalitaeten die komplette Tumorresektion als beste Option angesehen werden. Nach inkompletter Resektion ist eine postoperative Strahlentherapie in Erwaegung zu ziehen. Ein bestimmtes Strahlentherapieregime kann derzeit nicht empfohlen werden, allerdings ist bei Vorliegen multipler kranialer oder spinaler Herde eine Bestrahlung des Neurokraniums oder der kraniospinalen Achse indiziert. (orig.)

  6. Verbesserung der Lebensqualität bei Kinderwunsch-Behandlung durch den Gebrauch patientenfreundlicher Follitropin-Fertigpens

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Bitzer J

    2011-01-01

    Full Text Available Zur Behandlung des unerfüllten Kinderwunsches unterziehen sich viele Frauen einer assistierten Reproduktionstherapie mit ovarieller Stimulation. Dazu erfolgen tägliche subkutane Injektionen mit Gonadotropinen, welche die Patientinnen eigenständig durchführen können. Häufig haben Patientinnen dabei Angst vor Spritzen und injektionsbedingten Schmerzen. Die vorliegende Beobachtungsstudie zum Einfluss der Anwendung des Follitropin alfa-Fertigpens (Gonal-f®-Pen auf die Lebensqualität der Patientinnen zeigt die Ergebnisse einer Befragung von 170 Frauen zu Angst und Zufriedenheit mit diesem Applikationssystem. Die Erfahrungen wurden vor und nach den Behandlungszyklen auf numerischen Analogskalen quantifiziert und nachfolgend verglichen. Die Studie ergab, dass durch die Verwendung des Gonal-f®-Pens die Angst vor der Injektion und vor Schmerzen signifikant abnahm. Zudem waren die Patientinnen mit dem Applikationssystem äußerst zufrieden.

  7. Botulinumtoxin-A in der Behandlung neurogener Blasenfunktionsstörungen bei Kindern: Funktionelle und histomorphologische Langzeitergebnisse

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schulte-Baukloh H

    2004-01-01

    Full Text Available Die etablierte Therapie der neurogenen Detrusorhyperaktivität bei Kindern besteht in der Gabe von Anticholinergika und begleitendem intermittierendem Einmalkatheterismus. Eine hohe Nebenwirkungsrate der Anticholinergika oder eine nicht ausreichende Dämpfung der Detrusoraktivität limitiert jedoch die Anwendung und zwingt nicht selten zu einem operativen Vorgehen. Wir untersuchten deshalb die Wirksamkeit von Botulinumtoxin-A (BTX-A auf die neurogene Detrusorhyperaktivität bei Kindern mit neurogener Blasenfunktionsstörung. Hierzu wurden 24 Kinder (11 Mädchen, 13 Jungen; 2,5–20 (Ø 11,9 Jahre mit maximalem Detrusordruck 40 cm H2O trotz anticholinerger Medikation in die Studie eingeschlossen. Nach urodynamischer Evaluierung wurden gewichtsadaptiert 85–300 U BTX-A (Botox(R zystoskopisch an 30–40 Stellen in den M. detrusor injiziert. Urodynamische Kontrollen erfolgten nach 1, 3 und 6 Monaten. Urodynamisch fand sich ein erhöhtes Reflexvolumen nach 1 Monat um +84 %, nach 3 Monaten um +68 % und nach 6 Monaten um +23 %. Entsprechend verhielten sich die Maximalkapazitäten: +35 % (nach 1 Monat, +23 % (nach 3 Monaten und +36 % (nach 6 Monaten. Die Maximaldrücke veränderten sich im o.g. Zeitraum um –41 %, –22 % bzw. +4 %. Die korrespondierenden Veränderungen der Inkontinenzrate betrug –46 %, –15 % bzw. –13 %. Bei 5 Kindern konnte jedoch auch mit dieser Therapie keine zufriedenstellende Drucksituation sichergestellt werden; nach der daraufhin durchgeführten Blasenaugmentation fanden sich in den Blasenresektaten histomorphologisch typische BTX-A bedingte Veränderungen, die jedoch in ihrer Ausprägung keinen signifikanten Gradienten aufwiesen. Zusammenfassend läßt sich festhalten, daß es nach Botulinumtoxin-A-Injektion in den Detrusormuskel bei der Mehrzahl der Patienten zu einer ausgeprägten und therapeutisch relevanten Verbesserung sämtlicher urodynamischer Parameter bei sehr guter Verträglichkeit des Medikamentes kommt

  8. The role of radiotherapy in the treatment of meningeal melanocytoma; Die Rolle der Strahlentherapie bei der Behandlung des Meningealen Melanozytoms

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Rades, D.; Fehlauer, F.; Alberti, W. [Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie und Radioonkologie, Universitaetsklinikum Hamburg-Eppendorf (Germany); Schild, S. [Mayo Clinic, Scottsdale, Arizona (United States). Dept. of Radiation Oncology; Tatagiba, M. [Klinik fuer Neurochirurgie, Eberhard-Karls-Universitaet Tuebingen (Germany); Molina, H. [Clinica y Maternidad Suizo-Argentina, Buenos Aires (Argentina). Lab. of Neuropathology

    2004-07-01

    Because of its great rarity an optimal therapeutic regime for this entity has yet to be found. This holds especially for the role of radiotherapy following incomplete resection. The present analysis compares four therapeutic regimes in terms of local control and survival, thus contributing to the formulation of an optimal treatment concept. [German] Angesichts der grossen Seltenheit dieser Entitaet ist das optimale Therapieregime bislang nicht hinreichend geklaert. Dies gilt insbesondere fuer die Rolle der Strahlentherapie nach inkompletter Resektion. Die vorliegende Analyse vergleicht vier Therapieschemata im Hinblick auf die lokale Kontrolle und das Gesamtueberleben, um einen Beitrag zur Definition eines optimalen Behandlungskonzepts zu leisten. (orig.)

  9. The role of radiation therapy in treatment of pancreatic cancer from the viewpoint of radio-oncologists; Die Rolle der Strahlentherapie bei der Behandlung des Pankreaskarzinoms aus der Sicht des Radioonkologen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Timke, C.; Debus, J.P. [Universitaetsklinikum Heidelberg (Germany). Abteilung Radioonkologie und Strahlentherapie

    2009-02-15

    Fortschritt in der Bestrahlungstechnik konnte in den letzten Jahren die Toxizitaet kombinierter Radiochemotherapien gesenkt werden. Wenn eine lokale Problematik im Vordergrund der Erkrankung steht, sollten kombinierte Radiochemotherapien auch bei der Behandlung des metastasierten Pankreaskarzinoms eingesetzt werden. Das Hinzufuegen so genannter 'biologicals' zur bekannten Radiochemotherapie scheint ein sinnvoller Ansatz zum Verbesserung der Prognose dieser hochmalignen Erkrankung zu sein, die Studienergebnisse zur Klaerung dieser Frage werden in den kommenden Jahren erwartet. Bei allen Bemuehungen zur Weiterentwicklung von Strahlen- und systemischer Therapie bei der Behandlung des Pankreaskarzinoms sollte man nicht die Wichtigkeit von Psychoonkologie und Ernaehrungsmedizin fuer diese Erkrankung vergessen. (orig.)

  10. Schmerz: Symptom, Folge, Behandlung bei Multipler Sklerose

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schmidegg S

    2006-01-01

    Full Text Available Schmerz ist ein viel häufigeres Symptom bei Patienten mit Multipler Sklerose als angenommen. In 5,5 % der Patienten ist Schmerz ein vorherrschendes Symptom, entweder alleine oder in Kombination mit anderen Symptomen, z. B. der Spastizität. Häufigste Symptome sind ein zentral neuropathischer Schmerz, die Allodynie und Hyperalgesie sowie Trigeminusneuralgien.

  11. Supportive treatment with megestrol acetate during radio-(chemo-)therapy. A randomized trial; Supportive Behandlung mit Megestrolacetat waehrend der Radio-(Chemo-)Therapie bei Patienten mit Tumoren im Kopf-Hals-Bereich. Eine randomisierte Studie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Fietkau, R. [Erlangen-Nuernberg Univ., Erlangen (Germany). Strahlentherapeutische Klinik; Riepl, M. [Erlangen-Nuernberg Univ., Erlangen (Germany). Strahlentherapeutische Klinik; Kettner, H. [Bristol Arzneimittel GmbH, Muenchen (Germany). Medizinische Abt.; Hinke, A. [Wissenschaftlicher Service Pharma, Monheim (Germany); Sauer, R. [Erlangen-Nuernberg Univ., Erlangen (Germany). Strahlentherapeutische Klinik

    1996-03-01

    Background: The value of megestrol acetate in treating tumor anorexia and cachexia of terminal patients is well known. However, the supportive effect of megestrol acetate during intensive radio-(chemo-)therapy was not investigated up to now. Therefore a randomized trial was performed including patients with advanced tumors in the head and neck region. Patients and Methods: From June 1991 to December 1993 a total of 64 patients were admitted to a randomized, double-blind placebo-controlled study. During and up to 6 weeks following radiotherapy patients received 160 mg/d megestrol acetate or placebo. The nutritional status (anthropometric and laboratory parameters) and the quality-of-life index according to Padilla et al. were determined prior to therapy, 1, 4, 6 weeks later during radiotherapy and 12, 18 weeks after completion. Results: Sixty-one out of 64 patients were evaluable (control group: n=30; megestrol acetate patients: n=31). One patients refused further participation after randomization. One patient in each arm was excluded due to side effects (impotence, diarrhoea). Further side effects were not observed. In the control group the nutrititional parameters (body weight, triceps skinfold) and the subjective feeling of the patients deteriorated during radiotherapy and did not restore following radiotherapy. By contrast, the patients of the megestrol acetate group were able to stabilize these parameters. This difference was most prominent in the orally nourished patients (weight loss during therapy: Control group: -4.1 kg; megestrol acetate group: -0.8 kg; p=0.004); but not in the patients fed by percutaneous endoscopically guided gastrostomy (weight loss control group: -2.4 kg; megestrol acetate group: -0.8 kg; p=0.14). Conclusion: In patients on radiochemotherapy megestrol acetate prevents patients from further deterioration of the nutritional status and quality of life. (orig.) [Deutsch] Hintergrund: Die Wirksamkeit von Megestrolacetat zur Behandlung der

  12. Value of conventionally fractionated radiotherapy for the local treatment of HIV associated Kaposi`s sarcoma; Wertigkeit konventionell fraktionierter Radiotherapie bei der lokalen Behandlung des HIV-assoziierten Kaposi-Sarkoms

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Saran, F. [Abt. fuer Strahlentherapie und Onkologie, Zentrum der Radiologie, Frankfurt Univ. (Germany); Adamietz, I.A. [Abt. fuer Strahlentherapie und Onkologie, Zentrum der Radiologie, Frankfurt Univ. (Germany); Mose, S. [Abt. fuer Strahlentherapie und Onkologie, Zentrum der Radiologie, Frankfurt Univ. (Germany); Thilmann, C. [Abt. fuer Strahlentherapie und Onkologie, Zentrum der Radiologie, Frankfurt Univ. (Germany); Boettcher, H.D. [Abt. fuer Strahlentherapie und Onkologie, Zentrum der Radiologie, Frankfurt Univ. (Germany)

    1995-10-01

    partielle Remission (PR) (55%), und 12/111 wurden als unveraendert (NC) beurteilt (11%). Die Gesamtansprechrate (CR + PR) betrug 89%. Zwei Patienten mit Laesionen der Mundhoehle zeigten eine Mukositis RTOG Grad IV nach Gesamtdosen von 10 und 14 Gy. Bei 71/106 bestrahlten Laesionen der Haut (67%) wurde eine radiogen induzierte Reaktion ersten Grades (RTOG) gesehen. Durch eine Radiotherapie mit einer Gesamtreferenzdosis von 20 Gy in konventioneller Fraktionierung ist eine Palliation bei HIV-assoziierten Kaposi-Sarkomen moeglich. Der Anteil von Patienten mit kompletter Remission ist jedoch mit 34 bis 47% geringer als im Vergleich zu Gesamtdosen >20 Gy (66 bis 100%). Unsere Ergebnisse unterstuetzen die Vermutung einer dosisabhaengigen Wirkung der Radiotherapie von Kaposi-Sarkomen. Es sollten daher bei Behandlung von HIV-assoziierten Kaposi-Sarkomen in der Radiotherapie Gesamtreferenzdosen von zum Beispiel 30 Gy mit 5mal 2 Gy/Woche bzw. 24 Gy, 5mal 1,6 Gy fuer Schleimhautlaesionen gewaehlt werden, da dadurch die Rate an kompletten Remissionen verdoppelt werden kann. (orig./MG)

  13. Diagnose und Therapie der Depression bei Morbus Parkinson

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Klein N

    2004-01-01

    Full Text Available Depressive Episoden sind die häufigsten psychiatrischen Komplikationen bei MP, erschweren oft wesentlich dessen Verlauf und setzen die Lebensqualität der Patienten weiter herab. Als mögliche Risikofaktoren für die Entstehung einer depressiven Symptomatik bei MP gelten: junges Lebensalter und jugendlicher Ausbruch des MP, weibliches Geschlecht, rechtsseitiger Hemiparkinsonismus, zunehmender Schweregrad der körperlichen Beeinträchtigung, Akinesie, Angst und psychotische Symptomatik. Durch die große Überschneidung von Symptomen des MP und der Depression kann es schwierig sein, die Diagnose "Depression bei MP" zu stellen. Der Neuropsychiater sollte diese Komplikation bei MP erwarten bzw. suchen. Pathophysiologisch korreliert die Depression bei Patienten mit MP sowohl mit dem Mangel an Dopamin als auch mit der Beeinträchtigung serotonerger und noradrenerger Neurotransmission. Eine nicht unwesentliche Ursache der Depression bei MP ist auch der Streß, den eine behindernde, chronische und unheilbare Erkrankung subjektiv im Patienten erzeugt. Obwohl die Depression einen entscheidenden Einfluß auf die Lebensqualität der Patienten und ihrer Angehörigen hat und der Behandlung daher ein wichtiger Stellenwert zukommt, wurden bis zum heutigen Tag nur unzureichende Untersuchungen zur Therapie der Depression bei MP durchgeführt. Für die Zukunft gilt es, anhand der Ergebnisse von randomisierten, doppelblinden Studien, Behandlungsalgorithmen für die Therapie der Depression bei Patienten mit MP zu entwickeln.

  14. Immunologische Effekte von Interferon beta und Glatiramerazetat in der Behandlung der Multiplen Sklerose

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Berger T

    2008-01-01

    Full Text Available Die Multiple Sklerose (MS stellt die häufigste, potentiell behindernde neurologische Erkrankung im jungen Erwachsenenalter dar. Wiederkehrende Krankheitsschübe und/oder schleichende Krankheitsprogression kennzeichnen den klinischen Verlauf. Die histopathologischen Merkmale setzen sich aus einer chronischen Entzündungsreaktion, demyelinisierenden Herden sowie aus axonaler Schädigung im zentralen Nervensystem zusammen. In mehreren Phase-III-Studien wurde belegt, dass durch die Behandlung mit Interferon (IFN β und Glatiramerazetat (GA sowohl eine Reduktion der Schubrate als auch eine Reduktion von Krankheitsaktivitätsmarkern in der Magnetresonanztomografie bei MS erreicht werden kann. IFN β entfaltet seine Wirkung an mehreren Schnittstellen entlang der immunpathogenetischen Kaskade und verringert unter anderem die Aktivierung von autoreaktiven T-Lymphozyten sowie deren Migration durch die Blut-Hirn-Schranke. GA ist durch seine Fähigkeit, GA-spezifische Th2-Lymphozyten zu induzieren, imstande, pro-entzündliche Reaktionen, die durch autoreaktive T-Lymphozyten getriggert werden, in Richtung anti-entzündliche Immunantworten zu modulieren. Anhand der derzeit postulierten pathogenetischen Mechanismen bei MS werden immunologische und Aspekte der sicheren Anwendung beider Therapien besprochen.

  15. Die Behandlung gewalttätiger psychisch Kranker - eine Spezialaufgabe der forensischen Psychiatrie?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schanda H

    2005-01-01

    Full Text Available Die Behandlung psychiatrischer Patienten war in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts durch grundlegende Reformen geprägt: Öffnung der bis dahin zum größeren Teil geschlossen geführten Anstalten, drastische Reduzierung der Zahl psychiatrischer Betten bei gleichzeitiger Verkürzung der durchschnittlichen Dauer stationärer Behandlung, Umverteilung der Ressourcen, Dezentralisierung, Ausbau der ambulanten Versorgung, verstärkte gesetzliche Kontrolle der Psychiatrie bei der Ausübung von Zwang. Diese Veränderungen machten jedoch eigene Behandlungseinrichtungen für psychisch kranke Straftäter erforderlich, die früher meist gemeinsam mit allen anderen Patienten auf geschlossenen Stationen psychiatrischer Krankenhäuser versorgt wurden. Als Folge dieser Entwicklung entstand zunehmend die Auffassung, daß mit Aggressivität und Gewalttätigkeit psychisch Kranker zusammenhängende Behandlungsaspekte primär in die Kompetenz der forensischen Psychiatrie fallen, obwohl z. B. in Österreich derzeit ungefähr 1/3 aller zurechnungsunfähigen Straftäter auf allgemeinpsychiatrischen Abteilungen behandelt wird. Diese Patienten leiden überdurchschnittlich häufig an schweren, oft chronischen Verläufen schizophrener Psychosen. Weitere typische Merkmale sind hohe Raten von comorbidem Substanzmißbrauch, fehlende Krankheitseinsicht, Non-Compliance, häufige (unfreiwillige stationäre Vorbehandlungen und in der Vorgeschichte Drohungen bzw. Aggressionshandlungen. Dies sind zum größeren Teil aber auch die Merkmale jener Patienten, die unfreiwillig in Spitalsbehandlung gelangen. Daher sind die Grundsätze forensisch-psychiatrischer Therapie auch für alle in der Allgemeinpsychiatrie Tätigen von Bedeutung: Kenntnis der Risikofaktoren, umfassende Informationsweitergabe, auf die Kompensierung der wesentlichen Risikofaktoren zielende, eher direktive Interventionen, ausreichend lange Behandlungsdauer im Fall stationärer Aufnahmen, konsequente

  16. Die Chirurgie der abdominellen Aorta bei Dissektionen, Aneurysmen und Ruptur

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Veit FH

    2001-01-01

    Full Text Available Das chirurgische Standardverfahren in der Behandlung geschlossener oder rupturierter abdomineller Aneurysmen ist die "offene" Dissektionsresektion. Mit diesem invasiven konventionellen Verfahren sind alle Formen abdomineller Aneurysmen behandelbar. Bei Patienten mit niedrigem Risikoprofil ist die perioperative Mortalität gering und das Langzeitergebnis ausgezeichnet. Die transfemorale minimal invasive Implantation von Endoprothesen ist bei ausgewählten Patienten mit geeigneter Anatomie eine befriedigende Alternative. Die perioperative Mortalität ist auch beim Hochrisikopatienten gering. Der ungewisse Langzeitverlauf erfordert eine lebenslange Observanz des Aneurysmas.

  17. Die operative Behandlung der Trigeminusneuralgie und anderer vaskulärer Hirnnerven-Kompressionssyndrome

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Spendel MC

    2006-01-01

    Full Text Available Die häufigsten vaskulären Hirnnervenkompressionssyndrome sind die Trigeminusneuralgie, die Vago-Glossopharyngeusneuralgie und der Spasmus facialis. Die Theorie der vaskulären Kompression von Hirnnerven an der Eintrittszone im Hirnstamm und das pathogenetische Konzept der Ephapsen zwischen afferenter sensibler Impulsleitung und schmerzleitenden Fasern ist heute Basis moderner konservativer und operativer Therapiekonzepte. Die mikrovaskuläre Dekompression von Hirnnerven ist aufgrund ihres kausalen Therapieansatzes nicht nur das operative Verfahren erster Wahl, sondern zugleich aufgrund der exzellenten Resultate auch wesentliche Stütze der Theorie der vaskulären Kompression. Alternative Operationsverfahren bei älteren und nicht belastbaren Patienten mit Trigeminusneuralgie sind perkutane Verfahren wie die Thermokoagulation, retroganglionäre Glyzerinrhizolyse oder Ballonkompression des Ganglion Gasseri, die radiochirurgische Konvergenzbestrahlung der Hirnnerveneintrittszone und elektrische Stimulationstechniken. In der Behandlung des Spasmus facialis stellt die Botulinumtoxin-Injektion vor allem bei älteren Patienten eine wirksame Alternative zur vaskulären Dekompression dar.

  18. Behandlung akuter Schmerzen in der Neurologie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Franz G

    2006-01-01

    Full Text Available Akute Schmerzen sind das Hauptsymptom vieler neurologischer Erkrankungen und eines der wichtigsten Symptome in der Notfallmedizin. In der Akutmedizin ist der Neurologe vor allem mit Kopf- und Rückenschmerzen sowie mit Schmerzen durch Läsionen schmerzleitender Strukturen konfrontiert. Eine ausreichende Schmerztherapie ist ebenso wichtig wie die Abklärung der Schmerzursache. In diesem Artikel werden die spezifischen Akutbehandlungsregime der wichtigsten primären Kopfschmerzen sowie Empfehlungen einer allgemeinen analgetischen Notfallbehandlung beschrieben.

  19. Vergleich therapeutischer Effekte von Laserakupunktur und medikamenteller Therapie bei der COB (RAO) des Pferdes

    OpenAIRE

    Reitz, Astrid geb. Geisler

    2006-01-01

    Das Ziel der vorliegenden Arbeit war der Vergleich der Wirksamkeit der Laserakupunktur bei der Behandlung der COB/RAO beim Pferd mit der medikamentellen Therapie. Die Effektivität der medikamentellen Kombinationstherapie ist vielfach belegt und dient als Positivkontrolle. Insgesamt 60 Pferde mit COB wurden zwischen November 2001 und Mai 2005 stationär in der Klinik für Pferde mit Lehrschmiede, Innere Medizin, der Justus-Liebig-Universität Gießen aufgenommen und randomisiert in zwei Therapi...

  20. Influence of temperature, mixing and time of residue on the degradation of organic trace materials during thermal treatment of waste wood; Einfluss von Temperatur, Durchmischung und Verweilzeit auf den Abbau organischer Spurenstoffe bei der thermischen Behandlung von Abfallholz

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Beckmann, M. [Clausthaler Umwelttechnik-Institut GmbH (CUTEC), Clausthal-Zellerfeld (Germany); Griebel, H. [Fels-Werke GmbH, Goslar (Germany); Scholz, R. [Technische Univ. Clausthal, Clausthal-Zellerfeld (Germany). Inst. fuer Energieverfahrenstechnik und Brennstofftechnik

    1998-09-01

    Waste wood, e.g. window frames or sleepers treated with coal tar pitch, are usually incinerated after crushing and removal of foreign materials (glass, metal etc.). Organic trace elements, e.g. PAH, PCB, chlorobenzenes, PCDD and PCDF must be removed after combustion. (orig./SR) [Deutsch] Abfallhoelzer, wie z.B. Fensterrahmen oder mit Steinkohlenteerpech behandelte Eisenbahnschwellen, werden nach Zerkleinerung und Abtrennung von Wert- und Stoerstoffen (Glas, Metalle usw.) haeufig in Rostsystemen thermisch behandelt. Bei der Diskussion der Prozessbedingungen liegt ein besonderer Schwerpunkt in der Fragestellung nach geeigneten Abbaubedingungen fuer organische Spurenstoffe wie polyaromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), polychlorierte Biphenyle (PCB), Chlorbenzole, polychlorierte Dibenzodioxine (PCDD) und polychlorierte Dibenzofurane (PCDF) im Nachverbrennungsprozess. (orig./SR)

  1. Die Dankesrede bei der Preisverleihung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Elenmari Pletikos Olof

    2012-12-01

    Full Text Available Festliche Preisverleihungen sind Gelegenheiten, bei denen von den Preisträgerneine kurze Rede erwartet wird. Obwohl die Dankesrede eine kleinere Randgattung innerhalb des epideiktischen Genres ist, steht sie im Mittelpunkt des Ereignisses. Rhetorikhandbücher geben zahlreiche Ratschläge, wie eine gute Festrede vorbereitet werden soll, um zu unterhalten, zu bewegen und zu belehren. Ziel dieser Untersuchung ist es festzustellen, welche Eigenschaften der Dankesrede die Zuhörer als erwünscht oder unerwünscht wahrnehmen und welche Charakteristika am meisten zur Qualität festlicher Dankesreden beitragen. Das Korpus der gesprochenen Texte bilden 30 Dankesreden anlässlich kroatischer Preisverleihungen in den Bereichen Schauspiel, Sport, Musik, Fernsehen, Literatur und Wirtschaft. Die Audio-Aufnahmen der Dankesreden wurden einer Gruppe von Hörern zur Bewertung in folgenden Kategorien vorgelegt: interessant, geistreich, hoher Sprachstil, feierlich, emotiv, persönlich, originell, bescheiden, vorbereitet und spontan. Zusätzlich wurde zu jeder Rede die offene Frage gestellt, was dem Zuhörer an der Rede gefallen oder nicht gefallen habe. Die Resultate der Perzeptionsanalye lassen erkennen, dass die Interessantheit einer Rede mit der Eigenschaft des Geistreichen, des Originellen, des Emotionalen und des Persönlichen in Verbindung gebracht wird und die Eigenschaft des Festlichen im Wesentlichen nur mit dem hohen Sprachstil und der Vorbereitetheit des Textes korreliert. Einige Eigenschaften können sowohl erwünscht als auch unerwünscht sein, z. B. Dialekt, Persönliches und Kürze. Die besten Dankesreden haben Eigenschaften, die im Grunde schwer miteinander zu verbinden sind: Einerseits soll der Text vorbereitet sein (hoher Stil, Wortwahl, Figuren, Originalität der Geschichte, Humor, andererseits wird bei der Ausführung Spontaneität (Aufrichtigkeit, Emotionalität, Persönlichkeit erwartet.

  2. Stentimplantation zur Behandlung von langstreckigen Verschlüssen der Arteria femoralis superficialis beidseites - Fallbericht eines Patienten mit Claudicatio intermittens

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schillinger M

    2004-01-01

    Full Text Available Die Einführung von selbstexpandierbaren Nitinol-Stents hat das Spektrum der endovaskulären Behandlungsmöglichkeiten im femoropoplitealen Stromgebiet deutlich erweitert. Die Ergebnisse der alleinigen Ballonangioplastie bei langstreckigen, ausgeprägt verkalkten Arteria femoralis superficialis (AFS-Verschlüssen sind erfahrungsgemäß schlecht, sodaß bei Claudicatio-Symptomatik meist entweder eine konservativ-medikamentöse Behandlung oder eine Bypass-Operation favorisiert werden. Mit der Applikation von Stainless-steel-Stents konnten zwar die initialen Resultate verbessert werden, aufgrund von häufig massiver neointimaler Proliferation waren jedoch die Langzeitergebnisse weiterhin nicht zufriedenstellend. Die Offenheitsraten von Nitinol-Stents im femoropoplitealen Bereich scheinen jedoch vielversprechend, sodaß diese Stents auch bei langstreckigen AFS-Verschlüssen bei Patienten mit Claudicatio intermittens zum Einsatz kommen könnten. Wir berichten hier über einen Patienten mit klinischen Beschwerden der Claudicatio intermittens im Stadium Fontaine IIb (Gehstrecke unter 200 m mit beidseits langstreckigen, ausgeprägt verkalkten AFS-Verschlüssen, die erfolgreich mit langstreckiger Stentimplantation therapiert werden konnten.

  3. Experimentelle Untersuchungen zur Bedeutung von Wachstums- und Gerinnungsfaktoren bei der Entstehung maligner Ergüsse

    OpenAIRE

    Blume, Lars-Fabian

    2010-01-01

    Etwa 15-20 % aller Tumorpatienten entwickeln im Verlauf ihrer Erkrankung einen pleuralen oder peritonealen Erguss. In Anbetracht der kurzen Überlebenszeit von im Mittel 20 Wochen ist bei der Therapie maligner Ergüsse die Beseitigung der durch den Erguss hervorgerufenen Symptome und Beschwerden das zentrale Ziel. Bisher gibt es keine befriedigende Behandlung maligner Ergüsse, da nur eine begrenzte Patientenzahl körperlich in der Lage ist, sich einem invasivem Eingriff mit abschließender Pleuro...

  4. Experimentelle erzeugung der immun. Insulitis bei mausen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Okada,Soji

    1976-04-01

    Full Text Available Experimentelle Produktion der Immun-Insu1itis wurde aufgrund der aktiven Immunisierung der Mause vom dd-Stamm durch wiederholte Gabe vom rekristallisierten Rinderinsulin im Abstand von 4 Wochen unternommen. Wahrend der Zeitdauer vom 3. Tag bis zur 28. Woche nach der ersten Sensibilisierung wurden serologische sowie histo1ogische Untersuchungen an diesen Tieren vorgenommen. Dabei ergaben sich fo1gende Befunde: (1 Die Immunlnsulitis kam bei allen von 58 Fallen bis zu 16 Wochen nach dem Sensibilisierungsbeginn nicht zur Erscheinung, und trat bei 2 von 8 Fallen erst in der 20. Woche und dann bei 3 von 8 Fallen in der 28. Woche in die Erscheinung. (2 Kein signifikanter Unterschied bestand in Hinsicht des insulinverbindenden Antikorpertiters im Blut zwischen den Fallen mit und ohne Immun-Insulitis in der 20. Woche sowie in der 28. Woche. (3 1m Zeitlauf gab es aber eine gute Koinzidenz zwischen der Entstehung der Immun-Insulitis und der Herabsetzung des Antikorpertiters im Blut. (4 Untersuchungen des Pankreas mit Hi1fe der direkten Fluoreszenz-Antikorpermethode ergaben keine erkennbare spezifische Fluoreszenz innerhalb der Langerhansschen Inseln. Diese Untersuchungsergebnisse liefern der Ansicht einen Beweis, da~ die Insulitis, die fUr den mensch1ichen Diabetes mellitus spezifisch ist, mindestens zum Teil durch einen immuno1ogischen Mechanismus entstehen konnte.

  5. Nichtinvasive Diagnose der Leberfibrose bei chronischen Hepatopathien

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Stauber R

    2009-01-01

    Full Text Available Die Beurteilung der Leberfibrose ist bedeutsam für die Prognose, Therapieindikation und Verlaufskontrolle bei chronisch-progredienten Hepatopathien. Referenztest (Goldstandard ist derzeit die histologische Beurteilung von Leberbiopsaten. Da die Leberbiopsie jedoch ein gewisses Risiko birgt, sind zuverlässige nicht-invasive Fibrosetests sehr wünschenswert. Der vorliegende Artikel soll eine Übersicht über die wichtigsten nicht-invasiven Fibrosetests und deren diagnostische Aussagekraft hinsichtlich signifikanter Fibrose bzw. Zirrhose bei verschiedenen Lebererkrankungen bieten. Die meisten Studien wurden bei chronischer Hepatitis C durchgeführt, aber auch bei nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung gewinnt diese Fragestellung an Bedeutung. Anhand der vorliegenden Daten ist die Aussagekraft einfacher (auf Routinelaborwerten basierender Fibrosetests hinsichtlich signifikanter Fibrose offenbar ähnlich wie diejenige der komplexeren Biomarker. Die Ultraschall-Elastographie (Fibroscan ™ erscheint jedoch als überlegene Methode zur Diagnose von Zirrhose bzw. eventuell auch von klinisch-signifikanter portaler Hypertonie.

  6. Die Ferse schmerzt: Behandlung des M. triceps surae bei Patienten mit Fasciitis plantaris : Ein systematisches Literaturreview

    OpenAIRE

    Brunner, Melanie

    2015-01-01

    Darstellung des Themas: Die Dehnung des M. triceps surae bei Patienten mit Fasciitis plantaris wird in der Literatur als begleitende Intervention empfohlen. Dies lässt einen Zusammenhang zwischen den Plantarflexoren und den Fersenschmerzen vermuten, weshalb die Untersuchung von weiteren Behandlungsmethoden am M. triceps surae von Bedeutung ist. Ziel: Das Ziel dieser Arbeit war, eine Aussage über die Effektivität von verschiedenen Behandlungsmethoden des M. triceps surae bei Patienten mit F...

  7. Neue immunsuppressive und immunmodulierende orale Therapie in der Behandlung der Multiplen Sklerose

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Storch MK

    2010-01-01

    Full Text Available Schon bald könnte eine neue – lange erwartete – Ära in der Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose beginnen: oral verabreichbare immunmodulierende/immunsuppressive Intervall-Therapeutika. In den USA wurde Fingolimod (Gilenya® am 22. September 2010 als erste orale Substanz als Basistherapeutikum für die schubförmige Multiple Sklerose zugelassen. Für die nächsten Jahre ist mit der Zulassung weiterer neuer immunmodulierender/ immunsuppressiver oraler Medikamente zur Prophylaxe von Schüben in der Multiplen Sklerose zu rechnen, wodurch sich Therapieadhärenz und Lebensqualität der Patienten weiter verbessern könnten. Einige der neuen, oral verabreichten Substanzen könnten einen besonders „attraktiven“ therapeutischen Ansatz bieten: Die Kombination von Immunmodulation mit neuroprotektiven Wirkmechanismen. In dieser Übersicht wird ein Überblick über die als nächstes zu erwartenden, neuen oralen Immunmodulatoren/Immunsuppressiva gegeben. Das Einsatzgebiet dieser Substanzen in der Stufentherapie der schubförmigen Multiplen Sklerose wird erst nach Abschluss der Zulassungsverfahren bzw. Vorliegen der Daten von Langzeit-Sicherheitsregistern sicher einzuschätzen sein.

  8. Prinzipielle Bemerkungen zur orthopädischen Behandlung der rheumatoiden Arthritis

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schwägerl W

    2003-01-01

    Full Text Available Folgende Punkte sind Voraussetzung für eine erfolgreiche operative Behandlung der cP: ● Klinische und radiologische Untersuchung mit Erfassung des Hauptproblems des Patienten ● Kenntnis und Verständnis der biomechanischen Auswirkungen der Krankheit sowie der zu ihrer Behandlung in Frage kommenden Eingriffe ● Definition der Operationsziele vom Standpunkt des Patienten sowie von dem des Operateurs ● Erstellung der Operationsindikation hinsichtlich Schmerzbeseitigung und funktioneller Wiederherstellung ● Sorgfältige Planung der Eingriffe hinsichtlich Zeitpunkt und Reihenfolge sowie Kombination von gleichzeitig sinnvoll durchzuführenden Operationen. Für eine optimale medizinische und paramedizinische Betreuung des Patienten ist Sorge zu tragen, wozu ein multidisziplinäres Team von Spezialisten notwendig ist.

  9. Hyaluronan (Erectus(R in der Behandlung der Osteoarthritis (OA des Kniegelenks - Ergebnisse einer offenen Anwendungsbeobachtung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Leeb BF

    2007-01-01

    Full Text Available Ziel der Untersuchung war es, praxisrelevante Daten hinsichtlich der Wirksamkeit, Verträglichkeit und Auswirkung auf die Lebensqualität einer in Österreich neu zugelassenen Hyaluronan-Präparation (Erectus(R; MW 1.100 KD zu erhalten. Patienten und Methodik: Zu diesem Zweck wurden 204 Patienten mit OA des Kniegelenkes, Kellgren-Lawrence (KL I–III (mean 61,1 a [31 a–100 a]; mean BMI 26,9; 57,2% weiblich, 42,8 % männlich von Oktober 2005 bis April 2006 in diese offene multizentrische Anwendungsbeobachtung eingeschlossen. Die Patienten erhielten fünf Injektionen Erectus(Rintraartikulär im Abstand von einer Woche. Primärer Endpunkt war die Verbesserung des Ruheschmerzes zu Visite 5 (Woche 5. Sekundäre Endpunkte waren Verbesserung des Ruheschmerzes bei Visite 6 (Woche 13 sowie des Bewegungsschmerzes, der Beweglichkeit und der Zufriedenheit mit der Lebenssituation. Alle Parameter wurden von den Patienten anhand einer Likert-Skala (0–10 beurteilt. Darüber hinaus erfolgte die Beurteilung von Gesamtwirksamkeit, Verträglichkeit und Gesamtzufriedenheit durch Prüfarzt und PatientIn. Die statistische Auswertung erfolgte mittels T-Test und Chi-Quadrat-Test. Fehlende Werte wurden gemäß LOCF ersetzt. Ergebnisse: Der Ruheschmerz wurde von den Patienten zu Beginn mit im Mittel 4,68 angegeben und verbesserte sich auf 2,04 bei Visite 5 bzw. auf 1,8 bei Visite 6 (p 0,01. Die Verbesserung war bei Patienten mit KL Grad I am stärksten und bei KL III am geringsten ausgeprägt. Die subjektive Beurteilung der Beweglichkeit sowie die Zufriedenheit, mit dem aktuellen Krankheitszustand längerfristig leben zu müssen, verbesserte sich ebenfalls signifikant (p 0,01, wobei dabei interessanterweise die stärksten Veränderungen bei Patienten mit KL III festzustellen waren. Patienten und Behandler beurteilten die globale Wirksamkeit parallel positiv, wie auch die Verträglichkeit. Die Beurteilung der Gesamtzufriedenheit nach einem Schulnotensystem (1–5 ergab

  10. Genetische Regulation der Oxacillinresistenz bei Staphylococcus epidermidis

    OpenAIRE

    Huck, Jörn Christian

    2015-01-01

    Für S. epidermidis hängt die Expression der Oxacillinresistenz wesentlich von der Aktivität des alternativen sigma-Faktors sB ab. Durch Ausschaltung des Anti-sigma Faktors rsbW lässt sich mit dieser Arbeit erstmalig eine homogene Expression der Oxacillin Resistenz herbeiführen. Somit wurde ein Gen für S. epidermidis identifiziert, welches bei Inaktivierung in der Lage ist, einen Wechsel von heterogener zu homogener Oxacillinresistenz zu verursachen. Außerdem konnte gezeigt werden, dass dieser...

  11. Medikamentöse Behandlung bei eingeschränkter Nierenfunktion

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Alscher MD

    2011-01-01

    Full Text Available Der demographische Wandel führt dazu, dass schon heute bis zu 15 % der Gesamtbevölkerung eine eingeschränkte Nierenfunktion (CKD haben. Dies führt zur Beeinflussung der Pharmakokinetik zahlreicher Arzneistoffe. Insbesondere kleinmolekulare Substanzen werden renal ausgeschieden und es müssen Dosisanpassungen erfolgen. Häufig handelt es sich hier um Anionen oder Kationen, die über die entsprechenden Transporter (z. B. OATP sezerniert werden. Für den proximalen Tubulus sind dies die gängigen Diuretika (Furosemid, Thiazide, Amilorid etc. und einige Antibiotika (Penicillin, Gentamycin etc.. Neben der renalen Sekretion gibt es auch eine extrarenale Sekretion, welche überwiegend über die Leber erfolgt. Es ist jedoch festzuhalten, dass insbesondere bei älteren Patienten die renale Elimination wesentlich ist für die pharmakokinetischen Änderungen, die mit zunehmendem Alter auftreten.

  12. Aussprachliche Interferenzen der Studenten bei der DaF-Lehrerausbildung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Ayhan BAYRAK

    2013-12-01

    Full Text Available Ziel dieser Untersuchung ist es, die Aussprachefehler der türkischen Studenten, die an der Anadolu Universität Deutsch als Fremdsprache studieren, zu bestimmen und näher auf die wirkenden Einflussfaktoren einzugehen. Dazu wurde von den StudentInnen verlangt, 15 deutsche Sätze und 20 deutsche Wörter vorzulesen, wobei Tonbandaufnahmen gemacht wurden. Danach wurde diese Tonbandaufnahmen analysiert. Im segmentalen Bereich haben sie Schwierigkeiten der kurzen und langen Vokale (% 38. Der zweithäufigste Fehler entstand beim Schwa-Laut [∂] (% 15,9. Bei den Konsonanten wurden folgende Abweichungen festgestellt; [Ik] statt [Iç] (% 8,4; Artikulation des [h] an medialer und finaler Stelle (% 7,3; [s] statt [z] (% 4,2; [z] statt [ts] (% 4,2. Im suprasegmentalen Bereich wurden die Abweichungen von Normen bei der Akzentuierung festgestellt (% 33, 1.

  13. Die Psychosen bei Epilepsie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Glauninger G

    2001-01-01

    Full Text Available In einer Übersicht werden die verschiedenen Formen psychotischer Zustandsbilder bei Epilepsiepatienten, deren Ätiopathogenese und Möglichkeiten der Behandlung dieser Störungen beschrieben. Risikofaktoren finden sich durch neurobiologische Gegebenheiten - besonders bei Mitbeteiligung des Temporallappens, durch psychosoziale Einflüsse und manchmal auch durch medikamentöse Behandlung. Anhand von Fallbeispielen sollen dem Leser typische Krankheitsverläufe von psychotischen Episoden bei Epilepsiepatienten, die zumeist erst bei einer schon länger dauernden Epilepsie auftreten, nähergebracht werden. Es wird deutlich, daß sich die Beschwerden von Patienten mit Epilepsie nicht auf iktale Phänomene beschränken. Bei der Behandlung dieser Patienten kommt einer guten interdisziplinären Zusammenarbeit besondere Bedeutung zu.

  14. Diagnostische Besonderheiten bei der Inkontinenz des Mannes

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Fischer M

    2004-01-01

    Full Text Available Es gibt 3 Ursachen für die männliche Harninkontinenz: die Detrusorfehlfunktion (drangbedingter Harnverlust bei Blasenreizung; die Obstruktion, meistens durch die Prostata bedingt, welche zur Überlaufinkontinenz führen kann; die (postoperative oder posttraumatische Sphinkterinkompetenz (Schließmuskelläsion mit Stressinkontinenz. Die Aufgabe der Diagnostik ist es, die Ursache(n herauszufinden, teilweise mit therapeutischen Mitteln. In der Stufendiagnostik erfolgt die erste Abklärung beim Facharzt mit Harnanalyse, Restharnbestimmung, Uroflow und je nach Symptomatik sofortiger Endoskopie. Eine alleinige Drangsymptomatik kann medikamentös anbehandelt werden. Die Beseitigung einer Obstruktion muß meist operativ erfolgen, da die medikamentöse Therapie kaum ausreicht. Bei unklaren Befunden bezüglich einer Obstruktion, Therapieresistenz bei Dranginkontinenz, Postprostatektomie-Inkontinenz und bei Verdacht auf neurogene Ursache der Inkontinenz sollte die weitere Abklärung über eine Spezialambulanz großteils inkl. Urodynamik erfolgen (mit Blasendruckmessung, Flow/EMG, Urethradruckmessung und Harnröhrenröntgen. Je nach Ergebnis kann dann eine gezielte Therapie eingeleitet werden.

  15. Psychosocial distress and need for supportive counselling in patients during radiotherapy; Subjektiv erlebte Belastung und Bedarf an psychosozialer Unterstuetzung bei Tumorpatienten in strahlentherapeutischer Behandlung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Vries, A. de; Steixner, E.; Stzankay, A.; Iglseder, W. [Universitaetsklinik fuer Strahlentherapie und Radioonkologie, Innsbruck (Austria); Soellner, W.; Auer, V.; Schiessling, G. [Universitaetsklinik fuer Medizinische Psychologie und Psychotherapie, Innsbruck (Austria); Lukas, P.

    1998-08-01

    Purpose: Psychosocial distress and patient attitude towards psychosocial support as well as the correlations with clinical and sociodemographic characteristics should be assessed. Methods: The stress due to cancer was measured in a consecutive sample of tumor patients at the start of radiotherapy (n=117) by use of the Hornheide Questionnaire. In addition, the interest of these patients in professional psychosocial support was assesed with the help of the Questionnaire for Psychosocial Support. Results: Patients in the course of radiotherapy and patients with a poor prognosis and advanced disease were more strongly distressed. 32.7% of patients wished professional psychosocial support from the oncologist treating them, 40.6% of the patients wished support from the oncologist and additionally from a psychotherapist or social worker. Interest in professional psychosocial support correlated with the amount of distress, but not with sociodemographic variables. Conclusions: Results stress the importance of training programs for oncologists in order to improve their ability to detect psychosocial distress in cancer patients and to offer adequate emotional support to them. (orig.) [Deutsch] Hintergrund: Tumorpatienten fuehlen sich vor allem am Beginn einer strahlentherapeutischen Behandlung belastet. Der Mangel an ausreichendem Wissen ueber die Art und das Ausmass der Belastung sowie ueber die Einstellung der Patienten gegenueber psychosozialer Unterstuetzung erschwert die Ausarbeitung adaequater Unterstuetzungsangebote. Patienten und Methoden: Bei einer konsekutiven Stichprobe von Krebspatienten am Beginn der strahlentherapeutischen Behandlung (n=117) wurde die Belastung durch die Tumorerkrankung mit der Kurzform des Hornheider Fragebogens untersucht. Das Interesse an professioneller psychosozialer Unterstuetzung wurde mit Hilfe des Fragebogens zur psychosozialen Unterstuetzung erhoben. Letztere wurde in einen an den behandelnden Onkologen sowie an einen Psychotherapeuten

  16. Update - Behandlung der Multiplen Sklerose: Orale Therapie und neue Biologika

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Seifert-Held T

    2014-01-01

    Full Text Available In der Schubprophylaxe der Multiplen Sklerose werden künftig mehrere, oral einzunehmende Substanzen zur Verfügung stehen, die in dieser Übersichtsarbeit in ihrer aus klinischen Phase-III-Studien bekannten Wirkung und dem Nebenwirkungsprofil dargestellt werden. Mit Fingolimod findet sich darunter die in der Medizin neue Substanzklasse der Sphingosin-1- Phosphat-Rezeptor-Modulatoren. Andere Präparate (Teriflunomid, Dimethylfumarat sind bereits aus Anwendungen in der Rheumatologie und Dermatologie bekannt. In der Hämatologie verwendete Lymphozyten-depletierende monoklonale Antikörper (Alemtuzumab, Anti-CD20-Antikörper können künftig möglicherweise auch als Optionen zur Therapieeskalation zur Verfügung stehen.

  17. Stentimplantation zur Behandlung intrakranieller Stenosen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Klein GE

    2007-01-01

    Full Text Available Für 8–10 % der Schlaganfälle sind intrakranielle Stenosen verantwortlich. In den 1980er Jahren wurde als Behandlungsmöglichkeit die Bypasschirurgie untersucht, die schlechtere Ergebnisse als die Aspirinbehandlung ergab. In der 2005 publizierten WASID-Studie wurden Warfarin und Aspirin verglichen, aufgrund der schwerwiegenden Nebenwirkungen der Warfaringabe war letztlich kein Benefit gegenüber der alleinigen Aspiringabe zu verzeichnen. Der Einsatz endovaskulärer Behandlungsmöglichkeiten, nämlich der perkutanen transluminalen Angioplastie und später der Stentimplantation, hat durch die Verbesserung der Technik und der Materialien zu akzeptablen Ergebnissen geführt, sodaß sie speziell für Patienten zunehmend angewandt werden, die gegenüber medikamentöser Behandlung refraktär sind. Die Ergebnisse der einzigen vorliegenden prospektiven Multicenter-Studie (SSYLVIA für intrakranielle Stentbehandlung symptomatischer arteriosklerotischer Stenosen weist eine Schlaganfallsrate von 6,6 % innerhalb von 30 Tagen aus. Mit der Einführung neuer Technologien in Form des selbstexpandierbaren Stents scheint die endovaskuläre Behandlungsmöglichkeit einen weiteren Durchbruch erfahren zu haben. Aufgrund der Effizienz, sicheren Anwendbarkeit und niedrigen Komplikationsrate können die neuen selbstexpandierbaren Stents auch bei nicht-arteriosklerotischen Indikationen, wie der Behandlung von intrakraniellen Stenosen, auf dem Boden einer Dissektion oder zur Rekanalisation im Rahmen des akuten Schlaganfalls erfolgreich eingesetzt werden.

  18. Kontrazeption und Schwangerschaft bei Frauen mit Epilepsie - Eine Stellungnahme der DGGEF

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Rabe T

    2010-01-01

    Full Text Available Epilepsien gehören zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Für Frauen, die unter einer Epilepsie leiden, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen dem betreuenden Neurologen und Gynäkologen unerlässlich, da sowohl die Epilepsie an sich aber auch die antiepileptische Medikation viele Bereiche des Lebens der betroffenen Frauen negativ beeinflussen kann: so können Fertilität und reproduktive Funktionen eingeschränkt sein, aber auch die bidirektionalen Interaktionen zwischen der antiepileptischen Therapie und hormonalen Kontrazeptiva müssen berücksichtigt werden, um ungeplante Schwangerschaften und eine Verschlechterung der Anfallskontrolle zu verhindern. Das mit einer antiepileptischen Therapie assoziierte teratogene Risiko muss, ebenso wie das mit der Behandlung möglicherweise verbundene Risiko einer ungünstigen Beeinflussung der kognitiven Entwicklung beim Kind, gegenüber dem Nutzen einer optimalen Anfallskontrolle abgewogen werden. Wenn möglich, sollten Frauen im reproduktionsfähigen Alter auf ein wenig teratogenes Therapieregime eingestellt werden. Eine umfassende proaktive präkonzeptionelle Beratung ist bei Frauen mit Epilepsie obligat, um bei Mutter und Kind einen möglichst unproblematischen Verlauf von Schwangerschaft, Geburt und Postpartalzeit zu ermöglichen. Im Allgemeinen wird bei Frauen mit Epilepsie eine hochdosierte, bereits präkonzeptionell zu beginnende Folsäureprophylaxe angeraten, um das Risiko für das Auftreten großer Fehlbildungen zu reduzieren. Im Verlauf der Schwangerschaft können je nach antiepileptischer Therapie eine regelmäßige Überprüfung der Antieepileptikaspiegel und ggf. auch eine Anpassung der Dosierung notwendig werden. Eine differenzierte Fehlbildungsdiagnostik sollte genauso wie die regelmäßige Überwachung der Schwangerschaft auf geburtshilfliche Komplikationen Teil der Routineversorgung von Frauen mit Epilepsie sein.

  19. Die endovaskuläre Therapie der Nierenarterienstenose

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schillinger M

    2004-01-01

    Full Text Available Die Nierenarterienstenose (NAST ist mit etwa 5 % die häufigste Ursache einer sekundären Hypertonie, bei Vorliegen einer koronaren Herzkrankheit oder einer peripheren arteriellen Verschlußkrankheit liegt die Inzidenz sogar bei 12–40 %. Die atherosklerotische NAST ist eine progressive Erkrankung, die oft mit einer Zunahme des Stenosegrades einhergeht und bei hochgradigen Stenosen in bis zu einem Fünftel der Fälle mittelfristig zu einer Einschränkung der Nierenfunktion führt. Die endovaskuläre Behandlung der NAST ist in über 95 % technisch erfolgreich, die Rate der Komplikationen liegt unter 5 % und die 1-Jahres-Offenheit ist mit etwa 80 % zufriedenstellend. Die klinischen Langzeitergebnisse bei der Behandlung der Hypertonie sind in vielen Fällen jedoch nicht überzeugend, zumal eine Heilung der Hypertonie selten zu beobachten ist und meist nur eine Reduktion der Anzahl der notwendigen Antihypertensiva erzielt werden kann. Studien im Vergleich zu medikamentöser Therapie zeigten bisher auch keinen eindeutigen Benefit der Angioplastie bei der Behandlung der Hypertonie. Ohne Zweifel profitieren jedoch Patienten mit hochgradigen Stenosen und medikamentös nicht kontrollierbarer Hypertonie von einer Intervention. Die NAST-Angioplastie zur Prävention bzw. Behandlung der ischämischen Nephropathie erscheint als zunehmend wichtigeres Ziel bei der Vermeidung von dialysepflichtigem Nierenversagen. Bei Patienten mit bilateraler NAST bzw. bei NAST und Vorliegen einer unilateral-funktionellen Niere sollte bei beginnender Einschränkung der exkretorischen Funktion die Indikation zur Angioplastie zügig gestellt werden, da hier fast durchwegs eine Stabilisierung der Nierenfunktion erreicht werden kann. Zusammenfassend kann die endovaskuläre Behandlung der NAST bei adäquater Indikationsstellung hervorragende Ergebnisse in der Behandlung der Hypertonie, der Prävention des Nierenversagens und der Reduktion der Mortalität erzielen. Die richtige

  20. Neue Optionen zum Einsatz des Diodenlasers in der Behandlung therapie-refraktärer oto-rhinologischer Erkrankungen

    OpenAIRE

    Caffier, PP

    2011-01-01

    Hintergrund: Der Laser stellt die Querschnittstechnologie der Gegenwart dar und zählt zu den bedeutendsten Erfindungen des 20. Jahrhunderts. Die daraus entstandene und sich immer weiter entwickelnde Technik hat in ihrer Anwendung die moderne Medizin revolutioniert und eröffnet völlig neue Behandlungsmöglichkeiten.Material und Methoden: In experimentell-labortechnischen und klinisch-praktischen Anwendungen wurden neue Optionen zum Einsatz des Diodenlasers in der Behandlung anderweitig therap...

  1. Behandlung psychotischer Störungen - Aspekte der Therapiebeziehung und Untersuchung unmedizierter Menschen mit psychotischen Störungen

    OpenAIRE

    2015-01-01

    Die vorliegende kumulative Dissertation befasst sich mit der Behandlung psychotischer Störungen und setzt sich aus drei Studien zusammen. Dabei werden mit dem Fokus auf Therapieprozesse im Rahmen der Kognitiven Verhaltenstherapie für Psychosen (Studien 1 und 2) sowie auf die spezifische Gruppe der unmedizierten Personen mit psychotischen Störungen (Studie 3) zwei inhaltliche Schwerpunkte gesetzt. Die therapeutische Beziehung in de...

  2. Potenziale der Produktionsplanung und -steuerung bei IT-Dienstleistern

    OpenAIRE

    Ebert, Nico; Vogedes, Alexander; Hau, Thorsten; Uebernickel, Falk; Brenner, Walter

    2008-01-01

    Aufgrund von steigendem Kostendruck und zunehmender Kundenorientierung nutzen IT-Dienstleister bestehende Konzepte aus der Realgüterfertigung um sich zu professionalisieren. Im Rahmen des Artikels wird untersucht, welche Potenziale in der Übertragung von Ansätzen der Produktionsplanung und -steuerung in die Domäne der Produktion von IT-Dienstleistungen liegen. Dabei wird ein Fallbeispiel bei der Swisscom IT Services herangezogen, um einen ersten Lösungsansatz zu präsentieren.

  3. Zukunftsperspektiven der medikamentösen Therapie bei Adipositas

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Pichler B

    2003-01-01

    Full Text Available Adipositas und besonders die viszerale Form gelten als Wegbereiter des Metabolischen Syndroms, welches aufgrund der assoziierten Risikofaktoren für die erhöhte, vorwiegend kardiovaskuläre Mortalität der Betroffenen verantwortlich ist. Fettarme Ernährung und ausreichende körperliche Aktivität sind die Prinzipien der Adipositastherapie. Diese Maßnahmen sind jedoch selten langfristig erfolgreich, sodaß intensiv nach medikamentösen Möglichkeiten gesucht wird. Derzeit sind zwei Substanzen zur Behandlung der Adipositas zugelassen. Orlistat und Sibutramin reduzieren das Körpergewicht um bis zu 10 %. Infolge der limitierten Wirkung und der Tatsache, daß nicht alle Patienten von diesen Medikamenten profitieren, wird derzeit intensiv an neuen Entwicklungen gearbeitet. Die folgende Arbeit versucht, eine Übersicht neuer Trends der medikamentösen Adipositastherapie zu geben.

  4. CT-guided thoracal sympathicolysis for the treatment of peripheral arterial occlusive disease and chronic thoracal pain syndromes in 6 patients; CT-gesteuerte thorakale Sympathikolyse zur Behandlung der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit und thorakaler Schmerzen in 6 Faellen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Finkenzeller, T.; Techert, J.; Lenhart, M.; Link, J.; Feuerbach, S. [Klinikum der Univ. Regensburg (Germany). Abt. Roentgendiagnostik

    2001-10-01

    Purpose: Retrospective evaluation of the safety and effectivity of CT-guided percutaneous thoracal sympathicolysis (CT-TSL) in the treatment of patients with peripheral arterial occlusive disease (PAOD) of the upper limb and chronic thoracal pain syndromes. Comparison of our own experience with literature reports. Material and Methods: Between 6/96 and 12/99, 4 patients with PAOD of the upper limb and two with chronic thoracal pain syndromes caused by herpes zoster were treated by unilateral CT-TSL. Results: 18, 21 and 32 months after the intervention 3 out of 4 patients treated for PAOD reported subjective improvements, and one remained unchanged. Two patients treated for pain syndromes showed no long-term benefit of the procedure. There were no serious complications. Conclusion: The CT-TSL is an alternative method in the treatment of PAOD in patients who are unsuitable for treatment by revascularization. (orig.) [German] Ziel: Retrospektive Betrachtung der Sicherheit und Effektivitaet der CT-gesteuerten thorakalen Sympathikolyse (CT-TSL) bei der Behandlung von Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (AVK) der oberen Extremitaet oder chronischer thorakaler Schmerzsyndrome, und Vergleich der eigenen Erfahrungen mit der Literatur. Material und Methoden: Von 6/96 bis 12/99 wurden 4 Patienten mit AVK der oberen Extremitaet und zwei mit chronischen thorakalen Herpes-zoster-Neuralgien mittels jeweils unilateral durchgefuehrter CT-TSL behandelt. Ergebnisse: 3 von 4 der wegen AVK behandelten Patienten gaben im Verlauf nach 18, 21 und 32 Monaten eine subjektiv empfundene Besserung an, ein Patient hatte unveraendert Beschwerden. Beide Schmerzpatienten zeigten nur kurzfristig eine Verbesserung ihrer Beschwerdesymptomatik. Es traten keine relevanten Komplikationen auf. Schlussfolgerung: Die CT-TSL ist eine alternative Moeglichkeit zur Behandlung der AVK der oberen Extremitaet bei Patienten, die keinem revaskularisierenden Eingriff unterzogen werden koennen

  5. Kulturspezifische Elemente und ihre Problematik bei der Filmsynchronisierung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Prof. Dr. Carmen Cuéllar Lázaro

    2013-07-01

    Full Text Available Bei der Untersuchung der Übersetzungsproblematik von kulturspezifischen Elementen geht es darum, diese Konzepte begrifflich abzugrenzen, inhaltlich und sprachlich zu klassifizieren sowie die Problematik ihrer Übersetzung zu beschreiben. Bei der Filmsynchronisierung sind außerdem die Merkmale und besonderen Bedingungen des Mediums und des audiovisuellen Textes zu berücksichtigen. Die Zielsetzung dieser Studie ist, die Übersetzung von kulturspezifischen Elementen der Filmsynchronisierung (Deutsch-Spanisch zu analysieren. Wir schlagen ein Zwei-Ebenen-Modell vor: Die erste Ebene berücksichtigt die Art der erfahrenen sprachlichen Bearbeitung. Auf der zweiten Ebene wird die kulturelle Orientierung der Ergebnisse untersucht. Danach werden einige Schlussfolgerungen aus der spanischen Synchronfassung gezogen.

  6. Kulturspezifische Elemente und ihre Problematik bei der Filmsynchronisierung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Prof. Dr. Carmen Cuéllar Lázaro

    2013-07-01

    Full Text Available Bei der Untersuchung der Übersetzungsproblematik von kulturspezifischen Elementen geht es darum, diese Konzepte begrifflich abzugrenzen, inhaltlich und sprachlich zu klassifizieren sowie die Problematik ihrer Übersetzung zu beschreiben. Bei der Filmsynchronisierung sind außerdem die Merkmale und besonderen Bedingungen des Mediums und des audiovisuellen Textes zu berücksichtigen.   Die Zielsetzung dieser Studie ist, die Übersetzung von kulturspezifischen Elementen der Filmsynchronisierung (Deutsch-Spanisch zu analysieren. Wir schlagen ein Zwei-Ebenen-Modell vor: Die erste Ebene berücksichtigt die Art der erfahrenen sprachlichen Bearbeitung. Auf der zweiten Ebene wird die kulturelle Orientierung der Ergebnisse untersucht. Danach werden einige Schlussfolgerungen aus der spanischen Synchronfassung gezogen.

  7. Über die Bedeutung von Magnesium bei der Tumorgenese

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Golf SW

    2001-01-01

    Full Text Available Magnesium (Mg und die Tumorgenese sind in funktioneller wie in struktureller Hinsicht vielseitig miteinander verknüpft. Die Tumorzelle ist befähigt, Mg zu Lasten der Mg-Pools des Organismus in überhöhter Konzentration zu speichern, auch wenn für den Organismus eine negative Mg-Bilanz vorliegt. Durch diese Veränderung der Mg-Verteilung wird die Zelle in die Lage versetzt, den erhöhten Enegiebedarf bei Zellwachstum, z.B. durch eine induzierte Proteinbiosynthese und RNA-/DNA-Biosynthese, sowie gesteigerte Transportvorgänge zu decken. Andererseits verlaufen zahlreiche Vorgänge bei der Protein-, RNA-/DNA-Synthese, bei der Signalentstehung und -Propagation, bei Teilen der Mitose (Umbau der nukleären Struktur, Meta- und Anaphase sowie bei der Metastase in einem akzelerierten Modus kalziumabhängig, was diese Reaktionen stark Mg-abhängig gestaltet. Ca verbleibt nur wenige Sekunden funktional und wird durch Influx in das endoplasmatische Retikulum (ER aus dem Zytosol eliminiert, wodurch die Prozesse gebremst oder sogar unterbrochen werden. Für den Rücktransport von Ca in die intrazellulären Speicher wird Mg benötigt; somit kann Mg auch als Inhibitor dieser Vorgänge betrachtet werden. Auch die biologische Zytostase z. B. durch alpha-Tumornekrosefaktor (alphaTNF verläuft Mg-abhängig, da eine gesteigerte Resistenz der Tumorzelle gegenüber alphaTNF bei Mg-Mangel besteht. In struktureller Hinsicht kommen Mg bedeutende Wirkungen bei der Tumorgenese zu. Klassisch sind die schützenden Effekte von Mg bei der durch kanzerogene Metalle, z.B. Arsen, Beryllium, Chrom, Blei, Quecksilber und Nickel, ausgelösten Tumorgenese. Eine Schutzwirkung tritt vor allem bei einem Ungleichgewicht zwischen dem kanzerogenen Metall und dem Mg-Status des Organismus ein. In analoger Weise sind auch die Stabilität von DNA und RNA sowie Reparaturmechanismen von DNA-Schäden nur in ausreichender Gegenwart von funktionellem Mg optimiert. Hinsichtlich der Immunkompetenz

  8. Gezielte Rho-Kinase-Hemmung in Hepatischen Sternzellen als Therapie der portalen Hypertension bei der Leberzirrhose

    NARCIS (Netherlands)

    Klein, S.; Granzow, M.; Schierwagen, R.; Kilic, S.; Heidari, Iren; Huss, S.; van Beuge, Marike; Sauerbruch, T.; Poelstra, Klaas; Trebicka, J.

    2012-01-01

    Hintergund: Bei der Leberzirrhose ist die Rho-Kinase-Expression und Aktivität erhöht und verantwortlich für die vermehrte Kontraktion der aktivierten hepatischen Sternzellen (HSC). Dies führt zur portalen Hypertension. Die Hemmung der Rho-Kinase senkt über die Phosphorylierung der Myosinleichtketten

  9. Fertilitätsprotektion bei onkologischen Erkrankungen der Frau

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    von Wolff M

    2009-01-01

    Full Text Available Die steigenden Überlebensraten und die zunehmende Bedeutung der Lebensqualität nach einer Krebserkrankung haben den Fertilitätserhalt bei zytotoxischen Therapien in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Fortschritte in der Reproduktionsmedizin und die Bildung von regionalen, nationalen und internationalen interdisziplinären Netzwerkstrukturen ermöglichen inzwischen auch bei Frauen die effektive Durchführung von fertilitätsprotektiven Techniken. Angeboten werden einzeln oder in Kombination die ovarielle Stimulation und Kryokonservierung von unfertilisierten und fertilisierten Oozyten, die Entnahme und Kryokonservierung von Ovargewebe und die Gabe von GnRH-Analoga. Die Wahl der Methode muss jedoch insbesondere bei Frauen interdisziplinär und ausschließlich auf dem Boden einer großen reproduktionsmedizinischen Erfahrung gestellt werden. Das Netzwerk FertiPROTEKT (http://www.fertiprotekt.de umfasst spezialisierte Zentren und bietet Unterstützung bei der Beratung der Patienten, der Auswahl, Evaluation und Optimierung der z. T. noch nicht voll etablierten Techniken

  10. Diagnostik und Therapie medikamentös induzierter Psychosen bei Patienten mit M. Parkinson durch niedergelassene Ärzte

    OpenAIRE

    Sobottka, Andreas

    2010-01-01

    Die Strategien in der Behandlung von Patienten mit M. Parkinson müssen bis heute als unbefriedigend betrachtet werden. Bei einer Vielzahl von Patienten kommt es im Verlauf der Behandlung zu Komplikationen. Ca. 30 % der Parkinson-Patienten entwickeln auf Grund der medikamentösen Therapie psychotische Symptome. Diese medikamentös induzierten Psychosen beeinträchtigen die Patienten oft sehr und reduzieren die Lebensqualität der ...

  11. Hormonimplantate zur Kontrazeption bei der Frau

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Rabe T

    2013-01-01

    Full Text Available Hormonimplantate sind Kontrazeptiva, die, subdermal implantiert, über einen längeren Zeitraum eine zuverlässige Kontrazeption bieten. Als Träger werden inerte oder biologisch abbaubare Stäbchen oder Kapseln verwendet, die das jeweilige Steroid kontinuierlich über einen längeren Zeitraum freisetzen. Seit 1966 forscht das Population Council in New York an der Langzeitkontrazeption mit subdermalen Hormonimplantaten. Diese bestehen aus einem oder mehreren kleinen, flexiblen Stäbchen oder aus einer Kapsel, die unter die Haut des Oberarmes eingesetzt werden. Sie setzen dort je nach Produkt die Gestagene Megestrolazetat, Norethindron, Norgestrinon oder Etonogestrel über einen Zeitraum von 1–5 Jahren frei. Norplant® bestand aus 6 Stäbchen. Jedes dieser Stäbchen enthält 36 mg Levonorgestrel. Die Wirkdauer dieser 6 Stäbchen betrug insgesamt 5 Jahre; seit 2008 wird es nicht mehr vermarktet. Norplant II® (Jadelle®, das Nachfolgeprodukt von Norplant®, besteht aus 2 flexiblen Silikonstäbchen (43 mm × 2,5 mm mit jeweils 75 mg Levonorgestrel und hat ebenfalls eine Wirkdauer von 5 Jahren. In China ist das gleiche Produkt unter dem Namen Sinoplant im Handel. Implanon® ist ein etonogestrelfreisetzendes Hormonimplantat, das im Jahr 2000 von Organon (jetzt MSD zugelassen wurde. Das Stäbchen von 4 cm Länge und 2 mm Durchmesser besteht aus 40 % Ethylenvinylacetat (EVA und 60 % 68-mg-Etonogestrel (3-Keto-Desogestrel. Die Wirkdauer beträgt nach subdermaler Implantation 3 Jahre. Der Pearl-Index liegt nach Herstellerangaben unter 0,1. Insofern zählt es zu den sicheren Verhütungsmethoden. Der Wirkspiegel sinkt in Abhängigkeit vom Körpergewicht mit der Zeit ab. Klinische Erfahrungen mit Implanon® bei adipösen Frauen im 3. Jahr der Anwendung sind beschränkt. Eine Voraussetzung für die Zuverlässigkeit ist die korrekte Einlage. Unter Implanon® gibt es Fälle, in denen das Stäbchen nicht korrekt eingelegt wurde. Dies kann dazu führen, dass

  12. Katheterbasierte renale Sympathikus-Denervation zur Behandlung der therapierefraktären Hypertonie - Eine kritische Übersicht zu einer vielversprechenden Therapie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schillinger M

    2011-01-01

    Full Text Available Die katheterbasierte renale Denervation stellt eine vielversprechende, derzeit jedoch noch experimentelle Methode zur Behandlung der refraktären Hypertonie dar. Der vorliegende Übersichtsartikel fasst die aktuelle Studienlage zusammen und beleuchtet einige kritische und ungeklärte Aspekte der Methode.

  13. Die Sauerstoffversorgung der Retina bei Knochenfischen

    OpenAIRE

    2001-01-01

    Das Vorkommen von über den Umgebungsdruck erhöhten Sauerstoffpartialdrucken in Geweben ist im Tierreich nur von der Schwimmblase und dem Auge von Knochenfischen bekannt. Die physiologischen Mechanismen dieser Sauerstoffkonzentrierung wurden an der Schwimmblase insbesondere des Aals intensiv untersucht, entsprechende Untersuchungen zu den Vorgängen im Auge der Knochenfische fehlen jedoch. In dieser Arbeit wurde daher eine Methode etabliert, mit der die Sauerstoffkonzentrierung im Auge der Kno...

  14. Treatment of lumbar facet joint syndrome by CT-guided intraarticular infiltration of fact joints; Behandlung des lumbalen Facettensyndroms durch CT-gesteuerte Infiltration der Zwischenwirbelgelenke

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schleifer, J. [Knappschaftsklinik Puettlingen/Saar (Germany). Orthopaedische Abteilung; Fenzl, G. [Knappschaftsklinik Puettlingen/Saar (Germany). Orthopaedische Abteilung; Wolf, A. [Knappschaftsklinik Puettlingen/Saar (Germany). Radiologische Abteilung; Diehl, K. [Knappschaftsklinik Puettlingen/Saar (Germany). Radiologische Abteilung

    1994-11-01

    In 62 patients with facet syndrome a total of 205 joints were infiltrated, CT monitoring being used in all cases. Each facet joint was infiltrated with 0.3 ml bupivacaine and 0.8 ml methylprednisolone. The patients were divided into three groups. Group 1 consisted of 24 persons who had undergone lumbar disc surgery, group 2 of 23 patients with spondylarthrosis of the facet joints, and group 3 of 15 patients who had undergone lumbar disc surgery but hat additional spondylarthrosis. Very good results were defined as pain relief for longer than 4 weeks, good results as pain relief for up to 4 weeks and poor results as brief pain relief or none at all. In 27 patients facet infiltration was performed for the purpose of diagnosis. Results were significantly in group 2 than in group 1. In group 3 results were better than in group 1, but worse than in group 2. These differences were not statistical by significant. Seven patients in the diagnostic group had no pain relief, and facet syndrome was excluded. (orig.) [Deutsch] Bei 62 Patienten mit lumbalem Facettensyndrom wurden insgesamt 205 Zwischenwirbelgelenke (Facettengelenke) perkutan CT-gesteuert infiltriert. Je Gelenk wurden 0,3 ml Bupivacain und 0,8 ml Methylprednisolon intraartikulaer infiziert. Die Patienten wurden in 3 Gruppen unterteilt. Die 1. Gruppe umfasste 24 Patienten mit Postnukleotomiesyndrom, die 2. Gruppe 23 Patienten mit spondylarthrotischen Veraenderungen, die 3. Gruppe 15 bandscheibenoperierte Patienten mit zusaetzlicher Spondylarthrose. In Gruppe 2 fanden sich signifikant bessere Ergebnisse als in Gruppe 1. Gute Resultate ergab auch die dritte Gruppe, sie waren jedoch nicht signifikant besser als die der Gruppe 1. Die sorgfaeltige Auswahl der Patienten ist fuer den Erfolg der Behandlung entscheidend. Die Infiltrationsbehandlung der Zwischenwirbelgelenke hat nahezu keine Nebenwirkungen. Ausser zur Therapie wird das Verfahren diagnostisch zum Ausschluss eines Facettensyndromes im Rahmen der Abklaerung

  15. Osteoidosteoma. From diagnosis to treatment; Osteoidosteom. Von der Diagnose zur Behandlung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Sprengel, S.D.; Weber, M.A.; Lehner, B.; Rehnitz, C. [Stiftung Orthopaedische Universitaetsklinik, Universitaetsklinikum Heidelberg, Sektion Muskuloskelettale Radiologie, Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Heidelberg (Germany)

    2015-06-15

    An osteoid osteoma is a benign bone-forming tumor which usually presents in childhood and adolescence and is characterized by extensive nocturnal pain. Computed tomography (CT) is used to reveal the typical radiolucent nidus surrounded by a sclerotic reaction and in magnetic resonance imaging (MRI) a nidal enhancement and perifocal edema can confirm the diagnosis. Having shown excellent success rates radiofrequency ablation has become the treatment of choice which allows minimally invasive and precise destruction of nidal tumor tissue. By using thermal protection techniques and multiple ablation positions successful therapy of perineural tumors and niduses with diameters of more than 2 cm are possible. (orig.) [German] Das Osteoidosteom ist ein gutartiger knochenbildender Tumor, welcher eine ausgepraegte Nachtschmerzsymptomatik zeigt und vorwiegend bei Kindern und Jugendlichen auftritt. Charakteristisch sind ein radioluzenter Nidus, umgeben von einer meist ausgepraegten Sklerosereaktion in der Computertomographie, sowie eine nidale Kontrastmittelaufnahme mit perifokalem Oedem in der Magnetresonanztomographie. Therapie der Wahl ist die minimal-invasive Radiofrequenzablation, welche eine komplikationsarme, zielgenaue Destruktion des Tumorgewebes ermoeglicht und eine exzellente klinische Erfolgsrate aufweist. Thermale Protektionstechniken und der Einsatz multipler Ablationspositionen ermoeglichen Ablationen von Tumoren mit direktem Lagebezug zu Nerven oder dem Spinalkanal und Durchmessern von ueber 2 cm. (orig.)

  16. Laktoseintoleranz bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa unter Berücksichtigung der ethnischen Herkunft

    OpenAIRE

    Demirci, Ilknur

    2007-01-01

    Die Frage der Inzidenz einer Laktosemalabsorption bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa wurde retrospektiv unter Berücksichtigung der ethnischen Herkunft untersucht. Bei 243 Patienten wurden zur Diagnose einer Laktosemalabsorption der Laktosetoleranztest und der H2-Atemtest durchgeführt. Dabei fand sich bei 23 (14,3%) von 161 Morbus Crohn Patienten eine Laktosemalabsorption. Nach ethnischer Differenzierung, zeigte sich in der mitteleuropäischen Population eine Häufigkeit von 13,2%...

  17. Neuroimaging bei Schlaganfall

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Nasel Ch

    2013-01-01

    Full Text Available Während zunächst die Differenzialdiagnosen des Schlaganfalls erfasst werden sollten, wurde sehr bald das Neuroimaging in den Dienst der Behandlung der akuten Ischämie gestellt. Hier kommt der neuroradiologischen Bildgebung eine besondere Rolle zu, da zunehmend die Auswahl von Patienten für eine bestimmte Therapie von der Bildgebung abhängt. Der Verlauf von zerebralen Ischämien ist, bedingt durch stark variierende Faktoren wie Kollateralisation, frühe Rekanalisation etc., sehr unterschiedlich. Die multimodale MR- und CTBildgebung, welche eine Kombination aus konventioneller Bildgebung des Gehirns, angiographischen Verfahren und funktionellen Messungen, wie z. B. Perfusionsmessungen, darstellt, kann jede Ischämie sehr genau charakterisieren. Wichtig ist dabei ein klares Interpretationskonzept. Bei Patienten, deren Symptombeginn eindeutig innerhalb der letzten 3–4,5 h liegt, kann die Nativ- CT, am besten in Kombination mit der CTA, als ausreichend zur Durchführung der anerkannten systemischen i.v.-Lyse sowie zur Feststellung eines Gefäßverschlusses, der einer weiteren Behandlung bedarf, angesehen werden. Im Zeitfenster 4,5 h, bei unklarem Zeitfenster oder nach frustraner i.v.-Lyse, ist, insbesondere bei einem im Weiteren geplanten endovaskulären Eingriff, die multimodale MRI mit Anwendung des „Mismatch-match“-Konzepts zwischen diffusionsgewichtetem MRI und Perfusions-MRI jedenfalls die Methode der ersten Wahl. Steht diese nicht zur Verfügung, kann alternativ das multimodale CT eingesetzt werden.

  18. Funktionsanalyse der rechten Herzkammer bei Kindern mit angeborenen Herzfehlern mithilfe der Conductance-Technik

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Apitz C

    2009-01-01

    Full Text Available Hintergrund: Die komplexe Anatomie und die Abhängigkeit von Vor- und Nachlast machen die Bestimmung der rechtsventrikulären Funktion zu einer diagnostischen Herausforderung. Die sogenannte Conductance-Katheter-Technik erlaubt die zuverlässige Bestimmung der Funktion der linken Herzkammer. Ziel unserer Studie war die Evaluation der Conductance-Technik für die Funktionsanalyse des rechten Ventrikels. Patienten und Methode: Bei 13 pädiatrischen Patienten wurden nach Operation einer rechtsventrikulären Ausflussbahnobstruktion im Säuglings- bzw. Kleinkindalter Druck-Volumen-Kurven des rechten Ventrikels im Lebensalter von im Mittel 12,7 Jahren (7,5–17,9 Jahre mithilfe von Conductance-Kathetern aufgezeichnet. Als Maß für die myokardiale Kontraktilität des rechten Ventrikels wurde die endsystolische Druck- Volumen-Beziehung (Elastance unter Reduktion der Vorlast durch kurzzeitige Inflation eines Ballonkatheters in der unteren Hohlvene bestimmt. Zur Untersuchung der kontraktilen Reserve diente die Steigerung der Elastance während intravenöser Applikation von Dobutamin. Ergebnisse: Mithilfe der Conductance-Technik konnten bei allen Patienten reproduzierbare Druckvolumenkurven des rechten Ventrikels erhoben werden. Ernsthafte Nebenwirkungen traten während der Untersuchung nicht auf. Dobutamin führte im Vergleich zu den Ruhebedingungen zu einem signifikanten Anstieg der systolischen Funktionsparameter dP/dt max und der endsystolischen Elastance. Schlussfolgerung: Die Conductance-Technik ermöglicht auch bei der rechten Herzkammer die lastunabhängige Quantifizierung der myokardialen Kontraktilität und der kontraktilen Reserve und liefert damit bei Patienten mit angeborenen Herzfehlern zusätzliche Informationen zur verbesserten Beurteilung der Funktion des rechten Ventrikels.

  19. Neues bei Kopfschmerzen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Diener HC

    2010-01-01

    Full Text Available Neue epidemiologische Studien waren in der Lage, Faktoren zu identifizieren, die den Übergang von episodischer zur chronischen Migräne voraussagen. Zu diesen gehören die häufige Einnahme von Migräne- oder Schmerzmitteln, psychiatrische Begleitmorbidität und niedrige soziale Schicht. In der Migräneprophylaxe zeigte sich Botulinumtoxin bei chronischer Migräne wirksam. Valproinsäure ist bei der Migräne bei Jugendlichen zur Prophylaxe nicht wirksam. Eine neue Option zur Behandlung des chronischen therapieresistenten Clusterkopfschmerzes ist die bilaterale chronische Stimulation des Nervus occipitalis major. Beim Pseudotumor cerebri muss nicht zwangsläufig eine Stauungspapille nachweisbar sein. Bei klinischem Verdacht muss daher zum sicheren Ausschluss eine Liquorpunktion mit Druckmessung erfolgen.

  20. Entspannung als Wirkfaktor in der manuellen Stimmbehandlung

    OpenAIRE

    Lehnert, B.; Schlasze, H; Siebertz, S; Neuschaefer-Rube, C

    2010-01-01

    Hintergrund: Verschiedene Studien sprechen für eine Wirksamkeit der Manuellen Therapien (z. B. Osteopathie) nicht nur bei der sog. "Zervikogenen Dysphonie", sondern auch bei hyperfunktionellen Dysphonien. Unsere klinische Erfahrung zeigt, dass Patienten eine manuelle Behandlung der HWS als sehr entspannend empfinden. Uns sind keine Arbeiten bekannt, die den Anteil dieser allgemeinen Entspannung am Behandlungserfolg der Manuellen Therapien untersuchen. Wir stellen eine erste Studie zum Vergle...

  1. Parnassiana nova : XI. Kritische Revision der Gattung Parnassius (Fortsetzung 7)

    NARCIS (Netherlands)

    Eisner, C.

    1956-01-01

    Bevor ich mit der Behandlung der tiroler und bayrischen Unterarten von P. apollo L. in dieser Fortsetzung beginne, möchte ich ein Versäumnis bei der Aufzählung der spanischen Rassen nachholen. subsp. maurilianus Fern. (Bol. Soc. Esp. p. 180, 1926), Typus Palencia, Sierra del Brezo, Villafria, ist al

  2. Untersuchung der vestibulospinalen Funktionen bei Parkinsonpatienten

    OpenAIRE

    2016-01-01

    In der Parkinsonerkrankung stehen mit zunehmender Krankheitsdauer Gangstörungen und Stürze im Vordergrund,welche einen erheblichen Anteil an Einschränkungen der Patienten im alltäglichen Leben ergeben. An der physiologischen Kontrolle des Gehens und Stehens sind zahlreiche Hirnstammkerne beteiligt. In dieser Studie wurde untersucht, inwieweit eine Dysfunktion vestibulärer Hirnstammkerne ursächlich für die Gang- und Haltungsstörung ist,und ob diese Dysfunktion therapeutisch beeinflussbar ist. ...

  3. Radiotherapy for treatment of bursitis. Indication, technique, own results, literature survey; Strahlentherapie bei der Periarthropathia humeroscapularis (PHS). Indikation, Technik, eigene Ergebnisse, Literaturuebersicht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Heyd, R. [Staedtische Kliniken Offenbach am Main (Germany). Strahlenklinik]|[Frankfurt Univ. (Germany). Klinik fuer Strahlentherapie und Onkologie; Schopohl, B.; Boettcher, H.D. [Frankfurt Univ. (Germany). Klinik fuer Strahlentherapie und Onkologie

    1998-12-31

    Our own experience covers 41 primarily chronic cases. The patients have been irradiated with a telecobalt device with isocentric opposing fields, receiving 4x1.0 Gy within two weeks; 15 patients (36.6%) received a second radiation treatment (8 Gy), and one patient (2.4%) a third (12 Gy). After a follow-up period of 44 months on the average, the results were: Complete remittence of pain in 44%, abatement of pain in 44%, and no effect in 12%. Improvement of shoulder joint motility was achieved in 78%. The rate of recidivation was as low as 3%. A statistical evaluation of data acquired revealed that the prognosis is worst in case of a long period of pain preceding commencement of radiotherapy, combined with intensive prior therapy. (orig./CB) [Deutsch] In einer eigenen Untersuchung wurden 41 ueberwiegend chronische Faelle mit 4x1,0 Gy in 2 Wochen an einem Telekobaltgeraet mit isozentrischen Gegenfeldern behandelt, 15 (36,6%) erhielten eine 2. Bestrahlungsserie (8 Gy), ein Fall (2,4%) eine Dritte (12 Gy). Nach einem Nachbeobachtungszeitraum von median 44 Monaten fand sich bei 44% eine komplette Schmerzremission, bei 44% eine Linderung und 12% waren ohne einen Einfluss der Behandlung. Eine Verbesserung der Motilitaet des Schultergelenkes wurde bei 78% erreicht. Die Rezidivrate lag bei nur 3%. Nach statistischer Bearbeitung der Daten erwies sich die Kombination einer langen Beschwerdedauer vor Einleitung der Radiotherapie und intensiver Vortherapie als prognostisch unguenstiger (p=0,02). (orig.)

  4. Balloonkyphoplasty in the treatment of back pain; Die Ballonkyphoplastie in der Behandlung des Rueckenschmerzes

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Noeldge, G.; Libicher, M.; Kauffmann, G.W. [Radiologische Universitaetsklinik, Abteilung Radiodiagnostik, Heidelberg (Germany); DaFonseca, K.; Meeder, P.J. [Chirurgische Klinik der Universitaet Heidelberg (Germany). Abteilung Unfall- und Wiederherstellungschirurgie; Grafe, I.; Kasperk, C. [Medizinische Klinik I der Universitaet Heidelberg (Germany). Abteilung Osteologie; Hillmeier, J. [St.-Vincenz-Krankenhaus Limburg (Germany). Abteilung fuer Unfall- und orthopaedische Chirurgie

    2006-06-15

    Experience of just under 5 years has shown that balloon kyphoplasty can be just as successfully employed as the longer-stablished vertebroplasty for the treatment of back pain due to recent or prior osteoporotic fractures as well as new traumatic fractures. Among 345 patients with a total of 690 treated vertebral bodies, the change in pain symptomatology was analyzed for a follow-up period of 12 months in 40 study patients who underwent kyphoplasty and a control group of 20 patients. In addition, the pain experienced by a further 29 patients with new traumatic vertebral body fractures was monitored over a 12-month period. These fractures were partly managed by fixateur interne alone and by a combination of fixateur interne and kyphoplasty. The 40 patients treated by kyphoplasty had a baseline VAS score of 26.2{+-}2.00, which increased to 44.4{+-}3.11 after 12 months, while the respective scores for the control group were 33.6{+-}4.21 and 34.3{+-}4.35. In the 29 patients with new traumatic vertebral body fractures, the initial VAS score was 62 and after 12 months a distinct reduction of pain was noted with a score of 20 (100 = maximum pain, 0 = no pain). The number of times that the 40 patients managed by kyphoplasty had to consult their general practitioner was significantly reduced by the pain therapy. Balloon kyphoplasty verifiably improved the pain symptomatology after vertebral fracture over a period of 12 months. Comparison with the control group, which received the same osteoporosis drug therapy, confirmed the effect of this minimally invasive treatment form. (orig.) [German] Die Ballonkyphoplastie hat nach der bisherigen Erfahrung von knapp 5 Jahren bewiesen, dass sie ebenso wie die deutlich laenger etablierte Vertebroplastie den Rueckenschmerz aufgrund frischer und aelterer osteoporotischer sowie frischer traumatischer Frakturen erfolgreich zu behandeln vermag. Bei 345 Patienten mit insgesamt 690 behandelten Wirbelkoerpern wurde die Veraenderung der

  5. Behandlung der myokardialen Dysfunktion nach kardiopulmonaler Reanimation // Treatment of Post-Cardiac Arrest Syndrome

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Metzler B

    2015-01-01

    Full Text Available Postresuscitation myocardial dysfunction is a frequent complication after cardiac arrest. The systolic and diastolic dysfunction is usually reversible within 48–72 h. At least transiently positive inotropic support with dobutamine, levosimendan or milrinone is often required. Coronary heart disease is a common cause of cardiac arrest and should be ruled out with an invasive approach with cardiac catheterization and if necessary treated with primary percutaneous coronary intervention. The non-invasive strategies for detecting a myocardial ischemia remain suboptimal in this scenario because of the associated time-delay which would lead to an irreversible myocardial necrosis. With modern therapies myocardial dysfunction, even in the case of a myocardial ischemia, can be treated well. The prognosis of the patients with cardiac arrest is determined essentially by the neurological status. p bKurzfassung: /bEine myokardiale Dysfunktion tritt nach kardiopulmonaler Reanimation häufig auf. Diese sowohl systolische als auch diastolische Dysfunktion ist meist nach ca. 48–72 h reversibel. Vorübergehend ist zur hämodynamischen Stabilisierung der Einsatz von positiv inotropen Medikamenten, wie Dobutamin, Levosimendan oder Milrinon, oft unerlässlich. Eine allenfalls dem Herzstillstand zugrundeliegende ischämische Ursache im Sinne eines akuten Koronarsyndroms sollte mittels Herzkatheteruntersuchung abgeklärt und gegebenenfalls mittels primärer perkutaner Intervention behandelt werden. Die nicht-invasiven Möglichkeiten zum Nachweis eines Koronararterienverschlusses sind in diesem Setting meist nicht geeignet, da aufgrund der damit verbundenen Zeitspanne die Myokardschädigung irreversibel fortschreiten würde. Durch moderne Therapiemöglichkeiten kann die myokardiale Dysfunktion, auch bei vorliegender koronarer Ursache, gut behandelt werden. Die Prognose der reanimierten Patienten ist trotzdem wesentlich durch die neurologische Erholung definiert.

  6. Prospektive Studie zur Evaluation der transossären Dekompression, einer neuen Methode der Behandlung von Halsbandscheibenvorfällen ohne Bandscheibenersatz oder Segmentversteifung

    OpenAIRE

    Iskander, Joseph

    2008-01-01

    In einer prospektiven Untersuchung wurden über einen Zweijahreszeitraum alle Patienten, die sich einem neuen, an der Klinik für Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie der Zentralklinik Bad Berka GmbH entwickelten Verfahren der ventralen transossären Wurzeldekompression ohne Fusion der Halswirbelsäule unterzogen, nachuntersucht. Das Neue dieser Operationsmethode besteht in dem völlig anderen Zugang zum Bandscheibenvorfall. Anders als bei der herkömmlichen Technik des "Wegs des geringeren Wi...

  7. Aktuelle Therapieansätze bei der alkoholischen Lebererkrankung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Renner F

    2006-01-01

    Full Text Available Alkohol ist einer der wichtigsten Auslöser oder aggravierenden Faktoren für chronische und akute Lebererkrankungen. Pathophysiologisch sind neben nutritiven Defiziten vor allem eine direkte Alkoholtoxizität mit vermehrter Bildung freier Radikale, konsekutiver Störungen des Intermediärstoffwechsels und schließlich eine inadäquate Zytokinaktivierung von Bedeutung. Dementsprechend sind Abstinenz, Ausgleich kalorischer Defizite, sowie bei der schweren Alkoholhepatitis die Gabe von Steroiden und der Einsatz von Pentoxifyllin zur Vermeidung des hepatorenalen Syndroms von gesicherter therapeutischer Effizienz. Die Lebertransplantation hat sich insbesonders in Kombination mit Abstinenz als effizienteste Therapie der alkoholischen Leberzirrhose erwiesen. Leberschutzpräparate und gezielte Nahrungsmittelergänzungen sind von nicht gesichertem Nutzen, über Tumornekrosefaktor- (TNF- alpha Antikörper und Insulinsensitizer liegen erste Ergebnisse vor.

  8. Kooperation mit der Industrie bei der Ausbildung von Softwareingenieuren

    OpenAIRE

    2010-01-01

    Vor allem in Regionen, in denen der Personalbedarf der Unternehmen nicht durch Absolventen gedeckt werden kann, sollte sich die Hochschulausbildung auch an den Anforderungen der Industrie orientieren. In diesem Beitrag werden diese Anforderungen für Softwareingenieure für den Standort Görlitz spezifiziert und es werden Kooperationsmöglichkeiten von Hochschule und lokalen Unternehmen aufgezeigt. Dabei wird auf die praxisorientierte Ausbildung, auf die Übernahme von Ausbildungsverantwortung dur...

  9. Bone graft substitutes for the treatment of traumatic fractures of the extremities [Knochenersatzmaterialien zur Behandlung von traumatischen Frakturen der Extremitäten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hagen, Anja

    2012-06-01

    patient subgroup with high-grade open fractures (Gustilo-Anderson grade IIIB. Cost-effectiveness for BMP-2 versus standard care with autologous bone grafts as well as for other bone graft substitutes in fracture treatment has not been determined yet. Although there were some significant differences in favour of BMP-2, due to the overall poor quality of the studies the evidence can only be interpreted as suggestive for efficacy. In the case of CaP cements and bone marrow-based bone substitute materials, the evidence is only weakly suggestive for efficacy. From an overall economic perspective, the transferability of the results of the health economic evaluations to the current situation in Germany is limited.The current evidence is insufficient to evaluate entirely the use of different bone graft substitutes for fracture treatment. From a medical point of view, BMP-2 is a viable alternative for treatment of open fractures of the tibia, especially in cases where bone grafting is not possible. Autologous bone grafting is preferable comparing to the use of OP-1. Possible advantages of CaP cements and composites containing bone marrow over autogenous bone grafting should be taken into account in clinical decision making. The use of the hydroxyapatite material and allograft bone chips compared to autologous bone grafts cannot be recommended. From a health economic perspective, the use of BMP-2 in addition to standard care without bone grafting is recommended as cost-saving in patients with high-grade open fractures (Gustilo-Anderson grade IIIB. Based on the current evidence no further recommendations can be made regarding the use of bone graft substitutes for the treatment of fractures. To avoid legal implications, use of bone graft substitutes outside their approved indications should be avoided.[german] Bei der Behandlung von traumatischen Frakturen werden zusätzlich zur Standardtherapie und ggf. alternativ zu Knochentransplantaten zunehmend verschiedene

  10. Pathomechanismen der Atherosklerose bei Diabetes mellitus

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Mulac K

    2005-01-01

    Full Text Available Die epidemiologischen Daten weisen darauf hin, daß die Prävalenz des Diabetes mellitus in den nächsten Jahrzehnten ansteigen wird, und damit im Zusammenhang auch die vaskulären Komplikationen zunehmen werden. Die akzelerierte Atherosklerose bei Diabetikern ist durch die über weite Strecken des Tages vorliegende Hyperglykämie, die Dyslipidämie, das Auftreten von erhöhten Werten von asymmetrischem Dimethylarginin und "advanced glycation end products" mitbestimmt. All diese Mechanismen induzieren die Bildung und Freisetzung von Zytokinen, Chemokinen, Adhäsionsmolekülen, freien Sauerstoffradikalen und aktivierten Gerinnungsfaktoren, die über die zu Beginn vorliegende endotheliale Dysfunktion in eine akzelerierte und progrediente Atherosklerose mit allen vaskulären Problemen münden.

  11. Wirksame Alternativen zur Behandlung von klimakterischen Beschwerden

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Stute P

    2011-01-01

    Full Text Available Vasomotorische Beschwerden (VMS werden von 75 % der postmenopausalen Frauen angegeben. Neben der konventionellen Hormontherapie stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten aus dem Bereich der Alternativ- und Komplementärmedizin (CAM zur Verfügung. Soja Isoflavone und Traubensilberkerze können bei jüngeren peri- und frühen postmenopausalen Frauen mit leichten bis moderaten VMS hilfreich sein. Die Studienlage zur CMA ist jedoch insgesamt unzureichend. In Zukunft wäre es wünschenswert, nicht nur das Wirkungsvermögen, sondern auch die Effizienz einer Behandlung in randomisiert-kontrollierten Studien zu untersuchen. Hierfür bietet sich die ICF Klassifikation der WHO an.

  12. Experten-Statement Souvenaid®: Ein diätetisches Lebensmittel in der Behandlung der frühen Alzheimer-Krankheit

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Winkler A

    2013-01-01

    Full Text Available In der medizinisch-wissenschaftlichen Literatur finden sich klare Hinweise dafür, dass sowohl die Zahl als auch die Funktion neuronaler Synapsen gedächtnisrelevanter zerebraler Areale bereits in frühen Stadien der Alzheimer-Krankheit (AK reduziert sind. Darüber hinaus gibt es fundierte Belege dafür, dass Patienten mit AK spezielle Ernährungsbedürfnisse haben und eine Substitution spezifischer Nährstoffe dem Verlust von Synapsen und ihrer Funktion entgegenwirken könnte. Während bislang verfügbare medikamentöse Therapieansätze auf die symptomatische Behandlung der Erkrankung beschränkt sind, ist ein zusätzlicher diätetischer Ansatz von besonderem Interesse, der auf die Verbesserung der Synapsenfunktion und -bildung zielt. Souvenaid® ist ein neues diätetisches Lebensmittel zur Behandlung der AK im Frühstadium (ergänzende bilanzierte Diät. Die Behandlung erfolgt durch die 1× tägliche Einnahme von Souvenaid® (125-ml-Trinkflasche und sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Souvenaid® enthält Fortasyn Connect™, eine einzigartige patentierte Kombination aus Nährstoffen (Docosahexaensäure, Eicosapentaensäure, Uridinmonophosphat und Cholin und weiteren biologischen Kofaktoren (Phospholipide, Folsäure, Vitamine B, C und E sowie Selen. Diese Nährstoffe zeigen in präklinischen Untersuchungen, dass sie die Synthese von Phospholipiden, den Hauptbestandteilen von neuronalen Membranen, in idealer Weise unterstützen, was eine Stabilisierung bzw. Verbesserung der Gedächtnisleistung zur Folge haben könnte. Das klinische Entwicklungsprogramm von Souvenaid® umfasst bisher 3 abgeschlossene kontrollierte Studien (Souvenir I, Souvenir II, S-Connect, in die insgesamt 1000 Alzheimer-Patienten eingeschlossen wurden. Souvenir I und Souvenir II, deren Studienpopulationen aus Patienten mit milder AK bestanden (episodische Gedächtnisleitung, MMSE ≥ 20 Punkte, zeigten eine klinische Verbesserung in der für die AK typischerweise fr

  13. Die Verwendung von fremden Samen im Rahmen der Reproduktionsmedizin

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kentenich H

    2007-01-01

    Full Text Available Nach der "Richtlinie über künstliche Befruchtung" der Bundesärztekammer aus dem Jahr 1998 war eine Behandlung mit Spendersamen bei der Behandlung mittels In-vitro-Fertilisation (IVF und intrazytoplasmatischer Spermieninjektion (ICSI auf Antrag möglich, wenn eine Kommission bei der Landesärztekammer dem zugestimmt hatte. Da die grundlegende juristische und psychosoziale Problematik der Verwendung von Spendersamen bei der Insemination und bei der IVF/ICSI-Behandlung gleich ist, hat die Bundesärztekammer in ihren Richtlinien 2006 die Verwendung von fremdem Sperma näher geregelt. Es ergeben sich Auswirkungen für den Samenspender, das Paar und den behandelnden Arzt. Der Arzt muß sich über die rechtlichen Rahmenbedingungen informieren, der Samenspender und das Paar müssen über alle medizinischen, psychosozialen und rechtlichen Konsequenzen informiert, aufgeklärt und beraten werden. Die Identität des Samenspenders muß dokumentiert werden, damit das Kind später den genetischen Vater auf Wunsch identifizieren kann. Eine Behandlung mit Spendersamen bei der alleinstehenden Frau und dem homosexuellen weiblichen Paar scheint nach den Richtlinien der Bundesärztekammer nicht möglich.

  14. Abducensparese bei metastasiertem Prostatakarzinom: kleinvolumige Bestrahlung der Schädelbasis

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Mayer R

    2001-01-01

    Full Text Available Wir berichten über drei Patienten mit Prostatakarzinom, bei denen eine Metastase im Bereich der Schädelbasis zu einer Abducensparese geführt hatte. Die Patienten klagten über Doppelbilder, die sie bei Verrichtungen des täglichen Lebens behinderten und zu Schwindel beim Gehen bis hin zur Übelkeit führten. Die Bestrahlung mit hochenergetischen Photonen (23 MeV und einer Dosis von 40-50 Gy/2 Gy erfolgte bei zwei Patienten über opponierende Gegenfelder und bei einem Patienten in Drei-Feld-Technik. Zwei Patienten waren bereits vorher wegen eines Adenokarzinoms der Prostata perkutan lokal im Beckenbereich bestrahlt worden, bei einem Patienten stellte die Abducensparese das Erstsymptom dar und das Prostatakarzinom wurde erst im Laufe der weiteren Exploration diagnostiziert. Durch die Bestrahlung der Schädelbasismetastase konnte bei allen drei Patienten ein guter palliativer Effekt erreicht werden, der bis zu ihrem Ableben anhielt. Bei einem Patienten kam es zu einem vollständigen Verschwinden der Doppelbilder, obwohl die Tumorausdehnung bei der Kontrolluntersuchung unverändert war; die beiden anderen Patienten gaben eine deutliche Besserung der Beschwerden und damit verbundene Hebung der Lebensqualität an. Zusammenfassend ist zu sagen, daß durch den Einsatz moderner Planungs- und Bestrahlungsmethoden die externe Strahlentherapie im Bereich der Schädelbasis nebenwirkungsarm und effizient durchgeführt werden kann.

  15. Bildgebung bei unklaren Raumforderungen der Niere

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Stuckmann G

    2012-01-01

    Full Text Available Unklare Raumforderungen der Niere sind im Wesentlichen zystische Tumoren mit solider Komponente, kleine Tumoren ? 4 cm sowie Onkozytome und nicht oder kaum fetthaltige Angioleiomyolipome. Zystische Tumoren sind durch eine lege artis durchgeführte Computertomographie, gegebenenfalls ergänzt durch eine kontrastmittelgestützte Sonographie und/oder eine Kernspintomographie, zu untersuchen und nach Bosniak zu klassifizieren. Solide Tumoren bis zu 4 cm sind zu 1/5 benigne; ihre Dignität lässt sich jedoch mittels Bildgebung nicht mit ausreichender Zuverlässigkeit bestimmen, so dass hier die präoperative histologische Abklärung anzustreben ist.

  16. Surgical management of peripheral arterial disease. Operative methods and results; Die chirurgische Behandlung der arteriellen Verschlusskrankheit. Operationsmethoden und Ergebnisse

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Wulff, B.; Jungbluth, T.; Esnaashari, H.; Franke, C.; Bruch, H.P. [Universitaetsklinikum Schleswig-Holstein, Luebeck (Germany). Klinik fuer Chirurgie

    2006-11-15

    Various operative and interventional methods are available to treat patients with peripheral arterial disease (PAD). The selection of the appropriate therapy should be made after a careful review of the patient's general condition, the morphology of the arterial occlusion, the risk of possible complications, and the likelihood of long-term success for each type of treatment. The different procedures complement one another in their technical possibilities and their risk profile The combination of surgical and interventional methods offers new therapeutic possibilities. The different surgical procedures and their long-term outcome are presented in this publication. (orig.) [German] Zur invasiven Therapie der arteriellen Verschlusskrankheit (AVK) stehen verschiedene operative und interventionelle Behandlungsformen zur Verfuegung. Die Auswahl der geeigneten Methode richtet sich nach dem Allgemeinzustand des Patienten, der Morphologie des arteriellen Verschlusses, dem Komplikationsrisiko und der Erfolgswahrscheinlichkeit der jeweiligen Behandlung im Langzeitverlauf. Hierbei konkurrieren die verschiedenen Verfahren nur oberflaechlich betrachtet miteinander, sie ergaenzen sich in ihren jeweiligen technischen Moeglichkeiten und dem Risikoprofil. Die Kombination chirurgischer und interventioneller Methoden bietet neue Behandlungsoptionen. Im Rahmen dieses Artikels werden die verschiedenen Operationsverfahren und deren Ergebnisse dargestellt. (orig.)

  17. Zuordnung der Schmerzlokalisation bei monosegmentaler Wurzelirritation in der unteren Lendenwirbelsäule

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Machacek P

    2007-01-01

    Full Text Available Studienziel: Ziel dieser Studie ist es, zu klären, wie zuverlässig die in der Literatur angegebenen klassischen Dermatommodelle (Darstellung der Schmerzausstrahlung bei Läsion einzelner Nervenwurzeln den entsprechenden Segmenten der Lendenwirbelsäule zugeordnet werden können. Methode: Es werden eigene Ergebnisse und externe Studien, die sich mit bandscheibenbedingten Schmerzprojektionen beschäftigen, verglichen. Die Literatursuche erfolgt EDV-unterstützt. Ergebnisse: Bezüglich der Dermatomverläufe im Bereich der unteren LWS gibt es keine eindeutigen Übereinstimmungen. Es besteht ein Widerspruch zwischen der am häufigsten auftretenden Schmerzprojektion (S1 und dem am häufigsten operierten Segment (L4/L5. Schlußfolgerung: Trotz wissenschaftlich fundierter Modelle ist die Schmerzausstrahlung gegenüber den klassischen Dermatommodellen ein nur bedingt geeigneter Parameter zur Segmentdefinition.

  18. Cost-effectiveness-analysis: radioiodine or antithyroid drugs as first-line therapy of hyperthyroidism due to Graves` disease; Kosten-Effektivitaets-Analyse: Radioiod oder thyreostatische Medikation bei der Primaerbehandlung der Immunhyperthyreose

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Dietlein, M.; Moka, D.; Dederichs, B.; Schicha, H. [Koeln Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin; Hunsche, E.; Lauterbach, K.W. [Koeln Univ. (Germany). Inst. fuer Gesundheitsoekonomie, Medizin und Gesellschaft

    1999-06-01

    -Effektivitaet. Lebenszeitbezogen wurden die medizinischen Leistungen auf 30 Patientenjahre hochgerechnet. Die Kosten der RITh basierten auf 300 Patienten, deren Entlassung bei 250 MBq Iod-131-Restaktivitaet angenommen wurde. Ergebnis: Kosteneffektivitaet der konservativen Behandlung war bei einer Rezidivrate von 50% oder guenstiger, bei einem Leistungsumfang gemaess den Empfehlungen der Fachgesellschaften und bei einem Zeiteinsatz des Patienten fuer eine ambulante Untersuchung von einem Viertel seines Arbeitstages oder kuerzer zu erwarten. Sofern diese Annahmen nicht vorlagen, wurde die primaere RITh in 1593 von 1944 durchgefuehrten Modellrechnungen zur kosteneffektiven Entscheidung. Konservative Therapieversuche der Rezidivhyperthyreose besassen eine stark kostenhebende Wirkung. Schlussfolgerung: Fuer die Patienten mit erhoehter Rezidivwahrscheinlichkeit im Falle der konservativen Behandlung (Struma, juengeres Lebensalter, persistierend erhoehte TSH-Rezeptor-Antikoerper beziehungsweise erhoehter Technetium-Uptake) bedeutet die primaere RITH eine kosteneffektive Entscheidung. (orig.)

  19. Gas hydrates in gas storage caverns; Gashydrate bei der Gaskavernenspeicherung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Groenefeld, P. [Kavernen Bau- und Betriebs-GmbH, Hannover (Germany)

    1997-12-31

    Given appropriate pressure and temperature conditions the storage of natural gas in salt caverns can lead to the formation of gas hydrates in the producing well or aboveground operating facilities. This is attributable to the stored gas becoming more or less saturated with water vapour. The present contribution describes the humidity, pressure, and temperature conditions conducive to gas hydrate formation. It also deals with the reduction of the gas removal capacity resulting from gas hydrate formation, and possible measures for preventing hydrate formation such as injection of glycol, the reduction of water vapour absorption from the cavern sump, and dewatering of the cavern sump. (MSK) [Deutsch] Bei der Speicherung von Erdgas in Salzkavernen kann es unter entsprechenden Druck- und Temperaturverhaeltnissen zur Gashydratbildung in den Foerdersonden oder obertaegigen Betriebseinrichtungen kommen, weil sich das eingelagerte Gas mehr oder weniger mit Wasserdampf aufsaettigt. Im Folgenden werden die Feuchtigkeits-, Druck- und Temperaturbedingungen, die zur Hydratbildung fuehren erlaeutert. Ebenso werden die Verringerung der Auslagerungskapazitaet durch die Hydratbildung, Massnahmen zur Verhinderung der Hydratbildung wie die Injektion von Glykol, die Verringerung der Wasserdampfaufnahme aus dem Kavernensumpf und die Entwaesserung der Kavernensumpfs selbst beschrieben.

  20. Therapie der Multiplen Sklerose: Wer? Was? Wann? Wie lange?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Vass K

    2001-01-01

    Full Text Available Die Einführung moderner immunmodulierender Therapien hat neue Perspektiven in der Behandlung der Multiplen Sklerose eröffnet. Erstmals kann zumindest bei einem Teil der betroffenen Patienten die Zahl der Schübe verringert und auch die Progredienz der Behinderung signifikant verlangsamt werden. Vor allem bei Patienten mit schlechterer prognostischer Ausgangslage sollte früh mit einer immunmodulierenden Therapie begonnen werden. Bei wenig Unterschieden im Wirkprofil und ähnlichen Nebenwirkungen ist allerdings die Wahl des Präparats nicht einfach, und es sollte auch die konkrete Lebenssituation des Betroffenen in der Entscheidung berücksichtigt werden.

  1. Rezidivierende Endometriose bei Kinderwunsch: Operieren oder stimulieren?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Brunbauer M

    2012-01-01

    Full Text Available Kurzfassung: Endometriose ist neben dem Tubenverschluss und dem PCO-Syndrom eine der Hauptursachen für reduzierte Fertilität bei der Frau. Zur eindeutigen Diagnosesicherung ist die operative Diagnostik Standard. Eine Sanierung ist in vielen Fällen in der gleichen Sitzung möglich. Um nichts unnötig zu (zer- stören, sei die Maxime: eher weniger als mehr. Ein Rezidiv bedeutet eine weitere Reduktion der Schwangerschaftsrate. Eine Zweitoperation kann zwar Beschwerden lindern, verbessert aber die Spontan-Schwangerschaftsrate nur gering. Der Zweiteingriff ist also bezüglich der reinen Schwangerschaftsrate einer modernen IVF-Behandlung eindeutig unterlegen.

  2. Veränderung der psychischen Belastung - unter Einbeziehung der Lebensqualität - bei Krebspatienten unter Sport

    OpenAIRE

    Hörtig, Anna

    2011-01-01

    Dank neuer Diagnoseverfahren zeigt die Inzidenz der Krebserkrankungen einen zunehmenden Verlauf. Durch verbesserte Methoden in der chirurgischen und medikamentösen Therapie wird aus einer ehemals tödlichen, häufig eine chronische Krankheit. Immer mehr Patienten leben jahrelang mit ihrer Erkrankung. Die Erhaltung der Lebensqualität bei diesem steigenden Patientenkollektiv rückt immer mehr in den Fokus der Wissenschaft. Ziele der Forschung auf diesem Gebiet bestehen darin, die Nebenwirkungen de...

  3. Einfluss der operativen Behandlung auf die Entwicklung von Kindern mit nonsyndromaler Kraniosynostose

    OpenAIRE

    Azouz, J. (Jamila-Stephanie)

    2008-01-01

    Ziel der Studie war die Klärung der Frage, ob eine Operation die psychomotorische Entwicklung von Kindern mit nonsyndromaler Nahtsynostose positiv beeinflussen kann. Dafür wurde die Entwicklung von 52 operierten und nicht operierten Kindern untersucht. Die Entwicklungsdiagnostik wurde mit Hilfe des ET 6-6 zum Zeitpunkt der Erstdiagnostik, 0 bis 6 sowie 6 bis 12 Monate nach der Operation durchgeführt. Zunächst wurden die Daten der operierten mit denen der nicht operierten Kinder verglichen. In...

  4. Endovascular therapy of high-degree stenoses of the neck vessels-stent-supported percutaneous angioplasty of the carotid artery without cerebral protection; Endovaskulaere Behandlung hochgradiger Halsgefaessstenosen - Stentgestuetzte perkutane Angioplastie der Arteria Carotis ohne Protektion

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Koch, C.; Kucinski, T.; Eckert, B.; Wittkugel, O.; Zeumer, H. [Abt. fuer Neuroradiologie, Universitaetsklinikum Hamburg Eppendorf (Germany); Roether, J. [Klinik fuer Neurologie, Universitaetsklinikum Hamburg Eppendorf (Germany)

    2002-12-01

    Purpose: Technical essentials and therapeutic results of carotid stenting without cerebral protection are presented. Materials and methods: In 161 patients, 167 high grade carotid stenoses were stented, followed by percutaneous transluminal angioplasty, with subsequent evaluation of the clinical and angiographic results. Diffusion-weighted MRI was carried out in 108 patients to detect cerebral sequelae. Results: Endovascular therapy was successful (residual stenosis <25%) in 166 stenoses (99.4%). Twelve patients (7.5%) had cerebrovascular complications within the 30-day perioperative period, seven of which occurred during the procedure. After treatment, diffusion-weighted MRI disclosed at least one new cerebral lesion in 40 patients (37%), which were symptomatic in six patients. Conclusion: Even without cerebral protection, high grade carotid stenosis can be safely treated with stent-protected percutaneous angioplasty. Microemboli detected by postoperative MRI are infrequently symptomatic. (orig.) [German] Ziel: Es werden die Durchfuehrung der direkten Stentangioplastie der A.ccarotis ohne zerebrale Protektion und die Ergebnisse dieses Behandlungsverfahrens beschrieben. Methoden: Bei 161 Patienten wurden 167 hochgradige Karotisstenosen durch Platzieren eines Stents mit anschliessender perkutaner transluminaler Angioplastie behandelt. Die Behandlungsergebnisse wurden klinisch und angiographisch bewertet. 108 Patienten wurden mit diffusionsgewichteter MRT zum Nachweis klinisch stummer Infarkte untersucht. Ergebnisse: 166 Stenosen (99,4%) wurden erfolgreich behandelt (Reststenose <25%). Im perioperativen Zeitraum von 30 Tagen trat bei insgesamt 12 Patienten eine zerebrovaskulaere Komplikation auf (7,5%), 7 Patienten erlitten die Komplikation waehrend des Eingriffs. Nach der Behandlung hatten 40 Patienten (37%) mindestens eine neue zerebrale Diffusionsstoerung, 6 davon mit klinischen Symptomen. Schlussfolgerungen: Mit der stentgestuetzten perkutanen Angioplastie

  5. Von der Straße ins Labor: Die Modifikation der Sprachproduktion bei lauten Fahrgeräuschen

    DEFF Research Database (Denmark)

    Landgraf, Rabea; Niebuhr, Oliver; Schmidt, Gerhard

    2015-01-01

    Lautsprachliche Kommunikation im Auto wird durch die Geräuschbelastung unterschiedlicher Geschwindigkeiten stark beeinflusst. Dabei spielt vor allem der Lombard-Effekt eine entscheidende Rolle, der die Veränderungen der Sprachproduktion bei Lärm beschreibt. Um festzustellen, ob die im Fahrzeug en...

  6. Der klinische Stellenwert von Mycophenolat Mofetil (Cell CeptÒ) als Immunsuppressivum an der Lebertransplantationsambulanz der Klinik für Innere Medizin der Universitätsklinik Innsbruck

    OpenAIRE

    Schulz, Frank

    2004-01-01

    In dieser Studie sollte der Stellenwert von MMF als Immunsuppressivum an der Lebertransplantationsambulanz der Universitätsklinik Innsbruck beleuchtet werden. Es wurden verschiedene Einsatzbereiche von MMF untersucht: 1. MMF als Therapeutikum zur Behandlung von Abstoßungsreaktionen (primary rescue) 2. MMF im Einsatz bei CyA und Fk506 assoziierter Nephrotoxizität (secondary rescue) 3. MMF als Immunsuppressivum bei Hepatitis ...

  7. Visualization of pulmonary vein stenosis after radio frequency ablation for treatment of atrial fibrillation using multidetector computed tomography with retrospective gating; Darstellung von Pulmonalvenenstenosen nach Radiofrequenzablation zur Behandlung von Vorhofflimmern unter Verwendung der Multidetektor Computertomographie mit retrospektivem Gating

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Trabold, T.; Kuettner, A.; Heuschmid, M.; Kopp, A.F.; Claussen, C.D. [Radiologische Klinik, Abt. fuer Radiologische Diagnostik, Univ. Tuebingen (Germany); Burgstahler, C.; Mewis, C.; Schroeder, S.; Kuehlkamp, V. [Medizinische Klinik III, Abt. fuer Kardiologie, Univ. Tuebingen (Germany)

    2003-01-01

    Purpose: With the number of radio frequency ablations (RFA) for treatment of chronic atrial fibrillation increasing, the diagnostic evaluation for RFA associated pulmonary vein stenosis is getting more important. This study investigates the feasibility of the visualization of pulmonary vein stenosis using non-invasive multidetector computed tomography. Materials and Methods: Twenty-eight patients were examined following RFA-treatment. A 4-slice (20 patients) and a 16-slice (8 patients) multidetector CT scanner (SOMATOM Volume Zoom and Sensation 16, Siemens, Forchheim, Germany) with retrospective gating was used to assess the pulmonary veins. Lesion severity was determined on a semi-quantitative scale (< 30%, 30 - 50%, > 50%). Results: CT was performed without any complications in all patients. Diagnostic image quality could be obtained in all examinations. The pulmonary veins showed lesions < 30% in four patients, lesions of 30 - 50% in five patients and a stenosis > 50% in one patient. Eighteen patients showed no lesions. Conclusion: Multidetector CT of the pulmonary veins seems to be able to visualize high-grade and low-grade lesions, but larger catheter-controlled studies are needed for further assessment of the diagnostic accuracy and clinical reliability of this noninvasive method. (orig.) [German] Ziel: Mit steigender Anzahl von Radiofrequenzablationen (RFA) zur Behandlung des chronischen Vorhofflimmerns wird die Diagnostik von RFA assoziierten Pulmonalvenenstenosen zunehmend wichtiger. Ziel dieser Studie war es, die Moeglichkeit der Darstellung von Pulmonalvenenstenosen mittels der nichtinvasiven Multidetektor-Computertomographie zu untersuchen. Material und Methoden: 28 Patienten wurden im Anschluss an eine RFA-Behandlung untersucht. Die Untersuchung wurde an einem 4-Zeilen- (20 Patienten) bzw. 16-Zeilen- (8 Patienten) Multidetektor-CT (SOMATOM Volume Zoom bzw. Sensation 16, Siemens, Forchheim, Germany) mit retrospektivem Gating durchgefuehrt. Der

  8. Vergleich der Effektivität der VAC-Therapie bei der Behandlung von Prothesen- und Weichteilinfektionen

    DEFF Research Database (Denmark)

    Schmal, H; Oberst, M; Hansen, S

    2013-01-01

    BACKGROUND: Although vacuum-assisted wound closure (VAC) has been developed into a standard technique in septic surgery, reliable data about the efficacy of the treatment are still lacking. PATIENTS: Postoperative infections after arthroplasty or soft-tissue surgery were identified using a prospe......BACKGROUND: Although vacuum-assisted wound closure (VAC) has been developed into a standard technique in septic surgery, reliable data about the efficacy of the treatment are still lacking. PATIENTS: Postoperative infections after arthroplasty or soft-tissue surgery were identified using...... strains. Furthermore, serological C-reactive protein (CRP) concentrations were evaluated for diagnostic and prognostic reliability. RESULTS: 92 patients with an average age of 60 ± 4 years were included in the study. Patients with soft tissue infections (STI, n = 53) were statistically significant younger...... compared to patients with infections following arthroplasty (AI, n = 39) (53 ± 6 vs. 70 ± 4 years; p Patients with infected endoprostheses were longer treated on intensive...

  9. Der Satz des Nichtzuunterscheidenden : eine entwicklungsgeschichtliche Untersuchung eines philosophischen Prinzips bei Leibniz, Kant und Hegel

    OpenAIRE

    2005-01-01

    Die Aufgabe der vorliegenden Untersuchung bestand darin, den Leibnizschen Grundsatz des Nichtzuunterscheidenden in seiner philosophiegeschichtlichen Entwicklung darzustellen. Dies geschieht dadurch, dass die unterschiedlichen Auffassungen des Grundsatzes bei Leibniz, Kant und Hegel erläutert, sie miteinander verglichen und die Beziehungen dieser Auffassungen verdeutlicht werden. Die Gesichtspunkte, unter denen diese Aufgabe ausgeführt wurde, sind der Bedeutungswandel und der Wahrheits- bzw. G...

  10. DFP: Psychotherapie der Angststörungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Doering S

    2011-01-01

    Full Text Available Die Psychotherapie stellt eine wirksame Behandlung für alle Angststörungen dar. Die Kombination mit einer (antidepressiven Pharmakotherapie dürfte oft sinnvoll sein, ist jedoch nur bei der Panikstörung empirisch untermauert. Bei allen Angststörungen sind verhaltenstherapeutische Ansätze am besten in ihrer Wirksamkeit belegt. Inzwischen sind – außer für die spezifischen Phobien – auch psychodynamische Ansätze manualisiert und empirisch evaluiert. Entspannungsverfahren werden bei der sozialen Phobie und der Panikstörung empfohlen und sind oft Bestandteil umfassender Behandlungsprogramme. Komorbide Störungen – insbesondere Persönlichkeitsstörungen – verschlechtern den Outcome der Angstbehandlung. Für die Zukunft sind weitere Untersuchungen zur langfristigen Wirksamkeit der Psychotherapie sowie zur Behandlung von Angstpatienten mit komorbiden Störungen notwendig.

  11. Anticholinerge Therapie der OAB

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hampel C

    2007-01-01

    Full Text Available Kenntnisse über Differentialdiagnostik und Pathophysiologie des Blasenüberaktivitäts-Syndroms sind essentiell für eine erfolgreiche Therapie. Obwohl Verhaltenstraining und Elektrostimulation ihre Wirksamkeit bei OAB bewiesen haben, ist die Therapie der ersten Wahl nach wie vor die anticholinerge Behandlung. Dessen ungeachtet ist die Einnahmetreue der Patienten unbefriedigend, was in der letzten Zeit zu verschiedenen Medikamentenneuentwicklungen mit verbesserter Verträglichkeit bei gleichbleibend hoher Effektivität geführt hat. Retard-Formulierungen, extraenterale Applikationswege und Rezeptor-Subselektivität sind hierbei die Prinzipien, welche die Behandlungsakzeptanz und Patientenzufriedenheit steigern sollen.

  12. Use of C-arm CT for improving the hit rate for selective blood sampling from adrenal veins; Einsatz der C-Arm-CT zur Verbesserung der Trefferquote bei selektiver Nebennierenvenen-Blutentnahme

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Georgiades, C.; Valdeig, S.; Hong, K. [Johns Hopkins Outpatient Center (JHOC), Russell H. Morgan Department of Radiology and Radiological Science, Division of Vascular and Interventional Radiology, Baltimore (United States); Kharlip, J. [Johns Hopkins Hospital, Abteilung fuer Endokrinologie, Baltimore (United States); Wacker, F.K. [Johns Hopkins Outpatient Center (JHOC), Russell H. Morgan Department of Radiology and Radiological Science, Division of Vascular and Interventional Radiology, Baltimore (United States); Campus Benjamin Franklin, Charite, Universitaetsmedizin Berlin, Klinik und Hochschulambulanz fuer Radiologie und Nuklearmedizin, Berlin (Germany)

    2009-09-15

    Primary hyperaldosteronism is the most common curable cause of hypertension with a prevalence of up to 12% among patients with hypertension. Selective blood sampling from adrenal veins is considered the diagnostic gold standard. However, it is underutilized due to the high technical failure rate. The use of C-arm CT during the sampling procedure can reduce or even eliminate this failure rate. If adrenal vein sampling is augmented by native C-arm CT to check for the correct catheter position, the technical success rate increases substantially. General use of this technique will result in correct diagnosis and treatment for patients with primary hyperaldosteronism. (orig.) [German] Der primaere Hyperaldosteronismus (PHA) ist die am haeufigsten vorkommende heilbare Ursache von Bluthochdruck mit einer Praevalenz bei Hypertonikern bis zu 12%. Die selektive Blutentnahme aus der Nebennierenvene (NNV) gilt als diagnostischer Goldstandard. Sie wird jedoch aufgrund einer hohen Fehlerquote oftmals nicht genutzt. Die Anwendung der C-Arm-CT waehrend der Blutentnahme kann diese Fehlerquote reduzieren bzw. eliminieren. Wird waehrend der Intervention unter Durchleuchtung die C-Arm-CT eingesetzt, um die Katheterlage vor der Blutentnahme zu pruefen, verbessert dies den technischen Erfolg des Verfahrens erheblich. Etabliert sich dieses Verfahren, bedeutet dies eine Verbesserung von Diagnose und Behandlung der Patienten mit primaerem Hyperaldosteronismus. (orig.)

  13. Therapie bei CED: Aminosalizylate, Steroide und Probiotika

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Eigner W

    2014-01-01

    Full Text Available Morbus Crohn (MC und Colitis ulcerosa (CU sind die Hauptformen der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED. Trotz neuer Therapieansätze in den vergangenen 15 Jahren spielen sowohl Glukokortikosteroide als auch 5-Aminosalizylat- (5-ASA- Präparate weiterhin eine große Rolle in der Behandlung von CED. Beide Wirkstoffgruppen können bei CED entweder topisch oder systemisch appliziert werden. Bei den Steroiden stehen systemisch wirksame Formen und das topisch wirksame Budesonid zur Verfügung. Welches Präparat und in welcher Applikation eingesetzt wird, entscheidet sich durch die Art der Erkrankung, den Befall und die Krankheitsaktivität. Das Probiotikum E. coli Nissle ist eine Alternative zu 5-ASA-Präparaten für die Erhaltung der Remission bei der mild verlaufenden CU.

  14. Autoimmunität der Schilldrüse und Bedeutung bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Quadbeck B

    2009-01-01

    Full Text Available Autoimmunthyreopathien können bei Schilddrüsenstoffwechselstörungen (v. a. Hypothyreose Zyklusstörungen (v. a. Oligomenorrhö verursachen und sich somit auf die Fertilität der Frau negativ auswirken. Häufigste Ursache einer erworbenen Hypothyreose bei Frauen im gebärfähigen Alter ist eine atrophisch verlaufende Autoimmunthyreoiditis mit einer Prävalenz von 0,5 % für manifeste und 5 % für milde Hypothyreosen. Risikopatientinnen sollten daher, da der Bedarf an Schilddrüsenhormon in der Schwangerschaft bis zu 50 % steigen kann, erkannt und frühzeitig mit Schilddrüsenhormon behandelt werden. Eine Schilddrüsenüberfunktion wird im gebärfähigen Alter der Frau in bis zu 85 % der Fälle durch eine immunogene Hyperthyreose vom Typ Morbus Basedow verursacht. Die milden Verlaufsformen sind zumeist nicht mit Zyklusstörungen assoziiert. Eine Therapie mit niedrig dosierten antithyreoidalen Medikamenten ist auf alle Fälle erforderlich, ggf. sollte vor einer Schwangerschaft bei bekannter hoher immunologischer Aktivität über eine frühzeitige definitive Therapie (Operation, Radiojodtherapie nachgedacht werden. Eine im ersten Jahr nach der Geburt auftretende Postpartum-Thyreoiditis kommt bei 2–20 % der Schwangeren vor. Bei ca. 10 % der Schwangeren sind bereits in der Frühschwangerschaft TPO-Antikörper messbar. Von diesen entwickelt jede 2. Schwangere eine Postpartum-Thyreoiditis. Diese kann einen unterschiedlichen Verlauf nehmen (monophasisch – zumeist Entwicklung einer Hypothyreose, vollkommen ausheilen oder nach anfänglich hyperthyreoter Phase in eine manifeste Hypothyreose münden (biphasischer Verlauf. Frühschwangerschaft und die Postpartalzeit gelten bei allen Autoimmunthyreopathien als immunologisch empfindliche Phasen, in denen Risikopatientinnen kontrolliert werden sollten.

  15. Radiotherapy for management of Langerhans' cell histiocytosis. Two case reports and a literature review; Strahlentherapie bei der Langerhanszell-Histiozytose. Zwei Einzelfallberichte - Literaturuebersicht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Heyd, R.; Strassmann, G.; Martin, T.; Zamboglou, N. [Staedtische Kliniken Offenbach, Offenbach am Main (Germany). Strahlenklinik; Donnerstag, F. [Staedtische Kliniken Offenbach, Offenbach am Main (Germany). Inst. fuer Roentgendiagnostik

    2000-07-01

    The use of radiotherapy in the treatment of Langerhans' cell histiocytosis was first reported in the literature in 1930 and has been proven as effective in numerous studies. We present the results of two female adults with eosinophilic granuloma of bone who underwent conventionally fractionated radiation therapy with total doses of 7x1.8 Gy and 7x2.0 Gy in four different sites. After observation periods raging from three months to six years local control of the disease was achieved in all treated locations. A review of 18 previously published studies include a total of 310 sites of eosinophilic granuloma of bone in 216 patients. It was demonstrated in 13 studies that the patients had complete relief of symptoms. An average of 94.3% had local control of the symptoms. Furthermore, in 12 studies for a total of 344 cases with involvement of other organs local control was reported in an average of 64.8% (range: 14.3-100%). Based on our own observations and on the literature review we conclude that low dose radiation therapy plays an important role in the management of localised Langerhans' cell histiocytosis. In order to minimise the risk of radiation induced neoplasms an accurate and precise radiation technique is required. (orig.) [German] Der Einsatz der Strahlentherapie zur Behandlung von Langerhanszell-Histiozytosen ist seit 1930 in der Literatur beschrieben und ihre Wertigkeit ist durch eine Reihe von Untersuchungen belegt. Zwei weibliche, erwachsene Patientinnen aus unserem Krankengut wurden aufgrund eines eosinophilen Granulom des Stuetzapparates in insgesamt vier Lokalisationen mit Gesamtdosen von 7x1,8 Gy und 7x2,0 Gy einer postoperativen und primaeren Radiotherapie unterzogen. Bei Nachbeobachtungszeitraeumen von 3 Monaten bis 6 Jahren wurde in allen Lokalisationen jeweils eine komplette Remission der Erkrankung erzielt. Die Analyse von 18 vorangegangenen Studien, in denen 216 Patienten an insgesamt 310 Knochenherden behandelt wurden, ergab, dass in

  16. Kontrastmittelverstärkte Magnet-Resonanz-Urographie unter forcierter Diurese - Stellenwert in der Differentialdiagnostik bei Obstruktionen des oberen Harntraktes

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Jung P

    2001-01-01

    Full Text Available Die Magnet-Resonanz-Urographie (MRU ist ein relativ neues Verfahren in der Diagnostik des oberen Harntraktes. Das Ziel dieser Studie war der Vergleich der Aussagefähigkeit der MRU unter Gabe von Gadolinium und Furosemid und dem konventionellen Urogramm (IVU in der Diagnostik der Ursache von Obstruktionen im Bereich des Harnleiters. 82 Patienten mit im IVU nachgewiesener Obstruktion des oberen Harntraktes oder urographisch stummer Niere bei sonographisch nachgewiesener Dilatation wurden der MRU zugeführt. Die Bilder beider Untersuchungsmethoden wurden von voneinander unabhängigen Untersuchern befundet. Zwei Urologen befundeten die IVU-Bilder, zwei Radiologen die MRU-Bilder, die Radiologen kannten die IVU-Diagnose nicht. Bei unklarer Diagnose wurden weitere Untersuchungen wie Computertomographie, retrograde Pyelographie oder Ureteroskopie durchgeführt. Die Diagnosen waren: Harnleitersteine bei 72 Patienten, Harnleitertumore bei 8 Patienten und extraureterale Tumore bei 2 Patienten. Eine richtige Diagnose bei den Steinpatienten wurde durch IVU bei 49 von 72 Patienten und durch MRU bei 64 von 72 Patienten gestellt. In dieser Patientengruppe wurden durch die MRU zwei falsche Diagnosen gestellt. Fehlende Kontrastmittelausscheidung war der Hauptgrund für Versagen der IVU. 3 der 8 Patienten mit Harnleitertumoren wurden durch die IVU richtig dignostiziert, bei dreien wurde eine falsche Diagnose gestellt. Durch die MRU konnten in dieser Gruppe 7 von 8 Patienten korrekt diagnostiziert werden, es wurde keine falsche Diagnose erhoben. IVU wird zunächst die Standarduntersuchungstechnik zur Darstellung des oberen Harntraktes bleiben, aber durch diese Studie konnte die Möglichkeit gezeigt werden, die in der MRU in Kombination mit Gadolinium und Furosemid liegt. Die größte Bedeutung dieser Untersuchung liegt in der urographisch stummen Niere, bei Untersuchungen in der Schwangerschaft, bei Kindern und bei Patienten mit Kontrastmittelunverträglichkeit.

  17. EULAR-Richtlinien für die Behandlung von Kniegelenksarthrose: Bericht der Arbeitsgruppe des Standing Committees for International Clinical Studies Including Therapeutic Trials (ESCISIT

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Leeb BF

    2003-01-01

    Full Text Available Hintergründe: Arthrose (OA ist eine der häufigsten Gelenkserkrankungen in Europa. Eine Arbeitsgruppe des EULAR Komitees für klinische Tests wurde 1998 gegründet, um eine methodologische und logistische Annäherung zu schaffen, die für eine Entwicklung von aussagekräftigen und belegten Richtlinien für die Behandlung von Kniegelenks-OA notwendig ist. Die geforderten Richtlinien müssen alle derzeit verfügbaren Behandlungen für Kniegelenks-OA, die entweder klinisch oder/und radiologisch diagnostiziert wurde und das gesamte Kniegelenk betrifft, abdecken. Methoden: Erste Phase: Selektion der Behandlungsmethoden, die berücksichtigt werden sollten. Zweite Phase: Suche in den elektronischen Datenbanken Medline und Embase mittels Stichwort- und Überschriftenabfragen. Alle Europäischen Publikationen von systematischen Übersichtsarbeiten, Meta-Analysen, stichprobenkontrollierten Tests und kontrollierten Studien sowie Beobachtungsstudien wurden einbezogen. Dritte Phase: Alle relevanten Studien wurden qualitätsgeprüft. Die zusammengefaßten Statistiken wurden, soweit gültige Resultate vorlagen, aufgezeichnet und die Anzahl der Behandlungen (NNT und das Ausmaß des Behandlungserfolges wurden berechnet. Vierte Phase: Die wichtigsten klinischen Aussagen wurden durch Übereinkommen der Experten mittels Delphimethode (Expertendiskussion festgesetzt. Fünfte Phase: Die aufgestellten Aussagen wurden anhand der verfügbaren Beweise gereiht. Eine weitere Reihe zukünftiger Forschungspläne wurde durch einen Expertenkonsensus festgelegt. Ergebnis: Über 2.400 englisch- und 400 anderssprachige Publikationen wurden durchgesehen. Über 744 Studien zeigten nützliche Endresultate bzgl. der Behandlung von Kniegelenks-OA. Eine quantitative Analyse des Behandlungserfolges war nur in 61 Studien möglich. Empfehlungen für die Behandlung der Kniegelenks-OA, basierendauf derzeit vorhandenen Daten und Expertenmeinungen, konnten erstellt und Vorschläge für zuk

  18. Laterale 10-fach-Biopsie der Prostata liefert bei Karzinomverdacht überlegene Detektionsraten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    von Knobloch R

    2012-01-01

    Full Text Available Einleitung:Die Sextantenbiopsie der Prostata ist für eine verlässliche Karzinomdiagnostik nicht ausreichend. Vielerorts werden bereits bei der Erstbiopsie 12 Stanzen entnommen. In einer großen Serie von 10-fach-Biopsien unter bilateraler lokaler Leitungsanästhesie, wie bereits 2002 publiziert [1], überprüften wir die Qualität unserer Technik als Standard für die Erstbiopsie. Methode:Zwischen April 2005 und Dezember 2007 führten wir bei 736 Männern (Durchschnittsalter 67,5 ± 8,39 Jahre die Erstbiopsie der Prostata durch. Indikation für die Biopsie war entweder ein erhöhter PSA-Wert oder ein auffälliger Tastbefund. Bei allen Männern erfolgte die Biopsie der Prostata unter bilateraler lokaler Leitungsanästhesie. Es wurden nur Proben aus der peripheren Zone der Prostata unter transrektaler Ultraschallkontrolle entnommen. Ergebnisse:Durch die Biopsie wurde in 372 von 736 Fällen (50,5 % ein Karzinom identifiziert. Die Karzinomdetektionsrate war proportional zum PSA-Wert und indirekt proportional zum Organvolumen. Es zeigte sich eine eindeutige Korrelation zwischen der Anzahl positiver Stanzen bei der Biopsie mit dem pathologischen Stadium des Prostatektomiepräparates. 12 Männer (1,6 % mussten wegen akuter Prostatitis und 5 (0,7 % wegen rektaler Blutung wieder ins Krankenhaus eingewiesen werden. Von den 182 Patienten des Untersuchers R. v. K. wurde der durchschnittliche Schmerz der Biopsie mit 1,69 von maximal 10 angegeben. Die Detektions- und Komplikationsraten dieser Biopsietechnik unterschieden sich nicht nach Durchführung von Assistenz- oder Fachärzten. Schlussfolgerung: Die präsentierte Biopsietechnik liefert mit nur 10 Stanzen eine überlegene Detektionsrate und eine geringe Rate an Komplikationen. Sie sollte als Basis für die Definition eines Standards für die Erstbiopsie der Prostata bei Karzinomverdacht dienen.

  19. Der Zusammenhang zwischen medialem Multitasking, Aufmerksamkeitsfähigkeit und Hyperaktivität bei Jugendlichen

    NARCIS (Netherlands)

    Baumgartner, S.E.; Weeda, W.D.; Huizinga, M.; Kleinen von Königslöw, K.; Förster, K.

    2014-01-01

    Mediales Multitasking ist eine immer häufiger vorkommende Form der Mediennutzung, besonders bei Jugendlichen. Die wachsende Bedeutung dieser Form der Mediennutzung hat zu Bedenken über mögliche Auswirkungen geführt. So wird zum Beispiel angenommen, dass durch die ständige Stimulation mit verschieden

  20. Diagnostic value of SPECT in bone scintigraphy; Bedeutung der SPECT bei der Knochenszintigraphie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Gratz, S.; Becker, W. [Goettingen Univ. (Germany). Abt. fuer Nuklearmedizin

    2000-05-01

    Single Photon Emission Computed Tomography (SPECT) reflects the realization of its ability to remove unwanted activity from bone structures with greater contrast. Especially in the spine SPECT improves the diagnostic accuracy compared with planar bone scintigraphy, because smaller structures of single vertebral bodies can be diagnosed with better anatomic resolution due to SPECT with consequently higher sensitivities and specificities. With SPECT, alterations of the lateral part of the vertebral body, pars interacticularis and smaller facet joints can be correctly diagnosed as spondylarthrotic degenerative alterations. In patients with suspected spine malignancies SPECT did not demonstrate to be a reliable instrument for diagnosing malignancy. We recommend to perform SPECT in case of patients with back pain and suspected spine pathologies seen on planar bone scans, since a correct diagnosis of especially benign spondylarthrotic spine lesions is possible with SPECT. With SPECT, a reduction of radiological examinations of 23% should be possible. (orig.) [German] Die Single-Photonenemissionscomputertomographie (SPECT) erlaubt bei der Knochenszintigraphie eine ueberlagerungsfreie Darstellung von Knochenstrukturen mit hoher Kontrastgenauigkeit. Insbesondere bei Wirbelsaeulenerkrankungen ermoeglicht SPECT einen deutlichen diagnostischen Zugewinn gegenueber planaren Aufnahmen, da kleinere Strukturen einzelner Wirbelkoerper aufgrund des hohen anatomischen Aufloesungsvermoegens mit SPECT sehr sensitiv und spezifisch dargestellt werden. Veraenderungen, die sich auf den lateralen Anteil des Wirbelkoerpers, die Pars interarticularis und die kleinen Facettengelenke projizieren, koennen mit SPECT als spondylarthrotisch degenerative Laesionen eingestuft werden. Zwingende SPECT-szintigraphische Kriterien, die eine Laesion als eindeutig maligne nachweisen, gibt es dagegen nicht. Wir denken, dass SPECT bei allen Patienten mit Rueckenschmerzen und planarszintigraphisch suspekten

  1. Einsatz von E-Portfolios bei der Qualifizierung pädagogischer Professionals in restriktiven Settings

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Dirk Jahn

    2010-05-01

    Full Text Available Der Beitrag zeigt den Einsatz von E-Portfolios bei der Qualifizierung pädagogischer Professionals in der beruflichen Bildung auf. Dabei werden als Referenz die Theorie der Selbstreflexion, des kritischen Denkens sowie des Konzeptwandels zugrunde gelegt. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie E-Portfolios auch in restriktiven Settings eingesetzt werden können. Bislang dominiert in der Literatur der Einsatz von E-Portfolios in der Schule bzw. in der Bildung von Lehrkräften. Restriktive Settings sind Settings, die für das formale Lernen nur kurze Zeiträume eröffnen, mit heterogenen Zielgruppen verbunden sind und die zum Teil ungünstige motivationale und kognitive Ausgangsvoraussetzungen mitbringen. Die dargestellten Ergebnisse fussen auf der Entwicklung, Erprobung und Erforschung eines solchen Settings, nämlich der Erprobung eines Qualifizierungskonzepts für pädagogische Professionals im Einzelhandel.

  2. Ergebnisse der dorsalen Spondylodese bei Frakturen des dorsolumbalen Übergangs

    OpenAIRE

    Ramzy, Magdy

    2002-01-01

    Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Technik der dorsalen Spondylodese bei Frakturen des dorsolumbalen Überganges anhand von Komplikationen und Behandlungsergebnissen zu beurteilen. Es wurden in dieser retrospektiven Untersuchung 161 Patienten (60% männlich, 40% weiblich) eingeschlossen, die in den Jahren 1985 bis 1994 an der Unfallchirurgie Bergmannsheil Bochum behandelt wurden. 142 dieser Patienten wurden in standardisierter Technik durch dorsale Spondylodes mit internem Fix...

  3. Erfassung und Trainierbarkeit der posturalen Kontrolle und Modulation des Gangbildes bei Patienten mit Morbus Parkinson

    OpenAIRE

    2015-01-01

    Die vorliegende Arbeit gliedert sich in drei Teile. Zunächst geht es um die Erfassung der posturalen Instabilität bei Patienten mit Morbus Parkinson. Es wurde ein klinischer Gleichgewichtstest (Fullerton Advanced Balance (FAB) Scale) zur Erhebung der posturalen Kontrolle validiert und mit der Berg Balance Scale und dem Mini-Balance Evaluation System Test (Mini-BESTest) verglichen. Hierfür wurden 85 Parkinsonpatienten eingeschlossen und untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass die FAB Sc...

  4. Untersuchungen zur Bedeutung anthelminthischer Behandlungen bei der Auslösung von Symptomen einer larvalen Cyathostominose

    OpenAIRE

    Steinbach, Tanja

    2003-01-01

    Im Rahmen dieser Arbeit wird untersucht, ob bei Pferden durch die Gabe von Anthelminthika Symptome einer larvalen Cyathostominose ausgelöst werden können. Im Zentrum des Interesses stehen dabei die Anthelminthika Moxidectin und Fenbendazol, die aufgrund ihrer larviziden Wirksamkeit als Mittel der ersten Wahl für die kausale Therapie und Metaphylaxe der larvalen Cyathostominose angesehen werden. Der Versuch wird an 24 Ponyfohlen durchgeführt, die in die folgenden Gruppen unterteilt werden...

  5. Neue orale immunmodulierende Therapien bei Multipler Sklerose

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Berger T

    2014-01-01

    Full Text Available Seit 20 Jahren sind nun krankheitsmodifizierende Therapien zur Behandlung von Patienten mit insbesondere schubförmiger Multipler Sklerose (MS verfügbar. Ungeachtet der therapeutischen Errungenschaften der aktuellen Basis- und Eskalationstherapien bestehen Limitationen hinsichtlich Nutzen einerseits und Risiken andererseits. Die Konsequenz daraus, gemeinsam mit neuen Konzepten zur Immunopathogenese von MS, ist die Weiterentwicklung neuer und innovativer MS-Therapien. Die vorliegende Übersicht beschreibt im Detail 3 neue orale Immunmodulatoren zur Behandlung der schubförmigen MS. Darüber hinaus werden die Ergebnisse und die erfolgte/anstehende/eingereichte EU-Marktzulassung dieser 3 Therapien in den Kontext der Erwartungshaltungen an neue immunmodulierende Therapien bei MS gesetzt.

  6. Anwendung der extrakorporalen Stoßwellentherapie bei kalzifizierender Periathropathia humeroscapularis, Fersensporn und Epicondylitis humeri - Erfahrungsbericht aus dem Wilhelminenspital

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Feyertag J

    2004-01-01

    Full Text Available Die Stoßwellentherapie wird bei verschiedenen Indikationen, die unter konservativen Therapien schwer zu schwer zu behandeln sind, eingesetzt. Dazu zählen die kalzifizierenden Schultererkrankungen (Tendinitis calcarea, Epicondylitis humeri (EHR und die plantare Fasciitis mit/ohne plantarem Fersensporn (FSP. Berichtet werden die Ergebnisse von 147 Patienten (102 Frauen/45 Männer, mittleres Alter betrug 57,8 Jahre, die mittels einer einmaligen extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT (Tend. calc. 82 %, FSP 11 % oder EHR 7 % mittels eines HMT-ReflecTron therapiert wurden. Verabreicht wurden im Mittel 1.800 Stoßwellen. Untersucht wurde die subjektive Verbesserung der Schmerzen anhand einer visuellen Analogskala vor und 6 Wochen nach der Therapie bei allen Patienten. Bei Patienten mit Tendinitis calcarea wurde auch eine Verbesserung der Funktion sowie Veränderungen der Kalzifizierungen untersucht. Bei allen Patienten konnte eine statistisch signifikante Verbesserung der Schmerzen sowie des Bewegungsumfanges beobachtet werden (p 0,0001. Röntgenaufnahmen ergaben eine partielle Verkleinerung der Kalkdepots bei ca. 80 % der Patienten. Aufgrund der geringen Zahl der Patienten fand sich für die EHR keine signifikante Verbesserung der Schmerzsymptomatik. Eine einmalige ESWT kann zu einer deutlichen Verbesserung der Schmerzsymptomatik und zu einer Verbesserung des Bewegungsumfanges führen. Bei 80 % der Patienten mit einer Tendinitis calcarea findet sich weiter eine partielle Verkleinerung der Kalkdepots 6 Wochen nach Therapie.

  7. Geschlechtsunterschiede in der genetischen Übertragung bei Suchterkrankungen - eine Übersicht, basierend auf Familien-, Zwillings- und Adoptionsstudien

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Franke P

    2003-01-01

    Full Text Available In der hier vorliegenden Übersicht sollen Geschlechtsunterschiede in der genetischen Übertragung von Suchterkrankungen anhand der bislang vorliegenden Daten aus Zwillings-, Adoptions- und Familienstudien dargestellt werden. Trotz der geringeren Prävalenz von substanzgebundener Abhängigkeit und Mißbrauch bei Frauen im Vergleich zu Männern in der Allgemeinbevölkerung, erscheint in Anbetracht der bislang vorliegenden Adoptions- und Zwillingsstudien die These, wonach Abhängigkeitserkrankungen bei Frauen weniger durch genetische Faktoren bedingt seien als bei Männern, nicht länger haltbar und bedarf einer Modifikation: Das Ausmaß der genetischen Einflüsse scheint demnach bei Männern und Frauen substanzspezifisch zu variieren. So deuten insbesondere die Daten aus Zwillingsstudien darauf hin, daß genetischen Faktoren bei Cannabis- und Kokainabhängigkeit unter Frauen sogar eine stärkere Bedeutung als bei Männern zukommt. Neuere Zwillingsstudien zeigen, daß bei der Opiatabhängigkeit genetische Faktoren auch bei Frauen eine Rolle spielen. Insgesamt besteht weiterer Forschungsbedarf hinsichtlich einer geschlechtsspezifischen Übertragung von Suchterkrankungen, da die bisherigen Ergebnisse und Schlußfolgerungen auf der Basis von Familien-, Zwillings- und Adoptionsstudien teilweise widersprüchlich und somit insgesamt als vorläufig zu betrachten sind.

  8. Messung der Vorwärts-Rückwärts-Ladungsassymetrie von b-Quarks bei Energien nahe der Z0-Resonanz. Untersuchung von Ereignissen mit initialem b-Quark unter Verwendung der Jetladungstechnik mit dem DELPHI Detektor

    CERN Document Server

    Schwering, Britta

    Messung der Vorwärts-Rückwärts-Ladungsassymetrie von b-Quarks bei Energien nahe der Z0-Resonanz. Untersuchung von Ereignissen mit initialem b-Quark unter Verwendung der Jetladungstechnik mit dem DELPHI Detektor

  9. Surgical treatment of inflammatory bowel diseases; Chirurgische Behandlung entzuendlicher Darmerkrankungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Fuerst, H.; Schildberg, F.W. [Chirurgische Klinik und Poliklinik, Ludwig Maximilians Univ. Muenchen, Klinikum Grosshadern (Germany)

    1998-01-01

    Purpose: To summarize current knowledge on surgical therapy in patients with inflammatory bowel disease (Crohn`s disease, ulcerative colitis and diverticulitis). Material and methods: To discuss surgical indications and strategies, we reviewed major peer review publications of the last 10 years, and we also analysed data from patients with Crohn`s disease who were treated in our institution between 1978 and 1994. Results: With Crohn`s disease (305 patients), emergency surgery should be avoided as much as possible, since morbidity (50% vs 8.8%) and mortality (11% vs 0.6%) rise significantly in comparison to elective procedures. With ulcerative colitis, operative therapy is indicated in patients with secondary malignoma, and urgent surgery is requested in cases with associated perforation, toxic megacolon or massive bleeding. With diverticulitis, the first episode should be managed conservatively. Surgery is indicated in patients with recurrent episodes or with secondary complications. (orig.) [Deutsch] In dieser Uebersichtsarbeit wird die operative Behandlung der entzuendlichen Darmerkrankungen M. Crohn, Colitis ulcerosa und Divertikulitis dargestellt. Anhand einer Literaturuebersicht wird sowohl die Operationsindikation als auch das operative Vorgehen besprochen, wobei beim M. Crohn auch Daten des eigenen Patientengutes zwischen 1978-1994 eingehen. Anhand der Daten von 305 Patienten wird deutlich, dass eine Notfalloperation bei M. Crohn vermieden werden muss, da darunter die Komplikationsrate (50% vs. 8,8%) und die Letalitaet (11% vs. 0,6%) deutlich steigen. Absolute Operationsindikationen bei Colitis ulcerosa sind die Perforation, das toxische Megakolon, Blutungen und das Auftreten eines Karzinoms. Der erste Schub einer Divertikulitis wird konservativ behandelt, bei Rezidivschueben sowie bei Kompliktionen besteht eine Operationsindikation. Wesentlich ist die rechtzeitige Operationsindikation bei M. Crohn und Divertikulitis, um Notfallsituationen zu vermeiden. Ziel

  10. Lipidsenker bei Hypertonie - Was besagt die Evidenz?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Marte T

    2004-01-01

    Full Text Available Die Koexistenz von Risikofaktoren für atherosklerotische Prozesse, wie Hypertonie und Hypercholesterinämie, hat einen multiplikativen Effekt auf das Risiko kardiovaskulärer Ereignisse. Bislang wurden relativ wenige spezifische Daten zur Frage der Lipidintervention bei Hypertoniepatienten veröffentlicht. Post-hoc-Subgruppenanalysen der großen randomisierten kontrollierten Studien mit Statinen in der Primär- und Sekundärprävention lassen schließen, daß der relative kardiovaskuläre Benefit einer lipidsenkenden Behandlung bei normotensiven und hypertensiven Patientenpopulationen ähnlich ist. Dem Antihypertensive and Lipid-Lowering Treatment to Prevent Heart Attack Trial (ALLHAT-LLT war es nicht möglich, einen Einfluß einer Statintherapie auf die Gesamtmortalität einer hypertensiven Kohorte zu zeigen. Die schlechte Compliance im Statin-Arm und eine hohe Rate an Statin-Einnahme in der "Kontrollgruppe" waren für dieses negative Ergebnis verantwortlich. Das Anglo-Scandinavian Cardiac Outcomes Trial – Lipid Lowering Arm (ASCOT-LLA untersuchte den Effekt der cholesterinreduzierenden Therapie in der Prävention atherosklerotischer Ereignisse bei Hypertonikern mit Gesamtcholesterinkonzentrationen von 250 mg/dl. Hier war ein Benefit ersichtlich, die absolute Risikoreduktion für diese Patientenpopulation war jedoch gering. Bezüglich der Frage, ob Antihypertensiva einen klinisch signifikanten Effekt auf die Blutfette haben, sind einige Studien durchgeführt worden. Die verfügbaren Daten zeigen aber nur einen marginalen Effekt. Zusammengefaßt sollte die Statintherapie bei gleichzeitig vorhandener Hypertonie vornehmlich in der Sekundärprävention ein integraler Bestandteil der Behandlung sein. In der Primärprävention hingegen sollte die Entscheidung bezüglich Statintherapie vom individuellen Gesamtrisiko abhängig gemacht werden.

  11. Das Epithel der Plazentazotten: Veränderungen des Trophoblasten bei Präeklampsie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Huppertz B

    2005-01-01

    Full Text Available Eine Mehrzahl pathologischer Schwangerschaften zeigt eine Degeneration des villösen Trophoblasten oft in Verbindung mit einer Fehlfunktion des maternalen Endothels – Kennzeichen der Präeklampsie. Die Notwendigkeit der Plazenta für die Pathogenese der Präeklampsie ist inzwischen eindeutig geklärt, allerdings zeigt sich immer deutlicher, daß auch andere Faktoren neben der trophoblastären Pathologie eine Rolle spielen. Dabei sind vor allem die maternalen Reaktionen auf die Freisetzung fetaler Moleküle aus der Plazenta zu nennen, die kritisch für die Entwicklung einer Präeklampsie zu sein scheinen. In der Präeklampsie-Forschung liegt bis heute der Schwerpunkt auf der Seite der Plazenta bzw. auf den Molekülen, die bei Präeklampsie in veränderten Konzentrationen im maternalen Blut nachweisbar sind. Daher wird sich dieser Artikel auf den villösen Trophoblasten, seine Differenzierung und die Formen der Freisetzung trophoblastären Materials konzentrieren. Hierbei werden auch die Rollen von Sauerstoff und Magnesium bei der Regulation der trophoblastären Differenzierung beleuchtet. Präeklampsie wird ausgelöst, wenn die durch eine Trophoblast-Degeneration freigesetzten Moleküle die Kapazitäten der maternalen Schutzmechanismen überschreiten. Die weitere Forschung muß zeigen, warum plazentare Faktoren bei einer Mutter zu einer Dysfunktion des Endothels führen, während eine andere Mutter davon unbeeindruckt bleibt.

  12. Konsensuspapier der D.A.CH.-Liga Homocystein über den rationellen klinischen Umgang mit Homocystein, Folsäure und B-Vitaminen bei kardiovaskulären und thrombotischen Erkrankungen - Richtlinien und Empfehlungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Stanger O

    2003-01-01

    homocysteinvermittelte oxidative Streßbelastungen zugrunde. Zahlreiche Wirkstoffe, Medikamente, Erkrankungen und Lebensstilfaktoren beeinflussen den Homocysteinstoffwechsel, zumeist als direkte oder indirekte Antagonisten von Kofaktoren und Enzymaktivitäten. Als häufigste Ursache erhöhter Homocysteinwerte gilt der Folsäuremangel. Die ausreichende Versorgung mit mindestens 400 µg Folat/d ist auch bei ausgewogener Ernährung schwierig und besonders für Risikogruppen häufig nicht realisierbar. Aufgrund der bereits vorliegenden Erkenntnisse werden zunehmend die Bestimmung und Behandlung erhöhter Homocysteinkonzentrationen bei Hochrisikogruppen und besonders von Patienten mit manifesten Gefäßerkrankungen gefordert. In beiden Fällen sollte zunächst eine Homocysteinbestimmung durchgeführt werden (Ausgangswert. Außer bei Manifestationen richtet sich das weitere Vorgehen nach dem Befund. In Übereinstimmung mit anderen Arbeits- und Konsensusgruppen ist als Therapieziel ein Homocysteinspiegel unter 10 µmol/l anzustreben. Durch Senkung erhöhter Homocysteinspiegel könnten, basierend auf verschiedenen Berechnungsgrundlagen, theoretisch bis zu 25 % der kardiovaskulären Ereignisse vermieden werden. Aufgrund der billigen, potentiell effektiven und nebenwirkungsfreien Therapiemöglichkeit besteht ein außerordentlich günstiger Kosten-Nutzen-Quotient. Vor einer möglichen Empfehlung für die generelle Bestimmung und Behandlung erhöhter Homocysteinwerte bei Gesunden müssen die Ergebnisse derzeit laufender kontrolliert-randomisierter Interventionsstudien bekannt sein.

  13. Thrombolyse bei Pulmonalembolie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kasper W

    2003-01-01

    Full Text Available Die Lungenembolie ist eine gutartige Erkrankung, wenn sie rechtzeitig entdeckt und effektiv mit Antikoagulanzien behandelt wird. Das Rechtsherzversagen ist die Todesursache bei Lungenembolie. Die Rechtsherzinsuffizienz ist abhängig vom Ausmaß der embolischen Obstruktion der Lungenstrombahn, vom Grad der kardiopulmonalen Vorschädigung und vom Ausmaß der Restthromben in der periphervenösen Zirkulation als Risikofaktor für eine Rezidivembolie. Das Auftreten einer rechtsventrikulären Dysfunktion oder einer Troponin T/I-Erhöhung ist von prognostischer Bedeutung. Für gewöhnlich ist die Prognose während des Krankenhausaufenthaltes gut, wenn keiner der beiden Parameter beobachtet wird. Die thrombolytische Therapie der Lungenembolie ist den Patienten mit hämodynamischer Instabilität vorbehalten. Die klinische Unsicherheit, ob auch Patienten mit submassiver Lungenembolie von einer Thrombolyse profitieren, erklärt sich aus der einzigartigen Beziehung zwischen der embolischen Obstruktion der Lungenstrombahn und der daraus resultierenden Nachlasterhöhung für den rechten Ventrikel. Innerhalb eines engen Bereichs (Miller-Index 17 geht die rechtsventrikuläre Dysfunktion in ein Rechtsherzversagen über. Diese Übergangsphase kann schon durch eine geringe Zunahme der embolischen Obstruktion ausgelöst werden und ist intraindividuell nicht vorhersagbar. Kürzlich wurde eine randomisierte Therapiestudie bei Patienten mit submassiver Lungenembolie durchgeführt, die eine thrombolytische Behandlung gegen eine alleinige Heparintherapie verglich. Die Studie läßt den Schluß zu, daß Patienten mit einer rechtsventrikulären Dysfunktion und einem niedrigen Blutungsrisiko ebenfalls von einer Thrombolyse im Krankheitsverlauf profitieren, obwohl sich kein Unterschied hinsichtlich der Mortalität ergab.

  14. Interventionelle Therapiestrategien bei Aortenerkrankungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Divchev D

    2015-01-01

    Full Text Available Endovaskuläre Therapiestrategien (EVAR mit Implantation von Stentgrafts im Bereich der Aorta thoracalis descendens und der thorakoabdominellen Aorta stellen eine alternative und etablierte Therapieoption bei verschiedenen Krankheitsbildern der Aorta dar. Hierzu zählte primär die Korrektur von Aneurysmata der Aorta thoracalis descendens (TEVAR und die Behandlung der Aortenisthmusstenose, mit nunmehr auch Ausweitung der Einsatzgebiete auf die komplizierte Typ-B-Dissektion, Pseudoaneurysmata der Aorta, das penetrierende Aortenulkus, die traumatische Aortendissektion und auf Pathologien mit Einbezug des Aortenbogens. Entscheidende Vorteile der interventionellen Therapie gegenüber dem offen-chirurgischen Vorgehen sind die Vermeidung von ausgedehnten invasiven Thorakotomien bis hin zu Zwei- Höhlen-Eingriffen, kürzeren postprozeduralen Erho lungszeiten sowie weniger Blutungs komplikationen und geringerer Rate an ischämischen Kom plikationen von Viszera, Niere und Rückenmark [1]. Die vorliegende Übersichtsarbeit bezieht sich vorwiegend auf den Einsatz des Aortenstentings für die Pathologien des thorakalen Aortenaneurysmas und der Varianten der Aortendissektion als thorakales endovaskuläres Aortenreparaturverfahren (TEVAR.

  15. Aspects of radiation protection during chest X-radiography; Strahlenhygienische Aspekte bei der Roentgenuntersuchung des Thorax

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Seidenbusch, M.C.; Schneider, K. [Dr. von Haunersches Kinderspital, Klinikum der Universitaet Muenchen, Institut fuer Klinische Radiologie - Kinderradiologie, Muenchen (Germany)

    2015-07-15

    Radiation safety in conventional X-ray diagnostics is based on the concepts of justification, optimization of an X-ray examination and limitation of the radiation exposure achieved during the examination. Optimization of an X-ray examination has to be considered as a multimodal process in which all technical components of the X-ray equipment have to be adapted to each other and also have to be adapted to the anthropometric characteristics of patients and the clinical indications. In this article the technical components of a conventional pediatric chest X-radiograph are presented, and recommendations for optimizing chest X-rays in children are provided. The following measures are of prime importance: correct x-ray beam limitation, using the posteroanterior projection when possible and not using anti-scatter grids in children under approximately 8 years old. In pediatric radiology chest x-rays that are taken not at the peak of inspiration can also be of some diagnostic significance. Optimization of an X-ray examination inevitably results in the limitation of radiation exposure. (orig.) [German] Die Strahlenhygiene in der konventionellen radiologischen Diagnostik basiert auf der Trias Rechtfertigung, Optimierung bzw. Limitierung der Roentgenuntersuchung bzw. Strahlenexposition. Die Optimierung einer Roentgenuntersuchung ist als multimodaler Prozess aufzufassen, in welchem saemtliche technische Komponenten der Roentgeneinrichtung sowohl miteinander als auch mit den anthropometrischen Eigenschaften des Patienten und der klinischen Fragestellung abzustimmen sind. Im vorliegenden Beitrag werden die technischen Komponenten bei der konventionellen Roentgenuntersuchung des paediatrischen Thorax in ihrer Beziehung zueinander dargestellt und Empfehlungen fuer eine Optimierung der konventionellen Thoraxaufnahme bei Kindern ausgesprochen. Die wichtigsten Massnahmen bestehen in einer korrekten Einblendung, in der Anfertigung der Aufnahmen im posteroanterioren Strahlengang und im

  16. Immunmonitoring bei der Therapie der Multiplen Sklerose mit ß-Interferonen : durchflusszytometrische Bestimmungen von Zytokinen und Zytokinrezeptoren

    OpenAIRE

    2004-01-01

    1.Die Methode der Durchflusszytometrie wurde für den intrazellulären Nachweis der Zytokine IFNgamma, IL4, IL10 und ebenfalls für den Nachweis der membranständigen Zytokinrezeptoren IFNRII und IL4R in Leukozyten-populationen des peripheren Blutes neu etabliert. 2.Durch Stimulationsassays wurden die optimalen Stimulationsbedingungen ermittelt. Die beste Stimulation wurde bei einer vierstündigen Inkubation mit 10 ng/ml PMA, 500 ng/ml Ionomycin und 25 µM Monensin erreicht. Als geeignetstes Ant...

  17. Platz der Östrogene in der Primärprävention der Osteoporose

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Birkhäuser M

    2011-01-01

    Full Text Available Die Gabe von Östrogenen allein (EET oder Östrogene + Gestagen (HET führt zu einer signifikanten Senkung des Frakturrisikos. Die Osteoporoseprävention bleibt in der frühen Postmenopause nach Meinung der Schweizerischen (SMG, der Europäischen (EMAS und der Internationalen (IMS Menopausengesellschaften einer der gesicherten Nutzen einer Östrogengabe und somit eine Therapie der ersten Wahl zur Frakturprävention bei Frauen in der Peri- und frühen Postmenopause. Bei schweren klimakterischen Beschwerden sind EET oder HET das unbestritten wirksamste Therapieprinzip (Hauptindikation einer EET/HET. Die gleichzeitig gesicherte Frakturprävention ist bei der Behandlung des klimakterischen Syndroms ein erwünschter günstiger Nebeneffekt. Jede EET/HET muss individualisiert sein und soll nur solange erfolgen, als sie notwendig ist. Bei gegebener Indikation kann die EET oder HET über die üblichen 3–5 Jahre hinaus fortgesetzt werden. Bei vorzeitiger Menopause (vor dem 40. Altersjahr und früher Menopause (vor dem 45. Altersjahr besteht eine absolute Indikation zum Beginn einer EET/HET. Frauen mit vorzeitiger Ovarialinsuffizienz benötigen meist höhere Dosierungen als solche mit zeitgerechter Menopause. Die EET/HET soll auch aus Gründen der Osteoporoseprävention mindestens bis zum normalen Menopausenalter weitergeführt werden (51– 52 Jahre. Bei Beginn einer HET innerhalb von 10 Jahren nach der Menopause oder in einem Alter von bis zu 60 Jahren überwiegt bei gegebener Indikation der Nutzen die Risiken. Dies muss bei der Behandlungswahl bei jüngeren postmenopausalen Frauen mit erhöhtem Osteoporoserisiko wieder vermehrt berücksichtigt werden, vor allem, wenn gleichzeitig klimakterische Beschwerden vorliegen.

  18. Identifikation kognitiver Subgruppen bei der bipolaren Störung und Evaluation eines kognitiven Remediationsprogramms

    OpenAIRE

    Volkert, Julia

    2015-01-01

    Die bipolare Störung ist eine psychische Erkrankung, die sich durch wiederkehrende depressive und (hypo-) manische Phasen auszeichnet. Neben Stimmungsschwankungen leiden viele Patienten unter kognitiven Beeinträchtigungen, die nicht nur während akuter Episoden, sondern auch in der Remission, d.h. in euthymer Stimmungslage persistieren. Die vorliegende Arbeit beschäftigte sich mit den klinischen Korrelaten von kognitiven Defiziten und der Effektivität eines kognitiven Trainings bei bipolaren P...

  19. Zelluläre Grundlagen der Gefäßkomplikationen bei Diabetes mellitus

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Graier WF

    2000-01-01

    Full Text Available In jüngster Zeit gab es eine Flut von neuen Erkenntnissen, welche Initiatoren bzw. welche molekularen Mechanismen an der Genese der diabetischen Gefäßkomplikation beteiligt sein könnten. So konnte gezeigt werden, daß ein Anstieg des Blutzuckers zu einer starken Erhöhung der Superoxidanionenproduktion in der Gefäßwand führt. Nach jüngsten Erkenntnissen scheinen diese Radikale sowohl aus dem glatten Muskel als auch aus dem Endothel vermehrt freigesetzt zu werden. Weiters führt die Glykosylierung von Plasmalipiden (z. B. glykosyliertes LDL; gLDL ebenfalls zu einer verstärkten Superoxidanionenproduktion. Neben seinem Effekt auf die Bildung dieser Sauerstoffradikale verhindert das gLDL in den Endothelzellen die flußinduzierte Synthese des Stickstoffmonoxids, des wichtigsten lokalen Mediators der Gefäßrelaxation. Neben diesen dramatischen Veränderungen an der Endothelfunktionen kommt es bei humanem Diabetes aber auch zu einem Reaktivitätsanstieg der glatten Gefäßmuskulatur und somit zur erhöhten Kontraktilität der Blutgefäße. Basierend auf diesen Ergebnissen muß man davon ausgehen, daß es bei Diabetes mellitus zu einer generalisierten Funktionsveränderung des gesamten Gefäßes kommt (und nicht nur des Endothels und so der Begriff einer "vaskulären Dysfunktion" besser geeignet scheint. Daher sollten therapeutische Interventionen entwickelt werden, die neben den initialen Verursachern der Gefäßdysfunktion bei Diabetes mellitus (Hyperglykämie, Hypercholesterinämie auch deren Einfluß auf die Endothel- und glatten Muskelzellen vermindern bzw. beseitigen.

  20. Diagnostik und Therapie der Panikstörung

    OpenAIRE

    2006-01-01

    Die Panikstörung beinhaltet wiederholte Angstattacken mit psychischen und körperlichen Symptomen. Ohne Therapie kann es zu Chronifizierung kommen. Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) werden als Therapeutika der ersten Wahl in der Behandlung der Panikstörung angesehen. Trizyklische Antidepressiva haben eine gleich gute Wirksamkeit wie SSRI, aber eine wesentlich schlechtere Verträglichkeit. Generell sollte bei den SSRI am Anfang eine reduzierte Standarddosis verordnet werden, um d...

  1. Nitrogen emissions during pyrolysis and combustion; Einfluesse auf die Stickstofffreisetzung bei der Pyrolyse und Verbrennung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Koepsel, R.F.; Friebel, J.; Halang, S. [Technische Univ. Bergakademie Freiberg (Germany). Inst. IEC

    1998-09-01

    Reduction of nitric oxide emissions during brown coal combustion is an important contribution to clean utilisation of this very important domestic primary energy source. In modern processes, the nitrogen contained in the fuels is the main source of oxides. The distribution of this nitrogen in the products can be influenced by modifying the degassing parameters especially in the first phase of combustion, i.e. pyrolysis. The heat-up rate, pressure, as well as the genesis and mineral content of the coal were found to be the main influencing paramters. Depending on the fuel characteristics (degree of coalification, concentration of volatile matter, ash composition), the nitrogen released during pyrolysis and the nitrogen retained in the solid residue contribute to the total emissions of nitric oxides in different degrees. (orig.) [Deutsch] Die Verminderung der Stickoxidemission bei der Verbrennung von Braunkohle stellt einen wichtigen Beitrag zur sauberen Verwertung dieses bedeutendsten einheimischen Primaerenergietraegers dar. In modernen Prozessen bildet dabei der im Brennstoff gebundene Stickstoff die Hauptquelle der Oxide. Insbesondere durch Einflussnahme auf die Entgasungsbedingungen waehrend der ersten Phase der Verbrennung - der Pyrolyse - kann die Verteilung dieses Stickstoffes auf die Produkte beeinflusst werden. Als wesentliche Einflussgroessen auf die Einbindung in den verbleibenden Koks und die Freisetzung fluechtiger N-haltiger Gase (HCN, NH{sub 3}) wurden die Aufheizgeschwindigkeit, der Druck und die Mineralsubstanz der Kohle gefunden. Eine wesentliche Einflussgroesse stellt daneben auch die Herkunft der Kohlen dar. In Abhaengigkeit von den Brennstoffeigenschaften (Inkohlungsgrad, Gehalt an fluechtigen Bestandteilen, Aschezusammensetzung) tragen der waehrend der Pyrolyse freigesetzte und der im festen Rueckstand verbleibende Stickstoff in unterschiedlichem Masse zur Gesamtemission an Stickoxiden bei. (orig.)

  2. Magnetresonanztomographie in der Zahnheilkunde - hochauflösende zahnmedizinische Anwendungen in der MRT mit einer Entwicklung zur Bewegungskorrektur

    OpenAIRE

    2015-01-01

    Die zahnmedizinische Behandlung von Erkrankungen der Zähne oder im Bereich der Mundhöhle erfolgt bei Weitem nicht immer aus optischen Gründen. Diese Erkrankungen werden auch mit ernsthaften Erkrankungen in Zusammenhang gebracht. Studien haben gezeigt, dass einige Erkrankungen im Mund- und Zahnbereich zu Herz- und Lungenkrankheiten oder Diabetes führen können. Oftmals erstreckt sich die Pathologie oder Symptomatik von Mund- und Zahnerkrankungen über einen weiten Bereich. In der zahnmedizinisch...

  3. Analyse des Preisbildungsprozesses bei Biomilch in der Schweiz

    OpenAIRE

    2003-01-01

    Die vorliegende Arbeit analysiert die Preisbildung von Biomilch in der Schweiz. Der Biolandbau hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Durch Liberalisierungen und Deregulierungen auf den Agrarmärkten gerieten die Preise für Nahrungsmittel stark unter Druck. In welchem Ausmass die Preise von biologisch hergestellten Produkten betroffen sind, hängt davon ab, ob sie den gleichen Einflussfaktoren unterstellt sind wie die Preise konventioneller Erzeugnisse. Grundlage für die Analyse wa...

  4. Deeskalation der Immuntherapie bei Patienten mit Multipler Sklerose

    OpenAIRE

    2016-01-01

    Die vorliegende Arbeit ist die erste, die sich mit der Frage beschäftigt, mit welcher zur Deeskalation eingesetzten Therapie nach Beendigung einer Eskalationstherapie mit Mitoxantron am besten Krankheitsstabilität erreicht werden kann bzw. ob Patienten-/Krankheitscharakteristika existieren, die eine bestimmte Nachfolge-Therapie favorisieren. Trotz neuer Behandlungsmöglichkeiten der hochaktiven MS mit Fingolimod, Natalizumab und Alemtuzumab hat Mitoxantron im klinischen Alltag nach wie vor ...

  5. Stentimplantation in der Becken- und Oberschenkelstrombahn

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schillinger M

    2006-01-01

    Full Text Available Kurzfassung: Die endovaskuläre Behandlung der Becken- und Beinschlagadern hat in den letzten Jahren rasante Fortschritte erlebt. Die unmittelbare Erfolgsrate der perkutanen Angioplastie liegt in fast allen Indikationen bei über 95 %, mit einer durchwegs niedrigen Komplikationsrate. Vor allem durch den Einsatz neuartiger Stents konnten zuletzt auch die mittelfristigen Ergebnisse dieser minimalinvasiven Therapieform deutlich verbessert werden. In den Beckenschlagadern liegen die Ein-Jahres-Offenheitsraten heute bei über 80 % und auch in der Oberschenkelschlagader zeichnet sich durch die Verwendung von Nitinolstents vor allem bei langen Gefäßverschlüssen eine Verbesserung der Ergebnisse im Vergleich zur alleinigen Ballonangioplastie ab. Dieser Artikel gibt eine Übersicht zu den Indikationen, Ergebnissen aber auch Problemen der Stentimplantation in den Becken- und Oberschenkelschlagadern.

  6. Importance of nuclear medicine diagnostics in CUP syndrome; Stellenwert der nuklearmedizinischen Diagnostik bei CUP-Syndrom

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Winter, M.C.; Haberkorn, U.; Kratochwil, C. [Universitaetsklinikum Heidelberg, Abteilung fuer Nuklearmedizin, Heidelberg (Germany)

    2014-02-15

    Computertomographie stellten bisher die Standardmodalitaeten der bildgebenden CUP-Diagnostik dar. Seit der Einfuehrung der Positronenemissionstomographie (PET) besteht jedoch die Moeglichkeit, auch die Tumorvitalitaet zu bewerten. Darueber hinaus erlaubt die PET-CT eine Kombination von morphologischer und funktioneller Ganzkoerperbildgebung. Mehrere Metaanalysen berichten von additionellen Detektionsraten zwischen 24,5 und 44 % mittels Fluordesoxyglukose(FDG)-PET oder PET-CT. Dabei beeinflusste die Lokalisation der Metastasen (zervikal vs. extrazervikal) die Leistungsfaehigkeit der PET bzw. PET-CT nicht. Die Sensitivitaet fiel dabei in der Regel hoch aus (> 80 %), die Spezifitaet hingegen moderat (68 bis bestenfalls 88 %). Die Ergebnisse der PET bzw. PET-CT veraenderten bei ca. einem Drittel der untersuchten Patienten das Behandlungsregime. Im direkten Vergleich konnte die PET-CT gegenueber der PET nicht signifikant mehr Tumoren detektieren, war jedoch in der Lage, falsch-positive Befunde zu reduzieren. Um den echten diagnostischen Mehrwert der PET-CT bestimmen zu koennen, sind grosse prospektive Studien mit einheitlichen Einschlusskriterien von Noeten. Trotz der Faehigkeiten der FDG-PET-CT existieren bis heute keine Daten, die beweisen, dass eine verbesserte Diagnostik auch mit einer verbesserten Prognose einhergeht. Trotzdem sollte eine FDG-PET-CT bei allen Patienten durchgefuehrt werden, bei denen nach der Standarddiagnostik kein Primaertumor detektiert werden konnte. Bei Patienten mit zervikalen Lymphknotenmetastasen sollte die PET-CT noch vor einer Panendoskopie erfolgen, um falsch-negative Biopsien zu reduzieren. (orig.)

  7. Malignome der Prostata bei Patienten mit invasivem Harnblasenkarzinom: Onkologische Auswirkungen auf mögliche apexerhaltende Zystektomieverfahren

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Gakis G

    2010-01-01

    Full Text Available Einleitung: Aktuelle Studien legen nahe, dass Zystektomien mit Erhalt des Prostataapex bei Patienten mit invasivem Harnblasenkarzinom die postoperative Kontinenz und erektile Funktion verbessern können. Jedoch existieren Bedenken hinsichtlich des postoperativen onkologischen Ergebnisses. Material und Methoden: Zwischen 2004 und 2007 wurden die klinischen und histologischen Parameter von 95 konsekutiven, radikal zystektomierten Patienten mit invasivem Harnblasenkarzinom hinsichtlich eines im Prostataapex lokalisierten Malignoms sowie der prä- und postoperativen PSA-Werte untersucht. Ergebnisse: Ein inzidentelles Prostatakarzinom (PCa wurde histologisch bei 26 von 95 Patienten (27,4 % nachgewiesen, wobei 7 hiervon im Prostataapex lokalisiert waren (mittleres Alter: 69 Jahre. Der mittlere präoperative PSA-Wert lag bei 3,3 ± 0,8 ng/ml (0,2–14 und war postoperativ unterhalb der Nachweisgrenze bei allen Patienten (mittleres Follow-up: 14,3 Monate; 3–32. Der präoperative Gesamt-PSAWert lag bei im Prostataapex lokalisierten PCa bei 5,7 ± 2,0 ng/ml (0,22–14 im Vergleich zu 2,0 ± 0,6 ng/ml (0,2–9 beim außerhalb des Prostataapex lokalisierten PCa (p 0,04. Weitere 7 der 95 (7,4 % Patienten wiesen ein Urothelkarzinom im Prostataapex ohne weitere pathologische Hinweise in der präoperativen transurethralen Resektion auf. Schlussfolgerungen: Basierend auf unseren Daten trägt ein apexerhaltendes Zystektomieverfahren bei Patienten mit invasivem Harnblasenkarzinom ein Gesamtrisiko von 14,8 % für einen Verbleib von Malignomgewebe in situ und ist deshalb nicht zu empfehlen. Weiterhin waren die PSA-Werte bei im Prostataapex lokalisierten PCa signifikant erhöht. Keiner der präoperativen Parameter konnte ein Malignom im Prostataapex sicher ausschließen.

  8. Wirksamkeit der Aromatherapie auf Angst bei Krebspatienten: systematische Literaturübersicht

    OpenAIRE

    Kryeziu, Ardijana; Jossen, Renata

    2016-01-01

    Problembeschreibung: Weltweit stellt Krebs ein weit verbreitetes Problem und eine häufige Todesursache dar. Bei einer Krebserkrankung treten körperliche und psychische Symptome auf. Eine Hauptbelastung der Betroffenen stellt die Angst dar. Ängste können medikamentös mit Anxiolytika behandelt werden. Trotzdem muss beachtet werden, dass Anxiolytika mit Nebenwirkungen oder einer Abhängigkeitsentwicklung verbunden sind. Deshalb ist es wichtig, zusätzliche nichtmedikamentöse Pflegeinterventi...

  9. Chemoembolisation bei hepatozellulärem Karzinom (HCC

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Cejna M

    2006-01-01

    Full Text Available Die transarterielle Chemoembolisation (TACE hat ihren Platz im multimodalen Therapieansatz des hepatozellulären Karzinoms (HCC. Zumeist erfolgt die Applikation von Doxorubicin, Mitomycin und Cisplatin mit Lipiodol, gefolgt von der Okklusion der versorgenden Arterie mit Partikeln zur Behandlung von nicht-resektablen HCC bei noch gut erhaltener Leberfunktion. Die Behandlungen erfolgen bis zum Nachweis eines Perfusionsstops des HCC. Verlaufskontrollen (Ultraschall, CT oder MRT sind unerläßlicher Bestandteil der Nachsorge. Mit superselektivem Zugang sind Komplikationen selten. Ähnliche Therapiekonzepte wie Permanentembolisation, Embolisation mit Chemotherapeutika-beladenen Partikeln oder Embolisation mit radioaktiven Partikeln sind derzeit in klinischer Erprobung.

  10. Intrazelluläre Lokalisation und synaptische Ausschüttung der Neurotrophine in hippokampalen Neuronen und die Bedeutung von BDNF bei hippokampaler synaptischer Plastizität

    OpenAIRE

    Brigadski, Tanja

    2007-01-01

    Die Mitglieder der Neurotrophin-Familie (NGF, BDNF, NT-3 und NT-4) sind sekretierte Neuropeptide, die eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung von Nervenzellen und bei der Modulation der synaptischen Transmission spielen. Wenngleich eine aktivitätsabhängige Sekretion von BDNF bereits gezeigt werden konnte, wurden die subzelluläre Expression und die Ausschüttung der anderen Neurotrophine bislang nur unzureichend charakterisiert. Um die Expression und die Ausschüttung aller Neurotrophine un...

  11. Antikoagulantientherapie bei venösen Thromboembolien in Abhängigkeit von der Grunderkrankung des Patienten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Seinost G

    2009-01-01

    Full Text Available Die therapeutische Basismaßnahme bei Patienten mit venösen Thromboembolien ist die Antikoagulation – initial in erster Linie mit einem niedermolekularen Heparin in therapeutischer Dosierung, weiterführend mit oraler Antikoagulation. Bei Tumorpatienten ist eine Verlängerung der Antikoagulation mit einem niedermolekularen Heparin für die ersten 3–6 Monate indiziert, danach sollte die weitere Antikoagulation individuell entschieden werden. Bei Patienten mit zerebraler oder peripherer AVK oder KHK, die eine venöse Thromboembolie erleiden, ist es zulässig, die Thrombozytenfunktionshemmung für die Dauer der Antikoagulation zu pausieren. Die Antikoagulation von Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz kann ebenfalls mit niedermolekularem Heparin erfolgen. Bei Patienten mir höhergradiger Einschränkung der Kreatininclearance sollte jedoch eine entsprechende Reduktion der therapeutischen Dosis des niedermolekularen Heparins – idealerweise optimiert durch eine Kontrolle des Anti-Xa-Spiegels – oder die Antikoagulation mit unfraktioniertem Heparin durchgeführt werden. Patienten mit Antiphospholipid-Antikörper und venöser Thromboembolie werden in der Regel mit oraler Antikoagulation bei einer INR von 2–3 behandelt. Nur bei einem thromboembolischen Rezidivereignis unter suffizienter Antikoagulation ist eine Intensivierung bzw. Erweiterung des antithrombotischen Managements sinnvoll.

  12. Die Institution der Sonnenjungfrauen bei den Inkas : ihre Rolle in der Religion und der Gesellschaft / Tarmo Kulmar

    Index Scriptorium Estoniae

    Kulmar, Tarmo, 1950-

    2003-01-01

    Ettekanne sümpoosionilt: Gemeinsames Symposium der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tartu, der Estnischen Studiengesellschaft für Morgenlandkunde und der Deutschen Religionsgeschichtlichen Studiengesellschaft. Tartu, 2001

  13. Value of CT in the diagnosis of ventilator-associated pneumonia; Stellenwert der CT bei der Diagnose der Ventilator-assoziierten Pneumonie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Hahn, U.; Pereira, P.; Laniado, M.; Claussen, C.D. [Tuebingen Univ. (Germany). Abt. fuer Radiologische Diagnostik; Heininger, A. [Tuebingen Univ. (Germany). Klinik fuer Anaesthesiologie

    1999-02-01

    Purpose: To analyse the diagnostic accuracy of computed tomography (CT) in ventilator-associated pneumonia (VAP). Materials and methods: 23 patients on mechanical ventilation with a new pulmonary abnormality on chest X-ray were examined with both spiral-CT and high-resolution CT. The diagnosis VAP was made according to prospectively defined criteria. Bronchoscopic specimen asservation with protected specimen brushing (PSB) served as gold standard. Results: With PSB, 11 of 23 patients were found to have VAP. CT showed a sensitivity and specificity of 53% and 63%, respectively. Ground glass infiltrates appeared to have a 100% specificity but were found in only 5/11 patients. Conclusions: CT is not the method of choice for diagnosing VAP. Groundglass infiltrates seeming to be highly specific are only inconstantly found. (orig.) [Deutsch] Ziel: Der diagnostische Stellenwert der Computertomographie (CT) bei der Ventilator-assoziierten Pneumonie (VAP) sollte prospektiv analysiert werden. Material und Methoden: 23 beatmete Patienten mit neu aufgetretener pneumoniesuspekter Verschattung wurden mittels Spiral-CT und High-Resolution-CT untersucht. Die Diagnose der VAP erfolgte mittels prospektiv definierter Kriterien. Als Goldstandard diente die bronchoskopische Keimgewinnung mittels Protected-Specimen-Brushing (PSB), wobei als Pneumonienachweis ein Schwellenwert von >10{sup 3} colony forming units (cfu)/ml angenommen wurde. Ergebnisse: Bei 11/23 Patienten wurde mittels PSB die Diagnose VAP gestellt. Die CT zeigte eine Sensitivitaet von 53% und ein Spezifitaet von 63%. Milchglasartige Infiltrate zeigten eine Spezifitaet von 100%, wurden jedoch nur bei 5/11 Patienten mit VAP gefunden. Schlussfolgerungen: Die CT ist zur Diagnosefindung VAP nur bedingt geeignet. Milchglasartigen Infiltraten scheint bei der VAP ein hoher diagnostischer Stellenwert zuzukommen, sie werden jedoch nur inkonstant gefunden. (orig.)

  14. Therapie des fortgeschrittenen obstruierenden Prostatakarzinoms bei Hochrisikopatienten durch Einlage eines thermosensitiven permanenten Metallstents (Memotherm®): aktuelles Update 2000

    OpenAIRE

    Gnann R; Brändle E; Gottfried H-W; Hautmann RE; Volkmer BG

    2000-01-01

    Beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom mit subvesikaler Obstruktion ist die hormonablative Behandlung das Therapieverfahren der Wahl. Bei ca. 1/3 der Patienten findet sich jedoch 3 Monate nach hormonablativer Therapie noch eine behandlungsbedürftige subvesikale Obstruktion. Insbesondere für Risikopatienten ist das klassische Therapieverfahren, die TUR-P, nicht kritiklos anwendbar. Für Patienten mit hoher Ko-Morbidität bleibt oftmals die Ableitung mittels Dauerkatheter. Wir behandelten 43 Pat...

  15. Guidelines for MIBG-scintigraphy in children; Empfehlungen zur Durchfuehrung der MIBG-Szintigraphie bei Kindern. Leitlinie uebernommen vom Paediatric Committee der European Association of Nuclear Medicine (EANM)

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Olivier, P. [CHU Nancy (France); Colarinha, P. [Inst. Portugues de Oncologia, Lisbon (Portugal); Fettich, J. [Univ. Medical Centre Ljubljana (Slovenia); Fischer, S.; Hahn, K.; Porn, U. [Klinik fuer Nuklearmedizin, Univ. of Munich (Germany); Froekier, J. [Aarhus Univ. Hospital - Skejby (Denmark); Giammarile, F. [Centre Leon Berard, Lyon (France); Gordon, I. [Great Ormond Street Hospital for Children, London (United Kingdom); Kabasakal, L. [Cerraphasa Tipp Fakultesi, Nukleer Tipp Ana Bilim Dali, Aksaray (Turkey); Mann, M. [Red Cross Hospital Cape Town (South Africa); Mitjavila, M. [Hospital Universitario de Getafe, Madrid (Spain); Piepsz, A. [AZ VUB and CHU St Pierre, Brussels (Belgium); Sixt, R. [Sahlgrenska Univ. Hospital Oestra, Goeteborg (Sweden); Velzen, J. van [ARPES (Netherlands)

    2002-07-01

    These ''Empfehlungen'' are the german translation of the Guidelines on MIBG-Scintigraphy in Children, which were published by the Paediatric Committee of the European Association of Nuclear Medicine. (orig.) [German] Bei den vorliegenden Empfehlungen handelt es sich um die deutsche Uebersetzung der vom Paediatric Committee der European Association of Nuclear Medicine (EANM) publizierten Guidelines. (orig.)

  16. Guidelines for direct radionuclide cystography; Empfehlungen zur Durchfuehrung der direkten Radionuklid-Zystographie bei Kindern. Richtlinie uebernommen vom Paediatric Committee der European Association of Nuclear Medicine (EANM)

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Fettich, J. [Univ. Medical Centre Ljubljana (Slovenia); Colarinha, P. [Inst. Portugues de Oncologia, Lisboa (Portugal); Fischer, S.; Hahn, K.; Porn, U. [Klinik fuer Nuklearmedizin, LMU Muenchen (Germany); Froekier, J. [Aarhus Univ. Hospital - Skejby (Denmark); Gordon, I. [Great Ormond Street Hospital for Children, London (United Kingdom); Kabasakal, L. [Cerraphasa Tip Fakultesi, Nukleer Tip Ana Bilim Dali, Aksaray (Turkey); Mann, M. [Inst. of Child Health, Rondebosh, Red Cross Hospital, Capetown (South Africa); Mitjavila, M. [Hospital Universitario de Getafe, Madrid (Spain); Olivier, P. [CHU Nancy (France); Piepsz, A. [CHU St Pierre (Belgium); Roca, I. [Hospital Vall d' Hebron, Barcelona (Spain); Sixt, R. [The Queen Silvia Children' s Hospital, Goeteborg (Sweden); Velzen, J. van [ARPES (Netherlands)

    2002-07-01

    These ''Empfehlungen'' are the german translation of the Guidelines on MIBG-Scintigraphy in Children, which were published by the Paediatric Committee of the European Association of Nuclear Medicine. (orig.) [German] Bei den vorliegenden Empfehlungen handelt es sich um die deutsche Uebersetzung der vom Paediatric Committee der European Association of Nuclear Medicine (EANM) publizierten Guidelines. (orig.)

  17. Guidelines for glomerular filtration rate determination in children; Empfehlungen zur Bestimmung der glomerulaeren Filtrationsrate bei Kindern. Leitlinie uebernommen vom Paediatric Committee der European Association of Nuclear Medicine (EANM)

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Piepsz, A. [CHU St. Pierre, Brussels (Belgium); Colarinha, P. [Inst. Portuges de Oncologica, Lisbon (Portugal); Gordon, I. [Great Ormond Street Hospital for Children, London (United Kingdom); Hahn, K. [Dept. of Nuclear Medicine, Univ. of Munich (Germany); Olivier, P. [CHU Nancy (France); Sixt, R. [The Queen Silvia Children' s Hospital, Goeteborg (Sweden); Velzen, J. van [ARPES (Netherlands)

    2002-07-01

    These ''Empfehlungen'' are the german translation of the Guidelines on MIBG-Scintigraphy in Children, which were published by the Paediatric Committee of the European Association of Nuclear Medicine. (orig.) [German] Bei den vorliegenden Empfehlungen handelt es sich um die deutsche Uebersetzung der vom Paediatric Committee der European Association of Nuclear Medicine (EANM) publizierten Guidelines. (orig.)

  18. MRI in gout; MR-Bildgebung bei der Gicht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Seidl, G. [Wien Univ. (Austria). Abt. fuer Osteologie; Ullrich, R. [Wien Univ. (Austria). Inst. fuer Klinische Pathologie; Trattnig, S. [Wien Univ. (Austria). Einrichtung fuer Magnetresonanz; Dominkus, M. [Wien Univ. (Austria). Klinik fuer Orthopaedie; Morscher, M. [Wien Univ. (Austria). Klinik fuer Orthopaedie; Aringer, M. [Wien Univ. (Austria). Klinik fuer Innere Medizin 3; Imhof, H. [Wien Univ. (Austria). Einrichtung fuer Magnetresonanz

    1996-08-01

    The appearance of gouty tophus in magnetic resonance imaging (MRI) is characteristic. On T1- and T2-weighted SE images, the signal intensity of tophaceous lesions is similar to that of muscles. According to the histology, T2-weighted SE images demonstrate extremely hyperintense signals, which reflect the high protein content in the amorpheous center of the tophus. The microscopic urate crystals deposited there have no MRI signal and are of no further diagnostic impact. Vascularized granulation tissue surrounding the tophus center enhance after intervenous application of contrast agents (Gadolinium). The inflammed tophus is associated with local edema, causing high signal intensity. MRI is superior to plain radiography for early detection of intraosseous tophi. Involvement of anatomical structures such as ligaments and tendons can be evaluated sufficiently. For peripheral joints, axial slice orientation is most helpful. (orig.) [Deutsch] Der Gichttophus zeigt in der Magnetresonanztomographie ein charakteristisches Signalverhalten. Insgesamt imponiert er in den T1-gewichteten SE-Sequenzen als muskelisointense Raumforderung. Dem histologischen Aufbau entsprechend ist die proteinreiche amorphe Matrix des Tophuskerns in den T2-gewichteten TSE-Sequenzen extrem hyperintens. Die in der Matrix abgelagerten signallosen Uratkristalle sind bildmaessig bedeutungslos. Das den Tophuskern umgebende gefaessreiche Granulationsgewebe hingegen erscheint in den T1-gewichteten SE-Sequenzen nach i.v.-Applikation von Gadolinium-DTPA hyperintens. Inflammierte Tophi zeigen ein deutliches hyperintenses Umgebungsoedem. Intraossaere Tophi sind in der Magnetresonanztomographie infolge direkter Darstellung frueher nachweisbar als im Roentgenbild oder imponieren groesser. Vom Tophus erfasste anatomische Strukturen wie Sehnen und Baender sind hinsichtlich Verlagerung oder Destruktion gut beurteilbar. An den kleinen peripheren Gelenken ist in dieser Frage die axiale Schichtebene optimal geeignet

  19. Betablockertherapie mit Bisoprolol bei Herzinsuffizienz in der Praxis - die CORAM-Anwendungsbeobachtung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Fruhwald FM

    2002-01-01

    Full Text Available Die Therapie mit Betablockern bei chronischer Herzinsuffizienz wird häufig nicht in studienkonformen Dosierungen durchgeführt. Wir sind im Rahmen einer österreichweiten Anwendungsbeobachtung der Frage nachgegangen, wie sich Fachärzte für Innere Medizin verhalten, wenn sie Patienten mit chronisch stabiler Herzinsuffizienz auf den Betablocker Bisoprolol einstellen. Von 177 teilnehmenden Internisten (sowohl im niedergelassenen Bereich als auch in Krankenhäusern tätig wurden 1011 Patienten dokumentiert. Diese Patienten erhielten nach einer mitgegebenen (an CIBIS-II angelehnten Dosierungsempfehlung Bisoprolol zusätzlich zu ihrer bisherigen Therapie für einen Zeitraum von 6 Monaten. Es stand den Ärzten frei, die Dosierung von Bisoprolol zu wählen und die Begleittherapie zu verändern. Die Patienten füllten am Beginn und am Ende der Untersuchung einen Fragebogen zur Lebensqualität aus, der dem Minnesota-Questionnaire entnommen worden war. Die Mehrzahl der Patienten war männlich (62 %, die Ätiologie war überwiegend ischämisch (48 %, die Mehrzahl der Patienten war zu Beginn in den NYHA-Stadien II (46 % und III (50 %. Nach einer mittleren Behandlungsdauer von 4,6 Monaten hatten 325 Patienten eine Dosierung von 10 mg Bisoprolol/Tag erreicht, gefolgt von 311 Patienten mit 5 mg Bisoprolol/Tag. Die Begleittherapie (ACE-Hemmer und Diuretikum wurde nur sehr selten verändert oder abgesetzt. Die überwiegende Zahl der Patienten zeigte eine Verbesserung der NYHA-Klasse und der Lebensqualität. Bisoprolol führte zu einer Reduktion der Herzfrequenz (87 ± 15/min vs 67 ± 10/min, p kleiner 0,001 sowie zu einem Rückgang des systolischen Blutdrucks (145 ± 25 mmHg vs 125 ± 17 mmHg, p kleiner 0,001 und des diastolischen Blutdrucks (86 ± 13 mmHg vs. 77 ± 8 mmHg, p kleiner 0,001. Bisoprolol führt bei Patienten mit stabiler Herzinsuffizienz innerhalb von knapp 5 Monaten zu einer deutlichen Verbesserung der Symptomatik sowie der Lebensqualität. Das

  20. Die Rolle des Nucleus accumbens bei der Akquisition und Expression von instrumentellem Verhalten der Ratte

    OpenAIRE

    Giertler, Christian

    2003-01-01

    Der Nucleus accumbens wird als Schnittstelle aufgefasst, über den limbische und corticale Strukturen, die eine belohnungsbezogene Analyse von sensorischen Signalen vornehmen, Zugang zum motorischen System erhalten. Aufgrund der bekannten Verschaltung der beteiligten Transmittersysteme kommt als Überträger dieser "corticalen Informationen" insbesondere der Neurotransmitter Glutamat in Frage. Darüber hinaus erhält der Nucleus Accumbens dopaminerge Afferenzen, die an einer Vielzahl von Funktione...

  1. Modulation der GABAergen Wirkung durch Lebensmittelinhaltsstoffe

    OpenAIRE

    2016-01-01

    Lebensmittel bzw. Lebensmittelinhaltsstoffe können die neuronale Aktivität beeinflussen und somit eine neurophysiologische Wirkung auslösen. γ-Aminobuttersäure (GABA), bekannt als der wichtigste inhibitorische Neurotransmitter, spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation der Aktivität der exzitatorischen Neurotransmission. Aus diesem Grund ist das GABAerge System von großer Bedeutung für die Behandlung von neurophysiologischen Störungen und ein Target für verschiedene Medikamentengruppen, u...

  2. Value of magnetic resonance imaging in diffuse liver diseases; Stellenwert der MRT bei diffusen Lebererkrankungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schramm, N.; D' Anastasi, M.; Reiser, M.F.; Zech, C.J. [Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Campus Grosshadern, Institut fuer Klinische Radiologie, Muenchen (Germany)

    2012-08-15

    Diffuse liver diseases show an increasing prevalence. The diagnostic gold standard of liver biopsy has several disadvantages. There is a clinical demand for non-invasive imaging-based techniques to qualitatively and quantitatively evaluate the entire liver. Ultrasound, computed tomography (CT) and magnetic resonance imaging (MRI) are routinely used. Steatosis: chemical shift and frequency selective imaging, MR spectroscopy (MRS). Hemochromatosis: MR-based iron quantification. Fibrosis: MR elastography, diffusion, intravoxel incoherent motion (IVIM) and MR perfusion. T1-weighted in and opposed phase imaging is the clinically most frequently used MR technique to noninvasively detect and quantify steatosis. New methods for quantification that are not influenced by confounders like iron overload are under investigation. The most sensitive method to measure the fat content of the liver is MRS. As data acquisition and analysis remain complex and there is no whole organ coverage, MRS of the liver is not a routine method. With an optimized protocol incorporating T2* sequences, MRI is the modality of choice to quantify iron overload in hemochromatosis. Standard MR sequences cannot depict early stages of liver fibrosis. Advanced MR techniques (e.g. elastography, diffusion, IVIM and perfusion) for noninvasive assessment of liver fibrosis appear promising but their role has to be further investigated. (orig.) [German] Die Praevalenz diffuser Lebererkrankungen nimmt zu. Der klinische Goldstandard, die Leberbiopsie, hat zahlreiche Nachteile. Es besteht ein Bedarf an bildgebenden Verfahren zur nichtinvasiven qualitativen und quantitativen Beurteilung der gesamten Leber bei diesen Erkrankungen. Hier sind Ultraschall, CT und MRT zu nennen. Steatosis: Chemical-shift- und frequenzselektive Bildgebung, MR-Spektroskopie (MRS) zur Fettquantifizierung. Haemochromatose: MR-basierte Eisenquantifizierung. Fibrose: MR-Elastographie, Diffusion, ''intravoxel incoherent motion

  3. Virtual multislice computed tomography cystoscopy for evaluation of urinary bladder lesions; Virtuelle MDCT-Zystoskopie bei der Detektion von Blasenlaesionen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Heinz-Peer, G.; Happel, B.; Memarsadeghi, M.; Mang, T. [Medizinische Universitaet Wien (Austria). Klinik fuer Radiodiagnostik

    2005-10-01

    The introduction of multislice computed tomography (MDCT) with the possibility of acquiring isotropic datasets has been an ideal prerequisite for development of virtual MDCT cystoscopy. Remarkable technical progress regarding post-processing of high-resolution 3D datasets as well as a considerable reduction of the time required for post-processing made it possible to introduce virtual MDCT cystoscopy into the clinical routine. 3D post-processing that often required 7-8 h when virtual endoscopy techniques were first developed can now be performed in less than 5 min after transfer of data to the 3D workstation. With the limitations and contraindications of conventional cystoscopy in mind, virtual MDCT cystoscopy may be seen as a valuable alternative to conventional cystoscopy for evaluation of hematuria. (orig.) [German] Mit der Einfuehrung der Multidetektorcomputertomographie (MDCT) und der damit verbundenen Moeglichkeit, isotrope Datensaetze zu akquirieren, ergaben sich ideale Voraussetzungen zur Entwicklung der virtuellen MDCT-Zystoskopie. Beachtliche technische Fortschritte bei der Nachbearbeitung der hochaufloesenden 3D-Datensaetze sowie eine deutliche Reduktion der Nachbearbeitungszeit haben den Einsatz der virtuellen MDCT-Zystoskopie in der klinischen Routine ermoeglicht. Waren zu Beginn der Entwicklung virtueller Endoskopietechniken 3D-Nachbearbeitungszeiten von 7-8 h keine Seltenheit, kann diese heute nach dem Datentransfer auf die Workstation in weniger als 5 min erfolgen. Unter Betrachtung der Limitationen und Kontraindikationen der konventionellen Zystoskopie kann die virtuelle MDCT-Zystoskopie als wertvolle Alternative bei der Haematurieabklaerung gesehen werden. (orig.)

  4. [Vegetarische und vegane Ernährung bei Kindern - Stand der Forschung und Forschungsbedarf].

    Science.gov (United States)

    Keller, Markus; Müller, Stine

    2016-01-01

    Die Praxis vegetarischer Ernährungsformen ist in Deutschland im letzten Jahrzehnt deutlich angestiegen. Allerdings ist der Anteil vegetarischer und veganer Kinder dabei unbekannt. Studien mit Erwachsenen zeigen das präventive Potenzial, aber auch potenzielle Schwachstellen pflanzenbasierter Kostformen. Die Vorteile und Risiken einer vegetarischen bzw. veganen Ernährung im Kindesalter wurden bisher jedoch relativ selten untersucht. Außerdem lassen das unterschiedliche Alter der Kinder, das heterogene Studiendesign sowie die teilweise geringe Probandenzahl der Studien keine verbindlichen Aussagen zu. In dieser Übersichtsarbeit werden die Ergebnisse der wenigen Studien zu vegetarisch und vegan ernährten Kindern (veganer Kinder meist näher an den Empfehlungen der Fachgesellschaften als die Ernährung gleichaltriger Mischkostkinder. Ebenso wiesen vegetarisch und vegan ernährte Kinder eine höhere Zufuhr von und bessere Versorgung mit verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen auf. Häufiger zeigten sich jedoch Defizite bei Vitamin B12, Zink, Kalzium, Eisen und Vitamin D. Das Wachstum und die Entwicklung vegetarisch und vegan ernährter Kinder entsprachen weitgehend den Referenzstandards, wobei sie dazu tendierten, leichter, schlanker und (< 5 Jahren) auch kleiner zu sein. Aufgrund der unzureichenden Studienlage besteht erheblicher Forschungsbedarf zu den Auswirkungen einer vegetarischen und veganen Ernährung im Kindesalter.

  5. HRCT of the lung in collagen vascular diseases; HRCT der Lunge bei Kollagenosen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Diederich, S. [Inst. fuer Klinische Radiologie, Westfaelische Wilhelms-Univ., Muenster (Germany); Roos, N. [Inst. fuer Klinische Radiologie, Westfaelische Wilhelms-Univ., Muenster (Germany); Schmitz-Linneweber, B. [Medizinische Klinik B, Westfaelische Wilhelms-Univ., Muenster (Germany); Gaubitz, M. [Medizinische Klinik B, Westfaelische Wilhelms-Univ., Muenster (Germany); Peters, P.E. [Inst. fuer Klinische Radiologie, Westfaelische Wilhelms-Univ., Muenster (Germany)

    1996-07-01

    Collagen vascular diseases, representing systemic soft tissue disorders, may cause a broad spectrum of pathologic changes of the respiratory tract. The type and extent of manifestations can vary considerably among individuals and entities. This survey describes the chest radiographic and, in particular, high-resolution computed tomographic and, in particular, high-resolution computed tomographic (HRCT) findings of individual lesions of the respiratory tract. It includes fibrosing alveolitis (alveolitis, interstitial pneumonia, pulmonary fibrosis) and bronchial (bronchitis/bronchiolitis, bronchiectasis), pleural and vascular manifestations, as well as lymphadenopathy and abnormalities related to therapy. We present typical patterns of changes in progressive systemic sclerosis (PSS, scleroderma), systemic lupus erythematosus (SLE), mixed connective tissue disease (MCTD, Sharp syndrome), Sjoegren syndrome, overlap syndrome and rheumatoid arthritis (RA). Furthermore, we describe findings which are specific for individual entities such as esophageal involvement in PSS, acute pneumonitis and pulmonary hemorrhage in SLE, lymphoproliferative disease in Sjoegren syndrome and necrobiotic nodules in RA. (orig.) [Deutsch] Die Kollagenosen koennen als systemische Bindegewebserkrankungen auch zu einem breiten Spektrum pathologischer Veraenderungen am Respirationstrakt fuehren, wobei sich Art und Ausmass der Manifestationen innerhalb einzelner Entitaeten und zwischen verschiedenen Krankheitsbildern erheblich unterscheiden koennen. In der vorliegenden Uebersicht werden die entsprechenden Befunde von Thoraxuebersichtsaufnahme und insbesondere hochaufloesender Computertomographie (HRCT) beschrieben. Beruecksichtigt werden dabei die fibrosierende Alveolitis (Alveolitis, interstitielle Pneumonie, Lungenfibrose), bronchiale (Bronchitis/Bronchiolitis, Bronchiektasen), pleurale und vaskulaere Manifestationen sowie Lymphadenopathie und therapie-induzierte Befunde. Typische Befundmuster

  6. Long term results of surgery in Perthes disease: Comparison of X-ray and MR-studies; Spaetergebnisse nach operativer Behandlung des Morbus Perthes: Vergleich der roentgenologischen und kernspintomographischen Untersuchung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Tosch, U. [Strahlenklinik und Poliklinik, Universitaetsklinikum Rudolf Virchow, Berlin (Germany); Sparmann, M. [Orthopaedische Klinik im Oskar-Helene-Heim, Berlin (Germany); Stelling, E. [Orthopaedische Klinik im Oskar-Helene-Heim, Berlin (Germany); Tomala, D. [Strahlenklinik und Poliklinik, Universitaetsklinikum Rudolf Virchow, Berlin (Germany)

    1995-05-01

    Twenty patients treated by surgery for Perthes` disease were studied between 4 and 9 years postoperatively. In the clinical investigation eight patients complained of persistent stress-induced pain. In nine patients flexion, extension, ab- and adduction of the hip joint was limited. In the MRI-Study of ten hip joints a reduction of fatty marrow was seen in the femoral head. In 11 hip joints of patients complaining of persistent pain, a deformation of the femoral head (n = 2), a dysplasia of the femoral metaphysis (n = 2), and diaphysis (n = 4) or both (n = 2) were seen. In another five patients an additional dysplasia of the acetabulum was visualized. All these findings were diagnosed by X-ray studies as well. However, only by MRI were the extents of the postoperative defects of femoral spongiosa diagnosed in fifteen hip joints. (orig.) [Deutsch] 20 wegen eines Morbus Perthes operierte Patienten wurden 4-9 Jahre nach einer Umstellungsosteotomie klinisch, radiologisch und kernspintomographisch untersucht. Bei der klinischen Nachuntersuchung gaben 8 Patienten persistierende Beschwerden bei Belastung an. Bei der koerperlichen Untersuchung war die Flexion und Extension bei 9 sowie die Abduktion und Adduktion bei einem Patienten eingeschraenkt. Bei der kernspintomographischen Untersuchung liessen sich bei 10 Hueftgelenken Residuen des M. Perthes im Fettmark des Femurkopfs nachweisen. An 11 Hueftkoepfen wurden pathologische Veraenderungen wie eine Femurkopfentrundung (n = 2), eine Deformierung der Femurmeta- (n = 3) und -diaphyse (n = 4) bis hin zur hirtenstabfoermigen Konfiguration (n = 2) nachgewiesen. Bei 5 Patienten wurde eine Pfannendysplasie gefunden. Diese Befunde waren auch roentgenologisch darzustellen. Als postoperative Defekte waren im Schaftmark des Femurs eine langstreckige Hoehlenbildung mit Zysten oder durch Fettmark aufgefuellte Spongiosadefekte bei 15 Hueftgelenken nur kernspintomographisch nachweisbar. (orig.)

  7. Deterministic optimization methods for designing high-loaded turbo-engines; Einsatz deterministischer Optimierungsverfahren bei der Vorauslegung hochbelasteter Turbomaschinen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Spiegel, M.S.

    2000-07-01

    Deterministic optimisation methods are valuable tools for multiparameter design of high-loaded turbo-engines as they can identify potentials for improvement and new approaches for optimization of turbo-engine configurations, provided that the assessment functions and methods of design meet the requirements of the optimization processes. Two examples are presented, a high-deflection transsonic tandem guide grid and a strongly cooled high-performance turbine. [German] Mit dem Einsatz deterministischer Optimierungsverfahren als Hilfsmittel bei der vielparametrischen Vorauslegung hochbelasteter Turbomaschinen besteht die Moeglichkeit, mit hoeherer Effizienz Verbesserungspotentiale und neue Ansaetze fuer optimale Turbomaschinen-Konfigurationen aufzuzeigen. Voraussetzung ist, dass die angesetzten Bewertungsfunktionen und die verwendeten Auslegungsverfahren den Anforderungen der Optimierungsverfahren entsprechen. Anhand zweler Optimierungsbeispiele (hochumlenkendes transsonisches Tandemleitgitter und stark gekuehlte Hochleistungsturbine) werden fuer die Optimierung mit einem SQP-Verfahren in Verbindung mit einer uebergeordneten Intervallteilungsstrategie die Formulierung der Aufgabenstellung sowie die Vorgehensweisen bei der thermogasdynamischen Auslegungsberechnung erlaeutert und die Ergebnisse der Optimierungen praesentiert. (orig.)

  8. Neue radiologische und serologische Methoden zur Diagnose der renalen Osteodystrophie bei Dialysepatienten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Cejka D

    2014-01-01

    Full Text Available Mit Abnahme der Nierenfunktion steigt die Prävalenz der renalen Osteodystrophie (ROD, im Dialysestadium ist fast jeder Patient von ROD betroffen. Dialysepatienten haben verglichen mit der Normalbevölkerung ein 4-fach erhöhtes Risiko, eine Oberschenkelhalsfraktur zu erleiden. Die ROD ist eine Urämie-bedingte Erkrankung des Knochens, die zu Veränderungen des Knochenstoffwechsels („turnover“ [T], der Mineralisierung („mineralization“ [M] und des Knochenvolumens („volume“ [V] führen kann. Bislang ist die Untersuchung all dieser Veränderungen nur mittels invasiver Knochenbiopsie mit anschließender Histomorphometrie und TMV-Klassifizierung möglich. Klinisch verfügbare Methoden wie Knochendichtemessung („dual-energy X-ray absorptiometry“ [DXA] oder Bestimmung von Parathormon beziehungsweise von Knochenstoffwechselparametern zeigen niedrige Sensitivitäten/Spezifitäten bezüglich der korrekten Klassifizierung der ROD. Unter den neuen radiologischen Methoden erscheint die „high-resolution peripheral quantitative computed tomography“ (HR-pQCT eine vielversprechende Methode. In einer Studie war die HR-pQCT der konventionellen DXA bezüglich der Unterscheidung zwischen Dialysepatienten mit und ohne Vorgeschichte einer Low-trauma-Fraktur deutlich überlegen. Unter den neu entdeckten Knochenstoffwechselmarkern hat die Messung von Sclerostin einen hohen Vorhersagewert für das Vorliegen einer „highturnover bone disease“ gezeigt. Diesen interessanten Ansätzen zum Trotz bedarf es weiterer Forschung auf dem Gebiet. Insbesondere gibt es bislang keine Methode, die mit hoher Sicherheit Low-impact-Frakturen bei Dialysepatienten vorhersagen kann.

  9. Assessment of the quality of life of patients with peripheral vascular diseases; Die Messung der gesundheitsbezogenen Lebensqualitaet bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Wohlgemuth, W.A. [Klinikum Augsburg (Germany). Klinik fuer Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie; Bayreuth Univ. (Germany). Inst. fuer Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften; Niechzial, M.; Nagel, E. [Bayreuth Univ. (Germany). Inst. fuer Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften; Bohndorf, K. [Klinikum Augsburg (Germany). Klinik fuer Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie

    2003-02-01

    The Medical Outcome Short Form 36 is commonly used as a generic quality of life measure in the assessment of vascular disease. The Claudication Scale CLAU-S, the PAVK-86 Fragebogen, and the Walking Impairment Questionnaire WIQ are validated disease-specific questionnaires for intermittent claudication. A disease specific tool for critical ischaemia is lacking. Quality of life of patients with peripheral arterial occlusive disease is not only impaired in the physical functioning domains (mobility, self care, activities of daily living), but moreover in their social and emotional wellbeing. This situation worsens under conservative treatment. Angioplasty and operation procedure similar improvements in all dimensions of hrQOL. As radiological interventional procedures just aim to improve hrQOL and do not bring a definite cure for the underlying disease, patients perception of their quality of life should be taken into account both in the indication for angioplasty and for the scientific evaluation of new treatment modalities. (orig.) [German] Mit dem sog. Short-Form 36 (SF-36) existiert bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) ein anerkanntes mehrdimensionales Messinstrument der Lebensqualitaet ergaenzt durch drei validierte krankheitsspezifische Messinstrumente (Claudication Scale CLAU-S, Fragebogen PAVK-86, Walking Impairment Questionnaire WIQ), die die krankheisspezifischen Probleme der Claudicatio intermittens untersuchen. Ein krankheitsspezifisches Messinstrument fuer die kritische Ischaemie fehlt bisher. Schaetzen pAVK-Patienten ihre Lebensqualitaet selbst ein, so fuehlen sie diese nicht nur aufgrund reduzierter koerperlicher Funktionen (Mobilitaetseinschraenkungen, haeusliche Verrichtungen, Koerperpflege u.a.) und Schmerzen beeintraechtigt. Auch Schlaf, soziales und emotionales Wohlbefinden (Aengstlichkeit, Antriebsschwaeche) sind stark mitbetroffen. Alle Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Lebensqualitaet bei der pAVK unter einer

  10. Management von Endometriumhyperplasien. Gemeinsame Stellungnahme der DGGEF und des BVF e. V.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Römer T

    2014-01-01

    Full Text Available Blutungsstörungen, insbesondere bei Östrogendominanz im reproduktiven Alter, z. B. bei PCO-Syndrom (durch Anovulation fehlende Gestagenwirkung und starker Adipositas bzw. in höherem Lebensalter, können durch eine Endometriumhyperplasie bzw. durch ein Endometriumkarzinom bedingt sein. Das Endometriumkarzinom ist ein östrogenabhängiger Tumor, der überwiegend im höheren Lebensalter auftritt. Endometriumkarzinome entstehen in der Regel über Vorstufen (z. B. komplexe und atypische Hyperplasie bei überwiegender oder reiner Östrogen-Exposition, z. B. durch Östrogen-Monotherapie bei Frauen in der Postmenopause mit erhaltenem Uterus. Risikofaktoren: Histologische Subtypen der Endometriumhyperplasie und Entartungsrisiko nach traditioneller Klassifikation (1994 und 2003/WHO-Klassifikation (1994/2003: glandulär-zystische Hyperplasie/einfache Hyperplasie: 1–3 %, adenomatöse Hyperplasie (Grad 1 und Grad 2/komplexe Hyperplasie: 3 % (Grad 1, 8 % (Grad 2, adenomatöse Hyperplasie (Grad 3/atypische Hyperplasie: 30 % Diagnostik: Vaginalsonographie, Hysteroskopie und fraktionierte Curettage mit histologischer Begutachtung des Abradats. Therapieoptionen: Bei abgeschlossener Familienplanung, einem höheren Lebensalter und evtl. weiteren Zusatzindikationen ist die Hysterektomie die Therapie der Wahl. Bei Wunsch nach Erhalt des Uterus kann z. B. eine hoch-dosierte Gestagentherapie über 3–6 Monate erfolgen. Anschließend ist eine Recurettage zur Diagnostik erforderlich. Alternativ kann bei Frauen mit späterem Kinderwunsch in Abhängigkeit von der Histologie die vorübergehende Einlage eines LNG-IUS sinnvoll sein (off label. Gestagentherapie: – Behandlung der Endometriumhyperplasie: Bei einfacher aber auch komplexer Endometriumhyperplasie wurden Erfolge durch Einlage eines LNG-IUS beschrieben (off-label. – Behandlung von Frühformen des Endometriumkarzinoms bei Wunsch nach Uteruserhalt: Es gibt Einzelfallberichte über die erfolgreiche Therapie

  11. Physikalische Therapie der Beckenbodeninsuffizienz - Methodenvergleich

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Bocker B

    2002-01-01

    Full Text Available Harninkontinenz wird von der Internationalen Gesellschaft für Kontinenz als soziales und hygienisches Problem durch unwillkürlichen Harnverlust definiert [1]. Um Aussagen über die Wirksamkeit einzelner Therapieformen in der Behandlung dieser Erkrankung treffen zu können, untersuchten wir 24 Patientinnen mit neuromuskulärer Beckenbodenschwäche sowie 24 männliche Patienten nach Prostatektomie. In einer kontrollierten, prospektiven Längsschnittstudie erhielten je 8 Patienten jeder Diagnosegruppe nach randomisierter Zuordnung eine Serie Elektrostimulation der Beckenbodenmuskulatur (ES, Biofeedbacktherapie (BF und EMG-getriggerte Elektrostimulation (EMG-ES in Kombination mit einer standardisierten Krankengymnastik (KG. Hauptzielparameter ist der Harninkontinenzgrad, Nebenzielparameter die Häufigkeit der Inkontinenzepisoden und Beckenbodenspannung, gemessen über den Oberflächen-EMG-Bereich. In bezug auf den Harninkontinenzgrad sind die Ergebnisse am Studienende bei Einsatz der Feedbackverfahren signifikant besser als nach isolierter Elektrostimulation. Durch BF sank der Harninkontinenzgrad nach Ingelmann-Sundberg im Mittelwert von Therapiebeginn bis zum Ende des Follow-up um 1,2; nach EMG-ES um 1,05. Passive ES führte zu einer Harninkontinenzreduktion um 0,36. In der Beeinflussung der Inkontinenzepisoden ist die bessere Wirkung der Biofeedbackverfahren im Follow-up gesichert (Häufigkeit / d von 2,5 auf 0,75 gegenüber einer Abnahme von 2,6 auf 1,9 infolge ES. Bezüglich des EMG-Bereiches zeigt die reine Elektrostimulation im Gegensatz zu den Feedback-gekoppelten Verfahren (Zunahme der Aktivität um 13,6 bzw. 12 µV keine Wirkung auf die Muskelaktivität. Bei isolierter Betrachtung der Diagnosegruppen führt reine Biofeedbackbehandlung bei den prostatektomierten Patienten zur Abnahme der Harninkontinenz über das Therapieende hinaus: MV = 2,0 bei SD = 0,17 zu Beginn auf MV = 0,7 bei SD = 0,14 zwölf Wochen nach Therapie. Dagegen hat EMG

  12. Emission reduction in thermal processes for sewage sludge disposal; Emissionsreduzierung bei thermischen Verfahren zur Klaerschlammentsorgung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Nethe, L.P. [Maerker Umwelttechnik GmbH, Hamburg (Germany)

    1998-09-01

    Owing to the intensification of treatment processes and the construction of new sewage plants sewage arisings are due to rise considerably. The thermal treatment of sewage sludge which it has not been possible to avoid or utilise is an important and indispensable part of any sewage sludge disposal concept. If equipped with a state-of-the-art flue gas purification process that uses carbonaceous adsorbents (Sorbalit trademark), thermal treatment of sewage sludge can be regarded as an environmentally safe process technique. [Deutsch] Die anfallenden Klaerschlammengen werden durch die Intensivierung der Klaerprozesse und der Bau neuer Klaeranlagen deutlich zunehmen. Die thermische Behandlung nicht vermiedener oder verwerteter Klaerschlaemme stellt einen bedeutenden und unverzichtbaren Teil der Klaerschlamm-Entsorgungskonzepte dar. Bei Installation einer - dem Stand der Technik - entsprechenden Rauchgasreinigung mit dem Einsatz kohlenstoffhaltiger Adsorbentien (Sorbalit {sup trademark}) ist die thermische Behandlung von Klaerschlamm eine umweltsichere Verfahrenstechnik. (orig.)

  13. The role of MRI in suspected inner ear malformations; Stellenwert der MRT bei Verdacht auf Innenohrmissbildung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Koesling, S.; Juettemann, S.; Amaya, B. [Halle-Wittenberg Univ., Halle (Germany). Klinik fuer Diagnostische Radiologie; Rasinski, C.; Bloching, M. [Halle-Wittenberg Univ., Halle (Germany). Klinik fuer Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten; Koenig, E. [Leipzig Univ. (Germany). Klinik fuer Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten

    2003-12-01

    Purpose: This is a prospective analysis of the value of MRI in suspected inner ear malformations. Materials and Methods: In 50 patients (43 children and young adults, 7 adults) with suspected inner ear malformation MRI (1.5 T) was performed. In addition, 42 of these patients underwent CT. For the analysis of the inner ear structures, the constructive interference in steady state (CISS) sequence with 0.7 mm slice thickness was used. Functional tests revealed a sensorineural hearing loss or deafness in 82 temporal bones (TB) and a combined hearing loss in 4 TB. The hearing loss was unilateral in 14 patients. MRI and CT findings were compared. Results: Imaging findings were normal in 58 TB. The pathological findings included inner ear malformations (35 TB), inflammatory changes (4 TB), partial obliteration of labyrinth (2 TB) and congenital aural atresia (1 TB). An isolated absence of the cochlear nerve (1 TB) could only be found by MRI. In the remaining cases, an inner ear malformation was diagnosed by MRI and CT with the same confidence but MRI was superior in displaying the fine details. Conclusions: MRI will become the method of choice in the diagnosis of inner ear malformations. (orig.) [German] Ziel: Das Ziel der Arbeit bestand in einer prospektiven Analyse des Stellenwertes der MRT bei Verdacht auf eine Innenohrmissbildung. Material und Methodik: 50 Patienten (43 Kinder und Jugendliche, 7 Erwachsene) mit dringendem Verdacht auf eine Innenohrmissbildung erhielten eine MRT-Untersuchung (1,5 T), bei 42 dieser Patienten wurde auch eine CT durchgefuehrt. Bei der Beurteilung der Innenohrstrukturen kam die CISS-Sequenz mit einer Schichtdicke von 0,7 mm zur Anwendung. Durch Funktionstests wurde an 82 Schlaefenbeinen (SB) eine Innenohrhoerstoerung und an 4 SB eine kombinierte Hoerstoerung diagnostiziert. 14 Patienten hatten eine einseitige Hoerstoerung. MRT- und CT-Ergebnisse wurden verglichen. Ergebnisse: Einen bildgebenden Normalbefund wiesen 58 SB auf. Folgende

  14. Management von Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen in der Schwangerschaft

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schirpenbach C

    2012-01-01

    Full Text Available Eine Schwangerschaft bei gleichzeitig bestehender Hypophysen- oder Nebennierenerkrankung erfordert eine besondere Überwachung und Behandlung, da diese Erkrankungen mit einer erhöhten Mortalität und Morbidität des Fetus und der Schwangeren verbunden sein können. Bei einem zuvor bekannten und medikamentös gut eingestellten Morbus Addison kann eine Schwangerschaft unproblematisch verlaufen. Dennoch besteht eine erhöhe Rate an Frühgeburten. Ein bis dato nicht bekannter Morbus Addison kann durch die fetale Kortisolproduktion abgemildert sein und sich mit einer postpartalen Nebennierenkrise manifestieren. Die Hydrokortison-Substitutionsdosis sollte im 3. Trimenon um 30–50 % erhöht werden, wobei dieses Vorgehen kontrovers diskutiert wird. Eine Schwangerschaft bei einer Patientin mit einem Cushing-Syndrom ist eine Rarität und führt zu einer substanziell erhöhten fetalen (~ 20 % und maternalen Morbidität. Die Diagnostik wird durch die graviditätsbedingten Veränderungen der kortikotropen Achse erschwert. Zum Screening eignen sich die Messung des freien Kortisols im Urin, des Mitternachtskortisols sowie des Speichel-Kortisol- Tagesprofils, da bei einer gesunden Schwangeren die zirkadiane Rhythmik von Kortisol erhalten ist. Therapeutisch wird ein chirurgisches Vorgehen angestrebt, wobei im 3. Trimester der Einsatz von Adrenostatika (Metyrapon eine Alternative darstellt. Auch eine Akromegalie in der Schwangerschaft erhöht die fetale und maternale Morbidität. Das mütterliche Wachstumshormon und IGF-1 sind nicht plazentagängig und scheinen das kindliche Wachstum nicht zu beeinflussen. In den meisten Fällen kann die GH-supprimierende Behandlung in der Schwangerschaft pausiert werden. Somatostatinanaloga und Dopaminagonisten passieren die Plazentabarriere; bei ersteren wurde ein reduziertes fetales Wachstum beobachtet. Bei Prolaktinomen kann die Schwangerschaft zu einem Tumorwachstum führen, insbesondere bei Makroadenomen. Mit Kenntnis der

  15. Grundlagen der ultraschallgezielten transurethralen Stammzelltherapie der Harn-Inkontinenz

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Strasser H

    2005-01-01

    Full Text Available In präklinischen Studien wurden Sicherheit und Durchführbarkeit von durch transurethralen Ultraschall geführten Injektionen von autologen Myo- und Fibroblasten zur Behandlung der Stressinkontinenz untersucht. Zwischen 2002 und März 2005 wurden 129 inkontinente Patienten (Alter 36–85 Jahre, 92 Frauen, 37 Männer in eine klinische Studie aufgenommen, um zu untersuchen, ob die Stressinkontinenz effektiv mittels durch transurethralen Ultraschall geführte Injektionen von autologen Myo- und Fibroblasten behandelt werden kann. Die Patienten litten an Stress- oder gemischter Harninkontinenz. Vor und nach der Therapie wurden ein definierter Inkontinenz-Score, Veränderungen der Lebensqualität sowie Morphologie und Funktion von Urethra und Rhabdosphinkter bewertet. Der transurethrale Ultraschall wurde zur Untersuchung und Visualisierung des unteren Harntraktes verwendet. Zusätzlich wurden vor und nach der Behandlung urodynamische und Labortests durchgeführt. Es wurden kleine Muskelbiopsien am Oberarm unter Lokalanästhesie entnommen und die Zellen in einem GMP-Labor zum Wachstum gebracht. Die Fibroblasten wurden fallweise mit einer kleinen Menge an Kollagen als Trägermaterial (ca. 2,5 ml gemischt. Mittels transurethralem Ultraschall und einer speziell entwickelten Injektionsvorrichtung wurden die Fibroblasten in die urethrale Mukosa zur Atrophiebehandlung injiziert. Die Myoblasten wurden direkt in den Rabdosphinkter zur Muskelrekonstruktion injiziert. Bei 108 Patienten konnte die Harninkontinenz nach der Injektion geheilt werden. Die postoperative Lebensqualität sowie die Dicke von Urethra und Rhabdosphinkter und die Aktivität und Kontraktilität des Rhabdosphinkter waren nach der Behandlung wesentlich verbessert. Bei 21 Patienten kam es zu einer Verbesserung der Harninkontinenz. Es traten keine Nebenwirkungen oder Komplikationen auf.

  16. Implantation und Komplikation der Vagusnervstimulation

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Spuck S

    2007-01-01

    Full Text Available Weltweit wurden bis zum Beginn des Jahres 2007 45.000 Vagusnervstimulatoren (VNS implantiert. Trotz der häufigen Operationen sind nur wenige Berichte über Komplikationen veröffentlicht. Die primäre operative Implantation ist ein sicheres Verfahren. Komplikationen und Nebenwirkungen können nach operations-, material- und stimulationsassoziiertem Ursprung unterteilt werden. Erforderliche Revisionseingriffe sind insbesondere bei Kindern anspruchsvoll. Im folgenden Artikel werden mögliche Probleme der VNS-Therapie und deren Behandlung dargestellt.

  17. MRI of the musculature in patients with myalgia - indications and imaging results; MRT der Muskulatur bei Myalgien - Indikationen und Bildbefunde

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Beese, M.S. [Universitaetsklinik Hamburg-Eppendorf (Germany). Radiologische Klinik; Winkler, G. [Universitaetsklinik Hamburg-Eppendorf (Germany). Neurologische Klinik; Maas, R. [Universitaetsklinik Hamburg-Eppendorf (Germany). Radiologische Klinik; Buechler, E. [Universitaetsklinik Hamburg-Eppendorf (Germany). Radiologische Klinik

    1996-05-01

    241 patients suffering from myalgic symptoms were examined by axial scans of the muscular system with T1w and STIR-sequences. All patients underwent a complete neuromuscular examination, which included an MRI guided muscle-biopsy of 203 patients. The images were retrospectively analysed as to the typical characteristics of differential diagnosis. In cases of idiopathic or bacterial/viral induced myositis, primary vasculitis, and rhabdomyolysis, edematous changes of the muscles could always be found. Abscesses were only found in bacterial myositis. In cases of poly- and dermatomyositis as well as inclusion-body-myositis, MRI showed a uniform distribution pattern with emphasis on the quadriceps muscles. In contrast to other neuromuscular diseases in bacterial induced myositis, focal myositis, and rhabdomyolysis a strong contrast agent enhancement was seen. All patients with myalgic syndromes without any other additional neuropathological findings and 86% of the patients suffering from polymyalgia rheumatica had normal MR-findings. MRI allows a correct exclusion of an inflammatory, tumorous, or rhabdomyolitic cause of a myalgia and leads to pathognomonic findings for these diseases. Diseases belonging to the group of endocrine, toxic, or metabolic myopathies might be normal in MRI. (orig./MG) [Deutsch] Bei 241 Patienten mit myalgischen Beschwerden wurden axiale Aufnahmen der Muskulatur mit T1w- und STIR-Sequenzen angefertigt. Bei allen Patienten wurde eine vollstaendige neuromuskulaere Untersuchung durchgefuehrt, die bei 203 Patienten eine MRT-gezielte Muskelbiopsie beinhaltete. Das Bildmaterial wurde retrospektiv hinsichtlich differentialdiagnostischer Charakteristika analysiert. Bei idiopathischen und erregerbedingten Myositiden, primaeren Vaskulitiden und bei Rhabdomyolysen bestanden ohne Ausnahme oedematoese Veraenderungen der Muskulatur. Abszessformationen wurden nur bei erregerbedingten Myositiden vorgefunden. Bei Poly- und Dermatomyositiden sowie

  18. Prognostic value of cardiovascular MRI in diabetics; Prognostischer Wert der kardiovaskulaeren MRT bei Diabetikern

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schlett, C.L.; Bertheau, R.C.; Kauczor, H.U.; Weckbach, S. [Universitaetsklinikum Heidelberg, Klinik fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Heidelberg (Germany)

    2015-04-01

    Risikostratifizierung von Noeten ist. Die klinische Untersuchung und die Bestimmung von Blutwerten dienen bei Diabetikern typischerweise zur Risikostratifizierung bzgl. kardio(zerebro)vaskulaerer Ereignisse in der Zukunft. Sowohl die Kardio- als auch die Ganzkoerper-MRT stellen standardisierte Verfahren in der klinischen Diagnostik dar. Deren Stellenwert bei der Vorhersage von Ereignissen mit entsprechender Risikostratifizierung bei Diabetikern gewinnt basierend auf aktuellen Studienergebnissen zunehmend an Bedeutung. Late Gadolinium Enhancement (LGE) im Kardio-MRT detektiert bei bis zu 30 % der Diabetiker stumme Myokardischaemien, die mit einer Hazard Ratio von 3-6 mit kardiovaskulaeren Ereignissen assoziiert sind. Ebenfalls zeigen linksventrikulaere Wandbewegungsstoerungen sowie eine erniedrigte Ejektionsfraktion einen prognostischen Wert. Im Ganzkoerper-MRT sind der Vessel-Score und Karotisstenosen zusaetzliche Praediktoren fuer kardio(zerebro)vaskulaere Ereignisse. Die MRT-basierte Vorhersage kardio(zerebro)vaskulaerer Ereignisse bietet einen signifikanten Mehrwert zur klassischen Risikostratifizierung bei Diabetikern. Jedoch erlaubt nur die umfassende Ganzkoerper-MRT-Untersuchung Patienten zu identifizieren, die ueber einen Zeitraum von 6 Jahren komplett frei von kardio(zerebro)vaskulaeren Ereignissen bleiben. Die Kardio-MRT, insbesondere die Erfassung von LGE, empfiehlt sich fuer die Vorhersage von Ereignissen. Die Ganzkoerper-MRT stellt einen prognostischen Mehrwert dar, deren klinische Relevanz in weiteren Studien geklaert werden muss. (orig.)

  19. Zur Bedeutung der linksventrikulären Hypertrophie bei arterieller Hypertonie im Praxisalltag - Focus auf das LIL-Projekt

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Eber B

    2008-01-01

    Full Text Available Bei Hypertrophie des Herzens im Rahmen einer essentiellen Hypertonie, häufiger vorkommend bei sekundären Hypertonieformen, nimmt das Risiko für Morbidität und Mortalität signifikant zu. Dies sollte in der Praxis wesentlich mehr Beachtung finden. Eine Regression der linksventrikulären Hypertrophie kann durch alle antihypertensiven Maßnahmen erzielt werden, dadurch wird die Prognose der Hypertoniker verbessert. Die Wahl des richtigen Antihypertensivums und eine eher höhere Dosierung sind weitere entscheidende Kriterien für ein besseres Outcome. Losartan erfüllt diese Anforderungen auch aus ökonomischer Sicht, vor allem in der Tagesdosierung von 100 mg in Kombination mit Hydrochlorothiazid (HCTZ, wie EBM-Trials nachweisen konnten (z. B. LIFE-Studie. In dem österreichweiten LIIFE-IN-LIFE- (LIL- Projekt konnten diese Erkenntnisse erstmals in die Praxis umgesetzt werden, wie erste Analysen ergaben.

  20. Kalium-39-NMR in-vivo am Menschen bei 7Tesla: 39K-MR-Bildgebung und Auflösung der Quadrupolaufspaltung der 39K-Resonanz

    OpenAIRE

    Rösler, Manuela Barbara

    2015-01-01

    In dieser Arbeit wurde die Machbarkeit der In-vivo-39K-MR-Bildgebung am menschlichen Oberschenkel sowie am Kopf mit einer nominellen Auflösung von 1 cm3 in einer Messzeit von 30 min bei einer Grundmagnetfeldstärke von 7T gezeigt. Zur Optimierung der Sequenzparameter wurden sowohl die globalen Relaxationszeitkonstanten bestimmt. In Untersuchungsregionen mit hohem Muskelanteil, wie im Ober- und Unterschenkel, ist die Resonanz von 39K in ein Triplett aufgespalten. Die beiden Satellitenresona...

  1. The energetic behaviour of single heating devices; Der Energieaufwand der Nutzenuebergabe bei Einzelheizgeraeten

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Dipper, J.

    2002-07-01

    In this thesis the energetic behaviour of single heating devices is analysed. The combined simulation of building and heating systems is used as tool for the calculations. Within the simulations the building model is varied in regard to the standard of insulation, the massiness and the glazing fraction of the cladding. The utilization is reproduced by different set point profiles of the room temperature and different profiles of the internal loads. The effort figures are calculated for an electrical storage heating system, an electrical direct heating device and a tiled stove. Mathematical models which exist already partially are extended and calibrated with measurements. For the electrical direct heating device and the tiled stove new models are generated and compared with values from the literature. The result of the calculations is the total effort figure e{sub ges} which represents the ratio of effort to the reference requirement. It is shown how the energy effort depends on the behaviour of the occupants. (orig.) [German] In der vorliegenden Arbeit wird das energetische Verhalten von Einzelheizgeraeten untersucht. Als Werkzeug wird die gekoppelte Simulation von Gebaeude und Anlage eingesetzt, mit der Jahressimulationen durchgefuehrt werden. Beim Gebaeudemodell werden dabei der Daemmstandard (ALTBAU, WSV95 und ESV), die Bauschwere (leicht und schwer) sowie der Fensterflaechenanteil (20%, 40% und 60% Anteil an der Fassadenflaeche) variiert. Die Nutzung wird ueber unterschiedliche Solltemperaturprofile und Innenlastprofile abgebildet. Fuer ein Elektrospeichergeraet, ein elektrisches Direktheizgeraet und einen Kachelofen wird der Energieaufwand der Nutzuebergabe berechnet. Teilweise bestehende Rechenmodelle werden erweitert und durch Messungen kalibriert. Fuer das Direktheizgeraet und den Kachelofen werden neue Rechenmodelle erstellt und die Ergebnisse mit Literaturwerten verglichen. Ergebnis der Simulationsrechnungen ist die Gesamtaufwandszahl e{sub ges}, die das

  2. Beurteilungsmöglichkeiten der ovariellen Reserve

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Shebl O

    2010-01-01

    Full Text Available Die Überprüfung der Funktionstüchtigkeit der Ovarien ist für die Beratung und Planung einer IVF-Behandlung von besonderer Bedeutung. Die Funktionstüchtigkeit wird im Allgemeinen als ovarielle Reserve bezeichnet. Diese setzt sich aus der Anzahl der im Rahmen einer kontrollierten ovariellen Stimulation gewonnenen Eizellen und der Qualität eben dieser zusammen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese zu bestimmen, jedoch keinen Parameter, der beide Kriterien optimal erfüllt. Auch zeigen sich viele Parameter als nicht unabhängig voneinander oder als zu aufwendig für die routinemäßige Verwendung bei Frauen mit Kinderwunsch. Die Kombination einzelner Parameter erlaubt jedoch eine gute Aussage über die zu erwartende Antwort der Ovarien auf eine kontrollierte ovarielle Stimulation und somit die Anpassung der Stimulation.

  3. Value of MR spectroscopy in infectious and inflammatory brain diseases; Wertigkeit der MR-Spektroskopie bei infektioesen und entzuendlichen Hirnerkrankungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Papanagiotou, P.; Schmidt, K.I.; Alexandrou, M.; Koerner, H.; Reith, W. [Universitaetsklinikum des Saarlandes, Klinik fuer Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie, Homburg/Saar (Germany)

    2010-09-15

    Proton magnetic resonance spectroscopy (MRS) is a non-invasive method for measuring cerebral metabolite concentrations in various pathologic conditions. This review discusses the MRS findings in the most common infectious and inflammatory brain diseases. (orig.) [German] Die Magnetresonanzspektroskopie (MRS) ist eine nichtinvasive Methode, die die Messung der Konzentration zerebraler Metaboliten erlaubt. Die Wertigkeit der MRS bei den wichtigsten infektioesen und entzuendlichen Hirnerkrankungen werden in diesem Review diskutiert. (orig.)

  4. MR arthrography of the shoulder: possible indications for clinical use; Einsatzmoeglichkeiten der MR-Arthrographie bei Erkrankungen des Schultergelenkes

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kreitner, K.F. [Mainz Univ. (Germany). Klinik mit Poliklinik fuer Radiologie; Grebe, P. [Mainz Univ. (Germany). Klinik mit Poliklinik fuer Radiologie; Kersjes, W. [Mainz Univ. (Germany). Klinik mit Poliklinik fuer Radiologie; Runkel, M. [Mainz Univ. (Germany). Klinik fuer Unfallchirurgie; Kirschner, P. [Elisabeth-Hospital, Mainz (Germany). Abt. fuer Unfall- und Wiederherstellungschirurgie St. Vincenz; Schild, H.H. [Mainz Univ. (Germany). Klinik mit Poliklinik fuer Radiologie

    1994-02-01

    In a prospective study possible indications for MR arthrography of the shoulder were evaluated. 37 patients were examined before and after intraarticular administration of a 2-mmolar solution of Gd-DTPA. MR arthrography was performed if there was no joint effusion and/or an uncertain finding concerning the rotator cuff or the capsulolabral complex on plain MR images. MR arthrography leads to a better demonstration of labrum pathology in 11/22 patients and to a superior delineation of the capsuloligamentous apparatus in 20/22 cases. In 9/15 patients with impingement lesions MR arthrography allowed a differentiation of severe tendinitis from partial and small full-thickness tears of the rotator cuff. MR arthrography of the shoulder joint enhances the accuracy of MR in case of an uncertain finding on plain MR images. (orig.) [Deutsch] In einer prospektiven Studie sollten Einsatzmoeglichkeiten der MR-Arthrographie bei Erkrankungen des Schultergelenkes herausgearbeitet werden. 37 Patienten wurden sowohl nativ als auch nach intraartikulaerer Gabe einer 2mmolaren Gd-DTPA-Loesung untersucht. Voraussetzungen fuer die KM-Gabe waren ein fehlender Gelenkerguss und/oder ein unklarer Befund des Labrum-Kapsel-Komplexes oder der Rotatorenmanschette in der Nativuntersuchung. Durch die MR-Arthrographie wurde bei 11/22 Patienten eine verbesserte Darstellung der Labrumpathologie erzielt; in 20/22 Faellen ergabe sich eine zuverlaessige Beurteilung der Gelenkkapsel. Bei 9/15 Patienten mit Erkrankungen der Rotatorenmanschette konnten Tendinitiden von partiellen und kleinen kompletten Rotatorenmanschettenrupturen sicher differenziert werden. Die MR-Arthrographie des Schultergelenkes fuehrt bei nicht eindeutigen Befunden in der Nativuntersuchung zu einer verbesserten Treffsicherheit der MR-Diagnostik. (orig.)

  5. The value of measurements of the cerebrovascular reserve capacity (CVRC) for the assessment and prognosis of cerebrovascular disease; Der Stellenwert der Messung der zerebrovaskulaeren Reservekapazitaet bei der Beurteilung und Prognose ischaemischer Hirnerkrankungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Einhaeupl, K.M. [Klinik und Poliklinik fuer Neurologie, Universitaetsklinikum Charite, Medizinische Fakultaet der Humboldt-Universitaet, Berlin (Germany); Valdueza, J.M. [Klinik und Poliklinik fuer Neurologie, Universitaetsklinikum Charite, Medizinische Fakultaet der Humboldt-Universitaet, Berlin (Germany)

    1997-03-01

    Today, the diagnostic and therapeutic principles in the management of stroke are changing. Prevention of stroke is one of the major fields of research. One important aim of the newly developed diagnostic techniques is the identification of a particular subgroup of patients with compromised cerebral circulation who will benefit from surgical or medical therapies. The assessment of the CVRC with tracer techniques and the acetazolamide test seem to be a realiable and promising method for this purpose: 1. In carotid artery occlusion, the measurement of CVRV facilitates the identification of a subgroup of patients with compromised CVRC who show an improvement of CVRC after EC-IC bypass surgery. The value of bypass surgery for the prevention of stroke however, has to be confirmed by prospective studies. 2. The benefit from carotid surgery for patients with high-grade carotid stenosis and transient ischemic attack has been convincingly demonstrated by several studies. In asymptomatic patients, however, desobliteration of the carotid artery remains controversial. The identification of asymptomatic cases with compromised CVRC probably contributes to the recognition of patients with a high risk of suffering hemodynamic stroke. 3. In vascular dementia, cerebral blood flow measurements at rest alone have not been useful. CVRC measurements may offer a diagnostic advance in this still not well understood disease. (orig.) [Deutsch] Die Erkennung von Patientengruppen mit besonderer Schlaganfallgefaehrdung, die von konservativen wie chirurgischen Massnahmen profitieren wuerden, ist von hoechster klinischer Relevanz. Mit der Bestimmung der zerebrovaskulaeren Reservekapazitaet (CVRC) mit Acetazolamid besitzen wir einen funktionellen Parameter der zerebralen Haemodynamik, der eine Risikoabschaetzung bezueglich eines Schlaganfalls fuer folgende Indikationen erwarten laesst: 1. Bei Patienten mit einem Karotisverschluss konnte von verschiedenen Arbeitsgruppen gezeigt werden, dass sich

  6. Up-to-date der Betreuung von Chorionkarzinompatientinnen - ein Fallbeispiel

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Söhnchen N

    2010-01-01

    Full Text Available Das Chorionkarzinom tritt in Europa bei einer von 30.000 Schwangerschaften auf. Betroffen sind vor allem junge und ältere Mütter sowie Patientinnen mit einer positiven Anamnese für Trophoblasterkrankungen. Kardinalsymptome sind persistierende vaginale Blutungen nach der Geburt. Bei Diagnosestellung liegen häufig bereits pulmonale Metastasen vor. In der Behandlung spielt die Chirurgie nur eine untergeordnete Rolle. Der rasche und ununterbrochene Beginn einer Chemotherapie ist hingegen entscheidend. Oft reicht eine Monochemotherapie aus. Hochrisikopatienten werden hingegen mit einer Kombinationschemotherapie (EMA/CO behandelt. Das Ansprechen auf diese Therapie ist ausgesprochen gut. Wichtig sind die weiteren Kontrollen der Patientinnen mithilfe von biochemischen Markern und radiologischer Diagnostik. Kinder betroffener Frauen sollten ebenfalls kontrolliert werden, da es auch bei ihnen zu einer intrauterinen Metastasierung gekommen sein kann. Wir stellen das diagnostische und therapeutische Vorgehen anhand eines aktuellen Fallbeispiels aus unserer Klinik dar.

  7. Problems with the assessment of internal radiation doses from radioactive tumortracers; Probleme bei der Bestimmung der durch radioaktive Tumormarker bedingten internen Strahlendosen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Havlik, E. [Wien Univ. (Austria). Inst. fuer Biomedizinische Technik und Physik]|[Ludwig-Boltzmann-Institut fuer Nuklearmedizin, Vienna (Austria); Kurtaran, A.; Smith-Jones, P. [Vienna Univ. (Austria). Universitaetsklinik fuer Nuklearmedizin; Virgolini, I. [Ludwig-Boltzmann-Institut fuer Nuklearmedizin, Vienna (Austria)]|[Vienna Univ. (Austria). Universitaetsklinik fuer Nuklearmedizin

    1998-12-31

    In the field of nuclear medicine, various radioactive compounds are taken up by tumors and their metastases. Several computer programs (e.g. MIRDOSE, LUDEP) are available for the calculation of internal radiation doses. These programs require the determination of the time based activity distribution of the radiotracer in individual organs. The determination of organ doses can be problematic due to the interpretation of the measurement data, the biokinetics of the tracer and the morphology of the target organs. Calculations based on scintigraphic data can have high errors associated with the background subtraction method. Additionally, the determination of the residence times are important. They are derived from the time-activity courses. However, a problematic area is the accurate determination of the sizes of both the tumor and its metastases. These aspects will be discussed using actual examples based on such new tumor tracers as VIP and DOTA-lanreotide. (orig.) [Deutsch] In der Nuklearmedizin werden radioaktiv markierte, in Tumoren und Metastasen gespeicherte Substanzen eingesetzt. Voraussetzung fuer die Berechnung der internen Strahlendosen im Zielgewebe und in anderen Geweben bzw. Organen sind Daten ueber die Verteilung und ueber das zeitliche Verhalten der Tracer. Computerprogramme unterstuetzen diese Berechnungen (z.B. MIRDOSE, LUDEP). Bei der Bestimmung der Gewebedosen ergeben sich Probleme, die in der Interpretation der Messdaten, in er Biokinetik der Substanzen und in der Morphologie der Zielgewebe liegen. Bei der Auswertung von szintigraphischen Aufnahmen stellt die Hintergrundsubtraktion einen wesentlichen Unsicherheitsfaktor dar. Weiters werden die Strahlendosen in den Geweben von den mittleren Aufenthaltsdauern der radioaktiven Substanzen bestimmt, welche wiederum ueber Zeit-Aktivitaets-Verlaeufe bestimmt werden muessen, die in eine mathematische Form gezwaengt werden. Schliesslich ist die Bestimmung der Masse von Tumoren/Metastasen oft problematisch

  8. Obstructed surgical porto-systemic shunts in the early postoperative period: interventional therapy by angioplasty (PTA) and stent placement; Obstruktion chirurgischer portosystemischer Shunts in der fruehen postoperativen Phase: interventionelle Behandlung durch Angioplastie und Stentimplantation

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Strunk, H.; Textor, J.; Koenig, R.; Wilhelm, K.; Schild, H. [Bonn Univ. (Germany). Radiologische Klinik; Wolff, M. [Bonn Univ. (Germany). Chirurgische Klinik und Poliklinik

    2001-05-01

    Recurrent variceal bleeding in patients treated with surgical porto-systemic shunting is most often due to shunt stenoses or occlusion. Radiological interventional procedures are a possible method of therapy and our experience herein is described in this report. Patients and Methods: from 1997 to 1999 54 patients with recurrent variceal bleeding were treated with a surgical porto-systemic shunt procedure. Of these early shunt occlusion occurred in 5 patients, which was treated with percutaneous transcatheter techniques. Results: in only one patient was PTA alone sufficient to reestablish shunt patency, in four patient stent placement was necessary in addition. In the follow-up period 1 patient died 26 month after intervention with (autopsy-proven) patent shunt, in one patient shunt reocclusion occurred after 11 months and in 3 patients the shunt is still patent. Conclusions: PTA, if necessary in combination with stent placement, is an attractive alternative method of therapy in case of an early surgical porto-systemic shunt occlusion. (orig.) [German] Rezidivblutungen nach chirurgischer portosystemischer Shuntanlage sind meistens durch eine Shuntstenose oder einen Shuntverschluss bedingt. Hier stellen interventionelle Eingriffe einen moeglichen therapeutischen Ansatz dar, ueber den im Folgenden berichtet werden soll. Patienten und Methode: zwischen 1997 und 1999 wurde bei insgesamt 54 Patienten wegen rezidivierender Blutungen ein operativer portosystemischer Shunt angelegt. Von diesen zeigten fuenf Patienten in der unmittelbaren postoperativen Periode einen Shuntverschluss, der radiologisch interventionell therapiert wurde. Ergebnisse: bei einem der fuenf Patienten genuegte zur Wiederherstellung des Flusses eine alleinige Ballondilatation (PTA), bei vier Patienten musste zusaetzlich eine Stentimplantation durchgefuehrt werden. In der weiteren Nachsorge ist ein Pat. nach 26 Wochen mit autoptisch offenem Shunt verstorben, bei 3 Pat. ist der Shunt offen, bei einem

  9. Multifunktionalität bei Planung- und Bau. Erfahrungen bei Eurac und der Freien Universität Bozen-Bolzano

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Stephan Dellago

    2004-05-01

    Full Text Available Was bedeutet der Begriff "Multifunktionalität"? Was bedeutet er in Planung und Bauausführung, und was bezogen auf die Möblierung und technische Ausstattung? Handelt es sich um eine weiteres modisches Schlagwort wie die überstrapazierte "Nachhaltigkeit", oder der Zauberterminus "Flexibilität", oder das modische "vernetzte Denken und Arbeiten"? Oder wird hier gar die Quadratur des Kreises versucht? Was folgt, ist weder der Bericht eines Bibliotheksexperten, noch eine wissenschaftliche Abhandlung zum Thema. Ich kann dem geschätzten Publikum ausschließlich mit einigen Erfahrungen als Projektsteurer oder als Berater in der Entwicklung und Begleitung dreier Südtiroler (Bibliotheks-Projekte dienen, die da wären: · Eurac und ihre Bibliothek · Freie Universität Bozen: Sitz Bozen und seine Bibliothek (Uni BZ · Freie Universität Bozen: Sitz Brixen und seine Bibliothek (Uni BX Bei allen diesen drei Vorhaben war ich vom Anfang, d.h. von der Aufgabendefinition und der Entwicklung der Raumanforderungen, über die Planung und die bauliche Umsetzung bis zur Schlüsselübergabe (und darüber hinaus am Projektgeschehen beteiligt.

  10. Neue Therapieoptionen bei Neuroendokrinen Tumoren des Gastrointestinaltraktes

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Lipp RW

    2016-01-01

    Full Text Available Neuroendokrine Tumoren (NET des Gastrointestinaltraktes und des Pankreas (GEP-NET werden zu den seltenen Tumoren gezählt. Auch wenn die jährliche Inzidenz dieser Erkrankung gering erscheint, weist diese Tumorentität die zweithöchste Prävalenz des Gastrointestinaltraktes auf. In den letzten beiden Jahrzehnten bewährten sich Somatostatinanaloga zur Behandlung symptomatischer NET-Patienten mit niedrigen Proliferationsindex Ki67 ≤ 10 % und zeigten zuletzt auch einen antiproliferativen Effekt unabhängig von der Hormonsynthese. In den letzten Jahren konnte das antiproliferative Potential von Everolimus (Afinitor® – ein m-Tor-Inhibitor – und Suntinib (Sutent® – ein Multikinase-Inhibitor – in der Behandlung von symptomatischen und asymptomatischen pankreatischen NET-Patienten gezeigt werden.br Im letzten Jahr wurden zwei Phase-III-Studien veröffentlicht bzw. präsentiert. Die Radiant- 4-Studie zeigte eine Verbesserung des progressionsfreien Überlebens bei asymptomatischen Patienten mit NETs des Gastrointestinaltraktes, der Lunge und bei NET-Patien ten mit „cancer of unknown primary“ (CUP, mit radiologisch gesicherter Tumorprogression zum Studien eintritt. Die NETTER-1-Studie ist die erste randomisierte kontrollierte Multicenter-Studie, die den Effekt der Radioligandentherapie auf das progressionsfreie Überleben bei Patienten mit progredientem Dünndarm-NET untersucht. Diese Übersicht fasst nun die Ergebnisse beider Studien zusammen und gibt einen möglichen Ausblick für die tägliche Praxis.

  11. Rigiscan®-Monitoring der Erektion unter audiovisueller sexueller Stimulation ohne/mit Viagra™ bei Patienten mit erektiler Dysfunktion

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Perabo FGE

    2000-01-01

    zwischen negativem Pharmakoduplex (keine oder geringe Erektion, ungenügende Perfusion und Mißerfolg der Viagra™-Medikation. Patienten mit einer negativen Pharmako-Testung sprachen in 60 % auf Viagra™ an. Bei positivem Pharmakoduplex ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß auch Viagra™ erfolgreich ist. Die RigiScan®-Messung unter visueller Stimulation ohne/mit Viagra™ trägt zur einfachen Differenzierung zwischen organischer und psychogener Erektionsstörung bei. Die aufwendige Diagnostik bei der erektilen Dysfunktion kann deshalb zugunsten des RigiScan®-Monitorings unter audiovisueller Stimulation ohne/mit 50 mg Viagra™ verlassen werden.

  12. Anticholinergika bei überaktiver Blase und benignem Prostatasyndrom

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Gabuev A

    2007-01-01

    Full Text Available Das klinische Bild des benignen Prostatasyndroms (BPS ist vielfältig. Standardmäßig werden die Patienten mit benigner prostatischer Obstruktion operativ behandelt. Ein wesentlicher Anteil der betroffenen Männer leidet vorwiegend unter Drangsymptomen wie Pollakisurie und gehäuftem imperativen Harndrang mit oder ohne Harninkontinenz. Nach dem Versagen der primären konservativen Behandlung mit selektiven Alpha-1- Adrenoblockern und/oder 5-alpha-Reduktasehemmern in dieser Patientengruppe (Non-Responder wird häufig die Indikation zu weniger akzeptablen invasiven Therapieoptionen gestellt. Die Ergebnisse von internationalen multizentrischen Studien zur Wirkung von Anticholinergika bei Patienten mit dem Syndrom „überaktive Blase“ zeigten deren Effizienz und günstiges Nebenwirkungsprofil. Dies führte zur kritischen Betrachtung des Problems der Anwendung von Anticholinergika bei benigner Hyperplasie der Prostata als „klassische“ Kontraindikation und zu einer breiteren Indikationsstellung zur konservativen Therapie bei Non-Respondern. Die vorliegende Analyse der aktuellen Publikationen zur Anwendung von Anticholinergika zeigt, daß ein selektioniertes Patientenkollektiv mit irritativen Beschwerden bei BPS von dieser Therapie profitieren kann. Eine Tendenz zur Entwicklung des akuten Harnverhaltes konnte nicht eindeutig nachgewiesen werden. Eine kontrollierte Anwendung von Anticholinergika in Kombination mit selektiven Alpha-1-Blockern scheint möglich zu sein. Weitere Studien auf diesem Gebiet müssen noch nicht geklärte Fragen beantworten und die Wirkung von neuen anticholinergen Substanzen wie M3-selektiven Antimuskarinika oder Fesoterodin prüfen.

  13. Lateral dislocation of the patella: MR imaging findings; Stellenwert der MR-Tomographie bei traumatischen Patellaluxationen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kreitner, K.F. [Klinik und Poliklinik fuer Radiologie, Johannes Gutenberg-Universitaet, Mainz (Germany); Grebe, P. [Klinik und Poliklinik fuer Radiologie, Johannes Gutenberg-Universitaet, Mainz (Germany); Runkel, M. [Klinik und Poliklinik fuer Unfallchirurgie, Johannes Gutenberg-Universitaet, Mainz (Germany); Schadmand-Fischer, S. [Klinik und Poliklinik fuer Radiologie, Johannes Gutenberg-Universitaet, Mainz (Germany); Meurer, A. [Klinik und Poliklinik fuer Orthopaedie, Johannes Gutenberg-Universitaet, Mainz (Germany)

    1995-07-01

    The MRIs of 31 patients with patellar dislocation were evaluated retrospectively. Hemarthrosis was found in 30/31, contusions of the lateral femoral condyle in 30/31 and of the medial patellar facet in 26/31 cases. Injury of the medial patellar retinaculum was seen in 28/31 cases. Osteochondral fractures were found in 18 patients; compared to arthroscopy there were one false-positive and 5 false-negative findings concerning loose cartilage bodies. In 7 cases, patellar dislocation was not suspected before MR imaging. (orig./MG) [Deutsch] Retrospektiv wurden die MR-Tomogramme des Kniegelenkes von 31 Patienten mit einer Patellaluxation ausgewertet. Ein Haemarthros lag in 30/31, eine Kontusion des lateralen Femurkondylus in 30/31 und der medialen Patellafacette in 26/31 Faellen vor. Eine Verletzung des medialen Retinakulums fand sich bei 28/31 Patienten. Osteochondrale Frakturen fanden sich bei 18 Patienten, im Vergleich zur Arthroskopie wurden bezueglich freier Gelenkkoerper ein falsch-positiver und 5 falsch-negative Befunde erhoben. In 7 Faellen war eine Patellaluxation klinisch nicht vermutet worden. (orig./MG)

  14. Radiale extrakorporale Stoßwellentherapie in der Orthopädie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Gerdesmeyer L

    2004-01-01

    Full Text Available Die radiale extrakorporale Stoßwellentherapie (rESWT stellt eine alternative Behandlungsform zur Therapie der chronischen Enthesiopathien dar. Zahlreiche klinische Studien konnten die hohe Effektivität der rESWT bei fehlenden Nebenwirkungen zeigen. Neben den etablierten Indikationen Tennisellenbogen und Fersensporn konnten auch bei der Behandlung der chronischen Tendinitis calcarea der Schulter und beim Patellaspitzensyndrom gute klinische Ergebnisse erreicht werden. Als eine neue Indikation der rESWT stellt sich die Triggerpunktbehandlung bei muskulären Erkrankungen in der Orthopädie dar. Hier liegen erste Ergebnisse über erfolgreiche Anwendungen bei chronischen Kopf-, Nacken- und LWS-Schmerzen vor. Auch wenn zahlreiche klinische Studien einen erfolgreichen Einsatz der rESWT zeigen konnten, bleibt die Methode bis heute ohne Wirksamkeitsnachweis. Fehlende klinisch relevante Nebenwirkungen bei guten Ergebnissen lassen den Einsatz der rESWT sinnvoll erscheinen. Es bleibt aber die Notwendigkeit, hochwertige Studien durchzuführen, um den Stellenwert der rESWT im klinischen Einsatz beurteilen zu können. Unter Verwendung der radialen Applikationstechnik können Stoßwellen bis zu einer Energieflußdichte von 0,16 mJ/mm2 erreicht werden.

  15. Multivariate analysis of factors influencing the effect of radiosynovectomy; Multivariate Analyse der Einflussfaktoren auf die Wirkung der Radiosynoviorthese bei entzuendlichen Gelenkerkrankungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Farahati, J.; Schulz, G.; Koerber, C.; Geling, M.; Schmeider, P.; Reiners, Chr. [Wuerzburg Univ. (Germany). Klinik fuer Nuklearmedizin; Wendler, J. [Erlangen-Nuernberg Univ. (Germany). Klinik fuer Innere Medizin III; Kenn, W. [Wuerzburg Univ. (Germany). Inst. fuer Roentgendiagnostik; Reidemeister, C. [Wuerzburg Univ. (Germany). Klinik fuer Innere Medizin

    2002-04-01

    Objective: In this prospective study, the time to remission after radiosynovectomy (RSV) was analyzed and the influence of age, sex, underlying disease, type of joint, and duration of illness on the success rate of RSV was determined. Methods: A total number of 57 patients with rheumatoid arthritis (n = 33) and arthrosis (n = 21) with a total number of 130 treated joints (36 knee, 66 small and 28 medium-size joints) were monitored using visual analogue scales (VAS) from one week before RSV up to four to six months after RSV. The patients had to answer 3 times daily for pain intensity of the treated joint. The time until remission was determined according to the Kaplan-Meier survivorship function. The influence of the prognosis parameters on outcome of RSV was determined by multivariate discriminant analysis. Results: After six months, the probability of pain relief of more than 20% amounted to 78% and was significantly dependent on the age of the patient (p = 0.02) and the duration of illness (p = 0.05), however not on sex (p = 0.17), underlying disease (p = 0.23), and type of joint (p = 0.69). Conclusion: Irrespective of sex, type of joint and underlying disease, a measurable pain relief can be achieved with RSV in 78% of the patients with synovitis, whereby effectiveness is decreasing with increasing age and progress of illness. (orig.) [German] Ziel: In dieser prospektiven Studie wurde die Zeit bis zur Remission nach einer Radiosynoviorthese (RSO) untersucht. Ebenso wurde der Einfluss von Alter, Geschlecht, Grunderkrankung, Gelenktyp und Erkrankungsdauer auf die Erfolgsrate der RSO ermittelt. Methodik: Bei insgesamt 57 Patienten mit rheumatoider Arthritis (n = 33) und Arthritis bei aktivierter Arthrose (n = 24) wurden 130 Gelenke (36 Kniegelenke, 66 kleine und 28 mittelgrosse Gelenke) behandelt. Die Patienten wurden unter Verwendung so genannter visueller Analogskalen eine Woche vor RSO und vier bis sechs Monate danach 3-mal taeglich zur Schmerzintensitaet des

  16. MRI of the osteophytosis in experimental osteorthritis of the knee; MRT der Osteophytose bei experimentellen Gonarthrosen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Nolte-Ernsting, C.C.A. [RWTH Aachen (Germany). Klinik fuer Radiologische Diagnostik; Adam, G. [RWTH Aachen (Germany). Klinik fuer Radiologische Diagnostik; Buehne, M. [RWTH Aachen (Germany). Klinik fuer Radiologische Diagnostik; Prescher, A. [RWTH Aachen (Germany). Inst. fuer Anatomie, Lehrstuhl I; Scherer, K. [RWTH Aachen (Germany). Inst. fuer Versuchstierkunde; Kuepper, W. [RWTH Aachen (Germany). Inst. fuer Versuchstierkunde; Guenther, R.W. [RWTH Aachen (Germany). Klinik fuer Radiologische Diagnostik

    1995-11-01

    The value of MRI for the detection of knee osteophytosis was determined in an animal osteoarthritis model. 10 dogs with experimentally induced unilateral osteoarthritis of the knee were investigated with MRI including 2-D-spin echo (SE) and 3-D-gradient echo (GE) imaging. The results were correlated with gross and histopathologic findings and with radiography. Osteophyte formation appeared early in the osteoarthritic process. Pathological analysis yielded 65 osteophytes. With 3-D-GE imaging. 91% of the osteophytes were detected, while 68% were visible on 2-D-SE images. With two-level radiography, 43% of the osteophytes were diagnosed. Additional use of tunnel view and conventional tomography increased the detection rate to 65%. Independent of the imaging technique, MRI revealed three different signal patterns of the osteophyte bone structure. Compared with the histologically evident fat marrow content and the grade of bone sclerosis, best agreement was achieved with 2-D-SE sequences. However, a discrepancy remained in 22%. A fibrocartilaginous layer at the osteophyte surface could be delineated especially on 3-D-GE images. (orig./MG) [Deutsch] Die Wertigkeit der MRT zur Diagnostik der Osteophytose bei Gonarthrosen wurde anhand eines Tiermodells ueberprueft. 10 Hundekniegelenke mit experimentell induzierter Arthrose wurden MR-tomographisch mit 2-D-Spin-echo(SE)- und 3-D-Gradienten-Echo(GE)-Sequenzen untersucht. Die Ergebnisse wurden mit dem makro- und histopathologischen Befund sowie mit der Roentgendiagnostik korreliert. Osteophyten traten bereits fruehzeitig im arthrotischen Krankheitsprozess auf. Die pathologische Auswertung ergab 65 Osteophyten. Hiervon wurden in 3-D-GE-Sequenzen 91% nachgewiesen, gegenueber 68% in 2-D-SE-Sequenzen. Die Nachweisrate betrug bei Roentgenaufnahmen in zwei Ebenen 43%, wobei die zusaetzliche Beruecksichtigung von Tunnelprojekten und konventioneller Tomographie einen Anstieg auf 65% zur Folge hatte. MR-tomographisch liessen sich

  17. Development and use of ADI materials at DB AG; Entwicklung und Einsatz von ADI-Werkstoffen bei der DB AG

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Maedler, K. [Deutsche Bahn AG, Brandenburg-Kirchmoeser (Germany). Forschungs- und Technologie-Zentrum

    1999-07-01

    ADI (austempered ductile iron) has many interesting properties and can replace steel in many applications in railwy engineering provided that the life cycle cost and noise emissions can be minimized on the one hand and that material producers are able on the other hand to produce ADI materials of constant quality. [German] Der Werkstoff ADI (austempered ductile iron) bietet ein breites Spektrum guenstiger Eigenschaften, die sich fuer zahlreiche, bisher aus Stahl hergestellte Bauteile im schienengebundenen Verkehr anbieten. Gelingt es, diese Eigenschaften gezielt zur Verminderung der Lebenszykluskosten ueber die Verringerung der Kosten fuer Herstellung, Wartung, Instandhaltung und Energieverbrauch einzusetzen und nicht zuletzt die Schallabstrahlung zu minimieren, dann ist dieser Werkstoff eine Alternative zu bislang bei der Bahn eingesetzten Materialien. Voraussetzung fuer eine Werkstoffsubstitution ist neben dem Nachweis der technischen und wirtschaftlichen Ueberlegenheit beim Einsatz dieses Materials eine hohe Prozesssicherheit beim Hersteller, um auch grosse Serien in gleichbleibend hoher Qualitaet zu erzeugen. (orig.)

  18. Haben sich die WHI-Resultate auf die Inanspruchnahme von Hormontherapie bei Frauen in der Schweiz niedergeschlagen? - Eine Auswertung der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2002

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Baschung B

    2008-01-01

    Full Text Available Einleitung: Im Juli 2002 wurden die Daten der Women’s-Health-Initiative-Studie (WHI-Studie veröffentlicht und zeigten ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Im gleichen Jahr wurde von Januar bis Dezember die Schweizerische Gesundheitsbefragung (SGB durchgeführt. Methoden: Wir analysierten in der SGB 2002 (19.706 durchgeführte Interviews die selbst berichteten Angaben zur gegenwärtigen Inanspruchnahme der Hormontherapie (HT in der Schweiz vor und nach der Publikation der WHI-Resultate der Frauen im Alter über 45 Jahre mit einer zusätzlichen Auswertung für die Inanspruchnahme der HT aus präventiven Gründen. Wir berechneten repräsentative Prävalenzangaben durch Gewichtung entsprechend dem Design der Stichprobenziehung. In multivariablen logistischen Regressionen wurde der Zusammenhang mit möglichen Einflussvariablen untersucht. Resultate: Die Prävalenz der HT betrug bei Befragten im Zeitraum vor der Publikation (Januar–Juni 2002 20,4 % und 23,2% bei Befragten im Zeitraum danach (August–Dezember 2002. Selbst nach Bereinigung für mögliche Einflussvariablen zeigte sich kein Zeittrend (bereinigte OR = 1,12; 95 %-Vertrauensintervall: 0,93–1,35, dies auch für die Inanspruchnahme der HT aus präventiven Gründen (bereinigte OR = 1,04; 95 %-VI: 0,83–1,29. Frauen mit höherer Bildung, höherem Einkommen und gesünderem Lebensstil hatten häufiger eine HT. Schlussfolgerungen: Unsere Annahme, dass die Publikation der WHI-Resultate die Prävalenz der HT von Frauen über 45 in der Schweiz kurzfristig beeinflusst hatte, bestätigte sich nicht. Eine kritische Aufnahme und Verarbeitung von medizinischen Informationen ist Voraussetzung für den verantwortungsvollen Umgang mit medizinischen Leistungen. Frauen müssen fähig sein, Risiken und Nutzen abzuwägen und sich eigenständig für oder gegen eine HT zu entscheiden.

  19. High resolution computed tomography of the lung in neutropenic febrile patients; Hochaufloesende Computertomographie der Lunge bei neutropenischen Patienten mit Fieber

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Heussel, C.P. [Mainz Univ. (Germany). Klinik fuer Radiologie; Kauczor, H.U. [Mainz Univ. (Germany). Klinik fuer Radiologie; Matzke, G. [Mainz Univ. (Germany). Abt. fuer Haematologie; Fischer, B. [Mainz Univ. (Germany). Abt. fuer Pneumologie; Mildenberger, P. [Mainz Univ. (Germany). Klinik fuer Radiologie

    1996-05-01

    Chest X-ray and HRCT were prospectively performed to exclude pneumonia in 34 patients (53 examinations) suffering from febrile neutropenia following antitumorous therapy. Diagnosis was confirmed by bronchoalveolar lavage or sputum cultures. Cest X-ray showed pneumonia in 13/53 examinations, in 12/13 a micro-organism was found. HRCT demonstrated pneumonia in 39/53, in 31/39 a mirco-organism was found. All cases with positive cultures showed suspicious HRCT findings. Changes in antibiotical treatment resulted in findings suspicious for pneumonia and evidence of a new or a just treated micro-organism (chest X-ray 8/53, HRCT 31/53); the search for the source of fever was escalated in cases without evidence of micro-organisms and without suspicion of pneumonia findings 14/53. (orig./MG) [Deutsch] Prospektiv wurden bei 34 Patienten (53 Untersuchungen), bei denen im Rahmen einer antitumoroesen Therapie eine Neutropenie und Fieber aufgetreten waren, zum Pneumonieausschluss eine konventionelle Thoraxaufnahme und eine hochaufloesende Computertomographie (HRCT) durchgefuehrt. Die Sicherung der Diagnose erfolgte durch bronchoalveolaere Lavage sowie durch Routinesputumkulturen. In der konventionellen Roentgenuntersuchung der Lunge zeigte sich ein pneumonisches Infiltrat in 13/53 Faellen, ein Keimnachweis war in 12/13 Faellen zu fuehren. Die HRCT zeigte in 39/53 Faellen pneumonieverdaechtige Veraenderungen. In 31/39 Faellen liess sich ein Keim aus der Lunge nachweisen. Alle Faelle mit Keimnachweis waren in der HRCT pneumonieverdaechtig. Eine Aenderung des Antibiotikakonzeptes ergab sich durch pneumonieverdaechtige Befunde und den mikrobiologischen Nachweis eines nicht oder kurzzeitig abgedeckten Keimes (Roentgenthorax: 8/53, HRCT 31/53); aus dem fehlenden Keimnachweis bei unauffaelliger Lungenuntersuchung resultierte eine Ausdehnung der Suche nach der Fieberursache 14/53. (orig./MG)

  20. Hydro-MRI for abdominal diagnostics in children; Hydro-MRT in der Darmdiagnostik bei Kindern

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kern, A.; Schunk, K.; Oberholzer, K.; Thelen, M. [Mainz Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Radiologie; Kessler, M. [Mainz Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Kinderchirurgie

    2001-11-01

    A clinical evaluation of hydro-MRI as an alternative method to barium studies in children with abdominal pain of unknown origin is presented. Patients and Methods: 20 children with abdominal pain of unknown origin aged from 9 - 16 years were examined after oral bowel opacification using 1000 ml of 2.5% mannitol solution with a 1.0T MRI system. The investigation was done in 2 planes (coronal and axial) under breath-hold conditions. Imaging procedures included various sequences (T2W HASTE + FS, contrast-enhanced T1W FLASH FS). Suspicious findings in bowel segments and extra-intestinal changes were assessed. Results: In 21/24 examinations the small bowel was completely visualized, in 15/24 cases colon segments were identified. An accurate assessment of the terminal ileum was not possible in 3/24 procedures. Breathing artefacts occurred in 3/24 examinations. Signs of Crohn's disease were found in 4 examinations, inflammatory changes of the ileum were detected in 3 cases. Inflammation of the colon was demonstrated in 2 children. Furthermore, pathological findings included constipation in one child and inflammation of the ileo-colic and mesenterial lymph nodes were found in another child. Extra-intestinal changes in 3 children were caused by ovarian cysts, and in one case by pleural effusion. In 4 examinations we detected ascites in the absence of other pathological findings. In 5 children there was no pathological correlation in the bowel or extra-intestinal region for the complaints. The children tolerated the hydro-MRI very well. There were no side effects using oral mannitol. (orig.) [German] Ziel: Klinische Evaluation der Hydro-MRT bei Kindern mit unklarer abdomineller Symptomatik als alternative Methode zur fraktionierten Magen-Darm-Passage. Patienten und Methoden: 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 16 Jahren mit unklaren abdominellen Beschwerden bzw. mit Verdacht auf eine chronisch entzuendliche Darmerkrankung wurden nach einer oralen

  1. Sympathisches Nervensystem und Progression der chronischen Niereninsuffizienz

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Amann K

    2000-01-01

    Full Text Available Es mehren sich die Hinweise, daß eine gesteigerte Sympathikusaktivität zusätzlich zu Natriumretention und erhöhter Aktivität des Renin-Angiotensin-Systems eine wichtige Rolle in der Progression der chronischen Niereninsuffizienz spielt. Ein erhöhter Sympathikotonus wurde klinisch und experimentell bei renalem Hypertonus und chronischer Niereninsuffizienz beschrieben, wobei bislang keine konkreten Daten zur Rolle des Sympathikus in der Progression des chronischen Nierenversagens vorliegen. Ziel der vorliegenden Studie war es deshalb, die Rolle des Sympathikus in der Progression der chronischen Niereninsuffizienz am experimentellen Modell der subtotal nephrektomierten Ratte zu untersuchen. Hierfür wurde der Effekt des zentral wirksamen Sympatholytikums Moxonidin in einer nicht blutdruckwirksamen Dosierung auf strukturelle und funktionelle Nierenschädigungsparameter untersucht. Glomeruloskleroseentwicklung und Urinalbuminexkretion als Parameter der glomerulären Schädigung waren nach Moxonidin-Behandlung signifikant geringer als bei unbehandelten Tieren. Diese Ergebnisse deuten auf eine blutdruckunabhängige Rolle des sympathischen Nervensystems in der Progression der chronischen Niereninsuffizienz hin, die vermutlich über afferente Signale aus der geschädigten Niere vermittelt wird. Diese experimentelle Beobachtung eröffnet vor dem Hintergrund gleichartiger klinischer Beobachtungen möglicherweise neue Therapieoptionen.

  2. Diabetes mellitus Typ 2 und Niere: Die Rolle der Insulinresistenz

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Lechleitner M

    2011-01-01

    Full Text Available Das Risiko für die Entwicklung einer Nephropathie ist nicht nur bei einem manifesten Typ-2-Diabetes, sondern bereits bei Adipositas und Vorliegen eines Metabolischen Syndroms erhöht. Komplexe pathophysiologische Mechanismen liegen der Entwicklung der Nephropathie infolge der Insulinresistenz zugrunde, wie hämodynamische Faktoren, eine erhöhte Aktivität des sympathikoadrenalen Systems, die Hyperglykämie, Dyslipidämie, Hyperkoagulabilität und die subklinische Inflammation. Adipozytokine korrelieren mit der Manifestation einer Nephropathie bei Adipositas. Darüber hinaus kann im Rahmen der Lipotoxizität bei Insulinresistenz eine Akkumulation von freien Fettsäuren auch in der Niere auftreten und die Organfunktion beeinträchtigen. Funktionelle und strukturelle Veränderungen bei Insulinresistenz führen zur Manifestation einer Mikroalbuminurie und – ohne entsprechende Therapie – zu einer progredienten Beeinträchtigung der Nierenfunktion. Zu den grundlegenden therapeutischen Maßnahmen in der Prävention und Behandlung der Nephropathie zählen neben der Lebensstilintervention mit Gewichtsreduktion und Nichtrauchen die antiglykämische und antihypertensive Therapie. Für Glitazone und ACE-Hemmer bzw. Sartane wurden in tierexperimentellen und klinischen Studien spezifische nephroprotektive Effekte beschrieben. In der FIELD-Studie ergab sich der Hinweis für günstige Effekte einer Fenofibrat- Therapie in Bezug auf die Prävention mikrovaskulärer diabetischer Spätkomplikationen, einschließlich einer Reduktion der Albuminurie. Die Effektivität einer umfassenden Therapie des Typ-2-Diabetes bezüglich der Entwicklung diabetischer Spätkomplikationen wurde in der Steno- Studie bestätigt.

  3. Schilddrüsenerkrankungen in der Schwangerschaft

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Zimmermann A

    2012-01-01

    Full Text Available Während der Schwangerschaft findet eine Vielzahl an physiologischen Schilddrüsenveränderungen statt: Anstieg des Thyroxin- bindenden Globulins, Abfall des TSH, Zunahme der Gesamt-Thyroxin-Konzentration und des Jodbedarfs. In der vorliegenden Übersichtsarbeit wird auf Schwangerschafts-assoziierte pathologische Veränderungen der Schilddrüse eingegangen, mit Beleuchtung ihrer Bedeutung für Mutter und Kind sowie mit einer praxisorientierten Darstellung aktueller Empfehlungen für Diagnostik für Therapie. Zur Definition der Hypothyreose sind Trimenonspezifische obere TSH-Normwerte zu beachten. Eine Behandlung ist bei manifester Schilddrüsenunterfunktion sowie bei latenter Hypothyreose notwendig, um negative Folgen für Mutter und Kind zu verhindern. Bei positivem Anti-TPOTiter und Euthyreose ist eine regelmäßige TSHKontrolle notwendig. Die häufigste Ursache für eine Hyperthyreose in der Schwangerschaft ist der M. Basedow. Differenzialdiagnostisch ist eine Schwangerschafts- assoziierte Hyperthyreose abzugrenzen. Bei floridem M. Basedow kommen Thyreostatika in der niedrigsten effektiven Dosis zum Einsatz, mit dem Ziel, fT4 im oberen Normbereich und TSH supprimiert zu halten, wobei Trimenon-spezifische Kontraindikationen (hepatotoxisches Risiko unter Proylthiouracyl und malformatives Risiko unter Carbimazol zu beachten sind. Eine TRAK-Kontrolle sollte monatlich durchgeführt werden, parallel zu regelmäßigen sonographischen Kontrollen des Feten. Die Postpartum-Thyreoiditis (PPT verläuft oft biphasisch, mit einer selbstlimitierenden hyperthyreoten Phase in den ersten 6 Monaten, gefolgt von Hypothyreose und Euthyreose nach ca. 1 Jahr. Bei der Erstdiagnose eines differenzierten Schilddrüsenkarzinoms in der Schwangerschaft kann die Operation meistens bis postpartal verschoben werden. Weiterhin wird auf die Bedeutung und praktische Gewährleistung einer adäquaten Jodversorgung in der Schwangerschaft eingegangen.

  4. Moyamoya disease: Clinical findings and radiological approach; Klinische Symptomatik und bildgebende Diagnostik bei der Moyamoya-Erkrankung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Christopoulos, G.; Coblenz, G.; Wedell, E.; Schmitt, R. [Herz- und Gefaessklinik GmbH, Bad Neustadt a.d. Saale (Germany). Inst. fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie; Ziegler, V.; Griewing, B. [Neurologische Klinik GmbH, Bad Neustadt a.d. Saale (Germany)

    2003-07-01

    Objective: Presentation of typical imaging findings and diagnostic approaches in patients suspected of moyamoya disease. Materials and methods: Two female patients (24 resp. 44 years old) presenting with equivocal neurological symptoms (headache, recurrent monoparesis, choreiformic ataxia, grand mal seizure) were examined by means of colour-coded ultrasound, selective catheter-based angiography (DSA), CT and MRI including MR angiography. Results: Cranial CT and MRI showed normal findings in one patient, and focal cerebral infarctions of different age in the other. In both cases, coulour-coded ultrasound was indicative in detecting occlusive disease of the internal carotid arteries. Both, MR angiography as well as catheter-based angiography revealed the pathology of the culprid vessel, in addition catheter-based angiography was more accurate in depicting moyamoya collaterals at the skull base. Conclusion: In moyamoya disease coulour-coded ultrasound is diagnostic for the lesion of the internal carotid artery, MRI resp. MRA depict the vascular and parenchymal lesion, whereas catheter-based DSA by providing information about the main vessel and collateral system allows the staging of the disease. (orig.) [German] Ziel: Praesentation der charakteristischen bildgebenden Befunde und des Diagnosealgorithmus beim Verdacht auf eine Moyamoya-Erkrankung. Material und Methode: Zwei 24 bzw. 44 Jahre alte Patientinnen mit unspezifischen neurologischen Symptomen (Zephalgien, rezidivierende Monoparesen, choreiforme Bewegungsstoerungen bzw. Grand-mal-Anfall) wurden mit den bildgebenden Verfahren der Doppler-/Duplex-Sonographie, der selektiven DSA, der CT und MRT einschliesslich MR-Angiographie untersucht. Ergebnisse: Die kranielle CT und MRT erbrachten bei der einen Patientin einen unauffaelligen Befund, bei der anderen Patientin fokale Infarktareale unterschiedlichen Alters. In beiden Faellen war die Doppler-/Duplex-Sonographie mit dem Nachweis stenosierter bzw. okkludierter Aa

  5. Retrospective results of radiation therapy of the Eustachian tube in chronic otitis media; Retrospektive Ergebnisse der perkutanen Strahlentherapie der Tuba Eustachii bei chronischer Otitis media

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schultze, J.; Reinke, C.; Kimmig, B. [Klinik fuer Strahlentherapie (Radioonkologie), Universitaetsklinikum Kiel (Germany); Frese, K.A. [Klinik fuer Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Universitaetsklinikum Kiel (Germany)

    2003-01-01

    Background: The treatment results of symptomatic radiation therapy of the Eustachian tube in chronic otitis media had to be evaluated retrospectively. Patients and Methods: Between 1980 and 1997, 66 patients were referred for therapy. The median age was 58 years. In the clinical presentation, all the patients had a hearing impairment, 35 patients complained of pain, 21 had otorrhea. In their history, 20 patients indicated chronic recurrent infections. The complaints lasted for 4.7 years in the median, primary conservative (adstringentia, antibiotics) and surgical treatment (paracentesis, tympanic tubule, tympanoplastic) did not lead to lasting cure. In 40 of 66 patients, finally radiation therapy was done of both Eustachian tubes. With opposed fields and cobalt-60 photons a total dose of 6 Gy at single doses of 1 Gy, three times a week, was applied. Under the causes for exclusion of radiation therapy were non-acceptance of the patients (nine), prior radiation therapies (six) or spontaneous improvement after initial presentation in our department. The treatment results were evaluated by interviews of the patients and regular otorhinolaryngological examinations. Results: There were no side effects noticed. 28 of 40 (70%) patients reported a significant improvement that could be verified by objective otorhinolaryngological examinations. In the group of 26 nonirradiated patients, 22 could be interviewed indicating in 16 cases (72%) that the complaints were unchanged and chronic otitis media was lasting. In a subgroup analysis concerning the duration of otitis media radiation therapy proved more effective in an acute and subacute stadium of disease of up to 5 years duration, while the patients resistant to radiation therapy were entirely in a chronic stage of disease exceeding 5 years duration. (orig.) [German] Hintergrund: Die Behandlungsergebnisse der symptomatischen Radiotherapie bei chronischer Otitis media sollten retrospektiv evaluiert werden. Patienten und

  6. Guidelines on {sup 99m}Tc-DMSA scintigraphy in children; Empfehlungen zur Durchfuehrung der DMSA-Szintigraphie bei Kindern

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Piepsz, A. [CHU St. Pierre, Bruessel (Belgium); Colarinha, P. [Instituto Portugues de Oncologia, Lissabon (Portugal); Gordon, I. [Great Ormend Street Hospital for Children, London (United Kingdom); Hahn, K. [Muenchen Univ. (Germany). Klinik fuer Nuklearmedizin; Olivier, P. [CHU Vandoeuvre, Nancy (France); Roca, I.; Velzen, J. van [Hospital Vall d' Hebron, Barcelona (Spain); Sixt, R. [The Queen Silvia Children' s Hospital, Goeteborg (Sweden)

    2000-11-01

    The guidelines are intended to help nuclear medical teams in their daily routine. The guidelines give information relating to indications, imaging parameters, data evaluation and interpretation. The guidelines are in line with the opinions of the Paediatric Committee of EANM and hence focus on approaches adopted in Europe, e.g. as regards selection of the radiopharmaceuticals or activity levels applied. The guidelines should be seen in the context of local quality standards and regulatory requirements. (orig./CB) [German] Zweck dieser Empfehlung ist es, dem Nuklearmedizinischen Team bei Tc-DMSA-Szintigraphie von Kindern Hilfestellung fuer die taegliche Routinepraxis zu geben. Die Empfehlung enthaelt Informationen ueber Indikationen, Aufnahmeparameter, Auswertung und Interpretation der DMSA-Szintigraphie bei Kindern. Die vorliegende Empfehlung fasst die Meinung des Paediatric Committee der EANM zusammen und ist daher mehr auf die Europaeische Vorgehensweise, z.B. bei der Wahl des Radiopharmazeutikums und den verwendeten Aktivitaetsmengen, ausgerichtet. Sie sollte immer in Zusammenhang mit lokalen Qualitaetsstandards und Vorschriften gesehen werden. (orig.)

  7. Neuropsychologische und psychiatrische Komorbiditäten bei Epilepsien

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Lehner-Baumgartner E

    2009-01-01

    Full Text Available Neuropsychologische Beeinträchtigungen stellen ein gravierendes Problem für viele Epilepsiepatienten dar und werden im Wesentlichen durch die 3 folgenden Faktoren verursacht und beeinflusst: (1 Morphologische Faktoren – Lokalisation und Art der epileptogenen Läsion. Zudem können umschriebene Läsionen auch zu funktionellen Beeinträchtigungen in von der Läsion entfernten Hirnregionen führen, was durch eine Störung von funktionellen Netzwerken erklärt werden kann. (2 Klinische und demographische Faktoren (Alter zu Erkrankungsbeginn, Erkrankungsdauer, Anfallsfrequenz und -schwere, Geschlecht. (3 Funktionelle Faktoren (antikonvulsive Medikation, allfällige psychiatrische Komorbiditäten, Effekte von Anfällen und interiktale epileptiforme Entladungen. Psychiatrische Erkrankungen (Depressionen, Psychosen und Angststörungen treten bei Epilepsiepatienten signifikant häufiger auf als in der Allgemeinbevölkerung und als bei anderen chronischen Erkrankungen. Psychiatrische Störungen können entweder in einer fixen zeitlichen Beziehung zu den Anfällen auftreten (präiktale, iktale und postiktale psychiatrische Störungen oder sich unabhängig vom Auftreten der Anfälle manifestieren (interiktale psychiatrische Störung. Die Depression stellt die häufigste psychiatrische Begleiterkrankung bei Epilepsie dar, zudem ist eine Depression ein Risikofaktor für das Neu- Auftreten einer Epilepsie. Diese bidirektionale Beziehung könnte durch gemeinsame Pathomechanismen beider Erkrankungen erklärt werden. Obwohl das Vorliegen und der Schweregrad einer Depression die wichtigsten Prädiktoren für die Lebensqualität bei Epilepsiepatienten darstellen, werden Depressionen bei Epilepsiepatienten unterdiagnostiziert und unterbehandelt. Eine psychopharmakologische Behandlung sollte bei Vorliegen einer Begleitdepression unverzüglich initiiert werden, das epileptogene Potenzial von Antidepressiva stellt dabei ein vernachlässigbares Risiko dar.

  8. Die MAZE-Operation zur Behandlung des chronischen Vorhofflimmerns im Langzeitverlauf: 3-Jahres-Ergebnisse

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Aigner C

    2005-01-01

    Full Text Available Grundlagen: Die MAZE-Operation mittels Ablation mit Mikrowelle oder Radiofrequenz ist ein etabliertes Verfahren zur Behandlung des chronischen Vorhofflimmerns. Diese Studie untersucht die Langzeitergebnisse nach 36 Monaten. Methodik: Zwischen 2/2001 und 12/2002 wurden 42 Patienten (64,5 ± 2,2 Jahre; 21 Männer mit chronischem Vorhofflimmern 6 Monate und zusätzlicher teils kombinierter Klappenerkrankung mittels Mitralklappenersatz/-rekonstruktion ± Trikuspidalklappenrekonstruktion (n = 30, Aortenklappenersatz ± Trikuspidalklappenrekonstruktion (n = 6 und Mitralklappen- und Aortenklappenersatz/- rekonstruktion ± Trikuspidalklappenrekonstruktion (n = 6 und MAZE operiert. Die mittlere Dauer des Vorhofflimmerns lag bei 63 ± 29 Monaten (7–384 Monate. Bei der MAZE-Operation wurden, dem Cox-III-Konzept folgend, in beiden Vorhöfen lineare Läsionen mit Mikrowellen- bzw. Radiofrequenzablation gesetzt. Ergebnisse: Die MAZE-Operation führte zu 23 ± 2 Minuten zusätzlicher Aortenklemmzeit (total: 89 ± 3 Min.. Aufgrund eines SIRS war bei einem Patienten der Intensivaufenthalt verlängert. Bei den restlichen Patienten war die Intubationsdauer 18,3 ± 6,7 Stunden, der Intensivaufenthalt 1,7 ± 0,6 Tage. 52,3 % wurden mit Amiodaron behandelt, 64,3 % kardiovertiert. 23,8 % Patienten benötigten einen Schrittmacher wegen eines AV-Blocks bzw. eines Sick-Sinus-Syndroms. Nach 12 Monaten waren 80,8 % frei von Vorhofflimmern. Beim letzten Nachuntersuchungszeitpunkt (36 ± 8 Monate waren 78,6 % frei von Vorhofflimmern. Schlußfolgerungen: Die MAZE-Operation mittels Mikrowellen- bzw. Radiofrequenzablation, folgend dem Cox-III-MAZE-Konzept, erhöht das chirurgische Risiko nur gering. Die Freiheit von Vorhofflimmern ist nach 1 und 3 Jahren praktisch gleich. Es ist also auch langfristig möglich, Patienten mit chronischem Vorhofflimmern einen stabilen Sinusrhythmus zu gewährleisten.

  9. Früherkennung und Frühintervention bei Psychosen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Mossaheb N

    2011-01-01

    Full Text Available In den vergangenen 20 Jahren wurden vermehrt Möglichkeiten der Frühintervention bei psychotischen Störungen erforscht. Ausgangspunkt war einerseits die seit Langem bekannte Beobachtung eines Prodromalstadiums der Erkrankung. Andererseits trug die Erkenntnis um die negativen Effekte einer langen Dauer unbehandelter psychotischer Symptome dazu bei, präventive Maßnahmen zu entwickeln. Maßgeblich für die adäquate Früherkennung war letztlich die Entwicklung operationalisierter Kriterien spezifischer Risikosyndrome: die „Ultrahigh- risk“-Kriterien eines „at-risk mental state“. In Anbetracht dessen wird derzeit ein klinisches Stadienmodell zur stadiengerechten Behandlung der Erkrankung diskutiert. Die Ergebnisse neurobiologischer Studien weisen ebenfalls auf einen stadienhaften Verlauf bereits im Vorfeld der klinischen Manifestation psychotischer Störungen hin. Mittels indizierter Prävention können Menschen mit „at-risk mental state“ einer frühzeitigen Intervention zugeführt werden. Die ersten präventiven Frühinterventionsstudien bei Personen mit erhöhtem Risiko beinhalten die Adaptierung von Therapiekonzepten, die bei manifesten Psychosen wirksam sind, u. a. mit Antipsychotika und kognitiver Verhaltenstherapie. Diese Studien waren während der Behandlung, aber nicht darüber hinaus wirksam. In weiterer Folge wurden auch auf neueren Konzepten basierende – wie der Neuroprotektion – Interventionen untersucht. Eine placebokontrollierte Studie, an der 81 Personen teilnahmen, konnte vor Kurzem eine nachhaltige Wirksamkeit von Omega-3- Fettsäuren (Fischöl zur Reduktion des Psychoserisikos zeigen. Eine 3-monatige Intervention senkte dabei über den Zeitraum eines Jahres die Psychoserate um 23 %. Eine Replikation dieses Ergebnisses wird derzeit in 8 Zentren weltweit durchgeführt.

  10. Imaging technique and current status of valvular heart disease using cardiac MRI; Untersuchungstechniken und Stellenwert der MRT bei der Diagnostik von Herzklappenerkrankungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Lotz, J.; Sohns, J.M. [Universitaetsmedizin Goettingen, Georg-August-Universitaet, Institut fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Goettingen (Germany)

    2013-10-15

    The main indications for cardiac magnetic resonance imaging (MRI) in the evaluation of valvular heart disease are pathologies of the aortic and pulmonary valve. For mitral and tricuspid valve pathologies MRI is not the first line modality as these are usually well visualized by echocardiography. The advantages of MRI in valvular heart disease are a high reliability in the evaluation of ventricular volumes and function as well as the assessment of the perivalvular arterial or atrial structures. This reliability and the limitless access to any imaging plane partially compensates for the lower temporal and spatial resolution in comparison to echocardiography. In patients with congenital heart disease, cardiac MRI is established as a valuable diagnostic tool in daily clinical management, especially for the evaluation of pulmonary valve defects. Nevertheless, echocardiography remains the first-line diagnostic imaging tool for the foreseeable future. (orig.) [German] Die Untersuchung der Herzklappen in der MRT umfasst derzeit v. a. die Aorten- und Pulmonalisklappe. Pathologien der atrioventrikulaeren Klappen bilden demgegenueber nur selten die zentrale Fragestellung einer kardialen MRT-Untersuchung, da diese normalerweise einer echokardiographischen Untersuchung gut zugaenglich sind. Die Staerke der MRT ist die hohe Zuverlaessigkeit, mit der neben der Klappenmorphologie und -funktion die Funktionsparameter des jeweiligen Ventrikels und die Morphologie der nachgeschalteten Arterien bestimmt werden koennen. Dadurch kann die MRT die prinzipielle Schwaeche in der Orts- und Zeitaufloesung gegenueber der Echokardiographie teilweise kompensieren. Bei Patienten mit kongenitalen Herzvitien ist die MRT-basierte Klappendiagnostik fester Bestandteil des klinischen Managements. Das gilt besonders fuer die Evaluation der Pulmonalisklappe. Die Echokardiographie bleibt absehbar die Modalitaet der ersten Wahl fuer die Klappendiagnostik am Herzen. (orig.)

  11. Karotisstenose-S3-Leitlinien: Aus der Sicht des Interventionisten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Deutschmann H

    2013-01-01

    Full Text Available Die S3-Leitlinien zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge der extrakraniellen Karotisstenose bewerten sowohl die endovaskuläre Stentbehandlung (CAS als auch die chirurgische Endarteriektomie (CEA im Lichte der in den Jahren zuvor durchgeführten großen randomisierten klinischen Studien. Dabei wird die derzeit vorhandene wissenschaftliche Evidenz berücksichtigt. Aus den Leitlinien geht hervor, dass die CEA symptomatischer Stenosen geringfügig sicherer ist, was die unmittelbaren periinterventionellen Komplikationen wie ipsilateraler Schlaganfall und Mortalität betrifft. Längerfristig sind sowohl CEA als auch CAS gleichermaßen effektiv zur Prävention eines Rezidivschlaganfalles. Die CAS asymptomatischer Stenosen „kann“ in Zentren durchgeführt werden, in denen das periprozedurale Risiko für Schlaganfall und Tod 3 % liegt, vorzugsweise jedoch nur bei Patienten 70 Jahren und erhöhtem chirurgischen Risiko. Für die CAS der symptomatischen Karotisstenose gilt Ähnliches wie für die asymptomatische Stenose. Erfahrene Zentren (Komplikationsrate 6 % können, unter Berücksichtigung allfälliger zusätzlicher Risiken (z. B. ungünstige Anatomie, ihren Patienten die CAS anbieten, auch wenn keiner der zusätzlichen Faktoren, die gegen eine CEA sprechen, vorliegt. Zusätzlich scheint das unmittelbar perioperative Herzinfarktrisiko bei der CAS geringer zu sein als bei der CEA. Die CAS hat auch einen hohen Stellenwert bei der Behandlung von Tandemstenosen, bei bilateralen hochgradigen Stenosen sowie bei Akutverschlüssen, bei denen eine mechanische Thrombektomie zur Revaskularisation des intrakraniellen Gefäßverschlusses notwendig ist. Letztlich bewegen wir uns immer stärker auf eine individualisierte, stark an die Patienten angepasste Therapie hin. Der Expertise des Interventionszentrums sowie der sorgfältigen präinterventionellen Bildgebung mittels Ultraschall, CT- oder MR-Angiographie kommen in diesem Kontext eine besondere Bedeutung zu.

  12. Leitlinie der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG bei Verdacht auf Vorliegen von Sexualdelikten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Loimer L

    2002-01-01

    Full Text Available Sexuelle, körperliche oder psychische Gewalt gegen Frauen und Kinder stellt immer einen massiven Verstoß gegen das Recht auf Leben, Freiheit, Würde und auf die körperliche und seelische Unversehrtheit der Opfer dar. In Kenntnis der weitreichenden psychischen, körperlichen und sozialen Auswirkungen ist Gewalt als ein ernstes gesamtgesellschaftliches und gesundheitspolitisches Problem anzusehen. Unter diesem Aspekt kommt dem ärztlichen Handeln in diesem sensiblen Bereich eine wichtige Funktion in der Wahrnehmung von Gewalt, der Erstabklärung und Behandlung sowie der Einleitung von sekundärpräventiven Maßnahmen zu. Die folgende Leitlinie soll eine Anleitung geben, die auf die opferspezifische Situation eingeht, eine exakte Befunderhebung und Asservierung für diesen Bereich festlegt und auch die rechtlichen Rahmenbedingungen erklärt.

  13. Back to life – Exoskeletal finger-prosthesis in a semiprofessional boxer – limitations of reconstructive surgery in symbrachydactyly [Zurück ins Leben – Epithesenversorgung bei einer semiprofessionellen Boxerin – Limitationen der rekonstruktiven Chirurgie bei der Symbrachydaktylie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Jokuszies, Andreas

    2012-04-01

    Lebensqualität wendeten wir den SF-36 (Short Form 36-Item Health Survey an. Dieser Test erfasst acht Dimensionen der subjektiven Gesundheit.Entgegen der Beschreibung bei Patienten nach Fingeramputation konnte in diesem speziellen Fall keine Verbesserung der Fingerfertigkeit erzielt werden. Es zeigte sich jedoch eine deutlliche Verbesserung im Hinblick auf die Lebensqualität der Patientin.Insbesondere Frauen sind durch fehlgebildete Hände und Finger infolge angeborener Fehlbildungen, aber auch nach Trauma häufig psychisch stark belastet, was nicht selten zu sozialer Isolation und Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls führt.Hier können Epithesen dazu beitragen, das ästhetische Erscheinungsbild der Hand deutlich zu verbessern und die Lebensqualität der Patienten zu steigern.

  14. Effect of radiosynovectomy in patients with inflammatory joint disorders not caused by rheumatoid arthritis; Wirksamkeit der Radiosynoviorthese bei degenerativ-entzuendlichen und chronisch-entzuendlichen Gelenkerkrankungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kroeger, S.; Klutmann, S.; Bohuslavizki, K.H.; Clausen, M. [Universitaetskrankenhaus Eppendorf, Hamburg (Germany). Abt. fuer Nuklearmedizin; Sawula, J.A.; Brenner, W.; Henze, E. [Kiel Univ. (Germany). Klinik fuer Nuklearmedizin

    1999-07-01

    Aim: Effect of radiosynovectomy (RS) should be evaluated both by subjective and objective parameters in patients with osteoarthritis and in patients with inflammatory joint disorders not caused by rheumatoid arthritis. Methods: A total of 98 joints in 61 patients were investigated. Patients were divided into two groups. The first group included 35 patients with therapy-resistant effusions caused by severe osteoarthritis (46 joints). The second group consisted of 26 patients (52 joints) with ankylosing spondylitis, reactive arthritis, undifferentiated spondylarthropathy, psoriatic arthritis, pigmented villo-nodular synovitis, and recurrent synovitis following surgery. Effect of RS was evaluated by a standardized questionnaire and quantified by T/B-ratios derived from blood pool images prior to and after RS. Results: Within the first patient group suffering from osteoarthritis, 40% showed a good or excellent improvement of clinical symptoms, 51% were unchanged, and in 9% symptoms worsened. Similar results were found in the second patient group. The majority of unchanged results were small finger joints. In contrast, wrist and knee joints showed a better improvement. Good correlation between results of bone scan and patients subjective impression was found in 38% and 67% in the first and the second patient group, respectively. Conclusion: Radiosynovectomy might be an effective treatment in osteoarthritis and inflammatory joint disorders not caused by rheumatoid arthritis. (orig.) [German] Ziel: Der Therapieerfolg der Radiosynoviorthese (RSO) sollte bei aktivierter Arthrose und anderen chronisch-entzuendlichen Gelenkerkrankungen anhand der subjektiven Befindlichkeit und objektiver Parameter evaluiert werden. Methoden: Es wurden insgesamt 98 Gelenke bei 61 Patienten behandelt. Entsprechend der Grunderkrankung umfasste die erste Gruppe 35 Patienten mit einer therapieresistenten, aktivierten Arthrose (46 Gelenke). Die zweite Patientengruppe beinhaltete 26 Patienten (52

  15. Multiple Sklerose - Risiken und Nutzen der neuen antiinflammatorischen Substanzen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Weißert R

    2015-01-01

    Full Text Available Vor Kurzem wurden die neuen Substanzen Teriflunomid, Dimethylfumarat und Alemtuzumab für die Behandlung schubförmiger Verläufe der Multiplen Sklerose (MS von der European Medicines Agency (EMA zugelassen und sind nun in Österreich und Deutschland auf dem Markt verfügbar. Bisher liegen zu den Präparaten noch keine langfristigen Sicherheitsdaten vor. Bei Teriflunomid sind Lebererkrankungen als schwerwiegende Nebenwirkungen aufgetreten. Patienten mit einer Hypertonie sollten Teriflunomid nicht erhalten. Bei Dimethylfumarat sind bisher, außer einem Fall mit progressiver multifokaler Leukenzephalopathie (PML, keine schwerwiegenden Nebenwirkungen aufgetreten. Alemtuzumab führt bei bis zu 40 % der behandelten Patienten zu einer Schilddrüsenerkrankung, etwa 3 % der Patienten erkranken an einer idiopathischen thrombopenen Purpura (ITP und sehr selten sind Glomerulonephritiden aufgetreten. Darüber hinaus muss mit dem Auftreten von Tumoren wie Melanomen sowie mit schwerwiegenden Infektionen gerechnet werden. Keine der neuen Substanzen darf in der Schwangerschaft verabreicht werden. Die Pharmakovigilanz, die in den nächsten Jahren erfolgen wird, ist sehr wichtig, um das langfristige Sicherheitsrisiko der neuen Substanzen zu evaluieren. Da die medikamentöse Therapie der MS in der Regel eine lebenslange Therapie ist, muss das Langzeitrisiko sequenzieller Gaben unterschiedlicher Substanzen evaluiert werden. Es ist wichtig, die jetzt zur Verfügung stehenden MS-Therapeutika mit Bedacht zu wählen. Bisher können keine befriedigenden Aussagen in Bezug auf die langfristige Sicherheit der neuen Substanzen getroffen werden.

  16. Mineralogical investigations of the role of the clay fraction in geothermal energy use; Mineralogische Untersuchungen zur Rolle der Tonfraktion bei der Gewinnung geothermischer Energie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Althaus, E.; Frosch, G. [Karlsruhe Univ. (T.H.) (Germany). Mineralogisches Inst.

    1997-12-01

    Authigenic clay minerals strongly influence the quality of geothermal reservoir systems. Their precipitation may drastically change the properties of reservoir sandstones. They interact more strongly with non-equilibrium fluids than most other mineral phases. The most abundant clay minerals in geothermal wells of Northeastern Germany are kaolinite, illite and mixed-layer minerals. Experiments are being carried out to study the dissolution rates of these minerals in NaCl brines at different pH-values. (orig.) [Deutsch] Im Rahmen des BMBF-Projektes `Evaluierung geowissenschaftlicher und wirtschaftlicher Bedingungen fuer die Nutzung hydrogeothermaler Ressourcen` werden am Mineralogischen Institut der Universitaet Karlsruhe (T.H.) Experimente zur Stabilitaet von Tonmineralen in geothermischen Systemen durchgefuehrt. Die Untersuchungen beziehen sich auf Gesteine und Solen, wie sie durch die nordostdeutschen Geothermiebohrungen Neustadt-Glewe, Rheinsberg und Neubrandenburg aufgeschlossen sind. Die Untersuchten Gesteinsproben enstammen der oberen Trias und dem Jura. Die vergleichbaren stratigraphischen Einheiten sind in den Bohrungen in unterschiedlicher Teufe und Maechtigkeit anzutreffen: So finden sich die Contorta-Schichten (Raetkeuper) bei Neustadt-Glewe in ca. 2200 m, bei Rheinsberg in ca. 1680 m und bei Neubrandenburg in ca. 1250 m Tiefe. (orig.)

  17. Power plant pipeline construction: Task and work organisation in the construction of power plant pipelines; Auftragsabwicklung und Montageorganisation bei der Realisierung von Kraftwerksrohrleitungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Reuter, G.; Buttler, U.; Schwarzwalder, H. [vom hagen mce, Bochum (Germany)

    2000-07-01

    In pipeline construction, the supplier is hampered in his planning by the tasks to be carried out by the customer and/or other suppiers. In consequence, careful organisation and the use of the proper methods and means are required. The contribution discusses the organisation of task management in general and the planning instruments used at vom hagen mce in particular. [German] Bei der Ablaufplanung sind durch den Auftragnehmer gemaess Vertrag zu erbringende sowie vom Kunden selbst oder anderen Lieferanten beizustellende Leistungen zu beruecksichtigen. Die Eigenbestimmbarkeit der Ablaeufe wird hierdurch massgeblich eingeschraenkt. Um die Abwicklung in einem vorgesehenen Termin- und durch die Vertragspreise gegebenen Kostenrahmen mit der erforderlichen Qualitaet abzusichern, sind entsprechende organisatorische Rahmenbedingungen zu schaffen und die richtigen Methoden und Mittel einzusetzen. Der Beitrag geht im ersten Teil auf die Organisation der Projektabwicklung und im Weiteren auf bei der Firma vom hagen mce angewendete Planungsinstrumente ein. (orig.)

  18. The transjugular portosystemic stent shunt (TIPSS) as an intervention in clinical complication of portal hypertension; Der transjugulaere portosystemische Stentshunt (TIPSS) als Intervention bei klinischen Komplikationen der portalen Hypertonie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Thalhammer, A.; Jacobi, V.; Schwarz, W.; Balzer, J.; Abolmaali, N.; Vogl, T.J. [Frankfurt Univ. (Germany). Zentrum der Radiologie

    2001-10-01

    Most frequent complications in patients with liver cirrhosis are due to portal hypertension. Beside ascites circumvent vessles formate with vasodilatation. Due to counterregulation a secondary hyperaldosteronism develops with release of vasocontrictive agents. If conservative and endoscopic methods fail, indication for building a portosystemic shunt is given. The TIPSS procedure is less invasive than the surgical method of Warren-Shunt, so the radiological intervention has replaced surgery. Reducing the portal pressure by the shunt, the clinical complications change for the better. Still problems are defined as hepatic encephalopathy and right ventricular heart failure. Regular follow up investigations have to be performed to detect complications in the shunt. Using regular clinical and radiological check up TIPSS is of clinical benefit with good long term results. (orig.) [German] Die haeufigsten Komplikationen bei Patienten mit einer Leberzirrhose lassen sich auf das Vorliegen einer portalen Hypertension zurueckfuehren. Neben einer Aszitesbildung kommt es zur Vasodilatation mit Ausbildung portaler Umgehungskreislaeufe, gegenregulatorisch zu einem sekundaeren Hyperaldosteronismus und Ausschuettung vasokonstriktiver Substanzen. Sind mittels konservativer und endoskopischer Methoden die Komplikationen nicht mehr zu beherrschen, ist die Indikation zur Shuntanlage gegeben. Wegen der geringeren Invasivitaet einer TIPSS-Anlage gegenueber der operativen Methode eines Warren-Shunts hat sich die interventionell radiologische Methodik in den letzten Jahren immer mehr durchgesetzt. Durch den mittels Shuntanlage reduzierten Pfortaderdruck kommt es zu einer deutlichen klinischen Besserung der unterschiedlichen Komplikationen. Als klinisch problematische Symptome bei der Shuntanlage sind die hepatische Enzephalopathie und eine Zunahme der Rechtsherzbelastung zu werten. Um Komplikationen im Bereich des Shunts frueh zu erkennen, muss dieser engmaschig kontrolliert werden. Unter

  19. Kombinierte radiologisch-interventionelle und radiotherapeutische Behandlung von Patienten mit zentralen Gallengangsmalignomen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Riedmann E

    2005-01-01

    Full Text Available Einleitung: In einer retrospektiven Analyse von 24 Patienten mit inoperablen oder nicht radikal resezierten Karzinomen des Gallentraktes wurde der Einfluß einer HDR-(high-dose-rate192-Ir-Brachytherapie oder der kombinierten Tele-/Brachytherapie auf Überlebenszeit und Verbesserung der Lebensqualität untersucht. Methode und Material: Von 1996 bis 2001 wurden 24 Patienten mit einem Karzinom, welches die extrahepatischen Gallenwege obstruierte (16 Klatskin-Tumoren, 6 Gallenblasenkarzinome, 2 Metastasen eines GI-Tumors, einer palliativen Radiatio unterzogen. 14 von 24 Patienten wurden bei einem lokal fortgeschrittenen inoperablen Tumor, 5 Patienten nach einer R1-Resektion und 5 Patienten im Rezidiv behandelt. Bei allen Patienten wurde eine perkutane transhepatische Cholangiographie (PTC und anschließend die Implantation eines oder mehrerer selbstexpandierbarer Stents zur Behandlung der biliären Okklusion durchgeführt. 23 Patienten erhielten eine endoluminale Brachytherapie, 10 davon kombiniert mit einer Teletherapie; ein Patient erhielt eine alleinige Teletherapie. Im ersten Jahr wurde sechs Patienten die Brachytherapie mit einer Dosis von 15 Gray (Gy in drei Fraktionen verabreicht. Ab 1997 wurden 17 Patienten mit hyperfraktionierter Brachytherapie (2 x täglich mit einer mittleren Dosis von 20 Gy (5 x 4 Gy behandelt. Die mittlere Dosis der Teletherapie in beiden Gruppen betrug 40 Gy (Range 22–60 Gy. Ergebnisse: Das mediane Überleben für alle Patienten betrug 7,7 Monate. Patienten, die mit hyperfraktionierter Brachytherapie behandelt wurden, zeigten einen Trend zu einem verlängerten Überleben mit 11,6 Monaten verglichen mit 5,7 Monaten in der konventionell behandelten Gruppe. Die akuten Nebenwirkungen waren moderat.

  20. Elterliche Einschätzung versus objektiver Testbefunde bei auditiver Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS) - Bestehen Zusammenhänge mit der Rechtschreibung?

    OpenAIRE

    Rosenauer, K; Brunner, M; Hornberger, C; Pröschel, U

    2007-01-01

    Zur elterlichen Einschätzung bei AVWS-Verdacht wurde ergänzend zur Anamneseerhebung der strukturierte Fragebogen (AVWS-FB) der Arbeitsgruppe AVWS der DGPP eingesetzt. Die von den Eltern im AVWS-FB bewerteten Verhaltensweisen wurden mit den Ergebnissen standardisierter Testverfahren (Heidelberger Lautdifferenzierungstest (HLAD), Rechtschreibtest) einer korrelationsstatistischen Analyse unterzogen. Hierzu wurden die Daten von 283 Schulkindern, die mit Verdacht auf auditive Wahrnehmungsstörung u...

  1. Kyphoplasty and vertebroplasty for spinal trauma; Kyphoplastie und Vertebroplastie bei Wirbelsaeulentraumata

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Ahlhelm, F. [Kantonsspital Baden AG, Abteilung fuer Neuroradiologie, Institut fuer Radiologie, Baden (Switzerland); Omidi, R. [Kantonsspital Baden AG, Interventionelle Radiologie, Institut fuer Radiologie, Baden (Switzerland)

    2016-08-15

    Minimally invasive treatment of spinal fractures. Conservative treatment versus spinal surgery. Minimally invasive stabilization techniques, such as percutaneous (assisted) cementoplasty have been introduced as new procedures. Magnetic resonance imaging (MRI), X-rays and computed tomography (CT) are the imaging techniques of first choice. The most important questions concern recent fractures, instability and indications for minimally invasive treatment. Vertebroplasty and kyphoplasty are established methods for the treatment of patients with osteoporosis. Cementoplasty techniques are promising treatment options for traumatic spinal injuries. The application of the techniques should best be carried out in individual cases within the framework of prospective controlled studies. (orig.) [German] Minimal-invasive Behandlung von Wirbelsaeulentraumata. Konservative Behandlung vs. Wirbelsaeulenchirurgie. Als neue Verfahren wurden minimal-invasive Stabilisationstechniken, z. B. perkutane (assistierte) Zementoplastien eingefuehrt. Roentgen, MRT und CT sind die bildgebenden Verfahren der ersten Wahl. Die wichtigsten Fragestellungen sind: Frische Fraktur? Instabilitaet? Indikation fuer minimal-invasive Behandlung ?Vertebroplastie und Kyphoplastie sind bei Osteoporosepatienten etabliert. Bei Wirbelsaeulentraumata sind Zementoplastietechniken vielversprechende Therapieoptionen. Die Anwendung der Techniken sollte im individuellen Fall am besten im Rahmen prospektiver kontrollierter Studien erfolgen. (orig.)

  2. Clinical value of MRI concerning dissection of the supraaortic vessels; Wertigkeit der MRT bei posttraumatischer Dissektion supraaortaler Gefaesse

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Pauls, S.; Goerich, J.; Kraemer, S. [Abt. fuer Diagnostische Radiologie, Univ. Ulm (Germany); Hartwig, E. [Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Univ. Ulm (Germany)

    2002-03-01

    Angiographien erstellt. Die Befundung der Schnittbilder erfolgte durch zwei erfahrene Radiologen im Konsens. Ergebnisse: Es fanden sich 7 Patienten (4,7%) mit insgesamt 9 posttraumatischen Dissektionen der A. vertebralis und/oder A. carotis interna; zur Diagnosestellung fuehrten folgende Schnittbilder: TOF-Sequenzen, kontrastgestuetzte MR-Angiographie, transversale T{sub 1}- und T{sub 2}-gewichtete Sequenzen sowie T{sub 1}-Sequenzen nach Kontrastmittelgabe. Hierdurch aenderte sich bei 4 Patienten das Therapieregime und es wurde eine Antikoagulation eingeleitet. Schlussfolgerungen: Bei zervikalen Verletzungen sollte bei allen Patienten eine MRT einschliesslich Angiographie- und T{sub 1}-Sequenzen mit und ohne KM durchgefuehrt werden, um eine Gefaessdissektion sicher zu diagnostizieren und die Ausdehnung praezise beurteilen zu koennen. Die MRT erwies sich in unserem Patientengut als hervorragendes diagnostisches Verfahren. (orig.)

  3. Psychometric properties of the stress index radiooncology (SIRO) - a new questionnaire measuring quality of life of cancer patients during radiotherapy; Psychometrische Eigenschaften des Stress Index RadioOnkologie (SIRO) - ein neuer Fragebogen zur Erfassung der Lebensqualitaet bei Patienten unter Strahlentherapie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Sehlen, S.; Fahmueller, H.; Lenk, M.; Duehmke, E. [Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie, Ludwig-Maximilians-Univ., Klinikum Grosshadern, Muenchen (Germany); Herschbach, P. [Inst. und Poliklinik fuer Psychosomatische Medizin, Psychotherapie und Medizinische Psychologie, Technische Univ., Muenchen (Germany); Aydemir, U. [Inst. fuer Biometrie und Epidemiologie, Ludwig-Maximilians-Univ., Klinikum Grosshadern, Muenchen (Germany)

    2003-04-01

    Purpose: In the course of radiotherapy oncological patients often experience considerable psychosocial distress. For its measurement however, no specific questionnaire is available. The stress index radiooncology (SIRO), which is based upon the results of extensive preliminary studies, will be made available as a screening-instrument to facilitate measurement of psychosocial distress of cancer patients, including radiotherapy-induced distress. The aim of this study is, to psychometrically evaluate the preliminary version of the questionnaire, to transfer it to the final version (SIRO) and to gain information about the psychosocial distress of radiooncological patients at the beginning of radiotherapy. Patients and Methods: 104 cancer patients (18 to 85 years) with different diagnoses have been included in the study (Table 1). The data have been assessed by means of the preliminary version of the new questionnaire SIRO, the HADS, EORTC QLQ-C30 and LS. With 25 patients semistructured clinical interviews have been conducted. (orig.) [German] Hintergrund: Die strahlentherapeutische Behandlung von Tumorpatienten ist haeufig mit starken psychosozialen Belastungen verbunden, fuer deren Erfassung es bisher keinen spezifischen Fragebogen gibt. Mit dem stress index radioonkologie (SIRO), der auf den Analyseergebnissen umfangreicher Voruntersuchungen beruht, soll erstmals ein Screening-Instrument zur Verfuegung gestellt werden, mit dem die psychosozialen Belastungen von Tumorpatienten, einschliesslich der durch Strahlentherapie induzierten, erfasst werden koennen. Ziel dieser Studie ist, die Fragebogen-Vorform psychometrisch zu evaluieren und in die endgueltige Fragebogenversion (SIRO) zu ueberfuehren. Darueber hinaus sollen Informationen ueber das psychosoziale Belastungsprofil radioonkologischer Patienten zu Beginn einer Strahlentherapie gewonnen werden. Patienten und Methoden: 104 Tumorpatienten (18-85 Jahre) mit unterschiedlichen Diagnosen wurden in die Studie aufgenommen

  4. Electronic data processing for personal radiation dose monitoring in Switzerland; EDV bei der Personendosis-Ueberwachung in der Schweiz

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Moser, M. [BAG Bundesamt fuer Gesundheit, Bern (Switzerland). Abt. Strahlenschutz

    1998-12-31

    The contribution summarizes the history of development of the monitoring system in Switzerland and the current situation, referring to the EDP applications currently in use. (orig./CB) [Deutsch] Schon in den 50er Jahren, mit der Einfuehrung der Dosislimits fuer beruflich strahlenexponierte Personen, mussten Personendosen individuell gemessen, registriert und aufbewahrt werden. Es entstanden die ersten Dosiskarteien, welche mit der Zeit, in den meisten Faellen Ende der 70er Jahre, auf EDV umgestellt und 1990 im zentralen Schweizerischen Dosisregister (ZDR) zusammengefasst wurden. Die ersten EDV-Anwendungen in der Personendosis-Ueberwachung hatten eine zuverlaessige, langfristige Aufbewahrung der Dosisdaten zum Ziel. Dies war auch fuer die Ermittlung der Lebensalterdosis notwendig. Heute ist vor allem eine gute Datenkommunikation gefragt: Ein schneller und direkter Zugriff zu den Daten, kurze Bearbeitungszeiten, Aktualitaet und gute Vernetzung. Auch die Probleme der EDV-Anwendungen haben sich verlagert: War frueher die Speicherkapazitaet der Stolperstein, ist es heute eher der Datenschutz. (orig.)

  5. Concurrent radiotherapy and chemotherapy with carboplatin in patients with unresectable advanced head and neck tumors stages III and IV; Simultane Radiochemotherapie mit Carboplatin bei Patienten mit inoperablen fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren der Stadien UICC III und IV

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Muecke, R.; Ziegler, P.G.; Libera, T.; Fietkau, R. [Rostock Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie; Blynow, M.; Dommerich, S.; Kramp, B. [Rostock Univ. (Germany). HNO-Klinik und Poliklinik; Kundt, G. [Rostock Univ. (Germany). Inst. fuer Medizinische Informatik und Biometrie

    1999-05-01

    Background: The results of treating advanced tumors in the head and neck region with radiotherapy alone are disappointing. Concurrent radiotherapy and chemotherapy may improve this situation. The treatment results of concurrent radiochemotherapy at the University of Rostock were analyzed retrospectively. Results: Six weeks after radiochemotherapy 56.5% of patients had a complete remission, 36% a partial remission and 7.5% `no change`. With a median follow-up of 42 months (6 to 74 months) overall survival, disease-free survival and local control were 24.3%, 28.9%, 18.0% 5 years after treatment. All these criteria were significantly better in patients with palliative tumor resection compared to no surgical treatment (uni- and multivariate) and in patients with Stage III than in patients with Stage IV carcinomas (univariate), overall survival was significantly better in patients with Stage III (multivariate). A pretherapeutic Hb level below 7.0 mmol/l (11.27 g/dl) reduced the local control significantly (uni- and multivariate). Grade III and IV mucositis was detected in 10%, Grade III leucopenia in 12% of treated patients. Grade IV leucopenia and Grade III thrombopenia were observed in 1 patient each. Conclusion: The toxicity of this treatment is tolerable. However, additional trials must be conducted before considering the palliative tumor resection as standard therapy. (orig./AJ) [Deutsch] Hintergrund: Die Therapieergebnisse der Behandlung fortgeschrittener Tumoren der Kopf-Hals-Region mit alleiniger Bestrahlung sind unbefriedigend. Eine simultane Radiochemotherapie verbessert diese Resultate vermutlich. In einer retrospektiven Analyse wurden Ergebnisse nach simultaner Radiochemotherapie an der Universitaet Rostock ausgewertet. Ergebnisse: Sechs Wochen nach Radiochemotherapie erreichten 56,5% der Patienten eine komplette und 36% der Patienten eine partielle Remission, ein `no change` war bei 7,5% der Patienten festzustellen. Bei einer medianen Beobachtungszeit von

  6. Importance of multidetector CT imaging in multiple trauma; Stellenwert der Multidetektor-CT bei Polytrauma

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Linsenmaier, U. [HELIOS Kliniken Muenchen West, HELIOS Klinik Muenchen Perlach, Institut fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Muenchen (Germany); Geyer, L.L.; Reiser, M.; Wirth, S. [Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universitaet, Institut fuer Klinische Radiologie, Muenchen (Germany); Koerner, M. [Radiologie Muehleninsel, Landshut (Germany)

    2014-09-15

    zeitnahe Therapie mit dem Ziel, potenziell lebensbedrohliche Verletzungen fruehzeitig zu erkennen und adaequat zu behandeln. Die Basisdiagnostik triagiert zur Sofortoperation und besteht unveraendert aus einer fokussierten Ultraschalluntersuchung (Focused Assessment with Sonography for Trauma, FAST) und Projektionsradiographie (CR), meist limitiert auf eine einzelne Thoraxaufnahme. Die Multidetektor-CT (MDCT) hat sich als standardisierte fruehe Ganzkoerper-CT (''whole-body'', WBCT) etabliert; die Detektionsrate von Verletzungen ist herausragend und die Ueberlebenswahrscheinlichkeit verbessert sich um 20-25 %. Die raeumliche und zeitliche Aufloesung wurde verbessert und die Untersuchungszeit erheblich verkuerzt. Die Dosisexposition ist auch bei einmaliger Akutanwendung nicht unerheblich, durch moderne Scannertechnologie und Dosisreduktion, einschliesslich der iterativen Bildrekonstruktion, konnte eine Dosisreduktion von bis zu 40 % erreicht werden. Die zahlreichen Bilder der WBCT muessen prioritaetenorientiert hergestellt, befundet und archiviert werden, zur schnellen Diagnostik bietet sich das ''volume image reading'' (VIR) an. Die moderne WBCT wir bei Polytrauma frueh, umfassend und individuell adaptiert durchgefuehrt, dabei verbessert die WBCT die Ueberlebenswahrscheinlichkeit um 20-25 %. (orig.)

  7. Behandlungsergebnisse der primären und sekundären retroperitonealen Fibrose

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Heidenreich A

    1999-01-01

    Full Text Available Der retroperitonealen Fibrose (RPF zugrunde liegt eine entzündliche Bindegewebsproliferation ungeklärter Ätiologie mit Bevorzugung des Retroperitoneums. Die Beteiligung des ableitenden Harntraktes manifestiert sich durch uni- oder bilaterale Ureterobstruktion bis hin zur Anurie und Urämie. Aufgrund der ungeklärten Ätiologie wird das therapeutische Vorgehen - konservativ versus operativ - kontrovers diskutiert. Im folgenden berichten wir über unsere Ergebnisse in der Behandlung der RPF. Von 1986 bis 1997 wurde bei 39 Patienten die Diagnose einer RPF gestellt, 21mal lag eine primäre, 18mal eine sekundäre RRF vor. 21 Patienten wiesen eine uni-, 16 Patienten eine bilaterale und 2 Patienten keine Harnstauung auf. Bei 19/21 Patienten erfolgte die primäre Entlastung der Niere mit anschließender Cortison- und/oder Azathioprintherapie über 6 Monate; eine Besserung sahen wir in allen Fällen, eine komplette Remission in 2 Fällen. Bei 19 Patienten war eine operative Intervention notwendig: 17mal Ureterolyse mit Intraperitonealisierung (n = 10 bzw. Omentum maius Ummantelung (n = 7. Bei 1 Patienten war die bilaterale Boari-Plastik, bei 1 Patienten ein bilaterales Ileum-Ureterinterponat notwendig. Bei 16/18 Patienten mit sekundärer RPF erfolgte die primäre Entlastung der Niere gefolgt von Ureterolyse und Omentum maius Ummantelung (n = 11, Harnleiter-Ileuminterponat (n = 3, Nephrektomie (n = 1 und endoluminale Ballondilatation (n = 3. Das Follow-up variiert zwischen 6 und 120 Monaten: 3 Patienten mit primärer RPF und 1 Patient mit sekundärer RPF entwickelten ein Rezidiv. Aufgrund der Therapieergebnisse unserer Serie halten wir die kombinierte operative/immunsupprimierende Behandlung bei der primären RPF für erfolgversprechend; dabei geben wir der präoperativen Cortisontherapie mit nachfolgender Ureterolyse und Omentum maius Ummantelung den Vorzug. Bei sekundärer RPF bietet sich die primäre operative Versorgung mittels Ureterolyse und

  8. Cerebrolysin bei Schädel-Hirn-Trauma - Eine neurotrope und neurogene Substanz in der Initialbehandlung akuter Schädel-Hirn-Verletzungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    König P

    2006-01-01

    Full Text Available Schädel-Hirn-Verletzungen (SHV, SHT und daraus resultierende akute wie chronische Traumafolgen werden von der WHO als eine der größten Gesundheitsschädigungen weltweit angesehen. Alle Therapeutika, die dazu beitragen, die Folgen eines SHT zu reduzieren, sind daher von besonderem theoretischem wie praktischem Interesse. Cerebrolysin ist ein standardisiert aus Schweinehirn gewonnenes Peptidgemisch, dessen Eiweißkörper aufgrund ihres niedrigen Molekulargewichtes die Bluthirnschranke zu passieren vermögen. Die neurotrophen, neuroprotektiven und neurogenetischen Eigenschaften von Cerebrolysin wurden in verschiedenen präklinischen Studien dokumentiert. Auch für dementielle Hirnerkrankungen und die Schlaganfallbehandlung mit Cerebrolysin liegen klinische Studien vor. Wir führten eine placebokontrollierte Doppelblindstudie mit Cerebrolysin als Add-on-Therapie in der Behandlung akuter SHV in 5 Zentren durch. In die Studie wurden 44 Patienten aufgenommen, 22 in die Verum- und 22 in die Placebogruppe. Beurteilungskriterien waren die GCS (Glasgow-Coma-Scale, die CGI (Clinical-Global-Impression und der SKT (Syndrom-Kurztest, Nebenwirkungen wurden mit der DOTES/TWIS erfaßt. Die Vitalparameter und Laborwerte wurden kontrolliert. Cerebrolysin bzw. Placebo wurde durch 21 Tage einmal täglich i.v. infundiert. Die statistische Analyse der Unterschiede zwischen Therapiebeginn und den wöchentlichen Kontrollen zeigte signifikante Unterschiede zwischen Cerebrolysin und Placebo: Cerebrolysin verbesserte die Hirnleistungsfähigkeit signifikant rascher und deutlicher. Die Verträglichkeit von Cerebrolysin war, wie bekannt, ausgezeichnet. Zusätzlich ergaben sich in zwei spezifischen Behandlungsaspekten relevante Resultate für die Cerebrolysingruppe in der Behandlung des SHT: Einerseits in der praktischen Anwendbarkeit einer Substanz, die sich stabilisierend auf Metabolismus und intrazelluläre Strukturen von Neuronen, somit antiapoptotisch, auswirkt und

  9. Lebendige Erzählungen: Die Rolle der Forschenden bei der Erzählung von Lebensgeschichten

    OpenAIRE

    2008-01-01

    Narrative Forschung erlaubt, das "Innenleben" analytischer Texte "zu enthüllen", das sonst üblicherweise im Dunkeln bleibt, und ist insoweit eine machtvolles Instrument in der Werkzeugkiste der Forschenden. Der interpretative Charakter narrativer Forschung geht über das bloße Dokumentieren und Wiedergeben von Daten hinaus. In diesem Beitrag beschäftige ich mich mit ethischen Implikationen der narrative Wende in der Sozialforschung, so u.a. mit der Frage, wem eine Geschichte gehört, nachd...

  10. Fetal magnetic resonance imaging. Diagnostics in cases of congenital cystadenomatoid malformation; Fetale Magnetresonanztomographie. Diagnostik bei zystadenomatoider Malformation der Lunge (CCAM)

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Buesing, K.A.; Kilian, A.K.; Neff, K.W. [Fakultaet fuer Klinische Medizin der Universitaet Heidelberg, Institut fuer Klinische Radiologie, Universitaetsklinikum Mannheim, Mannheim (Germany); Schaible, T. [Fakultaet fuer Klinische Medizin der Universitaet Heidelberg, Kinderklinik, Universitaetsklinikum Mannheim, Mannheim (Germany)

    2006-02-15

    Despite advancing therapeutic strategies, congenital cystadenomatoid malformation of the fetal lung is still a potentially life-threatening anomaly. Antenatally, the development of hydrops as well as the natural history of the malformation is of particular therapeutic and prognostic importance. Postnatally, respiratory distress due to pulmonary hypoplasia counts as a crucial limiting factor. Owing to its feasibility and practicability, as well as a high sensitivity, antenatal ultrasound is still the screening method of choice for the detection of fetal thoracic malformations. However, particularly in cases of indistinguishable sonographic findings, fetal MRI is the modality of choice for proving the diagnosis and preliminary appraisal of intensive care therapy and extracorporal membrane oxygenation postnatally. Furthermore, fetal MRI often facilitates assessment and planning of intrauterine surgical procedures. These two features frequently require a close transfer to an expert neonatal centre. (orig.) [German] Trotz verbesserter Therapien stellt die kongenitale zystadenomatoide Malformation der Lunge fuer den Feten weiterhin eine potenziell lebensbedrohliche Missbildung dar. Praenatal sind insbesondere ein Hydrops fetalis sowie der Spontanverlauf von prognostischer und therapeutischer Relevanz. Postnatal kommt der Lungenhypoplasie eine entscheidende Bedeutung zu. Aufgrund der hohen Verfuegbarkeit und Sensitivitaet bleibt die Primaerdiagnostik weiterhin dem Ultraschall vorbehalten. Die fetale MRT hingegen hat sich insbesondere bei unklarer sonographischer Befundlage als Methode der Wahl etabliert. Neben der Diagnosesicherung erleichtert sie durch eine uebersichtliche Darstellung der Befundausdehnung haeufig die Abschaetzung einer postnatalen Intensivtherapie. Mit zunehmender Erfahrung beim Einsatz fetalchirurgischer Verfahren kommt ihr ferner eine wachsende Bedeutung in der Indikationsstellung und Planung praenataler Therapien zu. Beides erfordert u. U. die

  11. Projecting of PV facades in consideration of PV-specific operating conditions; Besonderheiten bei der Projektierung von Photovoltaik-Fassadenanlagen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Decker, B.; Grimmig, B.; Mencke, D. [Institut fuer Solarenergieforschung GmbH Hameln/Emmerthal (ISFH), Emmerthal (Germany). Gruppe Photovoltaik-Systeme; Stellbogen, D. [Zentrum fuer Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Wuerttemberg (ZSW), Stuttgart (Germany). Fachgebiet Photovoltaische Anlagentechnik

    1998-02-01

    PV facades can provide several additional functions such as weather protection, thermal insulation, daylighting or sun protection. On the other hand, specific operating conditions for PV facades must be taken into account when selecting components and designing the system. Depending on ventilation conditions, there is a large range of maximum module temperatures. South-oriented PV facades receive about 30% less yearly irradiation than an optimally inclined PV generator, hence reflection losses are approximately 4% higher. The maximum of yearly irradiation lies only in the 400-600 W/m{sup 2} range. Surrounding buildings and/or vegetation can impair performance of the PV-facades. For a south-oriented PV facade an annual yield in the range of 470-560 kwh/kW{sub p}.a has been prodicted which was verified by operating results of eight PV facades. (orig.) [Deutsch] Photovoltaik (PV) Fassaden ermoeglichen neben der Stromerzeugung zusaetzliche Funktionen wie Wetterschutz bzw. Waermedaemmung des Gebaeudes oder Tageslichtnutzung bzw. Sonnenschutz der Innenraeume. Allerdings muessen fassadenspezifische Betriebsbedingungen, bei der Komponentenauswahl und Systemauslegung beruecksichtigt werden. Unterschiedliche Hinterlueftungsbedingungen fuehren zu einer grossen Bandbreite der maximalen Modultemperatur. PV-Suedfassaden empfangen etwa 30% weniger Jahreseinstrahlung als ein optimal geneigter PV-Generator. Die Haelfte der jaehrlichen Einstrahlung trifft mit Einfallswinkeln groesser 50 auf die vertikal angeordneten Module wodurch die Reflexionsverluste um ca. 4% hoeher sind. Das Maximum der Jahreseinstrahlung liegt nur um 400-600 W/m{sup 2} und erreicht selten Werte ueber 800 W/m{sup 2}. Umliegende Gebaeude oder Vegetation koennen zu Teilabschattungen des Generators fuehren. Fuer eine vertikale PV-Suedfassade wird ein Jahresenergieertrag in Hoehe von 470-560 kWh/kW{sub p}.a prognostiziert, der anhand der Betriebsergebnisse von acht PV-Fassadenanlagen verifiziert werden konnte

  12. Conditioning and management of radioactive waste; Behandlung und Entsorgung radioaktiver Abfaelle

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Gliha, V. [Siemens AG, Bereich Energieerzeugung (KWU), Offenbach (Germany); Werschnik, W. [Siemens AG, Bereich Energieerzeugung (KWU), Offenbach (Germany)

    1996-10-01

    Pursuant to the directive issued by the German Federal Ministry for the Environment, waste conditioning for volume reduction must be carried out at the source, if possible. The article contains an outline of waste conditioning systems for liquid and solid radioactive wastes. Points described in greater detail are the criteria established by customers and projects, and the integration of systems in existing logistics and infrastructure facilities. Even for rather clearcut processes there is a trend to move away from isolated processes in favor of a complete waste management concept. In addition to specific procedures for radioactive waste conditioning, also a complete waste treatment building is described from the basic design concept to completion. Siemens has basic modules for such specific issues as licensing, fire protection, radiology, systems. This is the basis on which customized versions are planned and built in the light of special criteria required by a customer or a project. In addition to the growing importance of complete waste management concepts, also a positive cost-benefit assessment is a basic necessity. (orig.) [Deutsch] Die Abfallkonditionierung hat gemaess der BMU-Richtlinie unter dem Ziel der Volumenreduktion moeglichst am Entstehungsort zu erfolgen. Es werden realisierte Abfallbehandlungssysteme fuer fluessige und feste radioaktive Abfaelle dargestellt. Im besonderen werden dabei die projekt- und kundenspezifischen Vorgaben und die Einbindung von Systemen in die vorhandene Logistik und Infrastruktur beschrieben. Dabei zeigt sich auch bei ueberschaubaren Verfahren der Trend vom Einzelverfahren hin zu einem geschlossenen Entsorgungskonzept. Neben Einzelverfahren fuer die Behandlung von radioaktiven Abfaellen wird beispielhaft ein komplettes Abfallbehandlungsgebaeude von der Konzeption bis zur Realisation beschrieben. Bei Siemens liegen fuer Einzelfragen (z.B. Genehmigung, Brandschutz, Radiologie, Systeme) modulare Grundversionen vor. Auf dieser

  13. Potential cost savings in waste incineration in grate furnaces; Kosteneinsparpotentiale bei der Verbrennung von Abfaellen in Rostfeuerungsanlagen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Wolf, C.; Beckmann, R. [Fraunhofer Inst. fuer Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, Oberhausen (Germany). Abt. Abfall- und Kreislaufwirtschaft

    1998-09-01

    Shortage of public puts increased cost pressure on thermal treatment of waste. The specific operating cost of current projects is around 200 DM/t. The contribution outlines parameters that can help to reduce the operating and investment cost. This includes economic as well as technical parameters that directly influence plant operation. The analyses were carried out using the UMSICHT-owned calculation program GLOBUS which permits the conservative determination of the cost-determining plant cost as a function of sensitive influencing parameters. (orig./SR) [Deutsch] Nicht zuletzt aufgrund leerer oeffentlicher Kassen hat in den letzten Jahren ein Umdenken stattgefunden, das durch die Forderung nach umweltvertraeglichen Entsorgungsverfahren bei gleichzeitig moderaten Abfallgebuehren gepraegt ist. Somit hat fuer die thermische Abfallbehandlung der Kostendruck stark zugenommen. Fuer aktuelle Projekte werden spezifische Betriebskosten von etwa 200 DM/t erreicht. Der vorliegende Beitrag zeigt kostenwirksame Einflussgroessen auf, durch die eine Reduzierung der Betriebs- und Investitionskosten ermoeglicht wird. Dazu gehoeren sowohl abfallwirtschaftlicher Parameter als auch technische Groessen, die einen direkten Einfluss auf den Betrieb der Anlage besitzen. Die Analysen wurden mit dem UMSICHT-eigenen Kalkulationsprogramm GLOBUS durchgefuehrt, das die belastbare Ermittlung der fuer die Kostenseite bestimmenden Apparatekosten in Abhaengigkeit sensitiver Einflussgroessen erlaubt. (orig./SR)

  14. Medikamentöse Therapie der Epilepsie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Gallmetzer P

    2009-01-01

    Full Text Available Durch neu zugelassene Antiepileptika wurde die medikamentöse Epilepsietherapie in den vergangenen Jahren entscheidend bereichert. Bei ca. 65 % der Epilepsiepatienten kann durch eine antiepileptische Therapie anhaltende Anfallsfreiheit erreicht werden, bei den übrigen 35 % entwickelt sich eine schwer behandelbare Epilepsie. Die wichtigsten Behandlungsziele sind neben der Anfallskontrolle die gute Verträglichkeit der medikamentösen Therapie, die Vermeidung chronischer Nebenwirkungen, die einfache Handhabung der Medikation für Arzt und Patient, die günstige Beeinflussung assoziierter Begleiterkrankungen sowie die Berücksichtigung der Bedürfnisse spezieller Patientengruppen. Generell sollte somit eine möglichst individualisierte Therapie erfolgen, die auf die Bedürfnisse des jeweiligen Patienten abgestimmt ist. Bei fehlender Anfallskontrolle sollte eine prächirurgische Epilepsiediagnostik erfolgen, um zu klären, ob der Patient ein Kandidat für einen epilepsiechirurgischen Eingriff ist. Mit Rufinamid, Stiripentol und Lacosamid sowie demnächst auch mit Eslicarbazepin stehen zur Behandlung schwer behandelbarer Epilepsiesyndrome neue Therapieoptionen zur Verfügung.

  15. Therapie des fortgeschrittenen obstruierenden Prostatakarzinoms bei Hochrisikopatienten durch Einlage eines thermosensitiven permanenten Metallstents (Memotherm®: aktuelles Update 2000

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Gnann R

    2000-01-01

    Full Text Available Beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom mit subvesikaler Obstruktion ist die hormonablative Behandlung das Therapieverfahren der Wahl. Bei ca. 1/3 der Patienten findet sich jedoch 3 Monate nach hormonablativer Therapie noch eine behandlungsbedürftige subvesikale Obstruktion. Insbesondere für Risikopatienten ist das klassische Therapieverfahren, die TUR-P, nicht kritiklos anwendbar. Für Patienten mit hoher Ko-Morbidität bleibt oftmals die Ableitung mittels Dauerkatheter. Wir behandelten 43 Patienten mit einem fortgeschrittenen Prostatakarzinom bei nach Androgenentzug persistierender subvesikaler Obstruktion. Das mittlere Patientenalter betrug 74,3 Jahre (53-89. Aufgrund erheblicher Begleiterkrankungen lag bei den Patienten in 48,7 % ein ASA 3 und bei 51,3 % ein ASA 4-Risikostatus gemäß den Kriterien der American Association of Anaesthesiologists vor. Die Patienten wurden mit dem Memotherm®-Stentsystem, einem thermosensitiven Nitinol-Maschenstent, versorgt. Nach Stentapplikation waren 40 (93 % der Patienten primär miktionsfähig. Eine statistisch signifikante Verbesserung der Miktionsparameter konnte nachgewiesen werden. Diese Ergebnisse waren im Rahmen der Nachbeobachtung mit einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 17,2 Monaten (6-58 konstant. Schwerwiegende Komplikationen nach Stenteinlage fanden sich nicht. Wir ziehen die Schlußfolgerung, daß beim Hochrisikopatienten mit subvesikaler Obstruktion infolge eines Prostatakarzinomes die Applikation eines permanenten Metallstentsystems eine sinnvolle Behandlungsalternative darstellt.

  16. Development and trends in fracstimulation of red bed gas drillings; Entwicklung und Trends bei der Fracstimulation von Rotliegend Erdgasbohrungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Berghofer, K. [RWE-DEA AG, Hamburg (Germany)

    1998-12-31

    In the last 15 years we have seen major changes in the fracstimulation of redbed gas drillings in terms of frac planning, design and implementation. This paper gives an overview of treatment volumes, pumping strategy and production starting with the massive frac treatment in the relatively tight Dethlingen sandstone in the Soelingen fields down to the stimulation of high-capacity drillings in 1997. [Deutsch] Bei der Fracstimulation von Rotliegend Erdgasbohrungen sind in den letzten 15 Jahren wesentliche Aenderungen in der Fracplanung, Auslegung und Durchfuehrung geschehen. Beginnend mit den massiven Fracbehandlungen im relativ dichten Dethlingen Sandstein des Feldes Soehlingen bis hin zur Stimulation von hochkapazitiven Bohrungen in 1997 wird ein Ueberblick ueber Behandlungsvolumina, Pumpstrategie und anschliessendem Produktionsverhalten gegeben. (orig.)

  17. Importance of SPECT/CT for knee and hip joint prostheses; Stellenwert der SPECT/CT bei Knie- und Hueftgelenkprothesen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Strobel, K.; Steurer-Dober, I.; Huellner, M.W.; Veit-Haibach, P.; Allgayer, B. [Luzerner Kantonsspital (Switzerland). Institut fuer Nuklearmedizin und Roentgendiagnostik

    2012-07-15

    Complications, such as loosening or infections are common problems after hip or knee arthroplasty. If conventional X-rays are equivocal bone scintigraphy is the classical second-line imaging modality. Single photon emission computed tomography/computed tomography (SPECT/CT) offers metabolic and morphologic information in one imaging step and is becoming increasingly more available in larger hospitals. The SPECT/CT procedure is a promising method and is increasingly being used in daily routine to evaluate joint arthroplasty. The additional benefit compared with classical conventional bone scintigraphy has to be evaluated in further prospective studies. In our hospital SPECT/CT regularly gives important additional information regarding prosthetic joint complications. SPECT/CT is increasingly being used as the second step imaging standard modality if conventional X-rays are equivocal. (orig.) [German] Komplikationen wie Lockerung und Infekt stellen ein haeufiges Problem nach Hueft- und Kniegelenkprothesen dar. Wenn die konventionelle Roentgenaufnahme nicht zum Ziel fuehrt, ist die klassische konventionelle Skelettszintigraphie die am haeufigsten verwendete ''Second-line''-Bildgebung. Die ''single photon emission computed tomography''/CT (SPECT/CT) bietet metabolische und morphologische Informationen bzgl. Prothesenkomplikationen in einem Untersuchungsgang und ist zunehmend in groesseren Kliniken verfuegbar. Die SPECT/CT ist eine viel versprechende Methode und wird im klinischen Alltag bei der Evaluation von Gelenkprothesen zunehmend eingesetzt. Es sind noch mehr prospektive Studien noetig, um die Leistungsfaehigkeit und den Zusatznutzen gegenueber der klassischen Szintigraphie zu evaluieren. In unserer Klinik wird die Knochenszintigraphie bei der Abklaerung von Prothesenkomplikationen zumeist mit einer SPECT/CT kombiniert und liefert regelmaessig wichtige Zusatzinformationen. Die SPECT/CT entwickelt sich zunehmend zum Standard

  18. C-arm CT for chemo-embolization of liver tumors; C-Arm-CT bei der Chemoembolisation von Lebertumoren

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Huppert, P.E. [Klinikum Darmstadt, Institut fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Darmstadt (Germany); Firlbeck, G. [Universitaet Tuebingen, Klinik fuer Dermatologie, Tuebingen (Germany); Meissner, O.A. [Siemens AG, Forchheim, Healthcare Sector, Forchheim (Germany); Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Institut fuer Klinische Radiologie, Muenchen (Germany); Wietholtz, H. [Klinikum Darmstadt, Medizinische Klinik II, Darmstadt (Germany)

    2009-09-15

    -arm series necessitates careful and therapy-oriented assessment of indications. (orig.) [German] Die lokale Effizienz der Chemoembolisation von Lebertumoren ist umso groesser, je selektiver die Behandlungen durchgefuehrt werden. Dies wird massgeblich durch die Gefaessanatomie bestimmt, aber auch davon, in wieweit es gelingt, tumorversorgende Arterien zu identifizieren und zu katheterisieren. In angiographischen Projektionsbildern ist die Zuordnung von Gefaessterritorien und Tumorregionen erschwert, wenn Tumoren nicht hypervaskularisiert sind und der Parenchymkontrast des Lebergewebes inhomogen ist. Die C-Bogen-CT bietet die Moeglichkeit, selektive Perfusionsbilder tumorversorgender Arterien zu gewinnen und aus deren Abgleich mit der vorangegangenen Schnittbilddiagnostik Rueckschluesse auf die zu erwartende Erfassung der Tumoren durch die lokale Therapie zu ziehen und die Katheterlage wenn notwendig anzupassen. Weiterhin kann die Einlagerung von Embolisaten wie Lipiodol unmittelbar nach der Therapie geprueft werden. In einer prospektiven Studie mit 75 transarteriellen Chemoembolisationen (TACE) lebereigener Tumoren und Lebermetastasen ueberprueften wir 85 Katheterlagen mittels Perfusions-C-Bogen-CT und verglichen die diagnostische Sicherheit von Angiographie und Perfusions-C-Bogen-CT bzgl. der Beurteilung der Katheterlage fuer die geplante Behandlung (''ready for delivery''). Die diagnostische Sicherheit erhoehte sich durch die Perfusions-CT in 55% der Faelle, und in 11 Faellen (13%) wurden Katheterfehllagen erkannt und korrigiert. Diese beruhten in 6 Faellen auf einer unzureichenden Erfassung der Tumorregion im Perfusionsvolumen, in 2 Faellen auf einer nicht ausreichend selektiven Katheterlage und in 3 Faellen auf einer nichtselektiven Tumorperfusion ueber kollateral versorgende Arterien. Mittels C-Bogen-CT konnte in allen untersuchten Faellen die Speicherung von Lipiodol gut beurteilt werden. Der diagnostische Nutzen der C-Bogen-CT erhoeht sich, wenn

  19. Einfluß heterologer und autologer Bluttransfusionen bei der radikalen retropubischen Prostatovesikuloektomie auf die Morbidität und das tumorfreie Überleben bei Patienten mit lokalisiertem Prostatakarzinom

    OpenAIRE

    Schmid, Roland

    2009-01-01

    Im Jahr 1981 äußerte der Nephrologe Clarence C. Gantt in der englischen Fachzeitschrift „The Lancet“ die Vermutung, daß Bluttransfusionen einen Einfluß auf das Immunsystem und somit auf die körpereigene Tumorabwehr haben könnten. Er bezog sich dabei auf Artikel, die über eine längere Überlebenszeit von Nierentransplantaten nach Bluttransfusionen berichteten. In der Folgezeit wurden mehrere Studien veröffentlicht, die eine erhöhte Rezidivrate bei Patienten mit Kolon- und Prostatakarzinom ...

  20. Einsparungspotential bei Antihypertensiva durch integriertes, ambulantes Hypertonikertraining

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kurz RW

    2001-01-01

    Full Text Available Die arterielle Hypertonie stellt unverändert einen der wichtigsten Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen dar. Aufgrund der hohen Prävalenz und der zumeist lebenslangen Therapieindikation verursacht die antihypertensive Behandlung hohe Kosten für das Gesundheitswesen. Für verschiedene nicht-pharmakologische Maßnahmen konnte ein blutdrucksenkender Effekt nachgewiesen werden. In einem Versuch, einige dieser Therapiemodalitäten zu kombinieren, wurde am Zentrum für Ambulante Rehabilitation ein integriertes, ambulantes Trainingsprogramm erstellt und wird hypertensiven Patienten angeboten. Dieses Programm kombiniert Bewegungstherapie, Patientenschulung, Entspannungstechniken und Streßmanagement. Bei Bedarf wird individuell eine Psychotherapie angeboten. Die Effektivität des vorgestellten Programms kann durch eine gesteigerte körperliche Leistungsfähigkeit und eine verbesserte Blutdruckregulation trotz signifikanter Reduktion des Medikamentenbedarfs unter Beweis gestellt werden. Gegenwärtig stellen die stark steigenden Medikamentenkosten für die Allgemeinheit Anlaß zur Sorge dar und haben eine teilweise emotional geführte Diskussion um die zukünftige Entwicklung des Gesundheitssystems entfacht. In einer Kosten-Nutzen-Analyse haben wir im weiteren versucht, die Kosten für das beschriebene Trainingsprogramm zu erfassen und haben diese den potentiellen Einsparungen durch reduzierten Medikamentenverbrauch gegenübergestellt. Die vorliegende Arbeit präsentiert eine Zwischenauswertung einer derzeit laufenden Untersuchung und gibt eine Übersicht über die relevante Literatur zum Thema der nicht-phamakologischen Therapie der Hypertonie.

  1. Open-door-Laminoplastie bei zervikaler Myelopathie mithilfe eines Titan-Miniplättchensystems (Arch-Laminoplastie: Erste klinische Erfahrungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Burtscher J

    2009-01-01

    Full Text Available Der Autor berichtet von ersten klinischen Erfahrungen mit einer speziellen Laminoplastietechnik bei Patienten, die an spondylogener zervikaler Myelopathie leiden. Zwischen Juni 2007 und Februar 2009 wurden 20 Patienten mit zervikaler Myelopathie aufgrund einer mehrsegmentalen zervikalen Spondylose und Spinalkanalstenose mithilfe einer speziellen Open-door-Laminoplastietechnik operiert. Diese Technik nützt ein Titan-Miniplättchensystem, um die aufgeklappten Wirbelbögen zu fixieren. Der durchschnittliche postoperative Beobachtungszeitraum beträgt 9 Monate, das durchschnittliche Patientenalter 63 Jahre. Insgesamt wurden 68 Etagen laminoplastiert. Die Klinik der Patienten wurde mithilfe der modifizierten JOA-Skala beurteilt. Die klinische Evaluierung der zervikalen Myelopathie erfolgte vor sowie drei und sechs Monate nach der Operation. Insgesamt sind zwei Patientengruppen mit oben beschriebener Technik chirurgisch versorgt worden. Gruppe 1 umfasst 14 Patienten mit zervikaler Myelopathie ohne klinische und/oder radiologische Zeichen der Instabilität, normaler zervikaler Lordose oder nur relativer Streckstellung der Halswirbelsäule (HWS, aber ohne Kyphose. Gruppe 2 umfasst 6 Patienten, die im Rahmen einer geplanten ventro-dorsalen Operation zuerst laminoplastiert wurden. Im Beobachtungszeitraum ist von den 68 operierten Etagen bei 20 Patienten keines der verwendeten Titan-Miniplättchensysteme disloziert. Klinische Verbesserungen konnten bei allen Patienten nachgewiesen werden. Die Verbesserung der Klinik schwankt zwischen 2 (Minimum und 7 Score-Punkten (Maximum. Die durchschnittliche klinische Verbesserung liegt bei 4,3 Score-Punkten pro Patient. Vier Patienten erholten sich vollständig. Ein Patient aus Gruppe 1 beklagte nach Laminoplastie verstärkte Nackenschmerzen. In Gruppe 1 sind im postoperativen Beobachtungszeitraum keine klinischen und/oder radiologischen Hinweise für Instabilität und Fehlstellungen (Kyphosierung aufgetreten. Die

  2. Mutationen des Androgenrezeptor-Gens als mögliche Ursache der Antiandrogenresistenz beim Prostatakarzinom

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Röpke A

    2004-01-01

    Full Text Available Der Androgenrezeptor (AR ist ein nukleärer Transkriptionsfaktor, der die intrazelluläre Wirkung der Androgene vermittelt. Das Prostatakarzinom ist in Deutschland das häufigste Krebsleiden beim Mann. Bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom ist eine radikale Entfernung der Prostata nicht immer möglich. In diesen Fällen wird auf eine palliative endokrine Behandlung zurückgegriffen. Da primäre Prostatakarzinome in ihrem Wachstum meist androgenabhängig sind, ist die Ansprechrate auf eine Antiandrogentherapie entsprechend hoch und liegt bei ca. 75 %. Mit der Antiandrogentherapie wird versucht, die Konzentration von freizirkulierenden Androgenen herabzusetzen oder die transkriptionelle Eigenschaft des AR zu blockieren. Bei den meisten Patienten kommt es jedoch trotz einer zunächst erfolgreichen Antiandrogentherapie sekundär unter der Therapie zu einer erneuten Proliferation oder Metastasierung des Prostatakarzinoms. Bei ca. 25 % der Patienten wird bereits primär eine Resistenz gegenüber der Antiandrogentherapie beobachtet. Für das Versagen der Antiandrogentherapie können Veränderungen des AR im Tumor verantwortlich sein. Bei Prostatakarzinomen mit sekundärer Antiandrogenresistenz besteht häufig eine Amplifikation des AR-Gens. Dagegen zeigen Prostatakarzinome ohne Antiandrogentherapie sehr selten (1 % eine Amplifikation des AR-Genlokus, jedoch in 11 % eine Polysomie des X-Chromosoms, einschließlich des AR-Gens. Mutationen im AR-Gen werden bei metastasierten oder hormonrefraktären, seltener bei primären Prostatakarzinomen beschrieben. Es konnte in einer Vielzahl von Studien festgestellt werden, daß verschiedene Steroidhormone eine höhere Affinität zu mutierten AR aufweisen, dadurch zu einer höheren transkriptionellen Aktivität führen und so die zelluläre Proliferation stimulieren.

  3. fMRI and DTI in delayed development of number processing; fMRT und DTI bei Entwicklungsverzoegerung der Zahlenverarbeitung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Krick, C.M.; Neuhaus, A.; Klewin, C.; Woerner, T.; Kreis, S.; Reith, W. [Universitaetsklinikum des Saarlandes, Klinik fuer Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie, Homburg/Saar (Germany)

    2015-09-15

    The neuronal correlate of the current cultural performance arose from developmental processes that can be observed by functional and anatomical magnetic resonance imaging. The velocity of these maturation processes occurs differently between adolescents, causing implications for both school career and academic performance. Regarding spatial-numerical cognition the myelinization of the superior longitudinal bundle appears to be crucial because this fiber connection intermediates between the linguistic nature of number words and conception of their spatial-numerical magnitude. The neuroscientific observation of anatomical brain maturation and its influence on school-relevant number processing may be helpful for educational purposes as well as for school psychology. (orig.) [German] Das neuronale Fundament unserer Kulturleistungen ist einem Entwicklungsprozess unterworfen, der ueber funktionelle und anatomische Magnetresonanzbildgebung beobachtet werden kann. Diese Reifungsprozesse verlaufen bei verschiedenen Jugendlichen unterschiedlich rasch, sodass sich darueber auch Wechselwirkungen mit der Schullaufbahn und schulischen Leistungen ergeben. Im Fall der raeumlich-numerischen Kognition spielt u. a. die Myelinisierung des Fasciculus longitudinalis superior eine entscheidende Rolle, weil diese Faserverbindung fuer das Vermitteln zwischen sprachlichem Zahlenkode und numerischer Groessenvorstellung relevant ist. Die neurowissenschaftliche Darstellung anatomischer Reifeprozesse und deren Einfluss auf die schulrelevanten Prozesse der Zahlenverarbeitung koennen im Lichte paedagogischer oder schulpsychologischer Ueberlegungen dienlich erscheinen. (orig.)

  4. Adsorption plant as alternative in gas treatment at underground stores; Adsorptionsanlagen als Alternative bei der Gasaufbereitung an Untertagespeichern

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schulz, T. [Engelhard Process Chemicals GmbH, Hannover (Germany)

    1997-09-01

    Anfahrverhalten sowie den Betrieb im stand-by. In der Regel wird jeder Untertagespeicher mit einer Erdgastrocknungsanlage an der Ausspeicherung versehen, da sich das Gas in Salzkavernen wie in ehemaligen Erdgas-/Erdoellagerstaetten mit Wasserdampf anreichert. In bestimmten Faellen kann neben der reinen Wasserdampfentfernung auch die Entfernung von hoeheren Kohlenwasserstoffen erforderlich sein. Beispiele sind die Nutzung ehemaliger Erdgasfelder oder Erdoelfelder, deren Kissengas einen hohen Anteil hoeherer Kohlenwasserstoffe enthalten. Vermischung mit dem injizierten Gas kann dazu fuehren, dass die spezifizierte Gasqualitaet bei der Ausspeicherung nicht mehr eingehalten werden kann und zusaetzlich zur Gastrocknung der Kohlenwasserstofftaupunkt erneut eingestellt werden muss. Nach der Vorstellung des Verfahrens soll anhand von Fallstudien erlaeutert werden, warum asdorptive Gasaufbereitungsanlagen eine Alternative zu den herkoemmlichen Verfahren darstellen koennen. Das Verfahren bietet auch die erforderliche Flexibilitaet, um bei Abmagerung eines Kissengases durch zunehmende Verduennung mit injiziertem Gas, auf reine Gastrocknung umgestellt zu werden, ohne dass Umbauten notwendig sind. (orig.)

  5. Funktionelle elektrische Stimulation bei Schwäche der Vorfußhebung // Functional electrical Stimulation and drop foot

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Pinter MM

    2016-01-01

    Full Text Available Drop foot is a common problem following neurological conditions such as stroke, multiple sclerosis, brain injury and incomplete spinal cord injury, consisting in the inability to lift the foot in the swing phase of the gait cycle. Since dropped foot is frequently associated with spasticity and more complex movement problems affecting the whole person, it can result in tripping and falling.br Functional electrical Stimulation (FES devices are designed to address this problem. The peroneal nerve is stimulated using surface electrodes at its most superficial position in its course, where it passes over the head of the fibula bone. The peroneal nerve stimulation induces activity in the tibialis anterior and peroneous longus muscles, causing dorsiflexion and eversion of the foot. The stimulation is synchronised to the gait using a pressure sensitive heel switch. When weight is taken from the switch, stimulation is given. FES results in an economisation of gait and an improvement of walking speed and walking distance.br Recently, an implantable 4-channel drop foot stimulator with independent electrode adjustment resulting in a more specific stimulation showed an improvement of walking speed and a restoration of gait in patients with stroke. The therapeutic effect might be improved compared with surface stimulation. p bKurzfassung:/b Die Schwäche der Vorfußhebung ist ein weit verbreitetes Problem bei neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, Multiple Sklerose, Schädelhirntrauma und inkomplettem Querschnittsyndrom und führt zu einer insuffizienten Hebung des Vorfußes in der Schwungphase des Gangzyklus. Vielfach ist die Schwäche der Vorfußhebung assoziert mit Spastizität und komplexeren motorischen Problemen, dies führt zu gehäuftem Stolpern und Stürzen.br Die funktionelle elektrische Stimulation (FES ist eine Therapiemodalität zur Korrektur dieses motorischen Problems. Der N. peronaeus wird mittels Oberflächenelektroden, platziert am

  6. High response rates following paclitaxel/5-FU and simultaneous radiotherapy in advanced head and neck carcinoma; Hohe Remissionsraten unter simultaner Radio- und Chemotherapie mit Paclitaxel/5-FU in der Behandlung fortgeschrittener Kopf-Hals-Tumoren

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schroeder, M.; Westerhausen, M. [St.-Johannes-Hospital, Duisburg (Germany). Medizinische Klinik II; Makoski, H.B. [Staedtische Kliniken, Duisburg (Germany). Radioonkologie; Sesterhenn, K. [St. Anna-Krankenhaus, Duisburg (Germany). HNO-Klinik; Schroeder, R. [Bristol Myers Squibb, Muenchen (Germany). Dept. of Oncology

    1997-11-01

    The main stay of treatment for head and neck cancer patients with advanced disease has been chemotherapy with Cisplatin/5-FU and simultaneous applied radiotherapy. With this multimodality treatment including radical surgery after two cycles of neoadjuvant chemotherapy and 40 Gy radiotherapy we reported 60% complete remission after 5 years for patients with stage III/IV of head and neck cancer. Paclitaxel, a new plant product, has demonstrated significant antineoplastic activity in head and neck tumors (ECOG-Study: 40% RR). Therefore we performed a trial with Taxol/5-FU and simultaneous radiation in a neoadjuvant and postoperative adjuvant setting of stage III/IV squamous cell carcinoma of the head and neck with pre-existent contraindication against Cisplatin. Patients and Methods: 30 patients with a primarily inoperable stage III/IV of SCC of the head and neck were enrolled to receive day 1 and 29 Taxol 175 mg/m{sup 2} as a 3-hour-infusion, followed by 120-hour-cvi of 1000 mg/m{sup 2}/d 5-FU. Locally irradiation was given ad 40 Gy (2 Gy/d/day 1-26). Radical surgery followed about day 56. Postoperatively patients received again 2 cycles of Taxol/5-FU and simultaneous irradiation with 30 Gy. Results: So far 30 patients were treated and all patients reached a CR after complete treatment, ongoing for 23/30 patients for 6 till 34 months: 4 patients developed a second neoplasia, and 3 patients gloved a local relapse. The principal toxicity was moderate (neutropenia, peripheral neuropathy, arthralgia/myalgia) and sensible with supportive care (e.g. PEG). Conclusions: The results suggest that the treatment of SCC of the head and neck with Taxol/5-FU and simultaneous radiation and radical surgery is a highly effective schedule and comparable with the treatment with Cisplatin/5-FU. (orig.) [Deutsch] Der Standard in der Behandlung weit forgeschrittener, primaer inoperabler Kopf-Hals-Tumoren stellte die Cisplatinhaltige Chemotherapiekombination mit 5-FU dar mit simultan

  7. Prävention der Kontrastmittelnephropathie bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionseinschränkung und Volumenüberladung: Theophyllin versus Acetylcystein

    OpenAIRE

    2009-01-01

    Fragestellung Bezüglich der Vermeidung des Kontrastmittel-induzierten Nierenversagens (KMIN) wurden viele Studien mit unterschiedlichen Ergebnissen durchgeführt. Meist wurde hierbei die Hydratation als Grundlage der prophylaktischen Maßnahmen vorgenommen. Bei schwerkranken niereninsuffizienten Patienten mit klinisch vorliegender Volumenüberladung im Rahmen z.B. einer Herzinsuffizienz, die eine weitere Hydratation verbietet, wurden Therapieansätze mit dem Antioxidans Acetylcystein (ACC...

  8. Process optimisation in waste combustion and gasification; Prozessoptimierung bei der Verbrennung und Vergasung von Abfaellen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Born, M. [Technische Univ. Bergakademie Freiberg, Inst. IEC, Fakultaet 4 (Germany)

    1998-09-01

    Optimisation of thermal treatment processes is chiefly geared to the following aims: in terms of process engineering, to the homogenisation of input materials, improvement of process effectivity (increased reaction rates), intensification of mixing and exploitation of residence time (approximation to thermodynamic equilibria); in ecological terms, to the minimisation of material flows and pollutant generation and limitation of emissions; and in economic terms to the simplification of process techniques, maximisation of net energy production, and minimisation of the quantity and pollutant content of arising wastes. The present contribution takes a closer look at some of these ways of optimisation. [Deutsch] Die Optimierung der thermischen Behandlungsprozesse wird vor allem mit folgenden Zielstellung durchgefuehrt: - verfahrenstechnisch durch - Homogenisierung der Input-Materialien, Verbesserung der Effektivitaet der Prozesse (Erhoehung der Reaktionsgeschwindigkeit), Intensivierung der Mischung und Nutzung der Verweilzeit (Annaeherung an thermodynamische Gleichgewichte). - Oekologisch durch - Minimierung der Stoffstroeme, Minimierung der Schadstoffentstehung, Begrenzung der Emissionen. - Oekonomisch durch - Vereinfachung der Verfahrenstechnik, Maximierung der Nettoenergieproduktion, Minimierung der Mengen und Schadstoffgehalte entstehender Abfaelle. In den folgenden Ausfuehrungen sollen einige dieser Optimierungsmoeglichkeiten naeher betrachtet werden. (orig./SR)

  9. Eine Extraktkombination aus Cranberry, Brunnenkresse und Meerrettich in der Anwendung bei Frauen mit unkompliziertem Harnwegsinfekt // A Complex Preparation of Cranberry, Horseradish and Watercress in the Treatment of Non-Severe Lower Urinary Tract Infect

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Thiel I

    2016-01-01

    -Resistenzen besteht für die Behandlung von unkomplizierten unteren Harnwegsinfektionen (Urethritis, Zystitis, Urethrozystitis ein dringender Bedarf an alternativen pflanzlichen Arzneimitteln. Vaccinium macrocarpon, die amerikanische Cranberry, wirkt durch verschiedene Mechanismen, ohne Resistenzen auszulösen. Aus diesem Grund wurde eine Anwendungsbeobachtung (n = 48 mit einer Zubereitung eines standardisierten Cranberry-Extraktes (67 mg Proanthocyanidine, kombiniert mit senfölglykosidischen Extrakten aus Brunnenkresse (Nasturtium officinale und Meerrettich (Armoracia rusticana, durchgeführt.br iPatienten:/i Frauen (≥ 18 Jahre mit einem Leukozytenanstieg im Harn und klinischen Symptomen typisch für Harnwegsinfektionen wie Dysurie, Harndrang, neu auftretende Inkontinenz und Schmerzen über dem Schambein erhielten in der ersten Woche eine Tablette mit der Extraktkombination zweimal täglich und eine Tablette pro Tag für die folgenden 4 Wochen. Nach 14 Tagen (t1 und nach 35 Tagen (t2 wurde eine weitere Erhebung und Kontrolluntersuchung mit einem Urin-Test durchgeführt. Patientinnen mit anhaltenden klinischen Symptomen bekamen ein Antibiotikum verschrieben, bei den anderen wurde die Einnahme der Extrakte aus Cranberry, Brunnenkresse und Meerrettich fortgesetzt.briErgebnisse:/i 34 Patientinnen (70,8 % konnten innerhalb der ersten 14 Tage (t1 auf die Einnahme eines Antibiotikums verzichten und 32 Patientinnen (66,7 % benötigten auch nach 35 Tagen (t2 kein Antibiotikum. 28 Patientinnen (87,5 % waren zum Zeitpunkt (t2 ohne Symptome. Es wurden keine Nebenwirkungen beobachtet.briSchlussfolgerung:/i Diese Anwendungsbeobachtung ist die erste Studie mit einem entsprechenden Kombinationsextrakt (Cranberry, Brunnenkresse, Meerrettich, die darüber hinaus das Konzept des Einsatzes alternativer Therapeutika zur Behandlung von unkomplizierten unteren HWIs unterstützt.

  10. Hochattraktiv oder nur nicht unattraktiv: Was zählt bei der Partnerwahl?

    OpenAIRE

    Cyrus,Kerstin

    2014-01-01

    Dass der physischen Attraktivität eine hohe Bedeutung beigemessen wird und Menschen viel Zeit und Mühe darin investieren, ihr äußeres Erscheinungsbild aufzuwerten, ist epochen- und kulturübergreifend zu beobachten. Evolutionspsychologische Forschungsarbeiten widmen sich vor allem der Fragestellung, welche Rolle physische Attraktivität im Partnerwahlkontext spielt. Der Versuch der Evolutionspsychologie, Antworten auf die Frage zu finden, was physische Attraktivität ausmacht und welc...

  11. Nutzung und Einfluss von Online-Netzwerken und Internetforen bei Patienten mit der Diagnose Schizophrenie

    OpenAIRE

    Schneider, Ulrike

    2015-01-01

    Das Internet nimmt im Gesundheitswesen eine immer wichtigere Rolle ein, wobei Online–Netzwerke und der Austausch in Foren zu den beliebtesten Anwendungen zählen. In der vorliegenden Arbeit ist erstmals das Internetverhalten von Patienten mit einer Schizophrenie untersucht. Der Schwerpunkt liegt auf virtuellen Beziehungen in Online–Netzwerken und Online–Foren, um die Möglichkeiten zur Ergänzung der face-to-face–Therapie du...

  12. Cashless prepayment systems - solution for problems of energy supplying companies with not paying customers?; Vorkassensysteme - Loesung fuer das Problem der insolventen Kunden bei Energieversorgungsunternehmen?

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Winterbauer, G. [Vertrieb HTS Elektronik GmbH, Epfenbach (Germany)

    1997-10-20

    The author wants to demonstrate, that cashless prepayment systems could possibly solve the rapidly increasing problem of energy supplying companies with loss of demands. (orig.) [Deutsch] Der Verfasser versucht aufzuzeigen, dass elektronische Vorkassensysteme durchaus als Loesung fuer das staendig zunehmende Problem von Zahlungsausfaellen bei Energieversorgungsunternehmen verwendet werden koennen. (orig.)

  13. Untersuchung der Dopaminrezeptor- sowie Hypocretin-Gen-Polymorphismen bei Parkinsin-Patienten mit "Schlafattacken"

    OpenAIRE

    Rissling, Ida

    2004-01-01

    Das idiopathische Parkinson-Syndrom (IPS) ist eine neurodegenerative Erkrankung unklarer Ätiologie. Das IPS wird klinisch durch die „Kardinalsymptome“ wie Ruhetremor, Rigor sowie Bradykinesie gekennzeichnet. Die Ursache der selektiven Degeneration dopaminerger Neurone in der Substantia nigra pars compacta und der daraus folgende Verlust dopaminerger Neurone, die zum Striatum projizieren, ist unbekannt. Schlafstörungen sowie Tagesm...

  14. Endokrine Therapieoption in der Menopause: GH, Melatonin, DHEA etc.?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Bojunga J

    2012-01-01

    Full Text Available In den vergangenen Jahren hat die Lebenserwartung insbesondere in den modernen Industriegesellschaften aufgrund unterschiedlicher Faktoren deutlich zugenommen. Der natürliche Alterungsprozess geht dabei mit körperlichen Veränderungen einher, wie zum Beispiel Zunahme des Fettgewebes, Abnahme der Muskelmasse und muskulären Kraft, Abnahme der Knochendichte, Hautdicke, Hautelastizität sowie auch des geistigen und sexuellen Vermögens. Darüber hinaus sind viele Menschen in den letzten Lebensjahren von einem Verlust der Selbstständigkeit und Lebensfreude betroffen. Dennoch sind niedrige Hormonserumkonzentrationen auf der anderen Seite nicht etwa ein Kausalfaktor des Alterns und durchaus mit exzellenter Leistungsfähigkeit und Gesundheit vereinbar. Sie stellen deshalb keine Indikation zur Hormonsubstitution per se dar. In kontrollierten Studien war die Substitutionstherapie mit Wachstumshormon, DHEAS sowie Melatonin bei postmenopausalen Frauen zudem nicht wirksam für die Behandlung alterungsassoziierter Beschwerden und körperlicher Veränderungen.

  15. Griechische Mythologie bei Statius : Dante, Harold Bloom und die Grenzen der politischen Psychologie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Marko Marinčič

    2010-07-01

    Full Text Available Ausgangspunkt des Aufsatzes ist die Biographie des Statius, wie sie Dante in der Göttlichen Komödie(Purg. 22 dem Autor der Thebais, der Siluae und des Achilleis-Fragments in den Mund legt. Die Geschichte von der heimlichen Bekehrung des Statius unter Domitian, die die Mehrzahl der modernen Interpreten als eine literarische Fiktion Dantes betrachtet, stützt sich in Purg. 22.88–91 auf eine psychologische Deutung der Thebais, derzufolge Statius’ Schilderung des thebanischen Bürgerkriegs als ein Symptom der Glaubensverleugnung aufzufassen sei. Es kann angenommen werden, daß die kreative Erfindung der religiösen Krise des Statius auf einer politisch-psychologischen Betrachtung der flavischen Literatur gründet, die Dante mit einer großen Zahl moderner Interpreten teilt. Die Tatsache, daß Statius einen mythischen Krieg als Sujet für sein Epos wählt, und die allgemeine Vorliebe der flavischen Epik für mythologische Stoffe werden noch heute oft auf zwei komplementär zusammenwirkende Faktoren zurückgefürt: auf die politische Unterdrückung, die eine affirmative Beschäftigung mit Zeitgschichte schwierig macht, und – in Sinne von Harold Blooms anxiety of influence – auf die künstlerische Beengung, die die nachvergilischen Epiker als Nachfolger eines kanonisierten literarischen ‘Vaters’ erfahren. Der Autor des Beitrags betont einerseits die künstlerische Expressivität, die Dantes ‘Psychopathogramm der nachaugusteischen Epik’ kennzeichnet, und untersucht andererseits – am Beispiel der Achilleis – die Grenzen der politischen Psychologie im Bereich der Literaturgeschichte.

  16. Einfluss des Schlafapnoe-Syndroms auf somatische, psychische und soziale Ergebnisparameter der Rehabilitation bei der koronaren Herzerkrankung

    OpenAIRE

    Vom Orde, Anja

    2002-01-01

    Es gibt Hinweise, dass ein Schlafapnoe-Syndrom (SAS) den Verlauf einer koronaren Herzkrankheit (KHK) negativ beeinflusst. Fragestellungen: Wie ist die schlafmedizinische Versorgung bei kardiologischer Rehabilitanden? Wie beeinflusst ein SAS Reha-Ergebnisse? In einer multizentrischen Längsschnittstudie (Reha-Beginn – 1 Jahr nach Reha) wurden medizinische und psychosoziale Daten mit Arzt- und Patientenfragebogen erhoben (Stichprobe N=1056). Drei Patientengruppen wurden verglichen: K...

  17. Differenzielle pharmakologische Rückfallprophylaxe bei Alkoholabhängigkeit

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Mutschler J

    2011-01-01

    Full Text Available Alkoholismus stellt weltweit ein großes medizinisches Problem mit weitreichenden ökonomischen und sozialen Folgen dar. Neben psychotherapeutischen Verfahren stehen seit Kurzem auch effektive medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Aktuelle Studienergebnisse geben Hinweise darauf, dass Symptome wie Angst, Depression und vor allem der starke Wunsch bzw. Zwang, Alkohol zu konsumieren („Craving“ die Wirksamkeit einer pharmakologischen Rückfallprophylaxe beeinflussen. Weiterhin könnten typologische Differenzierung und Genotypisierung hilfreiche Prädiktoren für eine medikamentöse Rückfallprophylaxe bei der Alkoholabhängigkeit sein. Suchtdruck („Craving“ stellt einen der Hauptgründe für Rückfälle im Rahmen der Alkoholabhängigkeit dar. Es können aktuell drei unterschiedliche Formen von Suchtdruck unterschieden werden: Reward Craving (Belohnung, Relief Craving (Erleichterung/Entspannung und Obsessive Craving (zwanghaft. Für jede Form von Craving werden differenzierbare zentralnervöse pathophysiologische Merkmale vermutet; somit existieren mehrere potenzielle pharmakodynamische Angriffspunkte für Anti-Craving-Substanzen. Die seit über 10 Jahren für die Behandlung von Craving bei der Alkoholabhängigkeit verfügbaren Substanzen sind Acamprosat und Naltrexon. Diese Substanzen sind allerdings nicht bei allen Patienten gleichermaßen wirksam. Allgemein scheint die pharmakotherapeutische Rückfallprophylaxe wirksamer bei Patienten mit einem frühen Beginn der Alkoholabhängigkeit. Bei Patienten mit im Vordergrund stehendem Relief Craving scheint Acamprosat besser zu wirken, bei Patienten mit überwiegendem Reward Craving zeigt sich eine bessere Wirksamkeit für Naltrexon. Disulfiram, die neben Acamprosat und Naltrexon dritte und am längsten zugelassene rückfallprophylaktische Substanz, zeigt Vorteile bei Patienten mit impulsivem Trinkverhalten und ausgeprägtem Kontrollverlust. Weitere klinische Studien unter

  18. The burden of cesium 137 in forest clerks; Die Belastung mit Caesium 137 bei Beschaeftigten der Forstverwaltung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Piechotowski, I.; Jaroni, J. [Landesgesundheitsamt Baden-Wuerttemberg, Stuttgart (Germany); Link, B. [Arbeits- und Sozialministerium des Landes Baden-Wuerttemberg, Stuttgart (Germany); Groezinger, O. [Ministerium fuer Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Wuerttemberg, Stuttgart (Germany)

    2000-07-01

    In 47 forest clerks from the regions Ortenau and Oberschwaben in south-west Germany the incorporation of cesium 137 and potassium 40 was measured in autumn 1994. Soil burden as well as burden of nutrition with cesium 137 are different in these regions for geological reasons and as a result of the nuclear accident of Chernobyl. Caused by low content of clay in Oberschwaben, the transfer of cesium to plants is assisted. Heavy rainfall after the nuclear accident led to an additional increase of burden. The median of the concentration of cesium 137 was 1.4 Bq/kg body weight. The median for potassium 40 was 58 Bq/kg body weight. For cesium 137 regional differences were observed. For persons from Oberschwaben the median for cesium 137 was with 2.8 Bq/kg body weight clearly higher than for persons from Ortenau with 0,6 Bq/kg body weight. Concerning nutrition habits, the clearest difference was found comparing persons who had ate a minimum of four portions of deer from the surroundings within the last four weeks with persons who had ate less than four portions of deer from the surroundings within the last four weeks. The difference was greater in Oberschwaben than in Ortenau. The effective dose of cesium 137 calculated on the basis of the incorporation is very low compared to natural radiation. This is also valid for persons from Oberschwaben. (orig.) [German] Im Herbst 1994 wurde bei insgesamt 47 Bediensteten der Forstverwaltung aus den Regionen Ortenaukreis und Oberschwaben die Inkorportation an Caesium 137 und Kalium 40 gemessen. Sowohl die Bodenbelastung als auch die Belastung von Nahrungsmitteln mit Caesium 137 unterscheiden sich in diesen Gebieten bedingt durch geologische Besonderheiten und in Folge des Reaktorunfalls von Tschernobyl. Aufgrund eines geringen Anteils an Tonerden wird in Oberschwaben der Caesiumtransfer in Pflanzen beguenstigt, eine zusaetzliche Erhoehung der Belastung erfolgte durch starke Niederschlaege nach dem Reaktorunfall. Die Konzentration fuer

  19. The value of imaging techniques in the diagnosis of benign prostate hyperplasia and prostate cancer; Wertigkeit der bildgebenden Diagnostik bei benigner Prostatahyperplasie und beim Prostatakarzinom

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Doersam, J. [Chirurgisches Zentrum, Abt. Urologie und Poliklinik, Univ. Heidelberg (Germany); Kaelble, T. [Chirurgisches Zentrum, Abt. Urologie und Poliklinik, Univ. Heidelberg (Germany); Riedasch, G. [Chirurgisches Zentrum, Abt. Urologie und Poliklinik, Univ. Heidelberg (Germany); Staehler, G. [Chirurgisches Zentrum, Abt. Urologie und Poliklinik, Univ. Heidelberg (Germany)

    1994-03-01

    Diseases of the prostate are of high socioeconomic importance owing to their high incidence and prevalence rates. Benign prostatic hyperplasia (BPH) can be detected in 80% of males over the age of 80. Clinical symptoms do not correlate with organ enlargement. Only 10% of patients with BPH need surgical treatment. The decision for surgical treatment is made as a result of objective findings and the symptoms reported by the patient. Preoperative evaluation of BPH must include digital rectal examination (DRE), measurement of peak flow rate, sonographic estimation of residual urine, transrectal ultrasound (TRUS), urethrocystography and the assessment of subjective complaints using symptom scores. Prostatic carcinoma is the most common malignancy in men. An abnormal DRE, increased PSA level and/or hypoechogenic lesions in TRUS are indications for prostate biopsy. The sensitivity of TRUS is superior to that of CT and MRI. New MRI techniques are promising with regard to local tumour extent. Whereas CT and MRI are not useful in screening of patients, these methods are valuable diagnostic tools in the follow-up of prostate cancer. (orig.) [Deutsch] Erkrankungen der Prostata haben aufgrund der hohen Inzidenz und Praevalenz eine hohe soziooekonomische Bedeutung. Die benigne Prostatahyperplasie kann histologisch bei 80% der 80jaehrigen Maenner nachgewiesen werden. Die klinische Symptomatik korreliert nicht mit der Organgroesse. Nur ca. 10% der Maenner mit BPH beduerfen einer chirurgischen Therapie. Die Indikation zum operativen Eingriff ergibt sich aus objektiven Befunden und den subjektiven Beschwerden. Die praeoperative Diagnostik besteht aus rektal-digitaler Untersuchung, Uroflowmetrie mit anschliessender sonographischer Bestimmung des Restharnvolumens, transrektaler Sonographie, Urethrozystographie und Evaluation der Beschwerden mittels Symptomscores. Das Prostatakarzinom ist inzwischen der haeufigste Tumor des Mannes. Bei suspektem Befund der rektal-digitalen Untersuchung

  20. Vermeidung unnötiger Ventrikelstimulation bei Sick-Sinus-Syndrom (SSS - neue Ansätze in der Stimulationstherapie des Herzens

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Anelli-Monti M

    2005-01-01

    Full Text Available Kurzfassung: In der Stimulationstherapie bei Sick- Sinus-Syndrom (SSS konnte in großen randomisierten Studien (DANISH, MOST, CTOPP, DANISH II ein Vorteil der Vorhofstimulation im AAI-Modus hinsichtlich Überleben sowie Auftreten von Herzinsuffizienz und Vorhofflimmern gegenüber der Ventrikelstimulation im VVIModus gezeigt werden. Dieser Vorteil im Überleben und der Schlaganfallrate sowie bei der Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz konnte aber für die Zweikammerstimulation im DDD-Modus nicht dargestellt werden. Als Hauptgrund wird die häufige Stimulation im Ventrikel auch im DDD-Modus angenommen, die durch die asynchrone Kontraktion der Ventrikel den Vorteil der vorhofgesteuerten Stimulation wieder aufhebt. Schrittmacherpatienten mit erhaltener oder nur vorübergehend gestörter AV-Überleitung sollte daher die Zwangsstimulation im Ventrikel erspart bleiben. Als neue Strategien zur Vermeidung der Ventrikelstimulation haben sich die AV-Hysterese, dynamische AV-Verlängerungen und die AAI-Stimulation mit ventrikulärer Sicherheitsstimulation (MVP™, AAISafeR™ entwickelt. Mit diesen Algorithmen wird entweder die AV-Zeit für das ventrikuläre Sensing verlängert (Hysterese- Systeme, dynamische Hysterese-Systeme oder ein Moduswechsel je nach Bedarf zwischen AAI- und DDD-Betrieb möglich und damit die kumulative ventrikuläre Stimulationsrate auf Dauer gesenkt.

  1. Functional imaging of neurocognitive dysfunction in attention deficit hyperactivity disorder; Bildgebende Darstellung neurokognitiver Dysfunktionen bei der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitaetsstoerung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Wolf, I. [Klinik fuer Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Universitaet Heidelberg, Zentralinstitut fuer Seelische Gesundheit, Mannheim (Germany); NMR-Forschung der Universitaet Heidelberg (Germany). Klinik fuer Psychiatrie und Psychotherapie; Klinik fuer Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Zentralinstitut fuer Seelische Gesundheit, Mannheim (Germany); Tost, H.; Ruf, M.; Ende, G. [NMR-Forschung der Universitaet Heidelberg (Germany). Klinik fuer Psychiatrie und Psychotherapie; Schmidt, M.H. [Klinik fuer Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Universitaet Heidelberg, Zentralinstitut fuer Seelische Gesundheit, Mannheim (Germany)

    2005-02-01

    vorwiegend vererbte neurobiologisch begruendete Erkrankung hinweisen. Die Entwicklung nichtinvasiver bildgebender Verfahren in den letzten 15 Jahren hat die paediatrische Forschung auf diesem Gebiet entscheidend bereichert. Funktionell bildgebende Studien konnten deutliche Hinweise auf die neurobiologischen Korrelate gestoerter Exekutivfunktionen, mangelhafter Impulskontrolle und auffaelliger Psychomotorik erbringen. Die hierbei gefundenen Dysfunktionen frontostriataler Regelkreise stehen in Einklang mit den frueher beschriebenen Volumenminderungen frontaler Hirnstrukturen und pathologischer Veraenderungen der Basalganglien und des Cerebellums. Insbesondere die Steuerung visueller Aufmerksamkeit ist von Stoerungen dieser beschriebenen Hirnregionen beeintraechtigt. Aktuelle Untersuchungen konnten zeigen, dass bei ADHS-Kranken ebenfalls haeufig eine mangelhafte Kontrolle visuomotorischer Faehigkeiten vorliegt. Die vorliegende Arbeit gibt einen Ueberblick zum aktuellen Forschungsstand funktioneller Bildgebung bei ADHS und geht dabei speziell auf okulomotorische Dysfunktionen und deren Erfassung bei kernspintomographischen Untersuchungen ein. (orig.)

  2. Therapiemöglichkeiten chronischer urologischer Schmerzsyndrome am Beispiel der Interstitiellen Zystitis

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    van Ophoven A

    2008-01-01

    Full Text Available Nach wie vor sind sowohl Ätiologie als auch Pathogenese chronisch abakterieller Schmerzsyndrome der Beckenregion, wie z. B. bei der sog. Interstitiellen Zystitis, nicht vollends entschlüsselt. Ihre kausale Behandlung ist folglich zurzeit nach wie vor nicht möglich. Es existiert weder ein evidenzbasierter Therapiealgorithmus noch eine sog. Standardtherapie für die mannigfaltigen Therapieansätze. Die therapeutischen Konzepte können in orale, intravesikale, operative und physikalische Verfahren unterteilt werden. Auch gibt es sinnvolle ergänzende Therapieverfahren jenseits der klassischen Schulmedizin. Grundlage jeder Schmerztherapie stellt das WHO-Stufenschema dar. Unter den oralen Therapieverfahren werden zurzeit folgende Medikamente mit unterschiedlichen Evidenzlevels empfohlen: Amitriptylin, Hydroxyzin und Pentosanpolysulfat. Viele weitere orale Medikamente werden eingesetzt, wobei der Nachweis ihrer Wirksamkeit z. T. lückenhaft ist, darunter Antikonvulsiva, L-Arginin und verschiedene Immunmodulatoren und -suppressiva. Bei den intravesikalen Therapieverfahren finden Botulinumtoxin A, Dimethylsulfoxid, Heparin und Glykosaminoglykan- Ersatzstoffe Anwendung. Unter den physikalischen Therapieverfahren gilt neben der Blasendistension die hyperbare Sauerstofftherapie als wirksame Therapieform. Bei Versagen der konventionellen Therapieverfahren stellen die operative (Teil- Entfernung der Harnblase oder Harnumleitungsoperationen die therapeutische Ultima Ratio dar. Kontrollierte Studien zu alternativen Heilverfahren existieren kaum; recht gute Resultate bei chronischen Beckenschmerzsyndromen konnten aber mit Akupunktur als additivem Therapieverfahren erreicht werden.

  3. Mitbestimmung von Studierenden bei der Qualitätssicherung und Hochschulentwicklung

    DEFF Research Database (Denmark)

    Lippert, Ingmar

    2005-01-01

    Hochschule hat bestimmte Aufgaben. Sie soll durch Forschung und Lehre Wissen und Methoden in die Gesellschaft tragen. Sie soll auch direkt andere gesellschaftliche Institutionen beraten. Bei diesen Interaktionen soll aber – und das ist so spezifisch für Hochschulen – die gesellschaftliche Praxis ...

  4. Häufigkeit von Hypoxämien bei gesunden reifen Neugeborenen: Einfluss von Rauchen, Schnarchen und Koffeinkonsum in der Schwangerschaft

    OpenAIRE

    Trapp, Gisela

    2006-01-01

    Hypothese: Wir vermuteten einen Zusammenhang zwischen möglichen intrauterinen Einflussfaktoren wie Rauchen, Schnarchen und Koffeinkonsum in der Schwangerschaft und nächtlichen Hypoxämien bzw. der medianen SpO2 bei gesunden reifen Neugeborenen. Hintergrund: Nikotinabusus und Schnarchen in der Schwangerschaft können über arterielle Vasokonstriktion zu rezidivierenden fetalen Hypoxämien führen. Nikotin verzögert zusätzlich die Reifung des Atemzentrums und greift auf molekularer Ebene in den ...

  5. Der Reihenfolge-Effekt bei der Beurteilung von schnellen Bewegungen am Beispiel von Kampfrichterurteilen im Gerätturnen

    OpenAIRE

    Graf, Karla

    2010-01-01

    Die vorhandene Literatur auf dem Gebiet der Sozialpsychologie zeigt, dass auch Kampfrichterurteile den allgemeinen Prinzipien der sozialen Urteilsbildung unterliegen. Bereits in den 50er Jahren wurde die verzerrende Wirkung des Reihenfolge-Effekts auf Urteile in verschiedenen Kontexten eindrucksvoll belegt (Asch, 1946; Anderson, 1959). Bis heute wurde aber Reihenfolge-Effekten innerhalb einer Übung keine Beachtung geschenkt. Das besondere Interesse besteht darin, inwieweit die unterschiedl...

  6. Hints on cost- and energy saving during lime-sand brick production; Hinweise zur Kosten- und Energieeinsparung bei der Kalksandstein-Produktion

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Eden, W.

    2001-05-01

    The publication contains hints for reduction of energy consumption and cost in lime-sand brick production. The information was compiled by Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. and was derived from technical discussions of the master seminars on production technology of the years 1995 - 2000, consultations form member organizations, or from other sources. [German] Diese Arbeit ist eine Zusammenstellung von Hinweisen zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Kostensenkung bei der KS-Produktion und soll eine Hilfestellung bei entsprechenden Rationalisierungsmassnahmen in den Mitgliedsunternehmen sein. Die hier aufgefuehrten Hinweise und Anregungen entstammen den Fachdiskussionen der Meisterseminare zur Produktionstechnik aus den Jahren 1995 bis 2000, Beratungsgespraechen fuer Mitgliedsunternehmen oder wurden dem Bundesverband Kalksandsteinindustrie eV freundlicherweise fuer die Gemeinschaftsarbeit zur Verfuegung gestellt. (orig.)

  7. Design recommendation for prediction of the relief cross section in case of emergency relief of foaming systems; Auslegungsempfehlung fuer die Vorhersage des Entlastungsquerschnitts bei der Notentspannung schaeumender Systeme

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schecker, J.; Friedel, L.; Surma, R. [TU Hamburg-Harburg (Germany)

    2001-09-01

    The authors recommend a combination of physically plausible sub-models for computer-supported fluidic design of the relief cross section and the retention and collecting systems. Validation is carried out by recalculation of pressure curve measurements, mass discharge and vapour concentration inside the container during relief of (foaming) hot water containing tensides and isobutanol as well as on the basis of measured values from relevant publications using the SAFIRE/Vent code (TUUHH). [German] Fuer die rechnergestuetzte stroemungstechnische Auslegung des Entlastungsquerschnitts sowie der Rueckhalte- und Auffangeinrichtungen bei unterschiedlich heftig schaeumenden Stoffgemischen wird eine Kombination von physikalisch plausiblen Untermodellen empfohlen. Die Validierung erfolgte durch Nachrechnungen von eigenen Messungen fuer den Druckverlauf, den Massenaustrag und den Dampfgehalt im Behaelter bei der Entlastung von (schaeumendem) tensid- und isobutanolhaltigem Heisswasser sowie anhand von Messwerten aus der Literatur mit Hilfe des Rechenprogramms SAFIRE/Vent (TUHH). (orig.)

  8. Zur anthropogenen Beeinträchtigung stadtnaher Wälder : das Beispiel der Eilenriede bei Hannover

    OpenAIRE

    Trepl, Ludwig

    2015-01-01

    Die Veränderungen, welche die Bodenvegetation eines stadtnahen, mesophilen Laubwaldes, der hinsichtlich seiner Baumartenzusammensetzung und seiner räumlichen Struktur außergewöhnlich naturnah ist, gegenüber dem Jahre 1946 erfahren hat, werden durch Vergleich alter und neuer Vegetationsaufnahmen untersucht. Zur Indikation des "Störungszustandes" dient u.a. eine auf Grund der schwerpunktmäßigen Verteilung der Arten auf Gesellschaften mit unterschiedlicher Umweltdynamik ermittelte "Dynamik-Zahl"...

  9. Einsatz von Digitaltechnologien bei der Erhebung, Aufbereitung und Analyse multicodaler Daten

    OpenAIRE

    Irion, Thomas

    2002-01-01

    Der Fokus qualitativer Sozialforschung und der eingesetzten computergestützten Forschungsinstrumente richtet sich immer noch weitgehend auf die Analyse verbaler Daten. Das Zusammenwachsen von Digitaltechnologien und traditionellen Technologien zur Video- und Audioaufzeichnung eröffnet neue Chancen für qualitative Forschungsprozesse durch die Möglichkeit zur Analyse multicodaler Videodaten. Zugleich entstehen aber auch neue Anforderungen an Forschende und Forschungsinstrumente. Der Beitrag bes...

  10. Clinical value of kinematic MR imaging in the evaluation of patients with exacerbated pain in cervical spine motion; Stellenwert der kinematischen MRT der Halswirbelsaeule bei bewegungsabhaengigen Radikulopathien im Vergleich zur statischen MRT

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Muhle, C. [Kiel Univ. (Germany). Klinik fuer Nuklearmedizin; Brossmann, J.; Biederer, J.; Grimm, J.; Mohr, A.; Heller, M. [Kiel Univ. (Germany). Klinik fuer Diagnostische Radiologie

    2001-02-01

    Objective: To assess the clinical value of kinematic MR imaging in patients with cervical radiculopathy and increasing symptoms after provocative maneuvers at flexion, extension, axial rotation and coupled motion of the cervical spine. Methods: Thirty-five patients with cervical disc herniation or cervical spondylosis in whom symptoms were elicited at flexion, extension, axial rotation and coupled motion were studied inside a positioning device using T{sub 2}-weighted TSE, 2D-FLASH, and reformatted 3D DESS and 3D-FISP sequences. The images were evaluated for the size of disc herniations, the foraminal size and cervical cord displacement at provocative position compared with neutral position (0 ). In addition, the value of kinematic MR images were interpretated with regard to changes in the therapeutic procedure and intraoperative patient positioning. Results: Compared with the neutral position (0 ) a change in disc herniations was not found in any (0%) of the provocative positions. In five patients (14%) cervical cord displacement was noted at axial rotation. The foraminal size varied depending on the provocative position, increasing at flexion and decreasing at extension. Conclusion: Kinematic MR imaging in patients with cervical radiculopathy and increasing symptoms at provocative maneuvers provides no additional information for the therapeutic decision-making process. (orig.) [German] Ziel: Bewertung des klinischen Stellenwertes der kinematischen MRT im Vergleich zur statischen MRT Untersuchung in der Abklaerung von Patienten mit bewegungsabhaengigen, zervikalen Radikulopathien. Methode: 35 Patienten mit bewegungsabhaengigen Zervikobrachialgien wurden innerhalb eines Positionsgestells in der Neutralnullstellung (0 ) sowie in der Schmerzprovokationsstellung unter Verwendung einer sagittalen T{sub 2}-gewichteten TSE Sequenz, einer axialen T{sub 2}-gewichteten 2D-FLASH Sequenz sowie einer schraeg-koronar rekonstruierten 3D-FISP- und 3D-DESS Sequenz bei 1,5 Tesla

  11. Measures to influence nitric oxide formation and alkali release in coal dust combustion under pressure; Massnahmen zur Beeinflussung der Stickoxidbildung und Alkalienfreisetzung bei der Kohlenstaubdruckverbrennung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Thielen, W.; Niepel, H. [Steinmueller (L.u.C.) GmbH, Gummersbach (Germany)

    1999-09-01

    -Rauchgasentnahmeeinrichtung am Ende der heissen Reaktionszone. Ziel jeder Brennergestaltung ist die vollstaendige Umsetzung des Brennstoffs bei minimaleer Schadstoffemission. Betriebliche Forderungen nach stabiler Verbrennung ueber einen weiten Leistungsbereich und hoechste Sicherheit gegen Stoerungen sind dabei ebenfalls zu beruecksichtigen. Als Werkzeuge zur Entwicklung und Versuchsbewertung stehen Stroemungsmessungen in isothermen Modellen, numerischer Stroemungs- und Strahlungsaustauschberechnungsprogramme sowie im Vergleich dazu die Daten aus dem heissen Druckbetrieb der Kleinpilotanlage Dorsten zur Verfuegung. Im Beitrag werden die Ergebnisse der Brennerversuche mit dem Schwerpunkt Stickoxid- und Alkaliemission vorgestellt; abschliessend werden die Auswirkungen verschiedener Einflussgroessen auf die Verbrennungsfuehrung und die noch offenen Untersuchungsgebiete aufgezeigt. (orig./AKF)

  12. Computerized tomography in evaluation of decreased acetabular and femoral anteversion; Besonderheiten bei der Bestimmung der Hueftpfannenanteversion und Schenkelhalsantetorsion durch Computertomographie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Toennis, D.; Skamel, H.J. [Institut fuer Strahlendiagnostik, Klinikum Dortmund GmbH (Germany)

    2003-09-01

    Computerized tomography has received a new importance. It has been shown that decreased anteversion of femur and acetabulum, when both have decreased angles, are causing pain and osteoarthritis of the hip joint. Operative treatment should be performed before osteoarthritis develops. Exact measurements therefore are necessary. The investigation should be performed in prone position to have the pelvis lying in a defined and normal position. Femoral torsion is measured between the transverse axis of the knee and the femoral neck. The transverse axis for measurement of the femoral anteversion is defined by a rectangular line to the sagittal plane. For evaluation of the femoral anteversion in total the angle of the condyles has to be added to the femoral neck angle when the knee is found in internal rotation. Acetabular anteversion should be measured at the level where the femoral head is still in full contact and congruence with the anterior margin of the acetabulum. (orig.) [German] Fuer die Computertomographie hat sich eine neue Aufgabe ergeben. Es hat sich gezeigt, dass verringerte Pfannenanteversion und Schenkelhalsantetorsion haeufige Ursachen von Hueftschmerz und -arthrose sind, v. a. wenn beide gegen 0 gehen. Da operative Massnahmen vor Eintreten der Arthrose ergriffen werden sollten, sind genaue Messwerte erforderlich. Die Untersuchung sollte in Bauchlage durchgefuehrt werden, um eine einheitliche und weitgehend normale Beckenkippung zu gewaehrleisten. Die Schenkelhalstorsion wird zwischen der Kniegelenk- und der Schenkelhalsachse gemessen. Zur Festlegung der Sagittalebene legt man am besten eine Mittellinie zwischen die Beckenschaufeln. Die Messung der Pfannenanteversion sollte in der Schnitthoehe erfolgen, wo die Bewegungseinschraenkung der Innenrotation auftritt. (orig.)

  13. Microbial methane oxidation as a means of treating residual emissions during passive landfill venting; Mikrobielle Methanoxidation zur Behandlung von Rest-Emissionen bei der passiven Deponieentgasung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Gebert, J.; Groengroeft, A. [Hamburg Univ. (Germany). Inst. fuer Bodenkunde

    2005-07-01

    Microbial oxidation of methane in biofilters provides a way of treating residual or lean gas emissions from landfills whose methane content and quantities no longer meet the minimum requirements for gas utilisation or flaring. In this process methane is oxidised by methanotropic bacteria in the presence of atmospheric oxygen. This yields carbon dioxide, which is less hazardous on account of its nonflammability and lower global warming potential. This contribution describes the methane degradation performance and performance governing factors of a biofilter which was exposed to a passive gas flow and observed over a period of two years.

  14. Cerebrospinal fluid leakage. Indications, technique and results of treatment with a blood patch; Liquorverlustsyndrom. Indikation, Technik und Ergebnisse der Behandlung mit ''blood patch''

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Gottschalk, A. [Krankenhaus Nordwest, Abteilung Neuroradiologie, Frankfurt am Main (Germany)

    2015-06-15

    of several months, even though patients are already free of symptoms. In total, blood patch therapy is a safe and technically relative simple method with a high success rate. Therefore, it represents the therapy of choice in patients with spontaneous cerebrospinal fluid leakage as well as in cases of post-lumbar puncture syndrome refractory to conservative therapy. (orig.) [German] In den meisten Faellen ist ein Liquorverlustsyndrom iatrogen durch Lumbalpunktionen, Periduralanaesthesien oder operative Eingriffe an der Wirbelsaeule bedingt. Durch verbesserte diagnostische Moeglichkeiten werden jedoch auch spontane Liquorverlustsyndrome mit zunehmender Haeufigkeit diagnostiziert, deren Ursache oft nicht eindeutig zu klaeren ist. Zur radiologischen Diagnosesicherung und zur Lokalisierung des Liquorlecks stehen mit der Postmyelo-CT, der {sup 111}Indium-Radioisotopenzisternographie und der (Myelo-)MRT mehrere Verfahren mit unterschiedlichen Sensitivitaeten zur Verfuegung. Nach unserer eigenen Erfahrung ist eine primaer nativdiagnostische MRT mit fettsaturierten T2-Sequenzen in vielen Faellen bereits diagnostisch ausreichend, um das Liquorleck und seine Lokalisation zu sichern. In den uebrigen Faellen ist die Durchfuehrung einer ergaenzenden Postmyelo-CT oder alternativ einer Myelo-MRT empfehlenswert. Bei manchen Patienten mit spontanem Liquorverlustsyndrom finden sich dabei mehrere Liquorlecks auf unterschiedlichen Hoehen. Leitsymptom ist in den meisten Faellen ein lageabhaengiger orthostatischer Kopfschmerz. Waehrend das postpunktionelle Syndrom unter Bettruhe und medikamentoeser Therapie oft selbstlimitierend ist, bedarf es beim spontanen Liquorverlustsyndrom meist einer Blood-patch-Therapie. Der lumbale ''blood patch'' kann in der Regel problemlos unter Durchleuchtungskontrolle erfolgen. Bei einem ''blood patch'' an der HWS oder BWS wird aus Sicherheitsgruenden eine CT-gesteuerte Durchfuehrung empfohlen, um eine streng epidurale

  15. Secondary geochemical reactions in hydrothermal energy harnessing; Geochemische Folgereaktionen bei der hydrogeothermalen Energiegewinnung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kuehn, M.

    1996-12-01

    This thesis is in six parts: description of geothermal energy harnessing, analytics, geochemical-thermodynamic modellings, experimental investigations, discussion of results, summary. (HW) [Deutsch] Die vorliegende Dissertationsschrift gliedert sich in 6 Teile: - Beschreibung der geothermischen Energienutzung - Analytik - geochemische-thermodynamische Modellierungen - experimentelle Untersuchungen - Diskussion der Ergebnisse - Zusammenfassung. (HW)

  16. Kryoballon-Pulmonalvenenisolation zur Behandlung von paroxysmalem Vorhofflimmern

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Fürnkranz A

    2010-01-01

    Full Text Available Die vollständige elektrische Isolation der Pulmonalvenen vom Vorhofmyokard mittels Katheterablation wird mit weltweit zunehmender Häufigkeit zur Behandlung von Vorhofflimmern eingesetzt. Die vorherrschende Ablationsstrategie besteht in der Anlage zirkumferenzieller Läsionen um die rechten und linken Pulmonalvenenostien unter Verwendung von Hochfrequenzstrom. Aufgrund der hohen technischen Ansprüche, welche diese Prozedur an den interventionellen Rhythmologen stellt, wurde mit der Kryoballon-Technologie ein Verfahren entwickelt, welches die Pulmonalvenenisolation mit einer oder wenigen Energie-Applikationen ermöglicht. Vor- und Nachteile dieser relativ jungen Technologie werden in dieser Übersicht im Vergleich zum Standardverfahren dargestellt.

  17. Evolution und Zukunftsperspektiven der perkutanen Koronarintervention (PCI

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Meier B

    2010-01-01

    Full Text Available Die kathetergestützte Behandlung der Koronaren Herzkrankheit (PCI hat aus der vorwiegend diagnostischen Disziplin Kardiologie eine halbchirurgische gemacht. Als Geburtsstunde dieser sogenannten interventionellen Kardiologie gilt der 16. September 1977, als in Zürich durch Grüntzig zum ersten Mal ein Herzkranzgefäß aufgeweitet wurde. Dem damals 38-jährigen Patienten geht es auch heute, 33 Jahre später, ausgezeichnet. Zwischenzeitlich ist dieser Eingriff zum wesentlichsten medizinischen Eingriff schlechthin geworden. Man schätzt seine Frequenz global auf 2–3 Millionen pro Jahr. In Österreich werden jährlich über 20.000 solche Eingriffe durchgeführt. Etwa 34 österreichische Zentren bieten diesen Eingriff an. Heute werden solche Eingriffe etwa 2- bis 4- mal mehr durchgeführt als klassische herzchirurgische Bypass-Operationen, welche es seit den 1960er-Jahren gibt. Die zunehmende Frühabklärung der Koronaren Herzkrankheit führt dazu, dass sie meistens im noch wenig fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird, welches durch kathetergestützte Behandlung ausreichend therapiert werden kann. Späte Stadien benötigen nach wie vor die offene Herzoperation. In den gut 3 Jahrzehnten ihres Bestehens hat die Koronardilatation mit dem Einsatz des Koronarstents ab 1986 eine wesentliche Verbesserung erfahren. Seit ca. 7 Jahren geben diese Metallgitterchen ein Medikament ab, welches eine überschießende Narbenbildung verhindert und damit die Notwendigkeit für erneute Eingriffe vermindert. Andere Verfahren, mit der Absicht den Ballon zu ersetzen (Laser, Bohrgeräte etc. haben sich nicht durchgesetzt. Die Koronardilatation bleibt im Sandwich zwischen einer rein medikamentösen Therapie bei leichter Koronarer Herzkrankheit und der chirurgischen Therapie bei fortgeschrittener Koronarer Herzkrankheit. Die jeweiligen Grenzen sind Grauzonen, die nicht von allen Fachleuten gleich gehandhabt werden.

  18. Hämodynamische Analyse und Klassifikation der Gefäßstrukturen bei Patienten mit zerebralen arteriovenösen Malformationen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Möller, Dietmar

    2009-08-01

    Full Text Available Hintergrund: Eine zerebrale arteriovenöse Malformation (AVM ist eine Gefäßmissbildung im Gehirn, die sich durch das Fehlen eines kapillaren Gefäßbettes mit abnormem Kurzschluss zwischen dem arteriellen und dem folgendem venösen System auszeichnet, dem sog. Nidus. Die veränderten hämodynamischen Bedingungen resultieren in neurologischen Ausfällen sowie in dysplastischen Veränderungen der zu- und abführenden Gefäße und daraus folgenden erhöhten Blutungsrisiko. Zielsetzung: Für die diagnostische Beurteilung der AVM sind Informationen über die individuelle Gefäßstruktur und die Hämodynamik von besonderem Interesse. In diesem Beitrag wird ein Verfahren zur Extraktion von Parametern zur Beschreibung der Hämodynamik präsentiert. Aufbauend hierauf werden Verfahren zur automatischen Detektion des Nidus der arteriovenösen Malformation sowie der zuleitenden (Feeder, ableitenden (Drainagevenen und „en passage“-Gefäße vorgestellt. Als Eingabe hierfür dienen hochaufgelöste 3D- sowie zeitlich-räumliche 4D-MRT-Bildsequenzen. Methoden: Bei der vorgestellten Methode wird zunächst in den 3D-MRT-Bilddaten das Gefäßsystem semi-automatisch segmentiert. Auf Basis eines neuen Verfahrens zur Charakterisierung der Hämodynamik durch Bestimmung des Einflusszeitpunktes des Kontrastmittels mittels referenzbasierter Kurvenanpassung wird in einem weiteren Schritt in den zeitlich-räumlichen MR-Bildfolgen für jedes Voxel der zeitliche Signalverlauf analysiert. Zusätzlich wird die Flussgeschwindigkeit des Kontrastmittels diskret approximiert. Anschließend werden die extrahierten Parameterbilder mittels eines nicht-linearen Registrierungsverfahrens automatisch auf das segmentierte Gefäßsystem übertragen. Durch eine kombinierte Analyse der Intensität, der Geschwindigkeit und des relativen Einflusszeitpunktes des Blutes werden Gefäßstrukturen automatisch charakterisiert. Ergebnisse: Zur Evaluation der vorgestellte Methode standen 19

  19. Thermodynamic aspects of heavy metal volatility during utilisation of the energetic and material fraction of waste materials; Schwermetallfluechtigkeit bei der energetischen und stofflichen Verwertung von Abfaellen aus der Sicht der Thermodynamik

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Meyer, B.; Starke, A. [TU Bergakademie Freiberg (Germany). Inst. IEC

    1998-09-01

    Co-combustion plants, in which fuel is partly substituted by waste materials, are subject to the 17th BImSchV (Nuisance Control Ordinance) provided that the thermal fraction of 25% is not exceeded. Emission limits are calculated proportionately on the basis of limiting values for emissions from coal power stations (13th BImSchV) and waste incinerators (17th BImSchV). Compared to coal, waste has higher concentrations of heavy metals and halogens, which results in enhanced emissions of heavy metal compounds and chlorides with the flue gas and gasification gas. Plant operators intending to opt for co-combustion must check if the existing flue gas purification system is efficient enough to meet the specifications of the 17th BImSchV. In general, thermodynamic modelling is the most common method of evaluation and optimisation for high-temperature processes of this kind. (orig./SR) [Deutsch] Da bei der Mitverbrennung ein Teil des Brennstoffes durch den Reststoff substituiert wird, unterliegen diese Anlagen der Anteilsregelung nach 17. BImSchV, sofern ein thermischer Anteil von 25% nicht ueberschritten wird. Emissionsgrenzwerte werden anteilig aus den z.B. fuer Kohlekraftwerke gueltigen Grenzwerten nach TA Luft oder 13. BImSchV und denen fuer Abfaelle u.ae. nach 17 BImSchV ermittelt. Der hier betrachtete Reststoff Muell beinhaltet im Vergleich zur Kohle hohe Konzentrationen an Schwermetallen und Halogenen. Dies laesst eine erhoehte Emission von Schwermetallverbindungen und Chloriden mit dem Rauchgas bzw. Vergasungsgas erwarten. Es muss in jedem Fall ueberprueft werden, ob die vorhandene Rauchgasreinigung ausreicht, wenn bei der Mitverbrennung/-vergasung die Emissionsgrenzwerte der 17. BImSchV zur Anwendung kommen. Als Bewertungs- und Optimierungsmethode fuer derartige Hochtemperaturprozesse setzt sich die thermodynamische Modellierung zunehmend durch. (orig./SR)

  20. Dynamic MRI of the lumbar spine for the evaluation of microcirculation during anti-angiogenetic therapy in patients with myelodysplastics syndromes; Dynamische MRT der Lendenwirbelsaeule zur Beurteilung der Mikrozirkulation unter anti-angiogenetischer Therapie bei Patienten mit myelodysplastischen Syndromen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Scherer, A.; Wittsack [Institut fuer Diagnostische Radiologie, Duesseldorf (Germany); Strupp, C. [Klinik fuer Haematologie, Onkologie und klinische Immunologie, Duesseldorf (Germany); Engelbrecht, V. [Institut fuer Diagnostische Radiologie, Duesseldorf (DE)] (and others)

    2002-02-01

    Material and Methods: In 20 healthy normal persons and 28 MDS patients a dynamic contrast-enhanced MRI (d-MRI) of the lumbar spine was performed. After the initial d-MRI-investigation 24 of the 28 MDS patients received an antiangiogenetic therapy with thalidomide. With an average of 4.2 months after the beginning of therapy a d-MRI-follow-up examination in 9 of these patients was performed. The amplitude and exchange-rate constant were calculated and a statistical comparison of these values between healthy persons and MDS patients as well as a correlation with the clinical course was executed. Results: Compared with the normal controls the MDS patients showed a higher amplitude (normal persons: 14.4{+-}5.2, MDS: 24.8{+-}8.1) and exchange-rate constant (normal persons: 0.124{+-}0.042, MDS: 0.136{+-}0.036). In 7 of 9 MDS patients undergoing thalidomide therapy a reduction of the amplitude and exchange rate constant values was evident in the d-MRI follow-up examinations. Clinically these patients showed a therapy response with complete or partial disease remission. (orig.) [German] Material und Methode: Bei 20 gesunden Normalpersonen und 28 MDS-Patienten wurde eine kontrastmittelunterstuetzte dynamische MRT (d-MRT) der LWS durchgefuehrt. Bei 24 der 28 MDS-Patienten wurde nach der initialen d-MRT-Untersuchung eine anti-angiogenetische Therapie mit Thalidomid begonnen. Durchschnittlich 4,2 Monate nach Therapiebeginn erfolgte bei 9 dieser Patienten eine d-MRT-Verlaufsuntersuchung. Anhand der Signalintensitaets-Zeit-Kurven der d-MRT wurden die Amplitude und Austauschratenkonstante berechnet und ein statistischer Vergleich der Werte zwischen Probanden und Patienten sowie eine Korrelation der klinischen Verlaufsparameter der MDS-Patienten mit den d-MRT-Ergebnissen durchgefuehrt. Ergebnisse: Bei den 28 MDS-Patienten wurden im Vergleich zu den Normalpersonen durchschnittlich hoehere Amplituden (Normalpersonen: 14,4{+-}5,2, MDS: 24,8{+-}8,1) und Austauschratenkonstanten

  1. Magnetic resonance imaging of hypertrophic cardiomyopathy. Evaluation of diastolic function; MRT-Bildgebung bei hypertropher Kardiomyopathie (HCM). Evaluation der diastolischen Funktion

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schwarz, F.; Reiser, M.F.; Theisen, D. [Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Campus Grosshadern, Institut fuer Klinische Radiologie, Muenchen (Germany); Deutsches Zentrum fuer Herzkreislaufforschung (DZHK), Muenchen (Germany); Schwab, F. [Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Campus Grosshadern, Institut fuer Klinische Radiologie, Muenchen (Germany); Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Josef Lissner Laboratory for Biomedical Imaging, Institut fuer Klinische Radiologie, Muenchen (Germany); Beckmann, B.M.; Schuessler, F.; Kaeaeb, S. [Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Medizinische Klinik und Poliklinik I, Muenchen (Germany); Zinsser, D.; Goelz, T. [Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Campus Grosshadern, Institut fuer Klinische Radiologie, Muenchen (Germany)

    2013-01-15

    Hypertrophic cardiomyopathy (HCM) has a prevalence of approximately 0.2% and is clinically asymptomatic in many patients or presents with unspecific symptoms. This explains the importance of imaging for the diagnosis of HCM as well as for the assessment of the clinical course. The definitive finding in HCM is myocardial hypertrophy with thickening of the ventricular wall {>=} 15 mm. While echocardiography is an excellent screening tool magnetic resonance imaging (MRI) allows a comprehensive analysis of the heart in HCM. This includes a detailed analysis of the distribution and extent of myocardial hypertrophy, a thorough evaluation of systolic and diastolic cardiac function, the assessment of the presence and extent of dynamic outflow tract obstruction as well as the description of the systolic anterior motion (SAM) phenomenon of the mitral valve with secondary mitral insufficiency. When contrast material is administered, additional information about myocardial perfusion as well as the presence and extent of myocardial fibrosis can be obtained. This study compared systolic functional parameters as well as end systolic and end diastolic wall thickness of patients with and without diastolic dysfunction. (orig.) [German] Die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) hat eine Praevalenz von ca. 0,2% und verlaeuft in vielen Faellen zeitlebens klinisch asymptomatisch. Falls es zur Ausbildung von Symptomen kommt, sind diese oft unspezifisch. Dies erklaert den Stellenwert der Bildgebung bei der Erstdiagnose und Verlaufsbeurteilung der HCM. Leitbefund ist eine myokardiale Hypertrophie mit Wanddicken von {>=} 15 mm. Waehrend die Echokardiographie ein hervorragendes Screeningverfahren ist, erlaubt die MRT eine umfassende Feindiagnostik bei der HCM, zu der gezaehlt werden: eine genaue Darstellung des Verteilungsmusters und des Schweregrads der Hypertrophie, eine detaillierte Analyse der linksventrikulaeren systolischen und diastolischen Funktion, eine Beurteilung und Quantifizierung

  2. Cooperation in simulating a pressurized coal dust reactor with different simulation programs; Kooperation bei der Simulation eines Druckkohlenstaubreaktors mit unterschiedlichen Simulationsprogrammen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Ayar, A.; Hecken, M. [Technische Hochschule Aachen (Germany). Lehrstuhl fuer Waermeuebertragung und Klimatechnik; Mohr, M.; Murza, S. [Bochum Univ. (Germany). Lehrstuhl fuer Energieanlagentechnik; Richter, S.; Stroehle, J. [Stuttgart Univ. (Germany). Inst. fuer Verfahrenstechnik und Dampfkesselwesen

    1999-09-01

    The contribution presents the results of a cooperative project of three different universities - Department of Heat Transfer and Air Conditioning Engineering (WUeK) of RWTH Aachen, Department of Power Sytems Engineering (LEAT) of Ruhr-Universitaet Bochum, Institute of Chemical Engineering and Steam Boiler Engineering (IVD) of Stuttgart University - which involved modellilng a benchmark flame of the pressurized coal dust reactor of the Departmentof Heat Transfer and Air Conditioning Engineering. The conditions of the benchmark flame reflect a real firnace condition which so far has never been investigated experimentally. The contribution compares the results of the three different simulation programs and presents an outlook to the necessary further developments of the programs for modelling plants for pressurized coal dust combustion. [Deutsch] Es werden die Ergebnisse der Zusammenarbeit der drei beteiligten Institute - Lehrstuhl fuer Waermeuebertragung und Klimatechnik (WUeK) der RWTH Aachen, Lehrstuhl fuer Energieanlagentechnik (LEAT) der Ruhr-Uni Bochum und Institut fuer Verfahrenstechnik und Dampfkesselwesen (IVD) der Uni Stuttgart - bei der Modellierung einer Benchmarkflamme des Druckkohlenstaubreaktors am Lehrstuhl fuer Waermeuebertragung und Klimatechnik dargestellt. Diese Bedingungen fuer diese Benchmarkflamme sind einem realen, bis dato noch nicht experimentell untersuchten Feuerungszustand nachempfunden. Der Beitrag beinhaltet den Vergleich der mit drei unterschiedlichen Simulationsprogrammen erzielten Ergebnisse und gibt einen Ausblick auf die notwendigen Weiterentwicklungen der Programme hinsichtlich der Modellierung druckkohlenstaubgefeuerter Anlagen. (orig.)

  3. Fundamental studies on porous flame reactors for minimisation of gaseous pollutant emissions in premixed combustion; Grundlagenuntersuchungen an poroesen Flammenreaktoren zur Minimierung von Schadgasemissionen bei der vorgemischten Verbrennung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Moessbauer, S.

    1999-06-23

    The still new technology of pore reactors is described to begin with, i.e. mechanisms, advantages and potential. Different types of porous materials were analyzed in order to obtain information on stability and heat transfer mechanisms. The results will provide a basis for further investigation. [German] Der vorliegende Bericht fasst Arbeiten zusammen, die sich mit dem grundlegenden Verstaendnis zum Stabilisierungsverhalten von poroesen Flammenreaktoren befassen. Die Technologie der poroesen Flammenreaktoren konnte am Lehrstuhl fuer Stroemungsmechanik der Friedrich-Alexander-Universitaet Erlangen-Nuernberg entwickelt werden, und es wird durch die vorgestellten, von der Max-Buchner-Forschungsstiftung gefoerderten, Arbeiten versucht, ein vertieftes Verstaendnis der dabei ablaufenden Vorgaenge zu erlangen. Bevor auf die durchgefuehrten experimentellen Arbeiten im Detail eingegangen wird, erfolgt eine kurze Einfuehrung in die noch neue Technologie der Porenreaktoren. Im Rahmen dieser Einfuehrung werden grundlegende Mechanismen aufgezeigt, und es wird dargelegt, warum diese sogenannte Porenbrennertechnologie herausragende Vorteile besitzt und warum sie deshalb ein sehr grosses Potential aufweist, sich in vielfaeltigen industriellen Anwendungsgebieten erfolgreich zu bewaehren. Es wurden unterschiedliche poroese Materialien in verschiedenen Regionen des Porenreaktors untersucht und die sich ergebenden Temperaturverteilungen im Inneren der poroesen Struktur sowie die daraus resultierende Charakteristik der Schadstoffemission aufgenommen. Aus diesen Daten konnten neue Erkenntnisse ueber das Stabilitaetsverhalten von Porenbrennern und ueber das Zusammenspiel der beteiligten Waermetransportmechanismen gewonnen werden. Die erhaltenen Ergebnisse fliessen zum einen direkt in Neuentwicklungen von Porenbrennern ein und tragen aufgrund ihrer Uebertragbarkeit somit wesentlich zur Verkuerzung der Entwicklungsarbeiten bei. Zum anderen stellen die gemessenen Temperatur- und

  4. Messung des differentiellen Wirkungsquerschnitts $d\\delta/dt$ der elastischen Proton-Proton Streuung an den CERN-Protonen-Speicherringen bei $\\sqrt{s}$ = 23 GeV und $\\sqrt{s}$ = 62 GeV Schwerpunktsenergie

    CERN Document Server

    Brandt, A; Schmidt-Parzefall, W; Schubert, Klaus R; Winter, Klaus; Dibon, Heinz; Flügge, G; Niebergall, F; Schumacher, P E; Aubert, Jean-Jacques; Broll, C; Coignet, G; Favier, Jean; Massonet, L; Vivargent, M; Bartl, Walter; Eichinger, H; Gottfried, Christian; Neuhofer, Günther; Brandt, A; Nagy, E no 2; Schmidt-Parzefall, W no 2; Schubert, K R no 2; Winter, K no 2; Dibon, H no 2; Fluegge, G; Niebergall, F; Schumacher, P E; Aubert, J J no 3; Broll, C no 3; Coignet, G no 3; Favier, J no 3; Massonet, L no 3; Vivargent, M no 3; Bartl, W no 4; Eichinger, H no 4; Gottfried, C no 4; Neuhofer, G no 4

    1975-01-01

    Messung des differentiellen Wirkungsquerschnitts $d\\delta/dt$ der elastischen Proton-Proton Streuung an den CERN-Protonen-Speicherringen bei $\\sqrt{s}$ = 23 GeV und $\\sqrt{s}$ = 62 GeV Schwerpunktsenergie

  5. "Spreading Depolarization" bei Migräneaura und Schlaganfall im menschlichen Gehirn

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Dreier JP

    2013-01-01

    Full Text Available Neuere Studien belegen eine hohe Frequenz von „Spreading Depolarizations“ bei Patienten mit aneurysmatischer Subarachnoidalblutung, verzögerter zerebraler Ischämie nach Subarachnoidalblutung, malignem ischämischem Schlaganfall, spontaner intrazerebraler Blutung und Schädel-Hirn-Trauma. „Spreading Depolarization“ führt in der grauen Substanz zum zytotoxischen Ödem. Langandauernde „Spreading Depolarizations“ leiten im Tierexperiment Kaskaden ein, die zum Zelltod führen. Therapien, die „Spreading Depolarization“ verkürzen oder die pathologische, inverse neurovaskuläre Kopplung an „Spreading Depolarization“ aufheben, könnten eine interessante Option in der Behandlung der oben genannten Erkrankungen darstellen.

  6. Langzeiteffekte der FM-Versorgung bei Kindern mit AVWS, Subtyp "Auditive Selektionsstörung"

    OpenAIRE

    Braun, S.; Schönweiler, R

    2010-01-01

    Hintergrund: Auditive Verarbeitungs- und/oder Wahrnehmungsstörungen können mit Übungstherapie, Kompensationsstrategien und mit akustischen Maßnahmen behandelt werden . FM-Anlagen gehören zu den "aktiven" akustischen Maßnahmen, für die mehr Studien zum Wirkungsnachweis wünschenswert sind. Auf der Jahrestagung der DGPP 2007 haben wir bereits über kurzfristige Effekte berichtet .Material und Methoden: In der vorliegenenden Arbeit haben wir die Studie als prospektive Einzelfallstudie fortgefüh...

  7. Use of dexpanthenol and aloe vera to influence the irradiation response of the oral mucous membrane (mouse); Beeinflussung der Strahlenreaktion der Mundschleimhaut (Maus) durch Dexpanthenol {+-} Aloe vera

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schlichting, S. [Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie und Radioonkologie, Dresden Univ. (Germany); Spekl, K.; Doerr, W. [Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie und Radioonkologie, Dresden Univ. (Germany)]|[Experimentelles Zentrum, Medizinische Fakultaet Carl Gustav Carus, Dresden Univ. (Germany)

    2004-07-01

    In summarising the outcome of the present study it can be said spraying the agent on the oral mucous membrane once a day had an effect on the incidence of mucous membrane ulceration in the case of both placebo and dexpanthenol treatment. However, there was no significant difference between placebo and dexpanthenol treatment, the only finding being a slight prolongation of latency time through aloe vera. These experimental findings give good reason to critically reconsider the clinical use of dexpanthenol as a supportive treatment for the prevention of radiogenic mucositis enoralis following irradiation of tumours in the head and neck region. However thorough oral lavage is an effective means of moderating the irradiation response of the oral mucous membrane. [German] Zusammenfassend ist festzustellen, dass in den vorliegenden Versuchen mit einmal taeglichem Aufspruehen des Praeparates auf die Mundschleimhaut sowohl die Placebo - wie auch die Dexpanthenol-Behandlung die Inzidenz von Schleimhautulzerationen modifiziert hat; zwischen Placebo- und Dexpanthenol-Behandlung ergab sich jedoch kein signifikanter Unterschied. Lediglich eine geringe Verlaengerung der Latenzzeit durch Aloe vera war zu beobachten. Auf der Basis dieser experimentellen Ergebnisse muss der klinische Einsatz von Dexpanthenol im Rahmen der Supportivtherapie zur Prophylaxe der radiogenen Mucositis enoralis bei der Bestrahlung von Kopf-Hals-Tumoren kritisch ueberdacht werden. Regelmaessige, intensive Mundspuelungen sind jedoch ein probates Mittel zur Verminderung der Strahlenreaktion der Mundschleimhaut. (orig.)

  8. Lernprozesse mit E-Portfolios begleiten: Herausforderungen bei der Implementierung im Kontext Hochschule

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Sandra Hofhues

    2012-09-01

    Full Text Available Rezension zu: Himpsl-Gutermann, Klaus. 2012. E-Portfolios in der universitären Weiterbildung: Studierende im Spannungsfeld von reflexivem Lernen und Digital Career Identity. Als Ms gedr. E-Learning. Boizenburg: Hülsbusch.

  9. Über den Bau und die Entwicklung der Peristonzähne bei Polytrichum

    NARCIS (Netherlands)

    van der Wijk, Roelof

    1930-01-01

    zie: Kapitel I In den folgenden Untersuchungungen habe ich mittels einer gröszeren Anzahl Schnittserien von Kapseln verschiedenier Entwicklung versucht, die Einzelheiten der Anlage ud Weiterbildung des Polytrichumperistoms möglichst genau festzustellen. ... Zie: Kapitel IX

  10. Analyse der T-Zellkreuzreaktivität bei Birkenpollenallergikern mit assoziierter Nahrungsmittelallergie

    OpenAIRE

    Hofmann, Claudia

    2014-01-01

    Eine Pollenallergie geht häufig mit einer sekundären Nahrungsmittelallergie einher, die durch die Kreuzreaktivität zwischen dem Pollen- und dem Nahrungsmittelallergen verursacht wird. In der vorliegenden Arbeit wurde eine Kohorte von 20 Allergikern mit einer Typ I-Allergie gegen Birkenpollen und einer assoziierten Nahrungsmittelallergie gegen Haselnüsse und/oder Karotten in Bezug auf eine allergenspezifische IgE-Antwort, T-Zellantwort und vor allen Dingen hinsichtlich der T-Zellkreuzreaktivit...

  11. Comparison of the reliability of subjective evaluation and quantitative measurements of MR signal intensity in inflammations of the intratemporal facial nerve; Vergleich der Reliabilitaet von subjektiver Beurteilung und quantitativer Messung der MR-Signalintensitaet bei Entzuendungen des intratemporalen N. facialis

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kress, B. [Universitaetsklinikum Heidelberg, Abt. Neuroradiologie (Germany); Abt. Neuroradiologie, Neurologische Klinik, Universitaetsklinik Heidelberg (Germany); Griesbeck, F. [Abt. Neurologie/Psychiatrie, Bundeswehrkrankenhaus Ulm (Germany); Stippich, C.; Sartor, K. [Abt. Neuroradiologie, Neurologische Klinik, Universitaetsklinik Heidelberg (Germany); Baehren, W. [Universitaetsklinikum Heidelberg, Abt. Neuroradiologie (Germany)

    2003-01-01

    Purpose: To compare in a single-blind study the reliability of quantitative measurements and subjective evaluations of contrast enhancement of the facial nerve in patients with idiopathic facial paralysis. Materials and Methods: Magnetic resonance images with a 0.7 mm slice thickness (surface coil) were obtained in patients with idiopathic facial paralysis before and after administration of Gd-DTPA, 0.1 mmol/kg. The five intratemporal segments of the facial nerve were quantitatively measured and subjectively assessed by five radiologists as to the degree of enhancement. The results were compared as to the reliability of both methods. Results: Using the quantitative measuring method, 175 measurements were calculated from a total of 350 regions of interest. At all 35 measured sites, the five quantitative measurements produced identical results. In contrast, the subjective assessment of the five radiologists arrived at a majority consensus in only 16 sites. A complete agreement was not reached for any measured site. Conclusion: The measured quantitative increase in signal intensity after administration of contrast medium is more reliable than subjective assessment. The quantitative method enables reproducible signal intensity measurements even for different window settings and can be easily and swiftly performed at the workstation. (orig.) [German] Untersuchungsziel: In einer einfach geblindeten Untersuchung sollte geprueft werden, wie hoch die Reliabilitaet der quantitativen Messung des Kontrastmittelanstieges im N. facialis bei idiopathischer Fazialisparese im Vergleich zur subjektiven Einschaetzung ist. Methodik: Bei 7 Patienten mit idiopathischer Fazialisparese wurde eine MRT in Duennschichttechnik (0,7 mm, nativ und nach Gabe von 0,1 mmol GdDTPA/kg) unter Verwendung einer Oberflaechenspule durchgefuehrt. 5 intratemporale Abschnitte des N. facialis wurden sowohl quantitativ als auch subjektiv durch 5 Radiologen beurteilt, und die Methoden wurden im Hinblick auf

  12. Was heißt »Immanenz der Formen« bei Aristoteles?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Thomas Buchheim

    2002-06-01

    Full Text Available »Immanenz der Form« – die genaue Bedeutung dieser berühmtesten Selbstcharakterisierung der aristotelischen Philosophie ist bislang so gut wie unerforscht. Der Aufsatz zeigt, dass Immanenz weder Enthaltensein, noch Inhärenz, noch räumliches Umschlossensein, noch einzig und allein Ungetrenntheit von Materie bedeuten kann. Vielmehr handelt es sich um einen Spezialfall der Ungetrenntheit derart, dass die Form als etwas begrifflich Getrenntes dennoch eine volle Definition des konkreten Gegenstands leistet, der die Form besitzt. Dies ist, wie durch eine Analyse von Metaph. VII 11 in Auseinandersetzung mit Thesen von Michael Frede und Robert Heinaman demonstriert wird, möglich kraft der kausalen Rolle, die die Form in diesen Fällen für den konkreten Gegenstand zu spielen hat. Zugleich ist klar, dass nur lebendige Formen in diesem Sinn immanent sein können, nicht aber mathematische oder artifizielle Formen. Immanente Formen sind deshalb nach Aristoteles ausschließlich Seelen von materiellen Lebewesen. Immanenz einer Form läßt sich infolgedessen auch nach dem Muster von De anima als die Lebensaktivität eines materiell existierenden Körpers beschreiben.

  13. Investigation and modelling of release and transport processes of alkaline substances in high-pressure coal combustion processes. Final report; Untersuchung und Modellierung der Freisetzungs- und Transportvorgaenge von Alkalien bei der Kohleverbrennung unter hohen Druecken. Abschlussbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kremer, H.; Wirtz, S.; Mueller, C.; Murza, S.; Scheuer, S.; Mohr, M.

    2000-06-01

    On the basis of IWE and DMT-FuelTec measurements on the release of alkaline components in coal dust combustion processes, a model for mathematical description of these processes was developed at LEAT and was integrated in the LEAT CFD code LORA. This required extensive further development and enhancement of the basic program available at the beginning of the project, especially the parallelization of the Lagrangian particle trackings and the improvement and enhancement of the description of the chemical and physical particle reactions. As a comparison with measurements showed, this results in an acceptably accurate description of the processes. The results of the project were applied in further LEAT projects and were also supported by experimental projects, making use of synergies and achieving clear progress in the description of combustion systems. Further developments of the model components are already used in industrial applications. [German] Auf der Grundlage von bei IWE und DMT-FuelTec durchgefuehrten Messungen zur Freisetzung von Alkalikomponenten bei der Kohlenstaubverbrennung ist am LEAT ein Modellansatz zur mathematischen Beschreibung dieser Vorgaenge entwickelt und in den am LEAT entwickelten CFD-Code LORA integriert worden. Dazu war eine umfangreiche Weiterentwicklung und Ergaenzung des zu Projektbeginn vorhandenen Basisprogramms notwendig. Dies betraf vor allem die Parallelisierung des Lagrange'schen Partikeltrackings und die Verbresserung bzw. Erweiterung der Beschreibung der chemischen und physikalischen Partikelreaktionen. Wie der Vergleich mit Messungen zeigt [9, 36], ist damit eine brauchbare Beschreibung der Vorgaenge moeglich. Die in diesem theoretisch orientierten Projekt erarbeiteten Ergebnisse sind sowohl in weitere Projekte des LEAT eingeflossen, als auch durch andere, experimentell ausgerichtete Projekte unterstuetzt worden. Insgesamt wurden dadurch Synergien genutzt und ein deutlicher Fortschritt bei der Beschreibung entsprechender

  14. Entstehung und Entwicklung der Spendersamenbehandlung in Deutschland

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Katzorke Th

    2008-01-01

    Full Text Available Seit der ersten dokumentierten instrumentellen Spendersamenübertragung (Philadelphia 1884 bei männlicher Zeugungsunfähigkeit ist diese Behandlungsmethode Gegenstand äußerst kontrovers geführter Diskussionen: ethische, moralische, juristische, religiöse und viele andere Bereiche werden tangiert. Trotzdem wird die Samenspende heute als eine allgemein akzeptierte, wissenschaftlich begründete und zulässige Therapieform in sämtlichen Industrieländern betrachtet. Es gibt bisher keinen Anhalt für eine Einschränkung der Lebensqualität der späteren Eltern und der so gezeugten Kinder. Lediglich die Praxis der Anonymisierung ist ungeklärt. Konkretisiert werden muss z. B. besonders das deutsche Recht im Hinblick auf das Erbrecht. Weiterhin müssten im Zuge der Revision des bestehenden Embryonenschutzgesetzes oder durch Erlass eines neuen Fortpflanzungsmedizingesetzes den veränderten gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung getragen werden. Hier muss von der Gesellschaft besonders zu der Frage der Behandlung von ledigen Frauen und gleichgeschlechtlichen Paaren Stellung genommen werden.

  15. Cerebral protection devices for treatment of carotid stenoses. Where do we stand today?; Zerebrale Protektionssysteme fuer die Behandlung der Karotisstenose. Eine Standortbestimmung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Mueller-Huelsbeck, S. [Klinik Diagnostische Radiologie, Univ. Kiel (Germany)

    2002-08-01

    The carotid bifurcation is currently a subject of controversial discussion within the vascular territory. These controversies are obvious for diagnostic imaging but the more so for therapy. Performing stenting as a treatment tool, controversies exist also as to whether angioplasty is performed without or obligatory with cerebral protection. Theron and colleagues first described the concept of cerebral protection during carotid angioplasty and stent placement. Currently, there are three temporary cerebral protection systems, i.e. balloon occlusion, filtration baskets, and systems for flow reversal in the internal carotid artery. While these systems provide a considerable degree of protection, as has been shown in in vitro and preliminary clinical studies, embolization might still occur, even under protection. In addition, it is still not clear what the minimum size of emboli is that need to be stopped to prevent a stroke, and what the relevance of cerebral microemboli is. Clinical evidence suggests that the usage of protection systems favours a good outcome of the intervention: however, whether or not such systems should be used routinely remains a matter of discussion and should thus be verified in further clinical studies. (orig.) [German] Die Karotisbifurkation ist ein derzeit viel und kontrovers diskutiertes Gefaessterritorium. Dies gilt sowohl fuer die Diagnostik, mehr noch fuer die Therapie. Wird die Therapievariante Stent gewaehlt, bestehen kontroverse Ansichten, ob die Angioplastie ohne oder obligat mit zerebralem Protektionssystem zu erfolgen hat. Das Konzept der Protektion waehrend der Karotisangioplastie bzw. Stentbehandlung zur Vermeidung zerebraler embolischer Komplikationen wurde erstmals von Theron et al. beschrieben. Heutzutage stehen als Protektionssysteme ausser einer temporaeren Ballonokklusion temporaere Filtrationssysteme und Systeme zur Flussumkehr in der A. carotis interna (ACI) zur Verfuegung. Es ist bis zum heutigen Tag noch nicht definiert

  16. Der Wissenschaftskreislauf schließt sich: Publizieren bei einer Spezialbibliothek –ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Ursula Arning

    2015-12-01

    Full Text Available ZB MED versteht sich als Partner für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Lebenswissenschaften und unterstützt sie auf allen Stufen des Wissenschaftskreislaufs: ZB MED hilft beim Suchen und Finden der benötigten Fachliteratur und stellt sie bereit, anschließend bietet es die Plattform, auf der die Forschung aktuell, zeitnah, allen wissenschaftlichen Standards entsprechend (und kostengünstig zur Verfügung gestellt werden kann. Diese Publikationen werden automatisch in das Discovery System LIVIVO aufgenommen. Die Bibliothek nimmt somit ihren Auftrag als Spezialbibliothek an und interpretiert ihn den aktuellen Strömungen entsprechend neu, indem sie sowohl die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der lebenswissenschaftlichen Fachgebiete bei jedem Schritt ihrer Forschung begleitet als auch die Kolleginnen und Kollegen in den Bibliotheken mit einem umfassenden Beratungsangebot zu Open Access unterstützt. ZB MED is the partner for scientists in the life sciences, supporting them at all stages of the cycle of science. ZB MED assists in searching and finding the necessary secondary literature and provides this literature. Subsequently, ZB MED offers the scientists a platform for publishing their scientific researches promptly, up-to-date and in a cost-efficient way which meets all scientific standards. All these publications are automatically included in the discovery system LIVIVO. So, the library embraces its role as a specialist library and interprets it in a new way, in accordance with current trends: On the one hand, ZB MED accompanies the scientists working in the fields of life sciences at every step of their scientific research. On the other hand, it supports the work of librarians at other libraries with full advisory services in the area of open access.

  17. Study of the driving processes of frontal precipitation. Final report; Untersuchung der steuernden Prozesse bei der Niederschlagsbildung an Fronten. Schlussbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Gross, P.; Kraus, H.

    1998-04-01

    The mesoscale dynamic processes, which contribute to the formation of precipitation in the vicinity of fronts, are investigated using dynamically initialized fields of the EM. Cross-sections perpendicular to 12 fronts elucidate, that the ageostrophic cross-frontal circulation is the dominant dynamical feature of a front. Precipitation develops in the upward branch of this secondary circulation closely related to the humidity budget including three-dimensional advection and source terms. The dynamical mechanisms (deformation- and shear-forcing), which dominate the development of both ageostrophic cross-frontal circulation and precipitation, are of very different type. Primitive models of fronts, like the polar front theory, don`t come up with this variability of the atmospheric forcing. (orig.) [Deutsch] Die mesoskaligen dynamischen Prozesse, die in der Umgebung von Fronten zur Bildung von Niederschlag fuehren, werden mit Hilfe von dynamisch initialisierten Feldern des EM untersucht. In Querschnitten senkrecht zu insgesamt 12 Fronten kristallisiert sich die ageostrophische Querzirkulation als bedeutendstes dynamisches Element einer Front heraus. Im aufsteigenden Ast dieser Sekundaerzirkulation entsteht, in engem Zusammenhang mit dem Haushalt der spezifischen Feuchte mit seinen besonders wichtigen Advektions- und Quelltermen, Niederschlag. Die dynamische Mechanismen (Deformations- und Scherungsforcing), die zur Ausbildung der Querzirkulation fuehren, sind in hohem Masse variabel. Dieser Mannigfaltigkeit des atmosphaerischen Antriebes werden einfache Frontmodelle, wie z.B. die Polarfronttheorie, nicht gerecht. (orig.)

  18. Capability of a SOFC-APU to optimise the fuel consumption of motor vehicles; Potenzial einer SOFC-APU bei der Verbrauchsoptimierung von Kraftfahrzeugen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Diegelmann, Christian B.

    2008-04-28

    recuperating function) and in numerous driving cycles. The evaluated SOFC-APU has a nominal power of 1.5 kW (orig.) [German] Bei der Analyse des Energiesystems Kraftfahrzeug werden in dieser Arbeit verschiedene Anwendungsmoeglichkeiten einer SOFC-APU (Auxiliary Power Unit) zur Reduktion des Kraftstoffverbrauchs identifiziert. Neben der reinen Stromversorgung kann die APU Funktionen wie Motor- Stopp-Automatik (MSA) oder elektrisches Fahren (Hybridfahrzeug) unterstuetzen. Des weiteren erzeugt eine SOFC-APU Abwaerme auf einem hohen Temperaturniveau. Die Abwaerme kann zum Heizen des Fahrgastraums oder zur Vorwaermung des Verbrennungsmotors verwendet werden. Fuer die Bewertung der Einsparpotenziale wurden mehrere Methoden betrachtet. Eine einfache Abschaetzung des Kraftstoffverbrauchs ueber mittlere Wirkungsgrade und Leistungen ist bereits ausreichend, um die Haupteinfluesse zu identifizieren und zu bewerten. Die Einsparpotenziale einer SOFC-APU haengen in erster Linie von drei Faktoren ab, dem Startup-Verbrauch der APU, der Betriebsdauer und der angeforderten elektrischen Leistung. Eine kalte APU muss zunaechst auf eine Betriebstemperatur von 700 C bis 800 C erwaermt werden. Dieser Aufheizvorgang benoetigt Energie, so dass zunaechst ein Mehrverbrauch besteht. Erst nach laengerer Betriebsdauer kompensiert sich dieser Mehrverbrauch durch die hohe Effizienz der SOFC-APU. Die Dauer ist stark abhaengig von der elektrischen Leistung. Bei hoeherer elektrischer Leistung besteht prinzipiell eine hoehere Einsparrate durch die APU. Besonders interessant ist eine APU bei Standanwendungen mit hohem Energiebedarf, da hier durch die APU ein Betrieb des Verbrennungsmotors im extremen Teillastbereich vermieden wird. Bei einer 30-minuetigen Standklimatisierung koennen so z.B. Kraftstoffeinsparung von ca. 36 % erreicht werden, inklusive Startup-Verbrauch. Waehrend der Fahrt sind Einsparpotenziale beim Kraftstoffverbrauch nur bei betriebsbereiter APU oder bei laengerer Betriebsdauer zu erwarten. Der

  19. Capability of a SOFC-APU to optimise the fuel consumption of motor vehicles; Potenzial einer SOFC-APU bei der Verbrauchsoptimierung von Kraftfahrzeugen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Diegelmann, Christian B.

    2008-04-28

    recuperating function) and in numerous driving cycles. The evaluated SOFC-APU has a nominal power of 1.5 kW (orig.) [German] Bei der Analyse des Energiesystems Kraftfahrzeug werden in dieser Arbeit verschiedene Anwendungsmoeglichkeiten einer SOFC-APU (Auxiliary Power Unit) zur Reduktion des Kraftstoffverbrauchs identifiziert. Neben der reinen Stromversorgung kann die APU Funktionen wie Motor- Stopp-Automatik (MSA) oder elektrisches Fahren (Hybridfahrzeug) unterstuetzen. Des weiteren erzeugt eine SOFC-APU Abwaerme auf einem hohen Temperaturniveau. Die Abwaerme kann zum Heizen des Fahrgastraums oder zur Vorwaermung des Verbrennungsmotors verwendet werden. Fuer die Bewertung der Einsparpotenziale wurden mehrere Methoden betrachtet. Eine einfache Abschaetzung des Kraftstoffverbrauchs ueber mittlere Wirkungsgrade und Leistungen ist bereits ausreichend, um die Haupteinfluesse zu identifizieren und zu bewerten. Die Einsparpotenziale einer SOFC-APU haengen in erster Linie von drei Faktoren ab, dem Startup-Verbrauch der APU, der Betriebsdauer und der angeforderten elektrischen Leistung. Eine kalte APU muss zunaechst auf eine Betriebstemperatur von 700 C bis 800 C erwaermt werden. Dieser Aufheizvorgang benoetigt Energie, so dass zunaechst ein Mehrverbrauch besteht. Erst nach laengerer Betriebsdauer kompensiert sich dieser Mehrverbrauch durch die hohe Effizienz der SOFC-APU. Die Dauer ist stark abhaengig von der elektrischen Leistung. Bei hoeherer elektrischer Leistung besteht prinzipiell eine hoehere Einsparrate durch die APU. Besonders interessant ist eine APU bei Standanwendungen mit hohem Energiebedarf, da hier durch die APU ein Betrieb des Verbrennungsmotors im extremen Teillastbereich vermieden wird. Bei einer 30-minuetigen Standklimatisierung koennen so z.B. Kraftstoffeinsparung von ca. 36 % erreicht werden, inklusive Startup-Verbrauch. Waehrend der Fahrt sind Einsparpotenziale beim Kraftstoffverbrauch nur bei betriebsbereiter APU oder bei laengerer Betriebsdauer zu erwarten. Der

  20. Clinical importance of digitized chest X-ray for detection of pulmonary infiltrations in bone marrow transplant patients during aplasia; Wertigkeit der digitalen Thoraxaufnahme bei der Detektion von Lungeninfiltraten knochenmarktransplantierten Patienten in der Aplasie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Weber, C.; Maas, R.; Steiner, P.; Kramer, J.; Bumann, D.; Buecheler, E. [Universitaetskrankenhaus Eppendorf, Hamburg (Germany). Abt. fuer Roentgendiagnostik; Zander, A.R. [Universitaetskrankenhaus Eppendorf, Hamburg (Germany). Zentrum fuer Knochenmarktransplantation

    1999-10-01

    Purpose: Evaluation of digitized chest X-ray for the detection of pulmonary infiltrations in bone marrow transplant patients during aplasia. Methods: Digitized chest X-rays of 40 patients (21 female, 19 male) with 'Fever of unknown origin' (FUO) were evaluated concerning radiological signs of pulmonary infiltrations and correlated to clinical findings, blood chemistry, microbiology and bronchoscopy. Additionally, an individual risk profile was established. Results: In 11/40 patients pulmonary infiltrations were detected in digitized chest X-rays (group 1). 10/11 developed an infectious pulmonary infiltration. 29/40 patients developed no pulmonary infiltration (group 2). When fever increased for the first time (initial chest X-ray) a sensitivity, specificity, positive and negative predictive value of 46%, 86%, 56%, 81% and for the chest X-rays in process of 61%, 79%, 68% and 73% was found. C-reactive protein and temperature increase occured statistically significantly earlier (p<0.05) in group 1 compared to group 2. The average latency of digital chest X-rays in comparison to c-reactive protein and temperature increase was 6 days. The incidence of risk factors was significantly higher in group 1 in comparison to group 2 (p<0.05). Conclusion: Digitized chest X-rays are not a reliable method for primary detection of pulmonary infiltrations after bone marrow transplantation. Individual risk factors have to be taken into consideration to indicate further diagnostic methods such as computed tomography at an earlier time. (orig.) [German] Ziel: Wertigkeit der digitalen Thoraxaufnahme bei der Detektion pulmonaler Infiltrate bei knochenmarktransplantierten Patienten in der Aplasie. Methoden: Digitale Thoraxaufnahmen von 40 Patienten (21 Frauen, 19 Maenner) in Aplasie mit Fieber unklarer Genese wurden nach Zeichen pulmonaler Infiltrate ausgewertet und mit klinischen, laborchemischen, mikrobiologischen und bronchoskopischen Befunden korreliert. Zusaetzlich wurde ein

  1. MRI of the cerebellopontine angle in patients with cleido-cranial dysostosis; MRT der Kleinhirnbrueckenwinkelregion bei Patienten mit Dysostosis cleido-cranialis

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Scherer, A.; Engelbrecht, V.; Nawatny, J.; Moedder, U. [Duesseldorf Univ. (Germany). Inst. fuer Diagnostische Radiologie; Messing-Juenger, M. [Duesseldorf Univ. (Germany). Neurochirurgische Klinik; Reifenberger, G. [Duesseldorf Univ. (Germany). Inst. fuer Neuropathologie

    2001-04-01

    Purpose: Cleidocranial dysostosis (CCD) is an autosomal dominant bone disorder in which deafness is common secondary to malformation of the middle ear structures. The study aimed at MRI evaluation of the cerebellopontine angle in 7 patients with a history of CCD - two generation spanned relatives. Material and methods: Cranial MRI in 7 patients with CCD (4 women/3 men aged between 8 and 46 years) was performed. In two patients hearing disorders were present. The examinations encompassed multi-planar spinecho sequences of the cerebellopontine angle in 3-mm slice thickness before and after administration of contrast medium. Results: The clinically most conspicuous female patient (hearing loss, ataxia, headache) showed a strongly contrast-enhancing tumor in MRI that was histologically proved to be an acoustic schwannoma. Concerning the other family members, no pathological findings were noted except for non-pneumatized mastoids. Conclusion: The first report of a patient with CCD and an acoustic schwannoma shows that in case of hearing loss in these patients also a retrocochlear cause must be considered. (orig.) [German] Ziel: Die Dysostosis cleido-cranialis (DCC) ist eine autosomal-dominant erbliche Knochenerkrankung, bei der aufgrund von Mittelohrmissbildungen gehaeuft Hoerstoerungen beobachtet werden. Wir ueberpruefen bei 7 von diesem Syndrom betroffenen Verwandten 1. und 2. Grades, ob sich kernspintomographisch Auffaelligkeiten der Kleinhirnbrueckenwinkelregion nachweisen lassen. Material und Methoden: MRT-Untersuchungen des Schaedels bei 7 Patienten mit DCC (4 Frauen, 3 Maenner im Alter zwischen 8 und 46 Jahren). Bei zwei Patienten lagen klinisch Hoerstoerungen vor. Die Bildgebung umfasste multiplanare Spin-Echo-Sequenzen und wurde im Bereich des Kleinhirnbrueckenwinkels in 3 mm Schichtdicke vor und nach Gadoliniumgabe durchgefuehrt. Ergebnisse: Die klinisch auffaelligste Patientin (progredienter Hoerverlust, Ataxie, Cephalgien) zeigte in der MRT einen kraeftig

  2. Positron emission tomography in presurgical evaluation of epilepsy; Die Positronen-Emissionstomographie in der praeoperativen Epilepsiediagnostik

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Willoch, F. [Nuklearmedizinische Klinik und Poliklinik, Technische Univ. Muenchen (Germany); Arnold, S. [Neurologische Klinik und Poliklinik, Ludwig-Maximilians-Univ. Muenchen (Germany); Noachtar, S. [Neurologische Klinik und Poliklinik, Ludwig-Maximilians-Univ. Muenchen (Germany); Bartenstein, P. [Nuklearmedizinische Klinik und Poliklinik, Technische Univ. Muenchen (Germany)

    1997-06-01

    In a considerable proportion of patients with medically intractable partial epilepsies who are considered for surgery, the detection of a lesion with MRI or CT is not possible. Functional imaging methods can provide clinically useful information in these cases, being methods which enable localisation of functional abnormalities independent from EEG. There is an extensive knowledge about interictal PET-investigations with F-18 FDG. Many centers dealing with preoperative evaluation of epilepsy use this method as part of their diagnostic routine. Most studies report a decrease of glucose metabolism in topographic correlation to the EEG defined seizure origin in temporal lobe epilepsy in 70%-85% of the patients. The sensitivity reported for the detection of extratemporal foci is markedly lower. The mapping of neuronal structures with specific ligands, i.e. benzodiazepine receptor ligands has advantages compared to the detection of changes in flow and metabolism. It enables the differentiation of abnormalities in the neuronal texture of the brain from deactivated cortical areas. This is especially important when surgical procedures other than standard resection techniques are considered. The clinical importance of the functional imaging methods is that they help to decrease the amount of invasive EEG recordings in temporal lobe epilepsy. Furthermore, in extratemporal epilepsies functional imaging techniques facilitate the placement of the electrodes for invasive EEG recording. (orig.) [Deutsch] Bei einem Teil der Patienten mit fokalen Epilepsien, bei denen eine epilepsiechirurgische Behandlung vorgesehen ist, ist ein Laesionsnachweis mit den morphologischen bildgebenden Verfahren MRT und CT nicht moeglich. Nuclearmedizinische bildgebende Verfahren koennen hier Funktionsstoerungen aufzeigen, die nicht direkt von der elektrischen Aktivitaet des Gehirnes abhaengig sind und damit zur sichereren Herdlokalisation beitragen. Interiktale PET-Untersuchungen mit F-18 FDG wurden

  3. Die Übertrittsempfehlung – zufällig oder zuverlässig? Analyse der Determinanten und Konstanz von Lehrerempfehlungen bei Schulübertritten während sieben Jahren

    OpenAIRE

    Baeriswyl, Franz; Wandeler, Christian; Christ, Oliver

    2008-01-01

    Übergänge sind ein zentrales Merkmal des mitteleuropäischen Schulsystems und sind wichtige Phasen für das Kind. Bei gegliederten Schulsystemen wird der Eintritt in die Sekundarstufe I besonders bedeutsam, weil mit der Zuweisung zu einem der Schultypen implizit auch die Zuteilung von Bildungschancen verbunden ist. Für die Zuweisung ist die Lehrerempfehlung ein weitverbreitetes Kriterium. Dieser Beitrag untersucht, ob sich die Determinanten der Lehrerempfehlung in sieben aufeinanderfolgenden Ja...

  4. Transjugular intrahepatic portosystemic shunt in children; Der transjugulaere intrahepatische portosystemische Shunt bei Kindern. Erste klinische Erfahrungen und Literaturuebersicht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Huppert, P.E.; Brambs, H.J.; Schott, U.; Pereira, P.; Duda, S.H.; Claussen, C.D. [Tuebingen Univ. (Germany). Abt. fuer Radiologische Diagnostik; Astfalk, W.; Schweizer, P. [Tuebingen Univ. (Germany). Abt. Kinderchirurgie; Dopfer, R.E. [Tuebingen Univ. (Germany). Abt. Kinderheilkunde I

    1998-06-01

    . Patienten und Methoden: Von 1993-1996 wurden 6 Kinder im Alter von 2-13 Jahren durch Anlage eines TIPSS behandelt. In 4 Faellen lag aetiologisch eine extrahepatische Gallengangsatresie (EHGA) vor und in zwei Faellen eine sekundaere Leberfibrose nach fruehkindlicher Tumortherapie. Indikationen zur TIPSS-Anlage waren bei drei Kindern therapieresistente Varizenblutungen, bei einem Kind ein Hypersplenismus und bei zwei Kindern Varizenblutungen und Hypersplenismus. Zur Pfortaderpunktion wurden 16-G-Hohnadeln verwendet, da 19-G-Feinnadeln nicht ausreichend punktionsstabil waren. In allen Faellen wurden Wallstents implantiert, in einem Fall zusaetzlich ein Palmaz-Stent. Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 24,5 Monate. Ergebnisse: Die Shuntanlage gelang in allen Faellen mit einer mittleren Interventionsdauer von 5,2 Stunden. Methodisch erschwerend waren die Periportalfibrose bei EHGA, atypisch gelegene Lebervenen sowie geringe Kaliber und Distanzen der Gefaesse. Die Blutungen sistierten in allen Faellen, die periphere Thrombozytenzahl stieg im Mittel um 58%. Als Komplikationen traten je eine geringgradige extrahepatische Blutung und temporaere Haemolyse auf sowie in drei Faellen Restenosen, die erfolgreich transjugulaer behandelt wurden. 5 Kinder blieben symptomfrei; ein Kind wurde 8 Monate spaeter erfolgreich lebertransplantiert. Schlussfolgerungen: Die TIPSS-Anlage weist im Kindesalter einen erhoehten technischen Schwierigkeitsgrad auf und muss das Wachstum sowie eine eventuelle spaetere Transplantation methodisch beruecksichtigen. Potentielle Indikationen sind therapieresistente Varizenblutungen, auch intestinalen Ursprungs, und ein klinisch relevanter Hypersplenismus. (orig.)

  5. Nutzen-Risiko-Evaluation: Zunehmende Bedeutung für Therapieentscheidungen bei Patienten mit Multipler Sklerose

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Berger T

    2010-01-01

    Full Text Available Mit der Zulassung von 3 Interferon- β-Präparaten und Glatirameracetat hat Mitte der 1990er-Jahre eine völlig neue Ära in der Therapie der (schubförmigen Multiplen Sklerose (MS begonnen. Nach den ersten Jahren der Anwendung stellte sich die Erkenntnis ein, dass ein Therapiebeginn in der frühen Krankheitsphase, also zu einem Zeitpunkt, in dem die inflammatorische Krankheitsaktivität deutlicher präsent ist, effektiver in Bezug auf die Reduktion der Schubfrequenz und Verzögerung der Krankheitsprogression ist. Folglich wurden die genannten Therapien auch zur Behandlung nach dem Erstschub einer MS zugelassen. Den nächsten Meilenstein zur Therapie der schubförmigen MS setzte Natalizumab, einerseits, weil erstmals ein monoklonaler Antikörper zur MS-Behandlung zugelassen wurde, andererseits, weil Natalizumab praktisch doppelt so effektiv gegenüber den bisherigen Therapien ist. Die aktuellste Entwicklung für die MS-Therapie sind Medikamente mit entweder völlig neuen Wirkmechanismen und/oder oraler Applikation. Fingolimod und Cladribin sind jene, die bereits für eine Zulassung bei der EMA eingereicht sind. Die genannten Entwicklungen sprechen für eine erfolgreiche Translation „from bench to beside“, haben in den entsprechenden Phase-III-Studien eine zunehmende Effektivität in den frühen Krankheitsphasen demonstriert (und als Erfolgslatte etabliert und führ(ten im klinischen Alltag zu einer erheblichen Erweiterung des Therapiespektrums. Gleichzeitig wurde (vor allem im Lichte spezifischerer Wirkmechanismen und höherer Effektivität aber auch das Auftreten spezifischerer (und mitunter lebensbedrohlicher Nebenwirkungen und Risiken aufgezeigt. Die Verschreibung der bestmöglichen Therapie für individuelle Patienten, verbunden mit der „Qual der Wahl“ des „richtigen“ Medikaments zum „richtigen“ Zeitpunkt, erfordert eine zunehmende Auseinandersetzung und Abwägung von Nutzen und Risiko der vorhandenen (und zukünftigen Therapien bei

  6. Ist die Klassifikation der Bipolarität von Akiskal in die Praxis umsetzbar?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Severus E

    2009-01-01

    Full Text Available Das Konzept des "bipolaren Spektrums" nach Akiskal & Pinto (1999 beinhaltet die Vorstellung, dass viele, nach den aktuellen Diagnosekriterien bisher als unipolare Depressionen klassifizierte Krankheitsbilder in Wirklichkeit bipolare Erkrankungen darstellen, und die klassischen Stimmungsstabilisatoren Lithium, Valproat und Carbamazepin Mittel der Wahl in der Behandlung dieser depressiven Episoden mit den "weichen" bipolaren Merkmalen darstellen. Während verschiedene Untersuchungen während der vergangenen Jahre Teile des theoretischen Konzepts der Bipolarität von Akiskal validiert haben, bleibt abzuwarten, inwieweit der vornehmliche Einsatz der klassischen Stimmungsstabilisatoren bei diesen Krankheitsbildern gerechtfertigt ist, da bisher hierzu keine kontrollierten randomisierten Studien durchgeführt bzw. veröffentlicht worden sind. Bis dahin könnte die Kombination von Antidepressiva, insbesondere selektiven Serotonin- Wiederaufnahmehemmern (SSRI, mit dem klassischen Stimmungsstabilisator Lithium, aber auch mit den atypischen Antipsychotika Olanzapin bzw. Quetiapin im Sinne einer Augmentation einen sinnvollen Therapiebaustein in der Behandlung depressiver Episoden mit weichen bipolaren Merkmalen darstellen, da sich diese Substanzen/Therapieverfahren sowohl in der Akutbehandlung depressiver Episoden auf dem Boden majorer Depressionen als auch bipolarer Erkrankungen als wirksam erwiesen haben.

  7. Measures to enhance rational energy use in electric drives. Final report; Massnahmen zur Foerderung der rationellen Energienutzung bei elektrischen Antrieben. Endbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Reichert, J.; Schleich, J.; Herzer, G.; Toensing, E. [Fraunhofer-Institut fuer Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI), Karlsruhe (Germany); Rath, U.; Hellmann, R. [Ingenieurbuero fuer Energieberatung, Haustechnik und Oekologische Konzepte GbR (eboek), Tuebingen (Germany)

    1999-05-01

    Electric drives account for nearly 60 % of the total power consumption in Germany (70 % in the industrial sector and about 44 % in the small consumer sector). There is a high potential for savings (Landwehr et al. 1996, ISR et al. 1996, Nadel et al. 1992) but it is little used so far. The study attempts to identify and systematize the limits set by the market to the application of energy conservation measures in electric motors. This is followed by an outline of strategies to overcome these obstacles. Experience from other countries are integrated where efforts were made to put the potential savings into practice. [German] Der Kraftstrombedarf fuer elektrische Antriebe betraegt in Deutschland knapp 60% des gesamten Stromeinsatzes (ca. 70% des Industriestrombedarfs und ca. 44% des Strombedarfs im Sektor Kleinverbrauch). Trotz dieser hohen Anteile ist bisher bei keinem der Marktteilnehmer (Motoren- und Anlagenhersteller, Haendler und Endanwender) grosses Interesse an Stromsparmassnahmen im Bereich Elektromotoren zu erkennen. Zudem zeigen erste grobe Schaetzungen (Landwehr et al. 1996, ISR et al. 1996, Nadel et al. 1992), dass im Bereich Elektromotoren erhebliche wirtschaftliche Einsparpotentiale bestehen. Durch eine Erhoehung des Wirkungsgrades allein lassen sich ca. 3% einsparen. Groessere Potentiale koennen durch Drehzahlregelung - ca. 10% - und vor allem bei Optimierung des gesamten Systems (Stromuebertragung - Motor - Regelung - Kraftuebertragung - Arbeitsmaschine) - ueber 20% - erschlossen werden. Ziel dieser Studie ist es, zunaechst die Marktbeschraenkungen bei der Umsetzung von Massnahmen zur rationellen Energienutzung bei Elektromotoren zu identifizieren und zu systematisieren. Im Anschluss daran werden moegliche Strategien zur Ueberwindung dieser Marktbeschraenkungen aufgezeigt, systematisiert und analysiert. In diesem Zusammenhang werden auch Erfahrungen aus anderen Laendern, in denen von politischer und wirtschaftlicher Seite zum Teil betraechtliche

  8. Nicht spezifische Lipidtransfer-Proteine : Untersuchungen zur Prävalenz, klinischen Relevanz und IgE-Kreuzreaktivität bei potenziell schweren Formen der Lebensmittelallergie

    OpenAIRE

    Hartz, Christina

    2008-01-01

    Starke allergische Reaktionen gegen nicht spezifische Lipidtransfer Proteine sind im Mediterranen Raum weit verbreitet. LTPs besitzen als Klasse 1 Nahrungsmittelallergene vermutlich die Fähigkeit über den oralen Weg, durch den Verzehr von Nahrung, eine Sensibilisierung auszulösen. Zu Beginn dieser Arbeit wurde jedoch in der Literatur die Möglichkeit diskutiert, ob auch bei einer LTP-Sensibilisierung eine Pollen-assozierte Nahrungsmittelallergie vorliegen könnte. Untersuchungen zur IgE-Bindung...

  9. Variety of players in the power supply. Dimensions, conflicts of objectives and governmental need for action; Akteursvielfalt bei der Stromversorgung. Dimensionen, Zielkonflikte und staatlicher Handlungsbedarf

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Gawel, Erik [Helmholtz-Zentrum fuer Umweltforschung - UFZ, Leipzig (Germany). Dept. Oekonomie; Leipzig Univ. (Germany). Inst. fuer Infrastruktur und Ressourcenmanagement; Purkus, Alexandra [Helmholtz-Zentrum fuer Umweltforschung - UFZ, Leipzig (Germany). Dept. Oekonomie

    2016-07-15

    Starting with an explanation of terms the article discussed the potential costs and benefits of ''actor diversity'' of the power supply. After that is valued whether and to what extent a government action need can be derived economically to promote diversity or actor certain types of actors. [German] Ausgehend von einer Begriffsklaerung diskutiert der Artikel moegliche Kosten und Nutzen von ''Akteursvielfalt'' bei der Stromversorgung. Daran anschliessend wird bewertet, ob und inwieweit sich ein staatlicher Handlungsbedarf zur Foerderung von Akteursvielfalt oder bestimmten Akteurstypen oekonomisch ableiten laesst.

  10. Plant documentation by means of a geographical information system - GIS at Bayerngas GmbH; Anlagendokumentation mittels eines Geographischen Informationssystems - GIS bei der Bayerngas GmbH

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Lucas, D. [PHOTOGRAMMETRIE GMBH, Muenchen (Germany); Schroecker, D.; Grosshennig, P. [Bayerngas GmbH, Muenchen (Germany)

    1998-11-01

    The report presents the gradual introduction of a geographical orientated information system using SMALLWORLD GIS for the documentation of the complete technical installations of Bayerngas. There is also a supplement description of the SMALLWORLD GIS, in particular the consideration of specific data of Bavarian geodesy. (orig.) [Deutsch] Im Bericht wird die phasenweise Einfuehrung eines geographisch orientierten Informationssystems unter Nutzung des SMALLWORLD GIS dargestellt, in dem alle technischen Anlagen bei der Bayerngas dokumentiert werden sollen. Es werden darueber hinaus Ergaenzungen zum SMALLWORLD GIS beschrieben, u.a. die Beruecksichtigung der bayernspezifischen Daten im Vermessungswesen. (orig.)

  11. Altersabhängigkeit der objektiven und quantitativen neurootologischen Funktionsmessergebnisse bei 350 Vertigo-Patienten aus der Neurootologie der Würzburger Universitäts-HNO-Klinik

    OpenAIRE

    Boeck, Konstantin

    2005-01-01

    Die Dissertation beschreibt, dass die menschliche Gleichgewichtsregulation zur Aufrechterhaltung der Stellung im Raume, zur Regulation der Blickmechanismen, aber auch zur inneren Erzielung eines gleichgewichtes auf komplizierten kybernetischen Regelkreisen beruht. Mit Hilfe eines umpfangreichen neurootometrischen Netzwerkes unter Einschaltung aequilibriometrischer Gleichgewichtsmessungen und audiometrischer Gehörfunktionsmessungen lässt sich nachweisen, dass die Regulationsmuster mindestens i...

  12. Seismic methods for the characterisation of reservoirs in developing old natural gas fields in Germany; 3D Seismische Verfahren zur Reservoircharakterisierung bei der Entwicklung alter Erdoelfelder in Deutschland

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Krajewski, P.; Stahl, E.; Bischoff, R. [Preussag Energie GmbH, Lingen (Germany); Guderian, K.; Hasse, G.; Schmiermann, I. [BEB Erdoel und Erdgas GmbH, Hannover (Germany); Groot, P. de [De Groot-Bril Earth Sciences BV, Enschede (Netherlands)

    1998-12-31

    Two examples are chosen to describe the possiblities and limitations of using 3D seismic data for the interpretation of structures and the seismic characterisation of reservoirs. New techniques of seismic classification offer a great deal of possibilities, especially if - as in the case of Ruehme - there is a sufficiency of data from many borehole locations which enables the training of algorithms.(orig.) [Deutsch] Anhand zweier Beispiele wurden die Moeglichkeiten aber auch die Grenzen des Einsatzes 3D seismischer Daten bei der strukturellen Interpretation und der seismischen Reservoircharakterisierung aufgezeigt. Neuartige Techniken der seismischen Klassifizierung erweitern die Moeglichkeiten dabei betraechtlich, insbesondere, wenn - wie beim Beispiel Ruehme - durch die vielen Bohrlokationen ausreichend Daten zum Trainieren der Algorithmen zur Verfuegung stehen. (orig.)

  13. Diagnostik kognitiver Beeinträchtigung in der Rehabilitation bei schwerer koronarer Herzerkrankung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Zauner H

    2004-01-01

    Full Text Available Kognitive Leistungsbeeinträchtigungen im Rahmen kardialer Erkrankungen können Alltagsfunktionen, Lebensqualität sowie Therapiecompliance und damit die Effizienz des Ressourceneinsatzes im Gesundheitswesen beeinträchtigen. Sie weisen Prävalenzwerte von 30–90 % auf, wobei primär Defizite von Aufmerksamkeits- und Gedächtnisfunktionen, Psychomotorik und Problemlösungsfähigkeit dokumentiert sind. Der Artikel erläutert die Hauptaufgaben der neuropsychologischen Diagnostik hinsichtlich des Zusammenhanges von chronischer Herzerkrankung und kognitiver Beeinträchtigung im Sinne der Klärung von Prävalenz, Charakteristika und Verlaufsentwicklung kognitiver Defizite, sowie der pathogenetischen Variablen im Kontext kardialer Dysfunktion und kardiochirurgischer Interventionen für zerebrale Funktionsveränderungen. Es wird ein Konzept für die neuropsychologische Diagnostik hinsichtlich relevanter Meßbereiche, -zeitpunkte und -gütekriterien vorgestellt, das Entscheidungshilfen für die kardiologische Therapie, die Gestaltung des Interaktionsstils des Betreuungspersonals und die Strukturierung eines kognitiven Trainings bieten kann.

  14. Biofuels - Properties and application experience; Biokraftstoffe - Eigenschaften und Erfahrungen bei der Anwendung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schmiedel, H.P.

    2002-12-01

    The European Union wants to promote the use of renewable raw materials also in the traffic sector in order to meet the internationally committed reduction of carbon dioxide emissions. At the same time a new market shall be created for farming and jobs shall be secured. Fatty acid methyl esters in the diesel market and ethanol and ethyl tertiary butyl ether (ETBE) in gasoline are discussed as compounds that can be produced from renewable raw materials and be applied as fuels in the short term. This literature survey deals with the extent of CO{sub 2} / greenhouse gas emission reductions, the availability of biofuels and summarizes the economical and technical experiences obtained so far with their application. The use of pure vegetable oils, dimethylether and pyrolysis oil is also briefly covered. (orig.) [German] Die EU will auch im Verkehrsbereich den Einsatz nachwachsender Rohstoffe foerdern, um die international zugesagte Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen zu erreichen. Gleichzeitig sollen damit der Landwirtschaft ein neuer Markt eroeffnet und Arbeitsplaetze gesichert werden. Fettsaeuremethylester fuer den Dieselbereich sowie Ethanol und Ethyltertiaerbutylether (ETBE) fuer Ottokraftstoff werden als Verbindungen genannt, die aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen und kurzfristig als Kraftstoff eingesetzt werden koennen. Die vorliegende Literaturstudie beleuchtet den Umfang der CO{sub 2}- bzw. Klimagasreduktion, die Verfuegbarkeit der Biokraftstoffe und fasst die oekonomischen und technischen Erfahrungen zusammen, die bisher in ihrer Anwendung erhalten wurden. Die Nutzung von reinen Pflanzenoelen, Dimethylether und Pyrolyseoel wird gestreift. (orig.)

  15. Optimization of radiotherapy for Dupuytren's disease; Optimierung der Radiotherapie bei Morbus Dupuytren. Erste Ergebnisse einer kontrollierten Studie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Seegenschmiedt, M.H.; Olschewski, T.; Guntrum, F. [Alfried-Krupp-Krankenhaus Essen (Germany). Klinik fuer Radioonkologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin

    2001-02-01

    prophylactic radiotherapy for the contralateral hand due to disease progression. Conclusions: Prophylactic radiotherapy reduces symptoms and prevents disease progression in early-stage Dupuytren's disease. Both treatment concepts are well-tolerated and equally effective. Acute toxicity is slightly increased with treatment concept B (7 times 3 Gy), while chronic sequelae are low in both treatment groups. Long-term evaluation with follow-up of more than 5 years has to be awaited to recommend one or the other dose concept. (orig.) [German] Ziel: Es werden zwei Dosiskonzepte bei Bestrahlung des Morbus Dupuytren verglichen, um die Progression der Erkrankung bzw. eine Handoperation zu verhindern. Patienten und Methode: 129 Patienten (67 Maenner, 62 Frauen) wurden prospektiv in zwei Gruppen behandelt und fuer mindestens ein Jahr nachbeobachtet. 69 Patienten waren an beiden Haenden, 60 an einer Hand erkrankt (gesamt: 198 bestrahlte Haende). Nach Tubiana befanden sich 73 Haende im Stadium N, 61 im Stadium N/I ({<=}10 Beugekontraktur), 59 im Stadium I (11 bis 45 ) und fuenf im Stadium II (46 bis 90 ). Bestrahlt wurde am Orthovoltgeraet (120 kV) mit 40 cm Abstand und individuellen Bleigummi-Blenden. Gruppe A (63 Patienten/95 Haende) erhielt 10-mal 3 Gy (gesamt: 30 Gy); 5-mal 3 Gy taeglich in zwei Serien, acht Wochen Pause zwischen den Serien; Gruppe B (66 Patienten/103 Haende) erhielt 7-mal 3 Gy (gesamt: 21 Gy) in zwei Wochen. Die Patienten- und Krankheitsparameter waren in beiden Gruppen gleich verteilt. Die Auswertung (Toxizitaet, Effektivitaet) erfolgte drei und zwoelf Monate nach Bestrahlung. Subjektive (Patient) und objektive Parameter (Palpation, Messungen, Photovergleich-Arzt) wurden bewertet. Ergebnisse: Die Akuttoxizitaet war gering: 76 (38%) Haende hatten Hautreaktionen CTC-Grad 1 und zwoelf (6%) CTC-Grad 2. Chronische Folgen (Trockenheit, Atrophie, Sensibilitaetsstoerungen, LENT-Grad 1) traten bei neun (5%) Haenden auf. Drei und zwoelf Monate nach Radiotherapie wurde

  16. Tungsten as an innovative alloy element in the development of seamless tubular steels; Wolfram als neuartiges Legierungselement bei der Entwicklung von nahtlosen Leitungsrohrstaehlen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Pardun, M. [Mannesmann Forschungsinstitut, Duisburg (Germany); Vallourec and Mannesmann Tubes, Muelheim (Germany); Kloster, G.; Koschlig, B.; Niederhoff, K. [Vallourec and Mannesmann Tubes, Duesseldorf (Germany)

    2002-07-01

    Einsatztemperaturen stabilisiert. Bei der hier beschriebenen Entwicklung wurden verschiedene Legierungsvarianten mit Wolframgehalten im Bereich von 0,25 bis 0,50% und C-Aequivalenten nach IIW zwischen 0,33 und 0,42% untersucht. Neben der generellen Untersuchung der Einsetzbarkeit von Wolfram als Legierungselement bei nahtlosen Leitungsrohrstaehlen und dem Aspekt der Stabilisierung der Streckgrenze bei erhoehten Temperaturen wurden insbesondere folgende Ziele verfolgt: Entwicklung eines Leitungsrohrstahles der API-Guetestufe X60 bis X70 mit niedrigem Kohlenstoffaequivalent (Wolfram ist nicht in den gaengigen Berechnungsformeln enthalten); Untersuchung des Einflusses von Wolfram auf die Schweissbarkeit; Verbesserung der Sauergaseigenschaften durch Ersatz von Mangan durch Wolfram (Mangan gilt als seigerungsfoerderndes Element). Im Folgenden wird die Entwicklung des neuartigen Leitungsrohrstahles von der Laborstufe bis hin zur ersten betrieblichen Anwendung auf der Pilgerstrasse Duesseldorf-Rath der Vallourec and Mannesmann Tubes erlaeutert. Neben den mechanischen Eigenschaften wird ebenso auf die Korrosionseigenschaften wie die Schweissbarkeit eingegangen. (orig.)

  17. Solar energy systems in modernized buildings; Solarenergienutzung bei der Sanierung von Gebaeuden

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Voss, K. [Fraunhofer-Inst. fuer Solare Energiesysteme, Freiburg (Germany). Gruppe Solares Bauen

    1998-02-01

    The statistics of residential buildings in Germany is of extraordinary distinctness: About 70% of the houses are more than 25 years old and the construction rate is about 1% per annum. In most neighbouring European countries the situation is similar. Predictions show that almost 60% of the building stock of the year 2020 is already erected today. The conclusions: The present building stock is essential for the burden of the environment not only today but also tomorrow. Measures saving energy and protecting the climate must include the already existing houses. Solar concepts especially suited for the renovation of old housing should be more promoted. Technically mature products, architecturally and economically attractive and integrated concepts and convincing examples of practical applications are prerequisites for successful advances into this direction. (orig.) [Deutsch] Die statistische Analyse des Bestands an Wohngebaeuden in Deutschland spricht eine deutliche Sprache: Rund 70% der Gebaeude sind aelter als 25 Jahre; die Neubaurate liegt um 1% pro Jahr. In den meisten europaeischen Nachbarlaendern ist die Situation vergleichbar. Eine Hochrechnung auf das Jahr 2020 belegt, dass schon heute knapp 60% des dann vorliegenden Gebaeudebestands existieren. Fazit: Der Gebaeudebestand von heute bestimmt die Umweltbelastung von heute und morgen. Massnahmen zur Energieeinsparung und fuer einen wirkungsvollen Klimaschutz muessen vordringlich am Gebaeudebestand ansetzen. Unter dem Blickwinkel einer Verbreitung der Solartechnik ist offensichtlich, dass Solarkonzepten, die speziell an die Belange der Sanierung im Bestand angepasst sind, eine grosse Bedeutung zukommt. Voraussetzungen fuer einen erfolgreichen Weg in diesen Markt sind technisch ausgereifte Produkte, architektonisch und wirtschaftlich attraktive Gesamtkonzepte sowie ueberzeugende Beispiele aus der Praxis. (orig.)

  18. Diagnostik und Therapie der Panikstörung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Naderi-Heiden A

    2006-01-01

    Full Text Available Die Panikstörung beinhaltet wiederholte Angstattacken mit psychischen und körperlichen Symptomen. Ohne Therapie kann es zu Chronifizierung kommen. Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI werden als Therapeutika der ersten Wahl in der Behandlung der Panikstörung angesehen. Trizyklische Antidepressiva haben eine gleich gute Wirksamkeit wie SSRI, aber eine wesentlich schlechtere Verträglichkeit. Generell sollte bei den SSRI am Anfang eine reduzierte Standarddosis verordnet werden, um die Abbruchrate aufgrund von Nebenwirkungen zu reduzieren. Ebenso kann eine Komedikation mit Benzodiazepinen zu Beginn der Akuttherapie sinnvoll sein. Im Falle von Therapieresistenz sind Benzodiazepine wie Alprazolam in höherer Dosierung bei Patienten ohne Abhängigkeits- und Toleranzentwicklung in der Anamnese eine mögliche Therapieoption. Verhaltenstherapeutische Verfahren sind ebenso eine wirksame Methode zur Therapie der Panikstörung. In der Praxis werden Pharmakotherapie und Psychotherapie oft miteinander kombiniert, einerseits um die Symptomatik zu verbessern, andererseits, um eine Rückfallsrate zu reduzieren.

  19. Evaluation of the contribution of the importance of neuroimaging for the diagnostics of dementias - comparison to the psychological diagnostics; Evaluation des Beitrages der radiologischen bildgebende Diagnostik bei demenziellen Erkrankungen - ein Vergleich mit der psychologischen Diagnostik

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Hentschel, F.; Kreis, M.; Damian, M. [Univ. Heidelberg (Germany). Abt. fuer Neuroradiologie; Syren, M. [Univ. Heidelberg (Germany). Gedaechtnisambulanz; Krumm, B. [Univ. Heidelberg (Germany). Abt. fuer Biostatistik

    2003-10-01

    bildgebenden Verfahren unterschiedlich bewertet. Ziel ist die Quantifizierung der Beitraege der beiden Methoden zur Diagnostik und Differenzialdiagnostik der Demenzen. Methodik: Von 100 Patienten wurden die klinische Eingangs-, neuroradiologische, psychologische und klinische Abschlussdiagnosen dokumentiert. Aus der Veraenderung der klinischen Abschluss- gegenueber der Eingangsdiagnose waren der diagnostische Beitrag beider Methoden, Sensitivitaet, Spezifitaet und positiv praediktiver Wert zu ermitteln. Die neuroradiologische Untersuchung erfolgte mit MRT, die psychologische mit ueblichen Power- und speziellen Speed-Tests. Ergebnisse: Die erweiterte klinische Diagnostik fuehrte bei 26% der Patienten zur Aenderung der klinischen Diagnose. Bildgebung und Psychologie lieferten unterschiedliche eigene, sich ergaenzende Beitraege. Bei Aufhebung der Bedingtheit trug die Bildgebung mit 73,3% die Psychologie mit 54,1% zur Diagnose einer neurodegerativen Demenz, mit 83,3% resp. 70,8% zur Diagnose einer vaskulaeren Demenz bei. Allein die Psychologie diagnostizierte und quantifizierte den Grad der Demenz. Der Beitrag der Bildgebung bestand in der Differenzialdiagnose der Demenzen. Zusaetzlich wurden organische Ursachen einer symptomatischen Demenz und vaskulaere Enzephalopathien ohne Demenz, aber mit Bedeutung fuer die Sekundaerprophylaxe erfasst. Schlussfolgerung: In Ergaenzung der klinischen Diagnostik verbessert die psychologische Testung die Sicherheit der Diagnose Demenz, die neuroradiologischen Bildgebung verbessert die Differenzialdiagnostik der Demenzen und liefert zusaetzlich klinisch relevante Befunde. Die erweiterte klinische Diagnostik ist unverzichtbar fuer die Diagnostik und Differenzialdiagnostik der Demenzen. (orig.)

  20. Wirksamkeit der Aromatherapie auf Agitation und agitiertes Verhalten bei dementen Patienten: Systematische Literaturübersicht

    OpenAIRE

    Kummer, Carola; Jossen, Renata

    2015-01-01

    Problembeschreibung: Die Prävalenz von Demenz belief sich im Jahr 2010 weltweit auf 35,6 Millionen Menschen. Neben den Hauptsymptomen der Demenz können Reizbarkeit, Angst, Enthemmung und Agitation auftreten. Fast die Hälfte aller Menschen mit Demenz zeigen monatlich Agitation und agitiertes Verhalten auf. Medikamentöse Therapien weisen oft eine begrenzte Wirkung auf und sind mit Risiken und unerwünschten Wirkungen verbunden. Gefragt sind daher nichtmedikamentöse Therapien. Somit erlange...

  1. Effects of iodine and thyroid hormones in inducing and treating Hashimoto's thyroiditis; Effekte von Iodid und Schilddruesenhormonen bei der Induktion und Therapie einer Thyreoiditis Hashimoto

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Rink, T.; Schroth, H.J.; Holle, L.H.; Garth, H. [Stadtkrankenhaus Hanau (Germany). Abt. fuer Nuklearmedizin

    1999-07-01

    . der Verlauf der Thyreoglobulin- (Tg-) und Peroxidase-(TPO)-Antikoerper bei bestehender Thyreoiditis Hashimoto unter verschiedenen Therapieformen. Methode: Eine Gruppe von 375 Personen mit weitgehend unauffaelliger Schilddruese erhielt taeglich 200 {mu}g Iod, woechentlich einmalig 1,53 mg Iod oder keine Medikation. In einem zweiten Kollektiv von 377 Patienten mit Thyreoiditis Hashimoto erfolgte eine nichtsuppressive Hormonmedikation, eine suppressive Hormonmedikation, die kombinierte Gabe einer nichtsuppressiven Hormondosis mit Iod (50-150 {mu}g/d), eine reine Iodmedikation mit taeglich 200 {mu}g bzw. keine Therapie. Die mittlere Beobachtungszeit dieser beiden Gruppen lag bei 860 bzw. 848 Tagen. Ergebnisse: Im ersten Kollektiv zeigte sich weder unter Medikation mit taeglich 200 {mu}g Iod noch bei den unbehandelten Patienten ein klarer Anstieg der Antikoerpertiter. Unter Prophylaxe mit woechentlich 1,53 mg Iod fand sich hingegen eine signifikante Erhoehung sowohl der Tg- als auch der TPO-AK-Spiegel, und die Inzidenz einer Thyreoiditis Hashimoto war vierfach hoeher als in den beiden anderen Untergruppen. Die Patienten des zweiten Kollektivs zeigten einen signifikanten Abfall der Tg-AK unter taeglicher Medikation mit bis zu 200 {mu}g Iod, waehrend der Rueckgang der TPO-AK vom TSH-Titer abhing und in der supprimierten Gruppe am ausgepraegtesten war (p<0,0001). Schlussfolgerung: Zur Verringerung der Inzidenz einer Autoimmunthyreopathie ist bei disponierten Patienten eine taeglich zugefuehrte Iodprophylaxe ggf. guenstiger als hochdosierte woechentliche Applikationen. Diese Medikation in Kombination mit einer Hormontherapie kann selbst bei einer bestehenden Thyreoiditis Hashimoto sowohl die Tg- als auch die TPO-AK signifikant senken. (orig.)

  2. Reduction of the radiation exposure of patients caused by selected interventional and angiographic procedures; Reduzierung der Strahlenexposition von Patienten bei ausgewaehlten interventionellen und angiographischen Massnahmen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Seifert, H. [Universitaetskliniken des Saarlandes, Homburg/Saar (Germany). Abt. fuer Strahlentherapie, Radiologische Physik; El-Jamal, A.; Roth, R.; Urbancyzk, K.; Kramann, B. [Universitaetskliniken des Saarlandes, Homburg/Saar (Germany). Radiologische Klinik, Abt. fuer Radiodiagnostik

    2000-12-01

    significant dose reductions while maintaining adequate image quality it will be necessary to purchase a modern X-ray equipment with pulsed fluoroscopy and automatic filter selection. (orig.) [German] Ziel: Reduzierung von Patientendosen bei ausgewaehlten interventionellen und angiographischen Massnahmen an einem digitalen C-Bogengeraet ''Multiskop''. Material und Methoden: Nach einer vorhergehenden Patientenstudie wurden physikalische Messungen mit Pruefkoerpern durchgefuehrt und physikalisch-technische Parameter wie Fokus-Bildverstaerker-Abstand, Zusatzfilter und Bildempfaengerdosis pro Aufnahme optimiert. Danach wurden bei 130 perkutanen transluminalen Angioplastien (PTA), 40 PTA mit Stentimplantation, 61 Embolisationen sowie 302 digitalen Subtraktionsangiographien (DSA) Dosis-Flaechen-Produkt (DFP) und Durchleuchtungszeit gemessen. Fuer 16 PTA, 9 Embolisationen und 38 DSA erfolgten die Trennung der durchleuchtungs- und aufnahmebedingten DFP sowie die Erfassung der Aufnahmezahlen. Die Ergebnisse dieser Patientenstudie wurden mit den Resultaten der vorhergehenden Patientenstudie verglichen. Ergebnisse: Die Median-Werte des DFP und der Durchleuchtungszeit betrugen 25 Gy cm{sup 2} bzw. 9,7 min bei PTA, 97 Gy cm{sup 2} bzw. 8,5 min bei PTA mit Stentimplantation, 88 Gy cm{sup 2} bzw. 17,2 min bei Embolisationen und 54 Gy cm{sup 2} bzw. 2,8 min bei DSA. Fuer das Verhaeltnis zwischen aufnahme- und durchleuchtungsbedingten DFP bzw. fuer die Aufnahmezahl wurden Median-Werte von 0,76 bzw. 63 bei PTA, 0,81 bzw. 123 bei Embolisationen und 1,85 bzw. 134 bei DSA bestimmt. Im Vergleich zur vorhergehenden Patientenstudie konnten die Median-Werte des DFP um 31% bei PTA, 26% bei PTA mit Stentimplantation, 55% bei Embolisationen und 38% bei DSA reduziert werden. Schlussfolgerungen: Der Vergleich zwischen vorhergehender und aktueller Patientenstudie zeigt, dass bei interventionellen und angiographischen Massnahmen ein erhebliches Dosiseinsparungspotential vorhanden ist. An

  3. RFA of osseous and soft tissue tumors; RFA von Tumoren des Knochens und der Weichteile

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Jakobs, T.F.; Hoffmann, R.T.; Vick, C.; Wallnoefer, A.; Reiser, M.F.; Helmberger, T.K. [Inst. fuer Klinische Radiologie, Klinikum Grosshadern der Univ. Muenchen (Germany)

    2004-04-01

    Radiofrequency ablation (RFA) of primary and secondary liver malignancies is a promising and rapidly evolving technique, which increasingly gains importance. A new field of RFA is the minimal invasive therapy of osseous and soft tissue tumors. In the management of osteoid-osteoma, RFA is a well established treatment option. Basic principles, indications, complications and results of RFA will be presented. A careful evaluation of indications for RFA in osseous of soft tissue neoplasms is mandatory. In patients who are neither candidates for surgical tumor resection nor respond to chemotherapy, there is a need for alternative treatment options. In these preselected patients a substantial improvement in quality of life with low associated morbidity can be provided by RFA. In malignancies of bone and soft-tissue tumors, RFA is a palliative treatment option. Therefore, the results can not be compared to those of surgical resection or chemotherapy which essentially are employed with curative intention. Our own experiences as well as data published in the literature indicate that RFA is a helpful tool in preserving patient's quality of life. The high technical and clinical success together with a low complication rate makes RFA of osseous and soft tissue neoplasms a valuable supportive tool for patients not referable for surgery or systemic therapy. (orig.) [German] Die Radiofrequenzablation (RFA) von primaeren oder sekundaeren Lebertumoren ist eine vielversprechende und sich schnell weiterentwickelnde Technik, die sich in den letzten Jahren bei der Behandlung von Lebermalignomen zunehmend etabliert hat. Waehrend die RFA schon seit laengerem erfolgreich fuer die Behandlung von Osteoidosteomen eingesetzt wird, findet sie ein neues Einsatzgebiet in der minimal-invasiven Therapie fokal begrenzter, maligner Tumoren des Knochens und der Weichteile. Technik, Indikationen, Komplikationen und erste Ergebnisse der RFA von Knochen- und Weichteiltumorn werden vorgestellt. Die

  4. Medikamentöse und alternative Konzepte zur Behandlung von Vorhofflimmern: Neuere Klasse-III-Antiarrhythmika, Hybridtherapien (Kardioversion-Defibrillation, Ablation, Pacing

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Pürerfellner H

    2004-01-01

    Full Text Available Trotz Fortschritten in der nicht-pharmakologischen Therapie spielen antiarrhythmische Medikamente noch immer eine führende Rolle in der Behandlung kardialer Arrhythmien. Große randomisierte kontrollierte klinische Studien haben die Wichtigkeit einer geeigneten Risiko-Nutzen-Evaluierung bei unterschiedlichen Patientengruppen herausgearbeitet. Das hat dazu geführt, daß Natrium-Kanal-Blocker wegen ihrer potentiell proarrhythmischen Wirkung speziell bei Patienten mit eingeschränkter linksventrikulärer Funktion und ischämischer Herzerkrankung immer weniger eingesetzt wurden. Dagegen wurden Betablocker und komplexere Klasse- III-Substanzen wie Sotalol und Amiodaron immer öfter verordnet. Allerdings haben häufig auftretende Nebenwirkungen die Entwicklung von Substanzen mit einer einfachen Ionen-Kanal-Blockade vorangetrieben. In diesem Review werden neuere sogenannte reine Klasse-III-Substanzen diskutiert. Ihr gemeinsamer Wirkmechanismus ist ein antifibrillatorischer Effekt auf Vorhof und Kammer. Klinisch werden sie bei der medikamentösen Kardioversion und zur Prävention von Vorhofflimmern oder Vorhofflattern genauso wie zum Erhalt des Sinusrhythmus nach dessen erfolgreicher Wiederherstellung eingesetzt. Der Bericht enthält eine detaillierte Analyse zur Pharmakokinetik, referiert die Ergebnisse klinischer Studien und erläutert Implikationen in bezug auf die tägliche Anwendung dreier spezieller Substanzen: Ibutilid, Dofetilid und Azimilid. Nachdem ihre Effektivität noch immer begrenzt ist, wird die gegenwärtige und zukünftige Rolle von Hybridtherapien, d. h. eine Kombination von medikamentöser Therapie mit alternativen Behandlungsmethoden (implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren, Katheterablation, Schrittmacher diskutiert. Darüber hinaus gibt es einen Ausblick auf ein zukünftiges Medikamentendesign, dessen Ziel das im Sinne eines Remodellings elektrisch veränderte Vorhofgewebe darstellt.

  5. Impact of the serum thyroglobulin concentration on the diagnostics of benign and malignant thyroid diseases; Stellenwert des Serum-Thyreoglobulinspiegels bei der Diagnostik benigner und maligner Schilddruesenerkrankungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Rink, T.; Schroth, H.J. [Abt. fuer Nuklearmedizin, Staedtisches Klinikum, Hanau (Germany); Dembowski, W.; Klinger, K. [Medizinische Klinik, St. Vinzenz Krankenhaus, Hanau (Germany)

    2000-08-01

    concentrations cannot exclude the respective disorder, a routine Tg determination seems not to be justified in benign thyroid diseases. (orig.) [German] Ziel dieser Studie ist es, neue und bislang zum Teil kontrovers diskutierte Indikationen zur Bestimmung des Thyreoglobulins (Tg) bei unterschiedlichen Schilddruesenerkrankungen in der klinischen Routine zu ueberpruefen. Methoden: Die Studie umfasst folgende Kollektive: 250 gesunde Probanden, 50 Patienten mit euthyreoter Struma diffusa, 161 Patienten mit euthyreoter Knotenstruma (davon 108 operierte Faelle, wobei sich 17 Karzinome fanden), 60 hyperthyreote Patienten mit autonomer Knotenstruma, 150 Patienten mit Thyreoiditis Hashimoto und 30 hyperthyreote Patienten mit M. Basedow. Ergebnisse: Die Grenze des Referenzbereichs errechnete sich zu 30 ng Tg/ml. Die Analyse der diffusen Strumen zeigte eine lineare Abhaengigkeit des Tg-Spiegels von der Schilddruesengroesse, wobei der Erwartungswert in etwa dem Organvolumen in ml entsprach. Knotige Veraenderungen fuehrten zu einem ueberproportionalen Tg-Anstieg, der allerdings einer grossen Varianz unterlag und daher im Einzelfall nur schwer abzuschaetzen war. Von den 17 Patienten mit Schilddruesenkarzinom lag der Tg-Spiegel in 10 Faellen unterhalb des Erwartungswertes, 2 Patienten zeigten einen Tg-Wert von >1000 ng/ml. Bei Autonomien fand sich bezogen auf eine durch Substitution extrem supprimierte Vergleichsgruppe ein signifikant hoeherer mittlerer Tg-Spiegel. Aufgrund der hohen Varianz der Tg-Werte beider Kollektive war die Diagnose der Autonomie anhand der Tg-Bestimmung jedoch kaum moeglich. In der Gruppe mit Thyreoiditis Hashimoto zeigte sich im Vergleich zum Normalkollektiv ein erniedrigter Tg-Spiegel. Bei M. Basedow war die mittlere Tg-Konzentration signifikant hoeher als in der Vergleichsgruppe mit Struma diffusa, dennoch lagen 47% aller Werte noch im Referenzbereich. Schlussfolgerung: Hohe Tg-Werte fuehren bei Verdacht auf Malignitaet, Autonomie oder M. Basedow zu einer hoeheren

  6. Limits of applicability in NDT inspections. Practical examples; Grenzen der Anwendbarkeit bei ZfP-Pruefungen. Beispiele aus der Praxis

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Sodeikat, Christian [Ingenieurbuero Schiessl Gehlen Sodeikat GmbH, Muenchen (Germany); Lohse, Carsten [Bewehrungsnachweis und -analyse, Augustusburg (Germany)

    2016-05-01

    Property owners, developers, architects, planners and in many cases courts require further information regarding the state of existing and under construction buildings. In order to avoid concerns on the building structure and to avoid nuisance by noise and dirt and ultimately save costs, structural inspection should be carried out as non-destructive. NDT methods, however, always have application limits that can be very different depending on the methods used and test equipment. However, not every inspection task, the implementation of which customer want, can be solved with NDT methods. The following article presents practical examples of application limits of different NDT methods. [German] Eigentuemer, Bauherren, Architekten, Planer und vielfach auch Gerichte benoetigen weitergehende Informationen bzgl. des Zustands bestehender und auch im Bau befindlicher Bauwerke. Um die Bausubstanz nicht zu beeintraechtigen, Belaestigungen durch Laerm und Dreck zu vermeiden und letztlich Kosten zu sparen, sollen Bauwerksuntersuchungen moeglichst zerstoerungsfrei durchgefuehrt werden. ZfP-Verfahren weisen jedoch immer Anwendungsgrenzen auf, die je nach eingesetzten Verfahren und Pruefgeraeten sehr unterschiedlich sein koennen. Jedoch kann nicht jede Pruefaufgabe, deren Umsetzung sich Auftraggeber wuenschen, mit ZfP-Verfahren geloest werden. Der nachfolgende Beitrag stellt Praxisbeispiele fuer Anwendungsgrenzen verschiedener ZfP-Verfahren dar.

  7. Clinical application of functional MRI for chronic epilepsy; Klinischer Einsatz der funktionellen MRT bei chronischer Epilepsie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Woermann, F.G.; Labudda, K. [Krankenhaus Mara, Epilepsiezentrum Bethel, Abteilung fuer Magentresonanztomographie, Bielefeld (Germany)

    2010-02-15

    Functional magnetic resonance imaging (fMRI) is frequently used in the presurgical diagnostic procedure of epilepsy patients, in particular for lateralization of speech and memory and for localization of the primary motor cortex to delineate the epileptogenic lesion from eloquent brain areas. fMRI is one of the non-invasive procedures in the presurgical diagnostic process, together with medical history, seizure semiology, neurological examination, interictal and ictal EEG, structural MRI, video EEG monitoring and neuropsychology. This diagnostic sequence leads either to the decision for or against elective epilepsy surgery or to the decision to proceed with invasive diagnostic techniques (Wada test, intra-operative or extra-operative cortical stimulation). It is difficult to evaluate the contribution of the fMRI test in isolation to the validity of the entire diagnostic sequence. Complications such as memory loss and aphasia in temporal lobe resections or paresis after frontal lobe resections are rare and rarely of disastrous extent. This further complicates the evaluation of the clinical relevance of fMRI as a predictive tool. In this article studies which investigated the concordance between fMRI and other diagnostic gold standards will be presented as well as the association between presurgical fMRI and postsurgical morbidity. (orig.) [German] Die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) wird im Rahmen der Epilepsiediagnostik vor epilepsiechirurgischen Eingriffen insbesondere zur Lateralisation von Sprache und Gedaechtnis und zur Lokalisation der Zentralregion eingesetzt, um den eloquenten Kortex von der epilepsieverursachenden, chirurgisch zugaenglichen Laesion abzugrenzen. Dabei ist die fMRT Teil einer Sequenz nichtinvasiver klinischer Tests (Anamnese, Anfall-Semiologie, neurologischer Status, interiktales und iktales EEG, strukturelles MRT, Video-EEG-Monitoring, Neuropsychologie). Das Ergebnis dieser Sequenz ist die Entscheidung fuer oder gegen einen

  8. Accuracy of routine MRI in lesions of the supraspinatus tendon - comparison with surgical findings; Treffsicherheit der nativen und kontrastverstaerkten MRT im Routineeinsatz bei Supraspinatussehnenrupturen - Vergleich mit operativen Ergebnissen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schroeder, R.-J.; Bostanjoglo, M.; Herzog, H.; Hidajat, N.; Roettgen, R.; Maeurer, J.; Felix, R. [Humboldt-Univ. zu Berlin, Klinik fuer Strahlenheilkunde, Charite, Campus Virchow-Klinikum (Germany); Kaeaeb, M. [Humboldt-Univ. zu Berlin, Klinik fuer Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Charite, Campus Virchow-Klinikum (Germany)

    2003-07-01

    degenerated tendons with partial rupture and complete rupture, and covered ruptures. (orig.) [German] Ziel: Korrelation des Laesionsausmasses der Supraspinatussehne im Schulter-MRT mit dem offen chirurgischen oder arthroskopischen Befund (chirurgische Klassifikation nach Snyders bzw. Bateman) bei Verwendung routinemaessig (Hauptfragestellung der Zuweiser: u.a. Rotatorenmanschettenlaesion posttraumatisch oder bei Bewegungseinschraenkung, Zustand des Labrum glenoidale) angefertigter MRT-Untersuchungen. Material und Methode: Retrospektiv verblindet wurden 80 (Patientenalter 16-76/47,4{+-}14,0 Jahre) zur Abklaerung unterschiedlicer Schulterbeschwerden praeoperativ durchgefuehrte MRT-Untersuchungen der Schulter von zwei unabhaengigen Auswertern analysiert. Evaluiert wurden hierbei das Vorliegen und Ausmass einer Supraspinatussehnenkomplett- oder -teilruptur. Anschliessend wurde bei diesen Patienten eine offene oder arthroskopische Operation durchgefuehrt, deren Befund als Goldstandard gewertet wurde. Verwendet wurden diverse MR-Tomographen mit Feldstaerken von 1,0 T (17 Faelle) bzw. 1,5 T (63 Faelle) sowie fuer Schulter- bzw. Gelenkuntersuchungen speziell geeignete starre oder flexible Spulen. Zusaetzlich zur Nativ-MRT wurde bei 38 von 80 Patienten intravenoes Kontrastmittel appliziert. Die von zwei Radiologen erstellten Befunde wurden mit den operativ bzw. arthroskopisch gewonnenen Ergebnissen verglichen und statistisch analysiert. Ergebnisse: Werden weder Lokalisation noch Ausdehnung der Kontinuitaetsstoerung der Supraspinatussehne beruecksichtigt, erbrachten die 80 MRT eine Sensitivitaet von 0,93, eine Spezifitaet von 0,69 und eine Treffsicherheit von 0,85. Die Sensitivitaet stieg auf 0,96 bei gleichbleibender Spezifitaet und einer Treffsicherheit von 0,83, wenn man die Laesionen von unter 1 cm Ausdehnung unberuecksichtigt liess. Vergleicht man die nativ und kontrastmittelgestuetzt durchgefuehrten mit den nur nativ durchgefuehrten MRT, lag bei jenen die Sensitivitaet um 7% (0

  9. Dioxins and female reproductive dysfunction. Final report; Dioxine und Fortpflanzungsstoerungen bei der Frau. Schlussbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schaefer, W.; Zahradnik, H.P.

    2000-07-01

    Two problems were investigated: (a) Effects on pregnancy-associated tissues (retardation of fetal growth, placental insufficiency, lower weight at birth, premature birth); (b) effects on reproductive cells and tissues outside pregnancy (fertility problems). Test substances were TCDD, PCB 153 (which has the highest concentrations of all dioxins in human tissues), and the coplanar, dioxin-type substance PCB 126. The experiments were to provide information on which tissues in the female reproductive organs are the most sensitive to these organic chlorine compounds. Local mediators with autocrineous and paracrineous effects were investigated as end points (eicosanides, cytokines and the secretion of hormones like estriol and HPL). [German] Die Untersuchungen wurden auf zwei Fragestellungen konzentriert: (a) Effekte auf Schwangerschafts-assoziierte Gewebe (moegliche klinische Konsequenzen: fetale Wachstumsretardierungen, Plazentainsuffizienz, geringe Geburtsgewichte, Fruehgeburtlichkeit). (b) Effekte auf reproduktionsspezifische Zellen und Gewebe ausserhalb einer Schwangerschaft (moegliche klinische Konsequenzen: Stoerung der Fertilitaet). Als Testsubstanzen wurden TCDD, PCB 153 (das von allen Kongeneren in den hoechsten Konzentrationen in Humanproben gefunden wird), sowie das koplanare Dioxin-aehnliche PCB 126 eingesetzt. In den Experimenten sollte ermittelt werden, ob und ggf. welche Zielgewebe in den Fortpflanzungsorganen der Frau empfindlich auf diese Organochlorverbindungen reagieren. Als Endpunkte wurden autokrin und parakrin wirksame lokale Mediatoren (Eicosanoide und Cytokine, sowie die Sekretion von Hormonen z.B. Oestriol, HPL) untersucht. (orig.)

  10. Radiological intervention in postoperative complications following liver transplantation; Interventionelle radiologische Verfahren bei postoperativen Komplikationen nach Lebertransplantation

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Berger, H. [Inst. fuer Radiologische Diagnostik, Klinikum Grosshadern, Univ. Muenchen (Germany); Staebler, A. [Inst. fuer Radiologische Diagnostik, Klinikum Grosshadern, Univ. Muenchen (Germany); Kunzfeld, A. [Inst. fuer Radiologische Diagnostik, Klinikum Grosshadern, Univ. Muenchen (Germany); Zuelke, C. [Chirurgische Klinik und Poliklinik, Klinikum Grosshadern, Univ. Muenchen (Germany); Anthuber, M. [Chirurgische Klinik und Poliklinik, Klinikum Grosshadern, Univ. Muenchen (Germany); Kraemling, H.J. [Chirurgische Klinik und Poliklinik, Klinikum Grosshadern, Univ. Muenchen (Germany)

    1997-03-01

    akzeptiert. Ueber 10% der lebertransplantierten Patienten im Klinikum Grosshadern sind im Verlauf mit vaskulaeren (n=22) oder biliaeren (n=19) postoperativen Komplikationen einer interventionellen radiologischen Behandlung zugefuehrt worden. Wichtigste Verfahren sind die Angioplastie (n=20), die Katheterembolisation (n=2), die perkutanen Drainageverfahren (n=11) und Gallengangsinterventionen (n=19). 20 von 22 vaskulaeren Interventionen wurden technisch erfolgreich durchgefuehrt. Fuer die Langzeitprognose des Organs bzw. der Patienten ist die aktuelle Organfunktion zum Zeitpunkt der Intervention entscheidend; dies entspricht weitgehend den Ergebnissen nach operativen Revisionen. Bei biliaer-septischen Komplikationen ist die Organprognose als deutlich eingeschraenkt anzusehen. Interventionelle Eingriffe bei Problemen der biliaeren Anastomosen sind als erster Therapieschritt akzeptiert und koennen auch in der Langzeitbeobachtung eine zufriedenstellende Problemloesung durch Ballondilatation und Prothesenimplantation gewaehrleisten. Interventionelle radiologische Techniken spielen in differentialtherapeutischen Ueberlegungen zur Behandlung postoperativer Komplikationen eine wichtige Rolle. Bei entsprechender Patientenselektion sind sie als erster Therapieschritt einzusetzen. (orig.)

  11. Quality management system according to DIN EN ISO 9001. Proceedings and progress report of the implementation at the Hamburger Gaswerke GmbH; Qualitaetsmanagementssystem nach DIN EN ISO 9001. Vorgehensweise und Erfahrungsbericht der Umsetzung bei der Hamburger Gaswerke GmbH

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kinzinger, K. [Hamburger Gaswerke GmbH, Hamburg (Germany); Reimers, G. [Hamburger Gaswerke GmbH, Hamburg (Germany)

    1997-06-01

    Production companies often have certified quality management systems. In public utilities, which view themselves as service establishment, this is less common. The authors describe the implementation of the DIN EN ISO 9001 at the Hamburger Gaswerke GmbH. (orig.) [Deutsch] Produzierende Unternehmen koennen vielfach zertifizierte Qualitaetsmanagementsysteme nachweisen. Fuer die Versorgungsunternehmen, die sich weitgehend auch als Dienstleister verstehen, ist die Anwendung der Norm in den eigenen Unternehmen noch relativ unueblich. Ueber die Vorgehensweise und die Erfahrungen bei der Umsetzung der Norm bei der Hamburger Gaswerke GmbH wird nachfolgend berichtet. (orig.)

  12. Vertrauen in Internetangebote. Eine empirische Untersuchung zum Einfluss von Glaubwürdigkeitsindikatoren bei der Nutzung von Online-Therapie- und Online-Beratungsangeboten (Dissertation

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Waldemar Dzeyk

    2006-09-01

    Full Text Available Angesichts der Risiken, die mit der Nutzung von Online-Informationen verbunden sind, besitzen Fragen der Glaubwürdigkeit und des Vertrauens eine wichtige Orientierungsfunktion für die Selektion und Bewertung von Informationen im Internet. Für den Bereich gesundheitsrelevanter Online-Angebote ist bisher noch wenig darüber bekannt, welche Rolle medienseitige Merkmale für die Zuschreibung von Glaubwürdigkeit und die Entwicklung von Vertrauen in Online-Therapieangebote oder Online-Beratungsangebote spielen. Ebenso ist dass Wissen um den Einfluss rezipientenseitiger Merkmale sowie deren Interaktion mit den Medienmerkmalen bei der Zuschreibung von Glaubwürdigkeit im Kontext des Internets noch weitgehend unerforscht. Den Teilnehmer/innen eines Online-Experiments (N = 532 wurde das Angebot eines simulierten Online-Therapie bzw. Online-Beratungsangebots präsentiert. Dabei wurden verschiedene Glaubwürdigkeitsmerkmale der einzelnen Webseiten variiert: 1. Porträtfoto des Therapeuten, 2. Qualifikation des Therapeuten, 3. orthografische Korrektheit, 4. Ausführlichkeit der Informationen zur Datensicherheit und zum Datenschutz und 5. die Vollständigkeit der Kontaktadresse. Als abhängige Variable wurde die Einschätzung der Glaubwürdigkeit der dargebotenen Seiten erhoben (Vertrauenswürdigkeit und Kompetenz als Kernkomponenten des Glaubwürdigkeitskonstrukts. Zusätzlich wurden mittels eines Online-Fragebogens verschiedene Rezipientenvariablen erfasst. Für die Indikatoren "Qualifikation des Therapeuten", "Datensicherheit und Datenschutz" und für die "Kontaktadresse" konnten signifikante Haupteffekte für die Beurteilung der Glaubwürdigkeit gesichert werden. Hier war es jeweils so, dass den eher glaubwürdigen Varianten sowohl eine höhere Vertrauenswürdigkeit als auch eine höhere Kompetenz zugeschrieben wurde. Für die Rezipientenvariablen zeigten sich vor allem bei den Variablen "Interesse am Thema" und "Vertrauen in die Zuverl

  13. Molecular imaging of head and neck cancers. Perspectives of PET/MRI; Molekulare Bildgebung bei Kopf-ï]¿Hals-Tumoren. Perspektive der PET-MRT

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Stumpp, P.; Kahn, T. [Universitaetsklinikum Leipzig AoeR, Klinik und Poliklinik fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Leipzig (Germany); Purz, S.; Sabri, O. [Universitaetsklinikum Leipzig, Klinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin, Leipzig (Germany)

    2016-07-15

    The {sup 18}F-fluorodeoxyglucose positron emission tomography-computed tomography ({sup 18}F-FDG-PET/CT) procedure is a cornerstone in the diagnostics of head and neck cancers. Several years ago PET-magnetic resonance imaging (PET/MRI) also became available as an alternative hybrid multimodal imaging method. Does PET/MRI have advantages over PET/CT in the diagnostics of head and neck cancers ?The diagnostic accuracy of the standard imaging methods CT, MRI and PET/CT is depicted according to currently available meta-analyses and studies concerning the use of PET/MRI for these indications are summarized. In all studies published up to now PET/MRI did not show superiority regarding the diagnostic accuracy in head and neck cancers; however, there is some evidence that in the future PET/MRI can contribute to tumor characterization and possibly be used to predict tumor response to therapy with the use of multiparametric imaging. Currently, {sup 18}F-FDG-PET/CT is not outperformed by PET/MRI in the diagnostics of head and neck cancers. The additive value of PET/MRI due to the use of multiparametric imaging needs to be investigated in future research. (orig.) [German] Die {sup 18}F-Fluordesoxyglukose-Positronenemissionstomographie-Computertomographie ({sup 18}F-FDG-PET-CT) hat ihren festen Stellenwert in der Diagnostik von Kopf-Hals-Tumoren. Seit einigen Jahren ist die PET-MRT als weitere hybride Bildgebungsmodalitaet verfuegbar. Bringt die PET-MRT Fortschritte bei der Diagnostik von Kopf-Hals-Tumoren ?Darstellung der diagnostischen Genauigkeit der bisherigen Bildgebungsmethoden CT, MRT und PET-CT anhand von Metaanalysen und Zusammenfassung der bisherigen Publikationen zur PET-MRT auf diesem Gebiet. Die PET-MRT zeigt in allen bisherigen Studien keine Ueberlegenheit bzgl. der diagnostischen Genauigkeit von Kopf-Hals-Tumoren. Sie kann jedoch durch die multiparametrische Diagnostik perspektivisch Beitraege zur Tumorcharakterisierung und damit moeglicherweise Voraussagen zum

  14. Magnitude contrast angiography in peripheral occlusive vascular disease of the lower limbs; Magnitude-Contrast-Angiographie bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit der unteren Extremitaeten

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Boos, M. [Radiologische Klinik im Klinikum Wuppertal-Barmen (Germany); Schlegel, E. [Radiologische Klinik im Klinikum Wuppertal-Barmen (Germany); Cramer, B.M. [Radiologische Klinik im Klinikum Wuppertal-Barmen (Germany)

    1995-07-01

    187 examinations were done in 105 patients with artheriosclerotic lesions of the femoropopliteal vessels. The MRA results were compared to DSA and conventional angiography. 36 patients were investigated before and after angioplasty. Occlusions were detected correctly in all cases. In mild and moderate stenoses there was 90% agreement. High-grade stenoses may simulate occlusions. All interruptions of the signal with a length of 1 to 10 mm have to be read as high-grade stenoses (MRA sensitivity was 0.96 and specificity 0.94). In patients with low cardiac output MRA may be advantageous in comparison to DSA: Collaterals and vessels distal to occlusions were visualized better in MRA. Axial scans show morphology of stenoses and occlusions and influenced the choice of treatment in 6 cases. In 3 cases, thrombotic material and calcified plaque were distinguished. After angioplasty vessel wall lesions such as dissection of the intima or compressed plaque inside the vessel wall were well visualized. Agreement was 92% with MRA as opposed to lesser values with DSA. (orig.) [Deutsch] Es wurden 187 selektive MR-Angiogramme (MRA) bei 105 Patienten in der femoro-poplitealen Gefaessetage angefertigt und mit der i.a. DSA/Blattfilm-Angiographie verglichen. 36 Patienten wurden vor und nach Thrombolyse/perkutaner transluminaler Angioplastie (PTA) untersucht. Bei Verschluessen fand sich 100% Uebereinstimmung. Die Uebereinstimmung des Bildeindrucks war fuer <50%- und fuer 50-80%-Stenosen ca. 90%. Hochgradige und filiforme Stenosen (>80%) koennen Verschluesse vortaeuschen. Die 1-10 mm langen Signalunterbrechungen im MRA muessen als hochgradige, filiforme Stenosen interpretiert werden (Sensitivitaet 0,96, Spezifitaet 0,94). Bei Patienten mit eingeschraenkter Herzfunktion kann die MRA gegenueber der i.a. DSA im Vorteil sein, Kollateralen und Empfaengersegmente werden dann im MRA besser abgebildet. Zusaetzliche axiale Schichten zeigen die Morphologie der Gefaesswand und beeinflussen in 6

  15. Energy and cost management in district heat supply to heating and freshwater treatment systems; Energie- und Kostenmanagement bei der Fernwaerme-Versorgung fuer Heizungs- und Trinkwarmwasserbereitungs (TWWB)-Anlagen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Hesse, W.

    2001-07-01

    System optimisation comprises the following stages: Calculation of the rated heat consumption - optimisation of system parameters - improvement of control circuit stability -, all of which are engineering tasks. Optimisation of the supply concept in consideration of the supply cost structure (holistic approach) is another engineering task. [German] Erfahrungen haben gezeigt, dass in der Betriebsfuehrung von Heizungs- und -TWWB-Anlagen Verbesserungspotentiale im Sinne einer Energie- und Kosteneinsparung vorhanden sind. Die Anlagenoptimierung beinhaltet die Komplexe: - Ermittlung des Nennwaermeverbrauchs, - optimale Einstellung der Anlagenparameter, - Verbesserung der Regelkreisstabilitaet, - und kann ueberwiegend durch Ingenieurleistungen durchgefuehrt werden. Ebenfalls durch Ingenieurleistungen kann das Versorgungskonzept bei Beachtung der Struktur der Versorgungskosten optimiert werden (ganzheitliche Betrachtung). (orig.)

  16. Radiation exposure of persons exposed occupationally or in the vicinity of patients treated with unsealed radionuclides as for example with radioiodine; Strahlenexposition von beruflich exponierten Personen und Personen aus der Umgebung des Patienten bei der Therapie mit offenen radioaktiven Stoffen am Beispiel der Radioiodtherapie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Reiners, C.; Lassmann, M.; Haenscheid, H. [Wuerzburg Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin

    2000-07-01

    In Germany, more than 30,000 patients per year are treated with radioiodine for thyroid diseases. The activity used in a treatment ward with 14 beds ranges typically between 1-2 TBq {sup 131}I annually. The mean applied activity in a patient with benign thyroid diseases is 550 MBq and in patients with thyroid cancer 4.3 GBq {sup 131}I. In patients with benign thyroid diseases the mean hospitalisation time ranges between three days (Graves' disease) and five days (toxic goitre), in patients with thyroid cancer it is approximately three days. Regular thyroid monitoring of the therapy ward staff with a semiconductor detector in a shielded whole body counter showed {sup 131}I activities of up to 300 Bq (mean 50 Bq). Assuming a constant {sup 131}I content of 50 Bq over 365 days results in a thyroid dose of 2 mSv and an effective dose of 0.1 mSv. The external exposure controlled by film badges showed a maximum dose per year of 3 mSv and a mean dose of 0.55 mSv. To reduce the exposure of persons close to the patient after dismissal from radioiodine therapy, special guidelines should be followed for approximately one week. Under this condition exposures exceeding the limit of 1 mSv for the general population according to the New German Radiation Protection Ordinance can be avoided. (orig.) [German] Jaehrlich werden in der Bundesrepublik mehr als 30.000 Radioiodbehandlungen von Schilddruesenerkrankungen durchgefuehrt. Der Radioiod-Verbrauch auf einer Therapiestation mit 14 Betten betraegt jaehrlich typischerweise 1-2 TBq {sup 131}I. Die durchschnittlich verabreichte Aktivitaet bei Patienten mit gutartigen Schilddruesenerkrankungen liegt bei 550 MBq, bei Patienten mit Schilddruesenkarzinomen bei 4,3 GBq {sup 131}I. Die mittlere Dauer des stationaeren Aufenthalts bewegt sich bei Patienten mit gutartigen Schilddruesenerkrankungen zwischen drei Tagen (Morbus Basedow) und fuenf Tagen (funktionelle Autonomie), bei Patienten mit Schilddruesenkarzinomen liegt sie bei ca. drei

  17. Epidemiologie, Lokalisation und Rezidivierungsverhalten ausgewählter maligner Tumoren bei Hund, Katze und Pferd : Eine retrospektive Studie an 5.287 präsumptiv malignen Tumoreinsendungen an das Institut für Veterinär-Pathologie der Justus-Liebig-Universität, Gießen

    OpenAIRE

    Sturm, Tamara

    2010-01-01

    1. Bei der vorliegenden Arbeit wurden Untersuchungen zur Epidemiologie, zu eventuell bestehenden Assoziationen zwischen Verdachtsdiagnose des einsendenden Tierarztes und der tatsächlichen histopathologischen Diagnose im Sinne von klinischen Differentialdiagnosen sowie zum Rezidivierungsverhalten ausgewählter maligner Tumoren bei Hund, Katze und Pferd durchgeführt. 2. In der Literaturübersicht wurden die epidemiologischen Daten der untersuchten Tumorarten, getrennt nach Hund,...

  18. Diagnostic accuracy of dual energy CT angiography in patients with diabetes mellitus; Diagnostische Genauigkeit der Dual-energy-CT-Angiographie bei Patienten mit Diabetes mellitus

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schabel, C.; Bongers, M.N.; Syha, R. [Klinikum der Eberhard-Karls-Universitaet, Abteilung fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Tuebingen (Germany); Klinikum der Eberhard-Karls-Universitaet, Sektion fuer Experimentelle Radiologie der Abteilung fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Tuebingen (Germany); Ketelsen, D.; Homann, G.; Notohamiprodjo, M.; Nikolaou, K.; Bamberg, F. [Klinikum der Eberhard-Karls-Universitaet, Abteilung fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Tuebingen (Germany); Thomas, C. [Universitaetsklinikum Duesseldorf, Abteilung fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Duesseldorf (Germany)

    2015-04-01

    Herausforderung dar. Ziel dieser Arbeit war die Ermittlung der diagnostischen Genauigkeit der Dual-energy-CT-Angiographie (DE-CTA) im Vergleich zum Goldstandard, der invasiven digitalen Subtraktionsangiographie (DSA) bei der Stenoseerkennung, da die DE-CTA potenziell eine Differenzierung von Verkalkungen und jodhaltigem Kontrastmittel ermoeglicht. Dreissig Patienten mit dem Verdacht auf das Vorliegen oder bekannter PAVK und zusaetzlich bestehendem Diabetes mellitus wurden retrospektiv in die Studie eingeschlossen. Bei allen Teilnehmern wurde eine DE-CTA (Somatom Definition Flash, Siemens Healthcare, Germany), gefolgt von einer invasiven Angiographie durchgefuehrt. Das Vorhandensein von Stenosen in gekruemmten multiplanaren Reformationen (MPR) und Projektionen maximaler Intensitaet (MIP) wurde verblindet evaluiert. Die diagnostische Genauigkeit wurde mit der Angiographie als Goldstandard errechnet. Bei den 30 in die Analyse eingeschlossenen diabetischen Patienten (83 % maennlich, 70,0 ± 10,5 Jahre alt, 83 % Diabetes mellitus Typ 2) war die Praevalenz behandlungsbeduerftiger Stenosen in 331 evaluierten Gefaesssegmenten hoch (30 %). Die DE-CTA detektierte kritische Stenosen mit einer hohen Sensitivitaet und guten Spezifitaet anhand gekruemmter MPR (100 und 93,1 %) und MIP (99 und 91,8 %). In einer Subanalyse war die diagnostische Genauigkeit am hoechsten fuer Stenosen im Bereich der Beckenstrombahn (gekruemmte MPR 97,1 % vs. MIP 100 %) und im Oberschenkelbereich (99,2 vs. 96,6 %) verglichen mit dem Unterschenkelkompartiment (90,9 vs. 88 %). Die DE-CTA weist eine hohe diagnostische Genauigkeit bei der Stenosenerkennung und -charakterisierung im Rahmen der PAVK bei Patienten mit Diabetes mellitus auf, hat jedoch eine eingeschraenkte Genauigkeit im Bereich des Unterschenkelkompartiments. (orig.)

  19. Naturheilkunde und Komplementärmedizin bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Langhorst J

    2016-01-01

    Full Text Available iZiel:/iNaturheilkundliche und komplementäre Verfahren werden häufig von Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED als Therapieoptionen erwogen. Im Rahmen des vorliegenden Beitrags stellen wir die aktuelle Datenlage zu komplementären und alternativen Therapieverfahren (CAM bei CED entsprechend der Definition der National Institutes of Health bzw. der Cochrane Collaboration mit Ausnahme von Diät- und Nahrungsergänzungsmittel sowie „manipulative and body-based methods“ vor.br iMethoden:/iIm März 2014 erfolgte die Recherche nach Originalarbeiten und systematischen Reviews in medizinischen Datenbanken (Cochrane Library, Pubmed / Medline, Psychinfo und Scopus. Eingeschlossen wurden randomisiert-kontrollierte und klinische Studien in englischer oder deutscher Sprache für CAM bei „Inflammatory Bowel Disease“, „Crohns Disease“ und „ulcerative colitis“.br iErgebnisse:/i Vorgestellt werden Arbeiten zu den Themen Phytotherapie, wie z. B. Aloe-vera- Gel, Kalmegh, Artemisia absinthium, Blutwurz, Boswellia serrata, Cannabis, Curcumin, eine Kombination aus Myrrhe, Kamillenblüten und Kaffeekohle, Plantago ovata, Weizengras-Saft und Wermut, Mind-Body Medizin und Lebensstilmodifikation, Hypnotherapie, Entspannungstraining und Achtsamkeit sowie Akupunktur.br iFazit:/i Verschiedene Studien zeigen erste Hinweise auf eine mögliche Wirksamkeit von komplementären und naturheilkundlichen Therapieverfahren in der Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Aufgrund der geringen Anzahl an Studien zu den einzelnen Verfahren, der relativ geringen Zahl der eingeschlossenen Patienten und der heterogenen methodischen Qualität der Studien ist weitere hochqualitative klinische Forschung notwendig.

  20. Energy- and water saving measures for hot water distribution in residential buildings; Energie- und wassersparende Massnahmen bei der Warmwasserverteilung im Wohnungsbau

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Brillinger, M.H.; Pufahl, T.; Valentin, G.

    2004-02-01

    The energy need of residential buildings consists of the need for heating plus the need for preparing and distributing hot water. As over the past years the need for heating energy in residential buildings could be gradually reduced thanks to successful energy saving measures, the energy need for water heating and distribution has been gaining more and more importance. In buildings with an energy insulating standard complying with the energy saving regulation, the energy need for hot water amounts to 30 to 50% of the total energy need for heating and hot water. Another reason for the topic of hot water to gain more importance is that due to the high degree of isolation in low-energy houses, the heating period is reduced to 100 - 150 days. This cuts down the possibility of using waste heat from hot water pipes. The investigation presented here is to give planners ideas and help them in taking decisions regarding the conception and design of hot water supply in residential buildings which also include the principle of energy minimisation and saving potable water as far as possible. (orig.) [German] Der Energiebedarf fuer die Waermeversorgung von Wohngebaeuden setzt sich aus dem Bedarf fuer die Heizung und dem Bedarf fuer die Warmwassererwaermung und -verteilung zusammen. Nachdem der Heizenergiebedarf fuer Wohngebaeude infolge erfolgreicher Energieeinsparmassnahmen in den letzten Jahren mehr und mehr reduziert werden konnte, kommt dem Energiebedarf fuer die Warmwassererwaermung und -verteilung eine immer staerkere Bedeutung zu. Bei Gebaeuden mit einem Energiedaemmstandard nach Energieeinsparverordnung macht der Energiebedarf fuer das Warmwasser zwischen 30 und 50% des Gesamtenergiebedarfs fuer Heizung und Warmwasser des Haushaltes aus. Die Bedeutung der Warmwasserthematik im Wohnungsbau nimmt auch deshalb zu, weil es in Folge der hohen Waermedaemmung bei Niedrigenergiehaeusern zu einer Reduzierung der Heizperiode auf 100-150 Tage kommt. Damit wird die

  1. Thrombolysis of the basilar artery: 5-year results from the Saarland stroke registry; Thrombolyse der A. basilaris: Ergebnisse im Saarland ueber einen Zeitraum von 5 Jahren

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Grunwald, I.Q.; Struffert, T.; Roth, C.; Papanagiotou, P.; Scheuermann, J.; Voges, M.; Reith, W. [Universitaetsklinikum des Saarlandes Homburg (Germany). Klinik fuer Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie

    2005-05-01

    Acute thrombosis of the basilar artery has a fatal outcome if left untreated. The relatively good prognosis with intra-arterial thrombolysis makes it the therapy of choice for acute basilar thrombosis. In the Saarland stroke registry, we analyzed 47 patients with angiographically proven basilar artery thrombosis within the last 5 years. We observed a better outcome in patients with good income, with recanalization, and a short time between onset of symptoms and start of thrombolysis. The complications, such as intracerebral bleedings, occurred only in the group treated with rt-PA. Intra-arterial thrombolysis with urokinase or rt-PA is a relatively safe therapy, but should be performed in neuroradiological centers. With progressing symptoms the therapeutic window can be stretched up to 12 h, but coma lasting for more than 4 h is related to a bad outcome. (orig.) [German] Der akute Verschluss der A. basilaris fuehrt unbehandelt in der Regel rasch zum Tod. Aufgrund des zumeist fatalen Ausgangs unbehandelter Basilaristhrombosen und der relativ guten Prognose bei Behandlung mit lokaler intraarterieller Thrombolyse wird diese Therapie als das Mittel der Wahl bei akuter Basilaristhrombose angesehen. Anhand des Saarlaendischen Schlaganfallregisters wurden 47 Patienten mit einer nachgewiesenen Basilaristhrombose ueber einen Zeitraum von 5 Jahren in diese Studie eingeschlossen. Es konnte nachgewiesen werden, dass eine kurze Zeit bis zum Therapiebeginn, ein gutes Income sowie eine erfolgreiche Rekanalisation mit einem guten klinischen Outcome korreliert waren. Komplikationen traten ausnahmslos bei einer Lysetherapie mit rt-PA auf. Die intraarterielle Behandlung von Basilarisverschluessen mit Urokinase oder rt-PA sollte an spezialisierten, interventionellangiographisch taetigen Zentren vorgenommen werden. Bei fluktuierendem Beginn kann das Zeitfenster bis zu 12 h betragen, nach einer Komadauer von mehr als 4 h ist in der Regel kein guenstiges Outcome zu erwarten. (orig.)

  2. Koleopterologische Bestandserhebung im aufgelassenen Steinbruch Hofermühle-Süd bei Heiligenhaus (Insecta: Coleoptera) : Beitrag zur Kenntnis der Käferfauna des Niederbergischen Landes

    OpenAIRE

    Wenzel, Edmund

    2008-01-01

    In den Jahren 1999 und 2000 wurden im NSG Hofermühle Süd bei Heiligenhaus, NRW, koleopterologische Bestandserfassungen durchgeführt. Während der knapp zweijährigen Untersuchung konnten in dem nur 9 ha großen Steinbruch 639 Käferarten nachgewiesen werden. Neben einer allgemeinen Bestandserfassung wurde auch versucht, die Käferzönosen einzelner steinbruchtypischer Biotope zu erforschen. Coleopterological popular coverage investigations were realized in Hofermühle Süd conservation area near H...

  3. Interdependences between flow patterns and oxygen entry in aeration tanks of wastewater treatment plants; Der Zusammenhang von Stroemungsstrukturen und Sauerstoffeintrag bei druckbeluefteten Belebungsbecken

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Thiersch, B.

    2001-07-01

    The flow field, turbulence intensities and the distribution of the relative gas-holdup of aeration tanks of operating wastewater treatment plants were investigated experimentally with Acoustic-Doppler-Velocimeter probes. Based on the experimental results a hydrodynamical model in Euler-Euler-Formulation was developed and numerical studies of different tank and diffuser arrangements were performed. It was found that the flow pattern is mainly influenced by the gas sparger arrangement and the tank aspect-ratio. Combining the experimental and numerical results reasons for different aeration efficiencies were identified. Increasing the diffuser density changed the flow field from the spiral type to the cellular pattern with instable and dynamical structures. These flow patterns improved the aeration efficiency by increasing the residence time of the bubbles and the recirculating flows. (orig.) [German] In der vorliegenden Arbeit werden grundlegende Stroemungsstrukturen von druckbeluefteten Belebungsbecken anhand messtechnischer Untersuchungen der Geschwindigkeitsverteilungen, Turbulenzgroessen und relativer Gasgehaltsverteilungen von Belebungsbecken im Betriebszustand aufgezeigt. Vorab wird die Einsatzfaehigkeit von Akkustik-Doppler-Sonden in dispersen Zweiphasenstroemungen detailliert ueberprueft. Aufbauend auf den Messergebnissen wird ein numerisches Simulationsprogramm zur dynamischen Berechnung unterschiedlicher Beckenkonfigurationen entwickelt. Aus den experimentellen Ergebnissen in Verbindung mit den Berechnungsergebnissen sowie den Auswertungen frueherer Untersuchungen konnten hydromechanische Ursachen der unterschiedlichen Sauerstoffeintragseffizienz bei verschiedenen Beckenkonzeptionen abgeleitet werden. Dabei stellen die Anordnung sowie Gleichverteilung der Belueftungselemente sowie das Querschnittsverhaeltnis der Belebungsbecken die wesentlichen Einflussgroessen auf die Ausbildung der Stroemungsstrukturen dar. Mit zunehmender Belegungsdichte und

  4. Wirkmechanismen der Resveratrol-Behandlung in Fibroblasten

    OpenAIRE

    Wowro, S.

    2012-01-01

    Resveratrol, a well-known phytoalxin, is present in numerous plants, and produced as protection against environmental risks. In mammals Resveratrol exhibits diverse effects, including anti-inflammatory and anti-oxidative properties as well as a broad range of health benefits by activating mitochondrial biogenesis. Most studies have shown the impact in cardiovascular diseases, cancer and metabolic dysfunctions, but little is known about the influence on the skin. Many skin diseases are associa...

  5. Determination of factors influencing the outcome of radioiodine therapy in patients with Graves` disease; Bestimmung von Einflussgroessen fuer den Therapieerfolg der Radioiodtherapie bei Patienten mit Morbus Basedow

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Sabri, O.; Schulz, G.; Zimny, M.; Schreckenberger, M.; Zimny, D.; Wagenknecht, G.; Kaiser, H.J.; Dohmen, B.M.; Bares, R.; Buell, U. [Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule (RWTH), Aachen (Germany). Klinik fuer Nuklearmedizin

    1998-05-01

    -Uptake, effektive Halbwertszeit) abhaengt. Methode: Bei 78 Patienten mit gesichertem MB wurden 626{+-}251 MBq {sup 131}Iod oral zur Ablation der Schilddruese appliziert. 3 Monate nach RIT wurden 60 Patienten kontrolliert. Ergebnisse: Bei Patienten mit einer Hyperthyreose oder TRAK>11 U/l zu Beginn der RIT wurden eine signifikant niedrigere Therapiedosis bzw. Halbwertszeit gefunden als bei nichthyperthyreoten Patienten bzw. Patienten mit TRAK{<=}11 U/l. Patienten mit einem SDVol{<=}25 ml zeigten signifikant niedrigere {sup 131}I-Uptakewerte unter Therapie, jedoch signifikant hoehere Relativuptakewerte ({sup 131}I-Uptake/SDVol) als solche mit SDVol>25 ml. Alle Therapieversager wurden waehrend der RIT thyreostatisch behandelt, sie wiesen im Mittel signifikant niedrigere Therapiedosen und Relativuptakewerte sowie signifikant hoehere SdVol als Therapieerfolge auf. Durch die RIT reduzierte sich das SDVol der Patienten um 44%, wobei Versager eine signifikant geringere Volumenreduktion aufwiesen. Patienten mit einer Therapiedosis{<=}250 Gy zeigten signifikant schlechtere Therapieresultate als solche mit >250 Gy, nur ein Versager erreichte mehr als 250 Gy, waehrend immerhin 50% der Versager >200 Gy (aber <250 Gy) erreichten. Die Anwendung multivariater Analysen (MANOVA und Faktorenanalysen) ergab die Thyreostase als den entscheidenen Negativfaktor fuer den Erfolg einer RIT. Schlussfolgerung: Aufgrund der gehaeuften Therapieversager bei Patienten mit Thyreostase empfehlen wir daher fuer diese Patienten eine Erhoehung der Zieldosis auf 250 Gy. (orig.)

  6. Evaluation of combustion experiments conducted during the research and development project ``Mechanical-biological waste conditioning in combination with thermal processing of partial waste fractions``; Auswertung der Verbrennungsversuche zum Forschungs- und Entwicklungsvorhaben ``mechanisch-biologische Restmuellbehandlung unter Einbindung thermischer Verfahren fuer Teilfraktionen``

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Jager, J.; Lohf, A.; Herr, C. [Institut WAR, Darmstadt (Germany)

    1998-12-31

    The technical code on municipal waste makes specific demands on waste to be deposited at landfills which can only be met if mechanical-biological conditioning of waste as well as thermal processing of partial waste fractions are continued also in the future. But waste that has undergone mechanical or mechanical-biological conditioning presents different combustion properties from those of unconditioned waste. In this second stage of the research project, the thermal processability of waste having undergone mechanical or mechanical-biological conditioning was studied. Together with the results from the first project stage, where the throughput represented exclusively mechanically conditioned material, the results of the latter measuring campaigns comprehensively demonstrate possibilities for the thermal processing of partial waste fractions having undergone biological-mechanical conditioning, and inform on changes in plant performance. (orig.) [Deutsch] Um die in der TA-Siedlungsabfall an den abzulagernden Restmuell gestellten Deponieeingangsbedingungen zu erfuellen, muss neben einer mechanisch-biologischen Aufbereitung bei Teilfraktionen auch weiterhin eine thermische Behandlung eingeplant werden. Die Verbrennungseigenschaften von mechanisch oder mechanisch-biologisch vorbehandeltem Restmuell weichen allerdings von denen von unbehandeltem Restmuell ab. In dieser zweiten Projektphase des Forschungsvorhabens wurde eine Untersuchung bezueglich der thermischen Behandelbarkeit von mechanisch und auch biologisch vorbehandeltem Muell durchgefuehrt. Die Ergebnisse der Messkampagnen bilden zusammen mit den Ergebnissen der ersten Projektphase, in der ausschliesslich mechanisch vorbehandeltes Material durchgesetzt wurde, eine umfassende Darstellung ueber Moeglichkeiten und veraenderte Anlagenverhalten bei der thermischen Behandlung von Teilfraktionen aus der biologisch-mechanisch Vorbehandlung. (orig.)

  7. Effects of the sludge characteristics on the oxygen income in membrane activation systems. Final report; Auswirkungen der Schlammeigenschaften auf den Sauerstoffeintrag bei Membranbelebungsanlagen. Abschlussbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Krauth, K.; Krampe, J.; Neitzke, S.

    2001-06-01

    des Energiebedarf fuer die ausreichende Versorgung der Biomasse mit Sauerstoff. Um die neue Technologie des Membranbelebungsverfahrens mit all ihren Moeglichkeiten fuer die Brauchwasserwiederverwertung und den Gewaesserschutz (Keimrueckhalt, Rueckhalt endokrin wirksamer Substanzen etc.) zu etablieren, bedarf es einer genauen Betrachtung dieser Problematik. Die Verschlechterung des Stoffuebergangs mit steigendem Feststoffgehalt wird im Wesentlichen auf eine erhoehte Blasenkoaleszenz infolge veraenderter Rheologie des Schlammes sowie eine vermehrte Bildung von Extrazellulaeren Polymeren Substanzen (EPS) zurueckgefuehrt. Dieses von der DFG gefoerderte Forschungsprojekt hatte zum Ziel, die Einflussfaktoren auf den O{sub 2}-Eintrag bei hohen Feststoffgehalten zu untersuchen. Dafuer sollte sowohl der Einfluss der Schlammeigenschaften als auch der Einfluss verschiedener Belueftungssysteme untersucht werden. Zur Beschreibung des Einflusses der Schlammeigenschaften auf den Stoffuebergang sollten Sauerstoffzufuhrversuche mit unterschiedlichen Schlaemmen erfolgen. Durch eine Gegenueberstellung der Ergebnisse der Schlammanalytik mit denen der Sauerstoffzufuhrversuche, sollten die massgeblichen Einflussgroessen ermittelt werden. Dazu sollte die Ueberpruefung verschiedener Analysemethoden auf ihre Anwendbarkeit bei der Beschreibung von belebten Schlaemmen aus Membranbelebungsanlagen erfolgen. Fuer die Untersuchungen zum Einfluss der Belueftungssystems sollten Versuche mit verschiedenen Belueftungssystemen und immer dem gleichen Schlamm erfolgen. Dadurch sollte es moeglich sein Veraenderungen beim Stoffuebergang allein auf das jeweilige Belueftungssystem zurueckzufuehren. (orig.)

  8. The value of magnetic resonance imaging (MRI) in the treatment planning of vertebral metastasis considering economic aspects. A cost benefit-analysis; Die Wertigkeit der Magnetresonanztomographie (MRT) unter oekonomischen Aspekten bei der Bestrahlungsplanung von Wirbelkoerpermetastasen. Eine Kosten-Nutzen-Analyse

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Prott, F.J.; Schlehuber, E.; Scharding, B.J.; Rinast, E. [Strahlentherapie Wiesbaden, St.-Josefs-Hospital (Germany); Micke, O. [Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie - Radioonkologie, Universitaetsklinikum Muenster (Germany)

    2002-05-01

    Is magnetic resonance imaging (MRI) based target volume definition for treatment planning of vertebral metastasis effective under economic considerations.From 1994 to 1999, a total of 137 patients with bone metastases affecting the vertebral column underwent MRI of the cercival, thoracic, or lumbar spine for the treatment planning of palliative radiation therapy. The following radiation treatment consisted in a irradiation of the affected vertebral region up to a total dose of 30-40 Gy.The cost calculation for radiotherapy and magnetic resonance tomography was done using the common tariff model (EBM) of the German Health Insurances.In 73% of patients (101 patients), magnetic resonance imaging resulted in marked corrections of the irradiation fields which would have resulted in the necessity of treatment for recurrence in the case of treatment planning without MRI.Consequently, the higher cost of MRI of 345.00 DEM (176,40 EUR) lead to a saving of 497.00 DEM (254,11 EUR) compared to a recurrence treatment of 10 fractions and of 1,428.00 DEM (730,12 EUR) compared to 20 fractions. The transport expenses for the second treatment could be saved as well.Even under economic considerations MRI is effective. (orig.) [German] Ist eine MRT-gestuetzte Zielvolumendefinition bei der Strahlentherapie von Knochenmetastasen ein sinnvolles Vorgehen unter oekonomischen Gesichtspunkten?1994-1999 wurde bei 137 Patienten mit einem ossaer metastasierenden Tumor und Befall der Wirbelsaeule eine Magnetresonanztomographie (MRT) zur Planung einer palliativen Radiatio durchgefuehrt. Die nachfolgende Strahlentherapie bestand aus einer Radiatio des betroffenen Wirbelkoerperabschnitts bis zu einer Gesamtherddosis von 30-40 Gy. Fuer die Berechnung der Kosten wurde der einheitliche Bewertungsmassstab der Deutschen Krankenkassen zugrunde gelegt.Aufgrund der MRT-Untersuchungen wurde bei 73% der Patienten eine Veraenderung des Bestrahlungsfeldes vorgenommen, die im Falle einer nicht MRT

  9. The behaviour of concrete at high temperatures and triaxial stress - FE model based on the concrete structure; Betonverhalten bei hohen Temperaturen und triaxialer Beanspruchung - FE-Modell auf der Basis der Betonstruktur

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Ameler, J.

    1997-12-31

    In this work, an analytical material model was developed, based on the finite element (FE) method, with which the material behaviour of a normal quartzite concrete under temperature stress can be described. Starting from natural fires, the short term area and temperatures between the normal temperature and about 800 C are of special interest. Altogether, it was found that important processes reducing the strength, which occur in high temperature stresses of concrete, can be directly traced back to the additive or the mortar phase, while others are due to the interaction between the two partners. In this attempted model, the compound material concrete is therefore regarded as a system consisting of two components, the additive and the mortar matrix. The mortar matrix is defined as the part consisting of the cement, the water and the fine proportion of the additive (diameter{<=}4 mm). (orig./MM) [Deutsch] In der vorliegenden Arbeit wurde ein analytisches Werkstoffmodell auf der Basis der FE-Methode entwickelt, mit dem das Werkstoffverhalten eines quarzitischen Normalbetons unter einer Temperaturbeanspruchung beschrieben werden kann. Ausgehend vom natuerlichen Brandgeschehen, interessieren besonders der Kurzzeitbereich und Temperaturen zwischen Normaltemperatur und ca. 800 C. In der Summe zeichnet sich ab, dass wesentliche festigkeitsmindernde Prozesse, die sich bei einer Hochtemperaturbeanspruchung von Beton abspielen, direkt dem Zuschlag bzw. der Moertelphase zugeordnet werden koennen, waehrend andere auf die Interaktion zwischen den beiden Partnern zurueckzufuehren sind. Im vorliegenden Modellansatz wird der Verbundwerkstoff Beton deshalb als ein aus zwei Komponenten bestehendes System betrachtet, dem Zuschlag und der Moertelmatrix. Die Moertelmatrix wird als der aus dem Zement, dem Wasser und dem Feinanteil des Zuschlags (Durchmesser{<=}4 mm) zusammengesetzte Teil definiert. (orig./MM)

  10. Prolaktin und HyperprolaktinämiebrStellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin (DGGEF e.V.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Rabe T

    2013-01-01

    -bildenden Tumors der Hypophyse (Prolaktinom zu. Die meisten Prolaktinome treten zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf. Hypophysentumoren, meist Adenome, machen etwa 10–15 % aller intrakraniellen Tumoren aus. Bei den Prolaktinomen wird je nach Größe im MRT zwischen Mikro- ( 10 mm und Makroprolaktinomen ( 10 mm unterschieden. Je nach Größe, Lokalisation, Verdrängungssymptomen (z. B. Chiasma opticum, Lebensalter, Kinderwunsch stehen medikamentöse, neurochirurgische und radiologische Therapieoptionen zur Verfügung. Eine medikamentöse Therapie mit Dopamin-Agonisten ist die Therapie der ersten Wahl für die meisten Patienten mit Prolaktinomen, während eine Operation bei Resistenz gegenüber einer medikamentösen Therapie zusammen mit speziellen Indikationen in Betracht kommt. Die pharmakologischen Wirkungen, Nebenwirkungen und das pharmakologische Profil der Dopamin-Agonisten Bromocriptin, Dopergin, Quinagolid und Cabergolin wird besprochen. Bei Cabergolin kann es unter Langzeittherapie zu einer Fibrose und zu Herzklappenveränderungen kommen, allerdings nur bei hohen Dosierungen ( 2 mg im Rahmen der Parkinsontherapie. Neurochirurgische Eingriffe werden als First-line-Therapie nur bei Kinderwunschpatientinnen mit Akromegalie, Cushing-Syndrom oder speziellen Formen von Makroprolaktinomen indiziert. Die Differentialdiagnostik sowie das Management bei Mikro- und Makro-Prolaktinomen bei Patientinnen mit und ohne Kinderwunsch werden besprochen. Das wichtigste Therapieziel bei der Behandlung einer Hyperprolaktinämie und Prolaktinomen besteht in der Normalisierung des Prolaktinspiegels, um Nebenwirkungen einer Hyperprolaktinämie (z. B. Östrogenmangelsymptome zu verhindern, und bei Prolaktinomen ein Schrumpfen des Tumors zur erreichen – ebenfalls vor dem Hintergrund der Vermeidung ernsthafter klinischer Nebenwirkungen bei weiterem Tumorwachstum. International relevant sind Leitlinien der Endocrine Society (USA zur Diagnostik und Therapie der Hyperprolaktinämie.

  11. Diagnostik und Therapie der Gynäkomastie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Mönig H

    2012-01-01

    Full Text Available Gynäkomastie ist ein häufiges Phänomen, das meistens harmlos ist (z. B. bei der persistierenden Pubertätsgynäkomastie, aber auch Symptom einer schwerwiegenden Erkrankung sein kann (z. B. Hoden- oder Nebennierenrindenkarzinome. Eine sorgfältige Anamnese und klinische Untersuchung ermöglichen die wichtige Differenzierung zwischen echter Gynäkomastie und Pseudogynäkomastie. Im letzteren Fall sind nach Aufklärung des Patienten über die Gutartigkeit des Befundes keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Bei echter Gynäkomastie sollten die möglichen Differenzialdiagnosen in strukturierter Weise abgearbeitet bzw. eine Überweisung zum Spezialisten erwogen werden. Ätiologisch kann man die endokrinen Störungen im engeren Sinne (z. B. Hypogonadismus bei Klinefelter-Syndrom von primär nicht-endokrinen Erkrankungen abgrenzen, die indirekt zu einem hormonellen Ungleichgewicht führen (z. B. Leberzirrhose. Wichtig ist eine vollständige Medikamentenanamnese, da zahlreiche Arzneimittel zu Gynäkomastie führen können. Für eine konservative Behandlung eignen sich nur Patienten in der floriden proliferativen Phase der Erkrankung; ansonsten kommen operative Verfahren zum Einsatz.

  12. ESWL aus der Sicht des Osteologen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Tischer T

    2004-01-01

    Full Text Available In der Urologie hat die Zertrümmerung von schmerzhaften Nierensteinen mittels extrakorporaler Stoßwellen die nicht-invasive Therapie von Nierensteinen revolutioniert. Dieses erfolgversprechende Konzept wurde vor über 15 Jahren in der Orthopädie aufgegriffen. Dabei wurde versucht, die verzögerte Knochenbruchheilung durch Stimulation der Knochenenden mit Hilfe fokussierter extrakorporaler Stoßwellen zu beschleunigen. Im folgenden wurde dieses Verfahren erfolgreich zur Behandlung von Knochenbruchheilungsstörungen, der Tendinitis calcarea, der Epicondylitis radialis humeri und der Fasciitis plantaris eingesetzt. Dabei ist – anders als bei der Nierensteinzertrümmerung – nicht die Zerstörung von Hartgewebe für den Wirkmechanismus verantwortlich. Lange Zeit waren die Kenntnisse sowohl über die Wirkmechanismen extrakorporaler Stoßwellen am Knochen, als auch über mögliche unerwünschte Nebenwirkungen nur eingeschränkt verfügbar. In den letzten Jahren sind jedoch viele neue Studien publiziert worden. Die vorliegende Arbeit faßt den entsprechenden gegenwärtigen Kenntnisstand über die Wirkung extrakorporaler Stoßwellen auf den Knochen aus tier- und zellkulturexperimentellen Grundlagenuntersuchungen zusammen. Insbesondere in bezug auf mögliche unerwünschte Nebenwirkungen der ESWT haben die bisher durchgeführten Untersuchungen wertvolle Hinweise ergeben. Darüber hinaus konnten in jüngster Zeit erste Ergebnisse bezüglich der molekularen Wirkweise extrakorporaler Stoßwellen am Stütz- und Bewegungsapparat vorgelegt werden, die ein komplexes Bild der tatsächlichen Vorgänge erahnen lassen. Durch eine Intensivierung der tierexperimentellen Grundlagenforschung zur ESWT wird es möglich sein, in naher Zukunft eine breit abgesicherte, experimentell-wissenschaftliche Grundlage zum Einsatz extrakorporaler Stoßwellen am Stütz- und Bewegungsapparat zu erarbeiten.

  13. Dependence of F{sub 1} values for ingestion of strontium on the type of test meal; Abhaengigkeit der F{sub 1}-Werte bei Ingestion von Strontium von der Darreichungsform

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Werner, E.; Roth, P.; Hoellriegl, V. [GSF-Forschungszentrum fuer Umwelt und Gesundheit, Inst. fuer Strahlenschutz, Oberschleissheim (Germany); Schramel, P.; Wendler, I. [GSF-Forschungszentrum fuer Umwelt und Gesundheit, Inst. fuer Oekologische Chemie, Oberschleissheim (Germany); Greim, H. [GSF-Forschungszentrum fuer Umwelt und Gesundheit, Inst. fuer Toxikologie, Oberschleissheim (Germany); Zilker, T.; Felgenhauer, N. [Klinikum der Technischen Univ. Muenchen (Germany); Romanov, S.; Suslova, K.; Dudchenko, N. [Inst. fuer Biophysik, Ozersk (Russian Federation); McAughey, J.; Hear, R. [AEA Technology Environment, Abingdon (United Kingdom)

    2001-07-01

    . More investigations are required when from anamnesis of foodstuffs the expected mean f{sub 1} value of particular groups of the public has to be derived. (orig.) [German] Bei kerntechnischen Unfaellen freigesetzte Radionuklide koennen durch Aufnahme mit der Nahrung zu einer inneren Strahlenexposition der Bevoelkerung fuehren. Bei Radionukliden mit langer effektiver Halbwertszeit, wie z.B. {sup 90}Sr, haengt die resultierende Strahlendosis wesentlich vom Bruchteil der ingestierten Aktivitaet ab, der die Darmschranke passiert (f{sub 1}-Wert). Die Richtlinie 96/29/EURATOM sieht f{sub 1}-Werte fuer Kinder unter 1 Jahr von 0,6, fuer 1 bis 15 jaehrige von 0,4 und fuer aeltere Personen von 0,3 vor. Ziel dieser Studie ist es zu untersuchen, inwieweit diese Werte der tatsaechlichen Aufnahme von Strontium aus kontaminierten Lebensmitteln entsprechen. Die fraktionelle intestinale Absorption von Strontium wurde bei 20 gesunden Freiwilligen mit Hilfe einer tracerkinetischen Methode ermittelt, bei der die oral verabreichte Testsubstanz mit einem stabilen Strontiumisotop als Tracer markiert wird und gleichzeitig ein zweites stabiles Strontiumisotop intravenoes injiziert wird. Die f{sub 1}-Werte werden aus dem Verhaeltnis der beiden Tracer in Blutproben, die spaeter als 4 Stunden nach der Gabe entnommen wurden sowie im Sammelurin ueber 24 Stunden bestimmt. Die Tracerisotope {sup 84}Sr und {sup 86}Sr werden mittels ICP-MS bzw. TI-MS nachgewiesen. Als Testsubstanz werden waessrige Loesungen, Milch, extrinsisch und intrinsisch markierte Kresse, Salat und Zwiebeln, sowie eine homogenisierte Mahlzeit verwendet. Fuer waessrige Loesungen liegen die Mittelwerte fuer f{sub 1} bei Mengen von 0,1 mg Sr bei 1,0, bei Mengen von 1 bis 2 mg Sr bei 0,60 {+-} 0,12. Fuer pflanzliche Lebensmittel, die separat auf nuechternen Magen verabreicht werden, entsprechen die gemessenen f{sub 1}-Werte denen aus waessrigen Loesungen. Dagegen ist die Aufnahme aus Milch und aus der gemischten Mahlzeit mit 0

  14. Virtual bolus for inversely planned intensity modulated radiotherapy in adjuvant breast cancer treatment; Virtueller Bolus zur inversen Bestrahlungsplanung bei intensitaetsmodulierter Radiotherapie des Mammakarzinoms im Rahmen der adjuvanten Therapie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Thilmann, C.; Grosser, K.H.; Rhein, B.; Zabel, A. [Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg (Germany). Klinische Kooperationseinheit Strahlentherapie; Wannenmacher, M. [Heidelberg Univ. (Germany). Klinische Radiologie; Debus, J. [Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg (Germany). Klinische Kooperationseinheit Strahlentherapie; Heidelberg Univ. (Germany). Klinische Radiologie

    2002-03-01

    , indem die Optimierung ohne Bolus, die nachfolgende Dosisberechnung ohne und mit Bolus durchgefuehrt wurden. Um den Einfluss des Bolus auf die Dosisberechnung zu bestimmen, erfolgte nach Optimierung mit Bolus eine Dosisberechnung ohne Bolus und mit verschiedenen Bolusdicken. Die Planungsergebnisse wurden jeweils mit der Dosisverteilung einer konventionellen Bestrahlung verglichen. Ergebnisse: Die inverse Planungsoptimierung mit einem Dosisalgorithmus, der Gewebeinhomogenitaeten beruecksichtigt, fuehrt zu einer erhoehten Hautbelastung. Diese laesst sich reduzieren, indem man ausschliesslich zur inversen Optimierung einen Hilfsbolus verwendet. Es laesst sich damit eine Hautschonung entsprechend der konventionellen Therapie erreichen. Die Relativdosisverteilung bleibt von der Verwendung des Bolus bei einer Dicke von 10 mm weitgehend unbeeinflusst. Die Absolutdosis unterscheidet sich bei Dosisberechnung mit und ohne Bolus um 3,4%. Daher muss der Bolus im Sinne eines virtuellen Bolus vor der abschliessenden Dosisberechnung wieder entfernt werden. Schlussfolgerungen: Zur inversen Optimierung einer IMRT der Restbrust ist ein virtueller Bolus erforderlich. Damit ist eine IMRT-Bestrahlung gemaess Konsensus von EORTC, BCCG und EUSOMA (1991) moeglich. Insbesondere kann die gleiche Zielvolumendefinition wie bei der konventionellen Therapie verwendet werden. Es sind hiermit IMRT-Techniken in konventioneller Feldgeometrie und in Vielfeldertechnik realisierbar. (orig.)

  15. Die Expression humoraler und zellulärer Immunreaktionen bei Drohnenlarven und adulten Drohnen der Honigbiene (Apis mellifera)

    OpenAIRE

    2012-01-01

    Soziale Insekten wie die Honigbiene (Apis mellifera) besitzen ein breites Spektrum an Abwehrmechanismen gegen Pathogenbefall, sowohl auf der Ebene der Kolonie (soziale Immunität) als auch auf der Stufe des Individuums (angeborenes Immunsystem). Die Hauptaufgabe der relativ kurzlebigen Drohnen besteht in der Begattung von Jungköniginnen. Daher stellte sich die Frage, ob auch die Drohnen ähnlich den Arbeiterinnen mit energieaufwendigen Immunreaktionen auf Infektionen reagieren. Wie im Folgenden...

  16. Determinanten der Innovationsadoptionsabsicht bei chinesischen Konsumenten - Eine theoretische und empirische Analyse am Beispiel einer Smartphone-Innovation

    OpenAIRE

    Götze, Franziska

    2010-01-01

    Die Dissertationsschrift untersucht die Einflussfaktoren der Adoptionsabsicht chinesischer Konsumenten in Bezug auf high-Involvement Innovationen mittleren Neuigkeitsgrades. Im Zuge der Internationalisierung der Geschäftstätigkeit vieler Unternehmen gewinnen Schwellenländer wie China aufgrund ihres großen Marktpotentials an Bedeutung. Westlichen Marketing-Managern mangelt es jedoch an einem Consumer Insight hinsichtlich der chinesischen Konsumenten. In der Wissenschaft werden häufig Einstellu...

  17. Update: Therapie der chronischen Herzinsuffizienz

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Auer J

    2009-01-01

    Full Text Available Die Herzinsuffizienz stellt eine der häufigsten internistischen Erkrankungen dar. Grundpfeiler der pharmakologischen Therapie der chronischen Herzinsuffizienz mit dem Ziel einer Prognoseverbesserung ist die Blockade der im Rahmen des Syndroms Herzinsuffizienz stattfindenden neurohumoralen Aktivierung. Die Gerätetherapie (CRT, ICD gewinnt im Therapiekonzept der Behandlung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz zunehmende Bedeutung. Effektive Therapien etwa für spezifische Behandlung der diastolischen Herzinsuffizienz sind limitiert. Interessante neue Therapieansätze zur Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz werden gegenwärtig in klinischen Studien untersucht. Große klinische Untersuchungen mit neuen Substanzen brachten zum Teil gemischte Ergebnisse. Das unterstreicht die Tatsache, dass es schwierig ist, zusätzlich zur momentan verfügbaren Therapie einen additiven Benefit zu erreichen. Die folgende Arbeit gibt eine Übersicht, was sich auf dem Gebiet der Herzinsuffizienztherapie in den vergangenen Jahren entwickelt hat.

  18. A rectal balloon catheter as internal immobilization device for conformal radiotherapy of prostate cancer; Die Bedeutung eines Rektumballons als interne Immobilisation bei der konformalen Strahlentherapie des Prostatakarzinoms

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Gerstner, N.; Wachter, S.; Dorner, D.; Goldner, G.; Colotto, A.; Poetter, R. [Universitaetsklinik fuer Strahlentherapie und Strahlenbiologie, Wien (Austria)

    1999-05-01

    ventrodorsaler Richtung deutlich reduziert werden. Die Anzahl jener Patienten, bei denen eine ventrodorsale Bewegung der zentralen Prostata im Therapieverlauf {>=}4 mm (1 SD) beobachtet wurde, konnte durch die Anwendung des Rektumballons von 6/10 Patienten (60%) auf 1/10 Patienten (10%) reduziert werden. Die Lageveraenderungen der Prostata in laterolateraler und kraniokaudaler Richtung waren deutlich geringer als jene in ventrodorsaler Richtung (im Mittel {<=} 2 mm, 1 SD) und wurden durch den Rektumballon nicht beeinflusst. Schlussfolgerung: Die Anwendung des Rektumballons ermoeglicht eine Reduktion der Prostataeigenbeweglichkeit in ventrodorsaler Richtung im Sinne einer internen Immobilisation. Zusaetzlich wird eine Vergroesserung des Abstands zwischen Prostata und Rektumhinterwand erreicht, wodurch eine bessere Schonung der Rektumhinterwand moeglich scheint. (orig./AJ)

  19. Evaluation and prevention of self-ignition and emission of combustion gases during storing bulk goods and landfill materials; Beurteilung und Verhinderung von Selbstentzuendung und Brandgasemission bei der Lagerung von Massenschuettguetern und Deponiestoffen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schossig, Joerg; Berger, Anka; Malow, Marcus; Krause, Ulrich

    2010-05-27

    The authors of the contribution under consideration report on a new method for the risk assessment for self-ignition with the storage of bulk goods, landfill materials and recycling materials. This method consists of three components: (a) Experimental determination of the relevant physicochemical characteristics of the material; (b) Experimental determination of the reaction behaviour by means of thermal analysis behaviour; (c) Prediction of the self-ignition and the process of combustion. Fundamental realizations to the thermal behaviour and reaction behaviour of recycling storages were obtained. Thus, mixtures from plastics with cellulose containing or fibre-like materials or with inert materials, respectively, have an increased danger to self-ignition in comparison to pure plastics. A dangerous heat release also is observed with very small portions of inflammable materials. Under consideration of heterogeneous distribution of the inflammable components, the ignition can be transferred between inflammable inclusions. By means of a mathematical model, self-inflammation processes can be protected in arbitrary arrangements of the recycling storages. [German] Im Ergebnis des Vorhabens steht fuer die praktische Anwendung eine wissenschaftlich fundierte Methode der Gefahrenbewertung fuer Selbstentzuendungsvorgaenge bei der Lagerung von Massenschuettguetern, Deponiestoffen und Recyclingmaterialien zur Verfuegung. Diese Methode besteht aus drei Bestandteilen: - Experimentelle Bestimmung der relevanten physiko-chemischen Eigenschaften des Materials, - Experimentelle Bestimmung des Reaktionsverhaltens mittels thermischer Analyseverfahren, - Vorhersage der Selbstentzuendung und des Brandverlaufes durch numerische Simulation anhand der realen Geometrie der Lageranordnung. Eine solche Methode wurde bisher nicht systematisch angewendet, weshalb sowohl bei der Erstellung von Brandschutzkonzepten durch die Betreiber von Deponien oder Recyclinglagern als auch bei der Genehmigung

  20. Experiences in cross section preparation of layered materials by FIB-method; Erfahrungen bei der Querschnittspraeparation von Schichtwerkstoffen mittels FIB-Methode

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Arnold, B.; Bauer, H.D. [Leibniz-Inst. fuer Festkoerper- und Werkstoffforschung Dresden, Dresden (Germany)

    2003-03-01

    In transmission electron microscopy (TEM) the quality of the images and the correctness of the results significantly depend on the specimen preparation. By the hand of various selected examples it is shown that the focused ion beam-method (FIB) as a nearly universal preparation technique is suitable for the high accuracy selected area preparation, and because of the relatively large electron transparent areas of uniform thickness, also for the valuation of the layered system quality. Furthermore the limitations of the FIB-method are shown, especially the Ga-implantation and amorphisation caused both by high energy Ga{sup +}- ions at the FIB cutting process and by the Pt-(Ga{sup +})-covering onto the sample surface before the FIB cutting process. It is investigated, in what way in the latter case this effect can be avoided by additional metallic barrier layers covering the specimen. Eventually a technique is presented, at which the amorphisation layers formed at the thinning process are removed by low energy ion bombardment in a plasma cleaner. (orig.) [German] In der transmissionselektronenmikroskopie (TEM) hat die Probenpraeparation einen betraechtlichen Einfluss auf die Qualitaet der Aufnahmen und Ergebnisse. Die Eignung der focused-ion-beam-methode (FIB) als fast universelles Praeparationsverfahren zur Zielpraeparation und zur Beurteilung der Qualitaet von Schichtsystemen in relativ weitraeumigen elektronentransparenten Bereichen wird an Hand von zahlreichen ausgewaehlten Beispielen belegt. Weiterhin wird auf die Grenzen und Einschraenkungen der FIB-Methode eingegangen, die hauptsaechlich in Ga-Implantationen und in Amorphisierungen bestehen, die durch die Ga{sup +}-Ionen sowohl beim eigentlichen Abduennprozess als auch beim vorausgehenden Aufbringen der Pt-(Ga{sup +})-Schutzschicht hervorgerufen werden. Es wird untersucht, inwieweit in letztgenanntem Fall dieser Effekt durch zusaetzliche Barriereschichten aus Metall, die das Praeparat bedecken, vermieden werden

  1. Value of radiotherapy in treatment of humeroscapular periarthritis. Comparison with MRI findings; Strahlentherapie der Periarthritis humeroscapularis mit ultraharten Photonen. Vergleich mit kernspintomographischen Befunden

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Zwicker, C. [Hegau Klinikum Singen (Germany). CT/MRT Abt.; Hering, M. [Hegau Klinikum Singen (Germany). Roentgenologisches Zentralinstitut; Brecht, J. [Hegau Klinikum Singen (Germany). Anaesthesiologisches Inst.; Bjoernsgaerd; Kuhne-Velte, H.J. [Klinikum Konstanz (Germany). Strahlentherapeutische Belegabt.; Kern, A. [Neurologische Praxis Singen (Germany)

    1998-09-01

    Purpose: Evaluation of MRI in radiotherapy of humeroscapular periarthritis. Patients and methods: Seventy-seven patients with humeroscapular periarthritis prospectively underwent MRI before radiotherapy. Results: Six months after radiotherapy, 34% of the patients had achieved complete pain relief, 35% major pain relief. Twenty percent had only slight improvement and 12% no improvement. Positive correlation of radiotherapy outcome and MRI findings could be shown for acute tendinitis, erosions, and complete and incomplete ruptures of the supraspinatus tendon. Conclusions: Radiotherapy is highly effective in the treatment of humeroscapular periarthritis. The indication can be improved using MRI. (orig.) [Deutsch] Fragestellung: Aussagefaehigkeit der MRT vor Strahlentherapie der Periarthritis humeroscapularis. Methodik: 77 Patienten mit Periarthritis humeroscapularis wurden prospektiv vor der Strahlentherapie mit einem Linearbeschleuniger MR-tomographisch untersucht. Ergebnisse: 6 Monate nach Beendigung der Radiatio waren 34% der Patienten beschwerdefrei. 35% zeigten eine wesentliche Besserung. 20% waren nur geringfuegig gebessert, waehrend bei 12% der Patienten die Symptomatik unveraendert fortbestand. Eine positive Korrelation der MR-Befunde mit dem Therapieerfolg bestand bei akuten Tendinitiden, Usuren sowie kompletten und inkompletten Rupturen der Supraspinatussehne. Schlussfolgerungen: Die Strahlentherapie ist neben operativen Verfahren eine weitere wertvolle Methode zur Behandlung der Periarthritis humeroscapularis. Die MRT ist zur Indikationstellung sinnvoll. (orig.)

  2. Recycling systems and material flows from the viewpoint of thermal waste treatment; Kreislaufwirtschaft- und Stoffstrombetrachtungen aus Sicht der thermischen Abfallbehandlung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Johnke, B. [Umweltbundesamt, Berlin (Germany); Mast, P.G. [Tauw Umwelt GmbH, Berlin (Germany)

    1998-09-01

    Material stream analysis can serve as a basis for decisions on which materials should be kept in circulation, and in what quantity, and which materials it is better to remove from the recycling system and dispose of as waste. Wastes destined for disposal are mostly transferred to waste treatment plants and landfills. The role of thermal treatment as part of the disposal system is to destroy or decompose organic pollutants contained in the waste, concentrate and remove inorganic pollutants, make the heat arising during the treatment process available for use as energy, and make the greatest possible physical use of the treatment residues. The present paper reviews the current regulations for the promotion of recycling and investigates selected material streams and the fate of these materials. In connection with the residue quality of household waste incineration slag as a thermal waste treatment product it also considers the influence of waste management measures on wastes destined for disposal. [Deutsch] Stoffstrombetrachtungen koennen als Grundlage fuer Entscheidungen dienen, welche Stoffe in welchem Umfang im Kreislauf verbleiben oder wieder integriert werden sollten und welche besser als Abfall zur Beseitigung aus dem Kreislaufsystem auszuschleusen sind. Fuer Abfaelle zur Beseitigung wird diese Aufgabe i.d.R. von thermischen Abfallbehandlungsanlagen und Deponien uebernommen. Im Rahmen der Entsorgung kommt der thermischen Behandlung dabei die Aufgabe zu, die im Abfall zur Beseitigung enthaltenen organischen Schadstoffe zu zerstoeren oder abzubauen, anorganische Schadstoffe aufzukonzentrieren und auszuschleusen, die bei dem Behandlungsprozess entstehende Waerme einer weitgehenden Energienutzung zuzufuehren und die Rueckstaende aus der Behandlung so weit wie moeglich stofflich zu verwerten. Nachfolgend sollen insbesondere die Regelungen zur Unterstuetzung der Kreislaufwirtschaft, ausgewaehlte Stofffluesse und der Verbleib dieser Stoffe und Materialien und der

  3. Modellierungskonzepte der Synergetik und der Theorie der Selbstorganisation

    NARCIS (Netherlands)

    Ebeling, Werner; Scharnhorst, Andrea; Braun, Norman; Saam, Nicole J.

    2015-01-01

    In der heutigen Forschungslandschaft von Modellbildung und Simulation in den Sozialwissenschaften finden sich viele Modelle, deren Wurzeln in der Physik liegen. Gebiete wie Econophysics oder Sociophysics tragen diesen Bezug in ihrem Namen. Bei der Modellbildung steht in der Regel der erkenntnistheor

  4. Stent-assisted angioplasty for atherosclerotic stenosis of the carotid artery. An overview; Stentgeschuetzte Angioplastie der arteriosklerotischen Stenose der A. carotis interna. Ein Ueberblick

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Boeckh-Behrens, T.; Brueckmann, H. [Klinikum Grosshadern der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Abteilung fuer Neuroradiologie, Muenchen (Germany)

    2008-11-15

    For symptomatic stenosis of the carotid artery the invasive options for treatment (by means of stent or operation) are superior to conservative medical treatment. Recent multi-center randomized controlled trials, which will be presented here, indicate that stenting in the treatment of symptomatic carotid stenosis is neither safer nor more effective than carotid endarterectomy. When carried out by an experienced interventionalist stent-assisted angioplasty (CAS) is an alternative to carotid endarterectomy. Subgroup-analysis indicates that for patients older than 70 years of age invasive techniques should be the method of choice. In the case of contralateral high-grade stenosis or occlusion, CAS is the method of choice. For patients treated by stenting, the periprocedural complication rate is not influenced by the use of protection systems. The present results on symptomatic carotid stenosis should not be transferred to the therapy of asymptomatic carotid stenosis. A 3-armed study (SPACE2) on the comparison of the best medical treatment with the invasive treatment modalities (CAS or CEA) is in preparation and will be started in 2 months. (orig.) [German] Bei symptomatischen arteriosklerotischen Stenosen der A. carotis sind die invasiven Behandlungen (mittels Stent oder Operation) der medikamentoesen konservativen Therapie ueberlegen. Multizentrische randomisierte kontrollierte Studien der letzten Jahre, die hier vorgestellt werden, haben gezeigt, dass die endovaskulaere Therapie zur Behandlung symptomatischer Karotisstenosen weder sicherer noch effektiver ist als die operative Therapie. In der Hand eines erfahrenen Interventionalisten ist die stentgeschuetzte Angioplastie (CAS) eine ebenbuertige Behandlungsalternative zur Karotisendarterektomie. Subgruppenanalysen weisen darauf hin, dass Patienten, die aelter als 70 Jahre sind, primaer operiert werden sollten. Bei gleichzeitig bestehender kontralateraler hochgradiger Stenose oder Verschluss ist die CAS Methode der

  5. Vergleich funktioneller neurophysiologischer Veränderungen und klinischer Symptome der oberen und unteren Motoneurone bei ALS Patienten

    OpenAIRE

    Vetter, Karolina

    2011-01-01

    Hintergrund und Ziele Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine neurodegenerative Erkrankung, mit Symptomen der Degeneration der oberen und unteren Motoneurone, chronisch progredientem Verlauf sowie einer durchschnittlichen Überlebenszeit ab Diagnosestellung von etwa 3 Jahren. Es existieren klinische Skalen, wie die ALS Functional Rating Scale, der Jablecki Score und, speziell fokussiert auf die Symptome der oberen Motoneuron-Schädigung, die „Spasticity Scale“. Klinisch überlappen sich je...

  6. Magnetic resonance tomography in the diagnosis of intraarticular tibial plateau fractures: value for fracture classification and spectrum of fracture-associated soft tissue injuries; Die Magnetresonanztomographie in der Diagnostik der intraartikulaeren Tibiakopffraktur: Stellenwert bei der Frakturklassifikation und Spektrum der frakturbegleitenden Weichteilverletzungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Fischbach, R.; Maintz, D.; Zaehringer, M.; Landwehr, P. [Koeln Univ. (Germany). Inst. und Poliklinik fuer Radiologische Diagnostik; Prokop, A. [Koeln Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie

    2000-07-01

    Purpose: To compare magnetic resonance imaging (MRI) and X-ray tomography in assessing the type of fracture, degree of comminution and amount of articular surface depression in acute tibial condylar fractures and to describe the associated soft tissue injuries diagnosed with MRI. Method: 27 patients with acute tibial plateau fractures were investigated usig linear X-ray tomography and MRI employing T{sub 1}-weighted and proton density turbo spin echo, STIR, and T{sub 2}-weighted gradient echo images. Fractures were classified according to the AO classification system. The degrees of depression and comminution were measured and soft tissue injuries were recorded. Results: Fractures were classified as type B1 in 7, as B2 in 6, and as B3 in 6 cases by MRI. More complex C-type fractures were diagnosed in 8 cases. MR and X-ray grading were consistent with the exception of two B3 fractures, which were graded as B1 by X-ray tomography. X-ray tomography under-estimated the degree of comminution. 63% of the patients had either meniscal tears or complete ruptures of their cruciate or collateral ligaments. Ten meniscal tears were diagnosed in 9 of 27 patients. Complete tears of the anterior cruciate ligament were seen in 4, and avulsions of the posterior cruciate ligament in 2 patients. Conclusion: MRI allows a detailed assessment of acute tibial plateau fractures and can replace conventional X-ray tomography. The high rate of fracture-associated soft tissue lesions makes MRI an especially valuable tool. (orig.) [German] Ziel: Vergleich der Magnetoresonanztomographie (MRT) und der konventionellen Verwischungstomographie in der Beurteilung von Frakturtyp, Fragmentierung und der Gelenkflaechenimpression sowie Beschreibung der MR-tomographisch diagnostizierten Weichteilverletzungen bei Patienten mit Tibiakopffraktur. Methode: 27 Patienten mit akuten Tibiakopffrakturen wurden mittels linearer Verwischungstomographie und MRT unter Verwendung einer T{sub 1}-gewichteten sowie einer

  7. Potential place of {sup 99m}Tc-DMSA scintigraphy in the management of children with urinary tract infection; Stellenwert der {sup 99m}Tc-DMSA-Szintigrafie bei der Behandlung von Kindern mit Harnwegsinfektionen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Piepsz, A. [Univ. Hospital St Pierre, Dept. Radioisotopes, Brussels (Belgium)

    2010-09-15

    Cortical {sup 99m}Tc DMSA scintigraphy is accepted as a highly sensitive technique for the detection of regional lesions. It reflects accurately the histological changes and the interobserver reproducibility in reporting is high. Potential technical pitfalls should be recognized, such as the normal variants and the difficulty to differentiate acute lesions from permanent ones, or acquired lesions from congenital ones. Although DMSA scintgraphy seems to play a minor role in the traditional approach of urinary tract infection, recent studies suggest that this examination might influence the treatment of the acute phase, the indication of chemoprophylaxis and of micturating cystography, as well as the duration of follow-up. (orig.)

  8. Thermal processing of conditioned waste and fuel substitutes; Thermische Behandlung vorbehandelter Abfaelle und Ersatzbrennstoffe

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Velden, F. van der; Engweiler, J. [Von Roll Umwelttechnik AG, Zurich (Switzerland)

    1998-12-31

    Different technologies for the thermal processing of mechanical-biologically conditioned waste are described and compared in terms of cost and flexibility. (orig.) [Deutsch] Es werden verschiedene Technologien der thermischen Behandlung mechanisch-biologisch vorbehandelter Abfaelle vorgestellt und im Hinblick auf Kosten und Flexibilitaet verglichen. (orig.)

  9. Software as a Service: Herausforderungen bei der Einführung des Bibliothekssystems Alma in der Freien Universität Berlin

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Jiri Kende

    2015-12-01

    Full Text Available Moderne Bibliothekssysteme werden zunehmend als Software as a Service (SaaS angeboten. Die Berliner Bibliotheken der Freien Universität Berlin, der Humboldt Universität, der Technischen Universität und der Universität der Künste haben für 2016 gemeinsam den Umstieg auf das cloudbasierte Bibliothekssystem Alma beschlossen. Der Aufsatz berichtet über die Herausforderungen während der zweijährigen Vertragsverhandlungen mit besonderem Augenmerk auf den Datenschutz.  Modern library management systems are increasingly offered as Software as a Service (SaaS.The libraries of the Free University Berlin, the Humboldt university, the Technical university and the University of Arts decided concertedly to move in 2016 to the cloud based next generation library management system Alma. The article reviews the challenges during the contract negotiations with a special focus on data protection.

  10. Tierexperimentelle Untersuchungen zur Effektivit(a)t der transarteriellen Chemoembolisation (TACE) unter Einsatz von Bletilla striata

    Institute of Scientific and Technical Information of China (English)

    QIAN Jun; Vossoughi Daryusch; Maataoui Adel; Oppermann Elsiez; Bechstein Wolf; Vogl Thomas Josef

    2005-01-01

    Evaluierung der Effektivit(a)t von Bletilla striata bei transerteriellenChemoembo lisation (TACE) im Kleintiermodell. Nach subkapsul(a)rer Implantation (Tag 0) eines soliden Morris Hepatoms (2 mm3) bei ACI-Ratten (n = 30) wurden am 13. Tag die Tumorvolumina (V1) magnettomographisch bestimmt. Im Anschlu erfolgten nach Laparatomie die retrograde Katheterisierung der Arteria gastroduodenalis und die Anwendung folgender Therapieprotokolle: (A) TACE (0,1 mg MitomycinC + 0,1 mL Lipiodol) + Bletilla striata (1,0 mg) (n=10); (B) TACE (Bletilla striata (1,0 mg) + Ligatur (n=10); (C) TACE allein (Kontrollgruppe, n=10). Zur Effektivit(a)tsbeurteilung der unterschiedlichen Therapieprotokolle erfolgte am 28. Tag eine erneute magnettomographische Bestimmung der Tumorvolumina (V2). Das durchschnittliche Tumorvolumen der Gruppen A, Bund C vor und nach interventioneller Therapie betrug 0,0355 cm3 und 0,2248 cm3 , 0,0374 cm3 und 0,0573 cm3 sowie 0,0380 cm3 und 0,3674 cm3. Das errechnete durchschnittliche Verh(a)ltnis (V2/V1) betrug 6,28, 1,53 sowie 9,14. Im Vergleich zur Kontrollgruppe C Beobachtungszeitraum ermittelt werden, wahrend zwischen Gruppe A und Gruppe C keine statistisch signifikanten (P>0,05) Unterschiede im Tumorwachstum festgestellt werden konnten. Das Wachstum der induzierten Lebertumoren konnte unter Behandlung mittels TACE + Bletilla striata + Ligatur im Tiermodell statistisch signifikant im Vergleich zur Kontrollgruppe gehemmt werden.

  11. Herzinsuffizienz: "From Bench to Bedside" - Neues im Bereich der Ionenhomöostase

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Förster A

    2014-01-01

    Full Text Available Die Herzinsuffizienz stellt uns weiterhin vor große klinische und ökonomische Probleme. Neuere Untersuchungen zeigen, dass Störungen im intrazellulären Ca2+- und Na+-Stoffwechsel beteiligt sind. Dabei nimmt die Ca2+/Calmodulin-abhängige Kinase IIdelta (CaMKIIdelta eine Schlüsselrolle ein. Die CaMKIIdelta phosphoryliert sowohl den Ca2+-Ausschüttungskanal des sarkoplasmatischen Retikulums (SR, der auch Ryanodin-Rezeptor vom Subtyp 2 (RyR2 genannt wird, als auch sarkolemmale Na+-Kanäle. Folglich kommt es zu einem vergrößertes SR-Ca2+-Leck sowie zu einem verstärkten späten Na+-Einstrom („late INa“, was zu einer verminderten Relaxationsfähigkeit der Myofilamente sowie einem verlängerten Aktionspotenzial führt. Pumpversagen und Arrhythmien sind mögliche Folgen. Diese neuen Pathomechanismen führen zur Erforschung und klinischen Evaluation innovativer Inhibitoren. Der Wirkstoff Ranolazin ist ein Inhibitor des späten Na+-Einstroms und steht bereits als Therapeutikum bei stabiler Angina pectoris zur Verfügung. In der Pilotstudie RALI-DHF wurde Ranolazin nun erstmals zur Behandlung der diastolischen Herzinsuffizienz klinisch getestet. Die Ergebnisse zeigten einen signifikanten Effekt auf hämodynamische Parameter und stellen einen ersten Anhaltpunkt zur Verbesserung der Therapieoptionen bei diastolischer Dysfunktion dar.

  12. Possibilities for exposure reduction in computed tomography examination of acute chest pain; Moeglichkeiten der Dosisreduktion bei CT-Untersuchungen des akuten Thoraxschmerzes

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Becker, H.C. [Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Campus Grosshadern, Institut fuer Klinische Radiologie, Muenchen (Germany)

    2012-10-15

    Electrocardiogram-gated (ECG) computed tomography (CT) investigations can be accompanied by high amounts of radiation exposure. This is particularly true for the investigation of patients with unclear and acute chest pain. The common approach in patients with acute chest pain is standard spiral CT of the chest. The chest pain or triple-rule-out CT protocol is a relatively new ECG-gated protocol of the entire chest. This article reviews and discusses different techniques for the CT investigation of patients with acute chest pain. By applying the appropriate scan technique, the radiation exposure for an ECG-gated protocol must not necessarily be higher than a standard chest CT scan Aortic pathologies are far better depicted by ECG-gated scan protocols and depending on the heart rate coronary artery disease can also be detected at the same time. The use of ECG-triggered scans will not support the diagnostics of the pulmonary arteries. However, in unspecific chest pain an ECG-triggered scan protocol can provide information on the differential diagnosis. (orig.) [German] EKG-getriggerte CT-Untersuchungen koennen mit einer relativ hohen Strahlenexposition einhergehen. Dies gilt im besonderen Masse fuer die Untersuchung des gesamten Thorax bei Patienten mit unklarem akutem Thoraxschmerz. Bisher wurden Untersuchungen bei Patienten mit akutem Thoraxschmerz in Spiraltechnik ohne EKG-Triggerung durchgefuehrt. Das ''Chest-pain-'' oder ''Triple-rule-out''-Protokoll ist ein neues EKG-getriggertes Untersuchungsprotokoll des gesamten Thorax. Im vorliegenden Artikel werden verschiedene Techniken zur CT-Untersuchung von Patienten mit akutem Thoraxschmerz vorgestellt und besprochen. Mit der richtigen Untersuchungstechnik muss die Strahlenexposition fuer ein EKG-getriggertes Untersuchungsprotokoll nicht hoeher sein als eine Standarduntersuchung ohne EKG. Mit einem EKG-getriggerten Untersuchungsprotokoll laesst sich die Aorta in Hinblick auf

  13. Genetic differences in the fibrotic reaction to quartz dust in mice; Genetische Unterschiede in der fibrotischen Reaktion auf Quarz bei Maeusen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Weirich, U. [Medizinisches Inst. fuer Umwelthygiene, Univ. Duesseldorf (Germany); Gleichmann, E. [Medizinisches Inst. fuer Umwelthygiene, Univ. Duesseldorf (Germany)

    1995-12-31

    Lymphknoten (PLK) nach Quarzinjektion in die hintere Fusssohle nachgewiesen. Sie konnten jedoch nur in den High-Respondern detektiert werden. Auch die Makrophagen-Aktivierungsmarker MRP8 und MRP14 wurden hauptsaechlich auf Makrophagen der High-Responder ermittelt, wo sie in den Bereichen des PLK auftraten, wo zuvor die Fibroseherde lokalisiert worden waren. Die Untersuchung der Verteilung von Quarz im PLK ergab, dass sich im High-Responder die Quarzkristalle in den Fibroseherden konzentrierten, waehrend im Low-Responder eine gleichmaessige Verteilung der Quarzkristalle im ganzen PLK gefunden wurde. Die Bestimmung des Quarzgehaltes im PLK schloss aus, dass die unterschiedliche fibrotische Reaktion auf Quarz auf einen unterschiedlichen Quarztransport von der Injektionsstelle in den PLK zurueckzufuehren ist, denn der Quarzgehalt im PLK beider Staemme war annaehernd gleich. Die Makrophagen scheinen also fuer den fibrotischen Effekt nach Quarzbehandlung verantwortlich zu sein. Bei der morphometrischen Analyse der Fibroseherde im PLK von T-zellosen BALB/c Maeusen war der prozentuale Anteil an quarz-typischen Arealen (QTA) nicht geringer als in normalen BALB/c Maeusen. Daraus folgt, dass vermutlich die fibrotische Reaktion auf Quarz T-zellunabhaengig ist. (orig.)

  14. The effect of working parameters and the properties of coal on emission in pressurized fluidized bed combustion; Der Einfluss von Betriebsparametern und Kohleeigenschaften auf die Emissionen bei der Druckwirbelschichtfeuerung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Mayer, M.; Bonn, B.; Baumann, H.

    1993-12-31

    The aim of a research project at the Deutsche Monta Technologie-Research and Testing Company (DMT-FP) is, among others, to determine the effects of working conditions on the emission of harmful substances of a pressurized fluidized bed combustion by experimental investigations. The investigations described here were carried out on a stationary pressurized fluidized bed reactor on the technical scale. A first comparison of the results achieved in this reactor with those on a pressurized fluidized bed pilot plant show that the level of emission differs only slightly, taking into account the somewhat different combustion conditions. (orig./IHL) [Deutsch] Das Ziel eines Forschungsprojektes bei der Deutschen Monta Technologie - Gesellschaft fuer Forschung und Pruefung mbH (DMT-FP), ist unter anderem, durch experimentelle Untersuchungen die Wirkungen von Betriebsbedingungen auf die Schadstoffemissionen einer Druckwirbelschichtfeuerung zu ermitteln. Die im folgenden beschriebenen Untersuchungen wurden in einem stationaeren Druckwirbelschichtreaktor im Technikums-Massstab durchgefuehrt. Ein erster Vergleich der in diesem Reaktor erzielten Ergebnisse mit denen einer Druckwirbelschicht-Pilotanlage zeigte, dass die Hoehe der Emissionen - unter Beruecksichtigung der etwas unterschiedlichen Feuerungsbedingungen - nur wenig voneinander abwichen. (orig./IHL)

  15. Integrated project: Microbiological and physiological studies on the presence of residual concentrations in mineral-oil-contaminated soils after rehabilitation. Final report. Pt. 2; Mikrobiologische und physiologische Untersuchungen zur Frage der Restkonzentration bei der Sanierung mineraloelkontaminierter Boeden. Abschlussbericht. T. 2

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Miethe, D.; Riis, V.; Stimming, M.

    1996-01-04

    der Metabolisierbarkeit und die Aufklaerung der Ursachen fuer das Verbleiben dieser Reste. In ihrer Abbaubarkeit unterscheiden sich die untersuchten Mineraloele und Restfraktionen deutlich. Mittlere Destillate koennen problemlos mit adaptierten Konsortien zu 95-97% abgebaut werden. Bei hoehersiedenden Mineraloelen (Kp>400 C) betraegt der Abbaugrad ca. 60%. Abbaugrade von 40-60% weisen die Extrakte aus Altlasten auf. Der unvollstaendige mikrobielle Abbau von Mineraloelen ist hauptsaechlich strukturbedingt. Es verbleiben chemisch und thermisch aeusserst stabile Kohlenwasserstoffe (vorwiegend aliphatische und aromatische kondensierte Ringsysteme), die nicht oder sehr schwer metabolisierbar sind. In Boeden/Altlasten spielt auch die matrixbedingte Nichtverfuegbarkeit eine wesentliche Rolle und erhoeht den Anteil des Restes. Nach Untersuchung und Darlegung der Ursachen fuer den unvollstaendigen Abbau steht die Aufgabe der Minimierung der Restkonzentrationen beim Mineraloelabbau. Sowohl spezielle Tenside als auch Hilfssubstrate koennten den Weg zeigen. Projekte dazu sind beim BMBF eingereicht. (orig.)

  16. Investigation and modelling of the alkaline release and transport during coal combustion at elevated pressures. Final report; Untersuchung und Modellierung der Freisetzungs- und Transportvorgaenge von Alkalien bei der Kohleverbrennung unter hohen Druecken. Untersuchungen mit der Hochdruck-Hochtemperatur-Thermowaage, Alkalienanalysen in Rohkohlen und Feuerungsversuche in der Druckwirbelschichtanlage FRED (DMT). Abschlussbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Bonn, B.; Steffin, C.; Busch, U.; Mayer, M.

    2000-07-01

    In this joint research project DMT investigated the release (and incorporation) of alkalis of the coal mineral matter to clear up the affecting mechanisms during combustion at elevated pressure. In the experiments parameter like the ambient gas and the ash composition, pressure and heating rate were varied. The experiments were conducted in DMT's high-temperature and high-pressure Thermogravimetric-Analyser (TGA) and the DMT Pressurised Fluidised Bed Combustor (PFBC). TGA-Experiments: A model compounds for the alkali sodium chloride and for the mineral matter metakaoline were used. The chemical properties (basicity) of metakaoline was modified by adding CaO. The commonly accepted physical volatilization process of the alkali from the ash was not confirmed by TGA experiments. The alkali release must be regarded as a desorption mechanism of the sodium chloride from the metakaoline surface. The desorption of the alkali is not affected by chemical composition of the mineral matter but is strongly influenced by gas phase oxygen species and pressure. PFBC-Experiments: The rig was operated with a fluidised bed temperature of 920 C and a pressure of 7 bar. The online/in-situ alkali detection was based on the excimer laser induced fragmentation fluorescence ELIF. The alkali content of the coal was varied by addition of sodium acetate and sodium chloride. Kaoline was used as gettermaterial for mitigation of alkali emissions. Furthermore, the influence of limestone on the alkali release was investigated. Among other results, the experiments showed that the alkali emissions of the lignite are 50-100 times higher than those of the bituminous coal and if limestone for capturing SO{sub 2} is added to the combustor the alkali chloride emissions increase rapidly. (orig.) [German] Im Rahmen des o.g. Gemeinschaftsprojekts untersuchte die DMT die Freisetzung (und Einbindung) der Alkalien aus der Mineralsubstanz von Kohlen zur Aufklaerung der beeinflussenden Mechanismen bei der

  17. SPECT Imaging of patients with parkinsonian syndromes; SPECT-Untersuchungen bei Patienten mit Parkinson-Syndromen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Tatsch, K. [Klinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin, Klinikum der Univ. Muenchen-Grosshardern (Germany)

    2002-09-01

    Funktionsbeurteilung postsynaptischer Zellen erfolgt ueber Analysen der Bindung spezifischer Rezeptorantagonisten an die postsynaptisch lokalisierten Dopamin-D2-Rezeptoren. In Abhaengigkeit von der klinische Fragestellung und der erwarteten Pathologie liefern die beiden Methoden - einzeln oder in Kombination - relevante diagnostische Informationen. Aktuell werden die SPECT-Verfahren zum Nachweis oder Ausschluss eines Parkinson-Syndroms, in der Frueh- und Differenzialdiagnostik von Parkinson-Syndromen, deren Verlaufsbeurteilung und Verfolgung der Krankheitsprogression sowie zum Therapiemonitoring z.B. bei Behandlung mit potenziell neuroprotektiven Medikamenten eingesetzt. Diese Arbeit fasst die wichtigsten in der Literatur publizierten Ergebnisse von SPECT-Untersuchungen des dopaminergen Systems bei diesen Fragestellungen zusammen. (orig.)

  18. Therapy of endemic goitre; Therapie der Jodmangelstruma

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Leisner, B. [Allg. Krankenhaus St. Georg, Hamburg (Germany). Abt. fuer Nuklearmedizin

    1995-12-01

    1. In childhood the first line treatment of endemic goitre is Kl (100-150 {mu}g/day). Once the goitre volume has shrinked during L-thyroxine treatment in older patients, this effect is to be maintained by Kl ({proportional_to}200 {mu}g/day). The same holds true after surgery in cases with normal TSH responsiveness to TRH. 2. TSH suppressive L-thyroxine therapy is indicated in goitre patients older than 40 years. However, the effectiveness will be limited by the nodularity of the thyroid. So prevention of further growth prevails over true tissue reduction. 3. Obviously thyroid surgery yields the best cosmetic results with an acceptably low complication rate. When euthyroidism is established, a lifelong iodine prophylaxy (200 {mu}g/day) of recurrent goitre is mandatory. In cases with latent or overt hypothyroidism an appropriate therapy with thyroid hormone should be given. 4. By radiodine it is possible to realize a short term volume loss of 30-40% which may increase further on up to 60%. Relief of symptoms is usually even more impressive than actual volume loss. (orig./MG) [Deutsch] 1. Kaliumjodid ist heute das Mittel der Wahl zur Behandlung der Jodmangelstruma von Kindern (100 {mu}g) und Jugendlichen (150 {mu}g). Lebenslange Einnahme von Jodid (200 {mu}g) dient der Erhaltung einer Organverkleinerung, die durch L-Thyroxin bei aelteren Patienten erreicht wurde, und postoperativ bei gesicherter Euthyreose (TSH). In der Schwangerschaft ist eine Jodid-Medikation fuer Mutter und Kind erforderlich. 2. L-Thyroxin in TSH-suppressiver Dosierung sollte eingesetzt werden, wenn mit Jodid kein Verkleinerungseffekt erreichbar ist. Primaer ist es indiziert bei Patienten ueber 40 Jahren. Postoperativ muss L-Thyroxin dann verordnet werden, wenn eine latente oder manifeste Hypothyreose gesichert ist. Damit behandelt es sich aber nicht um eine Rezidiv-Prophylaxe im engeren Sinn. 3. Eine wirkliche Substanzverminderung des Kropfes gelingt durch die operative Resektion. Eine konsequente

  19. Überprüfung der Stadienspezifität der Processes of Change bei Besuchern eines internetbasierten Expertensystems zur Bewegungsförderung

    OpenAIRE

    Martin-Diener, E; Thüring, N

    2004-01-01

    Gemäß Transtheoretischem Modell unterstützen zehn Änderungsstrategien den Prozess einer Verhaltensänderung. Basierend auf Erkenntnissen aus der Rauchentwöhnung postuliert das Modell, dass in der ersten Phase des Veränderungsprozesses (Precontemplation, Contemplation, Preparation) primär kognitiv-affektive Strategien, in der zweiten Phase (Action, Maintenance) behaviorale Strategien eingesetzt werden. Dies wurde für den Bereich der körperlichen Aktivität mit Daten von 644 Besuchern eines inter...

  20. Wirksamkeit und Verträglichkeit von Mepartricin (Iperplasin® bei benigner Prostatahyperplasie: Ergebnisse eine Anwendungsbeobachtung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Madersbacher H

    2000-01-01

    Full Text Available Ziel der Studie: Das Ziel dieser Anwendungsbeobachtung war es, Wirksamkeit und Verträglichkeit von Mepartricin-Filmtabletten (Iperplasin® bei der Behandlung von Patienten mit benigner Prostatahyperplasie (BPH bzw. Prostatavergrößerung (BPE zu untersuchen. Patienten und Methoden: Im Rahmen einer österreichweiten Anwendungsbeobachtung wurden Patienten mit unterer Harntraktsymptomatik (LUTS, verursacht durch eine BPH/BPE, untersucht. Die wichtigsten Einschlußkriterien waren eine reduzierte maximale Harnflußrate (Qmax von 6-15 ml/sec und ein Restharn 100 ml. Als Studienmedikation erhielten die Patienten 3 x 1 Tbl. Iperplasin®. Ein, drei und sechs Monate nach Studienbeginn wurden die Patienten nachkontrolliert. Die wichtigsten Zielparameter waren eine Verbesserung des Internationalen Prostata Symptomen Scores (IPSS, der Lebensqualitätsfrage des IPSS (IPSS-Ql sowie des Qmax. Ein Einfluß auf die Sexualität wurde anhand des GRISS-Scores erhoben. Ergebnisse: Insgesamt wurden 130 Patienten (67,4 ± 8,4 Jahre; Durchschnitt ± Standardabweichung in diese Studie aufgenommen. Der IPSS sank von 16,4 ± 5,0 zu Studienbeginn auf 9,4 ± 6,0 (-41 %; p 0,0001 nach 6 Monaten Therapie, der IPSS-Ql von 3,3 ± 0,8 auf 2,0 ± 1,1 (-39 %; p 0,0001. Im gleichen Zeitraum stieg der Qmax von 11,3 ± 6,0 auf 12,5 ± 6,4 ml/sec (+11 %; p 0,0001, der Restharn sank von 49 ± 36 ml auf 33 ± 35 ml (-33 %; p 0,0001. Insgesamt war die Therapie mit Iperplasin® gut verträglich, bei 10 % traten im Rahmen der Studie unerwünschte Ereignisse oder interkurrente Erkrankungen auf, bei zwei Patienten mußte eine TURP durchgeführt werden. Der GRISS-Score blieb über den gesamten Studienzeitraum konstant. Schlußfolgerung: Diese Anwendungsbeobachtung belegt die Sicherheit von Iperplasin® bei Patienten mit LUTS und BPH/BPE, vor allem kommt zu keiner Beeinträchtigung der Vita sexualis. Obwohl eine signifikante Verbesserung von subjektiven und objektiven Parametern in dieser

  1. Burnout, Depression und Depersonalisation – Psychologische Faktoren und Bewältigungsstrategien bei Studierenden der Zahn- und Humanmedizin [Burnout, depression and depersonalisation – Psychological factors and coping strategies in dental and medical students

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Prinz, Patrick

    2012-02-01

    Full Text Available [english] Background: Previous studies found that stress, depression, burnout, anxiety, and depersonalisation play a significant role amongst dental and medical students. We wanted to examine if students of the University of Erlangen-Nuremberg also would report elevated values as can been found in similar publications. Furthermore, particularly coping strategies were investigated.Methods: The data collection took place in April 2008 including 182 dental and medical students of the 4 and 5 academic year at the University of Erlangen-Nuremberg. Demographic data and the following screening instruments were used: Maslach Burnout Inventory (MBI, Cambridge Depersonalisation Scale (CDS-9, Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS, Brief COPE. Results: Descriptive statistics showed higher pathological values in dental students than in medical students. The difference was especially pronounced on the depersonalisation scale (CDS-9, with 20.4% of the dental students, but only 5.5% of the medical students showing scores above a cut-off of 19. The scores decreased in the course of 3 semesters of dentistry. The students with elevated values showed a higher degree of dysfunctional coping. Conclusion: Our results obtained with the screening instruments are in line with the results of previous investigations of other authors and point out the importance of this issue. It might be useful to develop programs teaching dental students more adaptive coping strategies before their first patient contact.[german] Hintergrund: Studien der vergangenen Jahre zeigten, dass Stress, Depression, Burnout-Syndrom, Angst und Depersonalisation während des Studiums der Zahn- und Humanmedizin einen besonderen Stellenwert einnehmen. Es stellt sich die Frage, ob auch bei Studierenden der Universität Erlangen-Nürnberg erhöhte Werte, wie sie in der Literatur gefunden werden, nachweisbar sind. Zudem soll untersucht werden, welche Arten von Bewältigungsstrategien vorkommen

  2. Die Honigbiene: ein Modellorganismus der Neurobiologie : Kognition, Krankheiten und die Moleküle des Lernens bei einem sozialen Insekt

    OpenAIRE

    Grünewald, Bernd; Schneider, Christof; FUCHS, Stefan

    2009-01-01

    Bienen sind wegen ihres Honigs beliebt und wegen ihrer Bestäubungsleistung wirtschaftlich unverzichtbar. Nicht nur in den Vereinigten Staaten nimmt das Bienensterben allerdings bisweilen dramatische Ausmaße an. Auch unsere heimischen Bienenvölker sind bedroht. Das hat eine Vielzahl von Forschungsprojekten zur Biologie der Biene und zu ihrem Schutz initiiert. Das Institut für Bienenkunde der Polytechnischen Gesellschaft und der Goethe-Universität in Oberursel untersucht in einem integrierten F...

  3. Standards der Rehabilitation von entzündlich-rheumatischen und vergesellschafteten Erkrankungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Franck H

    2002-01-01

    Full Text Available Entzündlich-rheumatische Erkrankungen bedürfen eines besonderen Rehabilitationskonzeptes, da aufgrund der hohen Entzündungsaktivität aktive und passive Physiotherapien tagesrhythmisch angepaßt werden müssen. So ist es z. B. bei der rheumatoiden Arthritis notwendig, mit der krankengymnastischen Behandlung nicht in den frühesten Morgenstunden zu beginnen, da hier noch die Morgensteifigkeit dominiert. Auf der anderen Seite müssen Patienten mit Spondylitis ankylosans relativ frühzeitig mobilisiert werden, da hier die Schmerzhaftigkeit gerade in den frühen Morgenstunden auftritt. Hier empfiehlt sich eine frühmorgendliche Atemgymnastik. Darüber hinaus wird die Rehabilitation von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen stadienadaptiert durchgeführt. Dies betrifft insbesondere die Krankengymnastik, Sporttherapie, passive Physiotherapie und Ergotherapie. Der Beitrag geht insbesondere auf die Indikationen rehabilitativer Maßnahmen je nach Krankheitsaktivität der einzelnen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sowie der Fibromyalgie und Osteoporose ein und lehnt sich auch an die Richtlinien der Projektgruppe physikalische Therapie der deutschen Rheumazentren an.

  4. Spielst du noch oder lernst du schon? Der Einfluss des Framings auf Unterhaltung und Inhaltsrezeption bei Game-based Learning

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Ulrich Wechselberger

    2012-03-01

    Full Text Available Der Umgang mit Lernspielen kann entweder spielerische oder ernste Züge tragen. Dieser Beitrag fragt danach, inwiefern sich aus einer solchen Rahmung Konsequenzen für das pädagogische Potenzial von Game-based Learning ergeben. Es wurde vermutet, dass es gerade die Abgrenzung des Spiels zum Ernst des Alltags ist, die es so unterhaltsam und motivierend macht, dass andererseits aber die Scheinhaftigkeit des Spiels womöglich die Bereitschaft der Adressaten zur Übernahme der Lernspielinhalte in ihr Wissensrepertoire reduziert. Ein und dasselbe Lernspiel könnte somit, abhängig von der Definition der Situation, als mehr oder weniger unterhaltsam, aber komplementär auch als mehr oder weniger informativ erachtet werden. In einem experimentellen Setting mit Realschüler/innen der 8. Klasse (n = 54 wurden diese Hypothesen empirisch geprüft. Versuchspersonen aus zwei unabhängigen Stichproben bearbeiteten das gleiche Lernspiel, den einen wurde jedoch suggeriert, es handle sich um eine Lernsoftware für den Unterricht, den anderen, es sei ein reines Computerspiel für die Freizeit. Im Anschluss wurden per Fragebogen die Unterhaltung und die Bereitschaft zur Übernahme der Medieninhalte erfasst. Der Bezugsrahmen allein hatte zwar nicht den erwarteten unmittelbaren Einfluss auf Unterhaltung und Rezeptionsbereitschaft, es ergaben sich aber in deskriptiver und teils auch inferenzstatistischer Hinsicht Interaktionen mit dem Bezugsrahmen und dem Geschlecht der Versuchspersonen bzw. ihrer Präferenz für Lernspiele

  5. Intraoperative Komplikationen und mittelfristige Ergebnisse bei mikrochriurgischer Bandscheibenoperation und deren Abhängigkeit von der Erfahrung des Operateurs

    OpenAIRE

    Zahedi, André-Ramin

    2001-01-01

    Aus verschiedenen Gebieten der Medizin wird eine Abhängigkeit des Erfolgs von der Erfahrung des Operateurs beschrieben (McARDLE91, HUGES91, LAFFEL92). Für diese Untersuchung wurden 463 Patienten, die von 1991-1996 in der orthopäd. Uniklinik im St. Josef-Hospital Bochum operiert wurden nachuntersucht. Dabei wurden die periop. Komplikationen und die mittelfristigen Ergebnisse (2,5 Jahre postop.) des erfahrensten Operateurs (A n=248) mit denen der erfahrenen Operateure (B n=204) verg...

  6. Knochenstoffwechsel bei malignen Erkrankungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Keck A-V

    2003-01-01

    Full Text Available Bei malignen Erkrankungen, wie dem Mammakarzinom, dem Prostatakarzinom, dem Bronchialkarzinom oder dem multiplen Myelom ist der Knochen eines der am häufigsten von Metastasen betroffenen Organe. Das klinische Beschwerdebild ist durch das Auftreten pathologischer Frakturen, Schmerzen und Hyperkalzämien gekennzeichnet. Eine erhöhte Knochenresorptionsrate und Verlust an Knochenmasse im Sinne von osteoporoseartigen Veränderungen bedingt durch eine inadäquat überschießende Osteoklastendifferenzierung und -aktivierung sind ursächlich dafür verantwortlich. Durch jüngst publizierte Ergebnisse diverser Studien und Untersuchungen konnten die genauen Mechanismen der Rekrutierung und Aktivierung von Osteoklasten weiter aufgeklärt werden. Receptor activator of nuclear factor-kappa-B ligand (RANKL, ein Mitglied der Tumor necrosis factor (TNF Superfamilie konnte als entscheidender Faktor in der Osteoklastengenese identifiziert werden. Die Interaktion von RANKL mit seinem Rezeptor RANK (receptor activator of nuclear factor-kappa-B induziert die Entwicklung der osteoklastären Reihe aus dem hämatopoetischen Kompartment und fördert weiters die Differenzierung zu Osteoklastenvorstufen und die Aktivierung reifer Osteoklasten, ebenso wird eine verzögert einsetzende Apoptose bewirkt. Neben RANK und RANKL ist Osteoprotegerin (OPG als dritte Komponente in der Regulation der Knochenresorption involviert. Als Mitglied der TNF-Superfamilie bindet OPG an RANKL und blockiert somit alle stimulierenden Effekte von RANK auf die Osteoklastenentwicklung und neutralisiert so alle biologischen Effekte von RANKL. Diverse Hormone und Zytokine üben durch die Modifikation der Ratio von RANKL zu OPG einen regulatorischen Effekt auf die Knochenresorption aus. Diese ist bei osteolytischen Knochenmetastasen, beim multiplen Myelom und bei der malignen Hyperkalzämie erhöht. Das Gleichgewicht knochenaufbauender wie -abbauender Mechanismen scheint somit durch die Ratio von

  7. Optimised utilisation of existing incinerators by installation of upstream reactors for treatment of waste with high calorifica value - HYBRID waste treatment plants; Optimierte Nutzung bestehender Abfallverbrennungsanlagen durch Errichtung vorgeschalteter Reaktoren zur Behandlung heizwertreicher Abfaelle - HYBRID-Abfallbehandlungsanlagen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    El Labani, M.

    2000-07-01

    Abfallverbrennungsanlagen nachtraeglich um leistungsfaehige Rauchgasreinigungssysteme ergaenzt werden. Dies fuehrte zu einem erheblichen Anstieg der Kosten und Behandlungsgebuehren mit dem entsprechenden Druck zur optimierten Nutzung. Zusaetzliche Behandlungskapazitaeten werden benoetigt fuer heizwertreiche Abfaelle. Sie koennen zwar in konventionellen Abfallverbrennungsanlagen fuer Hausmuell behandelt werden, bedingen aber aufgrund des hoeheren Heizwertes eine Durchsatzreduzierung was die Kostensituation weiter negativ beeinflusst. Daher favorisieren aktuelle Konzepte die Behandlung heizwertreicher Abfaelle in spezifischen, dezentralen Anlagen. Die ueblicherweise kleinen Anlagen gehen einher mit hohen Nebenkosten der Errichtung. Zur Abschaetzung des Optimierungspotentials bestehender Abfallverbrennungsanlagen wurde deren Auslastungssituation untersucht. Bei umfangreichen Messkampagnen am MHKW Darmstadt konnte selbst bei 100%iger Auslastung der Verbrennungseinheit in der Rauchgasreinigungsanlage eine Luecke aufgezeigt werden, die durch eine entsprechend angepasste Vorschaltanlage aufgefuellt werden koennte. Eine solche Vorschaltanlage definiert zusammen mit der bestehenden Abfallverbrennungsanlage eine HYBRID-Abfallbehandlungsanlage. Die Bereitstellung eines Instrumentariums zur Unterstuetzung der Entscheidungsfindung bei der Konzeption solcher Anlagen ist Gegenstand dieser Arbeit. (orig.)

  8. Single-photon-emission-computed-tomography (SPECT) in basal ganglia disorders; Single-Photon-Emissions-Computer-Tomographie (SPECT) bei Erkrankungen der Basalganglien

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Tatsch, K. [Klinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin, Klinikum Grosshadern, Muenchen Univ. (Germany)

    1997-03-01

    In the past, SPECT investigations of regional cerebral blood flow have played a minor role in the diagnostic work-up of patients with basal ganglia disorders. More recently, however, interest in nuclear medicine procedures has dramatically increased since with the development of selective receptor ligands diagnostic tools have been provided which address the pathology in basal ganglia disorders more specifically than other diagnostic modalities. Evaluations of the pre- and postsynaptic aspects of the dopaminergic system, for example, deliver not only interesting data from the scientific point of view but also for the daily routine work. This paper summarizes some of the experience reported in the literature on SPECT investigations in basal ganglia disorders, such as Parkinson`s disease, parkinsonian syndromes of other etiology, Wilson`s and Huntington`s disease, focal dystonias, and schizophrenia under treatment with neuroleptics. (orig.) [Deutsch] SPECT-Studien mit Perfusionstracern haben aufgrund ihrer limitierten Aussagekraft in der Vergangenheit eine untergeordnete Rolle fuer die Diagnostik von Basalganglienerkrankungen gespielt. Mit der Entwicklung selektiver Radioliganden fuer die in vivo Abbildung von Rezeptorsystemen hat sich die klinische Bedeutung von SPECT-Untersuchungen grundlegend gewandelt. Da Basalganglien eine hohe Dichte an dopaminergen Synapsen aufweisen, kommt insbesondere diesem System diagnostische Bedeutung zu. Analysen der prae- und postsynaptischen Situation an der dopaminergen Synapse sind nicht nur von wissenschaftlichem Interesse, sondern haben mittlerweile auch klinische Relevanz erlangt. Bei verschiedenen Basalganglienerkrankungen, wie Morbus Parkinson, Parkinson Syndromen anderer Aetiologie, Morbus Wilson, Chorea Huntington, Dystonien und Schizophrenie-Patienten unter Neuroleptikatherapie, wird im Schrifttum ueber charakteristische SPECT-Befunde berichtet und deren diagnostische Bedeutung abgeschaetzt. (orig.)

  9. Investigation techniques and importance of CT for diagnostics of cardiac valvular diseases; Untersuchungstechniken und Stellenwert der CT bei der Diagnostik von Herzklappenerkrankungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Gordic, S.; Alkadhi, H. [Universitaetsspital Zuerich, Institut fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Zuerich (Switzerland)

    2013-10-15

    Cardiac computed tomography (CT) is the first-line modality for coronary assessment. In addition valvular morphology and function can be evaluated. The method of choice for the evaluation of cardiac valves is echocardiography, followed by magnetic resonance imaging. Recent technical improvements and advances in temporal resolution allow a detailed anatomical and functional evaluation of the cardiac valves. Cardiac CT provides an excellent image quality of the aortic and mitral valve thus enabling an evaluation of the morphology. In addition, cardiac CT allows an assessment of aortic valve function with respect to the grading of stenosis and regurgitation. Cardiac CT is not considered the first-line modality for the evaluation of cardiac valves; however, beyond coronary assessment CT provides important information on the morphology and function of cardiac valves. Cardiac CT can be a useful imaging alternative for patients in whom other more commonly used methods, such as echocardiography and magnetic resonance imaging fail to provide the necessary information. (orig.) [German] Die Herz-CT wird in erster Linie anlaesslich einer Koronarabklaerung durchgefuehrt. Sie ist aber auch in der Lage, wichtige Informationen ueber die Morphologie und teilweise auch Herzklappenfunktion zu liefern. Die primaere Modalitaet zur Evaluation der Herzklappen ist die Echokardiographie, gefolgt von der Magnetresonanztomographie. Durch die kontinuierliche technische Weiterentwicklung der CT-Geraete erfolgte eine markante Verbesserung der raeumlichen und zeitlichen Aufloesung, welche fuer die artefaktfreie Darstellung schnell bewegender und kleiner Strukturen, wie etwa der Koronargefaesse und Herzklappen, entscheidend sind. Die CT liefert eine ausgezeichnete Bildqualitaet der Aorten- und Mitralklappe und erlaubt somit eine praezise Beurteilung ihrer Morphologie. Zudem ermoeglicht die CT eine gute Beurteilung der Aortenklappenfunktion mit einer Graduierung von Stenose und Insuffizienz. Die

  10. Der Stellenwert verschiedener PSA-abhängiger Parameter zur Optimierung der präoperativen Diagnostik bei Patienten mit symptomatischer Prostatahyperplasie

    OpenAIRE

    Zey, Silke

    2003-01-01

    Es wurden bei 558 Patienten (148 Prostatakarzinom; 410 benigne Prostatahyperplasie) die Sensitivität und Spezifität folgender Parameter untersucht: Prostataspezifisches Antigen, freies Prostataspezifisches Antigen, Volumendichte des PSA und Volumendichte des freien PSA. Für die bekannten Parameter zeigten sich die in anderen Studien ermittelten Sensitivitäten und Spezifitäten, für die Volumendichte des freien PSA konnten keine signifikanten Ergebnisse gefunden werden und dient som...

  11. Comparison of the ICRP 30 models with the new models of ICRP 66 and 69 on the basis of the results of thorium incorporation monitoring of gas mantle manufactory workers by quarterly urinary bioassays; Ein Vergleich der ICRP 30 Modelle mit den Modellen der ICRP 66 und 69 anhand der Ergebnisse von Inkorporationsueberwachungen auf Thorium bei Beschaeftigten der Gasgluehkoerperproduktion durch vierteljaehrliche Urinuntersuchungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Riedel, W. [Freie Univ. Berlin (Germany). Universitaetsklinikum Benjamin Franklin - Radiologische Diagnostik und Nuklearmedizin

    1998-12-31

    The worker in gas mantle manufacturing may be assumed to be subjected to the risk of chronic Thorium incorporation. The annual committed dose or intake, resp. may be determined from the mean intake rate determined from mean daily urinary excretion which should be derived from repeated samplings per year. The excretion data were interpretated using the excretion rates of `Retex` computer code applying the ICRP 30 model. The results basing on the ICRP 66 respiratory tract model and the biokinetic model and data of the ICRP 69 were obtained from the computer code established in the Institute of Radiation Hygiene of the Federal Board of Radiation Protection. Assuming the more soluble classes the differences between effective dose equivalent and effective dose proved to be negligible with the exception of the results for one worker but in one year. Assuming class Y or S aerosols the differences may be vary by the factor of up to four. Comparing the results of both dose sizes throughout the classes substantially extensive differences were observed. (orig.) [Deutsch] Die Umganszyklen der Beschaeftigten in der Gasgluehkoerperproduktion lassen die vereinfachende Annahme eines gleichbleibenden Inkorporationsrisikos mit dem entsprechenden chronischen Zufuhrmodell fuer die Interpretation als gerechtfertigt erscheinen. Die jaehrliche Zufuhr entspricht dem Mittelwert der aus wiederholten Messungen der Ausscheidungsrate im Urin ermittelten Zufuhrrate. Die Zufuhrermittlung aus den Messdaten entsprechend den Modellen der ICRP Veroeff. 30 erfolgt nach dem `Retex`-Computer Programm Code. Die Interpretation der Messdaten entsprechend den neuen Modellen der ICRP fuer den Atemtrakt und fuer das biokinetische Verhalten des Thoriums und seine Folgeprodukte erfolgt nach einem im Institut fuer Strahlenhygiene beim Bundesamt fuer Strahlenschutz entwickelten Computerprogramm. Die Unterschiede von effektiver Aequivalentdosis und Effektiver Dosis fuer die weniger loesliche Verbindungsklasse

  12. DRUCKFLAMM - Investigation on combustion and hot gas cleanup in pulverized coal combustion systems. Final report; DRUCKFLAMM - Untersuchungen zur Verbrennung und Heissgasreinigung bei der Druckkohlenstaubfeuerung. Schlussbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Hein, K.R.G.; Benoehr, A.; Schuermann, H.; Stroehle, J.; Klaiber, C.; Kuhn, R.; Maier, J.; Schnell, U.; Unterberger, S.

    2001-07-01

    facility of the Technical University of Aachen. (orig.) [German] Die Bestrebungen einer effizienten und schadstoffarmen Energieversorgung fuehrten bei der Kohleverbrennung zur Entwicklung von kohlebasierten Kombikraftwerken, die im Vergleich zum konventionellen Kondensationskraftwerk eine deutliche Anhebung des Nettowirkungsgrades erlauben. Eines der Kombikraftwerkskonzepte auf Kohlebasis stellt die Druckkohlenstaubfeuerung dar, die gegenueber den anderen Konzepten das hoechste Wirkungsgradpotential aufweist. Das Ziel dieses Forschungsvorhabens war die Gewinnung gesicherter Erkenntnisse hinsichtlich des Feuerungsverhaltens von Kohle in einer Druckkohlenstaubfeuerung. Es wurden an einem Druckflugstromreaktor detaillierte Untersuchungen zur Brennstoffumsetzung und zum Partikelverhalten, zur Schadstoffbildung und zum Werkstoffverhalten unter Bedingungen der Druckkohlenstaubfeuerung durchgefuehrt. Im Laufe des Forschungsvorhabens wurden einige neue Messtechniken eingesetzt und teilweise auch angeschafft, wie zum Beispiel ein Zwei- Farb-Pyrometer zur simultanen Erfassung von Partikeloberflaechentemperatur und Partikeldurchmesser von brennenden Brennstoffpartikeln. Parallel zu den experimentellen Untersuchungen wurde an der Erarbeitung neuer Berechnungsmodelle gearbeitet, um eine spaetere Feuerraumsimulation fuer ein verbessertes Scale-Up zu ermoeglichen. Die am Druckflugstromreaktor gewonnenen Ergebnisse zeigen, dass der erhoehte Systemdruck sich auf sehr viele Verbrennungsmechanismen stark auswirkt, so konnte eine schnellere Brennstoffumsetzung und gleichzeitig verminderte Stickoxid- und Alkaligasemission nachgewiesen werden. Die Werkstoffuntersuchungen zeigten, dass die aufgrund der sehr hohen Verbrennungstemperaturen benoetigten Keramikwerkstoffe sehr empfindlich gegenueber Verschlackung und schnellen Temperaturwechseln sind, weshalb hinsichtlich der benoetigten Standzeiten in einer zu realisierenden Druckbrennkammer noch erheblicher Entwicklungsbedarf besteht. Hinsichtlich

  13. Zur integrativen Behandlung des instabilen Diabetes mellitus im Jugendalter: Schulung oder Psychotherapie?

    OpenAIRE

    Leweke, Frank; Kurth, Regina; Milch, Wolfgang; Brosig, Burkhard

    2004-01-01

    Der Brittle Diabetes ist eine besondere Form des instabilen Diabetes mellitus Typ 1, der insbesondere bei Jugendlichen und im frühen Erwachsenenalter anzutreffen ist. Trotz differenzierter internistischer Therapiemaßnahmen werden ohne erkennbaren Grund extreme Schwankungen der Blutglukosewerte beobachtet. Die Definition des Begriffs Brittle Diabetes ist in der klinischen Praxis und der wissenschaftlichen Literatur bislang nicht einheitlich festgelegt, wodurch eine allgemeine Verunsicherung de...

  14. Induction of stilbene biosynthesis as an early indicator of ozone stress in spruce (Pinus sylvestris L.); Die Induktion der Stilben-Biosynthese als frueher Indikator einer Ozonbelastung bei der Kiefer (Pinus sylvestris L.)

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Rosemann, D.

    1990-07-03

    For an investigation on the effect of ozone on phenyl propane metabolism in conifers, spruce shoots aged six weeks were used as model systems. Time-related synthesis of the stilbenes pinosylvin and pinosylvin-3-methyl ether as a function of stress was determined. Furthermore, solubilization and test methods were developed with a view to the measurement of phenyl alanine ammonia lyase, stilbene synthase and chalcone synthase. The results were transferable to several-year-old spruces in exposure chambers and in the field. They are in good agreement with the visible symptoms of damage to be observed only later. (LU) [Deutsch] Als Modellsysteme zur Untersuchung der Ozonwirkung auf den Phenylpropanstoffwechsel bei Koniferen wurden 6 Wochen alte Kiefernkeimlinge verwendet. Die zeitliche Neubildung der Stilbene Pinosylvin und Pinosylvin-3-Methylether wurde in Abhaengigkeit von der Belastung bestimmt. Weiter wurden zur Messung von Phenylalanin-Ammoniak-Lyase, Stilbenesynthase und Chalconsynthase Aufschluss- und Testmethoden entwickelt. Die Ergebnisse konnten auf mehrjaehrige Kiefern in Expositionskammern und im Freiland uebertragen werden. Sie korrelieren gut mit den erst spaeter zu beobachtenden sichtbaren Schadsymptomen. (LU)

  15. Die Rolle der P II -Proteine GlnB und GlnK bei der Regulation des Stickstoff-Metabolismus in dem phototrophen Purpurbakterium Rhodobacter capsulatus

    OpenAIRE

    2002-01-01

    Das phototrophe Purpurbakterium Rhodobacter capsulatus ist in der Lage über eine Molybdän-Nitrogenase (nif-codiert) oder eine alternative Heterometall-freie Nitrogenase (anf-codiert) atmosphärischen Stickstoff zu fixieren. Die Expression und die Aktivität beider Nitrogenase-Systeme wird über die Stickstoffverfügbarkeit auf drei Ebenen reguliert. 1. die Regulation der Transkription der nif- und anf-spezifischen Transkriptionsaktivatoren NifA1, NifA2 und AnfA. 2. die Regulation i...

  16. Phytotherapie bei unkompliziertem Harnwegsinfekt und Reizblase: heute noch zeitgemäß?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Zellner M

    2014-01-01

    Full Text Available Auch bei der Frau können die Symptome des unteren Harntraktes multifaktoriell bedingt sein und sind nicht immer auf eine unkomplizierte bakterielle Zystitis zurückzuführen. Die Indikation zur antibiotischen Therapie sollte auch und gerade bei der unkomplizierten bakteriellen Zystitis äußerst streng gestellt werden, da es keine hinreichende Evidenz für eine schnellere Symptomlinderung und Morbiditätsreduktion im Vergleich zu einer ausschließlich symptomatischen Behandlung gibt. Demgegenüber steht eine dramatisch zunehmende Resistenzlage von antibiotischen Substanzen, die für dringlichere Indikationen reserviert werden sollten. Nachdem in nächster Zukunft auch keine neuen antibiotischen Wirkstoffe erwartet werden dürfen, sind „neue“, auch antibakterielle Wirkansätze indiziert. Eine Option könnten die multiplen Wirkstoffgemische in geeigneten phytotherapeutischen Präparationen mit ihren u. a. antimikrobiellen, antiphlogistischen, spasmolytischen, diuretisch-aquaretischen, antiadhäsiven und immunmodulierenden Eigenschaften ohne Resistenzinduktion sein.

  17. Applikation von fermentierter Soja bei Krebspatienten zur Verminderung von Kachexie und Erhöhung der Apoptose - eine prospektive Pilotstudie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Jacob U

    2009-01-01

    Full Text Available Kachexie ist eine Begleiterkrankung von Krebs, Aids oder rheumatoider Arthritis. Andere Symptome dieser Erkrankungen sind Depression sowie chronische Erschöpfung. Für alle diese Begleiterkrankungen, die die Lebensqualität der schwererkrankten Patienten negativ beeinflussen, wird eine Erhöhung von Entzündungsmediatoren (z.B. IL-6 und TNF-α verantwortlich gemacht. Für Krebs wird eine Erniedrigung der Apoptose, ausgelöst durch eine Erhöhung von NFκB verantwortlich gemacht. Eine Gabe eines fermentierten Soja-Produktes, das in den USA seit 10 Jahren zur Verbesserung der Lebensqualität von Krebspatienten eingesetzt wird, wurde in einer prospektiven Studie untersucht: Für je 5 Patienten, die unter Prostata-, Ovar- oder Brustkrebs litten, konnte eine signifikante Verminderung von Kachexie, Stress und Depression festgestellt werden. Gleichzeitig konnte man für Prostata- und Ovarkrebs-Patienten eine Erhöhung der Genexpression apoptotischer Marker disseminierter Tumorzellen feststellen. Zusätzlich wurde eine starke Erhöhung der Genexpression des Tumorsuppressorgens p21 festgestellt. Auch wenn die prospektive Studie präliminär ist und die Anzahl der untersuchten Patienten zu klein, so widerspricht sie nicht unserer Annahme, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Krebs und Begleiterkrankungen, besonders der Kachexie, gibt.

  18. Alkali release and sorption during combustion and gasification of coal under pressure; Freisetzung und Einbindung von Alkalien bei der Verbrennung und Vergasung von Kohle unter Druck

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Steffin, C.R.; Wanzl, W.; Heek, K.H. van [DMT-Gesellschaft fuer Forschung und Pruefung mbH, Essen (Germany). Geschaeftsbereich FuelTec - Kokerei- und Brennstofftechnik

    1999-09-01

    Investigations and model calculations have shown that water-soluble alkaline substances (in German coal, mostly NaCl) are released by a desorption process rather than a purely physical evaporation process. Sorption takes place in the presence of reactive oxygen species (H{sub 2}O or O{sub 2}), but only the reaction with water vapour is applicable to technical processes. Soorption is preferred to desorption at low temperatures both kinetically and thermodynamically. Metakaolin has a high alkali sorption capacity and potential depending significantly on the chemical properties of the clay mineral. With increasing basicity, the sorption potential decreases drastically, which has a significant effect in terms of fuel selection and mode of operation of the process of coal dust combustion under pressure. A fuel with low alkali emissions would be a coal grade with a small fraction of water-soluble alkalis and a high fraction of acid clay minerals. Intensive scrubbing in a wet chemical treatment stage may serve to reduce the water-soluble alkalis. [Deutsch] Die Untersuchungen und Modellrechnungen haben gezeigt, dass die Freisetzung der wasserloeslichen Alkalien, was in deutschen Steinkohlen hauptsaechlich NaCl ist, ein Desorptionsmechanismus zugrunde liegt und die Vorstellung eines rein physikalischen Verdampfungsprozesses verworfen werden muss. Die Einbindung der Alkalien findet unter Teilnahme reaktiver Sauerstoffspezies (H{sub 2}O oder O{sub 2}) statt, wobei aber nur die Reaktion mit Wasserdampf auch auf technische Prozesse uebertragbar ist. Die Einbindung ist gegenueber der Desorption bei niedrigen Temperaturen kinetisch und thermodynamisch bevorzugt. Metakaolin besitzt eine hohe Kapazitaet und ein hohes Potential zur Einbindung von Alkalien, wobei die Faehigkeit zur Einbindung ganz entscheidend von den chemischen Eigenschaften des Tonminerals abhaengig ist. Mit steigender Basizitaet nimmt das Einbindungspotential der Mineralsubstanz drastisch ab. Das hat auch

  19. Die transurethrale Elektroresektion der Prostata (TURP)

    OpenAIRE

    Böhm, Jürgen

    2006-01-01

    Aufgrund der Vielfalt neuer Methoden zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie (BPH) wird in dieser Arbeit der Stellenwert der transurethralen Resektion der Prostata (TURP) als Goldstandardtherapie überprüft. Diesbezüglich wurden die relevanten Daten (insbesondere in Hinblick auf die Langzeitergebnisse) von über 1000 Patienten erhoben, die sich zwischen 1989 und 1997 einer TURP in der urologischen Klinik und Poliklinik (Klinikum rechts der Isar, München) unterzogen hatten. Zur weiteren ...

  20. MR imaging guidance and monitoring of focal thermotherapies. A review; Steuerung und Monitoring von fokalen Thermotherapien mit der Magnetresonanztomographie. Ein Ueberblick

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Mueller-Lisse, U.G. [Muenchen Univ. (Germany). Inst. fuer Radiologische Diagnostik am Klinikum Grosshadern]|[California Univ., San Francisco, CA (United States). Dept. of Radiology; Heuck, A.F. [Muenchen Univ. (Germany). Inst. fuer Radiologische Diagnostik am Klinikum Grosshadern

    1998-03-01

    Minimally invasive thermotherapies for focal tissue destruction on the basis of laser-, microwave-, focused ultrasound-, or cryogeninduced changes of tissue temperature represent an alternative to surgical tissue ablation, particularly in the treatment of tumors. The thermotherapy modalities listed necessitate indirect guidance and monitoring, since they often do not lend themselves to immediate visual control. In the brain, in head and neck tumors, in the liver, and in the prostate, MRI reliably and accurately delineates both the positions of interstitial thermotherapy applicators and - in contrast-enhanced, T1-weighted images - the perfusion defects in tissue necrosis induced by thermotherapy. The transfer of results of in-vitro and in-vivo model studies to assess interstitial temperature and lesion development during thermotherapy to the actual treatment of patients, however, is still in an initial phase. Further development of both rapid MRI sequences and MRI scanners suited for interventions will show how far treatment systems and guidance systems can be adapted to one another. (orig.) [Deutsch] Minimal-invasive Thermotherapien zur oertlich begrenzten Gewebedestruktion auf der Basis von Laser-, Mikrowellen-, Ultraschall- oder Kryogen-induzierten Veraenderungen der Gewebetemperatur koennen insbesondere bei der Behandlung tumoroeser Erkrankungen eine Alternative zur chirurgischen Resektion darstellen. Die genannten Therapieverfahren beduerfen der indirekten Steuerung durch bildgebende Verfahren, da sie sich meist der unmittelbaren Sicht entziehen. Mit der MRT kann sowohl die Position geeigneter Thermoapplikatoren als auch - durch kontrastverstaerkte, T1-gewichteten Aufnahmen - der Perfusionsausfall in thermisch induzierten Gewebsnekrosen zuverlaessig und genau dargestellt werden. Entsprechende Ergebnisse liegen fuer MR-gesteuerte Thermotherapien im Bereich des Gehirns, der Kopf-Halsregion, der Leber und der Prostata vor. Die Ergebnisse von In-vitro- und In

  1. Osteomyelitis der Wirbelsäule und Bildung eines Abzesses am linken Oberschenkel nach Implantation eines endovaskulären Strents in die Arteria femoralis superficialis sinistra

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Brodmann M

    2000-01-01

    Full Text Available Die perkutane transluminale Angioplastie (PTA mit nachfolgender Implantation von selbstexpandierbaren intravaskulären Stents ist mittlerweile eine etablierte Methode zur Behandlung von arteriosklerotischen Läsionen geworden. Nachfolgende septische Komplikationen dieses Eingriffes, manches Mal mit tödlichem Ausgang, sind in der Literatur beschrieben, gelten jedoch als sehr selten. Daher gibt es auch eine sehr kontroversielle Meinung über die prophylaktische Gabe von Antibiotika bei der Implantation von Stents. Wir beschreiben einen Patienten, dem ein gecoverter Stent in die Arteria femoralis superficialis sinistra implantiert wurde und bei dem sich nachfolgend ein Abszeß um den Stent entwickelte. Der Patient hatte weder vor der Stentimplantation eine prophylaktische, noch im Anschluß eine begleitende antibiotische Therapie erhalten. Nach Diagnose des Abszesses wurde der Patient antibiotisch massiv abgedeckt und konnte in zufriedenstellendem Allgemeinzustand nach Hause entlassen werde. Zu Hause jedoch setzte der Patient seine antibiotische Therapie ab. Daraufhin entwickelte der Patient Zeichen einer schweren Allgemeinsepsis mit einer Spondylodiscitis im Bereich von TH 12 und L1 mit prae- und paravertebraler Infiltration, so wie auch einen Abszeß im Bereich des linken Musculus psoas.

  2. Limitations for thermal loads in office buildings with ventilation through windows; Grenzen der thermischen Last bei Fensterlueftung in Buerogebaeuden

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Zeidler, O. [Klima-Konzept Ingenieurgesellschaft, Berlin (Germany)

    2001-07-01

    Within the framework of a Ph.D. thesis at the Hermann-Rietschel-Institute, Technical University Berlin experimental and analytic studies for the ventilation with openable windows were made. The results describe the possibilities and limits for free ventilation by windows. They can be a basis for the decision to install an HVAC-System or not. With a special building design and reduced cooling loads the period of using the ventilation by windows can be extended. (orig.) [German] Im Rahmen einer Dissertation am Hermann-Rietschel-Institut der Technischen Universitaet Berlin wurden experimentelle und analytische Untersuchungen durchgefuehrt, um Moeglichkeiten und Grenzen der Fensterlueftung darzustellen. Die Ergebnisse der Untersuchungen geben Entscheidungshilfen im Hinblick auf die Notwendigkeit einer RLT-Anlage. Durch eine entsprechende Gebaeudekonstruktion und durch die Reduzierung der Kuehllasten besteht die Moeglichkeit, den jaehrlichen Einsatzzeitraum fuer Fensterlueftung zu verlaengern. (orig.)

  3. Herzbeteiligung bei Myopathien

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Finsterer J

    2001-01-01

    Full Text Available Herzbeteiligung bei Patienten mit Myopathien wird zunehmend häufiger diagnostiziert. Sie manifestiert sich bei diesen Patienten als Störung der Erregungsbildung und -ausbreitung, Wandverdickung, abnorme Textur des Myokards, linksventrikuläre Hypertrabekulierung, Dilatation der Herzhöhlen mit/ohne sekundärer Klappeninsuffizienz, Reduktion der Koronarreserve, intrakardiale Thrombusbildung, Endo-/Myokardfibrose, regionale Wandbewegungsstörung und systolische und/oder diastolische Funktionsstörung mit/ohne Herzinsuffizienz. Herzbeteiligung wurde bisher bei Dystrophinopathien, Emery-Dreifuss-Muskeldystrophie, fazioskapulohumeraler Muskeldystrophie, Sarcoglycanopathien, kongenitaler Muskeldystrophie Fukuyama, myotoner Dystrophie Typ 1 und 2, Glykogenose Typ II, III, IV, VII und IX, Carnitinmangel, Myoadenylat-Deaminase-Mangel, Acyl-CoA-Dehydrogenase-Mangel, lysosomaler Glykogen-Speicherkrankheit, Mitochondriopathien, Desmin-Myopathie, Nemalin-Myopathie, Central Core-Krankheit, kongenitaler Fasertypen-Dysproportion, Barth-Syndrom, McLeod-Syndrom und Bethlem-Myopathie beschrieben. Herzbeteiligung bei Myopathien kann über Monate oder Jahre progredient verlaufen oder auch akut auftreten bzw. sich bis hin zum kardialen Notfall verschlechtern. Die Therapie der Herzbeteiligung richtet sich nach den spezifischen kardialen Abnormitäten und umfaßt Digitalis, Diuretika, ACE-Hemmer, Kalziumantagonisten, Amiodaron, Betablocker, L-Carnitin, Antikoagulation, Kardioversion, Schrittmacher, Defibrillator, Hochfrequenz-Katheter-Ablation und die Herztransplantation. Generell sollten Myopathie-Patienten kardiologisch untersucht werden, sobald die neurologische Diagnose feststeht, da eine suffiziente kardiale Therapie die Herzbeteiligung bei Myopathien positiv beeinflußt. Ein kardiologisches Follow-up ist angezeigt, wenn die Herzbeteiligung klinisch manifest wird bzw. bei rascher Progredienz.

  4. Herzbeteiligung bei Myopathien

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Finsterer J

    2001-01-01

    Full Text Available Herzbeteiligung bei Patienten mit Myopathien wird zunehmend häufiger diagnostiziert. Sie manifestiert sich bei diesen Patienten als Störung der Erregungsbildung und -ausbreitung, Wandverdickung, abnorme Textur des Myokards, linksventrikuläre Hypertrabekulierung, Dilatation der Herzhöhlen mit/ohne sekundärer Klappeninsuffizienz, Reduktion der Koronarreserve, intrakardiale Thrombusbildung, Endo-/Myokardfibrose, regionale Wandbewegungsstörung und systolische und/oder diastolische Funktionsstörung mit/ohne Herzinsuffizienz. Herzbeteiligung wurde bisher bei Dystrophinopathien, Emery-Dreifuss-Muskeldystrophie, fazioskapulohumeraler Muskeldystrophie, Sarcoglycanopathien, kongenitaler Muskeldystrophie Fukuyama, myotoner Dystrophie Typ 1 und 2, proximal myotoner Myopathie, Glykogenose Typ II, III, IV, VII und IX, Carnitinmangel, Myoadenylat-Deaminase-Mangel, Acyl-CoA-Dehydrogenase-Mangel, lysosomaler Glykogen-Speicherkrankheit, Mitochondriopathien, Desmin-Myopathie, Nemalin-Myopathie, Central Core-Krankheit, kongenitaler Fasertypen-Dysproportion, Barth-Syndrom, McLeod-Syndrom und Bethlem-Myopathie beschrieben. Herzbeteiligung bei Myopathien kann über Monate oder Jahre progredient verlaufen oder auch akut auftreten bzw. sich bis hin zum kardialen Notfall verschlechtern. Die Therapie der Herzbeteiligung richtet sich nach den spezifischen kardialen Abnormitäten und umfaßt Digitalis, Diuretika, ACE-Hemmer, Kalziumantagonisten, Amiodaron, Betablocker, L-Carnitin, Antikoagulation, Kardioversion, Schrittmacher, Defibrillator, Hochfrequenz-Katheter-Ablation und die Herztransplantation. Generell sollten Myopathie-Patienten kardiologisch untersucht werden, sobald die neurologische Diagnose feststeht, da eine suffiziente kardiale Therapie die Herzbeteiligung bei Myopathien positiv beeinflußt. Ein kardiologisches Follow-up ist angezeigt, wenn die Herzbeteiligung klinisch manifest wird bzw. bei rascher Progredienz.

  5. Die zukünftige Rolle von Amiodaron bei Hochrisikopatienten. Aktuelle Schlußfolgerungen aus den Ergebnissen früherer und jüngst veröffentlichter Studien zur Problematik des plötzlichen Herztodes.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Pürerfellner H

    2004-01-01

    Full Text Available Der plötzliche Herztod (PHT stellt heute nach wie vor ein epidemiologisch bedeutendes und medizinisch ungelöstes Problem in der westlichen Welt dar. Die häufigsten Grunderkrankungen finden sich dabei in der ischämischen und nichtischämischen Kardiomyopathie. Hochrisikopatienten sind im besonderen durch eine eingeschränkte Pumpfunktion und die symptomatische Herzinsuffizienz charakterisiert. Noch vor wenigen Jahren war der Nutzen implantierbarer Geräte (implantierbarer Kardioverter-Defibrillator, ICD zur Behandlung von lebensbedrohlichen ventrikulären Arrhythmien im Vergleich zur Standardtherapie mit antiarrhythmisch wirksamen Medikamenten (im besonderen mit Amiodaron unklar. Der folgende Artikel gibt einen Überblick über die Entwicklung der Rhythmustherapie in der Primär- und Sekundärprophylaxe zur Verhinderung des PHT anhand von Ergebnissen der in den letzten 15 Jahren erschienen großen randomisierten, kontrollierten Studien. Zusätzlich wird der zukünftige Stellenwert von Amiodaron bei Hochrisikopatienten beleuchtet.

  6. Radiological interventions in inflammatory bowel disease; Interventionelle Verfahren bei entzuendlichen Darmerkrankungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Krolak, C.; Rock, C.; Reiser, M. [Institut fuer Klinische Radiologie, Klinikum der Universitaet Muenchen (Germany)

    2003-01-01

    Abscesses, fistulas,hemorrhages and stenoses are common complications of inflammatory bowel diseases.This study provides an overview on various methods of radiological intervention and the clinical usefulness of these methods is analyzed. The success rate of percutaneous abscess drainage (PAD), embolisation of hemorrhages and dilatation of bowel stenoses is reviewed and current literature is adressed.Success rate is defined in terms of cure rate and need for subsequent surgery. After PAD, surgery can be avoided during the observation period in about 50% of patients with abscesses due to Crohn's disease and diverticulitis.Preoperative PAD reduces the degree of invasiveness and thus the risk of surgery.Abscess recurrence is found with the same frecuency following surgery or PAD.Bowel dilatation can be performed both with radiological and with endoscopic guidance.Embolisation of GI-hemorrhage is technically feasible, but the indication should be limited to strictly selected cases. In treating abscesses and fistulas associated with Crohn's disease and diverticulitis, PAD is a valuable treatment option.Embolisation or dilatation are restricted to rare cares. (orig.) [German] Fragestellung Abszesse, Fisteln, Blutungen und Darmstenosen sind typische Komplikationen entzuendlicher Darmerkrankungen. Es werden verschiedene radiologisch-interventionelle Verfahren vorgestellt und ihre Wertigkeit fuer die Behandlung geprueft.Methodik Unter Beruecksichtigung der neueren Literatur werden der Erfolg der perkutanen Abszessdrainage (PAD) hinsichtlich der Ausheilung und Notwendigkeit einer folgenden OP, die perkutane Embolisation und die Dilatation von Darmstenosen bewertet.Ergebnisse Die PAD vermeidet bei 50% der Patienten mit Morbus Crohn und bei 20% der Patienten mit Divertikulitis eine OP im kurzfristigen Verlauf.Die PAD verringert die Invasivitaet einer nachfolgenden OP.Rezidivabszesse treten nach PAD und OP gleich haeufig auf.Die Dilatation entzuendlicher Darmstenosen

  7. Retrospektive Anpassung der Selbsteinschätzung ärztlicher Kompetenzen – Beachtenswert bei der Evaluation praktischer Weiterbildungskurse [Retrospective adjustment of self-assessed medical competencies – noteworthy in the evaluation of postgraduate practical training courses

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Nagler, Michael

    2012-05-01

    laparoskopischer Chirurgie auf die Selbsteinschätzung ärztlicher Kompetenzen durch die Teilnehmer.Methodik: Der dreitägige Kurs beinhaltete das Vermitteln von Fachwissen und das Üben von praktischen Fertigkeiten. Im Rahmen der Kursevaluation wurde ein Fragebogen zur Selbsteinschätzung eingesetzt Ergebnisse: An 10 Kursen füllten 89 von 110 Teilnehmern (81% alle Fragebogen aus. Davon befanden sich 83% in chirurgischer Weiterbildung, 82% hatten noch keine Erfahrung als selbstständiger Operateur. Zu Beginn des Kurses schätzte sich die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer als 'mittel befähigt' oder 'voll befähigt' ein, sowohl hinsichtlich verschiedener Tätigkeitsniveaus als auch spezifischer Kompetenzbereiche. Am Ende des Kurses zeigten sich im Rückblick deutliche Revisionen der Selbsteinschätzungen nach unten. Hinsichtlich der 'Tätigkeit als Operateur unter Aufsicht' und den meisten am Kurs geübten praktischen Fertigkeiten erreichten diese Differenzen Signifikanzniveau (p<0.01. Im Gegensatz dazu fanden sich bei der Einschätzung des am Kurs vermittelten Fachwissens beziehungsweise der nicht im Zentrum des Trainings stehenden Teamfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit keine signifikanten Unterschiede.Schlussfolgerungen: Wenig erfahrene Chirurgen passen die Selbsteinschätzung ihrer 'vorkurslichen' Kompetenzen nach Absolvieren eines praktischen Weiterbildungskurses nach unten an. Beim ausschliesslichen Vergleich der 'vorkurslichen' und 'nachkurslichen' Selbsteinschätzung – ohne 'retrospektiv vorkursliche' Einschätzung – kann die Wirkung des Trainings unterschätzt werden. Es gilt, dieses Phänomen bei derartigen Evaluationen mit Einsatz von Selbsteinschätzungsfragebogen zu beachten.

  8. Die endovaskuläre Therapie der Karotisstenose aus Sicht des Angiologen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schillinger M

    2004-01-01

    Full Text Available Die Stentangioplastie bei hochgradiger Karotisstenose wurde kürzlich in der Behandlung von chirurgischen Hochrisikopatienten etabliert. Die Komplikationsrate des Eingriffes scheint mit dem bisherigen Goldstandard "Karotis-Endarteriektomie" vergleichbar zu sein und konnte vor allem durch den Einsatz von speziellen Kathetersystemen und zerebralen Protektionssystemen in den letzten Jahren entscheidend verbessert werden. Dennoch fehlen derzeit Langzeitdaten in bezug auf die Offenheitsraten der Stents und dem Auftreten von ipsilateralem Schlaganfall, sodaß eine Anwendung außerhalb von Studien derzeit noch nicht gerechtfertigt erscheint. Geht man jedoch davon aus, daß die laufenden randomisierten Studien Gleichwertigkeit von Stentangioplastie und Endarteriektomie zeigen, könnte die Methode in Zukunft als therapeutische Alternative in einem allgemeinen Patientengut eingesetzt werden. Die Umsetzung von Qualitätsstandards im Karotisstenting, die Identifikation von Risikopatienten und eine systematische Ausbildung des Interventionisten sind derzeit wichtige Schwerpunkte.

  9. Measurements of emission rates of hydrocarbons from sunflower as a function of temperature, light intensity and stress (ozone levels); Bestimmung von Emissionsraten pflanzlicher Kohlenwasserstoffe bei Sonnenblumen in Abhaengigkeit von Temperatur, Lichtintensitaet und Stress, insbesondere von der Belastung mit Ozon

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schuh, G.; Wildt, J.; Kley, D.

    1996-08-01

    Monoterpene, Sesquiterpene und zwei unbekannte oxygenierte Substanzen auf. In Abhaengigkeit von der Temperatur zeigten alle Emissionsraten einen exponentiellen Anstieg mit zunehmender Temperatur. Erstmals konnte eine Zunahme der Temperaturabhaengigkeit der Emissionsrate bei hoeherer Lichtintensitaet beobachtet werden. Bei Sonnenblumen wurde eindeutig die Lichtabhaengigkeit der Monoterpen- und BOVOC-, sowie der Sesquiterpen-Emissionrate gezeigt. Fuer alle Substanzen wurde waehrend stressfreier Perioden eine positive Korrelation der Emissionsraten mit der Transpirationsrate beobachtet. Allerdings wurde widerlegt, dass die Transpirationsrate der dominierende Faktor fuer die Emission ist. Erstmals wurde eine positive Korrelation der Emissionsraten der Mono- und Sesquiterpene mit der Nettophotosyntheserate beobachtet. Der Einfluss von mechanischem Stress, Verletzungsstress, Nahrungsmangel und der Belastung der Pflanzen mit Ozon machte sich in einer extremen Erhoehung der VOC-Emissionsraten um einen Faktor von 10-300 bemerkbar. Fuer die Stresssituationen Verletzung, mechanische Beanspruchung und Ozonbelastung wurden jeweils substanzspezifische Aenderungen der Emissionsrate beobachtet, die aber unabhaengig von der Stressart waren. Die Auswirkung von Ozon auf die Emissionsraten der Kohlenwasserstoffe konnte dabei erst nach einer Verzoegerungszeit von 3-4 Stunden festgestellt werden. Ozonstress hatte bei den Sonnenblumen jeweils nur am 1. Expositionstag eine Erhoehung der Emissionsraten um das 5-100-fache zur Folge, eine Wiederholung der VOC-Emissionserhoehung als Folge von Ozonstress wurde nicht beobachtet. Da eine zweite Ozonexposition keinen Einfluss auf die Emissionsrate hat, muss Ozonstress eine untergeordnete Rolle der Auswirkung auf die Atmosphaere zugeordnet werden. (orig./MG)

  10. New capabilities in the process control and automisation of brown coal power plants for the enhancement of environmental benignity and efficiency. Development and use of the MODI expert system and modern control processes. Final report; Neue Faehigkeiten bei der Prozessfuehrung und Automatisierung von Braunkohlekraftwerken zur Steigerung der Umweltvertraeglichkeit und Effizienz. Entwicklung und Einsatz des Expertensystems MODI und Moderner Regelungsverfahren. Abschlussbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Ziegler, R.

    1996-04-26

    The present study deals with the development and use of an expert system for monitoring and diagnosing selected technological segments (MODI diagnosis system) and with the use of modern control processes in a 500 MW block of Boxberg brown coal power plant. The diagnosis system is examined with regard to knowledge acquisition, knowledge implementation, and knowledge documentation given characteristic disorders. The result of the research and development work is a knowledge-based system for process diagnosis which operates in real-time. The experience gained through the elaboration of the knowledge base for the water-steam cycle will serve as a basis for extending the diagnosis system to all segments of the power plant. After an overview of the state of the art the present report briefly explains the theoretical basics of process diagnosis. It then gives a detailed account of how the knowledge base develops. In effect this provides a comprehensive, instructive documentation of the knowledge base. (orig./GL) [Deutsch] Diese Dokumentation befasst sich mit der Entwicklung und dem Einsatz eines Expertensystems zur Ueberwachung und Diagnose ausgewaehlter technologischer Abschnitte (Diagnosesystem MODI) und mit dem Einsatz moderner Regelungsverfahren an einem 500 MW Braunkohlekraftwerksblock des Standortes Boxberg. Es werden dabei fuer das Diagnosesystem die Gebiete Wissenserfassung, Wissensimplementierung sowie Wissensdokumentation am Beispiel charakteristischer Stoerungen betrachtet. Ergebnis der Forschung und Entwicklung ist ein in Echtzeit arbeitendes wissensbasiertes System zur Prozessdiagnose. Auf die bei der Erstellung der Wissensbasis gewonnenen Erfahrungen im Wasser-Dampf-Kreislauf kann bei der Ausdehnung der Diagnose auf den gesamten Kraftwerksbereich aufgebaut werden. Nach einem Ueberblick ueber den Stand der Technik erfolgt eine kurze Erlaeuterung der theoretischen Grundlagen der Prozessdiagnose. Anschliessend wird detailliert der Vorgang der Entstehung der

  11. Antikoagulation mit oralen Vitamin-K-Antagonisten bei Risikopatienten: klinischer und wirtschaftlicher Nutzen einer adäquaten Prävention

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Neeser K

    2006-01-01

    Full Text Available Hintergrund und Fragestellung: Die Langzeit-Antikoagulation von Patienten mit Risikofaktoren für thromboembolische Ereignisse (Vorhofflimmern, mechanischer Herzklappenersatz mittels oraler Vitamin-K-Antagonisten (OVKA ist einerseits eine effektive Möglichkeit zur Primär- und Sekundärprävention, setzt aber andererseits eine konsequente Überwachung des Gerinnungsstatus voraus, da dieser Substanzgruppe das Risiko hämorrhagischer Blutungen immanent ist. Die vorliegende pharmako-ökonomische Analyse hatte zum Ziel, die Frage der Effizienz von OVKA im Vergleich zur klassischen Prophylaxe mit Acetylsalicylsäure (ASS sowie die Effizienz in Abhängigkeit von der Monitoringmethode zu prüfen. Methodik: Zur pharmako-ökonomischen Beurteilung wurden zwei Markov-Modelle entwickelt. Hierzu wurden einerseits Ereignisse wie Blutungen, Schlaganfall und Mortalität, die Therapie- und Monitoringkosten sowie die Ereigniskosten aus der Literatur ermittelt. Mittels Modellsimulationen wurden darauf für verschiedene Risikogruppen die Mortalität, die Gesamtkosten und die Anzahl gewonnener Lebensjahre in den einzelnen Behandlungskollektiven berechnet. Ergebnisse: Die 10-Jahres-Mortalität bei Patienten mit Vorhofflimmern variierte je nach Risikogruppe zwischen 25,4 % und 75,7 %, die Gesamtbehandlungskosten lagen für diesen Zeitraum zwischen EUR 2867,-- und EUR 22.071,--. Die Prävention mittels OVKA war gegenüber derjenigen mit ASS bei allen Risikogruppen mit einer verminderten Mortalität verbunden. In den Gruppen mit CHADS2-Scores von 0 bis 2 war die Behandlung mit ASS bezüglich Kosten der OVKA-Prävention überlegen. Bei Score-Werten ≥ 3 ging die OKVA-Therapie – neben einer verminderten Mortalität – zudem mit geringeren Gesamtkosten einher. Bezüglich der Monitoringmethode ergab die Patientenselbstmessung gegenüber dem ambulanten Monitoring bei allen Alterskategorien eine höhere Lebenserwartung bei gleichzeitig verminderten Gesamtkosten

  12. PTA and stent placement distal to the superficial femoral artery; PTA und Stent distal der AFS

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Rand, T.; Stadler, A.; Schoder, M.; Kettenbach, J. [Medizinische Universitaet Wien, Klinische Abteilung fuer Angiographie und Interventionelle Radiologie, Wien (Austria); Haumer, M. [Klinik fuer Innere Medizin II des Universitaetsklinikums Wien, Klinische Abteilung fuer Angiologie, Wien (Austria)

    2006-11-15

    Although angioplasty and stent applications in the iliac vessels and the superficial femoral artery have become routine procedures, their usefulness for the treatment of lesions of the popliteal artery and the lower leg arteries is still under discussion. For the popliteal artery, limitations are mainly due to the high mechanical stress in this area, causing high traction forces. Moreover, beyond the occlusive atherosclerotic changes, specific pathological entities such as aneurysms, emboli, entrapment syndromes, and cystic adventitial disease have to be differentiated. There is hope that the development of innovative stent designs with high flexibility might overcome the limitations. For lesions of the lower leg arteries treatment with percutaneous transluminal angioplasty (PTA) has become the method of choice. However, stent designs as used for cardiac interventions have been adapted for their application below the knee, and first encouraging results may help to justify their broad use in the future. Regarding PTA, innovative equipment and techniques for the treatment of arterial lesions below the knee include dedicated, long, and very flexible balloons, cutting balloon cryoplasty, and laser angioplasty. Regarding stents, bare metal stents, stents with passive or active coatings, and bioabsorbable stents have all been successfully used. (orig.) [German] Waehrend Angioplastie (PTA) und Stentbehandlung im Bereich der Beckengefaesse sich zu etablierten interventionellen Standardverfahren entwickelt haben, ist die endovaskulaere Behandlung von Laesionen der A. poplitea und auch der Unterschenkelgefaesse noch in Diskussion. Gruende hierfuer sind bei der A. poplitea v. a. die unguenstigen mechanischen Faktoren, die hohe Traktionskraefte am Gefaess wirken lassen und besonders die Gefaesspathologien, die neben der stenosierenden Atherosklerose auch andere spezifische Auspraegungen wie Aneurysmen, Embolien, Entrapmentsyndrome und die zystische Adventitianekrose umfassen

  13. Results of positron emission tomography with fluorine-18-labelled fluorodeoxyglucose in staging and differential diagnosis of pancreatic cancer; Ergebnisse der Positronenemissionstomographie mit Fluor-18-markierter Fluordesoxyglukose bei Differentialdiagnose und Staging des Pankreaskarzinoms

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Bares, R. [Abt. fuer Nuklearmedizin, Radiologische Universitaetsklinik Tuebingen (Germany); Dohmen, B.M. [Abt. fuer Nuklearmedizin, Radiologische Universitaetsklinik Tuebingen (Germany); Cremerius, U. [Technische Hochschule Aachen (Germany). Klinik fuer Nuklearmedizin; Fass, J. [Technische Hochschule Aachen (Germany). Chirurgische Klinik; Teusch, M. [Abt. fuer Nuklearmedizin, Radiologische Universitaetsklinik Tuebingen (Germany); Buell, U. [Technische Hochschule Aachen (Germany). Klinik fuer Nuklearmedizin

    1996-05-01

    Although the detection of pancreatic carcinoma has been considerably improved by recently developed imaging procedures, differential diagnosis between cancer and benign tumor masses, as well as lymph node staging, is still difficult. In vivo evaluation of regional glucose metabolism by means of positron emission tomography (PET) and fluorine-18-labelled fluorodeoxyglucose (FDG) is a new approach utilizing metabolic instead of morphological tumor properties for diagnosis. A total of 85 patients with suspected pancreatic carcinoma were investigated by FDG-PET prior to surgery. Static PET scans were evaluated visually as well as quantitatively, taking increased FDG uptake as a sign of malignancy. PET results were correlated with intraoperative findings and histopathology of surgical specimens. Forty-seven out of 55 (85%) malignant tumors and 23 out of 30 (77%) benign lesions were correctly classified by PET. Lymph node metastases were present in 31 patients, 19 of them (61%) positive in PET. In 7 our of 13 (54%) patients with liver metastases, PET detected hypermetabolic lesions. False-negative findings were mainly due to disturbance of glucose metabolism in diabetic patients, while most false-positive results could be attributed to acute inflammatory lesions in chronic pancreatitis. Our results indicate that classification of pancreatic masses can be improved by use of FDG-PET, which might lead to a reduction of unnecessary laparotomies in patients with benign or incurable disease. (orig.) [Deutsch] Trotz methodischer Verbesserungen in der Diagnostik des Pankreaskarzinoms ist die Differentialdiagnose pankreatischer Raumforderungen bei bestehender chronischer Pankreatitis sowie der Nachweis etwaiger Lymphknotenmetastasen bislang nur unvollstaendig geloest. Die Bestimmung des regionalen Glukosestoffwechsels mit Hilfe der Positronenemissionstomographie (PET) und Fluor-18-markierter Flurodesoxyglukose (FDG) stellt einen neuen diagnostischen Ansatz dar, der nicht auf dem

  14. Impaired myocardial perfusion reserve in microvascular angina (syndrome X): Assessment by vasodilation {sup 99m}Tc-MIBI-SPECT; Einschraenkung der myokardialen Perfusionsreserve bei Mikrovaskular-Angina (Syndrom X): Nachweis durch {sup 99m}Tc-MIBI-SPECT

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Langes, K. [Universitaetskrankenhaus Eppendorf, Hamburg (Germany). Abt. fuer Kardiologie; Beuthien-Baumann, B. [Universitaetskrankenhaus Eppendorf, Hamburg (Germany). Abt. fuer Nuklearmedizin; Luebeck, M. [Universitaetskrankenhaus Eppendorf, Hamburg (Germany). Abt. fuer Nuklearmedizin; Fuchs, C. [Universitaetskrankenhaus Eppendorf, Hamburg (Germany). Abt. fuer Nuklearmedizin; Schneider, M.A. [Universitaetskrankenhaus Eppendorf, Hamburg (Germany). Abt. fuer Kardiologie; Volk, C. [Universitaetskrankenhaus Eppendorf, Hamburg (Germany). Abt. fuer Kardiologie; Nienaber, C.A. [Universitaetskrankenhaus Eppendorf, Hamburg (Germany). Abt. fuer Kardiologie

    1996-12-01

    Aim: In 22 patients with typical chest pain and normal coronary arteries (microvascular angina, syndrome X) {sup 99m}Tc-MIBI-SPECT was examined in regard to assess impairment of myocardial perfusion reserve. Method: The study was performed with {sup 99m}Tc-MIBI-SPECT at rest and under vasodilation with dipyridamole. The findings were compared with a normal database. A normal perfusion reserve was said to be an increase >20% of the {sup 99m}Tc-MIBI-activity. Results: In 2/22 (9%) of the patients the perfusion reserve lay >20% i.e. 37%. In 91% of the patients a diminution or even decrease of the perfusion was to be seen. From these 9/22 (41%) of the patients showed a diminution of the {sup 99m}Tc-MIBI by 6%. 11/22 patients had a decrease of the perfusion under vasodilation with dipyridamole i.e. a lower activity of 99mTc-MIBI 13%. Conclusion: Vasodilation {sup 99m}Tc-MIBI-SPECT offers good imaging quality and enables semiquantitative assessment of myocardial perfusion reserve in patients with microvascular angina. (orig.) [Deutsch] Ziel: An 22 Patienten mit typischer Angina pectoris und normalen Koronararterien (Mikrovaskular-Angina, Syndrom X) wurde geprueft, ob mit {sup 99m}Tc-MIBI-SPECT eine Einschraenkung der myokardialen Perfusionsreserve nachweisbar ist. Methode: Die Untersuchung mit {sup 99m}Tc-MIBI-SPECT erfolgte in Ruhe und unter Vasodilatation nach einer Infusion mit Dipyridamol im Vergleich zu einer normalen Datenbank. Eine normale myokardiale Perfusionsreserve wurde bei einer differenziellen {sup 99m}Tc-MIBI-Aufnahme von {>=}20% angesehen. Ergebnisse: 2/22 (9%) der Patienten wiesen eine Perfusionsreserve >20% mit im Mittel 37% auf, 91% der Patienten wiesen eine relativ oder absolut verminderte {sup 99m}Tc-MIBI-Aufnahme unter Vasodilatation auf. Bei 9/22 (41%) Patienten war die Perfusionsreserve relativ gemindert mit einer Zunahme der {sup 99m}Tc-MIBI-Aktivitaet von 6%, bei 11/22 wurde eine Abnahme der {sup 99m}Tc-MIBI-Aktivitaet um 13% unter

  15. Radiotherapy of calcaneal spur; Strahlentherapeutische Behandlung des schmerzhaften Fersenbeinsporns

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schaefer, U. [Muenster Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie und Radioonkologie; Micke, O. [Muenster Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie und Radioonkologie; Glashoerster, M. [Muenster Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie und Radioonkologie; Ruebe, C. [Muenster Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie und Radioonkologie; Prott, F.J. [Muenster Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie und Radioonkologie; Willich, N. [Muenster Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie und Radioonkologie

    1995-04-01

    From April 1981 through December 1991, 18 patients with painful heel were irradiated mostly with the caesium or telecobalt unit, usually with a dose of 4 times 0.5 Gy. Among these patients, 12 could be followed up during a prolonged period on the basis of questionnaires. According to the categories of v. Pannewitz 17% of the patients were pain-free by the end of the treatment course, 22% showed marked improvement, 33% showed improvement and in 28% the pain was not influenced. Over an average of 41.5 months 58% of the patients reported freedom from pain. (orig./MG) [Deutsch] Von April 1981 bis Dezember 1991 wurden 18 Patienten mit einem schmerzhaften Fersenbeinsporn am Caesium- oder Telekobaltbestrahlungsgeraet behandelt, in der Regel mit einer Einstrahldosis von viermal 0,5 Gy. Von diesen Patienten konnten zwoelf mit Hilfe von Frageboegen ueber einen laengeren Zeitraum nachbeobachtet werden. Entsprechend der Einteilung nach von Pannewitz waren 17% der Patienten sofort nach der Behandlung schmerzfrei, 22% wesentlich gebessert, 33% gebessert und 28% unbeeinflusst. Nach im Median 41,5 Monaten berichteten 58% der Patienten von Schmerzfreiheit. (orig./MG)

  16. The use of labelled leukocytes in Inflammatory Bowel Disease; Der Einsatz radioaktiv markierter Leukozyten bei entzuendlichen Darmerkrankungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Peters, A.M. [Dept. of Nuclear Medicine Addenbrooke' s Hospital Cambrigde, United Kingdom (United Kingdom)

    2003-06-01

    Inflammatory Bowel Disease is probably still the commonest in dication for imaging inflammation. In IBD no agent has been shown to be superior to labelled leukocytes. Tc-99m-labelled leukocyte scintigraphy remains as soon one of the most important investigations in nuclear medicine. (orig.) [German] Entzuendliche Darmerkrankungen sind vermutlich weiterhin die am weitesten verbreitete Indikation fuer die Leukozytenszintigraphie. Markierte Leukozyten sind in der Diagnostik entzuendlicher Darmerkrankungen anderen Methoden ueberlegen. Die Szintigraphie mit Tc-99m-Markierungen bleibt eins der wichtigsten nuklearmedizinischen Untersuchungsverfahren. (orig.)

  17. Preliminary experience with balloon kyphoplasty for the treatment of painful osteoporotic compression fractures; Ballon-Kyphoplastie zur Behandlung schmerzhafter osteoporotischer Wirbelkoerperfrakturen - Technik und erste Ergebnisse

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Wilhelm, K.; Urbach. H. [Bonn Univ. (Germany). Radiologische Klinik; Stoffel, M; Ringel, F.; Rao, G.; Roesseler, L.; Meyer, B. [Bonn Univ. (Germany). Neurochirurgische Klinik

    2003-12-01

    the final judgment of this method. (orig.) [German] Ziel: Beschreibung der Technik sowie der ersten Ergebnisse der Ballon-Kyphoplastie zur Behandlung schmerzhafter osteoporotischer Wirbelkoerper-Kompressionsfrakturen. Methode: In dieser prospektiven Studie wurde die Ballon-Kyphoplastie bei 34 konsekutiven Patienten (25 Frauen, 9 Maenner; mittleres Alter 75 Jahre) zur Behandlung von 56 Wirbelkoerper-Kompressionsfrakturen (Level Th6 - L5) eingesetzt. In 22 Faellen bestand eine Beteiligung der Wirbelkoerperhinterkante. Die mittlere Symptomdauer betrug 9,7 Wochen. Q-CT-Knochendichtemessung und MRT wurden praeinterventionell angefertigt. Prae- und post-interventionell erfolgte die prospektive Dokumentation und Erhebung der klinischen Parameter (Karnofsky- und Schmerzintensitaets-Index) sowie die bildgebende Verlaufskontrolle mittels konventioneller Aufnahmetechnik und CT. Ergebnisse: Postinterventionell kam es zu einer Verbesserung des Karnofsky-Index von 40 auf 70%, sowie zu einer Reduktion der Schmerzintensitaet von 64 auf 21 (p<0.001). In einem Fall trat eine transiente L2-Nervenwurzel-Reizung auf. Klinisch inapparente Zementleckagen wurden in 10 Faellen beobachtet. Die Ballon-Kyphoplastie fuehrte im Median zu einer Aufrichtung der Wirbelkoerper von 11,5 auf 5 (Sagittale Index). Schlussfolgerung: Die Ballon-Kyphoplastie stellt im kurzfristigen Verlauf ein sicheres und effektives Verfahren zur Behandlung schmerzhafter osteoporotisch bedingter Wirbelkoerper-Kompressionsfrakturen dar, das auch beim Vorliegen einer Wirbelkoerperhinterkantenbeteiligung eingesetzt werden kann, da die Wirbelkoerperhoehe teils wiederaufgerichtet wird und es sich um ein Niederdruck-Injektionsverfahren handelt. (orig.)

  18. Natalizumab: Neuer Standard der Therapieeffektivität?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Vass K

    2010-01-01

    Full Text Available Für die Entstehung der Multiplen Sklerose müssen Entzündungszellen durch die Blut-Hirn-Schranke in das zentrale Nervensystem eindringen können. Diese Wanderung wird durch Adhäsionsmoleküle, unter anderem durch die Bindung des an Lymphozyten exprimierten „Very Late Antigen 4“ (VLA-4, CD49d-CD29 mit „Vascular Cell Adhesion Molecule-1“ (VCAM-1 an den Endothelzellen gesteuert. Eine Hemmung dieser Bindung durch den humanisierten monoklonalen Anti-VLA-4-Antikörper Natalizumab (Tysabri® kann die Multiple Sklerose behandeln. Durch Natalizumab werden die Zahl der Schübe und das Fortschreiten der Behinderung der Multiplen Sklerose signifikant reduziert. Aus diesem Grund hat die Substanz seit ihrer Einführung einen wichtigen Stellenwert im Behandlungskonzept der Multiplen Sklerose erlangt. Allerdings kann in seltenen Fällen durch die Behandlung mit Natalizumab eine progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML entstehen. Die Abwägung dieses Risikos gegen den Nutzen bestimmt den gegenwärtig zugelassenen Einsatz von Natalizumab bei Patienten, die auf eine herkömmliche Immunmodulation nicht ausreichend ansprechen.

  19. Evalution der elterlichen Recherche bezüglich medizinischer Informationen bei Aufsuchen der kinderorthopädischen SprechstundeSchwerpunkt Internetinformationen

    OpenAIRE

    Guntermann, Lena Caroline

    2009-01-01

    In den letzten Jahren wurde das Internet als Informationsquelle immer bedeutungsvoller und zahlreiche Patienten nutzen die Chance sich vorab über ihre Erkrankung zu informieren. In wieweit sich Eltern oder nahestehende Personen über die Erkrankung ihrer Kinder informieren und welche Rolle in diesem Zusammenhang das Internet spielt blieb in Deutschland bislang unerforscht. Ziel der vorliegenden Studie war es herauszufinden, in ...

  20. Operative Revaskularisation bei Diabetes mellitus

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hausmann H

    2003-01-01

    Full Text Available Patienten mit KHK und Diabetes mellitus haben sowohl bei interventioneller als auch bei chirurgischer Koronarrevaskularisation ein erhöhtes Mortalitätsrisiko. Allerdings ist nach chirurgischer Revaskularisation vor allem die Rate an notwendigen Reinterventionen wesentlich geringer als nach PTCA. Gegenwärtig liegen keine Ergebnisse über den Langzeitverlauf nach Stentimplantation vor. Außerdem ist das Risiko für einen Diabetiker mit KHK, nach einer Bypassoperation an einem Myokardinfarkt zu versterben, deutlich geringer als nach PTCA. Die Bypassoperation mit Sternotomie trägt allerdings bei Diabetikern ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer postoperativen Mediastinitis, vor allem dann, wenn bei "totaler arterieller" Revaskularisation beide Aa. mammariae verwendet werden. Deshalb sollte bei Diabetikern zur chirurgischen Revaskularisation die A. mammaria nur einseitig genutzt werden. Prä- und perioperativ ist auf eine besonders sorgfältige Blutzuckereinstellung zu achten. Verkalkungen der herznahen Gefäße, wie z. B. der Aorta ascendens und der Karotiden, müssen präoperativ abgeklärt werden. Die Operation ist möglichst schonend durchzuführen, die Wundfläche sollte minimiert werden. Reexplorationen sind unbedingt zu vermeiden. Bei Beachtung dieser Richtlinien sind auch bei Patienten mit KHK und Diabetes mellitus sehr gute chirurgische Revaskularisationsergebnisse zu erreichen.

  1. CFD calculations in high-performance blower design; Einsatz von CFD-Berechnungen bei der Auslegung von Hochleistungsgeblaesen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Rick, W.; Benz, E.; Godichon, A.

    2001-07-01

    ABB is using 3D CFD simulations on the basis of the Navier-Stokes equations for optimizing high-performance blower design. This will also shorten development times. For an exemplary two-stage blower, numeric results are discussed for full load and part load conditions, and integral measured and calculated data are compared. Using the example of a single-stage variant, it is shown how the spiral casing could be better matched to the rotor on the basis of 3D flow calculation. [German] Fuer den Entwurf von Hochleistungsgeblaesen verwendet ABB in zunehmendem Umfang 3-D CFD-Simulationen auf der Basis der Navier-Stokes-Gleichungen um Komponenten sowie deren Abstimmung zu optimieren. Neben der Erzielung eines verbesserten Betriebsverhaltens koennen durch die Reduzierung experimenteller Untersuchungen kuerzere Entwicklungszeiten erreicht werden. Anhand eines zweiflutigen Geblaeses werden numerische Ergebnisse fuer den Voll- und Teillastbetrieb diskutiert und integrale Leistungsdaten von Rechnung und Messung verglichen. Am Beispiel einer einflutigen Variante wird gezeigt, wie auf der Basis einer 3-D Stroemungsberechnung eine verbesserte Anpassung des Spiralgehaeuses zum Laufrad erzielt werden konnte. (orig.)

  2. The use of chelating agents in clinical toxicology and environmental medicine; Einsatz von Chelatbildnern in der Klinischen Toxikologie und Umweltmedizin

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Felgenhauer, N.; Zilker, T. [Technische Univ. Muenchen (Germany). Inst. fuer Pharmakologie und Toxikologie

    2000-07-01

    Nowadays DMPS and DMSA have displaced dimercaprol and CaNa{sub 2}EDTA as the most important agents for chelating therapy. DMPS and DMSA appear effective, safe, specific and simple to administer and have become absolutely indispensable to the treatment of acute metal poisoning. However, in chronic metal poisonings, as they are discussed in Environmental Medicine today, there are no data available, which justify the use of these chelating agents or any other chelating therapy. Indication, dosing schedule, form of application, duration, safety and clinical benefit of chelating therapy are not sufficiently investigated in chronic metal poisoning. Also the use of the so-called DMPS challenge test to estimate the amalgam related body burden of mercury reveals no further information that the mercury excretion in 24 h-urine without application of DMPS. (orig.) [German] Heute verfuegen wir mit dem DMPS und dem DMSA ueber zwei effektive, gut vertraegliche, realtiv spezifische und leicht zu verabreichende Antidote, die fuer die Behandlung akuter Metallvergiftungen unverzichtbar geworden sind. Bei chronischen Metallvergiftungen wie sie in der Umweltmedizin diskutiert werden, ist der Einsatz dieser Chelatbildner aufgrund der heute vorliegenden Datenlage jedoch nicht zu rechtfertigen. Indikation, Dosierung, Applikationsform, Dauer, Sicherheit und klinischer Benefit einer Chelattherapie sind bei chronischen Metallvergiftungen noch nicht ausreichend untersucht. Auch bringt der Mobilisationstest mit DMPS zur Beurteilung einer amalgambedingten Hg-Belastung keinen wesentlichen Erkenntnisgewinn gegenueber der spontanen Hg-Ausscheidung im 24-Stunden-Urin. (orig.)

  3. Techniques for quantification of liver fat in risk stratification of diabetics; Techniken zur Leberfettquantifizierung bei der Risikostratifikation von Diabetikern

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kuehn, J.P.; Spoerl, M.C.; Mahlke, C.; Hegenscheid, K. [Universitaetsmedizin Greifswald, Abteilung Experimentelle Radiologie, Institut fuer Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie, Greifswald (Germany)

    2015-04-01

    Fatty liver disease plays an important role in the development of type 2 diabetes. Accurate techniques for detection and quantification of liver fat are essential for clinical diagnostics. Chemical shift-encoded magnetic resonance imaging (MRI) is a simple approach to quantify liver fat content. Liver fat quantification using chemical shift-encoded MRI is influenced by several bias factors, such as T2* decay, T1 recovery and the multispectral complexity of fat. The confounder corrected proton density fat fraction is a simple approach to quantify liver fat with comparable results independent of the software and hardware used. The proton density fat fraction is an accurate biomarker for assessment of liver fat. An accurate and reproducible quantification of liver fat using chemical shift-encoded MRI requires a calculation of the proton density fat fraction. (orig.) [German] Die Fettleber scheint einen unmittelbaren Einfluss auf die Pathophysiologie des Diabetes mellitus Typ 2 zu besitzen. Zur Detektion und Quantifizierung des Leberfetts werden in der klinischen Diagnostik akkurate Verfahren gebraucht. Ein einfaches Verfahren ist die Chemical-shift-kodierte Magnetresonanztomographie (MRT). Eine suffiziente Quantifizierung von Leberfett mithilfe der Chemical-shift-kodierten MRT erfordert eine Beruecksichtigung von Stoervariablen, wie den T2*-Zerfall, den T1-Wiederaufbau und die multispektrale Komplexitaet von Fett. Eine Korrektur aller Stoervariablen wird als Proton-density-Fettfraktion bezeichnet. Diese liefert unabhaengig von der verwendeten Einstellung und Hardware reproduzierbare Ergebnisse. Die korrigierte Proton-density-Fettfraktion ist ein akkurater Biomarker zur Quantifizierung von Leberfett. Die akkurate und reproduzierbare Quantifizierung von Leberfett in der MRT erfordert eine Berechnung der Proton-density-Fettfraktion. (orig.)

  4. Sacroiliitis in children with spondyloarthropathy: therapeutic effect of CT-guided intra-articular corticosteroid injection; Sakroiliitis bei Kinder mit Spondylarthropathie: Therapeutischer Effekt der CT-gestuetzten intraartikulaeren Kortikosteroid-Injektionen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Fischer, T.; Hermann, K.G.A.; Diekmann, F.; Hamm, B. [Humboldt-Universitaet, Berlin (Germany). Universitaetsklinikum Charite, Inst. fuer Radiologie; Biedermann, T. [HELIOS Klinikum Berlin (Germany). II. Klinik fuer Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Abt. Kinderrheumatologie; Braun, J. [Rheumazentrum Ruhrgebiet, St. Josefs-Krankenhaus (Germany); Bollow, M. [Augusta-Krankenhaus, Bochum (Germany). Inst. fuer Radiologie

    2003-06-01

    . The follow-up dynamic MRI (0.1 mmol/kg body weight) during therapy showed a statistically significant lower contrast-enhancement in both groups (group 1: 117{+-}43% versus 38{+-}24%, p<0.05; group 2: 127{+-}59% versus 38{+-}22%, p<0.05). One third of the patients of group 2 showed progression of joint destruction despite absence of subjective complaints. (orig.) [German] Ziel: Prospektive Pruefung des therapeutischen Effektes der CT-gesteuerten intraartikulaeren Kortikosteroid-Injektion entzuendlicher Sakroiliakalgelenke (SIG) bei Kindern mit juveniler Spondylarthropathie (jSpA) im Vergleich zur konventionellen Therapie mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) sowie Bestimmung der Wertigkeit der Magnetresonanztomographie (MRT) bei der Indikationsstellung und der Therapieverlaufskontrolle. Material und Methode: Bei 89 Kindern mit bekannter jSpA wurden mittels dynamischer MRT uni- oder bilaterale Sakroiliitiden diagnostiziert. Bei allen 89 Patienten wurde daraufhin eine Therapie mit NSAR eingeleitet bzw. bereits bestehende Therapien fortgesetzt. Vier Wochen nach der diagnostischen MRT wurden zwei Gruppen definiert: 33 Patienten mit klinischem Response auf NSAR (Gruppe 1) und 56 Nonresponder (Gruppe 2). Die Patienten der Gruppe 2 wurden unter Belassung der NSAR zusaetzlich einer CT-gestuetzten (Low-Dose-Technik) intraartikulaeren Kortikosteroid-Injektion zugefuehrt, wobei insgesamt 83 SIG punktiert und infiltriert wurden (27 bilateral, 29 unilateral). Die Indikationsstellung zur Intervention beruhte auf der zuvor MR-tomographisch gesicherten Entzuendungsaktivitaet. Klinische Therapieverlaufskontrollen erfolgten in 8- bis 12-woechigen Intervallen ueber einen Zeitraum von 20 Monaten. MRT-Verlaufskontrollen wurden bei allen 56 Kindern der Gruppe 2 und bei 15 von 33 Kindern der Gruppe 1 in einem Zeitraum von 8{+-}4 Monaten nach der Erstuntersuchung durchgefuehrt. Ergebnisse: Ingesamt 87,5% der komplikationslos punktierten Kinder der Gruppe 2 (Standardtherapie

  5. Diagnostic imaging of craniofacial trauma and fractures and their sequelae; Bildgebende Diagnostik bei Gesichtsschaedelfrakturen und Traumafolgen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Buitrago-Tellez, C.H. [Kantonspital Basel (Switzerland). Universitaetsinstitut fuer Radiologie; Kunz, C. [Kantonspital Basel (Switzerland). Abt. Kiefer- und Gesichtschirurgie

    2001-12-01

    The value and applications of the CT modalities are on the rise, particularly since the availability of spiral CT techniques, while conventional native diagnostics is increasingly used for special imaging purposes. Multiplanar spiral CT enables high-quality coronary 2D reconstructions which, in the acute phase, make redundant primary coronary imaging modalities. Exact knowledge of typical fracture patterns facilitates the analysis of images of the relevant facial areas. 3D reconstructions are indispensable in pin-pointed surgery planning, generation of stereolithographic models, and image-guided interventions for examination of post-traumatic deformities. Since a secondary correction only very rarely leads to restitutio ad integrum, it is necessary to detect the therapy-relevant injuries very early, during acute diagnostic imaging, in order to lay the basis for subsequent therapy and restoration of the craniofacial structures and functions. (orig./CB) [German] Waehrend die konventionelle Nativdiagnostik sich zunehmend auf wenige Spezialaufnahmen (NNH, OPT) beschraenkt, nimmt die Bedeutung der CT insbesondere seit Einfuehrung der Spiral-CT-Technik deutlich zu. Durch die Mehrschicht-Spiral-CT sind hochwertige koronare 2D-Rekonstruktionen moeglich, die in der Akutphase eine primaere koronare Schnittfuehrung entbehrlich erscheinen lassen. Die genaue Kenntnis typischer Frakturmuster erleichtert die Bildanalyse der relevanten Gesichtsregionen. Waehrend 3D-Rekonstruktionen in der Akutphase selten von diagnostischer Bedeutung sind, werden sie zur genauen praeoperativen Planung, Anfertigung stereolithographischer Modelle sowie navigationsbasierten Interventionen bei der Abklaerung posttraumatischer Deformitaeten eingesetzt. Da eine sekundaere Korrektur selten zur Restitutio ad integrum fuehrt, ist es notwendig, die therapierelevanten Verletzungen in der Akutdiagnostik - rechtzeitig - zu erkennen, um eine fachgerechte Behandlung zu ermoeglichen und dadurch die

  6. Minimally invasive treatment of abcesses by CT-guided drainage with a basket catheter system; Minimal invasive Behandlung von Abszessen durch CT-gesteuerte Drainage mit einem Korbkatheter-System

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Mueller, R.D.; Henrich, H.; Buddenbrock, B.; Barkhausen, J.; Langer, R. [Universitaetsklinikum Essen (Germany). Inst. fuer Roentgendiagnostik OZ II; Erhard, J. [Universitaetsklinikum Essen (Germany). Abt. fuer Allgemeine Chirurgie

    1997-09-01

    58 patients with abscesses in different locations and origins have been treated by an interventional radiologic procedure. On the whole 77 basket-katheters were placed under CT-guidance into abscess formations of different size and localization. 36 patients developed an abscess after surgery, two patients archieved abscess drainage after embolisation of a tumor. In 20 patients the abscess was a complication of a septic infectious disease. Open surgery was avoided in 41/58 patients of these patients 9/41 received only percutaneous drainage and 32/41 patients suffering from illness were given antibiotic medication according to the resistogram in combination with percutaneous drainage. 17/58 ptients required secondary surgery but with a lower risk because of the smaller abscess volume and the better clinical constitution after percutaneous drainage. A minimally invasive management of abscesses using a basket-catheter system is successful even in localisations deep inside the body and hard to reach. An irreversible catheter occlusion followed by the implantation of a new catheter system could be avoided in all patients. (orig.) [Deutsch] 58 Patienten, mit abszedierenden Entzuendungen am Koerperstamm wurden radiologisch interventionell durch Einbringen von insgesamt 77 Korbkathetern versorgt. 36mal war der Abszess eine postoperative Komplikation, 2mal wurde eine Abszessdrainage nach einer Tumorembolisation erforderlich. Bei weiteren 20 Patienten waren keine chirurgischen Massnahmen vorausgegangen. 41/58 der Patienten wurden ohne operativen Eingriff geheilt, davon fuehrte 9mal die alleinige Drainage zum Erfolg, bei den uebrigen 32 Patienten bestand die erfolgreiche Behandlung aus Drainage in Kombination mit einer spezifischen systemischen Antibiose nach Resistenzbestimmung. 17/58 Patienten wurden sekundaer operiert. Das Einbringen und die Entfernung eines grosslumigen Korbkathetersystems ist auch bei tiefliegenden, schwer zugaenglichen Abszessen problemlos moeglich

  7. Risikostratifizierung bei akuten Koronarsysdromen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Traindl O

    2000-01-01

    Full Text Available Unter dem Begriff der akuten Koronarsyndrome werden die instabile Angina pectoris, nichttransmurale (non-Q-wave Infarkte und transmurale Myokardinfarkte sowie der plötzliche Herztod (Sudden cardiac death zusammengefaßt. Zur Diagnose und Riskoabschätzung werden neben der Klinik des Patienten das EKG und biochemische Marker herangezogen. Die Einteilung nach Braunwald erlaubt heute eine bessere Quantifizierung der individuellen klinischen Beschwerden. Das EKG dient nicht nur zur Diagnostik bei Aufnahme, sondern erlaubt auch Rückschlüsse auf die Langzeitprognose der Patienten. Biochemische Marker ergänzen das nicht immer eindeutige EKG. Die bekannten Enzyme CK und CKMB werden durch die Troponine T und I ergänzt. Diese erfassen bereits wesentlich kleinere myokardiale Läsionen. Die Rolle des Akutphasenproteins CRP als Marker wird derzeit ausführlich untersucht.

  8. Noch einmal zu Übersetzungsproblemen bei Harry Potter (am Beispiel der serbischen, kroatischen, tschechischen und slovakischen Fassung)

    OpenAIRE

    2013-01-01

    Dieser Beitrag untersucht zwei Paare slavischer Übersetzungen von Harry Potter: die kroatische und die serbische sowie die tschechische und die slovakische Übersetzung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf vier Problemfeldern: Anredeformen, Dialekt, britischen Realia und Eigennamen. Es wird demonstriert, dass ein Text wie die Harry-Potter-Bücher mit ihrer Fantasy-Welt und dem sowohl Kinder als auch Erwachsene umfassenden Publikum die ÜbersetzerInnen vor besondere Probleme stellt. In vielen Fällen ...

  9. Percutaneous transpapillary extraction of biliary calculus for symptomatic choledocholithiasis after unsuccessfully endoscopic treatment; Perkutane transpapillaere Gallensteinextraktion bei symptomatischer Choledocholithiasis nach frustranem endoskopischen Behandlungsversuch

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Zorger, N.; Manke, C.; Lenhart, M.; Voelk, M.; Link, J.; Feuerbach, S. [Klinikum der Univ. Regensburg (Germany). Inst. fuer Roentgendiagnostik

    2001-02-01

    Faellen bestand ein Ikterus, in je zwei Faellen zusaetzlich eine Cholangitis oder Koliken. Nach Ballondilatation der Papilla vateri ueber einen perkutanen transhepatischen Zugang wurden fuer die Entfernung der Konkremente im Ductus choledochus Ballon-Okklusionskatheter und Dormia-Koerbchen verwendet. Als technischer Erfolg wurde die komplette Entfernung der Steine, als klinischer Erfolg die Normalisierung der Cholestase- und Entzuendungsparameter gewertet. In einer Nachuntersuchung erfolgten eine Ultraschalluntersuchung des Abdomens und die Kontrolle der Cholestaseparameter. Ergebnisse: Bei allen 4 Patienten war die Behandlung technisch und klinisch erfolgreich und komplikationslos. Bei zwei Patienten war eine weitere Intervention zur kompletten Steinentfernung noetig. In allen Faellen wurde eine intern-externe Drainage ueber durchschnittlich 7 Tage (3 - 13 Tage) belassen. Im mittleren Nachbeobachtungszeitraum von 30,5 Monaten (6 - 50 Monaten) waren alle Patienten beschwerdefrei, keine weiteren Eingriffe am Gallenwegssystem wurden durchgefuehrt. Schlussfolgerung: Die perkutane transpapillaere Entfernung von Steinen des D. choledochus ist eine effektive Alternative zur Operation bei endoskopisch nicht sondierbarem D. choledochus. (orig.)

  10. Die Bandscheibenprothese bei schmerzhafter Diskusdegeneration

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Ogon M

    2004-01-01

    Full Text Available Bandscheibenprothesen sind indiziert bei Patienten mit einer schmerzhaften Bandscheibendegeneration, einer sogenannten DDD (degenerative disc disease, bei gut erhaltenen Facettengelenken. Kontraindikationen stellen eine Instabilität, eine Spondylarthrose, eine spinale Stenose und eine Osteoporose dar. Bei 19 Patienten mit einem Follow-up von mindestens 12 Monaten fand sich eine durchschnittliche Verbesserung des Oswestry Disability Index von präoperativ 50,8 auf 19,8. Der SF-36 Score zur Erfassung der Lebensqualität besserte sich von 31,5 auf 48,8 (Physical Component Summary Score bzw. von 37,8 auf 44,5 (Mental Component Summary Score im 1-Jahres-Follow-up. Nachhaltige Komplikationen traten nicht auf. Bandscheibenprothesen können heute bei Patienten mit therapieresistenten Kreuzschmerzen als gute Alternative zu einer Wirbelfusion angesehen werden.

  11. MR-imaging of the breast at 0.5 Tesla: menstrual-cycle dependency of parenchymal contrast enhancement in healthy volunteers with oral contraceptive use?; MR-Mammographie bei 0,5 Tesla: Menstruationszyklusabhaengigkeit der Kontrastmittelanreicherung unter hormoneller Kontrazeption?

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Lorenzen, J.; Welger, J.; Krupski, G.; Adam, G. [Klinik und Poliklinik fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universitaetsklinikum Hamburg-Eppendorf (Germany); Lisboa, B.W. [Klinik und Poliklinik fuer Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Universitaetsklinikum Hamburg-Eppendorf (Germany)

    2003-04-01

    Introduction: To evaluate changes of contrast medium enhancement of the breast parenchyma due to menstrual cycle in healthy volunteers with oral contraceptive use in MR-imaging of the breast. Material and Methods: 15 healthy volunteers (age: 22 - 36, mean 28,2) without breast disease were examined two times during one menstrual cycle (days 7 - 14 and days 21 - 2). Two volunteers were examined only in the second part of the cycle (days 21 - 2). All volunteers used oral contraceptives for more than 6 month continuously. Examinations were performed with a 0,5 T magnet (dynamic 3D-gradient echo protocol with subtraction postprocessing). We evaluated the number of enhancing foci and the parenchymal contrast medium enhancement during the different phases of the cycle by region of interest. Results: Only a total of two enhancing foci were found in 2 of 17 volunteers. Time/signal intensity diagrams in these both cases were not suspicious (< 80% initial signal increase after of contrast medium injection, no wash-out phenomenon) and sonography of the breast in these two cases was inconspicuous. Contrast medium enhancement of breast parenchyma in cycle days 7 - 14 (mean enhancement: 0.12 - 0.26, minutes 1 - 9 p.i.) was not significantly different (p = 0.2209; Wilcoxon signed rank test) from cycle days 21 - 2 (mean: 0.13 - 0.32). Conclusion: Menstrual cycle dependency of parenchymal contrast medium enhancement seems to be of minor relevance for premenopausal women with use of oral contraceptives. (orig.) [German] Fragestellung: Untersuchung der Kontrastmittelaufnahme des Brustparenchyms in Abhaengigkeit vom Menstruationszyklus bei gesunden Probandinnen unter oraler Kontrazeption. Material und Methode: Bei 15 gesunden Probandinnen ohne Brusterkrankung in der Anamnese wurde eine MR-Mammographie zweimal waehrend eines Menstruationszyklus durchgefuehrt (Zyklustag: 7 - 14 und 21 - 2). Bei zwei weiteren Probandinnen erfolgte die MR-Mammographie nur in der zweiten Zyklushaelfte

  12. Optimisation of waste air purification in mechanical-biological waste treatment by combining RTO and biofilters; Optimierung der Abluftreinigung bei der MBA durch Kombination von RTO und Biofilter

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Cuhls, C. [gewitra mbH Ingenieurgesellschaft fuer Wissenstransfer, Betriebsstaette Nord, Hannover (Germany)

    2004-07-01

    Both biofilters and RTO can be sources of climate-relevant gaseous emissions (NO2, NO) from conversion of NH3 and organic N. For this reason, an acid scrubber stage, e.g. a counterflow scrubber with filler bodies, should be connected in series if NH3 and organic N concentrations in raw gas are high. Both substances are alkaline and are absorbed in acid. In the case of sulphuric acid, ammonium sulfate solution is obtained which may be concentrated up and used in industrial processes or as fertilizer. (orig.) [German] Die Kenntnisse ueber Bildung und Minderung klimarelevanter Spurengase wie NO (Ozonzerstoerung) und N{sub 2}O (Ozonzerstoerung und Beteiligung am Treibhauseffekt) in Biofiltern und RTO sind noch unzureichend. Juengste Messungen an Pilot- oder Versuchsanlagen zeigen, dass sowohl Biofilter als auch RTO als Emittenten von Treibhausgasen (N{sub 2}O, NO) fungieren koennen. Dies resultiert vor allem aus Umsetzungen von NH{sub 3} und org.N. Aus diesem Grund sollte den Systemen eine saure Waesche z.B. in Form eines Gegenstromwaeschers mit Fuellkoerpern vorgeschaltet werden, wenn entsprechend hohe NH{sub 3} - und org.N - Konzentrationen im Rohgas vorliegen. NH{sub 3} und org.N reagieren basisch und werden in Saeure absorbiert. Bei Verwendung von Schwefelsaeure entsteht Ammoniumsulfatloesung, die ggf. nach Weiterbehandlung als Konzentrat industriell oder als Duenger verwertet werden kann. (orig.)

  13. Stenting of the SFA - indications, techniques,; Stents in der A. femoralis superficialis - Indikationen, Technik, Ergebnisse

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Rieger, J.; Treitl, M.; Reiser, M. [Klinikum Innenstadt der Ludwigs-Maximilians-Universitaet,, Muenchen (Germany). Institut fuer Klinische Radiologie; Ruppert, V. [Chirurgische Klinik und Poliklinik Innenstadt - Klinikum der Ludwigs-Maximilians-Universitaet Muenchen (Germany). Funktionsbereich Gefaesschirurgie

    2006-11-15

    Aggressive risk factor modification, change of eating habits, exercise programs, and forceful antiplatelet therapy are the most important tools for the treatment of PAOD in symptomatic patients suffering from intermittent claudication. There are however no guidelines for revascularization at this stage. Endovascular treatment has been increasingly utilized over the last decade and increasingly displaced vascular surgery. Amongst numerous endovascular techniques beside PTA, stents meanwhile play the most important role due to constant technical progress. Results regarding the rate of restenosis or patency rates still remain worse compared to other vascular beds. This paper gives a review over recent results, currently available stent techniques, and possible indications for the endovascular therapy of an artery, which has turned out to be the biggest ordeal for material and construction of stents. (orig.) [German] Aggressives Risikofaktorenmanagement, Aenderungen der Lebens- und Essgewohnheiten sowie eine konsequente antithrombotische Therapie sind die wichtigsten Saeulen bei der Sekundaerprophylaxe einer symptomatischen peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) im Stadium der Claudicatio. Bei den revaskularisierenden Verfahren existieren in diesem Stadium keine verbindlichen Richtlinien zur Indikationsstellung. Endovaskulaere Techniken draengen jedoch den klassischen Bypass mehr und mehr zurueck. Unter den zahlreichen endovaskulaeren Therapiemoeglichkeiten haben sich in der A. femoralis superficialis (AFS) neben der perkutanen transfemoralen Angioplastie (PTA) v. a. technisch immer weiter verbesserte Stents etabliert. Die Ergebnisse bzgl. der Inzidenz von Restenosen bzw. der Offenheitsraten fallen aber weiterhin im Vergleich zu anderen arteriellen Stromgebieten schlechter aus. Dieser Artikel gibt einen Ueberblick ueber die z. Z. einsetzbaren Stentmodelle, moegliche Indikationen und die juengsten Ergebnisse der endovaskulaeren Behandlung eines Gefaesses, das

  14. Radiation dose for investigation of the chest and abdomen. Comparison of sequential, spiral and electron beam computed tomography; Strahlenexposition bei der CT-Untersuchung des Thorax und Abdomens. Vergleich von Einzelschicht-, Spiral- und Elektronenstrahlcomputertomographie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Becker, C.R.; Schaetzl, M.; Bruening, R.; Schoepf, U.J.; Reiser, M.F. [Klinikum Grosshadern, Muenchen (Germany). Inst. fuer Radiologische Diagnostik; Feist, H. [Muenchen Univ. (Germany). Radiologische Klinik und Poliklinik; Baeuml, A. [Bundesamt fuer Strahlenschutz, Oberschleissheim (Germany). Inst. fuer Strahlenhygiene

    1998-09-01

    Comparison of radiation exposure applied by different types of CT scanners for the investigation of the chest and abdomen. Determination of radiation exposure applied by multi-phase spiral CT. Estimation of the dose in air in the system axis of the scanner, the CT dose index (CTDI) and the effective dose for electron beam tomography (EBT) and two conventional CT scanners (sequence, SEQ; spiral, SCT). For EBT, dose in system axis for investigation of the abdomen was above 50 mGy. Effective dose for investigation of the chest and abdomen was higher with EBT (11 and 26 mSv, respectively), than with conventional CT (SEQ, 4 and 20 mSv; SCT, 2 and 7 mSv). The effective dose for a biphasic investigation (liver 5 mSv, kidney 4 mSv) was below, for a triphasic investigation of the abdomen (6 mSv). Investigation of the abdomen with the EBT should only be performed for certain indications. With spiral CT, effective dose is much lower than with EBT. (orig.) [Deutsch] Die Strahlenexposition bei der Untersuchung von Thorax und Abdomen mit verschiedenen CT-Scannertypen sollte verglichen werden. Zusaetzlich sollte die Exposition beim Mehrphasen-Spiral-CT ermittelt werden. Die Dosis in der Systemachse, gemessen in freier Luft, (Achsendosis), der Computertomographie-Dosis-Index (CTDI) und die effektive Dosis nach ICRP 60 wurden bei einem Elektronenstrahl-CT (EBT) und zwei konventionellen CT-Scannern (sequentiell=SEQ, spiral=SCT) bestimmt. Beim EBT liegt die Achsendosis bei der Untersuchung des Abdomens ueber 50 mGy. Die effektive Dosis fuer die Untersuchung von Thorax und Abdomen war bei der EBT (11 bzw. 26 mSv) hoeher als beim konventionellen CT (SEQ 4 bzw. 20 mSv; SCT 2 bzw. 7 Sv). Die effektive Dosis einer 2-Phasen-Untersuchung (Leber 5 mSv, Niere 4 mSv) liegt unter, die einer 3-Phasen-Untersuchung (Leber 7 mSv) ueber der effektiven Dosis einer Untersuchung des gesamten Abdomens (6 mSv). Die Untersuchung des Abdomens sollte mit dem EBT nur nach strenger Indikationsstellung

  15. Nur die ersten Drei zählen! Optimierung der Rankingverfahren über Popularitätsfaktoren bei der Elektronischen Bibliothek Bremen (E-LIB

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Elmar Haake

    2015-07-01

    Full Text Available Seit Einführung der neuen Discovery-Kataloge stehen unseren Nutzerinnen und Nutzern zusätzlich Millionen von Dokumenten neben dem lokalen Buchbestand zur Verfügung. Diese Zielgruppe muss in die Lage versetzt werden, die für sie relevanten Titel einfach und sicher zu finden. Die Qualität von Empfehlungsfunktionen und besonders der Relevanz-Ranking-Methoden sind daher für den Erfolg eines Discovery-Systems besonders wichtig. Das Ranking bibliothekarischer Suchmaschinentechnik ignoriert bisher das Feedback durch Nutzerinnen und Nutzer. Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB setzt mit dem in Bremen entwickelten Discovery-System „E-LIB“ seit Sommer 2011 zusätzlich auf eine Modifikation des Treffer-Rankings über Popularitätsfaktoren der Medien wie Klickstatistik, Auflagen- und Exemplarzahl. Die maßgeschneiderte Entwicklung eines eigenen Bibliothekskataloges, den die SuUB seit 2004 mit dem Discovery-System „E-LIB“ in Bremen betreibt, erlaubt die schnelle und flexible Anpassung von Retrievalfunktionen an die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer vor Ort. Since the introduction of modern discovery catalogues, users have been able to access millions of electronic documents in addition to local print holdings. For a search to be successful, users must be able to find relevant titles easily and reliably. The quality of recommendation functionality and especially the relevance ranking methods are essential for the success of every discovery system. Up to now, ranking methods of library catalogues have largely ignored user feedback. However, since 2011, the State and University Library Bremen (SuUB has developed modified ranking methods for its own discovery system E-LIB. These make use of popularity factors such as click statistics and information about the number of editions as well as the number of copies available for a given title. For the SuUB Bremen, the customized development of the discovery catalogue

  16. A survey of anticoagulation practice among German speaking microsurgeons – Perioperative management of anticoagulant therapy in free flap surgery [Erhebung über die antikoagulatorische Praxis unter deutschsprachigen Mikrochirurgen – Perioperatives Management der antikoagulatorischen Therapie bei freien Lappentransplantaten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Jokuszies, Andreas

    2012-02-01

    Full Text Available [english] Background: Anticoagulation is a crucial element in microsurgery. Although various clinical studies and international surveys have revealed that anticoagulation strategies can vary and result in similar outcomes, anticoagulative regimen are far away from standardization. In Germany and german speaking countries standardized anticoagulation protocols concerning free flap surgery do not exist so far. Methods: To evaluate the current practice of clinics in Germany, Austria and Switzerland with specialization in microsurgery we performed a questionnaire surveying the perioperative regimen of anticoagulant and antiplatelet therapy in free flap surgery. The microsurgeons were interrogated on several anticoagulant, rheologic and antiplatelet medications, their dosage and perioperative frequency of application pre-, intra- and postoperative.Results: The questionnaire revealed that the used antithrombotic and perioperative regimens varied from department to department presumably based on the personal experience of the surgeon. Multiple approaches are used with a wide range of anticoagulants used either alone or in combination, with different intervals of application and different dosages. Conclusion: Therefore consensus meetings should be held in future leading to conduct prospective multicenter studies with formulation of standardized anticoagulative and perioperative protocols in microsurgery reducing flap failure to other than pharmacologic reasons.[german] Hintergrund: Die Antikoagulation stellt ein zentrales Element in der Mikrochirurgie dar. Zahlreiche klinische Studien und internationale Erhebungen zu antikoagulatorischen Strategien weisen eine grosse Varianz bei vergleichbaren Resultaten nach, entbehren jedoch einer Standardisierung. Auch in Deutschland und deutschsprachigen Ländern fehlen bislang standardisierte Regime zur Antikoagulation in der Mikrochirurgie.Methodik: Zur Erhebung der antikoagulatorischen Praxis unter

  17. Use of G-CSF (Neupogen {sup cirledR}) in combined modalities treatment in radiotherapy; Einsatz von G-CSF (Neupogen {sup trademark}) bei multimodalen Therapiekonzepten in der Strahlentherapie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Bartzsch, O.; Molls, M. [Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie und Radiologische Onkologie der TU Muenchen (Germany); Riepl, M.; Sauer, R. [Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie der Universitaet Erlangen-Nuernberg (Germany); Busch, M.; Duehmke, E. [Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie und Radioonkologie der LMU Muenchen (Germany); Michael, G.; Gademann, G. [Klinik fuer Strahlentherapie der Universitaet Magdeburg (Germany); Allgaeuer, M. [Abteilung fuer Strahlentherapie des Krankenhauses Barmherzige Brueder Regensburg (Germany); Voss, A.-C. [Strahlenklinik des Zentralklinikums Augsburg (Germany)

    1998-11-01

    around 1600/mm{sup 3}. Leucopenias can be treated effectively, with little side effects and in a cost-effective way when G-CSF is given on time. (orig.) [Deutsch] Hintergrund: Bei multimodalen Therapiekonzepten in der Strahlentherapie werden wiederholt therapiebedingte Leukopenien mit entsprechenden Folgen beobachtet. Bei fehlender Zulassung wurde in der Strahlentherapie dennoch unter individuellen Gesichtspunkten G-CSF (granulocyte-colony-stimulating-factor) mit Erfolg appliziert. In kleineren Patientenkollektiven konnten diese Ergebnisse in der Therapie von Leukopenien bestaetigt werden. In dieser Arbeit sollten die Ergebnisse frueherer Studien bei einem groesseren Kollektiv ueberprueft, die postulierten unerwuenschten Wirkungen verifiziert und insbesondere ein kosteneffektiver Einsatz des Wachstumfaktors (Neupogen {sup trademark}) aufgezeigt werden. Patienten und Methode: Es wurden 50, teils vortherapierte Patienten mit unterschiedlichen maligenen Tumoren im Rahmen einer Anwendungsbeobachtung mit G-CSF (Neupogen {sup trademark}) supportiv behandelt. G-CSF wurde, bei der Wahrscheinlichkeit eines Leukozytenabfalles unter 1000/mm{sup 3}, bereits unter einem Leukozytenwert von 2500/mm{sup 3} (500/mm{sup 3} bis 2450/mm{sup 3}), koerpergewichtsabhaengig, subkutan, jeden zweiten Tag bis zum Erreichen des Normwertes appliziert. Ergebnisse: Ein Anstieg der Leukozytenwerte erfolgte zu 92% bereits in den ersten 24 Stunden. Es wurden durchschnittlich 4,9 G-CSF-Gaben pro Patient benoetigt. Patienten ohne Vortherapien und mit weniger komplexen Therapien bedurften weniger G-CSF-Gaben (3,5 zu 5,8 Gaben). Die Leukozytenwerte aller Patienten lagen bei Beginn der G-CSF-Therapie aufgrund der unterschiedlichen Verlaeufe und Interventionseinschaetzungen zwischen 500/mm{sup 3} und 2450/mm{sup 3}. Die Patienten, die bis zu drei G-CSF-Gaben erhielten, hatten bei Beginn der G-CSF-Therapie hoehere Leukozytenwerte als die, die vier und mehr G-CSF-Gaben benoetigten (1620/mm{sup 3} zu 1250/mm

  18. Alternative methods for the treatment of post-menopausal troubles [Alternative Methoden zur Behandlung postmenopausaler Beschwerden

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Wasem, Jürgen

    2012-05-01

    present HTA is limited due to the inclusion of only postmenopausal women.[german] Als Wechseljahre wird der Übergang von der reproduktiven Phase der Frau zur nicht-reproduktiven beschrieben. Insbesondere in der Peri- und Postmenopause können Beschwerden aufgrund des sich veränderten Hormonspiegels auftreten. Aktuell wird die Hormontherapie wegen der mit dieser verbundenen Risiken nur noch zur kurzfristigen Behandlung akuter vasomotorischer Symptome empfohlen. Von den betroffenen Frauen werden alternative und komplementäre Heilmethoden eingesetzt.Im vorliegenden Health Technology Assessment (HTA sollen die Effektivität und Kosteneffektivität alternativer Behandlungsmethoden von postmenopausalen Wechseljahresbeschwerden in Deutschland hinsichtlich der patientenrelevanten Endpunkte Verringerung der Symptomatik, Häufigkeit unerwünschter Ereignisse sowie Verbesserung der Lebensqualität bewertet werden. In 33 relevanten Datenbanken wird im September 2010 eine systematische Literatursuche durchgeführt. Gefundene und relevante Literaturstellen werden gemäß vorab definierter Kriterien selektiert. Die Daten der Literaturstellen werden gezielt herausgesucht, bewertet und zusammenfassend beurteilt.Aus der systematischen Recherche werden 22 Studien, davon 15 Primärstudien und ein Review zur Bewertung der Effektivität identifiziert.Hochdosiertes isoliertes Genistein reduziert die Anzahl/Schwere von Hitzewallungen, während niedrig dosiertes Genistein keinen signifikanten Effekt zeigt. Die Gabe von Isoflavonextrakten, die Genistein, Daidzein, Glycitein in unterschiedlicher Zusammensetzung enthalten, hat keinen signifikanten Einfluss auf die Verbesserung kognitiver Fähigkeiten oder vaginale Trockenheit. Traubensilberkerzen- und Hopfenextrakt führen zu unterschiedlichen Ergebnissen bezüglich der Wirksamkeit bei postmenopausalen Beschwerden, sodass keine abschließende Aussage zur Effektivität getroffen werden kann. Die Kombination von Isoflavonen, Traubensilberkerze, M

  19. SPECT/CT for staging and treatment monitoring in oncology. Applications in differentiated thyroid cancer and liver tumors; SPECT/CT zum initialen Staging und Therapiemonitoring in der Onkologie. Indikationen beim differenzierten Schilddruesenkarzinom und bei Lebertumoren

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Weber, K.; Berger, F.; Reiser, M.F. [Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Campus Innenstadt, Institut fuer Klinische Radiologie, Muenchen (Germany); Mustafa, M.; Bartenstein, P.; Haug, A. [Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Campus Grosshadern, Klinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin, Muenchen (Germany)

    2012-07-15

    and SPECT/CT provides more accurate imaging of the arterial supply of the liver and of potential outflows of micro-spheres into other organs. SPECT/CT allows evaluation and quantification of the uptake of liver tumors. Improved postablative staging in patients with differentiated thyroid cancer by SPECT/CT i