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Sample records for und sicherer zum

  1. RANK und RANKL - Vom Knochen zum Mammakarzinom

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Sigl V

    2012-01-01

    Full Text Available RANK (?Receptor Activator of NF-?B? und sein Ligand RANKL sind Schlüsselmoleküle im Knochenmetabolismus und spielen eine essenzielle Rolle in der Entstehung von pathologischen Knochenveränderungen. Die Deregulation des RANK/RANKL-Systems ist zum Beispiel ein Hauptgrund für das Auftreten von postmenopausaler Osteoporose bei Frauen. Eine weitere wesentliche Funktion von RANK und RANKL liegt in der Entwicklung von milchsekretierenden Drüsen während der Schwangerschaft. Dabei regulieren Sexualhormone, wie zum Beispiel Progesteron, die Expression von RANKL und induzieren dadurch die Proliferation von epithelialen Zellen der Brust. Seit Längerem war schon bekannt, dass RANK und RANKL in der Metastasenbildung von Brustkrebszellen im Knochengewebe beteiligt sind. Wir konnten nun das RANK/RANKLSystem auch als essenziellen Mechanismus in der Entstehung von hormonellem Brustkrebs identifizieren. In diesem Beitrag werden wir daher den neuesten Erkenntnissen besondere Aufmerksamkeit schenken und diese kritisch in Bezug auf Brustkrebsentwicklung betrachten.

  2. Architektur und Komponenten sicherer und anonymer Peer-to-Peer-Systeme

    OpenAIRE

    Niedermayer, Heiko

    2010-01-01

    Die Einführung neuer Dienste im Internet ist schwierig, sei es auf Netzwerk- oder auch Transportschicht. Die Alternative ist die Realisierung dieser Funktionalität auf der Anwendungsschicht. Der Aufstieg der Peer-to-Peer-Systeme zur zeitweise größten Verkehrsquelle im Internet ist eine Folge dieser Situation. Dennoch ist das Peer-to-Peer-Paradigma keine vollverstandene Technik. In dieser Arbeit werden die Themenbereiche Peer-to-Peer-Systeme, Netzwerksicherheit und Anonymität miteinander verkn...

  3. Ernährungsverhalten und Einstellung zum Essen der ÖsterreicherInnen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kiefer I

    2000-01-01

    Full Text Available Das Ernährungsverhalten hat sich in den letzten 50 Jahren stark verändert. "Freß-", "Vollwert-", "Diät-", "Light-" und "Fast Food-Welle" sind einige Schlagworte aus dieser Periode. Zukünftig werden Functional Food, Convenience-, Wellness- und Bioprodukte, Ethnofood und Snacking das Eßverhalten der Österreicher prägen. Essen nimmt in Österreich einen sehr hohen Stellenwert ein. Meist werden pro Tag drei regelmäßige Mahlzeiten eingenommen. Hausmannskost, italienische Küche und leichte Kost essen die ÖsterreicherInnen am liebsten und am häufigsten. Zum Frühstück werden kleine kalte Speisen, Brot, Semmeln, Gebäck sowie Marmelade- oder Honigbrot gegessen. 33 % der Männer und 41 % der Frauen haben ihr Eßverhalten in den letzten 2 bis 3 Jahren ? mit unterschiedlichen Tendenzen ? verändert. Zwischenmahlzeiten werden hauptsächlich am Nachmittag, als Ersatz für das Abend- oder Mittagessen, während einer Lern- oder Arbeitspause und am Vormittag eingenommen. Die Gründe für eine Zwischenmahlzeit sind Gusto, Hunger und Gewohnheit. Kleine kalte Speisen (z. B. Wurstsemmel, "gesunde" Speisen (Obst, Gemüse, Brot, Semmeln und Gebäck sowie Fast Food stehen dabei auf dem Speisezettel der Österreicher. Desweiteren werden auch gerne süße Snacks und Süßspeisen gegessen. 85 % der Befragten naschen regelmäßig, 47 % gelegentlich und 28 % selten. Hauptsächlich werden Schokolade, Bonbons und Kaugummi, zumeist am Nachmittag, nach dem Abendessen und am Vormittag, genascht. Aber auch Kuchen, Mehlspeisen, Kekse und Torten rangieren auf der Hitliste der ÖsterreicherInnen ganz oben.

  4. Schule forscht Ansätze und Methoden zum forschenden Lernen

    CERN Document Server

    2009-01-01

    Kinderunis, Science Center, Experimentierlabore – der Markt der außerschulischen Wissenschaftsvermittlung für Kinder und Jugendliche boomt. Doch in den Schulen findet forschendes Lernen noch wenig Beachtung. Dabei fördert die Methode wichtige Fähigkeiten der Schüler und bietet Chancen für eine zukunftsweisende Schulentwicklung. Die Jugendlichen erarbeiten in Forschungsprojekten eigenständig wissenschaftliche Fragestellungen, suchen Lösungswege, dokumentieren und präsentieren ihre Erkenntisse: Sie trainieren so wissenschaftliches Arbeiten, Eigenverantwortlichkeit, Teamfähigkeit und Zeitmanagement. Lehrer werden zu Lernbegleitern, Schulen öffnen sich für Kooperationen und entwickeln Alternativen zum 45-minütigen Unterrichtstakt. Die Fachbeiträge von Andreas Müller, Ilka Parchmann, Gerhard Roth u. a. untermauern die Praxisberichte aus lern- und entwicklungspsychologischer Sicht. Die Autoren sind sich einig: Wer bereits in der Schule forscht, ist in Studium und Beruf einen großen Schritt voraus....

  5. Fachliche Vorstellungen und Schülervorstellungen zum Thema Nachhaltigkeit

    OpenAIRE

    Bloemen, Andre?

    2009-01-01

    Das Thema Nachhaltigkeit findet in all seinen Facetten Einzug in vielfältige gesellschaftliche Diskurse. Es werden Zielsetzungen mit ökonomischer, ökologischer und sozialer Relevanz entworfen, welche zur Gestaltung einer zukunftsorientierten Gesellschaft für lokale sowie globale Aktivitäten handlungsleitend sind. Das Bildugnssystem wird dabei als Initiator eines notwendigen Bewusstseinswandels aufgefasst. Gerade die politische Bildung kann einen sinnstiftenden Beitrag liefern, das Bürge...

  6. Entwicklung und Anwendung eines enzymimmunologischen Verfahrens zum Nachweis von zellulärem Prion Protein bei Wiederkäuern

    OpenAIRE

    Boesen, Melanie

    2005-01-01

    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Enzymimmuntests (EIA) zum Nachweis von zellulärem PrP (PrPC), sowie dessen Anwendung zur Untersuchung diverser Gewebe von Rindern, Kälbern und Lämmern. Mit dem Testverfahren wurde auch Milch von Rindern, Ziegen und Schafen auf das Vorkommen von PrPC und dessen Verteilung auf die einzelnen Milchfraktionen untersucht. Bei der Untersuchung der Gewebsproben zeigte sich, dass Prion Proteine in nahezu jedem Gewebe nachweisba...

  7. Gedanken und Überlegungen zum Einsatz numismatischer Quellen im Geschichtsunterricht

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Max Grüntgens

    2011-11-01

    Full Text Available Max Grüntgen's essay „Gedanken und Überlegungen zum Einsatz numismatischer Quellen im Geschichtsunterricht“ deals with the question of wether to use numismatic sources in history classes or not. He combines theoretical considerations with practical suggestions for the composition of school-lessons in order to convince the reader of the educational worth of numismatic sources. As an item of everyday use and object of communication, originating from long forgotten times, coins allow tremendous conclusions about political and cultural developments. Furhtermore, they may serve as an interesting and genuine possibility to grant pupils access to historical epochs.At first, the reader will be introduced to the general history of coins, documented with exemplary coinages from the respective cultures of Europe. The following part will deal with a critical questioning of the critique which the use of numismatic sources in class may encounter. Furthermore, the various pros and cons of material sources in contrast to literary sources will be discussed, concluding that none of the mentioned sources is able to transmit a comprehensive ammount of historical knowledge. Instead of that the method of source-clusters will be visualized. This method follows an alternating approach which guarantees multiperspectively oriented history lessons. In the next part of the essay the reader will be shown numerous depictions, originating from various epochs and regions in order to illustrate concrete possibilites for composing lectures and lessons. Sketchily composed proposals for history lessons and ideas for the respective topic as well as possible questions prove the suitability for daily use. The Links to numismatic databases which are added to the arcticle's addendum motivate to a further examination with the topic.

  8. Foucault und das Recht - Besprechung von: Christian Schauer, Aufforderung zum Spiel. Foucault und das Recht, Böhlau (Weimar, Köln, Wien 2006, 383 Seiten.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Thomas Biebricher

    2007-04-01

    Full Text Available Der Autor rekonstruiert Foucaults Werk zwischen den Jahren 1961 und 1975 und integriert hierbei Perspektiven anderer Autoren (Derrida, Luhmann und Nietzsche, welche zu verwandten Themenkreisen arbeiten und/oder Foucaults Herangehensweise geprägt haben. Eigentliches Ziel der Arbeit ist es, Foucaults Beitrag zur Rechtsgeschichte und –soziologie zu beleuchten. Diese Thematik ist im deutschen Sprachraum bis jetzt kaum systematisch untersucht worden, und dementsprechend gebührt Schauers Studie besondere Beachtung. Der Autor betont Foucaults Ausführungen zum Verhältnis zwischen Recht und Psychiatrie. Dessen Diagnose hebt die “Kolonisierung” des Rechts durch forensisch psychiatrische Diskurse hervor, und Schauer gelingt es, die problematische Dimension dieser Tendenz mit Hinweis auf die schweizerische Rechtspraxis plausibel zu machen. Fluchtpunkt dieser Entwicklung wäre ein bis zum Extrem “vorbeugendes” Recht, das Gefahrenprävention und Risikoregulierung durch präemptive Verhaltensregulierung den Vorzug vor dem Legalitätsprinzip gewährt.

  9. Kunst - Religion - Gesellschaft : das Werk Johan Thorn Prikkers zwischen 1890 und 1912 : vom niederländischen Symbolismus zum Deutschen Werkbund

    OpenAIRE

    Heiser-Schmid, Christiane Susanne Annabella,

    2008-01-01

    Der Künstler Johan Thorn Prikker (1868-1932), in den Niederlanden in erster Linie fur seine symbolistischen Gemälde und seine Art-Nouveau-Entwürfe fur Grafik, Textilien und Möbel bekannt, wurde in Deutschland als Pionier der modernen Glasmalerei kanonisiert. Diese Aufspaltung in ein niederländisches und ein deutsches Oeuvre spiegelt sick nicht nur in den Museumsbestän¬den wider, sondern prd9t bis heute die kunst- und kulturhistorische Forschung zum Künstler. Ausgehend von der These, class Tho...

  10. Zum franziskanischen Bildprogramm und zur stilistischen Herkunft des Göttinger Barfüßerretabels

    OpenAIRE

    Tripps, Johannes

    2006-01-01

    Der Göttinger Barfüßeraltar ist voll von Inschriften, Daten und ikonographischen Eigentümlichkeiten, die in der Forschung wiederholt als Italianismen gedeutet wurden. Dervorliegende Beitrag weißt jedoch nach, dass sämtliche Daten und ikonographischen Besonderheiten geschichtlichen Fakten entspringen, die in die Entstehungszeit des Retabels fallen. Folglich sind keine Italianismen nachzuweisen. Darüber hinaus wird mit Hilfe stilkritischer Vergleiche der Maler nach Lübeck lokalisiert, was erklä...

  11. Der Beitrag des Flugverkehrs zum Tagesgang der Zirrenbedeckung und der ausgehenden langwelligen Strahlung über dem Nordatlantischen Flugkorridor

    OpenAIRE

    Graf, Kaspar

    2013-01-01

    Der Flugverkehr trägt durch seine Emissionen auf verschiedene Weise zum Klimawandel bei. Bei der Verbrennung fossiler Treibstoffe entsteht das Treibhausgas Kohlendioxid. Daneben beeinflussen Stickoxidemissionen die Konzentrationen der Treibhausgase Ozon und Methan. Wasserdampfemissionen erhöhen zumindest kurzfristig und lokal die Konzentration dieses Treibhausgases in der Atmosphäre. Zusätzlich bilden sich unter bestimmten atmosphärischen Bedingungen im Nachlauf von Flugzeugen Kondensstreifen...

  12. Vom Kunsthändler zum Kaffeebauer. Ausschaltung und Emigration am Beispiel Bernheimer

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schleusener, Jan

    2004-09-01

    Full Text Available Der Beitrag stellt die Ausschaltung jüdischer Deutscher aus der deutschen Wirtschaft am Beispiel des renommierten Münchner Kunsthandelshauses Bernheimer dar. Der Gesamtkomplex der 'Entjudung Bernheimer' – so der zeitgenössische Quellenbegriff – umfasste nicht nur die Entfernung der Inhaber aus der Firma, sondern auch die Emigration der Familie Otto Bernheimer. Das Kunsthaus Bernheimer wurde schließlich auf Befehl von Gauleiter Wagner der Parteiunterorganisation 'Kameradschaft der Künstler' überschrieben. Der Kaufpreis von 4,2 Millionen RM wurde gegen die Sondersteuern und Auswandererabgaben der Bernheimers 'verrechnet'. Da die Steuern vom Reichsfiskus schließlich erlassen wurden, bekam die Parteiorganisation das Unternehmen durch Vermittlung von Gauleiter Wagner, der in seiner Eigenschaft als Präsident der 'Kameradschaft' als 'Ariseur' fungierte, de facto geschenkt. Der Reichsfiskus hatte das Nachsehen. Eine wichtige Rolle im Fall Bernheimer spielte Hermann Göring, der Bernheimer Plantagenbesitz in Venezuela 'vermittelte', der rückwanderungswilligen Verwandten des Reichsfeldmarschalls gehörte. Außerdem gab Göring Bernheimer auf, einen jüdischen Anverwandten nach Venezuela auf eigene Kosten mitzunehmen und auf der Plantage zu unterhalten. Finanziert wurde der Erwerb der Plantage durch den Verkauf des Bernheimer'schen Immobilienbesitzes in Deutschland.

  13. Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Overcommitment und dem subjektiven Gesundheitszustand bei Bankmitarbeitern? Ergebnisse einer Untersuchung zum Modell der beruflichen Gratifikationskrisen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Andreas Nolte

    2009-11-01

    Full Text Available Hintergrund: Die Wirkungen von Overcommitment auf die Gesundheit werden seit Jahren in verschiedenen Studien untersucht. In verschiedenen Berufsgruppen wurden Interaktionen zwischen Overcommitment und der Gesundheit sowie dem Wohlbefinden festgestellt. Mit der vorliegenden Studie soll der Fragestellung nachgegangen werden inwiefern Zusammenhänge zwischen Overcommitment und gesundheitlich negativen Tendenzen bei Bankenmitarbeitern nachgewiesen werden können, da bisher in dieser Berufsgruppe keine Erhebungen vorliegen. Die Studie wurde durchgeführt um die Ergebnisse bereits vorhandener Studien zum Modell der beruflichen Gratifikationskrisen zu erweitern.Methode: Ein international vielfach angewandtes Untersuchungsinstrument ist der Fragebogen zum Modell der beruflichen Gratifikationskrisen der in hier vorgelegten Studie verwendet wurde. Dieser wurde ergänzt durch den Standardfragebogen SF 36 um in 3 Banken bei 304 Mitarbeitern das Vorliegen von Overcommitment und die Bedeutung für die subjektive Gesundheitswahrnehmung zu untersuchen.Ergebnisse: In dieser Studie konnten Beziehungen zwischen Overcommitment und dem allgemeinen Gesundheitszustand, der körperlichen Rollenfunktion sowie der sozialen Funktionsfähigkeit bei Bankmitarbeitern festgestellt werden. Hierin besteht der Neuigkeitswert dieser Studie und es werden damit Ergebnisse anderer Studien zum Modell der beruflichen Gratifikationskrisen bestätigt.Schlussfolgerungen: Die Bedeutung der Studie liegt in der erstmaligen Untersuchung von Overcommitment in Banken. Durch Erhebung der Daten in einer kleinen Studiengruppe bedarf es zur Sicherung der Ergebnisse weiterer Überprüfungen anhand großzahlig angelegter Studien.

  14. Elementare Teilchen von den Atomen über das Standard-Modell bis zum Higgs-Boson

    CERN Document Server

    Bleck-Neuhaus, Jörn

    2013-01-01

    Der aktuelle Wissensstand der Kern- und Elementarteilchenphysik hat eine wechselvolle Entstehungsgeschichte, oft gekennzeichnet durch schockierend neue Begriffsbildungen, die sich bis heute auch den Physik-Studierenden nur unter Mühen erschließen. Dieses Buch nutzt die kontroversen und zugleich lehrreichen Entwicklungsprozesse selber für den Zugang zu den schwierigen neuen Konzepten. Es macht verständlich, wie das physikalische Bild von den kleinsten Teilchen heute aussieht und warum es so und nicht anders entstanden ist: vom Nachweis der Existenz der Atome bis zum derzeitigen Standard-Modell der Elementarteilchenphysik, in einem ständigen Wechselspiel zwischen etablierten theoretischen Modellen, bestätigenden oder widersprechenden experimentellen Befunden, zuweilen umstrittenen neuen Begriffsbildungen, verbesserten Experimenten usw. - ein Prozess, der sicher auch künftig weiter geht. Leitschnur der Darstellung ist eine auch im Detail möglichst nachvollziehbare Argumentation. Physik-Studierende vor...

  15. Literature study: State of knowledge on pollutant decomposition and transport in natural soils; Literaturstudie zum Thema: Darstellung und Bewertung des Wissensstandes zum Schadstoffabbau und -transport in natuerlichen Boeden

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Koch, R. (ed.); Hahn, M.; Koennemann, T.; Mangold, S.; Ouerfelli, I.; Preuss, V.; Schoepke, R.; Sonntag, B.

    2000-07-01

    The use of natural soils for low-cost removal of precipitated water and slightly polluted waste water has become an issue in legal procedures concerning water management. Although groundwater protection is given high priority, authorities do not have sufficient data on long-term effects and decomposition effects during passage to the soil. The Hydrology Department of Brandenburgische Technische Universitaet Cottbus, on behalf of the Thuringian Environmental Authority, investigated the state of the art of discharge of precipitated water into natural soils. The investigation is the first in a series of which the following effects are expected: Faster results by preliminary assessment of the applicability of the technique envisaged, use of this low-cost technology for waste water treatment in consideration of surface water protection. [German] Die Nutzung natuerlicher Boeden zur kostenguenstigen Beseitigung von Niederschlagswasser aber auch von schwachbelastetem Abwasser ist eine Variante der Abwasserbeseitigung, die zunehmend Antragsgegenstand in wasserrechtlichen Verfahren ist. Der Schutz des Grundwassers ist dabei in besonderem Masse zu beachten. Die Einschaetzung der Eignung dieser Variante ist Behoerden aufgrund unzureichender Aussagen zum Langzeitverhalten und zu Abbaueffekten waehrend der Bodenpassage derzeit nicht moeglich. Durch die THUeRINGER LANDESANSTALT FUeR UMWELT erhielt der Lehrstuhl Wassertechnik der Brandenburgischen Technischen Universitaet Cottbus den Auftrag, im Rahmen einer Literaturstudie, den gegenwaertigen Stand der schadlosen Versickerung von Niederschlagswasser in natuerlichen Boeden aufzuzeigen. Die Literaturrecherche bildet den ersten Schritt einer Untersuchungsreihe, von der folgende Wirkungen erwartet werden: Verfahrensbeschleunigung durch Bewertbarkeit der Eignung der Behandlungsvariante, Nutzung dieser kostenguenstigen Umwelttechnologie zur Behandlung von Abwasser unter Beachtung des Gewaesserschutzes. (orig.)

  16. Zum Stand und zu den Perspektiven der allgemeinsprachlichen Lexikographie mit Deutsch und Slowenisch

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Vida Jesenšek

    2011-10-01

    Full Text Available

    Zusammenfassung: Nach einer kurzen Übersicht über die allgemeinsprachlichen zwei-sprachigen Wörterbücher mit Deutsch und Slowenisch werden folgende Wörterbücher näher untersucht: Plet, DebN, DebS, PonsN und PonsS. Im ersten Teil der Wörterbuchanalyse werden der Benutzerbezug, die Wörterbuchbasis, die primär gebuchte Lexik sowie die Umtexte und eingela-gerten Binnentexte berücksichtigt. Nur in Plet ist der Benutzerbezug relativ deutlich erkennbar. Bei den anderen Wörterbüchern bleibt er weitgehend undeutlich. In den vier neueren Wörterbüchern weisen alle betrachteten Komponenten erhebliche Mängel auf: z.B. fehlende mediostrukturelle Vernetzung von Umtexten und Wörterverzeichnis, fehlende Datenakzessivität bei den eingelager-ten Binnentexten, ungeschickte Wahl der Wörterbuchbasis und unausgewogene Lemmaselektion. Im zweiten Teil der Wörterbuchanalyse werden anhand von Wörterbuchartikeln ausgewählte Aspekte des Wörterbuchgegenstands und der Wörterbuchform der genannten Wörterbücher untersucht; dabei werden die für das jeweilige Wörterbuch typischen Artikelmikrostrukturen dar-gestellt und Vorschläge gemacht, wie man die Artikelstrukturen verändern kann, damit die Ge-staltung benutzerfreundlicher wird, und zwar auch dann, wenn das Datenangebot reichhaltiger ist. Dadurch werden einige Perspektiven für die Verbesserung der lexikographischen Versorgung im Sprachenpaar Deutsch und Slowenisch erkennbar.

    Stichwörter: ANGABENADRESSIERUNG, BASALER WÖRTERBUCHARTIKEL, BENUT-ZERBEZUG, GLATTALPHABETISCHE HAUPTZUGRIFFSSTRUKTUR, HYBRIDE MIKROSTRUK-TUR, KURZARTIKEL, MIKROARCHITEKTUR, MONOALPHABETISCHE MAKROSTRUKTUR, REINE MIKROSTRUKTUR, UMTEXT, ZWEISPRACHIGE LEXIKOGRAPHIE

    Abstract: About the Position and Perspectives of General Lexicography with regard to German and Slovenian. A brief overview of general bilingual dictionaries with German and Slove-nian is followed by a closer investigation of the following dictionaries: Plet, DebN, DebS, PonsN and PonsS. In the first part of the dictionary analysis the user reference, the dictionary basis, the primary recorded lexical items, as well as outer texts and phased-in inner texts are investigated. Only in Plet the user reference is rela-tively clearly recognisable. In the other dictionaries it remains quite unclear. In all four more recent dictionar-ies all the components that have been investigated display serious shortcomings, e.g. lacking mediostructural linking of outer texts and central word list, the lack of data accessivity in the phased-in inner texts, inap-propriate selection of the dictionary basis and the unbalanced lemma selection. In the second part of the dic-tionary analysis selected aspects of the dictionary subject matter and the dictionary form of the mentioned dictionaries are investigated by means of dictionary articles. In addition the typical article microstructures of each dictionary are given and proposals are made to change the article structures to produce a more user-friendly presentation, also when the data presentation is expanded. This reveals some perspectives for the improvement of the lexicographic treatment in the language pair German and Slovenian.

    Keywords: BASIC DICTIONARY ARTICLE, BILINGUAL LEXICOGRAPHY, HYBRID MICROSTRUCTURE, ITEM ADDRESSING, MICROARCHITECTURE, MONOALPHABETIC MACROSTRUCTURE, OUTER TEXT, PURE MICROSTRUCTURE, SHORT ARTICLE, STRAIGHT ALPHABETICAL MAIN ACCESS STRUCTURE, USER REFERENCE

  17. Faster, deeper and safer drilling with tailor-made ``designer tools`` - a new approach in borehole technology; Schneller, weiter und sicherer Bohren mit massgeschneiderten ``Designer Garnituren`` - Ein neuer Ansatz in der Bohrtechnologie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Reich, M. [Technical Services Baker Hughes INTEQ, Celle (Germany)

    1998-12-31

    In the past few years, progress has been made in all deep drilling components, but a systemic approach tends to be neglected. Combinations of optimized components alone will not ensure maximum heading rates, long life and economic efficiency. Since about two years ago, research is being made into ``designer tool combinations``. The contribution describes a typical example along with the software used to select the components. (orig.) [Deutsch] In den vergangenen Jahren sind deutliche Fortschritte bei der Entwicklung aller fuer Tiefbohrungen erforderlicher Komponenten erzielt worden. Vermisst wird aber ein Ansatz zum Systemdenken, da leider haeufig das Zusammenspiel dieser Komponenten im praktischen Einsatz nicht beruecksichtigt wird. Die Kombination optimierter Einzelkomponenten allein fuehrt weder zu maximalem Bohrfortschritt noch zu hoechster Lebensdauer oder einem wirtschaftlichen Optimum. Beste Ergebnisse sind vielmehr von Bohrgarnituren zu erwarten, die nach mechanischen und hydraulischen Gesetzmaessigkeiten fuer eine maximale Leistung des Gesamtsystems zusammengestellt werden. Diese relativ einfache Erkenntnis wird erst seit kurzem systematisch in die Praxis umgesetzt. In den letzten zwei Jahren wurden mehrere umfassende Programme zur Optimierung von Bohrgarnituren durchgefuehrt. Die Ergebnisse, die mit diesen `Designer-Bohrgarnituren` erzielt wurden, demonstrieren in eindrucksvoller Weise das Verbesserungspotential. Nachfolgend werden die typischen Komponenten einer `Designer-Garnitur` beschrieben und ein Einblick in die Software gegeben, die zur Optimierung eingesetzt wird. Die erreichten Verbesserungen gegenueber den zuvor benutzten konventionellen Garnituren werden mit Fallbeispielen belegt. (orig.)

  18. Eine Entdeckung von ganz außerordentlicher Tragweite Schrödingers Briefwechsel zur Wellenmechanik und zum Katzenparadoxon

    CERN Document Server

    Meyenn, Karl von

    2011-01-01

    Mit der Bekanntgabe seiner Wellenmechanik Anfang des Jahres 1926 eröffnetet Erwin Schrödinger viele neue physikalische Perspektiven. Auch heute noch bildet die Schrödingergleichung die Grundlage der gesamten Mikrophysik und ihrer Anwendungen. Die Entstehungsgeschichte dieser Entdeckung beleuchtet der Band anhand von 300 Briefen, die Schrödinger mit Zeitgenossen, darunter Albert Einstein, ausgetauscht hat. Die Briefe hat der Herausgeber mit Anmerkungen und Kommentaren versehen und in ihren wissenschaftlichen und historischen Kontext gestellt.

  19. Entwicklung und Erprobung eines Messsystems zum Erfassen von dynamischen Leistungsparametern an Krafttrainingsgeräten.

    OpenAIRE

    Ludewig, Heie

    2010-01-01

    Dies Arbeit zeigt, dass es möglich ist, mit Hilfe eines IR-Abstandssensors und eines Optokopplers herkömmliche Krafttrainingsgeräte so zu modifizieren, dass über den Weg Kraft-Zeit-Verläufe erfasst werden können. Es können Kraftmaxima, Kraftanstiege und Explosivkräfte bestimmt werden. Der Aufbau ist mobil, berührungslos, verschleißfrei und mit einem Kostenaufwand von unter 100 € zu realisieren. Für den Einsatz zur Dokumentation und Kontrolle von Trainingsmethoden in einem Fitness...

  20. Der Quickborn im "3. Reich" : über das Verhältnis des Niederdeutschen zum Hochdeutschen und Niederländischen

    OpenAIRE

    Rohde, Wolfgang Hrsg.

    1999-01-01

    Seit nunmehr über 90 Jahren ist der Quickborn ein einflußreiches Periodikum für Leute mit Interesse an niederdeutscher Sprache, Literatur und/oder Bewegung. Der Quickborn war ferner Teilnehmer und Gegenstand des kulturellen und politischen Diskurses während des "3. Reiches". Personen der "Niederdeutschen Bewegung" betrachteten ihre Sprache ("niederdeutsch") sehr häufig als eine Brücke zu anderen germanischen Sprachen (und ihren Sprechern!), besonders zu niederländisch (engl. Dutch), d....

  1. Vertrauen in Internetangebote. Eine empirische Untersuchung zum Einfluss von Glaubwürdigkeitsindikatoren bei der Nutzung von Online-Therapie- und Online-Beratungsangeboten (Dissertation

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Waldemar Dzeyk

    2006-09-01

    Full Text Available Angesichts der Risiken, die mit der Nutzung von Online-Informationen verbunden sind, besitzen Fragen der Glaubwürdigkeit und des Vertrauens eine wichtige Orientierungsfunktion für die Selektion und Bewertung von Informationen im Internet. Für den Bereich gesundheitsrelevanter Online-Angebote ist bisher noch wenig darüber bekannt, welche Rolle medienseitige Merkmale für die Zuschreibung von Glaubwürdigkeit und die Entwicklung von Vertrauen in Online-Therapieangebote oder Online-Beratungsangebote spielen. Ebenso ist dass Wissen um den Einfluss rezipientenseitiger Merkmale sowie deren Interaktion mit den Medienmerkmalen bei der Zuschreibung von Glaubwürdigkeit im Kontext des Internets noch weitgehend unerforscht. Den Teilnehmer/innen eines Online-Experiments (N = 532 wurde das Angebot eines simulierten Online-Therapie bzw. Online-Beratungsangebots präsentiert. Dabei wurden verschiedene Glaubwürdigkeitsmerkmale der einzelnen Webseiten variiert: 1. Porträtfoto des Therapeuten, 2. Qualifikation des Therapeuten, 3. orthografische Korrektheit, 4. Ausführlichkeit der Informationen zur Datensicherheit und zum Datenschutz und 5. die Vollständigkeit der Kontaktadresse. Als abhängige Variable wurde die Einschätzung der Glaubwürdigkeit der dargebotenen Seiten erhoben (Vertrauenswürdigkeit und Kompetenz als Kernkomponenten des Glaubwürdigkeitskonstrukts. Zusätzlich wurden mittels eines Online-Fragebogens verschiedene Rezipientenvariablen erfasst. Für die Indikatoren "Qualifikation des Therapeuten", "Datensicherheit und Datenschutz" und für die "Kontaktadresse" konnten signifikante Haupteffekte für die Beurteilung der Glaubwürdigkeit gesichert werden. Hier war es jeweils so, dass den eher glaubwürdigen Varianten sowohl eine höhere Vertrauenswürdigkeit als auch eine höhere Kompetenz zugeschrieben wurde. Für die Rezipientenvariablen zeigten sich vor allem bei den Variablen "Interesse am Thema" und "Vertrauen in die Zuverlässigkeit anderer" signifikante Effekte. Die Ergebnisse des Fragebogenteils deuten darauf hin, dass Nutzer/innen von Online-Therapien bzw. Online-Beratungen eine größere Affinität zum Medium Internet aufweisen. Sie nutzen das Internet intensiver und vertrauen den Informationen mehr als Personen ohne Online-Therapieerfahrung.

  2. Ätiologie und Therapie des Hodenhochstandes - Gesichtspunkte zur Optimierung der Fertilität

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Meißner A

    2007-01-01

    Full Text Available Der Maldescensus testis stellt die häufigste Anomalie des Urogenitaltraktes dar und ist in seiner Pathogenese noch immer nicht ganz geklärt. Bei zu spät einsetzender Behandlung führt er zur irreversiblen Beeinträchtigung der Fertilität und hat selbst bei korrekter Therapie ein erhöhtes Malignitätsrisiko nach der Pubertät. Weiterhin können die Hormonproduktion und das "Body Image" mit psychischem Leidensdruck beeinträchtigt sein. Für eine normale Entwicklung des Keimepithels sind intrauterin eine maternale hCG-Stimulation, gefolgt von einem postpartalen GnRH-Anstieg bei intakter Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse des Neugeborenen extrem wichtig. Störungen dieser hormonellen Schlüsselreize führen zu einem passageren präpubertären hypogonadotropen Hypogonadismus mit reduzierter Anzahl von Geschlechtszellen in den Hodentubuli. Postpubertär kann daraus ein hypergonadotroper Hypogonadismus mit deutlich reduzierten Fertilitätschancen resultieren, oft auch nur eine FSH-Erhöhung. Allein die frühzeitig einsetzende und logischerweise auch sequentiell durchgeführte Hormonbehandlung (GnRH/hCG verbessert die Voraussetzung für den physiologischen Deszensus und die Reifung des Keimephithels und minimiert weitere sekundäre Schädigung. Die Operation alleine, selbst zu einem frühen Zeitpunkt durchgeführt, scheint weder die Physiologie der Entwicklung des Keimepithels noch das spätere Malignitätsrisiko zu beeinflussen, sondern korrigiert nur die Lage und stellt eine bessere Kontrollierbarkeit sicher. Zur Wahrung optimaler Fertilitätschancen sollte daher jeder nicht bis zum 6. Lebensmonat deszendierte Hoden mit Ausnahme eines ektop gelegenen oder bei Koexistenz mit einer Leistenhernie primär hormonell behandelt werden. Bei Fehlschlagen muß jedoch die operative Verlagerung direkt im Anschluß bis spätestens zum Ende des 2. Lebensjahres erfolgen.

  3. Zum Verhältnis von Körper und Recht – ein neuer Begründungsbedarf Life between Body and Law

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Sahra Dornick

    2008-11-01

    Full Text Available Gibt es einen Anspruch des Menschen auf physische und psychische Integrität? Wie hat sich ein solcher Anspruch entwickelt und auf welchen Grundsätzen kann er beruhen? Das Menschenrecht auf die Unversehrtheit des Körpers wird im vorliegenden Sammelband sowohl aus geschichtlicher, literaturtheoretischer, politischer als auch aus islamwissenschaftlicher, soziologischer und juristischer Perspektive beleuchtet. Dabei setzen sich die Autoren und Autorinnen mit den derzeit vorliegenden Argumentationsfiguren zur Begründung der Menschenrechte als elementarem Recht auseinander und leisten mit ihren Analysen, Kritiken und Konfrontationen einen innovativen Beitrag zu den aktuellen Debatten um Folter, körperlicher Unversehrtheit und Verantwortung.Do humans have an entitlement to physical and psychic integrity? How did such entitlement develop and on what basic tenants does it rest? The collected volume at hand illuminates the human right to physical integrity from the perspective of history, literary theory, politics as well as Islamic studies, sociology, and law. The authors approach current arguments justifying human rights as a fundamental right. Their analyses, critiques, and confrontations provide an innovative contribution to the current debates on torture, physical integrity, and accountability.

  4. Die Grenzen der Logik übersteigen: Zum Unterschied zwischen Widerspruch und Antinomie1

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Daniël Strauss

    2007-09-01

    Full Text Available

    Die Philosophie und alle akademischen Disziplinen achten darauf, logisch stringent zu argumentieren – ausgenommen die dialektische Tradition, die Widerspruch und Antinomie gutheißen (z.B. Heraklit, Nikolaus von Kues, Hegel, Marx, Vaihinger, Simmel, Rex und Dahrendorf. Zunächst wird ein kurzer Überblick über die konfligierenden theoretischen Standpunkte innerhalb der verschiedenen akademischen Disziplinen gegeben, bevor noch der ›Reduktionismus‹ positiv oder negativ bewertet wird. Vor der Folie der historischen Entwicklungslinien werden die vielfältigen Begriffe, die in diesem Zusammenhang angewendet werden, dargestellt und im Kontext der das logische Denken bestimmenden Normativität positioniert. Es wird argumentiert, dass der logische Gegensatz von ›logisch‹ und ›unlogisch‹ als Begründung für andere normative (konträre Gegensätze wie zwischen ›legal‹ und ›illegal‹ ,›moralisch‹ und ›unmoralisch‹ dient. Durch die Entdeckung der irrationalen Zahlen wurde der Ausgangspunkt des pythagoreischen Denkens, dass alles Zahl ist, auf eine geometrische Perspektive zurückverwiesen, die eine statische Metaphysik des Seins nach sich zog und die Ideen von Pluralität und Bewegung herausforderte. Diese geistesgeschichtliche Entwicklung enthüllt das Problem der ›primitiven Begriffe‹ in wissenschaftlichen Diskursen – ›primitiv‹ im Sinne von ›grundlegend‹, ›irreduzibel‹ und daher ›nicht definierbar‹ – und ruft nach einem alternativen Theorieentwurf vis-à-vis derjenigen theoretischen Ansätzen, die eine Reduktion des Seienden auf eine bestimmte Erklärungsweise anstreben. Zenons Paradoxien werden herangezogen, um eine adäquate Auffassung der Differenz zwischen dem potentiell und aktual Unendlichen und der Natur von (theoretischen Antinomien darzulegen. Genuine Antinomien sind – der Auffassung von primitiven Begriffen folgend – ihrem Wesen nach ›intermodal‹ (wie sich im gescheiterten Versuch zeigt, Bewegung als modus auf die statischen Positionen im Raum zu reduzieren. Antinomien unterscheiden sich daher von logischen Widersprüchen (Beispiel eines logischen Widerspruchs ist der ›quadratische Kreis‹, der bloß zwei Figuren innerhalb eines modalen Aspekts miteinander vermischt. Obwohl jede Antinomie einen logischen Widerspruch nach sich zieht, setzt dieser nicht notwendigerweise eine Antinomie voraus. Die Folgerung daraus lautet, dass die Logik selbst ontisch begründet ist – was sich am Wesen des Prinzips des hinreichenden Grundes oder des Prinzips der ausgeschlossenen Antinomie erkennen lässt – und dass die Logik nur auf der Basis einer nicht-reduktionistischen Ontologie Bedeutung erlangt. Sollte die Methode der ›immanenten Kritik‹ echte Antinomien enthüllen, dann ist der Weg für eine gehaltvolle intellektuelle Interaktion zwischen unterschiedlichen philosophischen Ansätzen offen. Durch den Unterschied von Widerspruch und Antinomie sind Philosophen gefordert, die Implikationen einer nicht-reduktionistischen Ontologie zu reflektieren und so alle monistischen Ismen zu vermeiden.

    Abstract

    (English Transcending logic: the difference between contradiction and antinomy

    Philosophy and all the academic disciplines are sensitive to the aim of sound reasoning – except for the dialectical tradition which sanctions contradictions and antinomies (Heraclitus, Nicolas of Cusa, Hegel, Marx, Vaihinger, Simmel, Rex, and Dahrendorf. A brief overview is presented of conflicting theoretical stances within the various academic disciplines before an assessment is given of the positive and negative meaning of ‘reductionism.’ Against the background of historical lines of development the multiple terms employed in this context are mentioned and eventually positioned within the context of the normativity holding for logical thinking. It is argued that the logical contrary between logical and illogical serves as

  5. Stabilisierungs-Algorithmen und Anwendungen

    OpenAIRE

    Bastert, Oliver

    2007-01-01

    Stabilisierungs-Algorithmen sind nützliche Hilfsmittel zum Berechnen von Symmetrien in Graphen und um festzustellen, ob zwei Graphen äquivalent sind oder nicht. Die Probleme sind bekannt als Graphenautomporhismen- und Graphenisomorphieproblem. Stabilisierungs-Algorithmen werden auch verwendet zum Berechnen von Basen Kohärenter Algebren. Außerdem haben Stabilisierungs-Algorithmen viele Anwendungen in der Chemie. Sie werden zum Beispiel eingesetzt zum Erkennen von Symmetrieen und Strukturen...

  6. Zum Vorkommen von Prion Proteinen in der Milchdrüse und der Milch von Hauswiederkäuern

    OpenAIRE

    Gebert, Ricarda

    2008-01-01

    Die vorliegende Arbeit untersuchte im ersten Teil tierart-vergleichend das Vorkommen von PrPC bei Hauswiederkäuern in Eutergewebe und in den verschiedenen Milchfraktionen. Dies erfolgte mittels EIA und Western-Blot sowie für das Eutergewebe auch mittels Immunhistochemie (IHC). Für die Aufarbeitung von Rahm wurde dabei ein neues Verfahren etabliert, durch das die Proteinfraktion des Rahms als Pellet gewonnen werden konnte. Es fand seinen Einsatz auch im zweiten Teil bei der Untersuchung von...

  7. Das Phänomen und sein Schatten. Zum Verhältnis der Phänomenalität und des Elementalen bei Maurice Merleau-Ponty.

    Czech Academy of Sciences Publication Activity Database

    Novotný, Karel

    Würzburg : Königshausen und Neumann, 2008, s. 76-90. ISBN 978-3-8260-3631-6 R&D Projects: GA AV ?R(CZ) IAA900090603 Institutional research plan: CEZ:AV0Z90090514 Keywords : phenomenon * element Subject RIV: AA - Philosophy ; Religion

  8. Moralische Urteilskompetenz und Ansichten als Moderatoren von Entscheidungen bezüglich Krieg, durch Präferenzen von Rahmenbedingungen und Argumenten zum Irak Krieg

    OpenAIRE

    Lallave, Juan

    2006-01-01

    Diese Dissertation berichtet über Forschung, die sich auf einen experimentellen Fragebogen stützt, der auf theoretischer Gültigkeit, Logik und der Grundstruktur des moralischen Urteiltests basiert (Lind, 1985). Das Ziel war, zu verstehen, inwiefern die Einstellung Vorurteile der Teilnehmer oder ihre Fähigkeit sich auf innere Prinzipien zu verlassen dazu betragen politische Argumente für oder gegen einem präventiv Krieg gegen Irak 2003 abzulehnen oder akzeptieren. - Ein experimentelle...

  9. Proceedings on the seminar on small hydroelectric installations: Practice report and current development; Beitraege zum Seminar Kleinwasserkraft: Praxis und aktuelle Entwicklung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    NONE

    1997-12-31

    This seminar on small hydroelectric installations informs on aspects of construction and administrative aspects. But above all, questions of machinery are dealt with. The book gives an overview of turbine types, topical recent developments in the sector of small hydroelectric power stations, and modern opportunities for fast and inexpensive design of power station components. Beyond the discussion of technical issues, the seminar wants to further contacts between science, turbine manufacturers, consultants and plant operators. (orig.) [Deutsch] Das Seminar Kleinwasserkraft gibt eine Uebersicht ueber bauliche Gestaltung und behoerdliche Aspekte. Vorallem behandelt es aber maschinenbauliche Problemstellungen. Es zeigt einen Ueberblick ueber Turbinentypen, aktuelle Neuentwicklungen im Kleinwassersektor, sowie moderne Moeglichkeiten zum schnellen und preiswerten Design von Kraftwerkskomponenten. Neben dem technischen Teil dient das Seminar auch der Foerderung des Kontakts zwischen Wissenschaft, Turbinenherstellern, Consultants und Anlagenbetreibern. (orig.)

  10. Der slowakische Markt für Milch und Milchprodukte: vom Beginn der Transformation bis zum EU-Beitritt

    OpenAIRE

    Glitsch, Kristina; Eerits, Alena

    2004-01-01

    Ähnlich wie in den anderen MOEL hatte auch in der Slowakei der Systemwechsel Anfang der 90er Jahre drastische Folgen für den Agrar- undb Ernährungssektor. Die Konsumenten reagierten auf die Abschaffung der Verbrauchersubventionen bei Milch und Milchprodukten mit deutlicher Einschränkung ihrer Nachfrage. Gleichzeitig schrumpfte die Milchproduktion seit Transformationsbeginn auf gegenwärtig etwa die Hälfte des Niveaus von 1989. Molke-reien wurden geschlossen bzw. mit stetig wachsenden Üb...

  11. Aufforderung zum Kampf. Geschlechterkonstruktionen und Antisemitismus zum Tanzen bringen! A Call to Arms. Bringing Gender Constructions and Anti-Semitism to Dance!

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Iris Homann

    2006-07-01

    Full Text Available Der Band Antisemitismus und Geschlecht der Gruppe A.G.Gender-Killer versammelt Untersuchungen über die Bedeutung der Kategorie Geschlecht in antisemitischen Diskursen seit dem 19. Jahrhundert. Ihnen gemeinsam ist die These einer konstitutiven Verknüpfung von Antisemitismus und Geschlechterkonstruktionen. Von der Notwendigkeit eines antifaschistischen gesellschaftlichen Engagements ausgehend, versuchen die Beiträger/-innen einen Brückenschlag zwischen Universität und Politik, Theorie und Praxis. Ihre Ergebnisse belegen die Abrufbarkeit und damit auch die Wirkungsmacht antisemitischer Sexualphantasien und Geschlechterbilder bis heute.The volume Anti-Semitism and Gender (Antisemitismus und Geschlecht published by the group A.G. Gender-Killer collects studies about the meaning of the category of gender in anti-Semitic discourses since the nineteenth century. They share the thesis that sees a constitutive connection between anti-Semitism and gender constructs. The studies attempt to bridge university and politics, theory and practice by beginning with the necessity of an anti-fascist engagement in society. Their results prove that anti-Semitic sexual fantasies and gender images are both immediately recallable and potent today.

  12. Management von Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen in der Schwangerschaft

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schirpenbach C

    2012-01-01

    Full Text Available Eine Schwangerschaft bei gleichzeitig bestehender Hypophysen- oder Nebennierenerkrankung erfordert eine besondere Überwachung und Behandlung, da diese Erkrankungen mit einer erhöhten Mortalität und Morbidität des Fetus und der Schwangeren verbunden sein können. Bei einem zuvor bekannten und medikamentös gut eingestellten Morbus Addison kann eine Schwangerschaft unproblematisch verlaufen. Dennoch besteht eine erhöhe Rate an Frühgeburten. Ein bis dato nicht bekannter Morbus Addison kann durch die fetale Kortisolproduktion abgemildert sein und sich mit einer postpartalen Nebennierenkrise manifestieren. Die Hydrokortison-Substitutionsdosis sollte im 3. Trimenon um 30?50 % erhöht werden, wobei dieses Vorgehen kontrovers diskutiert wird. Eine Schwangerschaft bei einer Patientin mit einem Cushing-Syndrom ist eine Rarität und führt zu einer substanziell erhöhten fetalen (~ 20 % und maternalen Morbidität. Die Diagnostik wird durch die graviditätsbedingten Veränderungen der kortikotropen Achse erschwert. Zum Screening eignen sich die Messung des freien Kortisols im Urin, des Mitternachtskortisols sowie des Speichel-Kortisol- Tagesprofils, da bei einer gesunden Schwangeren die zirkadiane Rhythmik von Kortisol erhalten ist. Therapeutisch wird ein chirurgisches Vorgehen angestrebt, wobei im 3. Trimester der Einsatz von Adrenostatika (Metyrapon eine Alternative darstellt. Auch eine Akromegalie in der Schwangerschaft erhöht die fetale und maternale Morbidität. Das mütterliche Wachstumshormon und IGF-1 sind nicht plazentagängig und scheinen das kindliche Wachstum nicht zu beeinflussen. In den meisten Fällen kann die GH-supprimierende Behandlung in der Schwangerschaft pausiert werden. Somatostatinanaloga und Dopaminagonisten passieren die Plazentabarriere; bei ersteren wurde ein reduziertes fetales Wachstum beobachtet. Bei Prolaktinomen kann die Schwangerschaft zu einem Tumorwachstum führen, insbesondere bei Makroadenomen. Mit Kenntnis der Schwangerschaft sollte die medikamentöse Behandlung beendet werden, außer bei Makroadenomen mit extrasellärem Wachstum. Entsprechend der bisherigen Erfahrung kann eine Behandlung mit Bromocriptin und Cabergolin in der Schwangerschaft als sicher angesehen werden.

  13. ALB-SYMPOSIUM 2001: Information and Organization, tools for success in technology and management; Alb-Symposium 2001: Information und Organisation als Werkzeug zum Erfolg in Technologie und Management

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Frank, K.; Mockenhaupt, A. (eds.)

    2001-07-01

    The symposium discussed the management of information as an important tool to be handled by decision-makers in the 21st century. Among others, the following aspects were discussed: Management structures from the view of information technology; non-personal knowledge management in organizations, practical experience with new methods and processes from the producer's view, future aspects of sales management, new organizational structures of the production process. [German] Der vorliegende Tagungsband beinhaltet die Vortraege der Referenten des ALB-SYMPOSIUMS 2001 ''Information und Organisation als Werkzeug zum Erfolg in Technologie und Management''. Der proaktive Umgang mit den unterschiedlichsten Arten von Informationen repraesentiert neben den zugehoerigen organisatorischen Aspekten ein wichtiges Werkzeug fuer Entscheidungstraeger im 21. Jahrhundert. Das Symposium beleuchtet verschiedene Bereiche dieser aktuellen Problematik praxisnah. So die Managementstrukturen aus Sicht der Informationstechnologie, personenunabhaengiges Wissensmanagement in Unternehmen, praktische Erfahrungen mit neuen Methoden und Prozessen aus Sicht der produzierenden Unternehmen, Zukunftsaspekte des Verkaufsmanagements und neue Organisationsformen in der Produktion. (orig.)

  14. Silvia Kontos: Öffnung der Sperrbezirke. Zum Wandel von Theorien und Politik der Prostitution. Sulzbach im Taunus: Ulrike Helmer Verlag 2009.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Birgit Sauer

    2010-06-01

    Full Text Available Silvia Kontos stellt die historische Entwicklung von Theorien über heterosexuelle Prostitution sowie von deren politischen Regulierungen in Deutschland dar und greift damit auf herausragende Weise in aktuelle wissenschaftliche und politische Debatten ein. Neben einer profunden Analyse prostitutiver Verhältnisse macht sie ihre geschlechtertheoretisch fundierte normative Position in den aktuellen prostitutionspolitischen Aushandlungsprozessen plausibel. Durch die Verknüpfung von geschlechter- und staatstheoretischer Analyse werden die Paradoxien des Prostitutionsdiskurses ebenso herausgearbeitet wie die der staatlichen Regulierung.

  15. Schaumzerstörung und Schaumverhinderung: Der Wirkmechanismus von Simeticon in vitro

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Dittrich M

    2010-01-01

    Full Text Available Hintergrund: Simeticon wird bei den unterschiedlichsten Arten der Flatulenz angewendet. Es ist wirkungsvoll und sicher bei Erwachsenen, Schwangeren und Säuglingen. Der Wirkmechanismus ist jedoch unzureichend geklärt. In dieser Arbeit werden physikalische, chemische, pharmazeutische und medizinische Kriterien herangezogen, um die Wirkweise von Simeticon in vitro detailliert zu beschreiben. Methodik: Modellschäume aus n-dodecyl-?- maltoside (C12G2, bovinem Serum-Albumin (BSA oder Milchextrakt wurden zum Nachweis der Eigenschaften von Simeticon und Dimeticon, welche in unterschiedlichen Präparationen und Konzentrationen zugesetzt wurden, unter Anwendung des Schütteltests nach Bartsch (?Antifoaming? und unter Volumenmessung des Restschaums nach 5 min. (?Defoaming? verwendet. Zusätzlich wurde die Beeinflussung der Oberflächenspannung verschiedener Modell-Tensidlösungen gemessen. Ergebnisse: Simeticon verringert signifikant die Oberflächenspannung von reinem Wasser und den für die Schaumbildung verwendeten Modelltensiden. Die Defoaming-Experimente zeigen eine komplette Zerstörung der verwendeten Modellschäume in 3?6 Sekunden unter Zugabe von Simeticon-Lösungen ab einer Konzentration von 0,1 mg/ml. Unterhalb dieser Konzentration ist die Schaumzerstörung nicht komplett. Als Antifoaming-Substanz ist Simeticon ebenfalls ab einer Konzentration von 0,1 mg/ml sehr wirksam. Dieser Effekt hält über 24 Stunden an. Simeticon ist in allen Experimenten aufgrund der eingelagerten Siliziumpartikel dem Dimeticon überlegen. Der Wirkmechanismus beruht hauptsächlich auf Spreitung des Silikonöls auf der Oberfläche der Schaumfilme und Differenzen der Oberflächenspannungen in den Kontaktzonen. Beide Effekte führen zu einem schnellen Flüssigkeitsabzug. Die Ruptur des Schaumfilms findet durch ?Pinch-off?-Mechanismen statt. Schlussfolgerungen: Simeticon ist in vitro sowohl in De- als auch in Antifoaming-Experimenten in sehr niedriger Konzentration sehr wirksam. Die Antifoaming-Aktivitäten halten über 24 Stunden an, was einen prophylaktischen und vorbereitenden (z. B. Ultraschall Einsatz ermöglicht. Die physiologische und pathophysiologische Bedeutung des Schaums im Gastrointestinum eröffnet ein neues Feld medizinischer Untersuchungen.

  16. Investigation of the warm prestress effect by X-ray and microfractographic measurements; Roentgenografische und mikrofraktografische Untersuchungen zum Warmvorbeanspruchungs (WPS) - Effekt

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Blumenauer, H.; Eichler, B.; Krempe, M.; Ude, J. [Magdeburg Univ. (Germany). Inst. fuer Werkstofftechnik und Werkstoffpruefung

    1998-11-01

    The work reported was to investigate the changes caused at the crack tip of a specimen with incipient crack and to assess their effects with regard to component fracture. The steels selected for testing are the pressure vessel steels 10MnMoNi5-5 and 17MoV8-4, and the experiments were made with CT-25 specimens. The conclusion drawn from the results obtained is that the WPS effect is due to a stronger energy dissipation in the prestressed area ahead of the crack tip, assisted by intrinsic stress-induced crack closing. (orig./CB) [Deutsch] Das Ziel dieser Arbeit ist es, die durch eine Vorbeanspruchung angerissener Proben hervorgerufenen Veraenderungen an der Rissspitze und ihre Auswirkungen auf das Bruchverhalten zu untersuchen. Die Untersuchungen wurden an den Druckbehaelterstaehlen 10MnMoNi5-5 und 17MoV8-4 durchgefuehrt. Die Versuche wurden an CT-25-Proben durchgefuehrt. Die Autoren kommen zum Schluss, dass der WPS-Effekt mit einer staerkeren Energiedissipation in der vorgeschaedigten Prozesszone vor der Rissspitze, unterstuetzt durch eigenspannungsbedingtes Rissschliessen, erklaert werden kann. (orig./MM)

  17. Management of auxiliary aggregates - development and testing of methods for improved use of auxiliary aggregates of diesel and spark ignition engines in stationary and unstationary operation. Final report; Nebenaggregate-Management - Entwicklung und Erprobung von Verfahren zum verbesserten Einsatz der Nebenaggregate an Diesel- und Ottomotoren bei stationaerem und instationaerem Betrieb. Abschlussbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schmidt, M.; Lenzen, B.; Groef, S.; Isermann, R. [Technische Univ. Darmstadt (Germany). Inst. fuer Regelungstechnik; Hohenberg, G. [Technische Univ. Darmstadt (Germany). Fachgebiet Verbrennungskraftmaschinen

    1998-07-01

    Aggregate management is aimed at aggregate operation in consideration of demand, consumption and exhaust. Demands on reliability are high. Investigations were made using modelling, simulation, model reduction and identification, with the focus on model reduction. The resulting concepts for consumption reduction vary depending on the vehicle type and application. [German] Das Nebenaggregate-Management hat den bedarfs-, verbrauchs- und abgasorientierten Betrieb der Nebenaggregate im Kraftfahrzeug zum Ziel. Der sehr weit gespannte Einsatzbereich von Kraftfahrzeugen und die hohen Anforderungen an die Betriebszuverlaessigkeit stellen entsprechende Anforderungen an das Management. Zur Untersuchung eines verbesserten Betriebs von Nebenaggregaten wrden Verfahren der Regelungstechnik wie z.B. Modellbildung, Simulation, Modellreduktion und Identifikation eingesetzt, wobei der Modellreduktion in anbetracht des komplexen Gesamtsystems Kraftfahrzeug eine besondere Bedeutung zukommt. Ergebnisse der Untersuchungen sind Konzepte zur Verringerung des Verbrauchsanteils der Nebenaggregate, die je nach Fahrzeugtyp und Einsatzzweck variieren. (orig.)

  18. Untersuchung zur Wirksamkeit insektizidbehandelter Netze zum Schutz von Rindern gegen medizinisch und veterinärmedizinisch bedeutsame Insekten im Waldgebiet von Kumasi, Ghana

    OpenAIRE

    Maia, Marta Ferreira

    2010-01-01

    Ziel dieser Studie war die Beurteilung der Wirkung eines insektizid-behandelten Netzes auf das Vorkommen medizinisch/veterinärmedizinisch bedeutsamer Insekten (Diptera) innerhalb und in der Umgebung von Rinderstallungen durch Messung des Anflugs von Fliegen und Mücken mit drei verschiedenen Fangmethoden. Die Wirkung des insektizid-behandelten Netzzaunes auf Anophelesmücken wurde wegen ihrer Rolle als Malariaüberträger ebenfalls untersucht. Als Versuchsanordnung wurden vier Stallungen an ...

  19. Soziales Dumping: Theoretische und Empirische Aspekte

    OpenAIRE

    Dimitrova, Teodora

    2006-01-01

    In der vorliegender Arbeit untersuche ich den Zusammenhang zwischen Sozialstandards einerseits und den Arbeitslöhnen, Handels- und Investitionsvolumen andererseits. Die untersuchten Sozialstandards umfassen zum einen die so genannten "Core Labour Standards" - Koalitionsfreiheit, Freiheit von Kinder- und Zwangsarbeit, Nichtdiskriminierung, und zum anderen Mindestlöhne. Die Untersuchung ist sowohl modelltheoretisch (2. Kapitel) als auch empirisch (3. und 4. Kapitel) angelegt. Die zentrale Fr...

  20. Performancemessung für Bestandsimmobilien mit zeitlichen Grenzgewinnen und Net Present Values: Überlegungen zum Aufbau und Einsatz wertorientierter Controllingkennzahlen für ein effektives Immobilienmanagement auf der Grundlage eines Fallbeispiels

    OpenAIRE

    Kesten, Ralf

    2011-01-01

    Vermietete Bestandsimmobilien der erwerbswirtschaftlichen Wohnungswirtschaft sind naturgemäß dem Einkommensstreben der Immobilieneigentümer (nachfolgend: Investoren) unterworfen. Vermietung und ggf. Verwertung von Immobilien sollen sich für Investoren rechnen! Dies übt entsprechenden Druck auf das laufende Immobilienmanagement aus: Leerstand soll vermieden, die ortsübliche Vergleichsmiete mit jedem Mietverhältnis mindestens erreicht, Instandhaltungsmaßnahmen sollen optimiert werden und dergle...

  1. Imke Schmincke: Gefährliche Körper an gefährlichen Orten. Eine Studie zum Verhältnis von Körper, Raum und Marginalisierung. Bielefeld: transcript Verlag 2009.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Zara Simone Pfeiffer

    2009-11-01

    Full Text Available In ihrer Studie beschäftigt sich Imke Schmincke mit der Marginalisierung von Körpern im öffentlichen Raum am Beispiel des Hansaplatzes im Stadtteil St. Georg in Hamburg. Im Vordergrund der Untersuchung steht die Frage, wie sich Prozesse von Marginalisierung und Normalisierung in menschlichen Körpern materialisieren. Mit Hilfe der Analysekategorien Sicherheit und Kontrolle untersucht Schmincke, wie sich Marginalisierung im öffentlichen Raum festschreibt. Besonderen Wert legt sie auf das Wechselverhältnis von Körper und Raum. Dabei geht sie auch den Fragen nach, warum manche Körper und Räume als gefährlich wahrgenommen werden und wie Marginalisierung durch ein normalisierendes Wahrnehmen von bestimmten Körpern und Räumen entsteht.In her study Imke Schmincke approaches the marginalization of bodies in public space using the example of the Hansa Square in Hamburg’s St. Georg quarter. The question as to the materialization of processes of marginalization and normalization of the human body stands at the forefront of the examination. With the help of analytical categories such as safety and control, Schmincke examines how marginalization is affixed to public space. In so doing, she pursues the question as to why some bodies and spaces are experienced as dangerous and interrogates how marginalization emerges from a normalizing perception of specific bodies and spaces.

  2. Christina von Braun, Dorothea Dornhof, Eva Johach (Hg.: Das Unbewusste. Krisis und Kapital der Wissenschaften. Studien zum Verhältnis von Wissen und Geschlecht. Bielefeld: transcript Verlag 2009.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Zara Simone Pfeiffer

    2010-07-01

    Full Text Available Wissenschaft, die den Anspruch hat selbstreflexiv zu sein, sollte ihre unbewussten Anteile nicht ausblenden – das wird in den Beiträgen des von Christina von Braun, Dorothea Dornhof und Eva Johach herausgegebenen Sammelbandes auf überzeugende Weise gezeigt. Dabei geht es nicht primär um das Unbewusste als Objekt der Wissenschaften, sondern vielmehr um die Rolle des Unbewussten als Subjekt der Wissensordnung und Wissensproduktion, als „Krisis und Kapital“ der Wissenschaften, gleichermaßen als Sand und Öl imWissensgetriebe. Anstelle eines systematischen Überblicks liefert der interdisziplinär angelegte Band eine Vielzahl kluger, manchmal überraschender und durchgehend lesenswerter Perspektiven auf das visuelle und politische Unbewusste, seine Wissensgeschichte und seinen Ort in der Wissensordnung.Science, which purports to be self-reflexive, should not ignore its unconscious element – this is convincingly proven in the collected volume edited by Christina von Braun, Dorothea Dornhof, and Eva Johach. The focus is not merely on the unconscious as an object of the sciences, but on the role of the unconscious as a subject of knowledge organization and knowledge production, as “crisis and capital” of the sciences, indeed simultaneously functioning as sand and oil in the transmission of knowledge. In place of a systematic overview, the interdisciplinary volume offers a number of clever, sometimes surprising, and always well-worth reading perspectives on the visual and political unconscious, its history of knowledge, and its place in the order of knowledge.

  3. Silvia Kontos: Öffnung der Sperrbezirke. Zum Wandel von Theorien und Politik der Prostitution. Sulzbach im Taunus: Ulrike Helmer Verlag 2009.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Birgit Sauer

    2010-07-01

    Full Text Available Silvia Kontos stellt die historische Entwicklung von Theorien über heterosexuelle Prostitution sowie von deren politischen Regulierungen in Deutschland dar und greift damit auf herausragende Weise in aktuelle wissenschaftliche und politische Debatten ein. Neben einer profunden Analyse prostitutiver Verhältnisse macht sie ihre geschlechtertheoretisch fundierte normative Position in den aktuellen prostitutionspolitischen Aushandlungsprozessen plausibel. Durch die Verknüpfung von geschlechter- und staatstheoretischer Analyse werden die Paradoxien des Prostitutionsdiskurses ebenso herausgearbeitet wie die der staatlichen Regulierung.Silvia Kontos traces the historical development of theories regarding heterosexual prostitution and those related to its political regulation in Germany. In so doing, she taps into current scientific and political debates in an excellent manner. Her profound analysis of those relationships connected to prostitution aside, she makes plausible her gender-theoretical normative position within current political negotiations about prostitution. She explores the paradoxes found in both prostitution discourse and governmental regulation through the connection between gender and government in her theoretical analysis.

  4. Gesteigerte Aktivierbarkeit von G-Proteinen prädisponiert für Adipositas und Hypertonie - vom experimentellen Befund zum klinisch einsetzbaren Gentest

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Siffert W

    2000-01-01

    Full Text Available Eine Gruppe von Patienten mit essentieller Hypertonie weist eine gesteigerte Aktivität des Na/H-Austauschers auf. Dieser intermediäre Phänotyp persistiert in Zellkultur und wird letztendlich durch eine gesteigerte Aktivierbarkeit von G-Proteinen hervorgerufen. Wir konnten kürzlich einen C825T-Polymorphismus im Gen GNB3 nachweisen, das für die Gb3-Untereinheit heterotrimerer G-Proteine kodiert. Das 825T-Allel verursacht ein alternatives Spleißen des Gens und die Expression einer funktionell aktiven Deletionsvariante von Gb3, welche als Gb3s bezeichnet wird. Somit erlaubt eine Genotypisierung bezüglich des C825T-Polymorphismus eine Vorhersage über die Aktivierbarkeit von G-Proteinen. Das 825T-Allel ist signifikant mit einem erhöhten Risiko für Hypertonie bei Weißen assoziiert, vermutlich mit der sog. Form der "Low-Renin-Hypertonie", und es akkumuliert besonders stark bei Hypertonikern mit einer starken familiären Belastung. Die höchsten Frequenzen des 825T-Allels (bis zu 80 % findet man bei entwicklungsgeschichtlich "alten" Ethnien, z. B. bei Schwarzafrikanern, Afroamerikanern, Buschmännern und bei australischen Ureinwohnern. Dies führt zu der Hypothese, daß eine gesteigerte Aktivierbarkeit von G-Proteinen in Urzeiten ein Überlebensvorteil gewesen sein könnte. Die Frequenzen des 825T-Allels sind dagegen bei Asiaten (ca. 40-50 % und bei Kaukasiern (30 % deutlich niedriger. Kürzlich konnte gezeigt werden, daß das 825T-Allel bei jungen Weißen, Chinesen und Schwarzafrikanern mit einem erhöhten Risiko für Adipositas assoziiert ist. Somit ist eine Genotypisierung am GNB3-Locus ideal für die Präventivmedizin geeignet, um Risikopatienten frühzeitig zu identifizieren, die dann durch Lebensstiländerung dieser genetischen Prädisposition gezielt entgegenwirken können. Bei Grenzwerthypertonie kann der Nachweis einer genetischen Prädisposition die Entscheidung für eine medikamentöse antihypertensive Therapie begünstigen.

  5. Die Deutsche Brucknergemeinde in Leitmeritz vor und nach 1938. Zum Prozess der Ideologisierung im Mikrokosmos einer Kleinstadt.

    Czech Academy of Sciences Publication Activity Database

    Bajgarová, Jitka

    München : RICORDI, 2008 - (Wehrmeyer, A.), s. 140-152 ISBN 978-3-938809-34-1. - (Veröffentl. des Sud.- Deutsch . Instituts. Berichte. 6) Institutional research plan: CEZ:AV0Z90580513 Keywords : German music culture * Protektorat Böhmen und Mähren * Anton Bruckner Society Subject RIV: AL - Art, Architecture, Cultural Heritage

  6. SPECT/CT for staging and treatment monitoring in oncology. Applications in differentiated thyroid cancer and liver tumors; SPECT/CT zum initialen Staging und Therapiemonitoring in der Onkologie. Indikationen beim differenzierten Schilddruesenkarzinom und bei Lebertumoren

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Weber, K.; Berger, F.; Reiser, M.F. [Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Campus Innenstadt, Institut fuer Klinische Radiologie, Muenchen (Germany); Mustafa, M.; Bartenstein, P.; Haug, A. [Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Campus Grosshadern, Klinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin, Muenchen (Germany)

    2012-07-15

    Hybrid imaging of function and morphology has gained significant importance for lesion detection and treatment monitoring in oncology. In patients with differentiated thyroid carcinoma (DTC) a planar whole body scan is carried out after radioiodine therapy (RIT) for staging. However, due to limited spatial resolution the diagnostic accuracy of this scintigraphy method is impaired. Radioembolization utilizing {sup 90}Yttrium loaded micro-spheres by selective internal radiotherapy (SIRT) allows a minor invasive therapy of primary and secondary liver tumors. In order to avoid side effects of the micro-spheres caused by an outflow into intestines, stomach or lungs, imaging the arteries supplying the liver has to be performed by means of technetium-99m macroaggregated albumin ({sup 99m}Tc-MAA) and scintigraphy. The limited morphological information supplied by scintigraphy is again a challenge in treatment monitoring. {sup 131}Iodine whole body scanning is used for staging in patients with DTC 3-4 days after ablation. Monitoring of the tumor marker thyroglobulin and selective radioiodine whole body scans are available for patients with a high risk profile in the further follow-up with imaging of the arteries supplying the liver by means of {sup 99m}Tc-MAA scintigraphy in preparation of SIRT. Single photon emission computed tomography/computed tomography (SPECT/CT) of the neck and thorax with a therapeutic activity of radioiodine for staging after ablation. Techniques include imaging of arteries supplying the liver by means of {sup 99m}Tc-MAA SPECT/CT before SIRT and evaluation and quantification of the uptake of liver tumors, especially in comparison to the uptake of liver parenchyma by means of SPECT/CT. Due to the integration of combined functional and morphological information SPECT/CT can be used to characterize the morphology and iodine uptake of lesions more accurately, resulting in optimized staging in patients with DTC in comparison to whole body iodine scans and SPECT/CT provides more accurate imaging of the arterial supply of the liver and of potential outflows of micro-spheres into other organs. SPECT/CT allows evaluation and quantification of the uptake of liver tumors. Improved postablative staging in patients with differentiated thyroid cancer by SPECT/CT in comparison to radioiodine whole body scans can be achieved. Improved planning and monitoring of SIRT therapies utilizing SPECT/CT leads to optimized therapeutic doses within liver lesions. Integration of SPECT/CT into the clinical standard for postablative staging in patients with DTC is recommended as well as utilization of SPECT/CT during the planning process, for dose calculation and treatment monitoring of SIRT therapies. (orig.) [German] In den letzten Jahren hat die Hybridbildgebung mit Verbindung von funktioneller und morphologischer Information zur Diagnostik zahlreicher Erkrankungen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Bei Patienten mit differenziertem Schilddruesenkarzinom (DTC) wird nach erfolgter Radiojodtherapie (RJT) ein planares Ganzkoerperszintigramm zum Staging durchgefuehrt. Die diagnostische Genauigkeit dieser szintigraphischen Methode ist jedoch aufgrund limitierter raeumlicher Aufloesung begrenzt. Die Radioembolisation von mit {sup 90}Yttrium beladenen Mikrosphaeren (selektive interne Radiotherapie, SIRT) ermoeglicht eine wenig invasive Therapie primaerer und sekundaerer Lebertumoren. Zur Vermeidung von Nebenwirkungen der Mikrosphaeren durch einen Abstrom in Darm, Magen und Lunge muss vor Therapiebeginn eine Darstellung des durch die leberversorgenden Arterien versorgten Gebiets mittels {sup 99m}Tc-MAA ({sup 99m}Technetium-makroaggregiertes Albumin) und einer Szintigraphie erfolgen. Auch hier limitiert die begrenzte morphologische Information der Szintigraphie das Therapiemonitoring. {sup 131}Jod-Ganzkoerperszintigramm zum Nachweis einer erfolgreichen Ablation und Staging ca. 3-4 Tage postablativ bei Patienten mit DTC. Ueberwachung des Tumormarkers Thyreoglobulin, ergaenzt durch Radiojodganzkoerperszintigraphien im weiteren Follow-up bei bes

  7. Romanistik und gender studies

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Susanne Schlünder

    2000-11-01

    Full Text Available Die beiden Bände bieten ein breites Spektrum von Beiträgen zur französischen, italienischen und spanischen Literaturwissenschaft. Gedankliche Grundlage der im einzelnen unterschiedlichen Ansätze und Zielsetzungen ist ein im Anschluß an Judith Butler gender-reflektierendes, diskursives Konzept von Geschlecht, dessen wissenschaftsgeschichtliche Herleitung und Perspektiven Renate Kroll einleitend darlegt. Die einzelnen Artikel beschäftigen sich zum einen mit literarischen Strategien, die Schriftstellerinnen vom Mittelalter bis zur Gegenwart erprobt haben, und hinterfragen dabei die Rolle weiblicher Autoren in Literaturgeschichte und Literaturgeschichtsschreibung. Zum anderen widmen sie sich den literarischen Inszenierungs- und Repräsentationsformen von Weiblichkeit und stellen darüber einen Bezug zur Lebenswelt der behandelten Autorinnen her.

  8. Auf dem Weg zum Web 3.0: Taxonomien und Ontologien für die medizinische Ausbildung - eine systematische Literaturrecherche [Towards Web 3.0: Taxonomies and ontologies for medical education - a systematic review

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Blaum, Wolf E.

    2013-02-01

    Full Text Available [english] Introduction: Both for curricular development and mapping, as well as for orientation within the mounting supply of learning resources in medical education, the Semantic Web ("Web 3.0" poses a low-threshold, effective tool that enables identification of content related items across system boundaries. Replacement of the currently required manual with an automatically generated link, which is based on content and semantics, requires the use of a suitably structured vocabulary for a machine-readable description of object content. Aim of this study is to compile the existing taxonomies and ontologies used for the annotation of medical content and learning resources, to compare those using selected criteria, and to verify their suitability in the context described above.Methods: Based on a systematic literature search, existing taxonomies and ontologies for the description of medical learning resources were identified. Through web searches and/or direct contact with the respective editors, each of the structured vocabularies thus identified were examined in regards to topic, structure, language, scope, maintenance, and technology of the taxonomy/ontology. In addition, suitability for use in the Semantic Web was verified.Results: Among 20 identified publications, 14 structured vocabularies were identified, which differed rather strongly in regards to language, scope, currency, and maintenance. None of the identified vocabularies fulfilled the necessary criteria for content description of medical curricula and learning resources in the German-speaking world. Discussion: While moving towards Web 3.0, a significant problem lies in the selection and use of an appropriate German vocabulary for the machine-readable description of object content. Possible solutions include development, translation and/or combination of existing vocabularies, possibly including partial translations of English vocabularies.[german] Einleitung: Sowohl für die Curriculumsentwicklung und –kartierung als auch zur Orientierung innerhalb der seit Jahren zunehmenden Fülle von Lernressourcen in der medizinischen Ausbildung stellt das semantische Web („Web 3.0“ ein niedrigschwelliges, effektives Hilfsmittel dar, das es ermöglicht, inhaltlich verwandte Elemente über Systemgrenzen hinweg zu identifizieren. Voraussetzung dafür ist der Einsatz eines geeigneten strukturierten Vokabulars zur maschinenlesbaren, inhaltlichen Beschreibung von Objekten, um die bisher notwendige manuelle Verknüpfung durch eine automatisch erzeugte, inhaltsbasierte bzw. semantische Verknüpfung zu ersetzen. Ziel dieser Arbeit ist es, existierende Taxonomien und Ontologien zur Annotation medizinischer Lernressourcen und -inhalte zusammenzustellen und anhand ausgewählter Kriterien zu vergleichen sowie auf ihre Eignung zum Einsatz im eingangs beschriebenen Kontext zu überprüfen.Methoden: Anhand einer systematischen Literaturrecherche wurden existierende Taxonomien und Ontologien zur Beschreibung medizinischer Lernressourcen identifiziert. Für jedes so identifizierte strukturierte Vokabular wurden mittels Websuche und/oder Kontakt zu den Herausgebern Thema, Struktur, Sprache, Umfang, Wartung und Technik der Taxonomie/Ontologie ermittelt und deren Eignung für den Einsatz im semantischen Web überprüft.Ergebnisse: In 20 identifizierten Publikationen wurden 14 strukturierte Vokabulare identifiziert, die sich in Sprache, Umfang, Aktualität und Wartung zum Teil sehr stark unterschieden. Keines der identifizierten Vokabulare erfüllte die erforderlichen Kriterien zur inhaltlichen Beschreibung medizinischer Ausbildungsinhalte und Lernressourcen im deutschsprachigen Raum.Diskussion: Auf dem Weg zum Web 3.0 stellen Auswahl und Einsatz eines geeigneten, deutschsprachigen Vokabulars zur maschinenlesbaren, inhaltlichen Beschreibung von Objekten ein relevantes Problem dar. Mögliche Lösungsansätze umfassen die Neuentwicklung, die Übersetzung und/ oder die Kombination vorhandener Vokabulare, ggf. mit einer teilweisen Übersetzung englischsprachiger Vokabul

  9. RETRACTED BOOK REVIEW: Katharina Knüttel, Martin Seeliger (Hg.: Intersektionalität und Kulturindustrie. Zum Verhältnis sozialer Kategorien und kultureller Repräsentationen. Bielefeld: transcript Verlag 2011.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Alina Timofte

    2012-02-01

    Full Text Available This book review has been retracted on Dezember 14th, 2012. See http://www.querelles-net.de/index.php/qn/article/view/1056/.Der interdisziplinär ausgerichtete und fächerübergreifend aufgestellte Sammelband von Katharina Knüttel und Martin Seeliger stellt den innovativen Versuch dar, ein hochaktuelles Thema der Genderforschung – Intersektionalität – mit einem Klassiker der Kultursoziologie – Kulturindustrie – zu verbinden. Im Anschluss an die theoretische Rahmung durch die ersten drei Beiträge folgen acht weitere Aufsätze, in denen anhand von Fallbeispielen aus Presse, Fernsehen, Kino und Mode konkrete kulturelle Repräsentationen von intersektionalen Differenzkategorien analysiert werden. Diese Publikation sei allen empfohlen, die den Einstieg in das kulturwissenschaftliche Feld der Intersektionalitätsforschung suchen.This anthology by Katharina Knüttel and Martin Seeliger, which has both an interdisciplinary orientation and setup, constitutes the innovative attempt at combining a very current topic of gender studies – intersectionality – with a classic of cultural sociology – culture industry. The theoretical framing presented in the first three articles is followed by another eight articles, which, using examples from press, television, cinema, and fashion, analyze actual cultural representations of intersectional categories of difference. This publication is recommended to everybody in search of access to the cultural studies field of intersectionality research.

  10. Ein überfälliger Dialog. Wie Frauen- und Geschlechterforschung und Soziologie miteinander ins Gespräch kommen können

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Heike Kahlert

    2007-03-01

    Full Text Available Die Monographie von Brigitte Aulenbacher zum Zusammenhang von Rationalisierung, Geschlecht und Gesellschaft ist in gegenstandsbezogener und methodologischer Hinsicht ambitioniert, überzeugend und lesenswert. Die Studie stellt eine solide, manchmal auch etwas zu weitschweifige und detailreiche Grundlage für weiterführende Diskussionen zwischen der (sozialwissenschaftlichen Frauen- und Geschlechterforschung und der Soziologie, genauer der Gesellschaftstheorie in zeitdiagnostischer Perspektive, Arbeits-, Industrie-, Organisations- und Techniksoziologie, dar.

  11. 27 January 2012 - Mitglieder des Stiftungsrates Academia Engelberg und Gesellschaft zum Bettag Luzern Schweiz welcomed by Head of International Relations F. Pauss; visiting LHC tunnel at Point 5 and CMS experimental cavern; in the LHC superconducting magnet test hall SM18.

    CERN Multimedia

    Maximilien Brice

    2012-01-01

    27 January 2012 - Mitglieder des Stiftungsrates Academia Engelberg und Gesellschaft zum Bettag Luzern Schweiz welcomed by Head of International Relations F. Pauss; visiting LHC tunnel at Point 5 and CMS experimental cavern; in the LHC superconducting magnet test hall SM18.

  12. Richtlinien zum Beginn und zur Fortsetzung einer TNF-Blocker-Therapie bei Patienten mit chronisch entzündlichen rheumatologischen Erkrankungen unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Gegebenheiten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Pflugbeil S

    2004-01-01

    Full Text Available Neben der chronischen Polyarthritis haben TNF-Blocker auch ihren Stellenwert in der Behandlung des Morbus Bechterew und der Psoriasisarthritis etabliert. Diese Richtlinien sind eine Zusammenfassung aus nationalen und internationalen Konsensfindungen, basierend auf einer Vielzahl von Studienergebnissen und Expertenmeinungen. Eine Gewichtung von Effizienz, unerwünschten Wirkungen und Kosten gewährt größtmögliche Sicherheit beim Einsatz dieser Medikamente für unsere Patienten.

  13. Die Rechtsstellung von Ausländern nach staatlichem Recht und Völkerrecht. Herausgegeben von Jochen Abr. Frowein und Torsten Stein. (Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht, Band 94) / Henn-Jüri Uibopuu

    Index Scriptorium Estoniae

    Uibopuu, Henn-Jüri, 1929-2012

    1988-01-01

    Raamatuarvustus: Die Rechtsstellung von Ausländern nach staatlichem Recht und Völkerrecht = The legal position of aliens in national and international law = Le régime juridique des étrangers en droit national et international / Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht ; herausgegeben von Jochen A. Frowein, Torsten Stein. Berlin [etc.] : Springer, 1987

  14. Determination and calculation of hazardous incident scenarios in accordance with the 3rd hazardous incident administrative instruction. Vol. 1; Ermittlung und Berechnung von Stoerfallablaufszenarien nach Massgabe der 3. Stoerfallverwaltungsvorschrift. Bd. 1: Methodischer Teil zum Erarbeiten von Stoerfallablaufszenarien

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kaiser, W.; Rogazewski, P.; Schindler, M. [TUeV Anlagentechnik GmbH, Berlin-Schoeneberg (Germany). Unternehmensgruppe TUeV Rheinland/Berlin-Brandenburg; Acikalin, A.; Albrecht, M.; Lambert, M.; Steinbach, J. [Technische Univ. Berlin (Germany)

    2000-07-01

    At present there are used various procedures, calculation methods, models and model equations for hazardous incident scenarios. The procedure on principle is varying often. This guideline explains in one main part and six appendixes the methodical procedure to select specifications and assumptions on hazardous incident scenarios and their processing. Hazardous incident scenarios lead to information on emergency preparedness planning. Both general viewpoints and possibilities are shown, how to find necessary basic assumptions on a hazardous incident scenario from information on hazardous substances, on comparable hazardous incidents and on conditions of the site and the plant. Appendixes deal with precise instructions distinguished between substance release, explosion and fire (App. 1: Assessment of source terms, App. 2: Assessment of dispersion, App. 3: Assessment of effects). Appendix 4 gives explanations to appendixes 1, 2 and 3. Appendix 5 contains a collection of 15 examples of hazardous incident scenarios, which illustrate and comment the methodical procedure. Appendix 6 describes and comments software available on German market which assists the calculating of hazardous incidents. Volume 2 determines procedures with regard to methods of calculation, current models and model equations from scientists' point of view. (orig.) [German] Derzeit wird eine Vielzahl von Vorgehensweisen, Berechnungsmethoden, Modellen und Modellgleichungen fuer Stoerfallablaufszenarien verwendet. Das prinzipielle Vorgehen ist haeufig unterschiedlich. Dieser Leitfaden enthaelt in einem Hauptteil und sechs Anhaengen das methodische Vorgehen zur Auswahl von Angaben und Annahmen fuer Stoerfallablaufszenarien sowie deren Bearbeitung. Stoerfallablaufszenarien fuehren zu Angaben fuer die Gefahrenabwehrplanung. Fuer das Ableiten von Stoerfallablaufszenarien sind sowohl allgemeine Gesichtspunkte als auch Moeglichkeiten dargelegt, wie man aus Angaben zu Gefahrstoffen, zu vergleichbaren Stoerfaellen sowie zu Bedingungen des Standortes und der Anlage die erforderlichen Grundannahmen zum Stoerfallablauf gewinnen kann. Unterschieden nach Stofffreisetzungen, Explosionen und Braenden wird jeweils auf die konkreteren Hinweise im Anhang 1 zur Abschaetzung von Quelltermen, im Anhang 2 zur Abschaetzung der Ausbreitung und im Anhang 3 zur Abschaetzung der Auswirkungen verwiesen. Der Anhang 4 enthaelt einige Erlaeuterungen zu den Anhaengen 1 bis 3. Mit einer Sammlung von 15 Beispielen fuer Stoerfallablaufszenarien wird im Anhang 5 das im Leitfaden beschriebene methodische Vorgehen veranschaulicht und erlaeutert. Im Anhang 6 werden die auf dem deutschen Markt erhaeltlichen DV-Programme (Software) zur Berechnung von Stoerfallablaufszenarien beschrieben und kommentiert. Der Band 2 untermauert das Vorgehen im Hinblick auf Berechnungsmethoden, aktuelle Modelle und Modellgleichungen aus wissenschaftlicher Sicht. (orig.)

  15. Mikrodaten und statistische Auswertungsmethoden

    Science.gov (United States)

    Hujer, Reinhard

    Mit der zunehmenden Verfügbarkeit immer größerer Querschnitts- und Längschnittsdatensätze für Personen, Haushalte und Betriebe sowie deren Verknüpfungen hat sich die mikroökonometrische Forschung in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Dies gilt sowohl aus methodischer als auch aus empirischer, anwendungsorientierter Sicht. Mikrodaten und mikroökonometrische Ansätze dienen dazu, aktuelle, politikrelevante Fragen aufzugreifen, sie zu analysieren und fundierte politische Empfehlungen zu geben, beispielsweise im Rahmen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, der Finanzanalyse und der Marketingforschung. Die Deutsche Statistische Gesellschaft (DStatG) und deren Mitglieder haben sich in den Ausschüssen und in Hauptversammlungen kontinuierlich mit den Weiterentwicklungen der mikroökonometrischen Methodik und den empirischen Anwendungen befasst. Zahlreiche Publikationen von Mitgliedern der DStatG haben entscheidend zum kritischen Diskurs und zum wissenschaftlichen Fortschritt in diesem Bereich beigetragen.

  16. Der Wille zum Schein. Über Wahrheit und Lüge. Eröffnungsvortrag des 8. Philosophicum Lech am 16. September 2004 in Lech/Arlberg

    OpenAIRE

    Liessmann, Konrad Paul

    2004-01-01

    Wir lügen alle! Ohne Ausnahme. Lügen ist uns eine Lust und ein Bedürfnis, wir lügen nicht nur aus Eigennutz und aus Not, sondern aus der Freude an der Täuschung, der Verstellung, der Unwahrheit. Der Mensch ist das lügende Tier, Lügen ist nahezu so etwas wie eine zweite Natur des Menschen, vielleicht die zweite Natur, die uns zu bewußten und zivilisierten Wesen macht. Und: wir lügen nicht nur, wenn wir wissen, daß wir lügen. Wir lügen auch dann, wenn wir glauben aufrichtig zu sein....

  17. Genaktivierung von bioabbaubaren, implantierbaren Matrices mit einer neuen Klasse nicht-viraler Genvektoren zum Einsatz in der Geweberegeneration von Haut und Knochen

    OpenAIRE

    Reckhenrich, Ann

    2011-01-01

    Die aktuellen Herausforderungen der regenerativen Medizin sind geringe Funktionalität und Vaskularisierung, hohe Infektionsraten und inakzeptable Stabilität des zu regenerierenden Gewebes. In dieser Arbeit wurden, durch die Kombination von bioabbaubaren Matrices mit Copolymer-geschützten Genvektoren (COPROGs), Implantate entwickelt, die therapeutische Moleküle freisetzen und somit optimale Vorraussetzungen für die Generation eines voll funktionstüchtigen Gewebes bieten. Es werden unters...

  18. Verkehrsinitiativen zum Umweltschutz: unsere Wirkungsmöglichkeiten in der Gemeinde

    OpenAIRE

    Frank, Götz Hrsg.; Meyerholt, Ulrich Hrsg.

    1999-01-01

    In einem geänderten gesellschaftlichen Umfeld bringt die beständige Zunahme des Individualverkehrs in den Gemeinden große Herausforderungen mit sich. Hier sind besonders Initiativen zum Umweltschutz gefragt, die neue Logistiksysteme, individuelle Mobilitätsansprüche und ein geändertes Freizeitverhalten berücksichtigen. Die zunehmende Reglementierung gesellschaftlicher Freiräume schlägt sich auch hier in einer Verrechtlichung des Instrumentariums nieder, die durch Regionalisierung und Privatis...

  19. Erstellung eines computergestützten Lernprogramms zum Ausdrucksverhalten des Hundes

    OpenAIRE

    Hinderberger, Andrea

    2008-01-01

    Beißvorfälle mit zum Teil tödlichem Ausgang sowie die zunehmende Bevölkerungs- und damit auch Hundedichte vor allem in Ballungsräumen führten in den letzten Jahren zu einer starken Medienpräsenz des Themas Hundehaltung und Verantwortlichkeit der Besitzer. In der Folge wurden eine Reihe von Rechtsvorschriften erlassen, die, basierend auf dem Tierschutzgesetz, stets einen Sachkundenachweis des Hundehalters fordern. Ein äußerst wichtiger Themenkomplex innerhalb dieser Sachkundeprüfunge...

  20. [Robert Schweitzer. Finnland, das Zarenreich und die Deutschen] / Karsten Bgüggemann

    Index Scriptorium Estoniae

    Brüggemann, Karsten, 1965-

    2011-01-01

    Arvustus: Robert Schweitzer. Finnland, das Zarenreich und die Deutschen : gesammelte Studien zum europäischen Nordosten. Festgabe zum 60. Geburtstag des Verfassers. Hrsg. von Uta-Maria Liertz. (Veröffentlichungen der Aue-Stiftung. Bd. 20) Verlag Schmidt-Römhild

  1. Spurengasaustausch und Klimarelevanz von Regenmoorökosystemen, Süddeutschland

    OpenAIRE

    Drösler, Matthias

    2006-01-01

    Moore akkumulieren in natürlichem Zustand kontinuierlich organische Substanz und wirken als Koh-lenstoffsenken. Weltweit sind in Mooren 20 % des gesamten Bodenkohlestoffs gespeichert, obwohl die Moore nur 3 % der Landfläche bedecken. Durch Entwässerung und Torfabbau werden diese Kohlenstoffspeicher abgebaut, und die Moore wirken als Kohlenstoffquellen. Untersuchungen zum Kohlenstoffhaushalt und zur Klimawirksamkeit wurden bisher vorwiegend in borealen und subarktischen Mooren durchgeführt. Da...

  2. Bücherverzeichnis Frau und Musik : 1800 - 1993

    OpenAIRE

    Hoffmann, Freia; Eber, Franziska

    1999-01-01

    Dieses Verzeichnis erfaßt mit über 1.400 Titeln die Buchliteratur zum Thema "Frau und Musik" von ihren Anfängen bis 1993: Nachschlagewerke, Gesamtdarstellungen, Einzeluntersuchungen, Werkanalysen, musikpädagogische Literatur und Monographien über Kompinistinnen und ausübende Musikerinnen. Dabei sind Darstellungen aus dem Bereich der Kunstmusik ebenso sorgfältig erfaßt wie Arbeiten über Frauen in Jazz, Rock und Pop, in Volksmusik, Folklore und in außereuropäischen Musikkulturen. Die Titel sind...

  3. Frauenrechte sind Menschenrechte – gleich und doch anders

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Beate Rudolf

    2004-07-01

    Full Text Available Welche Normen und welche Institutionen bestehen auf internationaler, regionaler und europäischer Ebene zum Schutz der Rechte von Frauen? Mit welchen Schwierigkeiten haben Frauen bei der Anerkennung und Verankerung ihrer Rechte im Völker- und Europarecht zu kämpfen? Welche Probleme stellen sich sodann auf einzelstaatlicher Ebene bei der Umsetzung solcher internationalen Vorgaben? Auf diese Fragen gibt das Gemeinschaftswerk dreier österreichischer Autorinnen in knapper und gut lesbarer Weise Antworten. Es eignet sich für Wissenschaftler/-innen und Praktiker/-innen zum Einstieg in die Materie und als Begleitlektüre für politik- und rechtswissenschaftliche Lehrveranstaltungen mit einem Schwerpunkt auf den völkerrechtlichen Entwicklungen.

  4. Blastozystenkultur - praktisches Vorgehen - Untersuchungen zum "Fetal Outcome"

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Zech H

    2002-01-01

    Full Text Available Die in vitro-Kultur von Embryonen in sequentiellen Medien erlaubt die Beurteilung von deren Entwicklung bis zum Blastozystenstadium. Die meiotische Ausreifung der Eizellen im Ovar, die Fertilisierung und die ersten drei Teilungszyklen des frühen Embryos sind abhängig von den in der Eizelle gespeicherten Signalen. Ab Tag 3, an welchem sich der Embryo im 8-Zell-Stadium befindet, nehmen die Eizellbestandteile ab, die Produkte der Genomaktivierung des Embryos zu. Durch die mit dem Alter der Frau einhergehende Abnahme der Energieträger (ATP in den Mitochondrien kommt es zu einer Zunahme von Aneuploidien in der Eizelle, zum Anstieg der Abortusrate und einer deutlichen Abnahme der Implantations- und Schwangerschaftsrate um das 38. Lebensjahr der Frau. Die Kultur von Embryonen bis zum Blastozystenstadium am Tag 5 bietet eine exzellente, einfache, nicht invasive Möglichkeit, die besten Embryonen für den Transfer auszuwählen, da diese den Entwicklungsblock am Tag 3 durchbrochen haben. Dieser Entwicklungsstop kann aufgrund paternaler Effekte (Spermaqualität, maternaler Einflüsse (Eizellqualität, Alter der Mutter oder infolge zytogenetischer Probleme resultieren und scheint mit dem Timing der Aktivierung des embryonalen Genoms und/oder mit der Produktion von toxischen Superoxyden und freien Sauerstoffradikalen einherzugehen. Neben den Vorteilen zur Selektion der besten Embryonen für den Transfer bietet die Blastozystenkultur auch die Möglichkeit, eine Biopsie an mehreren Zellen im Rahmen der Präimplantationsdiagnostik am Tag 3 durchzuführen, um Anomalien zu erkennen und nach weiterer Entwicklung zum Blastozystenstadium einen Transfer von unauffälligen Embryonen vornehmen zu können. Bei einigen Tierarten (Mäusen und Kälbern wurde beobachtet, daß sich männliche Embryonen schneller zu Blastozysten entwickeln und nach Transfer dieser Blastozysten die Anzahl männlicher Nachkommen höher ist. In der Humanmedizin wurden diesbezüglich sehr gegensätzliche Publikationen veröffentlicht. Bei Wiederkäuern wurde nach Blastozystentransfer ein erhöhtes Geburtsgewicht beobachtet. Die exakte Ursache konnte nicht gefunden werden, es wird diskutiert, ob das Serum oder verschiedene Proteine als Ursache in Frage kommen. Weder konnten eine Veränderung der "Sex ratio", noch ein Unterschied im Geburtsgewicht bei Kindern nach in vitro-Fertilisierung beim Menschen dokumentiert werden. Für jede in vitro-Kultur, besonders aber für eine längere Kultur bis zum Blastozystenstadium, stellen die Qualität und die Stabilität der Medien ein zentrales Problem dar. Einerseits kann im Rahmen der Herstellung der Medien, bei der Auswahl der Substanzen (Reinheit und des Wassers eine unsichere Größe resultieren, Kontaminationen müssen auf jeden Fall vermieden werden. Beim Transport der Medien vom Herstellungsort zum IVF-Zentrum ist darauf zu achten, daß die Kühlkette nicht unterbrochen wird, da die Qualität der Medien durch Zerfall von Pyruvat infolge Temperatur und Zeit leidet. Nach dem Transfer von Blastozysten (Bl guter Qualität beträgt die Implantationsrate (IR pro Embryo 35-40%. Ziel unserer Untersuchungen war es, zu überprüfen, ob sich das "Fetal Outcome" (inklusive der Mißbildungsrate nach BL-Kultur (Studiengruppe im Vergleich zu Kulturen bis zum Tag 3 (8-10-Zeller (Kontrollgruppe und Kindern nach Spontankonzeption unterscheidet.

  5. Fallbericht: Intervention an der distalen Anastomose eines 20 Jahre alten Venenbypasses zum R. interventricularis anterior

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kerschner K

    2006-01-01

    Full Text Available Interventionen an alten degenerierten Venenbypässen sind ein spezielles Problem der interventionellen Kardiologie. Die Komplikationsrate bei Interventionen im Schaftbereich kann durch den Einsatz einer distalen Protektion reduziert werden. Die Restenoserate wird durch Verwendung von Drug-eluting-Stents (DES gesenkt. Bei Intervention von Stenosen an der distalen Anastomose besteht das Problem der Erhaltung des Flusses sowohl nach proximal als auch in das distale Stromgebiet. Es wird die Intervention an der distalen Anastomose eines 20 Jahre alten Venenbypasses zum Ramus interventricularis anterior (RIVA mit DES und Kissing-Ballontechnik demonstriert.br Anamnese br 64jährige Patientin mit PTCA RIVA 1984, aortokoronarer Single-Venenbypass-LAD 1985 wegen Restenose. Februar 2001: Bare-Stent A. circumflexa (RCX, März 2001: Bare-Stent rechte Koronararterie, Oktober 2002: PTCA mit Cutting-Ballon-Restenose RKA, November 2002: Cypher®-Stent, proximaler Abschnitt Venenbypass LAD, Juli 2004: fokale Bypass-In-Stent-Restenose, Taxus-Stentimplantation. Risikofaktoren: ehemals Raucherin, arterielle Hypertonie, Hypercholesterinämie. Als Begleiterkrankung besteht eine COPD. Neuerliche Aufnahme im September 2005 wegen seit einigen Wochen bestehender Crescendo-Angina. Im EKG geringe linksventrikuläre Erregungsrückbildungsstörung, die Herzenzyme waren negativ.br Angiographiebr Normale Linksventrikelfunktion (EF 70 % ohne regionale Kontraktionsstörung. Proximaler Verschluß der LAD, keine Restenosen der RCA und RCX sowie im proximalen Bypass-LAD, neu aufgetretene 90%ige Stenose an der distalen Anastomose des Bypasses (Abb. 1 und 2.br Interventionbr Sondierung des Bypasses mit einem 6F-Judkins re Zuma-Katheter (Medtronic, BMW-Guide Wire (Guidant in das distale Nativgefäß und Vordilatation der Stenose mit einem 2,5/15-mm-Voyager-Ballon (Guidant und Implantation eines 18 mm langen Cypher®-Stents (Cordis auf einem 2,75-mm-Ballon mit 16 bar (Abb. 3. Bei Kompromittierung des Nativgefäßes nach proximal (Abb. 4 Vorbringen eines zweiten BMW-Drahtes in das Nativgefäß nach proximal und isolierte Dilatation nach proximal mit einem 2,5/15-mm- Voyager-Ballon mit 16 bar. Danach Kissing-Ballon mit 2,5/15-mm-Ballon nach proximal und dem 2,75-mm-Stent-Ballon nach distal mit jeweils 12 bar (Abb. 5 mit gutem Effekt der Strut-Eröffnung nach proximal und ohne Restenose nach distal (Abb. 6 und 7. Nach der Intervention war die Patientin beschwerdefrei. Nach sechs Wochen erfolgte eine Kontrollangiographie wegen nicht sicher klassifizierbarer Beschwerden mit einem sehr guten kurzfristigen Ergebnis. br Zusammenfassungbr Dieser Fall demonstriert die Möglichkeit der Anwendung einer Bifurkationstechnik (ein Stent und Kissing-Ballon an einer Stenose der distalen Anastomose eines Venenbypasses zur Erhaltung eines großen Versorgungsgebietes nach proximal. Weiters zeigt dieser Fall die Möglichkeit der längerfristigen Vermeidung einer Reoperation ? die von der Patientin unter keinen Umständen gewünscht wurde ? durch interventionelle Techniken.

  6. Sicherheitskonzepte für robuste und hoch mobile Ad-Hoc Netze

    OpenAIRE

    Dötzer, Florian

    2010-01-01

    Fahrzeug-basierte Ad-hoc Netze sind eine neue Kommunikationstechnologie mit besonderen Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit. Die Arbeit untersucht die speziellen Ansprüche hinsichtlich verschiedener Einsatzszenarien und definiert Sicherheitsziele basierend auf einer vorangegangenen Bedrohungsanalyse. Eine Gesamtsystemarchitektur adressiert übergreifende Anforderungen wie beispielsweise Datenschutz, effiziente Datenverteilung oder sichere Positionsbestimmung. Dies schafft die Vo...

  7. Regulatorische Anforderungen an die Produktion und Qualität pflanzlicher Arzneimittel

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hagels, Hansjörg

    2014-09-01

    Full Text Available Entwicklung, Zulassung, Produktion sowie die Vermarktung und der Vertrieb von Arzneimitteln unterliegen in Europa harmonisierten Regularien, die im Gemeinschaftskodex für Humanarzneimittel (Richtlinie 2001/83/EG zusammengefasst sind und auch pflanzliche Arzneimittel einschließen. Bevor Pflanzensammler/anbauer oder Extrakthersteller sich mit der Entwicklung oder auch Produktion von Arzneimittel-Ausgangs- und Rohstoffen beschäftigen ist es deshalb unumgänglich, diese Regularien zu beherrschen und in die Prozesse einzuarbeiten, um eine langfristige konstruktive Kooperation mit pharmazeutischen Unternehmen als Kunden sicher zu stellen.

  8. A novel experimental approach for the determination of the photooxidative decay of semivolatile pesticides and POPs adsorbed on single levitated particles; Aufbau eines Messverfahrens zum photo-oxidativen Abbau von semivolatilen Pflanzenschutzmitteln und POPs an levitierten Einzelpartikeln

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Ruehl, E.

    2002-08-01

    A novel experimental approach has been developed that permits to measure in the laboratory the atmospheric decay of low volatile, particle-bound compounds (pesticides, persistent organic pollutants (POP)) which react efficiently with OH-radicals in the atmosphere. The experimental approach makes use of trapped micro- and nanoparticles which are coated by monolayers of the low volatile compounds. Trapping is accomplished by storing the particles in an electrodynamic trap, which is surrounded by a controlled atmosphere. The temperature, pressure, humidity, and the chemical composition of the atmosphere can be adjusted to the atmospheric environment of interest. The particles can be exposed to reactive trace gases, such as OH radicals or ozone. The chemically induced changes of the adsorbates are time-resolved monitored by Raman spectroscopy. As a result, chemical processes, reaction products, as well as evaporation from the particle surface can be investigated. Alternatively, Fourier-transform infrared spectroscopy can be used for the detection of such time resolved processes. The experiments allow us to derive kinetic data of particle-bound low volatile compounds. We have constructed and characterized all devices and components that are required for this novel experimental approach. This included a suitable particle trap, sources of OH radicals, and the efficient detection of time-resolved Raman spectra of stored particles. The components were commissioned by using simple, but realistic test systems. Raman spectra of particle-bound pesticides were measured and first kinetic experiments were performed. The setup is now ready to use for systems of environmental interest. (orig.) [German] Es wurde ein neues experimentelles Verfahren zur quantitativen Bestimmung des Abbaus von partikelgebundenen gering volatilen Substanzen (Pflanzenschutzmittel, persistente organische Schadstoffe (POP)) durch OH-Radikale aufgebaut. Der experimentelle Ansatz nutzt beruehrungslos gespeicherte Mikro- und Nanopartikel, auf deren Oberflaeche die zu untersuchenden Substanzen in Monolagen adsorbiert sind. Die beruehrungslose Speicherung der Partikel gelingt in einer elektrodynamischen Falle, in der die Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchte und die Zusammensetzung der Atmosphaere kontrolliert einstellbar ist. Die Partikel werden reaktiven Gasen, wie OH-Radikalen, ausgesetzt. Die induzierten Veraenderungen der adsorbierten Substanzen werden zeitaufgeloest mit Hilfe der Raman-Spektroskopie verfolgt, so dass chemische Prozesse, die entstehenden Reaktionsprodukte sowie auch Abdampfverluste von der Partikeloberflaeche quantifiziert werden koennen. Alternativ kann auch die Fourier-Transform-Infrarot-Spektroskopie zum spezifischen Nachweis genutzt werden. Mit den Experimenten lassen sich reaktionskinetische Daten zum indirekten Photoabbau schwerfluechtiger Substanzen als Funktion der Umgebungsbedingungen ableiten. Im Zuge des Vorhabens wurden die notwendigen experimentellen Voraussetzungen geschaffen und die hierfuer konstruierten Komponenten anhand von Testsystemen im Hinblick auf ihre Einsetzbarkeit charakterisiert. Erste Experimente zur Reaktionskinetik belegen die Funktionstuechtigkeit des neuen Verfahrens. (orig.)

  9. Eine Analyse von Chemie-Schulbüchern zum Kompetenzbereich Kommunikation

    OpenAIRE

    Kizil, Anja

    2010-01-01

    Für das Fach Chemie hat die Kultusministerkonferenz im Jahr 2004 Bildungsstandards formuliert und sie in die Kompetenzbereiche Fachwissen, Erkenntnisgewinnung, Kommunikation und Bewertung eingeteilt. Mit der Einführung dieser Bildungsstandards erfährt der Chemieunterricht eine verstärkte Ausrichtung auf den Erwerb der fachspezifischen Kompetenzen. In diesem Kontext kommt dem Chemie-Schulbuch eine große Bedeutung zu. Es ist noch immer ein wichtiges Unterrichtsmedium und sollte zum Erwerb der K...

  10. Wortbildungsangaben als Hilfe für den Zugriff auf andere Datentypen und als Hilfe bei kommunikativen und kognitiven Informationsbedürfnissen

    DEFF Research Database (Denmark)

    Bergenholtz, Henning

    2013-01-01

    "Grundsätzlich können unendlich umfangreiche Mengen" von Daten eingespeist werden, schreiben Ulrike Haß und Ulrich Schmitz in der Einleitung zum Themaheft "Lexikographie im Internet" (Lexicographica 26, 2010). Das ist zwar nicht korrekt, da man zwar enorm große Mengen in einer lexikographischen Datenbank erfassen kann, aber sicher nicht unendlich viele. Schwerwiegender ist jedoch der Denkfehler, der daher rührt, dass die beiden Herausgeber den Unterschied zwischen einer Datenbank und einem Wörterbuch nicht beachten: "Je mehr Informationen angeboten werden, desto schwerer wird es dem Nutzer, genau die zu finden, die er braucht." (Haß/Schmitz 2010, 4). Dies gilt nur dann, wenn auch Internetwörterbücher notwendigerweise polyfunktionale Wörterbücher sein sollen, die alle Daten von der lexikographischen Datenbank zeigen, wie es die meisten Papirwörterbücher tun. Entsprechend gilt, dass Bonusangaben eher unnütz sind ("Sind Wörterbücher ausschließlich dazu da, Fragen zu beantworten? Nein, sie sollten auch zu Fragen anregen, solange sie doch auch in irgendeinem Zusammenhang mit Bildung stehen." (Haß/Schmitz 2010, 10)). Man sollte grundsätzlich trennen zwischen der Datenbank und den daraus erstellten Wörterbüchern. Wenn man monofunktionale Wörterbücher konzipiert, verschwindet das Problem vom Informationstress nicht, kann aber größtenteils vermieden werden. Dieses Problem stellt sich in besonderem Masse zu Wortbildungsangaben, die für einige Informationsbedürfnisse wichtig, für andere irrelevant sind, d.h. in einigen Wörterbüchern nützlich sind, in anderen nicht. Prinzipiell gilt, dass Wortbildungsangaben nicht mitgenommen werden sollen für Rezeptionswörterbücher. Auch für Produktionswörterbücher gilt, dass Angaben von allen möglichen Wortbildungen zum Informationsstress führen, dass man stattdessen eine geringe Anzahl der prototypischen Wortbildungen anführen soll (hierzu mehr im Vortrag). Schließlich können sehr reichhaltige Wortbildungsangaben und auch Wortbildungsregeln in vielen Fällen in einem kognitiven Wörterbuchnützlich sein, d.h. in einem Informationswerkzeug, das möglichst viel Wissen bieten will. Wortbildungsdaten in der Datenbank können auch eine andere Funktion erfüllen, und zwar als Zugriffshilfe auf Daten in anderen Wörterbuchartikeln, wenn eine bestimmte Wortbildung nicht lemmatisiert ist. Die morphologischen theoretischen Überlegungen, die metalexikographischen zu monofunktionalen Informationswerkzeugen, sowie Prinzipien des Zugriffs auf Daten mithilfe von Wortbildungsdaten einer Datenbank werden anhand einer Datenbank vorgestellt, aus der insgesamt sechs Wörterbücher herausgezogen werden.

  11. Schlüsselkomponenten für Roboter in der Produktion Roboterhaut und Sicherheitskonzept für die Mensch-Roboter Kooperation

    Science.gov (United States)

    Denkena, B.; Hesse, P.; Friederichs, J.; Wedler, A.

    Vorgestellt wird der Aufbau einer aktiven Sensor-Matrix zur Abstands- und Kontaktdetektion in der Robotik. Diese besteht aus einem Sensornetzwerk zur Fusion und Überlagerung differenter physikalischer Wirkprinzipien. Die Sicherheit der I2C-Bus Kommunikation, der Aufbau der Roboterhaut, Ergebnisse der Abstandsdetektion mit Infrarot-, und Ultraschallsensorik werden dargestellt. Ferner wurden Temperatur-, und Beschleunigungssensoren auf die Oberfläche der Roboterhaut aufgebracht um Informationen über die Umgebung sicher an ein übergeordnetes Leitsystem zu übertragen. Eine unterlagerte sichere Roboterhaut mit Kontaktdetektion zeigt als einfache Schlüsselkomponente ein analoges Ausschaltverhalten für geringe Latenzzeiten. Als Schluss wird auf den Einsatz an einem Industrieroboter in der Produktion ohne trennende Schutzeinrichtungen (OTS) eingegangen.

  12. Experimentalphysik 4 Kern-, Teilchen- und Astrophysik

    CERN Document Server

    Demtröder, Wolfgang

    2013-01-01

    Band 4 des Lehrbuchs zur Experimentalphysik beinhaltet den Stoff des vierten Semesters im Physikstudium. So wie bei den ersten drei Bänden auch präsentiert der Autor die Inhalte leicht verständlich, dabei möglichst quantitativ und angepasst an den Bachelor-Studiengang. Durchgerechnete Beispiele und Übungsaufgaben mit ausführlichen Lösungen helfen dabei, den Stoff zu bewältigen und regen zum Mitdenken an. Die vollständig überarbeitete Neuauflage wurde um Abschnitte u. a. zum LHC-Beschleuniger, zu extrasolaren Planeten und dunkler Materie erweitert.

  13. Lipidsenker, Statine und Fibrate

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hoppichler F

    1999-01-01

    Full Text Available Eine Behandlung der Hyperlipidämie durch Diät und medikamentöse Lipidsenkung führt bekanntermaßen zu einer signifikanten Verringerung kardiovaskulärer Ereignisse. Neben dem lipidsenkenden Effekt führen Statine zur Stabilisierung atherosklerotischer Plaques und Fibrate bewirken eine deutliche Verringerung des Risikofaktors Fibrinogen. Der Effekt einer Kombination von Statinen und Fibraten wird in laufenden Studien, wie der FENICE und UKLDS untersucht, wobei letztere den Einfluß dieser Therapieformen auf das Gefäßrisiko beim diabetischen Patienten zum Inhalt hat.

  14. „Das ist ein Traum, der fast zwanzig Jahre dauert“. Über die Suche nach individuellen Erinnerungsformen bosnisch-herzegowinischer Frauen und Männer in Berlin zum Umgang mit den Erfahrungen von Krieg, Flucht und Unsicherheit

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Heyken, Edda

    2014-08-01

    Full Text Available Die Erinnerungen an Krieg und Flucht wiegen besonders schwer und verlangen nicht nur Energie, Behutsamkeit und Sensibilität im Umgang mit den Betroffenen, sondern beeinflussen auch ihren Tagesablauf. Teilweise ist die Schwere der Vergangenheit so erdrückend, dass das Individuum ganz davon vereinnahmt wird und von einem normalen Alltag nicht mehr die Rede sein kann. Unscheinbar wirkende Impulse versetzen die Betroffenen zurück in einen Zustand aus Angst, Unsicherheit und Misstrauen. Auf die Frauen und Männer, die vor der unvorstellbaren Gewalt und Bedrohung des Bosnienkrieges nach Berlin geflohen sind, trifft diese Beschreibung sehr häufig zu. Doch nicht nur die Erinnerungen an den Krieg belasten die Männer und Frauen, auch die Situation nach der Ankunft in Berlin brachte viel Leid mit sich. Durch den langjährigen unsicheren Aufenthaltsstatus als ‚Geduldeter‘ wurden die bereits bestehenden Probleme auf sozialer und wirtschaftlicher Ebene intensiviert und für die Betroffenen wurde es nahezu unmöglich, die psychischen Wunden heilen lassen zu können. Dieser Artikel veranschaulicht die unterschiedlichen Formen der Vergangenheitsannäherung bosnischer Flüchtlinge in Berlin, ihre Beeinflussung durch bestimmte Alltagssituationen bzw. Stressoren, sowie ihre Relation zu biografischen Hintergründen, Generation und Geschlecht. Die Art der Erinnerung lässt dabei Rückschlüsse auf den individuellen Umgang mit der Vergangenheit zu. Anhand verschiedener Narrationen kristallisiert sich der unterschiedliche Umgang mit der Vergangenheit auf einerseits reflektiert-distanzierter und andererseits wiedererlebend-emotionaler Ebene heraus.

  15. Maria Orthofer: Au-Pair: Von der Kulturträgerin zum Dienstmädchen. Die moderne Kleinfamilie als Bildungsbörse und Arbeitsplatz. Wien u.a.: Böhlau Verlag 2009.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Claudia Gather

    2010-05-01

    Full Text Available Orthofer befasst sich mit Au-pairs in Österreich in der Zeit zwischen 1980 und 2000. Die historischen Vorläufer des Au-pair-Systems, der Kulturaustausch für junge Frauen und die Dienstboten, werden dargestellt. Empirisch untersucht werden die „Gastfamilien“, wie die Autorin die Arbeitgeber nennt, aus der Mittel- und Oberschicht anhand von Bewerbungen um ein Au-pair bei einer kirchlichen Agentur. Für den Untersuchungszeitraum konstatiert Orthofer ein eher harmonisches Verhältnis zwischen Au-pairs und Gastfamilien. Seit 2001, seit der rechtlichen Öffnung des Au-pair-Systems auch für Osteuropäerinnen, sei eine grundlegende Veränderung der Verhältnisse zu verzeichnen: Vermittelt würden Au-pairs heute von (international tätigen gewinnorientierten Unternehmen. Statt ein Bildungsprogramm mit einer „kleinen Dienstleistungskomponente“ zu sein, stehe heute die „billige häusliche Dienstleistung“ im Vordergrund.

  16. ICT System und Service Management – eine Disziplin im Wandel

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Lubich Hannes P.

    2009-01-01

    Full Text Available Gut verfügbare, zuverlässige und sichere ICT Infrastrukturen spielen in der Wirtschaft, der Verwaltung und im Privatleben eine immer wichtigere Rolle – jedoch sind die zugehörigen Aktivitäten für Aufbau, Betrieb und Pflege dieser Infrastrukturen gegenüber anderen Disziplinen der Informatik oft wenig sichtbar und prominent. Die Disziplin ICT System und Service Management bemüht sich in diesem Kontext neben angewandter Forschung bezüglich Komplexitätsreduktion, Steigerung der Kosteneffizienz und Verbesserung der Nachhaltigkeit des Ressourcen¬einsatzes auch um eine umfassende Abdeckung der entsprechenden Aktivitäten in der Aus- und Weiterbildung.

  17. [Karin Hallas. Das Tallinner Mietshaus. Vom Historismus bis zum Jugendstil] / Paul Kaegbein

    Index Scriptorium Estoniae

    Kaegbein, Paul

    2006-01-01

    Arvustus: Karin Hallas. Das Tallinner Mietshaus. Vom Historismus bis zum Jugendstil. In: Architektur und bildende Kunst im Baltikum um 1900. Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Wien: Lang 1999. S. 173-192.

  18. Cycles of selected trace elements in the South Atlantic: Vertical transport and interactions between particulates and solution; Zum Kreislauf ausgewaehlter Spurenmetalle im Suedatlantik: Vertikaltransport und Wechselwirkung zwischen Partikeln und Loesung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Dierssen, H.

    1999-07-01

    Subjects: Concentrations, vertical and regional distributions of dissolved and suspended particulate trace elements; Trace element fluxes - vertical, regional, seasonal; The role of particulate organic carbon and atmospheric dust in vertical transport; Fractionation of trace elements in particulate material during transport. [German] Themen dieser Arbeit sind: Konzentrationen, vertikale und regionale Verteilungen von geloesten und suspendierten partikulaeren Spurenelementem (SE); SE-Fluesse vertikal, regional und saisonal; die Rolle des partikulaeren organischen Kohlenstoffs und des atmosphaerischen Staubeintrags beim Vertikaltransport; Fraktionierung von SE im partikulaeren Material beim Transport. (orig./SR)

  19. ÖZIV-Medienpreis - Inklusion durch differenzierte Medienberichte fördern Noch bis zum 31. Dezember können eigene Medienbeiträge eingereicht werden

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Klaudia Mattern

    2014-12-01

    Full Text Available Seit 2006 zeichnet der ÖZIV (Österreichischer Zivil-Invalidenverband gemeinsam mit dem ÖJC (Österreichischer Journalistinnen und Journalisten Club Medienbeiträge aus, die Menschen mit Behinderungen als aktive und selbstbestimmte Mitglieder unserer Gesellschaft zeigen. Klaudia Mattern berichtet ... Schnellentschlossene können noch bis zum 31. Dezember 2014 eigene Beiträge einreichen. Nochschneller-Entschlossene sind eingeladen, die ruhigeren Tage zum Jahresausklang zu nutzen, um vielleicht noch den einen oder anderen Kurzbeitrag zu erstellen. Ich hab den ÖZIV-Medienpreis zum Anlass genommen, ein paar hilfreiche Hinweise zur Gestaltung inklusionsfördernder Medienbeiträge aus erster Hand zu bekommen. Die Tipps sollen aber nicht nur die Chancen auf eine Auszeichnung erhöhen, sondern generell den Blick schärfen, warum die allgemein übliche Darstellung von behinderten Menschen, einer inklusiven Gesellschaft - in der jeder Mensch gleichwertig seine vorhandenen Fähigkeiten einbringen kann – im Wege steht. Im Folgenden sind daher Mitmach-Details zum ÖZIV-Medienpreis – und was "Der Schuasch" damit zu tun hat – mit konkreten Einblicken und engagierten Ausblicken zum Weitermachen verknüpft.

  20. Microbiological studies in enhanced sewage sludge degradation through cell membrane break-up; Mikrobiologische Untersuchungen zum verbesserten Klaerschlammabbau durch Zellaufschluss. Mechanische und thermische Behandlung von Schlaemmen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Battenberg, S.; Naeveke, R. [Gesellschaft fuer Biotechnologische Forschung mbH, Braunschweig (Germany). Bereich Mikrobiologie

    1999-07-01

    Mechanical disintegration breaks up the flake structure of excess sludge and solubilizes organic constituents. Bacterial cells are rendered soluble. Thermal conditioning of excess sludge, too, can release sludge constituents. This makes for enhanced and accelerated hydrolysis of polymeric sludge constituents in subsequent anaerobic processing. The yield of useful biogas is increased. (orig.) [German] Durch die mechanische Desintegration von Ueberschussschlamm wird die Flockenstruktur zerschlagen und organische Inhaltsstoffe werden in Loesung gebracht. Bakterienzellen werden aufgeschlossen. Auch durch eine thermische Behandlung von Ueberschussschlamm koennen Schlamminhaltsstoffe freigesetzt werden. Dadurch wird bei einer anschliessenden anaeroben Behandlung die Hydrolyse der polymeren Schlamminhaltsstoffe gefoerdert und beschleunigt. Die Ausbeute an verwertbarem Biogas wird gesteigert. (orig.)

  1. Wear of metallic materials. Realiable assessment of its phenomena. 2. corr. and enl. ed.; Verschleiss metallischer Werkstoffe. Erscheinungsformen sicher beurteilen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Heinz, Rudolf; Schoefer, Joerg [Robert Bosch GmbH, Stuttgart (Germany); Sommer, Karl

    2014-07-01

    In presenting numerous examples of damage this book offers practical guidance in the analysis and assessment of problems of wear and in finding suitable measures for optimising the safety and reliability of plant and machine operation. Its basic theoretical chapters cover phenomena of wear and friction at a depth sufficient for understanding problems relating to wear. The following chapters provide an extensive account, along with illustrative image material, of different types of wear that can occur among a wide array of machine elements and components as a result of different forms of tribological stress and structure. [German] Das Buch bietet mit der Behandlung zahlreicher Schadensbeispiele konkrete Hilfestellung bei der Analyse und Beurteilung von Verschleissproblemen und ermoeglicht geeignete Massnahmen fuer die Optimierung von Sicherheit und Zuverlaessigkeit beim Betrieb von Anlagen und Maschinen. In Grundlagenkapiteln wird auf Verschleiss und Reibung soweit eingegangen, wie es zum Verstaendnis der Verschleissproblematik notwendig ist. Die nachfolgenden Kapitel behandeln ausfuehrlich die verschiedenen Verschleissarten mit den dazugehoerigen Schadensbildern, die bei den zahlreichen Maschinenelementen und Bauteilen aufgrund unterschiedlicher tribologischer Beanspruchung und Struktur auftreten koennen.

  2. Mensch und Maschine in Übersetzungsprozessen

    DEFF Research Database (Denmark)

    Hansen, Gyde

    2014-01-01

    Wie kann der optimale, kombinierte Übersetzungsprozess von Mensch und Maschine aussehen, bei dem professionelle Übersetzerinnen sich auf Maschinenübersetzungen stützen können. Ihr Arbeitseinsatz und die Qualität des Übersetzungsprodukts müssen übereinstimmen und die Zieltexte sollen gebrauchstauglich sein. In meinem empirischen Projekt zur Erforschung notwendiger Kompetenzen, zum Übersetzen, Revidieren und zum Pre- und Post-Editing, TraREdit, arbeite ich mit den Sprachen Deutsch, Dänisch und Englisch. Trotz offensichtlicher Mängel von Maschinenübersetzungen muss man erkennen, dass diese besser werden und immer häufiger eingesetzt werden. In meinem Projekt zu kombinierten Kompetenzen im Übersetzungsprozess von Mensch und Maschine analysiere ich die Fehler von Maschinenübersetzungen und vergleiche sie mit den Fehlern von Humanübersetzungen. Einige Fehlertypen lassen sich vermeiden oder überwinden. In meinem Vortrag möchte ich über einige Ergebnisse berichten.

  3. Diagnostic systems for motor vehicles. From diagnosis and moni; Diagnosesysteme fuer Kraftfahrzeuge. Von der Diagnose und Ueberwachung bis zum E-Commerce

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Baeker, B.; Forchert, T. [DB DaimlerChrysler AG, Stuttgart (Germany). Abt. FT2/ED

    2001-07-01

    Starting from the technical necessity of having monitoring and diagnostic systems in all compartments of modern passenger cars, the contribution discusses how new service concepts can be integrated as well. New diagnostic approaches are outlined which, in addition to failure detection, also enable optimization of the development process chain. At the same time, the depth of diagnosis is improved in order to obtain a multitude of new meta information while driving, which will serve as a basis for installing new services in the vehicle. [German] Gestiegend Komfortanforderungen und die gewachsene Komplexitaet in heutigen und zukuenftigen Elektrik/Elektronik-Systemen fuer Kraftfahrzeuge erfordern leistungsfaehige Diagnosesysteme. Um gleichzeitig im Rahmen der Globalisierung die Wertschoepfungskette weiter zu staerken, muessen als logische Konsequenz des Marktes Ansaetze fuer neuartige Dienstleistungskonzepte erdacht und integriert werden. Dieser Aufsatz diskutiert ausgehend von der technischen Notwendigkeit zukuenftiger Ueberwachungs- und Diagnosesysteme in allen Bereichen moderner Kraftfahrzeuge moegliche Wege zu derartigen Ansaetzen denkbarer systemuebergreifender Dienstleistungsschritte am Fahrzeug. Dabei werden technologisch neuartige Diagnoseansaetze skizziert, die neben einer Fehlererkennung auch die Optimierung der Entwicklungsprozesskette zulassen. Eine gleichzeitige Erhoehung der Diagnosetiefe schafft die Grundlage, eine Vielzahl neuer Meta-Informationen waehrend der Fahrt zu generieren. Diese bilden die Basis fuer neue Dienste am Fahrzeug. (orig.)

  4. Vergleich von vier verschiedenen PCR-Methoden zum Nachweis von Trypanosoma cruzi im Blut hinsichtlich Sensitivität und Spezifität mit diagnostischer Evaluierung in einem Endemiegebiet

    OpenAIRE

    Hubert, Jan Gordian

    2005-01-01

    Die Diagnostik der ausschließlich in Lateinamerika vorkommenden amerikanischen Trypanosomiasis (Chagaskrankheit) bereitet vor allem in den chronischen Infektionsstadien (Latenz, chronische Erkrankung) erhebliche Probleme, da in der Regel eine extrem niedrige Parasitämie vorliegt. Der in der akuten Phase bedeutsame Parasitennachweis gelingt in den Spätstadien häufig nicht, trotz Anwendung von Anreicherungsmethoden, Kultur und Xenodiagnose (Nachweis aus am Patienten angesetzten Überträgerwanzen...

  5. Zum gegenwärtigen Stellenwert der homologen Insemination - ein Update

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Katzorke Th

    2009-01-01

    Full Text Available Die Insemination ist häufig die erste invasive therapeutische Maßnahme, die Kinderwunschpaare in Anspruch nehmen. Über ihre Effektivität und Effizienz, insbesondere im Vergleich zu modernen aufwendigen Verfahren wie IVF und ICSI, gibt es zahlreiche, zum Teil sehr kontroverse Publikationen. Dieser Umstand wird bedingt durch die vielen Faktoren, die den Ausgang einer Inseminationstherapie beeinflussen können. Neben rein technischen Aspekten, wie Applikationsort, Spermienaufbereitung, Zeitpunkt der Insemination und Art der ovariellen Stimulation, spielen die weibliche Sterilitätsursache und die Spermienqualität eine entscheidende Rolle. Aus der vorliegenden kritischen Würdigung der wesentlichen Aspekte der Inseminationstherapie und unserer persönlichen über 30-jährigen Erfahrung mit allen anerkannten Methoden der Kinderwunschbehandlung dürfen wir konstatieren: Die Inseminationstherapie sollte nur bei Frauen unter 40 Jahren und kurzer Kinderwunschdauer und entsprechender Tubendiagnostik angewandt werden. Auf der männlichen Seite sollte keine oder nur eine leichte Einschränkung der Spermienparameter vorliegen. Die intrauterine Insemination (IUI ist in den meisten Fällen die Methode der Wahl gegenüber dem Verkehr zum Optimum (VZO und der intrazervikalen Insemination. Sie sollte nach ovarieller Stimulation mit Gonadotropinen erfolgen, trotz der dann ungünstigen Kostenrelation. Nach vier Inseminationen mit vorangegangener Stimulation sollte ein Therapiewechsel hin zu extrakorporalen Verfahren wie die In-vitro-Fertilisation (IVF oder die Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI erwogen werden. Aus reiner Kosten-Nutzen-Sicht und wegen des höheren Erkenntnisgewinns im Hinblick auf die biologischen Vorgänge der Fertilisation und Embryoentwicklung ist eine sofortige Anwendung der IVF/ICSI zu empfehlen.

  6. Krieg der Bilder - Zur Zugänglichmachung österreichischer Filmquellen zum Ersten Weltkrieg

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Thomas Ballhausen

    2014-06-01

    Full Text Available Schon in der Frühzeit des Films machten sich die Verantwortlichen und Produzenten Gedanken, wie Material dauerhaft bewahrt, sinnvoll archiviert und wieder zugänglich gemacht werden könnte: Der Wunsch nach der adäquaten Sicherung, Lagerung und weiteren Bearbeitung unter Achtung der dualen Verantwortlichkeit gegenüber den Beständen als auch der Öffentlichkeit – der Kernaufgaben eines jeden Archivs – ist bereits für das späte 19. Jahrhundert dokumentiert. Für eine zeitgemäße Erleichterung im seriösen Materialzugriff bieten wissenschaftliche Editionen und das Internet hervorragende Voraussetzungen. Insbesondere am Beispiel der österreichischen Filmquellen zum Ersten Weltkrieg lassen sich die Vorzüge beider Vermittlungsoptionen verdeutlichen.

  7. Der Einsatz von medizinischen Trainingszentren für die Ausbildung zum Arzt in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz [Clinical Skills Labs in Medical Education in Germany, Austria and German Speaking Switzerland

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schmidt, Anita

    2008-05-01

    Full Text Available [english] Introduction: Following the reform of the medical licensure law in 2002 German medical faculties have started implementing clinical skills labs. This survey aims to present a review about the stage of development in this domain in Germany as well as in Austria and in German-speaking Switzerland. Method: In the period between August and December 2007 all the 43 medical faculties in Germany, Austria and in German-speaking Switzerland were interviewed with a questionnaire covering 7 topics. The further analysis included skills labs where more than one medical specialty was involved (“central” skills labs Results: The response rate was 100 %. By the time of the survey 33 of the existing 43 faculties maintained a skills lab, 24 of them entered the overview. 22 skills labs were managed by physicians. The number of employees varied between 1 and 8, the number of student tutors between 0 and 40. The size of the existing skills labs varied between below 100 m² and 2500 m². Most of the skills labs (19 based their tuition upon instruction manuals, and 19 worked with simulated patients (mostly using both. In 15 skills labs simulated patients were also set in for assessment. 17 skills labs taught with problem based learning, 16 taught with computer based learning. Questions about personal costs, acquisition cost and current costs were answered scarcely and inhomogeneously. Discussion: The foundation of clinical skills labs in Germany was furthered by the medical licensure law reform and by the recent introduction of tuition fees. Marked similarities amongst the skills labs existed in teaching methods and content and in assessment. The increasing number of new skills labs since tuition fees have been introduced suggests that medical faculties use such resources for the improvement of practical competencies in medical education. Conclusion: In order to save resources we suggest an exchange and co-operation between existing medical skills labs. This would facilitate the development of common quality standards and guidelines for medical skills labs. It also seems to be necessary to define the term “central skills lab” accurately. The authors recommend the Committee on Practical Skills of the Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA as a platform for such co-operation. [german] Zielsetzung: Seit der Novellierung der ÄAppO im Jahr 2002 werden im deutschsprachigen Raum an den medizinischen Universitäten zunehmend Medizinische Trainings- und Prüfungszentren eingerichtet. Die vorliegende Erhebung soll einen Überblick über den Stand der Entwicklung in diesem Bereich in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz bieten. Methodik: In der Zeit von August bis Dezember 2007 wurden alle 43 medizinischen Fakultäten in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz schriftlich befragt. Der Fragebogen umfasste 7 Themenbereiche. Die weitere Auswertung bezieht sich auf Trainingszentren, in denen mehr als eine Disziplin unterrichtet wird („zentrale“ Trainingszentren. Ergebnisse: Der Rücklauf betrug 100%. Von 43 Fakultäten verfügten 33 zum Zeitpunkt der Befragung über ein Trainingszentrum, 24 davon gingen in die weitere Auswertung ein. 22 Trainingszentren waren ärztlich geleitet, die Zahl der Mitarbeiter lag zwischen 1 bis 8, die der studentischen Tutoren zwischen 0 und 40. Das Spektrum der zur Verfügung stehenden Grundfläche reichte von unter 100 Quadratmetern bis zu 2500 Quadratmetern. An den meisten Trainingszentren wurde mit strukturierten Arbeitsanleitungen gearbeitet (19 Einrichtungen, in 18 Einrichtungen unterrichteten Ärzte und studentische Tutoren. In der Mehrheit der Fälle (13 war der Unterricht curricular integriert. An 19 Zentren wurden OSKE durchgeführt. An 19 Zentren wurde mit Simulationspatienten gearbeitet, die in 15 Zentren auch für Prüfungen eingesetzt wurden. 17 Zentren arbeiteten mit problemorientiertem Lernen, 16 setzten computerbasiertes Lernen ein. Die Fragen zu Personalkosten, laufenden Kosten und Anschaffungskosten wurden nur von sehr we

  8. Developments in the field of standardization and technical approvals for external thermal insulation composite systems (ETICS) - does the present situation satisfy?; Befriedigt die derzeitige Normensituation auf dem Gebiet der Waermedaemm-Verbundsysteme? Zum aktuellen Stand der Normung und Zulassung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Riechers, H.J. [Bundesverband der Deutschen Moertelindustrie e.V., Duisburg (Germany)

    1998-02-01

    There is a wide agreement between all involved partners in Germany that external thermal insulation systems (ETICS) are well established construction products. More than 400 Mio m{sup 2} have been produced over a period of 30 years in Germany; more than 40 Mio m{sup 2} per year are produced now. A change in the German construction law led to a situation where producers of ETICS need a `technical approval` by the appropriate German authority `Deutsches Institut fuer Bautechnik` (DIBt). This must be regarded as a temporary regulation until standardization work is finalized. The situation in Europe is similar: The Construction Products Directive (CPD) gives priority to European standards. Nevertheless the European Organization for Technical Approvals (EOTA) started to work out a `guideline` for ETICS. The European Commission restricted this work to innovative systems. At the same time European standards for ETICS were developed by CEN for the most common systems based on polysterene and mineral wool. It is expected that these standards will come into force in the near future. This will then relieve the ETICS-producers from the burden resulting from complicated procedures connected with technical approvals. (orig.) [Deutsch] Als bewaehrte Baustoffe sind Waermedaemm-Verbundsysteme (WDVS) normungsfaehige Produkte. Darueber besteht in Deutschland zwischen allen beteiligten Kreisen Einvernehmen. Bedingt durch eine Aenderung der Landesbauordnungen ist das bauaufsichtliche `Pruefzeichen` entfallen. Dies fuehrt dazu, dass in einer Uebergangsphase bis zum Vorliegen von Normen `bauaufsichtliche Zulassungen` fuer WDVS erforderlich sind, die hinsichtlich Inhalt und Marktrelevanz jedoch nicht ueberbewertet werden sollten. In Europa ist die Situation aehnlich: Obwohl auch hier Einvernehmen ueber die Vorrangigkeit europaeischer Normen besteht, hat die europaeische Zulassungsorganisation EOTA die Arbeit an einer Zulassungsleitlinie fuer WDVS begonnen, wobei der Auftrag der Europaeischen Kommission (Mandat) eine Beschraenkung auf innovative Systeme enthaelt. Die europaeische Normung fuer WDVS mit EPS-Platten und Mineralwolleplatten macht gute Fortschritte, und es ist zu hoffen, dass diese Normen bald in Kraft treten, um fuer bewaehrte Systeme nicht mehr - weder national noch europaeisch - auf bauaufsichtliche Zulassungen angewiesen zu sein. (orig.)

  9. Bischof Georg von Liechtenstein und die Wandmalereien im Trienter Adlerturm im Kontext der Malerei in den böhmichen Ländern an der Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert.

    Czech Academy of Sciences Publication Activity Database

    Všete?ková, Zuzana

    Vaduz : Historischer Verein für das Fürstentum Liechtenstein, 2014, s. 247-273. ISBN 978-3-906393-72-8. - (Veröffentlichungen der Liechtensteinisch-Tschechischen Historikerkommission. 3). [Lichtenštejnové a um?ní / Die Liechtenstein und die Kunst. Brno (CZ), 02.12.2012-04.12.2012] Institutional support: RVO:68378033 Keywords : Middle Ages * Bishop George III of Liechtenstein * Trento * wall paintings Subject RIV: AL - Art, Architecture, Cultural Heritage

  10. Maria Orthofer: Au-Pair: Von der Kulturträgerin zum Dienstmädchen. Die moderne Kleinfamilie als Bildungsbörse und Arbeitsplatz. Wien u.a.: Böhlau Verlag 2009.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Claudia Gather

    2010-07-01

    Full Text Available Orthofer befasst sich mit Au-pairs in Österreich in der Zeit zwischen 1980 und 2000. Die historischen Vorläufer des Au-pair-Systems, der Kulturaustausch für junge Frauen und die Dienstboten, werden dargestellt. Empirisch untersucht werden die „Gastfamilien“, wie die Autorin die Arbeitgeber nennt, aus der Mittel- und Oberschicht anhand von Bewerbungen um ein Au-pair bei einer kirchlichen Agentur. Für den Untersuchungszeitraum konstatiert Orthofer ein eher harmonisches Verhältnis zwischen Au-pairs und Gastfamilien. Seit 2001, seit der rechtlichen Öffnung des Au-pair-Systems auch für Osteuropäerinnen, sei eine grundlegende Veränderung der Verhältnisse zu verzeichnen: Vermittelt würden Au-pairs heute von (international tätigen gewinnorientierten Unternehmen. Statt ein Bildungsprogramm mit einer „kleinen Dienstleistungskomponente“ zu sein, stehe heute die „billige häusliche Dienstleistung“ im Vordergrund.Orthofer examines au pairs in Austria during the time period from 1980 to 2000. The historical predecessors of the au pair system, cultural exchanges for young women and servants, are also presented. The author examines “guest families,” as the author calls the employers, from the middle and upper classes by utilizing the au pair applications submitted to a church-based agency. Orthofer contends that during the time period studied there existed a generally harmonious relationship between au pairs and their guest families. Since 2001, or since the legal expansion of the au pair system also to eastern Europeans, one can see a marked change in the relationship: Au pairs are now brokered by (internationally acting profit-oriented businesses. Instead of being an educational program with a “small service component,” today’s programs place “cheap domestic service” in the foreground.

  11. Konservative und operative Therapie bei Harninkontinenz, Deszensus und Urogenitalbschwerden

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Eberhard J

    2000-01-01

    Full Text Available Urogynäkologische Beschwerden wie Harninkontinenz, Infektionen, vulvo-vaginale und vesikale Reizzustände, Juckreiz, Dyspareunie, Beckenbodenschwäche, Deszensusbeschwerden werden in irgendeiner Form bei fast jeder Frau im Laufe ihres Lebens zur behandlungsbedürftigen Krankheit. Die Ursachen dieser häufigsten Frauenleiden sind vielfältig. Eine erfolgreiche Therapie sollte auf der Polyätiologie urogynäkologischer Krankheiten aufbauen und die verschiedenen Therapiemöglichkeiten zu einem patienten- und krankheitsadaptierten Behandlungskonzept zusammenfügen. Die Bausteine der konservativen Therapie sind: Trink- und Miktionstraining, Physiotherapie mit den Hilfsmitteln Kugeln, Kegel, Elektrostimulation und Biofeedbackmethoden; Östrogene, Pessare, Infekttherapie, Intimpflege, blasenrelaxierende und andere urogynäkologische Medikamente. Der Einsatz dieser Therapiebausteine wird ausführlich besprochen. Auch wird gezeigt, wann und wie operiert werden soll, wenn die konservative Therapie nicht zum Ziel führt.

  12. Teilchenphysik und Kosmologie eine Einführung in Grundlagen und Zusammenhänge

    CERN Document Server

    Treichel, Michael

    2000-01-01

    Als einführendes Lehrbuch in die Teilchenastrophysik konzipiert wendet sich dieses Werk an Studenten der Physik und Astronomie ab dem Vordiplom. Kurz und prägnant werden die Grundlagen der Relativitätstheorie und der Quantenmechanik vorgestellt, bevor das Standardmodell der Teilchenphysik erläutert und die Zusammenhänge mit den heutigen Fragen aus Astrophysik und Kosmologie hergestellt werden. Mathematisch elementarer als die meisten Einführungen in die Teilchenphysik eignet sich dieses Buch sowohl begleitend zu einer Kursvorlesung als auch zum Selbststudium. Besonderer Wert wird auf pädagogische Aspekte gelegt: im Vordergrund stehen Anschaulichkeit, eine am tatsächlichen Denkprozess orientierte Darstellung und die Ausgewogenheit zwischen theoretischen, experimentellen und interpretatorischen Aspekten der modernen Astroteilchenphysik.

  13. «Den Vorvätern zum Ruhm – den Brüdern zur Ermutigung». Variationen zum Thema Grunwald/Tannenberg

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Mick, Christoph

    2004-06-01

    Full Text Available Die Schlacht bei Tannenberg/Grunwald vom 15. Juli 1410 gehört zu den wichtigsten polnischen Nationalmythen. Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Grunwaldmythos, der nach 1870 einen enormen Bedeutungsgewinn erfuhr und zu einem beliebten Sujet der polnischen Malerei und Literatur wurde. Inszenierung und Funktionen der Fünfhundertjahrfeiern werden diskutiert, die vom 15.-17. Juli 1910 in Krakau stattfanden. 150.000 Menschen nahmen an dieser Feier teil und machten sie damit zur größten nationalen Kundgebung im geteilten Polen überhaupt. Diese Feiern wurden selbst zu einem Erinnerungsort und zu einem Bezugspunkt von Jubiläumsfeiern. In Deutschland wurde der Sieg über die russischen Truppen bei Tannenberg im August 1914 mit der Schlacht von 1410 verknüpft. Der Sieg von 1914 spielte eine wichtige Rolle im Hindenburgkult, und das Nationaldenkmal Tannenberg wurde zum Ort großer deutschnationaler und nationalsozialistischer Feiern. Während die Schlacht nach 1945 im deutschen kollektiven Gedächtnis keine Rolle mehr spielte, wurde der Nationalmythos in der Volksrepublik Polen modifiziert und dazu benutzt, das neue Regime in die polnische nationale Tradition einzubinden, das alte Feindbild Deutschland und die Freundschaft mit der Sowjetunion zu befestigen.

  14. Schreiben, ein wirksamer Prozess. Acht Thesen zur Wirksamkeit und Effektivität von E-Mail-Beratung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Brigitte Vogt

    2007-09-01

    Full Text Available Im Artikel werden in acht kurzen Thesen verschiedene Gedanken zum Schreiben, seiner Bedeutung, seinen Auswirkungen auf das Selbst, auf Beziehungen zu anderen, seine "Wirkungen" im Sinne von Selbst-ausdruck, Distanzierung, Kontaktaufnahme, Kreativität, Integration und anderer wichtiger Aspekte menschlicher Entwicklung und Selbstentfaltung. Die Form ist die eines Essays, der zum Selbst-Weiterschreiben und Selbst-Weiterdenken anregen soll.

  15. Neuausrichtung und Konsolidierung

    Science.gov (United States)

    Grohmann, Heinz

    Mit der Wahl von Wolfgang Wetzel zum Vorsitzenden der Deutschen Statistischen Gesellschaft im Jahre 1972 begann eine 32jährige Ära, in der die praktische und die theoretische Statistik in einem ausgewogenen Verhältnis gepflegt wurden. Ein regelmäßiger vierjähriger Wechsel im Vorsitz stärkte die Gemeinschaft und die praktische wie die wissenschaftliche Arbeit gleichermaßen. Die jährlichen Hauptversammlungen behandelten gesellschaftlich aktuelle wie zukunftsorientierte Themen, und die Ausschüsse sowie weitere Veranstaltungen gaben Gelegenheit zur Förderung und Pflege einer Vielzahl von Arbeitsgebieten der Statistik. Darüber wird nicht nur in diesem Kapitel, sondern auch in den Teilen II und III des Bandes berichtet.

  16. Zum Einfluß von Hypertonie, Adipositas und Stoffwechselkontrolle auf die Mikroalbuminurie bei nicht mit Insulin behandelten Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Jungmann E

    1999-01-01

    Full Text Available Wie die Daten des Diabetes Control and Complications Trial (DCCT bestätigen, bestimmt bei Patienten mit Typ-1-Diabetes vorrangig die Güte der Stoffwechseleinstellung die Entwicklung oder Progredienz der Mikroalbuminurie. Die United Kingdom Prospective Diabetes Study (UKPDS macht dagegen klar, daß sich dieses eindeutige Fazit nicht einfach auf Patienten mit Typ-2-Diabetes übertragen läßt. Es wurde deshalb in einer prospektiven Studie bei 24 mikroalbuminurischen Typ-2-diabetischen Patienten (Alter: 60 ± 3 Jahre, bekannte Diabetesdauer: 4 ± 2 Jahre untersucht, welche Einflußfaktoren beim Typ-2-Diabetes verhindern, daß eine nahezu normale Stoffwechseleinstellung durch Diabetesschulung und intensivierte orale Diabetestherapie die Mikroalbuminurie ähnlich günstig beeinflußt wie beim Typ-1-Diabetes. In einer retrospektiven Analyse wurden die Patienten deshalb in 15 "Responder" (Gruppe 1 und 9 "Non-Responder" (Gruppe 2 aufgeteilt, entsprechend Normalisierung bzw. Nicht-Normalisierung der Mikroalbuminurie am Studienende. Der HbA1c-Wert sank bei allen Patienten von 7,6 ± 0,4% auf 6,1 ± 0,2% (p 0,01. Die Patienten in Gruppe 2 unterschieden sich von denen in Gruppe 1 weder in Alter, bekannter Diabetesdauer noch HbA1c-Wert. Der Body Mass-Index lag in Gruppe 2 mit 31,1 ± 1,1 kg/m² höher als in Gruppe 1 mit 27,9 ± 0,7 kg/m² (p 0,05. Die Patienten in Gruppe 2 hatten durchgängig höhere Blutdruckwerte als in der Gruppe 1 (158/91 ± 5/4 mmHg vs. 143/85 ± 6/3 mmHg trotz häufigerer Einnahme von Antihypertensiva (7/9 vs. 5/15 (p 0,05. Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus ist der günstige Einfluß einer nahezu normalen Stoffwechseleinstellung auf den Risikomarker Mikroalbuminurie in viel stärkerem Maße als beim Typ-1-Diabetes davon abhängig, daß gleichzeitig eine ähnlich konsequente Kontrolle von Metabolischem Syndrom und vor allem der Hypertonie erreicht wird.

  17. Segmentierung von Produkten und Prozessen

    Science.gov (United States)

    Schmauch, Eberhard

    Ein Arbeitspaket im Verbundprojekt ProMoLeS beschäftigte sich mit Segmentierung für die Elektronikfertigung. Die teilnehmenden Unternehmen zeichnen sich vor allem durch ihre unterschiedliche Firmengröße und -struktur aus: Ausgehend von den beiden kleineren Firmen NewTal und Phocos, über das klassische mittelständische Unternehmen LTi DRiVES bis hin zum Global Player Bosch. Die Partner hatten sich zur Aufgabe gestellt, Segmentierung in der Elektronikfertigung zu analysieren und Wege aufzuzeigen, die in der globalen heterogenen Wirtschaft sinnvoll und durchführbar sind.

  18. Die Schöne und die Biester. Die Herrin der Tiere im bronzezeitlichen und früheisenzeitlichen Griechenland (Daidalos 3)

    OpenAIRE

    Schuhmann, Kristin

    2009-01-01

    Die vorliegende Magisterarbeit hat die Untersuchung der frühesten Darstellungen der Herrin der Tiere im bronzezeitlichen und früheisenzeitlichen Griechenland und Kreta zum Thema. Das Schema dieses Motivs ist im gesamten Mittelmeerraum sowie Mittel- und Südeuropa bis hin nach Vorderasien und Ägypten durch viele Epochen und Kulturkreise hindurch weit verbreitet. Gegenstand der Untersuchung ist eine Gruppe von Bildwerken des 2. und frühen 1. Jahrtausends v. Chr. an, auf denen eine als Gottheit i...

  19. The scientific measurement and evaluation programme (WMEP). Annual evaluation 1996; Wissenschaftliches Mess- und Evaluierungsprogramm (WMEP) zum Breitentest '250 MW Wind'. Jahresauswertung 1996

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Durstewitz, M.; Ensslin, C.; Hahn, B.; Hoppe-Klipper, M. (comps.)

    1997-07-01

    The Bundesministerium fuer Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technik (B.M.B.F.-Federal Ministry for Education, Science, Research and Technology) funds the '250 MW Wind' test programme. This programme is designed to acquire statistically relevant data concerning the practical use of wind energy converters (WECs) in the Federal Republic of Germany. The technological and scientific areas of this supportive measure, the 'Wissenschaftliche Mess- und Evaluierungsprogramm' (WMEP - Scientific Measurement and Evaluation Programme), are implemented by the Institut fuer Solare Energieversorgungstechnik (ISET - Institute for Solar Energy Supply Technology) in Kassel. The WMEP acquires and evaluates performance data concerning all funded WECs for a 10 year period. The following areas are the main focal points of the programme: Wind Resources: Local and regional distribution of wind resources in Germany, wind conditions at specific sites. WEC Performance: Energy production and consumption of WECs, periods of grid interconnection, periods of full and partial load, performance characteristics. Reliability: Technical availability, causes of faults, malperformance, component failure. Economics: Income through the operation of the WEC, costs related to maintenance, repair and insurance. Intensive statistical evaluations concerning these focal points are implemented, based on the continuously acquired operational data of each WEC. The results are presented in this report, in a form compatible to the evaluations of recent years. (orig.)

  20. Anagramme und andere Sprachspiele – zum Werk von Unica Zürn Anagrams and Other Language Games—On the Work of Unica Zürn

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Agnieszka Vojta

    2005-03-01

    Full Text Available Unica Zürn (geb. 1916, 1970 Selbstmord in Paris wurde in der Forschung kaum als eigenständige Künstlerin rezipiert. Sie wird als die Lebensgefährtin von Hans Bellmer angesehen. In diesem Kontext fungiert sie als seine Muse, als die lebendige Verkörperung seiner Puppenmodelle. Helga Lutz plädiert in ihrer Dissertation für eine Auseinandersetzung mit den Arbeiten von Unica Zürn, „losgelöst aus dem Koordinatensystem des Biographischen und der Prämisse des Wahnsinns“. (S. 169Unica Zürn (born in 1916; suicide in Paris in 1970 has rarely been received in scholarship as an independent artist. She is seen as Hans Bellmer’s companion. She functions as a muse in this context, as a living embodiment of his dolls. In her dissertation, Helga Lutz pleads for an examination of Utica Zorn’s work, “removed from the coordinate plane of the biography and the premises of insanity” (169.

  1. Vom Himmelsmythos zum Weltgesetz. Eine Kulturgeschichte der Astronomie.

    Science.gov (United States)

    Bialas, V.

    Contents: I: Die Betrachtung des Himmels im Zeichen des Mythos. 1. Astronomische Spuren der Vorzeit. 2. Naturvölker und Ethnoastronomie. 3. Hochkulturen in Asien und Amerika. 4. Das alte Ägypten. 5. Mesopotamien. 6. Die mythisch-religiöse Erfahrung der Welt und die frühe Astronomie. II: Vom Mythos zum Logos. 7. Antikes Griechenland. 8. Römische Antike und frühes Christentum (ca. 200 v. Chr. - 500 n. Chr.). 9. Astronomie unter dem Zeichen des Islam. 10. Europäisches Mittelalter. 11. Die Astronomie als kulturelles Erbe der Menschheit. III: Die Selbstdifferenzierung des Logos. 12. Das Buch der Natur wird aufgeschlagen. 13. Klassische Astronomie und philosophische Aufklärung (ca. 1700 - 1850). 14. Neue Wege der Kosmosforschung in Astrophysik und Kosmologie (ca. 1850 - 1950). 15. Schlußbetrachtung: Die Frage nach dem Weltbild in verunsicherter Zeit.

  2. Adipositas und Herz: Neue Risikofaktoren und Surrogatendpunkte

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Festa A

    2003-01-01

    Full Text Available Adipositas ist mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko assoziiert. Dieser Zusammenhang ist teilweise unabhängig, zum Teil aber auch über eine erhöhte Prävalenz klassischer und nichtklassischer Risikofaktoren mediiert. Dieser Artikel faßt drei Vorträge zusammen, die anläßlich der dritten Jahrestagung der Österreichischen Adipositasgesellschaft im Rahmen einer Sitzung über neue Risikofaktoren und Surrogatendpunkte gehalten wurden. Dabei werden die Themen Homocystein, C-reaktives Protein, endotheliale Dysfunktion sowie die Intima-Media-Dicke der Karotis näher beleuchtet.

  3. Ernährung bei Kleinkindern: Empfehlungen und Ernährungspraxis

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kersting M

    2012-01-01

    Full Text Available Während die Ernährung von Säuglingen schon immer ein zentrales Thema der pädiatrischen Ernährungsmedizin war, und es auch für die Ernährung von Kindern und Jugendlichen gut begründete Ernährungsempfehlungen gibt, ist die Ernährung von Kleinkindern im Alter von 1 bis 3 Jahren in der Pädiatrie und Ernährungswissenschaft erst in letzter Zeit auch in den deutschsprachigen Ländern zum Thema geworden [1-4].

  4. „Ritual” und „Agency” : Legitimation und Reflexivität ritueller Handlungsmacht

    OpenAIRE

    Krüger, Oliver; Nijhawan, Michael; Stavrianopoulou, Eftychia

    2009-01-01

    Der Begriff „Agency“ bezeichnet ein sozialtheoretisches Konzept, das einen paradigmatischen Wechsel von strukturfunktionalistischen zu praxistheoretischen Erklärungsmodellen eingeleitet hat. Es geht Ritualforschern vermehrt um die Frage, inwiefern in den beschriebenen Ritualdiskursen und Ritualpraktiken, unterschiedliche Konzepte von Handlungsmacht und Subjektivität zum Vorschein kommen. Ausgehend von Bourdieus Habitus-Begriff wird beispielhaft ein historischer Aushandlungsprozess von Agency ...

  5. Strahlungsmessung und Dosimetrie

    CERN Document Server

    Krieger, Hanno

    2013-01-01

    „Strahlungsquellen und Dosimetrie“ ist Teil einer Lehrbuchreihe zur Strahlungsphysik und zum Strahlenschutz. Der erste Teil befasst sich mit den physikalischen Grundlagen der Strahlungsdetektoren und der Strahlungsmessung. Im zweiten Teil werden die Konzepte und Verfahren der klinischen Dosimetrie dargestellt. Der dritte Abschnitt erläutert ausführlich die Dosisverteilungen der klinisch angewendeten Strahlungsarten. Im vierten Teil werden weitere Messaufgaben der Strahlungsphysik einschließlich der Messsysteme für die Bildgebung mit Röntgenstrahlung dargestellt. Neben den grundlegenden Ausführungen enthält dieser Band im laufenden Text zahlreiche Tabellen und Grafiken zur technischen und medizinischen Radiologie, die bei der praktischen Arbeit sehr hilfreich sein können und 199 Übungsaufgaben mit Lösungen zur Vertiefung der Inhalte. Für die zweite Auflage wurden die Darstellungen der Elektronen- und der Protonendosimetrie sowie der bildgebenden Verfahren mit Computertomografen deutlich erweit...

  6. Neue Entwicklungen und zukünftige Trends im nichtinvasiven Abstoßungsmonitoring nach Herztransplantation - Computerized Heart Allograft Recipient Monitoring (CHARM

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Grasser B

    2002-01-01

    Full Text Available Computerized Heart Allograft Recipient Monitoring (CHARM basiert auf der Analyse von intramyokardialen Elektrogrammen bei Patienten nach Herztransplantation. Mit Hilfe eines telemetriefähigen Herzschrittmachers können nichtinvasiv beliebig oft Sequenzen aufgezeichnet und analysiert werden. Die hohe Korrelation dieser Signale mit den klinischen Ergebnissen konnte bereits in einer monozentrischen Studie sehr gut dargestellt werden. Die Frage, ob dieses System auch bei unterschiedlichen therapeutischen Regimen anwendbar ist, sollte eine geblindete multizentrische Studie beantworten. An vier europäischen Zentren wurden hiefür während der Herztransplantation telemetriefähige Herzschrittmacher mit zwei epimyokardialen Schraubelektroden implantiert. Einminütige, schrittmacherstimulierte Signalsequenzen wurden in regelmäßigen Abständen postoperativ aufgezeichnet und über das Internet der automatischen Datenverarbeitung an einer zentralen Workstation zugeführt. Die für die Abstoßungsdiagnostik relevante Information befindet sich in der maximalen Steilheit des absteigenden Schenkels der T-Welle (VER-T-slew. Der geblindete Beobachtungszeitraum erstreckte sich über 6 Monate nach der Herztransplantation. Es wurde prospektiv ein "Single threshold diagnosis model" konzipiert, um die Fähigkeit von VER-T-slew zu verifizieren und Abstoßungen größer/gleich Grad 2 (Endomyokardbiopsien nach ISHLT-Klassifikation zu erkennen. Die Endomyokardbiopsien (EMB aller teilnehmenden Zentren wurden von einem Referenzpathologen geblindet nachbefundet. Bei 44 Patienten kamen 839 Untersuchungen und 366 EMBs zur Aufzeichnung. 37 Patienten waren am Ende des Beobachtungszeitraumes am Leben. Das Alter zum Zeitpunkt der Transplantation, die Verteilung der EMB-Grade und die Abstoßungsprävalenz unterschieden sich signifikant zwischen den Zentren. Die histologische Nachbefundung der EMB-Ergebnisse zeigte bemerkenswerte Unterschiede in der Klassifikation. Der Vergleich der mittleren VER-T-slew bei Patienten (n = 15, die sowohl Aufzeichnungen signifikanter Abstoßungen als auch abstoßungsfreie Episoden hatten, zeigte signifikant niedrigere VER-T-slew-Werte unter dem Einfluß der Abstoßungsepisode (97 ± 13 % versus 79 ± 15 %, p 0,0001. 20 der 25 Fälle mit signifikanten Abstoßungen wurden von VER-T-slew mit einer Schwelle unter 98 % richtig identifiziert (SENS 80 %, SPEC = 50 %, NPV = 97 %, PPV = 11 %, p 0,00005. Unter Einsatz des "Single threshold diagnosis model" hätten 48 % der EMBs ohne Nachteil für die Patienten eingespart werden können. In dieser prospektiven, geblindeten multizentrischen Studie konnte ein hoher NPV für die Erkennung von Fällen mit signifikanten Abstoßungen erzielt werden. Diese Methode ermöglicht eine sichere Reduktion der Zahl der EMBs und stellt somit eine nichtinvasive, kostengünstige und zukunftsweisende Variante zur sicheren Abstoßungsdiagnostik bei Patienten nach Herztransplantation dar.

  7. Book of summaries of dissertations and habilitations written until February 1995 under the guidance of Professor Dr.-Ing. Ulrich Mueller. Dedicated to Professor Ulrich Mueller on the occasion of his 60th anniversary on 28 February 1995; Zusammenfassung der bis Februar 1995 unter Leitung von Herrn Professor Dr.-Ing. Ulrich Mueller abgeschlossenen Dissertationen und Habilitationen. Herrn Professor Ulrich Mueller zum 60. Geburtstag am 28. Februar 1995

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Ehrhard, P. [ed.; Knebel, U. [ed.

    1995-02-01

    In March 1974, Dr.-Ing Ulrich Mueller, then Privatdozent (unestablished university lecturer) at the Institut fuer Stroemungslehre und Stroemungsmaschinen (Institute for Fluid Mechanics and Fluid Kinetic Machines) of Karlsruhe University, was appointed Director of the Institut fuer Reaktorbauelemente (IRB) of the former Gesellschaft fuer Kernforschung (GfK), now called Karlsruhe Research Center. In September 1974, he was appointed additional professor. Since his qualification for lecturing at a university, 24 dissertations and two habilitations have been concluded by students under his scientific guidance and mentorship. The report in hand presents summaries of these scientific publications. The theoretical and experimental publications in the field of fluid dynamics and thermodynamics are of significance to the safety and design of components for nuclear power plants and thermonuclear reactors, relating to both basic research and industrial applications. Recent scientific work in progress now also includes aspects of long-term cooling of reactor core melts, or waste treatment by incineration and wet oxidation. The scientific problems and aspects studied in the publications reveal the constant process of change experienced in scientific research, also reflected by the fact that the Karlsruhe facility has been renamed twice in the course of time, into Karlsruhe Nuclear Research Center (KfK) in 1977, and into Karlsruhe Research Center - Technology and Environment in 1995. Professor Mueller`s institute, too, has been renamed in 1993 in response to developments, into Institut fuer Angewandte Thermo- und Fluiddynamik (IATF). (orig.) [Deutsch] Im Maerz 1974 wurde der Privatdozent am Institut fuer Stroemungslehre und Stroemungsmaschinen der Universitaet Karlsruhe (TH), Herr Dr.-Ing. Ulrich Mueller zum Leiter des Instituts fuer Reaktorbauelemente (IRB) der damaligen Gesellschaft fuer Kernforschung (GfK) berufen. Im September 1974 wurde er zum ausserplanmaessigen Professor ernannt. Seit seiner Habilitation sind unter seiner direkten Betreuung bis auf den heutigen Tag insgesamt 24 Dissertationen und zwei Habilitationen entstanden. Der vorliegende Bericht enthaelt eine Zusammenstellung aller dieser Arbeiten. Die theoretischen und experimentellen Arbeiten aus dem Bereich der Thermo- und Fluiddynamik stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Sicherheit und der Auslegung von Komponenten kerntechnischer Anlagen und Fusionsreaktoren. Sie sind sowohl auf die Anwendung als auch auf die Grundlagenforschung ausgerichtet. Neuere, noch nicht abgeschlossene Arbeiten befassen sich zudem mit der langfristigen Kuehlung von Kernschmelzen und der Abfallbehandlung durch Verbrennung und Nassoxidation. Die untersuchten Fragestellungen spiegeln ebenso deutlich den stetigen Wandel der Arbeitsschwerpunkte wieder wie es die in den Jahren 1977 und 1995 erfolgten Umbenennungen der Karlsruher Grossforschungseinrichtung in Kernforschungszentrum Karlsruhe (KfK) und Forschungszentrum Karlsruhe - Technik und Umwelt anzeigen. Diese Tendenz setzt sich in der 1993 vollzogenen Aenderung des Institutsnamens in Institut fuer Angewandte Thermo- und Fluiddynamik (IAFT) fort. (orig.)

  8. Nuclear power moratorium and nuclear power phase out stand trial. Return to the rule of law?; Kernkraftmoratorium und Kernenergieausstieg vor Gericht. Rueckkehr zum Rechtsstaat?

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Leidinger, Tobias

    2013-08-15

    In its decision from 27.2.2013, the Hessian Verwaltungsgerichtshof (VGH) (Administrative Court) ascertained remarkably clearly that the nuclear power moratorium ordered by the Hessian Ministry of the Environmental Office after the accident in Fukushima on 18.3.2011 was unlawful. It was decided on the request of Bundesministeriums fuer Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) (in Hessia) (federal ministry for the environment, the protection of nature and reactor safety) against its laender (federal state) counterparts: afterwards there was an immediate temporary injunction issued to stop operations for 8 nuclear power plants. Also the operations of the nuclear power plant Biblis (unit A/B) had to be stopped for 3 months. A few weeks after the moratorium, the right to power operations of the moratorium plants expired by law, the extended runtimes for these and all other plants were revoked and fast shutdown dates for all power plants were determined. While only RWE took constitutional legal proceedings against the moratorium, constitutional complaints have been lodged against the nuclear phase-out (13. AtG-Novelle) (13{sup th} Nuclear Act Amendment) also by E.ON, Vattenfall as well as some operating companies. A decision is expected in 2014. Remarkable also the parallels in content that result from the decision on the nuclear power moratorium regarding the constitutional legal proceedings on the nuclear power phase out. (orig.)

  9. Haftklebstoffe - Innere Struktur und Klebeeigenschaften

    OpenAIRE

    Schindler, Markus

    2015-01-01

    Die innere Struktur von akrylatbasierten, zwei-komponentigen Haftklebstofffilmen (PSA Filme) wird untersucht. Der Hauptfokus liegt dabei auf der lokalen chemischen Zusammensetzung nahe der Oberfläche und an der Grenzfläche zum Substrat. Diese lokalen Zusammensetzungen werden mittels Nachbehandlungen der PSA-Filme, bzw. durch verschiedene Reinigungsverfahren der Substrate, gezielt beeinflusst und eingestellt. Eine Abhängigkeit des Versagensmechanismus der Klebeverbindung in Stempel-Tests vo...

  10. Studies on the turnover and properties of dump groundwaters in brown coal mining areas and possibilities of influencing them. Final report; Untersuchungen zum Stoffumsatz und zur Beschaffenheit der Kippengrundwaesser in Braunkohlebergbaugebieten und Moeglichkeiten zu deren Beeinflussung. Abschlussbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Katzur, J.; Liebner, F.; Liebner, C.; Welzel, H.P.; Hettrich, K.

    2001-07-01

    Only 6 days after the increase in pH with water saturation the concentration of iron in the pore water of the T1 sediment had dropped to a low value, 70% of which was accounted for by Fe(II). This is probably due to the almost complete precipitation of Fe(III) caused by the high pH values. Compared with the untreated variant the lowering of pH in the further course of the experiment led to a slight Fe(III) mobilisation and hence, through interaction with other reduction processes, to erratic changes in the share of Fe(II) in total Fe. Although this sediment showed a relatively low iron concentration a comparison showed that higher pH values and incubation temperatures have an influence on microbial iron reduction. [German] Im Porenwasser des Sedimentes T1 lag Eisen bereits 6 Tage nach pH-Erhoehung und Wassersaettigung nur noch in geringer Konzentration und zu ueber 70% als Fe(II) vor. Dies ist vermutlich in erster Linie auf die nahezu vollstaendige Ausfaellung von Fe(III) infolge der hohen pH-Werte zurueckzufuehren. Im weiteren Versuchsverlauf fuehrte das Absinken der pH-Werte zu einer im Vergleich zur unbehandelten Variante geringfuegigen Fe(III)-Mobilisierung und damit in Wechselwirkung mit ablaufenden Reduktionsprozessen zu unstetigen Veraenderungen in den Anteilen Fe(II) an Fe{sub ges}. Obwohl in diesem Sediment nur vergleichsweise niedrige Eisenkonzentrationen vorliegen, ergab ein Vergleich, dass hoehere pH-Werte und Inkubationtemperaturen die mikrobielle Eisenreduktion beeinflussen. (orig.)

  11. From CargoLifter hangar to Tropical Island Resort - climate and energy design for the world's largest covered tropical amusement park.; Von der Werfthalle des CargoLifter zum Tropical Island Resort: Klima- und Energiekonzept fuer den weltweit groessten ueberdachten tropischen Freizeitpark

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Post, Heinrich [SIAT Generalplanung GmbH, Rosenheimer Strasse 145, 81671 Muenchen (Germany)

    2004-12-01

    For the redesign of the former hangar of CargoLifter into ''Tropical Island Resort'' the basic steps of climate engineering during preliminary planning stage are specified. First of all the indoor climate concepts for winter and summer conditions are presented, resulting from complex, dynamical building and airfluid simulations regarding building analysis, usage demands, outdoor climate and optimization of technical equipment. Finally energie strategy of Tropical Island Resort is characterized. (Abstract Copyright [2004], Wiley Periodicals, Inc.) [German] Fuer die Umplanung der ehemaligen CargoLifter-Halle zum ''Tropical Island Resort'' werden die wesentlichen Schritte des Climaengineering im Rahmen der Vorplanung beschrieben. Zunaechst werden die Klimakonzepte fuer den winterlichen- und sommerlichen Betriebsfall vorgestellt, die sich nach der Analyse von Baukoerper, Nutzungsanforderungen und Aussenklima und der Optimierung der technischen Anlagenparameter im Rahmen von komplexen, dynamischen Gebaeude- und Raumstroemungssimulationen ergaben. Abschliessend wird das Energiekonzept des Tropical Island Resort beschrieben. (Abstract Copyright [2004], Wiley Periodicals, Inc.)

  12. Therapieeskalation: Wann und wie?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Lutterotti A

    2010-01-01

    Full Text Available Für Patienten mit Multipler Sklerose, für die mit einer immunmodulierenden Basistherapie keine ausreichende Verminderung der Krankheitsaktivität erreicht werden kann, ist eine Eskalationstherapie vorgesehen. Man geht davon aus, dass bei diesen Patienten eine frühe und effektive Intensivierung der Immuntherapie die entzündliche Krankheitsaktivität hemmen kann und die langfristige Prognose günstig beeinflusst. Es stehen verschiedene monoklonale Antikörper und immunsuppressive Substanzen zur Verfügung, allerdings gibt es nur zum Teil gute Evidenz aus kontrollierten Studien. In diesem Übersichtsartikel gehen wir auf die Rationale für den Beginn einer Eskalationstherapie ein und diskutieren die unterschiedlichen Substanzen.

  13. Kaufsucht im Internet - Hypothesenprüfung und Modellexploration zur Klärung von Ursachen und Auslösern pathologischen Kaufverhaltens

    OpenAIRE

    Gansen, D.; Aretz, W.

    2010-01-01

    Das Einkaufen im Internet ist für viele Menschen eine zunehmend attraktive Alternative zum Einkaufen in realen Umgebungen geworden. Im Zusammenhang mit der Verbreitung von Internet- und Kaufsucht stellt sich für die Praxis und die Wissenschaft die Frage, welche Ursachen und Auslöser für kaufsüchtiges Verhalten empirisch ermittelt werden können und inwieweit das Internet als Risikofaktor zu betrachten ist. In der vorliegenden Studie wird an einer Stichprobe von N = 191 Probandinnen und Proband...

  14. Von Donuts und Zucker: Mit Neutronen biologische Makromoleküle erforschen

    Science.gov (United States)

    May, Roland P.

    2003-05-01

    Für die Erforschung von Biomolekülen bieten Neutronen einzigartige Eigenschaften. Vor allem ihre unterschiedliche Wechselwirkung mit dem natürlichen Wasserstoff und seinem schweren Isotop Deuterium ermöglicht tiefe Einblicke in Struktur, Funktion und Dynamik von Proteinen, Nukleinsäuren und Biomembranen. Bei vielen Fragestellungen zur Strukturaufklärung gibt es kaum oder keine Alternative zum Neutron. Das Institut Laue-Langevin trägt Bahnbrechendes zum Erfolg der Neutronen-Methoden in der Biologie bei.

  15. Aufsätze zu Road Pricing - Modellierung, Evaluation und Fallstudien

    OpenAIRE

    Winter, Martin

    2009-01-01

    Die Dissertation beschäftigt sich zum einen mit der Simulation und wohlfahrtsökonomischen Bewertung urbaner Road-Pricing-Lösungen (Kapitel 2-4), zum anderen mit den Auswirkungen hoher bzw. volatiler Rohölpreise auf den Verkehrssektor in Deutschland (Kapitel 5). Nach einer kurzen Einführung in Kapitel 1 widmet sich Kapitel 2 den theoretischen Grundlagen und der übergreifenden Methodik der Arbeit. Zunächst werden externe Effekte des innerstädtischen Straßenverkehrs kategorisiert und Ch...

  16. Gender und Militär

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Jutta Kühl

    2004-07-01

    Full Text Available Dieser Band der Heinrich-Böll Stiftung enthält aktuelle internationale Forschungsergebnisse zum Verhältnis von Gender und Militär. Das Themenspektrum in den Beiträgen reicht von der Frage nach der Repräsentation von Frauen in den jeweiligen Streitkräften bis zu Untersuchungen zur gesellschaftlichen Rolle des Militärs bei der Konstruktion von Gender.

  17. Sergio Benvenuto: Perversionen. Sexualität, Ethik und Psychoanalyse. Wien u.a.: Verlag Turia + Kant 2009.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Stefan Müller

    2010-05-01

    Full Text Available Sergio Benvenuto entkoppelt die beiden Bereiche Moral und Perversion – um stattdessen ein basales Verhältnis von Ethik und Perversion zu skizzieren. Dieses diskutiert er zum einen im Rückgriff auf die freudsche Psychoanalyse. Zum anderen greift der Autor auf sozial- und moralphilosophische Erwägungen zurück. In erster Linie erweist sich der Kantische Imperativ als wegweisend für die letztlich favorisierte soziale Verhältnisbestimmung von Moral, Sexualität und Perversion.  

  18. Performing Media in Convergence. Konzept, Programmatik und (Hochschul-Didaktik integraler Kompetenzprofilierung multimedialer Produktion

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Christian Filk

    2012-09-01

    Full Text Available Der Beitrag hat sich zum Ziel gesetzt, Lernende und Lehrende für das kompetente (Interagieren in konvergierenden Medienumgebungen auszubilden. Dies erfolgt durch ein integrales sowohl fachwissenschaftlich als auch fachpraktisch fundiertes Konzept mit aufeinander abgestimmten individualisierbaren Kompetenzprofilen und flexibilisierten Produktions-Workflows. Das zu entwickelnde integrale Strukturmodell verdeutlicht, welche curricularen Kompetenzen vermittelt werden müssen und wie diese im Einzelnen miteinander zusammenhängen. Das Hauptanliegen des Beitrags besteht darin, Lernende und Lehrende mit unterschiedlichen Voraussetzungen durch die Entwicklung von auf Komplementarität und Differenz hin abgestimmten Kompetenzprofilen in der multimedialen Gestaltung und Produktion auszubilden. Um der sachlich gebotenen Komplexität und Professionalität digitaler Produktions- und Wertschöpfungsketten Rechnung zu tragen, wird zum einen zwischen ‚Wissen‘ (Knowledge, ‚Fähigkeiten‘ (Competence und ‚Fertigkeiten‘ (Skills beziehungsweise zum anderen zwischen ‚Netz-‘, ‚Narrations-‘, ‚Produktions‘ und ‚Marktkompetenz‘ unterschieden.

  19. Arbeitszufriedenheit im Kontext der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Europa

    OpenAIRE

    Gloger, Tanja

    2008-01-01

    Die vorliegende Arbeit widmet sich im Wesentlichen der Anwendung von zwei Forschungsansätzen auf den Work-Family Forschungsbereich. Dabei handelt es sich zum einen um die typologische beziehungsweise konfigurale Sichtweise und zum anderen um den Mehrebenenansatz. Als Kriteriumsvariable fungiert dabei die Arbeitszufriedenheit. Der Theorieteil befasst sich zunächst in ausführlicher Form mit der theoretischen Grundlegung und der aktuellen empirischen Befundlage anhand bislang vorliegender me...

  20. Elektronische Citizen Cards in Deutschland und Europa

    Science.gov (United States)

    Kowalski, Bernd

    Meine sehr geehrten Damen und Herren, der Bedarf an elektronischen Identitäten entsteht durch die wachsende Mobilität der Gesellschaft bei einem gleichzeitig steigenden Bedarf an Onlinepräsenz. Diese elektronischen Identitäten machen natürlich auch vor den staatlichen Ausweisen nicht halt, wie zum Beispiel dem Reisepass, aber auch dem Personalausweis und weiteren Ausweisdokumenten. Wobei es bei den staatlich herausgegebenen oder kontrollierten Ausweisen immer um zwei verschiedene Dinge geht: Einmal um die hoheitliche Funktion, wie zum Beispiel beim Reisepass. Hier geht es zum Beispiel darum, in einem Europa mit gefallenen Grenzen und bei freiem Reiseverkehr für alle Personen, die in diesem Raum wohnen, insbesondere auch im Schengener Raum, die Möglichkeit zu schaffen, auch künftig noch Personenkontrollen durchzuführen. Auch der Reiseverkehr über die europäischen Grenzen hinaus ist insofern ein Problem, da die Identitätenprüfung an den Grenzkontrollen immer schwieriger wird. Deswegen braucht man an dieser Stelle Möglichkeiten, um eine Personenüberprüfung durchzuführen, um feststellen zu können, dass diese Person auch zum Dokument gehört.

  1. Bipolare Erkrankung in der Schwangerschaft und im Wochenbett: Neue Entwicklungen in Diagnostik und Therapie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kapfhammer HP

    2009-01-01

    Full Text Available Psychische Morbidität von Frauen in Schwangerschaft und Wochenbett stellt für Frauen und das gesamte Behandlungsteam eine besondere Herausforderung dar. Die Fragen zum Risiko einer Weiterbehandlung während der Schwangerschaft sind auch heute noch nicht in allen Fällen eindeutig zu beantworten, aber es gibt nun schon viele Studien, die ein differenzielles Vorgehen ermöglichen. Weiters stellen neuere Untersuchungen zum Rückfallsrisiko höhere Rückfallsquoten fest, die ein Umdenken bewirken könnten, ob man eine laufende Medikation plötzlich absetzen soll. Im Folgenden sollen nun die schweren psychiatrischen Erkrankungen, nämlich die bipolare affektive Störung und die Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis und die Implikationen für deren Behandlung in der Schwangerschaft beschrieben werden.

  2. Adrenal tumors. Principles of imaging and differential diagnostics; Tumoren der Nebennieren. Prinzipien der Bildgebung und Differenzialdiagnosen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Degenhart, C. [Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen, Campus Innenstadt, Institut fuer klinische Radiologie, Muenchen (Germany)

    2014-10-15

    Adrenal masses are very common and are usually detected incidentally. Less frequently, imaging is performed for the localization of the underlying lesion in the case of endocrine disease. The differentiation between adenomas and non-adenomas is fundamental. Adenomas show a low density on unenhanced computed tomography (CT) and a rapid washout of contrast agents. In magnetic resonance imaging (MRI) adenomas are characterized by a low signal in opposed phase imaging as compared to in phase imaging. According to the literature a density of less than 10 HU in an adrenal mass has a specificity of 98 % and a sensitivity of 71 % for the presence of an adenoma and MRI is slightly more sensitive. Some adrenal lesions, e.g. cysts or myelolipomas can be diagnosed with high accuracy due to pathognomonic findings. In the majority of cases the synopsis of imaging along with clinical and laboratory findings is necessary for a reliable diagnosis. For the evaluation of an adrenal mass the CT examination should begin with an unenhanced scan, if necessary followed by a washout examination. In the case of MRI in phase and opposed phase imaging are essential components of the examination. (orig.) [German] Raumforderungen der Nebennieren sind haeufig und werden ueberwiegend inzidentell nachgewiesen. Seltener wird bei einer bereits bekannten endokrinologischen Erkrankung eine radiologische Diagnostik zur Lokalisation eines funktionellen Tumors gezielt durchgefuehrt. Grundlegend ist die Unterscheidung von Adenomen der Nebennieren und nichtadenomatoesen Raumforderungen. Adenome zeigen im Nativ-CT eine niedrige Dichte sowie ein rasches ''wash-out'' in Kontrastmitteluntersuchungen. Im MRT sind Adenome durch ein im Vergleich zur In-phase-Untersuchung niedrigeres Signal in der Opposed-phase-Untersuchung charakterisiert. Der Literatur zufolge spricht eine native Dichte innerhalb einer adrenalen Raumforderung von hoechstens 10 Hounsfield Units (HU) mit 98 % Spezifitaet und 71 % Sensitivitaet fuer das Vorliegen eines Adenoms. Die Sensitivitaet der MRT zum Nachweis von Adenomen ist im Vergleich zur CT etwas hoeher. Manche nichtadenomatoese Raumforderungen wie Zysten oder Myelolipome sind anhand pathognomonischer Befunde eindeutig nachweisbar. In der Regel ist eine sichere Einordnung einer adrenalen Raumforderung, insbesondere hinsichtlich der endokrinen Funktion, nur in Zusammenschau mit klinischen und laborchemischen Parametern moeglich. Eine CT-Untersuchung zur Beurteilung einer Nebennierenraumforderung sollte mit einer nativen Untersuchung beginnen, ggf. ergaenzt durch eine Untersuchung des Kontrastmittel-''wash-out''. Wesentliche Bestandteile eines adrenalen MRT-Untersuchungsprotokolls sind die In- und Opposed-phase-Sequenzen. (orig.)

  3. [Dennis Hormuth. Livonia est omnis divisa in partes tres : Studien zum mental mapping der livländischen Chronistik in der Frühen Neuzeit (1558-1721)] / Anti Selart

    Index Scriptorium Estoniae

    Selart, Anti, 1973-

    2013-01-01

    Arvustus: Hormuth, Dennis. Livonia est omnis divisa in partes tres : Studien zum mental mapping der livländischen Chronistik in der Frühen Neuzeit (1558-1721) (Quellen und Studien zur Geschichte des östlichen Europa, 79). Franz Steiner verlag. Stuttgart 2012

  4. Zum Einsatz des FemoStop (R-Systems zum Verschluß der arteriellen Punktionsstelle nach PTCA

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kunert M

    2004-01-01

    Full Text Available Kurzfassung: Nach Koronarangioplastie existieren unterschiedliche Protokolle zum Zeitpunkt und Verschlußmodus der arteriellen Punktionsstelle. Für das FemoStop (R-System sind leichte Handhabung und gute Effektivität bei der Femoralarterienkompression belegt, allerdings existieren keine Daten darüber, inwieweit die Leistenkompressionszeit vom Gerinnungsstatus abhängt. Aus diesem Grund teilten wir 267 Patienten nach elektiver PTCA randomisiert und prospektiv in zwei Gruppen auf (Gruppe A [n = 137] mit früher Schleusenentfernung 6-8 Stunden nach PTCA, Gruppe B [n = 130] mit später Schleusenentfernung 14-16 Stunden nach PTCA und analysierten die Abhängigkeit der FemoStop (R-Kompressionszeit (FSKZ vom Grad der Heparin-Antikoagulation (aPTT sowie die Inzidenz vagaler Reaktionen und Komplikationen (Leistenhämatom, Aneurysma spurium. Die FSKZ war in Gruppe A bei hoher Heparin-Antikoagulation (aPTT: 88 +/- 46 s hochsignifikant im Vergleich zu Gruppe B (aPTT: 59 +/- 34 s mit niedriger Heparin-Antikoagulation verlängert (69 +/- 27 Min. vs. 45 +/- 15 Min.; p 0,001, vagale Reaktionen traten deutlich häufiger auf (15,3 % vs. 10 %, p 0,05, ebenfalls war die Inzidenz von kleineren Leistenhämatomen erhöht (9,5 % vs. 3,1 %; p 0,05. Vor Anwendung des FemoStop (R-Systems sollte der Gerinnungsstatus bestimmt werden, um Kompressionszeiten so kurz wie möglich zu halten.

  5. Willensfreiheit und Strafrecht im Spannungsfeld zwischen moderner Neurowissenschaft und Philosophie.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    SCHULZ, Björn.

    2008-01-01

    Full Text Available Der Text „Willensfreiheit und Strafrecht im Spannungsfeld zwischen moderner Neurowissenschaft und Philosophie“ geht den grundsätzlichen Fragen nach, inwieweit Gefühle, Denken und Entscheidungen ausschließlich den Kausalgesetzen und neuronalen Prozessen unterliegen, ob es daneben noch Raum für Subjektivität und Willensfreiheit gibt beziehungsweise welche Auswirkungen die Fortschritte der Hirnforschung auf unser Menschenbild, und insbesondere auf die Beurteilung von Straftätern, haben. Der erste Teil gibt einen Überblick zum einen über die Erkenntnisse der Hirnforschung auf diesem Gebiet, darüber welche „Definitionen“ oder Beschreibungen von Begriffen wie „Willensfreiheit“ in der medizinischen Forschung existieren und zum anderen, welche Aussagen in der Philosophie und nicht zuletzt im Strafrecht darüber getroffenwerden. Sodann werden in einem zweiten Teil aus den verschiedenen Blickwinkeln Streitpunkte dargelegt, sowie Perspektiven oder mögliche Konsequenzen aufgezeigt. All diese zu beschreibendenSichtweisen und Meinungen werden dabei immer wieder im Lichte der Ergebnisse und Aussagen der Hirnforschung reflektiert beziehungsweise gemessen. Darüber wird auch versucht aus einer objektiven und neutralen Lage den Standort der Diskussionen auf diesem Gebiet zu bestimmen. Damit einhergehend wird letztlich die Frage aufgeworfen, inwiefern der Streit um die Willensfreiheit des Menschen möglicherweise ein deutsches ist oder sich auch in der angloamerikanischen Strafrechtsdoktrin wieder findet, wonach im letzten Teil nach Zugrundelegung der Erkenntnisse der ersten Teile eine subjektive Bewertung sowie ein persönlicher Ausblick erfolgt.

  6. Politisches „Milieu“, Familienwirklichkeit und Rechtsreform. Katholische und sozialdemokratische Positionen in der Weimarer Republik

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Arne Duncker

    2005-03-01

    Full Text Available Bei der verdienstvollen und materialreichen Arbeit Heinemanns handelt es sich um die gekürzte und überarbeitete Fassung einer an der Universität Augsburg 2002 abgeschlossenen Dissertation. Literatur ist bis einschließlich 2002 eingearbeitet. Mit Katholizismus und Sozialdemokratie hat die Arbeit zwei der bedeutendsten politischen und kulturellen Bewegungen – und auch “Milieus“ (S. 13 f. – Deutschlands in der Zeit der Weimarer Republik zum Gegenstand. In der Arbeit werden Fragen der historischen Familienforschung, Sozialgeschichte und Parteiengeschichte behandelt. Sie enthält darüber hinaus – ausbaufähige – rechtshistorische, frauengeschichtliche, parlamentsgeschichtliche und ehephilosophische Abschnitte sowie ein Schwerpunktkapitel (S. 213–292 zur Bevölkerungspolitik.

  7. The place of CT angiography in the diagnosis of cerebral sinus thrombosis; Stellenwert der Angiographie in der Diagnostik von zerebralen Sinus- und Venenthrombosen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Hagen, T. [Abt. fuer Neuroradiologie, Radiologische Klinik, Universitaet des Saarlandes, Homburg/Saar (Germany); Bartylla, K. [Abt. fuer Neuroradiologie, Radiologische Klinik, Universitaet des Saarlandes, Homburg/Saar (Germany); Waziri, A. [Abt. fuer Neuroradiologie, Radiologische Klinik, Universitaet des Saarlandes, Homburg/Saar (Germany); Schmitz, B. [Abt. fuer Neuroradiologie, Radiologische Klinik, Universitaet des Saarlandes, Homburg/Saar (Germany); Piepgras, U. [Abt. fuer Neuroradiologie, Radiologische Klinik, Universitaet des Saarlandes, Homburg/Saar (Germany)

    1996-11-01

    Dural sinus thrombosis is not uncommon. Due to the nonspecific symptomatology, as well as the manifold etiology, clinical diagnosis may be difficult. In these cases imaging procedures are frequently crucial in deciding how to proceed and how to treat. The aim of our study was to evaluate the diagnostic utility of helical CT in the detection of dural sinus thrombosis. In 20 patients with clinically supected thrombosis CT angiography was performed. In 6 patients dural sinus thrombosis was diagnosed. In order to acquire also arterial vessels, a short delay of about 22 s after the onset of the application of contrast medium was selected. By this method we found an occlusion of the MCA in two patients with clinically suspected sinus thrombosis. In all patients the transverse slices and the multiplanar reconstructions showed filling defects or an `empty delta` sign. With irregular outlines the thrombus could be depicted over the complete course of the sinus. The MIP reconstructions were particularly helpful in the evaluation of the vessel anatomy and the pathological collateral venous drainage. In three patients MR angiograms were available for comparison. The smaller veins, such as the v. vermis inferior, were less clearly depicted than in CT angiography. CT angiography is a fast and reliable method to exclude or verify a sinus thrombosis. It can be performed immediately after nonenhanced CT. According to our present experience CT angiography is sufficient for the diagnosis of a sinus thrombosis. (orig.) [Deutsch] In der Arbeit wird die Welt der CT-Angiographie zum Nachweis oder Ausschluss einer zerebralen Sinus- und Venenthrombose (SVT) dargestellt. Bei 20 Patienten mit dem klinischen Verdacht auf eine SVT wurde eine CT-Angiographie in Spiraltechnik durchgefuehrt. Bei 6 Patienten bestaetigte diese die Verdachtsdiagnose, bei 16 konnte eine Thrombose ausgeschlossen werden. Bei allen Patienten mit nachgewiesener SVT zeigten die axialen Schnitte und die multiplanaren Rekonstruktionen Fuellungsdefekte oder ein `Empty-delta-Zeichen`. Durch angepasste spezielle Schnittfuehrungen liessen sich die Thromben im gesamten Verlauf darstellen. Die MIP-Rekonstruktionen waren besonders fuer die anatomische Zuordnung von Gefaessen und fuer die Beurteilung von Kollateralvenen geeignet. Magnetresonanzangiographien bei 3 Patienten liessen kleinere Venen, wie die V. vermis inferior, weniger deutlich zur Darstellung kommen als die CT-Angiographie. Die CT-Angiographie erweist sich als eine rasch durchfuehrbare und zuverlaessige Methode zum Ausschluss oder Nachweis von Thrombosen der Hirnvenen oder des duralen Sinus. Sie kann unmittelbar an die native Standard-CT-Untersuchung angeschlossen werden, so dass die Dauer der Diagnostik verkuerzt wird. Nach unserer bisherigen Erfahrung ist die CT-Angiographie in der Diagnostik von zerebralen venoesen Thrombosen so sicher, dass auf eine DSA verzichtet werden kann. (orig.)

  8. Schaulust und Horror Soziokulturelle - Perspektiven auf PEEPING TOM

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Thomas Ballhausen

    2010-09-01

    Full Text Available Die Geschichte des Kinos und des Films ist mindestens ebenso sehr eine Geschichte des Schreckens (und der damit verbundenen Schaulust wie sie eine Geschichte des Dokumentarischen zu sein scheint. Es sind die außergewöhnlichen Körper und deren Bewegungen, die das Publikum zu allen Zeiten faszinierten, schockierten und zum Schauen und Sehen lockten. Besonders das Genre des Horrorfilms ist mit diesem zentralen Aspekt des Kinos besonders deutlich verbunden.

  9. Ruth Ayaß: Kommunikation und Geschlecht. Stuttgart: W. Kohlhammer Verlag 2008

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Michaela Goll

    2009-03-01

    Full Text Available Ruth Ayaß gibt in der vorliegenden Einführung einen Überblick über den Forschungsstand und die wesentlichen Diskussionsstränge zum Thema Kommunikation und Geschlecht. Sie zeigt dabei, ob und wie sich männliche von weiblichen Gesprächstilen unterscheiden lassen und wie verschiedene Geschlechter erst interaktiv, nämlich durch kommunikative Prozesse, erzeugt werden. Der Band eignet sich hervorragend als Lehrbuch in soziologischen und sprachwissenschaftlichen Studiengängen, bietet aber auch für die konstruktivistische Genderforschung wichtige Anknüpfungspunkte.

  10. [Deutschland, Russland und das Baltikum] / Bogus?aw Dyba{250}

    Index Scriptorium Estoniae

    Dyba{250}, Bogus?aw

    2006-01-01

    Rets. rmt.: Deutschland, Russland und das Baltikum. Beiträge zu einer Geschichte wechselvoller Beziehungen. Festschrift zum 85. Geburtstag von Peter Krupnikow, hrsg. v. Florian Anton und Leonid Luks (=Schriften des Zentralinstituts für Mittel- und Osteuropastudien. Bd.7), Böhlau Verlag, Köln-Weimar-Wien, 2005

  11. Akupunktur bei In-vitro-Fertilisation und intrazytoplasmatischer Spermieninjektion

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Dieterle S

    2009-01-01

    Full Text Available Akupunktur ist eine traditionelle chinesische Behandlungsmethode. Sie kann adjuvant bei In-vitro-Fertilisation und intrazytoplasmatischer Spermieninjektion mit Embryotransfer angewendet werden. Randomisierte kontrollierte klinische Studien haben gezeigt, dass Akupunktur zum Zeitpunkt des Embryotransfers zu einer signifikant höheren und relevanten klinischen Schwangerschaftsrate, fortlaufenden Schwangerschaftsrate und Lebendgeburtenrate führen kann. Ihre Effektivität unter klinischen Routinebedingungen ist noch nicht abschließend beurteilbar.

  12. Einfluß von Komponenten der extrazellulären Matrix auf Hypophysenzellphysiologie und Hypophysentumorpathogenese

    OpenAIRE

    Kuchenbauer, Florian

    2002-01-01

    Die extrazelluläre Matrix umgibt Zellen, stabilisiert Gewebe und reguliert Zellfunktionen. Bestandteile der ECM transduzieren Signale durch Zellmembranrezeptoren, sog. Integrine. Integrine vermitteln Änderungen der Zellmorphologie, Proliferation, Differenzierung und Apoptose in Zellen. Die Frage ob die ECM eine wichtige Rolle in der Physiologie und Tumorgenese der Hypophyse spielt, ist immer noch offen. In der vorliegenden Arbeit wurden zum ersten Mal die regulatorischen Möglic...

  13. Effekt neuronaler Autoantikörper auf enterische Neurone und vagale Afferenzen

    OpenAIRE

    Li, Qin

    2013-01-01

    Bei der paraneoplastischen gastrointestinalen Dysmotilität wird angenommen, dass Autoantikörper gegen neuronale Strukturen im enterischen und autonomen Nervensystem eine Rolle spielen. Hier konnte gezeigt werden, dass zwei in diesem Zusammenhang wichtige Autoantikörper (gegen Zellkerne neuronaler Zellen Typ 1 (ANNA1) und gegen ganglionäre nikotinerge Acetylcholinrezeptoren (?3-AChR)) eine akut erregende Wirkung auf enterische Neurone und vagale Afferenzen haben. Dies könnte zum Krankhei...

  14. Potentiale in der Zusammenarbeit zwischen Milcherzeugern und Molkereien aus Landwirtssicht

    OpenAIRE

    Steffen, Nina; Spiller, Achim

    2012-01-01

    Ob die Effizienz in der Wertschöpfungskette Milch durch die Zusammenarbeit von Milcherzeuger und Molkerei gesteigert werden kann, analysiert eine Studie des Lehrstuhls Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte der Universität Göttingen, die mit finanzieller Unterstützung der DZ Bank-Stiftung durchgeführt wurde. 279 deutsche Milcherzeuger wurden zum Thema Zusammenarbeit zwischen Milcherzeuger und Molkerei befragt. Um eine Effizienzsteigerung in der Wertschöpfungskette Milch zu erziel...

  15. Leitliniengerechte Therapie von Übelkeit und Erbrechen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schmitt T

    2011-01-01

    Full Text Available Übelkeit und Erbrechen zählen zu den häufigsten Symptomen bei Krebspatienten. Dies wird zum einen durch die Toxizität der Behandlung bedingt, zum anderen durch Komplikationen, die direkt oder indirekt mit der Krebserkrankung in Zusammenhang stehen. Bei Patienten mit malignen Erkrankungen, die eine Chemotherapie erhalten, sind die Inzidenz, Prävalenz und Schwere von Übelkeit und Erbrechen von mehreren Faktoren abhängig. Hierzu zählen vor allem das emetische Potenzial der Chemotherapie sowie patientenabhängige individuelle Risikofaktoren. Ungefähr 70?80 % aller mit Chemotherapie behandelten Patienten, die keine adäquate antiemetische Prophylaxe erhalten, leiden an Übelkeit und/oder Erbrechen. Negative Erfahrungen mit diesen Symptomen können bei 10?44 % aller Patienten zum Auftreten einer oftmals nur schwer behandelbaren antizipatorischen Übelkeit führen. Eine Vielzahl von Neurorezeptoren ist an der Entstehung von Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie beteiligt. Hierzu zählen Rezeptoren für Serotonin, Dopamin, Kortikosteroide und Neurokinin-1. Antiemetische Substanzen wirken häufig an verschiedenen Rezeptoren und zeigen synergistische Effekte, wenn sie in Kombination eingesetzt werden. Ohne eine entsprechende prophylaktische antiemetische Therapie würden einige hoch-emetogene Substanzen, wie z. B. Cisplatin, bei praktisch allen Patienten zu Übelkeit und Erbrechen führen. Mit einer leitliniengerechten Therapie kann hier die Prävalenz auf ca. 25 % gesenkt werden. Eine entsprechende pharmakologische Prävention und Behandlung ist daher essenziell. In diesem Übersichtsartikel stellen wir die grundlegenden pathophysiologischen Prozesse von chemotherapieinduzierter Übelkeit und Erbrechen, aktuell verfügbare antiemetisch wirksame Substanzen sowie die leitliniengerechte Therapie von chemotherapieinduzierter Übelkeit und Erbrechen dar.

  16. Wissensmanagement-Visionäre: Trends und Strategien

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Frost, Ingo

    2012-12-01

    Full Text Available Die Autoren dieses Artikels gehen der Frage nach, wie Organisationen im Jahr 2020 mit Wissen umgehen werden. Dazu haben sie in einem ersten Schritt nationale und internationale Wissensmanagementkonferenzen, Publikationen und Internetveröffentlichungen analysiert, um Wissensmanagement-Visionäre aufzufinden. Dabei sind vier Visionäre aufgrund Ihrer Keynotes und ihrer Veröffentlichungen zu Wissensmanagement-Trends aufgefallen: David Griffiths, Dave Snowden, David Gurteen und Norbert Gronau. Sie werden hier zusammen mit ihren Thesen und Visionen zum Umgang mit Wissen vorgestellt. Am Ende werden diese Thesen gegenübergestellt und diskutiert.

  17. Modulare Sicherheits- und Sensorsysteme für autonome mobile Roboter realisiert im Forschungsfahrzeug Marvin

    Science.gov (United States)

    Hillenbrand, Carsten; Berns, Karsten

    Fahrerlose Transportsysteme bzw. autonome mobile Roboter werden nicht nur in der Industrie, sondern vermehrt z.B. in Büros, Krankenhäusern und Museen eingesetzt um Transport-, Handlingsoder überwachungsaufgaben zu übernehmen. Sie agieren nicht mehr in Sicherheitszellen, sondern immer stärker direkt in der menschlichen Umgebung. Somit muss es das oberste Ziel Scin, durch kombinieren verschiedener Sensoren Gefahrenquellen sicher zu erkennen. In diesem Dokument wird eine Hardwarearchitektur vorgestellt, die es ermöglicht, zügig verschiedene Komponenten zusammen zu testen. Dabei wird immer eine sichere elektromechanische Abschaltung nach bisherigem Standart garantiert.

  18. KidSmart - Medienkompetent zum Schulübergang

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Anita Müller

    2012-03-01

    Full Text Available In Deutschland zeichnet sich bereits vor Schuleintritt im Bereich der literarischen und medialen Sozialisation eine Bildungsbenachteiligung ab. Vor allem Kinder aus bildungsfernen Milieus und mit Migrationshintergrund sind hiervon betroffen (vgl. Becker/Lauterbach 2004; Diefenbach 2007; Rabe-Kleberg 2010. An dieser Einsicht knüpft das Forschungs- und Interventionsprojekt KidSmart – Medienkompetent zum Schulübergang an. Medienpädagogische Arbeit steht hier im Kontext der Vorbereitung auf den Schulübergang. Durch kreative Medienarbeit soll ein Gegengewicht zur eher passiven Mediennutzung geschaffen werden. Ziel ist es Bildungsunterschiede von Kindern bereits vor Schulbeginn auszugleichen.Already before starting school educational disadvantages in the part of reading and media socialization can be identified within Germany. Generally affected are children of less educated families and children with migration background (Becker/Lauterbach 2004; Diefenbach 2007; Rabe-Kleberg 2010. Therefore, an exceptional intervention and research project KidSmart – media competence by entering school was initiated in the area of early childhood education. Within this project media-pedagogical work is corresponding with preparation of entering school. The intention is to create a counterbalance to passive media use by creative media work. The scope of the project is to fight against early educational disadvantages.

  19. Epilepsie und psychiatrische Erkrankungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Baumgartner C

    2008-01-01

    Full Text Available Psychiatrische Erkrankungen treten bei Epilepsiepatienten signifikant häufiger auf als in der Allgemeinbevölkerung und als bei Patienten mit anderen chronischen Erkrankungen. Die Depression stellt die häufigste psychiatrische Begleiterkrankung bei Epilepsie dar. Die Häufigkeit von Depressionen korreliert mit der Anfallskontrolle: Sie liegt zwischen 3 und 9 % bei gut kontrollierter Epilepsie, jedoch zwischen 20 und 55 % bei Patienten mit therapieresistenten Epilepsien. Umgekehrt ist bei Patienten mit neu diagnostizierten Epilepsien anamnestisch signifikant häufiger eine Depression zu erheben als in einem Vergleichskollektiv. Diese bidirektionale Beziehung zwischen Epilepsie und Depression könnte durch gemeinsame Pathomechanismen beider Erkrankungen erklärt werden. Obwohl das Vorliegen und der Schweregrad einer Depression die wichtigsten Prädiktoren für die Lebensqualität bei Epilepsiepatienten darstellen, werden Depressionen bei Epilepsiepatienten unterdiagnostiziert und unterbehandelt. Eine psychopharmakologische Behandlung sollte bei Vorliegen einer Begleitdepression deshalb unverzüglich initiiert werden, das epileptogene Potential von Antidepressiva stellt dabei ein vernachlässigbares Risiko dar. Die Prävalenz psychotischer Störungen bei Epilepsiepatienten liegt zwischen 2 und 8 %, wobei sogenannte episodische Psychosen (iktale, postiktale und Alternativpsychosen, die in einem zeitlichen Bezug zum Anfallsgeschehen stehen, und chronische Psychosen (interiktale Psychosen ohne zeitlichen Bezug zu den Anfällen, unterschieden werden können. Die Prävalenz von Angststörungen bei Epilepsiepatienten liegt zwischen 15 und 25 %. Man kann zwischen präiktaler, iktaler, postiktaler und interiktaler Angst unterscheiden.

  20. Frauen in Philosophie und Wissenschaft

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Regina Harzer

    2006-03-01

    Full Text Available Der von Brigitte Doetsch herausgegebene Band präsentiert die aktuelle Feministische Philosophie und sammelt Beiträge, die Einblick geben in den gegenwärtigen Forschungsstand, wie ihn „Philosophinnen im dritten Jahrtausend“ erreicht haben. Insgesamt neun, zum Teil interdisziplinär ausgerichtete Arbeiten werden vorgestellt. Das Themenspektrum ist weit: Geschichte der Philosophie; Politische Philosophie und Naturphilosophie; Epistemologie; Biopolitik und Bioethik als Bereiche praktischer Philosophie; Forschung über Geschlechterverhältnisse. Alle Beiträge gehen zurück auf eine Vortragsreihe des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies (www.genderzentrum.de. Leser/-innen erhalten einen guten Überblick über die aktuelle Frauenforschung aus der Sicht theoretischer und praktischer Philosophie.

  1. Herztransplantation: Intensivmedizinische Aspekte und Nachsorge

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hiesmayr M

    2004-01-01

    Full Text Available Der frühe postoperative Verlauf nach Herztransplantation (HTx wird durch 3 Hauptfaktoren beeinflußt: präoperativer Zustand, chronische Medikation und Funktion des Transplantates. Der präoperative Zustand des Patienten umfaßt den Allgemeinzustand, sekundäre Organschädigungen, wie zum Beispiel Einschränkungen der Nieren- und Leberfunktion, und das Ausmaß der pulmonalen Hypertension. Die präoperative Medikation kann den Gefäßtonus über Tage beeinflussen, die Funktion des Transplantats ist entscheidend für die Hämodynamik. Die postoperative intensivmedizinische Behandlung von Patienten nach Herztransplantation basiert vielfach auf Erfahrung und deren Weitergabe zwischen den Zentren. Trotz des intensiven Erfahrungsaustausches bleibt die Variabilität zwischen den Zentren in manchen Aspekten erheblich. Die Ursachen sind noch nicht in allen Facetten geklärt.

  2. Osteoporose und Gefäßkalzifizierung: gemeinsame Wege?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Dobnig H

    2009-01-01

    Full Text Available Osteoporosebedingte Frakturen und verschiedene arteriosklerosebedingte Erkrankungen sind ein häufig gleichzeitig anzutreffendes Problem in der älteren Bevölkerung. Es gibt Hinweise darauf, dass ein Zusammenhang zwischen diesen beiden Entitäten besteht. So gibt es zahlreiche Studien in verschiedensten Populationen, die eine inverse Korrelation finden zwischen niedriger Knochenmasse oder erhöhten Knochenverlustraten und dem Vorhandensein subklinischer oder auch manifester Atherosklerose. Neben dem Alter, eingeschränkter Nierenfunktion, Rauchen, Diabetes mellitus und Inaktivität werden auch andere Faktoren diskutiert, wie zum Beispiel Vitamin D, die gleichzeitig sowohl gefäßbiologische Prozesse als auch den Knochen- und Mineralstoffwechsel beeinflussen. Der vorliegende Artikel beleuchtet zudem den Vorgang der Gefäßkalzifizierung, der deutliche Parallelen mit den Knochenumbauvorgängen aufweist.

  3. Untersuchungen zum Mechanismus der PKD-vermittelten EGF Rezeptor-Transmodulation

    OpenAIRE

    Besir, Christina

    2003-01-01

    Im Rahmen dieser Arbeit wurde zum ersten Mal die PKC-vermittelte Inhibition der EGF-induzierten JNK-Aktivität durch GPCRn gezeigt, die durch Transmodulation des EGF Rezeptors verursacht wird. Darüber hinaus wurde anhand einer dominant negativen Mutante der Effekt von PKD auf diesen Prozess nachgewiesen und ihre Rolle in der bereits durch (Bagowski et al., 1999) beschriebenen PDGF-vermittelten JNK-Inhibition verifiziert. Weiterhin wurde gezeigt, dass die Liganden Endothelin und LPA, die i...

  4. Construction of a children's holiday centre at Leipzig-Probstheida according to low-energy standards, with a timber construction, ecologically acceptable constructing materials, and renewable energy sources. Final report; Demonstration einer umweltgerechten Passivhausbauweise am Kinder- und Jugendfreizeitzentrum Leipzig-Probstheida mit oekologisch bewerteten Holzbaukonstruktionen, umweltgerechten Baustoffen und dem Einsatz regenerativer Energien. Abschlussbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Seifert, A.; Pfeiffer, K.H. (comps.)

    2000-08-01

    A holiday home for children and juveniles was constructed according to the standard for low-energy buildings. The project was carried out in co-operation with the children themselves. [German] Im Foerderprojektes der Deutschen Bundesstiftung Umwelt 'Entwicklung eines Holzbausystems zur Entwicklung und Errichtung kostenguenstiger Niedrigenergie- und Passivhaeuser unter Einsatz umweltvertraeglicher Baustoffe und Materialien' (Antragsteller Ing. Buero Naumann and Stahr, Leipzig) sind die grundsaetzlichen Aspekte und baulichen Loesungen zum Erreichen der Zielstellungen und die konstruktiven Details entwicklungsseitig untersucht und ausfuehrlich dargestellt. Am konkreten Vorhaben Kinder- und Jugendfreizeitzentrum Leipzig-Probstheida sollte eine Anwendung dieses Holzbausystems und weiterer baulicher und technischer Massnahmen zum Erreichen eines Passivhausstandards in der Praxis erprobt werden. Zielstellung dieses beantragten Projektes war es, fuer das Kinder- und Jugendfreizeitzentrum Probstheida durch zusaetzliche und ergaenzende Massnahmen zum bisher geplanten und teilweise schon realisierten Bauvorhaben eine Bauausfuehrung mit einem Passivhausstandard und mit weiteren umweltrelevanten Zielen, wie geringster Primaerenergieeinsatz bei der Bereitstellung, Herstellung und Transport der Baustoffe, umwelt- und gesundheitsrelevante Ausfuehrung der Baumassnahmen, Beitrag zur Erhaltung des CO{sub 2}-Gleichgewichtes und Beitrag zum Klimaschutz der Erde, groesstmoeglicher Einsatz nachwachsender Rohstoffe zu erreichen. Dieses Vorhaben wurde gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen - den zukuenftigen Nutzern - vorbereitet und durchgefuehrt. Gleichzeitig sollte Oeffentlichkeitsarbeit und Bildungs- und Qualifizierungsarbeit am konkreten Vorhaben und zu vielfaeltigen oekologischen Themenstellungen durchgefuehrt werden. (orig.)

  5. Supraleitung Grundlagen und Anwendungen

    CERN Document Server

    Buckel, Werner

    2013-01-01

    Grundlegende Konzepte und Eigenschaften von Supraleitern, die Herstellung und Entwicklung von neuen supraleitenden Materialien sowie moderne Anwendungsbereiche sind die Schwerpunktthemen des Buches. Das größte Potential zur Nutzung der Supraleitung liegt in der Energietechnik. Fast unbemerkt trägt die Einführung von Kabeln, Magneten, Transformatoren oder Lagern aus supraleitenden Materialien bei zur Effizienzsteigerung bei der Stromübertragung oder in Motoren. Durch seiner klare Sprache und zahlreiche erläuternde Abbildungen eignet sich der Band hervorragend als einführendes Lehrbuch. Der Schwierigkeitsgrad wird von Kapitel zu Kapitel gesteigert. So können auch Einsteiger ohne einschlägige Vorkenntnisse dem Stoff folgen. Dank der über 350 Literaturhinweise bekommt der Leser außerdem einen Überblick über die wichtigsten Publikationen zum Thema. Ein unverzichtbares Lehrbuch also für Physik-Studenten und Studierende der Ingenieurwissenschaften. Fachleuten in Forschung und Praxis leistet das Buch au...

  6. Scoping review of nursing-related dissemination and implementation research in German-speaking countries: Mapping the field / Scoping Review zum Stand der pflegebezogenen Disseminations- und Implementierungsforschung in deutschsprachigen Ländern: eine Bestandsaufnahme

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hoben Matthias

    2014-12-01

    Full Text Available Evidenzbasierte Innovationen in die Pflegepraxis zu implementieren, ist eine Herausforderung. International steht ein wachsender Fundus an Arbeiten der Disseminations- und Implementierungsforschung (DI-Forschung zur Verfügung, die versuchen, DI-Prozesse besser zu verstehen, zu optimieren und damit die Versorgungsqualität zu verbessern. Über die Zahl und den Fokus von DI-Forschungsarbeiten in deutschsprachigen Pflegesettings ist hingegen wenig bekannt. Dieses scoping Review untersucht daher diesen Forschungsstand, diskutiert diesen vor dem Hintergrund der internationalen DI-Forschung und gibt Empfehlungen für künftige Forschungsaktivitäten. Durchsucht wurden internationale Datenbanken (Web of Knowledge einschließlich Medline, CINAHL PsycInfo und GeroLit, sechs deutschsprachige Pflegezeitschriften sowie die Literaturlisten der eingeschlossenen Quellen. Insgesamt wurden 186 Publikationen eingeschlossen, die 140 Forschungsprojekte repräsentierten. Die Studienqualität wurde mittels fünfinternational bewährter Checklisten eingeschätzt. Die Qualität der Studien war tendenziell gering. 94 Forschungsprojekte evaluierten DI-Strategien, 67 erforschten Einflussfaktoren auf DI-Prozesse, 64 untersuchten Auswirkungen, Merkmale oder Verläufe von DI-Prozessen und 5 berichteten über die Entwicklung oder Validierung von Erhebungsinstrumenten für DI-Variablen. Methodologische Fragen der DI-Forschung oder die Entwicklung und Testung von DI-Theorien wurden in keiner der eingeschlossenen Studien thematisiert. Künftige pflegewissenschaftliche DI-Forschung im deutschsprachigen Raum sollte sich vor allem den letztgenannten Themen verstärkt widmen. Dabei wird es insbesondere darauf ankommen, die internationalen DI-Befunde zur Kenntnis zu nehmen, systematisch zu berücksichtigen, darauf aufzubauen und diese ggf. zu erweitern.

  7. Kino film? titrai kaip kalb? mokymosi priemon?. Untertitel als Mittel zum Fremdsprachenerwerb

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Alina Baravykait?

    2007-01-01

    Full Text Available Das in den letzten Jahren spürbare Bestreben der litauischen Gesetzgeber, Untertitelung von Fernsehfilmen zwecks Fremdsprachenerwerb gesetzlich anzuordnen, löste eine Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit aus, die sich in der Presse sowie im Internet widerspiegelt und als Anstoß zum vorliegenden Beitrag dient. Diese Arbeit stellt den Versuch dar, die Möglichkeiten und Grenzen der Untertitelung als eines Mittels zum Fremdsprachenerwerb zu untersuchen. Auf Grund der fehlenden wissenschaftlichen Forschungen in diesem Bereich sollen dabei empirische Betrachtungen und die vergleichende Textanalyse von Original und Übersetzung als Hilfe dienen. Auch wenn die Relevanz der Untertitelung für den Fremdsprachenerwerb nicht bestreitbar ist, ist sie aber zugleich nicht zu überschätzen: Durch die lediglich für diese Form der audiovisuellen Übersetzung charakteristischen Merkmale (kurze Einblendezeit, kondensierte Sprache und begrenzte Übertragungsmöglichkeiten von Realia-Begriffen, Phraseologismen, Intertextualismen, dem Wortspiel etc. bleiben dem Zuschauer oft sprachliche Stilmittel vorenthalten und der in allen Übersetzungsbereichen vorkommende unausweichliche Sinn- und Wirkungsverlust des Originals wird erheblich verstärkt. Anbetracht der erwähnten Aspekte und der häufigen fehlerhaften Übersetzungen sollen Untertitel nur als Hilfsmittel beim Fremdsprachenerwerb angewendet werden, wobei herkömmliche Lehr- und Lernstrategien von Fremdsprachen in den Vordergrund treten müssen.

  8. Gender und Schule: Geschlechterverhältnisse in Theorie und schulischer Praxis

    OpenAIRE

    Seemann, Malwine; Jösting, Sabine

    2006-01-01

    Der 1. Oldenburger Fachtag 'Gender und Schule' am 7. März 2006 nahm sich 'Geschlechterverhältnisse in Theorie und schulischer Praxis' zum Thema. Die Beiträge des Tagungsbandes beleuchten unterschiedliche Aspekete des Themas, ein Schwerpunkt liegt dabei immer auf den Möglichkeiten der 'Genderarbeit' in der alltäglichen Schulpraxis. Die Fachbeiträge kommen von Sabine Jösting, Malwine Seemann, Karin Flaake, Jürgen Budde, Lena Sievers, Astrid Kaiser, Sylvia Jahnke-Klein, Michael Herschelmann, Fer...

  9. Projecting and construction in hydrological engineering. Comparison of goals and results. Papers read at the symposium of 15 - 17 Oct 1998; Planung und Realisierung im Wasserbau. Vergleich von Zielvorstellungen mit den Ergebnissen. Beitraege zum Symposium

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Strobl, T. [ed.; Zunic, F. [comp.

    1998-07-01

    Today's hydrological engineers must take account of boundary conditions that were considered unimportant even a few years ago, e.g. ecological and social acceptability as well as political goals. The symposium presents examples of goals and reality, discusses the shortcomings of reality, and states the reasons. [German] Der Wasserbauingenieur muss heute bei der Planung und Realisierung wasserwirtschaftlicher Projekte und wasserbaulicher Anlagen viele Randbedingungen beruecksichtigen, die noch vor Jahren nicht oder nicht im derzeitigen Umfang massgebend waren. So ist beispielsweise die Beruecksichtigung gesamtoekologischer Belange bei groesseren Vorhaben zur selbstverstaendlichen Vorgabe einer jeden Planung geworden. Aber auch gesellschaftlich konsensfaehige Loesungen und die Beachtung politischer Wuensche stellen den Wasserbauingenieur vor grosse planerische Herausforderungen. Ein Ziel des Symposiums ist es, an konkreten Beispielen Planung und Wirklichkeit vorzustellen, eventuelle Abweichungen zu diskutieren und Ursachen hierfuer herauszuarbeiten. (orig.)

  10. Hypertonie nach Nierentransplantation - Inzidenz, Pathogenese und Therapie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hochegger K

    2005-01-01

    Full Text Available Bluthochdruck nach Organtransplantation, insbesondere Nierentransplantation (NTX, weist eine extrem hohe Prävalenz von über 60 % auf. Eine Erhöhung des Blutdrucks ist mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko vergesellschaftet und kann zum Verlust des Nierentransplantates führen. Die Mechanismen der Posttransplant-Hypertonie (PTHTN sind komplex und umfassen sowohl medikamentöse, als auch Spender- und Empfänger-bedingte Ursachen. Neueste Daten von Patienten mit kombinierter Nieren- und Pankreastransplantation deuten darauf hin, daß auch bisher nicht beachtete Faktoren, wie zum Beispiel die endotheliale Dysfunktion, an der PTHTN beteiligt sein könnten. Die optimale medikamentöse antihypertensive Behandlung wird auch weiterhin kontrovers diskutiert. Sie sollte aber in Abhängigkeit von den Komorbiditäten gestaltet werden, und es sollten Zielblutdruckwerte erreicht werden, wie sie von den internationalen und nationalen Hypertoniegesellschaften für "nicht-transplantierte" Hypertoniker empfohlen werden.

  11. Handhabung des Hautschutzes unter Pflegepersonal innerer und chirurgischer Intensivstationen: Ergebnisse einer prospektiven Fragebogenerhebung

    OpenAIRE

    Große-Schütte, Katja; Assadian, Ojan; Hübner, Nils-Olaf; Löffler, Harald; Kramer, Axel

    2011-01-01

    Die sog. Abnutzungsdermatose ist ein Problem bei Pflegekräften. Mit Hilfe einer prospektiven Fragebogenerhebung sollten das Wissen zum Hautschutz und zur Hautpflege und die praktische Umsetzung bei in der Intensivpflege tätigen internistischen und chirurgischen Pflegekräften analysiert werden. Es wurden 250 Fragebögen verteilt. 49% der Antwortenden gaben an, Hautpflege mindestens 1-2 mal täglich durchzuführen. 40% der Befragten gingen davon aus, dass die Dauer zum Einziehen von Hautcreme weni...

  12. Neuropsychologische Einflüsse von Schönheit und Niedlichkeitsfaktoren in der Wahrnehmung von Bildern

    OpenAIRE

    Taucher, Christoph

    2009-01-01

    Die vorliegende Untersuchung stellt einen Beitrag zur Erforschung der Wahrnehmung von Schönheit, Hässlichkeit und Niedlichkeit dar. Für diesen Zweck wurde eine Datenbank mit 180 Bildern zum Thema Schönheit und Hässlichkeit und eine zweite Datenbank mit 180 Bildern zum Thema Niedlichkeit erstellt. Wie geplant, unterscheiden sich die Bilder in den Ausprägungen der jeweiligen Eigenschaften, was durch die Evaluierung der Bilder von 62 Probanden bestätigt wurde. Auch die semantischen Dim...

  13. Grundlagen und Vollzug der amtlichen Lebensmittelkontrolle in Deutschland

    Science.gov (United States)

    Neuhaus, Annette

    Für Menschen besteht ein täglicher Bedarf an Lebensmitteln, die gesundheitlich unbedenklich, allgemein zum Verzehr geeignet und unverfälscht sein sollen. Lebensmittel sind vergängliche Naturprodukte und bergen in sich Gefahren, die mit dem natürlichen Verderbnisvorgang verbunden sind. Zusätzlich bestehen Risiken durch eine unsachgemäße Herstellung, Behandlung oder Verarbeitung, zum Beispiel durch ungeeignete Zutaten oder technologische Verfahren, falsche Lagertemperaturen oder Verwendung ungeeigneter Behältnisse. So lange wie Lebensmittel zum Zweck der Gewinnerzielung an andere abgegeben werden, besteht darüber hinaus die Versuchung, Kunden durch Verfälschung oder andere Manipulation zu übervorteilen.

  14. Wetter und Klima

    Science.gov (United States)

    Frater, Harald

    Diese CD-ROM orientiert sich inhaltlich weitgehend an gängigen Lehrbüchern zum Thema, wobei sie jedoch die Möglichkeiten der elektronischen Medien auf eindrucksvolle Weise nutzt. Unter anderem finden sich Filmbeiträge, Trickfilmsequenzen und Modellierungen. Darüber hinaus enthält die CD auch einige Kapitel, die interaktiv aufbereitet sind. Ein von jeder Stelle der Anwendung anwählbares Hauptmenü, eine Online-Hilfe sowie ein ausführliches Glossar garantieren dem Nutzer dabei höchstmögliche Anwenderfreundlichkeit.

  15. Bilaterale und Multilaterale Verhandlungen zum Entdecken und Definieren von Übereinkünften

    OpenAIRE

    Klenk, Andreas

    2012-01-01

    Negotiation is one of the most important tools for the coordination of collaborations and for conducting trade. Policy intersection protocols are efficient in identifying mutually compatible parameters, if the negotiating parties know the possible parameter space beforehand. It is no tool to discover new and unforeseen agreements. Iterative requirements-driven agreement negotiation with the novel VersaNeg protocol overcomes these limitations. It allows each party to state what it can o...

  16. Update 2012 der ESC-Guidelines zum Management von Vorhofflimmern - Was gibt es Neues?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Scherr D

    2013-01-01

    Full Text Available Kurzfassung: Das Guideline-Update der ESC zum Management von Vorhofflimmern betrifft vor allem die Bereiche Antikoagulation, medikamentöse Rhythmuskontrolle und Katheterablation. Im Bereich der Antikoagulation stellen die Etablierung des CHADSVASc- und des HAS-BLEDScores zur Risikostratifizierung sowie die Einführung der neuen Antikoagulantien die wichtigsten Neuerungen dar. Hinsichtlich der medikamentösen Therapie kommt es in den Guidelines zu einer Erst- bzw. Neubewertung von Vernakalant zur medikamentösen Kardioversion und von Dronedaron zur rhythmuserhaltenden Therapie. Der Stellenwert der Katheterablation von VHF wird durch die Guidelines weiter gesteigert.

  17. Präimplantationsdiagnostik und Embryonenschutz

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schill S

    2005-01-01

    Full Text Available Der Beitrag stellt die strafrechtliche Beurteilung der Präimplantationsdiagnostik (PID nach dem Embryonenschutzgesetz (ESchG dar und geht auf die verfassungsrechtlichen Bezüge im Spannungsfeld zwischen Fortpflanzungsfreiheit und Embryonenschutz ein. Trotz zunehmender Tendenzen, das ESchG restriktiv auszulegen, unterliegt die PID in Deutschland einem weitgehenden Verbot. Ob ein so umfangreicher strafrechtlicher Schutz des Embryos in vitro im Hinblick auf das durch die Verfassung geschützte Recht auf Leben und die Menschenwürdegarantie geboten ist, erscheint allerdings zweifelhaft. Insbesondere ergibt ein Vergleich mit den Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch, daß ein Verbot der PID im Hinblick auf den Gleichheitssatz nicht haltbar ist. Bei einer notwendigen Neuregelung stellt sich vielmehr die Frage, inwieweit die PID zugelassen werden muß und welche einschränkenden Indikationen geboten sind.

  18. Volkszählung und Mikrozensus1

    Science.gov (United States)

    Grohmann, Heinz

    Die Volkszählung (Zensus) ist seit langem weltweit eine statistische Erhebung über Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. In vielen Ländern wird sie heute in etwa 10jährigem Abstand durchgeführt. In Deutschland wurde sie in den 80er Jahren zum Politikum. Datenschutzängste, verbunden mit politischen Vorgängen (Friedensbewegung), erregten die Menschen, und das Bundesverfassungsgericht steckte neue Grenzen ab. Nach kontroversen Auseinandersetzungen, an denen die Deutsche Statistische Gesellschaft (DStatG) konstruktiv beteiligt war, kam es zur Volkszählung 1987. Den nachfolgenden Paradigmenwechsel hin zu einem registergestützten Zensus 2011 hat die DStatG ebenfalls kreativ mitgestaltet. Im Beitrag wird dieser Weg nachgezeichnet. Das neue Konzept wird vorgestellt und kritisch gewürdigt. Betroffen war auch der Mikrozensus als größte Bevölkerungs- und Arbeitsmarktstichprobe zwischen den Zensen. Nicht zuletzt durch das Wirken eines wissenschaftlichen Beirats, dessen Mitglieder von der DStatG vorgeschlagen wurden, blieb diese Erhebung in ihrem Kern für die Zukunft erhalten.

  19. Und es gibt sie doch: Frauen, die Krieg und Frieden theoretisieren

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Ellen Krause

    2001-11-01

    Full Text Available Sandra Hedinger liest Bertha von Suttner, Rosa Luxemburg, Hannah Arendt, Betty Reardon, Ann J. Tickner und Jean Bethke Elshtain auf Aussagen zum Geschlechterverhältnis, zu Kriegsursachen und zur Kriegsüberwindung. Dabei zeigt sie den engen Zusammenhang dieser Pole im Denken der behandelten Theoretikerinnen. Hedingers Buch ist eine überzeugende Aufforderung an die wissenschaftliche Beschäftigung mit den Internationalen Beziehungen, den herkömmlichen, männlichen Textkorpus um bisher ignorierte Überlegungen und Autorinnen zu erweitern.

  20. Physik für Wissenschaftler und Ingenieure

    CERN Document Server

    Tipler, Paul A; Wagner, Jenny

    2015-01-01

    Das Standardwerk in der rundum erneuerten Auflage – der gesamte Stoff bis zum Bachelor: jetzt auch mit spannenden Einblicken in die aktuelle Forschung! Verständlich, einprägsam, lebendig und die perfekte Prüfungsvorbereitung, mit unzähligen relevanten Rechenbeispielen und Aufgaben – dies ist Tiplers bekannte und beliebte Einführung in die Experimentalphysik. Klar und eingängig führt Tipler den Leser durch die physikalische Begriffs- und Formelwelt illustriert von unzähligen liebevoll gestalteten Farbgrafiken. Studienanfänger – egal, ob sie Physik im Hauptfach studieren oder ob es als Nebenfach auf dem Lehrplan steht – finden hier Schritt für Schritt den klar verständlichen Einstieg in die Physik mittels · Verständlicher Aufarbeitung des Prüfungsstoffes · Zahlreichen prüfungsrelevanten Übungsaufgaben · Anschaulichen Grafiken · Durchgehender Vierfarbigkeit · Übersichtlichem und farbkodiertem Layout · Ausgearbeiteten Beispielaufgaben, vom Text deutlich abgesetzt · Zusammenfa...

  1. Symposium Ecological construction - from half-timbered- to passive house: living yesterday - today - tomorrow; Symposium Oekologische Bauweisen - vom Umgebinde- zum Passivhaus: Wohnen Gestern - Heute - Morgen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    NONE

    2000-07-01

    While the first part of the symposium was dedicated to half-timbered buildings in the traditional style of Lausitz, Bohemia and Silesia, the second part discussed passive buildings. [German] Das Umgebindehaus ist ein weltweit einmaliger Haustyp und zum anderen ist es ein traditionelles Haus unserer Region der Oberlausitz und angrenzender Teile von Boehmen und Schlesien. Das Symposium behandelt das Umgebindehaus in Vergangenheit und Gegenwart und will Motivation und Ansaetze geben, dieses wunderschoene Baukulturgut zu erhalten und unter modernen Wohn-, Arbeits- und Lebensbedingungen zu nutzen. Der zweite Teil der Tagung ist nicht minder wichtig. Beim Passivhaus geht es im wesentlichen darum, Heizwaermeverluste im Winter so klein zu halten, dass sie von den Gewinnen (Sonnenenergie, inneres Waermeaufkommen u.a.) gedeckt werden koennen. Damit wird der Waermeschutz des Gebaeudes vielleicht bis an die Grenzen getrieben und es entstehen neue Anforderungen an das Energiemanagement und die Qualitaet der technischen Gebaeudeausruestung. (orig.)

  2. Hodenbiopsie, Histologie und TESE

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Bergmann M

    2007-01-01

    Full Text Available Die Spermatogenese erfolgt in den Keimtubuli, die aus einer Lamina propria und dem Keimepithel bestehen. Das Keimepithel besteht aus Keimzellen und somatischen Sertoli-Zellen. Sertoli-Zellen triggern die Spermatogenese über die hormonellen Stimuli von FSH und Androgenen und bilden die Blut-Hoden-Schranke, die Spermatozyten und Spermatiden vor dem körpereigenen Immunsystem schützt und so eine Autoimmunreaktion verhindert. Die Spermatogenese umfaßt die Proliferation der Spermatogonien, die Meiose der Spermatozyten und die Differenzierung der Spermatiden in Spermatozoen (Spermiogenese. Man unterscheidet I?VI verschiedene Assoziationen von Keimzellen ? "Stadien der Spermatogenese" ?, die in einem "multi-stage arrangement" in der Längsachse der Keimtubuli angeordnet sind. Verschiedene Spermatogenesedefekte in benachbarten Keimtubuli: "Bunte Atrophie" ist assoziiert mit Differenzierungsdefiziten der Sertoli-Zellen. Biopsien sollten in Bouinscher Lösung fixiert werden. Die Diagnose des Carcinoma in situ erfolgt durch den immunhistochemischen Nachweis der plazentalen alkalischen Phosphatase, die ausschließlich von den CISZellen exprimiert wird. Die histologische Evaluierung erfolgt über ein "score count"-Verfahren und die Applikation moderner histologischer Techniken zum Protein- und mRNA-Nachweis. Der sonographische Befund einer Mikrolithiasis korreliert histologisch mit dem Auftreten intratubulärer sphärischer Konkremente, einer Verdickung der Lamina propria und eines Tubulusschattens. Er ist nicht spezifisch für CIS/TIN, korreliert aber mit CIS/TIN in einem kleinen Subkollektiv von Patienten und bestätigt das erhöhte Risiko infertiler Patienten, einen Hodentumor zu entwickeln. Bei Klinefelter- Patienten besteht die Chance einer fokalen spermatogenetischen Restfunktion, die die Möglichkeit einer TESE/ICSI-Therapie eröffnet. Die Hodenbiopsie sollte nur unter Einhaltung strikter Kriterien für Indikation und histologische Evaluation in dafür qualifizierten Zentren, z. B. durch die "European Academy of Andrology" (EAU, durchgeführt werden.

  3. Aus einer Notwendigkeit? Die Reihentechnik, ihre Grundlagen und ihre musikhistorische Bedeutung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Benedikt Lessmann

    2009-12-01

    Full Text Available Der Beitrag handelt über die Grundlagen und musikhistorische Bedeutung der Reihentechnik. Er ist als Einführungsvortrag zum nachfolgenden Beitrag von Minari Bochmann "Musik und Politik im faschistischen Italien. Musica impegnata und die Verbreitung der Reihenkomposition in Italien" zu verstehen, kann aber auch als eigenständiger gelesen werden.

  4. Psychiatrische und psychometrische Befunde bei PatientInnen mit Chronic Fatigue Syndrom

    OpenAIRE

    Gerlicher, Rolf

    2002-01-01

    Seit den 80er Jahren wurde das sogenannte „Chronic Fatigue Syndrom“ mit dem sehr unspezifischen und weitverbreitetem Hauptsymptom „chronische Erschöpfung“ vermehrt zum Gegenstand medizinischen Forschung, wobei bald konzeptionelle, terminologische und klassifikatorische Probleme auftraten. Mit dem Ziel, eine Grundlage für den klinischen Zugang in der Praxis und eine pragmatische Basis für die medizinisch-wissenschaftliche Forschung zu schaffen, wurden Ende der 80er Ja...

  5. Integration von Graphtransformation und temporaler Logik zur Spezifikation verteilter Systeme

    OpenAIRE

    Koch, Manuel

    2000-01-01

    Die vorliegende Arbeit stellt eine formale Spezifikationsmethode für verteilte Systeme vor. Ziele der Arbeit sind die komponentenweise Modellierung des Verhaltens verteilter Systeme, die Spezifikation von Eigenschaften verteilter Systeme und die Unterstützung zum (automatischen) Überprüfen dieser Eigenschaften. Um diese Ziele zu erreichen, schlage ich einen integrierten Ansatz zweier formaler Methoden vor: verteilte Graphtransformation und temporale Logik. Verteilte Graphtransformation wi...

  6. Elektronische Feinstruktur und Rekombinationsdynamik in einzelnen InAs Quantenpunkten

    OpenAIRE

    Seguin, Robert

    2008-01-01

    Die elektronische Struktur von Halbleiter-Quantenpunkten (QPen) wird wesentlich durch die Quantenmechanik bestimmt und unterscheidet sich deutlich von derjenigen von Volumenhalbleitern. Dies ermöglicht, QPe in neuartigen Bauelementen, wie Einzelphotonenemitter für die Quantenkryptographie oder Qubit-Register für Quantencomputer, zum Einsatz zu bringen. Dieses Ziel erfordert jedoch tiefgehendes Verständnis und Kontrolle ihrer elektronischen Eigenschaften. Diese Eigenschaften hängen stark ...

  7. Science Translational Medicine - ein Forum für den interdisziplinären Wissensaustausch zwischen Grundlagenforschern und klinischen Forschungsärzten mit dem Ziel, die Patientenversorgung weltweit zu verbessern

    OpenAIRE

    Forsythe, K.

    2010-01-01

    Science Translational Medicine liefert ein Forum für den interdisziplinären Wissensaustausch zwischen Grundlagenforschern und klinischen Forschungsärzten aus allen wichtigen etablierten und aufkommenden Disziplinen, mit dem Ziel, die Patientenversorgung weltweit zu verbessern. Die wöchentliche Fachzeitschrift erschien zum ersten Mal im Oktober 2009 und wird von der American Association for the Adv anc ement of Science (AAAS), dem Herausgeber von Science und Science Signaling veröffen...

  8. Study into the status of co-combustion of sewage sludge, biomass and household refuse in coal-fired power stations. Final report; Untersuchungen zum Stand der Mitverbrennung von Klaerschlamm, Hausmuell und Biomasse in Kohlekraftwerken. Schlussbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Hein, K.R.G.; Spliethoff, H.; Scheurer, W. [Stuttgart Univ. (Germany). Inst. fuer Verfahrenstechnik und Dampfkesselwesen; Seifert, H.; Richers, U. [Forschungszentrum Karlsruhe GmbH Technik und Umwelt (Germany). Inst. fuer technische Chemie - Thermische Abfallbehandlung

    2000-03-01

    The co-combustion of wastes in power stations is an additional option for the thermal treatment of certain waste materials and thus for complying with the specifications of the German TA-Siedlungsabfall (technical directive on disposal of municipal solid waste). The present investigation compiles the status of knowledge about co-combustion of sewage sludge, biomass and selected waste materials in coal-fired power stations. The results are meant to provide extensive assistance to evaluate the processes and thus to contribute to sort out uncertainties, both on the part of power plant operators and of the authorities. Based on the information acquired, the report shall point out the gaps in knowledge, the further need for research and development and the need for action conerning the authorities. By enquiries at disposal enterprises, power station operators as well as authorities, the literature work was completed and a comprehensive view of the current situation in Germany elaborated. The report points out the legal conditions of co-combustion and supplementary fuel potentials, presents the process engineering of co-combustion, and examines the obstacles encountered during the technical conversion, the environmental questions, and the potential for co-combustion of the above materials in existing power stations. The electrical power sector is subject to strong changes due to the liberalisation of the energy market. The pressure on costs has increased and the periods available for planning are shorter. On the one hand, this arouses an increased interest in co-combustion of waste materials because of possible additional payments for the wastes. On the other hand, however, initiatives in this respect are counteracted by high investments costs necessary for the introduction of co-combustion with the existing high environmental standards. What is more, the competitive situation reduces the exchange of experience between the power station operators. Co-combustion of sewage sludge in coal-fired power stations is state of the art and carried out at various sites. It can be expected that co-combustion of waste wood will be introduced in the future on a wider scale. For both supplementary fuels, there was a fuel market already established, or it could build itself on available structures. The practice of these projects brought about ample experience with the supply of the supplementary fuels and the effects of co-combustion on system operation. The knowledge thus gained can be used when further supplementary fuels shall be introduced in the large power-station park of Germany. The facts and data compiled point out in addition where possibilities for improvement exists and which subjects require further investigation. (orig.) [German] Die Mitverbrennung von Abfaellen in Kraftwerken bietet sich als eine zusaetzliche Option zur thermischen Behandlung bestimmter Abfallstoffe und damit zur Einhaltung der Vorgaben der TA-Siedlungsabfall an. In der vorliegenden Untersuchung ist der Wissensstand zur Mitverbrennung in Kohlekraftwerken fuer Klaerschlamm, Biomasse und ausgewaehlte Abfallstoffe zusammengefasst. Die Ergebnisse sollen eine umfangreiche Hilfe zur Beurteilung der Verfahren zur Verfuegung stellen, um so einen Beitrag zur Beseitigung von Unsicherheiten, sowohl bei Anlagenbetreibern als auch auf der Seite der Aufsichtsbehoerden, zu leisten. Ausserdem sollen mit Hilfe der erarbeiteten Erkenntnisse bestehende Wissensluecken, der notwendige Forschungs- und Entwicklungsbedarf und der Handlungsbedarf des Gesetzgebers aufgezeigt werden. Durch direkte Recherche bei Entsorgungsunternehmen, den Kraftwerksbetreibern und auch den Genehmigungs- und Aufsichtsbehoerden wurde die Literaturarbeit ergaenzt und ein umfassendes Bild der aktuellen Situation in Deutschland erarbeitet. Es werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Mitverbrennung und Zusatzbrennstoffpotentiale aufgezeigt. Die verfahrenstechnische Verwirklichung der Mitverbrennung wird dargestellt, sowie Hemnisse bei der technischen Umsetzung, umweltrelevante Fragestellungen und das Mitve

  9. Der zukünftige Bedarf an Pflegearbeitskräften in Deutschland: Modellrechnungen für die Bundesländer bis zum Jahr 2020

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Carsten Pohl

    2010-01-01

    Full Text Available Durch den Anstieg des Geburtendefizits bei gleichzeitiger Zunahme der Lebenserwartung werden zukünftig relativ und absolut mehr ältere Menschen in Deutschland leben. Unter Verwendung von Modellrechnungen wird in diesen Beitrag die mögliche Entwicklung des Bedarfs an professionellen Pflegearbeitskräften bis zum Jahr 2020 für die einzelnen Bundesländer dargestellt. Aufgrund der Unterschiede im demografischen Wandel zwischen den Bundesländern wird sich auch der Pflegearbeitsmarkt nicht homogen im gesamten Bundesgebiet entwickeln. Mit dem Anstieg der Pflegebedürftigen von derzeit 2,25 Millionen auf voraussichtlich 2,9 Millionen bis zum Jahr 2020 in Deutschland insgesamt wird insbesondere die professionelle Pflege weiter an Bedeutung gewinnen. Die Nachfrage nach Pflegearbeitskräften (in Vollzeitäquivalenten könnte sich von derzeit 561.000 auf bis zu 900.000 bis zum Jahr 2020 erhöhen. Die tatsächliche Entwicklung des professio-nellen Arbeitsmarktes wird allerdings erheblich vom Engagement der pflegenden Angehörigen abhängen. Zudem spielen mögliche Produktivitätsfortschritte in der Erbringung von Pflegedienstleistungen eine Rolle, wie in verschiedenen Szenarien der Modellrechnungen gezeigt werden kann.

  10. Zwischen Kunst und Trash Paul Morrissey's Warhol-Trilogie FLESH/TRASH/HEAT

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Christina Wintersteiger

    2014-12-01

    Full Text Available Von den einen als Avantgarde, im Sinne der Warhol'schen (Film-Kunst, von den anderen als Sexploitation oder Kommerzfilm gesehen, lassen sich anhand der von Andy Warhol produzierten Trilogie FLESH, TRASH und HEAT Spannungen zwischen den Polen 'Kunst' und 'Trash' des Phänomens Kultfilm ausmachen. Neben einem kurzen Versuch einer Definition des Kultfilms und der Spannungen zwischen Trash und Underground, unternimmt es der folgende Beitrag, unter Rekurs auf Begrifflichkeiten wie Camp und Sexploitation und TheoretikerInnen wie Susan Sontag, Pierre Bourdieu oder Steven Shaviro, die drei Filme zum einen auf ihre spezielle Ästhetik und ihren gesellschaftlichen und poetischen Inhalt hin analysieren, zum anderen sollen sie in den Kontext ihrer Entstehungszeit gestellt werden. Abschließend soll im Rahmen einer zusammenführenden Betrachtung der Filme und ihres (theoretischen Zusammenspiels versucht werden, das Konzept des Kultfilms eigens zu reflektieren.

  11. Biodiesel as marine fuel for boats on Lake Constance - project information; Einsatz von Biodiesel in Sportbooten am Bodensee - Informationen zum Projekt ''Biodiesel und Sportschifffahrt in der Euregio Bodensee''

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schreiner, K. [Inst. fuer Verbrennungsmotoren, Fachhochschule Konstanz, Konstanz (Germany)

    2002-07-01

    Various waters sports associations, the UFOP, and Fachhochschule Konstanz University are cooperating in a project on biodiesel as a fuel for sports boats. Specific problems are: Hygroscopic behaviour of biodiesel in a moist environment, limited life of biodiesel in boats used only a few hours per year and filled up only once a year, dilution of lubricating oil as a result of a high rate of part-load operation. This contribution presents the results of the first two project years. No failure resulting from biodiesel use was observed during this period, so the general use of biodiesel as marine fuel can be tentatively recommended. [German] Am Bodensee wird die Verwendung von Biodiesel in Sportbooten in einem Projekt untersucht. An dem Projekt beteiligen sich verschiedene Wassersportverbaende, die UFOP und die Fachhochschule Konstanz. Waehrend der Einsatz von Biodiesel in Kraftfahrzeugen Stand der Technik ist, ergeben sich in Sportbooten Besonderheiten, die mit dem speziellen Betrieb dieser Wasserfahrzeuge zusammenhaengen. Es sind dies die hygroskopische Eigenschaft des Biodiesels in einer feuchten Umgebung, die begrenzte Haltbarkeit von Biodiesel, wenn die Boote nur wenige Stunden pro Jahr betrieben und nur einmal pro Jahr betankt werden, sowie eine eventuelle Schmieroelverduennung wegen des hohen Teillastanteils. Der vorliegende Beitrag fasst die Ergebnisse der Untersuchungen in den ersten beiden Jahren des Projekts zusammen. Es kann festgestellt werden, dass in diesen zwei Jahren keine biodieselbedingten Ausfaelle aufgetreten sind und dass mit grosser Wahrscheinlichkeit der generelle Einsatz von Biodiesel in Sportbooten empfohlen werden kann. (orig.)

  12. Alveoläre Hypoventilation und pulmonale Hypertonie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Desole S

    2008-01-01

    Full Text Available Die alveoläre Hypoventilation ist eine Gasaustauschstörung zwischen der alveolären und der atmosphärischen Luft, basierend auf einer unzureichenden Ventilation des Alveolarraumes. Diese Austauschstörung bedingt eine für dieses Krankheitsbild spezifische Hyperkapnie sowie in weiterer Folge eine Hypoxämie, die mithilfe einer arteriellen Blutgasanalyse leicht festzustellen sind. Der alveolären Hypoventilation können verschiedenste Ursachen zugrunde liegen: so können Störungen des zentralen Atemantriebes, mechanisch-ventilatorische Beeinträchtigungen sowie das Adipositas-Hypoventilationssyndrom (OHS zu einer alveolären Hypoventilation führen. Im Rahmen einer alveolären Hypoventilation kann es auch zum Auftreten einer pulmonalen Hypertonie kommen (Gruppe III der revidierten Fassung der klinischen Klassifikation der pulmonalen Hypertonie, Venedig 2003. Die Häufigkeit variiert je nach zugrunde liegender Ursache und kann zum Beispiel beim OHS bis zu 59 % betragen. Durch gezielte und individuell auf den Patienten angepasste therapeutische Maßnahmen können Patienten mit diesem Krankheitsbild und assoziierter pulmonaler Hypertonie behandelt werden. Zum Einsatz kommen hierbei mechanische Ventilationshilfen, die zu einer wesentlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes des Patienten führen. Zur Diagnosestellung einer idiopathischen pulmonal arteriellen Hypertonie muss die mögliche Differentialdiagnose einer alveolären Hypoventilation ausgeschlossen werden. Somit muss im Rahmen des diagnostischen Standard-Algorithmus der pulmonalen Hypertonie auf jeden Fall eine Blutgasanalyse durchgeführt werden.

  13. Führt der Einsatz der Langzeitblutdruckmessung zu einer reduzierten Anzahl von Antyhypertensiva in einer Langzeitstudie? Prospektive, randomisierte 5-Jahres-Studie zum Vergleich von Praxis- und 24-Stunden-Blutdruckmessung bei Hypertonikern

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Lüders S

    2001-01-01

    Full Text Available Es fehlen langfristige prospektive Studien, die den Wert der ambulanten Blutdruckmessung (ABDM gegenüber der Praxismessung (PM belegen. Insbesondere ist die Frage offen, ob die konsequente Anwendung der ABDM im Vergleich zur PM zu einer Reduktion von Antihypertensiva-Verordnungen führt. Die Beantwortung dieser Frage war eines der Ziele der "PLUR-Studie" ("Praxis- versus Langzeitblutdruckmessung unter Therapie mit Ramipril", 5-Jahre, prospektiv, randomisiert, multizentrisch. Design: Von 1298 Patienten wurden 651 mit ABDM (Gruppe (Grp 1 und 647 (Grp 2 ausschließlich mit PM über im Mittel 4,7 Jahre kontrolliert. 22 % der für Grp 1 gescreenten Patienten wurden wegen reiner "Praxishypertonie" nicht eingeschlossen. Alle Therapieentscheidungen wurden in Grp 1 ausschließlich aufgrund der ABDM-Werte und in Grp 2 aufgrund der PM getroffen. Praxisblutdruck bei Aufnahme, Alter, Geschlecht, Begleiterkrankungen waren in beiden Gruppen vergleichbar. Um eine vergleichbare Therapie in beiden Gruppen zu gewährleisten, wurde bei allen Patienten primär der ACE-Hemmer Ramipril eingesetzt. Zur Kombination konnten Kalziumantagonisten, Diuretika und Betablocker verabreicht werden. Ergebnisse: 68,7 % (Grp 1 und 68,3 % (Grp 2 der Patienten erhielten bei Studienende eine Monotherapie. 23,8 % (1 vs. 25,1 % (2 benötigten eine 2-fach- und 7,5 % vs. 6,6 % eine 3- oder Mehrfachkombination. Es bestand ein Trend zu einer niedrigeren Ramiprildosis in Grp 1. Der Vergleich der Medikamentenverordnung mit Hilfe eines Medikamenten-Scores ergab keine Unterschiede. In Grp 1 wurde zusätzlich ein intraindividueller Vergleich der Blutdruckwerte PM/ABDM durchgeführt, da in dieser Gruppe beide Messungen zur Verfügung standen: 48 % in beiden Verfahren normoton, 21 % hyperton. 17,7 % zeigten eine "Praxishypertonie", so daß Antihypertensiva eingespart werden konnten. Aber bei 13,2 % der Patienten mit normotoner PM bestanden hypertensive ABDM-Werte, so daß eine Intensivierung der Therapie notwendig war. Somit war die Zahl der Patienten, bei denen antihypertensive Medikamente reduziert werden konnte, nur geringgradig höher als die Anzahl, bei denen eine Therapieintensivierung erforderlich war. Dies erklärt wahrscheinlich, warum in dieser Studie insgesamt keine Medikamenteneinsparung erzielt wurde. Allerdings ist zu berücksichtigen, daß bei 22 % der Patienten, die initial gescreent wurden, eine antihypertensive Therapie durch den Einsatz der ABDM vermieden wurde, da eine Praxishypertonie vorlag.

  14. Diabetes und Karzinomrisiko des Verdauungstrakts: Update 2012

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Riemann JF

    2013-01-01

    Full Text Available Der Typ-2-Diabetes mellitus hat ein erhöhtes Karzinomrisiko in verschiedensten Organen des Menschen. Für den Verdauungstrakt sind es ganz besonders der Dickdarm mit einem 1,29-fach erhöhten Risiko, das Pankreas mit 1,73 und die Leber mit 2,51. Zahlreiche Risikofaktoren wie das Metabolische Syndrom, Übergewicht und genetische Veränderungen tragen zum Risiko entscheidend bei. Hauptfaktor in der Karzinogenese ist die Hyperinsulinämie. Epigenetische Phänomene wie die DNA-Methylierung haben ebenfalls einen Einfluss. Während die antidiabetische Therapie mit einigen Insulinen und mit Sulfonylharnstoffen zum Risiko beitragen kann, ist die Behandlung mit Metformin eher protektiv. Als Konsequenz aus dieser Datenlage sollte der Diabetiker zur Prävention angehalten und vor allem im Hinblick auf das Kolonkarzinom einem entsprechenden Screening zugeführt werden.

  15. Scientists help children victims of the Chernobyl reactor accident. Report on project phase 1 and annex to the report on phase 1: 1.4.1993 - 31.3.1996; Wissenschaftler helfen Tschernobyl-Kindern. Bericht der Phase I und Anhang zum Bericht der Phase I: 1.4.1993 - 31.3.1996

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Reiners, C. [Wuerzburg Univ. (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie; Streffer, C. [Essen Univ. (Gesamthochschule) (Germany). Inst. fuer Medizinische Strahlenbiologie; Voigt, G.; Paretzke, H.G. [GSF - Forschungszentrum fuer Umwelt und Gesundheit Neuherberg GmbH, Oberschleissheim (Germany). Inst. fuer Strahlenschutz; Heinemann, G. [Preussische Elektrizitaets-AG (Preussenelektra), Hannover (Germany); Pfob, H. [Badenwerk AG, Karlsruhe (Germany)

    1997-12-01

    The bilateral project of Belarus and Germany was commissioned on 1.04.1993 and is placed under the scientific guidance of the Gemeinschaftsausschuss Strahlenforschung. In the framework of the project part devoted to ``therapy and medical training``, covering the period from 1.04.1993 until 31.03.1996, all in all 99 children from Belarus suffering from advanced-stage tumors of the thyroid received a special radio-iodine therapy in Germany. In about 60% of the children complete removal of the tumor was achieved. Another task of the project was to train over the reporting period 41 doctors and physicists from Belarus in the fields of nuclear medical diagnostic evaluation and therapy of thyroid tumors. The project part ``biological dosimetry`` was to investigate the role of micronuclei in peripheral lymphocytes, and whether their presence in the lymphocytes permits to derive information on the radiation dose received even several years after the reactor accident. The scientists also exmained the role of the micronuclei in follow-up examinations of the radio-iodine therapy. Further studies used the relatively large number of tumors in the children, as compared to the literature available until the accident, to examine whether there are specific mutation patterns to be found in tumot suppressor genes (p-53) in thyroid tumors which might be used as indicators revealing radiation-induced onset of tumor growth. The project part ``retrospective dosimetry and risk analysis`` was in charge of detecting information answering the question of whether the release of I-131, suspected to be critical nuclide, really was the cause of enhanced incidence of thyroid tumors in the children. The project part ``coordination and examination center at Minsk`` was to establish and hold available the support required by the GAST project participants. (orig./CB) [Deutsch] Am 01.04.1993 wurde ein bilateral weissrussisch-deutsches Projekt begonnen, das unter der wissenschaftlichen Begleitung des Gemeinschaftsausschusses Strahlenforschung stand. Im Rahmen des Teilprojekts `Therapie und Ausbildung` wurden in der Zeit vom 01.04.1993-31.03.1996 insgesamt 99 Kinder aus Weissrussland mit besonders fortgeschrittenen Formen des Schilddruesenkrebses in Deutschland einer Spezialbehandlung mit Radioiod unterzogen. Bei rund 60% dieser Kinder konnte bisher eine komplette Beseitigung des Schilddruesenkrebses erreicht werden. Im Berichtzeitraum wurden ausserdem insgesamt 41 weissrussische Aerzte und Physiker auf dem Gebiete der nuklearmedizinischen Diagnostik und Therapie des Schilddruesenkarzinoms ausgebildet. Das Teilprojekt `Biologische Dosimetrie` befasst sich einerseits mit der Frage, ob die Bestimmung von Mikronuklei in peripheren Lymphozyten auch noch mehrere Jahre nach der Reaktorkatastrophe eine Aussage zur Strahlenexposition erlaubt. Ausserdem wurde geprueft, ob Mikronuklei geeignet sind, den Verlauf der Radioiodtherapie im Rahmen der Behandlung von Schilddruesentumoren zu verfolgen. Weiterhin wurde an einer im Vergleich zur vorliegenden Literatur grossen Zahl von kindlichen Tumoren geprueft, ob es spezifische Mutationsmuster in Tumor-Suppressorgenen (p-53) in Schilddruesentumoren gibt, die zum Nachweis der Strahleninduktion dieser Tumoren geeignet sich. Das Teilprojekt `Retrospektive Dosimetrie und Risikoanalyse` befasste sich vor allem mit der Frage, ob die Vermutung zutrifft, dass die Freisetzung von I-131 bei der Reaktorkatastrophe zur erhoehten Inzidenz von Schilddruesenkarzinomen bei Kindern gefuehrt hat. Das Teilprojekt `Koordinations- und Untersuchungsstelle Minsk` setzte die Aufgaben einer Dienstleistungsstelle vor Ort fuer alle am GAST-Projekt beteiligten Aktivitaeten um. (orig./MG)

  16. New developments in adsorptive gas and water purification. Lectures and posters; Neue Entwicklungen zur adsorptiven Gas- und Wasserreinigung. Beitraege und Poster

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Heschel, W. [comp.

    2000-07-01

    The conference discussed the following issues: Activated carbon preparation and selective pretreatment, lignite adsorbers, purification of liquid effluents containing heavy metals and/or salts, purification of off-gas and natural gas, desulphurisation, regeneration of adsorbents. [German] Die Tagung beschaeftigte sich u.a. mit den Themen: Aktivkohle Herstellung und Vorbehandlung zum gezielten Einsatz, Adsorber aus Braunkohle, Reinigung von Schwermetall- und Salz-haltigem Abwasser, Reinigung von Abgasen und Erdgas, Entschwefelung, und der Regenerierung der Adsorbentien.

  17. Möglichkeiten und Grenzen der Fragebogen-gestützten Erhebung von Soft skills als Zulassungskriterien zum Medizinstudium [Possibilities and limits of questionaire based soft skills evaluation as admission criteria for medical schools

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Bucksch-Beudt, Cornelia

    2006-11-01

    Full Text Available [english] Due to a reorganization in the admission procedure for German medical students in 2005 Medical Faculties may admit up to 60% of their students according to specific university criteria. Both legislation and public opinion implicitly require nonacademic criteria and personality traits to be included into the selection criteria (motivation, identification, avoidance of misconceptions. Since interviews appear to be not suitable for the high number of applicants the Medical Faculty of the Johann Wolfgang Goethe University in Frankfurt/Main has developed a questionnaire covering extracurricular achievements. This questionnaire has be answered by first year students of the JWG university Frankfurt and the Medical University Innsbruck at the begin of the winter term 2005/2006. Contrary to initial expectations, only 15% of the students stated specific job experience in a medically related field (emergency service, nurse or similar occupations, whereas more than 60% indicated to play at least one instrument and/or being engaged in sports activities. The summary of these self experiences indicate that only a minority of admitted students have medically related experience to a larger degree. The wide variation in time and duration given for the activities indicate that (online questionnaires should be treated carefully as a preselection method for medical studies admission. [german] Mit der Neuregelung der Studienplatzverteilung von 2005 haben die Universitäten in Deutschland die Möglichkeit, bis zu 60% der Studienplätze nach universitätseigenen Kriterien zu vergeben. Implizit wird vom Gesetzgeber und der öffentlichen Meinung gefordert, nicht-leistungsbezogene Kriterien und Persönlichkeitsmerkmale verstärkt zur Bewerberauswahl einzusetzen (Motivation, Identifikation, Vermeidung von Fehlvorstellungen. Da in Anbetracht der Bewerberzahlen mündliche Auswahlgespräche als ungeeignet erscheinen, wurde vom Fachbereich Medizin der Johann Wolfgang Goethe Universität ein Fragebogen entworfen, um nichtschulische Leistungen zu erfassen. Dieser Fragebogen wurde am Beginn des Wintersemesters 2005/2006 von allen Studienanfängern der JWG-Universität Frankfurt und der Medizinischen Universität Innsbruck ausgefüllt. Entgegen der initialen Erwartungen der Verfasser gaben nur etwa 15% Prozent Medizin-spezifische berufliche Vorerfahrungen an (Rettungsdienst, Ausbildung als Krankenschwester/pfleger oder ähnliches; dagegen wurden von etwa 60% angegeben, mindestens ein Musikinstrument zu spielen oder länger sportlich aktiv gewesen zu sein. Die Zusammenstellung der Selbstangaben zeigt, dass Medizin-relevante Vorkenntnisse nur bei einem kleinen Anteil der Studienbewerber in größerem Umfang vorhanden sind. Aufgrund der großen Streuung in der Art und Dauer der angegebenen Vorleistungen sollte die Erhebung von Parametern zur Beurteilung von soft skills, z.B. durch Online-Fragebogen, als (VorSelektionsinstrument nur sehr vorsichtig eingesetzt werden.

  18. On the ethical valuation of an anserwable energy supply and the problem of its social acceptance; Energie-Ethik. Zur ethischen Bewertung einer verantwortbaren Energieversorgung und zum Problem ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Feldhaus, S. [Inst. fuer Moraltheologie und Christliche Sozialethik, Univ. Muenchen (Germany)

    1995-12-31

    The energy issue is long past being a purely technological or economic problem. To speak in an appropriate way about the energy problem today means also to speak about the ethical question of whether the means proposed for its solution are answerable. Genuinely ethical considerations are attaining increasing weight and moving into the focus of the debate. Unfortunately, in this field, too, there are meanwhile tendencies to instrumentalise ethical positions. Such positions are then usually stripped of their context and, depending on their content, are used to support the preconceived opinions of their abusers. Thus ethics is often made to assume the role of a preacher of repentance rebuking the corruptness of our present day, a prophet of a safe future, or simply that of a defendant of the status quo. Such abuse must be resisted in our endeavour to define the role and tasks that befit ethics in the present discourse on an answerable energy supply for the future. One thing must be clear from the start: Ethics as it is understood here has nothing to do with ready-made decisions imposed from above. Ethics should rather offer support to the individual, especially if he or she holds a responsible position, in making justifiable, responsible decisions. (orig.) [Deutsch] Die Energiefrage stellt sich laengst nicht mehr allein als ein technologisches oder oekologisches Problem dar. Heute in angemessener Weise ueber das Energieproblem sprechen, bedeutet zugleich ueber die ethische Frage der Verantwortbarkeit der fuer seine Loesung eingeschlagenen Wege sprechen. Zunehmend gewinnen Ueberlegungen genuin ethischer Art an Gewicht und ruecken ins Zentrum der Diskussion. Freilich sind mittlerweile auch hier Tendenzen zur Instrumentalisierung gerade von ethischen Aussagen unverkennbar. Diese werden meist aus ihrem Gesamtkontext herausgeloest und je nach Inhalt zur Untermauerung der jeweiligen bereits vorgefassten Meinung herangezogen. Ethik erscheint so nicht selten entweder in der Rolle einer Busspredigerin einer verderbten Gegenwart, als Prophetin einer heilen Zukunft oder schlicht als Verteidigerin des Status Quo. Solchem Missbrauch gilt es zu wehren, wenn man die Rolle und die Aufgabenstellung der Ethik zu bestimmen sucht, die dieser im Diskurs ueber eine verantwortbare Energieversorgung der Zukunft zukommt. Eines gleich vorweg: Ethik - wie sie hier verstanden wird - ist nicht aufgeordnete Vorentscheidung. Ethik bietet vielmehr Hilfestellungen, damit jeder einzelne, aber gerade auch jede besondere Verantwortungstraegerin bzw. jeder besondere Verantwortungstraeger in rechtfertigungsfaehiger und damit verantwortlicher Weise ihre Entscheidungen treffen koennen. (orig.)

  19. Chronotop und Körperzeit in Tolstojs Roman Anna Karenina

    OpenAIRE

    Gloor, Gisela

    2012-01-01

    Die Arbeit basiert auf Bachtins Konzept Chronotop, dessen Zusammenwirken mit der Körperzeit der Personnages im Roman untersucht wird. Basierend auf binär strukturierten Zeit-Geschlechter-Konzepten und einer Chronotopenanalyse treten als axiologische Quellen Platon, das Neue Testament sowie Rousseau zu Tage. Im Weiteren ist eine moralische Priorisierung des Weiblichen gegenüber dem Männlichen, welches aufgrund von Tempo und Telizität zum Scheitern führt, festzustellen. Ethik und Ästhetik wider...

  20. Geschlecht und Technik: eine gesellschaftliche Praxis im Blick feministischer Erkenntnistheorie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Carola Schirmer

    2001-07-01

    Full Text Available Die Rezension stellt ein vielschichtiges Buch mit sehr unterschiedlichen Beiträgen zum Thema Geschlecht und Technik vor. Das breitgefächerte Spektrum der Aufsätze bietet einen guten Überblick über sehr verschiedene Forschungsansätze. Mehrere Autorinnen analysieren Geschlecht und Technik erkenntnistheoretisch-historisch, z.B. anhand der Begriffsentwicklung in verschiedenen naturwissenschaftlichen Disziplinen wie der Mathematik, Physik, Genetik und der Künstlichen Intelligenz. Eine Reihe andere Beiträge erforscht die Seite subjektiver Erfahrungen von Frauen in technisch geprägten Arbeitsfeldern mittels empirischer Studien.

  1. Das Metabolische Syndrom und die Eizelle

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Blüher M

    2009-01-01

    Full Text Available Der Begriff Metabolisches Syndrom beschreibt eine individuelle Häufung von Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen und Typ-2-Diabetes. Zu diesen Risikofaktoren gehören: viszerale Adipositas, erhöhte Glukose- und Triglyzeridplasmaspiegel, niedrige HDL-Cholesterin-Spiegel, Hypertonie, sowie ein proinflammatorischer und prothrombotischer Status. An der Entwicklung des Metabolischen Syndroms sind genetische Faktoren, Verhaltensmuster, Lebensgewohnheiten und Umwelteinflüsse und deren Wechselwirkung beteiligt. Die auslösenden Faktoren des Metabolischen Syndroms wie beispielsweise eine fettreiche Ernährung können auch Eizellen schädigen und zum medizinischen Problem der Infertilität bei einer Gruppe adipöser Frauen beitragen. Außerdem tritt das Metabolische Syndrom sehr häufig gemeinsam mit dem Syndrom der Polyzystischen Ovarien (PCOS auf. Das PCOS ist die häufigste endokrinologische Erkrankung geschlechtsreifer Frauen, unter der in Deutschland etwa 1 Million Frauen leiden. Nach neueren Definitionen liegt ein PCOS vor, wenn 2 der Kriterien polyzystische Ovarien, Oligo- oder Anovulation und klinische oder laborchemische Zeichen eines Hyperandrogenismus, nach Ausschluss anderer endokriner Erkrankungen erfüllt sind. Die Insulinresistenz des PCOS führt kompensatorisch zu einer vermehrten Insulinfreisetzung. Die so entstehende Hyperinsulinämie verstärkt die vorbestehende Hyperandrogenämie, einerseits durch direkte Steigerung der ovariellen Androgenproduktion, andererseits durch vermehrte hypophysäre LH-Freisetzung, die am Ovar ebenfalls zu einer gesteigerten Hormonproduktion führt. Bei PCOS-Patientinnen scheinen nicht nur die absolute Menge zugeführter Kalorien, sondern die Zusammensetzung der Nahrung, körperliche Aktivität und insbesondere genetische Faktoren den Zusammenhang zum Metabolischen Syndrom zu erklären. Lebensstilveränderungen, die kalorische Restriktion und erhöhte körperliche Aktivität einschließen, aber auch eine pharmakologische Therapie mit Metformin sind belegte Therapieformen sowohl des Metabolischen Syndroms als auch des PCOS.

  2. Vergleich der Wirkung von Blutdruck steigernden Medikamenten und Prüfung der Wirkung von Vasopressin bei Pferden in Isoflurannarkose

    OpenAIRE

    Reimold, Rebekka

    2006-01-01

    In der Pferdeanästhesie stellen Herzkreislaufdepressionen bis hin zum Herzstillstand und postanästhetische Myopathien trotz bestmöglicher Optimierung der Narkosemethoden und der eingesetzten Stoffe bzw. Stoffkombinationen nach wie vor ein großes Problem dar. Für die Behandlung hypotensiver Zustände während einer Allgemeinanästhesie werden in der Literatur verschiedene Stoffe empfohlen, wobei in Deutschland bei Pferden vor allem Dopamin, Dobutamin und Etilefrin verwendet werden. In die...

  3. Symposium on hydrogen technology and fuel cells - opportunities for the economy; Symposium Wassertechnologie und Brennstoffzellen - Chancen fuer die Wirtschaft

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    NONE

    2002-07-01

    This volume contains 17 contributions on fuel cell technology and on the infrastructure required for hydrogen production and supply, in the form of abstracts and short reports. [German] Dieser Band enthaelt 17 Beitraege zum Themenkreis Brennstoffzellentechnologie und die dazu erforderliche Infrastruktur fuer die Wasserstofferzeugung und -versorgung in Form von Kurzfassungen und Vortragsfolien.

  4. Küstenflora und Klimawandel: der Einfluss der globalen Erwärmung auf die Gefäßpflanzenflora des deutschen Küstengebietes von Nord- und Ostsee

    OpenAIRE

    Metzing, Detlev

    2005-01-01

    Ziel der Arbeit ist die Bewertung des Klimawandel-Einflusses auf die Flora der deutschen Küste. Die historische Verbreitung in den letzten zwei Jahrhunderten, die klimatische Sensibilität und potentielle Areale von 223 Gefäßpflanzentaxa der Salzmarschen, Dünen und Strände an Nord- und Ostseeküste wurden untersucht. Die raumzeitlichen Verbreitungsmuster der letzten 200 Jahre werden in Karten dargestellt. Mittels eines "climate envelope model" konnten mögliche, durch den klimawandel bis zum jah...

  5. Herzinsuffizienz und Schilddrüse

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Weissel M

    2011-01-01

    Full Text Available Die Hypothyreose führt zu einer Verringerung des ?cardiac outputs? und kann sich, wenn sie lange Zeit unbehandelt bleibt, in einer ausgeprägten Herzinsuffizienz manifestieren. Alle durch Hypothyreose ausgelösten Veränderungen am Herzen sind durch Substitution mit L-Thyroxin voll reversibel. Epidemiologische Studien zeigen, dass sich auch eine subklinische Hypothyreose in einer zumindest milden Herzinsuffizienz äußern kann. Deshalb wird ab einem einmal bestätigten TSH von 10 mU/l eine Substitution mit einem TSH-Zielbereich zwischen 1 und 3 mU/l empfohlen. Eine Hyperthyreose kann durch Steigerung des Herzminutenvolumens zu einem ?high cardiac output failure? und somit zu einer Insuffizienz des Herzens führen. Das durch die Hyperthyreose ausgelöste Vorhofflimmern kann die Insuffizienz noch verschlechtern. Da auch bei latenter Hyperthyreose Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz beschrieben sind, empfehlen konsensuale Guidelines eine Therapie für 60-jährige Patienten mit einem zumindest einmal bestätigten TSH 0,1 mU/l. Aber auch ein ?Low-cardiacoutput?- Herzversagen wurde bei Morbus-Basedow- Patienten vereinzelt beobachtet. Eine durch die Autoimmunthyreoiditis des Morbus Basedow ausgelöste autoimmune Myokarditis mit entsprechender dilatativer Kardiomyopathie wurde zur Erklärung diskutiert ? eine größere Serie konnte aber anhand eines bioptisch gesicherten Herzmuskelmaterials keinen Zusammenhang finden. Je ausgeprägter eine chronische Herzinsuffizienz ist, desto häufiger tritt ein ?Low-T3-Syndrome? auf. Bei Patienten mit NYHA-Stadium IV findet man dieses in ca. 30 % der Fälle. Erste klinische Phase-II-Studien zeigen bei solchen Patienten einen günstigen Effekt einer Substitution mit entweder T4 ? oder, besser untersucht, mit intravenösem T3 ? auf die Herzleistung, ohne dass dabei relevante Rhythmusstörungen oder eine Tachykardie auftreten. Hier sind aber sicher noch weitere Studien nötig.

  6. "Spreading Depolarization" bei Migräneaura und Schlaganfall im menschlichen Gehirn

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Dreier JP

    2013-01-01

    Full Text Available Neuere Studien belegen eine hohe Frequenz von ?Spreading Depolarizations? bei Patienten mit aneurysmatischer Subarachnoidalblutung, verzögerter zerebraler Ischämie nach Subarachnoidalblutung, malignem ischämischem Schlaganfall, spontaner intrazerebraler Blutung und Schädel-Hirn-Trauma. ?Spreading Depolarization? führt in der grauen Substanz zum zytotoxischen Ödem. Langandauernde ?Spreading Depolarizations? leiten im Tierexperiment Kaskaden ein, die zum Zelltod führen. Therapien, die ?Spreading Depolarization? verkürzen oder die pathologische, inverse neurovaskuläre Kopplung an ?Spreading Depolarization? aufheben, könnten eine interessante Option in der Behandlung der oben genannten Erkrankungen darstellen.

  7. Wie Deutschland zum Leitanbieter für Elektromobilität werden kann, acatech BEZIEHT POSITION

    Science.gov (United States)

    Rund drei Viertel der anthropogen bedingten CO2-Emissionen werden weltweit in Ballungsräumen verursacht, wovon ein guter Teil auf die kaum abschätzbare Zahl täglicher Personen- und Güterverkehre mit Nahdistanzen zurückzuführen ist. Der Verkehrssektor in Deutschland ist für ein Viertel des Endenergieverbrauchs verantwortlich und trägt mit einem knappen Fünftel der Emissionen in nicht unerheblichem Umfang zum Ausstoß von Treibhausgasen bei. Der Straßenverkehr macht innerhalb des Gesamtverkehrs mehr als zwei Drittel der Emissionen aus, europaweit sind es 80 Prozent. Hier wird langfristig sogar mit einer Verdopplung des Energieverbrauchs im Straßensektor gerechnet.

  8. Zum Wissenschaftsverständnis der modernen Evolutionsbiologie

    Science.gov (United States)

    Sommer, Ralf J.

    Die moderne Evolutionsbiologie hat ihren Ursprung in den Arbeiten von Charles Darwin und Alfred Wallace (Darwin 1963). Der gemeinsame Ausgangspunkt des Evolutionsgedanken ist dabei die Beobachtung, dass die biologische Welt nicht konstant ist. Biologische Systeme und alle darin lebenden Organismen unterliegen über längere Zeiträume hinweg einer stetigen Veränderung. Diese grundlegende Eigenschaft biologischer Systeme macht die Biologie zu einer historischen Wissenschaft und stellt einen wichtigen Gegensatz zu großen Teilen der Physik dar. Obwohl die Aussage von der Veränderlichkeit der Arten heute trivial klingt, war sie im 19. Jahrhundert eine Revolution, da die Konstanz der Arten und der Welt eine vorherrschende Stellung im damaligen Weltbild hatte (Amundson 2005).

  9. Berufswahlmotive und Bildungsvorstellungen angehender Lehrkräfte an Regel- und Waldorfschulen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Simon Kuttner

    2014-12-01

    Full Text Available Einige der Gründe, die Studierende für ihre Berufswahl, Lehrer an allgemeinbildenden Schulen, angeben, gelten bereits als gut erforscht (Richardson & Watt, 2006; Watt & Richardson, 2007. Zu den Gründen für die Berufswahl, Lehrer an Schulen mit alternativem Bildungskonzept und speziell an Wal - dorfschulen, ist bisher nur wenig bekannt. Daher wurden in diesem Beitrag, Berufswahlmotive, Vorstellungen zum Beruf und Bildungsüberzeugungen von 71 Studierenden der Waldorfpädagogik und 100 Lehramtsstudie - renden untersucht. Die Ergebnisse zeigen einerseits, dass sich einige der Berufswahlmotive von Studierenden der Waldorfpädagogik und von Lehramtsstudierenden ähneln. Hierzu zählten die Motive, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die Zukunft der Kinder mitgestalten und Freude am Unterrichten. Andererseits waren auch einige Unterschiede erkennbar. So war das Motiv einen sozialen Beitrag zu leisten für Waldorfstudierende wich - tiger, als für Lehramtsstudierende. Auch gehen Waldorfstudierende eher davon aus, Bildungsprozesse müssten an den individuellen Bedürfnissen und Voraussetzungen des Kindes ansetzen und seien nicht einseitig auf die Vermittlung von Wissen durch die Lehrkraft auszurichten. Insgesamt spiegeln die Ergebnisse das spezielle Anforderungs- und Anreizprofil des Lehrerberufs an Waldorfschulen größtenteils wider, weichen aber teilweise auch davon ab. Die Ergebnisse werden unter anderem hinsichtlich ihres Nutzens für die Nachwuchsrekrutie - rung diskutiert.

  10. From the components to the stack. Developing and designing 5kW HT-PEFC stacks; Von der Komponente zum Stack. Entwicklung und Auslegung von HT-PEFC-Stacks der 5 kW-Klasse

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Bendzulla, Anne

    2010-12-22

    The aim of the present project is to develop a stack design for a 5-kW HTPEFC system. First, the state of the art of potential materials and process designs will be discussed for each component. Then, using this as a basis, three potential stack designs with typical attributes will be developed and assessed in terms of practicality with the aid of a specially derived evaluation method. Two stack designs classified as promising will be discussed in detail, constructed and then characterized using short stack tests. Comparing the stack designs reveals that both designs are fundamentally suitable for application in a HT-PEFC system with on-board supply. However, some of the performance data differ significantly for the two stack designs. The preferred stack design for application in a HT-PEFC system is characterized by robust operating behaviour and reproducible high-level performance data. Moreover, in compact constructions (120 W/l at 60 W/kg), the stack design allows flexible cooling with thermal oil or air, which can be adapted to suit specific applications. Furthermore, a defined temperature gradient can be set during operation, allowing the CO tolerance to be increased by up to 10 mV. The short stack design developed within the scope of the present work therefore represents an ideal basis for developing a 5-kW HT-PEFC system. Topics for further research activities include improving the performance by reducing weight and/or volume, as well as optimizing the heat management. The results achieved within the framework of this work clearly show that HTPEFC stacks have the potential to play a decisive role in increasing efficiency in the future, particularly when combined with an on-board supply system. (orig.) [German] Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Entwicklung eines Stackkonzeptes fuer ein 5 kW-HT-PEFC System. Dazu wird zunaechst fuer jede Komponente der Stand der Technik moeglicher Materialien und Prozesskonzepte diskutiert. Darauf aufbauend werden drei moegliche Stackkonzepte typischer Auspraegung entwickelt und mithilfe einer eigens dazu erarbeiteten Bewertungsmethodik auf praktische Eignung untersucht. Zwei als vielversprechend eingestufte Stackkonzepte werden weiter detailliert, ausgelegt und mittels Shortstackversuchen charakterisiert. Der Vergleich der Stackkonzepte zeigt eine prinzipielle Eignung beider Konzepte fuer den Einsatz in einem HT-PEFC-System mit On-Board-Versorgung. Allerdings weichen die Leistungsdaten der Stackkonzepte z.T. stark voneinander ab. Das fuer den Einsatz in einem HT-PEFC-System bevorzugte Stackkonzept zeichnet sich durch robustes Betriebsverhalten und reproduzierbare Leistungsdaten auf hohem Niveau aus. Darueber hinaus ermoeglicht das Stackkonzept bei kompakter Bauweise (120W/l bei 60 W/kg) eine flexibel an die jeweilige Anwendung anpassbare Kuehlung mit Waermetraegeroel oder Luft. Des Weiteren kann im Betrieb ein definierter Temperaturgradient eingestellt werden, der die CO-Toleranz um bis zu 10 mV erhoeht. Das im Rahmen der vorliegenden Arbeit entwickelte Shortstackkonzept bietet somit eine geeignete Basis fuer die Entwicklung eines 5 kW-HT-PEFC-Systems. Themenfelder fuer weiteren Forschungsaktivitaeten liegen dabei in der Leistungssteigerung durch Gewichts- bzw. Volumenreduktion sowie der Optimierung des Waermemanagements. Die im Rahmen dieser Arbeit erzielten Ergebnisse zeigen deutlich, dass die HT-PEFC-Stacks zukuenftig insbesondere in Verbindung mit einer On-Board- Versorgung einen entscheidenden Beitrag zur Effizienssteigerung leisten koennen.

  11. „Überholen ohne einzuholen“ Die Entwicklung von Technologien für übermorgen in Kernenergie und Mikroelektronik der DDR

    Science.gov (United States)

    Barkleit, Gerhard

    Dem nuklearen Patt zwischen Ostblock und westlichem Staatenbündnis ist es nach weitgehend übereinstimmender Auffassung von Politik und Wissenschaft zu danken, dass der "Kalte Krieg" in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht zum weltumfassenden Flächenbrand eskalierte. An der raschen Herstellung dieses Patts waren zwei Dresdner Physiker maßgeblich beteiligt, deren einer im Manhattan-Projekt in den USA gearbeitet hatte und später in England der Spionage für die Sowjetunion und des Verrats des Know-how der Atombombe überführt wurde.

  12. Doerffelforschung -- Moeglichkeiten und Grenzen

    Science.gov (United States)

    Pfitzner, Elvira

    Doerffels Name ist mit der Geschichte der Kometenforschung am Ende des 17.\\ Jahrhunderts eng verknuepft. Bisher war es offenbar nicht gelungen, den Geistlichen aus dem saechsischen Vogtland, der sich durch solide wissenschaftliche Arbeiten auszeichnet, objektiv ins astronomische Geschichtsbild einzuordnen. Im Nacheinander der Erkenntnisse ließe sich wohl herausfinden, an welcher Stelle Doerffel in die Kette der Forscher einzureihen ist. Ein voellig neues Herangehen an diese Aufgabe und das umfangreiche, gruendliche Studium der Quellen wurde erforderlich. Georg Samuel Doerffel (1643--1688) teilt in seinen Druckschriften nicht nur die Lage des Brennpunktes der parabolischen Bahn des Kometen von 1680/81, analog zu denen der Planeten mit, sondern er bestimmte auch die Knotenlinie und bemerkt, dassdiese Linie ebenfalls durch die Sonne streichen muss. Weil Doerffel das anstehende Problem mit Hevels Theorie nicht loesen konnte, griff er auf Kepler zurueck und fand die Bahn. Jetzt wurden alle Moeglichkeiten genutzt, auf mein Thema aufmerksam zu machen, bis zur Großkonzeption des Doerffeljahrs 1988, dem 300.\\ Todestag und dem 345.\\ Geburtstag des Gelehrten in Plauen und Weida gewidmet wurde. Vorraussetzung fuer das Gelingen war die Zusammenarbeit mit Experten und Heimatforschern. Mit der Wende kamen neue Moeglichkeiten, aber auch ganz andere Strukuren und das Risiko der Finanzierung. Trotzdem gelangen 1993 die Durchfuehrung des 3.\\ Kolloquiums und 1 Jahr spaeter die Herausgabe des Tagungsbandes. 1998 wird eine zusammenfassende Arbeit, Die astronomischen Beobachtungen des Geistlichen G. S.\\ Doerffel, zum 4.\\ Kolloquium am 10.\\ Oktober in Weida vorgelegt. Sie beinhaltet das Ergebnis der bisherigen Forschung und leitet eine neue Etappe derselben ein. Zu den kuenftigen Vorhaben gehoert neben der Eroerterung noch offener Fragen die Erarbeitung der Doerffel-Biographie.

  13. Experiments on the VERONA test facility on formation and decomposition of polyhalogenated dioxins and furans and other organic halogen compounds in the combustion process; Untersuchungen an der Technikumsanlage VERONA zur Bildung und zum Abbau von polyhalogenierten Dioxinen und Furanen und anderen Organohalogenverbindungen in Verbrennungsprozessen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schueler, D.

    2002-09-01

    The study examines measures to reduce dioxin formation in thermal waste treatment. The VERONA pilot plant (VErbrennungsanlage mit feststehendem ROst und getrennter NAchbrennkammer - incineration plant with stationary grate and separate post-combustion chamber) was developed to carry out practical experiments. The experiments were conducted using wood and propane as basic combustible materials and with controlled dosage of various bromine-, chlorine- and copper-containing compounds. The behaviour of the following compounds was studied in the combustion chamber, after the post-combustion chamber and after the heat exchanger: PCPh, PBrPh, PCBz, PBrBz, PCDD/F and PBDD/F. Experiments involving the variation of various primary measures (moisture content of combustible material, air supply, temperature in the combustion chamber, quality of post-combustion, quantities and structures of halogen compounds) have shown that the quality of post-combustion plays a much greater role than the other measures. For this reason, a search was launched for indicators which can be measured readily and by means of which the quality of post-combustion in terms of organohalide decomposition can be evaluated, and which correlate closely with the dioxin concentrations after the heat exchanger. It became apparent that the congeners of the chlorophenols and of the chlorobenzenes, measured in various incineration stages, are not suited, nor is the CO content. (orig.)

  14. ‚Fleißige Bienen‘, ‚Vertager‘ und ‚Durchhalter‘. Zur kulturellen Umpolung von Arbeit und Familie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Cord Arendes

    2006-07-01

    Full Text Available Wie lässt sich eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Balance zwischen Arbeit und Familie in der globalisierten Wirtschaftsgesellschaft erreichen? Arlie Russel Hochschild zeigt in ihrer Untersuchung der Implementierung entsprechender Programme in einem amerikanischen ‚Top-Unternehmen‘, dass im Kontrast zu den postulierten Zielen die Maßnahmen sogar dazu beitragen, einen ‚negativen‘ Wertewandel zu beschleunigen: Für Männer und insbesondere auch Frauen wird die Firma zum Zuhause, während die Familie als „zweite Schicht“ nur noch zusätzliche Arbeit bedeutet.

  15. Die Rolle von Umweltprüfung und -planung bei der Diffusion Erneuerbarer Energien in den USA und Deutschland

    OpenAIRE

    Geißler, Gesa

    2014-01-01

    Die weltweite Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen wie Wind, Sonne, Biomasse, Wasser oder Erdwärme steigt kontinuierlich. Eine Vielzahl von Ländern hat im Rahmen ihrer Aktivitäten zum Klimaschutz Ziele für den zukünftigen Ausbau von erneuerbarer Energien verabschiedet. Trotz dieser vielfach ambitionierten Vorgaben und ansteigender installierter Kapazität von erneuerbaren Energien, treten Hindernisse bei der Umsetzung der politischen Ziele zu Tage und deren Erreichen wird gefährdet. Vi...

  16. The influence of advanced generations of equipment of information- and communication technology on the energy consumption in Germany up to the year 2010 - possibilities to increase energy efficiency and -conservation in this domains. Final report. Summary of final report. Annex; Der Einfluss moderner Geraetegenerationen der Informations- und Kommunikationstechnik auf den Energieverbrauch in Deutschland bis zum Jahr 2010 - Moeglichkeiten zur Erhoehung der Energieeffizienz und zur Energieeinsparung in diesen Bereichen. Abschlussbericht. Kurzfassung des Abschlussberichts. Summary of the final report. Anhang zum Abschlussbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Cremer, C.; Eichhammer, W.; Friedewald, M.; Georgieff, P.; Rieth-Hoerst, S.; Schlomann, B.; Zoche, P.; Aebischer, B.; Huser, A.

    2003-01-01

    For 2001, this study ascertained an electricity demand of 38 TWh for ICT end-use appliances in households and offices and their associated infrastructure. This corresponds to a share of almost 8% of the total electricity consumption of final consumption sectors in Germany (AGEB 2002). About 50% of the power demand are accounted for by household end-use appliances, a further 20% by office end-use appliances, the remaining 30% by the infrastructure required. A clear increase in the power demand by 45% up to 55.4 TWh is anticipated up to 2010 which is primarily caused by the increasing significance of ICT infrastructure. The stock of appliances and systems of ICT infrastructure will grow noticeably and since these devices, such as servers or mobile communications systems, are continuously operated, the consumption growth in normal mode is the strongest. The consumption in standby mode shows an increasing tendency, most notably up to the middle of the decade, whereas it decreases in off-mode. However, this has less to do with efforts for greater efficiency and more to do with the expected substitution of the off- by the standby mode (especially in televisions). (orig.) [German] Fuer das Jahr 2001 wurde in dieser Untersuchung ein den IuK-Endgeraeten in Haushalten und Bueros und der zugehoerigen Infrastruktur zuzurechnender Strombedarf in Hoehe von 38 TWh ermittelt. Dies entspricht einem Anteil von knapp 8% am gesamten Stromverbrauch der Endverbrauchssektoren in Deutschland (AGEB 2002). Rund 50% des Strombedarfs entfallen dabei auf die Haushalts-Endgeraete, weitere gut 20% auf die Buero-Endgeraete, die restlichen rund 30% auf die dafuer erforderliche Infrastruktur. Bis 2010 wird mit einem deutlichen Anstieg des Strombedarfs um 45% auf 55,4 TWh gerechnet, der vor allem durch die zunehmende Bedeutung der IuK-Infrastruktur verursacht wird. Da die meisten der im Bestand deutlich wachsenden Geraete und Anlagen der IuK-Infrastruktur wie Server oder Mobilfunkanlagen dauerhaft in Betrieb sind, faellt damit auch der Verbrauchszuwachs im Normalbetrieb am staerksten aus. Der Verbrauch im Bereitschaftsbetrieb zeigt vor allem bis Mitte des Jahrzehnts noch eine steigende Tendenz, waehrend er im Schein-Aus-Zustand ruecklaeufig ist. Dies ist allerdings weniger auf Effizienzanstrengungen als auf eine erwartete Substitution des Schein-Aus- durch den Bereitschaftsbetrieb (insbesondere bei Fernsehern) zurueckzufuehren. (orig.)

  17. Water economy in transition. Festschrift for Professor Dr.-Ing. Frank Toensmann on the occasion of his 60th birthday and the 10th anniversary of the Hydrology and Water Economy Department; Wasserwirtschaft im Wandel. Festschrift zum 60. Geburtstag von Universitaetsprofessor Dr.-Ing. Frank Toensmann und dem zehnjaehrigen Bestehen des Fachgebiets Wasserbau und Wasserwirtschaft

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Hoffmann, A. (ed.)

    2001-11-01

    Water management has always been a challenge to experts in practice, administration and science which can only be solved by a co-operative effort. The following subjects are discussed in this volume: Humans and technology through the ages - developments in landscaping and water management - hydroelectric power and the environment - the challenge of high water - co-operation in the field of tension between nature and technology - advances in practice - ways to the future. [German] Wasserwirtschaft war seit jeher eine grosse Herausforderung fuer die Fachleute in Praxis, Verwaltung und Wissenschaft. Mit Erfolg lassen sich die anspruchsvollen Aufgaben der Wasserwirtschaft nur in einem Miteinander von Experten unterschiedlicher Fachdisziplinen, oeffentlicher Hand und betroffenen Buergern loesen. Diese Erkenntnis ist Ergebnis eines Wandlungsprozesses, der in der juengeren Vergangenheit auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft stattgefunden hat und noch weiterhin anhaelt, wie die folgenden Schwerpunktthemen der Festschrift darlegen: - Mensch und Technik im Strom der Zeit; - Entwicklungen im Landschaftswasserbau; - Wasserkraft und Umwelt; - Hochwasser - nach wie vor eine Herausforderung; - Kooperation im Spannungsfeld von Natur und Technik; - Fortschritte in der Praxis Wege in die Zukunft. (orig.)

  18. Morbus Addison und pluriglanduläre Syndrome

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hansen MP

    2013-01-01

    Full Text Available Unter Morbus Addison versteht man eine primäre Nebenniereninsuffizienz autoimmuner Genese, die mit einer Vielzahl zum Teil unspezifischer Symptome einhergeht und letztlich zu einer lebensbedrohlichen Addison-Krise führen kann. Schon im diagnostischen Rahmen lässt sich bei bis zu 50 % der Patienten mit Morbus Addison eine Manifestation einer zweiten endokrinen Erkrankung nachweisen. Die Ausprägung von mehr als einer autoimmunen Endokrinopathie bezeichnet man als pluriglanduläres Syndrom (PGS, das je nach Manifestationsalter, Erkrankungskomponenten und auch Erkrankungsprofil in einen juvenilen und einen adulten Typ gegliedert wird. Im vorliegenden Beitrag beschreiben wir den Morbus Addison als isolierte Endokrinopathie sowie im Rahmen eines pluriglandulären Syndroms und betrachten zudem die Auswertung eines repräsentativen Patientenkollektivs der Endokrinologischen Ambulanz der Universität Mainz sowie der Angehörigen ersten Grades.

  19. The Perils of Power-Sharing: Africa and Beyond Die Gefahren der Machtteilung – in Afrika und darüber hinaus

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Chandra Lekha Sriram

    2009-01-01

    Full Text Available The purpose of international conflict-resolution efforts is, in the short term, to bring an end to violent armed conflict, and, in the medium to longer term, to prevent the revival of conflict. However, at least one of the mechanisms often utilised in conflict resolution and peace agreements, power-sharing, may not only prove problematic in early negotiation and implementation, but may potentially be at odds with the longer-term goal of preventing resurgence of conflict. Why might this be the case? Longer-term peacebuilding seeks to prevent conflict in part by building strong and sustainable states. Such states should be able to avoid reverting to armed conflict because they would be more responsive to grievances and more effective in dealing with violent dissent. However, power-sharing arrangements may undermine such efforts by placing in power individuals and groups not fully committed to, or unable to take part in, governance for the benefit of the entire populace; in part because it necessarily places in power those who have engaged in significant violence to achieve their ends. This is likely to create less democratic states, although we do not insist that democracy is or should be the only goal of peacebuilders. Rather, we suggest that powersharing arrangements may tend not only towards undemocratic states, but towards states which are not responsive to the needs of the citizenry for security in ways which may undermine human security and state legitimacy. Ziel internationaler Bemühungen zur Konfliktlösung ist es auf kurze Sicht, gewaltsame bewaffnete Konflikte zu beenden, auf mittlere oder lange Sicht, das Wiederaufleben von Konflikten zu verhindern. Zumindest ein Mittel, das häufig in Konfliktlösungs- und Friedensabkommen eingesetzt wird, die Machtteilung, kann sich allerdings im frühen Verhandlungs- und Umsetzungsstadium als problematisch erweisen und dem langfristigen Ziel, das Wiederaufflammen des Konflikts zu verhüten, entgegenstehen. Warum ist dies möglicherweise der Fall? Langfristige Friedenssicherung sucht Konflikte durch einen starken und zukunftsfähigen Staat zu verhindern; ein solcher Staat wäre in der Lage, bewaffnete Konflikte dadurch zu verhüten, dass er auf Beschwerden reagiert und gewaltsame Auseinandersetzungen effizient eindämmt. Machtteilungsvereinbarungen können diese Bemühungen jedoch unterminieren, indem sie Personen und Gruppierungen Macht verschaffen, die sich einer Regierungsführung zum Wohl der gesamten Bevölkerung nicht verpflichtet fühlen oder nicht dazu in der Lage sind, denn in solchen Vereinbarungen werden gerade solchen Gruppierungen Machtpositionen zugesichert, die beträchtliche Gewalt zur Erreichung ihrer Ziele angewandt haben. Damit wird es nach Ansicht der Autorinnen weniger wahrscheinlich, dass demokratische Staaten entstehen – auch wenn sie Demokratie nicht als das einzige legitime Ziel von Friedensvereinbarungen ansehen. Sie gehen davon aus, dass Machtteilungsvereinbarungen nicht nur zu undemokratischen Staaten führen können, sondern zu Staaten, die sich den Sicherheitsbedürfnissen der Bevölkerung gegenüber verschließen, sodass sichere Lebensbedingungen und staatliche Legitimität ausgehöhlt werden.

  20. How safe is magnetic resonance imaging in patients with contraceptive implants; Wie sicher ist die MRT bei Patientinnen mit kontrazeptiven Implantaten

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Muehler, M.; Taupitz, M. [Charite - Universitaetsmedizin Berlin (Germany). Institut fuer Radiologie

    2006-07-15

    When patients with an implanted contraceptive device undergo MRI, it must be ensured that the examination involves no risk to the patient (MR safety) and that the diagnosis is not affected by artifacts or the function of the device compromised (MR compatibility). Two basic types of intrauterine devices can be distinguished: the metal-containing/metal-free intrauterine device (IUD) and the hormone-containing implant, the fully metal-free intrauterine system (IUS), as well as the ESSURE insert made of stainless steel, which has been approved for use in Europe since February 2001. The metal-containing and metal-free IUDs and ESSURE are MRI compatible up to a magnetic field strength of 1.5 T. They do not interact in any relevant way with the external magnetic or high-frequency field and the temperature increase is within the physiologic range. The implants merely produce a local signal void with a shape that depends on their orientation relative to the magnetic field lines. At 3 T, only the metal-free IUD and the IUS are MRI safe in terms of the material used. In contrast, metal-containing IUDs and the ESSURE have not yet been fully evaluated in the 3 T field, which is why they represent a contraindication to MRI. No data are available on the MRI compatibility at 3 T for any of these devices. (orig.) [German] Bei der Untersuchung von Patientinnen mit kontrazeptiven Implantaten im MRT muss gewaehrleistet sein, dass es weder zu einer Gesundheitsgefaehrdung der Patientin (MR-Sicherheit) noch zu befundrelevanten Artefakten oder einer Funktionsbeeintraechtigung des Implantats (MR-Kompatibilitaet) kommt. Unterschieden werden im wesentlichen 2 Systeme kontrazeptiver Implantate: Das metallhaltige/-lose Intrauterinpessar (IUP; engl. intrauterine device, IUD) sowie das bauaehnliche, hormontragende, vollstaendig metallfreie intrauterine System (IUS; engl. intrauterine system) und das seit Februar 2001 auf dem europaeischen Markt zugelassene, aus Edelstahl gefertigte ESSURE. Die metallhaltigen als auch -losen IUD und das ESSURE koennen bis zu einer Magnetfeldstaerke von 1,5 T als MR-kompatibel betrachtet werden. Die Implantate zeigen keine relevante Wechselwirkung mit dem externen Magnet- oder Hochfrequenzfeld, und die Erwaermung liegt im physiologischen Schwankungsbereich. Die Implantate zeigen nur lokale Signalausloeschungen, deren Gestalt von der Orientierung zu den Magnetfeldlinien abhaengt. In der 3-T-MRT sind nur die metalllosen IUD und das IUS wegen des verwendeten Materials MR-sicher. Metallhaltige IUD und das ESSURE sind bisher nicht oder nicht vollstaendig auf ihre Sicherheit im 3-T-Magnetfeld untersucht worden, weshalb sie als Kontraindikation zu betrachten sind. Untersuchungen zur MR-Kompatibilitaet im 3-T-Magnetfeld liegen fuer keines der beschriebenen kontrazeptiven Implantate vor. Fuer die Suche nach dislozierten Implantaten, bei denen von einer reduzierten oder aufgehobenen Kontrazeption auszugehen ist, wird gelegentlich die MRT benutzt. Das MRT ist in der Regel jedoch nicht ursaechlich fuer die Dislokation. (orig.)

  1. Effects of air traffic on cirrus cloud formation in Europe. Final report of the development area environmental and climate research; Untersuchungen zum Einfluss des Flugverkehrs auf die Cirrus-Bewoelkung in Europa. Endbericht im Foerdergebiet Umwelt und Klimaforschung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Mannstein, H.; Wendling, P.

    2001-06-01

    The cloud cover over Europe caused by linear condensation trails has been investigated already in earlier studies. However, after quite a short period of time, these can no longer be distinguished from natural cirrus clouds. There were no data on the effect of air travel on cirrus formation. This study investigated the effects of air travel on cirrus cloud formation by investigating a time series of METEOSAT data and relating it to air travel data in high temporal and local resolution. (orig.) [German] Der Bedeckungsgrad an deutlich im Satellitenbild erkennbaren, linearen Kondensstreifen ueber Europa wurde bereits untersucht. Nach relativ kurzer Zeit sind Kondensstreifen jedoch mit den bisher bekannten Fernerkundungsmethoden nicht mehr von natuerlichen Cirren zu unterscheiden. In welchem Masse der Flugverkehr zur Cirrus-Bewoelkung beitraegt, war bisher nicht bekannt. In dieser Arbeit wurde mit hoher Signifikanz der Einfluss des Flugverkehrs auf die Cirrusbedeckung, wie sie sich ans METEOSAT-Daten ableiten laesst, nachgewiesen. Dazu wurde eine Zeitserie von METEOSAT-Daten im Vergleich zu zeitlich und raeumlich hochaufgeloesten Flugverkehrsdaten untersucht. (orig.)

  2. Use of plastics in blast furnace processes: A contribution to ecologically and economically acceptable recycling of plastic waste; Kunststoffverwertung im Hochofen - ein Beitrag zum oekologischen und oekonomischen Recycling von Altkunststoffen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Janz, J. [Stahlwerke Bremen GmbH (Germany)

    1996-12-31

    The use of plastics in blast furnace processes has a number of advantages. For one thing, existing facilities can be used with only slight reconstruction measures. Next, the blast furnace process does not necessarily require plastics and therefore is independent of the available plastics volume. Further, it has a high utilisation potential. For example, the Bremen blast furnace No. II has only 8 nozzles out of 32 which are suited for plastics, but it can utilize 70,000 t/a, which is more than 13 percent of the total plastics volume collected by DSD. Indepenent eco-balances have shown that there is no better technology on the market at the moment. (orig) [Deutsch] Mit der Kunststoffverwertung im Hochofen steht ein Verfahren zur Verfuegung, das sich gleich in mehrfacher Hinsicht vor der Konkurrenz auszeichnet. Im Gegensatz zu anderen Verwertungen wird eine bereits vorhandene Anlage genutzt, an der lediglich zusatzeinrichtungen benoetigt werden. Gleichzeitig wird abfallpolitische Flexibilitaet dadurch erreicht, dass der Hochofen nicht auf das Reduktionsmittel Kunststoff angewiesen ist. Von wesentlicher Bedeutung ist auch die hohe Verwertungskapazitaet eines Hochofens. Unabhaengige Oekobilanzen und eigene Messungen haben zweifelsfrei gezeigt, dass ein besseres Verfahren zur Zeit nicht auf dem Markt ist. (orig)

  3. Zystische Pankreastumoren: Klassifikation und malignes Potenzial

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Esposito I

    2011-01-01

    Full Text Available Zystische Pankreastumoren, obwohl insgesamt selten, haben an Bedeutung zugenommen, da sie zu den gut diagnostizierbaren, gut behandelbaren und prognostisch zumeist günstigen Tumoren des Pankreas gehören. Die Kenntnis der wichtigsten klinisch-pathologischen Charakteristika (Alters- und Geschlechtsverteilung, Lokalisation, Bezug zum Gangsystem, relative Häufigkeit erlaubt bereits eine präoperative Einordnung der zystischen Pankreastumoren in ?Low"- und "High-risk"-Läsionen. Die postoperative morphologische und immunhistochemische Diagnostik vervollständigt die prognostische Stratifizierung und bestimmt die Nachsorge. Das Spektrum der zystischen Pankreasläsionen und -neoplasien ist groß, kann jedoch auf die 5 häufigsten Läsionen/Neoplasien (Pseudozyste, intraduktal papillär-muzinöse Neoplasie [IPMN], muzinös- zystische Neoplasie [MCN], serös-zystische Neoplasie [SCN] und solid-pseudopapilläre Neoplasie [SPN] beschränkt werden, da diese 95 % aller zystischen Pankreasprozesse ausmachen. Unter den Neoplasien sind die IPMN und MCN am wichtigsten. Sie zeigen eine Adenom-Karzinom- Sequenz, sodass die Resektion therapeutisch an erster Stelle steht. Bei den IPMN muss darüber hinaus eine Subtypisierung in Hauptund Seitengang-IPMN durchgeführt werden, da dadurch eine weitere prognostische Stratifizierung möglich ist. SPN und SCN sind niedrig maligne bzw. benigne Tumoren ohne große prognostische Probleme. Insgesamt gilt für die zystischen Läsionen und Neoplasien des Pankreas, dass ihre spezifische Behandlung eine genaue Klassifizierung und damit eine enge Zusammenarbeit zwischen Klinik und Pathologie verlangt.

  4. Grundlage und Bedeutung der operativen Endometriosetherapie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schweppe KW

    2009-01-01

    Full Text Available Die Endometriose wird invasiv durch Laparoskopie und bioptische Sicherung diagnostiziert, sodass es nahe liegt, dass sich die chirurgische Therapie in gleicher Narkose anschließt. Unterschiedliche Wachstumsformen der Endometriose einerseits (kleinherdig-peritoneal, zystisch-ovariell oder tief infiltrierend und unterschiedliche Therapieziele andererseits (Schmerzfreiheit, Tumorbeseitigung, Schwangerschaft erfordern einen individuellen Behandlungsplan, der auch das Alter der Patientin mitberücksichtigt. Medikamentöse Therapieoptionen spielen additiv zum primär operativen Vorgehen eine Rolle, wobei oft symptomatische Maßnahmen bei dieser chronischen, rezidivierenden Krankheit ausreichen. Endoskopische Operationstechniken sind heute Standard. Unterschiede in Erfolgs- und Rezidivraten sind bisher für die verschiedenen Techniken nicht durch randomisierte Studien belegt.

  5. Grundlagen und Bedeutung der operativen Endometriosetherapie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schweppe KW

    2009-01-01

    Full Text Available Die Endometriose wird invasiv durch Laparoskopie und bioptische Sicherung diagnostiziert, sodass es nahe liegt, dass sich die chirurgische Therapie in gleicher Narkose anschließt. Unterschiedliche Wachstumsformen der Endometriose einerseits (kleinherdig-peritoneal, zystisch-ovariell oder tief infiltrierend und unterschiedliche Therapieziele andererseits (Schmerzfreiheit, Tumorbeseitigung, Schwangerschaft erfordern einen individuellen Behandlungsplan, der auch das Alter der Patientin mitberücksichtigt. Medikamentöse Therapieoptionen spielen additiv zum primär operativen Vorgehen eine Rolle, wobei oft symptomatische Maßnahmen bei dieser chronischen, rezidivierenden Krankheit ausreichen. Endoskopische Operationstechniken sind heute Standard. Unterschiede in Erfolgs- und Rezidivraten sind bisher für die verschiedenen Techniken nicht durch randomisierte Studien belegt.

  6. Das PCOS ? aktuelle endokrine und klinische Aspekte

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schorsch M

    2013-01-01

    Full Text Available Kein gynäkologisch-endokrinologisches Krankheitsbild ist so häufig wie das PCO-Syndrom. Einerseits sind äußerst unterschiedliche pathophysiologische Mechanismen am PCOS beteiligt, die von einer Insulinresistenz über zentrale Regulationsstörungen bis zu seltenen Polymorphismen reichen, anderseits sind die therapeutischen Prozeduren oft schwierig und erfordern langfristige Anstrengungen. Während ohne Kinderwunsch die antiandrogene Therapie und die Prophylaxe von Langzeitmorbiditäten im Vordergrund der Therapie stehen, reicht die Therapie bei Kinderwunsch von der Clomifengabe, der Low-dose-FSH-Therapie und dem ?Ovarian drilling? bis zum IVF, wobei hier besonders das Überstimulationssyndrom des Ovars vermieden werden muss. Das PCOS stellt weiterhin eine erhebliche Herausforderung für jeden Reproduktionsmediziner dar.

  7. “Get to the bridge and I will help you to cross”: Merit, Personal Connections and Money in Access to Nigerian Higher Education “Get to the bridge and I will help you to cross”: Leistung, persönliche Verbindungen und Geld und der Zugang zum Hochschulstudium in Nigeria

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Chris Willott

    2011-01-01

    Full Text Available This article examines the methods students use to gain access to a university in Nigeria’s elite federal sector. It explains the relationships between three “currencies” – merit, personal connections and money – that are utilised by students to achieve their goals. I argue that influences representing the official rules – merit – and those representing semi-official or unofficial processes – personal connections and money – intersect in ways that reveal the complexity of the relationship between state and society in contemporary Nigeria. This analysis reveals that in this case the hybrid interpretation of the neopatrimonial state, which views official and unofficial norms as existing in parallel and suffusing one another, has more analytical value than its counterpart, the wholesale state privatisation thesis.Dieser Aufsatz untersucht, welche Möglichkeiten Studierende nutzen, um die Aufnahme an einer (bundesstaatlichen Eliteuniversität in Nigeria zu erreichen. Der Autor beschreibt das Verhältnis von drei unterschiedlichen Zugangs-„Währungen“ – Leistung, persönliche Verbindungen und Geld –, die zu diesem Zweck eingesetzt werden. Er argumentiert, dass sich Zugangsmöglichkeiten nach offiziellen Regelungen, die vor allem auf Leistung beruhen, mit halb- oder inoffiziellen Wegen überschneiden, wie dem Einsatz von persönlichen Verbindungen und/oder Geld. In dieser Interdependenz sieht er einen Ausdruck der Komplexität der Beziehung zwischen Staat und Gesellschaft im heutigen Nigeria. Seine Analyse deckt auf, dass in diesem Fall die hybride Interpretation des neopatrimonialen Staates, wonach offizielle und inoffizielle Normen parallel existieren und einander durchdringen, größeren analytischen Wert besitzt als ihr Gegenstück, die These von der umfassenden Privatisierung staatlicher Strukturen.

  8. Epilepsie und polyzystisches Ovarialsyndrom

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Rösing B

    2012-01-01

    Full Text Available Epilepsien sind gehäuft mit endokrinen Funktionsstörungen vergesellschaftet. Bei Frauen gehören Zyklusstörungen, Hyperandrogenismus, Gewichtszunahme und Subfertilität dazu. Die vorliegende Übersicht zeigt aktuelle Daten und pathophysiologische Vorstellungen zum Zusammenhang zwischen einer Erkrankung mit Epilepsie, ihrer Therapie, dem polyzstischen Ovarialsyndrom (PCOS, sowie assoziierten metabolischen Abweichungen. Mögliche Ursachen für das Auftreten endokriner Störungen bei Epilepsie sind (1. der direkte Einfluss temporal gelegener epileptogener Läsionen oder der antiepileptischen Medikamente (AED auf die hypothalamisch-hypophysär gonadale Achse (HHG, (2. der Einfluss von AED auf die ovarielle Funktion, (3. der Einfluss der AED auf den Steroidhormonmetabolismus inklusive ihrer Serumeiweißbindung und (4. AED-bedingte sekundäre endokrine Störungen durch Gewichtszunahme und veränderten Insulinmetabolismus. Die regelmäßige ärztliche Kontrolle klinischer endokriner Parameter wie Gewichtsentwicklung, Regeltempostörungen und Hirsutismus ist bei Frauen mit Epilepsie obligat. Einzelne auffällige Laborparameter (z. B. sinkendes sexualhormonbindendes Globulin [SHBG], ansteigende Testosteronwerte, Dysbalance der Gonadotropine luteinisierendes Hormon zu follikelstimulierendem Hormon (LH/FSH oder bildgebende Befunde (polyzystische Ovarien ohne klinisches Korrelat sollten engmaschig, zunächst 1?3-monatlich kontrolliert werden, um entstehende Endokrinopathien frühzeitig behandeln zu können.

  9. Arrhythmien und Beta-Blocker

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Roithinger FX

    2003-01-01

    Full Text Available Die antiarrhythmische Wirkung von Beta-Blockern ist bedingt durch die Abschwächung elektrophysiologischer und arrhythmogener Effekte einer betaagonistischen Stimulation. Den größten Effekt erzielen Beta-Blocker am Sinusknoten, am AV-Knoten und beim akut und chronisch ischämischen Myokard. In der Therapie und Prophylaxe supraventrikulärer Tachykardien, die den AV-Knoten einbeziehen, sind Beta-Blocker sehr effektiv, wobei sie in der Prophylaxe durch die kurative Möglichkeit der Katheterablation an Bedeutung verlieren. Bei ektopen atrialen Tachykardien sind adrenerge Einflüsse und daher Beta-Blocker bedeutsam. Bei akut aufgetretenem oder auch chronischem Vorhofflimmern sind Beta-Blocker die effektivste Substanzklasse zur Frequenzkontrolle. Dagegen spielen sie in der pharmakologischen Kardioversion von Vorhofflimmern und auch Vorhofflattern bei der Mehrzahl der Patienten keine relevante Rolle. Eine Ausnahme bilden Patienten mit Vorhofflimmern nach Operation am offenen Herzen, wo Beta-Blocker sowohl prophylaktisch als auch therapeutisch sehr effektiv sind. Patienten mit ventrikulären Arrhythmien, die keine relevante strukturelle Herzerkrankung aufweisen, haben eine gute Prognose, und Beta-Blocker kommen häufig symptomatisch zum Einsatz. Bei Patienten mit Arrhythmien und struktureller Herzerkrankung (meistens koronare Herzerkrankung dagegen ist die Prognose durch das Ausmaß der Grunderkrankung determiniert. Beta-Blocker können Symptomatik und Prognose auch dieser Patienten verbessern, aber nur adjuvant nach Ausschöpfen nichtpharmakologischer Maßnahmen (Revaskularisation und nach einer entsprechenden Risikostratifizierung. Obwohl die Prognose von Patienten nach Myokardinfarkt durch Beta-Blocker signifikant verbessert werden kann, ist bei Hochrisikopatienten der implantierbare automatische Defibrillator (ICD der alleinigen Beta-Blockertherapie überlegen. Zusammenfassend spielen Beta-Blocker trotz breiterem Einsatz nichtpharmakologischer Maßnahmen (Katheterablation und ICD bei der Mehrzahl der supraventrikulären und ventrikulären Arrhythmien weiterhin eine bedeutende Rolle.

  10. Sexuelles Verlangen und sexuelle Aktivität von Männern und Frauen über die Lebensspanne - Ergebnisse einer repräsentativen deutschen Bevölkerungsumfrage

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Beutel M

    2008-01-01

    Full Text Available Zielsetzung: Bisherige Studien zum sexuellen Verlangen und zur sexuellen Aktivität wurden überwiegend an nach dem Geschlecht und dem Alter selektierten Stichproben durchgeführt. Nachfolgend werden Daten aus einer repräsentativen Umfrage an Männern und Frauen vorgestellt, welche die gesamte Altersspanne der erwachsenen deutschen Bevölkerung umfasst. Stichprobe und Methode: Eine repräsentative Stichprobe von n = 2314 Männern und Frauen im Alter von 18?93 Jahren wurde unter der Zielsetzung befragt, die Häufigkeit und Intensität sexuellen Verlangens und sexueller Aktivität sowie die sozialen, individuellen und interpersonalen Determinanten zu bestimmen. Ergebnisse: Sexuelles Verlangen verringert sich mit zunehmendem Alter. Insgesamt geben Männer ein häufigeres und stärkeres sexuelles Verlangen an als Frauen. Signifikante Interaktionen zwischen Geschlecht und Alter wiesen auf eine frühere Abnahme des sexuellen Verlangens bei Frauen hin. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern war die sexuelle Aktivität im Alter hauptsächlich eine Frage des Vorhandenseins eines Partners. Für den Mangel an sexuellem Verlangen und sexueller Aktivität wurden soziale und Persönlichkeits-Determinanten gefunden. Bei Männern war das sexuelle Verlangen vor allem von sozialen Faktoren (Arbeitslosigkeit, geringes Einkommen bestimmt, bei Frauen waren dies überwiegend frühere sexuelle Traumata (Misshandlungen in der Kindheit, Vergewaltigung. Schlussfolgerung: Bevölkerungsumfragen geben Aufschluss über den Verlauf des sexuellen Verlangens und der sexuellen Aktivität über die Lebensspanne. Zukünftige Forschung zu den Determinanten und Risikofaktoren für einen Mangel an sexuellem Verlangen und sexuelle Inaktivität sollte die Zusammensetzung des Geschlechts und des Alters der Stichproben berücksichtigen.

  11. Unterhaltungsarchitektur im Kontext kleinasiatischer Städte. Das Stadion in römischer Zeit zwischen Sport und Spektakel

    OpenAIRE

    Stubenrauch, Michael

    2006-01-01

    Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit den Stadionbauten Kleinasiens in der römischen Kaiserzeit. Dieser ursprünglich griechische Bautypus erfreute sich dort - und fast ausschließlich dort - unter römischer Herrschaft einer auffallenden Beliebtheit. Eine systematische Untersuchung zum Stadion in römischer Zeit, zu seiner Präsenz, sowie seinem Funktionieren in den Städten Kleinasiens fehlte jedoch bisher. Ziel der Arbeit war es, anhand von archäologischen, bauhistorischen und epigraphischen Z...

  12. Trendwende bei der Frühverrentung in modernen Wohlfahrtsstaaten Paradigmenwechsel zur Überwindung von Push- und Pull-Faktoren

    OpenAIRE

    Dr. Bernhard Ebbinghaus; Dr. Dirk Hofäcker

    2013-01-01

    Jüngere Reformbemühungen moderner Wohlfahrtsstaaten hatten eine Umkehr des Frühverrentungstrends zum Ziel und waren mit einer Erhöhung der Regelaltersgrenze für den Übergang in den Ruhestand verbunden. Dieser Paradigmenwechsel geschah häufi g gegen den Protest von Gewerkschaften, Unternehmen und deren Mitarbeitern. Infolge des zunehmenden Ausbaus von Wohlfahrtsstaaten sowie als Reaktion auf die wirtschaftlichen Herausforderungen seit den 1970er Jahren hatte sich der f...

  13. Christina Mundlos: Mütterterror. Angst, Neid und Aggressionen unter Müttern. Marburg: Tectum Wissenschaftsverlag 2012.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Marie Reusch

    2014-03-01

    Full Text Available Das gesellschaftliche Mutterbild und die politische Regulierung von Mutterschaft, so die Kernthese von Christina Mundlos, isolieren Mütter voneinander, fördern Konkurrenz unter ihnen und verhindern somit Solidarität und gemeinsame befreiende Aktionen. Das Sachbuch kann als eine Art Ratgeber gelesen werden, der zum Widerstand gegen etablierte Vorstellungen der ‚guten Mutter‘ ermuntert. Dies ist begrüßenswert und überfällig. Mundlos reproduziert jedoch bestimmte Verkürzungen, die in der politischen und medialen Diskussion über Mutterschaft vorgenommen werden, so etwa die fast ausschließliche Fokussierung auf Probleme der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hier zeigen sich Problemstellungen, die einer feministischen Bearbeitung bedürfen.

  14. Führungsstile – Reflexion und Erörterung wesentlicher Führungstheorien

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Annika Rieder

    2014-11-01

    Full Text Available Durch den rasanten technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel werden Unternehmen und auch öffentliche Einrichtungen wie Bibliotheken mit großen Herausforderungen konfrontiert. Sie müssen auf die sich wandelnden Anforderungen und Arbeitsbedingungen wie z.B. die mit der digitalen Revolution einhergehende Komplexitätszunahme, reagieren und Veränderungen anstoßen. Für die erfolgreiche Durchführung dieser Veränderungsprozesse spielt eine überlegte, effektive und effiziente, Mitarbeiterführung eine entscheidende Rolle. Da Führung ein allgegenwärtiges und vor allem auch überzeitliches Konzept ist, das in allen menschlichen Gemeinschaften, in allen Ländern und zu allen Zeiten zu finden ist, existiert eine große Anzahl an Modellen und Ansätzen, um Führung bestmöglich zu beschreiben, zu organisieren und auszuüben. (Fast alle Theorien besitzen Elemente oder Ansätze, die in oder für bestimmte Führungssituationen nützlich sind, jedoch gibt es kein „Allround-Erfolgsrezept“, das immer zum Erfolg führt. Für die Mitarbeiterführung kann es hilfreich sein, unterschiedliche Theorien zu kennen, um einen für die jeweilige Situation und die eigenen Persönlichkeit gewinnbringenden Führungsstil auszuwählen. In diesem Aufsatz wird ein Überblick über die wesentlichen, klassischen und neueren, Führungstheorien gegeben.

  15. Studies on the use of SIR-C and X-SAR data for identification, demarcation, and assessment of forest ecosystems. Final report; Untersuchungen zum Einsatz von SIR-C und X-SAR Daten fuer die Identifizierung, Abgrenzung und Beurteilung von Waldoekosystemen. Abschlussbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Johlige, A.; Foerster, B.; Ammer, U.

    1997-12-31

    The purpose of the present evaluation was to use SIR-C and X-SAR data for forest surveying and assess their suitability for this task. Amongst other work this included the discrimination of forest and non-forest, demarcation of cleared areas within forests, discrimination of different forest types, and assessment of the influence of foliation. The chief steps of the study were the preparation of radar data, accompanying aerial photo evaluation for the extraction of training and verification areas, and detailed signature analysis. Evaluation trials in ``Oberpfaffenhofen`` supertest area yielded unsatisfactory results when it came to discriminating different forest ecosystems. This can be attributed to the very heterogeneous and small-scale structure of the area and the absence of topographically coded X, C, and L band data. In the second study area, located in the ``Bavarian Forest National Park``, geocoded data of all three bands were available in the form of combined products. This permitted using the mask of the local angles of incidence to reduce the influence of relief. In this case distinguishability within wooded regions was also enhanced. A general finding was that ground resolution as it presents to the user is clearly poorer than the nominal resolution. What impressed us most was the high degree of weather-independence of the radar data. All data handled in this study were recorded under conditions that would have made photography impossible. (orig.) [Deutsch] Ziel der Auswertung ist es SIR-C/X-SAR Daten fuer die Waldbeobachtung einzusetzen und ihre Eignung dafuer zu bewerten. Zu loesende Teilaufgaben waren u.a. die Wald-Nichtwaldtrennung, die Abtrennung unbestockter Flaechen im Wald, Unterscheidung verschiedener Waldtypen selbst und die Beurteilung des Einflusses des Belaubungszustndes. Die zentralen Arbeitsschritte waren die Aufbereitung der Radardaten, die begleitende Luftbildauswertung zur Extraktion von Trainings- und Verifizierungsgebieten und die detailierte Signaturanalyse. Die Auswertungen im Supertestgebiet `Oberpfaffenhofen` fuehrten zu unbefriedigenden Ergebnissen bei der Unterscheidung verschiedener Waldoekosysteme. Als Gruende hierfuer werden die sehr heterogenen und kleinraeumigen Strukturen des Gebietes und das Fehlen von gelaendegeokodierten X, C- und L-Banddaten angesehen. Im zweiten Untersuchungsgebiet `Nationalpark Bayerischer Wald` standen in Form von Kombiprodukten geokodierte Daten aller drei Baender zur Verfuegung. Dadurch war eine Verminderung des Reliefeinflusses unter Einsatz der Maske der lokalen Einfallswinkel moeglich. Auch zeigte sich in diesem Fall eine erhoehte Unterscheidbarkeit innerhalb der bewaldeten Gebiete. Generell bleibt jedoch festzustellen, dass die tatsaechliche Bodenaufloesung fuer den Nutzer deutlich hinter der nominellen Aufloesung zurueckbleibt. Am meisten beeindruckt hat uns die hohe Wetterunabhaengigkeit der Radardaten. Alle hier bearbeiteten Daten entstanden unter Wetterbedingungen, bei denen optische Aufnahmen unmoeglich waren. (orig.)

  16. Contributions to the workshop `Residual ponds from open pit brown coal mining`; Beitraege zum Workshop ``Braunkohlebergbaurestseen``

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    NONE

    1995-12-31

    The contributions to the workshop ``Investigations on flooding in residual ponds from open-pit mining`` deal, inter alia, with the hydrochemical development of flushing waters, the stability of the water quality of residual lakes, especially under the impact of land contamination, the influence of brine receipts by flushed residual lakes, and with the microbiological ecology of residual lakes from mining. Furthermore, geophysical studies for demonstrating paths of flow and for calculating the depth and volume of residual lakes from open-pit mining are discussed. (MSK) [Deutsch] Die Beitraege zu dem Workshop `Untersuchungen zu Flutungen in Tagebaurestseen` befassen sich unter anderem mit der hydrochemischen Entwicklung von Flutungsgewaessern, mit der Qualitaetsstabilitaet von Restseewaessern - insbesonders bei Einwirkung von Altlasten - und mit den Einfluessen von Solezufluessen bei Restseeflutung sowie mit Untersuchungen zur mikrobiologischen Oekologie in Bergbaurestseen. Desweiteren werden geophysikalische Untersuchungen zum Nachweis von Fliesswegen und die Tiefen- und Volumenberechnung eines Tagebaurestlochsees erlaeutert. (MSK)

  17. Bedeutung der normalen Darmflora für Gesundheit und Krankheitsentstehung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Gorkiewicz G

    2009-01-01

    Full Text Available Die menschliche Darmflora ist ein komplexes Ökosystem, welches in einem symbiotischen Verhältnis zum Menschen steht. Der Dickdarm beherbergt die größte Anzahl von Mikroben in unserem Körper, gesamt 1013?1014 Mikroorganismen mit zirka 400 verschiedenen Bakterienspezies. Diese liefern dem Menschen wichtige Stoffwechselleistungen, interagieren aber auch direkt mit unserem Immunsystem und sind für dessen Entwicklung und Funktion unerlässlich. Mithilfe molekularbiologischer kulturunabhängiger Verfahren konnten in letzter Zeit detaillierte Untersuchungen der Darmbakterien und ihrer Interaktion mit unserem Körper durchgeführt werden. Die Ergebnisse lassen den Menschen als einen "Superorganismus" erkennen, dessen regelrechtes Funktionieren nicht nur durch menschliche, sondern auch mikrobielle Zellen gewährleistet wird, und in dem beide für die Entstehung verschiedenster Erkrankungen verantwortlich sind.

  18. Diagnostik und Therapie der kutanen Androgenisierung im klimakterischen Übergang sowie in der Peri- und Postmenopause: Hirsutismus und Alopezie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Geisthövel F

    2012-01-01

    Full Text Available Die weibliche Androgenisierung umfasst ein weites Spektrum an heterogenen Dysfunktionen und Erkrankungen. Um die Therapieprinzipien des Hirsutismus sowie der Alopecia androgenetica während des klimakterischen Übergangs (?menopausal transition? [MT] und der Peri-/Postmenopause zu erfassen, ist es sinnvoll, sich auf eine Gruppe von androgenisierten Patientinnen zu beschränken, bei der die Haut pathogenetisch im Fokus liegt. Solch eine klar definierte Patientengruppe, die ?funktionell kutane Androgenisierung? (FCA, kann meist schon über die Diagnostikebene 1 (Screening-Ebene unseres Klassifikations-Algorithmus diagnostiziert werden. Der Ferriman-Gallwey-Index bzw. eine modifizierte Sinclair-Scale dienen zur Gradeinteilung von Hirsutismus bzw. Alopezie. Die ausgeprägte endokrine Dynamik während der MT ist hormondiagnostisch zu beachten. Wachsepilation und Lasertherapie sind vielfältig eingesetzte topischmechanische bzw. -physikalische Therapieverfahren. Eine topische Behandlung des Hirsutismus kann auch mit Eflornithin-Creme durchgeführt werden, die den Effekt einer Lasertherapie unterstützt. Minoxidil-Lösung gilt als Mittel der ersten Wahl bei der topischen Therapie der Alopecia androgenetica. Steroidale Präparate, welche aus der kontrazeptiven Kombination von Ethinylestradiol und antiandrogenen Gestagenen (AA bestehen, sind therapeutische Prinzipien bei androgenisierten Patientinnen in der MT, sie sind hingegen in der Postmenopause kontraindiziert. Die orale Einnahme von Spironolacton und/oder Finasterid, beides nicht-steroidale Antiandrogene, ist während der MT unter sicherer Kontrazeption und jene von Spironolacton für die Alopezie in der Postmenopause gut geeignet. Die Einnahme von Kombinationsprapäraten, welche die nicht-kontrazeptiven natürlichen Östrogene und AA enthalten, sind für die Behandlung der FCA bei Patientinnen indiziert, die zusätzlich unter klimakterischen und peri-/postmenopausalen Störungen leiden. Steroidale Kombinationspräparate mit dem AA Dienogest sollten bevorzugt werden.

  19. Direkte Ethanolmetabolite in Blut und Urin: Relevanz in Diagnose und Therapie alkoholbezogener Störungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Wurst FM

    2009-01-01

    Full Text Available Biomarker sind in der Diagnose und Therapie alkoholbezogener Störungen eine nützliche Ergänzung zu Selbstberichten der Patientinnen und Patienten. Traditionelle Biomarker wie Gamma glutamyltraspeptidase und mittleres korpuskuläres Volumen weisen vielfältige Limitationen auf, da es sich um indirekte Marker handelt: Hierzu gehören die Zeitfenster, die sie jeweils abdecken, sowie ein Vielzahl von Parametern wie Alter, Geschlecht, nicht-alkoholbezogene Störungen etc., die die Ergebnisse beeinflussen. Direkte Ethanolmetabolite ? Stoffwechselprodukte von Ethanol, die nur nachweisbar sind, wenn Alkohol aufgenommen wurde ? sind dagegen direkte Biomarker für Alkoholkonsum. Besondere Beachtung fanden in den vergangenen Jahren insbesondere Ethylglucuronid (EtG, Ethylsulfat (EtS, Phosphatidylethanol (PEth und Fettsäureethylester (FAEEs. Sie sind hochsensitiv und hochspezifisch, derzeit bereits routinemäßig einsetzbar und decken komplementäre Zeitfenster des Konsumnachweises ab: EtG und EtS im Urin bis zu 7 Tage, PEth im Voll- Aus der 1Univ.-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II, Christian-Doppler-Klinik, SALK und dem 2Institut für Rechtsmedizin, Universitätsklinikum Freiburg. Korrespondenzadresse: Univ.-Prof. Dr. med. Friedrich Martin Wurst, Univ.-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II, Christian-Doppler-Klinik, SALK, PMU, A-5020 Salzburg, Ignaz-Harrrer-Straße 79; E-Mail: f.wurst@salk.at blut 2?3 Wochen. Zusätzlich können EtG und FAEEs in Haaren monatelang nachgewiesen werden. Zum Nachweis unterschiedlicher Alkoholmengen über verschiedene Zeiträume ? vom kurzfristigen Konsumereignis kleiner Mengen bis zum längerfristigen Konsumereignis großer Mengen ? steht jeweils ein geeigneter Ethanolmetabolit zur Verfügung. Damit eröffnen diese Marker neue Perspektiven in Prävention, interdisziplinärer Kooperation, Diagnose und Therapie alkoholbezogener Störungen.

  20. Gewichtsmanagement - ein integratives Programm zur Betreuung übergewichtiger/adipöser Kinder und Jugendlicher in Potsdam

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Binder K

    2004-01-01

    Full Text Available In der Stadt Potsdam wurde in Zusammenarbeit von Gesundheitsamt der Stadt Potsdam, Deutschem Institut für Ernährungsforschung in Potsdam- Rehbrücke und Universität Potsdam, Institut für Sportwissenschaft, von September 1999 bis Dezember 2001 ein Kooperationsprojekt zum Gewichtsmanagement übergewichtiger/adipöser Kinder und Jugendlicher durchgeführt. Das Programm beinhaltete: Beeinflussung, Veränderung des Ernährungsverhaltens, individuelle Ernährungsberatung, psychologische Betreuung, Verbesserung der physischen Leistungsfähigkeit (Landtraining, Aquafitneß und intensive Zusammenarbeit mit dem Elternhaus. Zu Beginn des Präventionsprogramms lag die Nahrungsenergieaufnahme im Durchschnitt ca. 500 kcal unter dem errechneten Bedarf. Diese erhöhte Effizienz der Nahrungsenergieverwertung wurde durch Ruhe-Nüchtern-Umsatz-Messungen bestätigt. Auch wenn neuere Untersuchungen zum Ruhe-Nüchtern-Umsatz bei adipösen Kindern und Jugendlichen nicht bekannt sind, ist das ein deutlicher Hinweis, daß die von uns betreuten Kinder und Jugendlichen zum großen Teil zu den „guten Futterverwertern“ gehören könnten. Unter Beachtung des altersabhängigen BMI und der Körperzusammensetzung ergaben sich eine beachtliche Erhöhung der fettfreien Körpermasse und eine Senkung des Körperfettanteils. Die durchgeführten sportlichen Tests zur Einschätzung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten der Teilnehmer wiesen eine Verbesserung der physischen Leistungsfähigkeit nach. Durch eine psychologische Betreuung der Kinder und Jugendlichen konnte das Selbstwertgefühl der Kinder und Jugendlichen verbessert werden.

  1. Sternbild-, Mond- und Planetenkalender 1991/92

    Science.gov (United States)

    Fasching, Gerhard

    Der Sternbild-, Mond- und Planetenkalender wendet sich an jene Sternfreunde, die den Himmel gerne mit freiem Auge beobachten. Er gibt die am Himmel sichtbaren Sternbilder, die Stellung der hellen Planeten, des Mondes und auch der Sonne vor dem Fixsternhintergrund der Sternbilder an. In jeder Himmelskarte ist eine Kreislinie eingetragen, die die idealisierte Horizontlinie darstellt. Die Horizontlinie und die Himmelsrichtungen, die auf den Karten des Kalenders aufgezeichnet sind, erlauben dem Beobachter, die Himmelsobjekte leicht zu identifizieren. Alles, was innerhalb der Kreislinie eingezeichnet ist, ist auch am Himmel zu sehen. Im zweiten Teil des Kalenders zeigen zwölf Himmelskarten den Sternenhimmel, wie er bei besonders günstigem Wetter mit bloßem Auge zu sehen ist. Die Sterne wurden hier nicht mehr durch Verbindungslinien zu Sternbildern zusammengefaßt man wird die Bildkonfigurationen durch Vergleich mit den vorherigen Karten aber nach kurzer Übung zu einem Großteil erkennen. Kleine Quadrate markieren besonders schöne Sternhaufen, Gasnebel und Galaxien, die mit einem Feldstecher und zum Teil sogar fürs bloße Auge sichtbar sind.

  2. Stenting und technische Stentumgebung

    Science.gov (United States)

    Hoffstetter, Marc; Pfeifer, Stefan; Schratzenstaller, Thomas; Wintermantel, Erich

    In hoch entwickelten Industrieländern stehen laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) Herz-Kreislauf-Erkrankungen und speziell die Koronare Herzkrankheit (KHK) an erster Stelle der Todesursachen. In Deutschland betrug die Zahl der erfassten, an KHK erkrankten Personen ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer allein im Jahre 2001 über 473.000. Die KHK war im Jahre 2003 mit 92.673 erfassten Todesfällen immer noch die häufigste Todesursache, obgleich in Deutschland die Häufigkeit der Koronarinterventionen zur Behandlung der KHK zwischen 1984 und 2003 um fast das 80fache von 2.809 auf 221.867 Eingriffe pro Jahr gestiegen ist [1]. Neben der hohen Zahl an Todesfällen haben die betroffenen Personen durch chronische Schmerzen und eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit zusätzlich eine starke Beeinträchtigung der Lebensqualität [2].In Folge dessen wird die erkrankte Person häufig zum Pflegefall was neben den gesundheitlichen Aspekten auch eine sozioökonomische Komponente in Form der fehlenden Arbeitskraft und den auftretenden Pflegekosten nach sich zieht. Die Kosten für die Behandlung der KHK in Deutschland beliefen sich im Jahre 2002 laut Statistischem Bundesamt auf rund 6,9 Mrd. €. Verglichen mit ähnlichen Zahlen der USA dürfte sich der entstandene Schaden für die deutsche Volkswirtschaft im zwei- bis dreistelligen Milliardenbereich bewegen [3].

  3. Strukturelle und biophysikalische Charakterisierung von therapeutisch relevanten Antigen:Antikörperkomplexen

    OpenAIRE

    Schiele, Felix

    2013-01-01

    Therapeutische Antikörper für 2 Indikationen werden in diesere Arbeit charakterisiert. PCSK9 ist ein Protein das an Fettstoffwechselstörungen und erhöhtem LDL Cholesterin beteiligt ist. Zum ersten Mal wird ein Antikörper gegen die C-terminale Domäne von PCSK9 beschrieben der in der Lage ist, den LDL Cholesterinspiegel in vivo in Cynomolgus Affen zu senken. Ein Antikörperfragment gegen das Anticoagulant Dabigatran neutralisiert dieses effektiv in vivo und mimikriert strukturelle Eigensc...

  4. Von der Quantenmechanik zum Materialdesign

    Science.gov (United States)

    Eyert, Volker; Eckern, Ulrich

    2000-11-01

    Die enormen Fortschritte der theoretischen Festkörperphysik im 20. Jahrhundert sind eng verknüpft mit der Entdeckung der Quantenmechanik und der Entwicklung von schnellen Verfahren zur Berechnung der elektronischen Struktur kondensierter Materie. Letztere bilden heute die Basis sowohl für ein vertieftes Verständnis grundlegender physikalischer Fragestellungen als auch die Herstellung neuer Materialien mit maßgeschneiderten Eigenschaften.

  5. Durch mGluR1 und TRPC3 vermittelte synaptische Signalgebung in Dendriten und Spines zerebellärer Purkinjezellen

    OpenAIRE

    Henning, Horst Alfred

    2011-01-01

    Der metabotrope Glutamatrezeptor vom Subtyp 1 (mGluR1) wird in zerebellären Purkinjezellen hoch exprimiert und ist entscheidend für die Funktion des Kleinhirns. Aktivierung von mGluR1 an Parallelfasersynapsen der Purkinjezellen führt zum Ablauf von zwei G-Protein abhängigen Prozessen: (1) der Produktion von Inositol-trisphosphat (InsP3), was wiederum zur Freisetzung von Kalzium Ionen aus intrazellulären Kalzium Speichern führt und (2) zur Aktivierung eines langsamen exzitatorischen post...

  6. Gesundheit, Leistung und Verhalten konventioneller Mastputenhybriden unter den Bedingungen ökologischer Haltungsanforderungen

    OpenAIRE

    Le Bris, Johann

    2005-01-01

    Ziel der Untersuchung war die Gesundheit, die Leistung und das Verhalten konventioneller Mastputenhybriden (BIG 6) unter ökologischen Haltungsbedingungen zu ergründen. Dazu wurden 200 BIG 6 Puten und zum Vergleich 200 Kelly BRONZE Puten auf einem Betrieb nördlich von München aufgezogen und gemästet. Die Gruppe der BIG 6 Puten unterschied sich im Ernährungsverhalten nicht signifikant von der Gruppe der Kelly BRONZE Puten. Insgesamt wurde festgestellt, dass die Weidenflächen von beiden Seite...

  7. Wissenschaftsphilosophie, Naturalismus und übersinnliche Erkenntnis Teil II: Grundprobleme naturalistischer Erkenntniswissenschaft und Metaphysik

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Renatus Ziegler

    2014-12-01

    Full Text Available intergrund und Zielsetzung : Der wissenschaftliche Naturalismus als Weltanschauung be - ruht auf bestimmten Vorannahmen und metaphysischen Prinzipien, die als unbeweisbar gelten. Bei geeigneter Verallgemeinerung derselben kann gezeigt werden, dass diese möglicherweise begründbar sind. Material und Methoden : Vermöge des Bezugs auf eine universelle Erkenntniswissenschaft und eine darauf beru - hende Wissenschaftsmethodik können die Perspektiven sowie die metaphysischen Prinzipien des Naturalismus genauer untersucht und Vorschläge für eine mögliche empirische Begründung entwickelt werden. Ergebnisse : Es wird vorgeschlagen, Annahmen zum Status von sinnlichen Wahrnehmungen und von Ideenin - halten, zur Realität der Aussenwelt und der Innenwelt sowie zur Gesetzesartigkeit der Welt nicht als Vorbe - dingungen, sondern als Ergebnisse einer verlässlichen und gut fundierten Erkenntniswissenschaft aufzufassen. Objektivität und Subjektivität des menschlichen kritischen Denkens, dessen Perspektivität, die Gefahr des An - thropomorphismus und des Apriorismus werden analysiert und sachgemäss auf dieser Grundlage evaluiert. Schlussfolgerung : Wird die erkennende Tätigkeit des Menschen hinreichend universell aufgefasst, so können alle sonst als grundsätzlich nicht beweisbar geltenden metaphysischen Vorannahmen möglicherweise einer Begrün - dung zugeführt werden. Damit eröffnet sich die Aussicht auf eine Metaphysik als empirische Wissenschaft.

  8. Kaufsucht im Internet - Hypothesenprüfung und Modellexploration zur Klärung von Ursachen und Auslösern pathologischen Kaufverhaltens

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Gansen, D.

    2010-01-01

    Full Text Available Das Einkaufen im Internet ist für viele Menschen eine zunehmend attraktive Alternative zum Einkaufen in realen Umgebungen geworden. Im Zusammenhang mit der Verbreitung von Internet- und Kaufsucht stellt sich für die Praxis und die Wissenschaft die Frage, welche Ursachen und Auslöser für kaufsüchtiges Verhalten empirisch ermittelt werden können und inwieweit das Internet als Risikofaktor zu betrachten ist. In der vorliegenden Studie wird an einer Stichprobe von N = 191 Probandinnen und Probanden untersucht, inwiefern sich pathologisches Kaufverhalten anhand der Kriterien von Raab, Neuner, Reisch und Scherhorn (2005 differenzieren lässt und sich Probanden mit unauffälligen, kompensatorischen und pathologischen Merkmalen hinsichtlich distaler, vermittelnder und proximaler Prädiktoren unterscheiden. Zudem wird überprüft, welche auslösenden und aufrechterhaltenden Faktoren beim maßlosen Einkaufen im Internet eine Rolle spielen. Die Ergebnisse zeigen, dass das weibliche Geschlecht, das Persönlichkeitsmerkmal Neurotizismus sowie das Bedürfnis nach Selbstregulation als Risikofaktoren gelten können. Als Schutzfaktor erwies sich das Persönlichkeitsmerkmal Gewissenhaftigkeit im Sinne einer gesunden Selbstmanagementkompetenz. Die Befunde legen nahe, dass die derzeitigen virtuellen Umgebungen bei Online-Einkäufen durch fehlende soziale Verstärkungsprozesse nicht unmittelbarrisikobehaftet sind. Weitere Implikationen für die Wissenschaft und die Praxis werden diskutiert.

  9. Einmaliges studentisches standardisiertes Training der chirurgischen Händedesinfektion nach EN1500: Quantifizierung des Trainingseffektes, Nutzen der Methode und Vergleich mit klinischen Referenzgruppen [A single standardized practical training for surgical scrubbing according to EN1500: Effect Quantification, value of the standardized method and comparison with clinical reference groups

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Wullenk, Katharina

    2013-05-01

    Full Text Available [english] The standardized training of practical competences in skills labs is relatively new among German Medical Faculties. The broad acceptance and outstanding evaluation results do not provide objective data on the efficiency and cost-efficiency of these trainings. This study aims on the quantification of the teaching effect of the surgical scrubbing technique EN1500 and its comparison with clinical references of OR personnel.Methods: 161 4 year medical students were randomized into intervention and control group. The intervention group received a 45 minute standardized peer-teaching training of practical competences necessary in the OR including the scrubbing according to EN1500. Fluorescence dye was mixed in the disinfectant solution. After hand disinfection, standardized fotographs and semi-automated digital processing resulted in quantification of the insufficiently covered hand area. These results were compared with the control group that received the training after the test. In order to provide information on the achieved clinical competence level, the results were compared with the two clinical reference groups.Results: The intervention group remained with 4,99% (SD 2,34 insufficiently covered hand area after the training compared to the control group 7,33% (SD 3,91, p[german] Die standardisierte Schulung klinisch-praktischer Fertigkeiten in sog. Skills Labs ist erst seit wenigen Jahren an deutschen Universitäten verbreitet. Den zumeist umfangreichen und sehr guten Evaluationsergebnissen stehen kaum Untersuchungen zur Effektquantifizierung und Kosten-Nutzen-Analyse gegenüber. In der vorliegenden Studie soll eine Methode zur digitalen Quantifizierung der Güte der chirurgischen Händedesinfektion vorgestellt werden sowie das Skills-Lab-Training der standardisierten Einreibemethode nach EN1500 auf seinen Effekt hin untersucht und mit OP-Pflegepersonal und Operateuren als klinische Referenzgruppen verglichen werden.Methode: 161 Studierende der Medizin eines 8. Semesters wurden in Kontroll- und Interventionsgruppe randomisiert. Die Interventionsgruppe erhielt ein 45-minütiges standardisiertes Training durch geschulte Mitstudierende zum Verhalten im OP mit dem Teilaspekt der chirurgischen Händedesinfektion nach EN1500. Dem Desinfektionsmittel wurde Fluoreszenzfarbstoff beigemischt. Nach der Desinfektion wurden die 4 Handflächen eines jeden Probanden digital fotografiert und teilautomatisiert die nicht ausreichend benetzte Handfläche bestimmt. Die Ergebnisse aller studentischer Probanden wurden verglichen, sowie das Kompetenzniveau anhand zweier klinischer Referenzgruppen eingeordnet.Ergebnisse: Die Interventionsgruppe erreichte nach dem studentisch angeleiteten Training eine zu durchschnittlich 4,99% (SD 2,34 der gesamten vier Handflächen nicht sicher ausreichende Benetzung und war damit hoch signifikant (p<0,01 besser als die Kontrollgruppe mit 7,33% (SD 3,91. Im Vergleich zu den Referenzgruppen konnte in der Kontrollgruppe kein signifikanter Unterschied gezeigt werden, die Interventionsgruppe zeigte aber im Vergleich zu beiden Referenzgruppen hoch signifikant bessere Ergebnisse: Operateure 9,32% (SD 4,97, OP-Pflege 8,46% (SD 4,66. Der Methodenfehler ist vernachlässigbar gering. In der Subgruppenanalyse hinsichtlich der studentischen Vorerfahrungen zeigten sich gute Trainingseffekte in den Gruppen mit geringer und moderater Vorerfahrung, weniger in den Gruppen ohne bzw. mit großer Vorerfahrung. Alle Probanden zeigten die größten Benetzungslücken an den Handrücken im Vergleich zu den Handflächen.Diskussion: Ein einmaliges standardisiertes, studentisch angeleitetes Training der Einreibemethode EN1500 ist geeignet, die Benetzungslücken der Teilnehmer nach der chirurgischen Händedesinfektion um ein Drittel zu reduzieren und gleichzeitig das Kompetenzniveau klinischer Referenzgruppen von OP-Pflege und Operateuren zu erreichen oder gar zu übertreffen.

  10. Strategische Informationsakquise und der Kampf gegen den Klimawandel

    OpenAIRE

    Morath, Florian

    2008-01-01

    Diese Arbeit untersucht die strategische Bedeutung von Unsicherheit und Informationsakquise für den Kampf gegen den Klimawandel, der im Standardrahmen der privaten Bereitstellung eines öffentlichen Gutes abgebildet wird. Bevor die Beiträge zum öffentlichen Gut auf freiwilliger Basis gewählt werden, haben Länder die Möglichkeit, in Information über den länderspezifischen Nutzen einer Reduzierung der CO2-Emissionen zu investieren. Es wird gezeigt, dass der Informationsakquise ein substantieller...

  11. Numerische Simulationen von Kondensstreifen und deren Übergang in Zirren

    OpenAIRE

    Unterstraßer, Simon

    2008-01-01

    Der in den letzten Jahrzehnten zu beobachtende globale Temperaturanstieg wurde teilweise durch anthropogene Emissionen verursacht. Der Flugverkehr trägt durch den Eintrag von direkt oder indirekt strahlungswirksamen Gasen und der Änderung der hohen Bewölkung ebenfalls zum Klimawandel bei. Die größte Unsicherheit besteht momentan bei der Bewertung des Strahlungsantriebs durch gealterte Kondensstreifen, die auch als flugzeuginduzierte Zirren klassifiziert werden. In der vorliegenden Arbeit w...

  12. Stress-Inkontinenz beim Mann: Anatomische und funktionelle Besonderheiten

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Dombo O

    2004-01-01

    Full Text Available Anatomische, physiologische, pathophysiologische und urodynamische Befunde zum Harnblasenverschluß werden in ihrer Bedeutung für die männliche Stressinkontinenz dargestellt. Da es sich bei der männlichen Stressinkontinenz um eine Läsion des proximalen Harnröhrenverschlusses handelt, sind Beckenbodenübungen nach Kegel, wie sie zur Therapie der weiblichen Stressinkontinenz bei Beckenbodenrelaxation entwickelt wurden, inadäquat. Die Notwendigkeit eines speziellen Kontinenztrainings für die Post-Prostatektomie-Inkontinenz wird abgeleitet.

  13. Text-basierte Ähnlichkeitssuche zur Treffer- und Leitstruktur-Identifizierung

    OpenAIRE

    Ha?hnke, Volker

    2011-01-01

    In dieser Arbeit wurde die Anwendbarkeit von paarweisem globalen Sequenzalignment auf das Problem des Molekülsvergleichs im virtuellen Screening untersucht, einem Teilgebiet der computerbasierten Wirkstoffentwicklung. Sequenzalignment wurde zur Identifizierung homologer Proteine entwickelt. Bisher wurde es nur angewendet auf Sequenzen aus Aminosäuren oder Nukleotiden. Aufgrund der Unterschiede zwischen Biopolymeren und wirkstoffartigen Molekülen wurde dieser Ansatz zum Sequenzvergleich mod...

  14. DFP: Diagnostik und Therapie der Gynäkomastie. Nicht jede Brustdrüsenvergrößerung des Mannes ist eine Gynäkomastie, aber jede Gynäkomastie ist abklärungsbedürftig.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Jacobeit JW

    2009-01-01

    Full Text Available Eine asymptomatische Gynäkomastie ist ein relativ häufiger Zufallsbefund, die Diagnostik und Therapie einer akut schmerzhaften Gynäkomastie ist eine interdisziplinäre Aufgabe. Insbesondere sind therapiepflichtige Erkrankungen wie ein Hypogonadismus z. B. bei einem Klinefelter-Syndrom, Hodentumoren bzw. ein viriles Mammakarzinom sicher auszuschließen bzw. entsprechend zu behandeln. Während der Pubertät ist zunächst ein abwartendes Verhalten gerechtfertigt. Bei einer akut aufgetretenen schmerzhaften Gynäkomastie ist neben der körperlichen Untersuchung eine hormonelle Diagnostik einschließlich der Bestimmung der Tumormarker HCG und AFP erforderlich. Eine Mammasonographie und eine Hodensonographie sind obligat. Eine zugelassene medikamentöse Therapie gibt es in Deutschland nicht, mit 20 mg Tamoxifen pro Tag für 3?6 Monate besteht in der proliferativen Phase ein wirksamer Therapieansatz im Rahmen eines individuellen Heilversuches. Bei länger als ein Jahr bestehender bereits fibrosierter Veränderung und damit verbundenem Leidensdruck des Patienten besteht entsprechend den Leitlinien die Indikation für eine subkutane Mastektomie und Fettabsaugung.

  15. Experimentelle Bestimmung zum Einbau von Th in Orthophosphaten und zum Resetting der geochronologischen Systeme in Monazit

    OpenAIRE

    Seydoux-guillaume, Anne-magali

    2002-01-01

    This PhD thesis is divided into three parts: (1) the experimental incorporation of Th in monazite and xenotime, (2) the behaviour of the monazite structure under temperature-induced healing, and (3) the experimental resetting of the U-Pb geochronological system in monazite. (1) The Th distribution between monazite and xenotime as a result of the Th + Si = REE + P substitution mechanism was experimentally determined in the T-P-range of 600 to 1100°C and 2Kbar. Starting mixtures consisted of g...

  16. Die Meistererzählung. Theorie und Praxis in Synthesen zur deutschen Geschichte am Beispiel von Hans-Ulrich Wehler und Thomas Nipperdey

    OpenAIRE

    Boyaci, Arslan

    2009-01-01

    Nach dem Abklingen der geschichtstheoretischen Kontroversen um den „linguistic turn“, die die konstruktivistische und Machteffekte zeitigende Dimension von Sprache offenlegten, werden zunehmend Historiker samt ihrer Deutungsmuster über die Vergangenheit selbst zum Gegenstand der Geschichtswissenschaft. So schrieb beispielsweise Jacques Rancière über den Annales-Historiker Fernand Braudel, Philippe Carrard über die französische Historiographie von Braudel bis Roger Chartier oder Ann R...

  17. Evaluierung der Musikwahrnehmung von Erwachsenen mit HiRes® 120 und früheren Generationen der Sprachverarbeitungsstrategien von Advanced Bionics®

    OpenAIRE

    Gazibegovic, D; Arnold, L.; Rocca, C; Boyle, P.

    2009-01-01

    Im Jahr 2007 hat Advanced Bionics® die neuartige Sprachverarbeitungsstrategie HiRes® 120 eingeführt. Erste klinische Ergebnisse mit HiRes 120 deuten auf ein verbessertes Sprachverstehen in Umgebungen mit Störgeräusch sowie eine verbesserte Musikqualität und -natürlichkeit hin. Ziel der Evaluierung ist es, zu untersuchen, ob es unterschiede in der Musikwahrnehmung, Hörhäufigkeit und der Fähigkeit zum Unterscheiden bestimmter musikalischen Merkmale zwischen drei verschiedenen Generationen ...

  18. Sabine Strasser, Elisabeth Holzleithner (Hg.: Multikulturalismus queer gelesen. Zwangsheirat und gleichgeschlechtliche Ehe in pluralen Gesellschaften. Frankfurt am Main u.a.: Campus Verlag 2010.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Ulrike Lembke

    2011-01-01

    Full Text Available Dieser Sammelband ist so kühn wie notwendig. Er bietet empirische und theoretische, wissenschaftliche und politische Grundlagen, um in den Debatten über Multikulturalismus und Frauenunterdrückung, Parallelgesellschaften und sexuelle Autonomie eine eigene Position entwickeln zu können. Schon der Zugang überrascht: Nicht nur der Mangel an sexueller Autonomie, der in Zwangsehen zum Ausdruck kommt, steht im Fokus, sondern zugleich wird nach deren Bedingungen in der Mehrheitsgesellschaft, konkret der Anerkennung homosexueller Partnerschaften, gefragt. In Beiträgen aus Großbritannien, Österreich und der Türkei wird Licht auch in versteckte Ecken der Debatten geworfen und – ohne unklar oder unangemessen detailverliebt zu werden – beherzt den zutage tretenden Verschränkungen, Verwicklungen und sogar Widersprüchen begegnet.

  19. Claudia Vorheyer: Prostitution und Menschenhandel als Verwaltungsproblem. Eine qualitative Untersuchung über den beruflichen Habitus. Bielefeld: transcript Verlag 2010.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Eva Buchholz

    2012-01-01

    Full Text Available Die wissenssoziologische Arbeit untersucht die beruflichen Habitusformationen von sozialen Akteur/-innen in deutschen, polnischen und tschechischen Kommunen, die in ihrem beruflichen Alltag an der Regulierung von Prostitution beteiligt sind und/oder sich der Bekämpfung und Prävention von Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung bzw. der Betreuung von Betroffenen widmen. Anhand 45 Expert/-inneninterviews wurden die Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsmuster von Verwaltungsakteur/-innen aus Polizeibehörden, Ordnungs- und Gesundheitsämtern sowie von Praktiker/-innen aus der Sozialen Arbeit rekonstruiert. Die Untersuchung liefert wertvolle Einblicke in die Verwaltungspraxis und in die sie konstituierenden Faktoren, die in der Analyse von Prostitutionspolitiken sonst häufig unbeachtet bleiben.

  20. Computed tomography in the diagnosis of inflammatory bowel disease - methodics of MSCT and clinical results; Die Computertomographie in der Diagnostik entzuendlicher Darmerkrankungen: Methodik der MSCT und klinische Ergebnisse

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Bitterling, H.; Rock, C.; Reiser, M. [Institut fuer Klinische Radiologie, Klinikum der Universitaet Muenchen (Germany)

    2003-01-01

    This paper discusses the diagnostic yield of multislice computed tomography (MSCT) in inflammatory bowel disease. Contrast media are administered intraluminally (colon, small intestine) and intravenously (triple contrast CT).Filling of small bowel is achieved by means of jejunal tube (''Sellink CT'') or via the oral route. Pharmacological relaxation of the intestine decreases motion artifact. Intraluminal contrast media consist of either hyperdense, ''positive'' or hypodense, ''negative'' liquids. Thin-slice MSCT of the entire abdomen allows high-quality post processing (MPR, thin-slice MIP). Due to superior distension, Sellink CT improves estimation of stenosis or changes in thickness and contrast of bowel wall.Positive contrast is superior in the detection and preoperative localization of abscess, fistula or conglomerate tumour, because it accurately differentiates between intra- and extraluminal structures.However, negative contrast facilitates quantitative evaluation of bowel wall thickening or enhancement and demonstrates gastrointestinal bleeding. MSCT of the small intestine is superior to conventional enteroclysis, especially in the diagnosis of mesenterial or other extraintestinal disease. As a side effect, the colon is assessed in the same examination. Radiation dose is less in MSCT (7.8-13.3 mSv) than in conventional fluoroscopy (13.99{+-}7.57 mSv). MSCT can be performed as an alternative or adjunct to colonoscopy, if endoscopic access is restricted. It is already the imaging modality of choice in acute diverticulitis. (orig.) [German] Zielsetzung Die vorliegende Arbeit betrachtet die Aussagekraft der Mehrschichtspiral-CT (MSCT) fuer die Diagnostik entzuendlicher Darmerkrankungen.Methodik Die Kontrastierung erfolgt an Duenn- und Dickdarm kombiniert mit intravenoesem Kontrast (Tripel-Kontrast-CT). Die Duenndarmfuellung kann mittels Jejunalsonde (Sellink-CT) oder oral erfolgen, zusaetzlich erfolgt eine medikamentoese Relaxation. Die Darmkontrastierung kann mit positivem hyperdensem oder negativem hypodensem Kontrastmittel (KM) erfolgen.Ergebnisse Die MSCT gestattet die Duennschichtuntersuchung des gesamten Abdomens, MPR- und MIP-Duennschichtrekonstruktionen hoher Qualitaet werden ermoeglicht. Das Sellink-CT ermoeglicht aufgrund ueberlegener Darmdistension die bessere Beurteilbarkeit von Stenosierungen oder Darmwandveraenderungen.Aufgrund sicherer Differenzierung zwischen Intra- und Extraluminalraum eignet sich positives KM zum Nachweis von Abszessen, Fisteln,Konglomerattumoren und zur OP-Vorbereitung. Negatives KM erleichtert die quantitative Auswertung von Darmwandverdickung und -enhancement sowie den Nachweis einer gastrointestinalen Blutung.Diskussion In der Duenndarmdiagnostik zeigt die CT deutliche Vorteile gegenueber dem konventionellen Enteroklysma bei der Diagnostik mesenterialer und extraintestinaler Komplikationen, zusaetzlich wird der Kolonrahmen mit erfasst.Die Strahlendosis liegt bei der CT niedriger (7,8-13,3 mSv) als beim Enteroklysma (13,99{+-}7,57 mSv). Die CT bietet sich als Alternative bei undurchfuehrbarer Koloskopie an, in der Notfalldiagnostik (Divertikulitis) hat sie sich bereits etabliert. (orig.)

  1. Religion, Spiritualität und Gesundheitswissenschaft - Eine formale und inhaltliche Analyse deutscher Fachbücher und Zeitschriften

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Florian Jeserich

    2011-08-01

    Full Text Available In den USA hat sich ein Forschungszweig etabliert, in dem das Verhältnis zwischen Religion/Spiritualität und Gesundheit systematisch erforscht wird. Um die Frage zu beantworten, ob und inwieweit diese Thematik im deutschen Public Health-Diskurs eine Rolle spielt, wurden gesundheitswissenschaftliche Einführungswerke (n=5, Wörterbücher (n=5 sowie Fachzeitschriften (n=6 nach den Begriffen Religion*/religion*, Religiosität/religiosity, religiös*/religious* sowie Spiritualität/spirituality und spirituell*/spiritual durchsucht. Die identifizierten Beiträge wurden einer formalen und inhaltsbezogenen Analyse unterzogen. Der Begriff Religion wurde im Register bloß eines Einführungswerks aufgeführt, und Religiosität fand sich als Lemma nur in einem Wörterbuch. Obwohl das Konzept Spiritualität im Titel zweier Schwerpunktthemenhefte Verwendung fand, wurde dem Faktor Religion auch in den Zeitschriften vergleichsweise mehr Aufmerksamkeit zuteil: Die Begriffe Religion (n=89, Religiosität/religiosity (n=11 und religiös/religious (n=85 wurden etwa viermal häufiger erwähnt als die Begriffe Spiritualität/spirituality (n=27 und spirituell/spiritual (n=24. Die Textgruppe ‚Religion‘ (n=185; bereinigt: n=138 machte damit über 78 % (bereinigt: ca. 76 % der Gesamttreffer (n=236; bereinigt: n=180 aus. Das durch ein Übergewicht des religiösen Begriffsfelds geprägte Verhältnis zwischen den Textgruppen hat sich weiter in Richtung ‚Religion‘ verschoben: Während 2005-2007 über 62 % der Beiträge einen der Suchbegriffe Religion, Religiosität/religiosity oder religiös/religious enthielten, erhöhte sich diese Zahl 2008-2011 auf über 79 %. Da in vielen Disziplinen eine verstärkte Hinwendung zum Spiritualitätsbegriff zu beobachten ist, stellt die steigende Dominanz des Religionsbegriffs eine Besonderheit dar. Die Inhaltsanalyse ergab, dass die Beiträge der Textgruppe ‚Religion‘ insbesondere in den Themenfeldern Ethik, Migration/Interkulturalität und Gesundheitspolitik verortet waren, während die Beiträge der Textgruppe ‚Spiritualität‘ vor allen den Kategorien Palliativmedizin, Prävention und Psychiatrie/Psychotherapie/psychische Störungen zugeordnet werden konnten. Das Resultat ist möglicherweise darauf zurückzuführen, dass Spiritualität als individueller Transzendenzbezug aufgefasst wird, der insbesondere in Grenzsituationen an Bedeutung gewinnt und Religion mit institutionalisierten Glaubensformen und sozial geteilten Werten und Normen assoziiert wird. Der interdisziplinären und methodenpluralen Gesundheitswissenschaft könnte in Zukunft die Aufgabe zuwachsen, die gesundheitliche Relevanz religiöser/spiritueller Faktoren in allen Lebensbereichen und -situationen zu erfassen und die individualpsychologische Sicht um die notwendige sozialmedizinische bzw. religionssoziologische Makroperspektive zu ergänzen.

  2. Prozessverfolgende Conjoint Analyse: Neue Möglichkeiten der Analyse des Informations- und Entscheidungsverhaltens von Konsumenten

    DEFF Research Database (Denmark)

    Grunert, Klaus G.

    2004-01-01

    Bei Kaufentscheidungsprozessen, die nicht als überwiegend habituell oder impulsiv genkennzeichnet werden, ist es üblich, die Phasen der Problemerkennung, der Informationsaufnahme, der Beurteilung von Alternativen und der Bewertung der getroffenen Wahl zu unterscheiden - ein grundmodell, das sich nicht nur in den meisten klassischen Modellen zum Konsumentenverhalten (Engel et al. 1968; Howard und Sheth 1969; Nicosia 1966), sondern auch in Werbewirkungsmodellen (Colley 1961; Lavidge und Steiner 1961), Adoptionsmodellen (Rogers 1962) und generellen Entscheidungsmodellen (Brim et al. 1962; Gagnel 1959) wiederfindet. In diesem Beitrag konzentrieren wir uns auf die Phasen der Informationsaufnahme und der Beurteilung von Alternativen.

  3. Endometriosezentren verschiedener Stufen zur Verbesserung der medizinischen Versorgungsqualität, der Forschung sowie der ärztlichen Fort- und Weiterbildung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Ebert AD

    2008-01-01

    Full Text Available In Europa wird die Idee der Qualitätsverbesserung auf dem Gebiet der Endometriose vertieft. Verschiedene "Task Forces" arbeiten mit zum Teil identischen Methoden am gleichen Ziel. Die Bildung spezialisierter Endometriosezentren verbunden mit einer breiten Qualifikation der Ärzte und des medizinischen Personals gehören ? begleitet von der Unterstützung der Forschung ? ebenso in dieses Spektrum wie die Schulung und Information der betroffenen Frauen sowie die Sensibilisierung der Gesundheitspolitik, der Kostenträger und der Industrie. Vor dem Hintergrund knapper Ressourcen ist eine Bündelung des vorhandenen nationalen und internationalen Engagements absehbar und notwendig. Inwieweit dies zur konsequenten Gründung von einheitlichen nationalen Endometriose-Gruppen als Basis einer europäischen Dachgesellschaft führen könnte, bleibt abzuwarten. Wünschenswert ist es allemal.

  4. Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten und endotheliale Progenitorzellen: ein neuer therapeutischer Ansatz?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hochegger K

    2007-01-01

    Full Text Available Endotheliale Progenitorzellen (EPCs sind einer der Hauptakteure in der Reparatur von kardiovaskulären ischämischen Komplikationen von verschiedenen Erkrankungen wie Hypertonie oder DM2. Neben experimentellen und klinischen Studien, die Gen- oder Zelltherapie verwenden und zum Ziel haben, neue Strategien zu entwickeln und zu evaluieren, ist es interessant, daß Pharmaka wie Statine oder ARB und wahrscheinlich auch noch andere Substanzen EPCs mobilisieren und ihre Proliferationskapazität und/oder Lebensspanne erhöhen können. Diese Mechanismen könnten von therapeutischer Relevanz sein und zu den positiven Effekten dieser Substanzen bei der Verhinderung von kardiovaskulären Komplikationen beitragen. Und letztendlich wurde bisher der Zusammenhang zwischen der Zahl der zirkulierenden EPCs und dem kardiovaskulären Risiko von DM2-Patienten noch nicht untersucht, um weitere Aufschlüsse zur Pathogenese dieser Erkrankung zu finden.

  5. Investigating mechanisms maintaining plant species diversity in fire prone Mediterranean-type vegetation using spatially-explicit simulation models

    OpenAIRE

    Esther, Alexandra

    2010-01-01

    Feuer geprägte, mediterrane Vegetationstypen, wie sie im Mittelmeerraum und Süd-West Australien zu finden sind, gelten als globale „hotspots“ für Pflanzendiversität. Um sicher zu stellen, dass Managementprogramme zum Erhalt dieser hoch diversen Pflanzengesellschaften zielgerichtet beitragen, ist ein profundes Verständnis der wesentlichen Koexistenzmechanismen notwendig. In der aktuellen Literatur werden verschiedene Mechanismen diskutiert. Das Ziel meiner Doktorarbeit ist es, die Bedeutung de...

  6. Kombinatorische Konzepte und Algorithmen zum Zeichnen planarer Graphen

    OpenAIRE

    Baur, Melanie

    2012-01-01

    In this thesis, we consider properties of triconnected, planar graphs and devote ourselves to the concepts canonical ordering and Schnyder woods. Whereas these concepts mostly have been investigated separately so far, we focus this thesis on their similarities and connection points, and present them consistently for the first time. The title "Combinatorial Concepts and Algorithms for Drawing Planar Graphs" already reflects the twofold structure of this thesis. In Part I "Concepts" we i...

  7. Wissenserhebung und Analyse zum Entwicklungsprozeß eines Druckbehälters aus Faserverbundwerkstoff

    OpenAIRE

    Steffens, Markus

    1994-01-01

    Within the scope of the DFKI-project IMCOD (Intelligent Manager for Comprehensive Design) a so-called 'Design-Manager' as an engineering expert system is being developed. The task of this manager as a part of an intelligent computer system shall be the coordination of single pieces of information provided by already existing information systems. These pieces of information shall now be "distributed at a definite time in order to provide them for the user of the system for the solution of h...

  8. Problembezeichnung und Problemerlebnis - Gedanken zum problematischen Selbstverständnis einer Übersetzungswissenschaft

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Iscen, Ismail

    2005-01-01

    Full Text Available This study, related to the discussion concerning the basis of an "ÜW" (Science of Translation, aims to show the connection between the problems, which are concretely lived in the praxis of studies and researches (concentrated on the general topic "translation", and the definitions of these problems. The main arguments, which have been expressed in particular since the early 80's, can be described as against or for the "pure" disciplinary structure of a science of translation (ÜW. The study tries to make clear that these arguments have their origin in other disciplines, which aim to incorporate the translation researches. Concerning the theoretical basis of an ÜW (as an opposite/alternative to TS, translation studies the study discusses the possibilities given by the arguments named, particularly those emphasizing the precipice between the "Ü-Theorie" and "Ü-Praxis", the interdisciplinary spectrum of several sciences, the complexity of the subject etc. At the end of the study a proposal is formulated for resolving the main problem (of the discussion itself based on extra-disciplinary approaches. The discussion on the basis of a science of Translation (ÜW must be clarified by a logical order of proceedings and the "dynamic structure" of principle analyses in ÜW, which can be defined as subordination and coordination aspects of the discipline.

  9. Kasuistik in der Waldorfpädagogik. Zum Verhältnis von Schülerbesprechungen und Fallkonferenzen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Axel Föller-Mancini

    2010-01-01

    Full Text Available Abstract. The fact that Waldorf schools, in their conception of themselves, are orientated toward developmental education can manifest itself in their practice of carrying out student appraisals. These are general and not limited to a student’s performance and are presented within the faculty meetings. In the current debate about the professionalization of educational practice, methods of ‘learning from individual cases’ are also gaining significance. In this context, concepts of educational casuistry can incorporate (recorded interactive events within teacher-student relationships. A text document from the faculty meetings with R. Steiner is used to illustrate to what extent methodically exaggerated case studies can be useful tools in applied Waldorf education.

  10. Vom Camarade Zum Monsieur: Strukturanpassung Und Demokratisierung in Benin

    OpenAIRE

    Kohnert, Dirk; Preuss, Hans-joachim

    1992-01-01

    The process of political and economic liberalisation in Benin is regarded as a model for the whole of Sub-Saharan Africa. Benin made history by becoming the first African country to overthrow a military dictator by democratic means. The civilian coup d'état cleared the way for economic recovery, too. The strengthening of democratic institutions, and the good will of the new government of the former high ranking World Bank-employee Soglo, to follow the recommendations of the structural adjust...

  11. Gute Inhalte produzieren und Rahmen schaffen : Erwartungen an Kommunikationstechnologie und -mitarbeiter

    DEFF Research Database (Denmark)

    Pogner, Karl-Heinz

    2004-01-01

    Unternehmen, Institutionen und Organisationen setzen zunehmend auf elektronische Kommunikati-on (1). Vor diesem Hintergrund legt der Artikel erste Ergebnisse einer Pilotstudie zum sozialen und technischen Umfeld der Text- und Medienproduktion in dänischen Organisationen vor. Kommuni-kations- und Informationschefs sowie Kommunikationsberater wurden befragt zu: Kommunikati-onsstrategie, Nutzung digitaler Kommunikationsformen und gewünschte Mitarbeiterqualifikationen (2, 3). Die wichtigsten Ergebnisse lauten: Das Intranet soll besser strukturiert und vereinfacht wer-den, ausserdem soll es vermehrt als Forum für den Dialog genutzt werden. Bei der Nutzung digita-ler Kommunikationsformen dominiert die E-Mail. Andere Medien wie Homepages oder TV/Film werden, je nachdem, ob sie der internen oder der externen Kommunikation dienen, als unterschied-lich bedeutsam gewertet. Bei den Mitarbeiterqualifikationen stehen persönliche und soziale Kompe-tenzen sowie Vermittlungsfähigkeiten und -fertigkeiten im Vordergrund, nicht technisches Spezia-listentum. Handwerkliches Können bei der Produktion von Texten und anderen Kommunikations-inhalten sowie generelles Wissen über Vor- und Nachteile der einzelnen Medien werden als wichti-ge Voraussetzungen für die Meisterung zunehmend strategisch geprägter Aufgaben angesehen (4). Da sich die Studie auf dänische Organisationen beschränkt, wären vergleichbare Untersuchungen in anderen Ländern wünschenswert (5).

  12. Aufwind und Gegenwind. Erfahrungen mit und aus einem Frauenstudiengang in Deutschland

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Anina Mischau

    2004-11-01

    Full Text Available Derzeit gibt es (an Fachhochschulen in Deutschland (noch vier (teil-monoedukative Studienangebote für Frauen. Der erste „Frauenstudiengang“ startete zum Wintersemester 1997/98 in Wilhelmshaven, der „jüngste“ im Sommersemester 2002 in Furtwangen. Diese „Frauenstudiengänge“ treffen bis heute in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft nicht nur auf Befürworter/-innen, sondern noch immer auf große Skepsis, auf Vorurteile sowie auf erklärte Gegner/-innen. Beide Gruppen verfolgen die Entwicklung dieser bildungs- wie geschlechterpolitischen Reformmaßnahmen mit „Argusaugen“, um ihre Argumente für das „Für und Wider“ einer Geschlechtertrennung, ihre Prognosen über deren „Erfolg“ oder „Misserfolg“ durch praktische Erfahrungen „bestätigt“ zu sehen. Mit dem Buch von Gudrun-Axeli Knapp und Carmen Gransee liegt nun die erste abgeschlossene Begleitforschung zum „ältesten“ Frauenstudiengang in Deutschland vor. Auch der Sammelband von Carmen Gransee bezieht sich auf Erfahrungen aus Wilhelmshaven und bettet diese in einen umfassenderen Diskurs ein. Beiden Büchern kommt daher für eine kritische Reflexion und mögliche Neuorientierung, aber auch für die Frage nach den Chancen einer nachhaltigen Institutionalisierung und Ausweitung von Frauenstudiengängen an deutschen Hochschulen eine „exponierte“ Bedeutung zu.

  13. Postpartale Depression: Ein interdisziplinärer Therapie- und Forschungsansatz

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Oddo S

    2008-01-01

    Full Text Available Kurzfassung: Die postpartale Depression (PPD tritt mit einer Prävalenz von 5?20 % aller Entbindenden auf und hat ihren Häufigkeitsgipfel in der 2.?6. postpartalen Woche. Zusätzlich zu den für eine Depression klassifizierten Symptomen wie Interessenverlust, Antriebslosigkeit und erhöhte Ermüdbarkeit treten im Rahmen der PPD kindbezogene Symptome wie Ambivalenz, Schuldgefühle gegenüber dem Kind, zwanghafte Impulse und Infantizidabsichten auf. Bisher existieren wenig umfassende Befunde zur Ätiologie und Pathogenese. Psychische Vorerkrankungen, verminderte soziale Unterstützung sowie Geburtskomplikationen und endokrinologische Faktoren werden mit der Entstehung einer PPD diskutiert. Inwiefern diese Faktoren zusammenhängen und sich gegenseitig beeinflussen, ist derzeit noch unklar. Auch die neuroanatomischen Grundlagen der postpartalen Depression sind bislang kaum erforscht. Aufgrund der möglichen verheerenden Auswirkungen der PPD ist eine frühzeitige Intervention notwendig. Zu diesem Zweck haben wir eine multimodale und interdisziplinäre Langzeitstudie entwickelt, um Frauen nach der Entbindung sowie Hebammen und Angehörige zu unterstützen und aufzuklären. Epidemiologische Daten und psychosoziale Faktoren werden neben Persönlichkeits- und Bindungsfaktoren sowie neuroanatomischen Aspekten untersucht. Ein umfassendes Beratungsangebot mittels Telefonhotline und therapeutischer Unterstützung wurde eingerichtet. Die ersten vorläufigen Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass ein hoher Bedarf an Beratungsangeboten erforderlich ist, da ca. 50 Hotline-Anrufe in nur wenigen Monaten erfolgten. Die PPD-Prävalenz lag bei 8 % von 185 Frauen in einem Zeitraum von sechs Wochen nach der Entbindung. Bei 5 der 14 PPD-Patientinnen lag gleichzeitig eine verzögerte Bindung zum Kind vor. Mangelnde soziale Unterstützung sowie das Stillverhalten hingen nicht mit der PPD zusammen, vielmehr spielten psychische Vorerkrankungen in der Eigen- und Fremdanamnese eine Rolle. In unserem Kollektiv konnte bisher kein spezifischer "Key-Faktor" für die Entstehung einer PPD herausgestellt werden, vielmehr handelt es sich um eine multikausal bedingte Erkrankung. Es gibt erste Anhaltspunkte, dass die im klinischen Bild auffällige Persönlichkeitsstruktur mit hohem Selbstanspruch, eigene Bindungserfahrungen sowie das Körperbild bedeutsam für die Entstehung einer PPD sind. Dem wird im weiteren Verlauf der Studie verstärkt nachgegangen, ebenso wie den neuronalen Korrelaten.

  14. 23Na-Magnetresonanzspektroskopie-Untersuchungen zum Verlauf der Narbenentwicklung nach Myokardinfarkt

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Scheffer H

    2001-01-01

    Full Text Available Magnetresonanzspektroskopie (MRS erlaubt die nichtinvasive Untersuchung der Konzentrationen von Stoffwechselprodukten und Ionen im Herzen. Der Gesamtnatrium (Na-Gehalt könnte für die Untersuchung der Vitalität von Myokardgewebe verwendet werden, jedoch gibt es keine Berichte über die Entwicklung des Na-Gehalts in der chronischen Infarktnarbe im Vergleich zum normalen Myokard. Die vorliegende Studie untersucht die Änderungen des myokardialen Na-Gehalts während der Narbenentwicklung nach einem Myokardinfarkt (MI am Modell der Koronarligatur in der Ratte. Ratten wurden einer Ligatur des Ramus intraventricularis anterior unterzogen. Myokardgewebe von Kontrolltieren sowie infarziertes Gewebe wurden 1, 3, 7, 28 und 56 Tage postoperativ entnommen und der Na-Gehalt mittels 23Na-MRS und Ionenchromatographie bestimmt. Der Na-Gehalt nach MI war zu allen Zeitpunkten bei beiden Bestimmungsmethoden auf Werte zwischen 306 und 160 % des Kontrollwertes erhöht (n = 6-8 je Gruppe, p 0,01 vs. Kontrolle. Der Na-Gehalt ist im chronisch infarzierten Myokardgewebe zu allen Zeitpunkten erhöht. Damit kann überlebendes Myokard von einer Infarktnarbe anhand des Na-Gehalts unterschieden werden. Diese Information könnte in der 23Na-Magnetresonanzbildgebung (MRI zur Bestimmung der Infarktnarbe eine klinische Anwendung finden.

  15. Eindrucksbildung in Online-Dating Situationen: Effekte von medialer Reichhaltigkeit und dem Vorliegen von Attraktivitätsinformation

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Mierke, K.

    2011-11-01

    Full Text Available Die vorliegende Studie erforscht Effekte medialer Reichhaltigkeit, z.B. von paraverbalen und nonverbalen Reizen, sowie den Effekt von Information über physische Attraktivität auf die Eindrucksbildung in einer fiktiven Online-Dating-Situation. Männlichen Probanden wurden identische Informationen über eine junge Frau präsentiert, die sich entweder in einem kurzen Film, einer Tonspur oder einem Text, vorstellte, wobei dem Text entweder ein Foto beigefügt war oder nicht. Anschließend sollten die Teilnehmer einschätzen wie sicher sie sich ihres Eindruckes waren, den sie von der Zielperson hatten, wie ausgeprägt dieser Eindruck war und wie gerne sie in Kontakt mit der Frau treten möchten. Wie erwartet waren alle drei Maße in der Videobedingung signifikant höher ausgeprägt als in den Bedingungen mit Tonspur und reinem Text, unterschieden sich jedoch nicht zur Bedingung mit Text und Foto. Es scheint daher, dass die Information über die körperliche Attraktivität und nicht die Reichhaltigkeit des Mediums die entscheidende Variable ist, die das Verlangen nach Kontakt, das Vertrauen in und die Klarheit des gebildeten Eindruck erhöhen. Es machte keinen Unterschied ob die Information über die Attraktivität statisch (Foto oder dynamisch (Video, noch ob die inhaltlichen Informationen statisch (Text oder dynamisch (Ton präsentiert wurden. Singles zeigten insgesamt ein stärkeres Bedürfnis nach Kontakt und mehr Vertrauen in ihren Eindruck als nicht-alleinstehende Probanden. Die Klarheit des Eindrucks war nicht vom Beziehungsstatus beeinflusst. Vorteile und Nachteile der Möglichkeit, Attraktivitätsinformation mittels Videos und Fotos in Online-Dating-Portalen zu präsentieren, werden aus einer sozial-psychologischen Sicht diskutiert.

  16. Wissensmanagement mit Web 2.0: Grundlage und Herausforderung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Alexander Stocker

    2010-10-01

    Full Text Available Web 2.0 ermöglicht eine Vielzahl an Anwendungsbereichen in Unternehmen, insbesondere im Wissenstransfer. So schwebt es den Entscheidern in Unternehmen vor, das Idealbild des selbstorganisierten Teilens von Wissen aus dem Web 2.0 in die Unternehmen zu transferieren – und zwar mit Hilfe der neuen Technologien aus dem Web 2.0: beispielsweise Wikis und Weblogs. Jedoch stellen Unternehmen völlig unterschiedliche Systeme im Vergleich zum offenen Web dar. Praktiker orientieren sich im Vorfeld von Entscheidungen gern an Fallstudien. Vor diesem Hintergrund wurde durch den Autor dieses Beitrags, Dr. Alexander Stocker, gemeinsam mit Prof. Klaus Tochtermann ein neues Fachbuch zum Thema veröffentlicht, welches ein einheitliches Design für diverse Fallstudien verwendet, um die Vergleichbarkeit für Praktiker zu gewährleisten. Im Folgenden stellt Dr. Stocker eine Fallstudie aus dem Buch vor, in der Weblogs für Mitarbeiter erfolgreich eingeführt wurden und zeigt die Lessons Learned.

  17. Das polyzystische Ovarialsyndrom: Im Spannungsfeld von Hormonen und Stoffwechsel

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Wehr E

    2010-01-01

    Full Text Available Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS ist eine komplexe Erkrankung und betrifft mindestens 5?10 % aller Frauen. Es ist charakterisiert durch Hyperandrogenismus (klinisch und/oder biochemisch, Oligo- oder Anovulation und polyzystische Ovarien. In der Pathogenese spielt neben der Hyperandrogenämie und der abnormen Gonadotropinsekretion die Insulinresistenz eine zentrale Rolle. Ein genetischer Hintergrund des PCOS wird vermutet, neben verschiedenen Kandidatengenen werden auch genomweite Assoziationsstudien neue Kenntnisse bringen, um in Zukunft sowohl Diagnose als auch Therapie des PCOS zu vereinfachen. Das PCOS bringt ein hohes metabolisches Risiko mit sich, ca. die Hälfte aller betroffenen Frauen ist adipös, viele leiden an Insulinresistenz, Glukosetoleranzstörungen und Diabetes mellitus Typ 2. Weiters sind viele Frauen mit PCOS von unerfülltem Kinderwunsch, Hirsutismus, Akne und androgenetischer Alopezie betroffen. Vor allem Adipositas und Hirsutismus führen zu einer starken psychischen Belastung betroffener Frauen, das Suizidrisiko ist deutlich erhöht. Zur exakten Diagnose des PCOS bedarf es einer genauen Anamnese und körperlichen Untersuchung mit anthropometrischen Messungen und Hirsutismus-Score. Ein Hormonstatus mit Bestimmung von Androgenen ist unerlässlich, ein LHRH-Test kann weitere diagnostische Hinweise liefern. Weiters sollten zur metabolischen Abklärung ein oraler Glukosetoleranztest, eine Messung der Körperfettverteilung und die Bestimmung eines Lipidstatus erfolgen. Therapeutisch ist vor allem bei adipösen Frauen eine Lebensstilintervention am wichtigsten, zusätzlich kommen Insulinsensitizer und orale Kontrazeptiva zum Einsatz. Zusammenfassend ist das PCOS eine extrem häufige Erkrankung mit komplexen Folgen und bedarf einer konsequenten, interdisziplinären individuellen Therapie bei betroffenen Frauen.

  18. Neuronale Mechanismen der posturalen Kontrolle und der Einfluss von Gleichgewichtstraining

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Taube W

    2013-01-01

    Full Text Available Für die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts findet auf mehreren Stufen des zentralen Nervensystems (ZNS die Integration sensorischer Informationen statt, auf deren Basis motorische Areale adäquate (Kompensations- Reaktionen initiieren. Der vorliegende Überblicksartikel stellt in einem ersten Schritt wichtige Bereiche des ZNS vor, die für die sensomotorische Verarbeitung gleichgewichtsrelevanter Informationen bedeutsam sind. Im Anschluss daran wird ein Überblick über die heutzutage bekannten neuronalen Anpassungsvorgänge an Gleichgewichtstraining gegeben. Dabei wird der Fokus auf Adaptationen auf kortikaler (Motorkortex und Hippokampus und spinaler Ebene gelegt. Zum Schluss werden funktionelle Anpassungen des Gleichgewichtstrainings aufgezeigt, die nicht unmittelbar im Zusammenhang mit der Gleichgewichtsfähigkeit stehen. Diese umfassen die Sensomotorik der Halswirbelsäule, Kraft, Sprungvermögen und Verletzungsprophylaxe.

  19. Zwischen Evolutionskritik und Atheismus

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Engelbert Recktenwald

    2014-04-01

    Full Text Available Thomas Nagel kritisiert den Reduktionismus und Darwinismus, bekennt sich aber gleichzeitig zum Atheismus. Sein zentrales Argument gegen den Gottesgedanken ist seine Auffassung von der Intelligibilität der Welt, das auch in seiner Kritik am Darwinismus eine große Rolle spielt. Er sieht die göttliche Freiheit als eine Bedrohung dieser Intelligibilität. Was ist davon zu halten?Between a criticism of evolution and atheism Thomas Nagel criticizes reductionism and Darwinism, but at the same time he admits that he supports atheism. His crucial argument against the notion of a divine being is his idea of intelligibility concerning the world, an argument which also plays an important part in his criticism of Darwinism. He regards divine freedom as a threat to this intelligibility. What do you think of these ideas?

  20. Emotionalisierung der Nachhaltigkeitskommunikation : eine empirisch-kontrastive Studie verbaler und visueller Emotionalisierungsstrategien in der Online-Nachhaltigkeitskommunikation deutscher und dänischer Pharmaunternehmen

    DEFF Research Database (Denmark)

    Pedersen, Anne Grethe Julius

    Die Nachhaltigkeitskommunikation gewinnt an Umfang und Bedeutung und immer öfter werden bei der Bewertung von Unternehmen durch z.B. Investoren und Kunden auch nicht-finanzielle Aspekte herangezogen. Im Fokus des vorliegenden Beitrags steht die emotionale Dimension der unternehmerischen Nachhaltigkeitskommunikation (Brugger 2010: 3f). Untersucht wird das Potenzial kommunikativer Handlungen über soziales und ökologisches Engagement, bestimmte Gefühle bei den Empfängern hervorzurufen und eine emotionale Bindung zum Unternehmen herzustellen, u.a. durch emotive Ausdrücke und Bilder, Intensivierungen und bewertende Sprache. Ziel des Beitrags ist es die Verwendung verbaler und visueller Emotionalisierung in der Nachhaltigkeitskommunikation deutscher und dänischer Pharmaunternehmen aufzudecken und zu diskutieren. Dabei wird den folgenden Forschungsfragen nachgegangen: - In welchem Umfang werden die Empfänger emotional (mehr als rational) angesprochen - Welche Emotionalisierungsstrategien werden benutzt - Inwieweit unterscheidet sich die deutschsprachige Nachhaltigkeitskommunikation von der dänischsprachigen. Das Textkorpus umfasst online verfügbare Nachhaltigkeitskommunikation auf Websites und in neuen Medien wie Facebook, Twitter, YouTube und unternehmenseigenen TV-Kanälen. Das sprachwissenschaftliche Vorgehen basiert u.a. auf Schwarz-Friesel (2007), Martin/ White (2005), Kress/van Leuwen (1995) und Kress (2010). Brugger, Florian (2010): Nachhaltigkeit in der Unternehmenskommunikation. Bedeutung, Charakteristika und Herausforderungen. Wiesbaden: Gabler. Kress, G./ van Leuwen, T. (1995): Reading images: grammar of visual design, London: Routledge. Kress.G. (2010): Multimodality: Exploring Contemporary Methods of Communication, London: Routledge. Martin, J.R./ White. P. R.R. (2005): The Language of Evaluation – Appraisal in English, Hampshire: Palgrave Macmillan Schwarz-Friesel, M. (2007): Sprache und Emotion, Utb.

  1. BMI und Lipidsenkung - besteht ein Zusammenhang?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Toplak H

    2000-01-01

    Full Text Available Die Lipidsenkung ist zu einer der wichtigsten und effizientesten Maßnahmen bei der Primär- und Sekundärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen geworden. Spezifische genetische Veränderungen, wie zum Beispiel die "familiäre Hypercholesterinämie", der angeborene LDL-Rezeptordefekt und Mutationen wie ApoB3500, die zur verminderten Bindung von ApoB-enthaltenden Lipoproteinpartikeln an ihre eliminierenden Rezeptoren führen, sind die am besten abgeklärten Ursachen der Hyperlipidämie. Bei den meisten unserer Patienten läßt sich hiermit die Hyperlipidämie jedoch nicht erklären. Wir nehmen an, daß sich Änderungen im Verständnis des "metabolischen Syndroms" für diesen Zweck als wichtig erweisen werden. Adipositas und besonders das abdominelle Fettgewebe scheinen bei der Herbeiführung eines erhöhten "Fettsäureflusses" und des resultierenden "Lipoproteinflusses" in peripherer Richtung eine zentrale Rolle zu spielen, wodurch untergeordneten, zugrundeliegenden genetischen Varianten und "Schwächen" des Lipoproteinmetabolismus eine größere Bedeutung beigemessen werden könnte. In der vorliegenden Arbeit berichten wir über den pathophysiologischen Hintergrund der Bedeutung von Adipositas und abdominellem Fett und beschreiben ein zunehmendes Ansprechen auf Atorvastatin bei hyperlipidämischen Patienten, die anhand des Body-Mass-Index (BMI in Gruppen eingeteilt wurden.

  2. Intrakardiale Echokardiographie und "intraluminal phased-array imaging" zur Führung interventioneller Prozeduren

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Bartel T

    2008-01-01

    Full Text Available ICE und IPAI ermöglichen die sichere Führung nicht-koronarieller, perkutaner katheterinterventioneller Prozeduren. Diese Verfahren gewinnen bei der Behandlung struktureller Herzerkrankungen zunehmend an Bedeutung. Bei vielen dieser therapeutischen Verfahren ist ein echokardiographisches Monitoring hilfreich, um die Sicherheit zu erhöhen, eine Allgemeinnarkose zu vermeiden, die Untersuchungsdauer zu verkürzen und die Strahlenbelastung für die Patienten zu verringern. Es kann erwartet werden, dass die Zahl der nicht-koronariellen perkutanen Interventionen, wie z. B. perkutane Klappenimplantation, Mitralringmodulation oder interventionelle Verschlussprozeduren, merklich ansteigen wird. Die Kosten der verschiedenen Versionen des AcuNav®-Katheters bleibt dabei ein bedeutender Nachteil, obgleich die Kosten durch Resterilisation risikolos reduziert werden können. Deshalb wird die ICE mehr und mehr eine wichtige bildgebende Technik auf dem Gebiet der interventionellen Kardiologie.

  3. Künstliche Heißzeit: Neuer Bericht zum Weltklima

    Science.gov (United States)

    Kohl, Harald

    2002-09-01

    Der neue Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change belegt eine wachsende Evidenz für einen globalen Klimawandel. Modelle deuten überdies darauf hin, dass menschliche Aktivitäten entscheidend zu dieser Entwicklung beigetragen haben. So sind seit 1750 die atmosphärischen Konzentrationen von Distickstoffoxid und 17 Prozent, von Kohlendioxid um rund ein Drittel und die von Methan sogar auf das Zweieinhalbfache gestiegen. Modelle sagen aufgrund dessen für das 21. Jahrhundert eine Erhöhung der mittleren Globaltemperatur zwischen 1, 5 und 4, 5 Grad Celsius und einen Anstieg des Meeresspiegels zwischen 0, 3 und 0, 7 Meter voraus.

  4. EU Kids Online – Der sichere Umgang mit dem Internet. Österreich im europäischen Vergleich

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Ingrid Paus-Hasebrink

    2009-09-01

    Full Text Available Die Ergebnisse des dreijährigen europäischen Forschungsprojektes „EU Kids Online I“ zu Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen mit dem Internet in Europa zeigen, dass die Forschungslage zu dieser Thematik in Österreich – aber auch in vielen anderen Ländern – als defizitär bezeichnet werden muss. Zudem zählt Österreich bei mittlerer Nutzungshäufigkeit des Internets zu den Ländern mit immerhin mittlerem Online-Risiko. Österreichische Eltern scheinen sich der mit der Internetnutzung ihrer Kinder verbundenen Gefahren noch recht wenig bewusst zu sein. Im Nachfolgeprojekt "EU Kids Online II" steht nun der Bereich der Online-Risiken im Mittelpunkt einer europaweiten Befragung. The results of the triennial European research project "EU Kids Online I", which focused on online-experiences of children and teenagers in Europe, show, that the relevant state of research in Austria as well as in many other European countries is insufficient. Moreover, Austria belongs to the group with medium use of the internet and medium online risk. All in all, Austrian parents seem to be less aware of the risks children are encountering online. In the follow-up project "EU Kids Online II" online risks are the main topic of a pan-European survey.

  5. Vom Verbraucher zum Energieproduzenten Finanzierung dezentraler Energieproduktion unter Beteiligung von Bürgern als Konsumenten mittels sog. Consumer Stock Ownership Plans (CSOPs

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Katarzyna Goebel

    2013-11-01

    Full Text Available Dieser Beitrag stellt den sog. Consumer Stock Ownership Plan (CSOP= Verbraucher- Kapitalbeteiligungs-Plan als Instrument zur Finanzierung dezentraler Energieproduktion unter Beteiligung von Bürgern als Konsumenten vor. Da der CSOP für regulierte Märkte mit garantierten Preisen geregeltem Marktzugang und langfristigen Beziehungen zwischen Produzent und Verbraucher entwickelt wurde, ist der Energiesektor prädestiniert. Inbesondere ist der CSOP für Anlagen für erneuerbare Energien z. B. für Biogas-, Solar- und Winfkraftanlagen geeignet. Europäische Staaten haben ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, 20%-Anteil von Energie aus erneuerbaren Quellen bis zum Jahr 2020 zu erreichen. Deutschland als Europas grüne Energie Marktführer könnte ein Pionier in CSOP Umsetzung werden. Kleine Gemeinden in Europa sollten von der Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien profitieren.

  6. Gottfried Magerl, Reinhard Neck, Christiane Spiel (Hg.: Wissenschaft und Gender. Wien u.a.: Böhlau Verlag 2011.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Veronika Wöhrer

    2012-03-01

    Full Text Available In neun recht unterschiedlichen Zugängen werden die Unterrepräsentation von Frauen in der Wissenschaft, institutionelle und wissenschaftspolitische Maßnahmen zu mehr Geschlechtergerechtigkeit und zum Teil auch notwendige Veränderungen in Bezug auf wissenschaftliche Inhalte angesprochen. Die vorgestellten Perspektiven unterscheiden sich nicht nur disziplinär, sondern auch in ihren theoretischen Hintergründen sowie den Bezügen auf feministische Konzepte. Gemeinsam ist den meisten Beiträgen, dass implizit oder explizit ein Schwerpunkt auf Naturwissenschaften und Technik gelegt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als schwieriges Hindernis dargestellt wird. Insgesamt handelt es sich um einen informativen Überblick, aber nicht um ein besonders innovatives Buch.

  7. The development of the high-temperature reactor. In memoriam Prof. Dr. rer.nat. Dr.-Ing. e.h. Rudolf Schulten; Die Entwicklung des Hochtemperaturreaktors. Zum Tode von Prof. Dr. rer.nat. Dr.-Ing. e.h. Rudolf Schulten

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Barnert, H. [Inst. fuer Sicherheitsforschung und Reaktortechnik, Forschungszentrum Juelich GmbH (Germany); Haag, G. [Inst. fuer Sicherheitsforschung und Reaktortechnik, Forschungszentrum Juelich GmbH (Germany); Kugeler, K. [Inst. fuer Sicherheitsforschung und Reaktortechnik, Forschungszentrum Juelich GmbH (Germany); Scherer, W. [Inst. fuer Sicherheitsforschung und Reaktortechnik, Forschungszentrum Juelich GmbH (Germany)

    1996-08-01

    In the future even more than in the past, nuclear power will be indispensable in the present industrialized countries and in those still under development. The safe, nonpolluting, and economic supply of energy to mankind in the future includes so many different problems that the technology of the high-temperature reactor at its present level of development, and with the possibilities is offers above and beyond those provided by other, established, technologies, does not have to mark the end of some old line of development, but rather should be seen as the starting point of a development offering promise for the future. It is for this very reason that the extensive, valuable knowledge and experience accumulated in the construction, operation, and decommissioning of the AVR and THTR plants, the development of the HTR module and other variants and, last, but not least, the valuable results of projects such as PNP, NFE, and HHT, must be preserved at the research centers and with former operators and vendors, and must be passed on to young nuclear engineers all over the world. Professor Rudolf Schulten worked for this idea both as a university teacher and as a pioneer for safe nuclear technology. Schulten, retired Professor of Reactor Technology at the Aachen Technical University and former Director at the Institute for Reactor Development of the Juelich (Nuclear) Research Center (KFA), died on April 27, 1996 at the age of 72. (orig.) [Deutsch] Kernenergie wird in Zukunft mehr noch als in der Vergangenheit in den heutigen und in den sich noch entwickelnden Industrielaendern unverzichtbar sein. Eine kuenftige sichere, umweltfreundliche und wirtschaftliche Energieversorgung der Menschheit haelt so viele und vielfaeltige Probleme bereit, dass die HTR-Technologie auf ihrem jetzigen Stand mit ihren ueber andere eingefuehrte Techniken hinausgehenden Moeglichkeiten nicht das Ende einer frueheren, sondern der Startpunkt fuer eine zukunftstraechtige Entwicklung sein muss. Daher muessen die umfangreichen und wertvollen Kenntnisse und Erfahrungen aus Bau, Betrieb und Stillegung von AVR und THTR, aus der Entwicklung des HTR-Moduls und anderer Varianten und nicht zuletzt die wertvollen Ergebnisse von Projekten wie PNP, NFE und HHT unbedingt in den Forschungszentren und bei den bisherigen Betreibern und Herstellern erhalten bleiben und an junge Kerntechniker in aller Welt weitergegeben werden. Diesem Gedanken fuehlte sich Prof. Dr. Rudolf Schulten als Hochschullehrer und Pionier fuer eine sichere Kerntechnik besonders verpflichtet. Schulten, emeritierter Ordinarius fuer Reaktortechnik an der RWTH Aachen und ehemaliger Direktor am Institut fuer Reaktorentwicklung der KFA Juelich, starb am 27.4.96 im Alter von 72 Jahren. (orig.)

  8. Das Leben, der Tod und die staubige Wiedergeburt - Zur Vermittlung von Bo(otschaften zwischen Kunst und Wissenschaft

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Slavko Kacunko

    2014-06-01

    Full Text Available In ihrer 'Bakterienkunst' greift Sabine Kacunko unter anderem auf die Patina und den Biofilm als Zeugnisse von Oberflächenveränderungen zurück, welche sie mithilfe von naturwissenschaftlichen und medialen Techniken auch für die Kunst erschließbar macht. Der folgende Beitrag macht sich zur Aufgabe, die interdisziplinäre und medienpädagogischen Potenziale des entsprechenden, bislang ungenügend kontextualisierten, Forschungsfeldes vorzustellen. Am deutlichsten vermittelbar war das Interesse an Bakterien bislang vor allem durch die bezügliche forschungsbasierte Kunst gewesen. Diese soll hier an einer künstlerischen Position verdeutlicht werden, welche die Breite des genannten Forschungsfeldes bewusst zum eigenen, fortlaufenden Programm gemacht hat. Die derzeit global verbreiteten akademischen Programme zur kunst-basierten Forschung (Art-based Research; Practice-based Research etc. untersuchen bekanntlich die Querverbindungen zwischen Forschung durch Kunst, Forschung über die Kunst und Forschung, welche die Kunst benützt. Definiert wird diese disziplinübergreifende kunst-basierte Forschung einerseits durch den systematischen Gebrauch von künstlerischen Prozessen als Quellen zum Verstehen und Vermittlung von Erfahrungen von Forschern, Institutionen und Publikum. Sie liefert andererseits Einsichten in die übergreifenden epistemischen Wendungen (twists, welche wiederum eine hohe Relevanz für die künftige Bildung und professionelle Praxis darstellen.

  9. Einstellungen und Erfahrungen von genetischen Hochrisikopaaren hinsichtlich der Präimplantationsdiagnostik (PID - Nationale und internationale Ergebnisse

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Krones T

    2004-01-01

    Full Text Available Auch wenn sich mittlerweile eine Fülle von Veröffentlichungen mit medizinischen, ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten der Präimplantationsdiagnostik (PID befaßt, ist über die Einstellungen und Erfahrungen von direkt betroffenen genetischen Hochrisikopaaren zur PID recht wenig bekannt. In diesem Artikel wird zum einen ein Überblick über internationale Studien gegeben, die Hochrisikopaare zu Ihrer Auffassung befragt haben. Die Ergebnisse werden mit Daten von deutschen Hochrisikopaaren verglichen. In unserer BMBF-geförderten Studie wurde die PID von genetischen Hochrisikopaaren (n = 324 und gematchten Kontrollpaaren (n = 298 im Lichte anderer reproduktiver Möglichkeiten bewertet. Die PID ist für 17 % der Hochrisikopaare mit Kinderwunsch die wahrscheinlichste Option, obwohl allen Paaren bekannt war, daß die PID in Deutschland verboten ist. Ethische Probleme werden durchaus gesehen, führen aber nicht dazu, daß die PID nach Ansicht der Befragten in Deutschland weiter verboten bleiben sollte. Die Ansichten direkt betroffener Paare und der Bevölkerung sollten bei zukünftigen Gesetzesvorhaben mit einfließen.

  10. Reformbedarf beim Embryonenschutz- und Stammzellgesetz - Thesen und Empfehlungen der Bioethik-Kommission Rheinland-Pfalz vom Januar 2006

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kreß H

    2006-01-01

    Full Text Available Die Bioethik-Kommission Rheinland-Pfalz hat einen Bericht mit Thesen, ethisch-rechtlichen Schlußfolgerungen und Empfehlungen an den Gesetzgeber verfaßt, der aktuelle Probleme der Fortpflanzungsmedizin und der humanen embryonalen Stammzellforschung erörtert. Der jetzt vorgelegte Text knüpft an die beiden früheren Berichte "Präimplantationsdiagnostik" vom 20.06.1999 und "Stammzellen" vom 28.06.2002 an und entwickelt die dort vertretenen Gesichtspunkte fort. Er legt dem Gesetzgeber nahe, in der Bundesrepublik Deutschland die Rechtsklarheit und Rechtssicherheit zu verbessern. Medizinisch indizierte Anwendungen der Reproduktionsmedizin sowie die Forschung an humanen embryonalen Stammzellen und ihre Verwendung sollen unter angemesseneren Rahmenbedingungen zugelassen werden, als es zur Zeit der Fall ist. In manchem greift der Bericht ethische Erwägungen, Vorschläge oder Regelungen auf, die in anderen Staaten, darunter der Schweiz oder den USA, eine Rolle spielen. Der Mainzer Bericht bringt den konkreten Revisionsbedarf zum Embryonenschutz- und Stammzellgesetz zur Sprache und schlägt verschiedene Öffnungen vor. Gleichzeitig bringt er aber auch eingrenzende Kriterien zur Geltung. In grundsätzlicher ethischer und in verfassungsrechtlicher Hinsicht legt er dar, daß auf der Basis der Menschenwürde Abwägungen zwischen dem Embryonenschutz und dem Gesundheitsschutz von Patienten möglich und geboten sind.

  11. Ein überfälliger Dialog. Wie Frauen- und Geschlechterforschung und Soziologie miteinander ins Gespräch kommen können An Overdue Dialogue: How Women’s and Gender Studies and Sociology Converse

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Heike Kahlert

    2007-03-01

    Full Text Available Die Monographie von Brigitte Aulenbacher zum Zusammenhang von Rationalisierung, Geschlecht und Gesellschaft ist in gegenstandsbezogener und methodologischer Hinsicht ambitioniert, überzeugend und lesenswert. Die Studie stellt eine solide, manchmal auch etwas zu weitschweifige und detailreiche Grundlage für weiterführende Diskussionen zwischen der (sozialwissenschaftlichen Frauen- und Geschlechterforschung und der Soziologie, genauer der Gesellschaftstheorie in zeitdiagnostischer Perspektive, Arbeits-, Industrie-, Organisations- und Techniksoziologie, dar.Brigitte Aulenbacher’s monograph on the relationship between rationalization, gender, and society is ambitious, convincing, and worth reading in terms of its focus on its object of study and its methodology. The study presents a solid, though sometimes too expansive and detailed, basis for continuing discussions between (social-scientific Women’s and Gender Studies and Sociology, which includes specifically social theory in current diagnostic perspective, and the sociologies of work, industry, and technology.

  12. Martina Heitkötter, Karin Jurczyk, Andreas Lange, Uta Meier-Gräwe (Hg.: Zeit für Beziehungen? Zeit und Zeitpolitik für Familien. Opladen u.a.: Verlag Barbara Budrich 2009.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Ortrun Brand

    2010-06-01

    Full Text Available Der Sammelband rund um die Analysen zur Zeitverwendung in Familien und die Gestaltung von zeitbezogener (Familien-Politik liefert zahlreiche Analysen zum familiären Ist-Zustand: von der zeitlichen Gestaltung des Essalltags über den Druck durch sich ausweitende Arbeitszeiten bis hin zu der Frage, welche Formen von Vereinbarkeit wo und wie umzusetzen sind, um Familien Zeitwohlstand zu ermöglichen. Zusammengeführt werden dabei interdisziplinäre Perspektiven der Zeit- mit denen der Familienforschung. Die Herausgeber/-innen treten mit dem expliziten Anspruch eines erweiterten Familienbegriffs an, schränken diesen jedoch für den Sammelband weitgehend auf die klassische Familie ein, die sich vor allem durch das Vorhandensein von Kindern konstituiert. Als Ergebnis lässt sich zum einen festhalten, dass die Art und Weise des Umgangs und der subjektiven Rezeption von Zeit offenbar stark von Bildungsniveau und Einkommen der (erwachsenen Familienmitglieder abhängt. Zum anderen wird das – ebenfalls durchaus bekannte – Ergebnis der hohen Geschlechtsspezifik der Zeitverwendung bestätigt, das einmal mehr die herausragende Rolle der Erwerbstätigkeit für die Modernisierung der Geschlechterverhältnisse in den Blick rückt. Der Sammelband überzeugt durch den Umfang und den Detailreichtum der präsentierten Forschungsergebnisse und auch dadurch, dass jenseits von Alltag und Erwerbstätigkeit auch die Sphäre der politischen Gestaltung und des Umgangs mit Zeit in den Blick genommen werden. Offen bleibt allerdings die Frage, wie eine von einem traditionellen Geschlechter- und Familienbild befreite Analyse von Zeit in unterschiedlichen familiären Formen des Zusammenlebens von Menschen gestaltet werden könnte.

  13. Einfluss des Internets auf das Informations-, Einkaufs- und Verkehrsverhalten

    Science.gov (United States)

    Nerlich, Mark R.; Schiffner, Felix; Vogt, Walter

    Mit Daten aus eigenen Erhebungen können das einkaufsbezogene Informations- und Einkaufsverhalten im Zusammenhang mit den verkehrlichen Aspekten (Distanzen, Verkehrsmittel, Wegekopplungen) dargestellt werden. Die Differenzierung in die drei Produktkategorien des täglichen, mittelfristigen und des langfristigen Bedarfs berücksichtigt in erster Linie die Wertigkeit eines Gutes, die seine Erwerbshäufigkeit unmittelbar bestimmt. Der Einsatz moderner IKT wie das Internet eröffnet dem Endverbraucher neue Möglichkeiten bei Information und Einkauf. Die verkehrliche Relevanz von Online-Shopping wird deutlich, wenn man berücksichtigt, dass im Mittel rund 17% aller Online-Einkäufe, die die Probanden durchgeführt haben, Einkäufe in Ladengeschäften ersetzen. Dies gilt in verstärktem Maße für Online-Informationen: etwa die Hälfte hätte alternativ im stationären Einzelhandel stattgefunden. Da der Erwerb von Gütern des täglichen Bedarfs häufig nahräumlich und in relevantem Anteil nicht-motorisiert erfolgen kann, sind in diesem Segment - im Gegensatz zum mittel- und langfristigen Bedarf - nur geringe Substitutionseffekte zu beobachten.

  14. Pädiatrische dermatohistopathologie - histologie von dermatosen im neugeborenen- und säuglingsalter.

    Science.gov (United States)

    Wobser, Marion; Ernestus, Karen; Hamm, Henning

    2015-06-01

    Während die Physiologie der Neugeborenen- und Säuglingshaut in den letzten Jahren mittels nichtinvasiver Techniken eingehend untersucht worden ist, liegen bisher nur wenige systematische Untersuchungen und Übersichten zur Histologie und Histopathologie der Haut in den ersten Lebensmonaten vor. Auch wenn sich das histologische Muster frühkindlicher Dermatosen häufig nicht von demjenigen des Erwachsenenalters unterscheidet, können gute Kenntnisse über die embryofetale Entwicklung des Hautorgans und die mikroanatomische Struktur der frühkindlichen Haut doch zum besseren Verständnis einiger kindlicher Hauterkrankungen beitragen. In dieser Übersicht stellen wir in einem ersten Abschnitt die Histopathologie von solchen Hauterkrankungen dar, welche zwar insgesamt selten sind, sich jedoch aufgrund struktureller oder entwicklungsphysiologischer Besonderheiten der Neugeborenenhaut nahezu ausschließlich in dieser Zeit manifestieren. In einem weiteren Abschnitt besprechen wir die Histopathologie einiger klassischer Dermatosen des Neugeborenen- und Säuglingsalters. PMID:26018365

  15. Sergio Benvenuto: Perversionen. Sexualität, Ethik und Psychoanalyse. Wien u.a.: Verlag Turia + Kant 2009.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Stefan Müller

    2010-07-01

    Full Text Available Sergio Benvenuto entkoppelt die beiden Bereiche Moral und Perversion – um stattdessen ein basales Verhältnis von Ethik und Perversion zu skizzieren. Dieses diskutiert er zum einen im Rückgriff auf die freudsche Psychoanalyse. Zum anderen greift der Autor auf sozial- und moralphilosophische Erwägungen zurück. In erster Linie erweist sich der Kantische Imperativ als wegweisend für die letztlich favorisierte soziale Verhältnisbestimmung von Moral, Sexualität und Perversion.  Sergio Benvenuto decouples the fields of morals and perversions – in order to sketch a fundamental relationship between ethics and perversions instead. On the one hand, he discusses this with the aid of Freudian psychoanalysis. On the other hand, the author relies on social, moral, and philosophical deliberations. The Kantian imperative reveals itself to be most decisive for the social correlation between morals, sexuality, and perversions, which is here ultimately favored.

  16. Rundspermatiden und die klinische Anwendung - gibt es eine Indikation für die Rundspermatideninjektion und die In-vitro-Maturation?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hoepfner AS

    2004-01-01

    Full Text Available Bei vorliegender Azoospermie im Ejakulat und Hodengewebe besteht die Option der Spermatideninjektion. Während die Fertilisations- und Schwangerschaftsrate nach ELSI (elongated sperm injection ähnlich gute Ergebnisse wie die ICSI zeigt, sind die Ergebnisse nach ROSI (round spermatid injection sehr viel unbefriedigender. Ziel dieser Übersichtsarbeit war es, die Problematik in der klinischen Anwendung, die heutige Relevanz und die Notwendigkeit einer klinischen Indikation der Rundspermatideninjektion aufzuzeigen. Die Hauptproblematik liegt wohl in der Erkennung, Separation und Isolation der Rundspermatiden im TESE-Präparat. Es bedarf hierbei guter klinischer Erfahrung des Laborpersonals, diese von anderen "Rundzellen" zu unterscheiden. So entwickeln sich oftmals unspezifische Fertilisationen durch eben diese "Rundzellen", welche als Quelle der Verwirrung für Enthusiasten der ROSI dienen dürften. Zudem bedarf es einer zuverlässigen Färbemethode, eine sichere Methode zur Erkennung vitaler Zellen fehlt. Bedenken bestehen zudem hinsichtlich der genetischen Normalität der Rundspermatiden, welche als jüngste haploide Vorläuferzellen der Spermatogenese zunächst eine aufwendige Entwicklung durchlaufen müssen, um sich zu reifen Spermatozoen zu entwickeln. Es gibt zur Zeit keinen Weg herauszufinden, ob die ausgewählten immaturen haploiden Zellen genetisch normal sind. Die von einigen Arbeitsgruppen beschriebenen erzielten Schwangerschaften nach In-vitro-Kultivierung von Rundspermatiden sind von fraglicher klinischer Relevanz. Bei der angewandten Technik mittels mechanischer Zerkleinerung des extrahierten Hodengewebes und anschließender Kultivierung des gesamten Gewebes fehlt es an Möglichkeiten, eine Existenz von weiteren reiferen Spermatiden bis hin zur Spermatozoe auszuschließen. Techniken anderer Autoren zeigen sich derzeit aufgrund niedrigster Fertilisationsraten und unzureichend entwickelter Kulturmedien nicht indiziert. Zur Zeit ist die Rundspermatideninjektion bzw. die Injektion von kultivierten Rundspermatiden klinisch nicht relevant. Die Fertilisations- und Schwangerschaftsraten mit Rundspermatiden sind unakzeptabel niedrig, die existierenden Kultivierungsmethoden sind unzureichend und es fehlen Methoden zur Sicherung der genetischen Normalität der immaturen injizierten Spermatiden.

  17. Über die Verknüpfung von Hörspiel und Pädagogik

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Leah Lobensommer

    2013-09-01

    Full Text Available Dieser Artikel legt die Ergebnisse einer Bachelorarbeit zum Thema „Hörspiel als Lernmethode unter besonderer Berücksichtigung sonderpädagogischer Aspekte“ dar. Die Beziehung von Hörspiel und Pädagogik wird durchleuchtet und zeitgemäße Ansätze zur Verwirklichung eines Hörspielprojektes mit Jugendlichen werden dargestellt. Mit Hilfe der Aussagen der qualitativen Forschung wird ein Fazit und ein Ausblick in die Zukunft gewagt.The following article focuses on the results of a Bachelor’s thesis on the subject of "Radio drama as a learning method in supportive educational settings". The link between pedagogics and radio drama and contemporary efforts to create radio dramas in class will be shown. The statements obtained by empiric research have the goal to transport insights of radio drama professionals in order to enlighten the subject. Finally, on the basis of the gained knowledge a conclusion will be made.

  18. Climate protection and competition; Klimaschutz und Wettbewerb

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Diekmann, M. [Stadtwerke Braunschweig GmbH (Germany)

    1998-06-01

    Discussions on energy-related matters have recently been dominated above all by the two issues climate protection and the introduction of competition. The public utility Stadtwerke Braunschweig GmbH and its subsidiaries Braunschweiger Versorgungs-AG and Braunschweiger Verkehrs-AG have committed themselves to the cause of climate protection. The ongoing implementation of the utility`s energy supply concept is making a substantial contribution to energy conservation and air pollution control. [Deutsch] Die Diskussionen zum Thema Energie werden in der letzten Zeit im wesentlichen von zwei Themen beherrscht: Klimaschutz und Einfuehrung von Wettbewerb. Die Stadtwerke Braunschweig GmbH mit ihren Tochtergesellschaften Braunschweiger Versorgungs-AG und Braunschweiger Verkehrs-AG engagieren sich im Klimaschutz. Die fortlaufende Umsetzung des Energieversorgungskonzepts der Stadtwerke traegt wesentlich zur Energieeinsparung und zur Reduzierung von Schadstoff-Emissionen bei. (orig./MSK)

  19. Instandhaltung und Plant Asset Management - zwei Welten?

    Science.gov (United States)

    Horch, Alexander

    Der Begriff des Asset Management wird nicht mehr nur in der Finanzwelt gebraucht, sondern seit einigen Jahren auch zunehmend in der produzierenden Industrie, insbesondere in der Prozessindustrie. Die Interessengemeinschaft Automatisierungstechnik der Prozessindustrie, NAMUR, hat bereits im Jahr 2001 eine entsprechende Empfehlung zum Thema anlagennahes Asset Management (Plant Asset Management) vorgelegt. In dieser Empfehlung (NAMUR NE 91) taucht der Begriff 'Instandhaltung' in verschiedener Verwendung 15 Mal auf. Die klassische Instandhaltung ist seit vielen Jahren wohl etabliert und definiert, was die große Anzahl Richtlinien, Beschreibungen und Standards belegt (DIN 31051, VDI 2884, VDI 2888, VDI 2889, VDI 2890). Eine oft geäußerte Kritik dem Plant Asset Management gegenüber ist, dass im Grunde nichts Neues angeboten wird, über die Instandhaltung hinaus. Auf der anderen Seite wird das Plant Asset Management seit über zehn Jahren vermehrt gebraucht und etabliert. Dieser scheinbare Widerspruch soll in diesem Beitrag ausgeräumt werden. Als Motivation sollen drei Beispiele kurz beschrieben werden.

  20. Funktion von CDC48 und Ubiquitin-bindenden Faktoren im proteasomalen Abbau

    OpenAIRE

    Richly, Holger

    2005-01-01

    In eukaryontischen Zellen wird eine Vielzahl von Proteinen nach einer Modifikation mit Ubiquitin durch spezielle Substrat-Rezeptoren zum 26S Proteasom transportiert. Die AAA-ATPase CDC48, deren Kofaktoren und andere Ubiquitin-bindende Faktoren scheinen in diesen Prozess involviert zu sein. Die genaue Funktion von CDC48 und das Zusammenspiel der Faktoren in Degradationsprozessen sind jedoch nur unzureichend aufgeklärt. In dieser Arbeit konnte erstmals gezeigt werden, dass die...

  1. Vergleich der marginalen und internen Passung von drei verschiedenen Zirkondioxid-Systemen anhand dreigliedriger Brückengerüste

    OpenAIRE

    Fischer, Tilmann

    2006-01-01

    In der vorliegenden In-vitro-Untersuchung wurden dreigliedrige Brückengerüste aus Zirkonoxid in drei verschiedenen CAD/CAM-Systemen hergestellt. Es kamen das Cerec® inLab der Firma Sirona, das System der Firma etkon AG und als reines CAM-System das Cercon smart ceramics® der Firma DeguDent zum Einsatz. Die Studie sollte einen Vergleich des marginalen Randschlusses, der internen Passung und der Aufpasszeiten zwischen den Systemen erlauben, sowie absolute Aussagen über die klinische Anwend...

  2. Die Rolle von Enoxaparin bei akutem Koronarsyndrom unter dem Aspekt der neuen Diagnose- und Behandlungsrichtlinien

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Huber K

    2008-01-01

    Full Text Available Enoxaparin ist ein in praktisch allen Indikationen des akuten Koronarsyndroms untersuchtes indirektes Antithrombin. Es hat sich vor allem gegenüber dem Standard-Heparin (unfraktioniertes Heparin, UFH in der Behandlung der verschiedenen Entitäten des akuten Koronarsyndroms, i. e. NSTE-ACS (bestehend aus instabiler Angina und Nicht-ST-Hebungsinfarkt und STEMI (bei Lysetherapie, als effizient und sicher erwiesen und ist aufgrund der Studienlage den anderen niedermolekularen Heparinen vorzuziehen. Trotz der neuen Antithrombine, wie z. B. Fondaparinux oder Bivalirudin, für die es mittlerweile dezidierte Empfehlungen für bestimmte Indikationen in den rezenten internationalen Diagnose- und Behandlungsrichtlinien gibt, ist Enoxaparin ein sehr wichtiges Antithrombin für den täglichen Gebrauch. Eine Anwendung in der konservativen und interventionellen Behandlung des NSTEACS ist ebenso Inhalt der gültigen Richtlinien wie auch die antithrombotische Begleittherapie bei der pharmakologischen Reperfusion (Thrombolyse des akuten STEMI. Derzeit werden geringere Dosierungen in der Koronarintervention diskutiert, und es wird die letzte nicht ausreichend getestete Bastion, die Verwendung von Enoxaparin bei der Akut-PCI des akuten STEMI, in einer prospektiven Studie untersucht. Die vorliegende Übersichtsarbeit fasst die Meilensteine der klinischen Studien zu Enoxaparin bei akutem Koronarsyndrom zusammen.

  3. Mechanismen des apoptotischen Zelltodes an Lymphozyten im Alterungsprozeß und in der Alzheimer Demenz

    OpenAIRE

    Schindowski, Katharina

    2007-01-01

    Altern und damit verbundene Alters-bedingte Erkrankungen stellen ein enormes Problem in der westlichen industrialisierten Welt dar. Apoptose, der programmierte Zelltod, spielt bei vielen pathologischen, aber auch bei physiologischen Prozessen eine wichtige Rolle, so zum Beispiel in der Embryonalentwicklung sowie bei Lernprozessen. Lymphozyten beispielsweise, die während einer Immunreaktion stark proliferieren, werden anschließend apoptotisch eliminiert. Ziel der vorliegenden Arbeit war die ...

  4. Neue Werkstoffe über den Sol-Gel-Prozeß und ihre Anwendungsmöglichkeiten für die Mikroelektronik

    OpenAIRE

    Schmidt, Helmut K.

    1988-01-01

    Der Sol-Prozess ermöglicht die Herstellung von kermaischen Werkstoffen, Gläsern und anorganisch-organischen Polymeren mit besonderen Eigenschaften (zum Beispiel Reinheit, Homogenität). Aufgrund der speziellen Reaktionsführung lassen sich flüssige oder gelöste Phasen als Zwischenstufen herstellen, deren Viskosität beschichtungstechnischen Problemen angepasst werden kann (z.B. spin-on coating, tape casting). Für den Bereich der Mikroelektronik ergibt sich ein interessantes Potential an ...

  5. Polycythemia vera: diagnosis, different therapy modalities and clinical value of the treatment with radiophosphorus today; Polycythaemia vera: Diagnostik, Differenzialtherapie und Stellenwert der {sup 32}P-Behandlung heute

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Bredow, J.; Pinkert, J.; Franke, W.G. [Klinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin TU Dresden (Germany); Schuler, U. [Medizinische Klinik und Poliklinik I, Universitaetsklinikum ' ' Carl Gustav Carus' ' an der TU Dresden (Germany)

    2001-07-01

    The definition, diagnostic criteria and clinical findings as well as the treatment with radioactive phosphorus is described more in detail. Today, the treatment with {sup 32}P is estimated to be an easy and safe method, especially for elderly patients (65 years or above), providing a cost-effective alternative to anti-proliferative drugs like hydroxyurea. (orig.) [German] Es wird auf das Krankheitsbild per se, die Diagnostikkriterien und klinischen Befunde eingegangen und die Radiophosphortherapie bei Patienten mit PCV beschrieben. Aus heutiger Sicht steht mit der Radiophosphortherapie der Polycythaemia vera ein einfaches und sicheres Verfahren zur Verfuegung, welches insbesondere bei aelteren (ueber 65-jaehrigen) Patienten eine praktikable und kostenguenstige Alternative zur medikamentoesen antiproliferativen Therapie mit Hydroxyharnstoff darstellt. (orig.)

  6. Wolfgang Gentner Festschrift zum 100. Geburtstag

    CERN Document Server

    Schmidt-Rohr, Ulrich

    2006-01-01

    Wolfgang Gentner (1906-1980) gehört zu den herausragenden Physikern des 20. Jahrhunderts. Als "Naturalist" -- wie er sich selbst einmal bezeichnet hat -- prägte er nicht nur solch zentrale Teilgebiete der modernen Physik wie Kernphysik und Beschleunigertechnik, sondern überschritt wiederholt tradierte Fachgrenzen, die ihn zu einem international hoch angesehenen Pionier von Kosmochemie und Archäometrie machen. Darüber hinaus hat er auch als Institutsgründer und in verschiedenen wissenschaftsleitenden Funktionen der Max-Planck-Gesellschaft maßgeblich die Forschungslandschaft der frühen Bundesrepublik mitgestaltet -- nicht zuletzt trug Gentner mehr als jeder andere deutsche Wissenschaftler und Wissenschaftspolitiker zur Entwicklung der deutsch-israelischen Wissenschaftsbeziehungen bei. Anlässlich seines 100. Geburtstages versucht eine interdisziplinär zusammengesetzte Autorengruppe, dieses herausragende Forscherleben unter ganz unterschiedlichen Blickwinkeln zu würdigen und lebendig werden zu lassen.

  7. Charakterisierung der endosomalen Membranproteine DdLmp B/C aus Dictyostelium discoideum und biochemische Analyse der Stimulierung der bakteriellen Kinase YopO aus Yersinia enterocolitica durch Aktin

    OpenAIRE

    Rost, Rene

    2004-01-01

    Die vorliegende Arbeit hatte zum Ziel, (i) die regulatorische Funktion bestimmter integraler Membranproteine im Dictyostelium Zytoskelett und (ii) die biochemische Interaktion einer Kinase eines infektiösen Bakteriums mit Aktin aus der Wirtszelle genauer zu analysieren. (i) Die ubiquitären Mitglieder der CD36/LIMPII-Familie sind integrale Membranproteine, die als Lipidrezeptoren und Zelladhäsionsproteine in der Plasmamembran oder - mit bisher unbekannter Funktion - in Membranen endosomale...

  8. Regulatoren der Oozytenreifung und der Oozytenkompetenz

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Winterhager E

    2009-01-01

    Full Text Available Nur eine voll entwickelte, kompetente Oozyte kann zu einer erfolgreichen Schwangerschaft führen. Diese Kompetenz wird während der Follikelreifung durch viele Faktoren in einem definierten Zeitmuster erworben. Neben der bekannten hormonellen Regulation der Follikelreifung ist es vor allem die parakrine Kommunikation der Oozyte mit den Granulosazellen über GDF9 und BMP15, die diese Follikelreifung, insbesondere die Kumuluszellexpansion, bedingt. Involvierte Signalkaskaden ? hauptsächlich über den SMAD-Signalweg ? führen in den Kumuluszellen zur Expression von einem Set von Genen, die als Marker für die Oozytenkompetenz in Zukunft angewendet werden können. Außerdem könnte die Verwendung von GDF9 und BMP15 bei der In-vitro-Reifung der Follikel die Kompetenz solcher Oozyten erhöhen. Auch die direkte Zellkommunikation zwischen Oozyte und Kumuluszellen über Gap-junction-Kanäle scheint in der Entwicklung der Oozytenkompetenz für den Implantationsvorgang eine wesentliche Rolle zu spielen. Epigenetische Modifikationen der Oozyten-DNA sind während der Follikelentwicklung zeitlich streng determiniert und führen zu einem stabilen Imprinting nach der Befruchtung. Methoden der ART interagieren zum Teil mit diesen zeitlich und räumlich streng organisierten epigenetischen Methylierungsprozessen. Hormonelle Stimulation und Superovulation können daher zu fehlender Oozytenkompetenz, aber auch zu Krankheiten, die auf Imprintingdefekten beruhen, führen.

  9. Power supply and ethics; Energieversorgung und Ethik

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Anon.

    2004-01-01

    The 'Power Supply and Ethics' workshop was designed on the basis of a recommendation by the Nuclear Technology Committee (FA-KT) of VDI-GET. The topic is part of a series of events and publications by VDI in an area where engineering and the humanities converge. The Workshop comprised presentations and thorough discussions of seven papers on 'Power Supply and Ethics', reflecting a variety of contents and points of view of the different disciplines participating. The Workshop offered another opportunity to take the initiative and influence the public, especially politics. Other activities are planned which also the participants increasingly consider an obligation to the public. (orig.) [German] Der Workshop 'Energieversorgung und Ethik' wurde aufgrund einer Empfehlung des Fachausschusses Kerntechnik (FA-KT) der VDI-GET konzipiert. Die angesprochene Thematik fuegt sich dabei in eine Reihe von Veranstaltungen und Publikationen des VDI im Ueberschneidungsbereich von Ingenieur- und Geisteswissenschaften ein. Der Workshop umfasste die Praesentation und intensive Diskussion von sieben Vortraegen zum Themenkomplex 'Energieversorgung und Ethik', wobei sowohl verschiedenste inhaltliche Schwerpunkte als auch Sichtweisen der unterschiedlichen beteiligten Fakultaeten beruecksichtigt wurden. Der Workshop bot eine weitere Chance, initiativ und verstaerkt in die Oeffentlichkeit, insbesondere in die Politik, hineinzuwirken. Weitere Aktivitaeten sind geplant, die auch von den Beteiligten in wachsendem Masse als Verpflichtung gegenueber der Oeffentlichkeit empfunden werden. (orig.)

  10. Langzeitvariabilität der globalen und direkten Solarstrahlung für Solarenergieanwendungen

    OpenAIRE

    Lohmann, Sina

    2006-01-01

    Die Solarenergie nimmt eine führende Rolle unter den erneuerbaren Energiequellen ein. Für die Planungsphase neuer Solarkraftwerke wurde im Rahmen dieser Arbeit der ISIS-Datensatz erstellt (Irradiance at the Surface derived from ISCCP cloud data), der zum ersten Mal sowohl Global- als auch Direktnormalstrahlung enthält und daher bei der Planung aller Typen von Solarkraftwerken anwendbar ist. ISIS besteht aus dreistündigen Werten der jeweiligen Strahlungsflussdichten über d...

  11. Geschichte und Symbolik der gestreiften KZ-Häftlingskleidung

    OpenAIRE

    Schmidt, Bärbel

    2000-01-01

    Untersuchungsgegenstand ist die gestreifte KZ-Häftlingskleidung, der als Erinnerungszeichen des von Deutschen begangenen industriellen Massenmordes im kollektiven Gedächtnis eine bedeutende Rolle zukommt. Auf der Grundlage der Überzeugung, das textile Realien eine für die Zeitgeschichte herausragende und spezifische Quelle sein können, verfolgt die Arbeit den Weg der KZ-Kleidung vom Überrest zum Denkmal an die Zeit. Besonderes Augenmerk wird dabei auf das Spannungsverhältnis von Relikt, die Z...

  12. Diffuser Haarausfall und klinische Endokrinologie: Neue Erkenntnisse

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Liptak J

    2013-01-01

    Full Text Available Diffuser Haarausfall ist ein häufiges Krankheitsbild in der täglichen Praxis, dessen Diagnostik allerdings oft eine Herausforderung darstellt. In den vergangenen 10 Jahren wurden große Fortschritte in der Erforschung der Effekte diverser Hormone erzielt. In murinen Haarfollikeln wird Corticoliberin (Corticotropin-releasing Hormone [CRH] mit einem Peak in der Anagenphase (Wachstumsphase exprimiert. Ein stressinduziert erhöhter CRH-Spiegel kann durch Aktivierung von Mastzellen zu erhöhtem Haarverlust führen. Melatonin wird ebenfalls im Haarfollikel exprimiert und wirkt dort auf unterschiedliche Rezeptoren. Besonders der nukleäre Retinoic Acid Receptor-(RAR- Related Orphan-Receptor alpha (ROR? scheint regulatorisch auf haarzyklusabhängige Prozesse zu wirken und wird auch abhängig vom Haarzyklus exprimiert. Melatonin greift zudem in androgen- und östrogenvermittelte Signaltransduktionswege ein. Eine topische Anwendung von Melatonin kann zu einer Zunahme der Anagenhaare führen. Auch Leptin wird im Haarfollikel exprimiert und beeinflusst Haarwachstum und Hautregeneration durch Aktivierung von STAT3. Bei Mäusen konnte durch Leptin die Anagenphase induziert werden. Über den Zusammenhang zwischen androgenetischer Alopezie und Metabolischem Syndrom wurden zahlreiche widersprüchliche Daten veröffentlicht. Zuletzt wies eine große koreanische Studie eine positive Assoziation der Krankheitsbilder bei Frauen nach, jedoch nicht bei Männern. Prolaktin induziert den verfrühten Übergang zur Katagenphase, senkt die Proliferationsrate der Keratinozyten im Haarfollikel und steigert deren Apoptoserate. Eine zu Haarausfall führende Hyperprolaktinämie kann unter anderem durch diverse Medikamente, insbesondere typische und atypische Neuroleptika, hervorgerufen werden. Zahlreiche Studien an Mäusen konnten belegen, dass der Vitamin-D-Rezeptor (VDR eng mit dem Haarwachstum assoziiert ist. Dieser scheint den Haarzyklus unabhängig von seinen Liganden zu kontrollieren. Auch zur Rolle des Eisenhaushaltes bzw. des Ferritinspiegels existieren widersprüchliche Daten. Ein Ferritinwert 40 ?g/l könnte mit verstärktem Haarausfall assoziiert sein. Unklar bleibt, ob eine Eisensubstitution in diesen Fällen zum Nachwachsen der Haare führt. Verschiedene Hormone können endokrin, autokrin oder parakrin vermittelt das Haarwachstum beeinflussen. Neue Studien können Aufschluss über das komplexe Zusammenspiel diverser Regelkreisläufe geben und mögliche zukünftige Therapiemöglichkeiten aufzeigen.

  13. Die Kunst des Intavolierens: Gebundenheit und Freiheit

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Ring, Johannes

    2003-12-01

    Full Text Available A big part of 16th century keyboard repertory was intabulated vocal music; arrangements of motets, sets of masses and chansons. Marcant and sometimes little known examples show the different functions of intabulations: repertoire for the organists (liturgical function, music of delight and pedagogical functions. As a part of Ars Organistum intabulations were the basis of professional musical studies, learning to improvise organ music and to compose music. Masters like H. Scheidemann, the both Gabrielis, J. de Lublin, P. Philips, the both Cabezóns, some English and French anonym composers demonstrate that intabulations are much more than keyboard reductions - artful arrangements with their own life and character on the way to artful paraphrases. The intentions of the composers / arrangers in connection with the possibilities of the keyboard instruments definite the character and the step of transforming a vocal set in a (new piece of keyboard music.

    [de] Ein großer Teil des Musikrepertoires für Tasteninstrumente im 16. Jahrhundert bestand aus intavolierter Vokalmusik - Bearbeitungen von Motetten, Messsätzen und Chansons. Markante und teilweise wenig bekannte Beispiele zeigen verschiedene Funktionen der Intavolierungen. Zu nennen sind das Organistenrepertoire (liturgisches Umfeld, die Musik zur Erbauung und Unterhaltung und die pädagogische Funktion. Als Bestandteil der Ars Organistum waren Intavolierungen wichtig um professionell das Improvisieren von Musik und das Komponieren zu erlernen. Exemplarisch dokumentieren besonders H. Scheidemann, die beiden Gabrielis, J. de Lublin, P. Philips, die beiden Cabezóns und einige anonyme Komponisten aus England und Frankreich, dass ihre Kunst des Intavolierens weit über den Übertragungsmodus hinausgeht, bis hin zum virtuosen Arrangement und zur kunstvollen Paraphrase. Die Intentionen der Komponisten in Verbindung mit den Möglichkeiten der Tasteninstrumente prägen den Charakter und den Umformungsgrad einer Intavolierung.

  14. Wie sind Zeit, Raum und Zustand sprachlich verbunden?

    DEFF Research Database (Denmark)

    Colliander, Peter

    Seit Einstein weiß man, dass Zeit und Raum keine voneinander unabhängigen Phänomene sind, sondern zumindest wenn man sich der Lichtgeschwindigkeit nähert- dass sie in Relation zueinander stehen, was in der Relativitätstheorie mit dem Begriff ,Raumzeit‘ terminologisch festgehalten wird. Ich möchte in meinem Beitrag der Frage nachgehen, ob nicht auch die deutsche Sprache eine engere Beziehung von Zeit und Raum zum Ausdruck bringt, als man unmittelbar glauben sollte, eine Beziehung, die zur Identität tendiert . Das ist nicht nur im lexikalischen Bereich (vgl. Zeitraum, Zeitpunkt), sondern auch im morphosyntaktischen Bereich nachweisbar, und zwar bei der Kasusrektion gewisser Präpositionen. So regiert in nicht nur in lokalen Zusammenhängen bei Zielgerichtetheit den Akkusativ (Jd. geht ins Kino) und bei Nichtzielgerichtetheit den Dativ (Jd. war im Kino), sondern genauso in temporalen Zusammenhangen (Jd. wünscht jdm . einen guten Start in die neue Woche -Jd. hat in der kommenden Woche Urlaub). Diese an und für sichbanalen Tatsachen wurden in der Forschung kaum und in den DaF-Lehrwerken erst recht nicht beachtet, wobei die Tatsache, dass die deutsche Sprache einen Schritt weitergeht und Zustande genauso ,behandelt‘ wie Zeit und Raum, m. W. ganz ignoriert wurde. Darauf werde ich auch eingehen und Konstruktionen wie Etw . kann in unkontrollierte Wut umschlagen - Jd. hat jdn. in unkontrollierter Wut erdrosselt besprechen.

  15. Einstellung und Wissen von Lehramtsstudierenden zur Evolution - ein Vergleich zwischen Deutschland und der Türkei

    Science.gov (United States)

    Graf, Dittmar; Soran, Haluk

    Es wird eine Untersuchung vorgestellt, in der Wissen und Überzeugungen von Lehramtsstudierenden aller Fächer zum Thema Evolution an zwei Universitäten in Deutschland und der Türkei erhoben worden sind. Die Befragung wurde in Dortmund und in Ankara durchgeführt. Es stellte sich heraus, dass ausgeprägte Defizite im Verständnis der Evolutionsmechanismen herrschen. Viele Studierende, insbesondere aus der Türkei, sind nicht von der Faktizität der Evolution überzeugt. Dies gilt sowohl für Studierende mit Fach Biologie als auch für Studierende mit anderen Fächern. Näher untersucht worden sind die Faktoren, die die Überzeugungen zur Evolution beeinflussen können, was ja in Anbetracht der hohen Ablehnungsrate der Evolution von besonderem Interesse ist. Das Vertrauen in die Wissenschaft spielt hierbei eine besondere Rolle: Wer der Wissenschaft vertraut, ist auch eher von der Evolution überzeugt, als diejenigen, die skeptisch gegenüber der Wissenschaft sind.

  16. Heating and cooling using renewable energy; Regeneratives Heizen und Kuehlen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Heikrodt, K. [BVE Thermolift GbR, Aachen (Germany); Heckt, R. [BVE Thermolift GbR, Aachen (Germany); Koch, T. [BVE Thermolift GbR, Aachen (Germany); Kuehl, H.D. [Dortmund Univ. (Germany). Lehrstuhl fuer Thermodynamik; Schlueter, W. [BVE Thermolift GbR, Aachen (Germany); Thomas, B. [BVE Thermolift GbR, Aachen (Germany)

    1997-06-01

    The objective of the project was to develop and test renewable-energy operated, gas-cycle-process heat pumps with thermal drives for heating single- and multi-family houses. The report comprises the following parts: thermodynamic bases, state of the art, process design, rating of the experimental unit, test results, comparison with other heating systems. (HW) [Deutsch] Ziel des Vorhabens war die Entwicklung und Erprobung von nach regenerativen Gaskreisprozessen arbeitenden, thermisch angetriebenen Waermepumpen zum Heizen von Ein- und Mehrfamilienhaeusern. Der Bericht weist folgende Gliederung auf: - Thermodynamische Grundlage - Stand der Technik - Prozessauslegung - Auslegung der Versuchsmaschine - Versuchsergebnisse - Vergleich mit anderen Heizsystemen. (HW)

  17. Risk and complication rate of uterine fibroid embolization (UFE); Risiken und Komplikationen der Embolisationstherapie von Uterusmyomen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Radeleff, B. [Abteilung fuer Radiodiagnostik, Radiologische Universitaetsklinik, Ruprecht-Karls-Universitaet Heidelberg (Germany); Abteilung fuer Radiodiagnostik, Radiologische Universitaetsklinik, Ruprecht-Karls-Universitaet, Im Neuenheimer Feld 110, 69120, Heidelberg (Germany); Rimbach, S. [Universitaets-Frauenklinik, Ruprecht-Karls-Universitaet Heidelberg (Germany); Kauffmann, G.W.; Richter, G.M. [Abteilung fuer Radiodiagnostik, Radiologische Universitaetsklinik, Ruprecht-Karls-Universitaet Heidelberg (Germany)

    2003-08-01

    Our goal was to evaluate risks and complication rate of uterine fibroid embolization (UFE). The most frequent complications reported in the literature are associated with angiography procedure, serious complications are extremely infrequent. The embolization of fibroids is a safe angiographic intervention. Nethertheless, the interventional radiologist must be aware of the common risks and complication and the strategies to avoid them. (orig.) [German] Ziel der Arbeit war die Evaluation der beobachteten Komplikationen und Risiken der Myomembolisation. Dazu fuehrten wir eine Literaturrecherche der 50 am haeufigsten zitierten Publikationen durch. Zusaetzlich befragten wir die in der Myomembolisation sehr erfahrenen Kollegen R. Cursch, J. Lammer, J. Spies und J.P. Pelage hinsichtlich der von ihnen beobachteten Komplikationen und Risiken. Im Vergleich dazu analysierten wir die aufgetretenen Komplikationen in unserem Patientengut. Die haeufigsten in der Literatur beschriebenen Komplikationen sind meist mit der Angiographie assoziierte wie Leistenhaematome oder leichte Leistenschmerzen, die sich schnell zurueckbilden. Die Uterusmyomembolisation (UFE) ist eine sehr sichere und risikoarme angiographische Intervention. Die moeglichen Risiken und Komplikationen und die besten Vermeidungsstrategien muessen bekannt sein. (orig.)

  18. Gender und Militär Gender and the Military

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Jutta Kühl

    2004-07-01

    Full Text Available Dieser Band der Heinrich-Böll Stiftung enthält aktuelle internationale Forschungsergebnisse zum Verhältnis von Gender und Militär. Das Themenspektrum in den Beiträgen reicht von der Frage nach der Repräsentation von Frauen in den jeweiligen Streitkräften bis zu Untersuchungen zur gesellschaftlichen Rolle des Militärs bei der Konstruktion von Gender.This volume of the Heinrich-Böll Foundation contains results of current international research on the relationship between gender and the military. The thematical spectrum of the contributions ranges from the question of the representation of women in armed forces to studies on the societal role of the military for the construction of gender.

  19. Introduction of ecologically based heavy vehicle charges for road haulage. Assessment from the angle of German constitutional law and EU law: models, constraints, design options. Study of the report 200 96 130 UBA-FB-000217; Umweltorientierte Schwerverkehrsabgaben aus der Sicht des Verfassungs- und Europarechts: Modelle, Restriktionen, Gestaltungsoptionen. Studie zum Forschungsbericht 200 96 130 UBA-FB-000217

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Klinski, S.

    2001-10-01

    The document contains a study commissioned by the German Federal Environment Office, (UBA), investigating the legal basis as well as constraints of new, ecologically based legislation envisaged by the German Federal Government for the transport sector. To put it in a nutshell: introduction of a kilometer-based road user charge for heavy goods vehicles, toll levels to be varied by vehicle weight and emission standards. Compliance with German constitutional law and the relevant law of the European Union is examined, and foreseeable non-compliance issues and conflicts in law are shown. Approaches will be outlined for solving legal obstacles by amending the German constitutional law and/or EU law and harmonizing the two legal systems. (orig./CB) [German] Aufgabe der Untersuchung ist es, im Einzelnen zu analysieren, welche Moeglichkeiten das uebergeordnete Verfasssungs- und Europarecht bereit haelt, um eine fuer das Territorium der Bundesrepublik geltende Schwerverkehrsabgabe zu erheben und diese moeglichst so auszugestalten, dass ein Maximum an umweltpolitisch motivierten Lenkungswirkungen und ein Minimum an umweltpolitisch bedenklichen Fehlsteuerungen erreicht werden kann. Soweit sich auf den beiden Ebenen des Verfassungs- und Euoparechts aus umweltpolitischer Sicht problematiche Restriktionen ergeben, werden Moeglichkeiten zur Aenderung des uebergeordneten Rechts erwogen. (orig./CB)

  20. Auf dem Weg zum universellen Quantencomputer

    Science.gov (United States)

    Jaksch, Dieter; Calarco, Tommaso; Zoller, Peter

    2000-11-01

    Die Quantenmechanik eröffnet faszinierende Perspektiven für die Kommunikation und die Informationsverarbeitung. Um universell programmierbare Quantenrechner realisieren zu können bedarf es der Implementierung von Konzepten zur Quanteninformationsverarbeitung die sich auf eine große Anzahl von Qubits anwenden lassen.

  1. Vom Webstuhl zum World Wide Web

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Heide Palmer

    2003-03-01

    Full Text Available Die Autorin ist Direktorin der „Cybernetic Culture Research Unit“ an der University of Warwick. Sie bezeichnet sich als eine der Begründerinnen des „Cyberfeminismus“ und will mit nullen + einsen das Thema Frauen und Computer in ein neues Licht setzen. Ihre zentrale These lautet, dass das Internet eine Weiterentwicklung des Webstuhls sei. Mit Hilfe einer collage-artigen Erzählweise bildet Plant die nicht-lineare Struktur moderner Kommunikationsmittel ab.

  2. Bewegungstherapie bei Adipositas und Fettstoffwechselstörungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Haber P

    2014-01-01

    Full Text Available Die physiologische Ursache der Adipositas ist eine langfristig positive Energiebilanz. Eine Verringerung des durchschnittlichen Energieumsatzes im Berufsalltag ohne Kompensation in der Freizeit und eine geringe Zunahme der durchschnittlichen täglichen Energieaufnahme in den vergangenen Jahrzehnten sind die Grundlage der modernen Adipositasepidemie. Die physiologische Voraussetzung zum Abbau von Körperfett ist eine langfristig negative Energiebilanz. Zusätzliche körperliche Bewegung, sowohl als Alltagsbewegung als auch als sportliches Training, ohne Kompensation durch vermehrte Nahrungsaufnahme, macht dies möglich. Dies führt zu einem Abbau von Körperfett, bis sich eine neue Energiehomöostase bei geringerem Gewicht und Körperfett einstellt. Für eine bleibende Wirkung ist es allerdings erforderlich, dass das Bewegungsprogramm im Prinzip lebenslänglich beibehalten wird, da sich bei Verminderung der Bewegungsenergie wieder eine positive Energiebilanz einstellt. Die Wirkung von aerobem Ausdauertraining auf die Blutlipide ist bescheiden. Die Hauptwirkung besteht in einer Änderung der Zusammensetzung des LDL-Cholesterins (Abnahme der ?Small-dense?-LDL-Partikel und einer Zunahme der HDL2-Subfraktion. Speziell die Wirkung auf die Lipide wird bereits mit Bewegung mit geringer Intensität (Gehen erreicht. Die Fitness (V°O2max hat keinen zusätzlichen Einfluss. Eine deutlich stärkere Wirkung auf die Lipide als Ausdauertraining scheint ein Muskelaufbautraining mit Vermehrung von Muskelmasse zu haben.

  3. Bibliothekarische Klassifikationssysteme im semantischen Web: Zu Chancen und Problemen von Linked-Data-Repräsentationen ausgewählter Klassifikationssysteme

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Mirko Hanke

    2014-11-01

    Full Text Available Pflege und Anwendung von Klassifikationssystemen für Informationsressourcen sind traditionell eine Kernkompetenz von Bibliotheken. Diese Systeme sind häufig historisch gewachsen und die Veröffentlichung verschiedener Systeme ist in der Vergangenheit typischerweise durch gedruckte Regelwerke oder proprietäre Datenbanken erfolgt. Die Technologien des semantischen Web erlauben es, Klassifikationssysteme in einer standardisierten und maschinenlesbaren Weise zu repräsentieren, sowie als Linked (Open Data für die Nachnutzung zugänglich zu machen. Anhand ausgewählter Beispiele von Klassifikationssystemen, die bereits als Linked (Open Data publiziert wurden, werden in diesem Artikel zentrale semantische und technische Fragen erörtert, sowie mögliche Einsatzgebiete und Chancen dargestellt. So kann beispielsweise die für die Maschinenlesbarkeit erforderliche starke Strukturierung von Daten im semantischen Web zum besseren Verständnis der Klassifikationssysteme beitragen und möglicherweise positive Impulse für ihre Weiterentwicklung liefern. Für das semantische Web aufbereitete Repräsentationen von Klassifikationssystemen können unter anderem zur Kataloganreicherung oder für die anwendungsbezogene Erstellung von Konkordanzen zwischen verschiedenen Klassifikations- bzw. Begriffssystemen genutzt werden.

  4. Kaiserrecht und Rolandfiguren

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Dietlinde Munzel-Everling

    1997-09-01

    Full Text Available Kaiserrecht und Rolandfiguren (Zusammenfassung Die Aufstellung der Rolandfiguren im 14./15. Jhdt. ist auf dem Hintergrund der Karlslegende und der unter Kaiser Karl IV. intensivierten Verehrung Karls des Großen zu sehen. In Karls Sagenkreis gehört sein Paladin Roland, der auch als Heiliger verehrt wurde, weil er im Kampf gegen die Heiden im Tal von Ronçeval den Märtyrertod fand. Schon ab dem 12. Jhdt. lassen sich bildliche Darstellungen von ihm an Kirchen finden. Ab Mitte des 13. Jhdts. wird das sächsische Recht und besonders der "Sachsenspiegel" als "Kaiserrecht" verstanden, das von den christlichen Herrschern Konstantin und Karl gesetzt wurde. Da Karl IV. sich bewußt in die Tradition Karls stellte, könnte ein Zusammenhang zwischen seiner Hausmachtpolitik und der Aufstellung von Rolandfiguren als Symbolen des Kaiserrechtes besonders in Nordddeutschland und Brandenburg bestehen. Das von Gott verliehene Schwert "Durendart", das Roland trägt, symbolisiert die Herkunft des Kaiserrechts von Gott. In der Regel werden neben Abbildungen Kaiser Karls des Großen keine von Roland aufgestellt (und umgekehrt oder es werden bereits bestehende Figuren umgedeutet. Parallel zum schwindenden Verständnis der Symbolsprache geht ein möglicher Bedeutungswandel der Figuren einher, so daß die Deutung jedes einzelnen Roland immer auf dem Hintergrund der Zeit der Errichtung, der Stadtgeschichte und anderer bekannter Faktoren geschehen muß. Imperial Law and Roland Statues (Summary The erection of Roland statues in the 14th an 15th century should be seen against the background of Charlemagne's legend and the adoration of Charlemagne more wide-spread under Emperor Charles IV. An important figure of the Charlemagne legend cycle is Charles' paladin Roland, who has also been worshipped as a saint because he died a martyr's death in the battle against the heathen at Roncesvalles. It is from the 12th century onwards that you find his image on the outside of churches. It is about the middle of the 13th century that Saxon law and, in particular, the "Sachsenspiegel" came to be considered as imperial law ("Kaiserrecht" set by the Christian rulers Constatine and Charlemagne. As Charles IV. placed himself consciously in the traditional line of succession of Charlemagne, there might be a correlation between his power policy and the erection of Roland statues, especially in Northern Germany and Brandenburg, to symbolize imperial law. The God-given sword "Durendart" carried by Roland symbolizes the divine origin of imperial law. As a general rule, Roland effigies are not placed next to those of Charlemagne (and vice versa or, otherwise, pre-existing ones are renamed. The general understanding of symbolism dwindles at the same time as the effigies undergo eventual changes of significance so that each individual Roland has to be interpreted against the background of the time of its erection, the history of the respective town, and other data that might be known.

  5. Komparative Analysen und Überlegungen zum Übersetzen in die germanischen Sprachen Deutsch, Englisch und Dänisch

    DEFF Research Database (Denmark)

    Hansen, Gyde

    2014-01-01

    Based on empirical studies of texts, the three Germanic languages German, English and Danish are compared regarding similarities and differences. The analysis focuses on special aspects depending on how meaning is structured in the three languages. Some typical difficulties and pitfalls human translators experience are described. In the last part of the article, errors of machine translations are shown. Interestingly also many of the problems of machine translation systems are caused by linguistic differences and interferences.

  6. Untersuchungen zum therapeutischen Einsatz von Calcium und Vitamin D-Metaboliten bei herzinsuffizienten und herztransplantierten Patienten

    OpenAIRE

    Schindler, Katja

    2005-01-01

    Osteoporosis and osteopenia are frequent complications which occur after a cardiac transplantation and which are caused by the necessity of a lifetime therapy based on different immunosuppressants. In case of chronic cardiac insufficiency, however, bone metabolism disorders can be observed even before a planned heart transplantation – the pathogenesis of these symptoms is currently to a great extent uncertain. The present study examined the changes of bone metabolism in patients with he...

  7. Grenzen und Grenzüberschreitungen. Eröffnungsvortrag des Europäischen Forum Alpbach 2004 am 19. August 2004 in Alpbach/Tirol

    OpenAIRE

    Liessmann, Konrad Paul

    2004-01-01

    dürfte der folgende Vortrag einen anderen als den durch das Tagungsthema vorgegeben Titel tragen, würde ich ihn gerne "Lob der Grenze" nennen. Das mag überraschend und seltsam klingen in einer Zeit, die sich die Aufhebung von Grenzen im großen Stil zum Ziel gesetzt hat, und das mag unangemessen am Beginn einer Tagung sein, die ja nicht nur programmatisch der Grenzüberschreitung verpflichtet ist, sondern diese auch durch die Transzendierung der engen Tiroler Bergwelt in Hinblick auf eine ...

  8. Möglichkeiten und Grenzen der multimedialen Unterstützung von Ausbildungsprozessen am Beispiel des Einsatzes von Computer-based Training (CBT) im Bankenbereich

    OpenAIRE

    Raabe, Ralf

    2002-01-01

    Das Ziel dieser Arbeit besteht zum einen darin, die Ursachen und Ausprägungen des qualifikatorischen Wandels im Bankgewerbe zu konkretisieren, um darauf aufbauend zu untersuchen, unter welchen Voraussetzungen durch den Einsatz von CBT (am Beispiel des Lernprogramms 'Super in Banking') diesen veränderten Anforderungen begegnet werden kann und wo die Grenzen dieser Methode liegen. Es soll gezeigt werden, dass eine wesentliche dieser Voraussetzungen darin besteht, dass CBTs bestimmten Qualitätss...

  9. LaMedica - Eine multimediale online Lehr- und Lernplattform [

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Stracke, Sylvia

    2006-02-01

    Full Text Available [english] The project LaMedica ( has as its aim the development of a multimedia teaching and learning platform, the compilation of contents for medicine and the implementation of these in the teaching process. An on-line author environment was created which supports a variety of didactic approaches: systematic and networked communication of knowledge, case-based learning, the creation of lectures and learning sequence checks. The teaching contents can be edited and illustrated, and are aimed in particular at students, doctors in continuing education and specialists. An on-line media databank supports the re-use and the exchange of contents on the basis of a content management system through the use of the Learning Objects Metadata standards (LOM. Funding is provided by the Federal Ministry for Education and Research (FKZ NM054A. [german] Das Projekt LaMedica ( hat zum Ziel, eine multimediale Lehr- und Lernplattform zu entwickeln, Inhalte für die Medizin zu erstellen und diese in die Lehre zu implementieren. Es wurde eine on-line Autorenumgebung geschaffen, die sehr unterschiedliche didaktische Ansätze unterstützt: systematische und vernetzte Wissensvermittlung, fallbasiertes Lernen, Erstellung von Vorlesungen und Lernerfolgskontrolle. Die Lehrinhalte können zielgruppenspezifisch aufbereitet und dargestellt werden und richten sich insbesondere an Studenten, Ärzte in der Weiterbildung und Fachärzte. Eine on-line Medien-Datenbank unterstützt die Wiederverwendung und den Austausch von Inhalten auf der Basis eines Content-Management-Systems durch Verwendung des Learning Objects Metadata Standards (LOM. Die Förderung erfolgt durch das BMBF (FKZ NM054A.

  10. Blutdruckbewusstsein in Österreich: Regionale Aspekte und historischer Vergleich

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Steiner S

    2011-01-01

    Full Text Available Blutdruckkontrolle ist ein Kernpunkt kardiovaskulärer Prävention und trotz der Einfachheit des Screenings mittels Blutdruckmessungen ist die Dunkelziffer der arteriellen Hypertonie nach wie vor sehr hoch. Blutdruckbewusstsein in der Bevölkerung ist damit die Grundlage aller erfolgreichen Präventionsmaßnahmen. Kürzlich publizierten wir Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, in der das Wissen von 1005 Österreichern zu Risikofaktoren und Folgeerkrankungen der Hypertonie, aber auch zum eigenen Blutdruckstatus erfasst wurde. Auffällig war die Diskrepanz zwischen einer hohen Sensibilisierung für allgemeine Risken der Hypertonie und dem Fehlen regelmäßiger persönlicher Kontrollen verbunden mit weit verbreiteter Fehleinschätzung von Hypertoniesymptomen. Nur ca. 1/3 der Bevölkerung gab eine Blutdruckmessung in den vergangenen 3 Monaten an, weitere 30 % innerhalb des vergangenen Jahres, und 8 % hatten noch nie ihren Blutdruck gemessen. Alarmierend ist die Einschätzung von 61 % der Bevölkerung, einen Bluthochdruck sofort oder nach einiger Zeit selbst zu merken, während nur jeder fünfte über die häufige Symptomarmut bzw. -losigkeit der Hypertonie Bescheid wusste. Übergewicht und Stress wurden als die stärksten Risikofaktoren, Herzinfarkt und Schlaganfall als die häufigsten Folgeerkrankungen genannt. Der folgende Beitrag stellt die Ergebnisse im Detail vor und vergleicht sie mit Umfragen der vergangenen 30 Jahre. Weiters werden Resultate in verschiedenen Regionen Österreichs und für spezielle Bevölkerungsgruppen präsentiert.

  11. Diagnose und Therapie der Depression bei Morbus Parkinson

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Klein N

    2004-01-01

    Full Text Available Depressive Episoden sind die häufigsten psychiatrischen Komplikationen bei MP, erschweren oft wesentlich dessen Verlauf und setzen die Lebensqualität der Patienten weiter herab. Als mögliche Risikofaktoren für die Entstehung einer depressiven Symptomatik bei MP gelten: junges Lebensalter und jugendlicher Ausbruch des MP, weibliches Geschlecht, rechtsseitiger Hemiparkinsonismus, zunehmender Schweregrad der körperlichen Beeinträchtigung, Akinesie, Angst und psychotische Symptomatik. Durch die große Überschneidung von Symptomen des MP und der Depression kann es schwierig sein, die Diagnose "Depression bei MP" zu stellen. Der Neuropsychiater sollte diese Komplikation bei MP erwarten bzw. suchen. Pathophysiologisch korreliert die Depression bei Patienten mit MP sowohl mit dem Mangel an Dopamin als auch mit der Beeinträchtigung serotonerger und noradrenerger Neurotransmission. Eine nicht unwesentliche Ursache der Depression bei MP ist auch der Streß, den eine behindernde, chronische und unheilbare Erkrankung subjektiv im Patienten erzeugt. Obwohl die Depression einen entscheidenden Einfluß auf die Lebensqualität der Patienten und ihrer Angehörigen hat und der Behandlung daher ein wichtiger Stellenwert zukommt, wurden bis zum heutigen Tag nur unzureichende Untersuchungen zur Therapie der Depression bei MP durchgeführt. Für die Zukunft gilt es, anhand der Ergebnisse von randomisierten, doppelblinden Studien, Behandlungsalgorithmen für die Therapie der Depression bei Patienten mit MP zu entwickeln.

  12. DFP: Aktuelles zur Diagnostik und Therapie der Epilepsie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Baumgartner C

    2012-01-01

    Full Text Available Eine Epilepsie liegt dann vor, wenn mindestens 2 unprovozierte Anfälle aufgetreten sind oder wenn nach einem Anfall durch einen entsprechenden EEG- oder MRT-Befund eine erhöhte Epileptogenität als wahrscheinlich angenommen werden kann. Die Epilepsie ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen, die altersabhängige Inzidenz zeigt einen 2- gipfeligen Verlauf mit einem ersten Maximum in der Kindheit und einem zweiten im höheren Lebensalter (1/ 3 der Epilepsien beginnt nach dem 60. Lebensjahr. Bei ca. 65 % der Epilepsiepatienten kann durch eine antiepileptische Therapie anhaltende Anfallsfreiheit erreicht werden, bei den übrigen 35 % entwickelt sich eine therapieresistente bzw. schwer behandelbare Epilepsie. Die wichtigsten Behandlungsziele sind neben der optimalen Anfallskontrolle (im Idealfall Anfallsfreiheit die gute Verträglichkeit der medikamentösen Therapie, die Vermeidung von chronischen Nebenwirkungen, die einfache Handhabung der Medikation für Arzt und Patient, die günstige Beeinflussung von mit der Epilepsie häufig assoziierten Begleiterkrankungen sowie die Berücksichtigung der Bedürfnisse spezieller Patientengruppen. Generell sollte eine möglichst individualisierte Therapie erfolgen, die auf die Bedürfnisse des jeweiligen Patienten abgestimmt ist. Die Epilepsiechirurgie stellt eine effektive und sichere Behandlungsmethode für selektierte Patienten mit therapieresistenten fokalen Epilepsien dar. Die Vagus-Nerv-Stimulation (VNS ist ein palliatives Verfahren für Patienten, die für einen epilepsiechirurgischen Eingriff nicht infrage kommen bzw. bei denen eine Operation keinen Erfolg erbrachte.

  13. Relative Bedeutung chemischer und physikalischer Rückkopplungen in Klimasensitivitätsstudien mit dem Klima-Chemie-Modellsystem EMAC/MLO

    OpenAIRE

    Dietmu?ller, Simone

    2011-01-01

    Gekoppelte Klima-Chemie-Modelle erweitern die in einem System wirkenden Rückkopplungen, indem neben den physikalischen auch chemische Rückkopplungen berücksichtigt werden. Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel chemische Rückkopplungen erstmals zu quantifizieren und ihren Einfluss auf die Klimasensitivität zu bestimmen. Durch die Kopplung des Deckschichtozeanmodells MLO an das Klima-Chemie-Modell EMAC wird es ermöglicht, Klimagleichgewichtssimulationen mit interaktiver Chemie durchzuführ...

  14. Jenny Brettschneider: Frauen in Führungspositionen: Anspruch und Wirklichkeit von Chancengleichheit. Hamburg: Verlag Dr. Kova? 2008

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Annette von Alemann

    2009-03-01

    Full Text Available Die Autorin geht der Frage nach, warum in der Wirtschaft Frauen nicht gefördert werden, obwohl ihre gesellschaftliche Benachteiligung und ihre Unterrepräsentation in Führungspositionen wahrgenommen wird. Mit Hilfe von Leitfadeninterviews mit Führungskräften aus elf Unternehmen kommt sie zu dem Ergebnis, dass sich die Unternehmen für die Herstellung von Chancengleichheit nicht verantwortlich sehen. Zum einen widersprechen Frauenförderprogramme dem meritokratischen Verständnis individueller Leistungszurechnung, zum anderen sehen sich Unternehmen außerstande, das Kernproblem der Benachteiligung – das „Risiko Mutterschaft“ – zu lösen. Die herausgearbeiteten Begründungsmuster für die Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen werden als Hinweis auf männerbündische Strukturen in den Organisationen identifiziert, deren Ziel die Ausgrenzung von Frauen aus wichtigen Positionen ist.

  15. Drug-eluting-Stents - Entwicklung und Ausblick

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Matiasek J

    2006-01-01

    Full Text Available Die Entwicklung medikamentfreisetzender Stents (Drug-eluting-Stents, die in Österreich seit 2002 auf dem Markt sind, brachte neuen Schwung in die interventionelle Kardiologie. Antiproliferative und antiinflammatorische Substanzen wurden in klinischen Studien erprobt, wobei klinische Restenoseraten von unter 5 % nachgewiesen werden konnten. Sowohl der Cypher(R-Stent mit seiner Sirolimusbeschichtung (Rapamycin als auch der Taxus(TM-Stent (Paclitaxel konnten bei einer Vielzahl von Studienpatienten hervorragende Ergebnisse liefern, was in den RAVEL- und SIRIUS-Studien bzw. den TAXUS-Programmen gezeigt wurde. Des weiteren wurden beide Stentsysteme miteinander verglichen (SIRTAX, REALITY. Zur Zeit werden weitere Beschichtungen, wie Dexamethason, Estradiol oder auch Paclitaxel-Derivate, klinisch evaluiert. Die Indikation für DES bei bestimmten Krankheitsbildern, wie Diabetes mellitus, akuter Myokardinfarkt oder Bifurkationsläsionen, ist derzeit noch nicht ausreichend begründet. Die Kosteneffektivität der DES wird genauestens untersucht (GERSHWIN-, BASKET-Studie, wobei Langzeitergebnisse aufgrund der erst seit drei Jahren bestehenden Marktreife zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht verfügbar sind.

  16. Die Wirkung von Belamcanda chinensis abstammenden Phytoöstrogenen auf die Serum-LH-Spiegel und auf die Expression von östrogenregulierten Genen im Uterus und im Knochen der ovarektomierten Ratte

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Seidlova-Wuttke D

    2000-01-01

    Full Text Available n Wurzeln der Iris-Art Belamcanda chinensis werden recht hohe Konzentrationen des Isoflavons Tectorigenin und seiner glykosylierten Form, Tectoridin, gefunden. Beide Substanzen hemmen, wie Östradiol, die hypophysäre LH-Sekretion und stimulieren nach Akut-Injektion die Osteoblastentätigkeit, d. h. die Genexpression von IGF-1, TGF-Beta, Osteocalcin und Kollagen 1a1 sind stimuliert. In den gleichen Tieren hat Tectorigenin keinen Effekt auf uterine Parameter, wie Gewicht, Genexpression von IGF-1 und TGF-Beta, welche durch Östradiol stark stimuliert werden. Da der Uterus einerseits überwiegend Östrogenrezeptoren vom Alpha-Subtyp (ER-Alpha exprimiert und andererseits Phytoöstrogene eine hohe Affinität zum ER vom Beta-Subtyp haben, postulieren wir, daß Tectorigenin überwiegend über den ER-Beta wirkt. Damit kommt diesem Isoflavon eine selektive Östrogenrezeptormodulator-(SERM-Eigenschaft zu.

  17. Neodadjuvante und adjuvante Kurzzeit-Hormontherapie in Kombination mit konformaler HDR-Brachytherapie beim Prostatakarzinom

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Martin T

    2004-01-01

    Full Text Available Zielsetzung: Auswertung der Behandlungsergebnisse der neoadjuvanten und adjuvanten Kurzzeit-Hormontherapie kombiniert mit konformaler HDR-Brachytherapie und externer Radiotherapie beim Prostatakarzinom. Patienten und Methoden: Von 01/97 bis 09/99 behandelten wir 102 Patienten mit Prostatakarzinomen im Stadium T1–3 N0 M0. Im Stadium T1–2 befanden sich 71, im Stadium T3 31 Patienten. Der mediane prätherapeutische PSA-Wert betrug 15,3 ng/ml. Nach ultraschallgesteuerter transrektaler Implantation von vier Afterloadingnadeln erfolgte die CT-gestützte 3D-Brachytherapie- Planung. Alle Patienten erhielten vier HDR-Implantate mit einer Referenzdosis von 5 Gy oder 7 Gy pro Implantat. Die Zeit zwischen jedem Implantat betrug jeweils 14 Tage. Nach der Brachytherapie folgte die externe Radiotherapie bis 39,6 Gy oder 45,0 Gy. Alle Patienten erhielten eine neoadjuvante und adjuvante Kurzzeit-Hormontherapie, die 2–19 Monate vor der Brachytherapie eingeleitet und 3 Monate nach Abschluß der externen Radiotherapie abgesetzt wurde (mediane Dauer: 9 Monate. Ergebnisse: Die mediane Nachbeobachtungszeit war 2,6 Jahre (range: 2,0–4,1 Jahre. Die biochemische Kontrollrate betrug 82 % nach 3 Jahren. Bei 14/102 Patienten registrierten wir ein biochemisches Rezidiv, bei 5/102 Patienten ein klinisches Rezidiv. Das Gesamtüberleben betrug 90 %, das krankheitsspezifische Überleben 98,0 % nach 3 Jahren. Ein Patient entwickelte eine prostato-urethro-rektale Fistel als späte Grad 4-Toxizität. Akute Grad-3 Toxizitäten traten bei 4 %, späte Grad-3 Toxizitäten bei 5 % der Patienten auf. Schlußfolgerung: Die neoadjuvante und adjuvante Kurzzeit-Hormontherapie kombiniert mit konformaler HDR-Brachytherapie und externer Radiotherapie erweist sich als sichere und wirksame Behandlungsmodalität beim Prostatakarzinom mit minimalen behandlungsbedingten Toxizitäten und einer vielversprechenden biochemischen Kontrollrate nach medianer Nachbeobachtungszeit von 2,6 Jahren.

  18. Militärisch-Industrieller Komplex? : Rüstung in Europa und Nordamerika nach dem Zweiten Weltkrieg.

    DEFF Research Database (Denmark)

    NØrby, SØren

    2015-01-01

    Aufgedeckte Fehlentwicklungen und Missstände bei der Beschaffung von Rüstungsgütern für die Bundeswehr schrecken die deutsche Öffentlichkeit immer wieder – wenn auch nur kurzfristig – auf. Dabei werden in den Diskussionen häufig Argumentationsmuster und Begriffe aus der Zeit des Kalten Krieges verwendet, die auch damals schon nur bedingt der Realität entsprachen. So ist zum Beispiel der weithin bekannte Begriff des »Militärisch-Industriellen Komplexes« für die Verhältnisse in Deutschland bis zum heutigen Tag unpassend. Dennoch ist weder in der Geschichts-, noch in der Politik- oder in den Sozialwissenschaften bisher ein Modell entwickelt worden, das die deutschen Gegebenheiten abbildet. Diesem Desiderat hat sich der multinational, multiperspektivisch und vergleichend angelegte Sammelband angenommen. Ausgewiesene Experten aus sieben Nationen analysieren erstmalig im deutschen Sprachraum die unterschiedlichen Formen der Rüstungsgüterbeschaffung durch die wichtigsten staatlichen Akteure während des Ost-West-Konfliktes. Um dies zu verdeutlichen, beantworten sie einige grundsätzliche Fragen, die sich bei der Beschaffung von Rüstungsgütern stellen, z.B.: Welche Bedeutung misst der Staat der Produktion von Waffen zu, oder wie organsiert er die Beschaffung von Material für die Streitkräfte, und welchen Einfluss nehmen die Entscheidungsträger aus Politik, Militär, Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen der Rüstungsgüterproduktion auf die allgemeinen politischen Prozesse des Staates? Das Ergebnis dieser umfassenden Analyse ist u.a. die Konzeption des »Rüstungsinterventionismus« als ein Gegenentwurf zum »Militärisch-Industriellen Komplex«: Der »Rüstungsinterventionismus« wird in mehreren europäischen Staaten praktiziert und basiert in ordnungspolitischer Hinsicht auf dem Ausschreibungsverfahren. Der Herausgeber ist Offizier, Historiker und Fachprojektleiter »Geschichte der Bundeswehr« am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr sowie Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam.

  19. Empirische Sozialforschung im Internet. Befunde einer Onlinebefragung zu Inhalten und Erwartungen in der anonymen Beratung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hans-Joachim Gehrmann

    2008-04-01

    Full Text Available Mit der Darstellung und vergleichenden Interpretation von Daten aus einer 2007 durchgeführten Onlinebefragung soll ein Beitrag zur empirischen Fundierung der Arbeit in der Onlineberatung geliefert werden. Vorbereitet wurde die Untersuchung inkl. des einzusetzenden Fragebogens innerhalb eines Lehrforschungsprojekts am Fachbereich "Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit" der Hochschule Darmstadt. Wesentliches Ziel dieser Praxisforschung war es, Erwartungen und Bewertungen der Nutzer zur E-Mailberatung der "Helpline" des Caritasverbandes Mainz - zugleich ein Angebot der Beratungsplattform "das-beratungsnetz" - zu ermitteln. Die differenzierte Auswertung der Antworten von insgesamt 140 BefragungsteilnehmerInnen zeigt nicht nur alters-, geschlechts- oder themenspezifische Unterschiede bei der Nachfrage und Bewertung der Beratungsangebote auf, sondern verdeutlicht auch die Notwendigkeit, in der Onlineberatung noch genauer zwischen Informations- und Beratungsbedürfnissen unterscheiden zu müssen und weist neben verschiedenen Kritikpunkten die insgesamt hohe Akzeptanz der Onlineberatung nach. In einem weiteren Schritt werden diese Befunde mit anderen Untersuchungen zur Onlineberatung und zum Internetverhalten verglichen. Dabei werden wichtige Struktur- und Entwicklungsmuster für die Beratungspraxis aufgezeigt und auch der noch bestehende Forschungsbedarf in diesem Feld der Sozialen Dienste skizziert. Abschließende Hinweise zur Wahrung der Anonymität in der Forschungs- und Beratungspraxis und zur Notwendigkeit eines Forschungsverbundes in der Onlineberatung zeigen Wege auf, wie der E-Mail-/Onlineberatung geholfen werden kann, ihr Angebot erfolgreich klientInnenorientiert weiterzuentwickeln.

  20. Aufwind und Gegenwind. Erfahrungen mit und aus einem Frauenstudiengang in Deutschland Tailwind and Headwind—Experiences With and From a Women’s Studies Program in Germany

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Anina Mischau

    2004-11-01

    Full Text Available Derzeit gibt es (an Fachhochschulen in Deutschland (noch vier (teil-monoedukative Studienangebote für Frauen. Der erste „Frauenstudiengang“ startete zum Wintersemester 1997/98 in Wilhelmshaven, der „jüngste“ im Sommersemester 2002 in Furtwangen. Diese „Frauenstudiengänge“ treffen bis heute in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft nicht nur auf Befürworter/-innen, sondern noch immer auf große Skepsis, auf Vorurteile sowie auf erklärte Gegner/-innen. Beide Gruppen verfolgen die Entwicklung dieser bildungs- wie geschlechterpolitischen Reformmaßnahmen mit „Argusaugen“, um ihre Argumente für das „Für und Wider“ einer Geschlechtertrennung, ihre Prognosen über deren „Erfolg“ oder „Misserfolg“ durch praktische Erfahrungen „bestätigt“ zu sehen. Mit dem Buch von Gudrun-Axeli Knapp und Carmen Gransee liegt nun die erste abgeschlossene Begleitforschung zum „ältesten“ Frauenstudiengang in Deutschland vor. Auch der Sammelband von Carmen Gransee bezieht sich auf Erfahrungen aus Wilhelmshaven und bettet diese in einen umfassenderen Diskurs ein. Beiden Büchern kommt daher für eine kritische Reflexion und mögliche Neuorientierung, aber auch für die Frage nach den Chancen einer nachhaltigen Institutionalisierung und Ausweitung von Frauenstudiengängen an deutschen Hochschulen eine „exponierte“ Bedeutung zu.mshaven and contextualizes these experiences in a more inclusive discourse. Both books are thus given a „prominent“ position for critical reflection on and possible new directions of Women’s Studies Programs as well as for the question of the probability of a sustainable institutionalization and expansion of Women’s Studies Programs at German institutions of higher education.

  1. Evolution und Zukunftsperspektiven der perkutanen Koronarintervention (PCI

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Meier B

    2010-01-01

    Full Text Available Die kathetergestützte Behandlung der Koronaren Herzkrankheit (PCI hat aus der vorwiegend diagnostischen Disziplin Kardiologie eine halbchirurgische gemacht. Als Geburtsstunde dieser sogenannten interventionellen Kardiologie gilt der 16. September 1977, als in Zürich durch Grüntzig zum ersten Mal ein Herzkranzgefäß aufgeweitet wurde. Dem damals 38-jährigen Patienten geht es auch heute, 33 Jahre später, ausgezeichnet. Zwischenzeitlich ist dieser Eingriff zum wesentlichsten medizinischen Eingriff schlechthin geworden. Man schätzt seine Frequenz global auf 2?3 Millionen pro Jahr. In Österreich werden jährlich über 20.000 solche Eingriffe durchgeführt. Etwa 34 österreichische Zentren bieten diesen Eingriff an. Heute werden solche Eingriffe etwa 2- bis 4- mal mehr durchgeführt als klassische herzchirurgische Bypass-Operationen, welche es seit den 1960er-Jahren gibt. Die zunehmende Frühabklärung der Koronaren Herzkrankheit führt dazu, dass sie meistens im noch wenig fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird, welches durch kathetergestützte Behandlung ausreichend therapiert werden kann. Späte Stadien benötigen nach wie vor die offene Herzoperation. In den gut 3 Jahrzehnten ihres Bestehens hat die Koronardilatation mit dem Einsatz des Koronarstents ab 1986 eine wesentliche Verbesserung erfahren. Seit ca. 7 Jahren geben diese Metallgitterchen ein Medikament ab, welches eine überschießende Narbenbildung verhindert und damit die Notwendigkeit für erneute Eingriffe vermindert. Andere Verfahren, mit der Absicht den Ballon zu ersetzen (Laser, Bohrgeräte etc. haben sich nicht durchgesetzt. Die Koronardilatation bleibt im Sandwich zwischen einer rein medikamentösen Therapie bei leichter Koronarer Herzkrankheit und der chirurgischen Therapie bei fortgeschrittener Koronarer Herzkrankheit. Die jeweiligen Grenzen sind Grauzonen, die nicht von allen Fachleuten gleich gehandhabt werden.

  2. Unterschiede zwischen Studenten und Ärzten im Anspruch an die praktische Ausbildung – Eine Bedarfsanalyse zum Skills-Training im Fach Innere Medizin [Differences between students and physicians in their entitlement towards procedural skills education – a needs assessment of skills training in internal medicine

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Weitz, Gunther

    2012-02-01

    Full Text Available [english] Objective: Procedural skills education has a high priority for medical students. However, it is not clear what kind of skills they consider important and whether their perception differs from the physicians’ view.Methods: We conducted a survey on 26 skills in internal medicine among medical students and physicians. Ninety-five fourth year and 62 final year students along with 67 physicians working in medical departments participated in the survey. A similar but smaller survey was completed earlier before the implementation of a skills training at the faculty.Results: Students generally preferred technically complex skills while, in contrast, physicians found “bed-side-skills” more important. The result was independent of the students’ participation in the skills training or of the physicians’ experience. A similar result was achieved in the smaller survey before the implementation of the skills training.Conclusion: Students and physicians significantly differ in their entitlement towards procedural skills education. This should be considered when educational strategies are being discussed.[german] Zielsetzung: Der Wunsch nach praktischer Ausbildung im Medizinstudium wird vor allem von den Studierenden selbst formuliert. Was genau sie sich darunter vorstellen und ob diese Vorstellung mit derjenigen der Ärzte übereinstimmt, ist nicht bekannt. Methodik: Wir führten eine Umfrage zu 26 Fertigkeiten der Inneren Medizin durch, die zuvor unter Studierenden und Ärzten ermittelt worden waren. An der Umfrage nahmen 95 Studierende im vierten Studienjahr, 62 Studierende im Praktischen Jahr und 67 internistisch tätige Ärzte teil. Eine gleichartige, aber kleinere Umfrage hatten wir bereits vor Einführung des Skills-Trainings an unserer Fakultät durchgeführt. Ergebnisse: Während den Studierenden vor allem Fertigkeiten wichtig waren, die hohen technischen Aufwand erfordern, waren das bei den Ärzten eher solche, die mit einfachen Mitteln am Krankenbett ausgeführt werden. Dieses Ergebnis galt unabhängig davon, ob die Studierenden bereits trainiert waren oder nicht, beziehungsweise unabhängig vom Ausbildungsstand der Ärzte. Auch stimmte das Ergebnis der aktuellen Umfrage gut mit derjenigen vor Beginn des Skills-Trainings überein. Schlussfolgerungen: Der Anspruch von Studierenden und Ärzten an die praktische Ausbildung unterscheidet sich grundlegend. Dies sollte bei der Diskussion um Lerninhalte Berücksichtigung finden.

  3. Gravitationswellen - ein neues Fenster zum Universum

    Science.gov (United States)

    Aufmuth, Peter; Rüdiger, Albrecht

    2000-01-01

    Die von der Allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagten Gravitationswellen sind bisher noch nicht direkt beobachtet worden. In Europa, Japan und den USA hat man mit dem Bau von großen Laserinterferometern begonnen, die dies ermöglichen sollen. Damit eröffnet sich die Aussicht, bisher verschlossene Bereiche des Weltalls durch Gravitationswellenastronomie zu studieren.

  4. Dissektionen der Arteria carotis interna und vertrebralis: Ursachen, Symptome, Diagnostik und Therapie

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Biedermann B

    2007-01-01

    Full Text Available Dissektionen hirnversorgender Arterien wurden in den vergangenen Jahren zunehmend als Ursache von Schlaganfällen erkannt und werden vor allem bei jungen Menschen diagnostiziert. Sie sind für 1,5?2 % aller Schlaganfälle verantwortlich, bei Patienten unter 50 Jahren sogar für über 20 %. Da zervikale arterielle Dissektionen (CAD auch stumm verlaufen können, bleibt die wahre Inzidenz unbekannt. Die Pathogenese von CAD ist Gegenstand intensiver Forschung, erste Ergebnisse deuten auf eine multifaktorielle Genese hin. Das plötzliche Auftreten von heftigem Schmerz in der Kopf- oder Nackenregion wird als das früheste Symptom einer zervikalen arteriellen Dissektion angesehen und kann bei 60?75 % der Patienten nachgewiesen werden. Nach einer Latenzzeit von Stunden bis Tagen können verschiedene fokale Symptome auftreten, vor allem Hirnnervenparesen, Horner-Syndrom und Tinnitus, die der gefürchtetsten Komplikation der Dissektion, der zerebralen Ischämie, vorausgehen können. Aufgrund dieser häufig stufenweisen Entwicklung der Symptome bei Dissektionen ist eine Früherkennung möglich, zur Vermeidung zerebraler Komplikationen ist eine diesbezüglich erhöhte Aufmerksamkeit notwendig. Die Ultraschalluntersuchung der Halsgefäße ist als schnell verfügbare und nichtinvasive Methode am besten zum Screening und für Verlaufskontrollen geeignet; zur Bestätigung der Diagnose muß sie aber durch weitere bildgebende Verfahren, wie Magnetresonanztomographie oder Computertomographie, ergänzt werden. In vielen Zentren erfolgt die Behandlung von CAD mit Heparin und oralen Kumarinen für einen bestimmten Zeitraum, der durch das Auftreten einer Rekanalisation definiert wird. Im Gegensatz zu Patienten mit Schlaganfällen anderer Genese ist das funktionelle Outcome von Patienten mit CAD günstig, und konträr zu Publikationen der 1980er Jahre mit einer niedrigen Mortalitätsrate verbunden. Die Rekanalisationsrate ist sehr hoch; die Rekanalisation erfolgt zumeist in den ersten drei Monaten nach dem Akutereignis, kann aber noch bis zu einem Jahr danach auftreten. Allerdings beeinflußt das Auftreten einer Rekanalisation in keinster Weise das funktionelle Outcome dieser Patienten. Das Rezidivrisiko (Dissektion, Schlaganfall ist gering und vor allem im ersten Jahr nach dem Akutereignis erhöht.

  5. Darwinische Kulturtheorie - Evolutionistische und "evolutionistische`` Theorien sozialen Wandels

    Science.gov (United States)

    Antweiler, Christoph

    Evolutionistische Argumentationen außerhalb der Biologie sind weit verbreitet. Wenn sie vertreten werden, heißt das mitnichten, dass sie notwendigerweise von darwinischen Argumenten geprägt sind. Wenn man Evolution und Kultur aus explizit darwinischer Perspektive zusammen bringt, bedeutet das noch lange nicht unbedingt Soziobiologie. Und es bedeutet sicherlich nicht Sozialdarwinismus. Dieser Beitrag soll einen Überblick der so genannten evolutionären Ansätze bzw. evolutionistischen Ansätze zu menschlichen Gesellschaften bzw. Kulturen geben. Es soll gezeigt werden, was in den Ansätzen analytisch zu trennen ist und was synthetisch zusammen gehört. Mein Beitrag ist nicht wissenschaftsgeschichtlich angelegt, sondern systematisch ausgerichtet und hat zwei Schwerpunkte (Antweiler 2008; Antweiler 2009b). Zum einen geht es um kausale Zusammenhänge von organischer Evolution und gesellschaftlichem Wandel. Auf der anderen Seite werden Analogien zwischen biotischer und kultureller Evolution erläutert, die als spezifische Ähnlichkeiten dieser beiden als grundsätzlich verschieden gesehenen Prozesse aufgefasst werden. Dadurch wird die Frage aufgeworfen, ob die Evolution von Organismen einerseits und die Transformation von Gesellschaften bzw. Kulturen andererseits, spezielle Fälle eines allgemeinen Modells von Evolution darstellen.

  6. PowerPoint und die Einkapselung von Prozessualität im projektübergreifenden Lernen

    DEFF Research Database (Denmark)

    Schoeneborn, Dennis

    2013-01-01

    Die bestehende Literatur zum „projektübergreifenden Lernen“ kann bislang nur unzureichend erklären, was den Austausch von Erfahrungswissen in projektbasierten Organisationen erschwert. In diesem Beitrag schlage ich daher eine Neubetrachtung des projektübergreifenden Lernens vor. Eine kommunikationszentrierte Perspektive erlaubt es, bestehende Herausforderungen des projektübergreifenden Lernens als Problem der Verknüpfung zwischen Kommunikationsereignissen zu rekonstruieren. In einer empirischen Fallstudie bei einer multinationalen Unternehmensberatung habe ich untersucht, inwieweit die Anschlussfähigkeit an vergangene Projekte durch Praktiken der Projektdokumentierung ermöglicht wird. Die Untersuchung zeigt zum einen die Dominanz der Präsentationssoftware PowerPoint im Anwendungskontext der Projektdokumentation. Zum anderen schränkt die Verknappung von Inhalten in PowerPoint-Dokumenten die Möglichkeiten zur Rekontextualisierung durch Mitarbeiter ein, die nicht direkt am Projekt beteiligt waren. Die Studie trägt zur bestehenden Forschung bei, indem sie aufzeigt, wie PowerPoint im alternativen Anwendungskontext der Projektdokumentation eingesetzt wird, hierbei die Prozesshaftigkeit vergangener Projekte tendenziell „einkapselt“ und damit das projektübergreifende Lernen erschwert.

  7. Die Deutsche Statistische Gesellschaft in der Weimarer Republik und während der Nazidiktatur

    Science.gov (United States)

    Wilke, Jürgen

    Nach anfänglichen Schwierigkeiten durch den 1. Weltkrieg erlangte die Deutsche Statistische Gesellschaft (DStatG) unter dem renommierten Statistiker und Vorsitzenden der DStatG, Friedrich Zahn, durch eine Vielzahl von Aktivitäten hohes Ansehen. Es gab Bestrebungen, Statistiker aus allen Arbeitsfeldern der Statistik in die DStatG zu integrieren, wobei die "Mathematische Statistik" nur zögerlich akzeptiert wurde (Konjunkturforschung, Zeitreihenanalyse). Nach der Machtübernahme 1933 durch Adolf Hitler geriet die DStatG in das Fahrwasser nationalsozialistischer Ideologie und Politik (Führerprinzip, Gleichschaltung des Vereinswesens). Damit war eine personelle Umstrukturierung in der DStatG verbunden. Politisch Missliebige und rassisch Verfolgte mussten die DStatG verlassen (Bernstein, Freudenberg, Gumbel u.a.). Unter den Statistikern gab es alle Abstufungen im Verhalten zum Regime von Ablehnung und zwangsweiser Anpassung über bereitwilliges Mitläufertum bis zu bewusster Täterschaft. Besonders die Bevölkerungsstatistik wurde durch die NS- Rassenpolitik auf lange Sicht diskreditiert. Im Rahmen von Wirtschaftsplanung und Aufrüstung wurden neue zukunftsträchtige statistische Modelle (Grünig, Bramstedt, Leisse) entwickelt.

  8. Das neue Schweizer Normenwerk zum Umgang mit bestehenden Tragwerken

    OpenAIRE

    Bru?hwiler, Eugen

    2011-01-01

    Mit der Normenreihe SIA 269 stellt der Schweizerische Ingenieurund Architektenverein seinen Mitgliedern ein Hilfsmittel zur Verfügung, das den Umgang mit bestehenden Tragwerken wesentlich verbessern wird und dabei die Kreativität der Ingenieure herausfordert und auch ermöglicht. In diesem Aufsatz wird das neue Normenwerk vorgestellt. Nach der Erläuterung von Grundsätzen und Tätigkeiten werden wesentliche Aspekte bestehender Tragwerke behandelt und mit Beispielen von Stahlbauten von hohe...

  9. Richtlinien zur Diagnostik und Therapie der instabilen Angina pectoris und des Non-Q-Wave-Myokardinfarktes: vorgeschlagene Revisionen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Huber K

    2000-01-01

    Full Text Available Die letzten Praxis-Empfehlungen der United States Agency for Health Care Policy and Research zum Thema "Diagnose und Behandlung der instabilen Angina Pectoris (IAP" stammen aus dem Jahre 1994 und wurden trotz der rasanten Fortschritte auf diesem Gebiet in den vergangenen 5 Jahren nicht erneuert. Das International Cardiology Forum (ICF hat Ende 1998 die existierenden Richtlinien diskutiert und Vorschläge gemacht, in welchen Bereichen die Diagnostik und die Therapie der IAP aufgrund der mittlerweile vorliegenden Daten modifiziert werden sollten. Es wurde übereinstimmend beschlossen, daß folgende Änderungen empfohlen werden: 1. Troponin T und Troponin I sollten die Palette der Myokardmarker im Serum für diagnostische und prognostische Zwecke erweitern; 2. niedermolekulere Heparine sollten Standard-Heparin als Antikoagulantium ersetzen; 3. neue thrombozyten-inhibierende Substanzen sollten zusätzlich zu Aspirin zur Anwendung kommen; 4. die Verwendung von cholesterinsenkenden Medikamenten in der Langzeitbehandlung dieser Patienten ist sinnvoll. In der vorliegenden Arbeit wurden die Hintergründe für die vorgerschlagenen Revisionen diskutiert, und es wird auf rezente wissenschaftliche Publikationen Bezug genommen.

  10. Kirjalikud teated eesti libahundipärimuse kohta kuni 20. sajandini alguseni / Schriftliche Überlieferungen zum Werwolfsglauben in Estland bis Anfang des 20. Jahrhunderts

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Tiina Vähi

    2011-01-01

    Full Text Available Die Geisteshaltung bei der Beschreibung des Werwolfglaubens ist seit Herodot (484-425 vor Chr. durch das Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit relativ unverändert geblieben. Ein Merkmal der Kolonialliteratur ist der Ethnozentrismus bei der Darstellung von in der Peripherie lebenden Heiden bis hin zu deren Dämonisierung. Sebastian Münster (1489-1552 schrieb im fünften Band seines Werkes Cosmographey. Oder Beschreibung Aller Länder. (1544, dass es in Livland zahlreiche Hexen und Werwölfe gebe und Olaus Magnus schrieb in seinem Buch Historia de Gentibus Septentrionalibus (1555, dass Werwölfe in Livland mehr Schaden anrichteten als gewöhnliche Wölfe. Ein schreckenerregendes Bild von Übeltaten von Wölfen oder von in Werwölfe verwandelten Räubern malt der Jesuit Antonio Possevino (1533-1611, Gesandter des Papstes, in seinem Brief an die Herzogin von Mantua (verfasst in Tartu am 9. August 1585. Gegen Ende des Mittelalters erhielt die Tierwandlung, besonders die Verwandlung in einen Wolf, eine äußerst negative Bedeutung, sie wurde mit Lykanthropie in Verbindung gebracht. In einem Abschnitt von Balthasar Russows Chronica der Provintz Lyfflandt (1584, der die mehrwöchige Belagerung der Burg Toolse durch die Schweden 1574 während des Livländischen Krieges beschreibt, heißt es, dass die russischen Verteidiger den Belagerern jeden Abend als heulende Wolfsherde erschienen und die Angreifer so einschüchterten.Auch die aufgeklärten Gelehrten des 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts kamen nicht gänzlich von den Konzepten der Vergangenheit los, ein „Werwolf“ drückte den Unglauben des Volkes aus, der von der Ungebildetheit des Volkes herrührte. August Wilhelm Hupel (1737-1819, der in der estnischen Kulturgeschichte als Sammler von Daten zur Geographie, Ethnographie und Bevölkerung Liv- und Estlands geschätzt wird, behandelte im sechsten Teil seines Werkes Nordische Miscellen (1781-1791 den Werwolfglauben, wobei er sich auf frühere von Olaus Magnus und Jacob Grimm veröffentlichte Überlieferungen bezog. Friedrich Reinhold Kreutzwald, der überragende Vertreter der estnischen Volksdichtung und Carl Robert Jakobson, ein Aktivist in der Zeit des nationalen Erwachens, schoben die mentale Verantwortung dafür, dass das Volk den Werwolf als negatives Wesen empfand, den Deutschen zu, und hielten ihn für eine von den Deutschen eingeführte Überlieferung. Der deutschbaltische Historiker und Ethnograph Carl Friedrich Wihelm Russwurm (1812-1883 dagegen betonte weniger die Frage nach der Herkunft des Werwolfglaubens, sondern stellte vielmehr die Tatsache fest, dass dieser Glauben zu den Esten gehört. Der Sprachforscher Ferdinand Johann Wiedemann (1805-1887 schrieb als Nebenwerk seines eigentlichen Fachgebiets das Buch Aus dem inneren und äusseren Leben der Ehsten (1876, in dem er neue Erkenntnisse über Werwölfe veröffentlichte, die von früheren Autoren noch nicht erwähnt worden waren. Die deutschbaltischen Schriftsteller publizierten interessante Überlieferungen, beschrieben diese unparteiisch und gaben meistens kein moralisches Urteil ab. Die meisten der estnischen, national gesinnten Schriftsteller und Sammler von Volksdichtung hingegen, allen voran Jakob Hurt (1839-1907, ließen sich von der Bewegung der Bewahrung und Aufrechterhaltung der estnischen Volkskultur derart mitreißen, dass sie nicht die Zeit, aber vielleicht auch nicht den Willen hatten, dem Werwolf ihre Aufmerksamkeit zu schenken und ein moralisches Urteil zu fällen. Negative Vorstellungen des Volksglaubens waren damals nicht aktuell, da sie nicht die positiven Werte und Ideen der Volksdichtung ausdrückten, die man zum Aufbau der nationalen Identität hätte nutzen können.

  11. Simulation, evaluation and optimization of hydrological storage systems; Simulation, Bewertung und Optimierung von Betriebsregeln fuer wasserwirtschaftliche Speichersysteme

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Lohr, H.

    2001-07-01

    The investigation focused on controlled hydrological storage system. Existing operating schedules and new control options were analyzed, classified and generalized in order to obtain a standardized terminology and operating concept. This generalized approach will do away with the need for system-specific analyses and models for every single new system. [German] Der Schwerpunkt dieser Arbeit ist der wasserwirtschaftliche Betrieb von regelbaren Speichersystemen und ihre Simulation. Dabei bestand das Ziel darin, bestehende Betriebsplaene und neue praktikable Steuerungsmoeglichkeiten zu analysieren, zu klassifizieren und so zu generalisieren, dass eine einheitliche Terminologie und Konzeption zum Betrieb von Speichern entstand. Dieses Konzept erlaubt, in Verbindung mit den Prinzipien aus der Modellierung von Flussgebieten, verschieden strukturierte Speichersysteme mit unterschiedlichsten Steuerungsvorschriften abzubilden. Damit erhaelt man den Vorteil einer generalisierten Anwendung im Gegensatz zu einer fuer den speziellen Fall konzipierten und nicht uebertragbaren Einzelloesung. Als Folge davon entfaellt das systemspezifische, je nach Aufgabenstellung neu zu entwerfende und zu programmierende Einzelmodell. (orig.)

  12. Genomisches Imprinting - Einfluß durch IVF und ICSI?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Dufke A

    2004-01-01

    Full Text Available Etwa 1 Prozent aller in Deutschland geborenen Kinder wird nach assistierten Reproduktionsmaßnahmen gezeugt. Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten angeborener Störungen scheint im Vergleich zur natürlichen Konzeption nur gering erhöht. Mehrere innerhalb kürzester Zeit publizierte Beobachtungen lassen es nun möglich erscheinen, daß spezifische, durch Imprintingstörungen verursachte angeborene Syndrome nach In-vitro-Fertilisation (IVF und intrazytoplasmatischer Spermatozoeninjektion (ICSI vermehrt auftreten. Voraussetzung einer unauffälligen Entwicklung ist beim Säugerembryo die epigenetische Reprogrammierung der elterlichen Genome. Genomweite Veränderungen der DNA-Methylierung im frühen Embryo sind hierbei von entscheidender Bedeutung. Störungen bei diesem biologisch hochsensiblen Vorgang des genomischen Imprinting sind verantwortlich für eine Vielzahl seltener und teilweise spätmanifestierender Erkrankungen beim Menschen. Tierexperimentelle Daten zu Reprogrammierungsstörungen lassen sich nur bedingt auf den Menschen übertragen, und auch 25 Jahre nach der Geburt des ersten durch IVF entstandenen Kindes liegen keine ausreichenden Studien zur Abschätzung eines möglichen epigenetischen Risikos durch IVF/ICSI vor. Dieser Artikel gibt einen Überblick zum aktuellen Wissensstand der Epigenetik und diskutiert deren klinische Relevanz bei assistierten Reproduktionsmaßnahmen.

  13. Zwischen Osten und Westen. Die wichtigsten Probleme in den wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Ukraine, Russland und Polen Mi?dzy Wschodem a Zachodem. Kluczowe problemy w relacjach gospodarczych Ukrainy z Rosj? i Polsk?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    El?bieta Daszkowska

    2008-06-01

    Full Text Available Seit der Wiedergewinnung der staatlichen Unabhängigkeit im Jahre 1991, vollzieht sich in der Ukraine ein tief greifender politischer und wirtschaftlicher Wandel. Darüber hinaus wollen die Ukrainer der Europäischen Union beitreten. Andererseits ist allerdings zu beobachten, dass die Ukraine zu Beginn ihrer Staatlichkeit immer noch im Zentrum des Interesses der Russischen Föderation steht. Russland kann weder politische noch wirtschaftliche Unabhängigkeit seiner ehemaligen Republik akzeptieren und übt deswegen einen starken politischen Druck auf ihren westlichen Nachbarnstaat. Dies hat zum Ziel, die Ukraine in seiner Einflusssphäre zu behalten. Angespannte Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland haben auch einen gewissen Einfluss auf bilaterale Beziehungen dieses Staats zu Polen.

  14. Performative Verschiebungen im Feld von Gender und Medien Performative Shifts in the Field of Gender and Media

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Maja Figge

    2007-11-01

    Full Text Available In der Buchfassung ihrer Dissertation untersucht die Medienwissenschaftlerin Andrea Seier die Anschlussfähigkeit der Butlerschen Konzeption von Performativität an die Medienwissenschaft. Damit verfolgt sie ein doppeltes Anliegen: Es geht ihr zum einen darum, mit der Fokussierung auf die performative Perspektive dem Ereignischarakter von Medien Rechnung zu tragen, und zum anderen darum, das Verhältnis von Gender und Medien sowohl erkenntnistheoretisch als auch methodisch zu präzisieren. Darin liegt der große Gewinn dieser Arbeit für eine transdiziplinäre Forschung zwischen Gender Studies und Medienwissenschaft.In the book version of her dissertation, the media scholar Andrea Seier examines the compatibility of Butler’s concept of performativity in connection with media studies. She thus follows a two-fold interest: She intends to accommodate the event-character of the media through her focus on the performative perspective as well as to specify the relationship between gender and media, both epistemologically and theoretically.

  15. Was ist „Geo“? - Eine Untersuchung zu den wissenschaftstheoretischen Implikationen des Geografieunterrichts an Regel - und Waldorfschulen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Phillip Wright

    2013-07-01

    Full Text Available Die vorliegende Arbeit untersucht die beiden Grundprinzipien, auf denen der Ansatz des Geografieunterrichts an Waldorfschulen fußt: die holistische Darstellung von „Geo“ und die erzählende Pädagogik, mit denen dieses Wissen über die Welt generiert wird. Zunächst werden der sozialtheoretische und der konzeptuelle Rahmen betrachtet, die beide den Geografielehrplan der Regelschulpädagogik prägen. Anschließend wird dieser mit dem Kind bezogenen Ansatz zum Geografieunterricht in der Waldorfpädagogik verglichen, und zwar insbesondere mit der Vorstellungsbildung, die dort eine wichtige Rolle spielt. Obwohl Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit die Geografie ist, werden auch andere, weitergefasste Themen über Lehrplanwissen sowie Unterrichts- und Bildungsansätze auf Grundlage des anthropologischen Verständnisses des Kindes, der Welt und der Evolution angesprochen. Es wird argumentiert, dass sowohl phantasieerfüllte als auch stärker konzeptuell gefasste und rationale Ansätze zu Wissen und Bildung im Geografieunterricht bis zu einem gewissen Grade integriert werden müssen, um das Interesse der Schüler zu wecken und für die moderne Welt Bedeutung zu haben. Einerseits kann die Regelschulpädagogik wichtige Impulse von methodischen Ansätzen der Waldorferziehung erhalten, z.B. ihrer Erzähltradition, der Pflege von Fantasie und der Kultivierung eines „Staunens über die Welt“. Andererseits könnte die Waldorfpädagogik von dem stärker konzeptuellen und kritischen Wissensansatz der etablierten Schulen profitieren. In diesem Sinne gibt es Spielraum für ein Zusammenwirken der beiden Erziehungsdiskurse.

  16. Affront (Hg.: Darum Feminismus! Diskussionen und Praxen. Münster: Unrast Verlag 2011.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Imke Schmincke

    2012-08-01

    Full Text Available Feministische Kämpfe stehen im Fokus des Buches, das die Herausgeberinnen als Intervention in die Linke hinein verstehen. Es behandelt zum einen Transformationen feministischer Theorie aufgrund neuer Herausforderungen durch Dekonstruktivismus und postkoloniale Kritik. Zum anderen werden ausführlich diverse Handlungsfelder feministischer Politik dargestellt und diskutiert: von Antimilitarimus, Antifaschismus, Antikapitalismus, Freiraumpolitik und Rassismuskritik bis zu Stadt und Sexarbeit, und nicht zuletzt auch die Forderung nach körperlicher/sexueller Selbstbestimmung. Die Herausgeberinnen betonen dabei, dass feministische Kritik immer zwischen Positionierung und Selbstreflexion ausbalanciert werden muss, wenn man sie als Teil grundsätzlicher Gesellschaftskritik begreift.This book, which the editors see as an intervention into the Left, focuses on feminist battles. On the one hand, it discusses transformations of feminist theory due to new challenges by deconstructionism and postcolonial criticism. On the other hand, it offers detailed outlines of and discussion about various fields of feminist politics: from antimilitarism, antifascism, anticapitalism, public open spaces politics, and racism criticism to city and sex work, and, not least, also the demand for bodily/sexual autonomy. In doing so, the editors emphasize that feminist criticism always has to find the right balance between positioning and self-reflection, if it wants to be understood as a part of fundamental social criticism.

  17. Operative und medikamentöse Therapie der Endometriose/Adenomyose

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Schindler AE

    2008-01-01

    Full Text Available Endometriose ist eine der häufigsten gutartigen, proliferativen Erkrankungen der Frau. Die Therapie konzentriert sich auf drei Problemkreise: 1. Schmerzen (vor allem zyklusabhängige Beschwerden, aber auch zyklusunabhängige Beschwerden, Blasenbeschwerden und Darmbeschwerden, 2. Fertilitätsstörungen (gestörte Konzeption und erhöhte Abortrate, 3. Beeinträchtigung von Organen bzw. Organfunktionen (z. B. Ureterstenose, Darmstenose, Blasenwandinfiltration. Da die Endometriose eine progressive Erkrankung mit hoher Rezidivhäufigkeit ist und während der Funktion der Ovarien immer wieder neue Herde entstehen können, kommt der Therapie ein besonderer Stellenwert zu. Für eine erfolgreiche Behandlung ist eine möglichst frühe Erkennung der Endometriose wichtig. Therapeutisch stehen operative Verfahren zur Verfügung, die zum Ziel haben, möglichst alle sichtbaren Endometriosegewebe zu entfernen und, falls Schwangerschaft erwünscht ist, fertilitäts- und organerhaltend zu operieren. Art und Umfang des operativen Vorgehens sind abhängig vom Befund. Für die medikamentöse Behandlung steht eine Reihe von Substanzgruppen und Präparaten zur Verfügung. Dazu gehören: 1. Östrogen/Gestagen-Kombination (Pille, wenn möglich als Langzyklus, 2. Gestagene in kontinuierlicher Anwendung und mit dem Ziel, eine Amenorrhoe zu erreichen, um einen optimalen klinischen Effekt zu erzielen, 3. GnRH-Agonisten, die am effektivsten zur Funktionsruhe der Ovarien führen und damit auf die Endometriose einwirken, wobei die durch den Östrogenentzug herbeigeführten Symptome durch eine sogenannte Add-back-Therapie kontrolliert werden können. Dies trifft auch für den Knochendichteverlust zu. Man muss aber beachten, dass diese medikamentösen Therapieformen maximal eine Rückbildung der Endometriose bewirken können. Bei Beendigung der Behandlung (chirurgisch oder medikamentös ist in ein bis mehreren Jahren mit Rezidiven oder neuen Endometrioseherden zu rechnen. Deshalb ist für die operative und medikamentöse Kontrolle der Endometriose ein individuelles Langzeittherapiekonzept zu erstellen. Eine Reihe von weiteren Substanzgruppen wird zurzeit klinisch untersucht.

  18. Meeting: salt in the Werra and Weser rivers. Measurements, consequences, future. Papers; Fachtagung: Salz in Werra und Weser. Massnahmen, Folgen, Zukunft. Vortraege

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    NONE

    2000-05-01

    The conference reviewed the results of water protection measures and the future requirements on water quality in the Werra and Weser rivers. Abandoning and modernisation of alkali mines have improved the water quality since the eighties. The conference focused on protection measures, effects in terms of water quality and diversity of species, and forecasts and measures for the future. [German] Die Fachtagung zum Thema ''Salz in Werra und Weser - Massnahmen, Folgen, Zukunft'' fasst nicht nur die bisher erreichten Erfolge und deren Auswirkung zusammen, sondern beschreibt insbesondere auch die zukuenftige Anforderung an die Wasserguete von Werra und Weser. Nachdem die Salzfracht der Fluesse durch den Kalibergbau in den 80iger Jahren den Hoechststand erreichten, konnten seit der Wiedervereinigung durch Stillegung und Modernisierungen der Salzgehalt der Gewaesser erheblich reduziert werden. Themen der Tagung waren Massnahmen zur Senkung des Salzwasseranfalls, Auswirkungen auf die Gewaesserguete und den Artenreichtum der Fluesse und Prognosen und Aktionsprogramme fuer die Zunkunft.

  19. Gut für uns, gut für den Planeten: Gesunde Ernährung und eine geringe Lebensmittelverschwendung können unseren ökologischen Fußabdruck in erheblichem Ausmaß reduzieren

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Dräger de Teran, Tanja

    2013-06-01

    Full Text Available Welcher Zusammenhang besteht zwischen unserer täglichen Ernährung und Landnutzungsänderungen hier und anderswo in der Welt? In welchem Maße tragen wir mit unseren Ernährungsgewohnheiten und unserer derzeitigen Verschwendung von Lebensmitteln zum weltweiten Flächenverzehr bei? Ist die Entscheidung, was wir täglich essen bzw. wie viele Nahrungsmittel wir wegwerfen, wichtig für das Klima? Ist gesunde Ernährung gut für die Umwelt und gut für das Klima? Im Rahmen von drei umfassenden Studien (Noleppa und von Witzke, 2011 und 2012 wurde im Auftrag des WWF untersucht, wie sich die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen darstellen und wie sich diese auf den Ressourcenverbrauch auswirken. Darüber hinaus wurde anhand von verschiedenen Szenarien analysiert, in wie weit veränderte Ernährungsgewohnheiten den Flächenverbrauch bzw. die Emissionen von Treibhausgasen reduzieren. Im Folgenden sollen ausgewählte Ergebnisse dargestellt werden.

  20. Blades and disks in gas turbines. Material and component behaviour. Project department D. Final report; Schaufeln und Scheiben in Gasturbinen. Werkstoff- und Bauteilverhalten. Projektbereich D. Abschlussbericht

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    NONE

    1997-04-01

    The Special Research Department No. 339, ``Disks and Blades in Gas Turbines - Material and Component Characteristics`` received financial support from 1988 through 1996. This final report discusses activities of the years 1994, 1995, and 1996. Project group D, ``Production and Quality Assurance``, investigated rotors and blades. Grinding techniques were developed and optimized for nickel base materials, and the effects of grinding on the marginal zones was investigated, including an analysis of intrinsic stresses induced by machining. In the field of ceramics, separation and production of reinforced ceramics was investigated, and techniques for vacuum soldering of ceramic/ceramic and ceramic/metal compounds for high-temperature applications were developed. In the framework of a part-project carried out at HMI, neutron diffraction was used for nondestructive analysis of volume intrinsic stresses near the joint both on model geometries and on the joint between metal shaft and ceramic rotor. The development and application of computerized tomography for testing of ceramic rotors and joints was an important contribution to quality assurance. (orig./MM) [Deutsch] Der Sonderforschungsbereich 339 `Schaufeln und Scheiben in Gasturbinen - Werkstoff- und Bauteilverhalten` wurde von 1988 bis Ende 1996 gefoerdert. Der vorliegende Abschlussbericht behandelt vor allem die Arbeiten der Jahre 1994, 1995 und 1996. Am Bauteil Rotor und Schaufel orientierten sich die Arbeiten des Projektbereichs D `Fertigung und Qualitaetssicherung`. Zum einen wurden hier Schleifverfahren fuer Nickelbasis-Werkstoffe entwickelt und optimiert und der Einfluss der Schleifbearbeitung auf die Randzoneneigenschaften studiert. Zur Randzonencharakterisierung gehoerte insbesondere auch die Analyse bearbeitungsinduzierter Eigenspannungen. Auf der Seite der Keramiken wurde zum einen die trennende Fertigung verstaerkter Keramiken untersucht. Zum anderen wurden Techniken fuer das Hochvakuumloeten von Keramik-Keramik- und Keramik-Metall-Verbindungen im Hinblick auf eine moeglichst hohe Einsatztemperatur entwickelt. Im Rahmen eines am HMI bearbeiteten Teilprojekts wurde die Neutronendiffraktion zur zerstoerungsfreien Analyse der Volumeneigenspannungen im Bereich der Fuegestelle sowohl an Modellgeometrien als auch an der Verbindung von metallischer Welle und keramischem Rotor eingesetzt. Einen wesentlichen Beitrag zur Qualitaetssicherung hat darueber hinaus die Entwicklung und der Einsatz computertomographischer Verfahren fuer die Pruefung keramischer Rotoren und Verbindungsstellen geleistet. (orig./MM)

  1. 2D-FE throughflow method for multistage cooled turbines with subsonic and transonic flow. Final report; 2D-FE-Verfahren fuer die Kennfeldberechnung von vielstufigen Turbinen mit unter- und ueberkritischen Stufendruckverhaeltnissen mit variabler Kuehlluftzufuhr. Abschlussbericht zum Vorhaben 1.312

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Riess, W.; Gehring, S.

    2000-07-01

    Throughflow calculations have proved to be useful tools for flow field analysis and performance prediction of multistage turbines during the design process. The advantages of this method are a very limited effort necessary for preparation and a short calculation time combined with sufficient accuracy. For the design of modern gas turbines it is necessary to consider the influence of modern cooling systems in these computations. The throughflow method presented here is based on the finite element method and includes extensions which consider radial transport processes and the influence of modern cooling systems. In order to calculate modern gas turbines with complex cooling systems the method considers arbitrary combinations of convection cooling, coolant ejection at the trailing edges, film cooling and coolant ejection at the end walls. The mixing of hot gas and coolant is calculated by simplified conservation laws. The raising mass flow due to coolant addition is considered by a modified definition of the stream function or in case of the coolant ejection at the end walls by modified boundary conditions. For a simpler application of the throughflow method the mass flow can be automatically adapted during the calculation in order to achieve a given pressure ratio. Due to the definition of the stream function in use, the mass flow can be corrected directly. Therefore the continuum equation is satisfied in the whole flow field during the calculation and the computing time is reduced. The reliability of the method is verified by calculations of a 1.5-stage turbine and the Siemens AG (KWU) high temperature gas turbine V84.3. In the 1.5-stage turbine coolant is ejected in front of the blading at different radii. The cooling system of the high temperature gas turbine consists of a combination of convective cooling and coolant ejection at the trailing edges. For both machines the calculations agree very well with the measurements. (orig.) [German] Meridianstroemungsverfahren werden aufgrund ihres geringen Bedarfs an Rechenzeit zur schnellen Simulation des Betriebsverhaltens von Turbomaschinen eingesetzt. Um dieser Aufgabe bei der Auslegung des Turbinenteils einer Gasturbine gerecht zu werden, muessen die Verfahren sowohl alle wesentlichen stroemungsmechanischen Einfluesse als auch die Einfluesse moderner Systeme zur Bauteilkuehlung beruecksichtigen. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Modellierung von Sekundaerstroemungseinfluessen, radialen Transportprozessen und Kuehlungseinfluessen in einem auf der Methode der Finiten-Elemente basierenden Meridianstroemungsverfahren. Zur Beruecksichtigung der Einfluesse komplexer Kuehlungssysteme koennen beliebige Konfigurationen von konvektiver Kuehlung, Ausblasung an den Schaufelhinterkanten, Filmkuehlung sowie Ausblasung an Nabe und Gehaeuse vorgegeben werden. Der Mischungsprozess zwischen Hauptmassenstrom und Kuehlluft wird mit Hilfe vereinfachter Bilanzgleichungen berechnet. Massenstromaenderungen werden entweder durch Aenderung der Definitionsgleichungen der Stromfunktion oder im Fall von Ausblasungen in den Randzonen durch geaenderte Randbedingungen an den Seitenwaenden beruecksichtigt. Um bei einem vorgegebenen Druckverhaeltnis den Massenstrom berechnen zu koennen, wird eine Druckregelung implementiert. Die Druckregelung passt den Massenstrom waehrend der Berechnung an das geforderte Druckverhaeltnis an. Die Kontinuitaetsgleichung ist zu jedem Zeitpunkt der Berechnung erfuellt, wodurch die Rechnung beschleunigt wird. Zur Ueberpruefung des Verfahrens wird eine 1,5-stufige Versuchsturbine mit lokaler Kuehlgasausblasung vor der Beschaufelung sowie der Turbinenteil der Hochtemperatur-Gasturbine V84.3 der Firma Siemens AG (KWU) nachgerechnet. Die Hochtemperatur-Gasturbine wird durch eine Kombination von Konvektionskuehlung und Hinterkantenausblasung gekuehlt. Die berechneten Stroemungsgroessen zeigen fuer beide Maschinen eine gute Uebereinstimmung mit experimentellen Daten bzw. Auslegungsdaten. (orig.)

  2. Experimental data for insulin-like growth factor-1 (IGF-1) and basic fibroblast growth factor (bFGF) in prevention of radiation myelopathy; Experimentelle Daten zum Einsatz von Insulin-Like Growth Factor-1 (IGF-1) und Basic Fibroblast Growth Factor (bFGF) zur Praevention einer Strahlenmyelopathie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Nieder, C. [Technische Univ. Muenchen (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Strahlentherapie und Radiologische Onkologie; Price, R.E.; Rivera, B. [The Univ. of Texas, M. D. Anderson Cancer Center, Houston, TX (United States). Dept. of Veterinary Medicine and Surgery; Andratschke, N.; Kian Ang, K. [The Univ. of Texas, M. D. Anderson Cancer Center, Houston, TX (United States). Dept. of Experimental Radiation Oncology

    2002-03-01

    Background: Current models of radiation myelopathy provide a rationale for growth factor-based prevention strategies. Thus, we tested whether insulin-like growth factor-1 (IGF-1) and basic fibroblast growth factor (bFGF) alone or in combination modulate radiation tolerance of the rat cervical spinal cord. Materials and Methods: The cervical spinal cord of 68 adult Fisher F344 rats received a total dose of 30-36 Gy, given as a single fraction of 16 Gy followed by a second radiation dose of 14-20 Gy. Continuous intrathecal infusion of bFGF (44 rats) or saline (24 rats) into the cisterna magna was given concomitantly. A further experiment included 14 additional rats which were treated with subcutaneous injection of IGF-1 parallel to irradiation with a total dose of 34 Gy or 36 Gy. 20 rats received combined treatment, i.e. intrathecal infusion of bFGF plus subcutaneous injection of IGF-1, starting 24 hours before irradiation (total dose 33 Gy or 36 Gy) for a total of 4 days. Animals were followed until myelopathy developed or for a maximum of 12 months. Histopathologic examinations were performed post mortem. Results: Treatment with bFGF alone or IGF-1 alone increased the median time to myelopathy significantly. In the 36-Gy group, after combination treatment a comparable prolongation of latency was seen. Moreover, rats treated with 33 Gy and combined bFGF plus IGF-1 showed a significantly reduced risk of myelopathy, too (p = 0.0015). (orig.) [German] Hintergrund: Aktuelle Modelle zur Pathogenese der Strahlenmyelopathie lassen den praeventiven Einsatz von Wachstumsfaktoren sinnvoll erscheinen. Daher sollte ueberprueft werden, ob Insulin-Like Growth Factor-1 (IGF-1) und Basic Fibroblast Growth Factor (bFGF) als Einzelsubstanzen oder in Kombination die Strahlentoleranz des zervikalen Rueckenmarks von Ratten beeinflussen. Material und Methoden: Das Zervikalmark von 68 erwachsenen Fisher-F344-Ratten wurde mit zwei Einzelfraktionen bis insgesamt 30-36 Gy bestrahlt (16 Gy plus 14-20 Gy). Begleitend wurde eine kontinuierliche intrathekale Infusion von bFGF (44 Ratten) oder NaCl (24 Ratten) in die Cisterna magna gegeben. In einem weiteren Experiment erhielten 14 Ratten IGF-1 subkutan, begleitend zur Bestrahlung mit 34 Gy bzw. 36 Gy. 20 Ratten wurden der Kombinationstherapie unterzogen, d.h. intrathekale Infusion von bFGF plus subkutane Injektion von IGF-1, beginnend 24 Stunden vor der ersten Fraktion fuer 4 Tage (33 Gy bzw. 36 Gy). Die Tiere wurden bis zur Entwicklung einer Myelopathie oder maximal 12 Monate nachbeobachtet. Post mortem erfolgten histopathologische Untersuchungen. Ergebnisse: In der bFGF- und der IGF-1-Gruppe wurde eine signifikante Verlaengerung der medianen Latenzzeit beobachtet. In der Kombinationsgruppe galt dies fuer die mit 36 Gy bestrahlten Tiere. Mit 33 Gy bestrahlte Ratten zeigten dagegen auch ein signifikant reduziertes Myelopathierisiko (p = 0,0015). Schlussfolgerung: Die Kombination aus IGF-1 und bFGF war wirksamer als die Einzelsubstanzen. Wir beobachteten eine signifikant geringere Myelopathierate nach einer mittleren Bestrahlungsdosis, wohingegen bei einer hohen Dosis nur eine Verzoegerung der Myelopathie zu konstatieren war. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass kurze Interventionen die strahleninduzierte Neurotoxizitaet reduzieren koennen. Weitere Studien zur Optimierung dieser Strategie sind vorgesehen. (orig.)

  3. Thermodynamic analysis of a fuel-cell-system for automotive transportation; Thermodynamische Analyse eines Brennstoffzellensystems zum Antrieb von Kraftfahrzeugen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Berger, Oliver

    2009-09-28

    The focus of the investigations was on the cooling of the fuel cell stack module. The many interfaces between the cooling system and other systems (hydrogen and air supply) made it necessary to take a more comprehensive approach. A commercial fuel cell vehicle was used for the investigations. In the first step, experiments were made on system test stands and in the climate wind tunnel. The measured data presented a picture of the status and helped to define the limits of heat transfer to the environment via the fuel cell cooling system. They were also used for validating a dynamic cooling system validation model. With this model, sensitivity analyses were carried out to define the key influencing parameters for increasing the heat transfer to the environment. Optimizations were made in terms of connection of the system component and their design and placement in the front part of the vehicle. On the basis of these and other findings, the optimized aggregate was again investigated on a system test stand in order to obtain more general energetic and exergetic information in the form of Sankey diagrams for visualization of the energy and exergy flows. The stack module under investigation had an efficiency of 61 percent in the test conditions while the aggregate efficiency in consideration of all auxiliary loads was 54 percent. Exergy losses were mostly caused by the fuel cell stack module, the humidifier and the air compressor. Further optimization potential was identified in the utilization of the exhaust exergy which amounts to about 7.3 percent of the fuel exergy. After integration of the fuel cell aggregate in a new vehicel, the new vehicle was again tested in the wind tunnel in order to validate the optimization measures on the cooling system side. For this, the two fuel cell vehicles were compared using the so-called Grossglockner driving cycle which is a test procedure for cooling systems of serially produced vehicles. According to the specifications, the real inclination angle profile of the Grossglockner mountain is followed on the test stand with a speed of 55 km/h without overheating of the cooling system. After optimization of the cooler design and positioning, the new vehicle was able to meet the specifications while the first of the two vehicles only achieved 35 km/h without overheating of the cooling system. Finally, a theoretical investigation identified the measures that should be taken to achieve sufficient cooling in countries with hot climates, e.g. the USA. It was found that it would be sufficient to raise the coolant temperature from 90 C to about 110 C to ensure good performance in these climate zones. (orig.) [German] Ziel der vorliegenden Arbeit ist die thermodynamische Analyse und Optimierung eines Brennstoffzellensystems zum Antrieb von Kraftfahrzeugen. Der Fokus ist im Wesentlichen auf die Kuehlung des Brennstoffzellenstapelmoduls gelegt, wobei aufgrund der Vielzahl an Schnittstellen zwischen der Kuehlung und den anderen Teilsystemen (Wasserstoff- und Luftversorgung) auch eine ganzheitlichere Betrachtung erforderlich ist. Ausgangspunkt der Untersuchungen ist ein bestehendes Brennstoffzellenfahrzeug, anhand dessen in einem ersten Schritt experimentelle Untersuchungen auf Systempruefstaenden und im Klimawindkanal durchgefuehrt werden. Die gewonnenen Messdaten dienen zum einen der Darstellung des Ist-Zustands und zur Ermittlung des Grenzbereichs der Waermeabfuhr an die Umgebung ueber das Brennstoffzellen-Kuehlsystem. Zum anderen werden sie zur Validierung eines dynamischen Kuehlsystemsimulationsmodells herangezogen. Mittels dieses Simulationsmodells werden anschliessend im Rahmen von Sensitivitaetsanalysen die wesentlichen Einflussfaktoren zur Steigerung der Waermeabfuhr an die Umgebung ermittelt. Die daraufhin durchgefuehrten Optimierungen betreffen die Verschaltung der Systemkomponenten sowie deren Auslegung und Platzierung im Fahrzeugvorderwagen. Auf Basis dieser und weiterer Erkenntnisse wird ein weiteres optimiertes Brennstoffzellenaggregat aufgebaut. In einem weiteren Schritt wird dieses optim

  4. Der Einfluß verschiedener Gefriermethoden bezüglich Morpholigie und Chromatinintegrität auf menschliche Spermatozoen von fertilen und subfertilen Männern

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hammadeh ME

    2000-01-01

    Full Text Available Einige Autoren haben gezeigt, daß die computergesteuerte Einfriermethode die Spermienqualität besser aufrechterhält als die Stickstoffdampf-Methode. Andere haben keinen Vorteil festgestellt, zumindest bei menschlichen Spermien. Das Ziel dieser Arbeit war es, zum einen negative Einflüsse der Einfrier-Auftau-Prozedur festzustellen (Kryoschädigung, zum anderen herauszufinden, ob es einen Unterschied zwischen der computergesteuerten Einfrier-Auftau-Technik und der Stickstoffdampf-Technik in Hinblick auf Chromatin- und Morphologieveränderungen sowohl von fertilen als auch von subfertilen Männern gibt. Die Studie umfaßt 37 Spermaproben, 22 nachweislich fertiler Spender (Kontrollgruppe, G2 und 15 Proben von Patienten mit Fertilitätsstörungen (G1, beurteilt nach WHO Richtlinien (1992. Die Proben wurden mit dem Kryoprotektivum Glycerol (HSPM 1:1 gemischt und jeweils in Stickstoffdampf und mit einer biologischen Friermaschine (Planer Serie 10 eingefroren. Vor und nach dem Einfrier-Auftau-Vorgang wurden mehrere Ausstriche angefertigt, um die Morphologie (strict criteria, Kruger 1986 und die Chromatinkondensation mittels Acridine-Orange-Färbung auszuwerten. Der Anteil an kondensiertem Chromatin im nativen Sperma der fertilen Probanden zeigte einen signifikanten Abfall (p 0,001 von 94,1 % ± 7,0 auf 89,1 % ± 8,1 nach Einfrieren mit der biologischen Friermaschine und auf 89,1 % ± 7,7 nach Einfrieren mit Stickstoffdampf. Die entsprechenden Werte der subfertilen Probanden zeigten die gleiche Tendenz und fielen ebenso signifikant (p = 0,001 von 80,4 % ± 9,9 auf 72,7 % ± 10,1 bzw. 62,7 ± 10,1 ab. Die Morphologie der Spermien zeigte die gleich Tendenz: Die Anzahl der morphologisch normalen Spermien (27,9 % ± 6,5, eingefroren mit der biologischen Friermaschine, zeigte in der fertilen Gruppe einen signifikanten Abfall (p = 0,001 auf 21,1 % ± 4,7 (mittlerer prozentualer Abfall auf 65 % und nach Einfrieren mit Stickstoffdampf auf 20,2 % ± 4,7. In der subfertilen Gruppe war der Kryoschaden höher als in der Kontrollgruppe, die Werte fielen hier ebenfalls signifikant (p = 0,001 von 15,1 % ± 6,5 auf 9,7 % ± 4,2 nach Einfrieren mit der biologischen Friermaschine und auf 8,9 % ± 4,5 nach Einfrieren mit Stickstoffdampf ab. Dennoch ist festzustellen, daß sich der Kryoschaden hinsichtlich Morphologie und Chromatinstruktur der Spermatozoen zwischen beiden Methoden nicht signifikant unterscheidet. Die Einfrier-Auftau-Prozedur führt zu einem negativen Effekt (Schädigung auf die Morphologie und die Chromatinstruktur sowohl bei subnormalen als auch bei normalen Probanden. Beim Vergleich der beiden Einfrier-Auftau-Techniken zeigte sich kein signifikanter Unterschied bezüglich der Morphologie und dem Anteil an kondensiertem Chromatin bei Anwendung des Acridin-Orange-Test sowohl in der fertilen als auch in der subfertilen Gruppe. Daher kann man beide Methoden für die Einfrier-Auftau-Prozedur im Rahmen der assistierten Reproduktionsmedizin gleichermaßen anwenden.

  5. Schattenwirtschaft und Arbeitsplatzschaffung

    OpenAIRE

    Merz, Joachim

    1996-01-01

    Ziel dieser Studie ist die empirisch fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema 'Schattenwirtschaft und Arbeitsplatzschaffung'. Die hier aufgefächerte Diskussion des Themas in Wirtschaft, Sozialpolitik und Gesellschaft, der weitere Diskurs und die empirische Fundierung erfordern eine klare und dann folgende begriffliche Abgrenzung der Schattenwirtschaft. Argumente der Diskussion zu Ursachen und positiven und negativen Wirkungen der Schattenwirtschaft auf die Arbeitsplatzbeschaffu...

  6. Über Abhängigkeitsstrukturen und Extrema

    OpenAIRE

    Kuhn, Gabriel

    2007-01-01

    Diese Dissertation behandelt unterschiedliche Aspekte multivariater Abhängigkeitsstrukturen und Extremwerte (EW). Es wird zunächst ein neues Abhängigkeitsmass und dafür ein nichtparametrischer Schätzer entwickelt sowie ein Konzept zur Visualisierung von EWn gezeigt. Ebenfalls werden Tailcopula (TC) Schätzer unter elliptischen Verteilungen und Copulae konstruiert, deren asymptotisches Verhalten 1. und 2. Ordnung gezeigt und theoretisch und mittels Simulation werden die Verbesserungen geg...

  7. Imaging before and after uterine artery embolization; Bildgebende Diagnostik vor und nach Uterusmyomembolisation

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kroencke, T.J. [Charite - Universitaetsmedizin Berlin, Radiologische Klinik, Campus Virchow-Klinikum, Berlin (Germany)

    2008-07-15

    Percutaneous catheter-based embolization treatment of symptomatic uterine fibroids has evolved into the most widely used alternative therapeutic approach to surgical treatment worldwide. Uterine artery embolization (UAE) induces infarction of leiomyomas, resulting in ischemic necrosis, hyaline degeneration, and size reduction with resolution of associated symptoms. Published experience suggests that UAE is an effective and reliable option for treating uterine fibroids with high patient satisfaction. Magnetic resonance imaging (MRI) is superior to ultrasonography for determining the site, size and number of fibroids, which is important for establishing the indication for UAE. Other potential advantages of MRI include the option of performing MR angiography (MRA) and obtaining contrast-enhanced images for monitoring the outcome of UAE and assessing possible complications after UAE. (orig.) [German] Die perkutane kathetergestuetzte Uterusmyomembolisation ist inzwischen weltweit die am meisten verbreitete Alternative zur operativen Behandlung des symptomatischen Uterus myomatosus. Der durch Embolisation der Aa. uterinae (Syn. Uterusarterienembolisation, UAE) bewirkte 'Myominfarkt' fuehrt zu ischaemischer Nekrose, hyalinem Umbau und Groessenreduktion der Myome unter Rueckbildung myomassoziierter Beschwerden. Die bisher publizierten Erfahrungen zeigen, dass es sich bei der Embolisation um eine effektive und sichere Methode mit hoher Patientinnenzufriedenheit handelt. Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist dem Ultraschall in der fuer die Indikationsstellung wichtigen Beurteilung von Lage, Groesse und Zahl der Myomknoten ueberlegen. Weitere moegliche Vorteile ergeben sich durch den Einsatz der MR-Angiographie (MRA) sowie kontrastmittelunterstuetzter Aufnahmen zur Erfolgskontrolle und Abklaerung von Komplikationen nach Embolisation. (orig.)

  8. Modern completion and start-up techniques for petroleum wells on Mittelplate: Mittelplate A 3a and 8b; Moderne Komplettierung und Inproduktionssetzung von Erdoelbohrungen auf Mittelplate am Beispiel Mittelplate A 3a und 8b

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Sauer, P. [RWE-DEA AG, Friedrichskoog (Germany). Foerderbetrieb Holstein

    1998-12-31

    The Mittelplate offshore platform is located 7 km offshore Schleswig-Holstein in the Wattenmeer national park. The contribution describes the completion and start-up operations. (orig.) [Deutsch] Seit ueber zehn Jahren betreibt das Mittelplate Konsortium die Bohr- und Foerderinsel Mittelplate. Sie liegt 7 km vor der Nordseekueste Schleswig-Holsteins im Nationalpark Wattenmeer an der Position von einer der drei vorausgegangenen Erkundungsbohrungen. Auf der mit Spundwaenden eingefassten kuenstlichen Insel befinden sich die notwendigen Foerder-, Aufbereitungs- und Zwischenlagereinrichtungen fuer Erdoel, als auch die Energieversorgungs-, Prozesssteuer- und Wohnbereiche. Ein in die Insel integrierter Hafen nimmt zum Abtransport des Reinoels eine der drei Oeltransport-Bargen auf, mit denen das Reinoel zum Anlanden nach Brunsbuettel gebracht wird. Am Beispiel der beiden in 1997 komplettierten Bohrungen Mittelplate A 3a und 8b soll im Folgenden ueber die Komplettierung und Inproduktionssetzung von Bohrungen auf Mittelplate berichtet werden. Es werden die Anforderungen an die Komplettierungstechnik vorgestellt und im Hinblick darauf die Beispielbohrungen erlaeutert. Abschliessend soll ein Blick in die Praxis der Komplettierungsarbeiten und der Inproduktionssetzung geworfen werden. (orig.)

  9. DGMK faculty meeting: Utilisation of energy and matter of wastes and renewable materials, Velen, 20-22 April 1998. Authors` manuscripts; Beitraege zur DGMK-Fachbereichstagung `Energetische und stoffliche Nutzung von Abfaellen und nachwachsenden Rohstoffen` 20.-22. April 1998 in Velen/Westf.. Autorenmanuskripte

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    NONE

    1998-09-01

    This publication of the Deutsche Wissenschafatliche Gesellschaft fuer Erdoel, Erdgas und Kohle e.V. (DGMK) contains papers from the conference of the above title that was held in Velen in April 1998. Key subjects were biomass fluidized-bed pregasification, co-cracking of plastics and petroleum residues, waste incinerators, and economic aspects. (ABI) [Deutsch] Die Deutsche Wissenschaftliche Gesellschaft fuer Erdoel, Erdgas und Kohle e.V. (DGMK) veroeffentlicht Beitraege zu Fragen der energetischen und stofflichen Nutzung von Abfaellen und nachwachsenden Rohstoffen von ihrer Fachtagung in Velen im April 1998. Projekte befassen sich mit der Biomassevergasung in der Wirbelschicht und dem Cocracken von Kunststoffen und Erdoelrueckstaenden. Verschiedene Konzepte zum Betrieb von Muellverbrennungsanlagen werden vorgestellt und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen aufgestellt. (ABI)

  10. Neue immunsuppressive und immunmodulierende orale Therapie in der Behandlung der Multiplen Sklerose

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Storch MK

    2010-01-01

    Full Text Available Schon bald könnte eine neue ? lange erwartete ? Ära in der Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose beginnen: oral verabreichbare immunmodulierende/immunsuppressive Intervall-Therapeutika. In den USA wurde Fingolimod (Gilenya® am 22. September 2010 als erste orale Substanz als Basistherapeutikum für die schubförmige Multiple Sklerose zugelassen. Für die nächsten Jahre ist mit der Zulassung weiterer neuer immunmodulierender/ immunsuppressiver oraler Medikamente zur Prophylaxe von Schüben in der Multiplen Sklerose zu rechnen, wodurch sich Therapieadhärenz und Lebensqualität der Patienten weiter verbessern könnten. Einige der neuen, oral verabreichten Substanzen könnten einen besonders ?attraktiven? therapeutischen Ansatz bieten: Die Kombination von Immunmodulation mit neuroprotektiven Wirkmechanismen. In dieser Übersicht wird ein Überblick über die als nächstes zu erwartenden, neuen oralen Immunmodulatoren/Immunsuppressiva gegeben. Das Einsatzgebiet dieser Substanzen in der Stufentherapie der schubförmigen Multiplen Sklerose wird erst nach Abschluss der Zulassungsverfahren bzw. Vorliegen der Daten von Langzeit-Sicherheitsregistern sicher einzuschätzen sein.

  11. Behandlung vorwiegend psychisch orientierter, klimakterischer Beschwerden mit der fixen Kombination eines Traubensilberkerzen- und eines Johanniskrautextraktes (Remifemin(R plus

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Blohmer JU

    2006-01-01

    Full Text Available Außer an klimakterischen Beschwerden mit einem überwiegend vegetativ-vasomotorischen Erscheinungsbild (Hitzewallungen leidet eine große Anzahl von Wechseljahrespatientinnen unter Symptomen mit einer ausgeprägten psychischen Komponente (depressive Verstimmungszustände. Viele klassische Wechseljahrestherapeutika haben oftmals gerade hier eine therapeutische Lücke. So sollte nun im Rahmen einer doppelblinden, randomisierten, placebokontrollierten, klinischen Prüfung an 301 Frauen, die unter klimakterischen Beschwerden mit einer ausgeprägten psychischen Symptomatik litten, die Wirksamkeit der fixen Kombination zweier Extrakte aus Traubensilberkerze (Actaea, syn. Cimicifuga racemosa und Johanniskraut (Hypericum perforatum untersucht werden. Nach einer achtwöchigen Hochdosisphase wurde die Dosis für die restlichen 8 Wochen halbiert. Die klimakterischen Beschwerden wurden anhand der Menopause Rating Scale (MRS-I, die psychischen Beschwerden anhand der Hamilton Depression Scale 17 (HAMD-17 ausgewertet. Im Ergebnis zeigte sich, daß die Verummedikation deutlich wirksamer als Placebo war. Die Gruppendifferenz des MRS-Gesamtscores (0,14 Punkte, 95%-Konfidenzintervall: 0,11?0,17 bzw. 30,4 %-Punkte; Prä/Post-Vergleich fiel signifikant (p 0,001 zugunsten der Verummedikation aus. Der Prä/Post-Vergleich des HAMD-17-Gesamtscores zeigte signifikant (p 0,001 eine Gruppendifferenz von 5,5 Punkten (95%-Konfidenzintervall: 4,6?6,5 Punkte bzw. 29,1 %-Punkte zugunsten der Verummedikation. Somit konnte gezeigt werden, daß die Einnahme der fixen Kombination von Traubensilberkerze und Johanniskraut signifikant und klinisch relevant wirksamer als Placebo ist. Hinsichtlich der Reduktion klimakterischer Beschwerden und besonders zur Behandlung von deren psychischer Komponente stellt sie eine wirksame und gleichzeitig sichere therapeutische Möglichkeit dar.

  12. Heben von planaren Graphen zur ganzzahligen Einbettung von 3-Polytopen und Themen über Pseudo-Triangulierungen

    OpenAIRE

    Schulz, Andre?

    2010-01-01

    Das Heben von planaren Einbettungen mit Gleichgewichtsstress ist eine Methode, die bereits im 19. Jahrhundert Anwendung fand. Wir stellen diese Methode vor und erstellen Werkzeuge, welche es erlauben, das Heben von planaren Einbettungen effektiv auszuführen. In der Dissertation werden wir die Technik zum Heben planarer Graphen auf geometrische Problemstellungen anwenden. Als erste Anwendung zeigen wir, wie man 3-Polytope mit kleinen ganzzahligen Koordinaten einbetten k...

  13. Multiple Sklerose: Systematische Analyse des T-Zell-Repertoires von Hirnläsionen, Liquor und peripherem Blut

    OpenAIRE

    Skulina, Christian

    2003-01-01

    Mit CDR3-Spektratyping wurde das T-Zell Repertoire von Gehirn, Liquor und Blut systematische verglichen. Unsere Ergebnisse liefern zum allerersten Mal den experimentellen Beweis auf wissenschaftlicher Grundlage, dass die Zellen des Liquors teilweise das Immun-Repertoire des Gehirn in der Multiplen Sklerose repräsentieren. Diese Arbeit hat direkte Relevanz für zukünftige Arbeiten an der Immun-Pathogenese des MS, da Liquor –im Gegensatz zu Hirngewebe- für wissenschaftliche Studien leicht...

  14. RAD6-abhängige DNA-Reparatur wird durch Ubiquitin- und SUMO-Modifikation von PCNA reguliert

    OpenAIRE

    Ho?ge, Carsten

    2002-01-01

    Das Protein Ubiquitin kann posttranslational an Proteine geknüpft werden. Dieser Vorgang ist für den Abbau von Proteinen durch das Proteasom notwendig.Neben dieser Funktion hat die Modifikation mit Ubiquitin noch weitere Funktionen,die nicht zum Abbau des Proteins führen.Ubiquitin- ähnlichen Proteine,wie beispielsweise SUMO,sind ebenfalls nicht direkt am Proteinabbau beteiligt.Die Konsequenz der Modifikation,und das Zusammenspiel Ubiquitin-ähnlicher-Systeme mit dem Ubiq...

  15. Sexualleben und Kinder - zwei göttliche Geschenke an den Menschen. Jüdische Sicht auf die aktuelle Fortpflanzungsmedizin

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Weisz W

    2011-01-01

    Full Text Available Bereits in der Bibel werden die Lust an der Sexualität im Rahmen einer festen heterosexuellen Beziehung und die Fortpflanzungsverpflichtung, jede für sich, als Gottesgeschenke dargestellt. Sie mit den Mitteln des menschlichen Wissens zu unterstützen, ist daher Pflicht. Die Halacha, die sich laufend weiter entwickelnden Aspekte Recht und Ethik des traditionellen (orthodoxen Judentums, stellt sich den Herausforderungen der modernen Bio- und Medizinwissenschaften und versucht, Antworten auf aktuelle, teilweise kontrovers diskutierte Entwicklungen auch in diesen Bereichen zu geben. Ausgehend vom unendlichen Wert menschlichen Lebens und seiner Heiligkeit ab der Zeugung, und gleichzeitig dem Vorrang des geborenen vor dem sich entwickelnden Leben, werden ? immer fallbezogen ? Entscheidungen zur unterstützenden wie verhindernden Fortpflanzungsmedizin von rabbinischen Autoritäten unter Beiziehung von Ärzten getroffen. Auf Basis der Bibel und der mündlichen Lehre sowie Rechtssprüchen späterer Generationen werden unter Berücksichtigung des jeweiligen Standes wissenschaftlicher Erkenntnisse mithilfe der traditionellen Hermeneutik Antworten auf aktuell herangetragene Fragen beantwortet. Dabei stehen immer die körperliche wie auch die psychische Gesundheit der Mutter und zum Teil auch des Vaters im Mittelpunkt der Überlegungen. Der gegenständliche Artikel skizziert die Überlegungen und, anhand einiger Beispiele, die Ergebnisse dieses Vorgangs.

  16. Zu einer inhaltsorientierten Theorie des Lernens und Lehrens der biologischen Evolution

    Science.gov (United States)

    Wallin, Anita

    Der Zweck dieser Studie (zwecks Überblick siehe dazu Abb. 9.1) war zu untersuchen, wie die Schüler der Sekundarstufe II ein Verständnis von der Theorie der biologischen Evolution entwickeln. Vom Ausgangspunkt "Vorurteile der Schüler“ ausgehend wurden Unterrichtssequenzen entwickelt und drei verschiedene Lernexperimente in einem zyklischen Prozess durchgeführt. Das Wissen der Schüler wurde vor, während und nach den Unterrichtssequenzen mit Hilfe von schriftlichen Tests, Interviews und Diskussionsrunden in kleinen Gruppen abgefragt. Etwa 80 % der Schüler hatten vor dem Unterricht alternative Vorstellungen von Evolution, und in dem Nachfolgetest erreichten circa 75 % ein wissenschaftliches Niveau. Die Argumentation der Schüler in den verschiedenen Tests wurde sorgfältig unter Rücksichtnahme auf Vorurteile, der konzeptionellen Struktur der Theorie der Evolution und den Zielen des Unterrichts analysiert. Daraus konnten Einsichten in solche Anforderungen an Lehren und Lernen gewonnen werden, die Herausforderungen an Schüler und Lehrer darstellen, wenn sie anfangen, evolutionäre Biologie zu lernen oder zu lehren. Ein wichtiges Ergebnis war, dass das Verständnis existierender Variation in einer Population der Schlüssel zum Verständnis von natürlicher Selektion ist. Die Ergebnisse sind in einer inhaltsorientierten Theorie zusammengefasst, welche aus drei verschiedenen Aspekten besteht: 1) den inhaltsspezifischen Aspekten, die einzigartig für jedes wissenschaftliche Feld sind; 2) den Aspekten, die die Natur der Wissenschaft betreffen; und 3) den allgemeinen Aspekten. Diese Theorie kann in neuen Experimenten getestet und weiter entwickelt werden.

  17. Die Zeitentzogenheit des Seins und Sein-Denkens bei Josef König im Kontext der phänomenologischen Abhandlungen von Husserl und Heidegger

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Radinkovi? Željko

    2012-01-01

    Full Text Available Im Mittelpunkt der Abhandlung steht die These von Josef König, die er im ersten, unter dem Titel Sein und Denken veröffentlichten Teil seiner Dissertation aufgestellt hat und der seinerzeits als einer der ernst zu nehmenden Konkurrentprojekte zum Haideggerschen Sein und Zeit betrachtet wurde. Diese These geht von der Zeitentzogenheit des Seins und Sein- Denkens aus. Das Sein ist uns zugänglich im sog. Sein-Denken, das wiedrum an die modifizierenden Aussagen gekoppelt ist, in denen ein bestimmter Eindruck oder eine Wirkung ausgedrückt wird. Eindruck und Wirkung betreffen sozusagen die momentane Erfassung des Seins, so dass König sie als wesentlich präsentisch bezeichnet, was sich dann auch auf die Zeitmodi bezieht, die König im Unterschied zu Heidegger als einige der vielen möglichen Ausdrucksweisen des Seins begreift. Damit die Königsche Philosophie auch für die phänomenologische Abhandlungen über Husserl und Heidegger produktiv gemacht werden kann, soll eine Bestimmung seiner Verwendung des Anschauungsbegriffs versucht werden. Diesen übernimmt König von Husserl, begrenzt ihn aber auf die sinnliche Wahrnehmung und schwächt somit die Husserlsche Konzeption der kategorialen Anschauung. Der Begriff der Anschauung, der auch auf die kategorialen Bestände gerichtet ist, würde auch die Königsche Seinscharaktere umfassen und könnte ähnlich wie die Husserlschen Phänomene auf die Möglichkeit der Temporalisierung dieser Charaktere geprüft werden. Die Korrektur der Anschaulichkeitsauffassung bei König könnte auch die Herausnahme der Zeitlichkeit aus dem Sein-Denken nach sich ziehen und zwar im Heideggerschen Sinne der Verschiebung des Zeitlichkeitsverständnisses von der Zeit als eines der Seinscharaktere hin zu der Zeit als der Bedingung der Möglichkeit der Seinscharaktere. Andererseits könnten so in die Heideggersche Phänomenologie die Elemente der Ausdrücklichkeit transportiert werden, die nicht die Modi der Schwächung, sondern der Kompatibilität mit dem eigentlichen Existenzvollzug wären.

  18. Transgender und „Transsexualität“ als Frage der Menschenrechte. Eine Einführung anhand von Rechtsfällen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Arne Duncker

    2006-07-01

    Full Text Available Als deutschsprachige Monographie zum neueren Transgender-Recht ist die vorliegende Dissertation Greifs über weite Strecken eine Pionierarbeit. Die Autorin untersucht in einer sehr schönen fallorientierten Übersicht die aktuelle Rechtsprechung oberster europäischer Gerichte (EuGH, EGMR. Ergänzend stellt sie die österreichische Rechtslage dar und schildert als Hintergrund der juristischen Entscheidungsprozesse die Entwicklung der außerjuristischen, namentlich medizinischen Diskurse. Die Arbeit stellt einen wichtigen Schritt zur rechtswissenschaftlichen Verarbeitung der bisher vorwiegend auf kulturwissenschaftlichem und medizinischem Gebiet geführten Transgender-Diskurse dar. Ihr ist eine weite Verbreitung zu wünschen.

  19. Cleaning of process and excess water from organic waste fermentation with a combination of biological treatment stage and microfiltration; Reinigung von Prozess- und Ueberschusswaessern aus der Bioabfallvergaerung durch Kombination aus biologischer Stufe und Mikrofiltration

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Buer, T.; Schumacher, J. [Technische Hochschule Aachen (Germany). Lehrstuhl und Inst. fuer Siedlungswasserwirtschaft

    1999-07-01

    Within the framework of an R and D project sponsored by the Deutsche Bundesstiftung Umwelt, cleaning of process and excess water from organic waste fermentation plants was studied at the Institute for Siedlungswasserwirtschaft of Aachen Technical University RWTH. The focus in studying these waste waters was on the adaptation and optimization of the ZenoGem {sup trademark} process - a biological cleaning technique with an integrated microfiltration membrane. The use of this technology had the following objectives: to safeguard compliance with the limiting values for direct or indirect discharge of excess water and to reduce the heavy metal freight of circulating process water reentering the fermentation process for mashing raw organic waste. Thus the pollutant content of the fermentation residue was to be cut down. (orig.) [German] Im Rahmen eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefoerderten Forschungs- und Entwicklungsvorhabens wurde am Institut fuer Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen die Prozess- und Ueberschusswasserreinigung von Bioabfallvergaerungsanlagen untersucht. Dabei stellte die Adaption und Optimierung des ZenoGem {sup trademark} -Verfahrens - ein biologisches Reinigungsverfahren mit integrierter Mikrofiltrationsmembran - fuer diese Abwaesser den Untersuchungsschwerpunkt dar. Ziel war es, mit dieser Technologie zum einen die Grenzwerte fuer eine direkte oder indirekte Einleitung des Ueberschusswassers zu gewaehrleisten und zum anderen die zirkulierenden Prozesswaesser, die in den Vergaerungsprozess zum Anmaischen der Roh-Bioabfaelle zurueckgefuehrt werden, an Schwermetallen zu entfrachten. Hierdurch sollte eine Schadstoffreduktion im Gaerreststoff erzielt werden. (orig.)

  20. Einleitung zum Briefwechsel M. Heidegers mit L. Ficker

    OpenAIRE

    Flatscher, Matthias

    2004-01-01

    Am 4. und 5. Oktober 1952 fand zu Ehren des Dichters Georg Trakl eine Gedenkfeier in dem von Gerhard Stroomann geführten Kurhaus Bühlerhöhe bei Baden-Baden statt, wo in Vortragsreihen seit 1949 über die großen Fragen der Zeit gesprochen wurde und bei denen Heidegger mehrmals vortrug1. Bei diesem Anlass lernten sich Ludwig von Ficker und Martin Heidegger kennen. Diese erste Begegnung zwischen dem damals 72-jährigen Ficker und dem um neun Jahre jüngeren Heidegger hatte bei beiden einen tiefgrei...

  1. Hormone und Statine - Was spricht für eine Kombination?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Mueck AO

    2002-01-01

    Full Text Available Durch Kombination einer HRT mit Statinen lassen sich positive Wirkungen im Lipidprofil weiter verstärken, dies ist derzeit der wichtigste Grund für die Kombination. Wie für die HRT, so wird jedoch auch für Statine die Bedeutung von "lipidunabhängigen Effekten" immer mehr erkannt, weshalb die Stoffklasse durch die Bezeichnung "Lipidsenker" nur sehr unzureichend charakterisiert ist. So können vor allem auch direkte Gefäßwirkungen zu der für Statine nachgewiesenen kardiovaskulären Prävention beitragen. Diesbezügliche Effekte bei Kombination von Statinen mit Estrogenen waren bisher noch nicht geprüft worden. In eigenen Untersuchungen konnten wir feststellen, daß zum Teil ausgeprägte, als positiv zu beurteilende Effekte auf Marker der Endothelfunktion und auf die Gefäßmuskelzellproliferation erfolgen. Teilweise wurden diese Wirkungen durch die Kombination verstärkt, im allgemeinen erwies sich allerdings das Statin als die effektivere Substanz. Im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion zum Nutzen und/oder Risiko einer HRT bei Behandlung von Patientinnen mit vorbestehenden kardiovaskulären Erkrankungen erscheint es daher besonders wichtig, die Kombination mit Statinen in diesem Indikationsbereich in klinischen Interventionsstudien zu prüfen. Dies ist die derzeit wichtigste Konsequenz aus den zu der Kombination beider Substanzklassen bisher vorliegenden Daten. Darüber hinaus gibt es jedoch auch gute Hinweise, daß auch für die Osteoporose und Demenz als gesicherte bzw. potentielle Indikationsbereiche der HRT die Kombination mit Statinen Vorteile bringen könnte. Das vorliegende Datenmaterial reicht jedoch keinesfalls aus, um hierzu bereits Empfehlungen zu geben. Interessant, aber in der Relevanz noch völlig offen, sind experimentelle Ergebnisse, wonach Statine bestimmte Karzinome (v. a. Mamma hemmen können und diese Wirkungen durch Kombination mit Estrogen moduliert werden können. Es gibt Hinweise auf substanzspezifische Wirkungen, v. a. hinsichtlich Nebenwirkungen und Interaktionen der Statine, die bei deren Einsatz bzw. bei Kombination mit HRT berücksichtigt werden sollten.

  2. Click here to protest? Zur Entstehung von Solidarität über das Internet und die „Thesen über den Begriff von Geschichte“ von Walter Benjamin

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Anja Ebersbach

    2005-01-01

    Full Text Available In den letzten Jahren wurde das Internet zum Medium einer entstehenden globalen Zivilgesellschaft, in der Bürger in zunehmendem Maße ihr Geschick selbst in die Hand nehmen wollen. Selbstorganisierte NGOs, virtuelle Communities und globale Vernetzungen Gleichgesinnter nutzen das Internet intensiv für Kampagnen und zur Informierung bzw. Mobilisierung ihrer Anhänger. Auf der Grundlage eines gewissen Maßes an gemeinsamen Interessen und Idealen, die es ermöglichen, auch mit außerhalb der eigenen Lebenswelt Stehenden solidarisch zu sein, werden die besondere technische und organisatorische Struktur des Internet, wie zum Beispiel seine Dezentralität, genutzt, um Verbundenheit innerhalb solcher Gruppen zu schaffen und aufrechtzuerhalten. Das Internet hat dabei eine mehrfache Funktion als Medium, Werkzeug und politischer Raum, in dem solidarisches Handeln angeregt und organisiert wird. In diesem Artikel wird die Frage der Entstehungsbedingungen von Solidarität im Netz mit Walter Benjamins „Thesen über den Begriff der Geschichte“ diskutiert. Dabei zeigt sich, dass sich mit der Folie der „Thesen“ Form und Inhalt einer demokratisch mobilisierenden Internetseite besser bestimmen lassen. Weiter lässt sich schließen, dass Solidarität weniger durch Nutzung des Netzes als „Megaphon“ erreicht wird, als durch den Gebrauch des Internets als integratives Organisationsmedium.

  3. Interdisciplinary analysis of the chances of implementation of an energy conservation and air pollution abatement policy. Adverse and favourable conditions for rational energy use in private households and their responsible decision-makers from an economic and social psychological perspective; Interdisziplinaere Analyse der Umsetzungschancen einer Energiespar- und Klimaschutzpolitik. Hemmende und foerdernde Bedingungen der rationellen Energienutzung fuer private Haushalte und ihr Akteursumfeld aus oekonomischer und sozialpsychologischer Perspektive

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Hennicke, P.; Jochem, E.; Prose, F.

    1997-08-01

    The investigation attempted an analysis of the causes and remedies of the gap between ecological and climate-relevant requirements on the one hand and public and political action on the other hand. It presents a theoretical concept for an ecologically oriented social restructuring process which will support rational energy use and the appropriate research and development measures more strongly than it does now. While the Federal government intends a 25 % reduction of carbon dioxide emissions by 2005, an 80 % reduction is required on a long-term basis (e.g. by 2050). In view of this, the contribution of the German government is interpreted as a necessary but still insufficient contribution to sustainability. [German] Diese Studie erarbeitet einen Beitrag zur Analyse der Ursachen und Loesungsmoeglichkeiten fuer den Widerspruch zwischen umwelt- und klimarelevanten Handlungsnotwendigkeiten einerseits und den gesellschaftlichen Handlungsdefiziten andererseits. Weitergehend erbringt sie einen theoretisch-konzeptionellen Ansatz zum oekologischen Umbau der Industriegesellschaft. Dadurch wird konkret dazu beigetragen, die Politik zur rationellen Energieanwendung einschliesslich der Forschungs- und Entwicklungspolitik besser als bisher zu unterstuetzen. Ausgegangen wird von dem energie- und klimapolitischen Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2005 die CO{sub 2}-Emissionen gegenueber dem Referenzjahr 1990 um 25% zu reduzieren. Langfristig, bis etwa zum Jahr 2050, ist nach der Empfehlung der Klima-Enquete-Kommission eine CO{sub 2}-Reduktion um 80% erforderlich. Dieser Beitrag der Bundesrepublik zum internationalen Klimaschutz kann als notwendige, wenn auch noch nicht hinreichende Voraussetzung fuer eine 'zukunftsfaehige Entwicklung' (sustainability) in der Bundesrepublik interpretiert werden. (orig.)

  4. Kontinuierlich-kombinierte Hormonsubstitutionstherapie mit 1 mg 17beta-Östradiol und 5 mg Dydrogesteron (Femoston® conti: klinisches Profil

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Jakobi C

    2000-01-01

    Full Text Available Eine längerfristig durchgeführte Hormonersatztherapie (HRT weist für postmenopausale Frauen deutliche Vorteile betreffend Knochenverlust und kardiovaskuläres Risikoprofil auf. Mit Femoston® conti, einer oralen, kontinuierlich-kombinierten HRT mit 17beta-Östradiol (1 mg täglich und Dydrogesteron (5 mg täglich, ist seit kurzem ein HRT-Präparat mit erwiesener Wirksamkeit bei der Osteoporose-Prophylaxe auf dem Markt, welches das kardiovaskuläre Risikoprofil verbessert und die postmenopausalen Symptome lindert. Im Vergleich zu sequentiellen Präparaten weist es den Vorteil einer hohen Amenorrhoerate auf, und zwar besonders bei den Frauen, die seit mindestens 12 Monaten postmenopausal sind. Femoston® conti ist gut verträglich, und die im Produkt enthaltene Dydrogesteron-Komponente trägt zum wirksamen Schutz des Endometriums vor östrogener Stimulation bei.

  5. Von schnellen Teilchen und hellem Licht 50 Jahre Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

    CERN Document Server

    Lohrmann, Erich

    2009-01-01

    Das 1959 in Hamburg als Zentrum für Elementarteilchenforschung gegründete "Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY" gelangte durch Pionierleistungen in der Entwicklung von Hochenergie-Beschleunigern und Speicherringen zu weltweiter Anerkennung. Seiner internationalen Nutzergemeinde sind eine Reihe wichtiger Entdeckungen über die Materiebausteine Quarks und Gluonen und die Kräfte, welche die Welt im Innersten zusammenhalten, zu verdanken. Zusätzlich wurde die Synchrotronstrahlung für breite Anwendungsgebiete erschlossen und ihre Nutzung systematisch ausgebaut mit Ergebnissen, die gleichrangig neben denen in der Teilchenforschung stehen. Dieses Buch behandelt die Entwicklung des Forschungszentrums von den Anfängen bis in das Jahr 2003, in dem mit dem Beschluss zum Bau des Europäischen Röntgenlasers in Hamburg eine Änderung der Schwerpunktsetzung in der Beschleunigerentwicklung erfolgte, die seitdem auf neuartige Photonenquellen gerichtet ist. Die wichtigsten nachfolgenden Ereignisse werden ebenfalls kurz...

  6. Neue MRT-Techniken zur Bewertung des Therapieeffekts in Studien und in der Praxis?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Fazekas F

    2010-01-01

    Full Text Available Die MRT-Technologie bietet immer mehr Möglichkeiten, krankheitsbedingte Änderungen des Gehirngewebes sensitiv und mit zunehmender Spezifität zu quantifizieren. Dementsprechend werden MRT-Untersuchungen in Phase-III-Studien routinemäßig mitgeführt und dienen im Rahmen der Produktentwicklung (Phasen I und II zur Generierung erster Hinweise auf die Wirksamkeit (oder unerwünschte Wirkungen neuer Medikamente. Zum Nachweis antiinflammatorischer Behandlungseffekte hat die Beobachtung einer Reduktion im Auftreten neuer und/oder kontrastmittelaufnehmender Läsionen nach wie vor die größte Bedeutung. Diese Form MRT-dokumentierter Krankheitsaktivität ist alleinig auch für die klinische Praxis einsetzbar, sollte aber in Bezug auf therapeutische Konsequenzen nur im Kontext der klinischen Verlaufsbeobachtung interpretiert werden. Regelmäßige MRT-Verlaufsuntersuchungen sind bei klinisch stabilem Zustandsbild nicht gerechtfertigt.

  7. Irrtümer und Widersprüche im allgemein-menschlichen, kulturell-historischen und individuellen Relativismus

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Josef Seifert

    2012-09-01

    Full Text Available Nach dem Relativismus gibt es keine Urteile, welche absolut gesprochen wahr oder falsch wären. Am Beispiel des Selbstmords und der Verzweiflung als Reaktion Heinrich von Kleists auf den „transzendentalen Relativismus“ Kants werden die einschneidenden existentiellen Konsequenzen der relativistischen Leugnung der Absolutheit der Wahrheit dargelegt. Anhand konkreter Aussagen wird gezeigt, daß dieWahrheit einem Urteil absolut und allein in seinem Verhältnis zur Wirklichkeit, und nicht relativ auf irgendein denkendes Wesen zukommt und deshalb der Relativismus dem einsichtigen Wesen der Wahrheit widerspricht. Während der Skeptizismus nur die Erkennbarkeit der Wahrheit bezweifelt oder leugnet, deutet der „Relativismus“ den Begriff der Urteilswahrheit radikal um. Aus dem Wesen der Wahrheit als Übereinstimmung mit bestehenden Sachverhalten folgt die Absurdität und Undenkbarkeit des vom Relativismus umgedeuteten Wahrheitsbegriffs, in dem Wahrheit mit einem subjektiven Für-wahr-Halten gleichgesetzt wird. Hand in Hand mit ihrem Widerspruch zum einsichtigen Wesen der Wahrheit widerspricht sich die Aussage der Relativität der Wahrheit selber. Denn die Aussage „Alle Wahrheit ist relativ“ (auf den Einzelnen, auf einen historischen Verstehenshorizont, oder auch auf die ganze Menschheit beansprucht für sich selber und ihre zahlreichen Begründungen notwendigerweise genau jene Objektivität der Wahrheit, die sie für alle anderen Aussagen leugnet. Auch in der „Diktatur des Relativismus“ wird ein Widerspruch aufgewiesen. Denn wenn es keinen Unterschied zwischen „Wahr-sein“ und „Für Wahr-Halten“ mehr gibt, müsste ein totales laisser-faire, laissez-vivre folgen. In Wirklichkeit aber hat niemand eine so radikale politische Diktatur ausgeübt wie der essentiell relativistische Nationalsozialismus, Kommunismus und Faschismus, und übt der Relativismus auch im heutigen akademischen Leben eine Diktatur aus. Darin liegt eine paradoxe „Logik“ des Relativismus: denn ebenso wie er keinen rationalen Grund hat, eine Diktatur auszuüben und alles dulden müsste, hat er auch keinerlei Grund, selbst der schlimmsten Diktatur, Unterdrückung der Meinungsfreiheit, politischen Freiheit oder selbst der grauenvollsten Verletzung der Menschenwürde Widerstand zu leisten. Dieser paradoxe Widerspruch der politischen und akademischen Diktatur des Relativismus erweist gleichfalls die notwendige Falschheit des Relativismus. Abschliessend wird gezeigt, daß Russells und Tarskis universales Verbot der Selbstanwendung einer Theorie, welches sie von seiner berechtigten Anwendung auf empirische und bestimmte andere Aussagen, welche objektiv ein sich selber Ausnehmen vom Gegenstandsbereich der eigenen Aussage zulassen, auf alle allgemeinen Aussagen und Prinzipien ausdehnen, nicht, wie sie glauben, die Widerlegung des Relativismus aus seinem Selbstwiderspruch zunichtemacht, sondern vielmehr die Fundamente aller Logik zerstören würde. Ähnliches gilt für Heideggers und Gadamers nonchalante Behauptung, die Widerlegung des Relativismus aus seinem Selbstwiderspruch sei ein „plumper Überrumpelungsversuch“. Keine dieser Listen moderner Logiker und herablassenden Kritiken Heideggers können Platons, Aristoteles’, Augustins, Bonaventuras, Husserls und unsere zweite Widerlegung des Relativismus aus seinem inneren Widerspruch ungültig machen. Abstract According to general relativism there are no judgments that would be absolutely spoken true or false. The example of Heinrich von Kleist’s suicide and despair in reaction to Kant’s ‘transcendental relativism’ reveals the drastic existential consequences of the relativistic denial of the absoluteness of truth, when the latter is understood in its entire logical weight. On the basis of concrete statements it is shown that truth belongs to a judgment absolutely – solely based on its relation to reality – and not relatively to any thinking subject; to conceive it so, therefore, contradicts the nature of truth. Whereas skepticism only doubts or denies that truth

  8. Nuclear power and ethics; Nuklearenergie und Ethik

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schwery, H.

    1998-12-31

    The author can see no sense in demanding an ethical regime to be applied exclusively to nuclear power but rather calls for an approach that discusses nuclear power as one constituent of the complex energy issue in a way spanning all dimensions involved, as e.g. the technological, economic, cultural, humanitarian, and humanistic aspects. An ethical approach does not question scientific research, or science or technology, but examines their relation to man and the future of humanity, so that an ethical approach will first of all demand that society will bring forward conscientious experts as reliable partners in the process of discussing the ethical implications of progress and development in a higly industrialised civilisation. (orig./CB) [Deutsch] Eine Ethik der Kernenergie fuer sich allein hat keinen Sinn. Vielmehr muss der Bereich der Energie im allgemeinen abgehandelt werden, mit allen Bestandteilen von den technischen, oekonomischen, kulturellen, humanitaeren und humanistischen Gesichtspunkten her. Es ist klar, dass die Ethik weder Forschung, noch Wissenschaft, noch Technik in Frage stellt, sondern vielmehr auf deren Beziehung zum Menschen und seiner Zukunft eingeht. Ueberdies scheinen das Gleichgewicht und der gesunde Menschenverstand in diesem Konzept zu fordern, dass es in der Gesellschaft gewissenhafte Experten gibt, die angesichts des Fortschrittes Fachkunde besitzen muessen. Diese Forderung wird im Beitrag hervorgehoben.

  9. Untersuchungen zum Mechanismus endogener MHCKlasse- II-restringierter Antigenpräsentation

    OpenAIRE

    Nimmerjahn, Falk

    2002-01-01

    Die endogene Präsentation von intrazellulären Antigenen auf MHC-Klasse-II-Molekülen ist von zentraler Bedeutung für eine Reihe immunologischer Prozesse. Die diesem Präsentationsweg zugrundeliegenden molekularen Mechanismen sind noch weitgehend unverstanden. Ziel dieser Arbeit war es, einen Beitrag zum Verständnis der molekularen Abläufe zu leisten, die an diesem endogenen MHC-Klasse-II-Präsentationsweg beteiligt sind. Am Beispiel des zytoplasmatischen/nukleären Modellantigens N...

  10. Biological and chemical development of mining lakes. Status report 1998/1999. Data acquisition, methods, trends; Biologische und chemische Entwicklung von Bergbaurestseen. Statusbericht 1998/1999. Bestandsaufnahme, Methoden und Entwicklungen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Friese, K.; Tuempling, W. von (eds.)

    2000-07-01

    Acidification of mining lakes in central Germany and the Lausitz was investigated for three aspects: 1.) biological dynamics and material effects on plancton abundance and variety; 2.) Chemical and microbiological interactions between sediments influenced by mining (authochthone, allochthone) and water phase 3. 3.) Limnological and hydrochemical development of water systems in abandoned mining areas with a view to environmental quality and/or utilisation. The following objects were investigated. a) Goitsche open-cast mine (Bitterfeld district); b) Lake 111 (Koyne/Pllessa district), - Lakes 107, 117 (Koyne/Plessa district), Lake b (Schlabendorf-Nord district). [German] Kernproblem in den Braunkohlengebieten der neuen Bundeslaender ist die Versauerung von Bergbauseen. Die Bearbeitung des Verbundprojektes konzentriert sich in den Bergbaufolgelandschaften der Regionen Mitteldeutschland und Lausitz auf bergbaulich gestoerte und in Veraenderung befindliche Oberflaechenwasser-Systeme. Arbeitziele sind 1.) die Vertiefung der Kenntnisse zur biologischen Dynamik und zum stofflichen Einfluss auf die Diversitaet und Abundanz von Plankton in sauren Bergbauseen 2) Untersuchungen zu spezifischen Wechselwirkungen (chemisch, mikrobiologisch) zwischen bergbaulich beeinflussten Sedimenten (autochthon, allochthon) und der Wasserphase 3. Betrachtungen der limnologischen und hydrochemischen Entwicklung der Wassersysteme in Bergbaufolgelandschaften hinsichtlich Umweltqualitaetszielen und/oder Nutzungszielen. Im Rahmen des Verbundprojektes werden von den Sektionen Gewaesserforschung, Hydrogeologie, Analytik, Bodenforschung und Umweltmikrobiologie in Mitteldeutschland und der Lausitz folgende Objekte bearbeitet: a) Tagebaukomplex Goitsche (Bitterfelder Revier) und b) Restloch 111 (Revier Koyne/Plessa), - Restloch 107, 117 (Revier Koyne/Plessa), - Restloch B (Revier Schlabendorf-Nord). (orig.)

  11. Climate protection for touching; Klimaschutz zum Anfassen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Blaha, Oliver [Arbeitsgemeinschaft fuer Sparsame Energie- und Wasserverwendung im VKU (ASEW), Koeln (Germany)

    2013-06-15

    Many local utilities offer CO{sub 2}-neutral natural gas or climate neutral drinking water. Two examples from the surrounding of the municipal utility network ASEW show: by using climate-neutral products the utilities can score points with customers and pull away positively from its competitors. [German] Ob Flugreise, Paketversand oder Drucken: Wer will, kann heute fast jede Dienstleistung CO{sub 2}-neutral stellen. Ein Trend, dem jetzt auch viele lokale Energieversorger folgen, sei es mit dem Angebot von CO{sub 2}-neutralem Erdgas oder klimaneutralem Trinkwasser. Zwei Beispiele aus dem Umfeld des Stadtwerke-Netzwerks ASEW zeigen: Durch klimaneutrale Produkte koennen Stadtwerke bei Kunden punkten und sich positiv von ihren Wettbewerbern absetzen.

  12. Die Revolution von 1848 – Kulte um die Toten und die Lebenden

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hachtmann, Rüdiger

    2004-06-01

    Full Text Available In dem Beitrag wird der Genesis des Totenkults von 1848/49 und ebenso des Kults um lebende Revolutionsheroen sowie den Formen, den Wandlungen und der Funktion der darauf basierenden Erinnerungskulturen nachgegangen. Gezeigt wird u.a. erstens, dass der revolutionäre Totenkult in Deutschland nicht geeignet war, zu einem Nationalmythos zu werden, der die verschiedenen sozialen Gruppen und politischen Strömungen einte. Die öffentliche Erinnerung an die gefallenen Revolutionäre spaltete die Nation vielmehr nachhaltig, in Deutschland, nicht dagegen in anderen europäischen Ländern wie Ungarn oder Italien. Die pathetisch-feierliche Erinnerung an die unterschiedlichen Toten der Revolution von 1848/49 und die jenen unterschobene politische Sendung gab den Parteien jedenfalls in Deutschland überhaupt erst Kontur. Die entstehende Linke wie die Rechte verstanden sich als Testamentsvollstrecker des vermeintlichen politischen Willens der im Kampf gefallenen Revolutionäre bzw. ihrer Kontrahenten, der im Kampf „für König und Vaterland“ getöteten Soldaten. Der Totenkult wurde – erstens – für beide Seiten zum politischen Code; für die Linke markiert er zugleich den Beginn einer Art revolutionärer Familientradition. Der Totenkult, gleich welcher Couleur, implizierte Inklusion – und ebenso Exklusion: War der Totenkult zum politischen Code geworden, wurde ihm als zusätzliches Element das politische und soziale Gegenüber als Feindbild implementiert. Kollektive Ausgrenzung erlaubte, die jeweiligen, zumeist komplexen historisch-politischen Konfliktkonstellationen auszublenden bzw. auf griffige und personalisierte Grundmuster zu reduzieren. Zweitens: Obgleich zur ‚Parteisache’ geworden, war der von einer mal kleineren, mal größeren Minderheit zelebrierte Totenkult um die am 18. März 1848 in Berlin gefallenen Barrikadenkämpfer in der gesamtnationalen Erinnerung latent immer präsent. Drittens: Die Totenkulte sowie die politische Funktionalisierung von Begräbnissen sollten nicht den Blick dafür verstellen, dass ihnen schon relativ bald ein gleichfalls quasi-religiös aufgeladener Kult um herausragende lebende Revolutionäre wie Friedrich Hecker u.a. an die Seite trat. Auch dieser überlebte das Revolutionsjahr 1848 um Jahrzehnte, im Grunde – ruft man sich die zahlreichen Hecker-Devotionalien des Jahres 1998 in Erinnerung – bis heute.

  13. Die Rolle der Mcp-1/Ccl2-abhängigen Rekrutierung von Makrophagen in der Progression der chronischen Niereninsuffizienz, dargestellt am Beispiel der diabetischen Nephropathie und des Alport-Syndroms in der Maus

    OpenAIRE

    Clauss, Sebastian

    2010-01-01

    Mit der vorliegenden Studie wurde am Beispiel der diabetischen Nephropathie und der Nephropathie beim Alport-Syndrom die Rolle des Chemokins "macrophage chemoattractant protein-1" (Mcp-1) bei der Progression der chronischen Niereninsuffizienz untersucht, da es die damit assoziierte Rekrutierung von Makrophagen in die Niere vermittelt und in Korrelation zum Erkrankungsstadium verstärkt exprimiert bzw. verstärkt im Urin ausgeschieden wird. Mcp-1-defiziente diabetische Mäuse zeigen zudem eine...

  14. Environmental pollution caused by coal mining and utilization in China; Umweltbelastungen durch Kohlefoerderung und -nutzung in China

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Bai, Fuchen [Guangdong Ocean Univ., Zhanjiang (China). Dept. of Scientific Research Management

    2013-07-15

    After the BP Statistical Review of World Energy of 2010 45.6% of coal production and 46.9% of coal consumption in the world in 2009 are accounted for China. The large-scale coal production and use cause major environmental impacts. A large environmental impact is through the emission of some unavoidable reaction products (for example waste gas, waste heat) that affect and damage the ecosystem. A steady influence can lead to long-term climate changes and medium term damage to the ecosystem. Other environmental impacts occur during mining of coal by the change in the water balance and the transformation of the landscape (surface mining, spoil tips). The environmental problems caused by coal mining and utilization can not be ignored in China. [German] Nach der BP-Statistik der Weltenergie 2010 sind 45,6% der Kohleproduktion und 46,9% des Kohleverbrauchs in der Welt im Jahr 2009 auf China entfallen. Die grossangelegte Kohlefoerderung und -verwendung fuehren zu grossen Umweltbelastungen. Eine grosse Umweltbeeinflussung erfolgt durch die Emission von zum Teil unvermeidbaren Umsetzungsprodukten (zum Beispiel Abgas, Abwaerme), die das Oekosystem beeinflussen und schaedigen. Eine stetige Beeinflussung kann langfristig zu den Klimaveraenderungen und mittelfristig zur Schaedigung des Oekosystems fuehren. Weitere Umweltbelastungen erfolgen beim Abbau der Kohle durch die Veraenderung des Wasserhaushalts und durch die Umgestaltung der Landschaft (Tagebau, Abbauhalden). Die Umweltprobleme, die durch die Kohlefoerderung und -nutzung verursacht werden, koennen in China nicht ignoriert werden.

  15. Rebecca Pates, Daniel Schmidt: Die Verwaltung der Prostitution. Eine vergleichende Studie am Beispiel deutscher, polnischer und tschechischer Kommunen. Bielefeld: transcript Verlag 2009.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Jenny Künkel

    2009-09-01

    Full Text Available Die aus dem Forschungsprojekt ‚Verwaltung der Prostitution‘ an der Universität Leipzig heraus entstandene Publikation geht der Frage nach, welche Problemdefinitionen, Kategorisierungen und Wissensbestände lokale Verwaltungsakteure/-innen in Deutschland, Polen und Tschechien der Prostitutionsregulierung zugrunde legen. Die Studie zeigt, dass teilautonomes Verwaltungshandeln Recht nicht nur umsetzt, sondern auch produziert. Durch den Fokus auf die lokale Ebene der Prostitutionsregulierung und durch den staatsethnographischen Zugang ist die Monographie in zweierlei Hinsicht innovativ. Lediglich etwas mehr Informationen zum methodischen Vorgehen sowie ein expliziteres Aufgreifen der theoretischen Konzepte bei der Aufbereitung des empirischen Materials wären wünschenswert gewesen.

  16. Biologie statt Philosophie? Evolutionäre Kulturerklärungen und ihre Grenzen

    Science.gov (United States)

    Illies, Christian

    Vor über siebzig Jahren fand man in einer Höhle nahe Hohlenstein-Stadel, im heutigen Baden-Württemberg, eine Frau, die keiner bekannten Spezies und nicht einmal eindeutig den Hominiden zugeordnet werden konnte. Wegen ihres Aussehens wurde sie schon bald als "Löwenfrau“ bekannt (unterdessen wird sie als "Löwenmensch“ bezeichnet, da die in solchen Fragen Klarheit schaffenden Geschlechtsteile bei der Figur fehlen und in Zeiten von gender mainstreaming derartige Festlegungen gerne vermieden werden), denn sie hatte eine menschlich-aufrechte, unbehaarte Gestalt mit weiblichen Rundungen, aber zugleich eine Mähne, sowie Augen, Ohren und Schnauze eines Löwen. Eine sehr weitläufige Verwandte des Minotaurus, so schien es, und doch wesentlich älter als alle Bewohner des Olymps, denn vermutlich wurde die knapp 30 cm große Skulptur bereits in der Altsteinzeit vor etwa 32.000 Jahren aus Mammut-Elfenbein geschnitzt. Wir wissen nicht, ob sie kultischen Zwecken diente oder ein Kind mit ihr spielte, ob sie als Glücksbringer für die Jagd oder als Schamanin mit Löwenmaske verehrt und gefürchtet wurde. Aber die Löwenfrau legt nahe, dass der Mensch schon im Morgendämmern seiner Kultur über die eigene Nähe, aber auch Distanz zum Tier nachgedacht haben muss. Die Frage nach der menschlichen Selbstverortung begegnet uns in dieser Figur, und sie bestimmt viele Zeugnisse menschlichen Nachdenkens, welche uns die Altertumswissenschaften vorlegen. Mit dem Begriff "animal rationale“, wie er unter Bezug auf Aristoteles geprägt wurde, findet sie schließlich ihre klassische, für das Abendland lange Zeit maßgebliche Antwort: Der Mensch als Tier, dessen spezifisches Merkmal die Vernunftbegabtheit ist, die ihn zugleich von allen anderen Tieren abgrenzt und über sie stellt. Aber wo genau verläuft die Grenze? Und wie kann der Mensch beides zugleich sein? Die aristotelische Definition beantwortet diese Fragen nach der Doppelnatur nicht, sondern erhebt das offene Rätsel gleichsam zur Wesensbestimmung des Menschen.

  17. Prähospitale Thrombolyse des akuten Myokardinfarkts mit Reteplase - Erfahrungen des NAW-LKH-Universitätsklinikums Graz

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Brunner G

    2001-01-01

    Full Text Available Das Ausmaß des myokardialen Schadens beim akuten Herzinfarkt ist ein streng zeitabhängiger Prozeß, sodaß der Nutzen einer möglichst frühzeitigen Revaskularisation offensichtlich ist. Die prähospitale Thrombolyse bietet den Vorteil des Zeitgewinns im Vergleich zu anderen Revaskularisationsmaßnahmen (intrahospitale Thrombolyse, Akut-PTCA und ist durch zahlreiche Studien als effektive und sichere Therapiemaßnahme abgesichert. Im Zeitraum Mai 1997 - Dezember 2000 wurde vom NAW-System des LKH-Universitätsklinikums Graz bei 44 Patienten mit akutem Myokardinfarkt eine prähospitale Thrombolyse mit Doppelbolusgabe von Reteplase (2 × 10 U innerhalb von 30 Minuten durchgeführt. Das Delay vom Beginn der Schmerzsymptomatik bis zum Beginn der Thrombolyse lag bei 131 ± 114 min (Mittelwert ± SD. Der durchschnittliche Zeitgewinn durch die bereits prähospitale Gabe des Thrombolytikums betrug 54 ± 25 min (Range 20?125 min. Weder im prähospitalen noch im hospitalen Bereich wurden schwerwiegende Blutungskomplikationen beobachtet. Reteplase erwies sich als sichere, effektive und - durch die Doppelbolusgabe - leicht applizierbare Substanz.

  18. Benefits and drawbacks of TOFD and SAFT for crack depth measurement at thick-walled vessels; Vor- und Nachteile von TOFD und SAFT zur Risstiefenmessung an dickwandigen Behaeltern

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schmitz, V.; Mueller, W. [IZFP, Saarbruecken (Germany); Hecht, A. [BASF AG, Ludwigshafen (Germany)

    1999-08-01

    The results presented in the paper show that TOFD can be applied in many cases as a low-cost and reliable testing method, but is less suitable for some cases. These are: Description of cracks in welded joints which yield a multitude of data, as e.g. microstructural data, so that the method is less suitable for austenitic weld testing; detection of small cracks. (orig./CB) [Deutsch] Aus den gezeigten Beispielen ergibt sich, dass TOFD in einer Vielzahl von Anwendungsfaellen als preisguenstiges und zuverlaessiges Pruefverfahren eingesetzt werden kann, dass es aber fuer einige Anwendungsfaelle weniger geeignet ist: Diese Anwendungsfaelle sind: (1) Nachweis von Rissen in Schweissnaehten mit vielen Anzeigen, z.B. Gefuegeanzeigen, d.h. insbesondere bei austenitischen Schweissnaehten, und (2) Nachweis von kleinen Rissen. Der Nachweis auch von kleinen Rissen wird dahingegen beim Impuls-Echo Verfahren aufgrund des vorliegenden Winkelspiegeleffektes durchaus moeglich sein. Durch eine nachgeschaltete SAFT-Auswertung werden zum einen stoerendes Gefuegerauschen unterdrueckt und zum anderen Echos von Fehlstellen angehoben. Diese Verbesserung des Signal-Rausch-Abstandes fuehrt zu einer Verbesserung der Fehlererkennbarkeit und der Fehlerbewertung. (orig.)

  19. Anonymität nach dem Tod: Subjektive Deutungen anonymer Bestattung und genderbezogene Differenzen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Nicole Sachmerda-Schulz

    2014-04-01

    Full Text Available Anonyme Bestattungen haben in den letzten Jahrzehnten in Deutschland stark zugenommen. Damit hat sich neben traditionellen Formen der Bestattung und Grabgestaltung eine Beisetzungsform etablieren können, bei der das Grab nicht namentlich gekennzeichnet und daher für die Öffentlichkeit sowie häufig auch für Angehörige nicht auffindbar ist. Der Frage, was es bedeutet, bei der Grabwahl auf die Namensnennung und damit auf die Lokalisierung der persönlichen Grabstätte zu verzichten, wird im Beitrag anhand offener Leitfadeninterviews mit Personen, die sich für eine anonyme Bestattung entschieden haben, nachgegangen. In der Analyse der im Rahmen einer Grounded-Theory-Studie erhobenen und ausgewerteten Daten werden Aspekte deutlich, die sich zum Beispiel um Kontrollierbarkeit eigener Belange bis über den Tod hinaus, ein auf Inklusion und Exklusion abzielendes Handeln sowie scheinbar paradoxe Momente von Individualitätsstreben drehen. Zudem zeigen sich hier auffällige Differenzen zwischen Frauen und Männern: Die Präsentation bzw. Repräsentation von Weltanschauungen und Werthaltungen stellt für die Interviewpartner eine Triebfeder für die Entscheidung für eine Anonymbestattung dar. Aussagen der Interviewpartnerinnen indes verweisen darauf, dass diese Entscheidung primär einer pragmatischen und am sozialen Umfeld ausgerichteten Orientierung folgt.

  20. Physikunterricht und Kalter Krieg

    Science.gov (United States)

    Rieß, Falk; Kremer, Armin

    Die Indienstnahme des Physikunterrichts für militaristische und politische Zwecke ist in Deutschland nichts Neues: Die Wurzeln liegen im Kaiserreich und im Faschismus ("Wehrphysik"), und die Praxis im Kalten Krieg stellt hier nichts Außergewöhnliches, sondern lediglich eine auffällige Kontinuität dar.

  1. Digital Zeichnen und Malen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Christoph Kaindel

    2013-12-01

    Full Text Available Digitales Zeichnen und Malen hat gegenüber dem „analogen“ Vorteile wie auch Nachteile. In der folgenden, unvollständigen Liste stelle ich die technischen Vor- und Nachteile, die mir aufgefallen sind, gegenüber. Kommentare und Ergänzungen sind willkommen!

  2. Zur biologischen Vergleichbarkeit und biochemischen Wirksamkeit pharmazeutischer Magnesiumverbindungen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Golf SW

    1999-01-01

    Full Text Available Die Magnesium (Mg-Versorgung in Deutschland ist unzureichend. Zu einer ausgeglichenen Mg-Bilanz wird eine Aufnahme von 375 mg Mg/Tag benötigt, die tatsächliche Mg-Aufnahme liegt im Bevölkerungsdurchschnitt zwischen 250 und 300 mg/Tag. Zum Ausgleich dieser Unterversorgung können pharmazeutische Mg-Präparate verwendet werden. Die im Dünndarm gelösten Mg-Formulierungen verlieren dort ihre chemische Identität und etwa ein Drittel der aufgenommenen Menge wird gemeinsam mit einem Anion im gesamten Darmbereich absorbiert. Mg wird von den Zellen durch organische Substanzen, z.B. ATP oder Nukleotide aufgenommen, die noch Bindungsäquivalenzen für Mg frei haben. Das nicht gebundene Mg wird mit dem Urin ausgeschieden. Da die Urinausscheidung von Mg sehr rasch verläuft und Mg in den Zellen nur sehr langsam retiniert wird, entspricht der absorbierte Anteil des Nahrungs-Mg dem im Urin ausgeschiedenen Mg. Nur eine lange andauernde Mg-Supplementierung erhöht die Magnesiumkonzentration in den Zellen. Nach Mg-Gaben fand man bei physischem Stress reduzierte Glukose-, Laktat- und Insulinkonzentrationen im Serum, eine verminderte Ausschöpfung des Stresspotentials durch die Hormone Cortisol, Aldosteron sowie die Katecholamine, ein erhöhter Membranschutz der Muskelzellmembranen, sowie eine um etwa 10% gesteigerte physische Leistung. Es ist anzunehmen, daß alle pharmazeutischen Mg-Präparate hinsichtlich der Resorbierbarkeit der eingesetzten Mg-Verbindung und bezüglich der biochemischen Wirkungen bioäquivalent sind.

  3. Occupy London und die besetzte Friern Barnet Library

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Johannes Diesing

    2013-12-01

    Full Text Available Der Gegenstand des Beitrages ist die besetzte Friern Barnet Library in Nord-London. Dieser steht für eine ‚Politik des Politischen‘, die sich gegen die Privatisierungsmaßnahmen der regierenden liberal-konservativen Koalition richtet. In diesem Kampf um die Bibliothek wurden Aussagen der programmatischen Vision der Regierung von einer Allianz aus Aktivist_innen und Bürger_innen polemisch gegen die Politik gewendet, deren Umsetzung diese Vision ideologisch legitimieren sollte. Es werden zunächst die Rahmenbedingungen der Besetzung beschrieben, danach wird detailliert auf das Geschehen im Herbst 2012 und Winter 2012/13 eingegangen. Es wird erklärt, warum die Auseinandersetzung um die Bibliothek für das Verständnis gegenwärtiger sozialer Kämpfe in der ‚postpolitischen Stadt‘ hilfreich ist. Zum Begriff der Postpolitik bzw. der Postdemokratie haben sowohl Colin Crouch als auch Jacques Rancière Theorien vorgelegt. Der Aufsatz wird den theoretischen Schwerpunkt auf Rancière legen, Crouchs Überlegungen jedoch ebenfalls mit einbeziehen.

  4. Im Widerstreit: prophylaktische Ovariektomie in der Prä- und Perimenopause

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Rossmanith WG

    1998-01-01

    Full Text Available Werden Frauen nach dem vierzigsten Lebensjahr hysterektomiert und dabei die Ovarien belassen, so muß etwa jede zehnte Frau wegen eines später aufgetretenen malignen oder benignen Ovarialtumors erneut operiert werden. Zur Prävention eines Zweiteingriffes sowie Schutz vor einem Ovarialkarzinom wurde deshalb die prophylaktische bilaterale Ovariektomie während elektiver Eingriffe im Unterbauch für prä- und perimenopausale Frauen empfohlen. Dieser Ansicht stehen Bedenken vor den gesundheitlichen Folgen einer vorgezogenen chirurgischen Menopause entgegen, wie etwa die Entwicklung einer Osteoporose oder frühes kardiovaskuläres Altern. Die langzeitige Substitution mit Sexualhormonen beugt diesen Schäden durch Östrogenmangel vor; eine solche Behandlung kann jedoch wiederum Gefahren wie etwa die Entwicklung von hormonabhängigen Tumoren in sich bergen. Außerdem ist die mögliche Bedeutung der ovariellen Restfunktion nach der Menopause noch nicht hinreichend bekannt, etwa die Sekretion von ovariellen Androgenen zum Erhalt der Knochendichte. Unter der Voraussetzung der nachfolgenden strikten Anwendung einer individualisierten Hormonsubstitution kann eine prophylaktische Ovariektomie für Frauen über 45 Jahren bei elektiven Eingriffen im Unterbauch empfohlen werden.

  5. Gesetzliche Statik und wissenschaftliche Dynamik in der Reproduktionsmedizin

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Neidert R

    2004-01-01

    Full Text Available Der Autor stellt die stürmische Entwicklung der Reproduktionsmedizin seit 25 Jahren der weitgehenden Statik des seit 1991 geltenden Embryonenschutzgesetzes (ESchG gegenüber, was dessen zunehmende Reformbedürftigkeit zeigt. In der "aufgeheizten" Bioethik-Kontroverse der letzten Jahre ist das EschG mitunter zum "Vorzeigegesetz" absoluten Embryonenschutzes mißdeutet worden. Der Aufsatz will deshalb die wichtigsten Grundsätze einer exakten Auslegung dieser Strafrechtsnormen aufzeigen, insbesondere das Bestimmtheitsgebot der Verfassung. Außerdem hebt er eine doppelte Beschränkung des Embryonenschutzes in diesem Gesetz hervor: Geltung nur für die künstliche Befruchtung in vitro bis zur Nidation, für den Regelfall natürlicher Zeugung in vivo überhaupt nicht; nach der Einnistung setzen die §§ 218 ff. des Strafgesetzbuches (StGB ein. Ausgehend von den dringlichen Forderungen der Fachgesellschaften an den Gesetzgeber in deren Positionspapier vom Jahr 2001, prüft der Verfasser, inwieweit hierfür bei einer Auslegung mit der gebotenen Restriktion eine Änderung des ESchG notwendig ist. Das Absterbenlassen überzähliger Embryonen bei IVF und die Präimplantationsdiagnostik (PID hält er schon heute nicht für strafbar, im Gegensatz zur Eizellspende. Zu der zentralen Forderung der deutschen Reproduktionsmediziner – den internationalen Standard des Ein-Embryo-Transfers nach Blastozystenselektion praktizieren zu dürfen – hält er zwar die längere Kultivierungszeit für zulässig, nicht aber, von vornherein mehr Eizellen zu befruchten, als nach Auswahl der besten Embryos übertragen werden sollen. Diesbezüglich ist das Gesetz nach seiner Auffassung zu strikt formuliert, um die erwünschte Auslegung (etwa von Frommel abzusichern. Im notwendigen Kontext des Gesetzes zeigt der Autor, wie das schrittweise veraltende ESchG im Interpretations- und Bewertungszusammenhang eines "zunehmenden Lebensrechtes" Ungeborener zwischen Zeugung und Geburt steht. Das Erreichen der intrauterinen Lebensfähigkeit des Fetus ist für ihn der Punkt, an dem die medizinisch-soziale Indikation befristet werden müßte. Wenn Regierung und Bundestag auch in dieser Wahlperiode nicht wenigstens eine Dringlichkeitsnovelle zum ESchG vorlegen, wird man dessen Auslegungsspielraum – so der rechtspolitische Ausblick – noch stärker auch gegen herrschende Meinungen auszuloten haben.

  6. New developments in nuclear technology with state of the art multifunction robots; Multifunktionsroboter in der Nukleartechnik. Rohrleitungen und Boegen innen pruefen und bearbeiten

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Hitzel, M. [Inspector Systems Rainer Hitzel GmbH, Roedermark (Germany)

    2002-01-14

    The multifunction robots produced are leading because of its different modules for grinding, cutting, inspecting and testing the way in modernising nuclear power plants and at the same time ensuring operational safety and availability. The robots are able to move through horizontal and vertical pipes including all their various bends and branchings. The inner diameter possible here, depending on the type of robot, can be in the range 70 mm to 900 mm. (orig.) [German] Rohrroboter mit verschiedenen Modulen zum Schleifen, Fraesen, Inspizieren oder Pruefen tragen zur Modernisierung von Kernkraftwerken bei gleichzeitiger Erhoehung der Betriebssicherheit und Verfuegbarkeit der Anlage bei. Durch die patentierte, flexible Bauweise koennen die Roboter horizontale und vertikale Rohrleitungen einschliesslich der verschiedenen Rohrboegen und Abzweigungen im Innendurchmesserbereich von 70 bis 900 mm durchfahren. (orig.)

  7. Generation und Familie – über die Ambivalenz eines multistrukturellen Verhältnisses Generation and Family—On the Ambivalence of Multi-Structural Relationships

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Vera Bollmann

    2008-07-01

    Full Text Available Der Sammelband Generationen und Familien, welcher dem Soziologen Kurt Lüscher zum 70. Geburtstag gewidmet ist, stellt eine kritische Gegenwartsdiagnose des aktuellen Theorie- und Forschungsstandes zu diesem Thema dar. Schon in ihrem Vorwort machen die beiden Herausgeber auf die Diversität und den Facettenreichtum des Familien- und Generationenkonzeptes in modernen Gesellschaften aufmerksam: familiale Generationenbeziehungen werden in ganz unterschiedlicher Weise gelebt, und je nach theoretischer Lesart ergeben sich vielfältige Deutungsmuster. Die Beiträge nähern sich der Verflechtung von Familie, Generation und Gesellschaft sowohl in theoretischer als auch in empirischer Hinsicht. Inhaltlich reihen sie sich in drei übergeordnete Themenblöcke ein: „Generationen, Generationenverhältnisse und Generationenbeziehungen“, „Familie, Alltag und Identität“ und „Soziologie, Recht und Politik”.The collected volume Generationen und Familien, which is dedicated to the sociologist Kurt Lüscher on his 70th birthday, presents a critical diagnosis of the current state of theory and research on this theme. The editors point to the diversity and multi-structural nature of the concept of family and generation in their forward to the volume: Familial relations between generations are experienced in very different ways and, depending upon the theoretical reading, they provide multiple patterns for interpretation. The contributions approach the linkage between family, generation, and society in a theoretical and an empirical manner. The contents can be divided into three general thematic blocks: “Generation, generational relations, and generational relationships,” “family, daily life, and identity,” and “sociology, law, and politics.”

  8. Kostenorientiertes Controlling von E-Learning-Plattformen mit dem TCO-Konzept - Methodische Grundlagen, Softwareunterstützung und Entwicklungsperspektiven

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Jan vom Brocke

    2007-07-01

    Full Text Available Zur administrativen Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen werden E-Learning-Plattformen eingesetzt, die auf der Grundlage des Internet Funktionen zur Distribution von Lehr- und Lernmaterialien und zur Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden anbieten. Zahlreiche wissenschaftliche Beiträge und Marktstudien beschäftigen sich mit der multikriteriellen Evaluation dieser Softwareprodukte zur informatorischen Fundierung strategischer Investitionsentscheidungen. Demgegenüber werden Instrumente zum kostenorientierten Controlling von E-Learning-Plattformen allenfalls marginal thematisiert. Dieser Beitrag greift daher das Konzept der Total Cost of Ownership (TCO auf, das einen methodischen Ansatzpunkt zur Schaffung von Kostentransparenz von E-Learning-Plattformen bildet. Aufbauend auf den konzeptionellen Grundlagen werden Problembereiche und Anwendungspotenziale für das kostenorientierte Controlling von LMS identifiziert. Zur softwaregestützten Konstruktion und Analyse von TCO-Modellen wird das Open Source-Werkzeug TCO-Tool eingeführt und seine Anwendung anhand eines synthetischen Fallbeispiels erörtert. Abschließend erfolgt die Identifikation weiterführender Entwicklungsperspektiven des TCO-Konzepts im Kontext des E-Learning. Die dargestellte Thematik ist nicht nur von theoretischem Interesse, sondern adressiert auch den steigenden Bedarf von Akteuren aus der Bildungspraxis nach Instrumenten zur informatorischen Fundierung von Investitions- und Desinvestitionsentscheidungen im Umfeld des E-Learning.

  9. Program for responsible and safe disposal of spent fuel elements and radioactive wastes (National disposal program); Programm fuer eine verantwortungsvolle und sichere Entsorgung bestrahlter Brennelemente und radioaktiver Abfaelle (Nationales Entsorgungsprogramm)

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    NONE

    2015-01-06

    The contribution covers the following topics: fundamentals of the disposal policy; amount of radioactive wastes and prognosis; disposal of radioactive wastes - spent fuel elements and wastes from waste processing, radioactive wastes with low heat production; legal framework of the nuclear waste disposal in Germany; public participation, cost and financing.

  10. Ungeklärte Fragen zu den Handschriften Codex Calixtinus und Ripoll 99

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Förster Binz, Verena

    2004-12-01

    Full Text Available There are still a number of unanswered questions in connection with the Codex Calixtinus (E-SCc s.s. They concern the origin of the compilation as it stands in the Codex Calixtinus and also partly in the manuscript Ripoll 99 (E-Bac 99, as well as the relationship between these two sources. This article takes up observations which are based on a detailed comparison of the versions of the tunes from the Mass for the Feast of St. James which appears in both Mss. and of these two with manuscripts in the tradition of Aquitaine and Central France. Several factors suggest that the original compilation was of Spanish or Southern French provenance and was edited and copied in Central France, also that the Mss. Ripoll 99 is neither a copy of the Codex Calixtinus nor based on a common original.

    [de] Im Zusammenhang mit dem Codex Calixtinus (E-SCc s.s. gibt es nach wie vor eine Reihe ungeklärter Fragen. Sie betreffen den Ursprung der im Codex Calixtinus und zum Teil auch in der Handschrift Ripoll 99 (E-Bac 99 überlieferten Kompilation sowie das Verhältnis zwischen diesen beiden Quellen. Der vorliegende Beitrag nimmt Beobachtungen auf, die auf einem detaillierten Vergleich der Melodiefassungen der in beiden Handschriften enthaltenen Messe für das Hauptfest des Jacobus und auf einer Gegeniiberstellung derselben mit Handschriften aus dem zentralfranzösischen und dem aquitanischen Überlieferungskontext basieren. Mehrere Faktoren sprechen dafür, daß die ursprtingliche Kompilation spanischer oder südfranzösischer Provenienz war und in Zentralfrankreich redigiert und kopiert wurde und daß die Handschrift Ripoll 99 keine Abschrift des Codex Calixtinus ist und auch nicht auf der selben Vorlage basiert wie dieser.

  11. Aktueller Stand und Ausblick der ED-Therapie mit Apomorphin SL

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Rauchenwald M

    2002-01-01

    Full Text Available Apomorphin ist ein Dopamin-Agonist mit hoher Affinität zu den D2-Rezeptoren. Es wird als zentraler Initiator beschrieben, obwohl es im engeren Sinn ein zentraler Verstärker des Erektionsreizes ist. Nach derzeitigem Wissensstand bilden die Medial Preoptic Area (MPOA und der paraventrikuläre Nucleus (PVN im Bereich des Zwischenhirns ein supraspinales Integrationszentrum, in welchem erektogene Stimuli wie Phantasiebilder, Gerüche, visuelle und taktile Reize verarbeitet werden. Dopaminerge Neurone, welche mit oxytocinergen im PVN in Verbindung stehen, führen zum sakralen parasympathischen Nukleus und beeinflussen die erektile Balance. Im Bereich des Hirnstamms wird die Erregung moduliert, indem vom Nucleus paragigantocellularis - durch Vorstellungen, Angst, Depression und neurale Afferenzen ausgelöst ? inhibitorische Stimuli ausgehen. Dopamin und Oxytocin spielen bei diesen Prozessen als Neurotransmitter eine zentrale Rolle, wobei Oxytocin wahrscheinlich einen Mediator der dopaminergen Erregung darstellt. Sowohl im zentralen Nervensystem als auch am Erfolgsorgan im Schwellkörper wird die Erregung aber letztendlich durch Stickoxyd (NO übertragen. Oxytocin ist derzeit Gegenstand intensiver Forschung und könnte ein weiteres Ziel für eine neue Gruppe von Pharmaka in der Behandlung der erektilen Dysfunktion darstellen. Die in vivo-Aktivität von Apomorphin konnte im funktionellen MRI durch Aktivierung kortikaler und subkortikaler Gehirnstrukturen bei 8 Patienten mit psychogener ED unter visueller sexueller Stimulation nachgewiesen werden. Der jeweilige Funktionszustand der Schwellkörper wird durch die Balance von sympathischen Stimuli aus dem unteren Thorakalmark und parasympathischen Stimuli aus dem Sakralmark bestimmt. Eine zentral ausgelöste Sakralnerven-Stimulation über die Nervi cavernosi führt daher zu einem Überwiegen der parasympathischen Erregung und zu einer vermehrten NO-Freisetzung an den parasympathischen Nervenendigungen und dem Endothel des Schwellkörpergewebes. Klinisch resultiert dies in einem Erschlaffen der Schwellkörpermuskulatur und Weitstellen der zuführenden Gefäße, wodurch schließlich die Erektion entsteht.

  12. Protektionismus vs. Liberalismus im landwirtschaftlichen Handel? Zollabgaben oder außertarifliche Mittel für den Marktschutz? Chancen und Entwicklungsgefahren des polnischen landwirtschaftlichen Sektors

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    El?bieta Daszkowska

    2009-01-01

    Full Text Available An der Schwelle des 21. Jahrhunderts in einem Zeitalter der Dominanz der liberalen Ansichten über den Welthandel kann man immer häufiger die Situation beobachten, wenn entwickelte Staaten, die traditionell als Fürsprecher des uneingeschränkten Handelsaustausches gelten, immer häufiger nach außertariflichen Mitteln zum Schutz ihrer eigenen Märkte greifen. Ziel dieses Artikels ist ein Bestimmungsversuch, ob Zollabgaben weiterhin ein wirksames Werkzeug für den Marktschutz sind oder ob diese Bedeutung an außertarifliche Barrieren übergegangen ist. Außerdem wurde in dieser Bearbeitung das Thema der Aktualität des protektionistischen Standpunktes in Agrarfragen, die Polen seit Jahren vertritt, aufgegriffen und zwar im Hinblick auf Chancen und Entwicklungsgefahren dieses Wirtschaftssektors in der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts.

  13. Spanien, das Haus Habsburg und Prag: Las ensaladas de Flecha (Prag 1581 und ihr Kontext

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Zywietz, Michael

    2009-12-01

    Full Text Available Prague and eastern central Europe belonged to the cultural area of central Europe in the early modern era. Dynastic connections, international nature of the noble community, muti-ethnic population and divers characteristics of dynastic and urban representation give proof of this. Flecha’s nephew wanted to erect a lasting monument —in terms of contemporary culture of remembrance and fame— to his uncle by printing the Ensaladas in Prague. With presumably very close connections between musicians and imperial sponsor —in this case between Rudolf II and Flecha the younger—, the preferences and wishes of the emperor must have shaped the work of the musicians in many fold and subtle ways.

    A comienzos de la Edad Moderna, Praga y Europa del Este formaban parte del área cultural centroeuropea. Prueba de ello son las interconexiones dinásticas, la naturaleza internacional de la nobleza, o la población, multiétnica, así como otras muchas características de la imagen que de sí mismos tenían gobernantes y ciudadanos. Mateo Flecha el joven quiso erigir un último monumento (según los términos culturales de la época relativos a la memoria —entendida como perduración o trascendecia a la muerte— y la fama a su tío, imprimiendo las Ensaladas en Praga. Los gustos y deseos del emperador debieron modelar el trabajo de los músicos de manera sutil, debido, presumiblemente, a las estrechas conexiones existentes entre los músicos y su mecenas, es decir, en este caso, entre Mateo Flecha el joven y Rodolfo II. [de] In der Frühen Neuzeit gehörten Prag und Ostmitteleuropa zum mitteleuropäischen Kulturraum. Dies zeigen die dynastischen Verbindungen, der internationale Charakter der Adelsgesellschaft, die multiethnische Bevölkerung und die verschiedenen Ausprägungen dynastischer und städtischer Selbstdarstellung. Mit dem Druck der Ensaladas in Prag wollte der Neffe dem Onkel im Sinne der zeitgenössischen Gedächtnis- und Ruhmeskultur ein bleibendes Denkmal setzen. Bei den mutmaßlich sehr engen Beziehungen, die zwischen Musikern und kaiserlichem Auftraggeber in Prag herrschten —im konkreten Falle zwischen Rudolf und Flecha dem Jüngeren—, mußten die Vorlieben und Wünsche des Kaisers in vielfältiger und auch subtiler Weise die Arbeit der Musiker prägen.

  14. Technik, Gelassenheit und ???????

    OpenAIRE

    Keck Wolfgang; Jovanov Rastko

    2013-01-01

    In diesem Aufsatz wird das Verhältnis zwischen den Begriffen Gelassenheit und ???????, von Heidegger als „Auseinandersetzung“ übersetzt und aufgefasst, untersucht. Der Betrachtung liegt dabei die Frage zu Grunde, ob der späte Heidegger sich mit den Begriffen Gestell und Gelassenheit überhaupt noch im Sinne grundlegender Gestalten der menschlichen Lebensweise auseinandersetzt, so wie er es in den 30er Jahren tat und behauptete. Weitergehend wird die Beziehun...

  15. Die Bedeutung der Ernährung in der Ätiologie und Prävention des Diabetes mellitus

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Holler C

    2000-01-01

    Full Text Available Ernährungsabhängige Faktoren in der Ätiologie des Diabetes mellitus sind bei Typ 1- und Typ 2-Diabetes sehr unterschiedlich. Epidemiologische Evidenz weist darauf hin, daß eine hohe Zufuhrmenge von Nitraten und eine sehr frühe Gabe von Kuhmilch im Säuglingsalter, entsprechend einer kurzen oder fehlenden Stillperiode, das Risiko für die Entstehung eines Typ 1-Diabetes erhöhen. Ein hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren in der Ernährung ist mit Insulinresistenz, Adipositas und Typ 2-Diabetes assoziiert, wohingegen eine Ernährung mit einem hohen Anteil langsam resorbierbarer Kohlenhydrate vor gestörter Glukosetoleranz und/oder der Progression zum Typ 2-Diabetes schützt. Die in der Ätiologie des Diabetes bekannten Faktoren werden beschrieben und sollen in der primären Prävention Beachtung finden. So kann komplettes Stillen während der ersten Lebensmonate das Risiko zur Entwicklung eines Typ 1-Diabetes vermindern. Das Risiko zur Entwicklung eines Typ 2-Diabetes wird besonders durch die Vermeidung von Übergewicht reduziert. Zur Sekundär- und Tertiärprävention stehen vor allem die Verbesserung der diabetischen Stoffwechsellage, sowie die blutdruck- und blutfettsenkenden Therapien zur Verfügung. Die diätetischen Möglichkeiten

  16. Einhaltung ethischer Rahmenbedingungen gesundheitsbezogener Online-Beratungen für Kinder und Jugendliche in der Schweiz

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Rachel P. Neuhaus Bühler

    2010-04-01

    Full Text Available Für Jugendliche kann das Internet eine Chance sein, sich bei persönlichen gesundheitsbezogenen Problemen Informationen und Rat zu holen. Allerdings sind Jugendliche bei der Nutzung der Hilfsquelle Internet auch verschiedenen Risiken ausgesetzt. Dazu gehören fehlerhafte oder schädliche Informationen, altersunangepasste Internetinhalte, unangemessene Erwartungen sowie missbräuchliche persönliche Kontakte und Datenmissbrauch durch Dritte. Kostenlose, gesundheitsbezogene Online-Beratungen können niederschwelligen personalisierten Rat für persönliche Fragen bieten, sollten jedoch durch die Gestaltung ihrer Rahmenbedingungen die erwähnten Risiken von Ju- gendlichen vermeiden und ihre Entscheidungsfähigkeit unterstützen. Dies, indem sie angemessen über das Angebot informieren und für einen sicheren Datenverkehr sorgen. Die vorliegende Studie untersuchte n = 18 kostenlose, gesundheitsbezogene Online-Beratungen für Jugendliche aus der deutschsprachigen Schweiz in Bezug auf die Einhaltung von bestimmten ethischen Rahmenbedingungen. Zudem wurden Angebote mit unbekanntem Beratungshintergrund und Angebote mit professionellem Beratungshintergrund diesbezüglich miteinander verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass obwohl aus moralischer Sicht die Einhaltung ethischer Rahmenbedingungen gefordert werden kann, angemessene Informationen zu den Angeboten oft ungenügend vorhanden sind und Angebote, die keine Angaben zum Beratungshintergrund machen, diesbezüglich deutlich schlechter abschneiden. Auch bieten nur wenige der untersuchten Angebote einen sicheren Datenverkehr für die Übermittlung der Frage und Antwort an.

  17. Trendwende bei der Frühverrentung in modernen Wohlfahrtsstaaten Paradigmenwechsel zur Überwindung von Push- und Pull-Faktoren

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Dr. Bernhard Ebbinghaus

    2013-12-01

    Full Text Available Jüngere Reformbemühungen moderner Wohlfahrtsstaaten hatten eine Umkehr des Frühverrentungstrends zum Ziel und waren mit einer Erhöhung der Regelaltersgrenze für den Übergang in den Ruhestand verbunden. Dieser Paradigmenwechsel geschah häufi g gegen den Protest von Gewerkschaften, Unternehmen und deren Mitarbeitern. Infolge des zunehmenden Ausbaus von Wohlfahrtsstaaten sowie als Reaktion auf die wirtschaftlichen Herausforderungen seit den 1970er Jahren hatte sich der frühe Erwerbsausstieg zu einer weitverbreiteten Praxis entwickelt. Die Frühverrentung stellte dabei einen wesentlichen Bestandteil des kontinentaleuropäischen Problems der „Wohlfahrt ohne Arbeit“ dar, während die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten, die liberalen englischsprachigen Volkswirtschaften und der japanische Wohlfahrtsstaat höhere Beschäftigungsquoten älterer Arbeitnehmer aufrechterhalten konnten. Seit den 1990er Jahren entstand ein internationaler Konsens zwischen internationalen Organisationen und nationalen Politikexperten im Hinblick auf die Notwendigkeit einer Trendwende bei der Frühverrentung. Auf der Basis einer vergleichenden historischen Analyse ausgewählter OECD-Länder untersuchen wir im Rahmen dieser Studie anhand von Makroindikatoren über Frühverrentungstrends und stilisierten Daten über institutionelle Strukturen die länderübergreifenden Unterschiede im Hinblick auf die Institutionalisierung von Frühverrentungssystemen sowie die jüngste Trendwende in diesem Bereich. Durch einen Vergleich des Zusammenspiels von Sozialpolitik und wirtschaftlichen Institutionen untersuchen wir die länderübergreifenden Unterschiede zwischen wohlfahrtsstaatlichen „Pull“-Faktoren und wirtschaftlichen „Push“-Faktoren, die zu einem frühen Erwerbsausstieg beigetragen haben. Gleichzeitig befasst sich der Beitrag mit den potentiellen Auswirkungen des Rückbaus wohlfahrtsstaatlicher Leistungen sowie der Bedeutung von „Integrationsfaktoren“ (wie etwa Aktivierungsmaßnahmen im Hinblick auf eine Reduzierung frühzeitiger Erwerbsausstiege.

  18. Physikdidaktik Theorie und Praxis

    CERN Document Server

    Girwidz, Raimund; Häußler, Peter

    2015-01-01

    „Physikdidaktik – Theorie und Praxis“ ist ein Sammelband, der dynamisch gewachsen ist. Der Teil I wurde im Jahre 2000 in erster Linie für Studierende des Lehramts Physik konzipiert. Der Teil II zeigt Konkretisierungen und im Unterricht erprobte Beispiele zu neueren didaktischen und methodischen Ansätzen, die aus der Pädagogik und der allgemeinen Didaktik für die Physikdidaktik aufbereitet wurden. Die Physikdidaktik befasst sich natürlich auch mit der Frage, welche Elemente aus der modernen Physik in den Unterricht eingehen können und sollen. Vor der Aufbereitung der Inhalte für den Unterricht, mit Vereinfachungen und angemessenen didaktischen Reduktionen, steht die Sachanalyse und die Zusammenfassung von interessanten Themen aus aktuellen experimentellen und theoretischen Arbeitsgebieten der Physik (Teil III). In der vorliegenden 3. Ausgabe eines Gesamtbandes „Physikdidaktik – Theorie und Praxis“ wurden Astrophysik, Elementar­teilchenphysik und Biophysik als interessante Beispiele aus ...

  19. Sophia Könemann, Anne Stähr (Hg.: Das Geschlecht der Anderen. Figuren der Alterität: Kriminologie, Psychiatrie, Ethnologie und Zoologie. Bielefeld: transcript Verlag 2011.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Ines Pohlkamp

    2012-02-01

    Full Text Available Betrachtungen der Anderen, wie der ‚Verbrecher‘, der ‚Irren‘, ‚der Tiere‘ und der ‚Wilden‘, sind bis heute Grundlagen der auf Differenz aufbauenden Disziplinen und strukturieren die gesamte Wissensproduktion. Der Tagungsband bietet vielseitige und erhellende Einblicke in die brüchigen Konstruktionen ‚der/des geschlechtlich Anderen‘ – hier als Figuren der Alterität konzeptionalisiert – und trägt damit vor allem zum interdisziplinären Austausch und zur wissenschaftlichen Dekonstruktion der Geschlechter der Anderen bei.Up until today, considerations of the others, such as the ‘criminals’, the ‘lunatics’, the ‘animals’, and the ‘wild’, are the basis of disciplines that build upon difference and they also structure the entire knowledge industry. These conference proceedings offer multifaceted and enlightening insights into the fragile constructions of ‘the gendered other/s’ – in this case conceptualized as figures of alterity – and thus contribute above all to the interdisciplinary exchange and to the deconstruction of the genders of the others.

  20. Use of riser tube rotation equipment in the Emlichheim and Landau petroleum mines of Wintershall AG Erdoelwerke; Einsatz von Steigrohrdrehvorrichtungen in den Erdoelfoerderbetrieben Emlichheim und Landau der Wintershall AG Erdoelwerke

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Caspari, R. [Wintershall AG Erdoelwerke, Emlichheim (Germany)

    1998-12-31

    Riser tube rotation equipment has been in use in the Emlichheim and Landau petroleum wells since 1994 in order to ensure longer life of the riser tubes. (orig.) [Deutsch] In den von Wintershall operierten Erdoelfoerderbetrieben Emlichheim und Landau werden ca. 90% der Bohrungen mit Gestaengetiefpumpen gefoerdert. Aufgrund der lagerstaettentechnischen Gegebenheiten, der Thermalmassnahmen in Emlichheim und der Infrastruktur der Betriebe koennen andere Foerderhilfsmittel wie Tauchkreiselpumpe, Excenterschneckenpumpe oder Gasliften nur bedingt zum Einsatz kommen. Ein wesentlicher Faktor fuer den wirtschaftlichen Betrieb dieser Bohrungen sind die Aufwaeltigungen zur Beseitigung von Schaeden an der Tiefpumpe, dem Pumpgestaenge und den Steigrohren. Waehrend die Einsatzdauer der Tiefpumpen und des Pumpgestaenges durch hoeherwertige Materialguete und geeignete Optimierungsmassnahmen erhoeht werden konnten, sind die Standzeiten der Steigrohre nahezu unveraendert geblieben. Um diese zu erhoehen, werden in den Erdoelfoerderbetrieben Emlichheim und Landau seit April 1994 Steigrohrdrehvorrichtungen eingesetzt. (orig.)

  1. Sabine Gries: Eigentlich ganz normal? Lesbische Mädchen und Frauen in zeitgenössischer Kinder- und Jugendliteratur. Münster u.a.: LIT Verlag 2008.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Jens Fritz Heiderich

    2010-03-01

    Full Text Available In a study based on a broad range of material, Sabine Gries examines the types of images of lesbian girls and women that are transmitted primarily by contemporary children’s and youth advice literature as well as by trendy magazines. The author suggests that old clichés, prejudices, and non-scientific contentions are communicated below the surface of such supposedly educational impulses. The examination can be located in the tradition of text-immanent and socio-historical approaches, though it does not directly say as such, nor does it provide justification for or align the approach with the objects studied; Gender and Queer Studies are not taken into consideration. Moreover, the author’s retelling of content is often too detailed.Sabine Gries geht in ihrer auf einer breiten Materialbasis fußenden Studie der Frage nach, welches Bild von lesbischen Mädchen und Frauen die vornehmlich zeitgenössische Kinder-, Jugend- und Ratgeberliteratur sowie Trendmagazine vermitteln. Unter der Oberfläche eines vermeintlich aufklärerischen Impetus werden der Verfasserin zufolge alte Klischees, Vorurteile und unwissenschaftliche Behauptungen verbreitet. Die Untersuchung steht in der Tradition textimmanenter und sozio-historischer Ansätze, ohne dass selbige expressis verbis reflektiert, begründet und mit der Auswahl der untersuchten Gegenstände abgestimmt würden; Gender- und Queer-Studies finden keine Berücksichtigung. Außerdem geraten Inhaltswiedergaben zum Teil zu ausführlich.

  2. Core Animation für Mac OS X und iPhone Eindrucksvolle dynamische User Interfaces erstellen

    CERN Document Server

    Dudney, Bill

    2009-01-01

    Core Animation wurde mit Mac OS X 10.5 eingeführt und bietet dem Entwickler hervorragende Möglichkeiten, auf einfache Weise animierte User Interfaces für den Mac und das iPhone zu erstellen. Bill Dudney gibt Ihnen in diesem Buch eine umfassende Einführung in Core Animation. In den ersten Kapiteln liegt der Schwerpunkt auf der Nutzung der Integration von Core Animation mit dem AppKit. Der Autor beginnt mit den vertrauten Möglichkeiten aus dem AppKit sowie der Beschreibung der Möglichkeiten, die Cocoa-APIs bieten, und führt langsam die zusätzlichen APIs ein, die zum Core-Animation-Framework gehören. Es werden Ihnen u.a. die verschiedenen Animationsarten vorgestellt, die Core Animation zur Verfügung stellt, sowie die Klassen, die das Timing von Animationen regeln. In den späteren Kapiteln geht es dann hauptsächlich um die Aspekte, die mit einer rein Core-Animation-basierten Benutzerschnittstelle realisiert werden können. Der Autor erläutert Ihnen die Arbeitsweise von Layers sowie deren Geometrie un...

  3. Neue Möglichkeiten zur Antikoagulation bei Vorhofflimmern ? Analyse der Studienergebnisse mit Dabigatran und Rivaroxaban

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Eber B

    2012-01-01

    Full Text Available Das Management von chronischem Vorhofflimmern hat sich durch die neuen oralen Antikoagulantien wie Dabigatran und Rivaroxaban grundlegend geändert. Vitamin-KAntagonisten haben jahrzehntelang gezeigt, dass durch diese Therapie ein Schlaganfall bei Vorhofflimmern um bis zu 70 % reduziert werden kann. Leider bestehen verschiedene Limitationen in der Anwendung, wie vor allem die höhere Hirnblutungsrate. Die Studien RELY mit Dabigatran und ROCKET mit Rivaroxaban, jeweils getestet gegen Warfarin, haben ergeben, dass bei vergleichbarer Effektivität bzw. teils Überlegenheit in der Wirksamkeit die Rate an Hirnblutungen signifikant reduziert werden konnte. Die Unterschiede der Studien werden in der vorliegenden Arbeit diskutiert, ein direkter Vergleich ist aufgrund großer Differenzen in der Patientenselektion, dem Studiendesign und dem Follow-up jedoch nicht erlaubt. Soweit möglich wird versucht, eine Differentialtherapie mit diesen neuen Substanzen zum gegenwärtigen Wissensstand anzubieten.

  4. The results of Kyoto; Die Ergebnisse von Kioto. Nachhaltige Entwicklung und Kernenergie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schmidt-Kuester, W.J. [FORATOM, Brussels (Belgium)

    1998-02-01

    FORATOM is the Brussels representation of the European nuclear industry. The organization is composed of twelve national atomic fora in the European Union, Switzerland and the Czech Republic. FORATOM used the Kyoto conference on climate protection to draw attention to the important role nuclear power can play for sustainable development. The contribution contains a survey of the results elaborated at the Kyoto conference and a report about the activities of the nuclear industry before and during the event. (orig.) [Deutsch] FORATOM ist die Vertretung der europaeischen Nuklearindustrie in Bruessel. Mitglieder sind zwoelf nationale Atomforen der Eurpaeischen Union, der Schweiz und der Tschechischen Republik. FORATOM hat die Klimaschutzkonferenz in Kioto zum Anlass genommen, auf die wichtige Rolle, die die Kernenergie fuer eine nachhaltige Entwicklung spielen kann, aufmerksam zu machen. Im Beitrag wird ein Ueberblick ueber die Ergebnisse der Konferenz von Kioto gegehen und ueber die vor und waehrend der Konferenz von der Nuklearindustrie durchgefuehrten Aktivitaeten berichtet. (orig.)

  5. Frauen in Philosophie und Wissenschaft Women in Philosophy and Science

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Regina Harzer

    2006-03-01

    Full Text Available Der von Brigitte Doetsch herausgegebene Band präsentiert die aktuelle Feministische Philosophie und sammelt Beiträge, die Einblick geben in den gegenwärtigen Forschungsstand, wie ihn „Philosophinnen im dritten Jahrtausend“ erreicht haben. Insgesamt neun, zum Teil interdisziplinär ausgerichtete Arbeiten werden vorgestellt. Das Themenspektrum ist weit: Geschichte der Philosophie; Politische Philosophie und Naturphilosophie; Epistemologie; Biopolitik und Bioethik als Bereiche praktischer Philosophie; Forschung über Geschlechterverhältnisse. Alle Beiträge gehen zurück auf eine Vortragsreihe des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies (www.genderzentrum.de. Leser/-innen erhalten einen guten Überblick über die aktuelle Frauenforschung aus der Sicht theoretischer und praktischer Philosophie.The volume edited by Brigitte Doetsch presents the current trends in feminist philosophy and collects contributions that provide a glimpse into the contemporary state of research of the “philosophers of the third century.” The book is comprised of nine essays, many with an interdisciplinary focus. The spectrum of themes is broad: history of philosophy; political philosophy and natural philosophy; epistemology; biopolitics and bioethics as areas of practical philosophy; research on gender relations. All of the contributions are based on a series of lectures at the Braunschweig Center for Gender Studies (www.genderzentrum.de. Readers receive a good overview of current feminist research from the perspective of theoretical and practical philosophy.

  6. Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin [History, Theory and Ethics

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Möller, Mareike

    2006-05-01

    Full Text Available [english] In view of the new German curriculum regulations, inaugural teachings in the integrated course "History, Theory and Ethics of Medicine" were taking place during winter semester 2003/04. The survey examines the degree of implementation of this new integrated class at all German Medical Universities. It details questions about the organisation of the class, the importance of different course contents and the type of assessment and evaluation methods. Differences and difficulties in organising the courses are analysed. The results show a heterogeneous picture: the courses differ significantly regarding form, course contents, teaching methods and used resources. The establishment of new classes and teaching contents within the medical curriculum is discussed based on the results of this survey. [german] Zum Wintersemester 2003/04 wurden im Rahmen der neuen Approbationsordnung erstmals Lehrveranstaltungen im Querschnittsbereich "Geschichte, Theorie, Ethik der Medizin" (GTE angeboten. Die vorliegende Umfrage erhebt den Stand der Implementierung von GTE an allen deutschen Fakultäten. Sie umfasst Fragen zur Organisation des Kursangebotes, zur Gewichtung von Lehrinhalten, zur Art der Leistungskontrolle und Evaluation. Unterschiede und Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Lehre werden analysiert. Die Ergebnisse zeigen ein interuniversitär heterogenes Bild: Die Kurse unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Form, Unterrichtsinhalten, Lehrmethoden und verwendeter Ressourcen. Die Etablierung neuer Fächer und Inhalte im Medizinstudium wird exemplarisch diskutiert.

  7. Prävention und Rehabilitation nach radikaler Prostatektomie - Teil II: Harninkontinenz

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Müller C

    2010-01-01

    Full Text Available Die Harninkontinenz als Komplikation der radikalen Prostatektomie ist zwar in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend seltener geworden, für die betroffenen Patienten stellt sie aber eine wesentliche Beeinträchtigung der Lebensqualität dar. Das Alter des Patienten zum Zeitpunkt des Eingriffs ist ein naturgemäß nicht beeinflussbarer Risikofaktor. Als präventive Maßnahmen kommen Veränderungen des Lebensstils, Meiden bestimmter Risikofaktoren, das präoperative Beckenbodentraining zur Optimierung der präoperativen Kontinenz sowie präventive und therapeutische Maßnahmen zur Verbesserung der präoperativen Potenz infrage. Während die anlagebedingte Länge der Urethra und die Größe der Prostata naturgemäß vorgegeben sind, lässt sich die Prävalenz der Harninkontinenz nach radikaler Prostatektomie durch schonende Operationstechniken und durch die intraoperative Hypothermie reduzieren. Darüber hinaus gibt es eine Reihe rehabilitativer Maßnahmen, speziell das postoperative Beckenbodentraining, elektrische Beckenbodenstimulation, Magnetfeldtherapie und erste pharmakologische Ansätze. Auch die Rehabilitation der postoperativen erektilen Funktion kann sich günstig auf die Kontinenz auswirken. Obwohl die Studienlage für die Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen nach den Kriterien der evidenzbasierten Medizin insgesamt insuffizient ist, zeigt die in den vergangenen Jahrzehnten abnehmende Prävalenz der Harninkontinenz nach radikaler Prostatektomie, dass die oben genannten Maßnahmen gemeinsam angewandt außerordentlich wirksam sind.

  8. Kinderwunsch nach Chemotherapie - wissenschaftliche Perspektiven und klinische Anwendung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Zervomanolakis I

    2008-01-01

    Full Text Available Durch die Einführung chemotherapeutischer Behandlungsregime konnte die Überlebensrate bei jungen Frauen, die an einer malignen Erkrankung leiden, in den vergangenen drei Jahrzehnten gesteigert werden. Relativ wenig Beachtung wurde in der Vergangenheit den Folgen der Chemotherapie bei diesen Frauen geschenkt. Die durch die Chemotherapie verursachte Ovarialinsuffizienz kann die Fertilität beeinträchtigen und ein klimakterisches Syndrom hervorrufen. Es gibt mehrere, teilweise experimentell einzustufende Möglichkeiten des Fertilitätserhalts bzw. des Erhalts der Ovarfunktion bei Patientinnen, die sich aufgrund einer malignen bzw. Autoimmunerkrankungen einer Chemotherapie unterziehen müssen. Neben der IVF-Behandlung vor Chemotherapie werden der Ovarschutz mittels GnRH-Analoga während der Chemotherapie, die laparoskopische Probenentnahme von Ovarialgewebe zur Kryokonservierung und späteren Retransplantation, die Transposition der Ovarien vor der Strahlentherapie, die In-vitro-Maturation von unreifen Eizellen und die Xenotransplantation vom Ovarialgewebe auf immundefiziente Mäuse als mögliche Methoden zum Erhalt der Fertilität der Patientinnen betrachtet. Allerdings sind die Methoden noch nicht etabliert. Aus diesem Grund sollten sie nur von denjenigen Zentren angeboten werden, die über die logistischen Organisationsstrukturen und Kooperationen mit den onkologischen Kliniken verfügen.

  9. Hyperurikämie: Bloß Marker oder unabhängiger Risikofaktor für Hypertonie und andere kardiovaskuläre Erkrankungen? Provokante Gedanken zur Entstehung der "essenziellen Hypertonie"

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Wallner M

    2009-01-01

    Full Text Available Die Hypertonie stellt einen wesentlichen Risikofaktor für das Auftreten kardiovaskulärer Erkrankungen dar und steht in enger Verbindung zum weltweit zu beobachtenden Phänomen des metabolischen Syndroms. Bereits im 19. Jahrhundert wurde ein kausaler Zusammenhang zwischen der Hyperurikämie und dem Auftreten einer arteriellen Hypertonie vermutet. Trotz einer Reihe epidemiologischer Studien wurde die Hyperurikämie lange Zeit nicht als eigenständiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen anerkannt. Durch Hemmung des Enzyms Urikase, das bei fast allen Säugetieren außer den Primaten die Harnsäure zu Allantoin abbaut, gelang es, bei Ratten den sonst extrem niedrigen Harnsäurespiegel geringfügig zu erhöhen. Nach einigen Wochen entwickelten sie eine arterielle Hypertonie. Der dafür verantwortliche bimodale Pathomechanismus konnte in der Folge aufgeklärt werden. Bei jugendlichen Hypertonikern kann durch Gabe von Allopurinol der Blutdruck gesenkt werden. Der Verlust des Urikasegens bei den frühen Primaten (und somit auch bei den Vorläufern des Menschen im Miozän führte zum Anstieg der Harnsäure. Der damit verbundene Blutdruckanstieg könnte die Entstehung des aufrechten Ganges begünstigt haben. Die als Süßstoff in der Nahrungsmittelindustrie breit eingesetzte Fruktose erhöht bei ihrem Abbau die Produktion von Triglyzeriden und trägt somit zur Insulinresistenz beim metabolischen Syndrom bei. Als einziger Zucker bewirkt Fruktose bei ihrem Abbau auch einen Anstieg der Harnsäure, die ihrerseits zur endothelialen Dysfunktion und verminderten Freisetzung von Stickoxid führt. Um die Muskeldurchblutung zu verbessern und die Glukoseaufnahme zu steigern, wird vermehrt Insulin produziert. Dies legt eine mögliche Assoziation zwischen vermehrtem Fruktosekonsum, Hyperurikämie und metabolischem Syndrom nahe. Auch wenn es zu früh ist, die Hypertonie durch Senken des Harnsäurespiegels zu therapieren, ist es doch lohnend, über mögliche Zusammenhänge zwischen Hyperurikämie und Hypertonie nachzudenken.

  10. Man is changing the water and energy budget of the earth. Giessen model improves risk assessment; Der Mensch veraendert den Wasser- und Energiehaushalt der Erde. Giessener Modell verbessert die Risikoabschaetzung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Esser, G. [Giessen Univ. (Germany)

    2002-07-01

    Carbon dioxide emissions have speeded up the natural greenhouse effect, causing a temperature increase at the earth's surface and cooling down of the upper atmosphere. Everybody is familiar with the horror scenarios brought forward in the press - but are they really scientifically founded?. [German] Die fortgesetzte Emission des Treibhausgases Kohlendioxid - zur Zeit jaehrlich 24 Milliarden Tonnen mit zunehmender Tendenz, seit vorindustrieller Zeit mehr als 1 Billion (10{sup 12}.) Tonnen - hat den natuerlichen Treibhauseffekt der Erdatmosphaere verstaekt. Das fuehrte zu einer Temperaturerhoehung an der Erdoberflaeche und zu einer Abkuehlung der (hoeheren) Atmosphaere. Die Wirkung des Kohlendioxids und anderer Treibhausgase wird durch Rueckkoppelungseffekte noch verstaerkt. So wirken zum Beispiel die Zunahme des Wasserdampfgehalts, die Abnahme der Schneebedeckung und der mit Meereis bedeckten Flaechen in den Polargebieten verstaerkend auf den Treibhauseffekt. Als Folgen der drohenden Erwaermung werden zum Teil Horrorszenarien entworfen. Doch wie zuverlaessig sind eigentlich die wissenschaftlichen Grundlagen fuer solche Vorhersagen? (orig.)

  11. Vergleichende Einschätzung der diagnostischen Aussagekraft der Kenngrößen freies PSA, Alpha1-Antichymotrypsin-PSA und komplexiertes PSA in der Diagnostik des Prostatakarzinoms

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Baumgart E

    2001-01-01

    Full Text Available Ziel der Studie war die vergleichende Einschätzung der diagnostischen Aussagekraft von Gesamt-PSA (tPSA, freiem PSA (fPSA, alpha1-Antichymotrypsin-PSA (ACT-PSA und komplexiertem PSA (cPSA sowie der entsprechenden Quotienten zur Differenzierung zwischen einem Prostatakarzinom (PCa und einer Benignen Prostatahyperplasie (BPH. Die Bestimmung erfolgte bei insgesamt 324 Männern (PCa: n = 144; BPH: n = 89; Kontrollen: n = 91. Die tPSA- und cPSA-Konzentrationen wurden mit dem Bayer Immuno 1 System (Bayer Diagnostics, Tarrytown, USA durchgeführt; die tPSA- und fPSA-Bestimmungen erfolgten mit dem Elecsys System (Roche Diagnostics, Mannheim, Deutschland. Der ACT-PSA-Test ist ein Prototyp für klinische Untersuchungen auf dem ES-System (Roche Diagnostics. Die medianen Konzentrationen von tPSA, ACT-PSA, cPSA und die Quotienten fPSA/tPSA, ACT-PSA/tPSA, cPSA/tPSA waren zwischen PCa- und BPH-Patienten signifikant unterschiedlich. Zur Objektivierung der Diskriminierungsfähigkeit wurde das "Receiver Operating Characteristics Analysis" Verfahren (tPSA 20µg/l eingesetzt. Die Quotienten fPSA/tPSA, ACT-PSA/tPSA und cPSA/tPSA unterschieden sich signifikant vom tPSA. ACT-PSA und cPSA waren nicht signifikant unterschiedlich von tPSA. Signifikante Unterschiede zwischen den Quotienten fPSA/tPSA, ACT-PSA/tPSA und cPSA/tPSA wurden nicht festgestellt. Die Bestimmung von ACT-PSA oder cPSA sowie der entsprechenden Quotienten verbessert nicht die PCa-Diagnostik im Vergleich zum Quotienten fPSA/tPSA. Die Quotienten ACT-PSA/tPSA und cPSA/tPSA können als Alternative zum fPSA/tPSA in Betracht gezogen werden.

  12. Milch, Milchprodukte, Analoge und Speiseeis

    Science.gov (United States)

    Coors, Ursula

    Die Produktpalette Milch und Erzeugnisse aus Milch beinhaltet Konsummilch, die aus Milch oder Bestandteilen der Milch hergestellten Milcherzeugnisse wie Sauermilch-, Joghurt-, Kefir-, Buttermilch-, Sahne-, Kondensmilch-, Trockenmilch- und Molkenerzeugnisse, Milchmisch- und Molkenmischprodukte (Produkte mit beigegebenen Lebensmitteln), Milchzucker, Milcheiweißerzeugnisse, Milchfette und Käse.

  13. Kirsten Möller, Inge Stephan, Alexandra Tacke (Hg.: Carmen. Ein Mythos in Literatur, Film und Kunst. Köln u.a.: Böhlau Verlag 2011.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Uta Felten

    2011-12-01

    Full Text Available Im vorliegenden Sammelband werden aktuelle Untersuchungen zum Carmen-Mythos in Literatur, Film, Malerei und Musikkultur aus einer genderspezifischen, einer transmedialen und einer transkulturellen Perspektive präsentiert. Als gemeinsame methodische Prämisse des Bandes fungiert die These, dass Carmen als Produkt einer Mythenbricolage und als Projektionsfläche für vornehmlich männlich codierte Exotismus- und Alteritätsfiktionen verstanden werden kann. Kontinuitäten und Diskontinuitäten im Umgang mit dem Carmen-Mythos werden deutlich am Beispiel von filmischen, literarischen, pikturalen, musikalischen und performativen Bearbeitungen des Mythos vom 19. bis zum 21. Jahrhundert.This anthology presents current studies about the Carmen myth in literature, film, art, and music culture from a gender-specific, a transmedial, as well as a transcultural perspective. The thesis that Carmen can be understood as the product of the bricolage of myths and as an object of projection for primarily male coded fictions of exoticism and alterity functions as the common methodological premise of the volume. Filmic, literary, pictorial, musical, and performative realizations of the Carmen myth from the 19th to the 21st century illustrate the continuities and discontinuities in dealing with the myth.

  14. Status and perspectives of communal collecting of electric and electronic scrap; Stand und Perspektiven der kommunalen Elektro- und Elektronikschrotterfassung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schroeter, Achim W. [Verband Kommunaler Unternehmen e.V. (VKU), Berlin (Germany). Abfallwirtschaft und Stadtreinigung VKS

    2012-11-01

    In the six years since the coming into force of the German Act on Waste Electric and Electronic Systems (ElektroG), communal waste collecting services have been working quite effectively. With the impending amendment of the WEEE regulation and its implementation in national law, the ElektroG will have to be revised and amended. It must be ensured that the current standards of citizen-friendly waste collecting and recycling strategies will be maintained. Manufacturers will be faced with greater responsibility for their products. Communities must be involved in order to protect resources and the environment. (orig.) [German] Die kommunalen Abfallwirtschaftsbetriebe haben mit ihren Annahmestellen fuer Elektro- und Elektronikaltgeraete in den vergangenen rund sechs Jahren seit Inkrafttreten des Elektro- und Elektronikaltgeraetegesetzes (ElektroG) in Deutschland mit grossem Aufwand fuer einen weitgehend stoerungsfreien Anlieferbetrieb fuer den Buerger gesorgt. Die Novelle der WEEE-Richtlinie fuehrt im Rahmen der nationalen Umsetzung zu einer Ueberarbeitung des ElektroG in den naechsten zwei Jahren, wobei darauf geachtet werden muss, dass die erarbeiteten Standards in der buergernahen Wertstofflogistik und bei der Verwertung der eingesammelten Elektroaltgeraete erhalten bleiben. Eine weiter gehende Produktverantwortung der Hersteller ist dabei einzufordern. Zum Schutz von Ressourcen und Umwelt ist eine verantwortliche Beteiligung der Kommunen unerlaesslich. (orig.)

  15. R and D as an instrument to tie customers and as a means for acquisition; F und E als Instrument zur Kundenbindung und Akquisition

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Sostmann, R. [Thyssengas GmbH, Duisburg (Germany)

    1998-10-01

    Whereas (basic) research work should be regarded as a common task, development and deployment (D and D) can be a purposeful target for individual companies, as well as to improve the technique of gas transport and distribution as to support the marketing of gas. Customers increasingly expect besides low-gas-pricing, good service, technical advice and innovative gas suppliers. D and D supports the fulfillment of these expectations. The positive effects of D and D are improvements in the application of `Natural Gas` (less emissions, more efficiency), increase of gas sales by new or renewed gas appliances and better customer satisfaction by problem-solving. R and D efforts differ from country to country and even on a national basis. Also in a liberalised market it will be necessary to strengthen common funded R and D in order to hold the market position of gas in competition to alternative energies. (orig.) [Deutsch] Waehrend die (Grundlagen-)Forschung als Gemeinschaftsaufgabe anzusehen ist, kann die Entwicklung und Einfuehrung (E und E) eine sinnvolle Aufgabe fuer Einzelunternehmen sein, sowohl zum Zweck der Verbesserung der Betriebstechnik, wie aber auch zur Unterstuetzung des Gasverkaufs. Die Kunden erwarten neben guenstigen Gaspreisen auch kompetente Beratung und innovative Lieferanten. E und E stuetzt die beiden letzteren Erwartungen. Die positiven Auswirkungen von E und E in der Gasanwendung sind Verbesserungen des Produktes `Erdgas` (Emissionsverminderung, Effizienzsteigerungen), Absatzsteigerungen durch neue oder verbesserte Anwendungen und groessere Kundenzufriedenheit durch Loesung aufgetretener Probleme. Das Engagement fuer F und E ist im Gasfach international und national sehr unterschiedlich. Es wird auch im liberalisierten Markt erforderlich sein, die gemeinschaftliche F und E zur Erhaltung der Wettbewerbsfaehigkeit des Gases gegenueber Substitionsenergietraegern zu staerken. (orig.)

  16. Hormonally active substances in the environment: Xeno-estrogens. Opinion of an expert commission of the Toxicology Section of Deutsche Gesellschaft fuer experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie (DGPT); Hormonell aktive Substanzen in der Umwelt: Xenooestrogene. Stellungnahme der Beratungskommission der Sektion Toxikologie der Deutschen Gesellschaft fuer Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie (DGPT)

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Degen, G.H.; Foth, H.; Kahl, R.; Kappus, H.; Neumann, H.G.; Oesch, F.; Schulte-Hermann, R. [Dortmund Univ. (Germany). Inst. fuer Arbeitsphysiologie

    1999-12-01

    Observations of disturbances in the hormonal regulation mechanisms of humans and animals raised an interest in the potential hazards of environmental pollutants with hormonal, in particular estrogenic activity. The available information on the mode of action, dose dependence and exposure pathways (exposure scenarios) suggests that the hazard to humans may be low. On the other hand, the exotoxicological effects are less easily assessible, and further investigations will be required for a well-founded risk characterisation and assessment. There are now many research programmes in this field in various countries including Germany. For example, there are projects concerning 'Environmental chemicals affecting the endocrineous system (environmental hormones)' which are funded by the German state (German Bundestag 1998) and several projects funded by the Association of the Chemical Industry and various German states. Further information on terminated and current projects is available from the Federal Environmental Office where the national activities are coordinated. [German] Beobachtungen ueber die Beeinflussung hormoneller Regulationsmechanismen bei Mensch und Tier haben die Aufmerksamkeit auf eine moegliche Gefaehrdung durch Umweltstoffe mit hormoneller, insbesondere solche mit oestrogener Aktivitaet gelenkt. Die verfuegbaren Informationen ueber Wirkungsweise, Dosisabhaengigkeit und Art der Exposition (Expositionsszenarien) lassen das Ausmass der Gefaehrdung fuer den Menschen gering erscheinen. Die oekotoxikologischen Auswirkungen sind demgegenueber weniger klar. Fuer eine fundierte Risikocharakterisierung und Risikoabschaetzung sind weitgehende Untersuchungen erforderlich. Dem tragen zahlreiche Forschungsprogramme in verschiedenen Laendern Rechnung. Auch in Deutschland wird Forschung auf diesem Gebiet unterstuetzt. Zum Beispiel: etliche Vorhaben zum Thema ''Chemikalien in der Umwelt mitWirkung auf das endokrine System (Umwelthormone)'' mit Mitteln der Bundesregierung (Deutscher Bundestag 1998) und weitere Projekte durch den Verband der Chemischen Industrie und einzelne Bundeslaender. Weitere Informationen zu abgeschlossenen und zu laufenden Projekten sind beim Umweltbundesamt erhaeltlich, das auch die nationalen Aktivitaeten koordiniert. (orig./MG)

  17. Review: Marcus Syring; Erik Flügge (Hrsg.: Die Erstbegegnung mit dem Politischen: Erfahrungsorientierte politische Erstkontakte in Unterricht, Schule und Lebenswelt

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kramer, Hans-Ulrich

    2014-12-01

    Full Text Available Der im Prolog-Verlag erschienene Sammelband Die Erstbegegnung mit dem Politischen beschäftigt sich mit theoretisch unterfütterten und empirisch erprobten Konzepten, mit deren Hilfe Kinder und Jugendliche innerhalb der Schule (Teil I oder auch außerschulisch bzw. an der Schnittstelle Schule/Umwelt (Teil II didaktisch an das politische Geschehen herangeführt werden sollen – und somit eine (positive Erstbegegnung mit dem Politischen erleben können. Dabei fordern die Autoren einen Politikunterricht, der an jene politische Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen anknüpft, die diese in ihrer Familie und ihrem sozialen Umfeld gemacht haben bzw. machen können. Dies ist mit dem Neologismus ‚erfahrungsorientiert‘ im Untertitel gemeint. Dieser Unterricht soll es den Lernenden ermöglichen, politische Strukturen im eigenen Handeln zu erkennen und sich selbst als politische Akteure verstehen zu lernen. Erfahrungsorientierung als das zentrale Prinzip für die politische Bildung in- und außerhalb der Schule knüpfe direkt an das Denken des „Demokratie-Didaktikers John Dewey“ (12 zu Beginn des 20. Jahrhunderts an, wie Syring/Flügge in ihrer Einleitung zum Sammelband betonen: „Damals wie heute liegt dem Ansatz die Idee zugrunde, dass situatives Lernen mit und an konkreten Erfahrungen intensiver ist.“ (12.

  18. Medikamentöse und alternative Konzepte zur Behandlung von Vorhofflimmern: Neuere Klasse-III-Antiarrhythmika, Hybridtherapien (Kardioversion-Defibrillation, Ablation, Pacing

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Pürerfellner H

    2004-01-01

    Full Text Available Trotz Fortschritten in der nicht-pharmakologischen Therapie spielen antiarrhythmische Medikamente noch immer eine führende Rolle in der Behandlung kardialer Arrhythmien. Große randomisierte kontrollierte klinische Studien haben die Wichtigkeit einer geeigneten Risiko-Nutzen-Evaluierung bei unterschiedlichen Patientengruppen herausgearbeitet. Das hat dazu geführt, daß Natrium-Kanal-Blocker wegen ihrer potentiell proarrhythmischen Wirkung speziell bei Patienten mit eingeschränkter linksventrikulärer Funktion und ischämischer Herzerkrankung immer weniger eingesetzt wurden. Dagegen wurden Betablocker und komplexere Klasse- III-Substanzen wie Sotalol und Amiodaron immer öfter verordnet. Allerdings haben häufig auftretende Nebenwirkungen die Entwicklung von Substanzen mit einer einfachen Ionen-Kanal-Blockade vorangetrieben. In diesem Review werden neuere sogenannte reine Klasse-III-Substanzen diskutiert. Ihr gemeinsamer Wirkmechanismus ist ein antifibrillatorischer Effekt auf Vorhof und Kammer. Klinisch werden sie bei der medikamentösen Kardioversion und zur Prävention von Vorhofflimmern oder Vorhofflattern genauso wie zum Erhalt des Sinusrhythmus nach dessen erfolgreicher Wiederherstellung eingesetzt. Der Bericht enthält eine detaillierte Analyse zur Pharmakokinetik, referiert die Ergebnisse klinischer Studien und erläutert Implikationen in bezug auf die tägliche Anwendung dreier spezieller Substanzen: Ibutilid, Dofetilid und Azimilid. Nachdem ihre Effektivität noch immer begrenzt ist, wird die gegenwärtige und zukünftige Rolle von Hybridtherapien, d. h. eine Kombination von medikamentöser Therapie mit alternativen Behandlungsmethoden (implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren, Katheterablation, Schrittmacher diskutiert. Darüber hinaus gibt es einen Ausblick auf ein zukünftiges Medikamentendesign, dessen Ziel das im Sinne eines Remodellings elektrisch veränderte Vorhofgewebe darstellt.

  19. Schwangerschaftshypertonie: Therapie und Nachsorge

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Homuth V

    2008-01-01

    Full Text Available Kurzfassung: Hypertensive Schwangerschaftserkrankungen komplizieren mehr als 10 % aller Schwangerschaften weltweit. Klinisch am bedeutsamsten sind die durch Hypertonie und Proteinurie nach der 20. Schwangerschaftswoche definierte schwangerschaftsinduzierte Präeklampsie und Pfropfpräeklampsie, insbesondere deren schwerste Verlaufsformen Eklampsie und HELLP-Syndrom. Sie gehören global unverändert zu den führenden Ursachen für fetale, neonatale und mütterliche Morbidität und Mortalität. Ihre Ätiologie ist unbekannt und daher ist mit Ausnahme der Beendigung der Schwangerschaft eine kausale Therapie nicht möglich. Insbesondere bleibt eine antihypertensive Therapie hinsichtlich der fetalen Entwicklung problematisch und sollte zur Vermeidung mütterlicher kardiovaskulärer Komplikationen erst bei Blutdruckwerten ? 170/110 mmHg begonnen werden, bei vorbestehendem Hochdruck oder Pfropfkonstellation (präexistente Nierenerkrankung, Diabetes mellitus bereits ab Blutdruckwerten von ? 160/ 100 mmHg. Zu beachten ist dabei die nur geringe Auswahl in der Schwangerschaft einsetzbarer Antihypertensiva, die sich im Wesentlichen auf Methyldopa, und bereits eingeschränkt auf den Betablocker Metoprolol sowie Dihydralazin und den Kalziumantagonisten Nifedipin begrenzt. Eine der wichtigsten Aufgaben nach der Entbindung ist die Gewährleistung und Förderung des Stillens. Aufgrund ausreichender medikamentöser Alternativen ist ein Abstillen wegen einer antihypertensiven Therapie nicht indiziert. Ergebnisse aktueller Untersuchungen zeigen, dass eine Hypertonie in der Schwangerschaft und ihre Komplikationen Frühgeburtlichkeit und vermindertes Geburtsgewicht einen bedeutsamen Risikofaktor für das Auftreten kardiovaskulärer Erkrankungen, wie Herzinfarkt und Schlaganfall, im späteren Leben darstellen. Daher sind für davon Betroffene frühzeitige Maßnahmen zur kardiovaskulären Prävention und lebenslangen Verlaufskontrolle zu fordern.

  20. Ausgrenzung der Antike als Problemverlust - zum Verhältnis von Bildung und Arbeit

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Jörg Ruhloff

    2014-06-01

    Full Text Available "The exclusion of antiquity as impoverishment of thought - on the relationship between “Bildung” and labor". In contemporaneity the concept of Bildung even at University has been identified more and more with labor. The synonymous use of both terms stands in contradiction to the historic meaning of Bildung at its first occurrence in ancient Greek. The original characterization of Bildung which decidedly excluded any kind of work is no longer taken into consideration. The article reflects on the problematic loss of the historic consciousness of the difference between Bildung and labor and on the debatable consequences resulting in a constrictive and pauperizing development of Theory of Education.

  1. Zum Auf und Ab des Meeresspiegels in Skandinavien: Langer Streit um Eustasie oder Isostasie

    Science.gov (United States)

    Seibold, Eugen; Seibold, Ilse

    2012-03-01

    The phenomenon of the rise of the Scandinavian shield during the Holocene and the concomitant fall in level of the Baltic Sea has been investigated for centuries. Already in medieval times, there were reports about the coastlines of the Gulf of Bothnia that are full of relevant observations. During the eighteenth century, scientists such as Celsius and Linnaeus collected observations such as these. The result was that the search for the possible explanations of this rise-and-fall phenomenon intensified. The generally favoured explanation was that there was an active sinking of sea level in the Baltic rather than an active rising of the land surface in Fennoscandia. This was because water was seen as mobile, in contrast to a „terra firma". The relevant discussion was often emotional, and here, we try to illustrate it using material from the Geologenarchiv Freiburg (von Hoff, von Buch and Goethe). No more than a few decades later, it became obvious by the theory of Ice Age that both the sea level and the land could be mobile (eustatic sea level changes—glacial isostasy). Additionally, of course, plate tectonics had some influence: Norway is situated at the western end of the Eurasian plate and is part of a passive continental margin. There are still open research problems, many of which can be addressed using modern methods of satellite-based geophysics and geodesy. Some other aspects as the permanent uplift trend of Scandinavia since the Cambrium or the rhythmic to and fro of magma in the upper mantle during the Pleistocene are mentioned.

  2. Woten und Ingrier vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert / Riho Grünthal

    Index Scriptorium Estoniae

    Grünthal, Riho, 1964-

    2009-01-01

    Arvustus: Västrik, Ergo-Hart. Vadjalaste ja isurite usundi kirjeldamine keskajast 20. sajandi esimese pooleni : alliktekstid, representatsioonid ja tõlgendused. Tartu : Tartu Ülikooli Kirjastus, 2007. (Dissertationes folkloristicae Universitatis Tartuensis ; 9)

  3. Befragung zur Haltung und zum Verhalten der Rasse Dobermann in Deutschland

    OpenAIRE

    Sautter, Diana

    2003-01-01

    Survey about the keeping and behaviour of the breed dobermann – pinscher in germany This presented study should examine in which way the dobermann - pinscher in germany is raised, kept, trained and led. A profile of the character of this breed of dog in germany should be worked out and investigated. In addition it should be examined to what extend an increased aggression problem within this breed exists. Further the attitude and the behaviour of the dog - owners were e...

  4. Philosophari necesse est, sed paucis: Juristisches und philosophisches zum Irrtum bei Vertragsschluss

    Scientific Electronic Library Online (English)

    Martin Josef, Schermaier.

    Full Text Available Most Romanists who studied the role of mistake in the formation of a contract are puzzled by the fact that both unilateral and common mistakes should cause dissensus. Another surprise is the distinction between mistake as to the material of a thing and mistake with regard to its qualities. Today we [...] are used to think different: common mistakes create consensus, the same thing can be made of different materials which is a question of quality. These two different questions have one thing in common: the Roman view has been influenced by contemporary philosophy and thereby developed quite peculiar solutions. This contribution aims at identifying the legal and the philosophical grounds of the Roman solutions in order to show that philosophy is only the background for thorough legal arguments. The starting point is D. 18,1,9; 11, 14 (Ulp. 28 ad Sab.) which has been discussed vividly by Romanists (especially German Romanists) in the last decades.

  5. Theorie und Empirie in der diachronen Sprachwissenschaft: Einige Bemerkungen zum Begriff der genetischen Sprachverwandtschaft.

    Czech Academy of Sciences Publication Activity Database

    Vykyp?l, Bohumil

    Praha : Nakladatelství Lidové noviny, 2009 - (Janyšková, I.; Karlíková, H.), s. 397-401 ISBN 978-80-7106-209-7. - (Studia etymologica Brunensia. 6). [Etymologické symposion Brno 2008. Brno (CZ), 26.05.2008-28.05.2008] R&D Projects: GA ?R GA405/07/1092 Institutional research plan: CEZ:AV0Z90610518 Keywords : linguistics Subject RIV: AI - Linguistics

  6. Entwurf und Konstruktion von adaptiven Membrankonstruktionen bei Speichenraddächern – Faltung zum äußeren Rand

    OpenAIRE

    Masubuchi, Motoi

    2013-01-01

    Räume, die sich an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen können, (Mehrzweck- bzw. funktional adaptive Konstruktionen) werden von Bauherren immer mehr gefordert, da sie eine optimale Nutzung unter veränderlichen Randbedingungen ermöglichen. Eine Antwort darauf sind wandelbare Strukturen, so wie ein wandelbares Dach, das eine Nutzungsvielfalt von z.B. großen Hallen zulässt: je nach den Anforderungen können Sportveranstaltungen oder Konzerte stattfinden, es sind Openair- bzw. Inhouseverans...

  7. Unterwegs zum Weltbewußtsein. Alexander von Humboldts Wissenschaftsverständnis und die Entstehung einer ethisch fundierten Weltanschauung

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Ottmar Ette

    2000-10-01

    Full Text Available Article in German, Abstracts in English and Spanish. Towards Global Consciousness. Alexander von Humboldt's Conception of Science and the emerging ethical Weltanschauung. In the context of recent reflections upon global ethics (Hans Küng, global democracy (Otfried Höffe and a new cultural situation after the end of the Cold War (Clifford Geertz, Alexander von Humboldt's concept of global consciousness (Weltbewußtsein marks a decisive point in the ungoing process of the construction of a new ethics of globalization. This article tries to show how Humboldt's transdisciplinary and intercultural conception of sience as WorldWideWeb integrates Kant's philosophical visions of global political institutions and formulates a critique of the non-empirical foundations of Hegel's teleological Weltanschauung. From his Visions of Nature and his Personal Narrative to his Cosmos, Humboldt's theory and practice of science help us to find a new ethos and new answers to the contemporary questions of divergent modernities.

  8. Einige Episoden von der Reise zur Entdeckung und zum Verständnis des Bruchbegriffes.

    Czech Academy of Sciences Publication Activity Database

    Tichá, Marie; Hošpesová, A.

    Osnabrück : Forschungsinstitut für Mathematikdidaktik, 2006 - (Kaune, C.; Schwank, I.; Sjuts, J.), s. 139-154 ISBN 3-925386-49-1 R&D Projects: GA ?R(CZ) GA406/05/2444 Institutional research plan: CEZ:AV0Z10190503 Keywords : notion of fraction * representation and interpretation Subject RIV: AM - Education

  9. Produkt und Akt. Reinhold - Schulze - Maimon - Fichte. Zwei Schritte auf dem Weg zum Idealismus.

    Czech Academy of Sciences Publication Activity Database

    Karásek, Jind?ich

    Pisa - Roma : Istituti editoriali e poligrafici Internazionali, 2006 - (Valenza, P.), s. 255-269 [K. L. Reinhold. Am Vorhof des Idealismus. Roma (IT), 06.10.2004-09.10.2004] Institutional research plan: CEZ:AV0Z90090514 Keywords : intellectual * intuition Subject RIV: AA - Philosophy ; Religion

  10. Internarrativität. Überlegungen zum Zusammenspiel von Interaktivität und Narrativität in digitalen Spielen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kai Matuszkiewicz

    2014-06-01

    Full Text Available This essay introduces a new theoretical approach for the analysis of digital games with a hybrid structure between interactivity and narrativity called “internarrativity”. The aim of this model is to enable an appropriate examination of the synergies of what may be characterized as “symbiotic internarrative digital games”. Internarrativity as a theoretical concept is derived from sociology, media and communication studies, literary studies and digital game studies. The model consists of three interconnected and progressively concertizing planes: internarrativity, internarrative and internarration. Following explication of the model, a short example is discussed, rendering the presence and function of internarratives in current digital games visible through focusing on the zombie apocalypse and the superhero story and their use in internarrative digital games. The argumentation closes with a glimpse of the potential as well as some possible limitations of the model of internarrativity.

  11. Die Steuerungswirkungen unterschiedlicher Prozesskostenregelungen: Ein Überblick zum Stand von Theorie und Empirie

    OpenAIRE

    Schwab, Christian; Tang, Hin-yue Benny

    2011-01-01

    The so-called English Rule in § 91 ZPO has a longstanding tradition in German civil litigation. Although this “loser pays”- fee shifting can raise severe problems like sharply reducing access to the courts for parties of moderate means, the adaption of alternative cost regimes like the U.S.-style American Rule where no fee shifting occurs has never been seriously considered. What is more, the German debate seems to completely ignore the findings of the extensive law and economics literat...

  12. Karriere, Alltag und Partnerschaft. Strukturen und Implikationen des glass ceiling

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hedwig Rudolph

    2007-11-01

    Full Text Available In dem Buch werden zum einen die strukturellen Rahmenbedingungen beleuchtet, mit denen Frauen in Führungspositionen konfrontiert sind, zum anderen ihre Lebensumstände dargestellt – jeweils im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen. Im Hinblick auf die dokumentierten durchgängigen Differenzen zuungunsten von Frauen werden politische Gestaltungsvorschläge skizziert.

  13. Psychiatrische Erkrankungen und Wirtschaftskrisen

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Berghofer G

    2014-01-01

    Full Text Available Es besteht ein enger Zusammenhang von wirtschaftlichen Krisen und erhöhten Raten an Arbeitslosigkeit mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angstzuständen, Schlafstörungen und Alkoholismus sowie erhöhten Suizidraten. Gleichzeitig gibt es wirkungsvolle Maßnahmen, diesen schädlichen Gesundheitsauswirkungen von Wirtschaftskrisen effektiv entgegenzuwirken. Dazu gehören soziale und finanzielle Absicherungsprogramme, arbeitsmarktpolitische Förderangebote, Unterstützungsmaßnahmen für Familien und Entschuldungsprogramme. In Wirtschaftskrisen vorgenommene Kürzungen im Gesundheitswesen führen hingegen zu einer Verschlechterung der gesundheitlichen Versorgung und längerfristig zu erhöhten Gesundheitskosten. Um negativen gesundheitlichen Auswirkungen von Wirtschaftskrisen effektiv vorzubeugen, sollte daher präventiv in den Ausbau psychosozialer Angebote und medizinischer wie therapeutischer Versorgungseinrichtungen mit niederschwelligem Zugang investiert werden.

  14. Information und Kommunikation

    Science.gov (United States)

    Wesoly, Michael; Ohlhausen, Peter; Bucher, Michael; Hichert, Rolf; Korge, Gabriele; Schnabel, Ulrich; Gairola, Arun; Reichwald, Ralf; Habicht, Hagen; Möslein, Kathrin; Schwarz, Torsten; Schönsleben, Paul; Scherer, Eric; Schloske, Alexander; Adlbrecht, Gerald; Federhen, Jens

    Wissen ist mittlerweile unverzichtbar für den entscheidenden Vorsprung auf dem Markt. Unabhängig davon, ob sich das Wissen in Innovationen, neuen Produkten und Dienstleistungen oder in der Verbesserung interner Unternehmensprozesse manifestiert: Wissen ist Treiber von Innovation, Wissen bringt Schnelligkeit und Wissen ist die Voraussetzung für Problemlösungen [40]. Wissensmanagement ist daher der Schlüssel für Unternehmenserfolg und bezeichnet den "bewussten und systematischen Umgang mit der Ressource Wissen und den zielgerichteten Einsatz von Wissen in der Organisation“ [6]. In dieser umfassenden Sichtweise ist Wissensmanagement ein Begriff, der Konzepte, Strategien und Methoden umfasst.

  15. Meteorologie und Klimatologie

    Science.gov (United States)

    Malberg, Horst

    Auf der Basis der physikalischen Grundlagen (Strahlung, Luftbewegung, Wolken- und Niederschlagsbildung) sowie der verschiedenen Methoden der Wetterbeobachtung (Boden, Radiosonde, Satelliten, Radar) werden Wettersysteme und Wettervorhersage verständlich erläutert. Die allgemeine atmosphärische Zirkulation verknüpft das kurzlebige Wettergeschehen mit dem großräumigen Klima auf der Erde. Ausführungen über Klimaänderungen, orographische Windsysteme, Stadtklima, Luftverunreinigungen und Wetterbeeinflussung runden die Einführung in den aktuellen Stand der Meteorologie und Klimatologie ab. Für die 3. Aufl. wurde vor allem der Abschnitt 'Zyklonen und Antizyklonen' aktualisiert und erweitert. Darüber hinaus wurde das Lehrbuch um das Kapitel 'Aktuelle Klimaprobleme' ergänzt.

  16. [Sascha Möbius. Das Gedähtnis der Reichsstadt. Unruhen und Kriege in der lübeckischen Chronistik und Kriege und Erinnerungskultur des späten mittelalters und der frühen Neuzeit

    Index Scriptorium Estoniae

    Hormuth, Dennis

    2012-01-01

    Arvustus: Sascha Möbius. Das Gedähtnis der Reichsstadt. Unruhen und Kriege in der lübeckischen Chronistik und Kriege und Erinnerungskultur des späten mittelalters und der frühen Neuzeit. (Göttingen, 2011)

  17. Pretherapeutic and posttherapeutic laryngeal imaging; Prae- und posttherapeutische Larynxbildgebung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Becker, M.; Burkhardt, K.; Allal, A.S.; Dulguerov, P.; Ratib, O.; Becker, C.D. [Hopitaux Universitaires de Geneve, Abteilung fuer Hals-Nasen-Ohren-Radiologie, Geneve (Switzerland)

    2009-01-15

    Cross-sectional imaging with CT, MRI and more recently PET CT plays an indispensable complementary role to endoscopy in the pretherapeutic diagnostic and staging of laryngeal neoplasms and in the evaluation of the operated or irradiated larynx. Adequate interpretation of the CT, PET CT and MR images requires a thorough knowledge of the patterns of submucosal spread and familiarity with the diagnostic signs of neoplastic invasion as seen with each modality. In addition, one should be aware of the implications of imaging for staging and treatment. Both CT and MR imaging are highly sensitive for the detection of neoplastic invasion of the preepiglottic and paraglottic spaces, subglottic region and cartilage. The high negative predictive value of both CT and MRI allows a relatively reliable exclusion of neoplasm cartilage invasion. The specificity of both CT and MRI is, however, moderately high and both methods may, therefore, overestimate the extent of tumor spread. However, recent investigations have shown that the specificity of MRI may be significantly improved by using new diagnostic criteria which allow differentiation of tumor from peritumoral inflammation in many instances. Both cross-sectional imaging methods also significantly improve the pretherapeutic staging accuracy of laryngeal tumors if used in addition to clinical examination and endoscopic biopsy. In the presence of a submucosal mass, CT and MRI play a key role for the diagnosis, as they may characterize the lesion, reliably depict its submucosal extent and guide the endoscopist to perform deep biopsies which allow the definitive histological diagnosis. Cross-sectional imaging also plays a key role in the evaluation of laryngoceles, recurrent laryngeal nerve paralysis and fractures. (orig.) [German] Sowohl CT als auch MRT und neuerdings die PET-CT sind unentbehrliche Zusatzuntersuchungen zur Diagnostik und Stadieneinteilung von Tumoren des Larynx. Sie sind der klinischen Untersuchung (einschliesslich endoskopischer Biopsie) beigeordnet und ergaenzen diese komplementaer. Eine sehr genaue Kenntnis der submukoesen Tumorausbreitungswege, der diagnostischen Zeichen der Tumorinfiltration und deren Konsequenzen fuer Stadieneinteilung und Therapie sind unentbehrlich fuer die Interpretation von CT-, MRT- und PET-CT-Bildern. Sowohl CT als auch MRT sind hochsensitive Untersuchungen zum Nachweis der neoplastischen Infiltration des praeepi- und paraglottischen Raums, der Subglottis und des Knorpels. Die Spezifitaet ist jedoch mit beiden Methoden weniger hoch als zunaechst erwartet, wodurch eine Tendenz zum Ueberschaetzen der Tumorausbreitung resultiert. Neuere Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass die Spezifitaet der MRT mittels Anwendung neuer diagnostischer Kriterien signifikant verbessert werden kann, da eine Unterscheidung zwischen Tumor und peritumoraler Entzuendung in vielen Faellen moeglich ist. Der sehr hohe negative Vorhersagewert der beiden Schnittbildverfahren ist aus klinischer Sicht wichtig, da er es ermoeglicht, die neoplastische Knorpelinfiltration auszuschliessen. Beide Methoden verbessern signifikant die praetherapeutische Stagingtreffsicherheit, wenn sie zusaetzlich zur Endoskopie eingesetzt werden. Bei submukoesen Tumoren liefern sowohl CT als auch MRT wertvolle Hinweise auf eine moegliche Aetiologie, auf das Ausmass des submukoesen Wachstums und die geeignete Biopsiestelle. Sie spielen auch eine wichtige Rolle bei der Diagnose von Laryngozelen, der Abklaerung von N.-laryngeus-recurrens-Paresen und Larynxfrakturen. (orig.)

  18. Leistungsmessungen zum Einsatz der J2EE Technologie für Feldbussimulationen

    Science.gov (United States)

    Garreis, Thorsten; Jürgens, Hendrik; Schmidtmann, Uwe; von Cölin, Gerd

    Die Flexibilisierung der Fertigung und kurze Produktzyklen setzen einen beschleunigten, möglichst fehlerfreien Entwicklungsprozess voraus. Dieses Ziel kann jedoch nur erreicht werden, wenn bereits parallel zur Hardwareentwicklung die Software mit Hilfe einer Simulation der Hardware entwickelt und getestet werden kann. Darüber hinaus können mit Simulationen alternative Lösungen studiert werden, die zu optimierten Verfahren führen. In dieser Arbeit werden Leistungstests an der Simulationsumgebung drd-Simulator präsentiert, die auf der J2EE-Technologie1 basiert. Für die Messungen wird eine Soft-SPS eingesetzt, deren Feldbus vom Typ ModbusTCP simuliert wird. Erste Messungen zeigen, dass J2EE eine leistungsstarke und skalierbare Plattform für die Realisierung von Feldbussimulationen ist. In einem Zyklusbereich ab 100 ms ist das E/A-Verhalten echtzeitfähig, wobei meherere Steuerungen auf den Bus zugreifen können. Die J2EE-Technologie zeichnet sich zudem durch eine gute Ausfallsicherheit und dynamische Rekonfigurier-barkeit aus, so dass Tests dynamisch zur Laufzeit ergänzt oder verändert werden können.

  19. Friederike Hassauer (Hg.: Heißer Streit und kalte Ordnung. Göttingen: Wallstein Verlag 2008

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Renate Kroll

    2009-03-01

    Full Text Available Der Sammelband umfasst 21 Beiträge zum Thema Querelle des Femmes. Ausgehend von der in Europa zwischen 1400 und 1700 geführten Auseinandersetzung um die Unterlegenheit, Überlegenheit oder Gleichheit der Geschlechter wird hier der Querelle-Prozess auf ein zeit- und raumentgrenztes Streiten und Debattieren zwischen den Geschlechtern erweitert. Der ins Uferlose geöffnete Begriff bringt es mit sich, dass die Beiträge nicht nur qualitativ unterschiedlich, sondern auch inhaltlich, thematisch und methodisch recht heterogen sind. Die wissenschaftliche Diskussion um das Querelle-Phänomen wird damit weitergetragen, wenn auch eine systematische Aufarbeitung des historischen Materials noch immer aussteht, vor allem weitere Spurensuche und die Sicherung von Strömen und Netzwerken.The collected volume contains 21 contributions on the theme of the querelle des femmes. Beginning with the debate on the inferiority, superiority or equality of the sexes raging in Europe between 1400 and 1700, the querelle processes are expanded to a conflict and debate between the sexes not bound by time or space. The now infinitely open term leads to the heterogeneity of the essays, not only in terms of quality but also content, theme, and methodology. The scholarly discussion surrounding the querelle phenomenon is thus continued, even if the systematic reconsideration of the historical material, in particular the search for traces and the safeguarding of trends and networks, remains to be done.

  20. 10 Jahre danach: Der Irak-Krieg 2003 und das (Medien- Schlachtfeld II

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Karl H. Stingeder

    2013-06-01

    Full Text Available Hinsichtlich der Informationsstrategie der US-Administration von George W. Bush und des US-–Militärs im Zuge des Irak-Krieges 2003, lässt sich eine gut geplante und organisierte PR feststellen. Die eingebetteten Journalisten waren dabei ein wichtiges Mittel zum Zweck. Sie sorgten für eine Bilderhoheit im Krieg. Auch waren sie als Quelle für „unverfängliche Berichte“ geplant. – Eine vordergründig „neutrale Berichterstattung“, die von negativen Aspekten des Krieges ablenken sollte. Dabei war die Medienlandschaft der USA nach dem 11. September 2001 durch weitgehende Konformität geprägt. Kritik am Präsidenten oder an der Regierung wurde häufig als unpatriotisch gewertet. Somit wurde ein idealer Nährboden für Propaganda geschaffen.Der Irak-Krieg 2003 stellt einen politisch gewollten und inszenierten Krieg dar. Im Zuge der Anschuldigungen gegen Saddam Hussein sowie infolge der medialen Inszenierung des Kriegs kristallisierte sich heraus, dass Politik und Militär den Sprung ins moderne Informationszeitalter geschafft haben. Beim modernen Informationskrieg findet der Krieg auf einer weiteren, virtuellen Ebene statt. Information, Nichtinformation und Desinformation sind die effizienten Waffen dieses Krieges. Dabei wird die Desinformation der Öffentlichkeit bewusst in Kauf genommen und JournalistInnen werden als Vermittler politischer Propaganda instrumentalisiert.

  1. Lebensmittel- und Nährstoffverbrauch - Trends und internationaler Vergleich

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Kiefer I

    2002-01-01

    Full Text Available Agrarstatistiken liefern gesamtwirtschaftliche Verbrauchsdaten pro Kopf der Bevölkerung, und durch Berechnungen unter Berücksichtigung von Korrekturfaktoren erhält man den Verzehr. Eine Differenzierung des Lebensmittelverbrauchs und -verzehrs ist zwar nicht möglich, dennoch geben diese Daten ein verhältnismäßig grobes Bild über die Ernährungsgewohnheiten und Trends. In Österreich stehen pro Person 3536 kcal pro Tag zur Verfügung, wobei der Anteil an Energieprozenten für Eiweiß bei 11,5 %, für Kohlenhydrate bei 46,0 % und für Fett bei 42,5 % liegt. Der Pro-Kopf-Verzehr an Obst liegt bei 56,8 kg/Jahr, an Gemüse bei 83,8 kg/Jahr, an Kartoffeln bei 51,2 kg/Jahr und an Fleisch bei 99,5 kg/Jahr. Zusätzlich werden noch 3,0 kg Butter, 83,7 l Milch, 14,6 kg Käse und 190 Stück Eier sowie 3,7 kg Reis konsumiert. Die verfügbare Energiemenge der ÖsterreicherInnen der letzten Jahrzehnte zeigt mit Ausnahme des Jahres 1975 eine steigende Tendenz und liegt immer deutlich über dem EU-Schnitt. Der Lebensmittelverbrauch und damit auch die verfügbare Energie wird tendenziell in Österreich und in den anderen Mitgliedsstaaten der EU in den nächsten Jahren steigen.

  2. Ethics and radioactive waste. Ethical actions in the face of uncertainty; Ethik und radioaktive Abfall. Ethische Handlungsweisen im Angesicht der Ungeweissheit

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Persson, L. [IAEA, Div. of Nuclear Safety, Vienna (Austria)

    1995-12-31

    Seen in the general frame of environmental impact, the problem of nuclear waste disposal seems of minor importance. As a model, however, for early consideration of long-term ethical aspects it deserves our full attention. From the ethical point of view, the waste storage should not be irreversible. It must be left to future generations to decide how to deal with the nuclear material. (orig.) [Deutsch] Im gesamten Umweltrahmen gesehen, scheint das Problem der Errichtung sicherer Lagerstaetten fuer radioaktive Abfaelle von untergeordneter Bedeutung. Als Modell fuer die Einbeziehung langfristiger ethischer Aspekte bei der Planung verdient es jedoch unsere volle Aufmerksamkeit. Unter ethischen Gesichtspunkten sollte die Lagerung nicht irreversibel erfolgen. Kuenftigen Generationen muss die eigene Entscheidung ueber den Umgang mit den radioaktiven Reststoffen ueberlassen und ermoeglicht werden. (orig.)

  3. Übergewicht, Adipositas und Prostatakarzinom

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Richter WO

    2008-01-01

    Full Text Available Die große Variation in den Inzidenzraten des Prostatakarzinoms und die Zunahme der Inzidenz- und der Mortalitätsraten bei Migration von Ländern mit niedrigen Raten in Länder mit hohen Raten lassen vermuten, dass es veränderbare Risikofaktoren für das Prostatakarzinom gibt. Bisher ist jedoch die Evidenz für alle Faktoren einschließlich Übergewicht und Adipositas sehr inkonsistent. Allerdings kann die Interaktion komplexer sein als bisher vermutet. Die Risikofaktoren für das Prostatakarzinom können für verschiedene Untergruppen unterschiedlich sein, so für "aggressive" und "nicht aggressive" Formen, den Grad der Differenzierung oder die Ausdehnung. Auch sind möglicherweise die Determinanten für die Mortalität andere als für die Inzidenz. Aber auch Adipositas ist keine Einheit, es können verschiedene Subtypen unterschieden werden. Aus diesen Gründen sind die verschiedenen Studienergebnisse nicht vergleichbar und schon gar nicht auf einen Nenner zu bringen. Nur wenn man die Komplexität der klinischen und pathologischen Manifestation des Prostatakarzinoms und der Adipositas im Design und der Interpretation berücksichtigt, wird man zu Schlussfolgerungen kommen, die klinisch verwertbar sind.

  4. Importance of SPECT/CT for knee and hip joint prostheses; Stellenwert der SPECT/CT bei Knie- und Hueftgelenkprothesen

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Strobel, K.; Steurer-Dober, I.; Huellner, M.W.; Veit-Haibach, P.; Allgayer, B. [Luzerner Kantonsspital (Switzerland). Institut fuer Nuklearmedizin und Roentgendiagnostik

    2012-07-15

    Complications, such as loosening or infections are common problems after hip or knee arthroplasty. If conventional X-rays are equivocal bone scintigraphy is the classical second-line imaging modality. Single photon emission computed tomography/computed tomography (SPECT/CT) offers metabolic and morphologic information in one imaging step and is becoming increasingly more available in larger hospitals. The SPECT/CT procedure is a promising method and is increasingly being used in daily routine to evaluate joint arthroplasty. The additional benefit compared with classical conventional bone scintigraphy has to be evaluated in further prospective studies. In our hospital SPECT/CT regularly gives important additional information regarding prosthetic joint complications. SPECT/CT is increasingly being used as the second step imaging standard modality if conventional X-rays are equivocal. (orig.) [German] Komplikationen wie Lockerung und Infekt stellen ein haeufiges Problem nach Hueft- und Kniegelenkprothesen dar. Wenn die konventionelle Roentgenaufnahme nicht zum Ziel fuehrt, ist die klassische konventionelle Skelettszintigraphie die am haeufigsten verwendete ''Second-line''-Bildgebung. Die ''single photon emission computed tomography''/CT (SPECT/CT) bietet metabolische und morphologische Informationen bzgl. Prothesenkomplikationen in einem Untersuchungsgang und ist zunehmend in groesseren Kliniken verfuegbar. Die SPECT/CT ist eine viel versprechende Methode und wird im klinischen Alltag bei der Evaluation von Gelenkprothesen zunehmend eingesetzt. Es sind noch mehr prospektive Studien noetig, um die Leistungsfaehigkeit und den Zusatznutzen gegenueber der klassischen Szintigraphie zu evaluieren. In unserer Klinik wird die Knochenszintigraphie bei der Abklaerung von Prothesenkomplikationen zumeist mit einer SPECT/CT kombiniert und liefert regelmaessig wichtige Zusatzinformationen. Die SPECT/CT entwickelt sich zunehmend zum Standard der ''Second-line''-Abklaerung von Gelenkprothesen nach dem konventionellen Roentgenbild. (orig.)

  5. Adressierung in der ein- und zweisprachigen Lexikographie. Eine einführende Übersicht über die Forschungs- und Problemlage

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Herbert Ernst Wiegand

    2011-10-01

    Full Text Available

    Zusammenfassung: Obwohl die Adressierungsbeziehung eine wichtige textuelle Beziehunginsbesondere in Wörterbuchartikeln ist, ohne deren theoretisches Verstandnis die Gewinnungvon lexikographischen Informationen anhand von hochverdichteten und stark standardisiertenWorterbuchartikeln nicht erklart werden kann, gibt es bisher nur wenige Beitrage, in denendie Adressierung theoriebezogen behandelt wurde.Zunachst werden einige theoretische Voraussetzungen aus einer Theorie der Worterbuchformeingefiihrt. Erlautert wird erstens die Standardisierung an Beispielen zur lexikographischenBeschreibungssprache, anhand der inneren Textverdichtung, an Beispielen zum Worterbuchgegenstandund bezliglich der textuellen Strukturen von Worterbuchartikeln. Daraufhin wird zweitensgezeigt, wie man sich den ProzeB der Textverdichtung als TextverarbeitungsprozeB denken kann,der von einem Volltext zu einem verdichteten Artikeltext fiihrt; es wird deutlich, daB hierbei diesyntaktische Struktur des Volltextes weitgehend getilgt wird, so daB im Artikeltext keineKohasionsanweisungen und syntaktischen Funktionen erkennbar sind. Damit die syntaktischenKonstituenten (die Angaben aufeinander bezogen werden konnen, mlissen die Angaben anandere Angaben adressiert sein. Adressierungsbeziehungen sind daher der Ersatz flir die syntaktischenFunktionen und kohasiven Bezlige. SchlieBlich werden drittens Textkonstituentenstruktureneingefiihrt, und zwar wird insbesondere dargelegt, wie Mikrostrukturen zu analysieren sind.Auf der Basis der eingefiihrten Voraussetzungen werden dann zuerst einsprachige Worterbuchartikelhinsichtlich ihrer Adressierungsstrukturen exemplarisch untersucht. Dabei werdenverschiedene Arten der artikelintemen Adressierung unterschieden, z.B. Jemmatische, voJlstandiglemmatische, sublemmatische, nichtlemmatische, standardisierte, nichtstandardisierte Adressierungsowie Links- und Rechtsadressierung und einige weitere Arten. Weiterhin wird dargelegt,daB die Aclressierungsrelation in Worterbuchartikeln mit vollstandiger lemmatischer Adressierungeine Funktion ist und wie die Angabestruktur eines Worterbuchartikels als Zusammenfligung vonMikro- und Adressierungsstruktur erklart und dargestellt werden kann.SchlieBlich wird im letzten Abschnitt auf Aspekte der beiden wichtigsten AdressierungsprobJemein zweisprachigen Worterbuchartikeln eingegangen. Diese entstehen (i dadurch, daB dieAquivalentbeziehung meistens eine bedingte Beziehung ist, die nur gilt, wenn andere SachverhaltegeJten, und (ii weiterhin dadurch, daB es zu einem ausgangssprachlichen Lemmazeichen mehrerezielsprachliche Aquivalente geben kann. Dadurch werden Aquivalentunterscheidungsangaben no"t i· g, mit denen komplexe Adressierungen notwendig werden. Es wird vorgeschlagen, diese alslexikographiSCh vertex tete wenn-dann-Beziehungen zu verstehen und entsprechend in den Benutzungshinweisenzu erklaren.

    Stichwörter: ADRESSIERUNG, ADRESSE, ANGABE, WORTERBUCHARTIKEL, STANDARDISIERUNG,TEX1VERDICHTUNG, MIKROSTRUKTUR, ADRESSIERUNGSSTRUKTUR,ANGABESTRUKTUR

    Abstract: Addressing in Mono- and Bilingual Lexicography. An Introductory Survey of the State of Research and Problematics. The addressing relationship is an important textual relationship, especially in dictionary articles. Without the theoretical understanding thereof, lexicographical infonnation obtained from highly condensed and greatly standardised dictionary articles cannot be interpreted. Up to now, however, there have only been a few contributions in which addressing has been theoretically treated. To begin with, some theoretical prerequisites from a theory of dictionary fonn is introduced. Firstly, standardisation is explained using examples from lexicographic descriptive language, referring to internal textual condensation, using examples from the dictionary object and referring to the textual structures of dictionary articles. Secondly, it is shown how the process of textual condensation as text processing procedure can be conceived of as leading from the full text to t

  6. Geoinformation und Staat

    Science.gov (United States)

    Zypries, Brigitte

    2002-09-01

    Geoinformationen besaßen als Grundlage militärischer Interventionen schon immer einen hohen Stellenwert für den Staat. Im Zeitalter der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien wächst in demokratischen Staaten die Bedeutung von Geodaten weit über den Verteidigungsbereich hinaus. Brigitte Zypries, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern (BMI) und Vorsitzende des Interministeriellen Ausschusses für Geoinformationswesen (IMAGI), sprach mit Dipl.-Geogr. Ute C. Bauerüber die Anwendung und Koordinierung von Geodaten in Politik und Staat.

  7. Schilddrüse und Schwangerschaft

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Zettinig G

    2009-01-01

    Full Text Available Kinderwunsch, Schwangerschaft und die Zeit nach einer Geburt sind besondere Lebensabschnitte bei Patientinnen mit Schilddrüsenerkrankungen. Bei jungen Frauen sind Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse, die Einfluss auf die Fruchtbarkeit und die intellektuelle und körperliche Entwicklung des Fetus haben können, häufig. Schilddrüsenerkrankungen können sich in dieser Lebensphase auch erstmals manifestieren; besondere Beachtung verdient die Wechselwirkung von ?-HCG mit dem TSH-Rezeptor. Diese Übersicht behandelt das aktuelle Management von Patientinnen mit Schilddrüsenerkrankungen bei Kinderwunsch, in der Schwangerschaft und Postpartalperiode.

  8. Persönlichkeitstyp und Stresserleben

    OpenAIRE

    Haupt, Tobias Constantin

    2004-01-01

    Die vorliegende Studie untersuchte die grundlegende Fragestellung, ob es auf Grundlage einer für den bundesdeutschen Raum bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe des 16 PF-R (Schneewind & Graf, 1998) und unter Heranziehung modernster clusteranalytischer Prozeduren (Wishart, 2003) möglich ist, replizierbar Persönlichkeitstypen zu bilden und diese mittels ihres differentiellen Erlebens und Verhaltens im Bereich Gesundheit & Stress (GUS; Schneewind & Weiß, 1996) als Kriterium zu validieren. D...

  9. Energetic and ecological aspects of the modernisation of prefabricated large-panel buildings; Ergebnisse der Sanierung von industriell errichteten Gebaeuden der Blockbauart unter energetischen und oekologischen Aspekten

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Schenk, H. [Gebaeudewirtschaft Merseburg GmbH (Germany); Schramek, E.R.; Kaiser, M. [Gertec GmbH, Essen (Germany); Goerres, M. [Dortmund Univ. (Germany). Lehrstuhl Technische Gebaeudeausruestung

    1997-12-31

    In the new federal states, some four million residential units are still heated with individual stoves fired with briquetted brown coal. These stoves will be replaced by modern heating systems using natural gas or fuel oil or by district heat. Action taken within the framework of this research project is to permit making informative statements as to the amount of energy to be saved by modernization measures and the potential for cutting down carbon dioxide emissions. The data provided concern space heat energy consumption, end-use energy consumption, and primary energy consumption. Regarding the pollutant budget, information on climate-relevant and other pollutants is given. (MSK) [Deutsch] In den neuen Bundeslaendern werden noch ca. 4 Millionen Wohnungen mit Braunkolebriketteinzeloefen beheizt. Diese werden durch moderne mit Erdgas und Heizoel betriebene Heizungssysteme oder Fernwaerme ersetzt werden. Die in diesem Forschungsprojekt durchgefuehrten Massnahmen sollen aussagekraeftige Daten ueber die erreichbare Energieeinsparung durch Sanierungsmassnahmen und das Minderungspotential der Kohlendioxid-Emissionen liefern. Es sind Daten zum Heizwaermeverbrauch, zum Endenergieverbrauch, sowie zum Primaerenergieverbrauch enthalten. Fuer die Schadstoffbilanz werden Angaben zu klimarelevanten und zu sonstigen Schadstoffen gemacht. (MSK)

  10. Marion Röwekamp: Die ersten deutschen Juristinnen. Eine Geschichte ihrer Professionalisierung und Emanzipation (1900–1945. Köln u.a.: Böhlau Verlag 2011.

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Bettina Graue

    2012-08-01

    Full Text Available In der Geschichte der Juristinnen im Zeitraum von 1900 bis 1945 werden in fünf Kapiteln sowohl die Zulassung von Frauen zum juristischen Studium sowie zur Berufsausübung als auch ihre Berufstätigkeit in den klassischen juristischen Berufen als Rechtsanwältin, Richterin, im höheren Verwaltungsdienst etc. behandelt. Auch ihr Engagement in verschiedenen Vereinigungen der Frauenbewegung wird aufgegriffen und die Abhandlung schließlich durch die Darstellung der Situation von Juristinnen in der Zeit des Nationalsozialismus vervollständigt. Marion Röwekamp gelingt es mit ihrer Arbeit, die durch umfangreich verarbeitetes statistisches und biographisches Material abgerundet wird, einen tiefen Einblick in die durch erhebliche Widerstände geprägte Professionalisierungsgeschichte der Juristinnen zu vermitteln.

  11. Non-Occlusive Mesenteric Ischemia; Non-okklusive Darmischaemie: Radiologische Diagnostik und Therapie

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Kraemer, S.C. [Universitaetsklinikum Muenster (Germany). Inst. fuer Klinische Radiologie; Universitaetsklinikum Ulm (Germany). Abt. fuer Diagnostische Radiologie; Goerich, J. [Universitaetsklinikum Ulm (Germany). Abt. fuer Diagnostische Radiologie; Oertel, F. [Universitaetsklinik Ulm (Germany). Klinik und Poliklinik; Scheld, H. [Universitaetsklinik Ulm (Germany). Klinik und Poliklinik fuer Thorax-, Herz- und Gefaesschirurgie; Heindel, W. [Universitaetsklinikum Muenster (Germany). Inst. fuer Klinische Radiologie

    2003-09-01

    The so-called non-occlusive disease (NOD) or non-occlusive mesenteric ischemia (NOMI) is a severe and life-threatening pathology. Even under optimal circumstances and standardised diagnostic and therapeutic procedures maximum survival rates do not exceed 50%. The NOD is a pathology of the elder patient and its incidence rises with other comorbidities such as reduced cardiac output, diabetes and renal insufficiency. Induction of the disease with a severe vasoconstriction of the splanchnic vessels may be a simple cardiac decompensation, a frequent trigger however is a previous heart surgery with consecutive cardiac shock. Early diagnosis is difficult to conduct because of unspecific symptoms. Beside abdominal pain in awake patients, ileus or subileus is remaining the single acute symptom which could be also a consequence of a postoperative paralysis. Laboratory parameters such as leucocytosis and elevated lactat levels are often positive, but unspecific and the latter may be a delayed sign of progressive disease. The only sufficient method for diagnosis implicating a possible treatment option seems to be an immediate angiographic examination. Because of the disappointing results of a solitary surgical approach transarterial medication via catheter is indicated. Depending of the course of the disease only a combination of local mesenteric infusion of vasodilatory drugs and surgical resection of already necrotic bowel promises a successful therapeutic approach and better survival rates. (orig.) [German] Die nicht okklusive Darmischaemie (NOD) stellt eine ernste und lebensbedrohende Erkrankung dar. Sogar unter optimalen Versorgungsbedingungen und bei standardisiertem diagnostischen und therapeutischen Procedere ueberleben maximal die Haelfte der Patienten. Die NOD tritt gehaeuft bei Patienten in fortgeschrittenem Lebensalter und mit entsprechenden Komorbiditaeten wie reduzierter Herzleistung, Diabetes mellitus und renaler Funktionseinschraenkung auf. Als Ausloeser der Erkrankung steht eine kardiale Dekompensation, meist nach vorausgegangenem operativen Eingriff mit nachfolgendem kardiogenen Schock im Vordergrund. Die rechtzeitige Diagnosestellung wird durch eine unspezifische Symptomatik erschwert. Ausser abdominellen Schmerzen bei ansprechbaren Patienten bleibt klinisch als Fruehzeichen lediglich ein Subileus bzw. Ileus, der auch als postoperative Motitilitaetsstoerung auftreten kann. Der labordiagnostische Nachweis von Entzuendungsparametern erlaubt ebenfalls keine sichere Diagnosestellung und erhoehte Laktatwerte koennen bereits ein Spaetzeichen der Erkrankung sein. Die einzige Methode sowohl fuer eine fruehzeitige Diagnosestellung als auch fuer eine moegliche Therapieoption stellt eine sofortige Angiographie dar. Da die Ergebnisse eines solitaeren chirurgischen Eingreifens ernuechternd sind, sollte auf eine intraarterielle Infusionstherapie zurueckgegriffen werden. In Abhaengigkeit des Krankheitsverlaufs versprechen lediglich die alleinige radiologische Intervention oder ein kombiniertes Vorgehen mittels lokaler Applikation von Vasodilatantien und einer Resektion von bereits nekrotischem Darm ein erfolgreiches Therapiekonzept mit besseren Ueberlebensraten. (orig.)

  12. Politisches „Milieu“, Familienwirklichkeit und Rechtsreform. Katholische und sozialdemokratische Positionen in der Weimarer Republik Political “Milieu,” Family Reality, and Legal Reform: Catholic and Social Democratic Positions in the Weimar Republic

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Arne Duncker

    2005-03-01

    Full Text Available Bei der verdienstvollen und materialreichen Arbeit Heinemanns handelt es sich um die gekürzte und überarbeitete Fassung einer an der Universität Augsburg 2002 abgeschlossenen Dissertation. Literatur ist bis einschließlich 2002 eingearbeitet. Mit Katholizismus und Sozialdemokratie hat die Arbeit zwei der bedeutendsten politischen und kulturellen Bewegungen – und auch “Milieus“ (S. 13 f. – Deutschlands in der Zeit der Weimarer Republik zum Gegenstand. In der Arbeit werden Fragen der historischen Familienforschung, Sozialgeschichte und Parteiengeschichte behandelt. Sie enthält darüber hinaus – ausbaufähige – rechtshistorische, frauengeschichtliche, parlamentsgeschichtliche und ehephilosophische Abschnitte sowie ein Schwerpunktkapitel (S. 213–292 zur Bevölkerungspolitik.Heinemann’s work, deserving and rich in material, is a shortened and revised version of a dissertation submitted to the University of Augsburg in 2002. Literature published up to the year 2002 is included in the text. The work has made as its focus two of the most important political and cultural movements—as well as “Milieus” (page 13 and following—of Germany during the time of the Weimar Republic: Catholicism and social democracy. Questions relating to historical family research, social history, and party history are dealt with in the work. It also includes sections, which could be expanded upon, on legal history, the history of women, parliamentary history, and the philosophy of marriage, as well as a central chapter focusing on the politics of demographics (213–292.

  13. Jugendliche Lebenswelten und Lebensentwürfe im gesellschaftlichen Wandel Youth in Times of Social Change

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Petra Gruner

    2001-11-01

    Full Text Available Forschungen zur Sozialisation Jugendlicher in den neuen Bundesländern haben seit 1990 Hochkonjunktur. Da ist zum einen die Frage nach der Anpassung ostdeutscher Jugendlicher an bundesdeutsche Verhältnisse: die Rede ist vom „Individualisierungsschock“ für Kinder und Jugendliche, von alarmierender Jugendgewalt oder von der „verlorenen Zukunft“ für Mädchen und Frauen. Zum anderen sind da die jeweils neuen Versuche der „Erwachsenengeneration“, die (als defizitär eingestuften Wertvorstellungen und Orientierungen der Jüngeren auf Begriffe zu bringen: „Werteverlust“, „Politikverdruss“, „Bindungsunfähigkeit“ usw. Weil das Interesse an der jungen Generation schon immer groß war – „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“ (H. Lietz – stehen Forschungen über jugendliche Lebenswelten und Wertvorstellungen in einer langen Tradition. In diesem Kontext sind auch die hier besprochenen Studien zu verorten. Ihr gemeinsames Thema ist die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen unter den Bedingungen gesellschaftlichen Wandels.The three studies reviewed in this article all deal with the socialisation of children and teenagers at times of social change. Since 1990, there has been significant interest in research on the socialisation of youth in former East Germany. On the one hand, scholars have been interested in researching the ways in which East German youth adapts (or fails to adapt to West German ideas-e.g, there has been talk of being “traumatised by a turn toward individualism” which many children and teenagers are said to have experienced, of increasing violence among youth, and of a “lost future” for women and girls. On the other hand, adults attempt time and again to give a name to youth’s value systems and orientations (many of which these adults consider as deficient such as, “loss of value systems,” “lack of interest in politics,” and “inability to commit.” The three studies can be located in a long-standing tradition of research on youth socialisation, on youth’s perspectives and life worlds.

  14. Was ist so Berlin? Eine kritische Rezension aktueller Linien und Fragestellungen der Stadtforschung in der deutschen Hauptstadt

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Samuel Merrill

    2014-10-01

    Full Text Available Ende 2012 hat das Zitty Magazin des Tagesspiegels seine Werbekampagne „Das ist so Berlin“ gestartet. Seither sind kleine rot-weiße Aufkleber mit dieser Aussage überall in der Stadt aufgetaucht, auf Mülleimern, U-Bahn-Schildern und Bushaltestellen. Zum Teil als Reaktion auf diese Kampagne, fragt diese kritische, bilinguale Rezension Was ist so Berlin? um die aktuellen Linien und Fragestellungen der Stadtforschung in Berlin zu diskutieren. Dazu werden die Berlin-Sitzungen zweier internationaler Tagungen des Jahres 2013 rezensiert, die Sitzungen der Jahreskonferenz der Association of American Geographers (Los Angeles 9-13 April und es Jahrestreffen des Research Committee 21 (Berlin 29-31, sowie der Sammelband – The Berlin Reader: A Compendium on Urban Change and Activism (Transcript, 2013, herausgegeben von Matthias Bernt, Britta Grell und Andrej Holm. Im Anschluss betont die Rezension die Notwendigkeit die Vorstellungen zu Berlin und Berlins exceptionalism, die in der Stadtforschung entwickelt werden, fortlaufend so zu beleuchten, dass eine pluralistische Rhetorik, die Position und Verantwortung von Forscher_innen und wissenschaftliche Forschungslücken, berücksichtigt werden.

  15. Palliativmedizinische Lehre in Deutschland – Planungen der Fakultäten zum zukünftigen Querschnittsfach 13 [Palliative Care teaching in Germany – concepts and future developments

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Ilse, B.

    2012-05-01

    Full Text Available [english] Background: Following recent modifications of the Medical Licensure Act (ÄApprO in the year 2009, palliative care was introduced as a compulsory 13 cross-disciplinary subject (Q13 in the undergraduate curriculum. Its implementation must have taken place before the beginning of the final year (´practical year´ in August 2013 and has to be substantiated for the medical exams taking place in October 2014. Very diverse structures pertaining to palliative care teaching were described in previous surveys at various medical faculties in Germany. As a result, the current and future plans and concepts related to content and exams of a mandatory Q13 course at the respective faculty sites should be ascertained. Methods: Since 2006, the German Medical Students' Association (bvmd has been carrying out a bi-annual survey at all medical faculties in Germany regarding the current situation of teaching in the field of palliative care. After designing and piloting an online survey in May 2010, a one-month online survey took place. The data was assessed using a descriptive approach. Results: 31 of 36 medical faculties took part in the survey. At the time of questioning, 15 faculties already taught courses according to the requirements of the new ÄApprO; at three sites the Q13 is yet to be introduced commencing in 2012. A teaching curriculum for Q13 already existed at 15 faculty sites, partly based on the curricular requirements of the German Association for Palliative Medicine (DGP. Six sites described an implementation process as yet without an independent curriculum. Most of the faculties aim for 21-40 course hours, which will for the most part be provided as lectures, seminars or less often in more assisted and intense formats. The majority of the participating faculties intend an examination containing multiple choice questions. At 8 universities there is an independent Chair for palliative medicine (5 more are planned; this was linked with a higher degree of mandatory teaching in alignment with the requirements of the ÄApprO. A broad spectrum of educationally-involved occupational groups, specialist disciplines and external co-operating partners, were mentioned. Conclusion: The infrastructural prerequisites of the present curricular concepts and the degree of implementation of the Q13 according to the requirements of the new ÄApprO diverge significantly among the various medical faculties. The efforts made to produce a qualitatively high standard of teaching with regard to the multifaceted questions concerning the support for severely and terminally ill patients is as much reflected in the survey, as the special implications of an independent Chair for palliative medicine for the implementation of the requirements by law. The participation of various occupational groups in this survey as well as the broad spectrum of those involved highlights the interdisciplinary and multi-professional dimension of teaching in palliative care. [german] Fragestellung: Mit der Änderung der ärztlichen Approbationsordnung (ÄApprO im Jahre 2009 wurde die Palliativmedizin als 13. Querschnittsfach (Q13 verpflichtend in das studentische Curriculum eingeführt. Die Umsetzung dieser Änderung muss bis zum Beginn des Praktischen Jahres im August 2013 oder bei der Meldung zum Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung für den Prüfungstermin im Oktober 2014 erfolgen.In vorangegangenen Umfragen wurden an den medizinischen Fakultäten in Deutschland sehr heterogene palliativmedizinische Lehrstrukturen beschrieben. Daher sollten nun die curricularen und prüfungsbezogenen Planungen der jeweiligen Fakultäten zur Implementierung eines verpflichtenden Q13 Palliativmedizin erfragt werden.Methodik: Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden Deutschlands (bvmd führt seit 2006 zweijährliche Umfragen an allen medizinischen Fakultäten in Deutschland zum gegenwärtigen Stand der palliativmedizinischen Lehre durch.Nach Konzeption eines Online-Fragebogens und Pilotierung erfolgte im Mai 2010 eine einmonatige Online-Umfrage. Die Dat

  16. Tensoren und Felder

    Science.gov (United States)

    Dirschmid, Hans J.

    Das Lehrbuch soll Studierende mit Grundkenntnissen der Differential- und Integralrechnung in die klassische Feldtheorie mit modernen mathematischen Methoden einführen. Dementsprechend ist die Tensoranalysis das mathematische Thema, das Prinzip der Relativität das physikalische. Aus didaktischen Erwägungen gliedert sich der Text in zwei Teile. Um den Leser mit den Objekten vertraut zu machen, wird zunächst der affine und euklidische Raum zugrundegelegt, um verallgemeinernd zur Geometrie auf Mannigfaltigkeiten und Riemannschen Räumen überleiten zu können. Im Anschluß an die mathematische Theorie wird in die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie eingeführt, wobei die Geometrie der Raum-Zeit, die Grundgesetze der Elektrodynamik und der Gravitation sowie Folgerungen zur Sprache kommen.

  17. ‚Fleißige Bienen‘, ‚Vertager‘ und ‚Durchhalter‘. Zur kulturellen Umpolung von Arbeit und Familie ‘Busy Bees,’ ‘Deferrers,’ and ‘Perseverers’ – On the Cultural Re-Poling of Work and Family

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Cord Arendes

    2006-07-01

    Full Text Available Wie lässt sich eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Balance zwischen Arbeit und Familie in der globalisierten Wirtschaftsgesellschaft erreichen? Arlie Russel Hochschild zeigt in ihrer Untersuchung der Implementierung entsprechender Programme in einem amerikanischen ‚Top-Unternehmen‘, dass im Kontrast zu den postulierten Zielen die Maßnahmen sogar dazu beitragen, einen ‚negativen‘ Wertewandel zu beschleunigen: Für Männer und insbesondere auch Frauen wird die Firma zum Zuhause, während die Familie als „zweite Schicht“ nur noch zusätzliche Arbeit bedeutet.How can we reach a satisfactory balance between work and family for all parties in a global economy? Arlie Russel Hochschild examines the implementation of programs geared toward finding this balance in a top American company. She shows that in contrast to the stated goals of such programs, the measures contribute to the acceleration of a negative change in values: Particularly for women, but also for men, the company becomes home, whereas the family only means additional work as a “second shift.”

  18. Computereinsatz und "E-Learning" im Lehrprojekt Biometrie [

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Muche, Rainer

    2006-02-01

    Full Text Available [english] Starting from the necessity for a change in teaching practice as required by new regulations for registration to practice medicine, in the teaching project biometry teaching will be brought closer to "new media" in this subject, and at the same time the attempt will be made to raise the level of motivation amongst students. In doing so, present-day learning will be approached through the use of a computer-assisted teaching system. A comprehensible sustainability of acquired knowledge and thus a rise in motivation should result in the learning of a statistic software programme. Integration in a complex medical model should also effect this rise in motivation. The project will be implemented for the first time in this semester (SS 2005, and thus so far few experience values and other data are available. [german] Ausgehend von der Notwendigkeit einer Veränderung der Lehre nach neuer ÄAppO wird in dem Lehrprojekt Biometrie die Lehre in dem Fach näher herangebracht an die "neuen Medien" und gleichzeitig versucht, die Motivation bei den Studierenden zu erhöhen. Dabei wird durch den Einsatz eines computergestützten Lehrsystems dem heutigen Lernen näher gekommen. Eine nachvollziehbare Nachhaltigkeit des Erlernten und demnach eine Motivationssteigerung soll das Erlernen eines Statistiksoftwareprogrammes erbringen. Eine Einbindung in ein komplexeres medizinisches Beispiel soll ebenfalls diese Motivationssteigerung bewirken. Das Projekt wird in diesem Semester (SS 2005 zum ersten Mal umgesetzt so dass bisher wenige Erfahrungswerte und keine Daten für einen Vergleich vorliegen.

  19. Die Ökologie der humanen Darmflora: physiologische und pathophysiologische Aspekte

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Autenrieth IB

    2000-01-01

    Full Text Available Die Schleimhautoberfläche des Menschen inklusive des Magen-Darm-Traktes, der Atemwege und des Urogenitaltraktes beträgt etwa 400 m2. Ein großer Teil dieser Schleimhautoberfläche ist mit einer normalen bakteriellen Flora besiedelt. Die Oberfläche des Magen-Darm-Traktes beträgt etwa 200?300 m2. Die normale Darmflora besteht aus mehr als 400 verschiedenen Bakterienspezies und Subspezies, insgesamt etwa 1012?1013 Bakterien. Die Gesamtzahl von Bakterien pro Mensch beträgt etwa 1014, d. h. es kommen etwa 10 Bakterien auf eine menschliche Zelle (der Mensch besteht aus etwa 1013 Zellen. Sowohl Pilze als auch Protozoen können Bestandteile der normalen Darmflora sein, jedoch in einer nur geringen Keimzahl. Ferner spielen diese Mikroorganismen keine bedeutende Rolle für die Physiologie des Magen-Darm-Traktes. Die normale Darmflora befindet sich üblicherweise in einem "steady state level". Dieses kritische ökologische Gleichgewicht entfaltet verschiedene wichtige physiologische Effekte zum Nutzen des Menschen. Die Wechselwirkung zwischen verschiedenen Bakterienspezies sowie die Wechselwirkung zwischen Bakterien und Wirtszellen sind für die Aufrechterhaltung dieses ökologischen Gleichgewichtes von großer Bedeutung. Veränderungen seitens des Wirtes oder der bakteriellen Flora können unter Umständen zu einer Dysbalance führen, die nachfolgend dramatische Effekte mit schweren Erkrankungen des Menschen hervorrufen kann.

  20. Die Ökologie der humanen Darmflora: physiologische und pathophysiologische Aspekte

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Autenrieth IB

    2003-01-01

    Full Text Available Die Schleimhautoberfläche des Menschen inklusive des Magen-Darm-Traktes, der Atemwege und des Urogenitaltraktes beträgt etwa 400 m2. Ein großer Teil dieser Schleimhautoberfläche ist mit einer normalen bakteriellen Flora besiedelt. Die Oberfläche des Magen-Darm-Traktes beträgt etwa 200-300 m2. Die normale Darmflora besteht aus mehr als 400 verschiedenen Bakterienspezies und Subspezies, insgesamt etwa 10hoch12-10hoch13 Bakterien. Die Gesamtzahl von Bakterien pro Mensch beträgt etwa 10hoch14, d.h. es kommen etwa 10 Bakterien auf eine menschliche Zelle (der Mensch besteht aus etwa 10hoch13 Zellen. Sowohl Pilze als auch Protozoen können Bestandteile der normalen Darmflora sein, jedoch in einer nur geringen Keimzahl. Ferner spielen diese Mikroorganismen keine bedeutende Rolle für die Physiologie des Magen-Darm-Traktes. Die normale Darmflora befindet sich üblicherweise in einem "steady state level". Dieses kritische ökologische Gleichgewicht entfaltet verschiedene wichtige physiologische Effekte zum Nutzen des Menschen. Die Wechselwirkung zwischen verschiedenen Bakterienspezies sowie die Wechselwirkung zwischen Bakterien und Wirtszellen sind für die Aufrechterhaltung dieses ökologischen Gleichgewichtes von großer Bedeutung. Veränderungen seitens des Wirtes oder der bakteriellen Flora können unter Umständen zu einer Dysbalance führen, die nachfolgend dramatische Effekte mit schweren Erkrankungen des Menschen hervorrufen kann.

  1. Multiple Sklerose und Schwangerschaft

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Berger T

    2009-01-01

    Full Text Available Da Multiple Sklerose (MS eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen im jungen Erwachsenenalter ist und Frauen zwei- bis dreimal häufiger als Männer betrifft, sind Fragen nach Fertilität, Schwangerschaft und Geburt ein bedeutsames Gesprächsthema zwischen Patientinnen und behandelndem Arzt. Eine Schwangerschaft geht einher mit multiplen physiologischen Veränderungen, die auch zu einer Änderung des Immunstatus führen und so den Verlauf der MS (günstig beeinflussen können. Für die Dauer der Schwangerschaft ist eine Stabilisierung der MS mit einer Abnahme der Schubfrequenz festzustellen. Obwohl es dann in den ersten 6 Monaten postpartal zu einer Zunahme der Krankheitsaktivität kommen kann, lässt sich grundsätzlich sagen, dass eine Schwangerschaft keine längerfristigen negativen Effekte auf den weiteren Krankheitsverlauf ausübt. Auch hat MS keinen nachteiligen Einfluss auf die fetale Entwicklung und den positiven Geburtsausgang. Prinzipiell sind alle immunmodulatorischen und immunsuppressiven Medikamente in der Schwangerschaft kontraindiziert und sollten daher bei geplanter oder eingetretener Schwangerschaft unverzüglich abgesetzt werden. Eine Schubtherapie mit Kortikosteroiden kann hingegen durchaus auch während einer bestehenden Schwangerschaft durchgeführt werden.

  2. Mathematik Motor der Wirtschaft : Initiative der Wirtschaft zum Jahr der Mathematik

    CERN Document Server

    Remmert, Reinhold

    2008-01-01

    In unserer technisierten Welt stoßen wir überall auf Mathematik. Mathematik ist eine Basiswissenschaft und der Schlüssel für bahnbrechende Innovationen. Sie macht viele Produkte und Dienstleistungen überhaupt erst möglich und ist damit ein wichtiger Produktions- und Wettbewerbsfaktor.Im vorliegenden Buch berichten 19 große internationale Unternehmen sowie die Bundesagentur für Arbeit wie unverzichtbar Mathematik für ihren Erfolg heute geworden ist. Ein spannender und lehrreicher Einblick in die Mathematik, der mit oft zitierten und negativen Vorurteilen gründlich aufräumt.

  3. Participation of radiotherapy in interdisciplinary palliative care units. Challenge and chance; Strahlentherapeutische Beteiligung an interdisziplinaeren palliativmedizinischen Einrichtungen. Herausforderung und Chance

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Momm, F.; Frommhold, H. [Abt. fuer Strahlenheilkunde, Radiologische Universitaetsklinik, Freiburg i. Br. (Germany); Becker, G. [Abt. fuer Innere Medizin II, Universitaetsklinikum Freiburg, Freiburg i. Br. (Germany); Ewald, H. [Klinik fuer Strahlentherapie (Radioonkologie), Universitaetsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel (Germany); Baumgartner, J. [Medizinische Direktion, Steiermaerkische Krankenanstaltenges.m.b.H., Graz (Austria); Adamietz, I.A. [Klinik fuer Strahlentherapie und Radio-Onkologie, Marienhospital Herne - Universitaetsklinik (Germany)

    2004-02-01

    Background: in Germany, a sufficient system of palliative care does not exist. Possibilities for participation of radiooncologists in the further development of this promising part of medical action are reported. Material and methods: experiences from interdisciplinary work in the field of palliative care are described. This experience is communicated for use in the actual discussion about the future of palliative care in Germany, especially in the field of radiooncology. Results: a palliative care unit can only work in a team of different professions, which means different physicians, but also nurses, social workers, psychologists or pastors. A palliative care unit will benefit from working with radiooncologists as well as radiooncologists will do from working in the field of palliative care. Conclusion: in times of growing interest in and need for palliative care, radiooncologists should actively participate in the development of palliative care units in Germany. The aim of this participation should be to reasonably arrange the treatment of incurably ill patients with the chances of modern radiotherapy. Another aim should be to improve the treatment of ''classic'' radiation oncology patients by ideas of pallative care. The further development of palliative care in Germany should not take place without the participation of radiooncologists. This will meet the interests of palliative care and radiotherapy and - most importantly - the patients' interests. (orig.) [German] Hintergrund: In Deutschland besteht derzeit eine erhebliche Unterversorgung mit palliativmedizinischen Einrichtungen. Berichtet wird ueber Moeglichkeiten und Chancen einer strahlentherapeutischen Beteiligung an der Weiterentwicklung dieses zukunftweisenden zweiges aerztlichen, pflegerischen und psychosozialen Handelns. Material und Methodik: Erfahrungen aus der interdisziplinaeren Zusammenarbeit zwischen Palliativmedizin und Strahlentherapie in Deutschland werden dargestellt und Entwicklungspotentiale diskutiert. Ergebnisse: Eine Palliativeinheit kann effektiv nur interdisziplinaer und interprofessionell arbeiten, d.h. in Kooperation der einzelnen medizinischen Fachbereiche und in Zusammenarbeit der unterschiedlichen Berufsgruppen. Dabei erwachsen aus der Zusammenarbeit zwischen Palliativmedizin und Strahlentherapie wechselseitig grosse Vorteile. Zum einen machen die Wirkungsweise, Ap-plikationsart und Effektivitaet der Radiotherapie sowie ein umfassender Erfahrungsschatz in der Betreuung von Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren die Strahlentherapie fuer Palliativeinheiten sehr attraktiv. Zum anderen hat umgekehrt auch die Strahlentherapie Vorteile von den anderen Fachgruppen der Palliativeinheit zu erwarten. Schlussfolgerung: Bei einem wachsenden Bedarf an palliativmedizinischer Versorgung sollte sich der Fachbereich der Strahlentherapie aktiv an der Entwicklung palliativmedizinischer Einrichtungen in Deutschland beteiligen. Das Ziel dieser Beteiligung sollte es sein, in angemessenem Rahmen die Therapie unheilbar kranker Menschen von Seiten der Strahlentherapie mitzugestalten und gleichzeitig die ganzheitliche versorgung der ''klassischen'' eigenen strahlentherapeutischen Patienten zu verbessern. Die Weiterentwicklung der Palliativmedizin in Deutschland sollte vorangetrieben werden. Die Unterstuetzung dieses Prozesses durch das Fach Strahlentherapie liegt im Interesse der Palliativmedizin und ihrer Patienten. (orig.)

  4. Focal nodular hyperplasia and hepatocellular adenoma; Fokale nodulaere Hyperplasie und hepatozellulaeres Adenom

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Bastati-Huber, N.; Poetter-Lang, S.; Ba-Ssalamah, A. [Medizinische Universitaet Wien, Universitaetsklinik fuer Radiologie und Nuklearmedizin, Abteilung fuer Allgemeine Radiologie und Kinderradiologie, Department of Biomedical Imaging and Image-guided Therapy, Wien (Austria)

    2015-01-01

    Focal nodular hyperplasia (FNH) and hepatocellular adenoma (HCA) are liver lesions of hepatocellular origin. The FNH is a commonly occurring hepatic lesion whereas HCA is very rare. Non-invasive differentiation between HCA subtypes and atypical FNH may pose a diagnostic challenge as both entities predominantly occur in middle-aged female patients. The conventional imaging modalities include ultrasound (US), computed tomography (CT) and magnetic resonance imaging (MRI). Distinguishing FNH from HCA is of great importance clinically as FNH is considered to be a benign lesion and needs no further management. In contrast HCA is considered to be a borderline tumor due to the risk of hemorrhage, growth and even malignant transformation and requires individualized management. The abovementioned radiological procedures usually enable an accurate and certain diagnosis of a typical FNH to be achieved. In cases of atypical FNH, particularly in patients with a clinical history of malignancy, these imaging modalities are insufficient to establish a clear diagnosis. In this scenario, the use of modern hepatobiliary contrast-enhanced MRI will enable a differentiation between FNH and metastasis with a high sensitivity and specificity. Furthermore, it allows a differentiation of FNH from 90 % of adenoma subtypes. This article describes the histopathological and radiological features of these lesions and explains the advantages and limitations of various imaging modalities used for the diagnosis and differentiation of these entities. The new classification of HCAs according to phenotype and genotype and their imaging features, as well as different enhancement patterns, are described. The correlation between HCA subtypes and their individual management are also discussed. (orig.) [German] Die fokale nodulaere Hyperplasie (FNH) und das hepatozellulaere Adenom (HCA) sind Leberlaesionen hepatozellulaeren Ursprungs. Die FNH ist eine sehr haeufige, das HCA eine sehr seltene Leberlaesion. Die Unterscheidung zwischen einem HCA und einer atypischen FNH kann eine grosse Herausforderung darstellen, da beide Entitaeten vorwiegend bei Patientinnen mittleren Alters vorkommen. Die konventionellen Bildgebungsmodalitaeten beinhalten die Sonographie (US), die Computertomographie (CT) und die Magnetresonanztomographie (MRT). Die Unterscheidung zwischen der FNH und dem HCA ist klinisch von grosser Relevanz, da fuer FNH keine Behandlung notwendig ist, wohingegen HCA ueblicherweise aufgrund des Risikos einer Ruptur, Blutung oder einer malignen Entartung ein individuelles Management erfordern. Die genannten radiologischen Verfahren ermoeglichen meistens eine genaue und sichere Diagnose einer typischen FNH. Liegen jedoch atypische Zeichen einer FNH vor, v. a. in Kombination mit der Anamnese einer malignen Grunderkrankung, sind diese Bildgebungsmodalitaeten fuer eine exakte Diagnosestellung unzureichend. Im Falle atypischer FNH ist der Einsatz der modernen MRT-Technik mit hepatobiliaerem Kontrastmittel gegeben, die einerseits fuer die Differenzierung der FNH von Metastasen eine hohe Sensitivitaet und Spezifitaet zeigt und andererseits 90 % der Adenomsubtypen gegenueber einer FNH zu unterscheiden vermag. In diesem Artikel werden die histopathologischen und radiologischen Merkmale beider Entitaeten erlaeutert sowie die zur Differenzierung und Diagnose hilfreichen Bildgebungsmodalitaeten inklusive der Vor- und Nachteile erklaert. Die Differenzierung von FNH und HCA, die neue Klassifikation der HCA nach den phaeno- und genotypischen Eigenschaften, und die Korrelation mit den typischen MR-Merkmalen sowie dem unterschiedlichen Anfaerbeverhaltensmuster werden aufgezeigt. Schliesslich werden die individuellen Behandlungsstrategien der HCA-Subtypen diskutiert. (orig.)

  5. Brauchen wir die kardiale Magnetresonanzuntersuchung zur frühzeitigen nicht-invasiven Differenzierung zwischen akuter Virusmyokarditis und akutem Koronarsyndrom im klinischen Alltag?

    Directory of Open Access Journals (Sweden)

    Hafner T

    2009-01-01

    Full Text Available Patienten, bei denen der Verdacht auf eine akute Virusmyokarditis besteht und die eine Enzymauslenkung haben, haben nur relativ selten ein akutes Koronarsyndrom, eine routinemäßige Koronarangiographie scheint daher nicht gerechtfertigt. Ein abwartendes Procedere mit 6?8 Wochen körperlicher Schonung und anschließender Ergometrie zum Ausschluss einer koronaren Herzkrankheit scheint jedoch angesichts der erwiesenen Vorteile einer raschen invasiven Abklärung akuter Koronarsyndrome ebenfalls nicht vertretbar. Mit der vorliegenden Arbeit konnten wir zeigen, dass bei Patienten mit Verdacht auf akute Virusmyokarditis und Enzymauslenkung mit Hilfe der kardialen Magnetresonanzuntersuchung in 80 % der Fälle frühzeitig eine definitive Diagnose (Myokarditis oder akutes Koronarsyndrom vergeben wurde, während in einem vergleichbaren Patientenkollektiv vor Einführung der kardialen Magnetresonanzuntersuchung nur 14 % der Patienten frühzeitig eine definitive Diagnose (akutes Koronarsyndrom erhielten.

  6. Technical and marketing aspects of power use in industry and trade; Technik- und Marketingaspekte bei der industriellen und gewerblichen Stromanwendung

    Energy Technology Data Exchange (ETDEWEB)

    Mann, E.W.; Duenkelberg, R.

    1997-02-01

    Using electric power permits energetic optimization of production processes in industry and trade. Because of the trend towards qualitatively high-grade products, the energy form electric power plays a key role. Increased power demand on the part of industrial customers coincides with increased competition in the energy supply sector at the national and international levels. Within short, therefore, these industrial customers may prompt a change in preferences at the supplier side. Utilities will adopt suitable marketing concepts in order to gain profile with their customers as service providers. Operating close to customers will essentially influence customer satisfaction and, thereby, customer loyalty. (orig./RHM) [Deutsch] Durch die Stromanwendung koennen Produktionsprozesse in Industrie und Gewerbe energetisch optimiert werden. Bei dem Trend zu qualitativ hochwertigen Produkten nimmt die Energieform Strom eine Schluesselstellung ein. Die erhoehte Stromnachfrage der Industriekunden trifft auf zunehmenden Wettbewerb bei der Energieversorgung auf nationaler und internationaler Ebene, wodurch in Kuerze Industriekunden andere Praeferenzen bei den Energielieferanten setzen koennen. Durch geeignete Marketingkonzepte werden sich die Energieversorgungsunternehmen (EVU) als Energiedienstleister ihrer Kunden profilieren. Die Naehe zum Kunden wird wesentlich die Kundenzufriedenheit und damit letztlich auch die Kundenloyalitaet beeinflussen. (orig./RHM)