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Sample records for aber das ist

  1. Das kann ich aber auch!

    Vollmer, Wolfgang

    2007-01-01

    In der Fotografie als reproduktiver Kunst und reproduktiver Technik existiert eine Vielzahl besonderer Umgangs- und Aneignungsformen im Kopieren originaler Bildideen. Das Spektrum reicht von der kreativen Nachstellung bis zum Plagiat. Fotografie ist das einzige Medium, das diese Bandbreite von Möglichkeiten in der Gegenüberstellung von Original und Kopie nutzen kann. Wolfgang Vollmer, Kölner Fotograf und Autor mehrerer Künstlerbücher, die sich kreativ mit Nachbildung und Fortführung von Ikone...

  2. "Das Boot ist voll"

    Pagenstecher, Cord

    2012-01-01

    Die Geschichte des Visuellen erforschte Cord Pagenstecher bereits in verschiedenen Arbeiten mit Blick auf Migration. Im hier vorliegenden Artikel befasst er sich konkret mit der visuellen Verarbeitung des Motivs „Das Boot ist voll. . . “. Es taucht über einige Jahrzehnte hinweg als Synonym für die angeblich von Flüchtlingen überflutete Bundesrepublik in den Printmedien auf. Die Flüchtlinge rassistisch, fremdenfeindlich karikierenden Titel von Zeitschriften werden mit der Zeit auch in Tag...

  3. Ich spreche anders, aber das ist auch deutsch: línguas em conflito em uma escola rural localizada em zona de imigração no sul do Brasil Ich spreche anders, aber das ist auch deutsch: languages in conflict in a rural school located in an immigration area in the south of Brazil

    Maristela Pereira Fritzen

    2008-12-01

    Full Text Available O bilingüismo/multilingüismo como fenômeno social ainda é pouco reconhecido no cenário brasileiro, apesar de o tema ter conquistado espaço na academia. Em termos gerais, considera-se o Brasil um país monolíngüe, onde se fala apenas o português brasileiro. Há, no entanto, vários contextos de línguas minoritárias (grupos indígenas, grupos de imigrantes, zonas de fronteira, comunidades de surdos em que o uso de várias línguas é a regra. Nesses contextos sociolingüisticamente complexos há relações assimétricas e de conflito entre a língua hegemônica e as línguas minoritárias, em geral estigmatizadas. O presente estudo, parte dos resultados de uma pesquisa etnográfica, focaliza o conflito lingüístico presente em uma escola rural localizada numa comunidade bilíngüe/multilíngüe em zona de imigração alemã no sul do país, onde, ainda hoje, as crianças aprendem em casa a língua de herança, empregada em âmbito familiar e social. Com suporte teórico predominantemente vindo do bilingüismo visto de uma perspectiva social e dos Estudos Culturais, o objetivo principal deste artigo é problematizar a situação de contato/conflito lingüístico existente na região alvo da pesquisa e sua interface com questões de identidades construídas nos discursos hegemônicos. Além disso, discute-se como esses conflitos emergem nas relações interacionais entre os professores e entre alunos e professores, dentro da instituição escolar. Os registros sugerem que o bilingüismo da comunidade penetra na escola e que os conflitos lingüísticos e identitários ganham ainda mais força nas interações sociais entre os sujeitos que ali convivem.Bilingualism/multilingualism as a social phenomenon is still little recognized in the Brazilian scenario, despite it has gotten space in the academy. Usually, Brazil is seen as a monolingual country, where the Brazilian Portuguese is the only language spoken. There are, however, contexts of

  4. Der Weg ist das Ziel

    Schellenberg, Alexandra

    2011-01-01

    Wie entsteht ein Kunstwerk? Was passiert, bevor es ein Kunstwerk ist? Wie kann eine Idee Gestalt annehmen? Woher bezieht der Künstler überhaupt seine Inspirationen? All diesen Fragen kann der wissbegierige Besucher in der Ausstellung „Kunst im Werden. Skizzen, Projekte und Arbeitsbücher“ nachgehen, für die vom 24. Juni bis zum 22. Oktober 2011 das Buchmuseum der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden seine Türen öffnen wird.

  5. Off with oil - but how? Energy supply, sustainability, climate change, resource shortage - how do we manage this?; Weg vom Oel - aber wie? Energieversorgung, Nachhaltigkeit, Klimawandel, Ressourcenknappheit - Wie ist das zu schaffen?

    Keppler, Erhard

    2008-07-01

    The author summarizes critically present national and European energy policy with a view of energy political need for action in 21st century. For this reason presented are realized discussed possibilities to generate energy. Besides specific principles of energy gaining all potentials are estimated and possible contribution on energy supply discussed. All fossil fuels are covered, as all important regenerative methods for energy generation, incl. nuclear power, as energy storage, energy transport, waste processing and possibilities for energy saving. The last chapter discusses white hopes of energy production, below also nuclear fusion. (orig./GL) [German] Der Autor zieht eine kritische Bilanz der gegenwaertigen nationalen und europaeischen Energiepolitik - mit Blick auf energiepolitischen Handlungsbedarf im 21. Jahrhundert. Hierbei werden die gegenwaertig diskutierten Moeglichkeiten, Energie zu erzeugen, dargestellt. Neben den spezifischen Prinzipien der Energiegewinnung werden deren Potenziale abgeschaetzt und die moeglichen Beitraege zur Energieversorgung eroertert. Alle fossilen Energietraeger werden behandelt, ebenso alle wichtigen regenerativen Energieerzeugungsmethoden, Kernenergie eingeschlossen, sowie Energiespeicherung, Energietransport, Abfallverwertung und Energieeinsparmoeglichkeiten. Das letzte Kapitel diskutiert die ''Hoffnungstraeger'' kuenftiger Energieerzeugungsmoeglichkeiten, darunter auch die Fusion. (orig.)

  6. Pornografie – Was ist das ?

    Corinna Rückert

    2010-01-01

    Die Diskussionen über das kulturelle und mediale Phänomen ‚Pornografie‘ zeichnen sich oft durch Unkenntnis des Betrachtungsgegenstands und definitorischer Ungenauigkeiten aus. Der vorliegende Text benennt Irrtümer und Vorurteile und liefert einen Beitrag zu einer wissenschaftlich nachvollziehbaren Definitionsgrundlage als Basis für weitere Diskussionen. Die nachfolgenden Überlegungen sind eine Kurzzusammenfassung der Dissertation von Corinna Rückert: ...

  7. Pornografie – Was ist das ?

    Corinna Rückert

    2010-03-01

    Full Text Available Die Diskussionen über das kulturelle und mediale Phänomen ‚Pornografie‘ zeichnen sich oft durch Unkenntnis des Betrachtungsgegenstands und definitorischer Ungenauigkeiten aus. Der vorliegende Text benennt Irrtümer und Vorurteile und liefert einen Beitrag zu einer wissenschaftlich nachvollziehbaren Definitionsgrundlage als Basis für weitere Diskussionen. Die nachfolgenden Überlegungen sind eine Kurzzusammenfassung der Dissertation von Corinna Rückert: Frauenpornographie. Pornographie von Frauen für Frauen. Eine kulturwissenschaftliche Studie. Frankfurt am Main 2000.Discussions on the cultural and media phenomenon of “pornography” often stand out in their lack of knowledge about the object under consideration and their imprecisely defined terminology. The text at hand points out confusions and prejudices and also contributes to the creation of a scholarly and comprehensible foundation for establishing a definition that can serve as a basis for further discussion. The following considerations provide a short summary of Corinna Rückert’s dissertation: Frauenpornographie. Pornographie von Frauen für Frauen. Eine kulturwissenschaftliche Studie. Frankfurt am Main 2000 [Female Pornography. Pornography by Women for Women. A Cultural Study].

  8. Therapie der IPP - Ist das Messer besser?

    Breuer G

    2009-01-01

    Full Text Available Die Induratio penis plastica (IPP, auch als M. de LaPeyronie bekannt, ist eine erworbene Erkrankung des fibromatösen Formenkreises. Klinisch imponiert sie als derber Plaque der dorsalen penilen Tunica albuginea. Es kommt zur Deviation des Penisschaftes während der Erektion, so kann die Kohabitation vollständig verhindert werden. Die IPP verläuft in einer Früh- und einer Spätphase. Sind in der Frühphase noch die medikamentöse Therapieoption (Kalium-Paraminobenzoat, Potaba® sowie die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT möglich, um die Deviationsprogression und die Schmerzhaftigkeit positiv zu beeinflussen, ist die Spätphase durch einen fixierten, zumeist kalzifizierten Plaque gekennzeichnet. Es stehen in diesem Stadium zur symptomatischen Therapie lediglich operative Therapien zur Verfügung, die in der überwiegenden Anzahl zur Verkürzung des Penisschaftes führen und in der Regel nicht-resorbierbares Nahtmaterial einbringen (z. B. OP nach Schroeder/Essed, OP nach Nesbith. Alternativen mit Inzision/Teilresektion des Plaques mit zum Teil umfangreicher Transplantatchirurgie (z. B. Venen-Patch sind aufwendig und komplikationsreich. Die hier vorgestellte komplette Exzision des dokumentierten Plaques und nachfolgende Defektdeckung durch ein Kollagenvlies (TachoSil®, das mit einer Thrombin- und Fibrinogenkomponente beschichtet ist, stellt ein Verfahren dar, das komplikationsarm die weitestgehende Vermeidung der Schaftverkürzung, das zeiteffektive Decken des Gewebsdefekts sowie die Kombination von Blutstillung und druckstabilem Tunikaersatz in sich vereint.

  9. Das Leben ist nur ein Spiegel“ – Schopenhauers kritischer Lebensbegriff

    Matthias Kossler

    2012-09-01

    Full Text Available http://dx.doi.org/10.5007/1677-2954.2012v11nesp1p1 Schopenhauer gilt als Vorreiter oder erster Vertreter der Lebensphilosophie, wie sie später von Dilthey, Nietzsche, Bergson und anderen entfaltet wurde. Im Unterschied zur klassischen Lebensphilosophie und zu den an sie anknüpfenden ethischen Entwürfen wird das Leben bei Schopenhauer aber nicht als Zweck betrachtet, sondern als Mittel zu einem anderen Zweck, nämlich für die Ethik, die in der Verneinung des Willens zum Leben gipfelt. Schon in den frühesten handschriftlichen Aufzeichnungen verwendet Schopenhauer verschiedene Metaphern, um das Leben als Medium der ethischen Erkenntnis zu charakterisieren. Besonders häufig tritt dabei das Bild vom Leben als Spiegel auf, in dem der Mensch sein eigenes Wesen und damit auch das Wesen der Welt erblickt. Im Hauptwerk wird dann dieses Bild vom Begriff der Objektivation des Willens abgelöst. Insofern die höchste und deutlichste Objektivation des Willens der Lebenslauf des menschlichen Individuums darstellt, ist Schopenhauers Lebensbegriff eng mit seiner Charakterlehre verknüpft. In dem Beitrag wird das verwickelte Verhältnis von Leben, Erkennen und Ethik vor dem Hintergrund der proto-hermeneutischen Metaphysikkonzeption Schopenhauers anhand der Entwicklung der Spiegelmetapher betrachtet.

  10. „Ziel ist das Menschenrecht als Frauenrecht“

    Svetlana Jebrak

    2004-07-01

    Full Text Available Frauen, die im Schatten der großen Männern standen, werden als eigenständige Persönlichkeiten im Buch von Gisela Notz reflektiert. Sie, die schon immer Geschichte machten, blieben allzu lange im Hintergrund. Die Historikerin und Sozialwissenschaftlerin Gisela Notz holt sie ans Licht und erteilt ihnen das Wort. Es ist ihr dabei gelungen, mit konkreten biographischen Geschichten der 26 Frauen ein wichtiges Basiswerk zu schaffen. Die Autorin setzt sich mit den Brüchen des Werdeganges dieser Frauen auseinander und berührt die Schwachstellen der sozialdemokratischen Frauenpolitik. Ein Buch, dass nicht nur jungen Frauen als eine gute Tischlektüre empfohlen werden kann, sondern auch erfahrenere Frauen mit den entscheidenden gesellschaftlichen Umständen bekannt macht und sie durch die persönlichen Begegnungen mit diesen Politikerinnen bereichert.

  11. Das Alter ist der wichtigste Risikofaktor der postoperativen erektilen Dysfunktion nach radikaler nerverhaltender Prostatektomie

    Gruschka M

    2009-01-01

    Full Text Available Die radikale Prostatektomie ohne Nerverhalt geht mit Impotenz einher. Bei nerverhaltendem Vorgehen kann das Risiko der erektilen Dysfunktion gesenkt, aber nicht ausgeschlossen werden. Die präoperative Beratung der Patienten erfordert bei nerverhaltender Prostatektomie die Kenntnis der Faktoren, die Einfluss auf die postoperative Potenz haben. Patienten & Methoden: 110 Patienten antworteten 24 Monate nach radikaler perinealer nerverhaltender Prostatektomie auf einen per Post übermittelten Fragebogen. Die Patienten wurden, entsprechend dem Erection Hardness Score, nach der Rigidität ihrer Erektionen befragt. Überwiegend erfolgte der Nerverhalt unilateral (104/110. Verschiedene potenzielle Risikofaktoren (Alter, Qualität der präoperativen Erektion, Serum-PSA, Gleason-Score, Tumorvolumen, Prostatavolumen, adjuvante Strahlentherapie, ASA-Score, Chronic Disease Score [CDS], arterielle Hypertonie, Hypercholesterinämie, Diabetes mellitus, KHK, Nikotinkonsum wurden univariat mit der postoperativ erzielten Potenz korreliert. Multivariat wurden dann jene Parameter untersucht, die in der univariaten Analyse einen signifikanten (p ≤ 0,05 oder einen tendenziellen Zusammenhang (p ≤ 0,2 mit der postoperativen erektilen Funktion aufwiesen. Ergebnisse:Das Alter (p 0,001 und der ASAScore (p = 0,018 waren in der univariaten Analyse negative Prädiktoren der postoperativen Potenz. In der multivariaten Analyse war lediglich das Alter (p = 0,028 von signifikanter Bedeutung. Mit jedem Lebensjahr der Männer steigt das Risiko einer um eine Stufe im EHS schlechteren Erektion um das 1,128-Fache an. Bei einem Altersunterschied von 10 Jahren ist das Risiko eines postoperativ schlechteren Erektionsvermögens um den Faktor 3,334 erhöht, bei einem um 20 Jahre höheren Alter beträgt dieser Faktor 11,121. Diskussion & Praxisrelevanz: Das Lebensalter der Patienten wurde im Einklang mit der Literatur als signifikanter Faktor für die postoperative Potenz identifiziert

  12. Ist der Ablauf der Lock-up-Frist bei Neuemissionen ein kursrelevantes Ereignis

    Nowak, Eric; Gropp, Alexandra

    2000-01-01

    Ja, der Ablauf der Lock-up-Frist ist ein kursrelevantes Ereignis. Wir untersuchen Kursreaktionen auf das Ende der Lock-up-Frist bei 142 Unternehmen des Neuen Marktes. Da der Ablauf der Sperrfrist bereits zum Zeitpunkt des Börsengangs bekannt ist, erwarten wir bei einem (semi-)informationseffizienten Kapitalmarkt durchschnittlich keine Kursreaktion. Im Rahmen einer Ereignisstudie zeigen wir aber, dass sich am Ende der Sperrfrist signifikant negative Überrenditen ergeben. Durch eine differenzie...

  13. Was ist das Hidden Web? Die Entstehung, Eigenschaften und gesellschaftliche Bedeutung von anonymer Kommunikation im Hidden Web.

    Papsdorf, Christian

    2016-01-01

    Über zweieinhalb Millionen Menschen nutzen gegenwärtig das Tor Network, um anonym über das Internet zu kommunizieren und Zugriff auf Online-Medien zu erhalten, die mit gewöhnlicher Internettechnik nicht nutzbar ist. Diese Kommunikationssphäre kann als Hidden Web bezeichnet werden. Unter anderem weil es sich um ein sehr junges Phänomen handelt, liegen bisher nahezu keine sozialwissenschaftlichen Erkenntnisse zu dem Thema vor. Dementsprechend werden hier vier grundlegende Fragen beantwortet: Wa...

  14. Das Risiko der Landschaft

    Mosé Ricci

    2012-08-01

    Full Text Available Die italienischen Landschaften sind in Gefahr wegen der immer zunehmenden Umweltschaeden, und es ist noetig, ueber diese Notstandlage, die nicht allen bewusst ist, nachzudenken. Wir leben in einen zweideutigen Zustand, in welchem theoretisch alle die Unversehrtheit des Landes verteidigen, aber dann einen Lebensstil fuehren, der nicht die Systeme der Umwelt und der Landschaft schuetzt. Achgeben auf das Risiko der Landschaft hat eine doppelte Bedeutung, fuer das kollektive Gewissen und fuer die Regelung des Territoriums. Die Analyse der Gefahr fuer die Landschaft, der Kompetenz der Forschung ueber den Kulturschatz Italiens, hat die Unterstuetzung der “Carta del rischio del ministero per i beni e le attività culturali”. Um diese in Kraft treten zu lassen, ist es noetig, das Landschaftsgut aus Vermoegensanschauungen zu definieren, so wie in der Europaischen Konvention und aus Juristischer Sicht vorgesehen ist. In dieser Optik kann die Planung und Aenderung des Territoriums als Punkt der Risikokontrolle angesehen werden.

  15. "Beim Lernen ist es wie beim Eisberg: Das Tragende sieht man nicht": Ergebnisse einer systemisch-konstruktivistischen Lernforschung

    Arnold, Rolf

    2012-01-01

    Der Autor skizziert die Grundzüge einer neuen Didaktik, die einem demokratischen Pragmatismus folgend auch eine Ermöglichungsdidaktik ist. Sie löst sich von den Ansprüchen des Inputs (z. B. Maturitätskatalogen, Ausbildungs- und Studienplänen) und richtet ihren Blick auf die Lernbewegung und den Kompetenz-Output der Subjekte. Sie erschöpft sich auch nicht mehr in der Ausdeutung einer linearen Vermittlungsillusion ("Wie kann das Lehrergehirn etwas dem Schülergehirn übermitteln?"), sondern nimmt...

  16. Das Christentum, eine Religion der Gewalt?

    Vinnai, Gerhard

    2009-01-01

    "Das Christentum ist seinem Selbstverständnis nach eine Liebesreligion, aber seine Geschichte ist nicht zuletzt auch eine Geschichte der Gewalt. Der Text versucht diesen Widerspruch zu erklären. Er untersucht mit den Mitteln der Analytischen Sozialpsychologie, ausgehend vom Text der Bibel, was in dieser Religion der Ausübung von Gewalt entgegenkommen kann." (Autorenreferat) "in its self-image the Christianity is a religion of love, but its history itself is a history of violence too....

  17. Ist der Ablauf der Lock-up-Frist bei Neuemissionen ein kursrelevantes Ereignis? : Eine empirische Analyse von Unternehmen des Neuen Marktes

    Nowak, Eric; Gropp, Alexandra

    2000-01-01

    Ja, der Ablauf der Lock-up-Frist ist ein kursrelevantes Ereignis. Wir untersuchen Kursreaktionen auf das Ende der Lock-up-Frist bei 142 Unternehmen des Neuen Marktes. Da der Ablauf der Sperrfrist bereits zum Zeitpunkt des Börsengangs bekannt ist, erwarten wir bei einem (semi-)informationseffizienten Kapitalmarkt durchschnittlich keine Kursreaktion. Im Rahmen einer Ereignisstudie zeigen wir aber, dass sich am Ende der Sperrfrist signifikant negative Überrenditen ergeben. Durch eine differenzie...

  18. Das Leben ist Schmerz : Modern Primitivism auf der Suche nach einer neuen Authenzität

    Stiglegger, Marcus

    2010-01-01

    Modern Primitivism hat sich neben New Barbarians und Tribalism als Modewort etabliert. In allen drei Fällen spiegeln sich Facetten eines subkulturellen Phänomens, das zusehends in verschiedene Bereiche der populären Kultur eindringt: Mode, Film und Musik. Auf den folgenden Seiten möchte ich einen Versuch wagen, diese Phänomenologie zu definieren und ihre Popularisierung anhand filmischer Beispiele nachzuweisen. Die spezifische Verbindung von Sexualität, physischem Schmerz und Gewalt, in der d...

  19. Hat das Internet ein Programm?

    Coy, Wolfgang

    1998-01-01

    Hat das Internet ein Programm? Ist der Papst katholisch? Natürlich hat das Internet Millionen Programme - solche, die es nutzt und solche die man per FTP - File Transfer Protocol auf die eigene Maschine herunter laden kann und solche, die sich unbemerkt auf der Festplatte festsetzen. Letztere heißen Viren, Würmer oder trojanische Pferde. Aber das sind natürlich Programme im Sinne der Informatik, nicht im Sinne der broadcast media. Im amerikanisch-englischen Sprachraum, dem die...

  20. Das Vertrauen ist angeschlagen

    Ammann, Manuel

    2008-01-01

    Mit dem Konkurs der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers und der Rettung der Versicherungsgesellschaft AIG hat die Kreditkrise historische Ausmasse angenommen. Im Gegensatz zur früher geretteten Investmentbank Bear Stearns und den Hypothekar-Riesen Fannie Mae und Freddie Mac hat der amerikanische Staat Lehman Brothers nicht aufgefangen. Man wollte ein Exempel statuieren, um den Marktakteuren zu zeigen, dass nicht jedes Institut mit einem staatlichen Rettungsring rechnen kann...

  1. „Ziel ist das Menschenrecht als Frauenrecht“ “The Goal is Human Rights as Women’s Rights”

    Svetlana Jebrak

    2004-07-01

    Full Text Available Frauen, die im Schatten der großen Männern standen, werden als eigenständige Persönlichkeiten im Buch von Gisela Notz reflektiert. Sie, die schon immer Geschichte machten, blieben allzu lange im Hintergrund. Die Historikerin und Sozialwissenschaftlerin Gisela Notz holt sie ans Licht und erteilt ihnen das Wort. Es ist ihr dabei gelungen, mit konkreten biographischen Geschichten der 26 Frauen ein wichtiges Basiswerk zu schaffen. Die Autorin setzt sich mit den Brüchen des Werdeganges dieser Frauen auseinander und berührt die Schwachstellen der sozialdemokratischen Frauenpolitik. Ein Buch, dass nicht nur jungen Frauen als eine gute Tischlektüre empfohlen werden kann, sondern auch erfahrenere Frauen mit den entscheidenden gesellschaftlichen Umständen bekannt macht und sie durch die persönlichen Begegnungen mit diesen Politikerinnen bereichert.Women who stood in the shadow of great men are reflected upon as independent personalities in this book by Gisela Notz. They, who had always made history, remained in the background for too long. The historian and social scientist Gisela Notz brings them to light and provides the opportunity for them to speak. She has hereby succeeded in creating an important foundational work with concrete biographical stories of 26 women. The author deals with the breaches in their biographies and touches upon the weaknesses of Social Democratic women’s politics. This book can not only be recommended to younger women, but can also familiarize experienced women with the decisive societal circumstances and enrich them with the personal acquaintances made with these female politicians.

  2. Konferenz-Management über das WWW

    Müller, Uwe

    2002-01-01

    Der folgende Artikel beschäftigt sich mit einem datenbankbasierten Verwaltungssystem für wissenschaftliche Konferenzen, das seine Funktionalität für sämtliche Benutzergruppen über eine WWW-Schnittstelle zur Verfügung stellt. Das System ist in seiner jetzigen Ausprägung als Prototyp für die Compstat2002 in Berlin entwickelt worden, bietet aber auch weiterreichende Konfigurations- und Einstellungsmöglichkeiten.

  3. Das Weltflüchtlingsproblem und die Vereinten Nationen

    Angenendt, Steffen

    2002-01-01

    "Seit dem Ende des Kalten Krieges haben sich die internationalen Fluchtbewegungen verändert. Ein Aspekt ist, dass die Zahl der Flüchtlinge abgenommen, die der Binnenvertriebenen aber zugenommen hat. Es ist fraglich, ob der bestehende Flüchtlingsschutz im Rahmen der Vereinten Nationen geeignet ist, die derzeitigen und künftigen Herausforderungen zu bewältigen. In dem Beitrag werden Kennziffern zur derzeitigen Flüchtlingsproblematik präsentiert, das bestehende System des VN-Flüchtlingsschutzes ...

  4. Links ist cool – Rechts ist schwul?

    Henrik Bispinck

    2002-11-01

    Full Text Available Sind alle Faschisten latente Homosexuelle? Gary Schmidts Studie über die Thematisierung von Homosexualität in der deutschen Nachkriegsliteratur untersucht Vorurteile gegenüber schwulen Männern in der Gesellschaft der frühen Bundesrepublik. Schmidt sucht nach homosexuellen Stereotypen in ausgewählten Werken von Wolfgang Koeppen, Alfred Andersch und Heinrich Böll. In den meisten der von ihm behandelten Romane findet Schmidt die Denktradition bestätigt, nach der ein Zusammenhang zwischen männlicher Homosexualität und Faschismus besteht. Im Gegensatz zu vielen anderen Arbeiten, die sich mit Gender-Thematik und Homosexualität befassen, ist Schmidts Studie wenig theorielastig. Das Buch ist gut und verständlich geschrieben und sei allen empfohlen, die sich für das Thema interessieren.

  5. Virtuelle Welten: Neue Chancen für das Marketing?

    Fritz, Wolfgang; Dettmann, Jessica

    2007-01-01

    Virtuelle Welten, wie z.B. das Online-Spiel World of Warcraft, existieren schon seit längerem. In den vergangenen Monaten ist durch die Berichterstattung in den Medien eine neue Variante dieses Internet-Phänomens der virtuellen Welten populär geworden: die virtuelle 3-D-Welt Second Life (SL). Diese ist zwar bereits seit 2003 online, erfreut sich aber erst seit Ende 2006 eines außergewöhnlichen Zuwachses an Nutzerregistrierungen und vor allem auch eines steigenden Interesses bekannter Unterneh...

  6. Echokardiographie aktuell: Gelungene Implantation eines Defibrillators mit Resynchronisationsfunktion, aber dem Patienten geht es schlechter ...

    Neuhold U

    2008-01-01

    septal in den rechten Vorhof geschraubt, sowie nach Anfertigung eines Koronarsinus-Venogramms (Abb. 6 eine Star-fix-Elektrode in eine laterale Vene fixiert. Die gute Lage der LV-Elektrode wird durch Messung des elektrischen Delays von 180 ms bestätigt (Abb. 7, ebenso zeigen sich ausgezeichnete Reizschwellenwerte. Es wird in gewohnter Weise Kammerflimmern über den frisch implantierten Defibrillator ausgelöst und prompt mit 20 J terminiert. Danach rasche Beendigung der Operation und Transfer des Patienten in extubierten Zustand mit RR 100/70 unter niedrig dosiertem Noradrenalin auf die Überwachungsstation. Eine Stunde später kommt es zu dramatischem RR-Abfall, verbunden mit respiratorischer Verschlechterung. Mittels c/p-Röntgen wird ein Pneumothorax ausgeschlossen, die Sondenlage überprüft (Abb. 8.br bEchokardiographie postoperativ/bbr Es zeigt sich einerseits zwar glücklicherweise der Ausschluss einer Perikardtamponade, was die naheliegendste differentialdiagnos tische Überlegung ist, jedoch leider eine dramatische Verschlechterung der LVF, die jetzt sicherlich mit deutlich weniger als 20 % EF einzuschätzen ist. (Abb. 9, 10. Die Geschwindigkeit im linksventrikulären Ausflusstrakt (LVOT beträgt 0,6 m/s (Abb. 11, es findet sich auch nur eine leichte Trikuspidalinsuffizienz (Abb. 12. Versuchsweise wird die biventrikuläre Stimulation ausgeschaltet. Eine Änderung, gemessen an der Geschwindigkeit im LVOT, kann aber nicht festgestellt werden (Abb. 13. Es wird sodann akut eine AV-Zeitoptimierung durchgeführt, wobei sich bei gesensetem AV-Intervall von 100 ms das optimalste E-/A-Verhältnis im PW-Doppler der Mitralklappe ergibt (Abb. 14, 15. Es wird auch eine Levosimendaninfusion für 12 Stunden gestartet, zusätzlich zu Noradrenalin. Es kommt jetzt zur raschen klinischen Besserung, eine Re- Intubation konnte verhindert werden.br bEchokardiographie 15 Minuten später/bbr Es zeigt sich nun eine beginnende Besserung der LVF (Abb. 16, 17.br bEchokardiographie 4 Tage

  7. „Herausschwören – bannen – austun“: Das Phänomen Exorzismus aus pastoraltheologischer Sicht

    Schweighofer, Teresa

    2014-01-01

    Exorzismen sind alltäglicher, als es den meisten Menschen bewusst ist. Was wie das Relikt aus einer anderen Zeit wirkt, wird tagtäglich in Österreich und Deutschland durchgeführt. Jedoch sind meistens die Protagonisten nicht Priester der römisch-katholischen Kirche sondern Ritualleiter, Energetiker oder Heiler. Aber auch in der Psychotherapie und Psychiatrie wird über den fruchtbaren Einbezug exorzistischer Rituale diskutiert. Mit diesem Artikel soll auf eine interessante neue Entwicklung auf...

  8. Photovoltaik: Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten

    Frondel, Manuel; Ritter, Nolan; Schmidt, Christoph M.

    2007-01-01

    Die Solarenergiebranche boomt, besonders in Deutschland. Dies ist vor allem auf die Subventionierung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zurückzuführen, das die heimische Nachfrage nach Solarenergie jenseits von Effizienzüberlegungen künstlich anheizt. Im Zuge der möglicherweise folgenschweren Konsequenzen des voranschreitenden Klimawandels könnte, so die Hoffnung der Branche, die zukünftige Nachfrage weiter steigen, wovon insbesondere deutsche Hersteller profitieren dürften. Neben zu...

  9. Links ist cool – Rechts ist schwul? Links ist cool—Rechts ist schwul?

    Henrik Bispinck

    2002-11-01

    Full Text Available Sind alle Faschisten latente Homosexuelle? Gary Schmidts Studie über die Thematisierung von Homosexualität in der deutschen Nachkriegsliteratur untersucht Vorurteile gegenüber schwulen Männern in der Gesellschaft der frühen Bundesrepublik. Schmidt sucht nach homosexuellen Stereotypen in ausgewählten Werken von Wolfgang Koeppen, Alfred Andersch und Heinrich Böll. In den meisten der von ihm behandelten Romane findet Schmidt die Denktradition bestätigt, nach der ein Zusammenhang zwischen männlicher Homosexualität und Faschismus besteht. Im Gegensatz zu vielen anderen Arbeiten, die sich mit Gender-Thematik und Homosexualität befassen, ist Schmidts Studie wenig theorielastig. Das Buch ist gut und verständlich geschrieben und sei allen empfohlen, die sich für das Thema interessieren.The ritualisation of violence through the character of the victim represents an important aesthetic procedure in fin de siècle literature. Brittnacher’s work investigates the meaning of the motive of victimization in the works of Hofmannsthal, Rilke, Borchardt, Flaubert, Wilde, George, and D’Annunzio. Brittnacher succeeds at documenting that the ideology of victimization is closely linked to a gender-specific system of power in which males, unsure of their mascuilinity, look for ways to stabilize their identities.

  10. Lipidtherapie beim älteren Patienten: Was ist zu beachten?

    Savvatis K

    2010-01-01

    Full Text Available Die kardiovaskulären Erkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen bei älteren Patienten. Im Alter kommt es zu einem Anstieg des Gesamt- und LDL-Cholesterinspiegels. Ansteigender Cholesterinspiegel ist auch bei älteren Menschen mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden, dieser Zusammenhang ist aber nicht so ausgeprägt wie bei jüngeren Patienten. Allerdings steigt im Alter das absolute Risiko für atherosklerotische Ereignisse. Eine lipidsenkende Therapie, hauptsächlich mit Statinen, hat sich bei älteren Patienten effektiv in der Sekundärprävention in mehreren großen randomisierten Studien erwiesen. Patienten im Alter von 65– 75 Jahren profitieren ebenso von einer Statintherapie in der Primärprävention, die Datenlage ist allerdings bei Patienten 75 Jahre nicht sehr eindeutig. Im Gegensatz profitieren Patienten in spezifischen Gruppen mit Endorganschädigung, wie terminaler Herz- oder Niereninsuffizienz, von einer Statintherapie nicht, wie es in 2 großen Studien (CORONA und 4D gezeigt werden konnte. Paradoxerweise werden ältere Patienten trotz des ähnlich erhöhten kardiovaskulären Risikos aufgrund des erhöhten Cholesterinspiegels seltener mit der entsprechenden Medikation behandelt als jüngere Patienten. Nebenwirkungen einer Statintherapie sind ein wichtiges Bedenken und können im Alter ausgeprägter sein. Deswegen sollten Statine bei Indikation in angepasster Dosierung und Kombination mit anderen Medikamenten bei älteren Patienten eingesetzt werden, um Interaktionen und Nebenwirkungen möglichst zu vermeiden.

  11. Ist die Bank der Zukunft eine Bank?

    Spremann, Klaus

    1997-01-01

    Ist die Bank der Zukunft noch eine Bank? Ist sie noch eine Bank mit Menschen, oder wird die virtuelle Bank das Modell der Zukunft sein? Haben die Filialen noch eine Chance, oder werden künftig alle Bankgeschäfte über Computer abgewickelt? Umfragen unter Kreditinstituten bestätigen, dass die gegenwärtig drängendste Frage ist, auf welchem Weg die Bank und der Mensch zusammenkommen.

  12. Wer liest schon das "Kleingedruckte"? Urheberrecht bei Audioproduktion im Unterricht

    Christian Berger

    2015-03-01

    Full Text Available Gesetze gelten, ob mensch diese kennt oder auch nicht kennt. Dieser Beitrag ist keine juristische Abhandlung sondern bietet praxisbezogene Wegweiser für LehrerInnen durch den juristischen Dschungel des Urheberrechtes und die Schaffung einer Basis für eine Verbreitung der schulischen Medienproduktionen ... Aus dem Alltag der SchülerInnen und LehrerInnen ist die Nutzung des Internets nicht mehr wegzudenken. Es ist also nicht überraschend, dass zahlreiche Audioproduktionen aus dem Unterricht im Internet zu finden sind. Weniger bekannt sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, die hier zu beachten sind. Auf Webseiten findet man Nutzungsbedingungen für die Inhalte oftmals nur nach längerem Suchen – wenn überhaupt. Wenn aber da nicht zu lesen ist, in welcher Art die Inhalte der Webseite zu nutzen sind, dann ist außer dem Lesen, Ansehen, Anhören und Speichern auf dem eigenen Rechner nichts ohne Rückfrage bei den InhaberInnen der Seiten gestattet. Das Urheberrecht soll die Werke der kreativ Schaffenden vor unerlaubter Nutzung schützen und ihnen die Möglichkeit offen lassen, ihre Werke oder auch nur die Nutzung derselben zu verkaufen. Nun werden Sie sagen, dass es doch ganz normal sei in unserer kapitalistischen Gesellschaft, dass Werke zu Waren und am Marktplatz gehandelt werden. Aber ganz so klar und einfach ist das nicht, denn im Markt spielen noch mehr Beteiligte mit, die ebenfalls verdienen wollen. Nun werden Sie einwenden, dass die Schule eben kein Marktplatz sei und der Unterricht doch ganz andere Ziele verfolge. Richtig. Allerdings beinhaltet das derzeitige Urheberrecht hier keine Ausnahmeregelungen. Es gibt allerdings auch keine einfachen allgemeinen Regelungen, sondern viele Einzelfälle, die ihre Besonderheiten haben und unterschiedlich abzuhandeln sind. Konkret geht es um drei Bereiche der Gesetzgebung: das Urheberrecht, das Medienrecht und Schutzbestimmungen im "Persönlichkeitsrecht". Hier ist gleich einmal anzumerken, dass ein

  13. Wie wissenschaftlich ist der Evolutionsgedanke?

    Vollmer, Gerhard

    Darwin war ein besonnener Mann; alles Aufsehen war ihm zuwider. Trotzdem hat er eine Revolution ausgelöst, deren Wirkung nicht auf die Biologie beschränkt blieb. Seine Theorie lässt sich in fünf Teiltheorien zerlegen, die sich durch die Begriffe Artenwandel, Verwandtschaft alles Lebendigen und gemeinsamer Ursprung, Artenaufspaltung und Artenvielfalt, Gradualismus, natürliche Auslese charakterisieren lassen. Dadurch wurden mehrere religiöse und weitere weltanschauliche Überzeugungen in Frage gestellt. Deshalb wird die Evolutionstheorie auch heute noch vielfach kritisiert, ja bekämpft. Die Vorwürfe lassen sich ordnen nach den Kriterien, mit denen wir erfahrungswissenschaftliche Theorien beurteilen. Haltbar ist daran nur, dass es für die Evolutionstheorie zwar beliebig viele Bestätigungen gibt, aber nur wenige Widerlegungsmöglichkeiten. Durch die neuerdings entwickelten und durchgeführten Evolutionsexperimente ist die empirische Situation allerdings deutlich besser geworden. Am (erfahrungs)wissenschaftlichen Charakter der Evolutionstheorie besteht deshalb kein Zweifel.

  14. Das morgendliche Brückenritual

    Sander, Oliver

    Es wäre für Mediziner sehr interessant zu wissen, was für Kräfte genau in den menschlichen Knien wirken. Klar ist, dass sie recht groß sein müssen. Das Gewicht eines erwachsenen Mannes beträgt ca. 80 kg. Wenn davon je die Hälfte auf einem Bein ruht hat man schon mindestens 400 Newton pro Knie, beim Laufen, Springen, oder Treppensteigen noch viel mehr. Man will es aber noch viel genauer wissen. Die Kondylen, das sind die Kontaktflächen in den Knien, sind nicht eben. Es gibt dort Unregelmäßigkeiten, und die Kräfte konzentrieren sich dort. An einzelnen Stellen können die Kräfte dann noch viel höher sein.

  15. Nachhaltigkeit : ein kulturelles, bisher aber chancenloses Wirtschaftsziel

    Meyer-Abich, Klaus Michael

    2001-01-01

    "In dem Gegensatz von 'schwacher' und 'starker' Nachhaltigkeit geht die schwache nicht weit genug zum Schutz der Natur, die 'starke' hingegen zu weit, weil sie der Wirtschaft unnötig scharfe Grenzen setzen würde. Sinnvoller wäre das positive Ziel, die Wirtschaft zu rekultivieren. Dem steht allerdings das Dreisäulentheorem der Gleichgewichtigkeit ökologischer, sozialer und ökonomischer Ziele entgegen. Hierzu wird eine radikale Anhebung der Erbschaftssteuer vorgeschlagen." (Autorenreferat)

  16. Kann das Asylverfahren Asylbewerbern mit Erkrankungen des Traumaspektrums gerecht werden ? : eine Analyse des Ist-Zustands in Deutschland aus psychologischer Sicht.

    Schmitt, Tobias

    2005-01-01

    Die Erstanhörung durch die Behörden des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge stellt die Ausgangssituation für Asylbewerber im Asylverfahren dar. Kurz nach ihrer Einreise in die Bundesrepublik müssen sie dort durch das Vortragen ihres Verfolgungsschicksals ihren Asylantrag begründen.Soziodemografische und kulturelle Faktoren, mangelnde Sensibilität auf Seiten der Behörden, sowie psychische Leiden können bei entsprechenden Risikogruppen dazu führen, dass sie in der Anhörung nicht ausführli...

  17. Einfluss des Werkstoffzustandes auf das Wärmebehandlungsergebnis beim induktiven Randschichthärten

    Fiedler , Andreas

    2013-01-01

    Das induktive Randschichthärten ist ein äußerst wirtschaftliches und effizientes Verfahren zur Herstellung von hoch beanspruchten Bauteilen, wie z. B. Kurbelwellen, Pumpenwellen und Zahnrädern. Der Werkstoffzustand kann im Allgemeinen vor der Wärmebehandlung nur durch Zerstörung des Bauteils bestimmt werden. Von Vorteil wäre aber eine zerstörungsfreie Bestimmung des Werkstoffzustands während des Prozesses anhand eines Prozessparameters, der bereits quantitativ bei der Qualitätssicherung (...

  18. How to survive - Fachreferat in der funktionalen Einschichtigkeit oder die Form ist nur ein Teil des Ganzen

    Claudia Martin-Konle

    2015-10-01

    Full Text Available Die Ablösung des zweischichtigen Bibliothekssystems hin zur funktionalen Einschichtigkeit führte in der Universitätsbibliothek Gießen auch zu einer Aktivierung des Fachreferates. Während die Erwerbung seit 2002 durch das exklusive Vorschlagsrecht der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geprägt ist und die Sacherschließung inklusive Aufstellungssystematik immer stärker fremddatenorientiert erfolgt, ist das Fachreferat im Bereich der Informationskompetenz-Angebote äußerst präsent. Die administrativen Gegebenheiten haben in Gießen die notwendigen Umstrukturierungen im „klassischen“ Fachreferat befördert. Aber freiwerdende Kapazitäten werden zukünftig bevorzugt projektbezogen in die Entwicklung von innovativen Dienstleistungen einfließen müssen. The transformation of the two-track library system into functional one-track at Giessen university library also had activating effects on the subject librarians. While the acquisition has been dominated by the scientists since 2002 and subject indexing is more and more often done by using external data, today the subject librarians are highly engaged in workshops and lessons regarding information literacy. The administrative conditions have promoted the necessary restructuring within this staff group. Freed-up capacities should be used in projects developing innovative services in the future.

  19. Kirschenfliegenegulierung: Da ist der Wurm drin.

    Daniel, Claudia; Wyss, Eric

    2003-01-01

    Die Kirschenfliege ist der wichtigste Schädling in der biologischen Kirschenproduktion. Nachdem die letztjährigen Versuche trotz grossen Einsatzes nur ernüchternde Ergebnisse brachten, sollen in diesem Jahr komplett neue Lösungsansätze geprüft werden. Dafür sucht das FiBL noch Versuchsflächen und befallene Kirschen.

  20. Ist das jetzt schon E-Learning?

    Schlenker, Lars; Riedel, Jana; Albrecht, Claudia

    2014-01-01

    Digitale Medien in der Lehre einzusetzen birgt vielfältige Potentiale, die jedoch durch Hochschullehrende in Abhängigkeit von ihren Kompetenzen, Einstellungen und den Rahmenbedingungen, unter denen Lehre geplant und durchgeführt wird, häufig nicht vollständig ausgeschöpft werden.

  1. Das Geheimnis der Pyramidenneigungen ist entdeckt!

    Korff, Friedrich Wilhelm

    2009-01-01

    Nachdem ein Ägyptologe, Prof. Frank Müller-Römer, in einer Rezension meines Buchs „Der Klang der Pyramiden“ vermutete (http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/propylaeumdok/volltexte/2009/307), ich hätte die Böschungswinkel von 29 Pyramiden meiner Theorie der musikalischen Intervalle angepasst, d.h. die Klänge manipuliert, habe ich noch einmal nachgerechnet siehe anhängendes Manuskript und festgestellt, daß es keinen Sinn hat, zu den herkömmlichen Listen Dieter Arnolds, Lexikon der ägyptischen Ba...

  2. Ist das Cern noch zu retten?

    Illinger, Patrick

    2003-01-01

    Physicists of high energies were during decades at the head of the European laboratory for elementar Particles, CERN. Seen big holes in the finances and the tangled structures of decision, we break now this tradition

  3. Das ist ein Traum, der fast zwanzig Jahre dauert“. Über die Suche nach individuellen Erinnerungsformen bosnisch-herzegowinischer Frauen und Männer in Berlin zum Umgang mit den Erfahrungen von Krieg, Flucht und Unsicherheit

    Heyken, Edda

    2014-08-01

    Full Text Available Die Erinnerungen an Krieg und Flucht wiegen besonders schwer und verlangen nicht nur Energie, Behutsamkeit und Sensibilität im Umgang mit den Betroffenen, sondern beeinflussen auch ihren Tagesablauf. Teilweise ist die Schwere der Vergangenheit so erdrückend, dass das Individuum ganz davon vereinnahmt wird und von einem normalen Alltag nicht mehr die Rede sein kann. Unscheinbar wirkende Impulse versetzen die Betroffenen zurück in einen Zustand aus Angst, Unsicherheit und Misstrauen. Auf die Frauen und Männer, die vor der unvorstellbaren Gewalt und Bedrohung des Bosnienkrieges nach Berlin geflohen sind, trifft diese Beschreibung sehr häufig zu. Doch nicht nur die Erinnerungen an den Krieg belasten die Männer und Frauen, auch die Situation nach der Ankunft in Berlin brachte viel Leid mit sich. Durch den langjährigen unsicheren Aufenthaltsstatus als ‚Geduldeter‘ wurden die bereits bestehenden Probleme auf sozialer und wirtschaftlicher Ebene intensiviert und für die Betroffenen wurde es nahezu unmöglich, die psychischen Wunden heilen lassen zu können. Dieser Artikel veranschaulicht die unterschiedlichen Formen der Vergangenheitsannäherung bosnischer Flüchtlinge in Berlin, ihre Beeinflussung durch bestimmte Alltagssituationen bzw. Stressoren, sowie ihre Relation zu biografischen Hintergründen, Generation und Geschlecht. Die Art der Erinnerung lässt dabei Rückschlüsse auf den individuellen Umgang mit der Vergangenheit zu. Anhand verschiedener Narrationen kristallisiert sich der unterschiedliche Umgang mit der Vergangenheit auf einerseits reflektiert-distanzierter und andererseits wiedererlebend-emotionaler Ebene heraus.

  4. Something Mightier: Marginalization, Occult Imaginations and the Youth Conflict in the Oil-Rich Niger Delta Etwas, das mächtiger ist: Marginalisierung, okkulte Vorstellungen und der Jugendkonflikt im ölreichen Nigerdelta

    Edlyne Anugwom

    2011-01-01

    Denken der Ijaw die Gerechtigkeit verkörpert, wiederentdeckt und mit Unbesiegbarkeit und Gerechtigkeit identifiziert. Durch die niedrige Intensität des Konflikts ist der Umfang der militärischen Operationen und die Kampfkraft der dort eingesetzten Truppen bislang begrenzt geblieben; dies hat bei der kämpfenden Jugend das Bewusstsein verstärkt, durch das Wirken ihrer Gottheit Egbesu unbesiegbar zu sein.

  5. Fra aber i anekdoter til katte i kasser

    Gjerløff, Anne Katrine

    2009-01-01

    Artiklen beskriver hvordan Charles Darwin og hans dicipel georges Romanes i deres arbejde med dyrenes åndsevner i 1870'erne og 1880'erne søgte at vise, hvor tæt beslægtede de klogeste dyr, såsom aber, hunde og heste, var med mennesket og dermed underbyggede den evolutionære forbindelse. Darwin og...

  6. Das Tübinger Patientenkollektiv mit einem Kurzdarmsyndrom benigner Ätiologie - eine Betrachtung über 26.278 Tage unter parenteraler Ernährung -

    Roggenbrod, Sebastian

    2010-01-01

    Das Kurzdarmsyndrom ist ein seltenes Krankheitsbild mit einer Prävalenz von etwa 3 pro 1 Million und charakterisiert durch einen Verlust eines großen Teils der enteralen Resorptionsfläche mit oftmals dauerhafter Abhängigkeit von parenteraler Ernährung (parenteral nutrition, PN). Komplikationen der parenteralen Ernährung sind häufig katheterassoziiert: Katheter-Septikämien, Okklusionen, der Verlust zentralvenöser Zugangswege durch Thrombosierung; aber auch die PN-assoziierte Leberschädigung, e...

  7. Ist die Klassifikation der Bipolarität von Akiskal in die Praxis umsetzbar?

    Severus E

    2009-01-01

    Full Text Available Das Konzept des "bipolaren Spektrums" nach Akiskal & Pinto (1999 beinhaltet die Vorstellung, dass viele, nach den aktuellen Diagnosekriterien bisher als unipolare Depressionen klassifizierte Krankheitsbilder in Wirklichkeit bipolare Erkrankungen darstellen, und die klassischen Stimmungsstabilisatoren Lithium, Valproat und Carbamazepin Mittel der Wahl in der Behandlung dieser depressiven Episoden mit den "weichen" bipolaren Merkmalen darstellen. Während verschiedene Untersuchungen während der vergangenen Jahre Teile des theoretischen Konzepts der Bipolarität von Akiskal validiert haben, bleibt abzuwarten, inwieweit der vornehmliche Einsatz der klassischen Stimmungsstabilisatoren bei diesen Krankheitsbildern gerechtfertigt ist, da bisher hierzu keine kontrollierten randomisierten Studien durchgeführt bzw. veröffentlicht worden sind. Bis dahin könnte die Kombination von Antidepressiva, insbesondere selektiven Serotonin- Wiederaufnahmehemmern (SSRI, mit dem klassischen Stimmungsstabilisator Lithium, aber auch mit den atypischen Antipsychotika Olanzapin bzw. Quetiapin im Sinne einer Augmentation einen sinnvollen Therapiebaustein in der Behandlung depressiver Episoden mit weichen bipolaren Merkmalen darstellen, da sich diese Substanzen/Therapieverfahren sowohl in der Akutbehandlung depressiver Episoden auf dem Boden majorer Depressionen als auch bipolarer Erkrankungen als wirksam erwiesen haben.

  8. Inflation in China ist zunehmend hausgemacht

    Christian Dreger; Yanqun Zhang

    2011-01-01

    Die Inflation ist derzeit das beherrschende makroökonomische Problem in China. Seit einigen Monaten werden Preissteigerungsraten von mehr als sechs Prozent verzeichnet. Restriktive wirtschaftspolitische Maßnahmen sind bisher weitgehend wirkungslos geblieben. Die Regierung hat inzwischen eingeräumt, dass sie ihr Inflationsziel von vier Prozent in diesem Jahr wohl nicht mehr erreichen wird. Der Preisschub trifft vor allem arme Familien, die inzwischen bis zur Hälfte ihres Einkommens für Nahrung...

  9. Der französische GAV ist unrealistisch

    1984-01-01

    "Seit über zwei Wochen ist bei Genf ein Arbeitskonflikt im Gang. Die Arbeiter, die für das CERN eine gigantische Forschungsanlage bauen sollen, verlangen eine bessere Entlönung. Doch das federfürende Baukonsortium will nicht darauf eingehen, und die CERN-Verantwortlichen halten sich aus der Sache raus" (1 page).

  10. "Ist das Rätsel um die äußere Form der Pyramiden gelöst? oder Der Klang der Pyramiden - Wirklichkeit oder Wunschdenken?" - Vortrag am 18. Juli 2009 anlässlich der 41. Ständigen Ägyptologenkonferenz in Münster

    Müller-Römer, Frank

    2009-01-01

    2008 wurde in der Presse ausgiebig und voller Begeisterung über das Buch von F.W. Korff „Der Klang der Pyramiden“ berichtet. In dem Vortrag werden die – größtenteils nur mühsam nachzuvollziehenden – Annahmen, Berechnungen und Schlussfolgerungen Korff´s erläutert und daran anschließend analysiert, mit den archäologischen und historischen Befunden insbesondere des Alten Reiches verglichen und abschließend bewertet. Als Ergebnis ist festzustellen, dass Korff den Versuch unternimmt, von Tonklänge...

  11. Shoulder arthritis scanner in neutral and ABER position: irradiation to thyroid; Arthroscanner de l'epaule en position neutre et aber: irradiation a la thyroide

    Silbermann-Hoffman, O.; Vrignaud, J.M.; Koch, P.; Schouman-Claeys, E. [Paris, 75 (France)

    2005-10-15

    The calculated radiation dose in neutral position is increased, the calculated radiation dose is underestimated in abduction and external rotation (ABER) position. The use of D.O.M. is to be recommended. The shoulder arthritis scanner in ABER position is much more irradiating. (N.C.)

  12. Das grüne kulturelle Erbe des Iran, das Beispiel Shiraz

    Barsin, Behrooz

    2013-01-01

    Die vorliegende Untersuchung beruht auf drei Ausgangsthesen: 1.Es gibt eine reiche internationale Literatur zum Thema "islamische Gärten" und auch zum engeren Thema "iranische Gartenkunst". Doch ist diese überwiegend (garten-) kunsthistorisch ausgerichtet und regional, manchmal auch zeitlich relativ unspezifisch und für die Praxis der Denkmalpflege nur bedingt hilfreich. 2.Auf der anderen Seite ist die Denkmalpflege inzwischen im Iran gut institutionalisiert, widmet sich aber historischen Gär...

  13. Kurze, aber nackte Geschichte der Malerei in den Comics

    Paolo Caneppele

    2013-09-01

    Full Text Available Paolo Caneppele und Günter Krenn untersuchen in ihrem Beitrag wie Kunst- und Filmgeschichte bei Milo Manaras in der Ikonografie von Comics verarbeitet werden. Dabei ist es ihnen darum zu tun, die Formprinzipien von Comics – nicht zuletzt in Erinnerung an Sandro Botticelli – eingehend zu diskutieren.

  14. DMSA-scintigraphy in paediatrics: is the evaluation of the geometric mean necessary for the calculation of the differential renal function?; Partialfunktionsberechnung der Nieren mit DMSA in der Paediatrie: ist fuer die Bestimmung das geometrische Mittel notwendig?

    Porn, U.; Alalp, S.; Fischer, S.; Dresel, S. [Klinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Univ. Muenchen (Germany); Rossmueller, B. [Inst. fuer Radiologische Diagnostik, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Univ. Muenchen (Germany); Hahn, K. [Klinik und Poliklinik fuer Nuklearmedizin, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Univ. Muenchen (Germany); Inst. fuer Radiologische Diagnostik, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Univ. Muenchen (Germany)

    2001-08-01

    cases with an obvious anatomical abnormality. (orig.) [German] Bei der statischen Nierenfunktionsszintigraphie mit Tc-99m-Dimercaptobernsteinsaeure (DMSA) wird zur moeglichst exakten Bestimmung der seitengetrennten Partialfunktion (PF) die Berechnung des geometrischen Mittels aus dorsaler und ventraler Projektion empfohlen. Ziel unserer Untersuchung war es, die allein aus der dorsalen Projektion ermittelte Partialfunktion (PF{sub dors}) mit der aus dem geometrischen Mittel berechneten PF (PF{sub geom}) zu vergleichen, um die Notwendigkeit der zusaetzlichen ventralen Projektion zu ueberpruefen. Methode: Es wurden 164 DMSA-Untersuchungen von 151 Kindern (86 w, 65 m) mit einem Alter von 16 d bis 16 a (4,7 {+-} 3,9 a) ausgewertet. Die Akquisition erfolgte mit einer Doppelkopfkamera aus ventraler und dorsaler Projektion (Picker Prism 2000 XP, LEUHR, Matrix: 256 x 256, 300 kcts/view, Zoom: 1,6-2,0). Mittels ROI-Auswertung wurden die Hintergrund-korrigierten Zaehlraten der beiden Nieren von ventral und dorsal bestimmt und die dorsalen Zaehlratenverhaeltnisse mit dem geometrischen Mittel (SQR[Cts{sub dors} x Cts{sub ventr}]) verglichen. Ergebnisse: Die PF{sub dors} ergab statistisch signifikant niedrigere Werte fuer die rechte Niere (bzw. entsprechend hoehere Werte fuer die linke Niere) im Vergleich zur PF{sub geom} (p<0,01). Die mittlere Differenz zwischen der PF{sub geom} und der PF{sub dors} betrug 1,5 {+-} 1,4%. Nur in 6/164 Faellen (3,7%) ergab sich ein Unterschied von {>=}5% (5,0-9,5%). Bei 3 dieser 6 Faelle lag die mit der PF{sub dors} unterschaetzte Niere (2 x links, 1 x rechts) kaudal dystop. Die uebrigen 3 Patienten mit einer Differenz von >5% zeigten keine Lage- oder Strukturanomalie. Schlussfolgerung: Die Berechnung der Partialfunktion ausschliesslich aus den dorsalen Projektionen fuehrt im Vgl. zur Berechnung durch das geometrische Mittel zu einer Unterschaetzung der PF der rechten Niere im Vergleich zur linken Niere. Dieser Effekt fuehrt jedoch bei orthotop

  15. Die Strukturpolitik und die EU-Erweiterung : substantielle Reformen unabdingbar, aber politisch schwer durchzusetzen

    Axt, Heinz-Jürgen

    2002-01-01

    Die Erweiterung der Europäischen Union um bis zu zwölf neue Mitglieder in den nächsten zwei bis fünf Jahren ist ohne eine grundlegende Reform der ausgabenwirksamen Politiken - Agrarpolitik und Strukturpolitik - nicht zu finanzieren. Die Studie analysiert die Schwächen der aktuellen Strukturpolitik und diskutiert die grundlegenden Modelle einer Reform. Sie fragt außerdem nach den deutschen Interessen bei dieser Reform und formuliert einige Empfehlungen für das deutsche Vorgehen bei den anstehe...

  16. Photonen spalten FCKW – aber nur langsam : über die Photochemie der Atmosphäre und die Lebenszeiten von Spurengasen

    Engel, Andreas

    2015-01-01

    Die Freisetzung von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) in die Atmosphäre ist seit Inkrafttreten des Montreal-Protokolls zum Schutz der Ozonschicht im Jahr 1987 reglementiert. Aber die ozonzerstörenden Gase sind äußerst langlebig. Sie können erst in der Stratosphäre, also in Höhen oberhalb von etwa zehn Kilometern, durch kurzwelliges, energiereiches Sonnenlicht gespalten werden. Messungen der FCKW und ihrer Ersatzstoffe am Institut für Atmosphäre und Umwelt erlauben es, die Lebenszeiten dies...

  17. Was ist los im land der polder?

    Boekestijn, A.J.

    2005-01-01

    Das Nein der Niederländer ist eine Spätfolge der Revolte, die mit dem ermordeten Politiker Pim Fortuyn begann. Europa gilt als zu groß, zu teuer, zu abgehoben. Seit dem Mord an dem populären Politiker Pim Fortuyn finden ausländische Journalisten immer häufiger den Weg in die Niederlande. Es tut sich ja auch einiges im Land der Polder: Ein somalischer Flüchtling, Ayaan Hirsi Ali, liefert unverblümte Kritik am Islam; ein Filmemacher, Theo van Gogh, der zusammen mit ihr „Submission“ drehte, wird...

  18. Erbschaftssteuer: Abschaffen ist besser als revidieren

    Straubhaar, Thomas

    2007-01-01

    Das Bundesverfassungsgericht hat mit seiner Entscheidung vom 7. November 2006 die Diskussion um die Erbschaftssteuer in Deutschland neu belebt. Es hat festgestellt: Die durch § 19 Abs. 1 ErbStG angeordnete Erhebung der Erbschaftsteuer mit einheitlichen Steuersätzen auf den Wert des Erwerbs ist mit dem Grundgesetz unvereinbar. Denn sie knüpft an Werte an, deren Ermittlung bei wesentlichen Gruppen von Vermögensgegenständen (Betriebsvermögen, Grundvermögen, Anteilen an Kapitalgesellschaften und ...

  19. “Dual System”: Regulated Self-Regulation or Autonomous Organisation? - Das “Duale System”: Regulierte Selbstregulierung oder autonome Selbstorganisation?

    Markus Poecker

    2007-04-01

    Full Text Available The German “Dual System” – the packaging industry's private association for recycling sales packaging - has been in existence for around 15 years. The “Dual System” is considered to be a prime example of “regulated self-regulation”, a concept in which the state uses the threat of regulatory guidelines as a means to force the private sector to find their own solutions to problems. However, in the case of the “Dual System”, this threat is not a strong one: carrying it out would render the politically defined recycling goals unachievable. As the “Dual System” obviously functions anyway, “regulated self-regulation” is an inadequate theoretical concept for explaining the “Dual System”. It needs to be replaced by an interpretation which accentuates the efficiency of autonomous private organisation. This interpretation is provided by the theory of social systems.Das “Duale System” – ein Zusammenschluss der Verpackungsindustrie zur Verwertung von Verkaufsverpackungen – existiert in Deutschland seit 15 Jahren. Es gilt der Theorie vom “Gewährleistungsstaat” als Musterbeispiel der “regulierten Selbstregulierung”. Danach wird private Selbstorganisation durch staatliche Drohung mit ordnungsrechtlichen Pflichten erzwungen. Die Drohung mit dem Ordnungsrecht ist im Falle des “Dualen Systems” aber leer: Würde sie umgesetzt, könnten die politisch definierten Verwertungsziele nicht erreicht werden. Weil das “Duale System” aber dennoch funktioniert, ist das theoretische Konzept der “regulierten Selbstregulierung” für das “Duale System” inadäquat. Es muss durch ein Deutungsmodell ersetzt werden, das die Funktionsfähigkeit autonomer privater Selbstorganisation akzentuiert. Dieses Modell liefert die Systemtheorie.

  20. Aber-OWL: a framework for ontology-based data access in biology

    Hoehndorf, Robert

    2015-01-28

    Background: Many ontologies have been developed in biology and these ontologies increasingly contain large volumes of formalized knowledge commonly expressed in the Web Ontology Language (OWL). Computational access to the knowledge contained within these ontologies relies on the use of automated reasoning. Results: We have developed the Aber-OWL infrastructure that provides reasoning services for bio-ontologies. Aber-OWL consists of an ontology repository, a set of web services and web interfaces that enable ontology-based semantic access to biological data and literature. Aber-OWL is freely available at http://aber-owl.net. Conclusions: Aber-OWL provides a framework for automatically accessing information that is annotated with ontologies or contains terms used to label classes in ontologies. When using Aber-OWL, access to ontologies and data annotated with them is not merely based on class names or identifiers but rather on the knowledge the ontologies contain and the inferences that can be drawn from it.

  1. Dynamic Drive, the new active rolling stabilisation system fo the new BMW 7 series; Dynamic Drive - das neue aktive Wank-Stabilisierungssystem im neuen 7er der BMW Group

    Konik, D.; Bartz, R.; Bruns, H.; Held, G.; Webers, K.; Zieglmeier, F. [Bayerische Motoren Werke AG (BMW), Muenchen (Germany)

    2001-07-01

    The new active rolling stabilisation system developed by BMW for the 7 series is described in detail. [German] Dynamic Drive ist ein energieoptimiertes aktives Wankstabilisierungssystem, das im neuen 7er der BMW Group seine Ersteinfuehrung haben wird. Dynamik Drive bewirkt neben der Reduzierung des Wankwinkels ein optimales Eigenlenkverhalten durch eine fahrzustandsabhaengige Verteilung der Stabilisierungsmomente zwischen Vorder- und Hinterachse. Das Handling und die Agilitaet werden hierdurch deutlich verbessert und fuehren so zu einer neuartigen, aber gleichzeitig BMW typischen 'Freude am Fahren'. Zudem erfaehrt man einen subjektiven Gewinn an Fahrsicherheit. Da die Aktiven Stabilisatoren des Dynamic Drive bei nahezu Geradeausfahrt fast keine Kraefte in die Karosserie einleiten, verbessert sich der Aufbauschwingkomfort - insbesondere bei asymmetrischen Fahrbahnanregungen. In diesem Beitrag werden das System sowie dessen Hauptkomponenten kurz vorgestellt. Ausfuehrlich wird die Funktionsbewertung des Dynamic Drive anhand von Messergebnissen des neuen 7er diskutiert. Neben quasistationaeren und dynamischen Fahrmanoevern wird eine statistische Untersuchung zur Wechselwirkung zwischen Fahrverhalten und Dynamic Drive eroertert. (orig.)

  2. Das problemzentrierte Interview

    Witzel, Andreas

    2000-01-01

    Das problemzentrierte Interview (PZI) ist ein theoriegenerierendes Verfahren, das den vermeintlichen Gegensatz zwischen Theoriegeleitetheit und Offenheit dadurch aufzuheben versucht, dass der Anwender seinen Erkenntnisgewinn als induktiv-deduktives Wechselspiel organisiert. Entsprechende Kommunikationsstrategien zielen zum einen auf die Darstellung der subjektiven Problemsicht. Zum anderen werden die angeregten Narrationen durch Dialoge ergänzt, die Resultat ideenreicher und leitfadengestützt...

  3. Verkannt und unterschätzt – aber dringend gebraucht

    Thole, Werner

    2007-01-01

    Aus der Einleitung: "Der 'Mythos von der Krise der Kinder- und Jugendarbeit' (Pothmann/ Thole 2001, S. 91) scheint Realität zu werden. Wird der öffentlichen Kommunikation vertraut, dann ist die Kinder- und Jugendarbeit in ihrer Existenz ernsthaft gefährdet (vgl. Hafeneger 2005). Meldungen, wie 'die Kürzungs- und Streichwut des Hamburger Senats macht auch vor Kindern und Jugendlichen nicht halt' (Frosch 2004), stützen die Vermutung, dass 'die offene Jugendarbeit den Bach hinunter geht' (Lass 2...

  4. Das Museum Plagiarius in Solingen

    Helmenstein, Caroline

    2009-01-01

    "Das Original ist links zu sehen, das Plagiat rechts." Dieses Konzept liegt der Ausstellung von über 250 scheinbaren Zwillingen im Solinger Museum Plagiarius zugrunde. Ziel des Museums ist es, den Besuchern anschaulich die Bandbreite von Nachahmungen, Fälschungen und Raubkopien vor Augen zu führen und sie für die immensen Schäden zu sensibilisieren, die durch die Missachtung geistigen Eigentums entstehen.

  5. Die Liquidität in der Eurozone ist nicht zu hoch

    Christian Dreger; Jürgen Wolters

    2006-01-01

    Die Geldmenge M3 steigt seit einigen Jahren stärker, als es der Referenzwert der Europäischen Zentralbank (EZB) vorsieht. Die überschüssige Liquiditätsversorgung wird oftmals als Indikator für aufkommende Infl ationsgefahren interpretiert, denen die EZB möglichst frühzeitig durch Zinserhöhungen begegnen sollte. Tatsächlich ist es aber bislang nicht zu einer anziehenden Infl ation gekommen. Neuere ökonometrische Studien deuten allerdings auf zunehmende Unwägbarkeiten in der Geldnachfrage hin. ...

  6. Abduction and external rotation (ABER) MR arthrography of the shoulder. Benefits and limitations

    The purpose of this study was to show the benefits and limitations of using abduction and external rotation (ABER) positions of the arm during MR arthrography of the shoulder in the evaluation of the rotator-cuff tendon, the capsulolabral complex and the shoulder joint after surgery. Forty-seven patients complaining of either shoulder instability, chronic shoulder pain, pain of unknown cause or pain following shoulder surgery were studied using the direct MR arthrography technique in both the standard neutral position with the arm adducted as well as with the arm in the ABER position. A correlation was obtained between the MR arthrography findings and the surgical findings in 10 reports and clinical presentations of the examined patients. Three patients [6%] were unable to perform ABER positioning. ABER oblique axial images were better than standard oblique coronal images in revealing undersurface tears of the rotator cuff particularly of the grade I type. Four tears were missed in standard images. Oblique axial images were better than standard axial images in demonstrating non-displaced anterior labral tears. One tear was missed and two tears were suspected in the standard images. Oblique axial images were less sensitive than oblique coronal images in the diagnosis of superior labral tears. Two tears were missed in ABER images. The ABER oblique axial MR arthrogram is a useful adjunct to the standard axial and oblique coronal MR arthrograms for assessment of capsulolabral abnormalities and rotator-cuff tendon tears despite some limitations. (author)

  7. Kohapärimuslik luule nädalalehes Das Inland / Die Sagendichtung in der Wochenschrift Das Inland

    Liina Lukas

    2012-01-01

    Full Text Available Das spätromantische Interesse für Ortsüberlieferungen, angeregt von den “Deutschen Sagen” (1816–1818 der Brüder Grimm, blühte im Baltikum in den 1830er und 1840er Jahren auf und gipfelte – im estnischen Sprachgebiet – in der zweisprachigen Ausgabe des estnischen Nationalepos “Kalevipoeg” / “Kalew’s Sohn” (1857–1861, dem Friedrich Reinhold Kreutzwald seine Endgestalt gab, aber das von mehreren Sammlern und Bearbeitern geprägt wurde. Literarische Bearbeitungen von Volkssagen fanden schnell ihren Weg in Zeitungen und Zeitschriften, in Gedichtbände und Anthologien – oft in modischer Balladenform, die dem mythisch-romantischen Inhalt der Volkssage am besten zu entsprechen schien. Die Blütezeit der Sagendichtung im Baltikum sind die 1840er Jahre, als vor allem in der Zeitschrift „Das Inland“ mehrere dichterischen Bearbeitungen estnischer und lettischer Volkssagen erschienen (von Heinrich Blindner, Otto Dreistern, Eduard Pabst, Minna von Mädler, Theodor Rutenberg, Robert Falck, P. Otto u. a. 1845 erschien hier das nach einer Sage von Friedrich Robert Faehlmann verfasste Gedicht „Koit und Hämarik / Morgenroth und Abendroth“ von Minna von Mädler – fünf Jahre vor der Fassung von Friedrich Reinhold Kreutzwalds estnischsprachiger Ballade „Koit ja Hämarik“. Zwischen 1831 und 1836 verfasste Friedrich Reinhold Kreutzwald seine deutschsprachigen Balladen, von denen „Die Belagerung von Bewerin im Jahre 1207“ 1846 im „Inland“ gedruckt wurde. Das Jahr 1846 kann als „Balladenjahr“ der Zeitschrift bezeichnet werden. Die eigentliche Domäne der deutschbaltischen (lyro-epischen Dichtung ist die historische Ballade, die fußend auf baltischen Chroniken und Familiengeschichten zumeist von Ruinen alter Schlösser und den sie einst bewohnenden historischen Personen und deren Heldentaten berichtet. Doch schon im Jahre 1847 kann man im Inland die Kritik gegenüber diesem Balladenboom vernehmen, u.a. mit dem

  8. Ein nationaler Stabilitätspakt - aber wie?

    Dieter Vesper

    2002-01-01

    Die Auseinandersetzungen der Bundesregierung mit der EU-Kommission um das hohe Staatsdefizit in Deutschland haben auch zu einem Streit zwischen Bund und Ländern darüber geführt, welche Ebene es an mangelnder Etatdisziplin habe fehlen lassen. Zur Einhaltung des europäischen Wachstums- und Stabilitätspakts erinnert der Bund die Länder an ihre Bringschuld. Die Länder reagieren zurückhaltend und verweisen auf ihre Haushaltsautonomie; nach Art. 109 Abs. 1 GG sind Bund und Länder in ihrer Haushalts...

  9. Wie viel Schwermetall ist im Trinkwasser?: Optische Spektroskopie

    Niehus, Christina; Trull, Thomas; Möllmann, Klaus-Peter; Vollmer, Michael

    2002-11-01

    Die moderne optische Spektroskopie kann geringste Substanzmengen nachweisen. Für schnelle Routinemessungen reichen konventionelle Zweistrahl-Spektralphotometer. Eine wesentlich höhere Nachweisempfindlichkeit im ppm- oder sogar ppb-Bereich ermöglichen das Atomabsorptions-Spektrometer (AAS) und das Fourier-Transformations-Infrarot-Spektrometer (FTIR). Ein AAS atomisiert die Probe vollständig und weist dann einzelne Elemente nach. Deshalb ist es zum Beispiel für die Schwermetall-Analyse geeignet. Bei der Analyse von Molekülen dominieren heute FTIR-Geräte. Ihr Herzstück ist meist ein Michelson-Interferometer. Zusammen mit schnellen Fourier-Algorithmen erlaubt es, sehr schnell breite Spektren aufzunehmen. Stationäre und mobile FTIR-Geräte können vielfältig eingesetzt werden.

  10. Regulierung ist etwas wert, auch wenn sie hart ist

    Volkart, Rudolf; Hegglin, Monica; Padevit, Clifford

    2008-01-01

    Wegen der Finanzkrise fordert die Schweizer Bankenaufsicht EBK, dass UBS und Credit Suisse ihre Eigenmittel massiv aufstocken, damit die beiden Banken zukünftig über ein dickeres Risikopolster verfügen. Über Sinn und Unsinn einer Leverage Ratio ist eine intensive Diskussion entbrannt. Der abtretende Universitätsprofessor Rudolf Volkart befürwortet eine schärfere Regulierung unserer beiden Grossbanken, selbst wenn sie im schweizerischen Alleingang umgesetzt werden sollte – obwoh...

  11. Durch das Leben lernen

    Waßmann, Ingolf; Versick, Daniel; Thomanek, Anja; Tavangarian, Djamshid

    2014-01-01

    Web 2.0 und soziale Netzwerke gaben erste Impulse für neue Formen der Online-Lehre, welche die umfassende Vernetzung von Objekten und Nutzern im Internet nachhaltig einsetzen. Die Vielfältigkeit der unterschiedlichen Systeme erschwert aber deren ganzheitliche Nutzung in einem umfassenden Lernszenario, das den Anforderungen der modernen Informationsgesellschaft genügt. In diesem Beitrag wird eine auf dem Konnektivismus basierende Plattform für die Online-Lehre namens “Wiki-Learnia” präsentiert...

  12. Ist das Angebot von Nahrungsmitteln "Ohne Gentechnik" wirtschaftlich nachhaltig?

    Venus, Thomas; Kalaitzandonakes, Nicholas; Wesseler, Justus

    2012-01-01

    This article discusses to the evaluation of the economic sustainability of genetically modified free, "GM-free", product labeling. The rules and regulations governing the "GM-free" product label in the European Union are discussed in detail. The major question we address is whether the supply of "GM-free" labelled animal products can be an economically sustainable strategy. We discuss this question against the backdrop of emerging supply chain risks caused by low-level presence (LLP) of unapp...

  13. Wie wirksam ist das Fortbildungsprogramm "Patientenseminar Angst"? Ein erster Erfahrungsbericht

    Perkonigg, Axel; Wittchen, Hans-Ulrich

    2012-01-01

    Der folgende Beitrag schildert erste Ergebnisse einer Evaluationsstudie des Fortbildungsprogramms «Patientenseminar Angst» für Ärzte. 109 Teilnehmer der Veranstaltung I und 104 Teilnehmer der Veranstaltung II wurden vor und im Anschluβ an die Veranstaltungen sowie 3 Monate später bezüglich ihrer Beurteilung des Fortbildungsprogramms sowie zu ihren Einstellungen, Erfahrungen und Kenntnissen zu Angstpatienten befragt und mit einer Kontrollgruppe verglichen. Es zeigte sich, daβ Angstpatienten in...

  14. Safety is paramount; Sicherheit ist das oberste Gebot

    NONE

    2013-11-15

    Since 20 years nuclear power plants provider a contribution to the power supply in Germany. In this long period the safety concept has been approved and was completed ever more. Aim of the safety concept is the operational personnel and the population from ionizing (radioactive) radiation, which arises in the nuclear fission itself or is emitted by the radionuclides produced in the nuclear fission. Base of the safety concept is the concerted action of facility safety, safety management, qualification of co-workers, and living safety culture. German nuclear power plants belong concidedly to the worldwide safest. They were and are currently fitted to the progressing status of technology and offer the guarantee that they also during the remaining operational time are operated on the highest safety level.

  15. Das k-Box-Produkt

    Elser, Stefan

    2011-01-01

    Ziel dieser Doktorarbeit ist es, bekannte und oft verwendete Eigenschaften des Tychonow-Produkts in analoger Form für das k-Box-Produkt zu beweisen, was bisher noch nicht geschehen ist, und die Verbindung zwischen der Infinitären Kombinatorik und der Topologie zu vertiefen. In der Infinitären Kombinatorik, ein Zweig der modernen Mengenlehre, bedient man sich gerne topologischer Begriffe, um einerseits Ergebnisse zu verdeutlichen und um andererseits den sehr abstrakten kombinatorischen Be...

  16. Möglichkeiten und Grenzen theaterpädagogischer Methoden in der Ernährungsberatung in Gruppen : "Ernährung und Körper, das ist immer auch mit Stress verbunden. Und Theater [...] nimmt dem ein bisschen den Stress und das Gemeine"

    Hoy, Stephanie

    2014-01-01

    Der aktuelle Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung macht erneutdeutlich, dass Übergewicht und Adipositas zentrale Gesundheitsprobleme in Deutschland sind (DGE 2012). Bundesweit sind 60% der Männer und 43% der Frauen übergewichtig, obwohl die Menschen noch nie so gut über Ernährung informiert waren wie heute. Übergewicht und Adipositas haben negative Folgen für das soziale Leben, die Lebensqualität und stehen im Zusammenhang mit Erkrankungen, wie Diabetes mellitus Typ II, ...

  17. "Unsicher ist es anderswo!" : Räumliche Sicherheitswahrnehmung in Konstanz

    Brandt, Hannes; Hillmann, Hans Christian; Meinecke, Johannes

    2011-01-01

    Das Projekt "Unsicher ist es Anderswo" widmet sich der Stadt Konstanz zunächst als Ganzes. Ziel war, die subjektiven Räume von Unsicherheit/Gefahr aus der Sicht der BürgerInnen mit der "objektiven" Kriminalstatistik und den Erfahrungen der Polizei zu vergleichen.Dazu wurden Experteninterviews mit der Polizei Konstanz und den Nachtwanderern (Bürgerinitiative), geführt und 38 AnwohnerInnen in Leitfadeninterviews zu deren subjektiven Wahrnehmung der räumlichen Sicherheit in Konstanz befragt. Dar...

  18. Ist Apple eine Religion und Steve Jobs der neue Jesus?

    Scherer, Gina; Förster, Sabrina

    2014-01-01

    Unternehmen sind heutzutage nicht mehr nur Hersteller von Gebrauchsgegenständen. Ihr Firmenname und ihr Logo bedeuten für die Kunden mehr als die Kennzeichnung der hergestellten Produkte und ihre Bedeutung scheint über das bloße Verständnis von Markenprodukten als Statussymbole und Prestigeobjekte hinaus zu gehen. Wie sonst ist zu erklären, dass Menschen vor den Geschäften der Bekleidungskette „Abercrombie & Fitch“ Schlange stehen und lange Wartezeiten in Kauf nehmen, um sich Kleidung zu kauf...

  19. Media Control. Wer kontrolliert das Internet?

    Coy, Wolfgang

    1996-01-01

    Neue Techniken stoßen im allgemeinen nicht auf einen rechts- und regelfreien Raum, wenngleich sie neue Interpretationen oder auch Veränderungen, Anpassungen und Neufassungen der bestehenden Regeln erfordern. Das Internet ist unter militärischer Vorgabe im akademischen Raum entstanden: Offene Rechnernetze, die durch eine gemeinsame Protokollsuite verbunden sind, vor allem durch das TCP/IP Protokoll. Ziel dieses asynchronen, datenpaketvermittelten Dienstes ist es, auch unter starken Störungen e...

  20. Eine Enzyklopädie – aber was für eine ? What kind of encyclopedia is this?

    Michael Hascher

    2001-11-01

    Full Text Available Die „Enzyklopädie der DDR“ ist, anders als die „Enzyklopädie des Nationalsozialismus“, die 1999 als Band 20 der „Digitalen Bibliothek“ erschienen war, nicht die elektronische Version eines auch in einer Printausgabe erhältlichen Werkes. Vielmehr werden hier drei ältere, gedruckte Nachschlagewerke zu einer elektronischen Ausgabe zusammengeführt. In der folgende Besprechung verweist der Verfasser auf einige Mängel, die gegen diese Form eines Nachschlagewerks sprechen. Andererseits sieht das Urteil über die Brauchbarkeit der Enzyklopädie für Arbeiten in der Frauen- und Geschlechtergeschichte nicht so negativ aus, denn abgesehen von ihren Schwachstellen ist die CD durchaus eine gut zugängliche Datenkompilation.Unlike the “Encyclopedia of National Socialism,” which was published in 1999 as volume 20 of the “Digital Encyclopedia,” the Encyclopedia of the GDR is not merely a digitalized book. Rather, it combines the contents of three older print encyclopedias. The reviewer points to a few flaws which he argues arise from the digital nature of this encyclopedia. Aside from this criticism, this encyclopedia does have to offer a fair bit of useful and accessible information for anyone working in women’s studies and gender studies.

  1. Das Metabolische Syndrom und die Eizelle

    Blüher M

    2009-01-01

    Full Text Available Der Begriff Metabolisches Syndrom beschreibt eine individuelle Häufung von Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen und Typ-2-Diabetes. Zu diesen Risikofaktoren gehören: viszerale Adipositas, erhöhte Glukose- und Triglyzeridplasmaspiegel, niedrige HDL-Cholesterin-Spiegel, Hypertonie, sowie ein proinflammatorischer und prothrombotischer Status. An der Entwicklung des Metabolischen Syndroms sind genetische Faktoren, Verhaltensmuster, Lebensgewohnheiten und Umwelteinflüsse und deren Wechselwirkung beteiligt. Die auslösenden Faktoren des Metabolischen Syndroms wie beispielsweise eine fettreiche Ernährung können auch Eizellen schädigen und zum medizinischen Problem der Infertilität bei einer Gruppe adipöser Frauen beitragen. Außerdem tritt das Metabolische Syndrom sehr häufig gemeinsam mit dem Syndrom der Polyzystischen Ovarien (PCOS auf. Das PCOS ist die häufigste endokrinologische Erkrankung geschlechtsreifer Frauen, unter der in Deutschland etwa 1 Million Frauen leiden. Nach neueren Definitionen liegt ein PCOS vor, wenn 2 der Kriterien polyzystische Ovarien, Oligo- oder Anovulation und klinische oder laborchemische Zeichen eines Hyperandrogenismus, nach Ausschluss anderer endokriner Erkrankungen erfüllt sind. Die Insulinresistenz des PCOS führt kompensatorisch zu einer vermehrten Insulinfreisetzung. Die so entstehende Hyperinsulinämie verstärkt die vorbestehende Hyperandrogenämie, einerseits durch direkte Steigerung der ovariellen Androgenproduktion, andererseits durch vermehrte hypophysäre LH-Freisetzung, die am Ovar ebenfalls zu einer gesteigerten Hormonproduktion führt. Bei PCOS-Patientinnen scheinen nicht nur die absolute Menge zugeführter Kalorien, sondern die Zusammensetzung der Nahrung, körperliche Aktivität und insbesondere genetische Faktoren den Zusammenhang zum Metabolischen Syndrom zu erklären. Lebensstilveränderungen, die kalorische Restriktion und erhöhte körperliche Aktivität einschließen, aber

  2. Neue AWMF-Website ist online

    Müller, W.

    2010-01-01

    Die neue Website der AWMF ist seit dem Mittag des 8. Dezember 2010 online. Sie wird in einem Content Management System (TYPO3) erstellt und ersetzt die alte Website, die auf statischen HTML-Dateien aufgebaut war.

  3. Brexit: Droht das Auseinanderbrechen Europas?

    Peters, Dirk

    2016-01-01

    Der Brexit ist da. Droht jetzt die Erosion, Implosion oder gar Explosion der EU, das Ende des Friedensprojekts Europa? Droht, wie Premierminister Cameron in seiner Kampagne gewarnt hatte, eine langfristige Gefährdung der britischen und europäischen Sicherheit?

  4. Schnupperkurs Frauenforschung. Ein Blick auf das Panorama feministischer Sozialwissenschaften Women’s Research—A Trial Course. Examining the Panorama of Social Sciences

    Katja Strobel

    2007-11-01

    Full Text Available In diesem Lehrbuch wird das Panorama von 40 Jahren kontroverser Forschung eröffnet. Anhand der beispielhaften Themenfelder Arbeit, Sozialisation und Sexualität wurden Originaltexte ausgewählt, die die Problemgeschichte und die Auseinandersetzungen sowohl mit Konzepten innerhalb der Frauenforschung in der BRD als auch mit gesellschaftlichen Veränderungen erkennbar machen. Die Zusammenstellung von Texten aus den 1970er Jahren bis in die Gegenwart auf relativ engem Raum und zum gleichen Themenkomplex macht Veränderungen in den Problemstellungen, aber auch in den Forschungsansätzen begreifbar. Abgesehen von wenigen formalen Schwächen ist das Buch ein sehr empfehlenswerter „Schnupperkurs”. Dass internationale Debatten nur marginal behandelt werden, spiegelt die reale Forschungslandschaft in der BRD wider, kann aber als Desideratum für die zukünftige Frauenforschung konstatiert werden.This textbook opens out to the panorama of 40 years of controversial research. The volume is made up of organizational texts in the fields of work, socialization, and sexuality, which clarify the historical problems and conflicts with concepts within women’s research in the Federal Republic as well as with social changes. The relative close proximity and thematic similarities of the selection of texts from the 1970s to the present makes understandable the changes in both the positions of the problem as well as the research approach. Excepting the minimal formal weaknesses, the book is a highly recommended “trial course.” The marginal treatment of international debates reflects the research landscape of the Federal Republic but could also be seen as a desirable area for future women’s research.

  5. Herausforderungen fuer das Requirements Engineering eingebetteter Systeme

    Andreas Fleischmann; Eva Geisberger; Markus Pister

    2016-01-01

    Abstract: In diesem Bericht werden in kompakter Form die spezifischen Problemstellungen und Herausforderungen bei der Entwicklung Eingebetteter Systeme aufgezeigt und die entsprechenden Anforderungen an das Requirements Engineering definiert. Der Bericht ist Teilergebnis des REFOCUS Projekts am Lehrstuhl von Professor Broy, in dem eine durchgehende Methodik fuer das Requirements Engineering Eingebetteter Systeme entworfen wird.

  6. Das berufliche und das private Geschlecht

    Almut Sülzle

    2006-07-01

    Full Text Available Jutta Wergen untersucht Geschlechterkonstruktionen in Männerberufen, indem sie Frauen befragt, die als Lkw-Fahrerinnen, als Binnenschifferinnen und als Bus- bzw Straßenbahnfahrerinnen im öffentlichen Nahverkehr arbeiten. Dabei kann sie zeigen, dass diese Berufe sehr unterschiedliche Kontexte für Geschlechterarrangements zur Verfügung stellen, von traditioneller Arbeitsteilung bis zur Umkehrung derselben. Der Kern der Erkenntnis dieser Arbeit, das sei hier schon vorweggenommen, ist bestechend und zugleich faszinierend einfach: die Trennung in ein „professionelles“ und ein „privates“ Geschlecht.

  7. Liebe, aber strenge Zucht: das Rauhe Haus in Hamburg in den 1950er und 1960er Jahren

    Lindenberg, Michael; Lutz, Tilman

    2010-01-01

    Unser Beitrag gründet auf einem Forschungsprojekt zu den pädagogischen Arrangements im Rauhen Haus: Es wurde danach gefragt, wie die Wichernschen Tradition mit dem Zeitgeist der 1950er und 1960er verknüpft wurde. Es zeigte sich, dass im Sinne eines 'doppelten totalen Hauses' erzogen wurde, und dass im Erziehungsalltag ein sichtbares Spannungsfeld zwischen der strengen Zucht und Wicherns Prinzipien der Liebe und Individualisierung bestand. Diese Spannung bringen wir auf den Begriff: "Liebe, ab...

  8. Case study of the interdisciplinary integration in an IST-E3 project

    Jørgensen, Ulrik

    2002-01-01

    Case study of a specific IST-E3 project funded by the EU commissions 5th framework program. The case study highlights the difficulties in integrating different disciplinary approaches and suggests that a more openended research strategy should be applied by the commission....

  9. The IST-LISBON database on LXCat

    LXCat is a web-based, community-wide project on the curation of data needed in the modelling of low-temperature plasmas. LXCat is organized in databases, contributed by members of the community around the world and indicated by the contributor's chosen title. This paper presents the status of the data available on the IST-LISBON database with LXCat. IST-LISBON contains up-to-date electron-neutral collisional data (together with the measured swarm parameters used to validate these data) resulting from the research effort of the Group of Gas Discharges and Gaseous Electronics with Instituto de Plasmas e Fusao Nuclear, Instituto Superior Tecnico, Lisbon, Portugal. Presently, the IST-LISBON database includes complete and consistent sets of electron scattering cross sections for argon, helium, nitrogen, oxygen, hydrogen and methane

  10. Ist die kardiale Rehabilitation beim alten Menschen noch effektiv?

    Eder B

    2013-01-01

    Full Text Available Die trainingsbasierte kardiale Rehabilitation ist für alte Patienten (≥ 65 Jahre mit Herz-Kreislauferkrankungen unabhängig von ihren zahlreichen, limitierenden Komorbiditäten, effektiv. Alte Patienten dürfen deswegen auf keinen Fall aufgrund des Alters ausgeschlossen werden. Besonders die sehr alten Patienten (≥ 75 Jahre scheinen von einer längeren Behandlung überproportional zu profitieren, weshalb sich eine Kombination aus stationärer und ambulanter Rehabilitation zur Sicherung langfristiger stabiler Effekte anbietet. Das komplexe Krankheitsbild und die altersgemäßen Einschränkungen der Sinne erfordern ein, an diese Patientenzielgruppe adaptiertes Assessment hinsichtlich Diagnostik, methodischer Umsetzung und pädagogischer Vorgangsweise.

  11. Der physikalische Raum und das Apriori methodologischer Normen

    Carrier, Martin; Pasternack, Gerhard

    1987-01-01

    Die Klärung des Problems des Apriori in der physikalischen Geometrie verlangt einen Umweg. Es ist zuerst die Frage zu diskutieren, ob die physikalische Geometrie überhaupt bestimmt [und nicht vielmehr willkürlich] ist, bzw. wodurch sie bestimmt ist. Erst in einem zweiten Schritt kann dann das Problem in Angriff genommen werden, ob sich unter den Bedingungen dieser Bestimmtheit apriorische Elemente auffinden lassen.

  12. „Es ist ein Kick, den man befriedigen muss!“

    Katharina Piechocki

    2004-07-01

    Full Text Available Der Band Jugend, Mode, Geschlecht. Die Inszenierung des Körpers in der Konsumkultur ist das Ergebnis qualitativer Feldstudien, die im Rahmen eines „interdisziplinären Seminars mit dem Titel ‚Jugendmode und Geschlechterkonstruktion‘ an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln“ (S. 221 von Studierenden durchgeführt wurde. Bei den interviewten Kindern und Jugendlichen handelt es sich um „Mainstream“-Jugendliche und nicht um spezifische Jugendgruppen. Das Buch ist in vier thematische Kapitel gegliedert: „S-HE Mades“, „Angezogen: Fashion Mades“, „Anverleibt: Body Mades“ und „Angesehen: Media Mades“. Ein theoretisch orientiertes Kapitel mit Beiträgen von Wissenschaftlern aus den Bereichen Jugendkultur, Modedesign, Geschlechterforschung und Cultural Studies schließt diesen Band ab.

  13. Kein Experte ist wie der andere: vom Umgang mit Missionaren und Geschichtenerzählern

    Martens, Kerstin; Brüggemann, Michael

    2006-01-01

    Der vorliegende Text leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Experteninterviews als Erhebungsinstrument in den Sozialwissenschaften. Im Mittelpunkt steht das Interviewverhalten der Befragten - ein Aspekt, der in der bisherigen Literatur zum Experteninterview zu wenig Beachtung gefunden hat. Die Rolle, die der Experte im Interview einnimmt, so unsere These, ist dabei letztlich mitentscheidend für den Erfolg und die weitere Verwertbarkeit der durch ein Interview gesammelten Antworten. N...

  14. Wem gehört das Wasser?

    Hettich, Peter

    2010-01-01

    Der Mensch besteht zum Grossteil aus Wasser. Daher ist auch Wasser das wichtigste Lebensmittel des Menschen. Doch trotz dieser Bedeutung, ist der Umgang mit Wasser meist sehr gedankenlos. Während ein Grossteil der Menschheit keinen Zugang zu sauberem Wasser hat, wird in den Industrieländern das verfügbare Wasser teilweise verschwendet oder durch chemische Aufbereitung verändert. Neben den absehbaren klimatischen Veränderungen im Zusammenhang mit dem hohen CO2- Ausstoss der Menschheit, wird de...

  15. Source IST 2.0 validation approach

    SOURCE IST 2.0 is a code for calculating the release of fission products from the fuel pellets to the surrounding environment. For most accidents that environment is the Primary Heat Transport System. For other scenarios (such as End-Fitting Failures and Fuel Handling Accidents) it would be the containment atmosphere. The validation approach being used by the Canadian nuclear industry is founded on the use of: the Technical Basis Document (which describes controlling phenomena that apply in each phase of a postulated accident), discipline-specific Validation Matrices (which relate phenomena and ranges of conditions to experimental data sets), and code-specific Validation Plans (which list the data sets to be simulated and describe their coverage of controlling phenomena and accident conditions). The controlling phenomena for fission product release from fuel are modelled in the code. For some of these phenomena detailed physical models are employed, but for others assumptions or approximations that lead to limiting consequences are used. This combination of best-estimate and limit-consequence models poses interesting challenges in interpreting validation results. The nature of SOURCE IST 2.0 as an industry standard tool being developed for multiple platforms has imposed certain requirements on validation activities, e.g., portable test cases, reproducing tests on multiple platforms. This paper describes the approach adopted for SOURCE IST 2.0 in the context of the constraints imposed by the nature of the problem being solved, the nature of the solution methodology selected, and the multi-platform requirements. SOURCE IST 2.0 will be validated using Canadian and international separate effects and in-reactor experimental data sets. (author)

  16. Der Körper ist nur Werkzeug

    Welle, Florian

    2000-01-01

    The work "Der Körper ist nur Werkzeug" questions "The construction of civil subjects by the Philantropists" a pedagogical reform movement at the end of the eighteenth century. The aim of these philanthropists was to create a "new man" by applying new forms and contents of upbringing and education: the enlightened, rational and useful citizen. Therefore they established model schools, the so-called Philantropine and developed a system of physical training using the plasticity of the human...

  17. Ist Leichte Sprache ein Konzept verständlichen Textens? Leichte Sprache für Menschen mit geistiger Behinderung

    Schwenck, Charlotte

    2013-01-01

    Verwaltungsformulare, Verträge, Gesetzestexte, die Bedienungsanleitung einer Kaffeemaschine oder auch der Beipackzettel eines Medikaments – jeder kennt solche Texte und fast immer gibt es ein Problem mit der Verständlichkeit. Was wollen die jetzt von mir? Was soll ich machen? Das sind Fragen, die am Ende offen bleiben. Der Leser steht hilflos vor kompliziert und unverständlich, meist auch ermüdend geschriebenen Texten. Eigentlich sollte aber jeder diese Texte verstehen können. Um die Benutzer...

  18. Das naturwissenschaftliche Labor als Ort der "Verdichtung" von Gesellschaft

    Knorr-Cetina, Karin D.

    1988-01-01

    ZieI der vorliegenden Arbeit ist es zu zeigen, daß sich das herrschende ,,Feindbild" des Sozialen als dasjenige, das wissenschaftliche Resultate "venureinigt" und von außen infiltriert, bei Betrachtung der Forschungspraxis der Naturwissenschaften nicht aufrecht erhalten läßt. Das naturwissenochaflliche Labor zeigt sich vielmehr als ein Ort, an dem gesellschaftliche Praktiken für epistemiosche Zwecke instrumentalisiert und in Apparaturen der Erkenntnisfabrikation transfonniert werden: das Labo...

  19. "Selten, aber typisch": Die extrauterine Dislokation des IUD - eine Übersicht

    Brezinka C

    2012-01-01

    Full Text Available IUDs aus Kupfer, Gold und Silber, Levonorgestrel-haltige Intrauterinsysteme und die Verhütungskette Gynefix sind weltweit an hunderttausenden Frauen erfolgreich angewendete, sichere Verhütungsmethoden. Gerade wegen der großen Verlässlichkeit der Methode sind die seltenen Fälle, in denen sich IUDs aus dem Uterus in Richtung der Bauchhöhle weiterbewegen, kaum im Bewusstsein. Sie stellen „seltene, aber typische Komplikationen“ der Methode dar, über die die Patientin mit Verhütungswunsch unbedingt aufgeklärt werden muss. Meist wird ein disloziertes IUD im Bereich der Beckenwand in einem Netz lokaler Adhäsionen fixiert und bleibt einfach liegen. Allerdings gibt es zahlreiche Fallberichte von IUDs (einschließlich der Verhütungskettchen, die in Darm und Harnblase penetriert sind und entsprechende Komplikationen verursacht haben. Nach derzeitiger Datenlage muss die operative Entfernung des dislozierten IUD nach möglichst exakter Bildgebung empfohlen werden.

  20. Bulgarin ja muud vene teemad ajakirjas Inland / Bulgarin und andere Russische Themen in der Zeitschrift Das Inland

    Malle Salupere

    2012-01-01

    Full Text Available Das Inland (1836–1863 war meist für auswärtige Autoren und Materialien geschlossen, die wenigen Aufsätze und Referate über russische Autoren und Journalistik drehen sich hauptsächlich um den berüchtigten russischen Schriftsteller und Journalisten polnischer Herkunft Faddei Bulgarin (1789–1859, Gründer und Herausgeber der Tageszeitung Сeвeрнaя пчeлa (Nordische Biene – NB, Autor von vielgelesenen Romanen und Erzählungen und unzähliger Feuilletons, seit 1828 Besitzer des Gutes Karlowa an der Stadtgrenze Tartu, wo er die Sommerferien, zuweilen ganze Jahre verbrachte und auch begraben ist. Er wusste sich überall mehr Feinde als Freunde zu verschaffen, aber nicht wegen seiner angeblichen Denunziationen – das blieb ihm fremd, – sondern weil seine Meinung über Autoren, Künstler usw. nicht immer schmeichelnd war. Das Publikum vertraute ihm, was sich im Absatz der gelobten oder getadelten Werke wiederspiegelte. Daran liegt auch der Grund seines Streits mit Puschkin 1830 (den er früher und später immer hochgepriesen hat, worauf Letzterer mit bekannten bissigen Pamphlets antwortete, die anderthalb Jahrhunderte lang als die vertrauenswürdigste Quelle für Bulgarins Tätigkeit galten. Seit 1844 werden im Inland Referate aus der NB, meist mit Bulgarins Nachrichten aus Livland in seinen Sommerbriefen mit allerlei Beobachtungen und Meinungen über örtliche Geschichte und Verhältnisse, gebracht. Es war bekannt, dass die „Biene“ im Winterpalast vom Kaiser gelesen wurde, deshalb waren alle Behörden daran interessiert, dass ja nichts Ungünstiges unter des Allerhöchsten Augen komme. Bulgarin aber benutzte die Sonderstellung der Ostseeprovinzen dazu, um in maßlosen Lobliedern der deutschen Bildung und hiesiger Universität oder der blühenden Gutswirtschaft nach Aufhebung der Leibeigenschaft seine Ansichten und Vorschläge zu verstecken, soweit das bei der scharfen Zensuraufsicht möglich war. Russische Schriftsteller kommen

  1. Small but beautiful. Photovoltaic energy conversion in Switzerland; Klein, aber fein. Photovoltaik in der Schweiz

    Siemer, J.

    2002-05-01

    Photovoltaic energy conversion has a long tradition in Switzerland. Most of the world's solar cells were produced using Swiss-made high-precision tools, and the reimbursement principle which initiated the German EEG (Reimbursement Act) was 'invented' at Burgdorf in 1989. Although the market has declined since then, Swiss quality is still on top. [German] Photovoltaik und Schweiz gehoeren zusammen. Die Mehrzahl der Solarzellen auf der Welt wurde mit Schweizer Praezisionswerkzeugen hergestellt. Und im Staedtchen Burgdorf erblickte 1989 die Kosten deckende Einspeiseverguetung das Licht der Welt, nach deren Prinzip zehn Jahre spaeter das Erneuerbare-Energien-Gesetz die deutsche Photovoltaikbranche befluegelte. Auf einen aehnlichen Schub wartet das Land, das einst die hoechste installierte Photovoltaikleistung pro Kopf der Bevoelkerung aufwies, bislang allerdings vergeblich; die Marktdaten sind - international gemessen - weit nach hinten gerutscht. Doch trotz quantitativer Rueckstaende brauchen die Schweizer in Sachen Qualitaet nach wie vor keinen Vergleich zu scheuen. (orig.)

  2. Identität ist Spurensuche

    Hrachovec, Herbert

    2012-01-01

    Mit „Identität“ ist es wie mit „Unterhaltung“ oder „Partnerschaft“: der Ausdruck wird in mehreren, nur lose miteinander verbundenen, Zusammenhängen verwendet. Assoziationen, die sich in einem Fall ergeben, greifen dadurch bisweilen auf sachlich fremde Bereiche über. Die Partnerschaft zwischen Städten hat in mehreren Punkten nichts mit einer Lebenspartnerschaft zu tun. Im Fall von „Identität“ sind – um nur einige zu nennen – die Logik, die Ontologie, die philosophisch...

  3. Welche Kinder haben Einfluss auf das Scheidungsrisiko?

    Breitenbach, Andrea

    2010-01-01

    In der Scheidungsforschung werden Kinder als ein zentraler Einflussfaktor der Ehestabilität thematisiert. Je nachdem welches Kindschaftsverhältnis oder Charakteristikum von Kindern vorliegt, ist mit der Erhöhung oder Verminderung der Ehestabilität zu rechnen. Zum Beispiel wird nach der Familienökononmie, durch das Vorhandensein von unehelichen Kindern in einer Ehe die Ehestabilität vermindert, während eheliche Kinder das Scheidungsrisiko reduzieren. In den meisten Untersuchungen der Scheidung...

  4. Das Edison-Prinzip. Was die Lehre vom erfolgreichsten Erfinder aller Zeiten lernen kann

    Meyer, Jens-Uwe

    2011-01-01

    Was ist Intelligenz? Ist es die Fähigkeit, naheliegende Lösungen zu lernen und wiederzugeben? Oder ist es die Fähigkeit, über naheliegende Lösungen hinaus zu denken und [...] neue Kategorien zu finden, wo es vorher keine gab? Ist es intelligenter, nur eine potentiell richtige Antwort zu kennen oder bereits frühzeitig in Alternativen zu denken? Ist die Antwort intelligenter oder die Begründung? [...] Das Edison-Prinzip schafft eine Brücke zwischen den Erfolgsprinzipien von Thomas Edison und de...

  5. Das DLR_School_Lab Oberpfaffenhofen

    Schüttler, Tobias; Hausamann, Dieter

    2011-01-01

    Das DLR_School_Lab Oberpfaffenhofen ist eines von derzeit neun Schullaboren des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und ein typischer außerschulischer Lernort, der für eine Verkleinerung der MINT-Lücke sorgen soll.

  6. Praktische Beispiele für Planungsansätze: Vorgehensweisen, Probleme, Perspektiven - das Beispiel München

    Bernard, Ulrich; Erb, Alexander; Job, Hubert; Warth, Moritz

    2006-01-01

    Das Projekt "Siedlung - Kultur - Landschaft" verfolgt die Idee, die Bedeutung des Schutzes der Kulturlandschaft der Region Münchner Norden und ihrer Entwicklung in das Bewusstsein der handelnden Akteure in Politik und Wirtschaft, vor allem aber auch in das Bewusstsein der vor Ort lebenden Bevölkerung zu bringen. Die "Bundesgartenschau 2005, in der Region - mit der Region" soll als positiv besetztes Großereignis unter dem Motto „Nachhaltigkeit und Perspektivenwechsel“ quasi als Katalysator die...

  7. Risikomanagement im Krankenhaus - damit Sicherheit kein Zufall ist

    Chalubinski K

    2004-01-01

    Full Text Available Patientensicherheit und Risikomanagement gewinnen im klinischen Alltag zunehmend an Bedeutung. Zahlreiche Studien in hochrangigen Journalen zeigen die enorme Dimension des Problems anhand valider Daten auf. Vor eben diesem Hintergrund geraten insbesondere Spitäler seitens der Gesellschaft, der Versicherungen und der Forensik unter Handlungsdruck. Aus der diesbezüglichen Literatur geht klar hervor, daß Sicherheitssysteme und Strategien aus den sogenannten „Ultra-Risikomanagement im Krankenhaus – damit Sicherheit kein Zufall ist safe Industries“, allen voran jene der zivilen Luftfahrt – entsprechend adaptiert – in der Medizin ideal zur Anwendung kommen könnten. In für Mitteleuropa pionierhafter Weise kümmert sich seit kurzem ein Team aus Sicherheitsspezialisten der Medizin und der Luftfahrt um entsprechende Vorgehensweisen. Vor kurzem hat diese Gruppe ihr innovatives Konzept in einem interaktiven Seminar unter dem Titel "Ärzte lernen von Piloten" in Krems vorgestellt. Teilnehmer waren Entscheidungsträger des österreichischen Gesundheitswesens. SPECULUM hat mit den "Pionieren" in Sachen Patientensicherheit und Fehlermanagement im Spital ein Interview geführt. Das Team besteht aus 3 Piloten und 2 Ärzten, wovon jeder für einen anderen Aspekt der Sicherheit steht. In den folgenden Heften werden die einzelnen Bereiche detailliert behandelt werden.

  8. Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht! Meant Well is not the Same as Well Done!

    Sandra Lewalter

    2008-07-01

    Full Text Available Der Beitrag von Manfred Becker lässt sich wohlmeinend als Plädoyer für einen pragmatischen Umgang mit dem AGG lesen. Er möchte Personaler/-innen zeigen, wie die Vorgaben des AGG im Rahmen eines Human Resources Diversity Managements positiv umgesetzt werden können. In weiten Teilen überzeugen die Ausführungen des Autors aber nicht. Gerade die Darstellung der Inhalte des AGG ist stark von seiner skeptischen Grundhaltung gegenüber dessen Zielsetzung geprägt. Auch wenn die Ausführungen zu konkreten Betriebs- und Personalmaßnahmen gelungener sind, stellt dieser Beitrag insgesamt kein überzeugendes und lesenswertes Werk dar.With the best intention, the work by Manfred Becker can be read as a plea for a pragmatic approach to the AGG. He wishes to show personnel how the guidelines of the AGG can be put into practice within the framework of Human Resources Diversity Management. However, the author’s work is often unconvincing. In particular, the presentation of the contents of the AGG is strongly influenced by his skeptical attitude toward its goals. Even when his approach to concrete company and personnel measures is more successful, the book is neither convincing nor a worthwhile read.

  9. Opfer einer Straftat werden nur wenige und das Risiko variiert mit dem Lebensstil: Ergebnisse des Deutschen Viktimisierungssurvey 2012

    Birkel, Christoph

    2016-01-01

    "Erfahrungen als Opfer von Straftaten sind oft traumatische Ereignisse, die nicht nur zu materiellen Schäden und/oder körperlichen Verletzungen, sondern auch zu gravierenden psychischen Folgen und Vermeidungsverhalten führen können (Shapland/Hall 2007). Die Verbreitung derartiger Erlebnisse ist daher nicht nur von kriminalpolitischem Interesse, sondern auch aus Perspektive der Lebensqualitätsforschung relevant. Die Polizeiliche Kriminalstatistik gibt über sie aber nur begrenzt Auskunft, da...

  10. Intraorale Therapie obstruktiver schlafbezogener Atmungsstörungen : Vergleichsstudie zwischen dem thermoplastischen Testgerät nach Prof. Hinz und dem IST-Gerät nach Prof. Hinz

    Wiegand, Thorsten

    2006-01-01

    Hinsichtlich obstruktiver schlafbezogener Atmungsstörungen wirken UK-Protrusiontherapien nur bei ca. 60-70% der Patienten, wobei positive Prädiktoren für den Therapieerfolg fehlen. Das thermoplastische Testgerät nach Prof. Hinz wurde diesbezüglich gegen das IST-Gerät getestet. Einschlusskriterien war ein AHI >10/h9 Punkte auf der ESS), die unter IST-Therapie erneut evaluiert wurde. 52 Probanden (AHI 14,1±5,85/h; AAI 29,92±7,87/h) wurden eingeschlossen. Unter Thermoplasten- und IST-Th...

  11. Das naturwissenschaftliche Labor als Ort der "Verdichtung" von Gesellschaft

    Cetina, Karin Knorr

    1988-01-01

    Ziel der vorliegenden Arbeit ist es zu zeigen, daß sich das herrschende 'Feindbild' des Sozialen als dasjenige, das wissenschaftliche Resultate 'verunreinigt' und von außen infiltriert, bei Betrachtung der Forschungspraxis der Naturwissenschaften nicht aufrecht erhalten läßt. Das naturwissenschaftliche Labor zeigt sich vielmehr als ein Ort, an dem gesellschaftliche Praktiken für epistemische Zwecke instrumentalisiert und in Apparaturen der Erkenntnisfabrikation transformiert werden: da...

  12. Politische Bildung und das Web 2.0

    Heike Schaumburg

    2011-01-01

    Aktuell erhält die Diskussion um die Rolle des Internet in der Politischen Bildung neuen Auftrieb durch die Entwicklung der sogenannten Web-2.0- Technologien, die im Vergleich zum Web 1.0 ein erheblich grösseres Potenzial zur Mitgestaltung politischer Inhalte und Prozesse und bzw. zur Partizipation bieten, aber auch neue Möglichkeiten der Kommunikation und Vernetzung eröffnen. In der vorliegenden Studie wird der Frage nachgegangen, inwieweit das Internet und speziell das Web 2.0 in der Lage s...

  13. Neustart des LHC das Higgs-Teilchen und das Standardmodell : die Teilchenphysik hinter der Weltmaschine anschaulich erklärt

    Knochel, Alexander

    2016-01-01

    Dieses Essential gibt eine kompakte Einführung in unser aktuelles Bild der Elementarteilchenphysik. Es legt dabei den Schwerpunkt auf Phänomene wie das Higgs-Teilchen, welche am Large Hadron Collider (LHC) erforscht werden. Der LHC am Forschungszentrum CERN bei Genf ist der leistungsfähigste Beschleuniger der Welt und läuft seit dem Frühjahr 2015 erneut mit Rekordenergie. Der Autor beschreibt, wie das sogenannte „Standardmodell der Teilchenphysik“ aufgebaut ist und wie die Experimente des LHC es durch genauere Messungen festigen und durch neue Entdeckungen revolutionieren können. Dabei werden die wichtigsten grundlegenden Begriffe erklärt: Was sind beispielsweise virtuelle Teilchen, und welche Rolle spielen sie in der Natur? Was ist eine Quantenfeldtheorie? Sind die Elementarteilchen wirklich elementar? Was ist Symmetriebrechung?

  14. Das non-neuronale cholinerge System des Kolons der Ratte

    Bader, Sandra

    2014-01-01

    Acetylcholin ist nicht nur ein Neurotransmitter, sondern wird auch in einer Reihe von nicht-neuronalen Zellen, v. a. solchen mit Barriere- oder Abwehrfunktion, gefunden. Zum Beispiel wird das Schlüsselenzym für die Acetylcholinsynthese, die Cholinacetyltransferase (ChAT), bei verschiedenen Säugern vom Kolonepithel exprimiert. Diese Zellen setzen, bei mukosaler Stimulation durch Propionat, Acetylcholin nach basolateral frei. Propionat ist eine kurzkettige Fettsäure, die physiologischerweise im...

  15. Entrprise Risk Management : Das COSO-ERM-Framework

    Ruud, Flemming; Sommer, Katerina

    2006-01-01

    Das Enterprise Risk Management (ERM) ist ein wichtiges Element der Corporate Governance. Es kann Unternehmen bei der Zielerreichung unterstützen, indem es hilft, Chancen und Risiken zu erkennen und geeignete Massnahmen zu ergreifen. Die Weiterentwicklung des Internal-Control-Framework zu einem Enterprise-Risk-Management-Framework, dessen Grund sätze, Ziele und Komponenten, dessen Nutzen und Grenzen sowie die Unterschiede zum ursprünglichen COSO-ICFramework ist Gegenstand dieses Artikels.

  16. Enterprise Risk Management : Das COSO-ERM-Framework

    Ruud, Flemming; Sommer, Katerina

    2006-01-01

    Das Enterprise Risk Management (ERM) ist ein wichtiges Element der Corporate Governance. Es kann Unternehmen bei der Zielerreichung unterstützen, indem es hilft, Chancen und Risiken zu erkennen und geeignete Massnahmen zu ergreifen. Die Weiterentwicklung des Internal-Control-Framework zu einem Enterprise-Risk-Management-Framework, dessen Grund sätze, Ziele und Komponenten, dessen Nutzen und Grenzen sowie die Unterschiede zum ursprünglichen COSO-ICFramework ist Gegenstand dieser Ausführunge...

  17. Der Einfluss von Relaxin auf das Wachstum von Mammakarzinomen

    Habla, Christiane

    2010-01-01

    Brustkrebs ist die häufigste Krebstodesursache bei Frauen in den Industrienationen mit einer jährlich ansteigenden Neuerkrankungsrate (Senn und Niederberger 2002). Durch vorangegangene Untersuchungen wurde bereits deutlich, dass das Peptidhormon Relaxin unter in vitro Bedingungen maßgeblich zur Tumorprogression von Mammakarzinomen beiträgt (Binder et al. 2002). Die vorliegende Arbeit hat untersucht, ob Relaxin diese Wirkung auch in vivo auf Mammakarzinome ausübt. Relaxin ist...

  18. Friedliche Großveranstaltungen organisieren: das Beispiel eines Fußballspiels

    Hylander, Ingrid; Granström, Kjell

    2010-01-01

    Gewalt in großen Menschenmengen ist ein Thema, für das sich die Sozialpsychologie seit Langem interessiert, und das auch für die Sportpsychologie von Belang ist (STOTT, ADANG, LIVINGSTONE & SCHREIBER 2007; STOTT, HUTCHINSON & DRURY 2001; RUSSELL 2004; MUSTONEN, ARMS & RUSSELL 1996). Die Entstehung von Krawallen wurden aus unterschiedlichen theoretischen Perspektiven heraus erklärt (HYLANDER 2008), z.B. im Sinn individueller Differenzen, als Deindividuations-Phänomen (PRENTICE-DUNN & ROGERS 1...

  19. Mein Kind im Tragetuch. Eine qualitative Forschung über das Erleben tragender Mütter.

    Schindler, Josephine

    2012-01-01

    Die vorliegende Arbeit stellt einen Beitrag zur Forschung über das Tragen von Kindern dar. Dem Titel ist zu entnehmen, dass der Fokus hierbei auf der tragenden Mutter liegt. Das Erleben tragender Mütter ist in Wissenschaft und Forschung eher ein Randthema: Sowohl die Empfindungen der Mutter beim Tragen ihres Kindes als auch die Auswirkungen des Tragens auf die Mutter sind wesentlich weniger untersucht und theoretisch durchdacht, als die Aspekte des Tragens im Bezug auf die kindliche Entwicklu...

  20. When Ayse goes Pop – Das Medium Jugendzeitschrift als Ort stereotyper genderspezifischer Fremdheits- und Eigenbilder - Eine Sondierung von Darstellungsmustern und weiterführenden Forschungsfragestellungen

    Thomas Kunz

    2010-06-01

    Full Text Available Innerhalb der medienanalytischen Beschäftigung mit dem Thema Migration bzw. Migrationshintergrund findet das Medium Jugendzeitschrift bislang nicht die Aufmerksamkeit, die ihm - angesichts seiner Verbreitung und Bedeutung für Jugendliche - gebührt. Insofern wird das Medium selbst als auch wie und in welcher Weise besagte Thematik dort verhandelt wird, bislang unterschätzt bzw. unterbewertet. Ist es doch in mehrfacher Weise bedeutsam: a als Medium in welchem (genderspezifische Jugendbilder und Rollenangebote unterbreitet und vermittelt werden, b zudem als originär an Jugendliche adressiertes Medium, welches folglich - so die Annahme - ein besonderes Potenzial an Sozialisationswirkung auf Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund entfaltet sowie c als ein Medienformat, welches als jugendtypisch gilt und dem folglich nicht selten in medienpädagogischen Settings (wie beispielsweise im Schulunterricht besondere innovative Vermittlungspotenziale beigemessen werden. Vor dem Hintergrund dieser Annahmen wird am Beispiel einer sog. Foto-Love-Story - einem in Jugendzeitschriften beliebten und exponiert eingesetztem Format - exemplarisch verdeutlicht, auf welch unkritisch-drastische, teils dramatische Weise und mit höchst stereotypisierenden Bildern das Thema Migration auch in diesem Medium behandelt wird.. Stichworte an dieser Stelle sind: Verweise auf die besondere Religiosität von Jugendlichen mit Migrationshintergrund (hier: Islam, negativ konnotierte Geschlechterrollenklischees, Zuschreibungen vormoderner/traditionsfixierter Haltungen, Identitätskonflikte, Zwangsheirat, Gewalttätigkeit etc. Die genannten negativen Zuschreibungen gelten für die Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Es lassen sich indes auch stereotypisierende Bilder mit Blick auf sog. Jugendliche ohne Migrationshintergrund identifizieren - jedoch mit positiver Konnotierung. Jene pauschalen Entgegensetzungen entlang der Achse mit/ohne Migrationshintergrund sind sehr

  1. Das Naturschutzgebiet Stockberg bei Ottbergen

    Häcker, Stefan

    2005-01-01

    Der Stockberg liegt nördlich der Ortschaft Ottbergen (Stadt Höxter) am Südrand des Herbremer Holzes, das Bestandteil eines zusammenhängenden Waldgebietes zwischen Höxter und Brakel ist. Der geologische Untergrund besteht aus Unterem Muschelkalk, dessen harte Gesteinsschichten der Verwitterung standhalten und den Grund für die steile Hangbildung zum Tal der Nethe darstellen. Während die Kuppe des Berges sowie die westlich und südöstlich exponierten Hänge waldbedeckt sind und forstlich genutzt ...

  2. Vitamin D und Menopause: Ist eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D sinnvoll?

    Lerchbaum E

    2014-01-01

    Full Text Available Neben der klassischen Rolle von Vitamin D im Kalzium- und Knochenstoffwechsel legen Forschungsergebnisse nahe, dass Vitamin D eine Reihe weiterer wichtiger Aufgaben erfüllt. So ist der Vitamin-D-Mangel neben muskuloskelettalen Beschwerden auch mit kardiovaskulären Erkrankungen, dem metabolischen Syndrom, Diabetes mellitus Typ 2, Karzinomen sowie erhöhter Mortalität assoziiert. Weiter ist eine Vitamin-D-Defizienz mit Depressionen und einer Verschlechterung der kognitiven Funktion verbunden. Sowohl zunehmendes Alter als auch eine erhöhte Fettmasse vergrößern das Risiko für einen Vitamin-D-Mangel. Weiter gibt es Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D- und Östrogenstoffwechsel. Im Rahmen der Menopause kommt es durch den Östrogenmangel zu einem beschleunigten Knochenstoffwechsel, einer Abnahme der Knochendichte und konsekutiv zu einem erhöhten Risiko für Frakturen. Muskuloskelettale Beschwerden können die Lebensqualität beeinträchtigen, Stimmungsschwankungen treten gehäuft auf, das Risiko für metabolische und kardiovaskuläre Erkrankungen nimmt zu. Die Körperzusammensetzung verändert sich: Während die Muskelmasse abnimmt, kommt es zu einer Zunahme des Körperfettanteils, wodurch das Risiko für einen Vitamin-D-Mangel steigt. Umgekehrt kann der Vitamin-D-Mangel sowohl die Beschwerden als auch die im Rahmen der Menopause gehäuft auftretenden Erkrankungen verstärken. Hinsichtlich des Knochenstoffwechsels gibt es klare Empfehlungen, dass eine ausreichende Vitamin-D-Zufuhr erforderlich ist, um den peri- und postmenopausalen Verlust von Knochenmasse zu minimieren. Die Tatsache, dass der Vitamin-D-Mangel und die Menopause darüber hinaus auch hinsichtlich kardiovaskulärer, metabolischer, kognitiver sowie psychischer Veränderungen ein gemeinsames Risikoprofil zeigen, legt nahe, dass ein ausgeglichener Vitamin-D-Status auch hinsichtlich der kognitiven, seelischen, metabolischen und kardiovaskulären Gesundheit von peri- und

  3. Wenn der Boden müde geworden ist. Neues aus dem Projekt „BIO-INCROP“ zur Nachbaukrankheit beim Apfel

    Rhümer, Thomas

    2014-01-01

    Die Nachbaukrankheit ist ein Problem, das mit jeder Nachpflanzung auf dem selben Standort größer wird. In einem internationalen Projekt wird versucht, Ursachen und Lösungen dafür zu finden. Erste Erkenntnisse dazu liegen bereits vor. Dr. Thomas Rühmer, Versuchsstation Obst- und Weinbau Haidegg

  4. Energiewende, Butterberge und das Kiwi-in-Grönland-Problem

    Weichenrieder, Alfons J.

    2014-01-01

    Das ursprüngliche Ziel des Erneuerbare-Energien-Gesetz war die Verringerung der Emissionen. Eigentlich hat die Politik bereits ein Instrument an der Hand, das dieses Ziel fokussiert und kostensparend erreichen kann: den Handel mit CO2-Zertifikaten. Der Autor argumentiert, dass das Nebeneinander von CO2-Handel und EEG höchst unproduktiv ist und schleunigst beendet werden sollte. Ein plausibleres Argument für den politischen Erfolg des EEG und das derzeitige Herumdoktern im Detail ist, dass die...

  5. Das ATHENA-Projekt: [

    Passenheim, Renate

    2006-02-01

    Full Text Available [english] Since the winter semester of 2002/03, the Medical Faculty of the University of Heidelberg has been using the electronic learning environment ATHENA. It is the "virtual bulletin board" for the exchange and provision of information on the study of medicine within the faculty. Since 2004/05, the platform has been operated using the open source system LRN. The system is used with the focus on document management. The use of the interactive learning contents and programme takes place as a web-based support of the required attendance classes and independent study. The tools available on the platform are used within the departments for the integration of computer-assisted examination concepts, and the conducting of online course evaluations. [german] Seit dem Wintersemester 2002/03 setzt die Medizinische Fakultät Heidelberg die elektronische Lernumgebung ATHENA ein. Sie ist das "Virtuelle Schwarze Brett" für den Austausch und die Bereitstellung von Informationen zum Medizinstudium an der Fakultät. Seit 2004/05 wird die Plattform mit dem Open-Source-System .LRN betrieben. Das System wird eingesetzt mit dem Schwerpunkt der Kurs- und Dokumentenverwaltung. Die Nutzung der interaktiven Lerninhalte und -programme erfolgt als webbasierte Unterstützung der Präsenzveranstaltungen sowie im Selbststudium. Die in der Plattform verfügbaren Tools werden in den Fachbereichen zur Integration computerunterstützter Prüfungskonzepte sowie zur Durchführung von Online-Kursevaluationen eingesetzt.

  6. Das molekulare Unbewusste : Bemerkung zum Anti-Ödipus

    Schäfer, Armin

    2012-01-01

    Gilles Deleuze und Félix Guattari haben ein polemisches Buch geschrieben, das seinen Gegner im Titel benennt: Anti-Ödipus. Kapitalismus und Schizophrenie. Man fände kein Ende, wenn man allen seinen Bezügen zur Psychoanalyse nachgehen wollte. Als es 1972 herauskommt, wird es als Rück fall hinter deren Errungenschaften kritisiert. André Green zieht einen Vergleich mit Sigmunds Freuds voranalytischen Schriften: [...] Worauf der Vergleich aus ist, ist ein Tertium comparationis, das in der Rolle d...

  7. Das Lektin aus der Erbse Pisum sativum : Bindungsstudien, Monomer-Dimer-Gleichgewicht und Rückfaltung aus Fragmenten

    Küster, Frank

    2002-11-01

    Das Lektin aus Pisum sativum, der Gartenerbse, ist Teil der Familie der Leguminosenlektine. Diese Proteine haben untereinander eine hohe Sequenzhomologie, und die Struktur ihrer Monomere, ein all-ß-Motiv, ist hoch konserviert. Dagegen gibt es innerhalb der Familie eine große Vielfalt an unterschiedlichen Quartärstrukturen, die Gegenstand kristallographischer und theoretischer Arbeiten waren. Das Erbsenlektin ist ein dimeres Leguminosenlektin mit einer Besonderheit in seiner Struktur: Nach der Faltung in der Zelle wird aus einem Loop eine kurze Aminosäuresequenz herausgeschnitten, so dass sich in jeder Untereinheit zwei unabhängige Polypeptidketten befinden. Beide Ketten sind aber stark miteinander verschränkt und bilden eine gemeinsame strukturelle Domäne. Wie alle Lektine bindet Erbsenlektin komplexe Oligosaccharide, doch sind seine physiologische Rolle und der natürliche Ligand unbekannt. In dieser Arbeit wurden Versuche zur Entwicklung eines Funktionstests für Erbsenlektin durchgeführt und seine Faltung, Stabilität und Monomer-Dimer-Gleichgewicht charakterisiert. Um die spezifische Rolle der Prozessierung für Stabilität und Faltung zu untersuchen, wurde ein unprozessiertes Konstrukt in E. coli exprimiert und mit der prozessierten Form verglichen. Beide Proteine zeigen die gleiche kinetische Stabilität gegenüber chemischer Denaturierung. Sie denaturieren extrem langsam, weil nur die isolierten Untereinheiten entfalten können und das Monomer-Dimer-Gleichgewicht bei mittleren Konzentrationen an Denaturierungsmittel auf der Seite der Dimere liegt. Durch die extrem langsame Entfaltung zeigen beide Proteine eine apparente Hysterese im Gleichgewichtsübergang, und es ist nicht möglich, die thermodynamische Stabilität zu bestimmen. Die Stabilität und die Geschwindigkeit der Assoziation und Dissoziation in die prozessierten bzw. nichtprozessierten Untereinheiten sind für beide Proteine gleich. Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass auch unter

  8. Lernschwächere Jungendliche [Jugendliche] und Jungendliche [Jugendliche] mit Migrationshintergrund als Herausforderung für das Bildungssystem. Kreative Unterrichtsmethoden als ein Lösungselement

    Grasedieck, Dieter

    2010-01-01

    Die Situation von lernschwächeren Jugendlichen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen und im europäischen Bildungs- und Berufsbildungssystem ist problematisch. Bildung und beruflicher Erfolg sind aber ein Eckpfeiler erfolgreicher Integration und eine entscheidende Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes, verantwortungsvolles Leben. Darüber hinaus kann es sich die deutsche Wirtschaft und auch die Wirtschaft in anderen europäischen Staaten, die bereits heute in einigen Bran...

  9. Das polyzystische Ovarialsyndrom: Im Spannungsfeld von Hormonen und Stoffwechsel

    Wehr E

    2010-01-01

    Full Text Available Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS ist eine komplexe Erkrankung und betrifft mindestens 5–10 % aller Frauen. Es ist charakterisiert durch Hyperandrogenismus (klinisch und/oder biochemisch, Oligo- oder Anovulation und polyzystische Ovarien. In der Pathogenese spielt neben der Hyperandrogenämie und der abnormen Gonadotropinsekretion die Insulinresistenz eine zentrale Rolle. Ein genetischer Hintergrund des PCOS wird vermutet, neben verschiedenen Kandidatengenen werden auch genomweite Assoziationsstudien neue Kenntnisse bringen, um in Zukunft sowohl Diagnose als auch Therapie des PCOS zu vereinfachen. Das PCOS bringt ein hohes metabolisches Risiko mit sich, ca. die Hälfte aller betroffenen Frauen ist adipös, viele leiden an Insulinresistenz, Glukosetoleranzstörungen und Diabetes mellitus Typ 2. Weiters sind viele Frauen mit PCOS von unerfülltem Kinderwunsch, Hirsutismus, Akne und androgenetischer Alopezie betroffen. Vor allem Adipositas und Hirsutismus führen zu einer starken psychischen Belastung betroffener Frauen, das Suizidrisiko ist deutlich erhöht. Zur exakten Diagnose des PCOS bedarf es einer genauen Anamnese und körperlichen Untersuchung mit anthropometrischen Messungen und Hirsutismus-Score. Ein Hormonstatus mit Bestimmung von Androgenen ist unerlässlich, ein LHRH-Test kann weitere diagnostische Hinweise liefern. Weiters sollten zur metabolischen Abklärung ein oraler Glukosetoleranztest, eine Messung der Körperfettverteilung und die Bestimmung eines Lipidstatus erfolgen. Therapeutisch ist vor allem bei adipösen Frauen eine Lebensstilintervention am wichtigsten, zusätzlich kommen Insulinsensitizer und orale Kontrazeptiva zum Einsatz. Zusammenfassend ist das PCOS eine extrem häufige Erkrankung mit komplexen Folgen und bedarf einer konsequenten, interdisziplinären individuellen Therapie bei betroffenen Frauen.

  10. Eduardo Mieželaičio Žmogus kaip politinės religijos tekstas | Das Poem Der Mensch (Žmogus von Eduardas Mieželaitis als Text der Politischen Religion

    Rimantas Kmita

    2007-01-01

    Full Text Available Im diesem Aufsatz wird versucht mit Hilfe des Begriffs der politischen Religion einen der kanonischen Texte in der sowjetlitauischen Literatur, Der Mensch (Žmogus von Leninpreisträger Eduardas Mieželaitis, zu interpretieren. Am Anfang wird der Begriff der politischen Religion basierend auf Theoretiker wie Eric Voegelin, Raymond Aron, Hans Otto Setschek, Hans Maiers, Manfred Hildermeier, Klaus-Georg Riegel u.a. präsentiert. Politische Religion ist ein Begriff, der das System des totalitären Staates bezeichnet. Politische Religion ist ein Versuch, die Ideologie als ein rationales Konstrukt, als Absolutes, einzig Mögliches und Rechtes vorzustellen. In den politischen Religionen nehmen die Führer und die Ideologen des Staates den Platz des Gottes oder sacrum ein und die Politik sowie Ideologie des Saates wird zum Plan der Erlösung.In der Analyse Des Menschen wird versucht die Frage zu beantworten, wodurch die Religion in der Sowjetzeit ersetzt wurde, welche Art neuer Metaphysik, die die Moral des Menschen begründet, geschaffen wurde, wie der ideologische Diskurs sakralisiert wurde.Das Poem Der Mensch von Mieželaitis wurde nach der Kritik des Personenkults geschaffen und erfüllte die Erwartungen des sowjetischen Systems. Personenkult wurde durch Kult des Menschen ersetzt, aber im Prinzip schreibt Mieželaitis die alten Texte der politischen Religion. Damit änderte er nicht die wesentlichen Prinzipien, er plädierte für die kommunistische Partei und den sozialistischen Humanismus in abstrakterer Art und Weise. Die komunistische Ideologie wurde als metaphysicher, absoluter Wert, die einzige Wahrheit dargestellt. Mieželaitis verwendet die griechischen Mythen, die Komposition der mythischen Erzählung, die sakrale Anthropologie, mit Hilfe der Technik gewinnt sein Held das Göttliche. Die Metapher der Sonne setzt im Poem die Semantik des Stalinismus und anderer totalitärer bzw. autoritarischer Staaten fort. Sowjetischer Romantismus und

  11. Auswirkungen eines dreiachsigen Spannungszustandes auf das Verformungsverhalten und das Rissinitiierungsverhalten von Gruppenfehlstellen

    Weichert, Christina

    2004-01-01

    Während des Erstarrungsprozesses von großen Schmiedestücken ist die Entstehung von Fehlstellen (nichtmetallische Einschlüsse) und Inhomogenitäten nicht vollständig vermeidbar. Daher ist es erforderlich, Kriterien zur Beurteilung der Zulässigkeit von Fehlstellen zu erarbeiten. Zum Auffinden und zur Größenbestimmung der Fehlergrößen im Inneren der Schmiedestücke wird die Ultraschallprüfung angewandt. Zur Ermittlung von Oberflächenfehlern dient die Magnetpulverrissprüfung. Das Ziel dieser Arbeit...

  12. Führung ist wie Liebe : warum Mit-Führung in Europa notwendig ist und wer sie leisten kann

    Lübkemeier, Eckhard

    2007-01-01

    ''Führung ist wie Liebe: Sie lässt sich leichter erleben als erklären und erfassen.' An diese Sentenz wird erinnert, wer sich mit dem Thema 'Führung in der Europäischen Union' beschäftigt. Denn es offenbart sich eine Diskrepanz zwischen der politischen Relevanz des Problems und seiner systematischen Aufarbeitung: Dass es Führung gibt und geben muss, ist unbestritten; wer sie wie und wozu ausüben kann und sollte, ist weniger klar. Vor diesem Hintergrund wird Führung in der EU in dieser Studie ...

  13. Ist-Versteuerung und ein Cross-Check-Verfahren

    Barbara Hendricks

    2004-01-01

    Auch Dr. Barbara Hendricks, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, brachte einen Wechsel von der gegenwärtigen Soll-Besteuerung zur Ist-Besteuerung verbunden mit einem Cross-Check in die Diskussion ein.

  14. Kooperation und Asymmetrie : das Entwicklungsprofil eines betrieblichen Ost-West-Projekts

    Dörr, Gerlinde; Kessel, Tanja

    2001-01-01

    "Das vorliegende Papier befaßt sich mit einer transnationalen Unternehmenskooperation. Rekonstruiert wird das Entwicklungsprofil der Kooperation der beiden Automobilhersteller Skoda und Volkswagen, das durch das Ineinandergreifen der beiden aktuellen Tendenzen von Transformation und Globalisierung geprägt ist. Als für den Kooperationserfolg entscheidend zeigte sich nicht nur der von Volkswagen geleistete beträchtliche Know-how- und Managementtransfer an den tschechischen Standort, sondern auc...

  15. Kooperation und Asymmetrie: Das Entwicklungsprofil eines betrieblichen Ost-West-Projekts

    Dörr, Gerlinde; Kessel, Tanja

    2002-01-01

    Das vorliegende Papier befaßt sich mit einer transnationalen Unternehmenskooperation. Rekonstruiert wird das Entwicklungsprofil der Kooperation der beiden Automobilhersteller Skoda und Volkswagen, das durch das Ineinandergreifen der beiden aktuellen Tendenzen von Transformation und Globalisierung geprägt ist. Als für den Kooperationserfolg entscheidend zeigte sich nicht nur der von Volkswagen geleistete beträchtliche Know-how- und Managementtransfer an den tschechischen Standort, sondern auch...

  16. Das Common Warehouse Metamodel - ein Referenzmodell für Data-Warehouse-Metadaten

    Melchert, Florian; Schwinn, Alexander; Herrmann, Clemens

    2003-01-01

    Der vorliegende Beitrag beschreibt das Vorgehen zur Realisierung eines integrierten Metadatenmanagements im Data-Warehouse-Projekt einer Schweizer Universalbank. Untersucht wurde insbesondere, inwieweit das Common Ware­house Metamodell der Object Management Group geeignet ist, als Referenzmodell für die Metadatenbasis herangezogen zu werden. Nach einem Überblick über das Referenzmodell werden das Vorgehen zu seiner Anwendung sowie die dabei identifizierten Stärken und Schwächen beschrieben....

  17. European IST-programme roadmap for Optical Communications

    Ackaert, Ann; Demeester, Piet; Lagasse, Paul;

    2003-01-01

    . Predictable developments in optical components, sub-systems and systems and their consequenses on the architecture and performances of the networks are analysed. Specific interest is focused on the various parts of the network structure namely the access, the metropolitan area, the wide ares and the global...... networks. Technical documents elaborated by the OPTIMIST consortium and minutes from IST workshops can be found on the website http://ww.ist-optimist.org/. They constitute a main source for further information....

  18. Legitimation allein durch Entwicklung? : Das Beispiel Ruanda

    Stroh, Alexander

    2007-01-01

    "In Ruanda soll 2008 zum zweiten Mal nach dem Genozid (1994) ein Teil des Parlaments gewählt werden. Eine Debatte um die Bedeutung der Qualität dieser Wahlen für die weitere Entwicklungszusammenarbeit ist noch nicht erkennbar. Obgleich sich global ein allgemeiner Zusammenhang zwischen Demokratie und Entwicklungszuwendungen etabliert hat, wird die autokratische Herrschaft in Ruanda von Geberseite akzeptiert. Das Land erhält gegenwärtig so viel Entwicklungshilfe wie nie zuvor in Friedenszeiten....

  19. Maurice Merleau-Ponty und das Smartphone

    Lisker, Mareike

    2015-01-01

    In dieser Arbeit wird untersucht, inwiefern die Leibphänomenologie Maurice Merleau-Pontys uns helfen kann, moderne Phänomene der Digitalität und ihre Beziehung zu uns als Mensch zu verstehen. Theoretische Einbettung für die Phänomene wie beispielsweise das Smartphone bietet das Konzept des Ubiquitous Computing sowie die Angebotstheorie James Jerome Gibsons. Zentral für die Arbeit ist der Begriff des Körperschemas, den Merleau-Ponty entwickelt. Mit dessen Hilfe wird dafür argumentiert, dass d...

  20. Radiation is invisible but causes a change in the opinions of the people; Radioaktive Strahlung ist unsichtbar, loest aber einen Klimawandel in der Bevoelkerungsmeinung aus. Meinungsklima, Risikoeinschaetzung und Informationsverhalten im Nachgang zu Fukushima

    Kristiansen, Silje; Bonfadelli, Heinz [Zurich Univ. (Switzerland). Inst. fuer Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IPMZ)

    2013-04-15

    The nuclear accident in Japan 2011 was followed by massive media coverage. As nuclear power is a hot political topic and news media coverage is an important factor in opinion building, it is of interest to analyse what impact the catastrophe in Fukushima and the triggered media coverage had on people's opinion on nuclear power and its risks. This article is based on a survey mandated by the Swiss Federal Nuclear Safety Inspectorate (ENSI), which was carried out one year after the nuclear accident in Fukushima. Yes, the Fukushima accident did affect people's opinion on nuclear power. Even before the accident the majority of the Swiss population was against nuclear power and after the accident the negative opinion was stronger. The trust in the authorities, science and nuclear power plant operators also suffered under Fukushima, but they did catch up quite well until one year after the accident. This also reflects that the survey participants are more worried about a nuclear accident abroad than in Switzerland. Are those results based on the accident and the following media coverage? Almost 80 % mentioned to have heard or read about nuclear power and nuclear power plants in the media, so to assume an influence is not far-fetched. However only 15 % did actively search for information about nuclear power, but the big majority did talk to others about nuclear power. Thus the media coverage triggered interest and follow-up interpersonal communication. (orig.)

  1. Wann wird die Demokratie erwachsen? Kinder und das Wahlrecht

    Lecce, Steven

    2012-12-01

    Full Text Available Dieser Artikel untersucht, ob es moralisch vertretbar ist, Kindervon Wahlen auszuschließen. Letztendlich gibt es starke Spannungen zwischen den egalitären Annahmen der Demokratie und unserem offensichtlichen Unwillen, Kindern das Wahlrecht zuzugestehen. Solange kein plausibler Grund für die ungleiche Behandlungvon Erwachsenen und Kindern gefunden wird, muss die anhaltende politische Vorenthaltung des Wahlrechts von unseren jüngsten Bürgern als das bezeichnet werden, was sie ist: soziale Ungerechtigkeit. Der Artikel beginnt mit der Darstellung einiger konzeptionellerSchwierigkeiten, die im Verhältnis Kindheit – Demokratie aufkommen. Anschließend untersucht er zwei sehr unterschiedliche Demokratieansätze und ihre Bedeutung für das Kinderwahlrecht: Prozeduralismus und das vermeintliche Kinderrecht auf eine offene Zukunft.

  2. Das Phosphatidylinositol-Transfer-Protein PITPnm2 in humanen Thrombozyten

    Kramer, Daniel

    2013-01-01

    Die Analyse des Phosphoproteoms in ruhenden und in aktivierten humanen Plättchen führte zur Identifikation des PITPnm2-Proteins. Dieses Protein wird bei einer Stimulation von Thrombozyten mit dem Prostazyklinanalogon Iloprost phosphoryliert. Diese Ergebnisse gaben Anlass zu weiteren Untersuchungen zum Vorkommen und zur Funktion dieses Proteins in Thrombozyten. In der Arbeit wurde gezeigt, dass das PITPnm2-Protein das einzige Protein der PITP-Familie ist, welches in humanen Thrombozyten exprim...

  3. Inwieweit ist die Einführung einer Finanztransaktionssteuer sinnvoll?

    2015-01-01

    Unter einer Finanztransaktionssteuer versteht man eine Steuer auf börsliche und außerbörsliche Finanztransaktionen. Die Finanztransaktionssteuer soll den Handel mit Finanzvermögen wie Aktien, Anleihen, Derivaten, Devisen und Optionen regulieren. Bereits 1936 schlug John Maynard Keynes ein ähnliches Instrument für den Aktienmarkt und James Tobin 1978 für den Devisenmarkt vor. In Deutschland wird derzeit ein Steuersatz von 0,01 % - 0,1 % diskutiert. Bisher wurde aber in keinem Land oder Wirtsch...

  4. „Ne, das kann ich besser!“ Umfang und Bedeutung der Contemporary TV Drama Serie The Mentalist für FanfictionautorInnen

    Julia Elena Goldmann

    2015-07-01

    Full Text Available Einzelgänger und Außenseiter, die sich durch exzessives Konsumverhalten und extensives Trivialwissen um ein populärkulturelles Produkt auszeichnen – auch heute ist das Bild der Fans noch stark von Stereotypen geprägt. Meistens wird Fantum jedoch nicht mit Aktivität oder gar Kreativität gleichgesetzt. Viele Fans sind aber genau das: aktive ProduzentInnen von kulturellem Kapital. Dieser Artikel fokussiert eine derartige Fanaktivität: die Produktion von Fan Fiction. Darunter versteht man Fan-generierte, fiktionale Geschichten, die Charaktere sowie bestimmte Handlungselemente eines bestimmten (populärkulturellen Ausgangsproduktes – hier: die Serie The Mentalist – beinhalten, und heute auf entsprechenden Internetseiten gepostet werden. Dieser Artikel beschäftigt sich mit Bedingungen sowie Motivationen für die Produktion von deutschsprachiger Fan Fiction und der anschließenden Veröffentlichung derselben auf der Seite www.fanfiktion.de. Es wird gezeigt, dass die AutorInnen derartiger Texte, die eine immense Bandbreite aufweisen, sehr organisiert vorgehen. Des Weiteren wird die Bedeutung der Austauschund Review-Möglichkeiten auf den Fan Fiction Websites hervorgehoben, die sehr zentral für die interviewten fünf AutorInnen ist. English Abstract: Loners and outsiders, who can be distinguished through excessive consumption of and the knowledge of trivia around a specific cultural product as well as obsessive consumerism of said product – even today the image of fans is a highly stereotyped one. Usually, the reputation of a dedicated fan is not associated with an active, creative producer of cultural capital. In reality, most of them are though – a fact that can easily be shown by a single Google search. This article focuses one form of such fan-productivity: the creation of fan fiction. Fan fictions are user-generated, fictional stories which feature characters of the preferred, popular cultural fan object – here: the The

  5. "Ist Google Dein Freund?" - Über Geschichtswissenschaft, akademische Lehre und das Internet

    Weiss, David Michael / DW

    2014-01-01

    Welchen Link darf man als Student für eine wissenschaftliche Arbeit verwenden? Woran erkennt man, ob eine Seite Relevanz beanspruchen darf? Wie funktioniert eigentlich Google? Welche Alternativen gibt es? Diese Fragen beantwortet der Text und versucht die Antworten für die Geschichtswissenschaften insgesamt und für den akamedischen Betrieben im Besonderen nutzbar zu machen.

  6. A Migrating Species? Or 'Dort, wo du nicht bist, dort ist das Glück'

    Jensen, Henrik

    Så langt øjet rækker tilbage i historien har der været modsætninger mellem det bofaste og det vandrende menneske. Kain og Abel er en af de tidlige skriftlige fortællinger – myten om den første bonde og den første nomade, og det første mord, oven på hvilket Kains efterkommere – menneskeheden? – er...

  7. Das Répertoire International des Sources Musicales (RISM nach Fünfzig Jahren

    Heckmann, Harald

    2001-12-01

    Musicales (RISM. 1971 erschienen die ersten beiden Bande des RISM, die von François Lesure bearbeiteten Écrits imprimés concernant la musique. 1960 wurde in Kassel eine Zentralredaktion für die Serie der Einzeldrucke vor 1800 gegründet, die inzwischen mit 13 Bänden bis auf einen noch fehlenden Registerband abgeschlossen ist. Die 1987 nach Frankfurt a.M. umgezogene Zentralredaktion konzentriert ihre Arbeit nun auf die Handschriften nach 1600. Dies Projekt stellte schon wegen seines Umfanges das RISM vor große Herausforderungen. Deshalb wurde schon sehr früh auf die Digitalisierung gesetzt. 1995 erschien eine erste CD-ROM mit der RISM- Handschriften-Datenbank, die seither jährlich kumuliert herauskommt; die 6. erschien Ende 2000 und umfaßt ca. 350 000 Werknachweise aus 575 Bibliotheken in 31 Ländern. Wenn man das in den zurückliegenden 50 Jahren Erreichte betrachtet und in die Betrachtung auch die inzwischen auf 29 Druckbände angewachsene Reihe mit Spezialkatalogen einbezieht, dann verdient dies Respekt. Aber es bleiben Lücken. Dazu gehört auch, daß in einigen Landern mit besonders reicher Überlieferung die noch nicht erschlossenen Quellen in den RISM-Katalog eingebracht werden müssen. Spanien ist ein solches Land und F. Gonzalez Valle hat sich große Verdienste darum erworben, diese Quellen zu heben. Seine Schüler und Nachfolger sind aufgerufen, alie Kräfte zu mobilisieren, damit Spanien innerhalb der internationalen Gemeinschaft des RISM den Platz einnimmt, der seiner reichen musikalischen Kultur in Geschichte und Gegenwart entspricht.

  8. Fish can't take legal action - but do they have to?; Der Fisch kann nicht zu Gericht ziehen - aber muss er das denn?

    Feldmann, Ulrike

    2014-01-15

    Already in 2003, the EU Commission presented a draft directive for access to courts regarding environmental issues, which was meant, above all, to serve the implementation of the Aarhus Convention (AC) ratified both by the EU and also by Germany. The objective of the convention is, amongst other things, to secure access to the courts. This is to be guaranteed both by the access of the 'members of the affected public' and also the access of the 'members of the public'. The latter is to be regulated in more detail by the draft directive presented in 2003. The draft, however, faced strong reservations on the side of the member states and has subsequently not yet been ratified. In the meantime, the topic 'access to the courts' regarding environmental associations and individual plaintiffs has gained topicality due to the legislative development of the jurisdiction of the European Court of Justice and the Bundesverwaltungsgericht (German Federal Administrative Court), as well as the consultation process initiated by the EU Commission in July 2013 to improve access to the courts. Access to the courts is without doubt an essential pillar of democratic states under the rule of law. However, meanwhile a high level of environmental protection and possibilities for court action has been achieved in favour of the environment due to law-making and in particular also the ECoJ jurisdiction. Measures toward actio popularis through legislative or judiciary action could however constitute a completely misguided approach. (orig.)

  9. Enhancing the effectiveness of IST through risk-based techniques

    Floyd, S.D.

    1996-12-01

    Current IST requirements were developed mainly through deterministic-based methods. While this approach has resulted in an adequate level of safety and reliability for pumps and valves, insights from probabilistic safety assessments suggest a better safety focus can be achieved at lower costs. That is, some high safety impact pumps and valves are currently not tested under the IST program and should be added, while low safety impact valves could be tested at significantly greater intervals than allowed by the current IST program. The nuclear utility industry, through the Nuclear Energy Institute (NEI), has developed a draft guideline for applying risk-based techniques to focus testing on those pumps and valves with a high safety impact while reducing test frequencies on low safety impact pumps and valves. The guideline is being validated through an industry pilot application program that is being reviewed by the U.S. Nuclear Regulatory Commission. NEI and the ASME maintain a dialogue on the two groups` activities related to risk-based IST. The presenter will provide an overview of the NEI guideline, discuss the methodological approach for applying risk-based technology to IST and provide the status of the industry pilot plant effort.

  10. MRI of interstitial lung diseases. What is possible?; MRT bei interstitiellen Lungenerkrankungen. Was ist moeglich

    Biederer, J. [Kreisklinik Gross-Gerau, Radiologie Darmstadt, Gross-Gerau (Germany); Universitaetsklinikum Heidelberg, Klinik fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Heidelberg (Germany); Deutsches Zentrum fuer Lungenforschung (DZL), Translational Lung Research Center (TLRC) Heidelberg, Heidelberg (Germany); Thoraxklinik, Universitaetsklinikum Heidelberg, Klinik fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie mit Nuklearmedizin, Heidelberg (Germany); Wielpuetz, M.O.; Jobst, B.J.; Dinkel, J. [Universitaetsklinikum Heidelberg, Klinik fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Heidelberg (Germany); Deutsches Zentrum fuer Lungenforschung (DZL), Translational Lung Research Center (TLRC) Heidelberg, Heidelberg (Germany); Thoraxklinik, Universitaetsklinikum Heidelberg, Klinik fuer Diagnostische und Interventionelle Radiologie mit Nuklearmedizin, Heidelberg (Germany)

    2014-12-15

    interstitieller Lungenerkrankungen die groesste Herausforderung dar. Zusammenfassung des aktuellen Stands zu Moeglichkeiten und Perspektiven der MRT fuer die Diagnostik interstitieller Lungenerkrankungen. Zusammenfassung einer aktuellen Literaturrecherche und Bewertung der Ergebnisse vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen mit der Lungen-MRT. Allein aufgrund der geringeren Detailaufloesung und der deutlich groesseren Anfaelligkeit fuer Artefakte ist die MRT der CT bei der Diagnostik interstitieller Lungenerkrankungen (''interstitial lung diseases'', ILD) bei feinen Mustern (feinnetzige Fibrose, Mikronoduli) unterlegen, kann aber groebere Fibrosen (Honigwabenmuster) detektieren. Zudem wurde an kleinen Fallgruppen gezeigt, dass die MRT diagnostisch wertvolle Informationen zur regionalen Lungenfunktion (Ventilation, Perfusion, mechanische Eigenschaften) und Entzuendungsaktivitaet (natives Signal, Kontrastmitteldynamik) liefern kann. Aktuell kann die morphologische Lungen-MRT ergaenzend zur kardialen Diagnostik bei Sarkoidose fuer die umfassende kardiothorakale Bildgebung in einer Sitzung oder fuer Verlaufsbeobachtungen eingesetzt werden. Wenn sich die Moeglichkeiten der MRT-basierten Lungenfunktionsdiagnostik und Beurteilung der Entzuendungsaktivitaet klinisch robust umsetzen lassen, ist von einer deutlichen Erweiterung des Anwendungsspektrums auszugehen. (orig.)

  11. The Institute for Security Technology Studies (ISTS): overview

    Kotz, David F.

    2004-09-01

    The Institute for Security Technology Studies (ISTS) was founded at Dartmouth College in 2000 as a national center of security research and development. The Institute conducts interdisciplinary research and development projects addressing the challenges of cyber and homeland security, to protect the integrity of the Internet, computer networks, and other interdependent information infrastructures. ISTS also develops technology for providing the information and tools necessary to assist communities and first responders with the evolving, complex security landscape. ISTS is a member of and administers the Institute for Information Infrastructure Protection (I3P), a consortium of 24 leading academic institutions, non-profits and federal laboratories that brings industry, academia and government together to articulate and focus on problems that need to be solved to help ensure the nation's information infrastructure is safe, secure, and robust.

  12. Risk-based ranking of IST components at Seabrook Station

    Utilities that operate nuclear power plants are facing increasing cost-competitive pressures. In an effort to maintain, and in most cases improve, safety margins while reducing budgets, many companies are using probabilistic methods to help allocate resources efficiently. Probabilistic ranking methods and strategies are also receiving increasing acceptance from the U.S. Nuclear Regulatory Commission, The American Society of Mechanical Engineers, and other regulatory, standards, and oversight bodies. Application of probabilistic methods at Seabrook Station indicates that inservice testing (IST) has the potential for significant reductions in resource expenditures without compromising safety margins. This paper describes the preliminary results of a risk-based ranking of IST components at Seabrook Station and offers an overview of the strategy for applying these results to the IST program. The application will include additional ranking and sensitivity evaluations (beyond those described in this paper) to ensure the fidelity of the final conclusion

  13. Das Aufdecken des Inzests als emanzipatorischer Akt - Noch einmal: "Das Fest" von Thomas Vinterberg

    Hirsch, Mathias

    2003-01-01

    Der dänische Film "Das Fest" wird unter dem Aspekt der typischen Dynamik der Inzestfamilie untersucht. Die Aufdeckung des Inzests ist Zentrum der Handlung dieses Films; sie wird nicht etwa als Ausdruck der Aggression aufgrund der sekundären Identifikation mit dem Aggressor oder als der Rache verstanden, sondern vielmehr als Emanzipationsbestrebung, sich nämlich aus der Opferidentität (primäre Identifikation mit dem Aggressor) und der verleugnenden Kollaboration trennen zu wollen. Damit verbun...

  14. Accident or maltreatment? Radiographic X-ray patterns in non-accidental trauma. The concept of sentinel injuries; Unfall oder Misshandlung? Radiologische Befunde beim nichtakzidentiellen Trauma. Das Konzept der ''sentinel injuries''

    Hirsch, F.W.; Sorge, I.; Roth, C. [Uniklinikum Leipzig AoeR, Abteilung fuer Kinderradiologie, Leipzig (Germany); Gosemann, J.H. [Universitaetsklinikum Leipzig, Uniklinikum Leipzig AoeR, Klinik und Poliklinik fuer Kinderchirurgie, Leipzig (Germany)

    2016-05-15

    The focus of this review article is on child abuse and the radiographic pattern of X-ray findings. The radiologist should be able to recognize typical injuries resulting from child abuse. In some cases the findings are highly specific for abuse and these include metaphyseal corner fractures of the long bones in children aged up to 24 months. In other cases the fractures are not specific but highly indicative of child abuse: rib fractures, for example can be associated with child abuse in more than 50 % of the cases; however, maltreatment is difficult to diagnose without taking the entire pattern of skeletal findings into consideration so that a radiological screening of the entire skeleton is often necessary. The concept of sentinel injuries might be helpful for deciding in which cases a complete skeletal screening should be performed. In the age group up to 24 months old a complete skeletal status (with some exceptions) is recommended if one of the three sentinel injuries of rib fractures, intracranial bleeding and abdominal trauma is present. (orig.) [German] Die Kindesmisshandlung und ihre radiologischen Befundmuster sind Gegenstand dieser Uebersicht. Der Radiologe sollte in der Lage sein, typische Verletzungen als Misshandlungsfolge zu erkennen. In Einzelfaellen ist der Befund hochspezifisch fuer eine Misshandlung. Hierzu zaehlen z. B. metaphysaere Kantenabsprengungen an den langen Roehrenknochen bei bis 24 Monate alten Kindern. In anderen Faellen sind die Frakturen nicht spezifisch, aber hochsensitiv fuer das Vorliegen einer Misshandlung, z. B. bei Rippenfrakturen, die in ueber 50 % der Faelle mit einer Misshandlung assoziiert sein koennen. Die Misshandlung kann allerdings oft nur aus der Zusammenschau der unterschiedlichen Befunde, also nach Beurteilung des gesamten Skelettstatus, diagnostiziert werden. Fuer die Entscheidung, in welchen Faellen ein kompletter Skelettstatus angefertigt werden sollte, stellt sich das Konzept der ''sentinel injuries

  15. Aaron V. Cicourel: Es ist nicht so, dass ich prinzipielle Einwände gegen Quantifizierung oder Formalisierung oder Modellbildungen hätte. Wogegen ich mich allerdings verwehre ist, quantitative Methoden anzuwenden, die mit dem jeweiligen Untersuchungsphänomen nicht vereinbar sind

    Witzel, Andreas; Mey, Günter

    2004-01-01

    Dieses hauptsächlich per E-Mail geführte Interview beginnt mit einer Beschreibung des wissenschaftlichen Werdegangs von Aaron V. CICOUREL, ausgehend vom Studium über seine Zeit als Doktorand und Assistenzprofessor bis hin zu seinen ersten Erfahrungen mit Feldforschung (Teil 1). Teil zwei enthält kritische Reflexionen über das Problem der ökologischen Validität, das in mündlichen und schriftlichen Befragungen auftritt, die Ethnographie ausklammern. CICOUREL plädiert – und das ist sein spezifis...

  16. Veel Dora Gordine'ist / Jüri Hain

    Hain, Jüri, 1941-

    2006-01-01

    Skulptor Dora Gordine'ist (Gordin, Gordina), tema kohta leiduvast infost (Julius Genss, Leo Gens, Ervin Pütsep, K. G. Sauri "The Artists of the World", H. Vollmeri "Allgemaines Lexikon der bildenden Künstler"), esinemisest näitustel Eestis. Vt. ka: Kivimäe, Juta. Dora Gordini teekond suurde kunsti algas Tallinnast // Sirp, 2006, 25. august, lk. 10

  17. Das biochemische Rezidiv beim Prostatakarzinom

    Rauchenwald M

    2010-01-01

    Full Text Available Als biochemisches Rezidiv (BCR wird der Wiederanstieg des nach kurativer Therapie des Prostatakarzinoms (PCa abgefallenen PSA-Werts bezeichnet. Der PSA-Verlauf nach kurativer Therapie ist von der primären Behandlungsmethode abhängig, weshalb auch unterschiedliche Definitionen dafür vorliegen. Der Verlauf selbst scheint prognostische Bedeutung zu haben. Ein Wiederanstieg des PSA-Werts geht der klinischen Progression voraus, wodurch frühzeitig eine Therapie eingeleitet werden kann. Der ideale Zeitpunkt für eine Sekundärbehandlung ist allerdings noch ungenügend definiert. Fast die Hälfte der BCR treten innerhalb der ersten 2 Jahre, ¾ innerhalb der ersten 5 Jahre nach Primärtherapie auf. Als Risikofaktoren für einen BCR werden ein primäres Tumorstadium ≥ T2c, PSA 15, Samenblaseninvasion, Lymphknotenbefall sowie Gleason-Score ≥ 8 angesehen. Von klinischer Bedeutung ist vor allem die Unterscheidung zwischen lokoregionärem und systemischem Rezidiv. Hierzu werden als Parameter neben dem primären Tumorstadium und Gleason-Score das posttherapeutische Intervall und die PSA-Dynamik empfohlen. Als diagnostische Maßnahmen erscheinen nur die Skelettszintigraphie und die Positronenemissionstomographie mit Acetat- oder Cholintracern und diese ebenfalls nur bei entsprechend hohen PSA-Werten sinnvoll. Therapeutisch kommt nach primärer Radikaloperation und Verdacht auf einen lokalen Progress in erster Linie die Salvagebestrahlung zur Anwendung, nach primärer Radiatio wird allerdings vorwiegend die hormonelle Manipulation einer Salvageoperation oder alter“nativen lokaltherapeutischen Maßnahmen vorgezogen.

  18. Das explorative Interview : zur Rekonstruktion der Relevanzen von Expertinnen und anderen Leuten

    Honer, Anne

    1994-01-01

    Das Interview wird hier verstanden als eine seiner Struktur nach asymmetrische, funktionsorientierte Kommunikationsform. Die explorative Variante unterscheidet sich von anderen Interviewtypen dadurch, daß sie verfahrenstechnisch vollständig darauf ausgerichtet ist, innerhalb der die Forscherin interessierenden Thematik möglichst weite, 'unbekannte', auch latente Wissensgebiete der Befragten zu erschließen. Das explorative Interview, das prinzipiell in drei fragetechnisch divergenten Phasen ...

  19. Das Metabolische Syndrom - Beginn des "Tödlichen Quartetts"?

    Toplak H

    2005-01-01

    Full Text Available Das Metabolische Syndrom (MetSy ist heute der entscheidende Risikofaktor der Sklerose der großen Gefäße und damit verantwortlich für die Mehrzahl der Todesfälle – auch in Österreich. Die Definition des MetSy wurde in den letzten Jahren einem leichten Wandel unterzogen. Die Klassifikationen (vor allem WHO und NCEP-ATP-III nähern sich marginal unterschiedlich entweder via Insulinresistenz oder Fettverteilung an den Menschen, und sind daher naturgemäß in Grenzfällen nicht 100 % deckungsgleich, obwohl die meisten "schwerer betroffenen" Patienten dann in beiden Schemata als MetSy klassifiziert werden. Wir haben gelernt, daß die androide Adipositasform und damit das viszerale Fett zentraler Triggerfaktor des MetSy ist und auch zahlreiche neuere makrovaskuläre Risikofaktoren, wie Akutphasenproteine, Entzündungsmediatoren und prokoagulatorische Zustände, beeinflußt. Die oft erst später hinzutretende Blutzuckerstoffwechselstörung bis hin zum Diabetes mellitus Typ II selbst verursacht mehrheitlich zusätzlich die Mikroangiopathien. Das "Tödliche Quartett" ist verwandt mit der NCEP-Definition des MetSy, es wurde ihm als Folge der "Upper Body Obesity" und des assoziierten Risikoclusters (Glukosetoleranzstörung, Hypertriglyzeridämie und Hypertonie der vaskuläre Tod angelastet. Das "Tödliche Quartett" ist dem MetSy also verwandt und eher als sein Vollbild zu verstehen, das naturgemäß damit zuerst auftreten kann. Die neuesten aktuellen IDF-Richtlinien 2005 (IDF Consensus worldwide definition of the metabolic syndrome in clinical practice gehen noch einen Schritt weiter und nehmen den Bauchumfang auf niedrigerem Level als bisher (Mann 94 und Frau 80 cm als unabdingbaren Parameter in die Klassifikation des MetSy auf, die anderen beiden Risikofaktoren sind variabel. Das entspricht auch den Grundlinien des Autors.

  20. Das ovarielle Überstimulationssyndrom (OHSS

    Sander T

    2011-01-01

    Full Text Available Das ovarielle Überstimulationssyndrom (OHSS ist eine relativ häufige Komplikation bei der künstlichen Befruchtung bzw. bei einer ovariellen Stimulationsbehandlung. Es wird über die Pathophysiologie berichtet, die durch eine erhöhte Gefäßpermeabilität mit einer Flüssigkeitsverschiebung in den extravasalen Raum bedingt ist, vermutlich getriggert durch den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor (VEGF. Junge Frauen mit hyperandrogenämischen Zyklusstörungen und polyzystischem Ovarsyndrom (PCOS haben ein erhöhtes Risiko und eine Ovulationsinduktion mit HCG (humanem Choriongonadotropin sollte vermieden werden. Erscheinungsbild, Präventionsmaßnahmen und Therapie werden mit dem Ziel erläutert, die Komplikationsrate niedrig und die Schwangerschaftsrate so hoch wie möglich zu halten.

  1. Zwischen Skepsis und Annäherung - Island und die Europäische Union

    Meike Stommer

    2007-01-01

    Island ist das einzige nordische Land, das sich noch nie um eine Mitgliedschaft in der EU beworben hat. Die politische Elite Islands blendet das Thema weitgehend erfolgreich aus dem politischen Diskurs aus. Das faktische politische Handeln steht aber nicht im Einklang mit dem politischen Diskurs: Island hat im Laufe der letzten Jahrzehnte engere Bindungen an die europäische Integration und damit an die EU gesucht und ist durch das Handeln der politischen Elite vielfach in europäische Integra...

  2. Das Geheimnis der Mona Lisa gelöst

    Probst, Veit

    2008-01-01

    Das Gemälde von Leonardo da Vinci „Mona Lisa“ hängt im Louvre in Paris. Millionen von Besuchern haben sich in ihr geheimnisvolles Lächeln verliebt und sich gefragt, wer die Dame wohl sei, die Leonardo da Vinci in diesem Portrait verewigt hat. Auch die Fachwelt ist sich bis heute nicht einig, wer Mona Lisa wirklich war. Doch in der Universitätsbibliothek Heidelberg ist man sich sicher, ihre Herkunft geklärt zu haben. In einer Inkunabel - einer Schrift aus der Frühzeit des Buchdrucks – findet s...

  3. Editorial: Partizipationschancen im Kulturraum Internet nutzen und gestalten: Das Beispiel Web 2.0

    Kerstin Mayrberger

    2011-10-01

    Full Text Available Hatte man in den Neunzigerjahren das Netz vor allem als virtuelle Realität charakterisiert, das dem realen Alltag gegenübersteht, so wird immer stärker deutlich, wie stark die Kultur der alltäglichen Lebenswelt mit dem Kulturraum Internet verflochten ist. So wird das Netz, wo man online einkauft, Freunde im Chat trifft, sich täglich über aktuelle Nachrichten informiert, immer mehr als Erweiterung des alltäglichen Lebens betrachtet. Dies bedeutet daher auch, dass wer am Netz aktiv partizipiert, zugleich über einen Anteil an gesellschaftlicher Macht verfügt. Politische Kampagnen im Internet oder die Präsentation von Politikern/-innen bei Wahlkämpfen im Netz unterstreichen diesen Trend auf eindrückliche Weise. Damit ist das Internet ist in den letzten Jahren zu einem Kulturraum sui generis avanciert. Zuerst war das Netz vor allem ein vom Sender gesteuertes «Push-Medium», von welchem Informationen rezipiert und heruntergeladen wurden. Nicht jede/r konnte die Funktion des Senders einnehmen. Mit der technischen und sozialen Weiterentwicklung des Internets in den letzten Jahren hin zum so genannten Web 2.0 ist jede/r potenziell ein «Prosumer», also Produzent/in und Konsument/in in einem. Jede/r kann sich dank technisch niedrigschwelliger Softwareangebote potenziell am «Mitmachnetz» beteiligen. Inhalte werden von Einzelnen oder kollaborativ im Netz erstellt und publiziert, (ausgewählt rezipiert und weiterpubliziert. Damit hat sich das neue Netz zu einem «Pull-Medium» weiterentwickelt, das massgeblich von den Beiträgen der Empfänger/innen mitgestaltet wird. Das Internet wird so zu einem wesentlichen Medium der Partizipation. Die These, wonach das Internet immer stärker zu einem partizipativen Medium wird, ist allerdings nicht unumstritten. So wird eingewandt, dass das Pull-Prinzip des Internets sich oft auf private Inhalte bezieht und dass es schwierig ist, in dem unübersichtlichen Netz eine wirksame Gegen

  4. Bio hält das Wasser rein! Eine ökonomische Bewertung

    Kratochvil, R.; Lindenthal, T.

    2003-01-01

    Die Biologisch Landwirtschaft leistet aus folgenden Gründen einen wichtigen Beitrag zum Grundund Trinkwasserschutz: Die Beeinträchtigung durch chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel ist ausgeschlossen. Aufgrund des angestrebten geschlossenen Betriebskreislaufes und rechtlicher Vorgaben ist der Eintrag von Nitrat in das Grund- und Trinkwasser drastisch reduziert. Ökonomische Berechnungen zeigen, dass die Biologische Landwirtschaft zur Verringerung von Kosten, die gegenwärtig die Allgeme...

  5. Friedrich Reinhold Kreutzwaldi keelekasutusest Inlandis / Zum Sprachgebrauch Fr. R. Kreutzwalds anhand seiner Beiträge in der Wochenschrift Das Inland

    Mari-Ann Palm

    2012-01-01

    Full Text Available Zum Sprachgebrauch Fr. R. Kreutzwalds anhand seiner Beiträge in der Wochenschrift „Das Inland“ Zusammenfassung Im vorliegenden Aufsatz wird der Sprachgebrauch Friedrich Reinhold Kreutzwalds anhand seiner Beiträge in der Wochenschrift „Das Inland“ betrachtet. Zuerst wird ein kurzer Überblick über Kreutzwald als Mitarbeiter des „Inlands“ gegeben, danach geht man auf die Behandlung seiner Sprache ein. Die Autoren und Herausgeber des deutschsprachigen „Inlands“ waren in der Regel Deutschbalten, deren Muttersprache Deutsch war. Mit Kreutzwald verhält es sich anders. Er war ein gebürtiger Este, der sich die deutsche Sprache angeeignet hatte. Seine Bildung von der Grundschule bis zum Abschluss der Universität hatte er in deutscher Sprache erhalten. Dieser Umstand gibt Anlass zur Frage, ob in Kreutzwalds deutscher Sprache Merkmale vorkommen, die seine estnische Herkunft verraten. Bei der Analyse des Sprachgebrauchs von Kreutzwald werden folgende Ebenen des Sprachsystems berücksichtigt: Lexik (Wortwahl, Grammatik (Morphologie und Syntax und Stilfiguren, vorwiegend Mittel der Bildlichkeit. Da die untersuchten Texte etwa 170 Jahre alt sind, ist es selbstverständlich, dass in ihnen Wörter und Wendungen vorkommen, die heute als veraltet oder altertümlich gelten. Neben dem veralteten Wortgut benutzt Kreutzwald recht viele Wörter und Wendungen, die der gehobenen Stilschicht angehören. Wörter aus den so genannten niederen Stilschichten kommen in Kreutzwalds Schriften bedeutend seltener vor. Wider Erwarten erscheint ausgesprochenes deutschbaltisches Wortgut in der Publizistik von Kreutzwald kaum. Hervorzuheben sind aber okkasionelle Bildungen von Kreutzwald. Da es nicht für jeden estnischen Begriff oder jedes estnische Wort eine adäquate deutsche Entsprechung gab, musste Kreutzwald selbst neue Wörter bilden. Im Bereich der Morphologie gibt es nicht viele Besonderheiten. Ein typisches Merkmal ist die Bevorzugung der Formen, die

  6. Saisonaler Eintrag von Spurenstoffen in das grönländische Eis und deren Auswirkung auf die Verdichtung von Firn: Fallstudie an einem ausgewählten Firnkernstück aus Nordgrönland

    Weißbach, Stefanie

    2011-01-01

    Die in den Luftblasen der Eiskerne eingeschlossene Luft ist ein wichtiges Klimaarchiv. Hieraus kann die Zusammensetzung der Paläoatmosphäre bestimmt werden. Dabei ist es von Nöten das exakte Alter der Luft bestimmen zu können, um eine zeitliche Zuordnung zu garantieren. Das Alter des die Luftblasen umgebenden Eises ist dabei stets größer als jenes der Luft selber, da eine gewissen Zeit von Nöten ist, bis die Blasen vollständig abgeschnürt und vom Austausch zur Atmosphäre abgesc...

  7. Klimaerwärmung: Der Biolandbau ist gefragt

    Niggli, Urs

    2007-01-01

    Im IPCC-Report vom Mai 2007 wird die Landwirtschaft als einer der sieben wichtigen Sektoren genannt, wo mit angepassten Massnahmen Kohlendioxid zurückgebunden und Lachgas- und Methanemissionen reduziert werden können. Die biologische Landwirtschaft ist eine interessante Alternative, um zur Abschwächung des Klimawandels beizutragen. Gleichzeitig sind Biobetriebe vermutlich besser in der Lage, sich an unberechenbare Wetterschwankungen anzupassen. Zu dieser Schlussfolgerung kam auch die FAO-...

  8. Karakteristik Psikometri Subtes ZAHLENREIHEN (ZR) Pada Intelligenz Struktur Test (IST)

    Princen

    2011-01-01

    Pscyhological test that has good quality from psychometric view is a must in a measurement process to ensure a precise result and can be trusted. But many factors can affect the quality of a test, so a constantly evaluation and revision is needed. The purpose of this study is to analyze the psychometric characteristics of intelligence test Intelligenz Struktur Test (IST) used at Pusat Penelitian dan Pengabdian pada Masyarakat (P3M) Faculty of Psychology, University of North Sumatera that a...

  9. Ist der Nationalsozialismus doch männlich? National Socialism—A “Male” Phenomenon After All?

    Constanze Jaiser

    2000-11-01

    Full Text Available Nach der Printausgabe der „Enzyklopädie des Nationalsozialismus“, die 1998 im Klett-Verlag erschien, liegt nun unter dem gleichnamigen Titel eine CD-ROM in der Digitalen Bibliothek des Verlages Directmedia Publishing vor. Angekündigt ist sie als umfassendes Nachschlagewerk zum Nationalsozialismus, im Aufbau als eine Kombination aus Handbuch, Sachlexikon und kommentiertem Personenverzeichnis. Bei diesem Anspruch darf erwartet werden, daß die Herausgeber dieses Werkes auch die Geschlechterperspektive berücksichtigen. Da kein Bereich sozialen Handelns und gesellschaftlicher Praxis unabhängig von Geschlechterdifferenzen strukturiert ist, ist es für die Erforschung historischer, politischer, kultureller Quellen unabdingbar, die Kategorie Geschlecht mit in den Blick zu nehmen, um so das Ineinander und Gegeneinander geschlechtsspezifischer Verhaltensweisen von Männern und Frauen sichtbar zu machen.Following the printed version issued by Klett in 1998, the “Encyclopedia of National Socialism” ist now also available on CD-ROM in the digital library of the Directmedia Publishing group. It is advertised as being a comprehensive reference work on National Socialism, structurally a combination of manual, encyclopedia and annotated register of persons. Considering these high standards it is to be expected that the editors would take the existence of different gender perspectives into account. There is no sphere of social action and practice which could claim to be structurally independent of gender differences; therefore, when researching historical, political or cultural sources, it is indispensable to be mindful of the category gender to make the interacting behavioral patterns specific to men and women as transparent as possible.

  10. Software-Prozesse und Software-Qualität

    Ludewig, Jochen

    2006-01-01

    Ein Software-Entwickler sorgt für gute Software-Qualität, weil das praktisch ist, weil gute Software die billigste Lösung ist, also nicht, weil das in irgendwelchen Vorschriften gefordert wird oder ihm durch Drill in der Ausbildung anerzogen wurde. Aber was ist gute Software-Qualität? Zunächst erwarten wir, dass die Anforderungen erfüllt sind, dass also die Software (Programme und Dokumente) leistet, was sie leisten soll (Brauchbarkeit).Das reicht aber nicht aus; da sich die Anforderungen ...

  11. Risk-ranking IST components into two categories

    Rowley, C.W.

    1996-12-01

    The ASME has utilized several schemes for identifying the appropriate scope of components for inservice testing (IST). The initial scope was ASME Code Class 1/2/3, with all components treated equally. Later the ASME Operations and Maintenance (O&M) Committee decided to use safe shutdown and accident mitigation as the scoping criteria, but continued to treat all components equal inside that scope. Recently the ASME O&M Committee decided to recognize service condition of the component, hence the comprehensive pump test. Although probabilistic risk assessments (PRAs) are incredibly complex plant models and computer hardware and software intensive, they are a tool that can be utilized by many plant engineering organizations to analyze plant system and component applications. In 1992 the ASME O&M Committee got interested in using the PRA as a tool to categorize its pumps and valves. In 1994 the ASME O&M Committee commissioned the ASME Center for Research and Technology Development (CRTD) to develop a process that adapted the PRA technology to IST. In late 1995 that process was presented to the ASME O&M Committee. The process had three distinct portions: (1) risk-rank the IST components; (2) develop a more effective testing strategy for More Safety Significant Components; and (3) develop a more economic testing strategy for Less Safety Significant Components.

  12. Was ist so Berlin? Eine kritische Rezension aktueller Linien und Fragestellungen der Stadtforschung in der deutschen Hauptstadt

    Samuel Merrill

    2014-10-01

    Full Text Available Ende 2012 hat das Zitty Magazin des Tagesspiegels seine Werbekampagne „Das ist so Berlin“ gestartet. Seither sind kleine rot-weiße Aufkleber mit dieser Aussage überall in der Stadt aufgetaucht, auf Mülleimern, U-Bahn-Schildern und Bushaltestellen. Zum Teil als Reaktion auf diese Kampagne, fragt diese kritische, bilinguale Rezension Was ist so Berlin? um die aktuellen Linien und Fragestellungen der Stadtforschung in Berlin zu diskutieren. Dazu werden die Berlin-Sitzungen zweier internationaler Tagungen des Jahres 2013 rezensiert, die Sitzungen der Jahreskonferenz der Association of American Geographers (Los Angeles 9-13 April und es Jahrestreffen des Research Committee 21 (Berlin 29-31, sowie der Sammelband – The Berlin Reader: A Compendium on Urban Change and Activism (Transcript, 2013, herausgegeben von Matthias Bernt, Britta Grell und Andrej Holm. Im Anschluss betont die Rezension die Notwendigkeit die Vorstellungen zu Berlin und Berlins exceptionalism, die in der Stadtforschung entwickelt werden, fortlaufend so zu beleuchten, dass eine pluralistische Rhetorik, die Position und Verantwortung von Forscher_innen und wissenschaftliche Forschungslücken, berücksichtigt werden.

  13. Die Schutzdauerproblematik im Immaterialgüterrecht - Lösungsansätze für das Urheberrecht aus dem gewerblichen Rechtsschutz und dem US-amerikanischen Copyright

    Danisch, Marcus

    2007-01-01

    Nach der Ansicht des Verfassers, weist das bestehende Schutzdauersystem im Urheberrecht vor allem vier Problembereiche auf, die von zentraler Bedeutung sind: • Die Regelschutzdauer ist sehr lang und starr. • Der Interessenausgleich im Rahmen der Schutzdauer führt zu einem unausgewogenen Ergebnis. • Eine Regelschutzdauer, die nach dem Motto One-Size-Fits-All ausgestaltet ist, passt letztendlich nur in wenigen Fällen. • Das bestehende Schutzdauersystem sieht kein Registrierungserfordernis vor. ...

  14. Multi-Familientherapie (MFT) mit Familien von entwicklungsbeeinträchtigten, chronisch kranken und behinderten Kindern: „Das Frankfurter MFT-Modell“

    Goll-Kopka, Andrea

    2009-01-01

    Multi-Familientherapie (MFT) ist ein evidenzbasiertes Verfahren zur Behandlung von psychischen Störungen, psychiatrischen Symptomen und körperlichen Erkrankungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, das im angelsächsischen Bereich bereits weit verbreitet ist. Erste Behandlungserfahrungen in Deutschland mit MFT für Jugendliche mit Anorexia nervosa und Kinder mit Teilleistungsstörungen belegen positive Efekte der MFT. Das Frankfurter MFT-Modell für Familien mit entwicklungsbeeint...

  15. Die Parlamentswahlen und das Referendum in Belarus'

    Ott, Alexander

    1995-01-01

    Von allen europäischen Staaten sind in Belarus das Streben nach Selbständigkeit und die nationale Volksidentität am wenigsten ausgeprägt. Die früher 'sowjetischste' aller Sowjetrepubliken befindet sich in einer tiefen Identitätskrise. Im Unterschied zu Rußland und der Ukraine hat Belarus keine Antikommunismus- und Souveränitätswelle erlebt. Der Transformationsprozeß hat in der Republik noch nicht begonnen. Die Dominanz Rußlands, seiner Kultur, Sprache und Wirtschaft ist in Belarus allgegenwär...

  16. Das „unsägliche Verbrechen“

    Angela Koch

    2006-03-01

    Full Text Available Gesa Danes Untersuchung zur Vergewaltigung in Literatur und Recht ist eine präzise Analyse literarischer „Vergewaltigungsfälle“ vor dem jeweiligen zeitgenössischen rechtlichen Hintergrund. Im Vordergrund der Betrachtung stehen Texte von Barockautoren wie Grimmelshausen, Lohenstein oder Calderón de la Barca sowie von Schriftsteller/-innen des ausgehenden 18. und 19. Jahrhunderts wie Wagner, Goethe, Kleist, Lessing oder Hahn-Hahn. Diese Texte hat Dane auf deren anthropologische Konzeptionen von Ehre, Scham und Schande und auf das Tabu des Sprechens über sexuelle Gewalt befragt.

  17. Das Ehegattensplitting im Widerstreit der Argumente

    Sabine Berghahn

    2008-07-01

    Full Text Available Der von Barbara Seel herausgegebene Sammelband beschäftigt sich u. a. aus familienpolitischer Sicht mit den Pro- und Contra-Argumenten zu der in Deutschland geltenden Ehegattenbesteuerung. Der Band ist interdisziplinär angelegt und stellt einen Überblick her, der auch für Expert/-innen noch neue Gesichtspunkte enthält. Als Gesamttendenz zeigt sich ein Plädoyer für eine individualisierende Reform. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt Britta Dietrich in ihrer schmalen Abhandlung, in der sie – knapp und kaum erkenntnisfördernd – die juristische Debatte über das Ehegattensplitting nachzeichnet.

  18. Was bedeutet «virtuelles Lernen»?

    Tobias Hölterhof

    2008-01-01

    Das Internet gilt als «virtuell». Gemeinschaften im Internet sind demnach «virtuelle Gemeinschaften» und Lernen über das Internet ist «virtuelles Lernen». Virtuell gilt aber auch als «nicht real». Angesprochen ist damit ein Bedeutungssprektrum, das die Realität einteilt in das «Reale» und in das «Virtuelle», bis hin zu einer diffusen Vorstellung von nicht «realen» Welten. Angesichts dieser Mannigfaltigkeit der Verwendungsweisen ist unklar was unter «virtuellem Lernen» zu verstehen ist. Was be...

  19. Tutorium Quantenfeldtheorie was Sie schon immer über QFT wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten

    Edelhäuser, Lisa

    2016-01-01

    Dieses Buch richtet sich an alle, die sich schon immer gefragt haben, wie die kanonische Quantisierung, die LSZ-Reduktionsformel, Pfadintegrale, Feynman-Graphen und die Renormierung miteinander zusammenhängen. Als locker geschriebene Begleitlektüre zu Vorlesungen über Quantenfeldtheorie oder zum Selbststudium geeignet, gibt sich das Buch gesprächig und liefert Rechentricks und Erklärungen, die für Einsteiger sehr hilfreich sind. Im ersten Teil werden anhand von Skalarfeldern grundlegende Konzepte von der klassischen Feldtheorie bis zur Renormierung eingeführt. Der zweite Teil verallgemeinert diese für Felder mit Spin und legt mit der Einführung des Eichprinzips die Grundlagen für den dritten Teil. Hier werden „Anwendungen auf die reale Welt“ behandelt: Die Quantenelektrodynamik und ihre Renormierung, sowie das Standardmodell der Teilchenphysik und der Higgs-Mechanismus. Durch ausführlich vorgerechnete und in den Text eingebundene Aufgaben eignet sich das Tutorium sowohl zum schnellen Nachschla...

  20. Das Akute Abdomen beim Kleintier aus chirurgischer Sicht : Eine retrospektive Studie von 2000- 2005

    Günther, Charlotte Stefanie

    2011-01-01

    Das Akute Abdomen bezeichnet einen akut bedrohlichen Zustand mit starken (progredienten) Bauchschmerzen, der wegen der Tendenz zur raschen Verschlimmerung der unverzüglichen Abklärung bedarf. Bei der Diagnosestellung ist neben dem klinischen Bild die Bildgebung von größter Bedeutung. Das Röntgen und der Ultraschall zählen hier zu den wichtigsten Verfahren. Nach Kenntnis der Autorin ist diese Studie die erste in der veterinärmedizinischen Literatur, die die Gesamtheit aller akuten Abdomen ...

  1. Einfluss des Einsatzes der Larynxmaske auf das OP-Ergebnis bei Adenotomien

    Freimann, K; Deichmüller, C; Eich, C; Welkoborsky, HJ

    2014-01-01

    Einleitung: Die Adenotomie ist der häufigste HNO-ärztliche Eingriff bei Kindern zwischen dem 1. Und 7. LJ. Sie wird in der Regel als ambulanter Eingriff in Allgemeinnarkose durchgeführt. Um das Narkoserisiko zu minimieren wird in den letzten Jahren zunehmend die Beatmung durch eine Larynxmaske sichergestellt. Im Vergleich zur Intubationsnarkose hat der Operateur weniger Überblick über das OP-Feld. Fraglich ist daher, ob die Wahl der Larynxmaske im Vergleich zum Tubus zu einer erhöhten Re-Ade...

  2. Das niederländische Bündnis für Arbeit und seine Wirkungen

    Delsen, Lei

    2000-01-01

    'Jobs, Jobs und abermals Jobs' ist das politische Schlagwort in den Niederlanden. In diesem Artikel werden die Hintergründe des niederländischen "Beschäftigungswunders" erläutert und die zentrale Frage beantwortet, ob es möglich und erwünscht wäre, das "Poldermodell" in Deutschland einzuführen und zu implementieren. Gefolgert wird, dass die Übertragbarkeit des Poldermodells beschränkt ist. Es gibt beträchtliche kulturelle und institutionelle Unterschiede zwischen den beiden Ländern. Die Kehrs...

  3. Das Knochenmaterial: Ein Nano-Komposit aus Mineral und Kollagen

    Fratzl-Zelman N

    2011-01-01

    Full Text Available Eine wesentliche Aufgabe des Knochens ist seine Stützfunktion für den Körper. Die dafür notwendigen mechanischen Eigenschaften erhält der Knochen durch seinen komplexen hierarchischen Aufbau. Makroskopisch unterscheidet man Geometrie und die innere Architektur im spongiösen und im kompakten Knochen (Röhrenknochen. Das Knochenmaterial selbst ist aus komplexen Strukturen bis zur Größenordnung von wenigen Nanometern aufgebaut. Auf der untersten Ebene ist die Knochenmatrix ein Kompositmaterial aus 2 Komponenten mit ganz unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften. Es besteht aus langen elastischen Fasern aus Typ-I-Kollagenfibrillen, in die harte 2–4 Nanometer dicke Kalziumphosphatpartikel eingelagert sind. Für die mechanische Kompetenz dieses Materials spielen viele Faktoren eine Rolle. Abweichungen z. B. im Aufbau oder bei der Quervernetzung der Kollagenmoleküle sowie in der Form, Größe und Anordnung der Mineralpartikel bewirken Veränderungen der mechanischen Eigenschaften. Wesentlich bestimmt auch der Grad der Mineralisierung die Elastizität (Steifigkeit des Knochenmaterials. Bei Knochenerkrankungen können die beschriebenen Veränderungen im Knochenmaterial zu einem erhöhten Frakturrisiko führen. In vielen Fällen ist es daher wichtig, zusätzlich zu den biochemischen Parametern und der klinischen DEXAKnochendichtemessung eine Knochenbiopsie des betroffenen Patienten zu untersuchen. Neue methodische Ansätze erlauben es, gezielt bestimmte hierarchische Ebenen des Materials zu überprüfen und die Auswirkungen von Erkrankungen auf das Knochenmaterial zu erfassen. Diese Information ist nicht nur für das Verstehen verschiedenster Erkrankungen generell notwendig, sondern kann auch zur Bestimmung des Frakturrisikos und für die Therapieentscheidung für den einzelnen Patienten wichtig sein.

  4. Kirchliches Asylrecht und Kirchenasyl im demokratischen Rechtsstaat

    Herler, Gregor

    2005-01-01

    Thesen I. Allgemeine Thesen 1. Ausgangsthese: Das historische kirchliche Asylrecht und die heutige Gewährung von Kirchenasyl sind strikt zu unterscheiden. 2. Zwei unterschiedliche Betrachtensweisen sind angebracht. Zum einen ist es eine asylrechtliche Fragestellung, ob das heutige Kirchenasyl an das überkommene Rechtsinstitut des kirchlichen Asylrechts anknüpft bzw. als solches in unserer Rechtsordnung noch denkbar ist. Zum anderen könnte das Kirchenasyl aber auch als neuere Erscheinungsform ...

  5. Das Aerosol-Ionenfallen-Massenspektrometer (AIMS) : Aufbau, Charakterisierung und Feldeinsatz

    Fachinger, Johannes Richard Werner

    2012-01-01

    Um die in der Atmosphäre ablaufenden Prozesse besser verstehen zu können, ist es wichtig dort vorhandene Partikel gut charakterisieren zu können. Dazu gehört unter anderem die Bestimmung der chemischen Zusammensetzung der Partikel. Zur Analyse insbesondere organischer Partikel wurde dazu in einer früheren Promotion das Aerosol-Ionenfallen-Massenspektrometer (AIMS) entwickelt.Im Rahmen dieser Arbeit wurden Entwicklungsarbeiten durchgeführt, um die Charakteristiken des Prototypen zu verbessern ...

  6. Marketing und Sales Performance Measurement : Das Beispiel Dell

    Freyer, Achim; Kurzmann, Heike

    2008-01-01

    Die Fähigkeit eines Unternehmens Leistungsnachweise von Marketing- und Verkaufsmassnahmen zu erbringen, wird bei Dell als Grundvoraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg angesehen. Die RAD ("Retention Akquisition Development")-Matrix ist ein Vorzeigebeispiel für ein Kennzahlencockpit, welches als Kontrollinstrument dient, mit dem Ziel, Zusammenhänge zwischen Marktaktivitäten und Marktleistung transparent zu machen. Zusätzlich ermöglicht das Cockpit eine proaktive Steuerung zukünftiger Mark...

  7. Einfluss produktionsbezogener Kommunikation auf das Verbrauchervertrauen in (Bio-)Lebensmittel

    Kriege-Steffen, Astrid

    2015-01-01

    Untersuchungsgegenstand in der vorliegenden Arbeit ist der Einfluss von Vertrauen in Lebensmittel auf den Kaufentscheidungsprozess und die Bedeutung von produktionsbezogener Kommunikation auf das Verbrauchervertrauen. Die Entscheidungsgründe für oder gegen bestimmte Lebensmittel wurden bereits in einigen Studien untersucht. Dabei werden beispielsweise die Bedeutung des Preises, des Gesundheitswertes und des Tier- und Umweltschutzes erfasst. Ebenso werden Ängste der Konsumenten in Bezug au...

  8. Schwerelose Gefahr für das Immunsystem

    Ullrich, O

    2009-01-01

    Forscher der Universität Zürich und die Schweizer Luftwaffe arbeiten gemeinsam an einem der Hauptprobleme der bemannten Raumfahrt – dem Einfluss der Schwerelosigkeit auf das Immunsystem. Die Luftwaffe ist im Projekt gleich doppelt vertreten: Einerseits gehört Berufsmilitärpilot Marc Studer dem Forschungsteam an und andererseits hat der Lufttransportdienst des Bundes (LTDB) den Transport der zu erforschenden Zellen übernommen.

  9. Anamnesen des Undarstellbaren. Zum Widerstreit um das Vergessen(e)

    Tholen, Georg Christoph

    1997-01-01

    Zwischen Erinnern und Vergessen: Risse im Verstehen Shoah - Holocaust - Ausschwitz: Drei Passwörter für das stets unvollständige Begreifen der nationalsozialistischen Massenvernichtung, die als jeweils bevorzugtes Schibboleth die Grenzen des Verstehens markieren und zugleich verdecken. Denn indem mit ihnen die bleibende Unzugänglichkeit eines einmaligen Zivilisationsbruchs definiert und datiert werden soll, ist zugleich eine Aporie zwischen Datum und dem, was sich diesem entzieht, gegeben. Di...

  10. Erigeron sumatrensis, das Sumatra-Berufkraut, in Frankfurt am Main

    Buttler, Karl Peter

    2007-01-01

    Erigeron sumatrensis ist seit 1981 in Frankfurt am Main als Neophyt bekannt. Das gegenwärtige Verbreitungsmuster deutet darauf hin, dass die Art sich langsam ausbreitet. Um ihr Erkennen zu erleichtern, wird ein Bestimmungsschlüssel für die in Europa vorkommenden annuellen Adventivarten der Sektion Conyza beigegeben, ergänzt durch einige Anmerkungen zu noch offenen taxonomischen Fragen. Für drei Herkünfte aus Frankreich wurde die hexaploide Chromosomenzahl 2n = 54 ermittelt.

  11. Tumorinduzierte Angiogenese in Tumor-Stammzell- Konfrontationskulturen : ein neues Tierversuchsersatzmodell für das Screening anti-angiogener Substanzen

    Milosevic, Nada

    2011-01-01

    Das Wachstum und Metastasierungspotential eines Tumors steigt mit seiner vaskulären Versorgung. In dieser Arbeit wurde die Tumorinduzierte Angiogenese in einem in vitro System untersucht, das gewährleistet, diesen Prozess unter beinahe physiologischen Bedingungen (Zell-Zell und Zell-extrazelluläre Matrixinteraktionen) zu beobachten. Das aus embryonalen Stammzellen hergestellte EB ist in der Lage, die vom Tumorsphäriod ausgehenden Signale zu empfangen und mit gezielter Differenzierung auf die ...

  12. Visualisierungsmethoden für das interaktive Erfassen und Strukturieren von Informationen im Kontext der Freiform-Wissensmodellierung

    Brade, Marius

    2015-01-01

    In der vorliegenden Arbeit werden Visualisierungsmethoden für das interaktive Erfassen und Strukturieren von Informationen im Kontext der Wissensmodellierung konzipiert und untersucht. Motiviert ist das Vorhaben durch das Interesse von Wissensarbeitern an unterstützenden Werkzeugen sowie von Unternehmen und Institutionen, unstrukturiertes Prozesswissen zu erfassen, zu strukturieren und intern für Optimierungszwecke verfügbar zu machen. Diese Problematik tritt domänenunabhängig auf. Die Heraus...

  13. Das abdominelle Aortenaneurysma: Indikation - Therapie - Ergebnisse

    Gollackner B

    2006-01-01

    Full Text Available Das abdominelle Aortenaneurysma (AAA zeigte in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine deutliche Zunahme. Kommt es zu einer Ruptur, beträgt die Mortalität trotz Notfalleingriff 50 %. In der elektiven Situation konnte die Mortalität auf unter 3 % reduziert werden. Ursache für ein AAA ist in 95 % eine Degeneration der Aortenwand. Aufgrund der erhöhten Rupturgefahr stellen asymptomatische AAA ab 5,5 cm und symptomatische AAA immer dann, wenn es der Allgemeinzustand des Patienten erlaubt, eine Operationsindikation dar. Der Ultraschall dient der Diagnosesicherung und eignet sich gut zur Verlaufsbeobachtung. Vor jeder Operation ist eine CT durchzuführen. Die Komorbidität vieler Patienten erhöht das Operationsrisiko und verkürzt auch die Lebenserwartung nach erfolgreicher OP. Diese Patienten sollten einer endovaskulären Stentimplantation zugeführt werden. Die offene Operation bleibt der goldene Standard zur Behandlung eines AAA bei jüngeren Patienten mit geringen Risikofaktoren. Die endovaskuläre Therapie eröffnet so eine Möglichkeit, bei sonst inkurablen ASAIV-Patienten doch interventionell interdisziplinär aktiv zu werden.

  14. Der Ingenieur, das unbekannte Wesen. Einfluss von Hochschulen und Medien auf die Wahrnehmung des MINT-Berufs

    Amina Ovcina Cajacob

    2015-06-01

    Full Text Available Im deutschsprachigen Raum herrscht ein ausgeprägter Mangel an Ingenieuren. Es entscheiden sich nicht genügend Jugendliche für einen Ingenieurberuf. Diese Arbeit ist als Teilstudie in einem von der Gebert Rüf Stiftung (Schweiz geförderten Projekt entstanden, das den möglichen Gründen für das mangelnde Interesse Jugendlicher an MINT-Themen nachgeht. Ziel ist es, auf Basis der Untersuchung junge Menschen mit einer Kampagne für diese Themen zu sensibilisieren. Die mediale Darstellung eines bestimmten Berufsbilds kann die Berufs- und Studienwahl massgeblich prägen. Weil sich diese Darstellung im Zusammenspiel von Medien und Bildungseinrichtungen entwickelt, stehen in der vorliegenden Teilstudie Medien und Fachhochschulen, die Ingenieurstudiengänge anbieten, im Zentrum. Mittels problemzentrierter Interviews werden fünf Vertreter von Schweizer Tageszeitungen sowie fünf Kommunikationsverantwortliche von Fachhochschulen befragt. Dabei geht es neben der medialen Darstellung des Ingenieurs vor allem auch um die Zusammenarbeit zwischen Medien und Fachhochschulen. Während die Fachhochschulen ihre Studiengänge verkaufen müssen, fühlen sich die Medien einem objektiven Journalismus verpflichtet. Trotz der unterschiedlichen Interessen wird die Zusammenarbeit grundsätzlich positiv be-wertet, beide Seiten sehen aber auch Raum für Verbesserungen. Einigkeit herrscht darüber, dass junge Menschen viel früher und gezielter mit technischen Themen in Kontakt gebracht werden müssten. In the German speaking world there is a distinct lack of engineers. Not enough young people make this career choice. This paper results from part of a project, supported by the Gebert Rüf Stiftung (Switzerland. It follows the possible reasons for the lack of interest that young people show on MINT subjects. The goal based on our results, is to start a campaign by raising the awareness of those subjects to adolescents. The media representation of a specific profession

  15. Von der dialogischen Verfasstheit des Menschen. Die Gabe des Lebens und das gegebene Wort als Grundlage für Antwort und Verantwortung

    Franz Feiner

    2015-12-01

    Full Text Available Der Artikel verfolgt das Ziel, die Kommunikationsfähigkeit als entscheidend für das Menschsein herauszustreichen, abgeleitet von der biblischen Schöpfungserzählung, nach der der Mensch als Mann und Frau, d.h. als Beziehungswesen geschaffen ist. Selbst Medizin und Biologie belegen neuerdings, wie sehr der Mensch ein ‚Wesen der Kommunikation‘ ist, normalerweise durch körperliche Kommunikation zweier Wesen entstanden, und seit der täglichen Zellteilung zwischen Fötus / Embryo und Mutter ständig kommunizierend. Schon im Uterus lernt der Mensch zu kommunizieren. Daher greift die Anthropologie zu kurz, wenn sie den Menschen zu sehr als Einzelwesen betrachtet und zu wenig in seiner Beziehungshaftigkeit und Beziehungsfähigkeit in den Blick nimmt. Bereits vom Terminus ‚anthropos‘ (ἄνθροποϛ, gr. ist der Mensch einer, der fähig ist, über sich hinauszuschauen, er ist der ‚Aufblickende‘, d.h. ein Wesen mit der Fähigkeit, sich selbst zu übersteigen. Er ist das Wesen, das nicht egozentrisch oder gar egoistisch in sich fixiert sein muss, sondern fähig ist, Beziehung zu anderen aufzunehmen; er ist fähig, zu hören, was ein anderer sagt, und zu schauen, wer zu ihm spricht. Er ist fähig, einen anderen anzusehen und ihm damit Ansehen zu verleihen. Zu seiner wahren Gestalt findet der Mensch also nicht in seiner Ich–Verhaftetheit als Einzelwesen, sondern in Kommunikation mit anderen. Ferdinand Ebner und Martin Buber haben in ihren Philosophien zum Ausdruck gebracht, dass der Mensch nur „am Du zum Ich“ wird und damit das dialogische Prinzip des Lebens verwirklicht. Im Folgenden wird ein aktuelles EU-Projekt ethischer Bildung (http://www.ethics-education.eu mit dem Ziel einer nachhaltigen, dialogischen Zukunft, vorgestellt. Dabei geht es u.a. um das „Philosophieren zu ethischen Themen“, wobei besonders innovativ ist, dass es mit dem ganzheitlichen Konzept des Lernens, den multiplen Intelligenzen nach Howard Gardner verkn

  16. Entscheidung als notwendige Fiktion: Über eine fundamentale ökonomische Narration

    Priddat, Birger P.

    2015-01-01

    Elena Esposito analysiert das ökonomische Entscheiden in Zukunftsmärkten (finance) als „Fiktion der wahrscheinlichen Realität“ (Esposito 2007). Eine ‚wahrscheinliche Realität’ ist eine Realitätsvermutung. In der Vermutung steckt eine Vorauswahl dessen, was wahrscheinlicher ist als anderes. Damit ist angedeutet, daß weiterhin anderes, andere Realitäten im Spiel sind, aber nicht mitspielen. Wenn aber mehre Realitäten möglich sind, ist die Behauptung, eine davon wäre wahrscheinlich (eigentlich g...

  17. Die Biosynthese cytotoxischer Lignane aus Linum nodiflorum L. (Linaceae): ß-Peltatin 6-O-Methyltransferase

    Kranz, Kerstin

    2004-01-01

    Lignane sind im Pflanzenreich weit verbreitete phenolische Sekundärstoffe, von denen Vertreter mit cytotoxischer, antimykotischer und antimikrobieller Wirkung bekannt sind. Das Aryltetralinlignan Podophyllotoxin, das aus Podophyllum peltatum oder Podophyllum hexandrum gewonnen wird, dient als Ausgangsstoff der semisynthetischen Krebs-medikamente Etoposid, Teniposid und Etopophos. Aber auch in Linaceae ist das Vork...

  18. Überlebter plötzlicher Herzkreislaufstillstand bei einem Patienten ohne strukturelle Herzerkrankung: das Brugada-Syndrom

    Scherr D

    2003-01-01

    Full Text Available Bei überlebtem plötzlichem Herzkreislaufstillstand bzw. bei Patienten mit Synkopen unklarer Genese ist das Brugada-Syndrom eine mögliche Differentialdiagnose. Bei Verdacht auf Brugada-Syndrom und unauffälligem 12-Kanal-EKG sollte ein Ajmalin-Test durchgeführt werden. Bei Patienten mit Brugada-Syndrom ist eine ICD-Implantation indiziert. Weiters sollte ein Familien-Screening durchgeführt werden.

  19. CSR-Initiativen: Wenn Ethik und Erfolg zusammengehen

    Lunau, York

    2004-01-01

    Noch fehlt eine einheitliche Definition von «Corporate Social Responsibility» (CSR). Aber was heisst das schon? So verbreitet die Rede vom objektiven, ultimativen oder unanfechtbaren Verständnis auch bei diesem Phänomen modernen Managements ist, so irreführend ist sie. Sich das Ende jeglichen Klärungsbedarfs herbei zu wünschen, ist zwar ein nahe liegendes Bedürfnis, ignoriert aber die Zeichen der Zeit. Denn diese stehen im Wirtschaftsalltag auf Rechtfertigungs- und Begründungsarbeit. Nur Unte...

  20. Petrogenesis of late-Variscan high-K alkali-calcic granitoids and calc-alkalic lamprophyres: The Aber-Ildut/North-Ouessant complex, Armorican Massif, France

    Caroff, Martial; Labry, Cyrill; Le Gall, Bernard; Authemayou, Christine; Grosjean, Denise Bussien; Guillong, Marcel

    2015-12-01

    The Aber-Ildut/North-Ouessant Variscan granitoid complex in the Armorican Massif is an example of high-K alkali-calcic zoned pluton, c. 304 Ma in age. A first magmatic batch intruded through a northern EW-trending sinistral transcurrent shear zone, before injecting southwards as a huge horizontal zoned sill, with moderately peraluminous muscovite-free granitoids in the north and strongly peraluminous muscovite-bearing leucogranites to the south. The second magmatic stage resulted in the intrusion of a large two-mica leucogranitic body from a root zone along the same shear zone, prior to the end of crystallization of the first injection. Finally, ultrapotassic dykes, including calc-alkalic lamprophyres (leucominettes), intrude the complex. The strongly peraluminous granites are interpreted as pure melting products of crustal clay-rich pelitic material. All the other petrographic types, including leucominettes, are thought to result from mixing of crustal melts and mantle-derived mafic liquids. Highly silicic tourmaline-bearing leucogranites are significantly affected by a tetrad effect, in relation with REE complexing behavior. Aber-Ildut/North-Ouessant granitoids probably formed during the Variscan late-orogenic stage associated with exhumation and lithospheric thinning, at low pressure and by advective heating of a ≤ 50 km-thick crust from hot metasomatized asthenosphere.

  1. Endnutzerorientiertes Editieren von XML-Texten

    Anders, Jörg

    2004-01-01

    Workshop "Netz- und Service-Infrastrukturen" Für viele Netzwerker ist die Arbeit nach der Definition eines XML-Dialakts erledigt. Die Praxis zeigt aber, dass das zur Verfügungstellen eines WYSIWYG-Editors unerlässlich ist.

  2. Das Urheberrecht prallt auf die remix generation

    Christian Berger

    2011-03-01

    Full Text Available LehrerInnen sind ehrenhafte Menschen, die sich bemühen, keine Rechtsverstöße zu machen. Allerdings macht das geltende Urheberrecht dies sehr schwer. Die nächste Generation hat da ohnehin schon eine ganz andere Praxis. Eigentlich beginnt es oftmals ganz harmlos und mensch selbst hat dabei weder böse Hintergedanken noch kommerzielle Interessen. Eine Lehrerin möchte ein Arbeitsblatt herstellen. Schnell mal ins Internet und ein geeignetes Foto zur Illustration suchen. Download öffnen und … naja, eigentlich könnte ich da doch schnell noch eine Kleinigkeit dazu ergänzen, dann würde das optimal passen. Gesagt, getan. Im Bildbearbeitungsprogramm ist die Sache in fünf Minuten erledigt. Reinkopieren ins Arbeitsblatt. Fertig. Morgen noch in der Schule ausdrucken und kopieren. Den SchülerInnen gefällt das und sie sind motiviert, das Blatt auszufüllen. Die Lehrerin hat allerdings eine Rechtsverletzung begangen und wäre dafür auch gerichtlich verfolgbar.

  3. Einfluss von supraphysiologisch dosiertem Testosteron auf das Remodeling nach Myokardinfarkt bei der Ratte

    Zur Mühlen, Constantin von

    2004-01-01

    In den letzten Jahren wurden verstärkt die Auswirkungen von Androgenen auf das kardiovaskuläre System des Menschen untersucht, wobei das mögliche Wirkspektrum sowohl positive als auch negative Aspekte umfasst. Anzumerken ist jedoch, dass gerade negative Beobachtungen, wie der plötzliche Herztod von Bodybuildern nach Androgenmissbrauch, jeweils Einzelfalldarstellungen sind und klinische Studien hierzu fehlen. Epidemiologische Daten zeigen wiederum eine höhere Lebenserwartung von Männern nach H...

  4. SOWARLA - Solare Wasserreinigungsanlage für das DLR-Zentrum Lampoldshausen

    Bigus, H.; Dietrich, V. (Volker); Graf, Daniela; Jung, Christian; Olbrich, T.; de Oliveira, Lamark; Säck, Jan-Peter; Sattler, Christian

    2006-01-01

    Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelt zusammen mit den mittelständischen Firmen Hirschmann Laborgeräte GmbH und KACO Gerätetechnik GmbH solare Kollektoren und Anlagensteuerungen zur photokatalytischen Reinigung von Wasser mittels Sonnenlicht. Das Prinzip der solaren Wasserreinigung ist insbesondere für biologisch nicht behandelbare Wässer interessant und kann sowohl zur Vorbehandlung als auch zur vollständigen Behandlung eingesetzt werden.

  5. Kiinteistöistä ja osakehuoneistoista saadun vuokratulon verotus

    Aulanen, Veera

    2013-01-01

    Tämä opinnäytetyö käsittelee kiinteistöistä ja osakehuoneistoista saadun vuokratulon verotusta yksityishenkilöiden sekä liikkeen- ja ammatinharjoittajien näkökulmasta. Verotusta käsitellään elinkeinotoiminnan sekä henkilökohtaisen tulolähteen osalta. Verotoimistossa työskentely on osoittanut, että vuokratulon verotus on haastavaa monille kirjanpitäjille. Haastavimmaksi on osoittautunut vuokratulon tulolähteen määrittäminen sekä kulujen vähentäminen. Tämän työn tavoitteena on auttaa ymmä...

  6. Das „Permafrost Young Researchers Network“ (PYRN) - Eine deutsche Perspektive -

    Fritz, Michael; Krautblatter, Michael; Sanders, Tina; Lantuit, Hugues

    2011-01-01

    Das „Permafrost Young Researchers Network“ (PYRN, http://pyrn.ways.org) ist ein Netzwerk von und für junge Wissenschaftler, die sich sowohl durch ihren beruflichen Werdegang als auch aus privatem Interesse mit dem Thema Permafrost beschäftigen und mit dieser Motivation, lokale bis internationale bzw. individuelle bis organisierte Kooperation betreiben.

  7. Das berufliche und das private Geschlecht Gender: Professional and Private

    Almut Sülzle

    2006-07-01

    Full Text Available Jutta Wergen untersucht Geschlechterkonstruktionen in Männerberufen, indem sie Frauen befragt, die als Lkw-Fahrerinnen, als Binnenschifferinnen und als Bus- bzw Straßenbahnfahrerinnen im öffentlichen Nahverkehr arbeiten. Dabei kann sie zeigen, dass diese Berufe sehr unterschiedliche Kontexte für Geschlechterarrangements zur Verfügung stellen, von traditioneller Arbeitsteilung bis zur Umkehrung derselben. Der Kern der Erkenntnis dieser Arbeit, das sei hier schon vorweggenommen, ist bestechend und zugleich faszinierend einfach: die Trennung in ein „professionelles“ und ein „privates“ Geschlecht.Jutta Wergen examines gender constructions in traditionally male careers by interviewing women who work as truck drivers, ship captains, and bus and tram drivers in public transportation. In doing so she can show that these careers provide very different contexts for gender arrangements, from traditional division of work to its reversal. The core of the realization of this study-this is anticipated here-is fascinating and amazingly simple: the division between a “professional” and a “private” gender.

  8. Einfluss der (R)- und (S)-Methadonkonzentrationen im Steady State auf das Auftreten von Entzugssymptomen und Craving bei Opiatabhängigen während der stationären Detoxifikationsbehandlung

    Diessner, Joachim

    2007-01-01

    Einfluss der (R)- und (S)-Methadonkonzentrationen im Steady State auf das Auftreten von Entzugssymptomen und Craving bei Opiatabhängigen während der stationären Detoxifikationsbehandlung: Die Methadon-Substitutionsbehandlung ist die weltweit am häufigsten angewandte Therapieform bei Heroinabhängigen. Obwohl nur das (R)-Enantiomer therapeutisch wirksam ist, wird Methadon vorwiegend als Racemat eingesetzt. Bei der Detoxifikationsbehandlung mit Methadon („warmer Entzug“) wird die Dosisanpassu...

  9. Prolaktin und HyperprolaktinämiebrStellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin (DGGEF) e.V.

    Rabe T; Reisch N; Schopohl J; Wildt L; Mueck AO; Bohnet HG; Strowitzki T

    2013-01-01

    Prolaktin (PRL), auch laktotropes Hormon oder Laktotropin genannt, ist ein phylogenetisch altes Proteohormon, das von den laktotropen Zellen des Hypophysenvorderlappens gebildet wird. Es ist verantwortlich für das Wachstum der Brustdrüse im Verlauf der Schwangerschaft, für die Milchsekretion während der Stillzeit und für die Regulation zahlreicher anderer endokrinologischer Funktionen aber auch Stoffwechselwirkungen. In seiner Primärstruktur besteht das humane Prolaktin aus 198 Aminosäuren...

  10. Warum können schwedische Männer Krankenschwestern (sjuksköterskor) werden, deutsche aber nur Krankenpfleger? : zum Einfluß sprachinterner und sprachexterner Faktoren im Deutschen und im Schwedischen

    Nübling, Damaris

    2010-01-01

    In schwedischen Krankenhäusern ist es selbstverständlich, einen Krankenpfleger mit Syster 'Schwester' anzusprechen (also z.B. Syster Nils 'Schwester Nils'). Auch die Berufsbezeichnung von Schwester Nils ist weiblich: Er ist sjuksköterska, wörtlich 'Krankenpflegerin' (-ska ist schwedisches Movierungssuffix), also 'Krankenschwester'. Der im Schwedischen ganz geläufige Satz han är sjuksköterska 'er ist Krankenschwester' klingt für deutsche Ohren ungrammatisch. Vor etwa 30 Jahren war dies in Schw...

  11. Abflußentwicklung in Teileinzugsgebieten des Rheins : Simulationen für den Ist-Zustand und für Klimaszenarien

    Schwandt, Daniel

    2005-01-01

    Die vorliegende Arbeit 'Abflußentwicklung in Teileinzugsgebieten des Rheins - Simulationen für den Ist-Zustand und für Klimaszenarien' untersucht Auswirkungen möglicher zukünftiger Klimaänderungen auf das Abflußgeschehen in ausgewählten, durch Mittelgebirge geprägten Teileinzugsgebieten des Rheins: Mosel (bis Pegel Cochem); Sieg (bis Pegel Menden 1) und Main (bis Pegel Kemmern).In einem ersten Schritt werden unter Verwendung des hydrologischen Mo...

  12. Demenz - das schleichende Vergessen

    März, Reinhard; Straußberger, Jürgen

    2013-01-01

    Die Zahl an dementiell erkrankten Menschen steigt, eine wirksame Therapie ist nicht in Sicht. Aus der Erforschung der Risikofaktoren ist abzuleiten, dass motorische, kognitive und soziale Programme für die Prävention eine elementare Rolle spielen. Sie müssen allerdings möglichst frühzeitig begonnen werden, und zwar zu einem Zeitpunkt, zu dem die medizinische Diagnostik nur eine sog. leichte kognitive Beeinträchtigung feststellt, die für sich genommen noch gar keinen Krankheitswert hat, deren ...

  13. DAS performance analysis

    This report begins with an overview of the Data Acquisition System (DAS), which supports several of PPPL's experimental devices. Performance measurements which were taken on DAS and the tools used to make them are then described

  14. DAS performance analysis

    Bates, G.; Bodine, S.; Carroll, T.; Keller, M.

    1984-02-01

    This report begins with an overview of the Data Acquisition System (DAS), which supports several of PPPL's experimental devices. Performance measurements which were taken on DAS and the tools used to make them are then described.

  15. Gott ist tot - Friedrich Nietzsches Ödipuskomplex

    Wilkes, Johannes

    1997-01-01

    Friedrich Nietzsche hat das Denken der ersten Psychoanalytiker beeinflußt. Viele wissenschaftliche Erkenntnisse Freuds fußen auf Einsichten des Dichterphilosophen Nietzsche Unmittelbar vor seinem geistigen Zusammenbruch zerstört Nietzsche in einzig radikaler Weise ihm einst teure Ideale, ln dieser Arbeit wird versucht, durch eine Analyse der Kindheit Nietzsches, die Wurzeln dieser provozierenden Gedanken freizulegen. Ein besonderes Gewicht kommt hierbei der engen Bindung an die Mutter und vor...

  16. Updating the IST-LISBON electron cross sections for nitrogen

    Alves, L. L.; Sombreireiro, L.; Viegas, P.; Guerra, V.

    2013-09-01

    In this work we update the complete and consistent set of nitrogen (N2) electron-impact cross-section with the IST-LISBON database, available on the LXCat website. The update has extended, in energy scale up to 1 keV, the cross sections for effective momentum-transfer, excitation to electronic states and ionization. The set further accounts for excitation to rotational and vibrational excited states. Calculations using BOLSIG + with the new cross sections give swarm parameters in very good agreement with available experimental data for the reduced mobility, the characteristic energy and the reduced ionization coefficient, for a very extended E / N range up to 1000 Td. The influence of rotational excitations/de-excitations at low E / N and different rotational temperatures is discussed. A critical evaluation of similarities and differences with sets of N2 cross sections from other databases is carried out. Moreover, the procedure to de-convolute global cross sections into state-to-state vibrational level dependent cross sections is outlined and discussed. Work partially supported by FCT (Pest-OE/SADG/LA0010/2011).

  17. Das Konzept des 'Medialen Habitus'

    Sven Kommer

    2013-12-01

    Full Text Available Sven Kommer fragt in seinem Beitrag, inwieweit das Habitus-Konzept als Erklärungsmuster für die beobachtbare Zementierung sozialer Ungleichheit im Schulsystem greift. Dabei konstatiert der Beitrag, dass alle an der Weiterschreibung des Habitus-Konzepts beteiligten AutorInnen sich darin einig sind, dass es wichtige Beiträge für die Selbst-Aufklärung einer weitestgehend mediatisierten Gesellschaft leistet. Der Artikel geht dabei – auch angesichts der PISA-Studien – von dem empirischen Befund aus, dass die individuelle Ausprägung der Medienkompetenz aufs engste mit den Ressourcen des Elternhauses verbunden ist und sich dabei die elterlichen Formen der Medienerziehung unübersehbar mit den aktuellen medialen Handlungspraxen verbinden. Dieser Befund deckt sich auf weite Strecken auch mit den Ergebnissen der Bildungssoziologie Pierre Bourdieus, weshalb die Diskussionen zum medialen Habitus im Rahmen dieser Ausführungen auch mit empirischen Argumenten unterfüttert werden. Ganz in diesem Sinne arbeitet der Artikel auch heraus, dass die aus dem Kontext der Cultural Studies stammenden Thesen zur Nivellierung kultureller Milieu-Unterschiede wenig empirisch fundiert sind. Der Artikel betont dahingehend, dass hier eine unreflektierte Infiltration durch genuin neoliberales Gedankengut vorliegt, da mit ihr auch die Annahme einer "freien Wahl" von Lebensweg, Milieuzugehörigkeit oder Gender verbunden werden kann. Dabei wir auch eingehend der "Clash of Habitus" diskutiert, der zwischen Lehrenden und Lernenden stattfindet und das Augenmerk ein Mal mehr auf die Tatsache lenkt, das unser Bildungssystem auf dieser pädagogisch relevanten Ebene durch soziale Ungleichheiten gekennzeichnet ist. In his essay, Sven Kommer questions whether the notion of habitus is suitable to support the understanding of the obvious consolidation of inequality in the school system. He shows that all authors active in the continued use of the notion of habitus agree that it

  18. Data Curation oder (Retro Digitalisierung ist mehr als die Produktion von Daten

    Klaus Kempf

    2015-12-01

    Full Text Available Nahezu jede Bibliothek, die über Altbestand verfügt, beschäftigt sich heute mit dem Thema Digitalisierung. Dabei wird oftmals übersehen, dass die dauerhafte und möglichst nutzerfreundliche Bereitstellung (und letztlich die Archivierung der erzeugten Daten organisatorische Anforderungen ganz eigener Art an die bestandshaltende Institution stellt. Anders als bei analogen Materialien ist es mit dem sachgerechten Vorhalten und der Ausgabe des Sammelguts in buchklimatisch möglichst einwandfreien Räumlichkeiten nicht getan. Elektronische Dokumente, egal welcher Herkunft, welchen Umfangs, Typs und Inhalts, verlangen – weitgehend unabhängig von ihrer tatsächlichen Inanspruchnahme – ein aktives und extrem aufwändiges Datenmanagement sowie eine intensive Datenpflege. Dazu kommen der Betrieb und das regelmäßige Update der für das Datenangebot notwendigen Hard- und Software. Dieses Tun wird in der angelsächsischen Bibliothekswelt gemeinhin mit dem Begriff „digital curation“ oder „data curation“, manchmal auch mit „data stewardship“ umschrieben. Organisationsstrukturen und Arbeitsabläufe (Geschäftsgänge des digitalen Servicekonzepts der Bibliothek müssen darauf ausgelegt sein, die notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen müssen dafür eingeplant und bereitgestellt werden. In deutschen Bibliotheken wird diesem wesentlichen Aspekt des digitalen Arbeitens nach wie vor viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, dabei ist er für die Qualität des (digitalen Servicekonzepts und seiner Nutzerakzeptanz von herausragender Bedeutung. In dem Beitrag sollen vor dem Hintergrund der langjährigen Erfahrungen in der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB die Dimension und Komplexität des Problems aufgezeigt sowie mittlerweile praxiserprobte Lösungsansätze vorgestellt werden. Today almost every library with historic collections faces the question of digitisation. However, it is often ignored that a long-term and

  19. Politische Bildung und das Web 2.0

    Heike Schaumburg

    2011-08-01

    Full Text Available Aktuell erhält die Diskussion um die Rolle des Internet in der Politischen Bildung neuen Auftrieb durch die Entwicklung der sogenannten Web-2.0- Technologien, die im Vergleich zum Web 1.0 ein erheblich grösseres Potenzial zur Mitgestaltung politischer Inhalte und Prozesse und bzw. zur Partizipation bieten, aber auch neue Möglichkeiten der Kommunikation und Vernetzung eröffnen. In der vorliegenden Studie wird der Frage nachgegangen, inwieweit das Internet und speziell das Web 2.0 in der Lage sind, die in die Technik gesetzten Hoffnungen zu erfüllen. Dabei wird zunächst ausgelotet, welche Potenziale das Web 2.0 für die Politische Bildung mit Blick auf ihre didaktische Gestaltung bieten könnte. Im Anschluss daran wird auf der Basis einer Analyse des Internet-Angebots der traditionellen Anbieter Politischer Bildung (Bundes- und Landeszentralen für Politische Bildung, politische Stiftungen sowie von Internetportalen im Bereich Politische Bildung festgestellt, welche Verbreitung Web-2.0-Angebote gegenwärtig besitzen. Schliesslich wird auf der Grundlage einer Nutzerbefragung an knapp 300 Teilnehmern virtueller politischer Bildungsangebote einer politischen Stiftung der Frage nachgegangen, wie Web-2.0-Angebote in der Politischen Bildungsarbeit aus Nutzersicht beurteilt werden.

  20. SMART- IST: a computer program to calculate aerosol and radionuclide behaviour in CANDU reactor containments

    The SMART-IST computer code models radionuclide behaviour in CANDU reactor containments during postulated accidents. It calculates nuclide concentrations in various parts of containment and releases of nuclides from containment to the atmosphere. The intended application of SMART-IST is safety and licensing analyses of public dose resulting from the releases of nuclides. SMART-IST has been developed and validated meeting the CSA N286.7 quality assurance standard, under the sponsorship of the Industry Standard Toolset (IST) partners consisting of AECL and Canadian nuclear utilities; OPG, Bruce Power, NB Power and Hydro-Quebec. This paper presents an overview of the SMART-IST code including its theoretical framework and models, and also presents typical examples of code predictions. (author)

  1. Der AA-Genotyp des regulatorischen BCL2 Promotorpolymorphismus (-938C>A) ist mit einem günstigen 5-Jahres-Überleben bei Patienten mit Plattenepithelkarzinomen (PEC) des Oropharynx assoziiert

    Franz, P.; Lehnerdt, G; Bankfalvi, A; Grehl, S; Lang, S.; Schmid, KW; Siffert, W; Bachmann, HS

    2008-01-01

    Einleitung: In Vorarbeiten konnte unsere Arbeitsgruppe nachweisen, dass das A-Allel eines spezifischen Single Nucleotide Polymorphism (SNP) im BCL2-Gen (-938C>A) Einfluss auf den klinischen Verlauf der B-CLL und des Mammakarzinoms hat. Die C>A-Mutation führt zum Verlust einer Sp1-Transkriptionsfaktorbindungsstelle an der negativ-regulatorischen Promotorregion 2. Die Folge ist eine Aktivitätssteigerung der ersten Promotorregion, sowie der Transkription insgesamt. Methodik: Studienziel ...

  2. Es ist das Einfache, das schwer zu machen ist – Open Access im wissenschaftlichen Publikationsprozess / It is the simple things that are hard to do: Open Access and scholarly publications

    Böske, Julia

    2010-11-01

    Full Text Available In the last years the scientific system of publication was challenged increasingly. Open Access – the free access to scientific information – has contributed a lot to it. Therefore is a profound discussion with the phenomenon Open Access worthwhile. In this context the business model of traditional publishing is compared to that of the Open Access. This comparison should give the impulse to think over the interpretation of the Open Access referring to the Berlin Declaration and to open to new forms of the Open Access. However, for this purpose existing enemy images must be destroyed which were aroused since the last years above all between commercial publishing companies and the science. In this respect the following implementations are not only a dialogue help, but they also refresh the legitimization of commercial publishing companies in the publication process and offer them a new action basis. Because Open Access should be understood not only as a danger – above all it is a challenge and chance for the continuity of commercial scientific publishing companies. The point is that it is possible to break into electronic markets of tomorrow.

  3. Editorial: Partizipationschancen im Kulturraum Internet nutzen und gestalten: Das Beispiel Web 2.0

    Kerstin Mayrberger; Heinz Moser

    2011-01-01

    Hatte man in den Neunzigerjahren das Netz vor allem als virtuelle Realität charakterisiert, das dem realen Alltag gegenübersteht, so wird immer stärker deutlich, wie stark die Kultur der alltäglichen Lebenswelt mit dem Kulturraum Internet verflochten ist. So wird das Netz, wo man online einkauft, Freunde im Chat trifft, sich täglich über aktuelle Nachrichten informiert, immer mehr als Erweiterung des alltäglichen Lebens betrachtet. Dies bedeutet daher auch, dass wer am Netz aktiv partizipiert...

  4. Aber abseits wer ist’s?“ : Goethes Harzreise im Winter und die Rhapsodie des Johannes Brahms (im Kontext romantischer Winterreisen)

    Drux, Rudolf

    2009-01-01

    Mit seinem hymnischen Gedicht ‘Harzreise im Winter’, in dem Goethe auf seine im Dezember 1777 unternommenen „Ritt“ durch den Harz und die Besteigung des verschneiten Brocken rekurriert, hat er zwei für die romantischen Versionen winterlicher Reisen konstitutive Diskurse vorgeprägt: Zum einen ist ihnen die Reflexion über ihre poetische Gestaltung eingeschrieben, zum andern vermittelt die Schilderung frostiger und lebloser Landschaften eine (wie auch immer geartete) krisenhafte Situation und me...

  5. Das Zahlungsverbot nach § 92 Abs. 2 Satz 3 AktG : aktien- und konzernrechtliche Aspekte des neuen Liquiditätsschutzes

    Cahn, Andreas

    2008-01-01

    Das MoMiG hat einerseits die bilanzgestützte aktien- und GmbH-rechtliche Vermögensbindung gelockert, andererseits aber in Gestalt des Verbots von Zahlungen an Aktionäre, die zur Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft führen müssen, einen gesetzlichen Liquiditätsschutz eingeführt. Der Beitrag lotet Voraussetzungen und Grenzen dieses Zahlungsverbots aus. Zusammenfassung Der Liquiditätsschutz durch das Zahlungsverbot nach § 92 Abs. 2 S. 3 AktG ergänzt die auf die Erhaltung des bilanziellen Vermöge...

  6. Das Handeln des Gemeinsamen Vertreters - engagiert oder "zur Jagd getragen"? : Rückkoppelungseffekte zwischen business judgment rule und Weisungserteilung

    Randow, Philipp von

    2013-01-01

    Der Gemeinsame Vertreter kann in das Fadenkreuz der Anleihegläubiger geraten und in das des Emittenten. Er hat daher das rechte Maß zu finden zwischen Engagement, Sorgfalt und Konfliktbewältigung bei der Erfüllung seiner Aufgaben. Das gilt insbesondere dann, wenn der Schuldner in die Krise geraten ist und im Kreis der Anleihegläubiger der Ruf nach einem „aktiven“ und engagierten Vertreter laut wird. Um einen „Hilferuf“ handelt es sich dabei nicht immer. Vielmehr haben sich einzelne Investo...

  7. Schwieriges Wachstum: Bevölkerungsdynamik - das vergessene Thema der Entwicklungspolitik

    Sippel, Lilli; Woellert, Franziska; Klingholz, Reiner

    2010-01-01

    "Afrikas Wirtschaft boomt. In vielen Ländern wächst die Mittelschicht und mit ihr die Kaufkraft. Damit ist Afrika für Investoren interessant geworden: In nur einem Jahrzehnt haben sich die Direktinvestitionen auf dem Kontinent beinahe versiebenfacht. Doch der Aufschwung vollzieht sich keineswegs überall in Afrika. Afrika südlich der Sahara ist noch immer die ärmste Region der Welt. Gleichzeitig wächst die Bevölkerung hier am stärksten. Das beeinträchtigt die Versorgung mit Nahrungsmitteln, Tr...

  8. Ist das Wissenschafts-Ethos noch zu retten? : Mertons Verhaltensregeln und die veränderten Bedingungen der Wissensproduktion

    Weingart, Peter

    2010-01-01

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat 1997 einen ›Ehrenkodex‹ für die Wissenschaft verkündet, worin u. a. Plagiat und Fälschung von Daten als Tatbestände wissenschaftlichen Fehlverhaltens identifiziert und Gutachter zur Offenlegung möglicher Befangenheit verpflichtet wurden. Die Regeln selbst erscheinen selbstverständlich, ohne daß jedem bewußt wäre, warum es gerade diese sind und keine anderen. Hierüber handelt der vorliegende Aufsatz unter Berücksichtigung von Mertons Verhaltensrege...

  9. Das ist angewandte Logik, lieber Watson": ein imaginäres Memoir von der anderen Seite des Grabes

    Shank, Gary

    2001-01-01

    In diesem Artikel sollen – unter Anwendung des Verfahrens des imaginären Memoirs – die logischen und die semiotischen Grundlagen einer empirischen Untersuchung von Bedeutung näher erläutert werden. Ich bediene mich der Stimme von Sherlock Holmes, um einige kritische Fragen bei der Anwendung konkreter Logik in der qualitativen Forschung sichtbar zu machen. Ausgehend von einem vertieften Verständnis der Logik bei der Anwendung der Forschungsmethode mache ich außerdem Vorschläge für die Modifika...

  10. Identifizierung des SLC8A3-Gens als Kandidatengen für das De Morsier Syndrom durch molekularzytogenetische Charakterisierung einer Translokation t(1;14)

    Basner, Annika

    2009-01-01

    Das De Morsier Syndrom (Septo-optische Dysplasie, SOD) ist ein kongenitales Fehlbildungssyndrom, dessen Phänotyp eine hohe Variabilität aufweist. Charakteristisch sind Mittellinien-Fehlbildungen des Gehirns mit Hypoplasie/Dysplasie der Sehnerven und Fehlbildungen der Hypophyse sowie einem Mangel an hypophysären Hormonen. Neben scheinbar sporadisch auftretenden Fällen ist ein familiäres Auftreten beschrieben worden. Vereinzelt wurden Mutationen im HESX1 oder verschiedenen anderen Genen identif...

  11. Privates öffentlich : Datenschutz ist dem Schnäppchenjäger nichts wert

    Kübler, Dorothea

    2011-01-01

    "Datenschutz wird von vielen Menschen als wichtig angesehen; gleichzeitig geben aber viele Menschen ständig persönliche Daten preis. Dieses privacy paradox zeigt sich auch in einem Experiment, in dem die Teilnehmer die Möglichkeit haben, eine DVD von einem von zwei Online-Versandhändlern zu kaufen. Dieselben Teilnehmer, die angaben, in Bezug auf Datensicherheit sehr besorgt zu sein, entschieden sich einzig und allein aufgrund des Preises." (Autorenreferat)

  12. Safety management in nuclear power plants as seen by a Regulatory Authority; Das Sicherheitsmanagement von Kernkraftwerken aus Sicht der atomrechtlichen Aufsichtsbehoerde

    Seidel, E.R. [Bayerisches Staatsministerium fuer Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Muenchen (Germany); Rauh, H.J. [TUeV Sueddeutschland Bau und Betrieb GmbH, Muenchen (Germany)

    2004-03-01

    perfektes Sicherheitsmanagement und die dadurch gefoerderte hohe Sicherheitskultur sind unverzichtbare Bestandteile der Sicherheitsphilosophie. Durch praktische Handlungsanweisungen koennen die Betreiber von Kernkraftwerken Qualitaetsziele fuer ein systematisch aufgebautes Sicherheitsmanagement erarbeiten. Durch die laufende Beobachtung von Indikatoren, die sich an Referenzanforderungen (Best-Practice-Werten) orientieren, kann die Aufsichtsbehoerde fruehzeitig - wenn auch nur auf indirektem Wege - negative Entwicklungen beim Sicherheitsmanagement der jeweiligen Anlage systematisch erkennen. Darueber hinaus machen derartige aufsichtliche Indikatoren das Handeln der Aufsichtsbehoerde sowohl fueden Betreiber, aber auch fuer die Oeffentlichkeit transparenter und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur objektiven Bewertung der Sicherheit von Kenkraftwerken. (orig.)

  13. GAWANIS, the DVGW basic model of a gas and water network information system; GAWANIS - das DVGW-Basismodell eines Gas- und Wassernetzinformationssystems

    Koehler, J.; Sattler, R.

    1996-08-01

    Benutzeroberflaeche fuer die Verwaltung von Gas- und Wassernetzen auch ein Programm, in dem die Objekte des Datenmodells mit ihren Attributen in einer Benutzeroberflaeche realisiert sind. GAWANIS beinhaltet weiterhin einen Anforderungskatalog bezueglich der Systemoberflaeche, Systemfunktionen, Systemschnittstellen und Anwendungen eines Netzinformationssystems. Dieser Anforderungskatalog ist in ein Pflichtenheft mit ca. 1100 Fragen umgesetzt worden, das mit einem Programm ausgewertet werden kann. Jeder Frage wurde vom DVGW ein Gewichtungsschluessel zugeordnet, der aber von jedem Versorgungsunternehmen auf die eigenen Belange angepasst werden kann. (orig.)

  14. Electric power is not the same power. Why the energy transition can not succeed; Strom ist nicht gleich Strom. Warum die Energiewende nicht gelingen kann

    Limburg, Michael; Mueller, Fred F.

    2015-07-01

    The energy transition - the conversion of our power supply to so-called ''Renewable Energy'' - will lead to disaster, economically as well as technically. Although the concept is not technically feasible, more than 500 billion Euros were spent for this purpose already. This money our economy will miss bitterly when it is needed it to go, sweep up the future shambles. Here explain two recognized experts why. ''The book, 'electric power is not the same power' pulled himself together again on a colossal effort. It dissects technically brilliant with the tools of logic, scientific reasoning a fatal mental aberration.''- Arnold Vaatz MP. [German] Die Energiewende - die Umstellung unserer Stromversorgung auf sogenannte ''Erneuerbare Energien'' - wird in eine Katastrophe fuehren, wirtschaftlich ebenso wie technisch. Obwohl das Konzept technisch nicht machbar ist, wurden hierfuer bereits mehr als 500 Milliarden Euro ausgegeben. Dieses Geld wird unserer Volkswirtschaft bitter fehlen, wenn sie darangehen muss, den kuenftigen Scherbenhaufen zusammenzukehren. Hier erklaeren zwei ausgewiesene Fachleute, warum. ''Das Buch 'Strom ist nicht gleich Strom' rafft sich noch einmal zu einer ungeheuren Kraftanstrengung auf. Es seziert handwerklich brillant mit den Mitteln der logischen, naturwissenschaftlichen Argumentation einen fatalen geistigen Irrweg.'' - Arnold Vaatz MdB.

  15. Advantages of customer/supplier involvement in the upgrade of River Bend`s IST program

    Womack, R.L.; Addison, J.A.

    1996-12-01

    At River Bend Station, IST testing had problems. Operations could not perform the test with the required repeatability; engineering could not reliably trend test data to detect degradation; licensing was heavily burdened with regulatory concerns; and maintenance could not do preventative maintenance because of poor prediction of system health status. Using Energy`s Total Quality principles, it was determined that the causes were: lack of ownership, inadequate test equipment usage, lack of adequate procedures, and lack of program maintenance. After identifying the customers and suppliers of the IST program data, Energy management put together an upgrade team to address these concerns. These customers and suppliers made up the IST upgrade team. The team`s mission was to supply River Bend with a reliable, functional, industry correct and user friendly IST program. The IST program in place went through a verification process that identified and corrected over 400 individual program discrepancies. Over 200 components were identified for improved testing methods. An IST basis document was developed. The operations department was trained on ASME Section XI testing. All IST tests have been simplified and shortened, due to heavy involvement by operations in the procedure development process. This significantly reduced testing time, resulting in lower cost, less dose and greater system availability.

  16. Advantages of customer/supplier involvement in the upgrade of River Bend's IST program

    At River Bend Station, IST testing had problems. Operations could not perform the test with the required repeatability; engineering could not reliably trend test data to detect degradation; licensing was heavily burdened with regulatory concerns; and maintenance could not do preventative maintenance because of poor prediction of system health status. Using Energy's Total Quality principles, it was determined that the causes were: lack of ownership, inadequate test equipment usage, lack of adequate procedures, and lack of program maintenance. After identifying the customers and suppliers of the IST program data, Energy management put together an upgrade team to address these concerns. These customers and suppliers made up the IST upgrade team. The team's mission was to supply River Bend with a reliable, functional, industry correct and user friendly IST program. The IST program in place went through a verification process that identified and corrected over 400 individual program discrepancies. Over 200 components were identified for improved testing methods. An IST basis document was developed. The operations department was trained on ASME Section XI testing. All IST tests have been simplified and shortened, due to heavy involvement by operations in the procedure development process. This significantly reduced testing time, resulting in lower cost, less dose and greater system availability

  17. Indirect MR arthrography of anterior shoulder instability in the ABER and the apprehension test positions: a prospective comparative study of two different shoulder positions during MRI using intravenous gadodiamide contrast for enhancement of the joint fluid

    The value of MRI for the evaluation of anterior shoulder instability can be enhanced by shoulder positions that stress the stabilising structures. The ABER position is one that has been described in combination with intra-articular gadopentetate dimeglumine arthrography. We believe that MRI in the Apprehension test position with 90 abduction and maximal tolerable external rotation provides maximum tension on the anterior stabilising structures and with this technique it is sufficient to use indirect gadodiamide arthrography following intravenous injection of the contrast medium. The purpose of this study was to make a prospective comparative evaluation of the ABER and Apprehension test positions when using indirect arthrography with intravenous gadodiamide administration in shoulders with anterior instability. Results. Both the ABER and the Apprehension test position were useful techniques in detecting capsulolabral pathology and Hill-Sachs lesions. The Apprehension test position produced significantly better gadodiamide-enhanced joint fluid in the region of pathology in both the capsulolabral lesion and the Hill-Sachs lesion. It also visualised the size of the Hill-Sachs lesion significantly better than did the ABER position. (orig.)

  18. "Und was du hast, ist / Athem zu hohlen" : Hölderlins hymnisches Fragment "Der Adler"

    Braungart, Wolfgang

    2008-01-01

    In der Hölderlin-Forschung der letzten Jahrzehnte ist immer deutlicher geworden, wie anspielungsreich und wie komplex Hölderlins Werk ist. Staunend, dankbar und mit großem Gewinn nimmt man die überreichen Forschungsbeiträge zur Kenntnis, die die vielfältigen Bezüge von Hölderlins Werk auf die Antike, auf die Bibel, auf theologische und philosophische Traditionen aufdecken. Ein herausragendes Ergebnis dieser differenzierten Kommentierungsarbeit ist die grundlegende These, daß Hölderlins Werk d...

  19. Das Worden-Passiv als syntaktische Verstärkung im Deutschen

    Karmen Teržan

    2015-12-01

    Full Text Available Zur Problematik des althochdeutschen und mittelhochdeutschen Passivs* Auf der frühesten Entwicklungsstufe, welche durch schriftliche Überlieferung belegt werden kann, d.h. in der althochdeutschen Zeit (Ahd., wurde das Passiv mit Hilfsverben "sein" (ahd. uuesan/wesan oder "werden", (ahd. uuerdhan/werdan und dem Partizip II gebildet. Als altere Variante gilt die wesan-Periphrase; das Hilfsverbum werdan aber hat sich etwas spater, jedoch noch in der vorliterarischen Periode, aus dem urspriinglichen Aspektsystem losgelöst, urn sich im System der Genera Verbi zu integrieren, und hat schon im Althochdeutschen als eines der Hilfsverben zur Bildung des Passivs Fuss gefasst. (Nach z. B. OEberg 1907, Valentin 1986.

  20. Das Biotop literarischer Zeitschriften

    Steffen Dürre

    2010-01-01

    Steffen Dürre ist Gründer und Herausgeber der Literaturzeitschrift "Weisz auf Schwarz" in Rostock. In seinem Beitrag zum ›Biotop literarischer Zeitschriften‹ berichtet er über die Motive, Aufgaben und Möglichkeiten einer unabhängigen Literaturzeitschrift und positioniert sein Projekt gegenüber anderen Literaturvermittlungsinstanzen und innerhalb einer unübersichtlichen literarischen Szene.

  1. Das gastral differenzierte Adenom (pyloric gland adenoma. Fact or Fiction?

    Vieth M

    2005-01-01

    Full Text Available Das gastral differenzierte Adenom des Magens wird in der englischen Literatur als "pyloric gland adenoma" bezeichnet. Der erste Bericht zu dieser Entität erschien 1976 als Buchbeitrag, allerdings wurde die Läsion damals als eine Adenom-artige Hyperplasie mukoider Drüsen beschrieben. Erst ab 1990 wurden Pylorusdrüsen-Adenome korrekt als gastral differenzierte Adenome identifiziert und diagnostische Kriterien entwickelt. Die Bezeichnung Pylorusdrüsen-Adenom spiegelt die Entstehung aus den tiefen gastralen Drüsenverbänden wieder. Sicher sind die Pylorusdrüsen-Adenome bereits im Routine-HE-Präparat zu diagnostizieren und durch die Immunhistochemie zu bestätigen. Typischerweise exprimieren die Pylorusdrüsen-Adenome Mucin 6, das sonst nur im tiefen Drüsenkörper gefunden werden kann, über die gesamte Breite der Läsion, oft bis zur Oberfläche. Das oberflächliche Mucin 5AC ist oft nur auf eine schmale oberflächliche Zone beschränkt; die Expression kann jedoch stark variieren. Eine Kombination mit Anteilen gewöhnlicher tubulärer Adenome (intestinale Differenzierung kann beobachtet werden. Überproportional häufig ist die Magen-Corpusschleimhaut älterer Patientinnen mit Autoimmungastritis betroffen. Die Häufigkeit von Pylorusdrüsen-Adenomen wird mit 2,7 % aller Magenpolypen angegeben und ist damit nicht so selten wie vermutet. Die wenigen vorhandenen Publikationen zu diesem Thema deuten darauf hin, daß diese Entität meist fehlinterpretiert wird. Pylorusdrüsen-Adenome können im gesamten Gastrointestinaltrakt entstehen. Die klinische Bedeutung liegt in der hohen Rate (30 % der malignen Entartung. Allerdings handelt es sich hierbei vorwiegend um hochdifferenzierte Frühkarzinome mit entsprechend guter Prognose nach endoskopischer Abtragung.

  2. Das Carillon am Schloss zu Darmstadt : Studien zur Baugeschichte und zur musikalischen Überlieferung im 17. und 18. Jahrhundert

    Buchner, Jürgen

    2013-01-01

    Die nunmehr hier vorgelegte Abhandlung über das leider im Verlauf des zweiten Weltkriegs zerstörte, aber in seiner Eigenschaft als Bestandteil der Darmstädtischen Hofmusik musikgeschichtlich einzigartige Carillon am ehemals landgräflichen und später großherzoglichen Schloss zu Darmstadt konnte einige neue und unerwartete Resultate zutage fördern. Die erstmalige Publikation der umfangreichen landgräflichen Korrespondenz mit dessen Geschäftspartnern in den Niederlanden verdeutlicht den lange...

  3. Das Programm Oder 2006. Hochwasserschutz in Polen im Zuge der EU-Osterweiterung

    Kühne, Olaf

    Hochwasser ist ein natürliches Ereignis: Seit jeher sind die Menschen mit Hochwasser und seinen Auswirkungen konfrontiert. Das Ausmaß von Hochwasser reicht dabei von Straßenüberschwemmungen bis zur Überflutung ganzer Landesteile. Auch im Oderflußsystem waren und sind Überschwemmungen keine Seltenheit, in den letzten 200 Jahren ereigneten sie sich in den Jahren 1813, 1838, 1854, 1870, 1903, 1958, 1965, 1970, 1972, 1977, 1981, 1985 und 1997. Das Hochwasser von 1997 war jedoch das schwerste im genannten Zeitraum. Als Reaktion auf das Hochwasser von 1997 wurde in der betroffenen Region das Programm 〝Oder 2006`` entwickelt. Mit seiner Hilfe sollen die Auswirkungen künftiger Hochwasserereignisse abgeschwächt werden.

  4. Das Metabolische Syndrom - Beginn des "Tödlichen Quartetts"?

    Toplak H

    2005-01-01

    Das Metabolische Syndrom (MetSy) ist heute der entscheidende Risikofaktor der Sklerose der großen Gefäße und damit verantwortlich für die Mehrzahl der Todesfälle auch in Österreich. Die Definition des MetSy wurde in den letzten Jahren einem leichten Wandel unterzogen. Die Klassifikationen (vor allem WHO und NCEP-ATP-III) nähern sich marginal unterschiedlich entweder via Insulinresistenz oder Fettverteilung an den Menschen, und sind daher naturgemäß in Grenzfällen nicht 100 % deckungsgleich...

  5. German Medical Science - das Internet-Portal der wissenschaftlichen Medizin

    Reinauer, H.; Müller, W.

    2011-01-01

    Das elektronische Publikationsportal GMS German Medical Science ist von der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" (Schirmherr: Bundespräsident Christian Wulff) als "Ort im Land der Ideen 2011" ausgezeichnet worden. Der "Pokal" für diese Auszeichnung wurde am 21. Oktober 2011 in Köln den drei tragenden Organisationen AWMF, DIMDI und ZB MED im Rahmen eines Mini-Symposiums in den Räumen der ZB MED in Köln überreicht. Prof. Dr. med. Hans Reinauer, während dessen Präsidentschaft bei der AWMF d...

  6. Erbschafsteuer und Grundgesetz: Stellungnahme für das Bundesverfassungsgericht

    Schemmel, Lothar

    2005-01-01

    Das Bundesverfassungsgericht hat dem Bund der Steuerzahler erneut Gelegenheit gegeben, sich in einem Verfahren als Sachverständiger zu äußern. Auf dem verfassungsrechtlichen Prüfstand stehen diesmal die Bewertungs- und Tarifvorschriften der Erbschaftsteuer. Der Bundesfinanzhof ist nämlich der Ansicht, dass diese Regelungen verfassungswidrig sind, und hat seine Bedenken dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vorgelegt. Der Bundesfinanzhof hält es für unzulässig, dass die Vermögensarten ...

  7. Aktuelle Therapieansätze für das PCO-Syndrom bei Insulinresistenz

    Ludwig M

    2005-01-01

    Full Text Available Das polyzystische Ovarsyndrom (PCOS ist die häufigste Form der ovariell hyperandrogenämisch bedingten Follikelreifungsstörungen. Es ist ferner eine Ausdrucksform der peripheren Insulinresistenz, die im späteren Leben zur Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ 2 führen kann. Insofern müssen bei den Therapieansätzen die Kinderwunschpatientin und die Patientin ohne Kinderwunsch unterschieden werden. Die Therapien mit Metformin, Clomifen, Gonadotropinen sowie dem laparoskopischen ovariellen Drilling werden hinsichtlich ihrer Indikationen und ihrer Erfolgsaussichten im direkten Vergleich nebeneinander diskutiert. Es wird ein Therapiekonzept vorgestellt, welches verdeutlicht, bei welchem Patientenbild welche Therapie als First-Line-Ansatz indiziert ist. Weitere prospektive, randomisierte Studien sind allerdings notwendig, um die Kosten-Nutzen- Abwägung für die einzelnen Wege gegeneinander zu vergleichen.

  8. Wahr ist was wirkt? Inszenierungen und Fakes in der Online-Beratung

    Birgit Knatz

    2007-04-01

    Full Text Available In der Online-Beratung Tätige fragen sich häufig, ob die Mail, der Fall, „echt“ oder gefakt ist. Durch den Wegfall der visuellen und auditiven Wahrnehmung ist die Beratung per Mail projektionsfördernd und die Verunsicherung aufseiten der Beratenden größer, sie sind ausschließlich auf ihre innere Resonanz angewiesen. Dies erschwert es, in der Beratungsrolle zu bleiben.

  9. Isolierung und Kryokonservierung von vaskulären Zellen aus menschlichen Nabelschnurgefäßen für das Tissue Engineering von kardiovaskulären Geweben (Herzklappen)

    Krämer, Liv

    2005-01-01

    Beim Tissue Engineering werden verschiedene Bereiche der Medizin, der Biologie und der Technik miteinander kombiniert. Das Ziel ist es, ein vitales und funktionales Ersatzgewebe herzustellen, das aus körpereigenen Zellen besteht. Dabei werden körpereigene Zellen auf ein resorbierbares Gerüst transplantiert und in vitro konditioniert, um ein vitales Ersatzgewebe zu schaffen, dass stabil genug ist, um implantiert werden zu können. Dieses Konstrukt hätte die Fähigkeit, sich in das umgebende Gewe...

  10. Experimental investigation of the complex liquid liquid equilibrium in the system pure/technical grade nonionic surfactant + water + oil

    Schrader, Philipp

    2014-01-01

    Aufgrund verschiedenster Anwendungsmöglichkeiten sind tensidhaltige Systeme immer mehr Gegenstand universitärer aber auch industrieller Forschung. Das Phasenverhalten von Systemen des Typs nichtionisches Tensid + Wasser + Alkan ist in der Literatur sehr gut beschrieben. Ein wichtiges Merkmal dieser Systeme ist das Auftreten eines Dreiphasen flüssig-flüssig Gleichgewichtes, wobei die Mittelphase Mikroemulsion genannt wird. Die Mikroemulsion, die zu großen Teilen aus Wasser und Kohlenwasserstof...